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Ex-Bundespräsident Wulff will notfalls vor Gericht seine Unschuld beweisen. Was die Entscheidung gegen den Deal mit der Staatsanwaltschaft bedeutet, analysiert ARD-Korrespondent Michael Götschenberg im Interview mit tagesschau.de. Im Rückblick auf die Affäre ist für ihn Wulffs Kardinalfehler eindeutig.
Ex-Bundespräsident Wulff steht vor der Wahl: Gegen die Zahlung von 20.000 Euro würde die Staatsanwaltschaft das Verfahren wegen Korruptionsverdachts gegen ihn einstellen. Rainald Becker, stellvertretender Leiter des ARD-Hauptstadtstudios, hält das für ein weiteres unrühmliches Kapitel der Affäre.
Der zyprische Finanzminister Sarris hat sein Amt niedergelegt. Er sei nach den Gesprächen über das milliardenschwere Hilfspaket zurückgetreten, sagte Sarris. Laut Medienberichten soll sein Nachfolger der bisherige Arbeitsminister Georgiades werden. Unterdessen arbeitet die Regierung weiter an ihrem Sparprogramm
Nach der Rettung Zyperns vor dem Bankrott müssen sich Großkunden und Reiche auf drastische Verluste einstellen: Die Sonderabgabe für Guthaben von über 100.000 Euro bei der Bank of Cyprus soll bis zu 40 Prozent betragen. Der Chef der Bank reichte aus Protest dagegen seinen Rücktritt ein.
Eine neue Regierung ist in Italien nicht in Sicht. Doch auch die alte kämpft mit Problemen. Außenminister Terzi erklärte seinen Rücktritt. Er zog damit die Konsequenzen aus dem Umgang der Regierung mit zwei italienischen Soldaten, denen in Indien der Prozess gemacht werden soll.
Die Banken in Zypern öffnen erst am Donnerstag wieder. Doch heute stehen sie im Mittelpunkt. Der Chef der Bank of Cyprus reichte aus Protest gegen die Verluste der Großkunden seinen Rücktritt ein. Die Filialen zyprischer Banken in Griechenland wechselten derweil den Eigentümer.
Der wegen einer Schwarzgeldaffäre zurückgetretene französische Haushaltsminister hat einen Nachfolger. Bernard Cazeneuve übernimmt den Posten von Jérôme Cahuzac. Der Wechsel ist ein Rückschlag für die Regierung Hollande: Cahuzac galt als kompetenter Experte und wichtige Stütze des Kabinetts.
Frankreichs Haushaltsminister Cahuzac hat das Handtuch geworfen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Sozialisten wegen eines Schwarzgeldkontos in der Schweiz. Präsident Hollande nahm den Rücktritt des früheren Schönheitschirurgen umgehend an. Cahuzacs Nachfolger steht bereits fest.
Gerhard Cromme legt sein Amt als Aufsichtsrats-Chef des Stahlkonzerns ThyssenKrupp nieder. Zum 31. März werde er sein Amt aufgeben und den Aufsichtsrat verlassen, teilte das Unternehmen mit. Der 70-Jährige stand zuletzt unter anderem wegen Milliardenverlusten in der Kritik.
Benedikt XVI. ist nicht mehr Oberhaupt der katholischen Kirche. Um Punkt 20 Uhr endete sein Pontifikat. Die Schweizergarde, die für den Schutz des Pontifex zuständig ist, zog sich von der päpstlichen Sommerresidenz zurück. Dorthin war Benedikt XVI. bereits zuvor per Hubschrauber geflogen.