Ihre Meinung zu: Theresa May kündigt Rücktritt an

24. Mai 2019 - 11:48 Uhr

Die britische Premierministerin May will ihr Amt als Parteichefin am 7. Juni abgeben. Damit ist auch ihr Schicksal als britische Premierministerin besiegelt. Potenzielle Nachfolger warten schon.

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Kommentare

Ob sie eine gute

Ob sie eine gute Premierministerin war, kann ich nicht sagen. Was von ihr in Erinnerung bleiben wird, ist der Umgang mit dem Brexit. In diesem Punkt tut Sie mir auch leid, weil sie mit einer kompromisslosen Fraktion und gespaltenen Partei arbeiten musste, an der jeder PM scheitern wird.

Eine undankbare Aufgabe

Sie kam mir bisher wie eine überforderte kindergartenerzieherin vor. Ihr Nachfolger ist entweder zu bemitleiden oder so verbohrt das er es nicht bemerkt. Denn allen recht machen kann er es nicht. Mal sehen was passiert wenn die derzeitigen " Kinder " das Ruder übernehmen

Tja, jetzt haben die

Tja, jetzt haben die destruktiven Kräfte um Corbyn und anderen, was sie wollten.
Ob sie es besser können, darf bezweifelt werden.

Neuwahlen in GB unausweichlich!

Es ist anzunehmen, dass die brit. Regierung
eine inoffizielle Hochrechnung der gestrigen Wahlergeb nisse kennt. Da die Tories wohl herbe Stimmverluste eingefahren haben,
kann es nach Mays Rücktritt nur baldige Neuwahlen in GB im Herbst geben. Bis dahin müsste der derzeitige Vizepremier Lidington
die Regierung leiten.
Johnson kann sich nur
in Stellung bringen,
wenn das EU-Wahlergebnis
entsprechende Tendenzen zeigt!
Die Lib. Dems könnten
auch gestärkt sein!

Es bleibt vertrackt

„Theresa May kündigt Rücktritt an“

Eigentlich könnte man dazu nur sagen:

Endlich. Allein schon deshalb:
„Auch das Land blieb während der beinahe drei Jahre seit dem Brexit-Referendum tief gespalten in Befürworter und Gegner des EU-Austritts“

„Könnte“, weil die „weiteren Aussichten“ (jedenfalls, was die Tories angeht) nicht minder deprimierend sind:

„Die besten Chancen werden Ex-Außenminister Boris Johnson eingeräumt. Ihm trauen viele zu, enttäuschte Brexit-Wähler wieder einzufangen. Der Konservativen Partei droht am Sonntagabend, wenn die Ergebnisse der Europawahl verkündet werden, ein böses Erwachen. Letzte Umfragen hatten die Brexit-Partei von Nigel Farage bei knapp 40 Prozent gesehen (...) Zudem ist unklar, ob Johnson mit den bisherigen Mehrheitsverhältnissen im Parlament überhaupt regierungsfähig wäre“

Man kann nur hoffen, dass sich Sonntagabend herausstellt, dass das Lager der Brexitgegner es geschafft hat, für klarere Verhältnisse zu sorgen (und sich der Streit „erledigt“).

Geht es auch um Inhalte?

Wenn ich lese und höre, wer sich alles um den Posten reißt, stellt sich schon die Frage, ob es dann auch inhaltlich weiter geht.

Wir sind gegen die EU, so richtig klar sind wir uns nicht. Wir ignorieren andere Meinungen im eigenen Land und alle anderen Europäer sind uns egal.

Hauptsache ist, dass das längst vergangene Britische Empire in unseren Träumen weiter existiert.

Schämt euch!

May ...

... ist das Opfer einer bornierten Politik Brüsseler Eurokraten.

Für das Unterhaus war die Bedingung des Backstop unannehmbar.

Was ändert sich jetzt

Werden die Austrittsverhandlungen jetzt wieder neu aufgerollt oder beginnen die Verhandlungen jetzt wieder vom Grunde aus.

Frau Max hatte keine Chance, irgend etwas zu bewegen.

Das Referendum ist einfach zu knapp ausgegangen und hat das Land tief gespalten, dadurch auch das Patt im Parlament.

Beim Besuch von Trump noch im Amt

Trump wird noch von ihr empfangen, das gibt seinem Besuch etwa die Wertigkeit, als ob er vom Pförtner empfangen wird. Absicht?

wird sich nicht ändern

mehr ist nichts zu sagen und das traurigste war, das von anfang an gegen sie gearbeitet wurde.

so jetzt sind die grossmäuler an der reihe, sie mPussen den brexit schnell liefern sehr sehr schnell .

wir werden das groeste kaspertheater jetzt auf der szene sehen.

Wird ja interessant

wenn, wie es scheint, Johnson PM wird, wird er auch am Parlament scheitern. Sein Herzenswunsch (ungeregelter Brexit) hat auch keine Mehrheit.

Aus und Ende...

Wie der Brexit so der Exit der Premierminsterin.

Eine neue Volksabstimmung, ob Austritt oder nicht wäre besser gewesen, dan wäre sie bestimmt noch im Amt.

Was für eine Zeit und Geld Verschwendung der Steuerzahler in England.

War schon vorher klar

Das war vorher klar und somit ist diese künstliche Verlängerung des Brexit der Witz des Jahrhunderts. Jetzt werden weit über 30 EU Gegner im EU Parlament alles blockieren und dort lustigerweise gegen die EU hetzen.

Man hätte den normalen Termin des Austritts nehmen müssen, es war klar das die Briten sich nicht ändern.

Sollen sie endlich verschwinden und nie wieder auf dem Kontinent auftauchen. Sie wollten uns nicht, dann ist das so und muss knallhart nach Wunsch der Briten durchgezogen werden. Als Drittstaat ohne Abkommen oder Verträge. Ansonsten fängt die jahrzehntelange Rosinenpickerei wieder an. Das darf nie wieder vorkommen.

Die Briten sind genauso wenig Freunde wie die Amerikaner. Hoffentlich wird Europa endlich erwachsen. Wer solche Freunde hat braucht keine Feinde mehr!

Auch bewundernswert

Frau May, Ich glaube, dass sie ein unlösbare Aufgabe hatten .

Ich würde gerne mehr von dieser Entschlossenheit bei deutschen Politikern sehen, zu versuchen ihre Aufträge die sie vom Volk bekommen haben umzusetzen.

Dafür haben sie allen Respekt verdient.

Johnson soll das ruhig übernehmen und die Suppe auslöffeln, die er selbst zubereitet hat.

May hätte besser "Art of the

May hätte besser "Art of the Deal" lesen sollen.

Dieser Herr...

...Johnson hat doch den Brexit mit der eilig herbeigerufenen Wahl angezettelt.
Soll er doch nochmal wählen lassen dann hat sich das Thema erledigt und GB kommt wieder in normales Fahrwasser.

re syslevel

"Tja, jetzt haben die

Tja, jetzt haben die destruktiven Kräfte um Corbyn und anderen, was sie wollten."

Wieso Vorwürfe an Corbyn? Die Opposition hat keinen Anlass, die Regierung konstruktiv zu unterstützen. Schon gar nicht, wenn die Regierungspartei die destruktive Kraft ist.

Es wurde auch Zeit.

Theresa kann einem wirklich leid tun. Sie übernahm den Posten in einer denkbar schwierigsten politischen Phase auf der Insel seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Man muss auch fairerweise sagen, dass die Festland-Europäer am Anfang ebenfalls nicht wirklich wussten, wie man mit der Entscheidung der britischen Wähler umgehen sollte und wie das Procedere ist.
Wenn man allerdings das politische Gefüge und die Gepflogenheiten GBs kennt, muss man auch sagen, dass es überhaupt nicht in Ordnung war, wie sie mit dem Unterhaus umgegangen ist. Ebenfalls ist ihr anzukreiden, wie spät die Briten sich mit dem Brexit-Prozess befasst haben. Hätten sie sich auf ein „Leave“ wirklich vorbereitet, wären die Verhandlungen mit Brüssel viel kürzer ausfallen können und das endgültige Papier innerhalb von wenigen Wochen nach dem Referendum direkt dem Unterhaus vorgelegt werden müssen. Das hätte sie als Chefin alles beschleunigen können, mit einem Machtwort für und nicht gegen das Parlament.

Wer machts besser?

Cameron, der immerhin vorbildlich war und eine direkte demokratische Abstimmung gemacht hat (in allen relevanten Themen völlig undenkbar in Deutschland), hat das Chaos verursacht.

Eben weil er dachte er kann die EU erpressen GB noch mehr einzigartige Vorteile sichern.

May mußte es jetzt ausbaden.

Machts ein Anderer besser?

@SysLevel 12:07

Es ist nicht Corbyns Schuld, dass May einen schlechten Job gemacht hat. So sehr ich seine linken Ansichten ablehne ist es doch sehr armselig ihm die Schuld zu geben.
Theresa May ist Schuld daran, dass ein Blender, Populist und Manipulant wie Nigel Farage sein Comeback bekommt. Die Frau ist eine Zumutung für Großbritannien und hat viel zu lange an ihrem Sessel festgeklebt!

Sehr gut

Ungeregelter Brexit mit einem neuen Premier. Welch wunderbare Chance der Briten diese undemokratische Union zu verlassen. Deutschland übernimmt ja gerne eure Zahlung in den EU Säckel

Danke für das Foto von Johnson.

Das Aussehen des Mister Johnson zeigt deutlich für was er und was der Brexit steht!

Boris Johnson

Hoffentlich wird BJ der Nachfolger von May, der dann bei einem scheinbar unausweichlichem harten Brexit seinen Landsleuten den Mist erklären kann, den er angerichtet hat. May konnte noch selber entscheiden, wann sie zurücktritt. Boris wird dann hoffentlich mit Schimpf und Schande aus dem Amt gejagt!

Frau May, hatte eine unlösbare Aufgabe...

Frau May, hatte eine unlösbare Aufgabe und Ihr Rückgrat ist bewundernswert...

Johnson sieht nicht glücklich aus

Was viele nicht kapieren, May war alternativlos, weil sie von Anfang an dabei war und gewählt wurde, um das Referendum umzusetzen. May hat wenigstens versucht das Parlament hinter sich zu bringen. Ganz wichtig ist das! Denn auch sie weiß, wie zersplittert die britische Gesellschaft ist. Und ohne ein einiges Parlament wird diese Wunde nicht heilen. Sie wird vor allem nicht heilen, wenn das Volk abstimmt und dann ignoriert wird. Corbyn hat das bis jetzt nicht verstanden. Er setzt darauf, dass dem Volk seine Wille nicht wichtig ist. Leider kann nur die Minderheit der Abgeordneten von sich sagen, sie haben gute Politik gemacht. Wie blöde muss man denn sein, selbst ein Entgegenkommen noch als Angriff zu sehen? Das gilt von den No-Deal-Brexitern bis hinzu den Remainern. Bei großen Dingen muss man immer auch erst einen Schritt machen und kann nicht zum Ziel springen. Dann wären sie ja nicht groß, wenn das so einfach wäre.
May hat aber zulange gezögert mit dem Entgegenkommen!

Der Zerfall Europas nimmt Fahrt auf

Das Dreamteam Johnson, Farage, Trump wird den harten Brexit herbeizaubern, während Putin die Anti-EU Parteien in Stellung bringt. Bald ist Europa nur noch eine Randnotiz der Weltgeschichte, wenn nicht doch noch ein Wunder geschieht.

Chaos perfekt - EU hat Ziel erreicht!

Das letzte, was sich die mächtigen in der EU gewünscht haben, war ein geregelter Brexit. Es musste ein Exempel statuiert werden, um Nachahmer zu verhindern.
Man darf gespannt sein, wie dies von den Wählern in GB goutiert wird...

Jetzt bekommt Europa mit solchen...

...völlig abgedrehten Typen wie
Johnson in Kürze die Quittung
für die unerträgliche Geduld,
mit der man den Brexit ein ums
andere Mal, bis auch noch zur
GB-Teilnahme an der Europa-Wahl
verschoben hat, bzw. dessen
Verschiebung entsprochen hat!
Und das obwohl schon längst
klar war, dass Frau May bei diesen
Sturen Brexit-Betonköpfen auf
Granit beissen würde!!
DIE, die jetzt in GB in Kürze das
Sagen haben, werden eiskalt
einen Chaos-Brexit hinnehmen
und sich einen Dreck um die
Folgen für andere Länder und
deren Menschen scheren!!
Genau SO, sollten wir es endlich
auch machen und das Heft des
Handeln in die Hand nehmen!!
Raus mit GB aus der EU und
knallhart keinen Zentimeter
mehr nachgeben! Schluß jetzt!
Das Schlusswort für diese
Märchen-Onkels wird ohnehin
der EUGH samt EU-Abrechnung
verkünden und auch DAS stand
für mich von Anfang an fest!!

Re: May hätte besser "Art of the Deal" lesen sollen.

Na ja, bisher hat Donald Trump in erster Linie damit "getrumpft", dass er bestehende Deals ignoriert und sich als notorisch unzuverlässiger Verhandlungspartner profiliert hat. Ihn nimmt ja weltweit keiner wirklich Ernst. Mal abgesehen davon ist das Buch wohl wie die meisten dieser Art von einem Ghostwriter geschrieben worden und ich wage mal zu bezweifeln, dass Trump es jemals in voller Länge gelesen hat.

Mays Aufgabe hat darin bestanden, die Quadratur des Kreises durchzuführen, und ihr Nachfolger wird es da nicht leichter haben.

Das ist lächerlich! . Eine

Das ist lächerlich!
.
Eine Person, die den Brexit nicht wollte, tritt dann an, um einen Brexit zu regeln?
Was hat man da erwartet?
Ich frage mich nach der Motivation?
Warum sollte ich so etwas machen, was meiner Überzeugung widerspricht?
.
Hmmm...... Machtgeilheit?
.
Und diese ganze Mimimi hier im Forum und der angeblichen Brexit-Gegner.
Farage zieht mit einer Partei, die es erst ein paar Monate gibt in die EU ein(Prognosen mittlerweile schon bei fast 40%!). Wenn Johnson die Nachfolge von May antritt werden auch die Tories wieder mehr Stimmen haben. Da gibt es auch noch UKIP.
.
Aber wir müssen die armen Briten ja vor dem Austritt beschützen?
Weil die es ja nach 3 Jahren noch immer nicht verstanden haben was gut für sie ist?
.
Kopfschütteln.....
.
Am EU-Wesen soll die Welt genesen?
Oder Sozialisten der Welt vereinigt euch?
.
Frau May hat der Politik und ihrer Partei einen Bärendienst erwiesen.
Ganz erbärmlich.

Stunde der Wahrheit

Die EU-Wahl ist ein guter Indikator für den politischen Willen der Briten. Wenn es dort tatsächlich eine Mehrheit für EU-feindliche Parteien geben sollte, gut, dann braucht man kein zweites Referendum, dann soll man Großbritannien ziehen lassen. Ich bin immer noch überzeugt, dass das dem Land selbst mehr schaden wird als der Rest-EU, also selber Schuld dann.

Aber sollte es keine EU-feindliche Mehrheit geben, dann soll Mays Nachfolger bitte so fair sein, ein neues Referendum anzusetzen, damit die Briten eine bewusste Entscheidung treffen können - in Kenntnis aller Fakten und Folgen und nicht mit Falschbehauptungen wie vor dem ersten Referendum.

12:23 von JueFie

«Sollen sie endlich verschwinden und nie wieder auf dem Kontinent auftauchen. Sie wollten uns nicht, dann ist das so und muss knallhart nach Wunsch der Briten durchgezogen werden. Als Drittstaat ohne Abkommen oder Verträge.»

Albern, unrealistisch, und äußerst unvernünftig.

Als ob es nur die Wahl gäbe, die Insel samt Bewohnern im Atlantik zu versenken. Oder die, dass alle Briten sich permanent in der EU, und an den Stränden Mallorcas tummelten …

Neuwahlen in GB

Frau May geht in ihrem
Statement mit keinem
Wort darauf ein, dass eine Mehrheit brit. Bürger im Jahr 2019 differenziertere
Ansichten zum Brexit haben könnten als 2016.
Sofern es zu erwartende
Neuwahlen in GB gäbe, sollte auch Corbyn zuvor Platz machen für eine(n) neue(n) Labourvorsitzende(n) mit
klarer Einstellung zum
Brexit!

@12:12 von Einfach Unglaublich

Und wieso ist May das Opfer von irgendwelchen ominösen "Brüsseler Eurokraten"?

Weder haben "Brüsseler Eurokraten" Sie zur Premierministerin gewählt, noch haben "Brüsseler Eurokraten" diese Wahl angenommen.

Auch haben keine "Brüsseler Eurokraten" die roten Linien der britischen Regierung für die Verhandlungen der EU definiert.

Nochmal zur Erinnerung: Das UK möchte die EU verlassen. Nicht andersrum. Die EU hat dafür ein klares Procedere. Und wenn UK die EU verlassen möchte, war dies schon zu mehreren Fristen möglich.

@ 12:23 von karwandler

"Wird ja interessant
wenn, wie es scheint, Johnson PM wird, wird er auch am Parlament scheitern. Sein Herzenswunsch (ungeregelter Brexit) hat auch keine Mehrheit."
.
Wie haben Sie eben in einem Forum geschrieben?
.
"Überlassen Sie das doch einfach den Wählern anstatt es hier per Dekret zu bestimmen."
.
Dann sollten Sie sich auch mal an die eigenen Vorgaben halten.......

War schon vorher klar

Klar war, das die EU sie nicht gehen lassen wollte.
Es wäre der Termin auch bis zum St. Nimmerleintag verlängert worden.
Für das Unterhaus war die Bedingung des Backstop unannehmbar.
Und deshalb ist der Grund des nicht Austritts die Politik Brüsseler Eurokraten.

Wenn man nicht immer von Brüssel verlängert hätte,wäre der Austritt mit dem Ablauftermin geschehen.
Aber das wurde bewusst von der Brüssel EU hintertrieben und verhindert.

Bewundernswert?

@JoSchu 12:23

"Frau May, Ich glaube, dass sie ein unlösbare Aufgabe hatten."

Dies war bereits in dem Moment bekannt, als sie angetreten ist, den Brexit auszuhandeln. Leider war ihre Rhetorik stets so, als wenn GB/UK am längeren Hebel säße. Sie würde es schon im Sinne der Briten regeln und die EU würde schon klein beigeben. Deshalb finde ich - außer vielleicht der Unermüdlichkeit, gegen die EU-Wand zu laufen - nicht viel Bewundernswertes an ihrem Vorgehen.

Nun sind jedenfalls sie und ihr Land zurück auf dem Boden der Tatsachen. Wir dürfen mal wieder abwarten (!), welche Haltung der EU gegenüber die Oberhand nimmt.

Um 12:12 von Einfach Unglaublich

Dass die "britische Lösung" für den Umgang mit der Grenze auf der irischen Insel für die EU nicht annehmbar zählt nicht?

Wir reden hier von dem Bruch eines internationalen Friedensabkommen, gegen dem die EU dann bewusst verstoßen würde.

12:12 von Harald Kirchherr

>>Was ändert sich jetzt
Werden die Austrittsverhandlungen jetzt wieder neu aufgerollt oder beginnen die Verhandlungen jetzt wieder vom Grunde aus.<<

Warum sollten die Verhandlungen neu beginnen? Warum soll der 'deal' nochmal aufgeschnürt werden?
Die EU hat mit der brit. Regierung verhandelt, nicht mit einer Frau May. Wenn die brit. Regierung jetzt einen anderen Frontmann bekommt, bleibt alles beim Alten.
Johnson wird das sehr schnell lernen und das Land noch weiter in die Spaltung treiben - armes 'graet' Britan.

12:23 von JoSchu

>> ... Ich würde gerne mehr von dieser Entschlossenheit bei deutschen Politikern sehen, zu versuchen ihre Aufträge die sie vom Volk bekommen haben umzusetzen. ...<<

Um Gottes Willen, bloß keine May.
Dann bekämen wir das gleiche Chaos auch in Deutschland.
Aber das ist es ja gerade, was bestimmte Kreise gerne hätten ...
(Das Chaos an die Wand malen, um es herbeizuführen - Strache lässt grüßen)

12:10 von Nettie

Es bleibt vertrackt

„Theresa May kündigt Rücktritt an“

Eigentlich könnte man dazu nur sagen:

Endlich. Allein schon deshalb:
„Auch das Land blieb während der beinahe drei Jahre seit dem Brexit-Referendum tief gespalten in Befürworter und Gegner des EU-Austritts“
////
*
*
Dafür muss man vergessen, das Sie den demokratischen Auftrag geerbt hatte, aus der EU herauszukommen.
*
Das EU-Bürokraten, Hardliner Ihrer Partei und Labour das umöglich machen, ist Ihr Schicksal.
*
Aber bei 40 % allein in einer Partei scheiin aucg ein erzwungenes Verbleiben umöglich.
*
Auch wenn sich nicht 10 % Brexitgegener allein in Laybour finden.
*
Welche 60 % sind sich sonst einig?

@ Speedyio

Den Unsinn von "Wählen bis es passt" setzt ja gerade Erdogan in Istanbul um.

Zusätzlich vollumfänglichste Zustimmung fuer Frau Dittert!

Zusätzlich kann ich Frau Dittert bei dem Kommentar:

https://www.tagesschau.de/ausland/may-kommentar-103.html

nur vollumfänglichst zustimmen. Ganz besonders zu dem:

Brüssel wird keinen anderen Deal mehr verhandeln

Zeiten wie diese brauchen politische Führer, die mit Demut Charme und Überzeugungskraft ihr Land einen können. May besaß keine dieser Eigenschaften. Stattdessen wiederholte sie nur immer wieder ihr ewig gleiches Mantra, wie ein fehlerhafter Roboter, bis am Ende ihre Partei den Strom abstellte. Und dabei hatte May in einer Hinsicht recht: Brüssel wird keinen anderen Deal mehr verhandeln, und die Insel droht daran zu zerbrechen. Das, was jetzt kommt, ein neuer Tory-Parteichef und Premier, der das Land noch stärker auf Konfrontationskurs bringen wird. Er dürfte die verfahrene Lage noch näher an das Kliff eines chaotischen Brexits heranführen, als May es wagen wollte.

Kein Mitleid

Sie hatte nur einen Auftrag vom Volk der klar war. GB soll nichts mehr mit der EU zu tun haben.
Stattdessen versucht sie die Menschen zu hintergehen und satt "nix mit der EU tu tun haben" einen vertag mit der EU abzuschliessen. Wie Bitte ? In welcher Sprache und in welchem Gesistezustand ist "Leave the EU" gleichbedeutend mit "Sign an Agreement with the EU" ?
Die Wahl und der Wille des Volkes wird und wurde hintergangen und für solche eine Missachtung tatsächlich auch der Demokratie verdient sie kein Mitleid von irgendeinem demokratisch gesinnten Menschen und gehörrt eigentlich in den Tower.

Merkel ist doch auch ...

... Kanzlerin geblieben, als sie den Parteivorsitz aufgab.

Ich...

finde das Frau Premierministerin May eine tragische Figur ist. Sie hat den Brexit von ihrem Vorgänger David Cameron geerbt. Sie persönlich war für den Verbleib des Vereinigten Königreich in der EU. Sie müsste dann den Brexit vollziehen. Die Übereinkunft mit der EU war nicht schlecht. Aber die Abgeordneten der Tories hatten es vor das Frau May vor sich hertreiben wollten. Ich hoffe das jetzt Boris Johnson neuer Premierminister wird. Dann soll er beweisen das er es besser kann.

Blockiert

Brexit hin oder her. Wie man eine selbsternannte Brexit-Gegnerin damit beauftragen kann den Austritt zu organisieren bleibt mir unverständlich. Da fehlte auch die innere Überzeugung. Das musste einfach schief gehen....

EU Wahl der Briten = neues Referendum

Die EU-Wahl der Briten wird jetzt zeigen, wie die britischen Bürger zum Brexit stehen. Gewinnt die Partei von Boris Johnson den Wahlkampf, sollte die EU den Ausstieg der Briten so schnell wie möglich abwickeln ohne "Wenn" und "Aber" und ohne Zugeständnisse. Sollten die Briten sich jetzt für eine EU- freundliche Partei entscheiden, wäre eine Rücknahme der Brexit-Entscheidung das einzig Wahre, auch ohne ein neues Referendum. Dann haben sich die britischen Bürger mit der EU-Wahl für einen Verbleib in der EU entschieden. Für die britische Jugend ist die Teilnahme an der EU-Wahl existenziell. Es wird ihre Zukunft sein. Und ich hoffe, sie gestalten dann eine Reform der EU mit den anderen Mitgliedsstaaten zusammen.

Man kann nicht erfolgreich gegen die eigenen Ansichten Handeln

Soweit ich mich recht entsinne, war Frau May eine Brexit Gegnerin. Nach wie vor verstehe ich nicht, wie man sich um ein Amt bewerben kann, in dem man einen per -denkbar knappen- Volksentscheid herbeigeführten und entgegen der eigenen Überzeug stehenden Auftrag umsetzten muß.

Vielleicht war das fabrizierte Chaos ihre einzige Möglichkeit, dem Volk aufzuzeigen, dass der Brexit falsch ist den Irrweg des Brexit zu verhindern.

Bleibt nur zu hoffen, dass die nächste Abstimmung in UK das leidige Thema Brexit dem von Brexiteers belogenen Volk nochmal zur Disposition stellt und endlich eine repräsentative Anzahl von Wahlberechtigten Ihre Stimme abgeben. Wenn dann immer noch die Mehrheit der Briten für einen Brexit stimmt, ist ihnen nicht mehr zu helfen. Dann sage selbst ich aber auch gerne Cheers, Macht's Gut und Danke für den Fisch!

Wege zu Radikalität!

So gestaltet sich also konservative Politik oder der Weg der Rechten.
Man spaltet die Menschen, verfolgt eine Art Politik der sozialen Ungerechtigkeiten und der Spaltungen die ihresgleichen sucht in dieser Welt oder in Europa und wenn dann alles vermasselt ist und aus dem Ruder gelaufen ist und alle Grenzen des Verstands und der Vernunft gesprengt sind und Rechtskräfte, Extremisten, Nationalisten, eine Stärke entwickeln dass einem die Nackenhaare wie schon lang nicht mehr in der Zeitgeschichte emporstehen, dann verabschiedet man sich kuzerhand aus der Politik.

Alles Verloren!
Kennen Sie diesen Wein?

Es ist ein Rotwein, ein sehr guter, und er trägt den Namen weil im südlichen Teil Afrikas die schwarze Gemeinschaft einer früheren Zeit alles verloren hatten, weil ihnen alles genommen wurde, ihr Land, ihre Häuser, ihre Würde, von Weissen, Konservativen, Rechten.

Ja, so sind wir, die Weissen, die Rechten und irgendwann und im letzten Jahrhundert hatte dies schon auf uns zurückgeschlagen!

Frau May ist eine tragische Figur.

Frau May tut alles, um jedem gerecht zu werden und hat doch ursprünglich selbst gegen den Brexit gestimmt. An ihrer Stelle hätte ich schon längst das Handtuch geworfen und gesagt,"macht doch euren Scheiß alleine".

Es wird interessant

Nun Frau May wird als Parteichefin zurücktreten und solange PM bleiben, bis man bei den Torries einen neuen Vorsitzenden gewählt hat.
Ich würde mal den Tip abgeben, dass das in etwa so schnell geht, wie sich die Partei auf eine einheitliche Linie im Unterhaus einigen konnte.
Nach jetzigen Stand wird Ende Oktober immer noch Frau May in Downing Street 10 wohnen, weil ihre eigene Partei sich nach derzeitigem Stand niemals auf einen Kandidaten einigen kann, der mehr als 50% der Partei hinter sich bringen kann.

Mays Vermächtnis

Mrs May ist, nachdem ich ihre Rücktrittsrede im Original gehört habe, in meiner Achtung sehr gestiegen.
In einem Land,das durch die Ideologien des Kapitalismus und sozialismus heruntergewirtschaftet wurde, ist ihr Aufruf zum Kompromiss äußerst glaubwürdig. Und ich glaube ihr auch,dass sie -im Gegensatz zu anderen - ihr Land liebt (was man in D schon fast nicht mehr darf).
Dear Mrs May,have a nice time in your beautiful Maidenhead!

Liebe Frau May,

ich wünsche Ihnen alles Gute. Sie sind zwar grandios gescheitert, nur übersehen all' ihre Kritiker aus den eigenen Reihen etwas ganz entscheidendes: niemand anderes hätte es besser machen können. Das Parlament ist zu uneins, die Gegensätze zu groß, Kompromissbereitschaft nicht vorhanden oder schlicht nicht möglich. Auch ein Boris Johnson wird keine Zustimmung von Labour oder den Liberalen erhalten (wahrscheinlich sogar noch weniger als May). Es ist nur erschreckend, wie, Verzeihung, dumm die Menschen sind und vergesslich. Johnson und Farage sollen nun Verantwortung übernehmen, können mit guten Wahlergebnissen rechnen? Mensch, Briten, dass sind genau DIE Typen, die euch aufgewiegelt haben und sich unmittelbar nach dem Referendum vom Acker gemacht haben, um die Folgen nicht tragen zu müssen!

um 12:38 von Sternenkind

Vielleicht sollten Sie sich mal überlegen, warum die der überwiegende Teil der Politiker einen ungeregelten Brexit vermeiden möchte.
Es sind nur die Hardliner der ERG die das möchten.

Selbst Labor-Chef Corbyn ist ein Brexiteer, möchte trotzdem eine Zollunion mit der EU.

Und nur so als "Fun-Fact". Kein Brexiteer hat vor dem Referendum von einem No-Deal Brexit gesprochen.

Nein, UK könnte sich seine Deals aussuchen. Verhandlungen bräuchten nur einen Nachmittag beim Tee, die Deutsche Autoindustrie würde Zölle nach UK gar nicht zulassen.....

Und jetzt? Künftige Generationen werden von der Souveränität profitieren, Souveränität über Profite, in 10 Jahre werden wir wieder wirtschaftlichen Aufschwung erleben.

10 Jahre? Ich kenne Leute, die dürfen noch nicht einmal ein halbes Jahr arbeitslos sein, weil sie dann ihre Kredite nicht mehr zahlen können.

Es muss offensichtlich noch viel

schlimmer werden, bevor es besser werden kann:
- Cameron hat das Schlamassel ausgelöst, wohlgemerkt aus egoistischen Machterhalts-Gründen
- Farage und Johnson haben bei der Abstimmung kräftig eingeheitzt, wie wir wissen mit Lügen und Hetze
- May hat unfähig die Verhandlungen treiben lassen und starrköpfig versucht dem Unterhaus ihren 'deal' aufzudrücken
- jetzt kommt Johnson, der große Macher
- dann kommt der ungeregelte Brexit und stürzt GB ins Chaos
- dann stürtzt Johnson und die Tory-Partei zerfällt
... und erst dann besteht Hoffnung auf eine Besserung - armes GB

um 13:26 von hippojim

Auch hier.....

jegliche Verschiebung des Brexits fand ausschließlich auf Anfrage von Großbritannien statt.

29.03. wollten sie nicht
12.04 wollten sie auch nicht
jetzt haben sie bis Oktober.

Und UK hat versprochen, dass sie diesmal wirklich am Brexit arbeiten wollten.
EU-Wahl brauchen wir vermutlich nicht.....Zum Juli (erst ab dann beginnt das neue EU Parlament) sind wir garantiert raus.

Hat irgenjemand hier den Eindruck, dass die Briten konstruktiv an einer Lösung arbeiten?

Seit der letzten Verlängerung sind 2 Monate vergangen.....Was war?

Nichts.

Aber Hauptsache die EU ist schuld.....

um 13:51 von Einfach Unglaublich

"Merkel ist doch auch Kanzlerin geblieben...."

Großbritannien ist nicht BRD. Und die Tories sind nicht die CDU.

Ich bin zwar nicht 100%ig sicher, aber laut Parteivorschriften der Tories muss der PM gleichzeitig auch der Vorsitzende sein.
Tritt may vom Vorsitz zurück, dann automatisch auch als PM.

Ein Statut der Tories sagt auch, dass ein parteiinternes Misstrauensvotum gegen den PM nur alle 12 Monate durchgeführt werden kann.
Deswegen war May vor ihrer eigenen Partei noch die nächsten 6 Monate sicher.
Denn vor knapp einem halben Jahr hatten es die finsteren ERG-Typen schon einmal versucht.

@ 13:14 von BotschafterSarek

"Stunde der Wahrheit
Die EU-Wahl ist ein guter Indikator für den politischen Willen der Briten."
.
Nein, nein,nein.
.
Wo kommen wir denn da hin?
In diesem Forum und unseren Medien wurde schon lange beschlossen, was der Wille der Briten ist!
Oder wie er zu sein hat!
.
Und da haben sich die Briten gefälligst dran zu halten!
.
Kann hier jetzt jeder macht was er will?
.
Jeder Brexit-Befürworter wird in der Hölle schmoren.
Es sei denn...... Eine Ablass-Zahlung könnte helfen.....

Sie hat ihr Gesicht nicht verlieren wollen,

und dabei hat sie den Kopf verloren.

Wie die Engländer sich letztendlich

entscheiden ist ihr Tee. Ich bin froh wenn die endlich weg sind, diese Rosienenpickerei der letzten Jahre auf Kosten der anderen muss ein Ende haben. Thatcher so die Aussage von Helmut Schmidt war der einzige Mann am Verhandlungstisch... Fakt ist das Sie mehr rausbekam als reingesteckt wurde, das hat Deutschland nie geschafft. Sollte sich England das später mal anders überlegen dann nur zu fairen Konditionen.

re neutralewelt

"@ 12:23 von karwandler

"Wird ja interessant
wenn, wie es scheint, Johnson PM wird, wird er auch am Parlament scheitern. Sein Herzenswunsch (ungeregelter Brexit) hat auch keine Mehrheit."
.
Wie haben Sie eben in einem Forum geschrieben?
.
"Überlassen Sie das doch einfach den Wählern anstatt es hier per Dekret zu bestimmen."
.
Dann sollten Sie sich auch mal an die eigenen Vorgaben halten......."

Und Sie sollten nicht mal Verschiedenes in einen Topf rühren.

Bis zu einer Neuwahl bleibt Mays Nachfolger der PM, da haben die Wähler gar nichts zu bestimmen.

re neutralewelt

"In diesem Forum und unseren Medien wurde schon lange beschlossen, was der Wille der Briten ist!
Oder wie er zu sein hat!"

Beschlossen wurde in diesem Forum noch gar nichts.

Je nach Kommentator war der Wille der Briten für oder gegen den Brexit.

Berichtigung!

Ich habe meinen Kommentar "Alles verloren" bewusst falsch ausgelegt und zwar genau so falsch wie wir Weissen, damaligen Konservativen, uns falsch im Umgang mit anderen Menschen, anderen Nationen, Schwarzen verhalten haben.
Es tut dem Eigentlichen was dort in Afrika geschehen ist aber nichts an und auch wenn es der weisse Farmer Anfang des 19ten Jahrhunderts war der alles verloren hatte, ist dies doch geringfügig zu dem was Schwarze allegmein in ihrem Leben über die Jahrzehnte und Jahrhunderte verloren haben und zumal in Bezug auf ihr Leben und ihrer Würde.
Fakenews könnte man also sagen aber mit einer gehörigen Portion Wahrheitsgehalt, führt man sich die Geschichte der Afrikaner oder Schwarzen allgemein vor Augen und die Verbrechen die durch konservatives Gedankengut in der Welt verübt wurden und was uns irgendwie dann doch bis in die Gegenwart verfolgt.
Wir wurden nicht nur zu Sündern sondern sind zu den Getriebenen vergangener Tage geworden und dieses Schwert sticht sehr tief in uns.

Um 13.14Uhr von Schabernack:

Ich bin nicht so naiv wie sie. Die Briten leben noch in einer Zeit eines Empire und denken das sie die Größten sind. Dummerweise hat die EU sich das in Form der Rosinenpickerei gefallen lassen.

Mit ihrer Anspielung sn Teneriffa, auch andere südlichen Urlaubsgebiete, haben sie ungewollt Recht, es war ein Überrollen. Die Bürger dieser Länder wer froh sein wenn sie die immer besoffenen und krakelenden Briten los werden.

Dann wären da noch die tausende Hetch Fond und Heuschrecken aus GB. Von der Sorte hat die EU auch danach noch genug.

Nochmal, der Brexit ist der Wunsch der Briten, sogar der harte Brexit!!!

Mir können die auf Dauer gestohlen bleiben!!!

Wann wird sich jemals ein

Wann wird sich jemals ein Politiker ehrlich hinstellen und sagen:
.
"Hallo Wahlvolk.
Ich war dagegen, bin aber so machtgeil, dass ich den Job angenommen habe.
Aber ich habe versucht alles so hinzuwursteln, bis mir das in mein Konzept passt.
Also so ein bisschen Austritt, aber nicht wirklich.
Weil ich das eigentlich nicht will und weiß, was das Beste für euch ist.
Vergeßt niemals, dass ich klüger als ihr bin!
.
Moment, ich drücke jetzt mal eine Krokodilsträne raus...
.
Zu guter Letzt: Ihr seid alle doof!
Corbyn auch!
Hat die Angela und der Jean-Claude auch gesagt!
Bäh."

@JueFie

Nochmal, der Brexit ist der Wunsch der Briten, sogar der harte Brexit!!!

Das wissen wir doch noch nicht. Warten wir doch mal die EU-Wahl ab.

Geduld

Schnelle Erfolge sind bedeutungslos.
Langfristig wird sich einiges ändern.

@Nettie

Man kann nur hoffen, dass sich Sonntagabend herausstellt, dass das Lager der Brexitgegner es geschafft hat, für klarere Verhältnisse zu sorgen.

Das hoffe ich natürlich auch. Aber wenn es andersherum kommt, wenn die Brexiteers für klare Verhältnisse sorgen, dann ist das auch in Ordnung, denn diesmal ist es eine bewusste Entscheidung. Wer diesmal zuhause bleibt, der hat es wirklich nicht anders verdient, als von der Mehrheit fremdbestimmt zu werden. Und wenn es diesmal immer noch eine Mehrheit für den Brexit (bzw. bei der EU-Wahl für die Pro-Brexit-Parteien) gibt, dann ist diese Mehrheit zu akzeptieren. Denn diesmal steht jedem vor Augen, dass "Brexit" wahrscheinlich "No-Deal-Brexit" heißt, und die wahrscheinlichen Auswirkungen sind auch ausreichend erörtert worden. Diesmal ist es eine bewusste und ausreichend informierte Entscheidung - und die ist dann zu akzeptieren.

immer wieder interessant..

..zu sehen wie viele Deutsche noch immer nach 70 Jahren mit unterschwelligem Hass nach UK schauen..endlich ist man "the big man on Campus" in Europa und hat Angst jemand macht es kaputt..immer noch denkt man, als Deutscher ist man schlauer und besser und will bitte viel besser wissen was UK möchte oder braucht als die Menschen in UK selber..man legt sich Dinge so zurecht wie die oberen (Reichen) in D das gerne haben wollen..ja obrigkeitshörig war man schon immer.. und, dass ja eigentlich Jugendliche und die echte Mehrheit ein viel groesseres Recht haben die Zukunft zu bestimmen als diejenigen die 40+ Jahre gearbeitet haben und gegen das dritte Reich selber gekämpft haben und verunglimpft diese nun als Rassisten.. der Deutsche ist immer ein moechtegern Besserwisser gewesen.. und ja, bitte erklaert mir wie mein Land funktioniert.. Gruss aus Nord-Irland

mangelnde Sprachkenntnis

Ich glaube, es fällt den Brit*innen auf die Füße, dass sie so wenig andere Sprachen sprechen (meist keine außer Englisch). Meiner Einschätzung nach hätte es ihnen in den vergangenen drei Jahren gut getan, wenn sie hin und wieder mal Zeitungen in anderen europäischen Sprachen vom Kontinent gelesen hätten. So, scheint es mir, sind sie sehr gefangen in ihrer eigenen Diskussion. Ein Blick von außen hätte ihnen vermutlich sehr gut getan.

Mays Rücktritt

"Theresa May kündigt Rücktritt an"

Warum nur sie?

Ich finde es unfair alles auf sie abzuwälzen.
Jahre hatten alle Abgeordneten Zeit gehabt, um sich zu melden, sie haben May machen lassen. Zwar bekommen sie in GB nicht solche Diäten, wie in Deutschland, aber ein Minimum an Interesse hätte vorhanden sein müssen.

Dann war plötzlich kurz vor Schluss alles Mist, was May ausgehandelt hatte, andere Konzepte waren auch Mist - auf nichts konnte man sich einigen.

Ich würde sagen, das letztere hat May vorausgesehen und deshalb selbst etwas gemacht, weil ihr bewusst war, dass EU da mitzureden hat. Das war den anderen Abgeordneten offensichtlich gar nicht klar gewesen. (Oder ist es immer noch nicht.)

Man hat bei den Verhandlungen auf beiden Seiten das Maximum an Möglichem herausgeholt. Und kurz vor Schluss waren die britischen Abgeordneten fertig mit dem Teetrinken und wollten darüber diskutieren.

Ehrlich:
Bei so einem Haufen von Kaspern hätte jede Führungskraft versagt.
May tut mir leid.

@15:47 von JohnMadison

Ich habe unter den ersten von mir gelesenen Kommentaren keinen gefunden, der den von Ihnen genannten "unterschwelligen Hass" zeigt, mit dem Deutsche "nach UK schauen". Vielleicht kommt Ähnliches in späteren von mir nicht gelesenen Kommentaren. Ich gebe Ihnen aber Recht in der Auffassung, dass die Deutschen die letzten sind, die jetzt den Briten oder ihren Politikern gute Ratschläge erteilen sollten. Ich finde aber zum Glück auch nur extrem selten entsprechende Äußerungen von deutscher Seite.

Was ich aber sehe ist eine gewisse Resignation hier im Forum und in den Äußerungen deutscher Politiker. Resignation sehe ich auch in den Äußerungen von Politikern anderer EU-Staaten und genauso bei britischen Politikern und in Interviews britischer Bürger.

Resignation ist auch verständlich - bei Äußerungen von außerhalb GBs ist das m.E. sogar positiv gegenüber dem britischen Volk gemeint. Wenn sie gehen wollen, dann bitte in Frieden und mit positiver Stimmung.

Genau die gibt es jetzt nicht.

@ 15:59 von Tada

"Ehrlich:
Bei so einem Haufen von Kaspern hätte jede Führungskraft versagt.
May tut mir leid."
.
Snieeef.......
Die arme Frau May.......
Eine Frau hat versagt.......
.
Kann doch gar nicht sein!
Das sind schließlich die besseren Menschen.
Oder?
Bestimmt wegen den dummen Männern.....

Die Tories können keinen Premier

wählen, der alle zufrieden stellen kann.
Die EU wird keine neuen Verhandlungen
mit GB anfangen wollen. Somit bleiben den Abgeordneten im Unterhaus nur die bisherigen Optionen, die aber keine Mehrheiten haben werden.
Was bleibt? Neuwahlen oder neues Referendum.
Die EU wird hart bleiben und der neue Premier wird gar nichts erreichen können. Mit einem B. Johnsen als Premier wird die EU schon gar nicht verhandeln, weil sinnlos.
Einzige Möglichkeit ist, dass man das alles verschiebt und erst mal in der EU bleibt, bis man sich auf der Insel einig ist.
Die EU kann nichts dafür, dass GB das alles angezettelt hat.
Die Foristen, die hier als EU-Hasser auftreten, sollten sich dessen endlich mal bewusst werden. Die EU hat keinerlei Schuld an dem Desaster.

Zufrieden, Frau Dittert?

Von einem Versagen einer einzelnen Frau mag ich nicht sprechen. Zum BREXIT, dem erstmaligen Austreten eines Mitgliedstaates aus der EU, gibt es keinen Präzendenzfall, an dem man sich hätte orientieren können. Insofern hätte es schon eines sehr glücklichen Händchens bedurft, hier mit Beschreiten des "goldenen Mittelwegs" einen Volltreffer landen zu können.

Was mich aber erheblichst stört, ist das aus dem Kommentar von Frau DITTERT herauszuhörende Frohlocken. Schon seit ewigen Zeiten läßt diese Frau keine Gelegenheit los, gegen den BREXIT zu wettern - und machte dies natürlich an der Theresa MAY, die lediglich des Volkes Willen umsetzen wollte, fest. Sind Sie nun zufrieden, Frau DITTERT?

Übrigens: Es ist unglaublich, wie Theresa MAY in der Zeit seit ihrem Amtsantritt 2016 gealtert zu sein scheint. Das alles geht natürlich nicht spurlos an einem vorüber. Wenn Frau DITTERT dann noch skandiert: "KEIN MITLEID!!!", dreht sich einem der Magen um.

May

Na endlich. Jetzt noch Merkel loswerden u. die EU sieht wieder besser aus.

Chaos perfekt - Ziel erreicht

„Das letzte, was sich die Mächtigen in der EU gewünscht haben, war ein geregelter Brexit. Es musste ein Exempel statuiert werden, um Nachahmer zu verhindern“

Lieber Herr Xerxes Nummer 64. Hätte man eine Exempel statuieren wollen, hätte man sich den Austrittsverhandlungen verweigert.
Der geregelt Brexit hatte zum Ziel, den Schaden für alle Beteiligten so klein wie möglich zu halten und auch in der Zeit danach eng mit UK zusammenzuarbeiten.

Durch den Rücktritt von May

Durch den Rücktritt von May wird es vermutlich auch bald Neuwahlen geben und damit kann das Volk endlich entschieden in welche Richtung sich das Vereinigte Königreich entwickeln soll.
Meiner Meinung nach, kann eine Regierung ohne die Konservativen Partei den Stillstand im Land beenden.

@NeutraleWelt

"Eine Frau hat versagt........ Kann doch gar nicht sein! Das sind schließlich die besseren Menschen. Oder? Bestimmt wegen den dummen Männern....." Am 24. Mai 2019 um 16:18 von NeutraleWelt

Ich habe bei den Abgeordneten in GB zwar immer Frauen UND Männer gesehen, aber wenn Sie meinen, die Katastrophe haben Männer verursacht, dann lasse ich das so stehen.

War ja einer, der das ganze Desaster mit Referendum angezettelt hatte.

May und Johnson

Das britische Unterhaus kann nichts umsetzen, was sie eigentlich wollen, und sie wollen es auch nicht , was sie nach dem Verhandlungen mit der EU entscheiden könnten.
Und mit dem ultrarechten Tory Johnson oder ultra-nationalistischen Farange werden die Briten noch weiter in die Sackgasse laufen.
Mit beiden Politikern werden sie erst Recht keinen Kompromiss mit der EU erzielen und Great Britain noch auf einige Zeit in der EU bleiben müssen...
Denn wer den politischen Kompromiss immer wieder ablehnt, wird an seiner brachialen Engstirnigkeit scheitern.

12:52 von xerxes64

Zitat:"Das letzte, was sich die mächtigen in der EU gewünscht haben, war ein geregelter Brexit."

Haben Sie die letzten drei Jahre auf dem Mars verbracht? Oder warum glauben Sie, dass die EU zwei Jahre lang mit GB ein Abkommen verhandelt, um es anschließend nicht umzusetzen? Es war das britische Parlament, das einen geregelten Brexit abgelehnt hat, nicht die "Mächtigen der EU"!

Die Verlängerung des Brexit

die die EU Großbritannien genehmigt hat wird nun zum Boomerang.
Das zeigt wie die EU-Politiker an der wirren Idee einer EU-Weltmacht hängen.
Eine Gleichschaltung von zig Staaten und 500 Mio Menschen kann man nicht in ein paar Jahren schaffen. Insbesondere wenn man dauernd neue Staaten hinzunimmt und diese dann ja auch Stimmberechtigt sind.
Das ganze kommt mir wie ein Projekt einiger Größenwahnsinniger vor.
Lasst es bei den Einzelstaaten und versucht nicht ein United Staates of Europe zu bauen...

Frau May steigt vom Pferd

Frau May war nicht in der Lage ein halbes oder ein totes Pferd zu Reiten.
Aber wer kann das schon ?

Vielleicht wäre ein harter

Vielleicht wäre ein harter Bexit und ein Premierminister Johnson gut für die Briten. Sie können dann den Unterschied zu einer EU Vollmitgliedschaft erfahren, der Vielen nicht so klar zu sein scheint. Einem zukünftigen Wiederaufnahmeantrag steht ja prinzipiell nichts im Wege. Schade wäre aber trotzdem, dass dann immense kulturelle, soziale und Wohlstandsverluste entstehen.

Dann kann ja Boris Johnson

Dann kann ja Boris Johnson mal zeigen, wie er die paradiesischen Versprechen seiner Brexit-Kampagne umsetzt. Er wird auch an der Realität scheitern und GB wird feststellen Opfer einer Phantasieksmpagne geworden zu sein.

Am 24. Mai 2019 um 16:50 von scio_me_non_sciere

"Lieber Herr Xerxes Nummer 64. Hätte man eine Exempel statuieren wollen, hätte man sich den Austrittsverhandlungen verweigert.
Der geregelt Brexit hatte zum Ziel, den Schaden für alle Beteiligten so klein wie möglich zu halten und auch in der Zeit danach eng mit UK zusammenzuarbeiten."

Nein, falsch.
Wenn man sich den Austrittsverhandlungen verweigert, dann zwingt man quasi die Mitglieder in der EU zu bleiben, das sieht dämlich aus.
Wenn man den Brexit regelt und den Schaden so klein wie möglich hält, dann kommen auch andere auf die Idee auszutreten.

Brexit ohne Ende

Game over für Theresa...ich glaube nicht daran, daß die Briten es schaffen, die EU zu verlassen. Die "Fesseln" sind zu stark und niemand kann den EU-Knoten auf der Insel lösen. Vielleicht haben sie sich auch an die "Rosinen" zu sehr gewöhnt.

Hoffe auf Brexit-Hardliner

Ich würde mir einen Brexit-Hardliner wie Boris Johnson wünschen, damit es zu einem harten Brexit kommt. Danach Zölle rauf und die eigenen Industrie stärken. Und endlich keine Steuergelder mehr für reformunwillige Euro-Pleitestaaten verschwenden. Gut so!

Theresa May hat sich einige

Theresa May hat sich einige Male ordentlich verspekuliert, so bei den Neuwahlen, bei denen der Schuss nach hinten losging. Häme über ihre Person halte ich für despektierlich, denn im Unterschied zu manchen innerparteilichen Gegnern wie B. Johnson oder dem Brexit-Manipulateur N. Farage hat sie weder mit Lügenszenarien, gefakten Zahlen noch dunklen Netzwerken gearbeitet. Ich finde, ihr Rücktritt verdient Respekt, genau wie ihre Äußerung, dass es ihr eine Ehre war, dem Land zu dienen, das sie liebt. Der Verfall politischer Sitten, der im Ibiza-Video nur die Spitze eines Eisberges zeigt, sollte sich nicht grassierend fortsetzen - bei aller notwendigen und inhaltlich scharf zu führenden Debatte.
Sollte Johnson wirklich Vorsitzender und Premier werden, brechen für den berühmten "kleinen Mann" und die "kleine Frau" in GB harte Zeiten an, und manche*r wird sich nach der Ehrlichkeit einer Theresa May vielleicht noch zurücksehnen, trotz all ihrer politischen Ungeschicklichkeit.

12:23 von Speedyjo

Aus und Ende...

Wie der Brexit so der Exit der Premierminsterin.

Eine neue Volksabstimmung, ob Austritt oder nicht wäre besser gewesen, dan wäre sie bestimmt noch im Amt.

Was für eine Zeit und Geld Verschwendung der Steuerzahler in England.
///
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*
Hallo, Sie hatte das Erbe übernommen den Austritt durchzuführen.
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Aber richtig, ganz populistisch die "deutsche Lösung", Schei.. auf eine demokratische Abstimmung.
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Warum hat Ihre Forderung Labour eigentlich noch nicht aufgenommen??

@Peter Plauert

Steuern wird es noch geben, wenn wir beide schon lange nicht mehr sind, denn ohne Steuern kann kein Land existieren. Und je besser es den Bürgern geht, desto höher die Steuern. Da kann man sich kaum wehren.

@ Unglaublich -

Verstehen Sie es doch bitte endlich mal:
die Briten sind gegen den Backstop, die Iren jedenfalls dafür. Die Iren bleiben in der EU, die Briten nicht!
Warum soll man den Briten da entgegenkommen?

War es vielleicht Absicht?

Als May die Regierung übernahm, war sie absolute Brexit-Gegnerin. Wenn man sieht, wie stümperhaft sie durch den Brexit gestolpert ist, erscheint mir zumindest die Frage zulässig, ob sie den Brexit vielleicht bewusst in den Sand gesetzt hat, um den Brexiteers und der Bevölkerung seinen Schrecken für GB vor Augen zu führen und ihn noch irgendwie abzuwenden.
Wenn das wahr sein sollte, verdient sie höchsten Respekt dafür, sich national und international zur Lachnummer zu machen, jedwedes Andenken an sich selbst zu zerstören, nur um ihr Land zu retten. In der deutschen Politik gäbe es niemanden mehr, der dazu fähig und bereit wäre.

Darstellung: