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Bei Protesten gegen den ägyptischen Präsidenten Mursi ist es in Kairo zu Ausschreitungen gekommen. Teilnehmer warfen Brandsätze auf Polizisten, die Sicherheitskräfte setzten Tränengas ein. Die Demonstranten werfen Mursi vor, nur seine Interessen zu verfolgen.
Nach massiver Kritik hat der ägyptische Präsident Mursi neun Minister der Regierung ausgetauscht. Damit gehören der Regierung nun zehn Mitglieder der Muslimbruderschaft an. Die Opposition ist empört.
Nach einer Trauerfeier für vier bei Unruhen getötete Kopten hat es vor einer Kathedrale in Kairo neue Ausschreitungen gegeben. Dabei wurde ein weiterer Christ getötet, mindestens 66 Menschen wurden verletzt. Der ägyptische Präsident Mursi ordnete die Untersuchung der Vorfälle an.
Bei Protesten gegen Ägyptens Präsident Mursi in Kairo hat es Ausschreitungen gegeben. Als Demonstranten staatliche Gebäude stürmen wollten, setzte die Polizei Tränengas ein. Mehrere Menschen wurden verletzt. Zuvor waren bei Zusammenstößen zwischen Kopten und Muslimen fünf Menschen getötet worden.
Eigentlich sollte Ägypten im April ein neues Parlament wählen, doch daraus wird wohl nichts: Das Verwaltungsgericht in Kairo hat den Termin für ungültig erklärt. Damit setzt sich der seit Monaten schwelende Machtkampf zwischen Präsident Mursi und der Opposition fort.
In Ägypten soll ab Ende April ein neues Parlament gewählt werden. Präsident Mursi erließ ein entsprechendes Dekret, berichtete das staatliche Fernsehen. Demnach sollen die Wahlen in vier Phasen abgehalten werden. Die Opposition drohte mit einem Boykott und rief zu neuen Protesten auf.
Erstmals seit der islamischen Revolution von 1979 besucht ein iranisches Staatsoberhaupt Ägypten. Ahmadinedschad nimmt an der Konferenz islamischer Staaten in Kairo teil. Am Flughafen wurde er von Ägyptens Präsident Mursi mit Bruderküssen empfangen. Unter Mubarak wäre das undenkbar gewesen.
Ein guter Draht nach Deutschland - das ist Präsident Mursi wichtig. Nicht nur aus wirtschaftlichen sondern auch aus politischen Gründen. Und Merkel? Ihr war deutlich anzusehen, wie schwer ihr die politische Unterstützung für den Ägypter fiel, meint Michael Götschenberg. Die Kanzlerin wisse schließlich auch: Ein echter Demokrat sieht anders aus.
Ägyptens Präsident Mursi hat versichert, dass er demokratische Reformen in seinem Land vorantreiben will. "Ägypten wird ein Rechtsstaat sein." Gleichzeitig verteidigte er die Verhängung des Notstands als vorübergehende Maßnahme. Kanzlerin Merkel forderte Mursi auf, die Menschenrechte einzuhalten.
Ägyptens Präsident Mursi ist zu seinem ersten Besuch in Deutschland angekommen. Mit militärischen Ehren wurde er von Kanzlerin Merkel vor dem Kanzleramt begrüßt. Dort wehte ihm nicht nur witterungsbedingt ein kühler Wind entgegen. Menschenrechtler protestierten gegen die Gewalt in Ägypten.