Kommentare

Das Referendum ...

... ist eine Salomonische Lösung ...

Das Griechische Volk lässt sich nicht erpressen!!!

Das Griechische Volk lässt sich nicht erpressen!!!

Unsere Regierung will die Lösung um jeden Preis.

Kann, oder will, sie es nicht verstehen?

Tsipras will so weitermachen wie bisher.

Keine Frührenten mehr, echte Kürzungen vom Staat, weniger Beamte - sind für ihn NICHT der Griechische Weg.

Und er hat selber gesagt: wir lassen uns nicht länger demütigen.

D. h. uns unseren Weg verbieten.

Und er will es deshalb, weil seine Bevölkerung es so will: den Griechischen Weg weiter zu gehen.

Glaubt unsere Regierung ernsthaft, Tsipras lässt sich seinen Willen in ein paar Tagen brechen?

Und ein ganzes Volk wird sich seinen „way of life“ abgewöhnen?

Was für ein Hochmut.

Allerdings - wenn unsere Regierung Tsipras noch ein paar Milliarden drauf legt und er seinen Staat nicht radikal umbauen muss - dann sollte sie zumindest seine Unterschrift bekommen.

Was für eine Unkenntnis der Lage.

Und die Abstimmung?

Da geht es für Tsipras nun darum
1. Zeit für weitere Verhandlungen zu gewinnen.
2. Seiner Bevölkerung so unauffällig wie möglich klar machen, dass er eh nicht alles umsetzen werden.

Referendum?

Mal angenommen Tsipras kann sich mit den Gläubigern einigen und das Referendum zeitnah zum Abschluss bringen: Was würde im Falle eines "Nein!" der Griechen geschehen? Grexit ohne wenn und aber?

Es dürfte interessant sein, wie die EU-Kollegen morgen auf diese Ankündigung von Herrn Tsipras reagieren werden.

Artikel "Mal wieder im Schweinsgalopp"

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/griechenland-rettung-103.html
"Blind ins Blaue hinein abstimmen, das müsse also wirklich niemand, sagt auch Petra Sitte. Zur Not reicht ja sogar einfach Fernsehen: "Es gab in den letzten Tagen keine Talkshow, die sich nicht mit diesem Thema beschäftigt hat. Es wird schnell gehen müssen, aber das ist ja auch kein Problem", meint Sitte."

Soll das ein Scherz sein oder meint die gute Frau das Ernst?
Kein Wunder, dass alles den Bach runter geht.

Klasse ...

... wie Tsipras ganz Europa vorführt! Jetzt fließt dann bestimmt erst mal Geld!

Der Schröder Gerd

ist moralisch angreifbar. Wegen Gazprom nach Dienstende.

Aber sich über den Tisch ziehen lassen, von den beiden jungen Griechen, wie die Angie und der Gabriel und der Horst aus Bayern - das hätte es bei ihm nicht gegeben.

Wäre ich Tsipras,

käme ich auch nicht mehr aus dem Grinsen heraus.

Die rennen ihm ja schon die Türe ein, dass sie ihm noch mehr Geld geben dürfen.

Weiter wie bisher.

Weitere Kürzungen und Steuererhöhungen - die Gläubiger sind den griechischen Forderungen kein bisschen entgegen gekommen.
Die Austeritätspolitik, die in Griechenland eine der schwersten Depressionen der Wirtschaftsgeschichte ausgelöst hat, soll einfach weiter gemacht werden.

David gegen Goliath

Das Ringen geht weiter.

Hut ab vor Varoufakis und Tsipras.

Sie lassen sich vom watschenden Juncker, schmusigem Schulz, einlullenden Merkel und dem Ober Neo Lieberalem Schäuble nicht in die Knie zwingen.

Ich hoffe sie stehen das durch und starten somit eine neue Politik in Europa.
Eine Politik die sich um die Belange ihrer Bürger kümmert.

Mich und die meisten anderen Schreiber interessiert nicht der DAX

Nochmals Hut ab Herr Varoufakis und Tsipras
Steht das durch und Europa wird es euch danken, wenn auch erst in vielen vielen Jahren

Referendum ist gut

und wenigstens eine ehrliche Sache dem Volk gegenüber.

Nur hab ich so meine Zweifel das so etwas in derartig kurzer Zeit vorbereitet werden kann.
Wer die Artikel täglich liest sieht auch noch die Summen die täglich zugeschossen werden.

Aber dadurch wird halt auch Zeit gewonnen.

Gruß

Weiter so !!!

Ich hoffe, dass Varoufakis und Tsipras ihren Weg fortsetzen. Ich stimme absolut mit ihnen überein einen Schuldenschnitt zu vereinbaren.
Wenn die Troika keinem Schuldenschnitt zustimmt muss GR diesen anders herbeiführen.
EU Aufbauhilfen fließen so oder so, ob mit oder ohne €.
Um uns von GR-Hilfen wiederum als alternativlos zu überzeugen musste man ja auch schon die GEO politische Lage heranziehen.
Aber GR hat wohl für sich beschlossen am Tropf zu bleiben, jedoch die Durchfluss Mengen zu verringern. Hut Ab!
Wenn die Insolvenz ansteht wird der Schuldenschnitt für GR sicherlich bis zu 66,66% betragen müssen um wirtschaftlich zu überleben.
Kostet die €-Länder zwar um die 200Mrd €, aber die falsche Politik der Neo-Liberalisten wäre vorbei.
Sp,It-Fr … kämen in grosse Bedrängnis. Der ESM wäre auch am Ende.
Der große Gewinn für die EU Bürger könnte eine Rückkehr zur Politik für Bürger anstatt für Kapital-isten sein.
Dann gehören Tsipras und Varoufakis in den Olymp

Ja, erst ein ...

Referendum und dann Neuwahlen und dann ist das Jahr endlich rum .. :-)

Bitte, bitte, Gexit und der

Bitte, bitte, Gexit und der Wahnsinn ist vorbei.

Selbstverständlich beiben die Schulden erhalten. Aber neue Schulden können dann in Drachmen gemacht werden und zwar bei der eigenen Bevölkerung.

Der Euro und unsere Altersvorsorge hat schon genug gelitten. Es muß Schluß sein mit der Geldverbrennungspolitik.

Volksabstimmung

Nach allem, was man hier täglich liest ist GR am 5. Juli schon mehrere Tage lang pleite. Also ist es doch egal wie die Griechen abstimmen.

Aber halt, es ist ja in Wirklichkeit egal, was die Griechen machen, die EU und die EZB pumpen auf jeden Fall Geld dorthin. Das zeigen ja auch die hektischen Angebote, die heute gemacht wurden.

Wenn Tsipras das durchzieht, muss eigentlich Merkel zurücktreten. Sich so vorführen zu lassen...

Ich bin neugierig, wie

unsere Gralshüter der freiheitlichen Demokratie auf dieses Vorhaben reagieren. Die griechische Regierung fragt ihre Bürger, welche Politik sie wollen! Ob das nicht doch ein bisschen zuviel Demokratie ist?
Meine Vermutung: Wütende Proteste, möglicherweise auch Drohungen von Schäuble und Co. an die Griechen, ja richtig abzustimmen. Wirklich sehr spannend!

re simeht

"Das Griechische Volk lässt sich nicht erpressen!!!"

Dann kann's ja mit NEIN stimmen.

Ein Aufatmen ginge durch Europa ...

Der Preis des Grexit?

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Herr Tsipras gezielt den Grexit auslösen will.

Egal wie man den Grexit finden mag würde mich am Ende interessieren, wie teuer ein solcher denn letztlich wirklich für unser Land wäre. Bekanntermaßen wird ja nichts so heiß gegessen wie es gekocht wird.

Den deutschen Sparer kann ein Grexit wohl nicht sehr hart treffen, die Banken haben ihre Verpflichtungen diesbezüglich ja längst heruntergefahren.

Was die Verpflichtungen Deutschlands betrifft ist z.B. fraglich, ob der IWF Deutschland für seine Ausfälle überhaupt in die Pflicht nehmen könnte, da streiten sich ja die Gelehrten.

Und wenn der Euro scheitert? Wie schlimm wäre denn die Rückkehr zur nationalen Währung oder einem Nordeuro wirklich?

Fast ist man versucht das Zitat unserer werten Kanzlerin etwas zu erweitern: Scheitert der Euro, dann scheitert Europa. Nicht!

Wie alternativlos ist die Verhinderung eines Grexit denn wirklich? Ehrliche Antworten gegnüber dem Steuerzahler wären angebracht!

Die Drei

Und uns wird immer erzählt, die Griechen sind arm.

Bei ca. 70 Milliarden Euro Steuerschulden,

rund 90 Milliarden Abhebungen von Banken in den letzten Monaten,

um die eine Million Immobilienbesitzer

- kann die Mehrheit nicht arm sein.

Arm ist nur ihr Staat.

Aber dessen Kassen werden jetzt wieder aufgefüllt.

Durch die verantwortungslose Politik der Dreibande.

Varoufakis und Tsipras

werden ihr Volk befragen und dann bei einem " Nein " geht das ganze Theater in Brüssel von
vorne los. Irgend wie werde ich den Verdacht nicht los es müssen andere Gründe für den Verbleib Griechenland in der EU sowie Euro Zone massgebend sein.

re arnsberg

"Die griechische Regierung fragt ihre Bürger, welche Politik sie wollen! Ob das nicht doch ein bisschen zuviel Demokratie ist?"

Wohl kaum. Tsipras kann seine Wahlversprechen nicht halten und jetzt soll das Volk ihn absolvieren nach dem Motto: Er kann ja nichts dafür.

Das ist nicht Demokratie, das ist Schmierenkomödie.

Bewunderung

Ich weiß nicht, wen ich mehr bewundern kann oder soll : Tsipras und Varoufakis oder die "Gemeinschaft" der EU-Oberen !?!
Die Griechen wegen ihrem Stehvermögen gegen sämtliche Vorschriften der möglichen Geldgeber, oder die EU-Oberen wegen ihrer Geduld oder Angst, den jeweiligen Bevölkerungen und Steuerzahlern erklären zu müssen, dass man jetzt für die gegebenen Garantien gerade stehen muss.
Die Griechen haben nicht mehr viel zu verlieren, und den bisherigen Geldgebern und Bürgen "geht der A.... auf Grundeis" !
Was also tun ???
Juncker, Merkel, Hollande, Schäuble können ihrer Bevölkerung allmählich nicht mehr genau erklären, WARUM sie die Griechen im € halten wollen ....
Tsipras und Varoufakis schinden natürlich wunderbar Zeit mit einem Referendum und retten sich so mit Notkrediten der EZB über das Jahr ....
Preisfrage: Wer also ist bewundernswerter ???

Herzlichen Glückwunsch

Herzlichen Glückwunsch Europa... Du hast dich vor lauter Austerität selbst zerfleischt.

Herr Dr. Schäuble wurde vor kurzem für seine Tätigkeit im Aufbau des heutigen Europa ausgezeichnet. Ich bin gespannt wann er für seine Zerstörung ausgezeichnet wird.

Ihr Kommentar ist nicht nur

Ihr Kommentar ist nicht nur eine Frechheit, sondern beschämend und ein Zeichen allen dessen, was im heutigen Deutschland nicht stimmt. Ihre Arroganz und Superiorität macht mir ehrlich gesagt Angst.

das letzte mal als das geschah

War kurz darauf ein Rücktritt da, und eine Regierung aus dem Amt gejagt. Würde mich wundern wenn es diesmal nicht genauso enden würde.

Zumal es zeitlich auch nicht passen würde. Wenn die Abstimmung egal wie sie aussieht passiert ist keine Zeit mehr da für die Umsetzung bevor es zur Umsetzung kommt.

So leid es mir tut aber damit ist der Grexit beschlossene Sache.

GREXIT wird kommen müssen!

Die Griechen können gerne abstimmen, aber ihre Abgeordneten sind gewählt und können im Parlament abstimmen wie sie wollen.

Die EU ist so hilfsbereit wie nie zuvor, trotzdem lassen die Griechen sie "blass" als Zahlmeister aussehen. Solidarisch in Richtung gemeinsames EUROPA ist das nicht, was die Griechen betreiben. Fördern tut das eher die Ablehnung der EU, was von dort kommt. Deswegen stärkt es die EU-Gegner.

Von Frau Merkel erwarte ich eine genaue Erklärung, warum die Griechen im EURO bleiben und so wertvoll für die EU sind. Irgendetwas stimmt da nicht. Vielleicht haben die Griechen ja doch Reserven wie den Goldschatz oder nicht bilanzielle Werte.
Ich warte wahrscheinlich vergebens. Was ändert sich denn, wenn Frau Merkel ca. 10 % weniger Stimmen bekommt.

um 00:23 von Joes daily World

"Keine Frührenten mehr, echte Kürzungen vom Staat, weniger Beamte - sind für ihn NICHT der Griechische Weg."
Das unterstellt, das nicht genau das in den letzten vier Jahren schon gemacht worden wäre. Allgemein tun sie in ihren Äusserungen immer so, wie wenn sich in Griechenland in den letzten Jahren nichts geändert hätte. In Tat und Wahrheit fielen die Löhne seit 2010 um 37 %, die Pensionen wurden um 48 % gekürzt, die Zahl der Beamten wurde um 30 % reduziert.
Das Resultat dieser extremen Abmagerungskur ist ein massiver Kaufkraftverlust und damit eine nicht endende Krise.

So sieht Demokratie aus

Tsipras wurde gewählt, um die Austeritätspolitik zu beenden. Die Gläubiger sagen: "Nicht mit uns, unser Katastrophenkurs ist alternativlos, jedenfalls für dich."
Nun stellt Tsipras aber fest, dass er gerade nicht gewählt wurde, um diesen Unsinn weiterzumachen, er will aber auch nicht über den Kopf der Griechen hinweg und womöglich auch noch gegen deren Willen eine so wesentliche Entscheidung treffen, also fragt er sie direkt. Demokratischer geht es wohl kaum.
Chaupeau Herr Tsipras!

Tsipras verspottet und verhöhnt alle anderen EU Bürger

Es ist doch ganz einfach! Wenn ich mir (=Griechen) einen Kredit nehme gibt es von der Bank (hier die Institutionen ex. Troika) ein Angebot über Kredithöhe, Laufzeit Konditionen, Rückzahlungsraten, Sicherstellung (Gehaltsbestätigung, Grundbucheintragung, etc.). Die Griechen müssen halt adäquate Sicherstellungen liefern.
Dann kann ich entscheiden, ob ich das Angebot annehme oder nicht. Wenn nicht, muss ich (=Griechenland) die Konsequenzen akzeptieren. Warum so lang herumzerren, es nervt. Es gibt viel wichtigere Probleme in der EU als die Griechen!

@ simeht

Niemand erpresst das griechische Volk.
Es kann nun selbst entscheiden - und mit Nein stimmen.
Tsipras ist dann fein raus...

Tsipras riskiert den Ruin Griechenlands

Entgegen aller Ratschläge auch der griechischen Ökonomen schlägt Tsipras selbst das größte Entgegenkommen der Gläubiger aus und spielt ein gefährliches Spiel zum Schaden der griechischen Bürger!
Auf der anderen Seite ist es für mich absolut nicht mehr nachvollziehbar welche Spielereien von Tsipras sich die Eurogruppe gefallen lässt! Dieser Mann ist kein Politiker sondern genau wie sein Finanzminister ein Selbstdarsteller der auf Kosten seiner Mitbürger das Land ruiniert!
Spätestens heute hätten die Gläubiger einen festen Halt setzen und bis morgen eine endgültige Entscheidung der griechisschen Regierung verlangen müssen!
Die Politiker der EU lassen sich von Tsipras auf den Arm nehmen und vorführen!
Das ist nicht mehr u verstehen was Merkel und Co sich da alles gefallen lassen!
Man kann nur hoffen dass die Abgeordneten im Bundestag jetzt kein weiteres Verschleudern unserer Steuergeldern zulassen!

Tsiprs will Referendum über Sparmaßnahmen abhalten lassen

Bevor die gr. Regierung ein Abkommen mit den Gläubigern abschließt oder dies unterlässt, soll das Volk in einem Referendum über die von den Geldgebern vorgeschlagenen Sparmaßnahmen entscheiden. Tsipras & Co kamen an die Macht mit dem Versprechen, die Sparpolitik zu beenden. Die davon abweichenden möglichen Vereinbarungen mit den Gläubigern rechtfertigen also die Ansetzung einer Abstimmung des Volkes über die zukunftsentscheidenden Fragen.

Andererseits könnten die Kritiker des Referendums auch anführen, dass die Syriza-Regierung ihrer realen Regierungsverantwortung nicht gerecht wird. Die umstrittenen Sparvorschläge sind jedoch aufgrund der Folgen von 5 Jahren Austeritätspolitik von so großer Bedeutung, dass das Volk gefragt werden sollte. Für GR geht es nun um die Entscheidung, einen Paradigmenwechsel mit nachhaltigen Strukturreformen zwecks Erzielung eines Primärüberschusses und die Zukunftsgestaltung aus eigener Kraft zu wählen oder sich für die Pleite und Grexit zu entscheiden.

"Ja, erst ein Referendum und

"Ja, erst ein Referendum und dann Neuwahlen und dann ist das Jahr endlich rum .. :-)"
Warum denn Neuwahlen? Wenn die Bevölkerung ja sagt ist sie mit der Regierung einverstanden, wenn sie nein sagt auch, denn alle wissen ja, dass es sich um das Resultat eines Erpressungsversuch handelt.

Es geht um die Richtung in Europa

Während Nordeuropa nach rechts rückt, sind im Süden eher Linke Kräfte am drücker. Es geht auch um die Politische Signalwirkung. Sollte Syriza scheitern ist Linke Politik auf Jahre Diskreditiert, deshalb auch die heftige Gegenwehr aus Deutschland. Sollte sich zeigen das Griechenland einen Weg aus dieser Krise hinbekommt ohne das Resteuropa auf wahnsinnig viel verzichten muss, wäre das ein enormes Signal Richtung Spanien und andere Länder.

Und nebenbei wir haben erst die Deutschen und Französichen Banken gerettet.

Die Staatstitel die schon vor Jahren in den Händen der Banken hätten ausfallen müssen sind nun Kredite der EZB, KfW und des IWF.

Wenn es so gelaufen wäre wie es hätte laufen müssen hätte Ackermann und Merkel erklären müssen wieso man die Deutsche Bank mit Steuergeldern retten müsse, Angela und Co. hätten zwar auf die Griechen Schimpfen können, aber das Problem wäre dort zum Vorschein gekommen wo es entstanden ist, bei Banken die hohe Zinsen bei niedrigem Risiko wollten.

hätte schon längst passieren können

.... wenn es denn ernstgemeint ist. Referendum zum jetzigen Zeitpunkt kommt zu spät, bringt substantiell nichts Neues.
Es geht schon lange nicht mehr nur um Griechenland - warum nur sind die EU-Politiker so zögerlich und meinen, Finanzpolitik in Richtung Griechenland könnte die bisherigen ELA-Zahlungen und die größeren Probleme Europas relativieren.

um 00:49 von dr.bashir

"Wenn Tsipras das durchzieht, muss eigentlich Merkel zurücktreten. Sich so vorführen zu lassen..."
Ich hätte nichts gegen einen Rücktritt von Frau Merkel. Allerdings kann ich ihre Begründung dafür nicht nachvollziehen. Was hat das mit der deutschen Bundeskanzlerin zu tun, wenn ein Volk mit dem Rest Souveränität, das im geblieben ist entscheidet, was es für eine Zukunft will?
Oder ist es bereits ein 'Vorführen' wenn offensichtlich wird, dass sich Tsipras nicht einfach demütigen lässt? Was kann man gegen ein Referendum haben. Das ist doch demokratisch.

Spieltheorie

Der griechische Finanzminister soll ja von Haus aus Spieltheoretiker sein. Ich bin gespannt, ob er sich hier nicht verschätzt hat.

Ich denke, der griechische MP hätte bei den Verhandlungen deutlich mehr herausholen können, wenn das griechische Parlament von sich aus einige Dinge beschlossen hätte. Von der Kürzung des Militärhaushalts bis zur Einführung einer bisher nicht existenten Sozialhilfe. Mit Einführung der Sozialhilfe als Mindestversorgung der Bevölkerung hätten sich auch Rentenkürzungen leichter durchsetzen lassen. Vor allem hätte er wahrscheinlich mehr Solidarität aus den anderen europäischen Bevölkerungen erfahren.

So wirkt alles auf mich, wie Preisverhandlungen zwischen einem Drogenjunkie und seinem Dealer. Schade.
Vor allem für das griechische Volk.

Das Griechische Volk lässt sich nicht erpressen!!!

Was sollen wir den von den Griechen erpressen?
Geld vielleicht? ;-)

"Bei ca. 70 Milliarden Euro

"Bei ca. 70 Milliarden Euro Steuerschulden,
rund 90 Milliarden Abhebungen von Banken in den letzten Monaten, um die eine Million Immobilienbesitzer kann die Mehrheit nicht arm sein."
Ach sie glauben, das ist die Mehrheit, die da Milliarden abzieht? Nicht einmal im reichen Norwegen, oder der reichen Schweiz hat die Mehrheit der Bevölkerung nennenswert Erspartes, dass sie in Sicherheit bringen müsste.

@00:55 von schiebaer45

"Varoufakis und Tsipras
werden ihr Volk befragen und dann bei einem " Nein " geht das ganze Theater in Brüssel von
vorne los. Irgend wie werde ich den Verdacht nicht los es müssen andere Gründe für den Verbleib Griechenland in der EU sowie Euro Zone massgebend sein."

Guter Kommentar. Danke.

Wirtschaftliche und soziale Gründe bezweifle ich stark. Dagegen vermute ich die Gründe tatsächlich im militärischen Bereich und der deutschen Schuld (?).

Klasse Schachzug!

"Der Euro und unsere Altersvorsorge hat schon genug gelitten. Es muß Schluß sein mit der Geldverbrennungspolitik"

Sehe ich anders. Tsipras und Konsorten verhalten sich wie wahre Volksvertreter und halten der weichgekochten und undemokratischen EU, die schon lange gegen sämtliche, selbst auferlegte Regeln verstößt und dabei wirklich alle Register zieht, den Spiegel vor.
Der Schachzug "Volksabstimmung" ist klasse gemacht und taktisch gut gewählt. Meine Hochachtung, dieser Schachzug hat mich wirklich überrascht! Hätte ich nicht erwartet.

Bravissimo! Ich hoffe, der deutsche Wahlmichel lernt daraus, weil wenn er wieder pro-EU Parteien bei der nächsten Wahl wählt, hat er es nicht anders verdient!

Grüße aus Bayern!

@ b_m

Ja, es ist zu hoffen, dass den Gläubigern jetzt endlich der Geduldsfaden reisst.
Eine Posse sondergleichen.

Tsipras und seine Regierung erinnern mich zunehmend an antiautoritär "erzogene" Halbwüchsige, die ihre Grenzen austesten...

@ 01:07 von pnyx

Sie schreiben:
"In Tat und Wahrheit fielen die Löhne seit 2010 um 37 %, die Pensionen wurden um 48 % gekürzt, die Zahl der Beamten wurde um 30 % reduziert.
Das Resultat dieser extremen Abmagerungskur ist ein massiver Kaufkraftverlust und damit eine nicht endende Krise."
*
Ob diese Zahlen stimmen weiß ich nicht.
Aber Fakt ist dass der Staat immer noch erheblich mehr ausgibt als er einnimmt.
Und das liegt auch daran dass die Verwaltung nicht funktioniert weil die auch in diesem Bereich geforderten Reformen nicht umgesetzt werden! Auch die jetzige Regierung ist nicht in der Lage endlich vernünftige Steuereinahmen zu realisieren. Und leider hat die griechische Wirtschaft die im letzten Jahr schon wieder gewachsen war aufhörte zu investieren sobald klar war dass diese Linken an die Regierung kommen würden.
Und dafür sollen wir immer weiter zahlen???
Weil diese Regierung (wie die Vorgänger) nicht in der Lage ist vernünftige Steuerpolitik umzusetzen und IMMER NOCH viel zu viele Beamte hat?

@karwandler, 00:51 - Aufatmen

Nicht übel wäre es, wenn Sie, werter Karwandler, erklären könnten, warum Ihre Regierungschefin Merkel nicht aufatmen würde, wenn Griechenland die Euro-Zone verließe, sondern den Verbleib dieses Staates in der Euro-Zone für "alternativlos" erklärt, wozu sie - im Gegensatz zu den Hobbypolitkommentatoren - über die notwendige Staatsmacht verfügt.

Die Preisfrage

Mich würde mal wirklich interessieren wie Teuer wäre ein Schuldenschnitt wirklich?

Wenn man Staatsanleihen kauft handelt man ja bares Geld gegen die Sicherheit auf Papier. Das Geld wechselt den Besitzer und ist der Schuldner Pleite ist das Papier also die Staatsanleihe nichts mehr wert.

Nun sind die Verpflichtungen Griechenlands aber inzwischen Kredite von verschiedenen Institutionen, wieviel würde es z.B. die KfW und letztendlich den Staat wirklich kosten müssten diese abgeschrieben werden.

Da Giralgeld erst im Akt der Kreditvergabe geschaffen wird, müsste bei einem Abschreiben eigentlich etwas nicht zurückgezahlt werden was vorher gar nicht existiert hat. Es wäre also kein wirklicher Verlust nur ein Ausbleiben an zusätzlichen Zinseinnahmen in der Zukunft.

Referendum ist zeitlich nicht möglich !!!

Herr Tsipras hat offenbar noch nicht verstanden, dass er keine Zeit mehr für ein Referendum hat: Wenn das griechische Volk erst am 05.07. über Annahme oder Ablehnung des Reformprogramms der Institutionen entscheidet, sind neue Zahlungen der Institutionen (im Falle eines Jas der Griechen) allerfrühestens am 06.07. zu erwarten. Bis dahin ist der griechische Staat jedoch längst pleite - und die griechischen Banken ebenso. Deshalb bleibt es dabei: Entweder das griechische Parlament stimmt dem Paket vor Ende dieses Monats verbindlich zu - oder Griechenland geht in die Insolvenz!

@ 01:09 von Maxa

Sie schreiben:
"Nun stellt Tsipras aber fest, dass er gerade nicht gewählt wurde, um diesen Unsinn weiterzumachen, er will aber auch nicht über den Kopf der Griechen hinweg und womöglich auch noch gegen deren Willen eine so wesentliche Entscheidung treffen, also fragt er sie direkt. Demokratischer geht es wohl kaum.
Chaupeau Herr Tsipras!"
*
Dann frage ich Sie warum Tsipras aber bereits im Februar viel mehr zugesagt hatte als er jetzt noch leisten will?
Das ist klar belegt!
Leider hat er seitdem kontinuierlich bereits zugesagte Reformen wieder zurück genommen um wie im Pokerspiel auszutesten wie weit die anderen seinen Bluff mitgehen!
Jetzt verliert er dabei weil er kein wirklicher Politiker sondern nur ein Spieler ist!
Das Dumme dabei ist nur dass nicht er sondern die griechische Bevölkerung am Ende die Leidtragenden dieses Versuches von Politik sind!

Blöd nur ...

Herr Tsipras hatte seine Zeit. Jetzt kann er annehmen oder es lassen.

Kapitalverkehrskontrollen jetzt!

Glückwunsch an Varoufakis und Tsipras !

Was Island geschafft hat, schaffen die Griechen auch !
Weiter so!

Referendum

Irgendwann reicht es.... Jeden Abend die feixenden Herren aus Athen auf dem Bildschirm zu sehen kann zur Qual werden. Europa ist keine Einbahnstraße, die in Griechenland endet und auf der die Steurzahlergelder direkt in den griechischen aufgeblähten Staatsapparat fließen, Frühverrentunegn bezahlen u.ä. ... Und jetzt ist Herr Tsipras zu feige, die Entscheidungen, für die er gewählt wurde, selbst zu treffen. Andere nennen das Demokratie, andere Feigheit oder Weglaufen vor den Entscheidungen. Wir haben genug!

re maxa

"er will aber auch nicht über den Kopf der Griechen hinweg und womöglich auch noch gegen deren Willen eine so wesentliche Entscheidung treffen, also fragt er sie direkt. Demokratischer geht es wohl kaum."

Da fehlt am Demokratischer-geht-es-wohl-kaum allerdings das Referendum in den Staaten, deren Steuerzahler für den griechischen Staat geradestehen müssen.

Deren Votum würde Herrn Tsipras vermutlich die Entscheidung abnehmen, seinen Pleitestaat weiter mit europäischem Geld finanzieren zu müssen.

@01:10 von Bernd1

sie scheinen wirklich etwas zu verlieren zu haben, sollte sich Griechenland dem Spardiktat erfolgreich widersetzen.

@00:33 von Klaus1963

"Mich und die meisten anderen Schreiber interessiert nicht der DAX "

sehr richtig ...

Die Zocker Zipras und Varoufakis

Die beiden haben 5 Monate Zeit gehabt, sich um ein Referendum zu kümmern. Jetzt nachdem der Termin für das Angebot um finanzielle Unterstützung abgelaufen ist fällt ihnen das ein?
Im privaten Bereich würde ich mit solchen Personen (sind nicht zuverlässig, vertrauenswürdig und falsch = Spielertypen) jeglichen Kontakt abbrechen!

Verstecken hinter dem Volk

Verhandelt wird mit den gewählten Vertretern. Diese entscheiden ob sie die ausgehandelten Bedingungen annehmen oder nicht. Wie der Meinungsbildungsprozess in Griechenland gestaltet wird, ist in der Verantwortung der griechischen Vertreter. Dieser hat aber keine aufschiebende Wirkung.

Für mich macht es keinen Sinn weitere Notkredite zu gewähren. Die Europäischen Vertreter sollten sich nun darauf konzentrieren Investitionshilfen für Griechenland zu erarbeiten.

um 00:23 von Joes daily World zu 01:07 von @pnyx

Selbstredend, können wir uns zu später Stunde mit allerlei Zahlenwerk, Tabellen und anderem beliefern.

Also dann:

Das Durchschnittseinkommen der GR ist von 2000 bis 2015 um 82% gestiegen!

Also obwohl es zuletzt Einbußen gab, waren die Griechischen Gehälter zuvor so exorbitant gestiegen, dass auch jetzt noch ein riesen Plus heraussieht.

Das aber nicht durch griechische Arbeitsleistung erbracht wurde, sondern primär durch

1. Viel Geld als Nettoempfänger der EU.

2. Viel Geld aus Krediten bei Banken

Insbesonders interessant ist, dass nicht die Troika am Zusammenbruch GR schuld ist, sondern deren Schuldenkollabs.

Wenn sie bereit sind, unter Umständen ihr Weltbild - zumindest leicht, mehr kann ich ja gar nicht erwarten - zu veränder, empfehle ich Statistiken.

Die sind geprüft, also bitte nicht abwertend über die Quelle schreiben:

http://www.welt.de/wirtschaft/article138273936/Das-Maerchen-vom-dunklen-...

Fakt bleibt: Merkel ist zu weich um Krisen zu meistern.

Ich halte es mit Thatcher

"The problem with socialism is that you eventually run out of other people's money."

es lebe der dumpfe deutsche Stammtisch

Was beim Thema Griechenland von einer enormen Anzahl an Nutzern an faktenfreien, dumpfen polemischen Kommentaren abgelassen wird, geht kaum noch auf die berühmte Kuhhaut. Leider kräftig befeuert von "journalisten" a la Krause, für die Objektivität ein Fremdwort zu sein scheint.
Die Griechen haben in den letzten 5 Jahren so gewaltige Einschnitte in Renten, gesundheitssystem, Arbeitsmarkt, öff Ausgaben, Sozialleistungen gehabt, und das inmitten einer wirtschaftl. Depression- doch das interessiert den deutschen Stammtisch nicht. In DE wäre bei solchen Einschnitten das Geschrei bis zum Südpol zu hören. Dazu der Unsinn, der deutsche Michel hätte auch nur einen Euro nach GRE abgegeben bisher. Nicht ein cent ist real geflossen! Zeigen Sie doch mal den Posten im Haushalt, wo angeblich all diese milliarden verbucht sind! Alles nur Luftbuchungen, Bürgschaften und Phantomgeld. Dafür fließen griech. Euro real in deutsche Waffenschmieden. Auf Druck von Merkel und IWF. Aber der "böse" Grieche...

Referendum ist ein

Referendum ist ein Instrument der direkten Demokratie, da sich in einem Referendum die gesamte Wahlbevölkerung unmittelbar zu einer politischen Frage äußern kann.

Für Deutschland ist sowas undenkbar.

Prognose

Die griechische Regierung hat es leider versäumt, auf die wichtigsten Regeln der üblichen politischen Kommunikation der höchsten politischen Ebene zu achten.

Die meisten entscheidenden Personen in den wichtigen Gremien der Institutionen sowie der EU sind massiv verärgert über das Verhalten der griechischen Regierung. Das hört man in den Interviews der letzten Tage und Stunden sehr deutlich.

Dabei spielen auch manche trivialen Details eine Rolle: Die verspätete Lieferung neuer Vorschläge, die Verursachung zigfacher Sitzungen, der Rückzug bereits gemachter Zusagen etc. etc.

Es ist sehr schade, dass Griechenland von der neuen Regierung vor die Wand gefahren wird, aber es ist das Recht jedes Volkes, eine schlechte Regierung zu wählen.

Zunächst kommt die Insolvenz des Landes und dann die Armut. Dann wird diese Regierung abgewählt und Griechenland kann neu beginnen. Das ist dann auch wieder eine neue Chance. Ein Ende mit Schrecken ist besser als ein Schrecken ohne Ende.

"Selbst das größte

"Selbst das größte Entgegenkommen der Gläubiger..." - wer so so schlecht informiert ist, kann sich natürlich wundern, liegt aber vollkommen falsch.

Nach anfänglichen Annäherungen ist man per gestrigem Tag seitens der Institutionen bei den gleichen Forderungen wie 2012! Ein Entgegenkommen oder Zurückweichen von eigenen Positionen ist nur auf Seiten der griechischen Regierung festzustellen.

Es zeugt auch von einer bizarr verdrehten Wahrnehmung zu behaupten, dass Tsipras "auf Kosten seiner Mitbürger das Land ruiniert" während selbiger, im Gegensatz zu Merkel, das Volk per Referendum über sein Schicksal entscheiden lassen will.

Wenn es DAS mal in Deutschland gebe... aber hier sagt Mutti was uns schmeckt!

Hut ab vor der Unbeugsamkeit dieser griechischen Regierung, die durch ihre Haltung beweist, dass nichts "alternativlos" ist, außer der Tod. Dass muss den etablierten Klientelisten, ähm.. Politikern eine Heidenangst einjagen, und genau so reagieren sie auch.

Wie währe es?

Wie währe es, wenn auch in allen anderen EU Ländern ein Referendum abgehalten würde?
Stimmt auch nur eines gegen weitere Geldverbrennung, wird der Hahn zu gedreht.
Hat das Volk der Geberländer nicht auch ein Recht über sein Steuergeld selbst zu entscheiden?

GREXIT wäre das falsche Signal

an unsere Freunde in der Welt, denn nur das wollen sie ja. Staaten und -bündnisse haben keine Freunde, nur Interessenten.
Und wir alle wissen, wem europäische Wirtschaftskonkurrenten vorrangig ein Dorn im Auge sind. Die Schwächung der EU und des Euro- Raumes hat nur einen Gewinner. Das sollte jedem normal denkenden Menschen eigentlich inzwischen bewusst sein. Daher sollten wir uns endlich selbst um diese Probleme kümmern. Und daher sehe ich den gr. Vorschlag, die Kredite vom IWF an die EZB zu übergeben, gar nicht so negativ. Den Euro würde das kaum mehr negativ beeinflussen als neuerliche Massenaufkäufe der Staatsschulden durch die EZB.

Das Referendum ist natürlich nur Zucker ums Maul der Wähler schmieren. Das hätte Herr Schröder damals auch machen sollen, als es um ALG II ging, oder heute Fr. Merkel zu Maut und VDS. Hat sie vielleicht Angst vor der Meinung der Bürger? Zustimmungswerte zu einer Person sagen nichts, wenn keine Alternativen vorhanden sind. Das sehen wir in Russland auch

@Zuschauer76

Varoufakis ist vorallem Professor für Ökonomie und hat Wirtschaftsmathematik studiert und mehrere Lehraufträge an Unis Weltweit gehabt und weiß das alle Kredite zurückzahlen für alle unmöglich ist. Schäuble ist halt Jurist und kennt nur die Pflicht zur Rückzahlung.

Spieltheoretiker zu sein hat nichts damit zu tun ein Spieler zu sein, wenn wir aber schon beim Spiel bleiben dann bietet sich Monopoly an, Griechenland hat keine Straße mehr und das Geld an z.B. Deutschland verloren statt aus dem Spiel auszuscheiden haben die anderen Spieler Griechenland Geld gegeben um noch etwas weiter mitzumachen, mit dem Resultat das Griechenland nun noch mehr Schuldet als vor der Krise.

Auch den Vergleich von Drogendealer und Junkies ist zwischen Staatleuten unangebracht, eher zwischen Banken und Ländern, da ist Deutschland aber genauso Junkie nur wir können uns die Wirtschaftsdroge Kredite noch leisten, weil uns die Dealer von den Finanzmärkten noch zutrauen das wir das Geld noch beschaffen können.

Tsipras hat Zusagen

Tsipras hat Zusagen zurückgenommen? Sie haben da wohl etwas verwechselt...
Es sind die Institutionen die per gestern auf die alten Forderung wie in 2012 gegangen sind, nachdem man sich zuvor angenähert hatte.
Desinformation auf breiter Front, Bildung aus der BILD! Ich mache mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt...

Ein sinnfreier Einwand, denn das Referendum ist nur deshalb erforderlich, weil es bis zum heutigen Tag zu keiner Einigung mit den Institutionen gekommen ist!
Erst jetzt steht fest worüber im Volksentscheid abgestimmt werden soll!

um 01:20 von Bernd1

"Aber Fakt ist dass der Staat immer noch erheblich mehr ausgibt als er einnimmt."
Das ist nicht Fakt. Plusminus halten sich Einnahmen und Ausgaben die Waage. (Primär) Was die Waage aus dem Gleichgewicht bringt ist der Schuldendienst. Das ist eindeutig ein Fall von Überschuldung, und das war es schon 2010. Und mit Krediten kommt man nicht aus einer Überschuldung heraus. Und schon gar nicht, wenn man im Gegenzug Bedingungen aufoktroyiert, die eine Volkswirtschaft abwürgen. Das ist und bleibt unsinnig.
PS: Meine Prozentangaben sind schon korrekt, das können sie u. a. bei Eurostat nachsehen.

Und täglich grüße der Griechenland-Bash...

Das Volk demokratisch entscheiden lassen ist ein guter Weg.

Europa muss endlich einsehen, dass es ebenso viele Interessen daran hat, dass Griechenland geholfen wird, wie die Griechen selbst. Und das bedeutet auch, dass Europa endlich auf Augenhöhe mit den Griechen reden muss und Hilfsangebote machen muss, statt zu versuchen, bestimmte (neoliberale und deshalb für eine linke Regierung nicht vor ihrem Volk vertretbare) Reformen zu erpressen.

Die Griechen brauchen Hilfe, ein anständiges Steuersystem aufzubauen und ihre Bürokratie generell zu stärken - hey, es gibt niemanden, der das besser kann als die Deutschen. Aber in welchem Rahmen Griechenland das System verbessern will hat einzig die demokratisch gewählte Regierung zu entscheiden. Solche Hilfsangebote seitens Europas gab es leider nie - sondern immer nur Druck in Richtung neoliberaler Reformen.

Das griechische Volk wird zum Sparprogramm nein sagen - und das ist gut so. Europa muss entscheiden, was es will - helfen oder nicht.

@joes Pizza

In Deutschland hat im Durchschnitt jeder Bürger 100.000 Euro auf dem Konto, wären wir reichen Säcke nicht so geizig könnten wir unsere Schulden durch eine Zahlung von 50.000 Euro abbezahlen. Also hopp, hopp gehen sie doch mit gutem Beispiel voran und geben dem Staat 50.000 Euro von den 100.000 auf ihrem Konto. Und erzählen sie mir nicht sie hätten das Geld nicht, sie Geizkragen, schließlich sind doch durchschnittsstatistiken das non plus ultra oder machen Sie jetzt wieder ihre opportunistische
Kehrtwende?

@schlagfertig 2:09

Interessante Idee "wenn schon ein Plebiszit, dann bitte europaweit". Ich habe keine Ahnung, ob, und vor allem wie schnell so etwas europaweit moeglich (oder gewuenscht) waere - und schon den Termin 5.Juli in Griechenland halte ich fuer sehr optimistisch. Aber wie auch immer, es waeren sozusagen ueber Nacht die ganzen "boesen Buben" (inklusive Mutti) aus der Schusslinie - und die Griechen haetten es schwarz auf weiss, was der Rest der Europaeer von ihrer Meinung zur Bewaeltigung ihrer anstehenden Probleme haelt. Auch eines waere gewiss: das nervtoetende Affentheater haette ein Ende - so oder so.

um 01:49 von Joes daily World

"Das Durchschnittseinkommen der GR ist von 2000 bis 2015 um 82% gestiegen!"
Erstens; ihre Zahl stimmt nicht, das können sie leicht nachgooglen. In Wirklichkeit sind es ca. 34 %. Ohne Inflationsbereinigung und ausgehend von einem sehr niedrigen Wert.
Zweitens; Durchschnittseinkommen sind nicht besonders aussagekräftig, wichtig ist der Medianwert. Gutverdienende Banker gibts auch in Griechenland noch. Wenn man arbeitslos ist sinkt das Einkommen rapide auf Null. Die Arbeitslosenquote ist in Griechenland bekanntlich sehr hoch.
Aber das ist alles nicht die Hauptsache. Die Hauptsache ist; ca. 2 Drittel des BiP einer modernen Wirtschaft ist Konsum. Wenn man den Massen ihre Kaufkraft wegnimmt, können sie entsprechend weniger konsumieren. Dann wird auch weniger investiert. Resultat; Dauerrezession.
Es geht nicht um Moral, es gut um Wirtschaft.

Referendum, Verantwortung auf

Referendum, Verantwortung auf das Volk abwälzen und hinterher....."Ihr habt es so gewollt "
Bravo !
Davon abgesehen ... Für eine Volksbefragung hatten sie fast ein halbes Jahr Zeit
Stichtag ist der 30.06 !

um 01:50 von heute journal

"Ich halte es mit Thatcher"
In GB regiert schon eine ganze Weile wieder die Thatcher-Partei. Trotz massiven Kürzungen bei den Sozialausgaben ist das Budgetdefizit immer noch gewaltig, weit über den Maastrichtkriterien. Aber im Gegensatz zu Griechenland ist es GB möglich, eigenes Geld zu drucken. Die Zentralbank dort tut dasselbe wie alle anderen grossen Zentralbanken. Es handelt sich nicht um 'other people's money', sondern um frischgeschöpftes.
Es war ein Riesenfehler, Griechenland ins Eurosystem einzubinden. Die Griechen haben mit Goldman Sachs-Hilfe ihre Zahlen frisiert, Brüssel hat intensiv durch die Finger geguckt. Und jetzt ist es zu spät. Viele Fehler sind irreversibel. Aber das heisst nicht, dass man ständig weitere begehen muss. Wenn Griechenland geht, ist das für die EU der Anfang vom Ende.

Meh... normalerweise bin ich

Meh... normalerweise bin ich Volksentscheiden aufgeschlossen.

Aber so?
Auf den letzten Drücker, um dadurch die Frist künstlich sozusagen zu verlängern?
Pure Taktiererei, mit solchen Geschäftspartnern würde ich nichts zu tun haben wollen.

Und ja, jetzt... jetzt wo es brenzlig wird, versteckt sich das lächelnde Duo hinter einem Volksentscheid - kann mit keiner erzählen, es ginge den beiden um direkte Demokratie, darum ging es ihnen bei früheren Zusagen oder Ablehnungen doch auch nicht.

Kürzlich noch beschwerte sich dieses Duo, daß EU Unterhändler kein "robustes Mandat" gehabt hätten, weswegen man die Verhandlungen angeblich abbrach - und heute stellt sich raus, die griechische Seite hat nicht mal ein un-robustes Mandat, sondern gedenkt um 5 nach 12 erst noch das Volk entscheiden zu lassen.

Und was an einem kurzfristigen Turbo-Volksentscheid, der Zwangsläufig dann auf Hörensagen und Halbwissen beruht, demokratisch sein soll, können die Fans dieses Duos uns sicher auch erklären.

um 02:14 von Gnom

"Zustimmungswerte zu einer Person sagen nichts, wenn keine Alternativen vorhanden sind. Das sehen wir in Russland auch"
Stimmt genau.

@01:55 von Unvoreingenommen

In DE wäre bei solchen Einschnitten das Geschrei bis zum Südpol zu hören. Dazu der Unsinn, der deutsche Michel hätte auch nur einen Euro nach GRE abgegeben bisher. Nicht ein cent ist real geflossen!

Sie haben mit allem Recht. Aber wir bürgen, was beim GREXIT richtig teuer würde.
Das mit dem "Schreien" und dem "Südpol" werden wir nicht erleben! Die jungen Deutschen haben bei der Rente die gleichen Einschnitte wie die Griechen. Gab es irgendwo Proteste? Und würde Mutti die Anhebung der MwSt. als alternativlos erklären, dann würden wir es auch "schlucken". Michel schimpft gern, informiert sich aber äußerst ungern. Die "schwarze Null" wird befürwortet, aber um welchen Preis unsere schwarze Null diese Politik durchdrückt, ist dann wieder nebensächlich.

@Joes daily World, 01.49

@Joes daily World, ich weiß nicht woher Sie Ihre Zahlen haben u. kann Ihr Statement auch nicht nachvollziehen.

Fakt ist, n. ELSTAT sind heute 19,5 % der Griechen als sozial stark benachteiligt („severely materially deprived“) einzustufen. Das ist der weitaus höchste Anteil innerhalb der Eurozone, der deutlicher höher liegt als in den Krisenländern Portugal u. Spanien (8,6 bzw. 5,8 %). Zum Vergleich: in den Niederlanden liegt der Anteil bei 2,3%.

Das verfügbare Einkommen der GR. Haushalte hat sich seit Beginn der Krise im Durchschnitt um mehr als 30 % vermindert; der Durchschnittslohn ist seit seinem Höchststand von 2010 um 25 % zurück gegangen. In keinem OECD-Land sind die Haushaltseinkommen stärker geschrumpft als in Griechenland; die Einbuße um über 30% beträgt mehr als das Vierfache des Durchschnitts in der Eurozone.
Nach einem OECD-Report haben knapp 20 % der GR.Bevölkerung nicht das nötige Geld für eine regelmäßige Ernährung.

... Stammtisch"

Der "Stammtisch" sind die Medien!

tagesthemen-Interviews mit Martin Schulz:

Schulz meint, dass es in der Politik Vernunft gäbe, „selbst auf Seite der griechischen Regierung"

„Wir fühlen uns genervt“

„Warum diese Leute “(die griechische Regierung) "das nicht akzeptieren, verstehe ich nicht, aber vielleicht lernen wir es noch."

„Deshalb bin ich so etwas ein bisschen erstaunt, dass der Herr Tsipras die Angebote nicht annehmen will, aber vielleicht kehrt die Vernunft ja noch bei ihm ein.“

„Da muss diese Regierung endlich begreifen, dass so viele Menschen ihr helfen wollen“.

So funktioniert Meinungsbildung!

@Bernd 1 1:20

Fakt ist, dass der Bauer (Griechischer Staat) von seiner Kuh (Steuerzahler) nur 20 statt 30 Liter Milch bekommt. Es wird ihm geraten (Troika), beim Melken besser aufzupassen, nicht so viel zu verschuetten, und schliesslich die Kuh auch besser zu fuettern, um die fehlenden 10 Liter auf ``natuerliche Weise`` zu bekommen. Doch der Bauer kommt mit einer anderen Idee: Du (EU, EZB, IWF) gibst mir erstmal 10 Liter von Deinen Kuehen und dann sehen wir weiter. Man (Troika) sagt ihm, gut, das koennen wir so machen - sagen wir mal ein paar Jahre, aber dann musst Du uns zeigen (Reformliste), wie Du den Fehlbetrag von Deiner Kuh selbst ausgleichst. Andere haben es auch geschafft. Der Bauer erwidert nach einigem Hickhack: nee, nee, nee, da frag ich erst mal meine Kuh (Referendum).
Lange Rede kurzer Sinn: wer wuergt hier nun was ab? Oktroyiert? Unsinnig?
Es tun mir zwei Gruppen leid: die, die letztendlich zahlen (werden muessen) und der griechische Normalbuerger.

@LanaK

"Das verfügbare Einkommen der GR. Haushalte hat sich seit Beginn der Krise im Durchschnitt um mehr als 30 % vermindert; der Durchschnittslohn ist seit seinem Höchststand von 2010 um 25 % zurück gegangen. In keinem OECD-Land sind die Haushaltseinkommen stärker geschrumpft als in Griechenland; die Einbuße um über 30% beträgt mehr als das Vierfache des Durchschnitts in der Eurozone.
Nach einem OECD-Report haben knapp 20 % der GR.Bevölkerung nicht das nötige Geld für eine regelmäßige Ernährung."

Und dennoch wurden in den letzten Wochen etliche Milliarden von griechischen Konten abgehoben und dem Kapitalfluß dadurch entzogen.
Der nicht-verarmte Teil der griechischen Bevölkerung hat nach wie vor viel Geld zur Verfügung und es ist nicht einzusehen, daß während jene wohlhabenden Schichten fröhlich der Kapitalflucht Vorschub leisten, andere (zum Teil ärmere) Völker der EU, insbesondere deren Unterschichten, dafür bluten müssen.

Bezüglich eines

Bezüglich eines Schuldenschnitts frage ich mich:
Wieso sollen denn die Gläubiger auf diesem Wege enteignet werden?
(zum wiederholten male)
Mit welcher moralischen, oder meinetwegen pragmatischen Begründung?
Weil nach dem nächsten Schuldenschnitt bestimmt alles anders wird?
Wunschdenken.

Soll der griechische Staat doch erst mal die griechischen Millionäre und Milliardäre teilenteignen - im Grunde doch nichts anderes oder?

Dann, wenn die eigenen oberen 10.000 geschröpft wurden und immer noch Geldnot besteht, kann man ja mal wieder über Schuldenschnitte, die Dritte schädigen, reden.

Demokratie vs neoliberale Bürokraten

Ein Volksentscheid zu einer zentralen politischen Frage in nur wenigen Tagen zu ermöglichen ist ein Musterbeispiel für Demokratie.

Auf der anderen Seite steht ein bürokratisches Europa, dessen EU-Parlament noch nicht ein mal die Griechenlandfrage diskutiert hat. Alle Entscheidungen werden am Parlament vorbei getroffen.

Der Ball liegt nun im Spielfeld der neoliberalen Bürokraten. Sie sind nun gezwungen eine demokratiekonforme Lösung zu präsentieren. So geht Demokratie. Die griechische Reformregierung verpasst der EU eine frischen Impuls Demokratie.

@tick tack tick tack, 03.45 Danke für Ihr Statement

@tick tack tick tack, danke für Ihr Statement. Sie haben natürlich Recht mit Ihrer Aussage, das es scheinbar noch einigen Griechen es besser geht als teilweise dargestellt.
Ich gehe auch vollständig mit Ihnen konform, dass einige, mutmasslich wohlhabende Gr. sich durch Kapitalflucht, auch auf Kosten anderer, sich ins Fäustchen lachen.

Mein Statement um 03.33 Uhr, bezog sich aber auf das Statement v. Joes daily World, der geschrieben hatte, das das Durchschnittseinkommen der GR. Bevölkerung v. 2010 bis 2015 um 82% gestiegen sein soll; wäre dem so, müssten die Lohnsteuereinnahmen in GR. nur so sprudeln, finden Sie nicht auch, oder irre ich mich hier?

Freundliche Grüße LanaK

Das mit dem...

...Referendum ist ja eine niedliche Idee. Nur soll es 5 Tage nach dem Auslaufen des Hilfsprogramms stattfinden. Das dürfte ja wohl zu spät sein. Wer zu lange zockt, verockt sich auch manchmal. Ich hoffe die Finanzminister machen dem Irrsinn heute ein Ende. Das spart den Griechen wenigstens die Kosten für die Befragung!

Referendum

Allen Beteiligten sollte wohl klar sein, dass dieses Referendum nichts mit Demokratie zu tun hat.
Tsipras versucht nur den "schwarzen Peter" loszuwerden. Er will es als griechische Demokratie verkaufen. Sollte das Referendum stattfinden, kann er zu seinem Volk sagen : "Ihr habt es ja so gewollt" (in beiden Möglichen Fällen). Sollte Lagarde keine Verlängerung zulassen, kann er sagen : "Die Böse ... wir wollten doch nur etwas mehr Zeit... nur eine Woche".
In allen 3 Fällen hat der dann den Schuld abgegeben.

Wer die Bevölkerung nicht mitnimmt zerstört Europa

Die Kanzlerin sprach von einem außergewöhnliche großzügigem Angebot. Die Griechen bekommen 50 Mrd. Schulden oben drauf. Mit diesen neuen Schulden werden die Zinsen und Zinseszinsen der alten Schulden bezahlt. Insgesamt steigen aber die Schulden und Zinsen sowie Zinseszinsen weiter an.

Als "Gegenleistung" verlangen die EU-Bürokraten weiter harte Einschnitte ins Rentensystem und höhere MwSt.. Die neoliberalen stellen sich aber auch schützend vor einen Bevölkerungsteil. Die Steuern für Unternehmen und Superreichen dürfen nicht wie geplant auf 29% angehoben werden. Das ist der (griechischen) Bevölkerung nicht zu vermitteln.

Wenn die neoliberalen Betonköpfe an diesem absurden "Artenschutz" für Superreichen festhält, trägt sie die Verantwortung für das Scheitern des Euros.

Ich denke,

es reicht.

Ich lese hier....

.... immer was von Griecheland gefordert wird und wie schlimm das wäre. Leider finde ich hier keine Aussagen darüber was Griechenland bisher unternommen hat um einen maroden Staat auf einen neuen Kurs zu bringen! Die Kürzungen sind nur deshalb so schlimm weil sämtliche Regierungen inkl. Syriza sich sperren ein nicht funktionierendes System zu verändern und die Einnahmenseite zu restrukturieren. Ich kann 10 mal disskutieren das meine Renter pleite sind oder mich darum kümmern ein funtionierendes Finanzsystem anzulegen. Statt dessen sind die Mitglieder der neuen Regierung auch wieder nur damit beschäftigt Familienangehörige einzustellen. Soviel zum neuen Stil der neuen Regierung!

@04:58 von Rambay

Absolut korrekt. Kein Aufschub. Der 30.06. ist Stichtag. Nun muss sich Tsipras als gewählter Ministerpräsident der Griechen entscheiden was ihm wichtiger ist. Griechenland vor der Pleite bewahren oder als der Linke in die Geschichtsbücher eingehen der es der bösen EU so richtig gezeigt hat.

Let the people decide!

Varoufakis hat Recht. Let the people decide! Das bedeutet aber ein Referendum auch hier in Deutschland und allen anderen Euroländern. Varoufakis würde sagen: "Funny how radical this concept sounds."

05:35 von montideluxe

"Kein Aufschub. Der 30.06. ist Stichtag."
Na, es wird sich ja bald weisen, wer mehr an diesem Stichtag hängt...
Und übrigens gehts - und das wissen auch sie - nicht um Geschichtsbücher, sondern um die Bewusstseine der EU-Bevölkerung. Inhaltlich um die Frage, wer oder was hier eigentlich wirklich bankrott ist.

Tsipras soll dahin gehen,

wo er hergekommen ist. Mit solchen Schwätzern kann man keinen Staat machen. Solche Typen sollen in Griechenland notwendige, schmerzvolle Reformen umsetzen? Und vor allem in ein Land, welches, wenn man viele Kommentare in den Medien aufmerksam verfolgt, gar kein funktionierenden Verwaltung hat, um beispielsweise längst fällige Steuern einzutreiben? Hört endlich auf mit dieser Lachnummer.

@ 01:49 von Joes daily World: Ob das wohl stimmt?

"Das Durchschnittseinkommen der GR ist von 2000 bis 2015 um 82% gestiegen!"

Das pro-Kopf-Einkommen ist lt. Grafik in der “Welt” (Ihre Quelle) in Griechenland von Anno 2000 bis 2010 sogar um 150% (also auf das 2 1/2-fache gestiegen, dann etwa 2011 auf etwa 175% (vom Wert in 2000) eingebrochen und dann wieder auf 181,9% - also um etwa 4% gestiegen.

Die Frage ist allerdings, ob denn die Zahlenbasen für diese Berechnungen überhaupt etwas mit der Realität zu tun haben: Ich kann mir z.B. nicht vorstellen, dass z,B. die Bakschischzahlungen an Mediziner und Beamte, von denen man immer wieder hört, in diesen Zahlen erfasst sind, und ob nun in anderen Bereichen - z.B. im Tourismus - alle Einnahmen auch über die Bücher laufen, scheint mir auch nicht sicher.

Vielleicht ist der Anstieg von 2000 - 2010 auch in größeren Teilen auf mehr Steuerehrlichkeit zurückzuführen?

Dass es armen Leuten in Griechenland allerdings schlecht geht, steht für mich außer Zweifel!

Referendum

Guten Tag,
diese Entscheidung wird in
die Geschichtsbücher eingehen!
Die Zeit der Sesselpfurzer,
in den Institutionen ist vorbei,und das grosse Projekt Europa,bis Mitte der neunziger Jahre getragen von den selben Institutionen und hochkompetenten Leuten
darin,wird nun durch das
Mutterland der Demokratie zur Umkehr gezwungen werden!
Oder endgültig scheitern!
Bewundernswert.
Und sinnvoll!

@Martinus: "Entweder das griechische Parlament stimmt dem Paket

... (vor dem Monatsende) zu - oder Griechenland geht in die Insolvenz!"

Das ist eine der offenen Fragen nach Ansetzung des Referendums über die Reformen zur Erlangung neuer Kredite, die die Finanzminister der Eurogruppe heute in Brüssel zu beantworten haben. Sollte Athen die erbetene Fristverlängerung der Geldgeber nicht erhalten und nicht zahlungsfähig sein, wäre auch denkbar, dass die EU bzw. Eurogruppe einen Überbrückungskredit zur Verfügung stellt, um die anstehende Zahlungsfrist für die Tilgungszahlung an den IWF einhalten zu können.

Er kann am 5.7. soviel referenden wie er möchte,

wenn er am 30.6. nicht zahlt, ist der default da und das Rettungspaket ausgelaufen. Das Referendum hätte er seit Monaten machen können - das ist jetzt ein plumper Versuch, diejenigen, die ihm jetzt noch zusätzliches Geld geben sollen, dazu zu bringen, ihm entweder das Geld blanko zu geben oder die Gläubiger, denen er bisher selbst stets pünktliche und vertragstreue Zahlung zugesagt hat (nicht nur die Vorgängerregierungen!), zu einem Aufschub zu drängen. Vorzugsweise natürlich das ersterere. Den Parlamentsentscheid könnte er schon am Sonntag erreichen, nach einer Einigung am Samstag. Aber das will er gar nicht. Er will, wie alle bisherigen griechischen Regierungen, Zeit schinden, und damit ermöglichen, dass es immer weiter so geht. Der ganze Staat ist darauf angelegt, seit seiner Gründung auf Kosten anderer zu leben. Und daran will Tsipras nichts ändern. Wenn es ein Referendum gibt, dann nach dem Grexit und mit der Frage: Soll dieser Staat in einen modernen Staat umgewandelt werden?

Vorbildlich!

Das nenne ich Demokratieverständnis! Es geht für Griechenland (- die Griechen als Volk) nicht um Peanuts, sondern um die Wurst. Traurig ist nur, dass so viel Zeit ins Land gehen musste, damit die die Entscheidung fällen dürfen, die später die Suppe auslöffeln.

Für Europa wünsche ich mir eine ähnliche Abstimmung. Auch für uns geht es ans "Eingemachte". Schritte von großer Tragweite sollte das Volk immer selbst entscheiden und die gewählten Vertreter sollten die Entscheidung nur "vorverhandeln".

Dann gibt es später eine sichere Front der Zustimmung für einmal entschiedene Vorgehensweisen.

Griechenland zeigt sich würdig als Wiege der Demokratie. Wir sollten uns von dieser Einflussmöglichkeit des Bürgers eine Scheibe abschneiden.

Vor die Tuer

Allmaehlich wuensche ich nur noch dass Griechenland aus dem Blick verschwindet, die EU eine rechtliche "Mauer" hoch zieht, und die auf Griechenland nach der Pleite zukommenden apokalyptischen Zustaende vor der europaeischen Haustuer bleiben. Sollen die Griechen von der Medizin kosten die sie sich selbst verschrieben haben als sie Syriza an die Macht waehlten.
Dieses Land kann als Partner in der EU nicht mehr akzeptiert werden.

Verständlich....

Bei der Härte der Maßnahmen, um die es hier geht, muss man die Bevölkerung hinter sich haben.
Falls man den Forderungen der EU nachgibt.

Auch wenn es darum gehen sollte, einen Weg zu beschreiten, der einen Staatsbankrott mit allen sich ergebenden Härten bedeutet, muss man das Volk hinter sich haben.

Eine Volksabstimmung macht daher Sinn.

Wer das nicht versteht, für den besteht Demokratie wohl nur aus alle 4 Jahre "Zettel falten".
Oder aus noch weniger.

Hätte er das nicht früher machen können, echauffieren sich einige hier.

Bisher hat Tsipras versucht zu handeln - durchaus mit Geschick.
Aber iwf und EU wollen nicht handeln.

Die Entscheidung für einen Volksentscheid ist nun konsequent und richtig.

Kein Aufschub mehr fuer Griechenland!

Die EU darf sich nicht erpressen lassen. Wenn Griechenland heute, 27. Juni, den Forderungen nicht zustimmt, duerfen keine neuen Mittel freigegeben werden - auch nicht von der EZB. Es geht nicht um die "Wuerde" oded eine "Demuetigung" des griechischen Volkes, sondern um notwendige Strukturreformen, die andere bereits vorgenommen haben und die im Sinne europaeischer Solidaritaet nun endlich auch von Griechenland angegangen werden muessen. Wenn die Regierung sich weigert, muss das Land die Eurozone verlassen, so bedauerlich dies auch ist. Ein Referendum loest nichts.

Die einzig demokratische Lösung

ist das Volk zu befragen. Da es das Volk ist, das die Hauptlast trägt.

Natürlich könnte man das "unter sich" regeln.

Vertrauensfrage im Parlament
Neuwahlen

Das alles so lange, bis die Griechen das wählen, was der EU genehm ist, weil sie resignieren.

Das Mutterland der Demokratie hat den einzig akzeptablen Weg gefunden.

So können nämlich Neuwahlen und je nach Ergebnis neues Chaos vermieden werden.

Das Volk entscheidet. Damit ist der Weg dann klar. Keiner kann sagen: Parteien entschieden über unsere Köpfe hinweg. Keiner kann sagen, die Regierung kämpft ohne Anlass. Keiner kann sagen, die Regierung hat kapituliert.

Das Volk bekommt eine Stimme und kann sich so Gehör verschaffen.

Wenn vor der Befragung die Konsequenzen, die eine Entscheidung in die eine oder andere Richtung bedeutet, klar formuliert sind, dann ist das Ergebnis bindend.

Und ob diese der Regierung Griechenlands oder der EU gefällt, spielt keine Rolle.

Ich befürchte man wird versuchen, das zu verhindern.

@Christ: "Zunächst kommt die Insolvenz des Landes und dann die

... Armut. Dann wird diese Regierung abgewählt und Griechenland kann neu beginnen."

Das Referendum könnte durchaus zu diesen Konsequenzen führen. Tsipras und die Regierungspartei Syriza gehen diese Risiken eines Referendums zu einer wichtigen Zukunftsfrage für das Land aber bewusst ein. Dabei haben die Wähler ohnehin nur zwischen dem kleineren Übel zu entscheiden.

Bei Mehrheit gegen die angedachten Spar- und Strukturreformen, wäre damit auch die Staatspleite und ein möglicher Grexit und die verheerenden Folgen einer bitteren Armut für Jahrzehnte verbunden. Würde es eine Mehrheit für die Reformen geben, bedeutete dies auch Einschnitte für die Bevölkerung, allerdings bei Hilfe durch die Geldgeber und die EU.

Wäre GR aus der Eurozone raus, gäbe es auch keine Investitionen in ein Wachstums- und Beschäftigungsprogramm seitens der EU. In ein dermaßen überschuldeten Pleiteland würde niemand mehr auch nur einen Euro stecken wollen. Auch die EU-Mitgliedschaft stünde zur Disposition.

Demokratie

Ich freue mich. Ich kann mir gut vorstellen, dass bei der EU mit ihren mächtigen nicht gewählten sondern ernannten (á la UdSSR) Kommissaren die reine Vorstellung mehr Demokratie zu wagen schlaflose Nächte verurschen wird.
Mehr Demokratie würde uns allen gut tun.

Jahrzehnte auf Pump gelebt

Leider hat GR viel zu lange auf viel zu großem Fuß gelebt - und das auch noch auf Pump. Wir leben in GR und kennen Land und Leute sehr gut. Auf einen Nenner gebracht: Mit der gr. Wirtschaftskraft kann man sich halt keinen neuen Pickup leisten, sondern leider nur einen Eselskarren. Durch die großzügigen Kredite der letzten Jahrzehnte haben sich aber praktisch alle Griechen an diesen Lebensstandard gewöhnt. Und!!! Athen ist nicht GR. Außerhalb Athen geht es 90 % der Bevölkerung immer noch (fast unverändert) gut - trotz allem Jammern! Das ist Fakt und nicht aus der Zeitung. Leider stimmt aber auch, daß die "Beamtenstadt" Athen am meisten leidet. Auf den Inseln lässt es sich als Grieche noch immer sehr gut leben.

@00:27 von Baum im Sonnenschein

Zitat: "Der Schröder Gerd

ist moralisch angreifbar. Wegen Gazprom nach Dienstende.

Aber sich über den Tisch ziehen lassen, von den beiden jungen Griechen, wie die Angie und der Gabriel und der Horst aus Bayern - das hätte es bei ihm nicht gegeben."

Zitat Ende

DAS IST ABER EIN SCHMALES BRETT!

In meinem Sinn hat er in seiner Amtszeit nur eine Entscheidung getroffen. Er hat uns aus dem Irakkrieg rausgehalten. (Dafür hat er sogar einmalig mein Kreuzchen bekommen).

Aber:

Er hat sein Volk nicht nur einmal über den Tisch gezogen! Für seine Harzreformen und seine Rentenpolitik dümpelt die SPD (zu recht) noch heute im Umfragetief.

Zugegeben, viel schlechter, als die aktuelle Politikerriege hätte er es auch nicht machen können. - Das würde ich von jedem einzelnen Grundschüler aus Kleinkleckersdorf allerdings auch behaupten.

Die gehen garantiert besser mit Ihrem Taschengeld um, als unsere Politiker mit unseren Steuern.

Referendum über Sparprogramm

Griechenland muss endlich wieder mal aus den Schlagzeilen kommen. Da ist es doch fast egal wie. Deutschland wird für dieses EURO-Abenteuer der Griechen immer drauf zahlen müssen. Das Volk soll entscheiden - gut so!

Was wird die Alternative sein?

Das Volk abstimmen zu lassen ist richtig. Es sollte auch bei uns öfter passieren. In diesem Falle ist es aber interessant, was Tsipras den Griechen als Folge zum "Nein" präsentiert. Stimmen sie also auch über den Ausstieg aus dem Euro ab? Es kann ja nicht sein, dass die Griechen durch eine Volksabstimmung zu entscheiden haben, was die EU zu zahlen hat.
Wenn, dann müsste EU-weit abgestimmt werden. Evtl. sind wir ja sogar mehrheitlich bereit, einen Schuldenschnitt zu machen, aber die Griechen alleine entscheiden zu lassen, obwohl es 500 Millionen betrifft, ist auch keine Demokratie Herr Tsipras.

So kann man sich nicht aus der Verantwortung stehlen.

Vielleicht liegt es einfach daran dass die griechische Regierung keine eigene Mehrheit im Parlament findet und Angst hat seine zuvor gemachten weitreichenden Versprechungen brechen zu müssen.
Die Regierung in Athen möchte überleben und vermutlich auch Zeit gewinnen und die Geldgeber weiter unter Druck setzen. Denn das Ergebnis eines Volksentscheids wäre klar. Aber so funktioniert das eben nicht. Ich kann mir auch nicht die Schulden des eigenen Staates abwählen und hoffen dass unsere Geldgeber uns voll entgegen kommen. Die Griechen haben ihre Regierungen immer selbst gewählt. Deshalb sind sie auch für deren Handlungen selbst verantwortlich. Wir haben den gemeinsamen Euro, aber keine Sozial- und Transferunion.Wir sind nicht noch dafür da einen Länderfinanzausgleich in Europa zu installieren. Wenn es nach Athen geht, dann sollen wir deren Löhne und Renten bezahlen aber gefälligst nicht nach strukturellen Reformen fragen um irgendwann wieder auf die Beine zu kommen. So geht das aber nicht!

Respekt!

Das sind Volksvertreter.

Und statt fauler alternativloser Kompromisse wird -wie es in einer Demokratie eigentlich üblich sein sollte- das Volk gefragt.

Varoufakis hat vollkommen recht, es hört sich verrückt an. Aber es ist richtig. Das ist Demokratie.

Eigentlich geht es nicht nur um den Bankrott Griechenlands. Es geht auch um den Bankrott der bisherigen vermeintlichen alternativlosen EU Politik. Einer Politik die sich nur an den Interessen der Banken und der Wirtschaft ausgerichtet hat, einer Politik, der die Aktienkurse wichtiger sind als das Leben von Menschen. Wir retten Banken und nehmen dafür in Kauf, dass Menschen keine Krankenversicherung haben, dass sie in Armenküchen versorgt werden müssen und obdachlos werden.

Klar es wird schwer werden. Aber nicht nur für Griechenland. Früher oder später werden wir alle die Folgen der verfehlten Politik tragen müssen. Aber je früher, desto besser.

Zu Spät!!!

Ein Referendum für die Forderungen der Institutionen oder für den Staatsbankrott hätte man bereits vor Wochen durchführen können -ich wäre dafür gewesen. Nichts ist demokratischer als das.
Aber bei allem Respekt für das harte Verhandeln der griechischen Regierung für ihr Volk: Der Vorschlag kommt zu spät!
Wenn am 30. Juni die fälligen Zahlungen nicht bedient werden oder man sich nicht mit den Institutionen auf ein gemeinsames Vorgehen einigt darf nur noch der eine Schritt zum Bankrott folgen.
Wäre das nicht der Fall, müsste ich ebenfalls, wie die Eurokritiker, von Insolvenzverschleppung sprechen. Wir bewegen uns jetzt schon haarscharf an (in) diesem Bereich.
Ich hoffe, dass unsere Regierung und die Institutionen auf einer Lösung bis zum 30. Juni bestehen und keinen Aufschub mehr gewähren.
Sonst hätte Griechenland nicht nur hart verhandelt, sondern auch alle Partnerländer zum Narren gehalten.

Ich hoffe inständig auf ein "Nein"

Nur bei einem klaren nein-Voting der Bevölkerung Griechenlands wird dieses elende Trauerspiel endlich ein Ende finden. Dann nämlich ist der Weg endlich frei für das Ende des Euro in Griechenland, ein Ende der zähen und ergebnislosen Verhandlungen, ein Ende der EU-Rettungspolitik. - Schade nur dann für die Austeritäts-Gegner. Denn das Sparen wird dann für Griechenland wirklich alternativlos. Russland und China werden nicht in diese fallende Klinge greifen. Ein endgültiges "Aus" für alle Kredite. Der Illusion, es könne eventuell dann am freien Geldmarkt noch was zu holen sein, sollte sich niemand hingeben. Warum also erst nächste Woche? Warum nicht morgen?

@tisiphone: "Wenn vor der Befragung die Konsequenzen, die eine

... Entscheidung (des Volkes) in die eine oder andere Richtung bedeutet, klar formuliert sind, dann ist das Ergebnis bindend."

Wenn überhaupt, kann das Ergebnis des Referendums nur in GR bindend wirken. Internationales Recht, EU-Verträge, Kreditverträge oder die Euro-Einführungsverordnung kann ein griechisches Referendum unmittelbar nicht berühren. Auch völkerrechtlich ist ein Referendum in GR hinsichtlich von Verträgen nicht bindend. Schließlich kann nationales Recht den Vorrang des internationalen nicht aufheben.
Dennoch können und werden die faktischen Auswirkungen des Referendums wohl Berücksichtigung in den Beziehungen und Verhandlungen zu den Noch-Partnern in EU, Eurogruppe und den Gläubigern finden - in die eine oder andere Richtung.

Natürlich kann Griechenland ein Referendum

abhalten, wenn die Regierung sich demokratisch legitimieren möchte. Ich möchte aber als Bürger, der dies bezahlen muss, auch ein Referendum darüber haben. Denn Demokratie ist nicht nur für die Schuldner da, sondern auch für die Gläubiger. Und ich gehe jede Wette ein, dass der größte Teil Europas Bürger weiteren Krediten ein Ende macht.

So schwerwiegende

So schwerwiegende Entscheidungen gehören immer in die Hand des Volkes!

Die Griechen sind gut..

sie sind in einer guten Verhandlungsposition, echt clever das muss man ihnen lassen. Und eine Volksabstimmung ist nun wirklich Demokratie pur, davor haben nun mal unsere CDU+SPD*GRÜNEN panische Angst denn dann müssten sie ja den Volkswillen umsetzen. Aber wir werden auch so eine Lösung finden, da bin ich mir ganz sicher...

kennen Sie ...

Sind Ihnen eigentlich die Lösungsvorscgläge der griechischen Regierung bekannt, die einfach ständig abgeschmettert wurden, weil sie nicht den Vorstellungen der sogenannten Geldgeber entsprachen?
Also ich habe nirgendwo ausführlich darüber gelesen, um mir wirklich ein Urteil erlauben zu können. Lediglich was der IWF, die EZB und Consorten fordern, das ist hinlänglich bekannt. Und ist das eine Erfolgsgeschichte?

Das ist wirklich eine sehr

Das ist wirklich eine sehr eigenwillige Sicht der Dinge ! Es mag ja sein, daß viel Geld in das griech.Militär geflossen ist (ich habe mich auch schon gefragt, wozu die Griechen eine so starke Panzerwaffe benötigen), doch solche Summen entsprechen einem deutschen Militärhaushalt von mehr als 10 Jahren !

Insolvenz verschleppt

Milliarden verbrannt. Erstaunlich, das keiner der Griechen gegen Steuerhinterzieher oder die Steuerfreiheit der Reeder demonstriert. Der Schnitt hätte vor 5 Jahren kommen müssen, genauso wie die Sperrung von Überweisungen des Privatvermögens ins Ausland.

Wenn die Geldgeber

Wenn die Geldgeber aufgeschreckt reagieren sollten und Tsipras die Zusage geben, dass auch ohne Reformen gezahlt wird, dann sieht hoffentlich der Rest der EU, was die oberen der EU von "gelebter Demokratie" halten!

Man erinnere sich, was das letzte Mal passiert ist, als ein griechischer Regierungschef ein Referendum ins Gespräch brachte, und wie hektisch die EU-Kommission - damals noch unter Baroso - auf einmal wurde. Man bekommt den Eindruck, dass die EU-Oberen Referenden so sehr scheuen wie der Teufel das Weihwasser....

@garden.of.delight..: "Die Entscheidung für einen Volksentscheid

.. ist nun konsequent und richtig."

Ja, aus griechischer Innensicht betrachtet ist das so. Innenpoltisch ist das Referendum in dieser für GR wichtigen Zukunftsfrage zwingend geboten. Ob das Ergebnis des Referendums in GR bindend ist, muss nach nationalem Recht beantwortet werden.

Für die internationalen Partner und Gremien wäre das Ergebnis des Referendums juristisch betrachtet nicht bindend. Bekanntlich hat internationales Recht Vorrang vor nationalem.
Eine andere Frage ist die praktischen und faktischen Auswirkungen des Referendums auf die Beziehungen zu den internationalen Geldgebern und Gremien. Die können, müssen aber nicht dem Ergebnis entsprechen.

Dreht den Griechen endlich den Saft ab!

Keine Verlängerungen mehr, keine Fortführung des griechischen Verarschungsmarathons!

Tsipras kannte die Deadlines seit Februar. Er hatte lange genug Zeit zu verhandeln.

Die Geldgeber müssen jetzt auf Einhaltung des Zeitplanes bestehen.

Das griechische Parlament soll am Montag entscheiden was es will und dann muss der Bundestag Farbe bekennen.

JETZT werden die Entscheidungen getroffen.
NICHT DANN WANN TSIPRAS das irgendwann in den Kram passt.

Wenn jetzt nicht klare Zusagen aus Griechenland kommen dann muss Griechenland JETZT in den Bankrott, nicht in einem Monat, nicht in einem Vierteljahr - JETZT.

Alles andere ist nur ein Trick um noch möglichst viel Geld aus der EZB herauszusaugen bevor Griechenland endgültig aus dem €-Raum herausgeschmissen werden muss.

Verzögerungstaktik - das

Verzögerungstaktik - das hätten sie schon länger haben können.
Das endet erst wenn sie alle Schulden erlassen bekommen und eine monatliche Apanage. Das traue ich unseren Politikern auch noch zu dass sie da zustimmen, denn zahlen wirds ja das Volk..

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