Kommentare - Merkel macht Druck auf Tsipras: "Jetzt zählt jeder Tag"

11. Juni 2015 - 11:44 Uhr

Es war der x-te Griechenland-Gipfel - doch Fortschritte brachte das Treffen zwischen Merkel, Hollande und Tsipras gestern Abend wieder nicht. Nun erhöht die Kanzlerin den Druck und mahnt: "Es zählt jetzt jeder Tag." Andere werden noch deutlicher.

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Kommentare

Na toll

Frau Merkel wird nicken und es fließen wieder Gelder von der Transferunion nach Griechenland.

Danach heißt es auch wieder Wachstum für Griechenland im Namen der Solidarität.

Wenn z.B. eine Bananenfabrik in Griechenland gebaut werden soll, dann braucht Griechenland selbstverständlich wieder Geld für den Aufbau.

Dann werden sich die Banken die Augen blau schlagen um Griechenland Kredite zu geben. Warum? Schlechte Bonität heißt Kredit mit hohen Zinsen. Das bedeutet mehr Geld für Banken. Dann werden die Kredite versichert. Selbst wenn Griechenland nicht zahlen kann, bekommt die Bank das Geld über die Versicherung zurück. 0% Risiko für mehr Zinsen.

Aber soweit kommt es ja erst gar nicht.
Wenn Griechenland nicht zahlen kann, gibt es ja schließlich die Transferunion - EU.

Ach übrigens braucht Ukraine auch viel Geld für den Aufbau.

EU ist ein Paradies für Banken.

Der Ausgang hiervon

ist doch längst klar, es geht nur noch darum mitzunehmen was geht und die Schuldfrage (den Buhmann) entsprechend der eigenen Ansagen hinzustellen.

Das Gebaren der gr. Regierung deutet schwer auf diese Einsicht hin.

Rolf-Dieter Krause

Was nutzen alle diese Einschätzungen. Der Karren donnert gegen die Wand, während die Einen die Wand verstärken und die Anderen das Gaspedal zum Anschlag durchtreten.
Ichhatte mir das mit EU anders vorgestellt...

am Gipfel wurde Merkel von Obama weichgestreichelt.

Wir finanzieren den Griechen weiter den Euro und Obama erklärt Merkel zu einer einflussreichen Frau.

Gut für ihr Ego, gut für den nächsten Wahlkampf.

Merkel bemerkt nicht mehr, dass sie auf der einen Seite von Obama benutzt wird. Und auf der anderen Seite von Tsipras.

Bevor sie noch mehr Schaden für Deutschland und eine eigenständige, starke EU anrichtet - sollte sie gehen.

Zum Wohle ihres Landes.

Das macht der Tsipras richtig gut

Da die EU nicht die demokratie in Greichenland akzeptiert wird sie den Preis dafür Zahlen.
Eine schnelle Einigung wäre im februar möglich gewesen aber man wollte ja den Wahlsieger demontieren und das Programm das die Wahl verloren weterbehalten.

Pleitegehen ist zwar nicht gut aber besser als eine endlose Knechschaft an das menschenfeindliche neoliberale System.
Bleib Standhaft Alexis !

ein Trauerspiel und nutzsloses Hinausschieben

Ich verstehe es nicht wie lange man dieser Farce noch zusehen kann.
Wie die AfD schon vor langer Zeit vorhergesagt hat – fruchten diese Hilfsprogramme nicht.
Das einzige was sie der EU verschaffen ist eine Galgenfrist, wobei selbst das nicht mal so stimmt, da
sich ja die Ausstiegsumstände durch jeden Aufschub verschlechtern.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass diese dauernden „allerletzten der letzten Aufschübe“ seitens der EU nicht
von großem Mitleid für Griechenland, sondern aus Panik davor was passiert, wenn diese Blase endlich platzt kommen.

Natürlich es bedeuten, dass uns die Altparteien gemeinsam hinters Licht geführt haben oder zumindest grob fahrlässig für Verluste von zig Milliarden Euro verantwortlich sind. Und man darf natürlich der AfD so ein Triumph nicht gönnen –schließlich würde das ja beweisen, dass sie weiß wovon sie redet.
Daher schiebt man weiter Milliarden in ein Land welches offenkundig bald pleite ist oder einen vergleichbaren Schuldenschnitt bekommt.

re awacs (voriger Thread)

"In Süddeutschland, der Schweiz, Frankreich und Großbritannien gibt es tausende Immobilien, bei denen man davon ausgehen muss, das sie mit griechischen Schwarzgeld bezahlt wurden. Das wäre zu prüfen und schnell zu handeln."

Mit "davon ausgehen" ist gar nichts erreicht. Ob ein Eigentümer Steuerschulden in Griechenland hat, müßte die effiziente griechische Finanzverwaltung (kleiner Scherz) feststellen. Frühestens dann könnte gegen das Eigentum zwangsvollstreckt werden. Aber bestimmt nicht morgen, übermorgen oder in 2 Jahren.

Sie spekulieren da auch auf Einnahmen, die kurzfristig nicht zu realisieren sind, wenn überhaupt.

Griechenlandkrise

Ich kann die Griechen verstehen das sie keine Lust darauf haben die nächsten hundert Jahre Schulden zu bezahlen die Generationen vor Ihnen sich ergaunert haben.
Deutschland hätte nach dem ersten Weltkrieg bis 1984 Reparationszahlungen an Frankreich zahlen sollen. Darauf hatten sie damals auch keine Lust.
Bei einer Kreditvergabe gibt es immer zwei Seiten. Nehmer und Geber und die Aufgabe des Gebers ist zu überprüfen ob der Nehmer das zurück bezahlen kann. Die die das machen das sind hochbezahlte Leute.
Verstehe nicht wieso der Steuerzahler für diese Kredite gerade stehen sollte. Das waren Banken die diese Kredite vergeben haben und keine Steuerzahler.
Weil unser System sonst zusammen stürzen würde?
Ich würde das System ändern und dann Griechen und Banken pleite gehen lassen.

Ein Grund mehr, zu sparen

>>
Gleichwohl wird der öffentliche Haushalt durch die Rücknahme der Kürzungen künftig Schätzungen zufolge um 1,2 bis 1,5 Milliarden Euro pro Jahr zusätzlich belastet
<<

Ein Grund mehr, zu sparen. Scheinbar ist es ja mehr ein 'handwerklicher Fehler' der griechischen Vorgaengerregierung gewesen der das Gericht zu dem Urteil veranlasst hat.

Also ich bin der Meinung...

da ich kein Experte bin, ist meine Einschätzung ja vielleicht richtig. Die griechische Regierung wird alle Gelder bekommen, die sie benötigt. Ganz einfach, weil es die USA so will. Griechenland muss im amerikanischen Einflussbereich bleiben, und Fr. Merkel wird dies auch ganz sicher zu finanzieren wissen. Russland und China würden sonst sofort einspringen, aber natürlich erst, wenn Griechenland schuldenfrei ist, sonst wären deren Gelder sofort wieder bei den EU-Banken.

In der Ukraine ist die Situation fast identisch. Beide Staaten sind pleite, viele Milliarden deutscher Gelder sind weg, und es wird neues Geld gebraucht.
Na, ja der Bevölkerung dieser Länder kann es nur recht sein, ob es dem deutschen Bürger recht ist, muss er selbst entscheiden.

Transferunion fände ich gut

Für mich ist Europa ein Land. Ich wohne schon seit über zehn Jahren in verschiedenen Ländern außerhalb Deutschlands und finde, dass es langfristig kaum einen Weg an der Transferunion vorbei gibt. Natürlich habe ich nichts dagegen, wenn Menschen ihre Regionen und Sprache lieben, oder den Reichtum, den sie sich aufgebaut haben, aber der nationalistischen Kleinstaaterei kann ich im 21. Jahrhundert nichts abgewinnen. Es wird in Europa immer wirtschaftliche Unterschiede geben, strukturschwache Regionen werden nicht innerhalb von ein paar Jahren wirtschaftsmächtig. So ist das in Deutschland auch, deshalb gibt es ja den Länderfinanzausgleich (der ebenso oft als unfair empfunden wird). Schade nur, dass es noch keinen europäischen Pass gibt.

Nun aber zu Griechenland: Sie werden vermutl. pleite gehen, weil sie rhetorisch alles falsch gemacht haben und einfach zu unhöflich sind. Die Geldgeber beleidigen und and der Nase rumführen, so geht das einfach nicht. Wirklich schade.

Die Kanzlerin laviert !

Glaubt an anderen Medien, soll es nach fester Überzeugung der Bundesregierung kein drittes Hilfspaket für Griechenland geben...

...wohl aber will man das bestehende Paket ausweiten und verlängern...! An besondere Forderungen wird diese deutsche "Bereitschaft" allerdings NICHT geknüft !!!

Merkel will so die eigenen, renitenten Parlamentarier, deren Gefolgschaft sie sich nicht mehr sicher sein kann, austricksen und den Bürger bzw. Steuerzahler für blöd verkaufen.

Grandiose Erkenntnisse gerade für Frankreich, Italien, Spanien und Portugal.

Der dumme Deutsche zahlt für alles und jeden, wirklich jeden,...bis er selbst völlig überschuldet ist...

@Ein Erfahrener

"Solche schwachsinnigen Aussagen zum Zeitpunkt der Reformverhandlungen sind doch wirklich nicht hilfreich.

Wann schickt der deutsche Bürger diese Frau endlich in die Wüste??????"

Wissen Sie da gibt es ein Sprichwort:
Jeder bekommt das was er verdient.

Merkel macht Druck?

Sagen wir mal, sie tut so. In Wahrheit kann sie GAR nichts machen. Nur wieder eine Bühnenaufführung fürs Volk.
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Leider aber steigt die Zahl der Bürger, die hinter die Kulissen schauen, exponentiell. Kaum noch einer, der ihre Inszenierung und die ihrer "Freunde" für Realität hält.
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Wir wissen, dass die Misere ursächlich nicht Griechenlands Schuld ist. Wir wissen, dass das Land an der Nase herum geführt wurde von Banken und ihrem raffiniert verborgenen Geflecht und Gebahren. Natürlich nicht nur Griechenland, die anderen Länder der EU genauso. Nur merken die das noch nicht so deutlich. Die Kapital- und Werte-Absaugung läuft bereits seit Jahren auf Hochtouren.
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Hoffen wir, dass durch das Disaster in Griechenland der ganze Laden EU - sorry, ist ja ein eingetragener Verein - endlich auffliegt. Hoffen wir, dass dann die Reparatur des europa-weiten Schadens nicht Jahrzehnte dauert.
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Seien wir dankbar, dass Griechenland momentan Leute an der Spitze hat, die nicht zum Klüngel gehören.

Haette man die Gelder fuer

Haette man die Gelder fuer die Bankenrettung den unterfinanzierten Laendern gegeben, dann haetten all diese Laender keine Probleme mehr.
Aber Rettung von Banken und Zockern ist ja wichtiger, als Laendern auf die Beine zu helfen.
Diese Banken und Anleger wussten schliesslich wem sie ihr Geld anvertrauten. Aber es lockte ja der grosse Gewinn!
Wenn ich zocke und verliere bekomme ich das Geld auch nicht vom Rettungsschirm wieder, oder ?
Deshalb finde ich es richtig was Griechenland jetzt macht. Es muss Schluss damit sein, immer nur Otto-Normal-Buerger zur Kasse zu bitten.
Und warum muessen Kredite immer ueber Banken laufen, wenn es doch Steuergelder sind. Dann sollten die Zinsen aber auch dem Staat zukommen und nicht den privaten Banken!

@Das weite Meer:"Merkel merkt nicht mehr, dass sie auf der einen

... Seite von Obama benutzt wird. Und auf der anderen Seite von Tsipras."

Merkel wird sehr wohl merken, dass sie, wie üblich, zwischen verschiedenen Interessen abzuwägen und zu entscheiden hat. Bezüglich der Schuldenkrise in GR hat sie sich festgelegt: GR soll in der Eurozone verbleiben. Im Klartext heißt dies, einen noch größeren Schaden durch einen Grexit derzeit vermeiden zu wollen und die Interessen der Beteiligten zu bedienen.

Die amerikanischen Rentenfonds werden sich freuen, mit ihrem Engagement in GR nicht baden zu gehen. Und Tsipras wird sich freuen, die meisten seiner Forderungen mit dem nächsten Geld erfüllt zu bekommen - bis zum nächsten Höhepunkt der selbstverschuldeten Krise.

Da es nach dem verlängerten 2. Hilfsprogramm kein weiteres von den Kreditgebern geben soll, kommt es wohl 2016 zum nächsten Crash. Bis dahin wird die EU versuchen, Schaden von den Rettungsprogrammen wie ESM auf die EZB zu verlagern, um die Steuerzahler vor den nächsten Wahl zu beruhigen.

@Tschakowarer

"Deutschland hätte nach dem ersten Weltkrieg bis 1984 Reparationszahlungen an Frankreich zahlen sollen. Darauf hatten sie damals auch keine Lust."

Lust hatten wir (ja, wir!!) ganz bestimmt nicht, aber die letzte Tranche für den 1. Weltkrieg ist am 01.10.2010 gezahlt worden.
http://www.zeit.de/wissen/geschichte/2010-10/weltkrieg-schulden-deutsch…

Nächstes Mal bitte erst informieren und dann Meinung abgeben!

@Murkel123

"Für mich ist Europa ein Land"

Woran machen Sie das fest? An den unterschiedlichen Kulturen, den unterschiedlichen Völkern, den unterschiedlichen Staaten, den unterschiedlichen Sprachen oder gar den unterschiedlichen Religionen?

Ohne Worte.....

Könnte es sein, dass man, an der EU Spitze am meisten fürchtet, wenn man Griechenland erlauben würde, pleite zu gehen, dass dieses einen gewaltigen Domino Effekt auslösen könnte, dem auch andere EU Staaten folgen könnten, was dann auch europäische Groß-Banken ins Schwanken bringen könnte? Hängt damit vielleicht u.A. sogar auch der plötzliche Rücktritt der Manager der Deutschen Bank zusammen? Denn wer möchte schon Kapitän eines sinkenden Schiffes sein? Könnte es sogar sein, dass an Griechenland sogar das ganze Schicksal des Euro, ja sogar der gesamten EU hängt? Liegt da vielleicht sogar noch viel, viel mehr im Verborgenen? Z.B., würde ein griechischer Zahlungsausfall sogar ausreichen, das ganze westliche Finanzsystem, samt IWF und Weltbank, in ein finales Trudeln zu bringen? Denn es war ja scheinbar sogar auch eines der wichtigsten Themen auf dem G7 Gipfel!

Merkel sollte sich zurückhalten

Tsipras regiert ein souveränes Land. Merkel geht schon lange zu weit, indem sie ihm ihre neoliberale Politik aufzwängen will.

Falls Griechenland tatsächlich vor der Wahl steht, pleite zu gehen oder Politik á la Merkel zu machen, dann sollte er aufrichtig bleiben und das tun, wozu ihn sein Volk gewählt hat! Und das sind ganz sicher nicht noch mehr Kürzungen im Sozialsystem.

Von einer Pleite Griechenlands wäre Deutschland mit am härtesten getroffen. Die kaufen nämlich brav unsere Panzer.

Lieber ein Ende mit Schrecken,

als ein Schrecken ohne Ende. So sagt es jedenfalls der Volksmund. Der kleine Mann würde den Griechen sicherlich jeden weiteren Kredit verweigern, weil er genau weiß, das Geld erst einmal verdient werden muss. Dass die Griechen mit einer Wirtschaftsleistung vergleichbar mit Hessen viele Jahre über ihre Verhältnisse gelebt haben, macht sie nicht gerade kreditwürdiger. Aber auch die Geldgeber waren und sind für die Misere verantwortlich. Ein geregelter "Konkurs" mit Schuldenschnitt wäre eine logische Konsequenz. Doch wir wissen nicht, was wirklich politisch gespielt wird. Welche Interessen werden dort vertreten? Und welche Konsequenzen hätte ein Ausscheidens Griechenlands aus der gemeinsamen Währung für die deutsche Bevölkerung?

Ich hoffe inständig das man

Ich hoffe inständig das man nicht zahlt ohne das es verbindliche Reformzusagen seitens GR gibt denn wenn das passiert wird das ein Freibrief sein für andere wirtschaftlich schwache Euroländer dem Griechenlandvorbild zu folgen. Das wäre der Anfang vom Ende der Eurozone und der europäischen Gemeinschaft !

"Es zählt jeder Tag"

Und das schon seit Monaten. Es gibt keine Änderung in Griechenland - versteht das immer noch niemand?

An die eigene Nase fassen...

Sehen wir es realistisch, Griechenland wird so oder so den größten Teil seiner Schulden erlassen bekommen. Eine Rückzahlung ist absolut unrealistisch und das wussten Merkel & Co. auch schon zu dem Zeitpunkt als die Gelder geflossen sind.

Es geht jetzt nur darum, das die Griechen endlich ihre Opferrolle aufgeben, ihre eigenen Fehler anerkennen und ihre gesellschaftlichen Strukturen (die zu dem ganzen Desaster im Endeffekt geführt haben) endlich umbauen.

Und damit das geschieht, muss Europa den Druck hochhalten! Sind die Griechen weiterhin beratungsresistent, dann müssen sie eben den (noch) schmerzhafte(re)n Weg gehen und alleine klar kommen. Dann wird erst Mal alles noch viel schlimmer für die Menschen!

Arbeiten sie hingegen an sich und bekommen Sie ihre strukturellen Probleme in den Griff, dann wird es irgendwann einen Schuldenschnitt geben und die Griechen haben wieder eine echte Perspektive.

Griechenland war immer eine Mogelpackung (Push-Up)

Was wir heute über GR wissen, ist das uns dieses Land gleich einem Push-Up solche Inhalte vorgegaukelt, die nicht dem entsprechen, was die Verpackung vorgibt. Das war schon bei der Aufnahme des Landes so. Heute wird durch dem griechischen Kommunismus und Programmen dann auch keine zarte Versuchung, sondern im Ergebnis eine harte Katastrophe.

Für die gr. Gesellschaft ist Korruption seit langem so normal wie für uns das Frühstück im familiären Rahmen am Sonntag. Da ist über Jahrzehnte ein Geflecht gewachsen, dass seine Kinder heute einholt.
Selbst ein 100%iger Schuldenschnitt würde doch nichts daran ändern, da die GR Wirtschaft und Strukturen dem Wesen eines Zombie gleichen.

So lange man nicht dafür sorgt, dass die huldvollen Gaben an große Teile der Bevölkerung nur durch entsprechende Einnahmen aus der Bevölkerung zu leisten sind, wird das Land auch weiterhin am Tropf der EU hängen.

Was GR seit Jahren macht ist reine Kosmetik, die das Wesen selbst aber nicht verändert.

Liebe Tagesschau

bringt doch bitte mal einen Artikel mit Hintergrundinfos und Fakten.

In den Kommentaren werden immer sehr viele Unwahrheiten und Spekulationen verbreitet. Das hilft niemandem weiter und es bringt auch nichts selber dagegen anzuschreiben.

@12:43 von Defender

...aber die letzte Tranche für den 1. Weltkrieg ist am 01.10.2010 gezahlt worden.

Angefangen wurde damit aber erst 1990. So wie ich den Artikel verstanden habe, handelte es sich dabei aber nur um Anleihen zur Begleichung von Reparationen, die VOR 1930 ausgegeben wurden, betrifft also nur Reparationen, die gezahlt wurden, ehe Deutschland die Zahlungen schließlich stoppte.

Der letzte

Griechenland- Kredit war ein Riesengeschäft für Deutschland-
satte 5% Zinsgewinn mit Geld das Deutschland selbst geliehen hatte.
(Zusätzlich das U-Boot Geschäft...)
Würde der Zinssatz heute nicht bei 0 liegen, wäre Merkel mehr als bereit einen Zusatzkredit den griechen aufzudrängen

Merkel- Überweisung schon mal ausfüllen

Griechenland ist bereits bankrott. Der Druck auf Merkel steigt von Tag zu Tag. Ihre Wahlversprechen, die deutschen würden im Zusammenhang mit Griechenland nicht zahlen, droht als Lüge entlarvt zu werden.

Die gute Nachricht für die Steuerzahler: Wenn Griechenland nun auch formal für bankrott erklärt wird, werden keine neuen Milliarden verschwendet.

Die schlechte Nachricht: Merkel hat bereits rund 70 Milliarden vernichtet. Frau Merkel wird das verbrannte Geld von ihnen, von uns allen nehmen. Das entspricht rund 1000 Euro pro Deutschem. Sie können schon mal die Überweisung für Merkel ausfüllen. Empfänger: Angela Merkel; Betrag: 1000 € x Haushaltsmitglied; Verwendungszweck: Vergeudete Steuer - Milliarden.

Vielleicht ist es ihnen ein Trost. Ihr Geld geht nicht an die Griechen. Frau Merkel hat mit den Milliarden von privaten Banken wertlose gr. Staatsanleihen gekauft und die Insolvenzverschleppung finanziert.

Die Quittung der Merkel- Überweisung bewahren sie bitte bis zur Wahl auf.

@12:47 von Erich Kästner

"Merkel geht schon lange zu weit, indem sie ihm ihre neoliberale Politik aufzwängen will."
Niemand zwingt Gr. eine Politik auf. Griechenland möchte einen Kredit aufnehmen, für den die anderen Eurostaaten bürgen sollen.

"Und das sind ganz sicher nicht noch mehr Kürzungen im Sozialsystem.Von einer Pleite Griechenlands wäre Deutschland mit am härtesten getroffen. Die kaufen nämlich brav unsere Panzer."
Am allerhärtesten wäre wohl Griechenland betroffen. Oder wovon soll das Land die ungekürzten Sozialsysteme finanzieren?

Die Weltenlenkerin

So langsam nimmt die PR für Frau Merkel ein wenig absurde Züge an. Wenn sie so beherzt wäre, wie es in den Meldungen über G7 etc. immer hervorgekehrt wird, dann wären viele Dinge anders. Z.B. könnte längst Schluss sein mit den Spekulationsgeschäften, würden höhere Einkommen an der Finanzierung des Staates stärker beteiligt und die Verschuldung wirklich abgebaut, statt mit einer schwarzen Null verziert. Und vor allem würde verstärkt in die Infrastruktur (Straßen, Brücken, Bildung) investiert, was allen zugute käme. Aber nee, wir machen lieber einen auf Weltpolitik. Das lenkt die Leute ab, kostet nix und bringt auch noch einen guten Ruf mit sich. Und einer, auf den man mit dem Finger zeigen kann, findet sich immer!

12.16 Tschakowarer PHANTOMSCHULDEN

Richtig Tschakowarer. Es sind Phantomschulden, die niemals zurückbezahlt werden und werden können. Die Griechen werden es nicht können, wollen und tun. Wir sind getäuscht worden von den Banken, Regierenden und Griechen. Unsere Kinder dürfen es bezahlen.

@Politik der Angst: Furcht vor Risiken eines Grexit für Eurozone

... und Banken?

Aufgrund der inzwischen aufgestellten europäischen Rettungsschirme wären die Folgen eines Grexit beherrschbar. Dennoch wäre die Heftigkeit der weltweiten Marktreaktionen kaum einschätzbar.

Als Beispiel dient die Pleite von Lehman Brothers. Diese Bank hatte zwar Schulden von "nur" 4 Mrd. US$, ihr Niedergang verursachte aber bei anderen Banken, Fonds etc. unmittelbare Schäden von 85 Mrd. US$ und mittelbare von etwa 200 Mrd. US$, die seinerzeit das weltweite Finanzsystem beinahe in den Abgrund geführt hätte.

Die Erschütterungen, die von einer GR-Pleite ausgingen, lassen sich zwar nicht genau vorhersehen; es gäbe aber bei der EZB, den systemimmanenten Banken in Europa, Rentenfonds, Aktiendepots etc. weltweit unmittelbare und mittelbare Schäden von jeweils 3-stelliger Milliardenhöhe. Die Reaktionen auf diese langfristigen Verluste würden sehr unterschiedlich ausfallen und zu verkraften sein. Am besten dürften noch die haftenden europäischen Steuerzahler davon kommen.

und täglich

grüßt das Murmeltier. Schon x-mal wurde seit Jahren immer im "LETZTEN" Augenblick das Geld, "zum allerallerletzten Mal" an die Griechen rübergeschoben (um tollen Friedens-Euro zu "retten"). X-mal gab es schon ein "allerletztes Mal". Warum sollte es diesmal anders sein? Warum sollte die Kette des Ewig-Gleichen, des ewigen "Letzen Mal" plötzlich abreißen? Warum sollte das Murmeltier plötzlich nicht mehr grüßen? Hat Gott eingegriffen und "Halt" gerufen? Die "Ewige Wiederkunft des Gleichen" ist ein zentraler Gedanke in Friedrich Nietzsches Philosophie, dem zufolge sich alle Ereignisse unendlich oft wiederholen! Es wird noch ein allerallerallerallerletztes mal geben

Gut ist doch ...

dass sich anscheiend kaum jemand mehr durch Tsipras beeindrucken läßt. Mit Sicherheit bereiten die Institutionen den Ausstieg Griechenlands aus dem Euro bereits vor. Die Einzigen, die nicht vorbereitet sind, ist Griechenland. Und deren dilettantische Regierung wird es auch nicht hinbekommen, die Post-Euro-Ära Griechenlands in halbwegs geordnete Bahnen zu lenken.
Aber ich sehe schon die ganzen Linken Spinner hier im Forum, die dann von der Neoliberalen Erpressung reden und dass es doch die EU war, die das Land in die soziale Katastrophe geführt hat. Nein! Der Merkel-Plan beinhaltet ausdrücklich soziale Maßnahmen. Wenn Tsipras nein sagt und es daraufhin weiter bergabgeht, muss er sich schon auch den Schuh dafür anziehen lassen.
Nach einem Grexit wird die Situation schlimmer. Da will ich keinen Linken hören, der sagt, das habe er nicht gewußt!

Ja ja Angela.....

fünf Jahre ist es nun her, dass die Krise in der Mitte Europas eskalierte.
Im April 2010 taumelte Griechenland auf die Pleite zu, und Deutschland war gerade mit den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen beschäftigt.
Weil Angela Merkels CDU die Felle davonschwammen, setzte die Kanzlerin auf Wohlstands-Populismus:
Kein deutsches Geld werde für die Griechen fließen, trommelte sie auf den Marktplätzen. In der Währungsunion sei jedes Land für sich verantwortlich.

12:46 von Defender

"...'Für mich ist Europa ein Land'
Woran machen Sie das fest? An den unterschiedlichen Kulturen, den unterschiedlichen Völkern, den unterschiedlichen Staaten, den unterschiedlichen Sprachen oder gar den unterschiedlichen Religionen?
Ohne Worte..."

Machen wir es doch an den USA fest, am "westlichen" Beispielland:
Es gibt in den USA mehr unterschiedliche Kulturen, Völker, Sprachen und Religionen als in Europa. Und auch die einzelnen Staaten sind durchaus unterschiedlich organisiert. Und bevor Sie vorschnell antworten, denken Sie bitte an die "500 Nations"... "e pluribus unum" nennen die USA das. Warum sollte Ähnliches nicht in Europa möglich sein?

@12:16 von Tschakowarer

"Ich würde das System ändern und dann Griechen und Banken pleite gehen lassen."

Das ist vielleicht der richtige Ansatz, steht den Kapitalinteressen dimetral entgegen. Damit hat es in der EU keine Chace zur Durchsetzung.

@12:22 von Murkel123

"Für mich ist Europa ein Land."
Das kann ich emotional verstehen. Aber Sie sagen, Sie haben in unterschiedlichen Ländern gelebt. Das habe ich auch. Und es ist doch so, dass die Politik in diesen Ländern wenig harmonisiert sind. Es gibt keine europäische Verfassung und keine echte europäische Gesetzgebung (die nicht durch nat. Parlamente bestätigt werden muss).
Eine "Transferunion" haben wir de facto ja. Es gibt Nettozahler und Nettoempfänger in Europa.
Ein "Länderfinanzausgleich" ist in der Tat schwierig. Er ist ja sogar in Deutschland umstritten, wo es eine gemeinsame Basis (Grundgesetz) gibt und wo auf nationaler Ebene für Kohärenz der Länder gesorgt wird.
Ich bin zwar für eine politische Union aber gegen Ausgleichssysteme, die keine Anreize dafür schaffen, seine eigenen Probleme in den Griff zu bekommen.

beendet endlich dieses nervige Hickhack !!!

Ich verstehe das krankhafte Klammern an Griechenland und seiner EU-Mitgliedschaft nicht mehr. Das hilft den Griechen nicht und der EU doch auch nicht. Es wird jetzt seit Jahren versucht, Griechenland in seine Belange reinzureden, Griechenland zu retten - ohne nennenswerte Erfolge.
Die EU-Politiker und allen voran Merkel sollten endlich mal akzeptieren, dass die Griechen ihre eigenen Vorstellungen haben und sich keine Vorschriften machen lassen wollen. Man sollte die absehbare Pleite akzeptieren. Es ist doch wie mit einem sterbenskranken Patienten. Wenn es keine Aussicht auf Erfolg gibt, sollte man den Patienten erlösen.
Beendet endlich dieses nervige Hickhack, es gibt wichtigeres in Europa anzupacken.

12.40 Helmut Baltrusch Kosten Grexit

Ist das Ihre Meinung Herr Baltrusch oder die der Bundesregierung oder soll das die öffentliche Meinung werden, dass ein Grexit teurer ist als die endlose jetzige Zahlerei. Zurecht weisen Sie darauf hin dass in 2016 der nächste Crash kommt und dann wieder und wieder..... Der Kostenvergleich zwichen Crash und ständige Zahlerei ist noch nie gemacht worden. Weil die Verantwortlichen es nicht wollen. Der Steuerzahler soll zahlen. Wir bestimmt zahlen wird ist die Politik und Europa.

Ich verstehe das alles einfach nicht mehr!!!

GR macht nichts.

Da wird ab 50 in Rente gegangen, 14., 15., 16. Gehalt im Staatsdienst gezahlt, über 2900 Wohlhabendende nicht zu Kasse gebeten, jeden TAG!!! 300.000.000 € verschoben und unsere Politiker schauen tatenlos zu.

Wir hier haben in Deutschland in den letzten Jahren viele finanzielle Einschnitte hinnehmen müssen und dürfen zum Dank dafür nun die Wohltaten an die Griechen finanzieren.
Wohlgemerkt, wenn der einzelne, arme Grieche quasi leer ausgeht, finde ich das auch nicht gut. Man darf aber nicht vergessen, dass vor der Krise alle Griechen von den Wohltaten profitiert haben. Es ist ein Volk, das selbstbestimmt seine Volksvertreter wählen. Dann müssen sie aber auch mit der Konsequenz leben. Jeder trägt für seine Entscheidungen auch die Konsequenzen, außer natürlich die Banken und Politiker.

Nur noch peinlich

Die überwiegende Mehrheit der deutschen Bevölkerung glaubt den Griechen gar nichts mehr.

Solche Fotos wie das gezeigte schaden Frau Merkel mehr als sie sich offenbar vorstellen kann.

Sich anzubiedern beim Schuldner: Geht’s noch peinlicher ?

Sieht so die Vertretung deutscher Interessen aus ?

um 13:00 von knopp

Wieso werden in dem Artikel Unwahrheiten und Spekulationen verbreitet? Sie hätten ruhig etwas konkreter sein können, denn so lang ist der Artikel auch wieder nicht :-)

Stichwortartig lässt sich der Artikel wie folgt zusammenfassen:

1. Treffen mit Merkel und dass es keine substantiellen Fortschritte gab. Ermahnung durch Merkel und Hollande.
2. Aussage von Bundesbankchef Weidmann, dass die Zeit ablaufe und er äußerte sich zum möglichen Szenario eines Grexit.
3. Urteil des griechischen Verfassungsgerichts, mit dem die Rentenkürzungen aus 2012 kassiert werden.
4. Herabstufung der Kreditbewertung Griechenlands durch Standard & Poors auf CCC-Ramschniveau.

Somit sind das alles Fakten, also Abbilder der Realität. Selbst Einschätzungen, wie z.B. durch den Bundesbankchef, sind ja keine Spekulationen der TS, sondern eben auch ein Fakt.
Schönen Tag noch.

Und wer hatte mal wieder Recht?

Die AfD! Und das ganze absehbare Malheur hätte uns 277.000.000.000,00€ (Rettungspakete) weniger Kosten können.

Danke Angela, danke Schäuble, danke CDU, danke große Koalition :)

Stellen Sie sich nur mal vor was man mit 277 Milliarden Euro in Deutschland alles anstellen könnte.

Jetzt sind bloß die Banken und Banker aus dem Schneider und der Steuerzahler darf bald noch mehr Zahlen.

CaesarAvgvstvs

Man schiebt kein Geld nach Griechenland, sondern auf die Konten diverser Zockerbanden. Genau das war ja Merkels Entscheidung, nachdem (u.a.) die deutsche Finanzindustrie gejammert hat, dass sie den Schuldnerausfall nicht verkraften kann.
Das ist der einzigste Grund, weshalb überhaupt Griechenland "geholfen" wurde.

Der Vorschlag der AfD Griechenland aus dem Euro rauszunehmen entspricht nicht dem Wunsch der Finanz- und Realwirtschaft, da sonst ein Absatzmarkt wegbricht. Die volkswirtschaftliche Betrachtung eines Herrn Lucke der nur auf Nationalökonomie schaut, ist von der Wirklichkeit schon vor Jahrzehnten überholt worden

Ob das griechische Trauerspiel wohl jemals ein Ende finden wird?

Das Spielgeldeurotrauerspiel scheint in Griechenland kein Ende zu finden und so wird man sich wohl an die allerletzten Angebote und Zahlungsfristen gewöhnen müssen, die dann stets von den Griechen verfehlt werden. Sinn und Zweck des Unfuges läßt sich nicht so recht ausmachen, sicher scheint jedoch, daß der Griechen-Heiland Alex zwar neues Geld geliehen bekommen will, aber zugleich die liberale Roßkur loswerden möchte. Während die Finanzheuschrecken eben dies zur Bedingung für weitere Kredite gemacht haben, zumindest behaupten dies ihre politischen Handpuppen unentwegt in der Öffentlichkeit. Ihr Sieg dabei scheint gewiß, sofern der Alex nicht einen Plan B zur Wiedereinführung der Drachme in der Schublade hat. Doch hätte der Alex einen solchen, so hätte er ihn wohl schon längst verwirklicht, anstatt in Griechenland die letzten Rücklagen anzuzapfen und das Land ins wirtschaftliche und politische Chaos zu stürzen, wofür ihm und seiner links-rechten Chaostruppe reichlich Schläge drohen.

das ganze ist mittlerweile Hochbrisant

Frau Merkel versprach zu beginn der Griechenlandkriese, kein Cent wird der Deutsche Steuerzahler dafür Zahlen müssen.

Die Griechischen Gerichte haben nun das erste Gesetzt gekippt und wird alles weiteren Gesetze, welche den Abbau von Renten und Pensionen zur Folge hat ebenfalls kassieren.

Die Frage wie nun weiter.. Griechenland pleite gehen lassen, dann kommt Russland und China und bauen Griechenland wieder auf.. mit den bekannten Umständen der Einflussnahme..
Die Übrigen Europäischen Bürger werden schäumen, da viel Geld verloren ist und in den restlichen Geberländer jetzt der Gürtel massiv enger geschnallt , was wiederum dort zu Unruhnen führen kann...

Weiter Geld an Griechenland zahlen, wird das auch zu spannung in den anderen Ländern herauf beschwören.....

Tja Frau Merkel abwarten udnTee trinken

und hoffen dass das eigene Volk ruhig bleibt.

@mittelweg 13:18

Zitat:
"Der Merkel-Plan beinhaltet ausdrücklich soziale Maßnahmen."

Ich möchte Sie bitten das Wort und die Bedeutung des Worts "sozial" nicht zu mißbrauchen.

@friedrich peter: Meinung zu Schäden eines möglichen Grexit?

Die Kommentare beinhalten immer meine eigene Meinung. Die Meinung der Bundesregierung zu den möglichen Folgen eines Grexit ist mir unbekannt. Möglicherweise schätzt man in Berlin die negativen Folgen bei einem derzeitigen GR-Crash für die Entwicklung von EU und Eurozone so negativ ein, dass man es vorzieht, für eine begrenzte Zeit bis zum Frühjahr 2016 weiter zu zahlen.

Einen Kostenvergleich zwischen Crash und Weiterzahlen wird es wohl kaum geben. Entscheidend werden geopolitische und Auswirkungen auf die Entwicklung von Eurozone und EU für die politischen Entscheider sein. Momentan spricht vieles für den weiteren Zusammenhalt der europäischen Institutionen.

Dennoch sollten EU und Eurozone GR klar machen, was geht und was nicht geht. Jeder Tag ohne Entscheidung führt GR näher an den Grexit. Insofern muss sich Athen zeitnah zu tragfähigen Lösungen der Schuldenkrise bekennen. Gibt es keine konstruktive Lösung, wäre die EZB wohl der größte Verlierer.

Insolvenzverschleppung

Wann merkt eigentlich mal jemand, dass es sich bei dem endlosen Hin und Her in der Griechenlandfrage um eine klassische Insolvenzverschleppung handelt. Die Banken haben längst ihr Schäfchen ins trockene gebracht und der Steuerzahler ist mal wieder der Betrogene. Jeden Tag fließen 300 Millionen Euro aus Griechenland ab. Die schlagen sich bei den Banken des europäischen Zentralbanksystems als Guthaben gegenüber der griechischen Nationalbank nieder. Das heißt: Dieses Geld ist definitiv verloren und so wird der Schaden mit jedem Tag den man die Insolvenz hinauszögert dem Steuerzahler teuer zu stehen kommen. Diesem Wahnsinn muss doch nun endlich mal ein Ende gesetzt werden, zumal die Gelder ja keinem einen Griechen zugute kommen.

12:02 von püppie

Das Gebaren der gr. Regierung deutet schwer auf diese Einsicht hin.
Welche Einsichten? Das Rentenkürzungen,im Gesundheitsbereich,Verkauf von Tafelsiber zu Freundschaftspreisen usw die richtige Medizin sind?
Was meinen sie wohl,was hier los sein würde
die Bundesregierung würde beschliessen, Pensionen den Renten anzupassen und deren Berechnungsgrundlage gleich mit dazu.
Das Treffen hat schlicht und einfach den Zweck Frau Merkel, Herrn Schäuble,inzwischen sind die sich auch nicht mehr so grün,von ihrer persönlichen Mitverantwortung aus diesem Desaster abzulenken.
Schon alleine aus diesem Grund, Herr Tsipras weiss das natürlich,wird der € weiterrollen.
Mit allerlei dazugehörigen Verbrämungen, Worthülsen und Nebelkerzen.

Wie die Dinge sich ändern!

Vor kurzem noch, haben die Mitgliedsstaaten den Griechen die Pistole auf die Brust gesetzt und mit einem "Grexit" gedroht. Heute hat sich das Blatt gewendet und die Griechen setzen sich die Pistole an die Schläfe und drohen Ihrerseits mit einem "Grexit".

Laut Umfrage der FAZ sind ca. 80% der Leute, die abgestimmt haben dafür, dass Griechenland austritt entweder weil "Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende" - ca. 50%, oder "Wir sollten uns nicht von Griechenland erpressen lassen" - ca. 30%.

So wie ich das sehe, werden weitere Milliarden fließen damit Griechenland dieses Geld für die Bedienung seiner Kredite aufbringen kann - welch Irsinn!

EU lässt die Griechen im Stich....

...gerade in so einer brenzligen Situation müsste die EU den Griechen helfen...Wieso werden ständig Gespräche geführt...wann folgen Taten...

Man kann es bald nicht mehr

Man kann es bald nicht mehr hören, in regelmäßigen Abständen wird berichtet das wenn Griechenland jetzt nicht zahlt das Land Pleite ist und wie durch ein Wunder geht es immer weiter, der Trick ist gut der könnte mir gefallen.
Eigentlich hätte Griechenland gar nicht in die EU aufgenommen werden dürfen da sie ihre Bilanzen getürkt haben aber das ist ja bekannt und nun kommt der Ball zurück, vielleicht sollte nicht jedes Land Mitglied im Klub werden.
Ich bin gespannt wie das weiter geht und wie lange das Volk noch veralbert wird

INSOLVENZBETRUG ?!?!

Ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt, dass die griechische Regierung mit der Staatspleite rechnet. So wurden bei der Währungsreform 1949 in Deutschland die Besitzer von Sachwerten und Produktionsmittel in wesentlich geringerem Umfang als die von Bargeld oder Sparkonten an der Entwertung beteiligt. Ähnlich verläuft es derzeit in Griechenland. Weil man weis dass es ein Leben nach dem Staatsbankrott gibt, werden obwohl immer wieder von den Gläubigerländer angemahnt, zunächst 1. keine Maßnahmen gegen Steuerhinterzieher eingeleitet. 2. Die Eigner der relevanten Produktionsmittel (z.B. die Reeder) werden noch nicht durch Steuererhöhungen zur Finanzierung herangezogen. 3. Es werden keine Kapitalverkehrskontrollen eingeführt. 4. Es wird kein effizienteres System zur Steuererfassung aufgebaut. Grund hierfür ist, dass wenn man diese Resourcen jetzt schon heben und zur Schuldentilgung verwenden würde, stände diese nach der Neuauflage der Drachme nicht mehr zur Verfügung.

@derKingtut

"Wieso werden in dem Artikel Unwahrheiten und Spekulationen verbreitet? Sie hätten ruhig etwas konkreter sein können, denn so lang ist der Artikel auch wieder nicht :-)"

Wenn Sie schon etwas kritisieren, dann bitte auch richtig lesen: Der user knopp hat richtigerweise festgestellt, dass in den KOMMENTAREN (nicht im Artikel) "Unwahrheiten und Spekulationen" vorherrschen und darum um mehr Fakten in den Artikeln gebeten.

@ 13:47 von Gironimo

"Ich möchte Sie bitten das Wort und die Bedeutung des Worts "sozial" nicht zu mißbrauchen"

Können Sie den von Ihnen angeprangerten Mißbrauch bitte einmal erläutern?

Wenn ein Plan die Installation eines bisher nicht vorhandenen sozialen Netzes vorsieht, was ist daran nicht sozial?

Bitte informieren Sie sich demnächst, bevor Sie hier andere Leute persönlich angreifen.

@Initiative Neue...

"Der Druck auf Merkel steigt von Tag zu Tag. Ihre Wahlversprechen, die deutschen würden im Zusammenhang mit Griechenland nicht zahlen, droht als Lüge entlarvt zu werden."

Deutschland profitiert so unglaublich stark von der Hängepartie, dass der Nutzen selbst die Kosten der schlimmsten Horrorszenarien Griechenlands weit übersteigen dürften....

@Ein Erfahrener

"Wann schickt der deutsche Bürger diese Frau endlich in die Wüste??????"

Warum sollte ich? Ich habe sie zwar nicht gewählt, finde es aber ehrlich gesagt ziemlich gut was sie außenpolitisch macht. Und so lange es Deutschland so gut geht wie selten sehe ich bei einer Veränderung ein großes Risiko.

Nur meine Meinung, aber auch ein "Bürger", der mit Ihrer Forderung in meinem Namen nichts anfangen kann...

Wie wäre

es eigentlich mal mit einem deutschen Volksentscheid: Wollen wir Griechenland ohne Auflagen weiter finanzieren oder einen schnellstmöglichen Grexit mit allen möglichen Folgen akzeptieren.

Damit kann sich unsere liebe Regierung auf das Votum des Volkes stützen, auf das sich ja die Griechen auch immer berufen. Wäre spannend zu sehen, ob die Verhandlungspartner aus Griechenland dann noch so weiter Pokern würden.

Ich glaube fast, dass die meisten nach dem Motto "lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende" votieren.

Komische Berichterstattung

Kaum ein Tag vergeht an dem nicht ueber den Pleitekandidat Griechenland berichtet wird: Griechenland muss laut Presse und Politikern ganz unbedingt in dieser Union bleiben. Warum scheint der moegliche Ausstieg Grossbritanniens kaum zu interessieren?! Ich wuerde mir wuenschen, dass so viele Versuche unternommen werden, um sich um GB zu bemuehen- Griechenland in der EURO-Zone zu behalten entspricht keinem finanziellen Nutzen..

was für eine...

... verlogene Politik wir doch haben.

Es zählt wirklich jeder Tag, nämlich für die Spekulanten die von Griechenland jeden Tag hohe Zinsen bekommen.
Das Griechische Volk leidet sehr, es ist einfach nur tragisch.

Verwunderlich ist, dass die

Verwunderlich ist, dass die Regierenden im Angesicht des sich deutlich abzeichnenden finanziellen Fiasko immernoch lachen.

@Skywalker

"Deutschland profitiert so unglaublich stark von der Hängepartie, dass der Nutzen selbst die Kosten der schlimmsten Horrorszenarien Griechenlands weit übersteigen dürften...."

Können Sie das auch bitte erklären, wie Deutschland von der Hängepartie profitiert?
Meinen Sie finanziell oder politisch?

Griechenland

Wenn alles normal verlaufen würde, dann wäre Griechenland schon längst wieder zur Drachme zurück gekehrt. Doch da hat insbesondere Frau Dr. Merkel Angst. Das Ziel ist doch, die europ. Nationalstaaten abzuschaffen und insbesondere das wiederveeinigte Deutschland in eine Konstruktion (Vereinigte Staaten von Europa) einzubetten. Niemals wieder soll es in Kerneuropa eine bestimmende Macht namens Deutschland geben. Darum geht es. Um nichts anderes. Daher darf die EU nicht platzen. Koste es, was es wolle.

Ein 100-mrd-Euro-Missverständnis !

@-Orfee :

Die marode EU ist ein Paradies für Banken u......
LOOSER-Staaten , die richtig absahnen ,
WER zahlt ?
30 % davon d. Dt. Malocher u.St.Zahler !
Das ist merkel/cdu egal !
Hauptsache, sie braucht sich nicht zu revidieren ,
selbst dann , wenn es mehr wie 87 mrd kostet .
Bald ist es ein 100 MR-Euro Missvertändnis, das auf merkels Kappe geht !
Nur, um ihr EGO zu stärken u.ihr
Dogma Nicht zu Fall zu bringen .

von wegen neoliberal

Wer das Verhalten der Gläubiger als neoliberal bezeichnet, bestätigt das Vorurteil, dass Sozialismus das Ausgeben anderer Leute Geld ist. Dass Herr Tsipras demokratisch gewählt wurde gibt ihm nicht das Recht auf unbegrenzte Kredite. Natürlich kann Griechenland tun was es will, muss dann aber auch mit den Konsequenzen leben und dafür, zur Abwechslung, auch die Verantwortung übernehmen.

Dass überhaupt noch verhandelt wird ist nur politisch und nicht mehr ökonomisch zu begründen, aber man belohnt dadurch die Falschen und das ist auch ein politischer Fehler.

Vor 7 Jahren hat schon jeder

Vor 7 Jahren hat schon jeder Tag gezählt! Schnell erkannt, Frau Dr. Merkel...

Emil

Ich denke da muss eines mal klargestellt werden. Die Renten sind auch in Griechenland keine Almosen des Staates. Dafür haben die griechischen Arbeitnehmer ihr ganzes Berufsleben eingezahlt. Da kann die Regierung nicht einfach so drüber verfügen und sagen mit diesen Geldern bezahlen wir jetzt die Staatsschulden.

Der Leitindex an der Athener

Der Leitindex an der Athener Börse steigt heute um knapp 8 Prozent! Vereinbarung und Verträge nicht eingehalten und wir zahlen wohl doch wieder. Was sollte das Theater in den letzten Tagen?

Volksentscheid ist nicht vorgesehen

Wer Volksentscheide will, darf nicht Frau Merkel oder die CDU wählen. So einfach ist das.
Frau Merkel betonte immer wieder unsere "parlamentarische Demokratie" - das gewählte Parlament entscheidet für das Volk.
Klar, da wir vom leicht zu beeinflussenden Volk sonst wieder übelste Weichenstellungen vornehmen.
Leider haben immer mehr Menschen, die Volksentscheide verlangen, den Eindruck, dass man Deutschland vor den Fehlentscheidungen des Parlaments schützen müsse.
.
Es gibt genügend Punkte, die so wichtig sind, dass man - so man das Wort demokratisch (Gewalt geht vom Volke aus ... und nicht die Wahl, wer König ist) wirklich ernst nimmt - unbedingt Volksentscheide einführen muss.
Noch mal: Es geht um grundlegende Fragen (Euro, Ehe von Homosexuellen und von Geschwisterkindern, TTIP, Umweltschutz, Sozialsystem, Integrationspolitik), wo wir als Volk die Entscheidung treffen müssen.
Oder sind wir dümmer und unzurechnungsfähiger als die Länder mit besserer Demokratie, die um uns herum sind?

13:18 von mittelweg

Es ist neoliberale Erpressung und das seit 5 Jahren. Und das ist er sogar für die Griechen UND die europ. Steuerzahler! Denn entsprechend diesen Prinzipen wurde das Geschäftsrisiko der Banken (Kreditausfall) auf die Bürger übertragen. Der Merkel-Plan hat KEINE sozialen Massnahmen. Er hat tiefe Einschnitte in das Sozialsystem vorgenommen. U.a. durch diese Einschnitte wurde der griechische Abstieg beschleunigt. Diese Erkenntnis ist sogar schon beim IWF angekommen (und das will was heißen).

Der Grexit ist keine Erfindung der Linken, sondern eine Spielvariation der Rechten. Der Grexit löst auch keine Probleme, da die Schulden in Euro aufgenommen wurden und daher auch in Euro zurückgezahlt werden müssen. Die Abwertung der neuen Währung nach einem Grexit würde die Rückzahlung nur noch mehr behindern und das Problem verstärken.

Die Forderung der Linken lauten Schuldenschnitt und Aufbauprogramm.

Wieso kann man Griechenland

Wieso kann man Griechenland nicht aus dem Euro un der EU werfen? Ist nicht vertragskonform
Die NichtEinhaltung der Artikel 125 etc. Ist ebenfalls nicht vertragskonform,wird aber seit
Jahren praktiziert!!!!

15:51 von OlliH

Danke fuer Ihren Beitrag - denn genau so ist es und wird es auch noch eine Weile bleiben.
Es zeigt wieder einmal, wie viel Ahnung die Meisten hier haben !!!

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