Kommentare

Kauder & Oppermann, die Böcke

zum Gärtner gemacht! Ihr seid unerträglich. Anstatt als Eigentümer der Bahn den Bahnvorstand aufzufordern endlich ein umfassendes & konkretes Angebot vorzulegen, streuen diese Herren uns mal wieder Sand in die Augen.

Gebt ihm keine Bühne ...

Alleine schon der Tonfall der Streikpausenankündigung verdreht mir den Magen. Was bildet sich dieser Gewerkschaftsführer eigentlich ein, dass er sich dazu äußert, was dieses Land verdient.

Wenn überhaupt, dann hätten wir einmal ernsthafte Verhandlungen ohne Blockade verdient.

In Wirklichkeit sieht er wahrscheinlich auch die zunehmende Streikmüdigkeit und das Unverständnis, verpackt das aber öffentlich in einen "Gnadenakt".

Es wäre gut, wenn ihm die Medien in Zukunft nicht mehr so sehr eine Bühne bieten würden...

Da die Bahn sicher nichts

Da die Bahn sicher nichts begriffen hat und weiter nur hinhalten wird, bitte das nächste mal einen Unbefisteten Streik.

dem Bahnvorstand sind die Reisenden egal

Die Reisenden littern genug. Wenn die GDL das Umsetzen von vorhandenen Beamten auf Güterzüge verhindern kann, so sollte die GDL demnächst, sollte es keine Fortschritte bei der Vereinbarung von Zwischenergebnissen geben, nur noch den Güterverkehr bestreiken. Das hätte den Vorteil, das die Industrie ihren Druck auf die Bundesregierung verstärkt, und diese endlich mal den Bahnvorstand ein bißchen Bewegung verordnet!

Streikpause?

Nein; wir brauchen ein Streikende!
Und das gibt´s nur, wenn der Weselsky und seine GDL entmachtet werden.

Die Weselsky-GdL ist mit ihrer Streikerei wohl am Ende

Wie großmütig und arrogant von Weselsky, den Bahnkunden und dem Land eine Streikpause zu gönnen. Offensichtlich ist die Weselsky-GdL als kleine Spartengewerkschaft mit ihrem unverhältnismäßigen Streikmarathon am Ende, zumal sie über keinen Plan B verfügt. Die Alles-oder-nichts-Taktik der GdL hat sich bei der Streikserie und der öffentlichen Auseinandersetzung verbraucht. Zudem wurde die Sozialpartnerschaft beschädigt.

Mit dem erfolglosen Vorgehen der Spartengewerkschaft und ihren Zielen der Tarifpluralität und Mitgliedermehrung entgegen den Vorstellungen und Rechten der weiteren Tarifpartner Bahn und EVG kann der Machtkampf nicht gewonnen werden. Die GdL sollte besser auf die inhaltlichen Angebote der Bahn vom 28.04. eingehen und die Auseinandersetzung im Verhandlungsraum und nicht in der Öffentlichkeit austragen. Will die GdL künftig, also nach der Verabschiedung des Tarifeinheitsgesetzes, noch eine prägende Rolle spielen, sollte sie sich mit den anderen Tarifpartnern arrangieren.

GDL verspricht Streikpause..........

Es müßte gar keine weiteren Streiks geben,wenn der DB-Vorstand endlich zu ehrlichen Verhandlungen kommen würde.
Aber er will warten bis das Gesetz der Großen Koalition greift.An einer Begrenzung der Überstunden oder der Gleichstellung der Lockrangierer mit den anderen Lokführern hat der Bahnvorstand kein Interesse.

Zum Thema Ehrlichkeit:Der Herr Pofalla gehört jetzt dem Bahnvorstand an.Er soll schon 2013 im Zusammenhang mit No spy-Abkommen NSA gelogen haben.

GDL verspricht Streikpause

Diese "Pause" wird wieder von der GDL
gelenkt.
.
Dieser Fahrschein ist ungültig.
Das hatten wir schon zu Genüge.

Die Bahn hat sich doch selbst Demolirt

neue Kunden für Fernbusse - BlaBlaCar

Ich bin nun seit vielen Jahren Bahncard 50 Inhaber, habe durch etliche Fernreisen quer durch Deutschland schon einige tausend Euro an die Bahn bezahlt. Durch die vielen Streiks schaue ich mich natürlich nach Alternativen zur Bahn um, dies werden eine Menge andere Menschen auch tun. Hat man erst mal was anderes ausprobiert und für gut befunden, wird man dies auch weiterhin nutzen. Ich werde mir nun ernsthaft überlegen, ob ich die Bahncard 50 noch weiter nutzen werde, oder künftig auch Fernreisebusse oder z.B. auch Mitfahrgelegenheiten wie BlaBlaCar. Ich bin mir sicher, dass der Gesamtschaden für die Bahn noch gar nicht absehbar ist, da durch immer neue Streiks sich immer mehr Kunden von der Bahn entfernen werden. Diese Chance nutzen alternative Unternehmen und die Bahn erleidet dauerhaften, immer größeren Schaden.

Wie gnädig

Claus Weselsky ist ein wirklicher Wohltäter. Wie lange hält denn diese Streikpause? 2 Wochen? 4 Wochen?
Einmal im Monat eine Woche Streik ist ok? Oder alle 2 Monate?

Kunden haben wohl eine andere Wahrnehmung als die GDL, was zumutbar ist oder nicht.

Eines hat die GDL mit ihren ganzen Streiks bewiesen. Jeder, der nicht in der selben Stadt arbeitet wie er wohnt benötigt ein Auto. Die Unzuverlässigkeit, die mit der Abhängigkeit der Bahn einhergeht kann sich kaum ein Arbeitgeber leisten.

Wird höchste Zeit für das Tarifeinheitsgesetz.

Die Großzügigkeit des Herrn

Die Großzügigkeit des Herrn Weselsky ist ja herzerfrischend ! Obwohl ich kein Bahnkunde bin, kann ich mir die Wut dieser veräppelten Fahrgäste gut vorstellen. Streiks sind nicht mehr zeitgemäß und eigentlich nur eine ganz besonders miese Art von Erpressung , was sogar ein Gewerkschafter zugeben wird, wenn er über ausreichend Empathie verfügt. Bei Differenzen zwischen den Gewerkschaften und den Arbeitgebern sollten fortan gänzlich andere Wege beschritten werden : Ähnlich einer Papstwahl - doch an einem unattraktivem Ort - bei schlechter Verpflegung käme alsbald eine Einigung zustande, denn nur so ist mit dem Wunsch nach baldiger Übereinkunft zu rechnen.

bald ein neuer Bahnstreik?

Wo liegt das Problem? Wir werden in Deutschland wieder mehr Autos, Busse und LKWs verkaufen und für die brauchen wir auch Fahrer und sonstiges Personal, am besten die Bahngleise rausreissen und Schnellstrassen drauf bauen, Die Wirtschaft wird es sich nicht lange bieten lassen, dass das "just in Time" Prinzip durch wildgewordene Gewerkschafter torpediert wird..
Schaffen wir die Bahn ab!!!!

@Denk mal selber nach:"Schaffen wir die Bahn ab!!!"

Das wird wohl schon mangels Alternativen auf den verstopften Straßen und der damit verbundenen Umweltschädigung nicht passieren. Werden sich die Tarifpartner nicht einig und schafft das Tarifeinheitsgesetz auch keinen ausreichenden sozialen Ausgleich und Frieden, ist ja immer noch die Verbeamtung der Lokführer möglich. Dann wäre auch Ruhe an der Streikfront und die Fahrgäste der Bahn wieder zufriedener.

Jetzt wär es langsam genug

Die grosszügige Nachricht, dass Hr Weselsky uns kleinen 80 Mio ein Pause gönnt hat mir das Frühstück vermiest.

1.) volkswirtschaftlicher Schaden enorm um einer ganz kleinen Gruppe von Gewerkschaftsherren ihren Job zu sichern, das hat nichts mit Streikrecht oder gewerkschaftlicher Aktivität zu tun.

2.) Liebe Lokführer, wir alle wissen, dass ihr eine sehr verantwortungsvolle Tätigkeit habt und viel arbeitet, jeder gönnt euch etwas mehr Geld und verbesserte Arbeitszeiten, aber lasst Euch doch nicht vor den Karren dieser "Herren" spannen.

3.) Verhandeln will gelernt sein, sich keinen mm zu bewegen ist nicht verhandeln sondern stur oder starr auf der Stelle zu treten. Wenn stimmen würde, dass die Bahn sich nicht bewegt, dann müsste die GDL doch happy über eine Zwangsschlichtung sein. Ich hoffe wirklich, dass dieses Verhalten jetzt endlich Konsequenzen hat die Truppe um Hr. Weselsky endlich abgesetzt wird, es reicht nämlich !!!!

Das Land und die Bahnkunden ...

... haben eine Pause von Herrn Weselsky verdient!

"Das Land und die Bahnkunden.......

.....haben eine Pause verdient."

Das sind die hl.Worte!!!!

Danke,Herr Weselsky für ihre "großzügige Geste." !!!!!

Matthaeus 23:12
Wer sich selbst erhöht
der wird erniedrigt,
und wer sich selbst erniedrigt
wird erhöht.

@09:37 von Hansi2012

Das sehe ich genau so. Um Herrn W. wird es m.E. durch seine Erfolglosigkeit bald sehr einsam werden. Diese wiederum folgt aus seiner Unfähigkeit Umstände anzuerkennen und zu verhandeln, was grundsätzlich die Kernkompetenz eines Gewerkschaftsführers sein muß. So erreicht er nichts, auch nicht für die Mitglieder der GDL.
Steht es irgendwo im Streikrecht, daß auch für eine pure Machterweiterung gestreikt werden darf ? Daß die Bahn nicht mehrere Tarife für die gleiche Berufsgruppe haben darf, das ist doch sonnenklar. Also bleibet ihr nur, die Sache so lange hinzuziehen, bis das Gesetz zur Tarifeinheit durch ist.
Fernbusse als Bahnkonkurrenz sind m.E. in mehrerlei Hinsicht ein Irrweg.

Urabstimmung GDL Mitglieder

Scheinbar haben sich 91% von ca. 20 000 GDL Mitgliedern für einen Streik entschieden, seit Wochen wird nun Weselsky für die Streiks persönlich verantwortlich gemacht, geht gar nicht, es sind die Mitglieder der GDL die zurecht streiken um endlich bessere Arbeitsverhältnisse zu bekommen.
Das einzige was hier geschürt wird, ist der Untergang Deutschlands, (obwohl ich in den letzten Tagen noch nie so viele SUV's auf deutschen Strassen sah).
Hoffentlich geraten nicht einige Foristen in prekariate Arbeitsverhältnisse, und wenn doch, dann können sie sich ja an die Arbeit von Gewerkschaften erinnern.
Aber vielleicht bin ich bis dahin auch nicht mehr solidarisch.

@la_capra: "Das Land und die Bahnkunden haben eine...

... Pause von Herrn Weselsky verdient."

Ja, genauso ist es. Weselsky sollte einen unbefristeten Urlaub antreten. Ein Nachfolger könnte dann erfolgreich zum Abschluss mit der Bahn kommen.

Irreparable Imageschaden

Hätte die DB ihre Schwerpunkte nicht so gut gesetzt und sensible Transporte damit noch durchführen konnte, wäre der Schaden um einiges höher. Deutschland als Wirtschaftsstandort steht international für fortgeschrittene Technologisierung und extreme Zuverlässigkeit. Im ersteren werden wir von Indien und China eingeholt, zweiteres wird unter anderem von der GDL untergraben. Zusammen mit sinnloser Politik, Investitionsstau und Stagnation im Bildungsbereich hoffe ich, dass wir unsere wichtige Exportstellung in der Welt noch irgendwie halten können.

@U.d.o.

....endlich ein umfassendes &konkretes Angebot vorzulegen,.....

Die Bahn hat ein Angebot vorgelegt,dass war anscheinend nicht genehm.
"Wie,ist das alles"?
Es gibt genügend Leute,reicht man denen den kleinen Finger,wollen die gleich die ganze Hand!!!!

Dann baut eben mehr führerlose Züge!

Nachdem 70% der Bundesbürger kein Verständnis mehr für die Streiks haben, bleibt der GDL auch nichts anderes mehr übrig. Hier handelt es sich um eine egoistische Kleinstgewerkschaft, die man nicht noch unterstützen muss. Von den Gehaltssprüngen kann der Normalbürger nur träumen. Wer erhält schon eine Lohnerhöhung von 4,7% plus 1000€ Einmalzahlung? Aber es geht ja eigentlich um die Machtfrage innerhalb des Gewerkschaftslagers, die auf dem Rücken von uns allen ausgefochten wird. Da war die gute alte Tarifeinheit doch viel besser. Da wurde auch die Sekretärin berücksichtigt und nicht nur die Arbeitskraft die zufällig am längeren Hebel sitzt. Zumal die Verantwortung eines Busfahrers weit höher ist, wenn man die vorhandenen Sicherheitseinrichtungen vergleicht. Über kurz oder lang wird es mehr führerlose Züge geben, so wie es bereits in Nürnberg erfolgreich der Fall ist. Das wird den Regionalbereich zuerst treffen.

Diese staendigen Streiks

waeren fuer mich ein Grund, die Bahn so selten wie nur moeglich zu nutzen und auf das Auto umzuspringen: wenn sie massive Geldeinbussen hinnehmen muessen und auch der Bedarf am Bahnpersonal sinkt, wird den Streikenden vielleicht endlich bewusst, dass sie sich damit auch selbst ins Fleisch schneiden: Ohne Kunden, keine Arbeit.

@Hansi2012, 9:37 Uhr

"Nein; wir brauchen ein Streikende!
Und das gibt´s nur, wenn der Weselsky und seine GDL entmachtet werden."

Falsch! Denn ein Streikende gibt es auch, wenn die Bahn die Forderungen der GdL erfüllt. Ein Streikende gibt es auch, wenn sich beide Seiten bewegen (nicht nur die GdL) und einen Kompromiß finden.

Der GdL die ganze Schuld in die Schuhe schieben zu wollen, kann man getrost als Frechheit bezeichnen (Entschuldigung @tagesschau, aber auch ihr kommt da nicht ganz ungeschoren weg).

Warum ist es so schwer, sich differenziert mit dem Thema auseinanderzusetzen? Warum wird eine einseitige Sicht dargestellt (von einigen Medien) und diese einseitige Sicht unkritisch und unreflektiert übernommen (von vielen Lesern)?

Ich bin kein Bahnmitarbeiter, aber regelmäßiger Bahnfahrer. Trotzdem finde ich diesen Streik gut und unterstütze ihn sogar. Warum? Weil ich mich über die Forderungen der GdL informiert habe und sie als ganz und gar nicht überzogen ansehe.

Das Streikrecht im Land ist

Das Streikrecht im Land ist nur unzureichend gegen Missbrauch geschützt. Das ist die ganze Misere.

Oppermann

Ich werfe Herrn Oppermann (spD) vor, er verfolge persönliche Machtinteressen.

Pause verdient ...?

Welch beleidigende Worte für die Kunden der Deutschen Bahn.Ein tagelanger Streik und ein Gewerkschaftsvorsitzender findet nur die Worte ..."wir haben uns eine Pause verdient"... Keine Einschätzung,was dieser Streik nun wirklich erreicht hat.Nein man erscheint zum Sommerfest des DGB,man lächelt in Kameras und hört sich die Worte eines Bundeswirtschaftsministers an,andere Gewerkschaftsbosse stehen daneben.Man feiert,Millionen von Bahnkunden mussten über Tage hinweg sehen,wie sie den Weg zur und von der Arbeit bewältigen.Was ist das für ein Standort Deutschland,wo Gewerkschaftsführer feiern anstatt kurzfristig sich zusammenzusetzen und klare Worte miteinander reden.Über Tage war der Güterverkehr beeinträchtigt,man hört nichts über Versorgungsprobleme,wurde der Güterverkehr zugunsten des Personenverkehrs bevorzugt oder haben sich schon alle Seiten auf Grund der bis dato sieben Streikerfahrungen eingerichtet.Beide Seiten spielen auf Zeit bis zum Gesetz.Herr Grube erneut in der Versenkung.

GDL verspricht Streikpause

Danke Herr Weselsky, sie sind der Typus Gewerkschaftler den die BRD braucht - unbestechlich, wahrhaft, durchsetzungsfähig und unbeirrbar in der Sache, auch wenn Teile der Öffentlichkeit (Kritiker des Streiks) das verfassungsrechtliche Handeln der GDL intellektuell und juristisch nicht verstehen. Soziales und arbeitsrechtliches Engagement/Handeln geht immer vor kapitalistischen Egoismen (volkswirtschaftlichen Schaden bzw. Renditedenken). Unabhängig hiervon hat die Bahn den volkswirtschaftlichen Schaden selbst verursacht. Glückwunsch !!!

Liebe EVG-Führung besinnt Euch mal wieder auf gewerkschaftliche Tugenden und macht mal wieder echte Arbeitnehmerpolitik, d. h. hört endlich mit dem Arbeitgeber-Kuschelprogramm BAHN auf ! Eure Gewerkschaftsmitglieder laufen Euch sonst noch davon !

Peinlich

Weselsky - Zitat: Der einwöchige Ausstand sei ein "absoluter Erfolg".

Was für ein Erfolg?

Güterverkehr bestreiken, wenn vom Bahnvostand nichts kommt!

Estaunlich: Die GDL und Weselsky werden beschimpft und verhöhnt, vom tatenlosen Bahnvorstand spricht kaum jemand. Dabei konnte man in einzelnen Medienberichten der letzten Wochen doch manchmal heraushören, dass sich dort überhaupt nichts bewegt hat und nur Scheinangebote gemacht wurden.

Streikende Arbeitnehmer, die mit ihrem Streik nicht direkt den Verhandlungspartner treffen (können), brauchen Unterstützung von denen, die durch den Streik betroffen sind. Bei dem derzeitigen Kita-Streik klappt das: Viele Eltern stellen sich vor die Erzieherinnen und fordern die Kommunen auf, endlich zu handeln. Beim Bahnstreik klappt das nicht: Die Reisenden beschimpfen die GDL, aber nicht den Bahnvorstand.

Vielleicht hilft es wirklich, wenn man die Menge der Betroffenen (die wirklich zu leiden hatten) zur Ruhe kommen und den Bahnvorstand lieber durch mächtige Wirtschaftsführer zur Vernunft bringen lässt
(wie von "die vernunft" um 9:31 vorgeschlagen).

Streikpause und Streikende

Ja, wir brauchen ein Streikende. Was das Land aber wirklich verdient hat, ist ein besserer Gewerkschaftsvorsitzender, der sowohl sich selbst als auch die Ziele der Gewerkschaft besser verkaufen kann. Die Art, in der W. die Streikpause ankündigt, bringt ihm - siehe dazu viele Beiträge in diesem Forum - keine Sympathien. Sollte die Bahn, so wie es aussieht, auf Zeit spielen und auf das Tarifeinheitsgesetz warten, sind die tage des GdL-Vorsitzenden gezählt und er wird sich fragen lassen müssen, warum er auf einen letzten möglichen eigenen Tarifabschluss verrzichtet hat.

@Spitzbub, 10:43 Uhr

Welcher Missbrauch denn?

Einige Leute haben sich zu einer Gewerkschaft zusammengeschlossen. Ein grundgesetzlich verbrieftes Recht ...

Diese Gewerkschaft nutzt ihr verbrieftes Recht der Tarifautonomie, um einen Tarifabschluss zu bekommen.

Als kein Tarifvertrag zustandekommt - denn ein Vertrag ist ja bekanntlich eine beiderseitige Willenserklärung, heißt beide Seiten müssen zustimmen - führt diese Gewerkschaft eine Abstimmung unter ihren Mitgliedern durch, ob man streiken will. Dem stimmen mehr als 90% der Mitglieder (also ca. 18.000 Personen) zu.

Die Gewerkschaft ruft ihre Mitglieder zum Streik auf und die Mitglieder, die dem ja schon vorher zugestimmt haben, folgen dem Aufruf. Ein grundgesetzlich verbrieftes Recht!

Wo ist hier der Missbrauch?

Ich bin zwar nicht sicher,

Ich bin zwar nicht sicher, wie ich mir eine Streikpause "verdient" habe, aber ich freue mich, das zu hören. Vielleicht sehe ich dann auch ein Zeitlang keine Sprüche von Foristen, die in Weselsky einen Robin Hood und in der GdL mutige Kämpfer für eine gerechte Welt sehen anstatt eine kleine privilegierte Gruppe, die ihre Machtposition ausnutzt, um auf Kosten von Millionen anderer weitere Privilegien gegenüber Arbeitskollegen zu erpressen, die an weniger sensiblen Stellen arbeiten, also: keine gemeinsame Verhandlungslinie mit den Putzfrauen, den Kaffeeverkäufern etc., in der EVG sondern getrennte Ansprüche nur für das eigenen Klientel.
Ich arbeite im Prekariat, bin demnächst wieder arbeitslos und habe keinerlei Verständnis dafür, dass Menschen, die einen gut bezahlten festen Arbeitsplatz haben und einen Arbeitgeber, der zu Verhandlungen über weitere Lohnerhöhungen bereit ist, Leuten wie mir das Leben schwer machen.
Ich danke der Bahn, dass sie den Restfahrplan so gut organisiert hat.

Was hat es gebracht

nichts bis jetzt.
In Verhandlungen braucht man ein Gespür, wie weit die andere Seite gehen kann. So wurde großmundig der Streik angekündigt.
Der Streik ist vorbei und Weselsky hat einen noch schlechteren Stand bei Verhandlungen
Wenn er schon das Bedrohungspotential Streik einsetzen will, so muss er es auch gnadenlos durchhalten.
Die Lokführer haben in einer Woche wohl 500 bis 600 Euro Lohn eingebüßt. Streikmüdigkeit ist zu erkennen und das ganze Land hatte wenig Verständnis.
Wie ich am Anfang schon schrieb. Herr Weselsky hat die Lage falsch eingeschätzt und sollte nun seinen Stuhl frei machen.
Als Verhandlungsführer ist er untauglich.

Boykott bringt auch nichts

@agora

Bringt doch nichts nicht mehr mit der Bahn zu fahren.

Als Monopolist merken weder Vorstand (Bonus gibt's doch eh) noch Gewerkschaft etwas....

Keine Gewerkschaft könnte einen normalen Betrieb so lahmlegen, da wären die Wettbewerber direkt zur Stelle, und auch der Vorstand wäre sicherlich Verhandlungsbereiter wenn sein Bonus in Gefahr ist!

Ist schon schlimm das man als Arbeitnehmer der Nahles beim einschränken des Streikrechts schon fast zustimmen muss, vielen Dank Herr weselsky.

PS für die Lokführer: "nehmt das Geld!!!"

Pause ist super. Das bedeutet

Pause ist super. Das bedeutet dass sich die Bahn nicht an den Streik als Normalfall gewöhnen kann. Jetzt müssen Sie wieder auf den Normalfahrplan umstellen. Das bewirkt schöne Reibungsverluste. Ich als Bahnkunde habe einen Vertrag mit der Bahn. Mir ist es egal wie die ihren Transportauftrag erfüllen. Vertrag ist Vertrag. Die GDL ist ein Störfaktor den die Bahn bei ihrem Transportversprechen einzukalkulieren hat. Sie könnten der Gewerkschaft ja auch einfach die Forderungen erfüllen. Ich will nur mit den Zug fahren. Seht zu dass ich das kann, ansonsten fahre doch lieber Auto.

Da zeigt sich...

...daß hoheitliche Aufgaben (wie bspw. der Bahnverkehr) vom Staat nicht aufgegeben werden sollten. Aber dafür ist es nun schon zu spät. Bleibt zu hoffen, daß der Geltungssucht eines Hrn. Weselsky mit dem Tarifeinheitssgesetz schnell ein Riegel vorgeschoben wird und diese "Geiselnahme" der Nation endlich ein Ende hat. Denn mit seiner Totalverweigerungshaltung a lá "Meine Suppe esse ich nicht" wird das nie was.

@Das Streikrecht im Land ist 10:43 von Spitzbub

Nein, zu kurz gegriffen.
Die Demokratie im Land ist
nur unzureichend gegen
Missbrauch geschützt.

Wieder mal, offensichtlich.
Das ist die ganze (historische) Misere.

sehr gnädig

Herr Weselsky ist der noblen Ansicht, dass die Nation eine Pause verdient hat.
Für das geschundene Reise-Volk wird diese grossartige frohe Botschaft zur Titel-Meldung.
Was für ein Hohn!

Danke für diesen Streik!

So war ich genötigt, mich nach geeigneten Fernbusangeboten umzusehen. Dabei dann die Feststellung gemacht, dass per Fernbus meine übliche Strecke für grob die Hälfte des Preises zu haben ist, den ich sonst der Bahn gezahlt hätte. Meine Bahncard 50 werde ich wahrscheinlich anlässlich dessen kündigen. Nochmal ordentlich Geld gespart.

10:50 von Gironimo

Ich werfe Herrn Oppermann (spD) vor, er verfolge persönliche Machtinteressen./////
*
*
Meinen Sie das er eine Privatbahn gründen wird?

@Helmut B.

Wie schreiben Sie so schön: "Die Weselsky-GdL" ...

Was soll das denn sein? Das erinnert mich auch an Formulierungen wie "Putin-Russland" ^^

Irgendwo habe ich gelesen, dass die GDL auch bei den Zugbegleitern mehr Mitglieder haben soll als die EVG. Die teilen sich halt auf in nicht organisierte, organisierte über die GDL und organsierte über die EVG.

So. Wer darf jetzt für diese AN verhandeln? Angenommen die EVG darf in dieser Sache nur verhandeln, gilt das Ergebnis dann nur für ihre Mitglieder oder haben dann auch die GDLer darauf einen Anspruch?

Und noch viel interessanter - was wird passieren, wenn die GDL sich da durchsetzt - wie werden die EVGler das aufnehmen - werden die sich noch richtig vertreten fühlen? Werden evtl. auch andere Beschäftigte dann über einen Wechsel der Gewerkschaft nachdenken?

Es geht um einiges auf beiden Seiten. Mit der EVG kam ja die Bahn immer gut zurecht. War diese in der Vergangenheit zu lasch und kam ihrer Verpflichtung nicht richtig nach?

Streikrecht unantastbar

Ich halte das Streikrecht für wichtig und unantastbar. Allerdings sollte sich Herr Weselsky mehr Gedanken über seine unsäglichen Medienauftritte machen. Er wirkt arrogant und extrem unsympathisch. Allein der Ausspruch: Das Land und die Bahnkunden haben sich eine Pause verdient. Oh, danke Herr Weselsky, Ihro Gnaden. Was glauben Sie eigentlich, wer Sie sind? Auch Ihr Glaube daran, der Streik sei ein voller Erfolg gewesen, weist auf völligen Realitätsverlust hin. Ich glaube,dass die Person Weselsky dem Streikwesen in Deutschland eher schadet denn nützt.

Herr Weselsky

wird von vielen als Alleindarsteller verkannt. Die Entscheidung ob gestreikt wird oder nicht ist aber nicht nur seine Entscheidung sondern es wird vorher demokratisch darüber abgestimmt.
Unsere Regierung schnappt sich den ganzen Kuchen. Es ist nur rechtens wenn sich das Volk auch ein Stückchen holt.

@atzen

_Weil ich mich über die Forderungen der GdL informiert habe und sie als ganz und gar nicht überzogen ansehe._

Wenn ich mich richtig endsinne fordert die GdL 5% mehr Lohn als Inflationsausgleich plus eine Arbeitszeitverkürzung von 1 Std,wöchentlich.

Zur Info: Die Inflation liegt zZt. bei ca.0,4% !!!!

Das Angebot der Bahn: 4,7% plus einer Einmalzahlung von 1000 € ist bedeutend mehr wie ein Inflationsausgleich.

Die Gehaltsforderung ist nur zweitrangig,vordergründig steht der Machtkampf GdL,EVG,DB.
Die GdL will für alle verhandeln,die EVG quasi aushebeln.
Bei Inkrafttreten des Tarifeinheitsgesetz fällt eine Spartengewerkschaft (GdL) in die Bedeutungslosigkeit.
Das will Weselsky um jeden Preis verhindern!!!

@Iris 11:00

Sie schrieben:
"Ich arbeite im Prekariat, bin demnächst wieder arbeitslos und habe keinerlei Verständnis dafür, dass Menschen, die einen gut bezahlten festen Arbeitsplatz haben und einen Arbeitgeber, der zu Verhandlungen über weitere Lohnerhöhungen bereit ist, Leuten wie mir das Leben schwer machen."

Was beweist, das selbst die Proletarier ein Opfer der Indoktrination geworden sind. Und damit hat die Agenda-Politik ihr Ziel erreicht: die Arbeitnehmerschaft zu spalten und das bis in die untersten Schichten. Euer eigener Ast ist morsch und trotzdem sägt ihr fleißig mit. Hoffnungslos.

Am 10. Mai 2015 um 10:13 von wm

Genau, wenn wir keine Argumente mehr haben, dann ziehen wir Jesus zu rate, nur der sprach zu den Schriftgelehrten und nicht zur GDL.

Verdiente Pause

"Das Land und die Bahnkunden haben jetzt eine Pause verdient - und die Bahn eine Nachdenkpause zum Reagieren".

Hat er das wirklich so gesagt oder ist es so zusammengeschustert worden?

Wenn ja - war die Formulierung äußerst unglücklich. Ich gebe zu, er hätte besser andere Worte finden sollen. Denn: Wer da nur auf ne kleine Gelegenheit wartet nimmt das sicher gerne zum Anlass, um sich zusätzlich zu echauffieren.

Der Streik ist jetzt erst einmal vorbei und mal sehen, wie lange jetzt die Bahn die GDL zappeln lässt und was die EVG jetzt so aushandeln wird. Die Bahn muss jetzt ziemlich auf die EVG zugehen habe ich den Eindruck. Dank GDL ;-)

@ wm 10:27

"Es gibt genügend Leute,reicht man denen den kleinen Finger,wollen die gleich die ganze Hand!!!!"

Wie recht sie haben. Trotz sinkender Betriebsergebnis genehmigt sich die Vorstandsebene der DB schon unanständig hohe Boni. Da müssen halt die anderen Gehaltsstufen diese Großzügigkeit durch niedrige Abschlüsse absorbieren.

@10:43 Spitzbub

"Das Streikrecht im Land ist nur unzureichend gegen Missbrauch geschützt. Das ist die ganze Misere."

Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen. Aber solange unqualifizierte Kommentare in öffentlichen Foren hingenommen werden, sollte man auch vom "Volkssport" Streik die Finger lassen. (Satire aus)

Solidarität?

Angesichts der doch sehr vielen Foristen, die hier von Gewerkschaftsverboten ("Tarifeinheitsgesetz"), "GdL entmachten" u.ä. schwadronieren, muss man zum Schluss kommen, dass sich Solidarität in Deutschland heute N-E-I-D buchstabiert.

Wie kommen Arbeitnehmer dazu, sich von anderen ihren Lohn vorschreiben zu lassen.

Desweiteren sind die auch die immer wieder angeführten "wirtschaftliche Schäden" ebenfalls irrelevant, denn wenn "die Wirtschaft" schlecht läuft, bekommen das auch die Lokführer zu spüren. Wenn sie aber wieder gut läuft, wie jetzt, bekommen sie davon überhaupt nichts mit.

Wie kämen folglich Lokführer dazu, diese "wirtschaftliche Schäden" als für sie wichtig anzusehen.

Andererseits erfrecht sich die sog. "Politik", unnütze Plapperer wie "Pofalla" zur Bahn abzuschieben. Der erhält dort auf seinem Versorgungspöstchen satte 1,5 Millionen € pro Jahr. Das ist obszöne Pöstchenschacherei und Vetternwirtschaft.

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@LLogik 67, 11:02 Uhr

"und das ganze Land hatte wenig Verständnis."

Propaganda-Gefahr. Ich hatte Verständnis. Und nach meiner Wahrnehmung auch viele andere Leute in diesem Land und selbst in diesem Forum. Also unterlassen Sie es bitte ihre eigenen Verallgemeinerungen als Fakten darzustellen.

"Als Verhandlungsführer ist er untauglich."

Sagt wer? Sie? Da gibt es vermutlich noch viele andere, die eine ganz andere Meinung haben.

Und worauf gründen Sie diese Meinung von der angeblichen Untauglichkeit eigentlich? Weil er das macht, was man eigentlich auch von anderen Gewerkschaftern erwarten sollte: sich für die Mitglieder einzusetzen und nicht beim kleinsten Widerstand einzuknicken? Dass er anprangert, dass sich der Bahnvorstand großzügige Boni gönnt, aber dem Mitarbeitern nicht entgegen kommen will?

Manches bleibt unbeachtet

Hat hier eigentlich schon mal einer darüber nachgedacht, welche Auswirkungen dieser Streik auf die Umwelt hat. Dank Herrn Weselsky wurde in dieser Woche locker das dreifache an Fahrzeugen auf die Straßen gebracht. Ich finde er sollte für diesen CO2 Ausstoß auch aufkommen. Dafür gibt es den Emissionshandel ;)

@fitzliputzli22

Sie schreiben:"Er wirkt arrogant und extrem unsympatisch."

Das deckt sich mit seinem neuerlichen "Auftritt" am Kölner Hauptbahnhof.
Dort forderte er einen Kritiker auf das Bahnhofsgelände zu verlassen.(WDR Aktuelle Stunde)

Ist Weselsky kritikfähig???
Sollte man als Gewerkschaftsboss eigentlich sein.

Weselsky ist kein Diktator

Es ist absolut unfassbar, dass bei der Tagesschau die Person Weselsky mit ihren Äusserungen mit solcher Bedeutung belegt wird.
Herr Weselsky ist kein Diktator. Also ist es völlig uninteressant, was er der Nation gönnt.
Dass die Tagesschau sich vor den Karren eines solch lächerlichen Personenkults spannen lässt, finde ich erbärmlich.
Ebenso unfassbar ist, dass offenbar weder das Management der DB noch die GDL in irgendeiner Weise Interesse an der Gesundheit des Unternehmens haben.
Was da abläuft ist ein Missbrauch von Streikrecht und Demokratie und hat mit Arbeitskampf nichts zu tun.

Mensch, Herr Weselsky ...

... Das nenne ich jetzt aber mal eine guetige Einstellung, vielen Dank! Ich freue mich fuer meine Landsleute ausserordentlich, dass diese mal wieder ein paar Tage Bahn fahren duerfen und Unternehmen ihre logistischen Taetigkeiten nachholen bzw bearbeiten koennen.

LG aus dem Sueden Chinas!

Wie definiert Weselsky Erfolg?

Aha, der Streik war also ein großer Erfolg. Nun sollte ja ein Streik immer Mittel zum Zweck sein, d.h. einen für beiden Seiten akzeptablen Abschluß zu erlangen. Ist Herr Weselsky damit einen Schritt weiter gekommen?

Nein. Er hat die Atmosphäre vergiftet, und durch seine ständigen roten Linien wird die Verhandlungsführung immer schwieriger.

Der Streik war diesbezüglich ein voller Misserfolg.

Wenn Herr Weselsky ihn wirklich als vollen Erfolg sieht, dann sieht man, wie er wirklich tickt: Voller Erfolg war er bzgl. des wirtschaftlichen Schadens - nicht nur für die Industrie, sondern auch für viele Leute, die sich kein Auto leisten können und kaum oder keine Alternativen zur Bahn haben.

@dummschnacker

Bonis müssen vom Aufsichtsrat beschlossen werden. Die Vorstände können alleine in der richtung nichts tun.
Im Aufsichtsrat der Bahn sitzen Leute der Bundesregierung, Landesregierungen so wie zu 50% Arbeitnehmervertreter.
Was soll also diese Bemerkung, da sie nicht einmal in Zahlen belegt wird.
Mit dem Geld der Boni könnte man wohl nicht einmal o,1% der angebotenen Lohnerhöhungen bezahlen, Herr Dummschnacker

@11:22 von wm

"Die GdL will für alle verhandeln,die EVG quasi aushebeln.
Bei Inkrafttreten des Tarifeinheitsgesetz fällt eine Spartengewerkschaft (GdL) in die Bedeutungslosigkeit."

Gegen blinde Empörung kann man zwar selten argumentieren, aber erstens bedeutet dies die EVG hebelt die GDL jetzt schon aus und zweitens wird die GDL nicht verschwinden, sondern nur alle in ihr vertretenden Mitarbeiter der Bahn AG, welche nicht mehrheitlich dort organisiert sind, verlieren ihr Recht auf freie Wahl der Gewerkschaft bzw. verzichten durch ihre freie Wahl, einer kleineren Gewerkschaft, auf ihr Streikrecht.

Und echt jetzt, eine Gehaltsforderung ist nur recht, wenn sie die berechnete Inflation laut statistischem Bundesamt entspricht? IG Metall lag auch weit darüber...

@wm, 11:22 Uhr

"Wenn ich mich richtig endsinne fordert die GdL 5% mehr Lohn als Inflationsausgleich plus eine Arbeitszeitverkürzung von 1 Std,wöchentlich."

In der "Streikinformationen für Reisende" vom 05.05. steht nichts vom Inflationsausgleich. Und laut dieser Information scheint es sich um einen Tarifabschluss über 30 Monate zu handeln. Damit bleibt ein jährliches Lohnplus von 2% laut Forderung der GdL. Ist das überzogen? Der Bahnvorstand hat seine Boni im Gegenzug um mehr als 70% von 6,1 Mio. Euro auf 10,4 Mio Euro erhöht. Das nenne ich mal ein Lohnplus! (siehe Hamburger Abendblatt vom 20.03.2015)

"Die GdL will für alle verhandeln,die EVG quasi aushebeln."

Nach meinem Verständnis ist das falsch. Die GdL will für alle ihre Mitglieder verhandeln. Damit wird die EVG überhaupt nicht ausgehebelt. Denn die EVG kann ja einen eigenen Tarifvertrag für ihre Mitglieder aushandeln.

Wie ist das als Journalist eigentlich so

gegen die Interessen des eigenen Berufsverbandes und damit der eigenen Zunft zu schreiben? Das von den meisten Experten als verfassungswidrig angesehene "Tarifeinheitsgesetz", das wohl den eigentlichen Hintergrund des Streiks darstellt, wird auch von deutschen Journalistenverband abgelehnt. Der DJV hat sich auch ausdrücklich mit der GDL solidarisiert. Die Berichterstattung der meisten Medien geht aber in die Gegenrichtung. Ob das etwas mit dem Tendenzschutz zu tun hat?

Solidarität mit der GDL.

Treffend erkannt!

Es wiederholt sich, was bei der letzten großen Auseinandersetzung 2007 zwischen Bahnvorstand des Unternehmens Deutsche Bahn, deren Eigentümerin die jeweilige Bundesregierung ist und der Arbeitnehmerseite zu sehen ist bzw. war. 2007 sollte es "Rambo" Mehdorn als Vorstand der Bahn richten, dafür holte man sich den damailgen Vorsitzenden Hansen der Transnet, der Vorgängerin der EVG ins Boot und schlug medienwirksam auf die GDL, besser auf deren damaligen Vorsitzenden Schell ein, denn die Bahn soll(te) fit gemacht werden für die Börse,Privatisierung von Staatseigentum ist ein lohnendes Geschäft, Lohndumping gehört dazu.
damals wie heute " die Bahn will nur die gleichen Bedingungen wie mit der größeren Konkurrenzgewerkschaft EVG akzeptieren" und die beinhalten Lohndumping (erfundene Berufsgruppe der Rangierlokführer) und Verwässerung, besser noch Beseitigung des Grundrechts der Tarifpluralität.

Gewerkschaft und deren Chef entmachten?

<<< Und das gibt´s nur, wenn der Weselsky und seine GDL entmachtet werden. >>> von Hansi2012. ### Franko hat die Gewerkschaften entmachtet, und die DDR hatte eine Einheitsgewerkschaft. Welches Model bevorzugen Sie?

Marktwirtschaft

Ich war gestern mit einem der Züge unterwegs, die gefaheren sind. Auffällig war:
- Umfangreicher Güterverkehr, gezogen von Loks aus dem Ausland (z.B. ÖBB) oder Privatanbietern (Dispolok u.ä.). I ch gehe mal davon aus, dass einige Unternehmen sich zukünftig für einen anderen Dienstleister entscheiden werden, der ihren Transportbedarf zuverlässiger als die DB erfüllt.
- Sehr aktive Privatbahnen. Die fahren und haben Dank DB-Streik weniger Behinderungen, für die läuft es sogar besser.

Fazit: Kurzfristig kann man diesen Streik werten wie mal will, langfristig wurde die Position der DB am Markt stark geschwächt. Da helfen werde Polemik aus dem DDR-Statsbürgerkundeunterricht noch Gefasel vom "unbeweglichen Vorstand".
Alle Beschäftigten, vom Putzer bis zum Vorstand, sind gefragt, das Unternehen DB zu stärken - denn mal ehrlich, besser als bei Privatbahnen geht es den DB-Beschäftigten allemal. Nicht zuletzt wegen zahlreicher Vergünstigungen, die noch aus der Zeit der Beamtenbahn stammen.

@Lesen-Grübeln: Komplizierte Vertretungsmacht

Die von Ihnen genannten Vertretungsbeispiele und -Problematik für einzelne berufsgruppen verlangt geradezu nach einer Lösung durch das Tarifeinheitsgesetz, nach dem die insgesamt größere Spartengewerkschaft mit den meisten Mitgliedern in allen Berufsgruppen vertritt, unabhängig davon, in welcher Gewerkschaft sie Mitglied sind.

Das wäre zunächst einmal ein Vorteil, wenn eine der Mini-Gewerkschaften im innerbetrieblichen Konkurrenzkampf nicht versuchen würde, mit höheren Forderungen oder Arbeitskampfmaßnahmen die Mehrheit zwecks Vertretung aller Gewerkschaftsmitglieder zu bekommen. Das Ei des Kolumbus ist also -unabhängig von der Frage der Verfassungsmäßigkeit- noch nicht erfunden. Will man die Ausübung des Streikrechts bei hoheitlichen Aufgaben verhindern, müsste man die Mitarbeiter verbeamten.

kleine Gruppe - es gibt eine entschieden kleinere

<<< 1.) volkswirtschaftlicher Schaden enorm um einer ganz kleinen Gruppe von Gewerkschaftsherren ihren Job zu sichern, das hat nichts mit Streikrecht oder gewerkschaftlicher Aktivität zu tun. >>> von Ulrich vom See. ### Die agressive Nein-Politik des Bahnvorstandes ist doch das Übel. Dieser Vorstand hat seine Bezüge drastisch erhöht und die Bezüge der Arbeitnehmer gesenkt. Wer sich das ohne Gegenwehr bieten läßt, verdient es nicht besser. Die Egomanen mit ihrer Gier nach mehr Geld sitzen im Vorstand. Der gehört entmachtet. Die Privatisierung gehört rückgängig gemacht, die Bahn-Mitarbeiter sollten wieder den Beamtenstatus erhalten, und die stillgelegten Bahnhöfe gehören wieder reaktiviert. Der egozentische Vorstand hat die Pflicht der Bahn, Deutschland flächendeckend mit Schienenverkehr zu bedienen, nicht erfüllt. Das ist ein Teilstreik seit Anbeginn der Privatisierung. Das ist eine Leistungsverweigerung, schlimmer als der Streik, der kann beendet werden.

Ungerecht

<<< Das sind die hl.Worte!!!!
Danke,Herr Weselsky für ihre "großzügige Geste." !!!!!
Matthaeus 23:12
Wer sich selbst erhöht
der wird erniedrigt,
und wer sich selbst erniedrigt
wird erhöht.>>> von wm. ### Wer hat sich mehr erhöht, der Gewerkschaftschef oder die Vorstandmitglieder der Bahn AG? Die Gehälter der Bahnvorstände haben sich drastisch erhöht, die Gehälter der Bahndbediensteten wurden verkleinert. Das Gehalt des Herrn Weselsky ist auf keinen Fall so erhöht worden wie die Gehälter der Bahn-Vorstände. Dazu aus der Bibel-Kunde <<< Gerechtigkeit - Ein Ausdruck, der in der Schrift häufig vorkommt und eine Eigenschaft Gottes ausdrückt, gemäß der er aufrechterhält, was in Übereinstimmung mit seinem eigenen Charakter ist, und notwendigerweise das richtet, was diesem entgegengesetzt ist - die Sünde. >>> Nach meiner Meinung sind Sie ungerecht, Sie beschuldigen den Vertreter der Kleinen und nicht die Großen.

Wenn einer die GDL ...

verstehen will sollte man sich wohl diesen Text eines Bahners durchlesen:

https://plus.google.com/106788530400588973163/posts/WskTaqpdo2L

Es geht anscheinend nicht nur um etwas mehr Lohn, sondern auch um Gleichberechtigung unter Kollegen.
Es geht auch darum nicht in einem Monat 90% nur Nachtschicht machen zumüssen.

Aber ein wichtiger Satz gegen den momentan vorherrschenden Mainstream ist wohl: "Die GDL-Mitglieder haben ihn gewählt, weil er seinen Job gut tut, und nicht weil seine Nase gefällt."

Mal an alle die über die GdL herziehen

Verhandlungen mit der EVG stehen auch an. Und auch hier sind die Verhandlungen schwierig weil die DB Führung für unterschiedliche Berufsgruppen unterschiedliche Abschlüsse und Laufzeiten fordert. Ebenso ist die EVG mit der Laufzeit von 29Mon und der Höhe der Einkommenserhöhungen nicht einverstanden. Wenn die EVG streikt wirds erst richtig "Lustig" denn KEIN Zug auch die der GdL und der privaten Anbieter fährt wenn die Fahrdienstleiter streiken.

@JokeSchuette um 12:09

Haben Sie als Alternativen immer nur Diktaturen im Repertoire?
Es gibt Begriffe wie "Betriebsfrieden", "Sozialpartnerschaft" und "Verantwortung".
Diese werden sämtlich von Weselsky ausgeblendet, zugunsten einer möglichst lang andauernden medialen Präsenz seiner selbst.
Die Schwierigkeiten der Pendler, die Verluste der Wirtschaft, der Ruf des Gewerkschaftswesens allgemein - spielt alles keine Rolle.
Dazu noch die gönnerhafte Bemerkung, wer sich alles "eine Pause verdient" habe...
Gebietet der Vorsitzende einer Splittergewerkschaft nun per Handzeichen über die Geschicke einer der führenden Volkswirtschaften dieser Erde?

Tarifeinheitsgesetz so schnell wie möglich!
Reform des Streikrechtes gleich hinterher!

@Brubbel: "Alle Beschäftigten, vom Putzer bis zum Vorstand ...

... sind gefragt, das Unternehmen DB zu stärken...."

Das ist z.B. bei unterschiedlichen tariflichen Regeln für die gleichen Berufsgruppen und fehlenden Regeln im Tarifrecht für die Berufe der Daseinsvorsorge mit Millionen Betroffenen nach der jetzigen Rechtslage gar nicht möglich, es sei denn, Sie sperren die Kontrahenten von Bahn, EVG und GdL bis zur Ergebnisfindung im Tarifstreit ein.

Das Tarifeinheitsgesetz kann zwar eine gewisse Befriedung für die Bahn u.a. Unternehmen bringen, löst bei Konflikten zwischen den Spartengewerkschaften aber nicht Probleme der fehlenden Regeln für die Daseinsvorsorge, z.B. längere Ankündigungszeiten für Streiks, Streiks nur nach Scheitern der Tarifverhandlungen oder ein geregeltes Schlichtungsverfahren, wenn alle Mittel ausgeschöpft sind. Auch der Gesetzgeber hat noch viel zu tun.

Die Autolobby freut sich......

Das schlimmste an dem Streik ist für mich, dass mehr Pendler auf die Straße gebracht werden. Wie schwierig ist es, Autofahrer davon zu überzeugen, der Umwelt zu liebe auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen! Alles für die Katz!
Getroffen werden doch die Bahnkunden, die die Bahn und deren Gehälter letztendlich fianzieren!
Nicht nur, dass die Politik den Schienenverkehr zu wenig unterstützt, die Bahn demontiert sich selbst. Und die Gewerkschaft trägt ihren Teil dazu bei.
Die Autolobby brauch mehr Leute wie Herrn Weselsky!

@Shantuma: "Es geht anscheinend nicht nur um etwas Lohn, ...

... sondern auch um Gleichberechtigung unter Kollegen."

Wenn dem so ist, darf es auch keine Tarifpluralität mit unterschiedlichen Löhnen, Arbeitszeiten, Pausenzeiten für gleiche Berufsgruppe am jeweiligen Arbeitsplatz geben. Das gäbe nicht nur sozialen Unfrieden, sondern auch keine Zusammenarbeit am gleichen Arbeitsplatz. Der Betrieb ließe sich z.B. bei Zugbegleiterinnen mit unterschiedlichen Pausen- und Arbeitszeiten nicht mehr einwandfrei organisieren.

Darauf hat Weselsky am Beispiel von 2 Sekretärinnen in seinem Büro mit unterschiedlichen Tarifbedingungen geantwortet, das sei Sache des Unternehmens. So bezeichnend und verantwortungslos kann man die Problematik eigentlich nicht sehen, wenn einem am Wohl des Unternehmens und seiner Mitarbeiter -unabhängig von der Gewerkschaftszugehörigkeit- etwas gelegen ist. Die Spartengewerkschaften und ihre Vorsitzenden müssen noch viel lernen.

GDL verspricht Streikpause

Wer`s glaubt ......

Ich glaube dem Herrn nichts mehr !

@ Karlulrich

Die Autolobby freut sich......

Lassen sie sich die doch freuen. Wenn die Autofahrer so dumm sind und lieber im Stau stehen als sich solidarisch mit den anderen Arbeitnehmern zu zeigen. Die Spritpreise steigen auch schon wieder. Ich bräuchte 20Min mit dem Auto, WENN die Autobahn nicht hoffnungslos verstopft wäre. Mit Bus und Bahn sind es ca. 1Std. (hier könnte Watezeit um 20Min eingespart werden, wenn nur eine Verbindung um ca.3Min verschoben würde.
Außerdem kommt mich ein Ticket im Verkehrsverbund immer noch weitaus günstiger als die tägliche Fahrt mit dem Auto. Fazit: die. die jetzt noch rumtönen Fernreisebusse (packen Sie einmal die Kapazität EINES ICE "Köln/Frankfurt Flughafen", ca 900 Plätze da Doppelgarnitur, in Fernreisebusse ca 46- 54Sitzpl. bei 4 Sterne), Auto usw werden über kurz oder Lang wieder zur Bahn kommen. Der Autolobby ist es dann allerdings egal, die haben ihre Autos dann schon verkauft.

@LLogik 67, 12:19 Uhr

"Sollten die Vorstände unrechtmäsig hohe Bonis erhalten haben, verteilen wir sie auf die Mitglieder. Das sind etwa 120 Euro pro Mitarbeiter."

Ich habe nie behauptet, dass die Boni unrechtmäßig seien. Und ja, zumindest ein Teil der AN-Vertreter muss den Boni im Aufsichtsrat zugestimmt haben. Haben Sie in meinen füheren Beiträgen mitbekommen, dass ich Gewerkschaften auch für die Nichtwahrnehmung ihrer Aufgaben kritisiert habe?

Ihre Argumentation ist aber hochinteressant. Weil die Erhöhung der Boni ja nur 120 Euro pro Mitarbeiter ausmache, sei es okay. So kann man schön die Tatsache von den 70% Erhöhung verschleiern.

Und ja, die 70% waren auf ein Jahr bezogen. Was ist also an der GdL-Forderung von 5% mehr Einkommen unangemessen? Neben den 70% in einem Jahr sehen die Arbeitszeitverkürzung um 1 Stunde, die Einkommenserhöhung, die Beschränkung von Überstunden und mehr Vereinbarkeit von Familie und Beruf geradezu bescheiden aus!

Die Medien forcieren seit Monaten die Propaganda

gegen die GDL und lassen sich vor den Zug der Konzerne und Politik spannan anstatt kritische Fragen zu stellen.

Und allen, die sich heute lauthals darüber aufregen, dass ihre persönlioche Bequemlichkeit aufgrund ein paar Streiktagen gestört ist kann ich nur eines sagen: Die Spartengewerkschaften wurden durch die Arbeitgeber massiv genutzt. So wurden z.B. in vielen betrieben im Osten mit der CDA tarifiert. Oder man bezahlt die Leute nocht nach IG-Metall sondern sourct sie aus in die Leiharbeitsbranche, wie aktuell von der Autoindustrie und vielen anderen Firmen. Ubrigens: Das gleiche macht nun DHL. Aber höre ich die Medien schreien? Höre ich sie dagegen hetzen? NEIN. Und genau dies macht sie immer unglaubwürdiger beim Volk.

Von der Sozialdemokratie, die lionks blinken und rechts abbiegen, sollte man sowieso nicht mehr reden. Da reiht sich Frau Nahles in die gleiche Kategorie ein wie seit Schröder das gesamten Führungspersonal.

@Helmut Baltrusch

"Der Betrieb ließe sich z.B. bei Zugbegleiterinnen mit unterschiedlichen Pausen- und Arbeitszeiten nicht mehr einwandfrei organisieren."

Doch, und es gibt hunderttausende Beispiele in Deutschland, wo es auch bisher schon organisiert werden kann. Diese hunderttausenden Beispiele heißen z.B. Leiharbeiter, die oft mit ganz anderen Arbeitsvertragsbedingungen (längere Arbeitszeiten, andere Pausenzeiten, andere Vergütungen, andere Zuschläge, etc.) in genau die gleichen Arbeits- und Produktionsabläufe intergriert sind, wie die Stammbelegschaft.

"So bezeichnend und verantwortungslos kann man die Problematik eigentlich nicht sehen, wenn einem am Wohl des Unternehmens und seiner Mitarbeiter -unabhängig von der Gewerkschaftszugehörigkeit- etwas gelegen ist."

Siehe oben. Es ist eben nicht verantwortungslos. Denn genau das wird von den Unternehmen bezüglich Leiharbeitern auch schon seit Jahren gemeistert, ohne dass die Unternehmer sich beschwert hätten.

@LLogik 67 11: 02

_Was hat es gebracht_

nichts,außer abertausende verärgerte Bahnkunden,Millonenverluste bei der Bahn,
ausgebremste Warenströme,und last not least,wie Sie schon richtig erwähnen,500 - 600 € Lohneinbuße bei den Streikenden.

Die verdienen doch gut,wenn sie eine Lohneinbuße in dieser Höhe mir nichts,dir nichts wegstecken können.

@11:16 von fitzliputzli22

"Streikrecht unantastbar" - dann frage ich Sie doch gleich mal "Für wen?" Nur für Bahnmitarbeiter ? Das wäre Ungleichbehandlung, also auch für Ärzte und OP-Personal, denn deren Job ist eindeutig anstrengender und durch mehr Verantwortung belastet als der der Lokführer.
"Sie haben einen Magendurchbruch?" "Sorry, wir streiken. Kommen Sie nächste Woche wieder!" - Das ist für mich das Vergleichsszenario beim "Unantastbaren Streikrecht". Einverstanden? Es gibt für alles Grenzen !

@ Brubbel

"besser als bei Privatbahnen geht es den DB-Beschäftigten allemal. "

Falsch!

Bereits jetzt werden die meisten Lokführer bei Privatbahnen ebenfalls von der GdL vertreten. Genau deshalb können Sie es schon jetzt als Tatsache ansehen, dass auch Unterschiede, die es jetzt durchaus noch vereinzelt gibt, bald nicht mehr existieren.

"Da helfen werde Polemik aus dem DDR-Statsbürgerkundeunterricht noch Gefasel vom "unbeweglichen Vorstand".

Richtig! Aber Unwissenheit (s.o.) und Polemik auch nicht.

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Streikt solange ihr wollt

Ich fahre ab jetzt nur noch Auto.
Ist für mich als (Ex-Bahn)-Pendler zwar etwas teurer als zuvor, aber dafür komme ich garantiert zur Arbeit und benötige auch nur die Hälfte der Zeit! Die GDL hat der Bahn und damit der Hand, die ihre Mitglieder füttert, einen irreparablen wirtschaftlichen Schaden zugefügt, der in Zukunft noch einigen Mitarbeitern den Arbeitsplatz kosten wird. Denn wo wird wohl zuerst gespart, wenn die Bilanz nicht mehr stimmt? Gut gemacht, Herr Weselsky. Einige ihrer Mitglieder haben sich die Arbeitspause dann "verdient"!

um 09:38 von Helmut Baltrusch

Die "kleine Spartengewerkschaft" hat über 30000 Mitglieder. Im übrigen geht es der GDL darum, das die Bahn das vom Bundesarbeitsgericht verabschiedete Gesetz, zur Grundgesetzwidrigkeit der Tarifeinheit endlich anerkennt und somit realisiert das die GDL das Recht hat für alle ihre Mitglieder Gehaltsverhandlungen zu führen. Einfach mal gründlich informieren, dann kann man Zusammenhänge besser verstehen.

@von atzen

wenn sie meine Beiträge gelesen haben, dann wüßten sie Folgendes.
Die 5% Lohnerhöhung sind angemessen.
Die 1 Stunde Arbeitszeitverkürzung nicht.
Besser wäre es mehr Lohn zu fordern.
Von einer Stunde weniger Arbeit in der Woche hat der Arbeitnehmer praktisch nichts und die Kosten liegen in etwa bei 3%.

Warum eine Pause ?

Das ist ein historischer Vorgang. Die soziale Kompetenz eine ganzen Landes scheint sich zu pulverisieren - nur weil ein paar Züge nicht fahren ! Das lässt schon eine Ahnung zu, was nach der sogenannten Konjunktur auf uns zukommen wird.
Das "Beste" daran ist, dass eine Mehrheit der Deutschen genau die wählen, die das erst möglich gemacht haben.

14:36 von Tagesscheu

Warum eine Pause ?
Das ist ein historischer Vorgang. Die soziale Kompetenz eine ganzen Landes scheint sich zu pulverisieren - nur weil ein paar Züge nicht fahren ! Das lässt schon eine Ahnung zu, was nach der sogenannten Konjunktur auf uns zukommen wird.
Das "Beste" daran ist, dass eine Mehrheit der Deutschen genau die wählen, die das erst möglich gemacht haben./////
*
*
Ich habe nur Angst, das Die mit der sozialen Kompetenz beweisen müssten, das unter Ihrer Regie, das zu Verteilende weiter erwirtschaftet wird.
*
Hat meines Wissen noch nirgendwo funktioniert!
*
Gibt eben keine Experten für beide Seiten der Waage.
*
Sozialkosten, Bildung und Kultut, Wertschätzung der ehemaligen und jetzigen Öffentlichrechtlichen?
*
Tip aus der MIlchwirtschaft, nie trockenmelken?

13:58, gaddafifan

"Einfach mal gründlich informieren, dann kann man Zusammenhänge besser verstehen."

Gute Idee. Sie wissen, dass die GdL eine Gewerkschaft innerhalb des Beamtenbundes ist? Sie kennen sich ein wenig in der Geschichte der Gewerkschaften in der Bundesrepublik Deutschland aus? Dann wissen Sie gewiss auch, dass es immer einerseits den DGB und andererseits die noch arbeitgeberfreundlicheren Gewerkschaften rechts desselben gab. Eine davon ist der Beamtenbund, also im vorliegenden Falle die GdL.

Deswegen wundert es mich, dass Weselsky als die neue Hoffnung der Geschundenen und Entrechteten hochgejazzt wird.

Interessant finde ich, dass viele Foristen hier auf die Tatsache, dass die GdL das Prinzip "gleicher Lohn für gleiche Arbeit" aushebeln will, mit dem Argument kontern, dass dieses Prinzip ja schon mit der Leiharbeit außer Kraft gesetzt wurde.Das ist natürlich richtig und ein Skandal. Aber heißt das, dass man deswegen jetzt alle Schleusen aufmachen dürfe, da ja sowieso alles verloren sei?

@heidenf

"Die GDL hat der Bahn und damit der Hand, die ihre Mitglieder füttert, einen irreparablen wirtschaftlichen Schaden zugefügt"

Hier wird niemand von der Bahn "gefüttert"
Die Menschen arbeiten und wollen vom erzielten Gewinn des Unternehmens einen fairen Anteil.
Und wenn Sie nicht mehr Bahnfahren wollen, aber fürs Auto mehr Geld ausgeben möchten, scheint der Schaden eher auf ihrer Seite zu liegen.

"Denn wo wird wohl zuerst gespart, wenn die Bilanz nicht mehr stimmt? Gut gemacht, Herr Weselsky."

Da auch gespart wird, wenn die Bilanz stimmt, ist der Streik hier völlig irrelevant.

Dass in diesem Konflikt ganz

Dass in diesem Konflikt ganz klar die Bahn die Hauptschuld trägt zeigt sich daran, dass eben NUR die Bahn betroffen ist und kein anderer Verkehrsbetrieb (im Übrigen auch im Osten, wo die GDL deutlich mehr mitglieder hat).
-
Der Einigungswille fehlt ganz klar beim Vorstand der Bahn... Einem Vorstand, der sich in den letzten 15 Jahren einen zuwachs von durchschnittlich 10% (in Worten: ZEHN Prozent) gönnt.
Die Summe der Vorstandsbezüge stieg von 1999 umgerechnet ca. 3,6 Millionen Euro auf 13,6 Millionen in 2014. Quelle: Geschäftsbericht DB AG. (Und nein, das ist keine Neiddebatte, sondern eine Beweisführung in einer Gerechtigkeitsdebatte)
-
Und jetzt Herr Grube erklären Sie mal ihren Arbeitern, die ja so wichtig für die deutsche Wirtschaft und die Gesellschaft sind, warum Sie Ihren Arbeitern nicht mal einen Inflationsausgleich gönnen wollen!

@Helmut Baltrusch

"Der Betrieb ließe sich z.B. bei Zugbegleiterinnen mit unterschiedlichen Pausen- und Arbeitszeiten nicht mehr einwandfrei organisieren."

Warum denn nicht?
Zubegleiter oder Servicepersonal können ohnehin nicht alle gleichzeitig Pause machen.
Ob der eine dann 10 min und der ander nur 5 min Pause macht, wird doch von den Kunden überhaupt nicht zur Kenntnis genommen werden.

Nach Ihren Vorstellungen müsste ja in jedem Betrieb, der zB auch Leiharbeiter beschäftigt, nur Chaos herrschen.

15:25 von AlterSimpel

@heidenf
"Die GDL hat der Bahn und damit der Hand, die ihre Mitglieder füttert, einen irreparablen wirtschaftlichen Schaden zugefügt"
Hier wird niemand von der Bahn "gefüttert"
Die Menschen arbeiten und wollen vom erzielten Gewinn des Unternehmens einen fairen Anteil.
Und wenn Sie nicht mehr Bahnfahren wollen, aber fürs Auto mehr Geld ausgeben möchten, scheint der Schaden eher auf ihrer Seite zu liegen.

Da auch gespart wird, wenn die Bilanz stimmt, ist der Streik hier völlig irrelevant.
//
*
*
Der faire Anteil am erzielten Gewinn des Unternehmens?
*
In Branchen mit niedrigerer Gewinnkalkulation, überwiegend im Dienstleistungssektor sollen dann, die Sklaven für die Infrastruktur der "Fairen" sorgen?
*
Die Progression für diese "fair" Beteiligten soll wegfallen!
*
Nicht investierter Gewinn gehört aber durch ausreichend hohe Versteuerung zum Staat!
*
Der soll dann zwischen Nepp- und Geiz ist Geilbranchen gleiche Sozialstrukturen für alle Arbeitnehmer schaffen!

15:11, Mounteneer

"Ich habe nur Angst, das Die mit der sozialen Kompetenz beweisen müssten, das unter Ihrer Regie, das zu Verteilende weiter erwirtschaftet wird."

Sie wissen aber sicherlich, dass sich die Produktivität der Arbeitskraft, welche sich auf direktem Wege im "Erwirtschafteten" niederschlägt, exorbitant erhöht hat?

Es arbeiten also wesentlich weniger Menschen, trotzdem gibt es einen Produktivitätszuwachs.

Als anschaulich begreifliches Beispiel möchte ich einen mir bekannten Ingenieur aus dem rheinischen Braunkohletagebau anführen. Der erzählte mir, dass dort in seinem Teilbetrieb, wo vor zwanzig Jahren noch hunderte Arbeiter tätig waren, heute weniger als 20 arbeiten und sich gleichzeitig die Förderleistung vervielfacht hat.

Wo bleibt der ganze Mehrwert?

Sie schrieben gestern, er bliebe bei den Staatsschulden, dem Sozialetat und den Flüchtlingen hängen.

Dies ist allerdings genau das, was die, die ihn wirklich einsacken, uns glauben machen wollen.

Omas Verschwörungstheorie?

Nee.

@gaddafifan:"...die GdL das Recht hat, für alle ihre ....

... Mitglieder Gehaltsverhandlungen zu führen."

Nun, dieses Recht macht der GdL auch niemand streitig. Sie führt aber gar keine Verhandlungen über die Arbeitsbedingungen, wie z.B. das Bahn-Angebot vom 28.04., sondern streikt ohne Scheitern von Verhandlungen. Das ist rechtswidrig. Der GdL geht es vielmehr um einen Machtkampf gegen die EVG, um dieser wesentlich größeren Gewerkschaft die Mitglieder mit höheren Forderungen abzujagen und später bei der Bahn als Verhandlungsvertreterin den Hut aufzuhaben.

Will die GdL die Tarifpluralität als ein Recht ohne Rücksicht auf die Interessen der Arbeitgeberin und die EVG durchsetzen, würde es weder sozialen noch Betriebsfrieden und Gerechtigkeit geben. Eine Befriedung kann es bei der Bahn nur durch vergleichbare Tarifvereinbarungen mit der EVG und GdL geben. Das BAG hat übrigens nicht die Tarifeinheit als grundgesetzwidrig verworfen, sondern lediglich Tarifpluralität erlaubt. Die Forderung der Bahn ist also ebenso gesetzeskonform.

@atzen: Organisationsformen bei der Bahn sind unabhängig...

... Leiharbeitern.

Sie verwechseln Äpfel mit Birnen. Wie die Bahn AG ihren Betrieb bei den Einsätzen der Berufsgruppen ist ihr Recht und nicht das von Splitter-Gewerkschaften. Es ist bezeichnend und verantwortungslos von der GdL von der Bahn etwas zu fordern, was sowohl die Arbeitsabläufe, als auch den sozialen und Betriebsfrieden wie auch die Sozialpartnerschafft stört. Das können Sie mit ideologischen Einwänden nicht ungeschehen machen.

15:25, AlterSimpel

"Hier wird niemand von der Bahn "gefüttert"
Die Menschen arbeiten und wollen vom erzielten Gewinn des Unternehmens einen fairen Anteil."

Wenn es der GdL darum gehen würde, dann würde ich diesen Streik ebenfalls mit meinen Beiträgen hier im Forum unterstützen.

Dem ist aber nicht so.

Es handelt sich um den alten Konflikt DGB v/s rechte Konkurrenzgewerkschaften. Ob das nun der Beamtenbund, also die GdL, die DAG oder das offensichtlichste U-Boot der Kapitalseite, die so genannten "christlichen Gewerkschaften", von denen man zum Glück nix mehr hört, sind.

@AlterSimpel: Organisation von Regelarbeit und Leiharbeit

Ihr Vergleich von organisierter Regelarbeit von Berufsgruppen der Bahn mit entsprechenden Abläufen ist ein Arbeitgeberrecht und hat nichts mit einem relativ geringen Anteil von Leiharbeitern im Unternehmen zu tun. Dieser willkürliche Vergleich geht an der Sache völlig vorbei.

Weselski stellt unter dem Deckmantel von Freiheitsrechten gemäß GG Forderungen, die der Arbeitgeberin und den Mitgliedern der EVG bei ihrer Akzeptanz schwer schaden würden und kümmert sich nicht um die Folgen seiner beharrlichen Forderungen. Er lehnt es sogar ab, über die Angebote der Bahn zu verhandeln und streikt. Wer die Interessen der Arbeitgeberin und der Konkurrenzgewerkschaft einfach ohne Rücksicht auf Verluste ausblendet, ist kein ernstzunehmender Tarifpartner.

um 10:07 von Ulrich vom See

"Wenn stimmen würde, dass die Bahn sich nicht bewegt, dann müsste die GDL doch happy über eine Zwangsschlichtung sein."
Diese Logik erschliesst sich mir nicht. Zumal der vorgeschlagene Schlichter im wahrsten Sinne des Wortes Partei ist.

15:35, AlterSimpel

"Nach Ihren Vorstellungen müsste ja in jedem Betrieb, der zB auch Leiharbeiter beschäftigt, nur Chaos herrschen."

Ja, tut es auch. Und zwar moralisches. Wie Sie jetzt dafür plädieren können, dieses Prinzip auch auf die regulär Beschäftigen auszuweiten, verstehe ich nicht.

um 10:27 von wm

"Die Bahn hat ein Angebot vorgelegt,dass war anscheinend nicht genehm."
Ach ja? Und worin bestand das? Erzählen sie mal?

"...wird den Streikenden

"...wird den Streikenden vielleicht endlich bewusst, dass sie sich damit auch selbst ins Fleisch schneiden..."
Das ist die Krux an einem Streik. Man muss bereit sein, sich selbst zu schaden, um etwas zu erreichen. In erster Linie wird natürlich die DB selbst geschädigt, bei Grube ist nomen eben omen.

@15:11 von Mounteneer

Angst ist kein guter Berater, aber davon abgesehen ist es schon ein Denkfehler, die Bahn als Wirtschaftsunternehmen zu betreiben. Schon alleine, weil es ein Schienenmonopol gibt. Es sind viele von der Bahn abhängig, das Streckennetz ist als öffentliches Gemeingut aufgebaut worden.

@ Karussell

"Streikrecht unantastbar" - dann frage ich Sie doch gleich mal "Für wen?" Nur für Bahnmitarbeiter ? Das wäre Ungleichbehandlung, also auch für Ärzte und OP-Personal, denn deren Job ist eindeutig anstrengender und durch mehr Verantwortung belastet als der der Lokführer.

Ihnen ist wohl entgangen das während des Streikes Züge gefahren sind oder aber sind Sie gar kein Bahnbenutzer und wollen nur Stimmung machen?
Genau so wird es auch weiter Operationen geben. Erkundigen Sie sich einfach mal, dann werden Sie feststellen, das nicht alle Ärzte organisiert sind und es in der Vergangenheit tatsächlich schon zu Streiks gekommen ist, wo dann NUR wirkliche Notfälle behandelt wurden. MEIN Hausarzt "streikt" im übrigen auch regelmäßig zu Quartalsende, wenn er von den KK nicht mehr bezahlt wird, weil sein Budget "verbraucht" ist. Er nennt es nur Urlaub.

@ fathaland slim

Die alten Schemata von dgb = links, dbb = rechts stimmen so nicht mehr, so sie jemals klar definiert waren. Ein Blüm oder geisler sind auch eher links als ein steinbrück, Gabriel oder Schröder. Die GdL ist aus rein historischen gründen beim Beamtenbund organisiert, da früher alle Lokführer verbeamtet wurden, genau wie Postbeamte oder Lehrer. Fakt ist in Westeuropa sind die Gehälter der Zugführer in Deutschland am unteren Ende zu finden. In Belgien, Holland, Spanien, Frankreich oder der Schweiz (hier sogar mehr als das doppelte) verdient man deutlich mehr. Natürlich wäre es wünschenswert, wenn man für die gleiche Arbeit das gleiche bekäme, aber das wurde durch die Politik und die Arbeitgeber ausgehebelt. Das wehklagen ertönte erst als die bahnbediensteten sich haufenweise von der gdl besser vertreten fühlten als von der arbeitgebernahen ex transnet, die ironischerweise im dgb organisiert ist. Weshalb trägt wohl die IG Metall den Kurs des dgb für das tarifeinheitsgesetz nicht mit?

@ wm

Wenn ich mich richtig endsinne fordert die GdL 5% mehr Lohn als Inflationsausgleich plus eine Arbeitszeitverkürzung von 1 Std,wöchentlich.

Zur Info: Die Inflation liegt zZt. bei ca.0,4% !!!!

Das Angebot der Bahn: 4,7% plus einer Einmalzahlung von 1000 € ist bedeutend mehr wie ein Inflationsausgleich.

Dann erkundigen Sie sich doch bitte einmal auf der Seite der EVG. Die hat nämlich das selbe Angebot bekommen 4,7% auf 2,5 JAHRE VERTEILT. Zudem Unterschiedliche Laufzeiten bei verschiedenen Berufsgruppen. Also seitens der DB NIX mit Tarifeinheit im Konzern. Und auch die EVG ist mit diesen Forderungen NICHT einverstanden.
Nur auf die GdL rumhacken bringt nichts, nur weil sich bei der EVG NOCH nichts in Sachen Streik getan hat.

Die Streikpause könnte endlos dauern

wenn Herr Grube einsieht dass Lokführer Menschen und keine Roboter sind. Die geforderten Lohnerhöhungen richten sich gegen die Inflation, die Arbeitszeitverkürzung gegen den landesweiten Trend zu Überstunden. Als Staatsbetrieb müsste man in Sachen Umgang mit angestellten eigentlich vorbildlicher sein.

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