Kommentare

Durchschnittswerte .... ganz was tolles

Davon, dass die Spitzenverdiener mit ihren Gehältern den Durchschnitt hochtreiben haben die vielen unten ganz auch nichts.

Genau

Wir sind auch mehr als jeden Euro wert. Genauer gesagt könnten wir auch 50% mehr verdienen, und Deutschland wäre immer noch wettbewerbsfähig. Solange Vorstände noch sieben- oder achtstellige Beträge erhalten, solange noch genug Geld zur Rettung einer Bank vorhanden ist, solange man mit sprudelnden Steuereinnahmen nur gerade so einen ausgeglichenen Haushalt erreicht, solange verdienen wir noch nicht genug. Diese Angstmacherei fruchtet schon lange nicht mehr. Wenn ein Konzern irgendwo das schnelle Geld meint zu machen, wird ganz schnell ein Laden dicht gemacht, und andernorts produziert. Da denkt niemand wie ein Adam Opel und hält den Mitarbeitern die Treue, wie sie ihm diese gehalten haben. Wir leben heute, und wollen heute unser Geld. Was morgen ist, kann ich sagen aus meiner Erfahrung von gestern. Wer vorsorgt und sich bemüht, vorausschauend agiert, dem wird es bei Zeiten genommen.

Also, mit einem Drittel über

Also, mit einem Drittel über dem durchnitt höheren Kosten wird eine "knapp über dem Durchschnitt liegende" Leistung erzielt. Und das soll ein Indiz für hohe Wettbewerbsfähigkeit sein?

Das liest sich ja als würde

Das liest sich ja als würde es hier um Stundenlöhne gehen, kann ich so aber nicht glauben.
Ich, Dienstleister werde mit 75€ pro Stunde vermarktet, erhalte aber selber nur 24€ pro Stunde plus Fahrtkostenbeihilfe sind durchschnittlich 26€.
Inklusive lohnnebenkosten, Weihnachtsgeld und bezahlter Urlaub komme ich eventuell auf 35€ pro Stunde
Was soll und Dies Statistik die ich nicht fälschen durfte sagen?!

Durchschaubarkeit

Toller Bericht vom Statistischen Bundesamt. Die Daten lassen sich im Einzelnen zwar vergleichen, aber eben nur statistisch. Da wir immer noch 50 verschiedene Steuern in Deutschland haben und die restliche EU das wieder anders handhabt, ist eine verständliche Gegenüberstellung schwer möglich.

Was nützt der Lohn, wenn wir

Was nützt der Lohn, wenn wir diesen nicht Sparen können, da die Inflation alles wieder auffrist. Dann lieber weniger Lohn, aber echte Geldwertstabilität.

Okay, coole Statistik,

icih möchte gerne wissen, ob die Top 10 % (Vorstandsgehälter, Geschäftsführer etc) ebenfalls mit eingerechnet wurden und ob es eine darum bereinigte Zahl auch gibt. Denn es ist fraglich ob wir wirklich teurer sind, wenn in "teureren Ländern" Güter und Waren teilweise eben trotzdem günstiger zu bekommen sind - oder ob die Margen über Umsatzbeteiligungen das Bild verfälschen. Ich traue halt keiner Statistik, die ich nicht....

Wo soll das sein?

Das sind über den Daumen 5512 Euro Brutto in jeder Lohntüte. Da frage ich mich doch von welchem Deutschland ist da die Rede?

Was hier überhaupt...

nicht erwähnt wird. Es gibt ein Heer von Niedrig Löhner und Aufstockern (man Schätzt ca. 15-20 %) die diese Wirtschaft mittragen.
Ob in Dänemark oder Schweden ähnliche Verhältnisse sind ist mir jetzt auch nicht bekannt.
Massgeblich für schlechtere Arbeitsbedingungen und Löhne sind die Zeitarbeit Firmen mitverantwortlich, und davon gibt es in der ganzen EU nicht so viele wie bei uns.
Darum halte ich diese Statistik für sehr Zweifelhaft.

Arbeitskosten pro Stunde kein alleiniges Merkmal

Wenn Deutschland sich als Premiumanbieter positionieren will, braucht es gute Produkte und gute Leute. Die bekommt man NICHT bei niedrigen Löhnen.

Die Schweiz hat mit die höchsten Löhne in Europa (in den EU Statistiken wird ja immer nur Nabelschau betrieben, als ob die Welt nur noch aus EU bestehen würde). Dafür sind viele Unternehmen Weltmarktführer auf ihren Gebieten. Zahlreiche KMU (Kleine, Mittlere Unternehmen) stehen an der High-Tech Spitze.

Liebe Tagesschau-Redaktion,
wie ergibt sich ein durchschnittlicher Stundenlohn im Wesentlichen ?

a) generelles Lohnniveau in den Branchen im Land (Produktivität, Lebenshaltungskosten, usw.) UND

b) wie ist die Branchenzusammensetzung im Land (WICHTIG) UND

c) wie sind die Unternehmen positioniert (Massenware möglichst billig, me-too Produkte, Innovationsspitze, höchste Qualität) (WICHTIG) ?

Es ist leider (fast) vollkommen unsinnig, einfach nur Stundenlöhne zu vergleichen !

Statistik

Hier sind offensichtlich nicht die ersten und letzten 5% rausgerechnet. Wenn man Ackermann und Co mit Ihren 1Mio pro Tag mitzählt kommt man vielleicht auf 31Eur die Stunde, realistisch ist das aber nicht.

Na also, geht doch!

Gefällt mir!
Das sagt schließlich aus, dass Lohndumping nicht unbedingt der Weg sein muss.
Wir sind erfolgreich, obwohl wir recht teuer sind!

Kostenträger

Noch viel teuer sind die Arbeitsstunden der Manager, ohne aber im gleichen Maße produktiver zu sein...

nur Mittelfeld?

Warum stehen wir als wirtschaftlich stärkster Standort Europas nicht bei den Löhnen an der Spitze? Ach so, na klar, dann wären wir nicht der wirtschaftlich stärkste. Dank Gerhard Schröder hat das Wohl der Wirtschaft ja praktisch nur noch Relevanz für die gemeine Bevölkerung, wenn es sinkt. Dann darf der Pöbel das ausgleichen. Anteile am Wohlstand fordern ist dagegen nicht mehr.

Billiglohnland BRD.Geschaffen von den Konservativen und den Neoliberalen Sprich CDU/CSU/FDP und jetzt SPD.

Für Monteure werden im Einsatz bis zu 90 Euro pro Stunde in der Industrie verlangt.Da sind die Stationären Kollegen ja ein Schnäppchen für die Arbeitgeber.Das alles bei hoher fachlischer Ausbildung und Komprimierter Arbeitsleistung durch Termindruck.

Da kann ja mal mehr in die Taschen der Arbeitnehmer fließen.

Die Lohnkosten

beeinhalten ja auch die Löhne der Vorstände und die Luxusbauten der Firmen etc.
Ich glaube , Deutschland ist das einzige Land wo Medien dazu missbraucht werden per Zahlenakrobatik den Menschen weismachen zu wollen sie müssten noch billiger werden.
China hat schon lange erkannt, wie billig im Vergelich zur Güte Deutsche arbeiten. Viele Herstellungsprozesse wurden bereits aus China nach D verlegt!
Deutsche Chefs- einzig Jammerer vor dem Herrn!
RETTEN kannn uns nur das bedingungslose Grundeinkommen- DANN wären solcherart Hetzkampagnen obsolet. Genau DESHALB sind aber auch so viele dagegen.

wieder auf.Was tut diese Regierung eigentlich gegen die "kalte Progression" die diese Statistiken immer gaaaaz Toll aussehen lassen?"Die verdienen doch genug" ist deren Credo.Dann sind diese Lohnkosten ja das Vorzeige Schnäppchen im Billiglohnland BRD.Die Anrainerstaaten schicken schon ihr Fleisch hierhin in die BRD um es hier zerteilen zu lassen.Das ist Krabbenpullen auf Marokanisch in der BRD!!

Die Senkung des Lohnniveaus

wird erst ein Ende haben, wenn wir unter den ersten 5 niedrigsten Lohnkosten-Rängen angekommen sind.

Gibt es auch Aussagen zur Wertschöpfung des Preussisch geprägten Staats- und Verwaltungsapparates ?

Oder auch statistische Auswertungen ähnlich der effizienten Schweiz, wieviele Beamte auf einen! Arbeitnehmer kommen ?

Oder auch wie hoch die Eigenkapitalquote bei Kinderversorgung beträgt ?

Oder dass die Energiepreise am oberen Ende der EU-Fahnenstange sind ?

Oder dass das Preisniveau nicht auf portugiesischen Niveau liegt, wenn auch viele Güter wie Lebensmittel von dort importiert werden. Aldi-Reichtum begründet sich nicht alleine auf einer Geschäftsidee.

um 12:06 von hut

"Wer vorsorgt und sich bemüht, vorausschauend agiert, dem wird es bei Zeiten genommen."

Richtig, von Kindheit an die Pfennige zur Sparkasse getragen, dann die Generationenlüge mit der Rente, die Betriebsrenten, Bausparen, die ganze Vergangenheit in diesem Land aufgebaut auf Lügen...
Ich weiss, gleich krähen wieder andere, wie Voraussehbar das gewesen sei

Preise und Löhne

Wenn die Löhne EU-weit verglichen werden, dann sollten auch die Preise verglichen werden. Im März waren wir in Swinemünde. 0,3 Liter Bier kosteten 2 Euro. Im Hotel, wohl gemerkt. Dann ist es doch noch interessant, die Höhen der Spitzengehälter im Management EU-weit zu vergleichen. Da werden wir einsamer Spitzenreiter sein. Dann ist es noch interessant, die Höhen der Dividenden der Großaktionäre zu vergleichen. Da wird der Abstand zum Deutschland der Milliardäre zu den anderen EU-Ländern der Milliardäre noch größer sein. Interessant ist, wie lange wird in der EU für ein Pfund Butter, für die Miete einer Wohnung und für sonstigen täglichen Bedarf gearbeitet.
Das BPI betrug im Jahr 2014 2.903,790 Milliarden Euro. Wenn das durch 40 Millionen Vollzeit-Arbeitsplätze geteilt wird, bekäme jeder 72.595 Euro netto. Da 99 % derer, die arbeiten, weniger bekommen, bekommen die Reichen mehr. Die haben inzwischen 5.000 Milliarden Euro auf der hohen Kante. Sie können es nicht ausgeben.

@ Rainer Sauer

Es handelt sich hier um die Arbeitskosten inclusive aller Lohnnebenkosten.
Die Nebenkosten sind:
Urlaub 12%
Sozialabgaben des Arbeitgebers 21%
Krankheit etwa 6%
Weihnachtsgeld veranschlagt 6%
Hinzu kommen die Kosten für den Arbeitsplatz, Gebäude, Maschinen,
Mehr wie 19 Euro Brutto im Durchschnitt bleiben da nicht übrig.

EU -Durchschnitt, was heisst denn das schon...

In Anbetracht der Heterogenität Europas bzw. im Speziellen der EU Mitgliedsstaaten ist ein reiner Durchschnitt doch zu keiner Erklärung der Situation fähig; vielleicht mal einen Median gebildet, damit man wenigstens ahnen kann wie der Rest der EU verteilt ist? Zwei Stunden Statistik Seminar reichen aus um diesem Artikel jede Glaubwürdigkeit abzusprechen. Vor dem Beitritt Bulgariens zur EU hätte man Deutschland ja auch nicht mit Bulgarien verglichen und dies zum Anlass genommen um hohe Löhne zu prognostizieren, da wäre jedem mit einem Mindestmaß gesundem Menschenverstand der Unterschied in den Lebenshaltungskosten aufgefallen. Vergleicht lieber mal die Reallohnentwicklung und bitte nicht nur im Durchschnitt, sondern gerne auch mal in drei oder mehr verschiedenen Lohnkategorien, dann ist Bulgarien auf einmal viel näher als es euch lieb sein kann.

Moderne Wertschöpfung=Moderne Verteilung!!!

- Richtig teuer ist die Arbeitsstunde in der Industrie.

-Arbeit ist in Deutschland deutlich teurer als in anderen EU-Staaten.

-Teures Skandinavien.

-Nur in sieben EU-Staaten war Arbeit teurer.

-Frankreich (47 Euro), Schweden (46 Euro) und Belgien (44 Euro) sind hier am teuersten.

-trotz hoher Arbeitskosten.

-Trotzdem wettbewerbsfähig.
-------------------------------
Das Schlagwort: Teuer-Teuer-Teuer.

Das Wort Trotzdem kann als Fehler im Detail bewertet werden..., solange es läuft ist alles ok, wenns mal nicht mehr gut läuft, weiss man direkt wo man ansetzen kann!

Die Pyschologie der gewählten Wörter!

Die Wahrheit ist eine andere..., wir sind deshalb zurzeit sehr gut wettbewerbsfähig, weil soviel Motivations-Potentiale ausgeschüttet werden von Millionen Menschen, die teilweise wie ein robotisches Uhrwerk Gas geben!

Was möchte man Uns ins Hirnchen einbrennen?

Wir sind zu teuer im Vergleich mit Rumänien???
Back to Basics?

Wehret den Hardcore-Kapitalisten!!!

@Emil66

Haben Sie denn die Arbeitgeberkosten der Lohnnebenkosten mit eingerechnet? Die Berufsgenossenschaft, den IHK-Beitrag, die anteilige Miete des Geschäftsgebäudes? Die anteiligen Versicherungskosten, die anteiligen Bankkosten, den anteiligen Steuerberater, die anteiligen Bürokosten, die anteiligen Aquisekosten, die Leerzeiten, die nicht berechnet werden können und das Unternehmerrisiko?

@ Reiner Sauer

"Das sind über den Daumen 5512 Euro Brutto in jeder Lohntüte."

Das ist falsch. Es geht hier um Arbeitskosten, nicht um Bruttolöhne. Zu den Arbeitskosten gehören auch die Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung, IHK-Beiträge, Versicherungen, anteilige Mietkosten, Weiterzahlung im Krankheits- oder Urlaubsfall, und und und...

Durchnschnitt!

Das Wort sagt schon alles. Aussagekraft gleich Null. Auf der einen Seite Spitzenverdiener - auf der anderen Niedriglöhner.
Und die Qualität der Arbeit?
Wie sieht die Statistik da aus?
Diese Erhebungen und Meldungen braucht kein Mensch.

@Koelle_am_Rhing

"Die Schweiz hat mit die höchsten Löhne in Europa "

Das stimmt ja so nicht. Das ergäbe sich höchstens aus einer Währungsumrechnung. Betrachtet man hingegen die Kaufkraft innerhalb der Schweiz, sieht es da schon anders aus.

@ Koelle_am_Rhing

"Es ist leider (fast) vollkommen unsinnig, einfach nur Stundenlöhne zu vergleichen !"

Ihr Ausrufezeichen und die Fettschrift helfen da auch nicht:

Es wurden KEINE Stundenlöhne verglichen, sondern Arbeitskosten. Das ist grundsätzlich etwas ganz anderes.

@marciaroni

"Warum stehen wir als wirtschaftlich stärkster Standort Europas nicht bei den Löhnen an der Spitze? "

Es ging bei der Untersuchung nicht um Löhne, sondern um Arbeitskosten. Die Löhne stellen nur einen Teil der Arbeitskosten dar.

begrenzter Aussagewert

ohne aussagekräftige Indizes zu Produktivitätsniveau, (Sozial)-Staatsquote und Preise (Konsumenten) danebenzuliegen hat diese Statistik nur sehr begrenzten Wert wenn es darum geht Aussagen über Wettbewerbsfähigkeit oder Lohnniveaus zu machen. Am Besten wäre ein strukturierter Vergleich mit Ländern, die ähnliche Strukturmerkmale aufweisen statt mit Mittelwerten zu vergleichen, die Bulgarien und Rumänien enthalten aber das hätte dann schon den Umfang einer Dissertation. Interessant ist in jedem Fall die Aufschlüsselung nach NACE und Branchen. Hier sind Exportbranchen spitze, personenbezogene Dienstleistungen weit dahinter.

Immer der gleiche Kram

Die Lohnkosten pro Stunde sagen nichts über die Produktivität aus.
Tatsächlich forciert ein hoher Stundenlohn die Automation - gerade in der Industrie.
.
Jedes Jahr wird mit irgendwelchen Durchschnittswerten gearbeitet. Lohnkosten pro Stunde sagen eben genausowenig etwas, wie der Durchschnittslohn.
.
Selbst innerhalb einer Branche wird man deutliche Unterschiede im Durchschnittslohn, in der Produktivität und den Lohnkosten pro Stunden finden. Denn da gibts ja noch das West-Ost und Nord-Süd Gefälle.
.
Wenn man also in Mecklenburg im Dienstleistungsbereich arbeitet, dann wird man wohl deutlich jenseits der 31.50 liegen.

@ erster Realist

Wahrlich: Ein Realist. Dem ist nichts hinzuzufuegen.

Nicht in die Irre führen lassen...

...relevant sind die Lohnstückkosten. Die sind durch weit entwickelte Infrastruktur und Organisationsstrukturen in Deutschland extrem niedrig, soll heißen, zu niedrig. Die Löhne müssten für die deutsche Produktivität wesentlich höher sein. Dies ist auch eine der zentralen Ursachen des deutschen Exportüberschusses und der Eurokrise. Höhere Löhne in Deutschland wären letzten Endes für alle gut.

@ Li'l_Agitator
"Na also, geht doch! Gefällt mir! Das sagt schließlich aus, dass Lohndumping nicht unbedingt der Weg sein muss.
Wir sind erfolgreich, obwohl wir recht teuer sind!"

Nein, leider ist es umgekehrt. Wir verschenken erfolgreich unsere Produktivität (zunächst ans Ausland, letztlich mittels Bailout an Banken und Großaktionäre), weil wir zu günstig sind.

also mal ehrlich

fuer diesen Stundenlohn EUR 31,80 , bar auf die Hand, wuerde ich sogar als Rentner fuer 6 Monate wieder in ein Buero einziehen.
Dann waere ich wieder mal so etwas saniert....
aber der Personalvorstand sieht das anders...
Er entscheidet sich fuer EUR 75,-/Std. einen Ingenieur einer Leihfirma zu nehmen...
wo die Differenz bleibt...???

@erster Realist

Einspruch: unrealistisch da falsch

Dieser Artikel ...

... ist ein Musterbeispiel dafür, wie der neoliberale Diskurs verläuft. Arbeit ist bei uns 'teuer'. Was ist sie dann in Rumänien? Billig? Dumping? Hier wird sich, ohne kritisches Hinterfragen, einfach des neoliberalen Sprachduktus bedient. Wann ist Arbeit eigentlich teuer? Dann, wenn sie vernünftig bezahlt wird?

Falsche Angaben.

@Hugomauser__Haben Sie denn die Arbeitgeberkosten der Lohnnebenkosten mit eingerechnet? Die Berufsgenossenschaft, den IHK-Beitrag, die anteilige Miete des Geschäftsgebäudes? _Vergessen sie nicht die Müllabfuhr.Das sind alles Kosten die erst einmal steuerlich absetzfähig sind und zweitens als Mischkalkulation bereits enthalten sind.Also keine Tränen und Sammlung für die Arbeitgeber.

In einer Mercedes Fachwerkstatt kostet die

eine Arbeitsstunde den PKW-Kunden Eur 120.
Plus MwSt.

Eine Handwerkerstunde kostet den privaten Haushalt durchschnittlich Eur 45. Plus MwSt.

Über was sprechen wir hier ?.
Über die Unternehmer-'last'.

Sprechen doch lieber über das Unternehmer-'plus'. Und die Unternehmenssteuern in der BRD.
Und den Anteil, welcher über die Steuervermeidungsindustrie der Volkswirtschaft entzogen wird.

Dann sprechen wir über Zahlen, die den Leser wenigstens schwindelig machen.

Ganz nach unserem "Bimbes" Kanzler

Wichtig ist was "Hinten Raus Kommt".

Wir haben in meinem Unternehmen viele "outgesourcte" Bereiche aus den letzten Jahren wieder zurückgeholt.
Des weiteren sind bearbeitete Stahlbauteile aus D Preisgleich oder sogar günstiger als aus CZ, SK, SLO.

Sagen wir doch wie es ist..

Sagen wir doch wie es ist. Es gibt Arbeitnehmer/in die verdienen zu viel und es gibt Arbeitnehmer/in die verdienen zu wenig. Und jeder der darüber Gesund nachdenkt weiß es auch! Das Lohn Niveau ist auch der Agenda 2010 Politik und ihre Folgeschäden zu verdanken. Gruss

P.S. Auch Fußballspieler es steht zur keiner Leistung!

"Trotzdem

"Trotzdem wettbewerbsfähig"

Wow!

Das sind die Schlagzeilen, die uns täglich begleiten :-)

"Liebe Bürger, habe bitte ein schlechten Gewissen, dass du immer noch so teuer bist!"

Anmerkung dazu.

Wenn einer 8.50 € die Stunde Verdient, und ein anderer 100 €, dann ist der Durchschnitt 54,25 €. Da merkt man doch wie Unsinnig diese Statistik ist. Solange man nicht die selben Branchen miteinander Vergleicht und die Lebenserhaltenen Kosten im Land dazu Rechnet ist der Wert dieser Aussage gering.

31,80 die Stunde?

Ziemlich wenig für diejenigen,die sich ihre Entlohnung per Gebühren Ordnung selbst festlegen können.Fast 400€ für den zwanzigminütigen Einsatzes eines Änästhesisten bei ner Hand Operation wurden der PKV berechnet.

Zwei Briefe eines Anwalts, mit jeder Menge Rechtschreibfehlern Kostenpunkt 480€. Wo sich dann später rausstellte,eine Praktikantin hat ihn verfasst.
Da ist noch viel Luft nach oben.

@ 11:55 von dito

Sie schreiben:
"Durchschnittswerte .... ganz was tolles
Davon, dass die Spitzenverdiener mit ihren Gehältern den Durchschnitt hochtreiben haben die vielen unten ganz auch nichts."
*
Wenn Sie damit die Manager mit den Millineneinkünften in den Vorständen meinen ist diese Aussage allerdings wenig sinnvoll.
Bei Siemens wurde einmal berechnet wie vile es ausmachren würde wen man die Millkionengehälter der 8 Vorstandsmitglieder auf die 400.000 Mitarbeiter umlegen würde und man kam auf etwa 50 Euro im Jahr, also etwa 4,16 € im Monat die dann die Mitarbeiter mehr hätten. Das macht bei etwa 3.800 € Durchschnittsverdienst der Siemens-Mitarbeiter also gute 0,1% des Einkommens aus.
Toll, oder?
Also bitte etwas realistischer argumentieren dann macht es auch Sinn.
Eheblich größer ist dagegen die Wirkung nach unten durch die gut 3 Millionen Minijobs die mit 450 € den Durchschnitt ergeblich mehr nach unten ziehen als die Großverdiener nach oben bewirken können.

@ 12:14 von b_m

Sie schreiben:
"Was nützt der Lohn, wenn wir diesen nicht Sparen können, da die Inflation alles wieder auffrist. Dann lieber weniger Lohn, aber echte Geldwertstabilität."
*
Wue kommen Sie bei aktuell 0,4% Inflation auf eine solche Aussage?
Die Geldwertstbilität der DM war NIE so groß wie sie jetzt beim Euro seit gut 15 Jahren ist!
Damals hatten wir in vielen Jahren zwischen 1970 und 1995 bis zu 7% Inflation, jetzt sind es seit 1999 im Durchschnitt deutlich weniger als 2%!
DAS ist ECHTE Geldwertsabilität!
Quelle:
www.unciatrends.com/inflation-entwicklung-
historische-inflationsraten-deutschland/
*

Das sollte man den

Arbeitnehmern sagen, die bereits im Niedriglohnsektor ihre Leistung für die Gesellschaft erbringen.

Übrigens, sind das bereits 25% (!!!) mit steigender Tendenz!

@ 12:15 von msk66

Sie schreiben:
"Okay, coole Statistik,
icih möchte gerne wissen, ob die Top 10 % (Vorstandsgehälter, Geschäftsführer etc) ebenfalls mit eingerechnet wurden und ob es eine darum bereinigte Zahl auch gibt."
*
Fragen Sie doch vielleicht besser mal danach wie sehr diese Werte durch die Millionen Minijobs nach unten gezogen werden.
Die wenigen Millioneneinkommen in den Vorständen bewegen in der Statistik wenig. Bei Siemens wurde einmal berechnet wie vile es ausmachren würde wen man die Millkionengehälter der 8 Vorstandsmitglieder auf die 400.000 Mitarbeiter umlegen würde und man kam auf etwa 50 Euro im Jahr, also etwa 4,16 € im Monat die dann die Mitarbeiter mehr hätten. Das macht bei etwa 3.800 € Durchschnittsverdienst der Siemens-Mitarbeiter also gute 0,1% des Einkommens aus.
Sie sehen also dass die wenigen Top-Vediener nicht so viel bewirken, aber 3 Millionen Minijobber mit 450 € im Monat ziehen den Schnitt stark nach unten

Gut das wir Bulgarien und

Gut das wir Bulgarien und Rumänien in der EU haben. Wenn wir noch die Ukraine bekommen werde ich mich nach den dann veröffentlichten Statistiken noch mehr schämen müssen etwas mehr als 8,50 Euro pro Stunde zu bekommen.

Schön gerechnet

@Mein lieber Bernd__ielen Jahren zwischen 1970 und 1995 bis zu 7% Inflation, jetzt sind es seit 1999 im Durchschnitt deutlich weniger als 2%!_Dafür weniger Kaufkraft und keine Zinsen auf Anlagen.Das war aber ein schlechter Tausch für die Arbeitnehmer!!Ihre Jubel kommen da nur bei CDU/CSU gut an oder bei einigen Foristen die hier immer auf diese Regierung Jubeln.Allen geht es gut nur den armen nicht in der BRD!

@DAS ist ECHTE Geldwertsabilität! 14:30 von Bernd1

Mitnichten.
Sie unterschlagen vollkommen warum die FED
( amerik. Notenbank ) diesen Kurs der
auf Dauer tödlichen 'Geldwertstabilität'
schnellstens verlassen will.
Die Deflationsgefahr ist längst auch im Mutterland des Turbokapitalismus angekommen.
Denn sie 'beglückt' die Japaner schon
mit 15 Jahren Depression
und uns mit 'wertverlustreiche'
Sparguthaben bei 0% Zins.

Also immer schön bei Realität bleiben:
Ausser den 1-10% Zockern bzw. Topverdienern hat niemand was
von so einer 'Stabilität'.

@Reiner Sauer

Lohnkosten pro Stunde hat nichts mit Bruttolohn zu tun!!!
In den Lohnkosten für die PRODUKTIVE Stunde stecken:
- Ihr Bruttolohn
- Arbeitgeberanteil Sozialversicherungen
- Lohnzusatzleistungen
- Gesetzl. Unfallversicherung
- Umlage für bezahlten Urlaub und Urlaubsgeld
- Umlage für bezahlte Krankheitstage
- Umlage für Weihnachtsgeld

Habe ich was vergessen?

Arbeitskosten sind viel mehr als nur Lohnkosten!

In die Bewertung der Arbeitskosten fallen auch die Kosten für die Einrichtung und den Erhalt der Arbeitsplätze selbst.
Wenn also der Mitarbeiter (inkl- Lohnnebenkosten) etwa 25 € pro Stunde kostet kommen da noch die Kosten für Miete oder Kaufabschreibung der Gebäude und die Werkzeuge bzw. Schreibtische und Geräte (PC, Drucker, Papier, Bleistifte) etc. dazu.
*
Bei den Lohnkosten ziehen die Millionen Minijobs den Durchschnitt stark nach unten während die wenigen Einkommensmillionäre den Durchschnitt nur marginal beeinflussen weil es davon bei weitem nicht so viele gibt!
Wenn auf 100.000 Normalverdiener mit 35.000 € im Jahr 2 Vorstände mit je 2 Mio im Jahr kommen ergibt das immer noch einen Durchschnitt von etwa 35.039,30 €.
Man sieht also dass die Großverdiener den Schnitt nur wenig nach oben ziehen im Gegensatz zu den Millionen Minijobbern die den Durchschnitt stärker senken!

@Bernd1

"Sie sehen also dass die wenigen Top-Vediener nicht so viel bewirken, aber 3 Millionen Minijobber mit 450 € im Monat ziehen den Schnitt stark nach unten"

So pauschal können Sie das nicht sagen. Es kommt ja darauf an, was die Minnijobber pro Stunde kosten, nicht darauf, was sie in Summe im Monat ausgezahlt bekommen.

Wenn ein Minnijobber nur 10 Stunden im Monat arbeitet und dafür 450 EURO erhält, erhöht er sogar den Schnitt.

Was soll uns dieser Bericht sagen ?

Das unsere Arbeitskraft viel zu teuer ist und wir uns mit dem bescheiden sollen, wovon Rumänen und Bulgaren überleben müssen ?

Oder soll der Bericht suggerieren, deutsche Gehälter wären richtig hoch ?

Da die Exportwirtschaft brummt, sind die Gehälter in vielen Teilen der Wirtschaft offensichtlich nicht zu hoch.

Liebe TS.

Was wolltet ihr uns mitteilen ?

Alle bekommen über 30Euro die Stunde?

@Mein lieber Bernd_Arbeitskosten sind viel mehr als nur Lohnkosten!_Das ist richtig.Diese sind aber in dieser Statistik bereits berücksichtigt oder glauben sie das alle über 30 Euro die Stunde verdienen.Das ist da schon mit drin!Somit ist ihr Einwand und Behauptung absolet weil falsch!

@ 14:40 von SEPP58

Sie schreiben:
"Dafür weniger Kaufkraft und keine Zinsen auf Anlagen."
*
Woher nehmen Sie die Aussage "weniger Kaufkraft"? Das ist Unsinn den die Kaufkraft wird durch die Preissteigerung (also die Inflation) bestimmt. Bitte etwas realisitischer argumentieren!
Natürlich sind die Zinsen momentan niedrig, aber damit verliert man nichts so lange auch die Inflation niedrig ist.
Diese linken populistischen Sprüche von der "Enteignung durch Niedrigzinsen" haben mit der Realität wenig zu tun!
Das Geld wird durch niedrige Zinsen nicht weniger, es kommt nur weniger auf dem Sparbuch DAZU! Der GEWINN beim sparen schrumpft bei niedrigen Zinsen aber das Geld auf dem Konto wird nicht weniger!
Zumindest sagen das die Regeln der Mathematik.

@SEPP58

Natürlich sind alle Kosten der Arbeit von der Steuer für den Arbeitgeber abzusetzen. Er bekommt ja auch das Geld nicht, sondern muss es ausgeben. Absetzen bedeutet ja lediglich, dass der Arbeitgeber nicht auch nochmal Einkommenssteuer auf den Lohn seiner Angestellten zahlt.

Und was die "Mischkalkulation" anbelangt: Natürlich sind die in den Arbeitskosten mit enthalten, nichts anderes habe ich zum Ausdruck gebracht. Gleichwohl müssen aber diese auch bezahlt werden. Durch "Einrechnen" verschwinden ja die Kosten nicht.

Es geht auch nicht um "Tränen" für den Arbeitgeber, es geht um das Zurechtrücken von "Arbeitskosten" versus "Lohn". Die Arbeitskosten sind natürlich viel höher als der Lohn.

@ 14:51 von Hugomauser

Sie schreiben:
"Wenn ein Minnijobber nur 10 Stunden im Monat arbeitet und dafür 450 EURO erhält, erhöht er sogar den Schnitt."
*
Kennen Sie einen solchen Minijobber?
Ich nicht, also bitte realistisch argumentieren, das hilft. Hier wird doch sonst immer behauptet dass die Minijobber meistens unterhalb des Mindestlohns bezahlt werden. Jetzt plötzlich nicht mehr weil es hier nicht passt?
Richtig ist dass durch den Mindestliohn dieser Satz der Arbeitskosten im Durchsschnitt steigen wird, das gilt aber erst für die nächste Auswertung im kommenden Jahr!

@garden.of.delight..

"Oder soll der Bericht suggerieren, deutsche Gehälter wären richtig hoch ?
Da die Exportwirtschaft brummt, sind die Gehälter in vielen Teilen der Wirtschaft offensichtlich nicht zu hoch.
Liebe TS.
Was wolltet ihr uns mitteilen ?"

Ihr Sendungsbewußtsein in allen Ehren, aber vielleicht ist das lediglich eine Meldung über eine Untersuchung der Arbeitskosten in der EU? (Um Löhne ging es da ja übrigens gar nicht)

Warum, sollte ein Bericht immer irgendetwas "suggerieren". Nehmen Sie es doch schlicht als Meldung.

@Bernd1

Mit der inflationsdtatistik ist das immer so eine Sache.

Pro forma war sie seit der Euro - Einführung immer gering.

Allerdings werde ich nie die Einführung des Euro vergessen.

In einem Monat bekam ich mein Gehalt noch in DM und konnte ca. 30% meines Nettogehaltes sparen.

Unmittelbar nach der Euroumstellung war - bei unveränderten Konsumverhalten - die Sparquote nahe 0%.

Dennoch tönte es in den Medien, das es zu keinen eurobedingten Preissteigerungen gekommen wäre.

Das lässt Zweifel aufkommen bezüglich dieser Zahlen.

Und auch Zweifel bezüglich des verwendeten Warenkorbes.

An ein stagnierendes oder sinkendes Preisniveau glaube ich nur bei Ländern, die es in der Krise hart erwischt hat.
ZB Griechenland oder Spanien.

@ 14:45 von artist22

Sorry, aber der Vergleich mit Japan hinkt gewaltig den wir haben keine Deflation sondern nur eine geringe Inflation. Dazwischen liegen Welten, zumindest für eine ernsthafte Betrachtung der Wirtschaft!
*
Sie schreiben:
"Ausser den 1-10% Zockern bzw. Topverdienern hat niemand was
von so einer 'Stabilität'."
*
Das ist allerdings unsinnig denn vor allem der normale Arbeitnehmer der in den letzten Jahren endlich wieder Reallohnsteigerungen erlebt weil bei Lohnerhöhungen von gut 3% pro Jahr die geringe Inflationsrate mehr Kaufkraft bringt profitiert davon. Das ist natürlich für die übliche linke Propaganda schwer zu ertragen aber es ist die Wahrheit!

@ 14:51 von garden.of.delight..

Sie schreiben:
"Was soll uns dieser Bericht sagen ?
..........................
Da die Exportwirtschaft brummt, sind die Gehälter in vielen Teilen der Wirtschaft offensichtlich nicht zu hoch."
*
Die Gehälter sind insbesondere in den Unternehmen die exportieren höher als in anderen Branchen. Das zeigt also wohl dass diese Gehälter nicht zu hoch aber auch nicht zu niedrig sind und die Unternehmen gut damit klar kommen.
"Was soll uns dieser Bericht sagen?"
Vielleicht einfach nur eine Darstellung der Realität in Deutschland weil diese Daten gerade mal wieder vom Statistischen Bundesamt turnusmäßig bekannt gegeben wurden?
Müssen solche Meldungen immer eine "besondere Message" transportieren?
NEIN, sie dokumentieren einfach nur die Realität in Deutschland!
Und es gibt sehr viele Menschen die genau so etwas gerne wissen wollen. Ich gehöre auch zu diesen Menschen!

Zahlentrixerei

@Hugomauser___Das sind absolute Zahlen das heißt das die Kosten anfallen aber bei ihrer nennung als Betriebsausgaben voll abgesetzt werden.Somit hat sich ihr schön rechnen wie bei Bernd1 in Luft aufgelöst.Sie wollten also andeuten das zu dem Durschnitts Kosten auch noch diese genannten Kosten dazu zurechnen sind .Das sind sie aber nicht.Somit ist die Arbeitsstunde hier gemessen an der Qualifikation der Arbeitnehmer sehr wenig.Zu vergleichen mit anderen Ländern hatte sich auch einmal Proff.Sinn der genau das für Hartz 4 Bezieher als Argument ausgesprochen hat, mit seinem IFO Institut.Wenn der Spanier mit weniger Hartz4 auskommt,wieso zahlen wir den Leuten hier so viel mehr.Das ist völlig falsch und gar nicht vergleichbar.Die Kaufkraft und noch andere Punkte werden da völlig außen vor gelassen.Für mich ist das Arbeitgeber Propaganda.

@ 14:57 von SEPP58

Sie schreiben:
"Arbeitskosten sind viel mehr als nur Lohnkosten!_Das ist richtig.Diese sind aber in dieser Statistik bereits berücksichtigt oder glauben sie das alle über 30 Euro die Stunde verdienen.Das ist da schon mit drin!Somit ist ihr Einwand und Behauptung absolet weil falsch!"
*
Leider haben Sie meinen Kommentar scheinbar nicht richtig gelesen.
Darin ist kein "Einwand" enthalten sondern lediglich eine Erklärung über den Zusammenhang zwischen Arbeitskosten und Lohn! Das haben Sie scheinbar leider nicht richtig verstanden. Und weil andere Kommentatoren weiter oben dieses auch nicht so verstanden haben und Arbeitskosten und Lohn gleich gesetzt haben wollte ich das gerne etwas erläutern. An Ihrer Antwort dazu sehe ich dass es mir wohl leider nicht richtig gelungen ist nd das ist schade denn sonst hätten Sie es ja richtig verstanden!

@ 15:08 von garden.of.delight..

Man sollte schon zwischen Ihrer "gefühlten" Inflation und der Realität unterscheiden. Von diversen Wissenschaftler und vor allem auch von Verbraucherberatungen ist mehr als einmal belegt worden dass diese angebliche Teuerung durch den Euro nie gab.
Bezüglich der Lebensmittelpreise habe ich dazu mehrfach die Daten aus NRW mit der Entwicklung der Preise zwischen 1995 und 2012 dazu benannt:
http://t1p.de/Lebensmittelpreise1995-2012
*
Daran sehen Sie dass es zu Beginn 2002 KEINE Erhöhungen der Lebensmittelpreise gab!

ICh beginne mit einen Zitat von Churchill

" Traue Keiner Statistik, welche Du nicht selber gefälscht hast!"

Aber auch mir stellt sich die Frage, werden Alle Arbeitnehmer erfasst, also ich die Topmanager dieser Nation, die meist Angestellte GF oder PPA sind und damit zu den Angestellten zählen.

Wenn man einmal rein rechnerisch das Gehalt der 10 Topverdiener lt. Handeslblatt zugrunde legt, dann sind das aufsummiert fast 80mio Euro. Davon könnte man auch ca. 4550 Menschen mit Mindestlohn anstellen oder 2222 Personen mit einem Brutto von 3000 im Monat bei 12 Gehältern. Mal zum Vergleich: ein Ort wie Oberwiesenthal hat 2300 EInwohner....

Zu dem sind lt. Handelsblatt die Gehälter im Spitzenmanagement von 2010 um rund 26% gestiegen. Nicht mit eingerechnet sind die Spitzengehälter der Sportler insbesonderen der Angestellen Fussballprofis. insofern sollte man davon ausgehen, dass diese Statistik nix als Augenwischerei und Beschwichtigung sein dürfte.

@Sorry, aber .. 15:09 von Bernd1

ich liebe diese dauernden Äpfel -und Birnen
Vergleiche.
Fakt ist, dass die amerik. Notenbank umsteuern will, eben wesentlich WEGEN
der Deflationsgefahr.

Und ihr sog. 'normaler Arbeitnehmer'
hat bestenfalls in diesem Jahr
- das ist nach Adam Riese 1x
- in den letzen 10 Jahren
realiter inflationsbereinigt ein Kaufkraftplus.

Zudem ist dieser 'normale' AN immer mehr
'unnormal'.
Normal sind Minijobber + -löhne geworden.
Und unser Stundensatz - früher Spitze -
inzwischen am hinteren Ende
in EU angelangt.

Das sind die bitteren Realitäten
eines ungebremsten Neoliberalismus.

@Bernd1 14:35

"Sie sehen also dass die wenigen Top-Verdiener nicht so viel bewirken, aber 3 Mill. Minijober mit 450 € im Monat ziehen den Schnitt stark nach unten."

Diese Aussage ist genauso Falsch. Wieviel Akademiker,Anwälte,Ärzte,Architekten mancher Beamte und andere sind mit Sicherheit weit aus mehr als 3 Mill. Minijobber die ein Durchschnittsverdienst von 100 € die Std. haben ziehen die Statistik eher oben.
Mein Anwalt hatte ein Schreiben verfasst auf einer halben DIN A4 Seite und dafür 380 € Verlangt das nicht einmal Juristisches Fachwissen aufweist. Ganz zu Schweigen für seine Tätigkeit wenn er eine Erbschaft Abwickelt.

Löhne

Wenn ich das lese, denke ich an die Stundenlöhne der Handwerker. Die sind extrem hoch. Das fängt erst bei 50 Euro pro Stunde netto an, egal ob Gärtner oder Dachdecker, und dann kommt An-und Abfahrt noch dazu. Das ist ein unglaublicher Tagessatz.

15:17 von Bernd1 @ 14:51 von garden.of.delight..

Das zeigt also wohl dass diese Gehälter nicht zu hoch aber auch nicht zu niedrig sind und die Unternehmen gut damit klar kommen.
--------------------------
Nach dieser logischen Einschätzung von Ihnen, müssten Sie sich doch eigentlich etwas wundern, das der Bericht von teuer-zu teuer spricht???

nicht zu viel, nicht zu wenig..., das nennt man eigentlich dann ausgewogen/gerecht/fair usw.

Nach ihrer Logik, sind die Leute vollkommen zurecht etwas kritisch unterwegs, was die Lesart des Textes angeht..., oder???

Arbeitskosten...

Es geht um "Arbeitskosten"!

Nicht um Gehälter.

Sind diese zu hoch? - Nein. Durch den niedrigen Euro ist Deutschland weltweit mehr als konkurrenzfähig. Die Arbeitskosten dürften gerade im Bereich der Industrie noch ein wenig steigen, ohne nennenswerte Probleme zu verursachen.

Also Lohnerhöhungen? - Ja. Unbedingt. Natürlich würde das die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands etwas senken. Aber dadurch könnten andere EU-Länder wieder einen Fuß auf den Boden kriegen, bräuchten weniger aus Steuergeldern bezahlte Unterstützung; der Lebensstandard in D würde steigen.. und das alles um den relativ geringen Preis geringerer Firmengewinne, von denen ohnehin nur die Reich(er)en profitieren.

Und was passiert mit jenen, die nicht in der Exportindustrie beschäftigt sind? - Einfach: Arbeitskosten sind nicht nur Löhne, sondern auch Steueren und Abgaben. Verteilt man die endlich auf alle Einkommensarten (z.B. auch auf Kapitalgewinne), lassen sich trotz gestiegenen Löhnen die Arbeitskosten sogar senken.

@SEPP58

"Sie wollten also andeuten das zu dem Durschnitts Kosten auch noch diese genannten Kosten dazu zurechnen sind ."

Nein, das wollte ich nicht. Ich habe darauf hingewiesen, das die Arbeitskosten eben auch DIESE Kosten und nicht nur die Löhne beinhalten.

Und: Natürlich werden Kosten, die ein Unternehmer hat, nicht auch noch zusätzlich besteuert. Er hat ja das Geld auch nicht erhalten. Was sollte er da versteuern.

Zu versteuern ist nur der Gewinn, nicht die Kosten.

@ Bernd1

"Kennen Sie einen solchen Minijobber?"
Ja, kenne ich.

"Hier wird doch sonst immer behauptet dass die Minijobber meistens unterhalb des Mindestlohns bezahlt werden."

Das wäre ja gesetzeswidrig. In den Firmen, in denen ich Einblick habe, erhalten die Minijobber, je nach Tätigkeit zwischen 12 und 20 EURO. (netto - hochgerechnet auf einen Monatslohn wären das dann mit Steuern und Sozialausgaben immerhin fast das Doppelte brutto) Aber, wie gesagt, es gibt auch Ausreißer nach oben, allerdings keine unter Mindestlohn.

@ 16:06 von artist22

Sie schreiben:
"Zudem ist dieser 'normale' AN immer mehr
'unnormal'.
Normal sind Minijobber + -löhne geworden.
Und unser Stundensatz - früher Spitze -
inzwischen am hinteren Ende
in EU angelangt."
*
Nur weil es gut 3 Mio. Minijobber bei 41 Mio Erwerbstätigen gibt ist das jetzt die Normalität?
Nein, die Normalität ist immer noch das was die Mehrheit der Arbeitnehmer betrifft und über 75% der Arbeitnehmer verdienen immer noch "normale" Einkommen weit oberhalb der Minijobs!!
Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Einkommen ist in den jetzten Jahren von 27 Mio auf deultich über 30 Mio gestiegen!
Wenn Sie die Artikel oben wirklich lesen und in europäische Statistiken schauen könnten Sie sehen dass das Duchschnittseinkommen (TROTZ Minijobber) in Deutschland deutlich oberhalb des EU-Durchschnitt liegt. Sie müssen ja nicht glauben was in den offiziellen Daten steht aber die von Ihnen zitierten populistischen Parolen aus der linken Ecke haben jedenfalls mit der Realität wenig zu tun!

@biba70 (16:16 Uhr)

Diese Stundensätze entsprechen keineswegs den LÖHNEN der Handwerker, die vor Ort ihre Arbeit verrichten. Diese liegen oft nur bei einem Drittel des Stundensatzes (brutto).

Von diesen Stundensätzen müssen
- Gebäude und Fuhrpark (Miete / Leasing / Abschreibungen, Steuern) nebst der
- dazugehörigen Versicherungen (Feuer, Kfz-Haftpflicht, Kfz-Steuern)
- gewerbliche Haftpflicht-Versicherung (Folgen von Fehlern der Arbeiter & Angestellten)
- Mehrwertssteuer (davon hat die Firma gar nichts - was sie mit Mehrwertssteuer einnimmt, hat sie zuvor als Vorsteuer bereits an Lieferanten ausgegeben)
- der Lohn der Arbeiter PLUS Arbeitgeber-Anteile der Sozialversicherungen
- das Verwaltungspersonal der Firma plus deren AG-Anteile an den SV
- Urlaubsgelder des Personals
- Rücklagen ("für schlechte Zeiten")
und einiges mehr bezahlt werden.

Wer, außer den Kunden, bringt denn einer Firma Geld ein, um das alles zu bezahlen?

@biba70

"Wenn ich das lese, denke ich an die Stundenlöhne der Handwerker. Die sind extrem hoch. Das fängt erst bei 50 Euro pro Stunde netto an, ..."

Das ist doch Unsinn. Die StundenSÄTZE sind ja nicht die StundenLÖHNE.

In den Stundensätzen der Handwerker sind ja auch die Maschinen, der Fuhrpark, die Verwaltung, die Leerzeit, Versicherungen, Abgaben ,... kurz: ALLE Kosten,die ein Handwerksbetrieb so mit sich bringt, enthalten.

@MUJO

Also, es gibt keine Beamte, die 80.000 EURO im Monat und mehr verdienen. Und auch die "vielen" Akademiker, die das verdienen, müssen Sie wohl eher mit der Lupe suchen.

@ 16:09 von MUJO

Sie schreiben:
"Mein Anwalt hatte ein Schreiben verfasst auf einer halben DIN A4 Seite und dafür 380 € Verlangt das nicht einmal Juristisches Fachwissen aufweist. Ganz zu Schweigen für seine Tätigkeit wenn er eine Erbschaft Abwickelt."
*
Wenn Sie sich von einem Anwalt abzocken lassen der weit oberhalb der Gebührensätze abkassiert ist das wohl nicht das Problem der Allgemeinheit.
Aber trotzdem bringen die paar tausend Großverdiener bei insgesamt 41 Mio Erwerbstätigen den Durchschnitt der Einommen nur marginal nach oben!

Steurvorteile werden gegengerechnet

@Hugomauser_Die Kosten werden dem Gewinn gegengerechnet wenn diese Steuerlich erstattet werden.Das wird ja erstattet und erhöht den Gewinn.Das sind die Fakten.Wieso sollten sie das sonst denn erwähnen?

@biba70

Wie bereits beschrieben, ist der Brutto Stundenlohn etwas wesentlich anderes als die Lohnkosten für die produktive Stunde. Der von Ihnen angesprochene Stundensatz des Handwerkers ist nochmal etwas ganz anderes!

Darin sind enthalten:
- Lohnkosten um die sich der Artikel dreht
- Kosten für Gebäude, Maschinen, Werkzeuge, Fahrzeuge
- Persönlicher Arbeitsbedarf (Arbeitskleidung, Schutzausrüstung)
- Verwaltung des Arbeitnehmers (Dank ausufernder Bürokratie nicht unerheblich und ständig steigend)
- nicht direkt verrechenbare Betriebsarbeit
- Kosten für Beratung, Angebots- und Rechnungsstellung
- Risiko und Gewinnaufschlag des Unternehmens

@ 16:48 von Hugomauser

Wieso wäre es gesetzeswidrig wenn bisher Minijobber unterhalb des Mindestlohns bezahlt worden wären?
JETZT wäre es nach Einführung des Mindestlohn gesetzeswidrig, bisher nicht!
Minijobber die einen Stundensatz in der von Ihnen genannten Höhe bekommen dürfen sich wirklich glücklich schätzen denn das widerspricht allen bisher bekannten Statistiken. Dort wurden bisher meistens Stundenlöhne zwischen 6 und 12 € für Minijobber genannt! Dazu gibt es auch Daten von den Gewerkschaften.

Mit Stunden kann man tricksen.

<<< Aber, wie gesagt, es gibt auch Ausreißer nach oben, allerdings keine unter Mindestlohn. >>> von Hugomauser. ### Wenn ein Arbeitgeber weniger als 8,50 Euro pro Stunde bezahlen will, kürzt er einfach die Zahl der Stunden. So lange Arbeitssuchende jeden auch noch so besch.... Job annehmen müssen, werden sie auch ausgelutscht. Man kann zwar den Stundenzettel kontrollieren, aber nicht die Tatsache, ob der Mitarbeiter nicht doch mehr gearbeitet hat.

Der Kuchen wächst, die Malocher-Stücken nicht

Von der mittleren deutschen Bruttowertschöpfung BWS aller Erwerbstätigen inkl. Selbstständiger
(Unternehmensumsatz o. Nettosteuern inkl. o. MwSt)
zahlen die Arbeitgeber den Arbeitnehmern seit Jahren mittlere 56% darin inkl. Bruttolöhne 45%.

11% vom Netto-Umsatz sind also die ehedem paritätischen Arbeitgeberanteile für SV.

Im Produzierenden Gewerbe o. Bau liegen die Netto-Umsätze zum o.a. Mittelwert DE um +34% höher und die Arbeitsentgelte um +21%.
Letzte betragen 62% der Nettoumsätze, darin die
Bruttolohnanteile 51%, so das auch hier die Sozialkostenanteile der Arbeitgeber 11% vom Nettoumsatz (BWS) ausmachen.

Die wenig schwankenden Anteilszahlen über die letzten 10 Jahre 2014:2005 zeigen, dass es den Arbeitnehmern insgesamt nicht möglich war einen höheren Anteil vom wachsenden BWS-Kuchen zu bekommen (DE +17%, Produktion +25%).

So stiegen die Bruttolöhne pro AN DE um +19%, Prod. +22% und die Arbeitgeberkosten nur um +18% DE und Prod. +20%.

Prod: Umsatz +25%, AN-Kosten +20%.

@Letzte Antwort an Sie zu diesem Thema 16:55 Bernd1

Ich verbitte mir ihre Unterstellungen.
Ich hatte ihre Thesen ja auch bisher nicht
personalisiert, obwohl das leicht wäre.
Das ist KEIN Diskussionsstil.

Zurück zu den Fakten:
Dass das Verhältnis der Spitzeneinkommen
bezogen auf den Durchschnittsverdienst,
wie heute schon ein Kommentator bemerkte, von ~30fach auf
xhundertfach gestiegen ist,
ist leider nicht nur deutsche Realität.

Dass heute immer öfter ein Lohn nicht mehr zur Ernährung der Familie reicht, ebenso.
Das gabs es vor 20 Jahren nicht.
Auch nicht, dass Menschen zunehmend
im Müll Nahrungsmittel sammeln müssen.
Auch von Pfandflaschen zu leben,
ist ein neues Massenphänomen.

Alles Realität, die sie gerne als erstrebenswert hinstellen dürfen.
Nur nicht leugnen...
Allerdings nicht

der Vergleich hinkt

Okay, Birnen und Äpfel sind beides Obst aber doch nicht zum Vergleich geeignet. Genau so ist es mit diesen Angaben. Was bleibt nämlich unter dem Strich, das wäre etwas das man vergleichen kann und sollte. Skandinavien hat die höchsten Steuersätze und im Gegenzug, wie hoch sind die echten Lebenshaltungskosten in Bulgarien oder Rumänien. Also wie hoch ist in den Ländern die tatsächliche Kaufkraft von dem was am Monatsende in der Lohntüte verbleibt.

@ 17:49 von artist22

SIe schreiben:
"Alles Realität, die sie gerne als erstrebenswert hinstellen dürfen.
Nur nicht leugnen..."
*
Ich halte es für eine ziemlich freche Unterstellung wenn Sie meinen dass ich es "erstrebenswert" finde dass "Menschen zunehmend im Müll Nahrungsmittel sammeln müssen"! Wieso meinen Sie mir so etwas unterstellen zu müssen nachdem Sie selbst sich Unterstellungen verbitten?
Ich wehre mich dagegen wenn linke Propaganda die Umstände in denen knapp 10 % unserer Bevölkerung leider leben müssen immer wieder als das normale Leben in Deutschland darstellen.
Das ist es zum Glück nicht!
Wenn mehrfach in Umfragen (auch von ARD und ZDF veröffentlicht) gut 75% der deutschen Bevölkerung angeben dass es ihnen persönlich "wirtschaftlich gut bis sehr gut" geht dann ist das die Realität dieser Mehrheit!
Natürlich gibt es auch die von Ihnen genannten Benachteiligten und das sollte niemand leugnen und man muss auch etwas daran ändern. Aber es bleibt eine kleine Minderheit!

Klarstellung .....

Allein entscheidend sind die

Lohnstückosten ! ! ! ! !

Das heißt, es wird Produktivität zu
Lohnkosten gegenüber gestellt ,
da ist D. Spitze,
d.h.,
d. Dt. Malocher erwirtschaften am
Effektivsten , da kann Kein Land mithalten ,

leider ist im Gegensatz dazu d.
Lohn im Keller ............,
ER müßte , von d. Leistung u. Qulatität her, verdoppelt sein .

@Klarstellung 18:19 von Don-Corleone

"Allein entscheidend sind die
Lohnstückosten ! ! ! ! !"

Sehr richtig.
Einer der wichtigen Indikatoren.
Allerdings beklagen sie zu Recht
die mangelnde Teilhabe an den
Produktivitätszuwächsen.

DAS ist eine Frage der 'Verteilung'.
Und die ist seit Jahren für über 30%
der Wertschaffenden unterirdisch.
Wie soll es auch anders sein,
wenn max. 20% partizipieren,
50% stagnieren
und der Rest kann sehen, wo er bleibt.

Arbeitskosten nicht gleich lohnkosten-

suum cuique = jedem das seine (aber heute meist zynisch gemeint: jedem was er verdient.)
diesem Prinzip die Politeia gegenübergestellt.

Darstellung: