Ihre Meinung zu: Treffen der Euro-Finanzminister: Reform-Blues in Riga

24. April 2015 - 17:15 Uhr

In der Eurogruppe liegen die Nerven blank: Die Verhandlungen mit Athen stocken. Eurogruppenchef Dijsselbloem wirkte beim Treffen in Riga aufgebracht, Finanzminister Schäuble resigniert. Einige beschimpften ihren Kollegen Varoufakis.

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Kommentare

Varoufakis hat längst

Varoufakis hat längst begriffen, dass man Griechenland das Geld sowieso geben wird.

Statt sich um Reformen zu

Statt sich um Reformen zu kümmern hat Varoufakis lieber ein Buch über die bösen Europäer geschrieben, das demnächst erscheinen soll. Bringt bestimmt ein paar Millionen für ihn ein.

Entgegen allen Unkenrufen

Entgegen allen Unkenrufen bleibt die Syriza-Regierung bisher einigermassen standhaft und weigert sich, all ihre Wahlversprechen zu brechen. Hoffentlich bleibt das so, denn die ökonomische Vernunft ist auf ihrer Seite.

Erpresserischer Privatisierungsstop

Wenn die Griechen jetzt mit den Privatisierungen nachgeben, wäre das enttäuschend und ein Bruch der Wahlversprechen. Sinn für Griechenland macht das auch nicht, außer den Erpressungversuchen der Eurogruppe nachzukommen, vermutlich um dafür neue Kredite zu bekommen, die sie eigentlich gar nicht wollen. Mit der Privatisierung verlieren sich ihre besten und nachhaltigen Einnahmequellen, wie Flughäfen, Häfen und andere wichtige Infrastruktur. Bleibt zu hoffen, dass das nur heiße Luft ist, andernfalls muss es wieder Druck von der Straße in Athen geben.

Das alte Spiel....

Nun wird wieder mal „der Druck erhöht“ – ein reines Ablenkungsmanöver.
Griechenland wird weiter unterstützt werden, egal ob es eine Liste gibt oder nicht. Auf Taten hofft ohnehin keiner mehr.
Mittelfristig läuft alles auf eine dauerhafte Transferunion hinaus, mit den dummen Deutschen als Finanziers.

Was soll's

Was soll denn das Wort "Reformblues"? Hier war der Verfasser wohl mehr daran interessiert, mit netten kleinen Buchstabenspielen wir "Ruppig in Riga" aufzuwarten, als wirklich etwas auszusagen.
Schaeuble trifft's wie immer richtig, und die Griechen koennen hoechstens zum europaeischen Trog gefuehrt werden, aber wenn ihnen das Futter in der Mischung wie es angeboten wurde nicht schmeckt, dann koennen sie's ja lassen denn die Folgen tragen sie selbst, oder besser ihre Bevoelkerung. Dann werden halt im Juni keine Renten und Beamtengehaelter gezahlt, vielleicht kriegen Tsipras und Varoufakis dann die erwartete Liste hin. Was soll's. Ist alles laengst schon langweilig.

Aneinander vorbeireden?

Da sitzen viele Fachleute in Riga. Unter anderem Schäuble. Seine Politik muss man nicht mögen. Festzustellen, dass er ein Fachmann ist - mehr als so manch andere im Kabinett auf ihrem ministeriellem Gebiet - sollte leicht fallen.

Nur sie reden nicht mit einem von ihresgleichen.

Das haben einige der Fachleute in Riga noch nicht verstanden.

Varoufakis ist kein Fachmann. Er war Zeit seines Lebens ein begnadeter Redner an der Uni. Und den jungen Mädels auf der Schulbank kann er viel erzählen. In der Realität beweisen, musste er es nie.

Das ist das wunderbare an einer Professur an einer Wirtschaftsuni.

So legt V es auch anders an: er will nicht so sparen, wie die Finanzminister das wollen. Er sagt es ihnen aber nicht.

Er wartet nur. Bis die Angst der Regierungchefs vor einem Grexit zu groß wird.

Und sie GR geben, was es will. Nämlich noch mehr Geld.

Die anderen mögen enttäuscht sein. Varoufakis liegt im Plan.

Einfach nur dreist...

....mehr ist dazu schon nicht mehr zu sagen.
Seit Februar lässt sich die EU an einem Nasenring von Griechenland durch die Arena führen. Aller paar Tage soll ein Regelwerk vorgelegt werden, bis auf einen "Wurschtzettel", der immer mal wieder präsentiert wird und eigentlich völlig unbrauchbar ist, hat Griechenland nichts geliefert.
Meine bisherige Sympathie für die Griechen ist mittlerweile arg geschwunden.
Man sollte dem Spuk einfach ein Ende bereiten, denn langsam wird es unerträglich.

Griechenland

Jedes Land hat die Regierung die es verdient.

Griechenland hat die ihre gewählt. Diese wird mit ihren leeren Versprechungen (hoffentlich) nicht weit kommen. Ansosten wäre es ein Schlag in das Gesicht der Länder, die sich durch enorme Sparbemühungen wieder nach oben gekämpft haben.

Keine Einsicht - Kein Geld!

andauernde Gesprächsrunden

Bei allem Verständnis für den Kompromißwillen der EU im Allgem. und der Euro-Gruppe im Besonderen, so langsam sollte Schluß sein mit der andauernden Hinhalte-Taktik der griechischen Regierung.

Auch wenn es von offizieller Seite niemand zu sagen wagt, scheint mir die Zeit sinnvoller genutzt, den geordneten "Grexit" vorzubereiten, anstatt dauernd dasselbe zu besprechen, versprechen und genau NIX zu erreichen. Es reicht.

mfG
mliesenfeld

Immer wenn Griechenland ein

Immer wenn Griechenland ein paar Schritte vorwärts macht, denken sich die anderen Staaten ein paar neue Forderungen aus, die sie oben drauf legen. Dann soll Griechenland nachziehen noch strengere Auflagen akzeptieren. So steigt man seit Monaten immer höher auf der Leiter, um es den Griechen unmöglich zu machen, die Forderungen zu erfüllen. Und am Ende wird man ihnen die Schuld in die Schuhe schieben. Dieses Verhalten ist so durchsichtig wie schäbig.

Varoufakis

Zum Thema H, Varoufakis habe ich ja schon einiges gepostet. Der Auftritt in Riga ist aber nun der vollkommene Abschuss.
Herr Varoufakis lügt, wenn er den Mund aufmacht. Halt, es kann ja auch sein, dass er kraft seines übergroßen Geistes die Thematik besser und richtiger sieht als alle seine Amtskollegen.
Die Finanzminister der EU müssen tatsächlich aufpassen, dass dieser Varoufakis nicht versucht Geld zu bekommen und anschließend machen sie einen Grexit. Sie haben halt dann kein Geld mehr und nachweisen was sie mit den noch ausstehenden 7 Milliarden gemacht haben kann man dieser Truppe dann nicht mehr.
Eine Pressekonferenz zu geben und genau das Gegenteil zu sagen wie das, was besprochen wurde ist entweder dumm dreist oder er führt etwas im Schilde.
Sein Ansehen ist ja schon jetzt für den Rest seines Lebens beschädigt.
Vielleicht braucht man aber nur genügend linkes Gedankengut und geht dann nur noch zu Menschen, die seine deterministische Weltanschauung teilen.

Gedächtniss

Soweit mich mein Gedächtniss nicht trügt ist Wolfgang Schäuble derzeit Finanzminster nicht Minister des Inneren.

"Aus unserer Sicht sind wir uns erheblich entgegen gekommen", sagte Varoufakis.

Auch wenn ich es unbesehen glauben könnte das der Herr Minister Varoufakis das so gedacht hat, gesagt hat er das SO sicher nicht.

hopp oder topp ? respekt für v. und t. podemos ?

Rufen die Griechen jetzt:podemos=yes,we can ?
+wer kann dann noch?
spanien?portugal?etc......
können die uns alle dann am Dingens dingensen oder können "wir" uns das gar nicht leisten.
Wer hat die europäischen bürger vermittels der EU(wer hat die konstruirt?)eigentlich in diesen Wahnsinn Euro und marktkonforme Demokratie geführt?
Kleiner Tipp: Die Bürger warens nicht,sondern es hatte wohl wer nen Plan,als wir noch unsere !Altpolitiker" nach EU entsorgten. Ist die EU Richtlinie eventuel in Washington einsehbar ?
18:39 von vonderLeine
"Varoufakis hat längst begriffen, dass man Grld das Geld sowieso geben wird."
oder aber er sammelt gute euros ein so lange es irgendwie geht und macht dann überraschend den grexit.
der euro ist zu hart für grld.nur über abwertung kann das land auf dauer genesen.
das weiß jeder.
also wird der argentinische weg kommen.
wem dann was"gehört"was verstaatlicht wird etc pp, das wird dann erst richtig spannend.
hut ab vor v. und t.
die tun was für ihr volk.

Rausschmiss

Der ist schon lange fällig. Wann begreifen endlich unsere Regierung sowie die die Regierungen der anderen EU-Länder, dass sie von der griechischen Regierung veräppelt werden.

Solange in den anderen EU-Ländern keine Nägel mit Köpfen (will heißen: raus aus dem Euro, rein in die Drachme und die Pleite!) werden die Griechen weiter so taktieren.

Als deutscher Steuerzahler sehe ich nicht ein, daß mein Geld in ein Faß ohne Boden geworfen wird. Und schon gar nicht in ein so verlogenes!

konsequent sein

Warum bei dieser Art der Haltung überhaupt noch miteinander Reden? Wer nicht Reden mag muss ja auch nicht. Dieses politische Verhalten ist nicht im Sinn eine Lösung für die Griechen. Die griechische Regierung spielt mit der Zukunft des eigenen Volkes. Wie viel Bereitschaft bald noch auf Seiten der EU zur Unterstützung bleibt kann man nicht mehr abschätzen

Erst Reformen

... dann Geld.

Wenn Varoufakis nach wie vor keine ernsthaften Reformvorschläge auf den Tisch legt, dann kann es auch kein frisches Geld geben und Griechenland ist auf die Ausgaben beschränkt, die durch seine aktuellen Steuereinnahmen gedeckt sind.
Wenn Sozialleistungen, Renten und Gehälter geringer oder später gezahlt werden, dann muss die sozialistische Regierung die Verantwortung übernehmen, nicht die viel gescholtenen europäischen Partner.

@ Weitsicht

"Mittelfristig läuft alles auf eine dauerhafte Transferunion hinaus, mit den dummen Deutschen als Finanziers."

Beim Lesen Ihrer, nun ja, "Meinung" mußte ich Ihnen im Stillen völlig Recht geben - an den "dummen Deutschen" muß tatsächlich was dran sein, Sie sind ja nicht der einzige der hier son hahnebüchenen Quatsch schreibt...

Auf fremde Rechnung viel versprochen

@ pnyx:
"Entgegen allen Unkenrufen bleibt die Syriza-Regierung bisher einigermassen standhaft und weigert sich, all ihre Wahlversprechen zu brechen."

Wahlversprechen sind eine wohlfeile Sache - so lange die anderen europäischen Länder die Rechnung zahlen. Ich hoffe, sie tun es nicht mehr.

Und was ist wirklich los?

Wenn ich das so lese, könnte ich fast zu der Ansicht gelangen, die EU ist verärgert, dass sie nun ihre Milliärdchen nicht los wird?! Wenn die Nachrichten so korrekt sind, verstehe ich die Aufregung einfach immer noch nicht! Jeder Privatmann, der Geld borgen will, muss irgend welche Sicherheiten dafür bieten, sonst kriegt er eben keins. Warum soll das bei riesigen Summen denn anders sein? Hier hilft nur aussitzen und "Riga genießen", wenn man es denn wirklich ernst meint.

Das halbvolle Glas sollte längst ganz gefüllt sein...

Wenn allein Varoufakis zum Verhandlungsstand über die Voraussetzungen für die Valutierung der Resttranche aus dem 2. Hilfsprogramm sagt, das Glas sei halbvoll, seine 18 Kollegen aus der Euro-Gruppe aber begründet ganz anderer Auffassung sind, hat die Tsipras-Regierung die am 20.02. vereinbarten Strukturreformen zur Modernisierung Griechenlands immer noch nicht vorgelegt.

Angesichts der prekären Liquiditätslage Athens mit dem Griff in die Sozialkassen und die von öffentlichen Einrichtungen und Behörden im ganzen Land ist das Taktieren und Pokern der Regierungsneulinge von den anderen Euro-Partnern und den drei Institutionen nur schwer nachzuvollziehen. Dennoch bringt es wenig, sich über das Unvermögen und das Schieben von notwendigen Reformen aufzuregen. Schließlich hat die Syriza-Regierung die Folgen dieses unverständlichen Pokerspiels am Abgrund allein zu verantworten. Offenbar will Athen die Verhandlungen lange hinausziehen, um Druck auf die Partner zwecks neuer Mittel auszuüben.

Marschallplan für Griechenland!

Als Deutschland nach dem Krieg total am Boden lag, plünderten die Siegermächte nicht alles heilgebliebene aus, sondern halfen uns auf die Beine. Selbiges braucht nun auch Griechenland. Ich meine jetzt nicht der Regierung endlos Geld zu geben, sondern den Unternehmen die überlebensfähig sind, im Export oder Tourismus zum Beispiel.

@ 18:58 von Wenzel65

"Seit Februar lässt sich die EU an einem Nasenring von Griechenland durch die Arena führen."
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Über Jahre wurde der einfache Bürger Griechenlands durch die Arena getrieben. Alles wurde schlechter für diese und der Schuldenberg wurde nicht kleiner.
Wurde den Bürgern Europas nicht vor einführung des Euros Frieden und Wohlstand für alle versprochen?
Der soziale Frieden ist in einigen EU Länder in gefahr und den Wohlstand sehe ich bei keinem Bürger der EU.

Lassen wir uns wirklich auf ein Spiel ein?

Wie schon weiter zuvor geschrieben - es ist das alte Spiel. ....

Offensichtlich hat man es diesem Spieletheoretiker immer noch nicht beigebracht, dass er nicht länger in der Position ist zu spielen.

Letztlich geht es auch um seine Mitbürger und denen ist nun wahrhaftig nicht mit Spiel(ch)en gedient.

Auch ein Spieletheoretiker sollte wissen, dass er sich um Kopf und Kragen spielen kann.

Alledings, Resignation - Herr Schäuble - ist nicht angebracht, sondern Konsequenz - und manchmal muss man ein Spiel eben bis zu Ende spielen, auch wenn man nicht wirklich gewinnen kann, wenn der Gegner nur mauert.

Dann allerdings - besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Den Charakter der Regierenden in Athen sollte man nun - in breitester Ausfertigung - wirklich inzwischen kennen.

Irgendwann muss einmal Schluß sein.

Dijsselbloem aufgebracht, Schäuble resigniert

Und Varoufakis spricht von einem halbvollen Glas.

Reformen? War da was?
Mit mir wird es KEINE Reformen geben!
UND: Egal, was die Deutschen sagen, am Ende zahlen sie IMMER!
Das gilt auch für die EU.
Die jetzige Aufgeregtheit ist nur Theater.

@ 18:59 von Frank K

"Ansosten wäre es ein Schlag in das Gesicht der Länder, die sich durch enorme Sparbemühungen wieder nach oben gekämpft haben."
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Sie dürfen gerne ein paar Länder beim Namen nennen.
Vielleicht Irland??
Höher Arbeitslosigkeit und wer Arbeit hat bekommt jetzt 30 % weniger Lohn.

Privatisierungen soll mehr Geld in die Staatskasse bringen?

Das ist sowas von unglaublich. Es fällt einem wirklich schwer zu glauben, dass die einfach nur unkompetent sind. Bei solchen Vorschlägen muss man schon von krimineller Energie sprechen. Mal eine Prognose: Die Nutzniesser dieser Privatisierungen werden als Investoren mit Steuervorteilen bedacht. Das schlimmste daran ist, dass die meisten Bürger das sogar befürworten werden oder es ihnen schlichtweg egal ist, nur damit es sich für sie nicht noch weiter verschlechtert. Ein Paradebeispiel für einen Top-modernen Handelskrieg ist das.

Haarsträubend

Es ist wirklich zum Haare raufen, denn die griechische Regierung hat in der ganzen ätzend langen Diskussion noch keinen einzigen ehrlichen Reformvorschlag auf den Tisch gelegt. Nur Spiel auf Zeit von den Professoren für Spieltheorie.
Wenn wir dem griechischen Volk was gutes tun wollen, dann ziehen wir jetzt unter die Hilfsprogramme den ehrlichen Schlussstrich. Kein Euro Hilfsgeld mehr an diese Regierung.

Wetten, Griechenland bekommt weiterhin Kredite

Sollte die Griechenland in die Insolvenz gehen, fällt dort der Euro. Das könnte einen Flächenbrand in Südeuropa auslösen, und dann ist der Euro eine Luftnummer. Da hat die Euroguppe Angst vor, also trotz alem wenn und aber, die Griechen brauchen keine Hausaufgaben, das geht auch so, oder wie erklären die Euroländern ihren Bürger die hohen Verluste.

Deutschland sollte gerne etwas die Bälle flach halten ..

Herr Schäuble sollte gerne etwas ruhiger an die Sache herangehen , denn wenn die Entschädigungsforderungen von Griechenland(2. Weltkrieg) weiterhin aufrecht erhalten bleiben sollten, wird es besser sein den Griechen jetzt besser freundlich entgegen zukommen.
Auch die anderen europäischen Staaten dürfen gerne Mass halten. Die Sache ist zu offensichtlich das Privatisierungshaie nur darauf warten, sich über den Rest des griechischen Staatseigentums herzumachen. Ich hoffe die griechische Regierung bleibt standhaft und hält gegen die neoliberalen undemokratischen Bestrebungen der Privatisierungen.
Ausserdem sollte man sich nichts vormachen in Europa. Griechenland ist hier ein gezieltes Ablenkungsproblem ,welches von innerstaatlichen Problemen in den europäischen Staaten gerne benutzt wird. Die 2 Prozent Griechenland am europäischen Wirtschaftspotential wirken lächerlich.
Auch die Tagesschau dürfte sich gerne zu Gunsten wirklich mehr ernsthafter Nachrichten bei den Griechen zurückhalten.

@ 19:16 von teevee

"Als deutscher Steuerzahler sehe ich nicht ein, daß mein Geld in ein Faß ohne Boden geworfen wird. Und schon gar nicht in ein so verlogenes!"
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Tja, sie können leider nicht mitreden was von den Steuergelder finanziert wird.
Ist doch auch egal, ob marode systemrelevante Banken oder zahlungsunfähige Länder das Geld bekommen.
Die EU ist wie ein Pokerspiel, nach und nach verliert jeder Spieler (Land) sein Geld und einer gewinnt alles (????).

Wo bleibt die Solidarität der Linken ?

Es ist erschreckend anzusehen, wie die sozialistische griechische Regierung von unserer Linkspartei fallen gelassen wird. Wo bleiben Unterstützungszahlungen aus dem Parteivermögen? Auch das kommunistische China unterstützt nicht. Sozialismus kostet nun mal Geld. Einer muss ihn finanzieren!!!

Wieso ist das so schwer?

Nach den Erfahrungen der letzten Monate mit der griechischen Regierung kann man eigentlich nur noch einen aktuellen Beschluss fassen, dass die verbleibenden 7,2 Mrd. Euro nur noch dann ausgezahlt werden, wenn Griechenland die bereits vereinbarten Maßnahmen vollständig bis zu einem festgesetzten Datum (z.B. 17.05.2015) erfüllt und dieser Termin und der zugrunde liegende Beschluss endgültig und durch keine zukünftigen Beschlüsse mehr abänderbar ist. Dann hätten alle Seiten Klarheit und dieses sinnlose Taktieren und Verzögern hätte endlich ein Ende.

@tagesschlau2012

Ich denke schon das ein Wirtschaftswachstum von fast 5% in letztem Jahr, 3,5% in diesem und im nächsten Jahr schon für sich sprechen. Natürlich ist die Erhohlung in Irland noch nicht abgeschlossen aber der Weg ist geebnet und zwar wegen eine vernünftigen und verlässlichen Finanz-und Wirtschaftspolitik. Die Arbeitslosigkeit ist auch stark gesunken. Die Löhne werden auch bald wieder steigen dafür werden die irischen Gewerkschaften schon sorgen. Auch in Spanien und Portugal sind die Anzeichen für eine wirtschaftliche Erholung klar bemerkbar. Die Arbeitslosigkeit sinkt, das Wachstum mitlerweile wieder da. In allen Krisenländern außer Griechenland ist man mitlerweile zumindestens auf dem Weg. Was viele linke jetzt leider machen ist, diese Fortschritte zu leugnen nur um in vorallem Spanien einen Machtwechsel herbeizuführen und damit in Wahrheit die zarte Pflanze des Aufschwungs wieder zu zerstören und das nur aus ideologischen Gründen.Den konservative Regierungen dürfen ja kein Erfolg haben.

Endlich mal wieder ein Profi

Endlich mal wieder ein Profi am verhandeln. Weiter so. Die Griechen haben alle Trümpfe in der Hand. Mehr davon.

@19:27 von tagesschlau2012

..."Wurde den Bürgern Europas nicht vor einführung des Euros Frieden und Wohlstand für alle versprochen?"...
Wurden denn die Bürger Europas überhaupt gefragt, ob sie die Einführung des Euros möchten? Ich persönlich kann mich an keine Volksbefragung erinnern.
.
.."den Wohlstand sehe ich bei keinem Bürger der EU"..

"Der Wohlstand" wird, denke ich, von jedem Menschen ganz individuell wahrgenommen.
Da ich Ihre Anspruchshaltung nicht kenne, möchte ich die Aussage eher nicht werten.

Varoufakis is the best

Es sollte mehr Politiker wie Varoufakis geben, immerhin macht der alles auf seiner eigenen Webseite transparent. Wer dort nachliest wird sehen, dass die "Reform-Liste" schon lange vorgelegt wurde und dass es keine widersprüchlichen Aussagen aus Griechenland, sondern nur von der Eurogruppe gibt. Das Problem dreht sich einfach um den griechischen "Markt", der für EU-Konzerne "geöffnet" werden soll, im Grunde eine Annektion Griechenlands ähnlich wie man es damals mit der DDR gemacht hat, nur mit dem Unterschied, dass man diesmal den Großbanken noch Milliarden an Zinseinnahmen beschert. Ein ganz übles Spiel, was Schäuble da gerade treibt!

Meinen Respekt vor dem

Meinen Respekt vor dem Stehvermögen Varoufakis, der sich von den EU-Politikdarstellern nicht kleinkriegen lässt und sich so wahrhaftig um die Dinge kümmert die er seinem Volk vor der Wahl versprochen hat.

Also mal ährlich......

.....das Thema ist doch durch. Ich hab vor Monaten hierschon geschrieben: Die verar...... uns, die Griechen.
Mittlerweile hab ich das Gefühl das der Rest nur Gründe dafür sucht sie nicht rauszuschmeissen anstatt das man mal den Schneit hat zu sagen: DAS WARS!

Mehr Trümpfe, als Karten

@ roman15:
"Endlich mal wieder ein Profi am verhandeln. Weiter so. Die Griechen haben alle Trümpfe in der Hand. Mehr davon."

Sonst spielt aber niemand mit. Ohne frisches Geld kann sich Griechenland alleine an den Trümpen erfreuen.

@Varou Fake is, 19:32 Uhr

"Kein Euro Hilfsgeld mehr an diese Regierung."

Welche Hilfsgelder? Meinen Sie die Kredite, an denen die Geberländer verdienen? Die als "Hilfsgelder" zu bezeichnen ist witzig. Schlagen wir doch die deutschen Banken für Bundesverdienstkreuz vor, die "helfen" ja Millionen von deutschen Bürgern *Ironie aus*

"denn die griechische Regierung hat in der ganzen ätzend langen Diskussion noch keinen einzigen ehrlichen Reformvorschlag auf den Tisch gelegt."

Ein gern wiederholter Mythos. Aber eben ein Mythos. Die Liste mit den griechischen Vorschlägen ist online verfügbar. Und mit allem Verlaub, ob die Vorschläge ehrlich waren, darüber können weder Sie noch ich zum jetzigen Zeitpunkt mit absoluter Sicherheit urteilen!

Also einfach sachlich argumentieren.

@teevee, 19:16 Uhr

"Als deutscher Steuerzahler sehe ich nicht ein, daß mein Geld in ein Faß ohne Boden geworfen wird. Und schon gar nicht in ein so verlogenes!"

Ich poste hier einfach, was ich schon bei einem anderen Artikel gepostet habe:

IHR Geld ist in keinem Fass ohne Boden verschwunden. Es wurden lediglich Kredite gegeben, und das Geld wird ja nach allen bisherigen Zusagen zurückgezahlt. Außerdem verdient auch der deutsche Staat und somit auch der deutsche Steuerzahler fleißig an diesen Krediten (bisher 380 Millionen Euro).

Es ist noch nicht wirklich Geld geflossen, dass ich als Hilfe ansehen würde. Ihre Sorgen um "ihr" Geld sind also unbegründet.

Und zu ihrem Urteil "verlogen": haben Sie das wirklich nötig? Ist es nicht besser sachlich zu argumentieren? Zumindest, wenn man belegbare Argumente hat ...

Immer wieder dieselbe Argumentation !?

Laßt die Griechen doch endlich ziehen. Das ist ihr innigster Wunsch und spart uns viel Geld und Nerven.

Das muß doch nun selbst der Dümmste mal begreifen. Grexit - Ende - Aus - und Ruhe ist.

@ 19:55 von Wenzel65

"Der Wohlstand" wird, denke ich, von jedem Menschen ganz individuell wahrgenommen.
Da ich Ihre Anspruchshaltung nicht kenne, möchte ich die Aussage eher nicht werten.
#
#
Über meinen "Wohlstand" brauchen Sie sich keine gedanken machen. Ich fordere nur das ein, was unsere Politiker versprochen haben.
Schlechte medizinische Versorgung in Griechenland, Familien in Griechenland, Spanien, Portugal, Italen,... die auf engsten Raum zusammenleben müssen, weil nur einer Arbeit hat ist für mich auch kein Wohlstand.
Wenn ich hier in Frankfurt/Main Rentner sehe, die in Mülltonnen nach Pfandflaschen suchen steigt die Wut in mir auf.

Billig

Dieses oberflächlich Geplänkel in den Medien nervt einfach. Ich möchte endlich wissen was die EU von Griechenland verlangt und in welchen Punkten Griechenland sich weigert diese zu erfüllen.
In den Medien wird die EU als gut und Grichenland als böse bezeichnet. Das ist einfach zu billig. Keine Hintergrundinfo, einfach nichts.

Schäuble hält die Krise am köcheln....

.... denn wir Deutschen profitieren davon... Es besteht gar kein Interesse Deutschlands, dass Griechenland die Liste vorlegt..... Alles nur Schauspielerei und heiße Luft....

Natürlich wird man Griechenland nicht bankrott gehen lassen, denn ohne Krise steigen die Zinsen und das wollen wir uns nicht leisten...

.... weiterhin ist klar,... solange sich die Finanzspekulanten Griechenland ins Visier genommen haben, können sich die anderen Staaten einigermaßen sicher fühlen....

Das mit der Privatisierung habe ich aber anders verstanden

Wenn Griechenland plant private Firmen zu beauftragen bei der Steuereintreibung zu helfen, dann ist das nur vernünftig und zu begrüßen. Dadurch kommen keine Häfen und sonstigen Anlagen in Privatbesitz!

Der Euro

war eine Riesenschnappsidee. Als der Euro eingeführt wurde hat man auch von den "vereinigten Staaten von Europa" geträumt. Das könnte höchstens funktionieren, wenn man die europäischen Länder gezielt mit neuen Bürgern aus Afrika überschwemmt und uns so Stück für Stück unser Land wegnimmt, so dass kein Nationalstaat mehr einschreiten wird, wenn einzelne Konzerne die komplette Wasserversorgung und ähnliches eines Gebietes aufkaufen ... oh wait.

re andrejzaindinov

"Als Deutschland nach dem Krieg total am Boden lag, plünderten die Siegermächte nicht alles heilgebliebene aus, sondern halfen uns auf die Beine. Selbiges braucht nun auch Griechenland."

Selbiges hat Griechenland damals auch bekommen, und zwar doppelt soviel wie die BRD.

PIGS Staaten

Griechenland hat keine Lust den Zahlmeister auf Ewigkeit zum Wohle der D. Frz. Spekulantenbanken zu spielen. Die Vorgängerregierrung war Korupt genug um weitere Kredite gegen Souveränitätsrechte zu tauschen, niemand weiß wo diese Kredite(Hilfstranchen HaHA) verblieben sind.
Die Insolvenz wurde 4Jahre lang verschleppt.
Da nutzt es auch nix immer den Griechen die Schuld zu geben. Das sich Europäische und Deutsche Politiker sich nicht zu schade für plumpe Propaganda finden, läst tief blicken.
Island hat gezeigt das man sich nur mit realer Wirtschaftspolitik aus den Spekulationssumpf der Finanzindustrie ziehen kann.

Und weil EU auf den Suhlten pocht...

… Stellen Russland und China Griechen Aufträge in Milliardenhöhe in Aussicht, sogar mit Vorauszahlungen, gegen Anteile an den selben Flughäfen, Häfen, Eisenbahnen u.s.w., die die EU so auf dem eventuellen Konkurs umsonst mitzunehmen wünscht - und immer noch danach mehr Geld von Griechenland fordern. Also, was sollen die Griechen jetzt tun? Und bitte den Kopf einschalten, bevor man loslegt!

Es wird Zeit - Grexit!

Es wird höchste Zeit für die Wiedereinführung der Drachme. Was geht denn schon verloren?
OK. Ein paar Milliarden für den vergebenen Kredit - aber lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken (und Verarsche) ohne Ende

Dass die Ameise

GR dem Elefanten Eurozonenländer ständig auf die Füsse
ka... ist schon fast Slapstick. Der Finanzminister von GR ist ein ausgebuffter Mann, der genau weiss, wie man die Eurokraten auf die Palme bringt.
Bin mal gespannt, wann er überspannt!

um 19:22 von UdSSR 2.0

"Wahlversprechen sind eine wohlfeile Sache - so lange die anderen europäischen Länder die Rechnung zahlen."
Erstens ist Syriza auf der Basis ihres Programms gewählt worden. Es wäre also ein Verrat an der Wählerschaft, davon wesentlich abzurücken.
Zweitens ist ihre Behauptung wahrheitswidrig. Syriza verlangt nicht, von den europäischen Ländern finanziert zu werden, sondern einen Schuldenschnitt, der die bei Amtsantritt bestehende Schuldenlast auf ein tragbares Mass reduziert.

re SanVito

Was glauben Sie haben die Minister der anderen Staaten?
Die Schnauze gestrichen voll von diesem Dilettanten und Dummschwätzer.

Gemeinschaft?

Europa kann es sich leisten Griechenland zu helfen. Das wäre ein Signal an die Welt, wir halten zusammen trotz vieler verschiedener Sprachen und Gebräuche. Es ist armselig und gefährlich darauf zu drängen das Griechenland das wenige Wertvolle das es noch besitzt an Investitionshaie zu verkaufen und den griechischen Bürgern die Lebensgrundlage und die Hoffnung auf eine würdige Zukunft entzieht. Man sollte den Griechen die Schulden erlassen, nach vorne schauen und dafür kämpfen das kein Land der EU je wieder in solch eine Schuldenspirale gerät - gemeinsam kämpfen und nicht gegeneinander. Wir Europäer würden ein Zeichen der Stärke setzen und nicht weiterhin dieses unwürdige Schauspiel abgeben bei dem sich alle Spekulanten dieser Welt voll Vorfreude die Hände reiben.

re pnyx

"Syriza verlangt nicht, von den europäischen Ländern finanziert zu werden, sondern einen Schuldenschnitt, der die bei Amtsantritt bestehende Schuldenlast auf ein tragbares Mass reduziert."

Ein Schuldenschnitt ist kein Finanzierungsmodell für insolvente Schuldner?

Wie lange noch ... diese kriminelle Schmierenkomödie

Griechenland hat sich seinerzeit mit Fälschung und Betrug die Aufnahme in die Eurozone ergaunert. Schon der GR-Eintritt in den Euro war nicht nur eine dreiste Unverschämtheit, er war kriminell. GR ist seit Jahren definitiv pleite. Die faktische Insolvenzverschleppung ist ein Straftatbestand. Hier wird durch die Politik Recht gebeugt!
Anstatt konstruktiv an Lösungen aus der Krise zu arbeiten kommt von den halbstarken Hellas-Hanseln, Großmaul Tsipras und Hemd-raus-Kragen-hoch-Gockel Varoufakis außer dreisten Forderungen, dummen Sprüchen und heißer Luft nichts. Sie blenden und verraten ihr Volk. Schmeißt sie raus und gut ist. Schluss, Ende, Aus, Raus!

re no pasaran

" Stellen Russland und China Griechen Aufträge in Milliardenhöhe in Aussicht"

Von Aufträgen kann gar keine Rede sein, ist aber auch egal, wie man diese Nebelkerzen aus der griechischen Gerüchteküche bezeichnet ...

re melisandre

" Man sollte den Griechen die Schulden erlassen, nach vorne schauen und dafür kämpfen das kein Land der EU je wieder in solch eine Schuldenspirale gerät"

Wie soll das denn den Griechen beigebracht werden? Dann müssen Sie eine europäische Super-Regierung haben, die den einzelnen Staaten die finanzielle Selbstverwaltung entzieht.

20:36 von karwandler

Der Vergleich hinkt aber gewaltig,
denn, die EU ist nicht mit Griechenland im Krieg.
Deutschland hat erst Aufbauhilfen von den Allierten bekommen,
als D. die Niederlage eingestanden,die Nazis besiegt und keinen Schaden mehr anrichten konnten.
Griechenland wird sich schnellsten von dieser hochstapelnden- Regierung verabschieden.

Bitte....

...lasst Griechenland seinen eigenen Weg gehen. Hr. Varoufakis ist Starökonom, der wird dann schon die Lösung ausm Hut ziehen. Müssen wir wirklich mit so nen Schauspielern verhandeln und denen noch Geld dafür zahlen? Das Land war seit seiner Unabhängigkeit wie oft pleite? Neunmal? Fragen Sie sich mal, ob Sie einem Verwandten (einem etwas entfernteren)mit gleicher Schuldenstatistik NOCHMAL was leihen würden? Also, ich würde es nicht und will es auch nicht.

Möglichst kontrollierte Pleite

Drachmen drucken und die unfähigen Politiker der vergangenen 15 Jahre nach den Vorbild der französischen Revolution entsorgen. Außer der Regierung Tsipras, denn dieser Linksradikale Austieg ist auf das Versagen der Vorgängerregierungen zurück zu führen.

Moralischer Tiefstand

Die EU hat inzwischen einen absoluten moralischen Tiefstand erreicht, bei dem die Schuldner aus den Pleitestaaten ihre Geld- und Kreditgeber öffentlich verhöhnen können, ohne mit Sanktionen rechnen zu müssen.
Wer seine Geldgeber noch bespucken darf, der lebt bestimmt ganz gut gelaunt.

Wahlversprechen...

>Wenn die Griechen jetzt mit den Privatisierungen nachgeben, wäre das enttäuschend und ein Bruch der Wahlversprechen

Nur hatten "die Griechen" schon Jahre VOR diesen Wahlversprechen andere Versprechen gegeben, um damit weiteres Geld zu bekommen.

Das kann man drehen und wenden wie man will, es kommt so oder so zu einem Vertrauensbruch, das ist nun einmal unvermeidbar, wenn man widersprüchliche Versprechen macht.

Ich sehe aber das Problem auch wirklich nicht - einen großen Schuldenschnitt hat es ja bereits gegeben (wird offensichtlich gerne vergessen, aber deutsche Banken haben schon viel Geld verloren), von mir aus können wir gerne den Griechen komplett alle Schulden erlassen, aber neues Geld bekommen sie entsprechend nicht geliehen, das ist ja nun erwiesen, dass sie nicht zurückzahlen.

Und was passiert dann? Genau das gleiche wie bisher, die regierende Kaste läßt es sich gut gehen auf Kosten des griechischen Volkes...

Die Staatspleite Griechenlands wird verschleppt

Jeder weitere Tag, den die Euro-Gruppe noch weiter an Griechenland festhält,
ist ein vergebener Tag, der nur weitere zusätzliche und vor allem unnötige Kosten produziert.
Aber anscheinend wollen es die EU-Minister immer noch nicht wirklich wahrhaben, auch wenn sie es im Grunde natürlich alle bereits wissen.
Nun jährt sich die Finanzkrise auf den Tag genau auf 5 Jahre.
5 lange Jahre der Untätigkeit und des sinnlosen Geldverbrennens.
Der endgültige Ausstieg wird nun höchstens noch wenige Wochen oder Monate zu verhindern sein.

@19:03 von W_W

"Immer wenn Griechenland ein paar Schritte vorwärts macht, denken sich die anderen Staaten ein paar neue Forderungen aus, die sie oben drauf legen."
Die Forderungen sind immer die gleichen und wurden im Übrigen bereits von griechischen Regierungen (wenn auch nicht dieser) zugesagt. Die neue Regierung will diese Forderungen nicht mehr erfüllen.
Welche "neuen Forderungen" sehen Sie denn, die nicht dem ursprünglichen Beschluss entsprechen?

Schon beeindruckend

wie knallhart Varoufakis die Renten des einfachen Volkes verteidigt, obwohl er keine Verhandlungsspielräume hat. Offenbar haben die übrigen EU-Finanzminister in 5 Jahren auch nichts dazugelernt. Den Befürftigen immer mehr wegnehmen, die Wirtschaft totsparen, das war bisher falsch und ist es auch jetzt. Keiner hat ne Lösung. Alles wie gehabt.

@18:56 von Fridolin

"Sinn für Griechenland macht das auch nicht, außer den Erpressungversuchen der Eurogruppe nachzukommen, vermutlich um dafür neue Kredite zu bekommen, die sie eigentlich gar nicht wollen."

Wenn die griechische Regierung keine neuen Kredite möchte, dann braucht sie keine Forderungen zu erfüllen.
"Mit der Privatisierung verlieren sich ihre besten und nachhaltigen Einnahmequellen, wie Flughäfen, Häfen und andere wichtige Infrastruktur."
Die meisten griechischen Staatsunternehmen arbeiten defizitär. Sie würden den Haushalt doppelt entlasten: Einerseits wird dem Haushalt durch die Veräußerung Geld zugeführt, andererseits muss der Staat das Defizit nicht mehr ausgleichen.

re joshui

"Schon beeindruckend

wie knallhart Varoufakis die Renten des einfachen Volkes verteidigt"

Haben Sie auch schon eine Idee, wie Varoufakis die Renten des einfachen Volkes demnächst bezahlen will?

Zu optimistisch

"Der endgültige Ausstieg wird nun höchstens noch wenige Wochen oder Monate zu verhindern sein."
Schön wär´s, aber da bin ich nicht so optimistisch. Die Griechen werden auch weiterhin mit Geld und Krediten versorgt werden, auch ganz ohne Gegenleistungen. Das ist ja der Irrsinn des Systems, das es von keiner Realität je widerlegt werden kann.
Wir sind auf dem Weg in die Transferunion, und einmal dürfen Sie raten, wer das zahlen wird.

unbrauchbares Konzept

Seit über vier Jahren drückt die Troika (auch wenn sie jetzt nicht mehr so heißt) ihre unbrauchbaren Konzepte durch. Und weil die schon 4 Jahre nichts gebracht haben und die Wirtschaft um 30% abstürzen ließ, soll es nun im 5. Jahr klappen. Dabei war von Anfang an klar, dass die Rezepte für Griechenland nicht aufgehen werden.
Dafür hat Deutschland 360 Mio. kassiert.
Höchster Respekt vor Varoufakis, auch wenn er schon viel nachgeben musste.

Wo liegt eigentlich das Problem ...???

Heute lese ich bei Mr. Dax, alias Dirk Müller, dass Banken tatsächlich darüber nachdenken, Häuslebauer mit Negativzinsen zum Hausbau zu animieren. Sie müssten nicht nur keine Zinsen zahlen, sondern auch weniger an Krediten rückzahlen als die Bank ihnen gab. Das ist die Lösung des Griechenlandproblems schlechthin. Es ist genau das was Varoufakis seit langem vorschlägt. Kredite ohne Strangulierung der Wirtschaft durch Zinsbelastungen. Würde sofort funktionieren und Wirtschaft ankurbeln. Und rückzahlbar wären Kredite ohne Zinsen auch. Peu a peu.

was die griechische Regierung

was die griechische Regierung betreibt, ist ein fortwährender Betrugsversuch an ihren Nachbarn. So sind sie auch an den Euro gekommen. Lasst sie ziehen. Anders lernen sie es nicht. Mit meinen Nachbarn möchte ich ein vertrauensvolles Verhältnis haben und nicht ständig Bedenken haben, bei nächster Gelegenheit über den Tisch gezogen zu werden. Urlaub in Griechenland? Nix da!

das Troika-Desaster

eine sehr gute Zusammenfassung des ganzen Troika-Desasters findet sich in der Antwort auf die "kleine" Anfrage der LINKEn in der Bundesdrucksache 18/4169
dipbt.bundestag.de/dip21/btd/18/041/1804169.pdf

Deutschland profitiert - neben den Zinszahlungen aus Griechenland - auch noch ökonomisch. Denn die Eurokrise (und als Teil davon die Griechenlandkrise), die aus der Bankenkrise entsprang, und die darauffolgende Reaktion der EZB mit einer Geldschwemme, drücken den Euro in immer tiefere Gefilde und lassen den deutschen Exportmotor brummen (inkl. Beschäftigungszuwachs).

Portugal, Spanien?? Es hat

Portugal, Spanien??

Es hat niemand gesagt, dass der Weg leicht wird. Warum steht Irland da wo es jetzt steht? Unternehmenssteuern runter... der Erfolg: Enorme Staatsschulden und die kleinen bezahlen die Zeche! Es muss fair bleiben. Immer wieder das gleiche: Die Großen werden geschohnt, die kleinen werden zur Kasse gebeten. Warum soll ich für ein marodes System Griechenland meine Steuergelder reinpumpen? Damit griechische Reeder weiterhin keinen einzigen Cent Steuern bezahlen?? Erst sollen die mal vor der eigenen Haustüre kehren, dann sind wir dran!!

Würden Sie gerne für Schulden Ihres Nachbarn einstehen, der in Saus und Braus lebt - obwohl Sie bereits genug zu tun haben mit den eigenen Finanzen klarzukommen???

Reformen

Warum sind Reformen eigentlich immer gleichzusetzen mit Sozial Kürzungen.
Keines der Übrigen Eu Länder sagt wir melden euch mal das und ziehen die Steuer für euch ein, für die Vermögen, die Reiche Griechen außer Landes geschafft haben.

Schäuble begreift es langsam...

Es geht um einige Milliarden, Trillionen, Trilliarden oder sowas, was man Griechenland als Kredit gibt. Dafür bürgen dann Länder die selbst soviel Schulden haben, das Sie es wahrscheinlich nie ausgleichen werden (z.b. Deutschland). In diesen Ländern regen sich dann die Menschen tierisch darüber auf, das wenn Sie den Griechen helfen Sie nicht wahrscheinlich für immer Ihre Schulden abstottern müssen, sondern noch länger.....
Und das nutzen wir um den Griechen zu erklären, das Sie in Zukunft lieber in Armut leben sollen. Ich glaub jeder der etwas mit denkt und nicht komplett Betriebsblind ist dürfte Erkennen, das es sich für Herrn Schäuble nicht lohnt sich aufzuregen....

re Josui

Klar würden die "Reichen Sparer" der "Reichen Länder" bei Negativzinsen auch nur noch die Hälfte ihrer Spareinlagen oder Lebensversicherungen wiedersehen, aber dafür könnten sie sich gratis Häusle bauen und die Südländer Europas würden gerettet und könnten endlich Arbeitsplätze schaffen und ihre Wirtschaft ankurbel. Wir bräuchten unser mühsam Erspartes gar nicht mehr, weil wir auch ohne Eigenkapital oder Lebensrente an gigantisch schöne billige Eigentumswohnungen drankommen würden. Ein Paradies für alle. Ein Bau-boom und Vollbeschäftigung für die Baubranche. In Nord und Süd. Lohnt sich drüber nachzudenken. Und das bestse wäre. Mit diesem Modell würden die Reichen ärmer und die Armen reicher. Würde der dringend nötige soziale Ausgleich geschaffen. Es würde erstmals in der Geschichte der Menschheit in die richtige faire gerechte Richtung gehen. Schulden würden tatsächlich erstmal wieder abgebaut, was bei dem bisherigen Zinses-Zins-System kaum möglich war.

@ mittelweg 21:37 Uhr

Die Griechen MÜSSEN Kredite machen, um ihre Schulden zu tilgen. Dafür brauchen sie neues Geld, bisher floss 89% direkt in die Tilgung, die Zahlen sind öffentlich und Ihnen sicherlich bekannt. Die Griechen wollen einen einvernehmlichen Schuldenschnitt, dann wären sie das Problem los. Was Sie hingegen vorschlagen ist ein einseitiger Schuldenschnitt, mit viel Ärger auf allen Seiten, den wollen die Griechen NOCH nicht und die Eurogruppe schon gar nicht, denn dann sind sie ihr Druckmittel los.
Und das mit den "defizitären Staatsunternehmen" ist auch ein Gerücht. Z.B. der kürzlich geschlossene staatliche Rundfunk war einer der effizientesten in ganz Europa und das Krankensystem leistet viel mehr als alle anderen in Europa - mit den wenigen Mitteln die es hat. Warum hat es so wenig Mittel? Richtig, weil das System durch und durch korrupt ist, und da sind deutsche Konzerne nicht unbeteiligt - sie wollen das System erhalten wie es ist!

@pnyx

Nett ausgedrückt: "...bleibt die Syriza-Regierung bisher einigermassen standhaft und weigert sich, all ihre Wahlversprechen zu brechen..."
Schön das sie das so locker sehen. Dann müssen sie ja eigentlich jeden Politiker lieben, der nicht alle seine Wahlversprechen bricht. Nach dem Motto: Ich habe euch zwar größtenteils angelogen aber nicht völlig angeschwindelt.
Ich vermute aber mal fast, dass sie nur die Regierungen mögen, die zumindest heucheln, ihre politisch (linke) Meinung zu vertreten. Egal ob die Politik nun hinhaut, oder nicht.

Immerhin einer, der weiss, was er sagt...

Soweit ich informiert bin, und ich lasse mich da gerne eines Besseren belehren, ist Varoufakis als ausgebildeter Ökonom/Volkswirt der einzige in der ganzen Riege, der wirklich weiss, wovon er da redet.
Natürlich ist in Griechenland noch nicht alles rund und super, wer diesen Wandel von heute auf morgen erwartet hat, hat den Verstand einer deutschen Kartoffel. Ich finde es lediglich allzu durchsichtig, in diesem Fall sogar erbärmlich, wenn sich andere Finanz-"Experten" auf seine Kosten durch profane Verbalattacken profilieren und eigene Kompetenz vortäuschen wollen.

@ 18:53 von pnyx

Sie schreiben:
"Entgegen allen Unkenrufen bleibt die Syriza-Regierung bisher einigermassen standhaft und weigert sich, all ihre Wahlversprechen zu brechen. Hoffentlich bleibt das so, denn die ökonomische Vernunft ist auf ihrer Seite."
*
Was hat das mit "ökonomischer Vernunft" zu tun wenn diese Regierung ihre Bevölkerung in den endgültigen Ruin und absolute Armut stürzt.
Genau das ist nämlich die Folge davon wenn die so weiter machen.
Wenn Wahlversprechen wichtiger sind als das Wohl des Volkes dann sind diese Wahlverprechen absolut nichts wert!

Genau Hofer Andreas

Klartext reden statt spekulieren, wäre angesagt. Wir können fast nur noch als Mimikologen Gesichter interpretieren und erraten, was diese Dumpfbeutel mutmassten. Oder ist Verschleierung vor derm mündigen Bürger Taktik. Dürfen wir es gar nicht wissen, was warum uns nicht gesagt werden soll.

@ 22:00 von AK47 ----- kleiner Denkfehler?

Sie schreiben:
"Deutschland profitiert - neben den Zinszahlungen aus Griechenland - auch noch ökonomisch. Denn die Eurokrise (und als Teil davon die Griechenlandkrise), die aus der Bankenkrise entsprang, und die darauffolgende Reaktion der EZB mit einer Geldschwemme, drücken den Euro in immer tiefere Gefilde und lassen den deutschen Exportmotor brummen (inkl. Beschäftigungszuwachs)."
*
Wer sich mit Wirtschaftsthemen befasst sollte merken dass diese Vorteile des schwachen Eurokurses die gleichen Vorteile für ALLE Euro-Länder sind.
Nicht nur für Deutschland!
Denn ALLE Produkte aus der gesamten Eurozone sind auf dem Weltmarkt dadurch günstig!
Manchmal hilft es etwas genauer hinzuschauen, denn genau das war das Ziel der EZB mit dieser Geldpolitik!

"Man kann das Glas halb voll

"Man kann das Glas halb voll oder halb leer sehen. Wir haben uns für das halbvolle Glas entschieden."

Tja, wie die griechische Regierung sich entscheiden hat irgendwas zu sehen, besser gesagt sehen zu wollen, ist eigentlich keine PK wert. Denn es ist bekanntermaßen realitätsfern. Buchstäblich eine Märchenstunde.

21:28 von Metallicanos . Kontrollierte Pleite

Stimme Ihnen vollkommen zu. Die hätten längst ihr Drachmen drucken müssen. So fordernd wie Varoufakis auftritt und seine Gesprächspartner brüskiert müsste er die Schein längst gedruckt bei sich im Keller liegen haben. Blufft der nur oder hält der ein Blatt für alle Eventualiäten in der Hand.

@ 22:03 von sagbar

Sie schreiben:
"Unwürdig ist vor allem das Verhalten des Zuchtmeisters Schäuble und seiner Finanzminister-Lakaien:
Reformen zu verlangen, die das Elend der Menschen noch weiter treiben, ist unmoralisch und politisch dermaßen dumm ...; Beschimpfungen zuzulassen, zeugt zudem nicht von besonderer Intelligenz unserer "Elite" ..."
*
Sorry, aber die Reformen die jetzt von der gr. Regierung vorgelegt werden sollen beinhalten solche Vorgaben nicht.
Bitte mal richtig informieren!
Griechenland soll finanzielle Rahmen einhalten in denen sie frei die Reformen inhaltlich definieren können. Aber die sind ja leider nicht mal in der Lage die seit langem erwareten Namen der Milliardäre zu nennen an deren Konto man will um Steuern einzutreiben.
Es ist die Unfähigkeit dieser gr. Regierung die gemischt mit Beschimpfungen deutscher und anderer europäischer Politiker zum Ärger der EU-Politiker führt!
DAS ist die Wahrheit!
Die Beschimpfungen aus Griechenland zeugen von wenig Intelligenz und vor allem Respekt

@21:58 von Lutz1632

Genau - ein vertrauensvolles Verhältnis!
Und das bedeutet eben nicht, wenn Sie sich Geld borgen, dass der Nachbar plötzlich berechtigt ist, ihre Steuererklärung zu sehen oder gar zu machen, noch ihren Einkauf zu überwachen, Sachen von Ihnen zu verkaufen oder darüber zu bestimmen, welche Freizeitaktivitäten für ihre Kinder angemessen sind.

@ 22:10 von sprutz

Sie schreiben:
"Warum sind Reformen eigentlich immer gleichzusetzen mit Sozial Kürzungen.
Keines der Übrigen Eu Länder sagt wir melden euch mal das und ziehen die Steuer für euch ein, für die Vermögen, die Reiche Griechen außer Landes geschafft haben."
*
Muss es ja gar nicht aber die Griechen sind leider nicht in der Lage vernünftige Vorschläge für Reformen zu machen die einen gewissen finanziellen Rahmen einhalten müssen.
Sie liefern nicht!
Das gleiche gilt für die Nennung der Namen der reichen Griechen an deren Konto man will.
Die EU-Länder und die Schweiz warten auf diese Namen seit vielen Monaten, aber leider liefern Tsipras und Co nicht!
Diese Regierung ist unfähig etwas anderes zu tun als auf andere zu schimpfen!
Das ist leider zu wenig!

Was zu erwarten war ...

Varoufakis wurde nach der Wahl als Experte von Spieltheorien vorgestellt. Ich finde, dass seine Handlungsweise leicht mit einem Poker zu vergleichen ist. Ich habe nichts und seh mal, was die anderen haben. Verlieren lassen wollen die mich ja nicht.
Ich befürchte, das schlimmste.

Erst anfüttern

und dann fallen lassen. Die neue Regierung ist gerade einmal 3 Monate im Amt, ist stramm mit der Bestandsaufnahme beschäftigt, muss aber gleichzeitig neue Maßnahmen zum Wirtschaftsaufschwung erfinden, und gleichzeitig die Anfütterungs-Berge abbauen. Wie dieses alles auch noch mit einem verschlangten Verwaltungsapparat geschehen soll, ist mir ein totales Rätsel.
Sicher haben die Griechen geschummelt, wie andere Länder auch, aber dafür gibt es Buchhalter und Wirtschaftsprüfer o.ä.. Vielleicht haben sie vor lauter Aufnahmefeierei nicht mehr ihre eigentliche Aufgaben erfüllen können.
Für Griechenland wäre ein raus und Neubeginn der bessere Weg.
Der Schirm war leider nicht so stabil, also hat "made in germany" doch nicht wie gewohnt gehalten, war bestimmt importierte Billigware.

@ 22:22 von species 521

Sie schreiben:
"Soweit ich informiert bin, und ich lasse mich da gerne eines Besseren belehren, ist Varoufakis als ausgebildeter Ökonom/Volkswirt der einzige in der ganzen Riege, der wirklich weiss, wovon er da redet."
*
Da fragt man sich wieso er dann nicht in der Lage ist die erwarteten Reformpläne finanziell so zu gestalten dass sie den vorgebenen finanziellen Rahmen der EU erfüllen.
Er verspricht es bei jeder Sitzung der Finanzminister aber er tut es leider nicht!
Scheinbar hat er keine Ahnung von dem was er eigentlich tun sollte sonst wären die schon weiter.
Warum liefert er als zuständiger Finanzminister eigentlich nicht die Namen der reichen Griechen die dem Staat Griechenland noch Steuern schulden? Die anderen EU-Länder und die Schweiz warten seit vielen Monaten darauf damit sie auf die Konten dieser Leute zugreifen können.
So viel Kompetenz und keine Leistung?

@22:40 von Bernd1

Deutschland profitiert allerdings vor allem auch davon, dass hier Lohnkosten derart gesenkt wurden - in Proportion zu den Gewinnen -, dass andere Länder bisher das Nachsehen haben. Hier zeigen Sie, dass Sie sich mit Wirtschaftsthemen nicht sonderlich auskennen.

"Manchmal hilft es etwas genauer hinzuschauen, denn genau das war das Ziel der EZB mit dieser Geldpolitik!"

@Wenzel65

Seit Februar? Das geht nun schon Jahre so.

re sprutz

"Keines der Übrigen Eu Länder sagt wir melden euch mal das und ziehen die Steuer für euch ein, für die Vermögen, die Reiche Griechen außer Landes geschafft haben."

Wie stellen Sie sich das rechtlich vor? Selbst wenn andere Länder in Amtshilfe für Griechenland Steuern von Griechen einziehen sollten, müßten die Steuerschulden erstmal in Griechenland festgestellt und auch nach Einspruchsverfahren Bestand haben.

Nur das funktioniert nicht in Griechenland und die Idee, andere Länder quasi zu illegalen Wegelagerern an griechischen Vermögen zu machen ist sowas von absurd ...

@22:58 von Bernd1

"Das gleiche gilt für die Nennung der Namen der reichen Griechen an deren Konto man will.
Die EU-Länder und die Schweiz warten auf diese Namen seit vielen Monaten,"

Wenn ich mich recht erinnere ist die jetzige Regierung noch keine 4 Monate in Amt.

Endlich kommt die Gretchenfrage!

Vielen Dank an die Griechen! Dieses Volk ist die Wiege der Demokratie. Und so ist es nur recht, dass dieses Volk uns nun die Gretchenfrage stellt, ob die EU wirklich die Wertegemeinschaft ist, die das Wohl möglichst vieler im Auge hat, oder aber eine Technokratie zur Maximierung der Kapitalerträge. Wenn man die Fakten a) Anwachsen des Privatkapitals, b) Anwachsen der geringfügig Beschäftigten, c) Anwachsen der Arbeitslosigkeit besonders unter Jugendlichen betrachtet, dann sieht doch jeder, dass nicht mehr das Gesamtwohl im Mittelpunkt steht. Die EU-Verträge aber sehen etwas anderes vor. Und das sollte Herr Schäuble mit seiner schwarzen Null auch endlich kapieren.

um 22:22 von Isganor

...und weigert sich, all ihre Wahlversprechen zu brechen...
"Schön das sie das so locker sehen."
Ihre Interpretation meines Satzes ist zwar möglich (ich gebe zu, schlampig formuliert), aber nicht intendiert. Gemeint war, dass sich Syriza weigere, ihre wesentlichen Wahlversprechen zu brechen, und nicht, ein paar zu brechen, aber wenigstens nicht alle.
Es geht im Übrigen nicht darum, ob ich eine Regierung mag, oder nicht. Ich versuche sachbezogen zu argumentieren. Überschuldung kann nicht mit noch mehr Krediten überwunden werden, sagt die aktuelle griechische Regierung, und ich stimme ihr zu. Eine geordnete Insolvenz, also ein Schuldenschnitt, in vernünftigem Umfang ist eine Lösung. Eine andere, die fixe Laufzeit eines Teils der Kredite aufzuheben. In England z. B. wurden solche 'ewigen Anleihen' ausgegeben. Totsparen jedenfalls ist keine Lösung.

@22:51 von Bernd1

Ohne Entschuldigung.
Sie sind - selbstverschuldet, weil nur in Mainstream-Medien informiert - nicht informiert:
Verlangt wird u. a. eine weitere Rentenkürzung. Ebenfalls kritisch kommentiert wurde das Programm, 200 Millionen Euro für die Unterstützung der Ärmsten zu investieren (ein Witz angesichts des Elends und der Summen, über die gesprochen wird!).
Von wenig Intelligenz zeugen Ihr Beitrag wie die Haltung der Bundesregierung.

Warum konkrete Zahlen nicht vorgelegt werden konnten, liegt auch an der von Merkel, Schäuble und Co KG bevorzugten Vorgängerregierung der konservativen Nea Dimokratia mit Samaras: Die haben - neben dem Toillettenpapier - auch alle Computer und damit alle Daten nach Ihrer Wahlniederlage entwendet.
Wie sollen Daten geliefert werden?
Ich hätte diese Vorgängerregierung wegen Sabotage angeklagt (wie es für die Regierung Kohl angemessen gewesen wäre, die ebenso verfuhr).

Beschimpft wird eigentlich nur eine Seite in deutschen Medien: Griechen.
Nachdenken!!!

um 22:35 von Bernd1

"Was hat das mit "ökonomischer Vernunft" zu tun wenn diese Regierung ihre Bevölkerung in den endgültigen Ruin und absolute Armut stürzt."
Wenn es so wäre, wie sie es formulieren, hätten sie Recht. In Wirklichkeit wird umgekehrt ein Schuh draus. Der endgültige Ruin folgt aus der bisher aufoktruierten Austeritätspolitik. Diesen gerade möchte Syriza vermeiden. Keine neuen Kredite, sondern Schuldenschnitt oder Aufhebung der Laufzeit von Krediten, also 'ewige' Anleihen sind mögliche Lösungen.
Übrigens wachsen die Schuldenberge der anderen Austeritätsopfer weiter. Portugal, Spanien, Irland, das geht alles gründlich schief.

Selbstbetrug

Die EU hat die Lügen und Beschönigungen Griechenlands beim Eintritt in den Euro akzeptiert.
Damit hat Griechenland gewonnen und wir müssen alles bezahlen.
Was bleibt ist die Verantwortlichen von damals wegen Betruges ins Gefängnis zu stecken.
Mehr bleibt uns wohl nicht.

Was wirklich wichtig ist

Habe gerade in Arte eine Dokumentation über Menschen gesehen, die von Geburt an blind und taub sind. Welch ein Schicksal.

Dabei kommen schnell Fragen hoch:
- Was ist der Mensch?
- Wofür leben wir?
- Wie würde es mir gehen?

Danach in die Nachrichten geschaut und es kommt nur ein Gedanke hoch: Von welchen Menschen werden wir eigentlich regiert? Was sind deren Werte? Christlich? Das ich nicht lache!

Es gibt doch wirklich wichtigeres. Schenkt den Griechen ihr Geld und beendet den ewigen Tanz um das goldene Kalb. Reißt euch das Herz aus Stein aus dem Leib und verbrennt die Krämerseele.

In Griechenland (vom Rest der Welt ganz zu schweigen) hungern Menschen, fehlt die Krankenfürsorge usw. Wer selber beobachten kann, kann diese Liste fortsetzen.

Und die Steuerleute der Staaten reden über Geld.
Welch eine Perversion der menschlichen Existenz!

Ich möchte religiös sein und zu einem Racheengel beten.

SOS: Unsere Vernunft und Ethik verliert gegen Gier und Krämerseelen! Kein Amen!

In der Euro-Gruppe liegen die Nerven blank -

ein 100% zutreffender Leitsatz: denn Herr Varoufakis weiß , er bekommt auf jeden Fall das nötige Geld aus der EU, egal wie viel er will. Denn die derzeitigen EU-Chefs wissen, dass anderenfalls sich Herr Putin und Herr Xi in Griechenland festsetzen und Frau LePen die Leading Position in der EU übernimmt. Ja, liebe derzeitige EU-Chefs: das ist der Fluch der bösen Tat ... ihr hättet niemals eigenmächtig die EU in der jetzigen Form schaffen dürfen, ohne die EU-Bürger vorher zu fragen, wie sie sich die Rahmenbedingungen und Struktur der EU vorstellen und wünschen..

Dampfplauderer

Ankündigungen, Versprechungen, Vertröstungen...

Diese Links-/Rechtsextremistische Regierung besteht nur aus heisser Luft.

Hätten einige sich nicht schon so kategorisch festgelegt (kein Euroaustritt von Gr), hätten Varufuckis und Tsiprats nicht so ein leichtes Spiel, die andern Euroländer so vor die Wand laufen zu lassen.

Was für ein unwürdiges Spiel. EU-Europa macht sich komplett lächerlich und es werden Mengen von Arbeitsstunden verschwendet.

Ich verzeihe das Merkel und Co nur, wenn dies ein psychologischer Trick ist: Die Märkte in Sicherheit wiegen bis zu dem Wochenende, wo Griechenland unerwartet aus der Eurozone entlassen wird.

re sagbar

" Ebenfalls kritisch kommentiert wurde das Programm, 200 Millionen Euro für die Unterstützung der Ärmsten zu investieren (ein Witz angesichts des Elends und der Summen, über die gesprochen wird!)."

Da wurde nicht kritisch kommentiert, was Zweck des Programms war, sondern die Tatsache, dass einseitig und gegen Verabredungen Ausgabenentscheidungen getroffen wurden.

Und gar nicht so witzig ist, dass es dabei der griechischen Regierung nicht primär um die Ärmsten ging, sondern um eine populistische Demonstration: Guckt mal alle, wie wir machen was wir wollen und ohne die Troika zu fragen.

Die Mühlen mahlen langsam aber

sie mahlen und es ist Licht am Horizont.....
so langsam kapiert auch der Letzte , dass Griechenland einfach Pleite ist ........

re pnyx

"Übrigens wachsen die Schuldenberge der anderen Austeritätsopfer weiter. Portugal, Spanien, Irland, das geht alles gründlich schief."

Die Zahlen sprechen eine andere Sprache.

Alle drei Länder liegen zwar 2014 noch über dem Maastricht-Kriterium von 3%, aber allesamt WENIGER als in den Jahren zuvor.

Das Papier nicht wert....

Selbst wenn auf dem Papier (der "Liste") die Massnahmen zur Zufriedenheit Aller ausfallen würden - wer soll nach dem bisherigen Verlauf der "Verhandlungen" der griechischen Regierung glauben, dass die Reformen - nach Eingang der nächsten Hilfstranche - auch wirklich umgesetzt werden?

Schäuble trifft mit seiner Ironie den Nagel wieder einmal auf den Kopf!

W-W um 19:03

Mit Verlaub: das ist doch Unsinn.
Die griechische Regierung hält sich seit zwei Monaten an keine Vereinbarung.
An der Ausgangslage hat sich nichts geändert und niemand "denkt sich neue Forderungen aus".

GRE hat es ausschliesslich selbst in der Hand, ob es sich helfen lassen möchte, den Ruin abzuwenden.
Alles andere sind Ablenkungsmanöver.

Warum immer Griechenland?

Den Griechen geht es gut. Sie haben zu essen, zu trinken und ein Bett zum Schlafen. Viele andere Menschen haben das nicht. Kümmern wir uns um diese Menschen und lassen die Griechen Griechen sein. Es bringt einfach nichts. Die Not in der Welt ist größer als in Griechenland. Denken wir nur an die katastrophale Lage in Afrika.

Wie wahr, wie wahr.

Mit diesen Leuten kann man nur verlieren aber nichts gewinnen.

Welch ein Unsinn!

Wer etwas bezahlt erwartet auch eine Lieferung. Es sei denn ein Geschenk wird überreicht. Selbst dann wird ein Dankeschön erwartet.

Am 25. April 2015 um 01:06 von karwandler

Bedeutet das nicht einfach nur, dass die Länder langsamer Schuldenberge auftürmen?

So muss es laufen.

Wer nicht mitmacht ist eben draußen.

@Norge 3 um 19:41

Na, das ist ja mal ein klarer Standpunkt.
Erpressung als Staatsräson.
Lustigerweise liegen Sie indirekt nicht ganz falsch, denn der griechische Poker zielt tatsächlich auf eine alternativlose europäische Position.
Weniger der vermeintlichen Reparationsansprüche wegen, vielmehr aber aufgrund der Unsicherheit bezüglich der Folgen eines Grexit.
Stand heute bin ich aber guter Dinge, dass Europa sich nicht beirren lässt und die Spielregeln betreffend Griechenland im Falle eines Falles anwenden wird.

re W_W:

"Immer wenn Griechenland ein paar Schritte vorwärts macht, ..."

Wenn Griechenland denn überhaupt mal einen Schritt machen würde, wären die restlichen Europäer ja schon glücklich. Bisher grenzt das, was uns die Herren mit den lässigen Sakkos präsentieren, ja eher an Arbeitsverweigerung. Reformansätze? Fehlanzeige.

Warum immer Griechenland? Den

Warum immer Griechenland?

Den Griechen geht es gut. Sie haben zu essen, zu trinken und ein Bett zum Schlafen. Viele andere Menschen haben das nicht. Kümmern wir uns um diese Menschen und lassen die Griechen Griechen sein. Es bringt einfach nichts. Die Not in der Welt ist größer als in Griechenland. Denken wir nur an die katastrophale Lage in Afrika.
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Ja eben, damit es in Griechenland nicht auch soweit kommt wie in Afrika.

Genau diese Meinung vertrete

Genau diese Meinung vertrete ich auch.
Kredite vergeben ohne groß an den Zinsen verdienen zu wollen.
Nur das bekommen die Euro-Länder nicht hin.

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