Ihre Meinung zu: EU leitet formelle Beschwerde gegen Gazprom ein

22. April 2015 - 13:21 Uhr

Die EU-Kommission macht Druck im Streit mit Gazprom. Brüssel leitete dem russischen Gasriesen eine formale Beschwerde zu und drohte mit einer Milliardenstrafe. Der Vorwurf: Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung.

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Kommentare

Politisch motiviert?

Mich erschleicht der Verdacht, dass da Vorgehen der EU gegen Gasprom politisch motiviert ist. Der Konflikt mit Russland und so manch griechischer Weg spielen eine Rolle im Hinterkopf. Die EU-Kommission sollte sich doch um die eher sichtbaren Missbräuche kümmern - in der EU. Gasprom sitzt in Russland und da kann die EU verhängen und fordern was sie will. Noch ist Russland ein souveräner Staat und nicht Teil der EU. Und genau deswegen wird das Gasprom wenig interessieren. Ja, was passiert denn, wenn Russland den Gashahn zudreht? Da wird es in Europa verdammt kalt und finster.

Welch eine Farce

Mich würde es nicht wundern wenn Gasprom etwaige Strafen in der einen oder anderen Art einfach auf den Gaspreis draufschlägt. Dann müssen wir letztendlich mehr für unser Gas zahlen und das nur wegen des Brüsseler Affentheaters. Die ganzen Politfürsten brauchen sich jedoch nicht zu sorgen, werden sie doch von der arbeitenden Bevölkerung mehr als üppig für ihre Eskapaden entlohnt.

Ja klar. Da geht es natürlich

Ja klar. Da geht es natürlich nur um den "fairen Wettbewerb" ...

Diese EU-Kommission wäre selbst als Karnevalsverein noch ein Witz.

Was soll das

Die EU muss bei Gazprom kaufen weil kein anderer da ist, aber müssen die an die EU verkaufen?

Gehört Russland jetzt zur EU,

dass man in Brüssel glaubt, es gehöre zum Geltungsbereich der EU-Gesetze?

Wie bitte?

" Gazprom verletzte nach dem vorläufigen Ergebnis der Untersuchung die EU-Wettbewerbsvorschriften"

Gehört Russland schon zu EU? Was haben die EU-Vorschriften bitte mit Russland zu tun?

Will EU Zwischenhandel erzwingen?

"So hätten Großkunden erworbenes Erdgas nur zum Teil in andere Länder weiterverkaufen dürfen. Mit diesen Ausfuhrverboten habe Gazprom in fünf Ländern überhöhte Preise verlangen könne."

Und die Großkunden hätten ihr Gas natürlich zum Einkaufspreis weitergegeben... verstehe.

Die Konsequenz der Beschwerde dürfte sein, dass alle Länder denselben, höheren Preis bezahlen müssen. Dann können sie auch beliebig untereinander tauschen.

Wie viele Anbieter von Gas gibt es überhaupt in Europa?

Durchblick

Im letzten Jahr wurden die Verhandlungen mit Gazprom auf Eis gelegt. Inzwischen hat man geprüft, ob, wie von Kanada angeboten, eine Belieferung mit Gas aus Kanada möglich ist.
Im Klartext heißt das, wenn Gazprom sich nicht kooperativ verhält, wird die EU zumindest einmal einen Teil des benötigten Gases in Kanada kaufen. Kanada hat die größten Gasreserven der Welt und es wäre für Kanada ein Segen. Im Gegenzug wäre es natürlich für Russland eine Katastrophe. Das Verhalten Russlands im letzten Jahr sowie unterschwellige Drohungen beschleunigen dieses Verfahren.
Russland wird erkennen müssen, dass nicht nur sie viel Gas haben. Putin, ein Großaktionär bei Gazprom, wird nicht erbaut sein aber Wirtschaftslehre ist halt nicht gerade seine Paradedisziplin.

Eigentor oder polit. Mißbrauch?

"So hätten Großkunden erworbenes Erdgas nur zum Teil in andere Länder weiterverkaufen dürfen. Mit diesen Ausfuhrverboten habe Gazprom in fünf Ländern überhöhte Preise verlangen könne."
Die Kommission dürfte doch das Prinzip des "Drittlandverbots" aus eigener Praxis kennen. Genauso die Praxis, daß Premiumkunden auch Premiumkonditionen bekommen.
Das bekanntste Gegenbeispiel ist doch Apple.
Deren Geräte kosten in China, dem Herstellungsland, wesentlich mehr als in den USA. (Marktmißbrauch oder verbotene Subventionen?)
Wer jetzt hierzulande versuchen sollte, z.B. bei eBay ein Gerät von Apple zum US-Preis zu kaufen erhält die Meldung "kein Versand nach Deutschland". (bei Profisellern) Zum Schutz der überhöhten Preise hier?
Kurios wird es, wenn man nach Schweden fährt. Dort kann man ohne Probleme in den USA einkaufen.
Wenn das kein Marktmißbrauch ist! Allerdings muß die Kommission noch geschaffen werden, die sich mit Apple anlegt.

Da zeigt sich

einmal mehr, wie klamm es in der EU zugeht und wie man die bisher sicheren Gaslieferungen politisch motiviert durch die vsa in eine unsichere Gasnichtlieferungsform wandeln möchte. Das einzige, was die von Gasprom machen sollten ist sich darüber zu amüsieren. Hinter diesen Absichten zu stecken scheint definitiv die avisierte Absicht von Gasprom, die Anlandung in die Türkei und den Gastransit via Greece zu erwägen. Das dabei die Abhängigkeit der EU von der Türkei im Raum steht, das scheint selbige zu stören. Wie sagt man so schön, wer nicht will, der hat schon... Gasprom hat mehr als genug Gas zu liefern und über kurz oder lang auch an der ohnehin kriselnden EU vorbei.

Ach nee

Das fällt jetzt nach wie viel Jahren auf. Soviel ich mitbekommen habe war Gazprom bis dato nach normalen marktwirtschaftlichen Regeln und in allen Lagen ein zuverlässiger Lieferant. Könnte es sein, dass jetzt endlich (auf besonderen Wunsch) Fracking-Gas großflächig in den Markt gedrückt werden soll koste es was es wolle. Erst wenn dieser Konkurrent aus dem Markt gedrückt ist hat Fracking-Gas eine Chance. Soviel ich gehört habe, sollen die Fracking-Gas Firmen durch den niedrigen Preis große finanzielle Probleme haben. Weis da jemand was näheres?

Chinesen und Inder

wird's freuen. Dorthin wird Gazprom dann nämlich zukünftig das Gas verkaufen, weil sie mit uns ständig nörgelnden, knausernden und vertragsbrechenden (französische Schiffslieferung!) Europäern keine Geschäfte mehr machen wollen. Und bei uns werden Kohleöfen und Briketts wieder in Mode kommen.

Die EU hat allem Anschein nach noch nicht erkannt, dass sie auf der Nehmer- Seite der Gas-Pipeline steht und sollte daher mit "formellen Beschwerden" oder aberwitzigen Forderungen vorsichtig sein, weil diese ganz schnell nach hinten losgehen.

Russland, respektive Gazprom, ist bislang nicht nur ein zuverlässiger, sondern, was die Monopolstellung als Gaslieferant anbelangt, auch ein absolut fairer Handelspartner gewesen, der bislang immer zu verträglichen Preisen lieferte.

Die Aufzählung derer, die sich hier "beschweren" spricht Bände- da geht es wohl eher um politische Ziele und Absichten, als um preisliche Schieflagen… .

Was soll das für ein "Wettbewerb" sein ?

Es ist immer das gleiche Gas, es soll nur ein vermehrter Zwischenhandel erlaubt werden und der macht im Regelfall vor allem die Zwischenhändler reich.
Die Reaktion von Gazprom wäre auch klar: das Gas würde generell teurer. Für den Endkunden wäre dann überhaupt nichts gewonnen.

re karabass

"Gehört Russland schon zu EU? Was haben die EU-Vorschriften bitte mit Russland zu tun?"

Es geht auch nicht um Russland, sondern um ein Unternehmen, das in der EU tätig ist.

Scheint eine schwierige Unterscheidung zu sein, wenn man sich diese Kommentare anschaut ...

Welcher Wettbewerb?

lt. der Verträge darf ein Gasprom-Kunde das Gas nicht an andere Gasprom-Kunden weiter verkaufen.

Also:

ein Kunde verhandelt mit Gasprom günstige Konditionen (weil noch andere Verträge ein Rolle spielen, eine entsprechende Menge abgenommen wird, weil die Zahlungsmoral perfekt ist, die Zusammenarbeit fluppt etc etc).

Ein anderer Kunde macht einfach unglaublich viel Schwierigkeiten, bezahlt seine Rechnungen sehr spät und am Ende gar nicht.

Und weil der erste Kunde den Lieferanten nicht so gerne mag, hat er nichts dagegen, wenn er auf der offenen Rechnung sitzen bleibt und ärgert ihn, indem er dem anderen Kunden das Gas weiterverkauft.

Man hebelt damit jede Möglichkeit aus, dass der Lieferant je sein Geld bekommt.

Und das nennt man dann "Wettbewerb"?

Wettbewerb wäre es, wenn Gasprom irgendwie verhindern würde, dass die EU ihr eigenes Gas verkaufen würde...

Aber bitte: Straft Gasprom - kauft woanders! Vielleicht bei einem "Wettbewerber"?

re tapetenkniffo

"Absicht von Gasprom, die Anlandung in die Türkei und den Gastransit via Greece zu erwägen."

Den Transit wohin? In die EU.

Was sich dadurch ändert muss wohl Ihr Geheimnis bleiben ...

Am 22. April 2015 um 13:43 von sprutz

Ja , weil kein anderer da ist

EU geht gegen Gazprom vor.....

Das ist doch ein Joke.Im jiddischen nennt man ein solches Bestreben wohl Cuzpe.Sich selber schlecht benehmen und andere Abmahnen.
Die EU machte auf Bulgarien Druck,damit dieses Southstream-Geschäft nicht zustande kommt.Der Mißbrauch der Marktbeherrschenden Stellung-Vorwurf bezieht sich darauf das die osteuropäischen Länder von Gazprom importiertes Gas nicht weiter exportieren sollen.Naja,wie sehen hier denn internationale Gepflogenheiten aus ?

Das ganze schmeckt nach Verlängerung der NATO/EU-Sanktionen gegen die Gasfirma an der übrigens auch eine US-Bank beteiligt ist.

Nur auf dem Gasmarkt ?

"dass die Wahrung eines fairen Wettbewerbs auf den Gasmärkten von größter Bedeutung sei"

Das Geschäftsmodell von Gazprom ist dasselbe, das seit Jahrzehnten "erfolgreich" von Pharma- oder Automobilkonzernen angewendet wird.

Auch sie verkaufen ein und dasselbe Produkt in verschiedenen EU-Ländern zu höchst unterschiedlichen Preisen.
Und auch bei diesen Produkten werden Reimporte durch allerlei Maßnahmen behindert oder verunmöglicht.

Mir unverständlich, warum das bei Gazprom nun illegal sein soll.

@14:08 von gregorlloret

"Ja , weil kein anderer da ist"

Ich glaube sie haben den gesamten Asiatischen Markt ausgeblendet.

Maßlose Selbstüberschätzung

in Brüssel bei der EU.
Einfach nur traurig und lächerlich.

@ LLogik 67

Ich weiss ja nicht, wie Sie auf Kanada kommen. Lt. Handelsblatt liegen mindestens 10 Staaten vor Kanada und Russland unangefochten auf Platz 1 der grössten Gasreserven. (Handelsblatt vom 27.03.2012).

Wirtschaftslehre ...

Gas über Pipeline aus Russland
oder Gas (womöglich Flüssiggas von sonstwo)... Eine Frage der Kosten.

Und vor allem der Zuverlässigkeit. Denn entgegen aller Schreie... Russland hat immer zuverlässig geliefert. Immer.

Fragen Sie mal die deutsche Wirtschaft, was sie davon halten würde, künftig viel mehr für das Gas zu bezahlen (vom Privatkunden mal abgesehen).

Russland hat in den EU Staaten Gas nie als politisches Druckmittel eingesetzt. (Ihr macht was, was uns nicht gefällt, wir liefern nicht mehr).

Und: bezahlt oder wir liefern nicht mehr ... das ist keine Drohung, das ist Alltag in allen Branchen.

Ich weiss nicht ob man das aufgeben sollte.

EU-Beschwerde bei Gazprom wegen Marktmissbrauch

Gazprom hat laut EU-Kommission seine marktbeherrschende Stellung als Erdgaslieferant missbraucht und acht osteuropäischen Abnehmern die Weiterleitung entgegen den EU-Richtlinien untersagt. Dadurch mussten fünf Länder überhöhte Preise zahlen. Der russische Gasriese widerspricht diesen Vorwürfen.

In den bisherigen Verhandlungen wollte Gazprom nur unzureichende Zugeständnisse machen. So erhielt das Unternehmen nun eine offizielle Beschwerde und muss mit einer Strafe von 10 % eines Jahresumsatzes rechnen (7 Mrd. €). Zunächst gilt es, die Stellungnahme von Gazprom innerhalb drei Monaten anzuwarten.

Vergleicht man die Gaspreise von mitteleuropäischen Ländern mit denen in Osteuropa, fällt ein deutlicher Preisunterschied auf. Bei geringerer Entfernung zum Gasproduzenten sind die Preise wesentlich höher und die Auflagen der Weiterleitung einschränkend. Die Vorwürfe an den russischen Gasriesen sind also belegt. Auf Dauer hilft wohl nur eine Trennung von Gazprom als Lieferanten.

Was, wenn Gazprom nicht zahlt?

Aus den Verhandlungen mit Putin sollte man gelernt haben, dass er nur verhandelt, wenn er verhandeln will, und zwar nach seinen "Spiel"regeln. Das ist eins zu eins auf Gazprom zu übertragen.
Wir sollten hier einfach lernen, unabhängiger von Rußlands Gas zu werden, auch ohne Fracking. Wenn man selbstständig(er) ist, ist man nicht erpressbar.
Stecken wir Geld in Forschung und alternativen Energien!

Kanadisches oder US-Frackingas

als "Alternative" ist gar nicht so einfach, und vor allem nicht kurzfristig, zu bekommen. Es fehlt an der nötigen logistischen Infrastruktur - weder existieren in Europa genügend Häfen mit Gastankerentladevorrichtungen, noch gibt es eine Pipeline von Kanada nach Europa.

Eher scheint mir, daß man einheimisches Fracking mit allen Mitteln durchdrücken will. Das Volk ist dagegen - dann soll es frieren. Irgendwann werden dann selbst die hartnäckigsten Frackinggegner kapitulieren, hofft man in Brüssel wohl.

@13:53 von LLogik 67

"eine Belieferung mit Gas aus Kanada möglich "

Eben nicht jedenfalls in Größenordnungen wie EU das Gas benötigt. Zumal es sehr Teuer ist das Gas zu verflüssigen. Und es Reichen keine 10.000 Gastankschiffe von der Kapazität (Ladevolumen) aus um die benötigten Mengen zu transportieren.

GEMA und IHK

Als Privatperson ärgert mich die Macht der GEMA. Wie wäre es, wenn sich die EU hier um einen anderen Lieferanten kümmert?

Als Geschäftsmann ärgert mich die IHK. Wie wäre es, wenn füe diese Zwangsmitgliedschaftsorganisation eine Alternative geschaffen wird.

Und überhaupt: Microsoft wurde auch verklagt und verurteilt. Die Strafgebühren hat die EU kassiert, wir als Geschädigte haben nichts zurückbekommen.

Wer schützt uns eigentlich vor dieser EU?

Die EU wurde unter anderem gegründet, um ein friedliches Zusammenleben der Völker zu erleichtern (so jedenfalls die Sonntagsreden). Sie wurde aber nicht gegründet, um die Geldgier irgendwelcher Bürokraten zu befriedigen.

Also was soll das Gerede? Friedliche Zusammenarbeit mit Rußland nützt den Bürgern mehr, als dieser willkürliche Krakeel mit Gazprom.

@14:18 von Helmut Baltrusch

Sie können eben nicht anders. Sei's drum. Aber: "Auf Dauer hilft wohl nur eine Trennung von Gazprom als Lieferanten" ist doch sehr grenzwertig.
Ausgerechnet von dem Lieferanten, der immer, auch unter übelsten politischen Vorzeichen, pünktlich geliefert hat? Damit wir dann voll abhängig werden von den großen Kartellen? Und von Fracking etc.? Oder von den lieben Handabhackern und Auspeitschern, die gerade wieder ihren bejubelten Beitrag leisten?

Die EU und ihre Protagonisten geben sich

immer mehr der Lächerlichkeit preis. Das Blöde ist, das geschieht in uns aller Namen, weil wir gehören irgendwie dazu. Wie sich wehren? An der Wahlurne...friedliche Demonstrationen...Petitionen...

@14:18 von Helmut Baltrusch

***Auf Dauer hilft wohl nur eine Trennung von Gazprom als Lieferanten.***
Viel Glück beim suchen eines neuen Lieferanten,der auch liefert wenn das Geld mal nicht so locker sitzt.Siehe UK.Und ob es dann auch noch so billig ist wie jetzt sei auch dahin gestellt.

Wann verklagt die EU sich selbst?

Gazprom mag eine Monopolstellung haben und viele Staaten profitieren von Sonderkonditionen und haben im Gegenzug Auflagen akzeptiert. Das nennt man weitläufig einen Vertrag im gegenseitigen Interesse, der freiwillig zustande kommt.
Aber das ist ja nach dem Willen der EU bald Vergangenheit, da die mächtige EU Druck auf Russland ausüben will, indem alle EU-Staaten zukünftig gemeinsam zum selben Preis einkaufen sollen. Das nenne ich Monopolmissbrauch, da wird wohl die EU sich selbst auf viele Milliarden verklagen müssen, die dann in Brüssel verramscht werden können.

....

Energie-Union besteht nur auf dem Papier, die EU-Staaten sind damit vom russischen Erdgas abhängig und die EU-Kommission will den russischen Gazprom-Konzern aus Kartellrechstgründen verklagen.

"Vergleicht man die Gaspreise von mitteleuropäischen Ländern mit denen in Osteuropa, fällt ein deutlicher Preisunterschied auf. Bei geringerer Entfernung zum Gasproduzenten sind die Preise wesentlich höher und die Auflagen der Weiterleitung einschränkend"

Den Gas nehmen wa von den Russen nur weil a) es keine Alternativen gibt oder b) die Alternativen wesentlich teurer sind.

Ich hätte ma gern von TS eine Karte angezeigt bekommen wo man sieht wieviel die jeweiligen Länder für Gas bezahlen und wieviel Gasprom in die Infrastruktur investierte.

@Helmut Baltrusch

"EU-Beschwerde bei Gazprom wegen Marktmissbrauch"

Es ist doch albern hier zu fordern,die Trennung
vom Lieferanten Gazprom.Von wo soll denn die dt.Wirtschaft und die ges.europäische Wirtschaft das benötigte Gas bekommen?
Wollen Sie Fracking-Gas bezahlen.Na da
werden Sie aber dann am Jahresende mal
vergleichen können,um wieviel mehr Sie Gas löhnen mussten.Desweiteren fehlen die Häfen in Deutschland,damit Fracking-Gas angelandet werden kann.Wenn Gazprom
8 Abnehmern in der EU die Weiterleitung untersagt hat,dann ist dies Gazproms eigene Entscheidung.Russland gehört nicht zur EU und man sollte hier nicht glauben,dass man Russland von Seiten der EU drohen kann.Frankreich hält entgegen der ausgehandelten Verträge schon zum grössten Teil bezahlte Schiffe zurück und
Brüssel möchte hier ein auf Härte zeigen.
Ich glaube nicht,dass die EU ein wirklicher Tiger ist.Auf dem Papier wohl,aber in der Realität weniger.Hier soll nur gedroht werden,weil Griechenland mal der Verteiler
werden soll.

Kann sich Russland auch über die EU beschweren?

Die Vorwürfe sind lächerlich und klar politisch motiviert. Deutsche Pharma- und Autokonzerne umgehen den Wettbewerb um "Hochpreismärkte" wie den Deutschen zu schützen. Der VW Golf kostet in Spanien ein Fünftel weniger. Versuchen sie aber doch mal als Deutscher einen VW Golf in Spanien zu kaufen! Der Händler riskiert seine Lizenz falls er das Geschäft macht! Dieselben Medikamente werden in Deutschland zu höheren Preisen verkauft als in Süd- oder Osteuropa! Außerdem steht Gazprom ja nicht in Anbieterkonkurrenz. Ohne das Weiterverkaufsverbot müsste Gazprom für die ganze EU einen (höheren) Einheitspreis verlangen. Die EU Kommission sitzt in Brüssel, die Winter sind mild und die Beamten haben es wohl schön warm. Sonst verstehe ich nicht, warum man den einzigen nennenswerten Anbieter mit Macht vom EU Markt drängt. Die Süd- und Osteuropäer gucken dann im wahrsten Sinne des Wortes in die Röhre! Stecken wieder die USA dahinter, nachdem es mit der Rubelspekulation nicht geklappt hat?

@Alter Simpel:"Die Reaktion von Gazprom (bei Erlaubnis ...

... des Zwischenhandels) wäre auch klar: das gas würde generell teurer. Für den Endkunden wäre überhaupt nichts gewonnen."

Das ist unrichtig. Die Durchleitung von Gazprom-Gas aus Polen, Tschechien und Deutschland zur Ukraine brachte keinen höheren Preise für den Endkunden mit gegenüber dem inzwischen von Russland geforderten Preis für die Direktabnahme.

Unabhängig von der Höhe des Gaspreises ist die Vorgehensweise vom marktbeherrschenden russischen Gazprom für den Wettbewerb im Absatzgebiet Europa einschränkend, nach den EU-Regeln unzulässig und strafbewehrt. Dementsprechend ist die Beschwerde der EU beim marktbeherrschenden Anbieter Gazprom begründet und nachvollziehbar.

Ist es Größenwahn oder Wichtigtuerei, dass die EU

meint, Google und Gazprom mit Milliardenstrafen drohen zu können?

Oder auch: "Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen- so heißt es schon in der Bibel (Johannes 8, 3-7).

@13:47 von stöberkarl & 13:49 von karabass

stöberkarl : "Gehört Russland jetzt zur EU, dass man in Brüssel glaubt, es gehöre zum Geltungsbereich der EU-Gesetze?"

Gazprom will in Europa verkaufen und hat sich damit an die europäischen Gesetze zu halten. Wollen europäische Unternehmen ihre Güter in Russland verkaufen haben sie sich auch an die dortige Gesetzgebung zu halten. Ist eigentlich ganz einfach.

@möbius:

"er VW Golf kostet in Spanien ein Fünftel weniger. Versuchen sie aber doch mal als Deutscher einen VW Golf in Spanien zu kaufen! Der Händler riskiert seine Lizenz falls er das Geschäft macht! "

Und wie überall gibt es Lücken!

Einfach eine nette abuela suchen die gibt einem das enpatronado. Dann mit der Spanischen"NIE" oder DNI kannst du das auto kaufen. Danach abmelden und gut ist kannste gleich mit dem spanien urlaub verbinden.

Und die Lücke die die EU schaffen will ist eben reverse flow. Damit finde ich den Klagegrund nicht gegeben aber man muss sehen das gerade ein Machtkampf zwischen EU und Moskau stattfindet.

Außenminister Lawrow & EU-Kommissarin Vestager haben recht

"Möglichen Diskussionen, mit dem Fall Gazprom versuche die EU mitten in der Krise gegenüber Russland Druck aufzubauen, trat EU-Kommissarin Vestager von entgegen: "Der Fall hat auch begonnen, bevor es irgendeine Diskussion oder Aktivität - oder wie auch immer man das nennen will - in der Ukraine oder der Krim gab."

Da hat Frau Vestager völlig recht, denn ich glaube Herr Oettinger hat in der Rolle des EU-Energiekommissars daran gearbeitet bestehende Verträge durch neue Gesetze auszuhebeln. Herr Lawrow hat das so kommuniziert:

"Der russische Außenminister Sergej Lawrow nannte die Anschuldigungen der EU "den unakzeptablen Versuch, neueste Regeln für den Energiemarkt der Union rückwirkend auf frühere Verträge anzuwenden."

Es wäre doch mal interessant zu schauen ob mit dieser Brüssler Taktik nicht irgendwelche STO Verträge oder sonstiger internationale Vertragsrichtlinien gebrochen werden. Falls nicht sollten die BRICS Staaten schnellsten neue Verträge für Partner der Westens aufsetzen...

Ironisch

Es ist schon Ironie wenn Gazprom jetzt vorgeworfen wird das sich die Abnehmerstaaten freiwillig (!) am Pipelinebau beteiligen zu eigenem Nutzen (verbilligtes Gas) - und jetzt dürften sie das Gas nicht einmal teurer weiterverkaufen! So eine Frechheit aber auch! Leider hat Gazprom derzeit keine Alternative auf der Abnehmerseite. Dies wird sich dann hoffentlich 2019 mit Turkish Stream und der Pipeline nach China ändern. Sobald die LNG Terminals an der Nordseeküste gebaut sind in 20xx (niemand investiert aktuell darin weil es nicht lohnt) dürfen wir so lange überteuertes Gas aus Nordamerika beziehen, bis die Wirtschaft bei uns Sturm läuft.

EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager

Frau Vestager, bitte überprüfen Sie die Wettbewerbsbedingungen des IWF seit der letzten Jahrzehnte und setzen Sie die Bürger "Ihres" "Staates" in Kenntniss was dabei herausgekommen ist.

Ich denke ich kennen Ihr Untersuchungsergebnis.

@ LLogik 67 um 13:53

"Im letzten Jahr wurden die Verhandlungen mit Gazprom auf Eis gelegt. Inzwischen hat man geprüft, ob, wie von Kanada angeboten, eine Belieferung mit Gas aus Kanada möglich ist.
Im Klartext heißt das, wenn Gazprom sich nicht kooperativ verhält, wird die EU zumindest einmal einen Teil des benötigten Gases in Kanada kaufen."

Dann wird Gazprom seine restlichen kooperativen Gaslieferungen einstellen und sich verstärkt und beschleunigt den anderen Marktteilnehmern der Welt zuwenden. Den Rest des Gases können dann die zutiefst kooperativen Kanadier an die EU "liefern"!

Denn bezahlten EU-Fachmann will ich kennen lernen der den Verbrauchern erklärt dass die Gaspreise NICHT signifikant steigen müssten, da die Lieferung aus Fern-West zum gleichen Preis o. sogar niedriger zu bewerkstelligen sind. Sollte die Preisfindung dann doch etwas nach oben schnellen bin ich mir sicher dass das Ding EU geeignete Maßnahmen hat um unkooperative Gas-Kunden zur "Kooperation" zu drängen!

@14:01 von jukep

„Das fällt jetzt nach wie viel Jahren auf. Soviel ich mitbekommen habe war Gazprom bis dato nach normalen marktwirtschaftlichen Regeln und in allen Lagen ein zuverlässiger Lieferant. Könnte es sein, dass jetzt endlich (auf besonderen Wunsch) Fracking-Gas großflächig in den Markt gedrückt werden soll koste es was es wolle.“

Sie haben die Meldung ganz gelesen?

Zitat:
„Das Verfahren läuft bereits seit zwei Jahren.“

Rechenkünstler - Subventionsgenie ??

um 15:00 von Helmut Baltrusch

"Das ist unrichtig. Die Durchleitung von Gazprom-Gas aus Polen, Tschechien und Deutschland zur Ukraine brachte keinen höheren Preise für den Endkunden mit gegenüber dem inzwischen von Russland geforderten Preis für die Direktabnahme."
.
Es wurde nicht teurer weil es von den Steuerzahlern der EU subventioniert wurde.
.
Gasperom zieht sich aus dem EU Markt zurück, ab 2019 wird man russisches Gas bei der Türkei kaufen können. Dann kann Brüssel die Türken verklagen !

Vom Regen in die Traufe?

13:53 von LLogik 67
Man kann natürlich, dieser Logik folgend, Gasprom ausbooten und das Gas aus Kanada und den USA beziehen.
Nur wird eines vergessen! Bei dem Widerstand, der sich gerade dort wegen der enormen Gefahren für die Umwelt in sensiblen Regionen regt, kann eines passieren:
USA und Kanada fahren ihre Förderung bis auf den Eigenbedarf zurück, und dann?
Geht eigentlich auch mal ein Blick über den Tellerrand in die Zukunft?

@Fregattenkapitän:"Hier soll nur gedroht werden, weil GR...

... mal der Verteiler werden soll."

Wenn das die russische Planung ist, müsste sich Gazprom mit der EU gut stellen, denn die müsste das Geschäft mit GR ja genehmigen. Der Streit um die marktmissbräuchliche Marktstellung des russischen Gasriesen geht ja schon über Jahre, ohne dass Gazprom ausreichende Zugeständnisse gemacht hätte. Die EU meint die berechtigte Beschwerde gegen Gazprom genau so ernst, wie z.B. die gegen Google. Mit politischen Motiven hat dies nichts gemein, sondern mit der Befolgung von EU-Regeln auf dem europäischen Markt. Das gilt für alle Unternehmen auf diesem Globus, die mit EU-Ländern Geschäfte machen wollen.

Marktbeherrschung

Da schrieb gerade einer: "... die Beschwerde der EU beim marktbeherrschenden Anbieter Gazprom begründet und nachvollziehbar..."
Nun ist Gazprom ja tatsächlich groß (Russland und seine Fördergebiete ja auch viel größer als es manch Scheinkundiger gerne hätte) aber zumindest 2012 schrieb das Bundeskartellamt:
" hat das russische Staatsunternehmen Gazprom einen Marktanteil von rund einem Drittel, das niederländische Staatsunternehmen Gasterra ebenso wie das norwegische Staatsunternehmen Statoil von rund 20%".
Bleiben noch weitere kleinere Anbieter mit rd. 30%. Und das soll endlich die bösen Russen vom lukrativen Markt vertreiben? Fracking etc. Bravo.

Welches Geheimnis?

14:08 von karwandler
Wenn, wie geplant, die Pipeline 2019 in Betrieb geht, kann Gasprom ganz legal den Transit über die Ukraine komplett einstellen, ohne daß sich für die EU etwas ändert.
Die Transitgebühren kassieren dann Türkei und Griechenland. Ist es DAS, was einige vieleicht stört?

Es ist doch ganz einfach.

Monopole sind unerwünscht. Und sie werden geahndet. Bei google, apple, microsoft ebenso wie bei VW, Aldi und eben nun auch Gazprom.

Ich kann da keine Einseitigkeit erkennen.

Wenig hilfreich

Warum gerade jetzt? Diese EU Initiative wird sicherlich nicht de-eskalierend wirken und nicht dazu beitragen, die Krim- und Ukrainekrise zu entschärfen.

Warum

Re. Baltrusch "Bei geringerer Entfernung zum Gasproduzenten sind die Preise wesentlich höher"

kostet ein VW Golf in Italien wesentlich weniger als in Deutschland?

@ Möbius

"Kann sich Russland auch über die EU beschweren?"

Warum sollte Russland das tun? Die EU hat sich doch auch nicht über Russland beschwert. Die Beschwerde richtet sich gegen ein privates Unternehmen, nicht gegen die russische Regierung oder das russische Volk.

Vor wenigen Tagen erst hat die EU eine Beschwerde gegen den in den USA beheimateten Konzern Google eingelegt. Wie hätten Sie es gefunden, wenn da jemand gefragt hätte: "Können sich die USA auch über die EU beschweren?"

Wenn Sie wirklich Schwierigleiten damit haben, kapitalistische Konzerne von Völkern zu unterscheiden, empfehle ich, mal wieder bei Marx nachzulesen, zum Beispiel zum Thema "Entfremdete Arbeit" in den "Ökonomisch-Philosophischen Manuskripten." (Marx-Engels-Gesamtausgabe. Bd. 3. S. 29).

Russland kann sich nur dann auf den Schlips getreten fühlen, wenn es eine direkte Verbindung oder gar Gleichsetzung zwischen den Milliardären und der russischen Regierung gibt. War es das, was Sie zum Ausdruck bringen wollten?

Am Ast sägen auf dem man sitzt!

Wenn die EU so weiter macht steht sie bald ohne GAS da und muss dies teuer auf dem Weltmarkt kaufen oder das teure umweltschädliche Fraking Gas der USA kaufen das der Welt nur schadet weil es auf diese Art gefördert wird.Kapiert die EU eigentlich gar nichts und vermischt hier Wirtschaft und Politik?

Durchblick 2

Die Belieferung aus Kanada ist kein Problem. Wieso auch, Öl bekommen wir auch nicht aus der Pipeline und da brauchen wir an Menge mehr.
Wir brauchen eine Alternative zu Russland und das Vokabular aus Moskau zwingt einen gerade zu.
Eines ist sicher, wenn Russland sich nicht besinnt und zur Normalität zurück kehrt, wird sich die EU anderweitig umsehen. Da hilft auch dann kein Schröder mehr, wenn er mit Putin in der Sauna sitzt.

Russland - EU

Wenn Russland in der EU Geschäfte machen will müssen Sie sich an unsere Regeln halten.
Da genau aber liegt das Problem...... In Russland gilt.....das Recht des Stärkeren!

Da können sich hier einige aufregen wie Sie wollen, ich finde es sehr gut wenn die EU das Selbstbewusstsein hat die Einhaltung unserer Regelwerte auch einzufordern!

Ich fürchte nur das mancher dem Druck nicht gewachsen sein wird!

EU leitet formelle Beschwerde gegen Gazprom ein,

Dieser Unfug mit den Sanktionen hört nicht auf!

Egal wie die "Sache" genannt wird.

Der Russe hat schon schlimmeres überstanden und gelernt.

Nur die unverbesserlichen "Stänkerer" haben nichts bzw. wollen nicht, was dazu lernen.

So sieht "Wirtschaftskrieg" aus; und wer wird am Ende der Verlierer sein?

owT.

Schwer verständlich, Ihre Argumentataion

15:00 von Helmut Baltrusch
"Unabhängig von der Höhe des Gaspreises ist die Vorgehensweise vom marktbeherrschenden russischen Gazprom für den Wettbewerb im Absatzgebiet Europa einschränkend, nach den EU-Regeln unzulässig und strafbewehrt."
Jetzt müssen Sie noch erklären, was daran marktkonform sein soll, daß deutschen Krankenkassen untersagt wird, z.B. Medikamente in Schweden einzukaufen, wo diese 30-40% billiger sind. (völlig indentische übrigens, wie ich aus eigener Anschauung kenne!)
Müßten wir als Patienten nicht gegen die "Marktbeherrschung" deutscher Pharmakonzerne auf die Strasse zu gehen?

@Tschuikow: "Es (das an die UA durchgeleitete Gas) ...

... wurde nicht teurer, weil es von den Steuerzahlern der EU subventioniert wurde."

Auch das ist unrichtig: Polen, Deutschland und die Slowakei leiteten das Gas an die Ukraine zum Einkaufspreis weiter. Subventionen wurden in der Tat nicht gezahlt; das waren nur Mutmaßungen.

Kein Zwang

Niemand wird gezwungen mit Gazprom Geschäfte zu machen. Die EU Kommission vergisst über den neuen gesetzlichen Regelungen die jetzt die "marktbeherschende Stellung" anmahnen, allerdings wichtige Dinge. (Wie soll es auch anders sein)

Die Investitionen Gazproms hätten von vielen Abnehmern nicht bewältigt werden können. Weder monetär noch durch Know-How.
Wenn man drüber hinaus die "überhöhten" Preise zur Disposition stellt sollte man sich auch ganz genau die Zahlungsmoral der betroffenen Länder anschauen.

Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit sind die höchsten Güter des Kapitalismus. Wo findet man die noch ?

Unsere Nichtsteuerzahler in der EU Kommission vergessen nur wieder dass der Geldbeutel letztlich entscheidet.

Claudia Bauer meint ....

die EU und Ihr Bürokraten treffen immer obstrusere Entscheidungen. Niemand zwingt die Osteuropäer Gas bei Gasprom zu kaufen.
Und wenn ich Verträge schließe haben sich beide Vertragsparteien daran zu halten.
Und ausgerechnet die Polen,wollten die nicht Flüssiggas von den Amis kaufen mit den von der EU spendierten Flüssiggasterminals.
Wieder einmal viel Theater um nichts,Hauptsache Rußland wird an den Pranger gestellt.

@RiedelEbb

"Mich erschleicht der Verdacht, dass da Vorgehen der EU gegen Gasprom politisch motiviert ist. ...Noch ist Russland ein souveräner Staat und nicht Teil der EU."

Die EU untersucht immer dort Marktgegebenheiten, wo sich Monopole oder Quasi-Monopole auftun. Ob es sich nun um eine ausländische oder um eine EU Firma handelt, spielt dabei keine Rolle.

Würden Sie das Vorgehen der EU gegen Microsoft, Facebook und Google auch als "politisch motiviert" bezeichnen und aufschreien, die USA seinen immer noch ein souveräner Staat?

@Helmut Baltrusch

"Die Vorwürfe an den russischen Gasriesen sind also belegt."

Der ukrainische Regierungschef hat vor ein paar Wochen lautstark gesagt das er ein paar Milliarden gespart hätte, weil er kein russischen Gas bezahlt hätte.
Das nur mal so nebenbei.
Die Zahlungsbereitschaft ist im Osten der EU sehr fraglich, gerade bei der Ukraine sollte man sich große Sorgen machen.

"Auf Dauer hilft wohl nur eine Trennung von Gazprom als Lieferanten."

Viel Spass bei der Suche und bei den Investitionen.
Gasterminals müssen dann gebaut werden und deutlich mehr Pipelines.
Ein besseres Verständnis zwischen den europäischen Ländern ist da billiger.
Aber davon will man nichts hören.
Lieber ein halbes Europa ganz, als ein ganzes Europa halb.

@stöberkarl - Die handeln IN der EU

"Gehört Russland jetzt zur EU,
dass man in Brüssel glaubt, es gehöre zum Geltungsbereich der EU-Gesetze?"

Gehört die USA zur EU oder warum gibt und gab es auch Verfahren gegen Microsoft, Google und Facebook?

War aber klar, das hier im Forum bei Russland gleich alles "politisch motiviert" und völlig unfair ist, währen es sich ja bei US-geführten Großunternehmen um pöse Unternehmenskraken handelt.

Gazprom nutzt seine Monopolstellung auf EU-Gebiet aus. Das wird untersucht. Nicht mehr und nicht weniger.

Die formelle Beschwerde an sich ist O.K.,

man wird ja sehen, was dabei herauskommt. Allerdings sollte die EU aufpassen, dass sich nicht ideologisch verstrickt was ihre Ukraine- und Russlandpolitik angeht. Man hat manchmal das Gefühl, die EU wurde von den USA auf Kurs gebracht und weicht nun davon nicht mehr ab ... diese sind dagegen neuerdings wesentlich flexibler und gerade dabei ihre erste Delegation von Unternehmern nach Kuba zu schicken, um mögliche Geschäftsfelder auszuloten. Die EU wäre also gut beraten sich wieder auf ihre Werte zu besinnen und eigenständig zu handeln. Steht die Aktion gegenüber Gazprom unter diesem Stern ist dagegen nichts einzuwenden.

LLogik 67

"Eines ist sicher,wenn Russland sich nicht besinnt und zur Normalität zurück kehrt,wird
sich die EU anderweitig umsehen"

Soll ich jetzt lachen oder weinen?Lachen darüber,weil ja die EU über so viele eigene Ressourcen verfügt und weinen darüber,dass
die EU sich anderweitig umsieht.Wohin will denn die EU sich anderweitig orientieren?
Etwa um das Fracking-Gas aus Amerika?
Das ist ein richtiger Brüller.Sie können gerne
dieses Gas teurer kaufen,ich nicht.Wenn Russland Europa den Hahn mit den benötigten Ressourchen für seine Wirtschaft zudreht,dann werden Sie mal sehen,wo Europa dann stehen wird in der Welt.Auch
ein Dauernörgler Russlands sollte mal zur Kenntnis nehmen,dass es auf dieser Welt
ohne russ.Ressourcen nicht geht und man sollte von wirtschaftlichen Dingen schon etwas Ahnung haben,denn gerade die Flugzeugindustrie in Europa und den USA
braucht Titan für ihre Flugzeuge,vom Gas und anderen Ressourcen ganz zu schweigen.
Wenn alles so einfach wäre,würde man Russland ignorieren.

Gleicher Preis !

@- helmut baltrusch :

Verstehen Sie denn NICHT ?

Der Gaspreis ist in d. von Ihnen besagten Fall durch EU-Deutschland subventioniert,
genauso wie d. Obst-Ernte , die für d.
katz war , wg.d. Sanktionen, auch erstattet !

Sie müssen schon tiefer bohren ,
um das perfide s

Eine Farss

laender wie die Ukraine haben Milliarden Schulden bei Gazprom , da ist es doch normal, das sich Gasprom in Verträgen mit Ihren Kunden versucht zu schützen , das das Gas z.B. weiter an die Ukraine verkauft.

Wenn das Wettbewerbswiederig ist, dann weiss ich nicht!

Ich kann auch nicht bei einem Lieferanten Mil. Schulden machen und dann beim Kunden des Lieferanten kaufen!

Hier geht es doch nur darum, wieder etwas gegen Russland zu suchen , was eigentlich jeder Grundlage entbehrt.

Wir sollten von Glück sagen , das Russland, nicht wie die EU , sich an geschlossene Verträge hält, ansonsten würden wir in kalten Buden ohne Strom dasitzen!

Die Herren Politiker sollten einmal versuchen zu denken und nicht nur auf Empfängen glänzen!

@Bernd39

"Das bekanntste Gegenbeispiel ist doch Apple.
Deren Geräte kosten in China, dem Herstellungsland, wesentlich mehr als in den USA. (Marktmißbrauch oder verbotene Subventionen?)"

So ein Blödsinn. Was geht uns der US-Markt oder China an?

Es geht hier um Ausnutzung einer Monopolstellung, wie bei Microsoft, Facebook oder auch dem Google-Verfahren.

Sie schreiben weiter: "Allerdings muß die Kommission noch geschaffen werden, die sich mit Apple anlegt."

Die Kommission hat sich auch schon mit Microsoft, Google und Facebook angelegt.

EU beherrscht den EU-Markt - egal was es kostet

Wenn sie genügend aus Chaos-Nahost, Kanada und USA importiert und das gelobte Fracking hier aktiviert. Der Donbass (Jusow-Feld) fällt ja im Moment aus bis zum Endkampf.

Die Verdrängung Russlands nimmt immer abenteuerlichere Formen an, beginnend bei der UA. Erst wollte man unter Oettinger keinen Lieferanten mit Leistungsbesitz (Energiepaket 3), dann stoppt man damit rückwirkend Southstream, was zu Aufforderungen führte seine Leitungen eben selbst zu bauen und zum so EU-konform geordneten Turkish Stream inkl. GRE-HUB und nun braucht man keinen Versorger, sondern einen Lieferanten für Großhändler und Spekulanten (u.a. um die UA revers zu retten und Russland mit dessen Gas um Markt und Absatz zu bringen).

Die Atomlobby freuts und wir bereiten uns auf den Import von alternativem Sonnenlicht vor, (nicht ohne gegen das Monopol der Sonne zu klagen).

Der niedrige Ölpreis zieht ja auch den niedrigeren Gaspreis nach sich, aber auch dafür werden wir den Putin noch rankriegen.

Druck ...........von wem ?

@-- helmut baltrusch :

Herr Baltrusch .................,

ES geht doch um d. Preis d. Gases ,
um Nichts Anderes ................,
Da ist jede Fa. frei, auch wenn nach EU verkauft wird ...........!
der Verk.-Preis unterliegt Nicht d. EU-Recht !
Siehe Pharma- Kartell , AUto-Kartelle u. ähnliche Konstrukte !
Ich sage Ihnen, es ist rein politisch motiviert, auf Druck von DRÜBEN !

Nicht Alles glauben !

@- helmut baltrusch :

Natürlich hängt man d. "Gas-Subventionen" NICHT an d. Große Glocke ,
d.h., das wird Nicht offiziell ausgewiesen , erscheint unter einem
anderen TITEL !
Sie müssen Nicht ALLES glauben, was Ihnen a. brüssel serviert wird !

@LLogik 67

Klar haben andere Länder in Übersee auch Gas!
Ist nur die Frage wer den Preis für das Gas bezahlt! Dieses muss verflüssigt werden, dann kommt der Transport per Schiff dazu. Wir brauchen dann auch noch die Terminals für die Entladung der Schiffe.
Das wird dann alles auf den Enverbraucher abgewälzt, und Gaspreis dürfte in die Höhe schnellen.
Wie sagte schon die ehemalige US Ministerin. Jetzt können wir endlich unser Gas in Europa verkaufen, man sieht ja das Russland die Verträge nicht einhält.
Wenn man jetzt sehr böse Gedanken hätte, könnte man schon fast behaupten, das diese Kriese im Osten der UA ein Glücksfall für die VStaaten sind. Jahrelang wollte deren Gas keiner in Europa, weil eben zu teuer!
Die größten bekannten Gasvorkommen liegen aber immer noch in Russland. Die sind nicht nach Canada ausgewandert!

Es gibt kein Alternative zum

Es gibt kein Alternative zum Russischen Gas in dieser Menge auch aus Kanada nicht, nur wenn wir 50 fache zahlen.

@Möbius

"Der VW Golf kostet in Spanien ein Fünftel weniger. Versuchen sie aber doch mal als Deutscher einen VW Golf in Spanien zu kaufen! Der Händler riskiert seine Lizenz falls er das Geschäft macht! "

Genau gegen diese Praxis gab es eine saftige Strafe der EU. Nun können Sie auch in Spanien einen Golf kaufen und nach Deutschland einführen.

Anders sieht es immer nur da aus, wo kein freies Händlernetz besteht, sondern die Händler Bestandteil der selben Firma sind, wie bei Mercedes.

@Julius M.

"Dieser Unfug mit den Sanktionen hört nicht auf!
Egal wie die "Sache" genannt wird."

Dann sprechen Sie ja wahrscheinlich auch von "Sanktionen" gegen die USA, wenn hierzulande Firmen wie Microsoft, Facebook und Gogle (wie schon geschehen) verklagt werden?

Sie sollten dann doch mal zwischen Marktmissbrauch eines multinationalen Großkonzerns und den Staaten, in dem jeweils diese Konzernkrake sitzt, unterscheiden.

@15:33 Helmut Baltrusch

"Mit politischen Motiven hat dies nichts gemein, sondern mit der Befolgung von EU-Regeln auf dem europäischen Markt. Das gilt für alle Unternehmen auf diesem Globus, die mit EU-Ländern Geschäfte machen wollen."

Die User 14:25 netille, 14:15 AlterSimpel, 14:07 tisiphone u.a. haben hier doch deutlich aufgezeigt, welche „Geschäftsmodelle“ hier in der EU mit deren Segen praktiziert werden, die das hier kritisierte Verhalten von Gazprom noch weit in den Schatten stellen.

Selbstredend, dass es hier ausschließlich um politische Motive geht, nämlich Gazprom und damit Russland schaden zu können- mit der Einhaltung von Wettbewerbsregeln hat das doch offensichtlich überhaupt nichts zu tun, weil sich Gazprom eindeutig an die Regeln und Verträge hält, respektive die Einhaltung (bspw. keine Weitergabe an Dritte) einfordert, wie kann man da anderes behaupten?

@Merkelgegner

"laender wie die Ukraine haben Milliarden Schulden bei Gazprom , da ist es doch normal, das sich Gasprom in Verträgen mit Ihren Kunden versucht zu schützen , das das Gas z.B. weiter an die Ukraine verkauft."

Das versteh ich jetzt nicht. Das könnte doch Gazprom egal sein. Zahlen müsste dann ja nicht die Ukraine an Gazprom, sondern etwa Ungarn oder Lettland.

Und: Auch Gazprom hat sich an die EU-Gesetze zu halten, wenn es hier Handel treibt, genauso wie alle anderen Firmen, gleich aus welchem Land sie kommen.

@ Sasquatch, 15:5O

Um Ihre Worte an user Möbius zu gebrauchen: "Wenn Sie wirklich Schwierigleiten damit haben, kapitalistische Konzerne von Völkern zu unterscheiden, empfehle ich,..." sich mit den Eigentumsverhältnissen von Gasprom zu befassen und zwar nicht Marx, sondern nur Wikipedias Informationen zu lesen.
Das wäre weniger demagogisch.

" In Russland ist Gazprom mit rund 445.000 Beschäftigten nach den Streitkräften der größte Arbeitgeber des Landes. Der russische Staat hält 50 Prozent und eine Aktie an dem Unternehmen und im Aufsichtsrat die Mehrheit der Sitze." (Wikipedia)

@Segler1967

Da gebe ich Ihnen voll Recht. Dem Preisdruck werden viele Verbraucher in der EU nicht gewachsen sein.
Da gibt es heute schon welche die überlegen ob sie essen oder heizen!

@Helmut Baltrusch

"Der Streit um um die marktmissbräuchliche
Marktstellung des russ.Gasriesen geht ja schon über Jahre"

Wenn der EU dies nicht gefällt,warum machen Sie das erst jetzt und beschwerden sich über Gazprom und drohen Russland mit Strafzahlungen?Europa stand es doch frei,kein Gas mehr aus Russland zu beziehen.Warum
bezieht Europa immer noch russ.Gas?Es liegt doch auf der Hand,dass Russland ein fairer
Partner ist und seine Verträge einhält.
Angebot und Nachfrage regeln auch heute noch den Preis oder sehen Sie das anders?
Jetzt kommt die EU mit solch einer Beschwerde.Griechenland ist mit Russland im Gespräch wegen der Verteilerstation und Griechenland täte gut daran,sich auch gegen weitere Sanktionen der EU gegen Russland zu stellen.Sie werden sehen,dass
diese EU Beschwerde nur ein Strohfeuer bleiben wird,denn wer dreht sich selber den Hahn zu,wo er das,was aus dem Hahn kommt,auch dringend braucht.

@13:41 von RiedelEbb

Gasprom sitzt in Russland und da kann die EU verhängen und fordern was sie will. Noch ist Russland ein souveräner Staat und nicht Teil der EU. Und genau deswegen wird das Gasprom wenig interessieren.

Gasprom ist aber in der EU tätig. Ansonsten bräuchten wir uns auch nicht darüber zu unterhalten, was Unternehmen wie google, facebook oder amazon so tun.

@Didi

"Die User 14:25 netille, 14:15 AlterSimpel, 14:07 tisiphone u.a. haben hier doch deutlich aufgezeigt, welche „Geschäftsmodelle“ hier in der EU mit deren Segen praktiziert werden, "

Die irren sich alle gewaltig. Gegen einige dieser Firmen wurden in ähnlichen Fällen teils horrende Strafen von der EU verhängt.

Nur weil das einige hier so rausposaunen, muss es noch lange nicht der Wahrhei entsprechen.

Für Sie muß es dann ja auch um "politische Motive" bei dem Verfahren gegen Google geben. Welche sind das denn da? - Russische?

@Fregattenkapitän

"Angebot und Nachfrage regeln auch heute noch den Preis oder sehen Sie das anders?"

Der Gesetzgeber sieht das in dem Moment anders, wenn sich ein Monopol gebildet hat.

Verstehe auch nicht, warum hier plötzlich so viele Foristen Partei für ein Unternehmen einnehmen, welches Milliardengewinne macht und doch nach lesart einiger, die jetzt hier so einen multinationalen Konzern verteidigen, immer gegen den bösen Kapitalismus und die bösen Konzernlenker wettern. Das passt doch nicht zusammen.

Gas aus Kanada wäre für die Verbraucher

viel zu teuer. WAs soll der Blödsinn. PUtin hat immer geliefert und es ist noch bezahlbar.

Gasprom oder Russen muss es

Gasprom oder Russen muss es egal sein was wir für Gesetze hier haben.Die verkaufen das Ware für bestimmte Preis und mit bestimmten Regeln (haben auch Recht dafür) und jeder selbst entscheidet kauft er das Ware oder nicht..Rest ist nur Propaganda

Ich versteh nur eines nicht

Wenn Russland Gas an die EU verkauft, dann hat Russland sich an EU Gesetze zu halten.

Super Argument. Da fragt man sich wer da eigentlich die Gasprom-Verträge unterschrieben hat.
Um das mal klar zu sagen: die EU Länder haben Verträge unterschrieben, die Bedingungen (u.a. Re-Import Regel) waren dann jahrelang ok, und dann mochte man den Inhalt aus politischen Gründen nicht mehr. Und dann hoppla-hopp... geht es vor Gericht.

Ja zapperlott... was sind das für Leute die Verträge für ganze Nationen mit Unternehmen schliessen, obwohl der Inhalt doch irgendwie gegen EU Regeln verstösst....

Ganz nebenbei noch was: als die NGOs in Russland (deutsche) wegen russischer Gesetze leichte Probleme hatten, war hier aber das Geschrei gross.

Also sieht das jetzt so aus:
Will Russland in der EU handeln, hat es sich an EU Regeln zu halten.
Wenn Deutsche in Russland tätig sind, hat Russland sich an die Regeln der EU zu halten?

@Fregattenkapitän:"Angebot und Nachfrage regeln ...

... auch heute noch den Preis..."

Ja, theoretisch ist das so. In der Praxis spielen auch viele andere Kriterien eine Rolle, die sich nicht nur auf den Vertrag zwischen Anbieter und Nachfrager beschränken. Im Falle von wettbewerbseinschränkenden Maßnahmen gelten natürlich auch die nationalen gesetzlichen Regeln und die der EU. Die Vertragsfreiheit muss diese Regeln zur Vertragswirksamkeit berücksichtigen.

Das weiß auch Gazprom, will sich aber als Monopolist die Handelsbedingungen möglichst selbst gestalten. Das haben auch andere Monopolisten so an sich, wird aber von der EU nicht goutiert, sondern bestraft. Die EU versuchte zwei Jahre auf dem Verhandlungsweg eine einvernehmliche Regelung. Nachdem eine Einigung nicht möglich erschien, folgte nun die berechtigte offizielle Beschwerde.

Mit zunehmender Belastung des russischen Gasgeschäftes werden die EU-Länder dem EU-Ziel nach mehr Unabhängigkeit der E-Versorgung auch in der Tat folgen, wohl schneller als dem Kreml das lieb sein kann.

Eu kann sich nur langfristig umsehen

es gibt nirgendwo soviel Gas, dass wir ohne russisches GAs auskommen würden.Das haben schon soviele Experten gesagt, dass ich mich mich manchmal frage, ob die LEute, die hier schreiben ausser seiner Meinung, eine andere akzeptieren.
1. gibt es nicht genug Gas
2.wird es teurer
3. will es hier Niemand.

@Hugomauser

"DerGesetzgeber sieht das in dem Moment anders,wenn sich ein Monopol gebildet hat".

Ich dachte bisher,dass Gazprom schon lange Geschäfte mit Europa gemacht hat und nun fällt es Europa auf,dass Gazprom ein Monopolist ist.Da kann man mal sehen,wie lange Brüssel braucht,bis es merkt,ach da ist ja Gazprom ein Monopolist.
Das viele hier für Gazprom mal eine Stange halten,hat nichts damit zu tun,dass man
insgesamt kapitalistsche Verhältnisse bejubelt,aber hier wird wieder gegen Russland Stimmung gemacht.Die EU sollte mal die Beine stillhalten,denn wenn sie der UA die Gasschulden,welche die an Russland hat bezahlen ,dann interessiert das Russland nicht,denn Russland hat geliefert und möchte dafür auch bezahlt werden.Wer sich
solche Freunde selber aussucht,der muss dann auch diese Freunde unterstützen,wenn diese Freunde Schwierigkeiten haben.Wir werden noch öfters für deren Schwierigkeiten aufkommen müssen.

Worum geht es eigentlich?

Wir haben einen Hauptgaslieferanten der fast ganz Europa zuverlässig mit Gas versorgt. Egal was auf der Welt passiert. Die Preise werden immer wieder neu ausgehandelt und eigentlich gibt es auch keine Probleme.
Mit einer Ausnahme: die Ukraine. Da gibt es in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen immer wieder Schulden, Forderungen nach Preisnachlässen.... Interessant ist insoweit der Zusammenhang der Forderungen der EU mit den Geschehnissen in der Ukraine. Die Gespräche zwischen der Ukraine und Gazprom wurden Mitte April auf unbestimmte Zeit verschoben, da die Ukraine sicher ist, ihr benötigtes Erdgas aus der EU zu bekommen. Deshalb wurde gestern auch in der Rada ein entsprechendes Gesetz verabschiedet. Heute nun mahnt Gazprom die Zahlungen für die Gaslieferungen in den Donbas an. Und genau da leitet die EU mal wieder ein Verfahren ein und zwar wegen der Klauseln zum Nichtweiterverkauf des Gases. Hier nachzulesen:
http://europa.eu/rapid/press-release_IP-15-4828_en.htm

Was soll das verstehe ich a

Was soll das verstehe ich a nicht, denjenigen das nicht passt soll Gas wo anders kaufen oder? Habe so Eindruck das EU will nur zeigen das sie noch existiert

Richtig

Am 22. April 2015 um 18:08 von spom

Worum geht es eigentlich?

FAKT.

Es ist so. Richtig Spom

Wem gehört eigentlich Gazprom?

Warum mischt sich die russische Regierung in die drohenden Milliardenstrafen für die Firma Gazprom ein? Verfolgt sie hier eigene Interessen gegen die freien Märkte in der EU?

Schönwetter reden

@Hugo____Genau gegen diese Praxis gab es eine saftige Strafe der EU. Nun können Sie auch in Spanien einen Golf kaufen und nach Deutschland einführen.__Ja aber zum annähernd gleichen Preis wie hier!!!

Richtig so. Man darf nicht

Richtig so. Man darf nicht zulassen, dass nur eine Firma den Monopol über gesamte Versorgung mit der Energie eines Staates übernimmt.
Wenn man den Blick auf verschiedene Preise in den Ländern der EU anschaut, fällt sofort ein, dass die Länder, die 100% russisches Gas beziehen, die höchste Preise bezahlen. Dazu gehören diese Länder zu den ärmeren, ein Monopol und Preisdiktat bringt nur Schaden.

Freier EU Markt?HAHAHA

Russland ist nicht Mitglied der EU also kann Gazprom ihr Geschäft so gestalten wie sie wollen.Wenn der EU dies nicht passt dann soll sie teueres Gas aus der Nordsee oder den USA kaufen aber alle in der EU werden verlieren.Man kann Russland und einem Konzern doch nicht vorschreiben wie sie vermarkten?!Wenn ja dann ist die EU kein frier Markt sondern ein zentralistisch gesteuertes Gebilde in dem Interessen weniger so unterstützt werden.Wer kontrolliert denn die Beschwerdeführer?

" Gasprom sitzt in Russland

" Gasprom sitzt in Russland und da kann die EU verhängen und fordern was sie will. "

Google ist z.B. in USA, trotzdem muss sich bei den Gerichten in der EU verantworten.

"Ja, was passiert denn, wenn Russland den Gashahn zudreht? Da wird es in Europa verdammt kalt und finster."

Ganz einfach, dann geht Russland pleite und der Verbraucher wird nach Alternativen suchen...

weg von Gazprom

Die EU sollte versuchen, von dem Monopolisten Gazprom unabhängig zu werden. Ziel von Gazprom wird es immer sein, uns Europäer zu binden.

Und wenn sich Gazprom weigert

Und wenn sich Gazprom weigert die Strafe zu zahlen, dann verbieten wir denen einfach weiterhin in Europa Gas zu verkaufen...
Und gleich danach schauen wir, wie wir uns am besten auch in das andere Knie schießen.

"Gehört Russland jetzt zur

"Gehört Russland jetzt zur EU,
dass man in Brüssel glaubt, es gehöre zum Geltungsbereich der EU-Gesetze?"

Wenn ich etwas nach Deutschland exportiere, Ware oder Leistung, bewege ich mich eben innerhalb der Gesetzen in Deutschland.
Oder Sie kaufen japanischen PKW, und haben Einwände, aber der Hersteller sitzt in Japan und nicht in der EU, so begründet, sollte der Kunde leer ausgehen, ist aber nicht so, zum Glück.

"Wie viele Anbieter von Gas

"Wie viele Anbieter von Gas gibt es überhaupt in Europa?"

Norwegen, Algerien liefert auch Gas in die EU. Manche Länder der EU haben sehr geringen Anteil an Gazprom Gas, und siehe da, sie bezahlen auch niedrigsten Preis. Die Ironie dabei, das sind reichere Länder als die, die 100% Gas aus Russland importieren.

wenn mein Lieferant mich verärgert

wende ich mich dankend ab, ohne ihm zu drohen suche ich mir andere Bezugsquellen....na denn mal zu...

""Ja , weil kein anderer da

""Ja , weil kein anderer da ist"

Ich glaube sie haben den gesamten Asiatischen Markt ausgeblendet."

Ja, da gibt es den neuen Käufer, China, dass dank der neuesten Entwicklungen sehr günstiges Preis aushandeln konnte. Chinesen wollten seit Jahren russisches Gas kaufen, allerdings wollten Russen nicht für den chinesischen Preis verkaufen. Allerdings, wird so fünf Jahre dauern, bevor dort Gas fließen wird, und das zum sehr schlechten Preis für die Russen...

"Fragen Sie mal die deutsche

"Fragen Sie mal die deutsche Wirtschaft, was sie davon halten würde, künftig viel mehr für das Gas zu bezahlen (vom Privatkunden mal abgesehen)."

Preise wie Preise, manchmal günstig, wie Sprit heutzutage, manchmal ist es teurerer, man nörgelt aber macht sich trotzdem Tank voll.

Gazprom muss eine mögliche Zahlung ...

... an die EU wohl in den künftigen Gaspreis einrechnen. Wird der Mehrpreis reichen, um Exxon und Shell den Markt für LNG aus Quatar zu bereiten?

Die Rosarote...

@LLogik67___Die Belieferung aus Kanada ist kein Problem. __Ach ja.Wie wollen sie denn liefern lassen?In Eimern?Diese angedachten Gasschiffe die gigantische Mengen verflüssigtes Gas (aus Alaska übrigens und das gehört zu den USA)anliefern sollen ,gibt es gar nicht(Die retabilität der Kollis).Die müssen erst noch gebaut werden.Aber das nützt uns immer noch nichts weil die Tiefwasserhäfen in der EU für deren Tiefgang immer noch zu flach sind,und es gibt auch keine entsprechenden Lager und Verarbeitungsstätten die diese Mengen für Europa die notwendig wären zu verarbeiten.Das Gas ist ja im Rohzustand.

Helmut Baltrusch

Kann nur voll zustimmen, Leute schreiben anstatt einfach einen Vergleich zu machen und sich näher zu interessieren.

@ Helmut Baltrusch

Ok. So wie Sie das beschreiben, klingt das ganz einfach. Ich meine so richtig einfach.

Dann frage ich mich eben: wieso haben die Staaten der EU Verträge unterschrieben, die so klar gegen die eigenen Regeln verstossen?

Ich meine, so einfach und klar der Sachverhalt ist, müssten die Unterzeichnet das doch gewusst haben, oder?

@Hugomauser

"Und wenn sie eine Monopolstellung als Verkäufer haben und so handeln, handeln sie eben ENTGEGEN der bestehenden Gesetzte."

Ist schon richtig. Gazprom wird aber seine Wirtschaftsstrategie in der EU kurzfristig wohl trotzdem nicht ändern, weil die jetzigen Verträge länger bestehen als die Gesetze, die Sie erwähnen. Und das ist auch richtig. Bei den künftigen Verträgen wird sich Gazprom den EU-Gesetzen beugen müssen.

re 19:32 von SEPP58

Die Rosarote...
Ach ja.Wie wollen sie denn liefern lassen?In Eimern?Diese angedachten Gasschiffe die gigantische Mengen verflüssigtes Gas (aus Alaska übrigens und das gehört zu den USA)anliefern sollen ,gibt es gar nicht///////
*
*
Sie ist so lang wie drei Fussballfelder und so hoch wie der Leuchtturm auf Sylt. Die "Mozah" ist der größte Erdgastanker der Welt. An Bord hat sie eine gezähmte Fracht: 266.000 Kubikmeter flüssiges Erdgas, heruntergekühlt auf minus 162 Grad Celsius. Damit könnte sie Hamburg fast ein Jahr lang mit Energie versorgen. Seit dem Frühjahr schiebt sich die "Mozah" über die Weltmeere.

*
Wilhelmshaven ist als Tiefwasserhafen weiterhin von Tankern anzulaufen!

An alle nochmal. Russische

An alle nochmal.
Russische Gas in diese Menge ist billigste auf dem Markt.

Wie lange gibt es den Ärger

Wie lange gibt es den Ärger mit der Ukraine? @ GDN
Und noch etwas,bekommen einige osteuropäer nicht sog.Transitgebühren

um 19:11 von Axtos

"Und wenn sich Gazprom weigert die Strafe zu zahlen, dann verbieten wir denen einfach weiterhin in Europa Gas zu verkaufen...
Und gleich danach schauen wir, wie wir uns am besten auch in das andere Knie schießen."
Zitatende

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Ein Tausendfüßler kann sich oft ins Knie schießen. Ein Knie ist ohnehin schon getroffen, hatte zumindest Herr Orban aus Ungarn im Vorjahr erzählt.

Immer diese Verlogenheit...

"Der Fall hat auch begonnen, bevor es irgendeine Diskussion oder Aktivität - oder wie auch immer man das nennen will - in der Ukraine oder der Krim gab."

Das mag schon sein.

Wie bei vielen anderen Dingen ist aber die zeitliche Verquickung zwischen solchen Aktionen, und den Bemühungen in Bezug auf das zukünftige EU Territorium Ukraine auffällig.

Man forciert eben Dinge, die eh schon im Gange waren und nutzbringend im Rahmen des laufenden Ringens eingesetzt werden können.

So liest es sich.
So soll es wohl auch wahrgenommen werden.
So wird es wahrgenommen.
Und so ist es dann wohl auch...

Wir sollten froh sein...

...dass Gazprom da ist, sonst müssten wir Fracking betreiben oder bei unseren sogenannten Freunden teuer aus dem Übersee einkaufen. Die Beziehungen zw. Europa und Russland waren dem Amerikaner eifach zu gut.

Sicher da haben sie

Sicher da haben sie Recht,nicht alles Öl kommt per Schiff,Russland liefert auch ÖL,und das schon seit Jahrzehnten.
Warum schieben Sie alles auf Russland.
Wegen der alternativen Gasproduktion.Statt abhänig von Russland lieber USA,Kanada oder sonst wenn.

@tisiphone: "...wieso haben die Staaten der EU Verträge ...

... unterschrieben, die so klar gegen die eigenen Regeln verstoßen?"

Es handelt sich ja um die osteuropäischen Länder, die bis zu 100 % von der russischen Energie abhängig sind. Sie haben die Lieferverträge mit Knebelregelungen und überhöhten Preisen wohl unterschrieben, weil sie aufgrund der Monopolstellung von Gazprom und ihrer Abhängigkeit gar keine andere Wahl hatten, wenn sie nicht im Kalten sitzen wollten. Unter den gegebenen Wettbewerbsbedingungen ist dies ein klarer Missbrauch der Marktlage.

Ihre Frage zielt auf den Grund der EU-Beschwerde gegen den russischen Gasriesen ab. Der Monopolist Gazprom nutzte mit den Lieferverträgen seine Marktstellung im Sinne eines unfairen Wettbewerbs, z.B. bei den ungleichen Weiterleitungsrechten und den Preisen, aus und gab damit die Grundlage für das Kartellverfahren und die -Strafandrohung gegen den Moskauer Gasriesen durch schuldhaftes Verhalten bei der Vertragsgestaltung mit Abhängigen. Dagegen kann nur die EU gem. ihren Regeln vorgehen.

Diese ganze Aufregung

Seit einiger Zeit schon versucht der Westen Gazprom zu drangsalieren. Eigentlich ist die EU abhängig von den russischen Gaslieferungen. Aber andererseits gibt Washington den Takt vor. Die EU hat "Prinzipien" - jawoll! Aber Vertragstreue gehört offenbar nicht dazu. Wenn es nicht zur politischen Krise gekommen wäre, hätte doch niemand ernsthaft die Energiepartnerschaft mit Russland in Frage gestellt. Recht ist immer auslegungsfähig. Gazprom hätte niemals Verträge geschlossen im Bewusstsein EU Recht zu brechen. Umgekehrt versucht Brüssel im Nachhinein die Wirklichkeit umzudefinieren, Verträge hin, Verträge her. So verhält sich kein ehrlicher Kaufmann, der auch weiterhin Interesse hat mit Russland ins Geschäft zu kommen. Gottseidank ist Europa nicht mehr der Nabel der Welt und Russland kann und sollte sich anderen Geschäftspartnern zuwenden.

@ gerusu

"... zwar nicht Marx, sondern nur Wikipedias Informationen zu lesen."

Jetzt haben sich die ewigen Verteidiger der Sowjetunion also auch noch vom Marxismus verabschiedet. Da bleiben dann ja wirklich nur noch Scheuklappen übrig.

Wiki tut viel Gutes und ich verbringe jeden Tag mindestens eine Stunde auf Wikipedia Seiten. Aber Sie werden mir verzeihen, dass ich, wenn es um ökonomische Zusammenhänge geht, doch lieber zu Schmidt gehe und nicht zu Schmidtchen. Soll heißen: Wenn ich ökonomische Standardwerke im Original lesen kann, dann brauche ich keine eingedampfte Wiki-Version.

"In Russland ist Gazprom mit rund 445.000 Beschäftigten nach den Streitkräften der größte Arbeitgeber des Landes."

Staaten, in denen ein so großer Teil der Bevölkerung entweder von Militaristen oder von Ölbaronen abhängig ist, machen mir Angst. Danke, dass Sie so deutlich klargestellt haben, dass es in dieser Hinsicht zwischen den USA und Russland so gut wie keine Unterschiede mehr gibt.

@Helmut Baltrusch

"Mit zunehmender Belastung des russ.Gasgeschäftes werden die EU-Länder dem EU Ziel nach mehr Unabhängigkeit der E-Versorgung auch in der Tat folgen,wohl schneller als dem Kreml lieb sein kann"

Ja,ja.Immer diese Prognose,welche abgegeben werden und die meistens nie stimmen.
Der Kreml kann ganz beruhigt bleiben,denn Europa wird noch lange auf russ.Gas angewiesen sein und die Zeit,bis die Pipeline nach Indien und China gelegt und im vollen Umpfang genutzt werden kann,solange werden die Russen auch Europa voll beliefern müssen.Wenn diese 2 Pipeline voll ausgelastet sind,dann werden die Russen zwar Europa weiter beliefern,aber zu anderen Konditionen als bisher.Ihre Annahme,welche wie eine pers.Traumvorstellung aussieht,wird mit Sicherheit nicht in Erfüllung gehen.Europa sollte sich mit Geldvorderungen an Russland nicht überheben.Nicht Europa sitzt auf natürlichen Reichtümern,sprich Ressourcen,
welche in der Zukunft nötiger denn je werden,sondern Russland.Russland lernt aus Sanktionen.

Unverständnis

Russland hat im letzten Jahr für 78 Milliarden Gas nach Europa verkauft. Gazprom und der Staatshaushalt würden am Krückstock gehen, wenn sie nicht liefern dürften. So viel dazu, dass die Gazprom sich die Kunden aussucht. Auf der ganzen Welt ist es so, dass der Verkäufer sich um seine Kunden bemühen muss. Tut er es nicht, wird sich der Kunde um Alternativen umsehen.
Die Töne der starken Macht Russlands mit der Hetze im staatlichen Fernsehen machen es unabdingbar, sich die einem aufdrängenden Alternativen zu prüfen und zu beginnen, die Alleinstellung herunter zu fahren.

@ mhsh

"Wegen der alternativen Gasproduktion.Statt abhänig von Russland lieber USA,Kanada oder sonst wenn."

Und ich Dummchen dachte bisher immer, dass das europäische Gas aus der Nordsee kommt. Da gibt es also tatsächlich eine Pipeline mitten durch den Atlantik von Nordamerika nach Europa, mit der die bösen Amerikaner uns erpressen wollen?

Gerade erst hat man mir in diesem Forum empfohlen, mehr Wikipedia zu lesen. Ich hab's getan: Herkunft des deutschen Erdgases: 11% aus Deutschland; 58% aus anderen Nordseeanliegerstaaten (der größte Teil davon [23%] aus den Niederlanden); 31% aus Russland, 0,00% aus Nordamerika.

Aber Hauptsache, man kann den bösen Hauptfeind abwatschen, auch wenn der in dem Artikel gar keine Rolle spielt.

Leute schreiben hier...

...von Terminals in Polen, die "gutes" will heißen kanadisches Gas nach Osteuropa hätten schaffen können.

Bzw nach Polen - welches im wesentlichen das EU Niedrigstlohngebiet (Osteuropa) ausmacht.

Die Osteuropäer haben sich bewusst anders entschieden für eine andere Quelle - und ziemlich sicher trotz alkem davon profitiert.

In Anbetracht der aktuellen Ereignisse hat man sich nun entschlossen, sich weitere Vorteile zu verschaffen.
in Form einer Rückerstattung bereits gezahlten Geldes.

EU- Gaspreise

Nach Ansicht der EU-Kommission hat Gazprom in acht EU-Staaten den Wettbewerb behindert. Es handelt sich demnach um Bulgarien, Tschechien, Estland, Lettland, Litauen, Ungarn, Polen und die Slowakei.

Innerhalb des komunistischen Wirtschaftsgebietes waren immer Subventionen bei Nahrung und Ernergie im Spiel.
*
Der Weltmarktpreis wurde erst bei Lieferungen in den Westen aktuell!
*
Auch beim Ukrainekonflikt ging es um EU-anschluss bei Beibehaltung der subventionierten Gaspreise!
*
Wenn sich Gasprom versichert, das Ihre Bonus-Liefermengen nicht weiterverkauft werden, verstösst dies sicherlich gegen EU-Recht.
*
Wenn die Verträge nach Systemwechsel der Kunden jetzt EU-Recht unterliegen sollten, kann man den Russen nur raten:
*
"Kündigen und Weltmarktpreise berechnen!"

@LLogik 67

"Gazprom und Russland würden am Krückstock gehen,wenn sie nicht liefern dürften"

Was Sie nicht sagen.Warum sanktioniert man nicht Gazprom ,wenn man doch nicht auf russ.Gas angewiesen ist?Bei Ihnen ist der Wunsch der Vater Ihres Gedanken.Wünschen Sie sich solche Sanktionen nicht,denn Ihnen würde es ziemlich kalt im Winter werden und wenn nicht,dann würde ihr pers.Haushaltsplan ziemlich durcheinander geraten,ob der Summe welche Sie dann für Gas anderer Anbieter zahlen müssten.Ein
bischen mehr Blick in die Realität würde hier nichts schaden,denn Träume sind meistens Schäume.

@18:53 von lenin stalin putin

"Warum mischt sich die russische Regierung in die drohenden Milliardenstrafen für die Firma Gazprom ein? Verfolgt sie hier eigene Interessen gegen die freien Märkte in der EU?"

Ganz einfach der Russische Staat besitzt die Aktienmehrheit, reicht ihnen das als Antwort?

@19:02 von Justin

"Richtig so. Man darf nicht zulassen, dass nur eine Firma den Monopol über gesamte Versorgung mit der Energie eines Staates übernimmt."

Es steht den Staaten doch frei sich einen andern Lieferanten zu suchen oder nicht. Das ist doch nicht das Problem von Gazprom wen sich Staaten in Abhängigkeit begeben.

@ Möbius

"Seit einiger Zeit schon versucht der Westen Gazprom zu drangsalieren."

Immer wieder interessant zu sehen, wie Zeitgenossen, die sonst ganz laut nach Regulierung oder am besten gleich Abschaffung des Kapitalismus rufen, solange dieser Kapitalismus sich nur im "Westen" breitmacht, zu glühenden Verteidigern des Monopolkapitalismus werden, wenn es sich um einen russischen Konzern handelt.

An alle, die es noch immer nicht wahrhaben wollen: Russland ist nicht mehr die Sowjetunion und Gasprom ist kein Volkseigener Betrieb!

Wenn man denn schon gegen Ausbeutung ist (was meine volle Unterstützung findet), dann sollte es eigentlich egal sein, aus welchem Land der Ausbeuter kommt. Und damit sind wir (Entschuldigung, werter gerusu) wieder bei Marx, den ich immer noch jedem Wikipedia-Artikel vorziehe.

Sie verkennen wohl die gelieferten Mengen!

@Monteneer__ Die "Mozah" ist der größte Erdgastanker der Welt. __Sie wollen alle Russischen Gaslieferungen mit einem Tanker ersetzen?Darf ich sie noch ernst nehmen wenn sie so etwas behaupten für Europa?

@um 19:06 von Justin

"Ganz einfach, dann geht Russland pleite und der Verbraucher wird nach Alternativen suchen..."

Jetzt müssen sie uns nur noch erklären wie man denn suchen soll wenn man von heute auf morgen ohne Energie da steht. Ich denke mal da sind einige Länder schneller im Mittelalter gelandet als Gazprom Pleite ist, solle es zu einer Plötzlichen Gasabschaltung kommen.

@Monteneer___"Kündigen und Weltmarktpreise berechnen!"__Wissen sie eigentlich welche Auswirkungen ihre Forderung für die deutsche Industrie hat die dazu führt das alle EU Bürger die geringeren Kosten der jetzigen Lieferungen gegen Weltmarktpreise tauschen müssen was zu einer geschätzten Erhöhung um ein viertel bedeuten würde.

Wollen sie das wirklich als Forderung aufrecht erhalten?

Der Osten kauft dort weil sonst ihre Wirtschaft in den Keller geht und Russland bestimmt den Preis.Wie abhängig die Wirtschaft und deren Erfolg von billiger Energie ist zeit doch jetzt der Ölpreis und der BIP in Deutschland.Das will die EU jetrzt abschaffen um der notleidenden West ÖL/Gas Gesellschaften zu helfen?

@20:37 von LLogik 67

"Russland hat im letzten Jahr für 78 Milliarden Gas nach Europa verkauft. Gazprom und der Staatshaushalt würden am Krückstock gehen,"

Die Devisen Reserve von Russland betragen ca 350 Milliarden. Was meine sie wer hält länger durch Russland oder die Staaten die zu 100% abhängig sind?

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