Ihre Meinung zu: Euro-Schuldenstreit mit Athen: Ein bisschen Optimismus

20. März 2015 - 18:57 Uhr

Es gibt keine konkreten Beschlüsse, auch ist der Schuldenstreit mit Griechenland längst nicht gelöst: Dennoch verbreiten alle Teilnehmer des EU-Gipfels vorsichtigen Optimismus. Doch die Annäherung ist mühsam.

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Kommentare

Weniger Arroganz von deutscher Seite wäre hilfreich

"Die Griechen sind wieder in der Spur" - ist ein Satz, der es den Griechen sicher nicht leichter macht, einzusehen, dass die von den Kreditgebern geforderten Reformen, umzusetzen sind. Wir haben doch, was wir wollten. Sogar die Solidarität der anderen Europäer und das obwohl sie unseren Sparkurs nur teilweise überzeugend finden. Für Triumphgehabe ist bei dem ernsten Thema doch kein Platz. Und Deutschland ist auch das letzte Land, dem Triumphgehabe gut steht.

.... es wäre zu wünschen.....

Optimismus, "vorsichtiger" Optimismus. ...

Es wäre den Griechen zu wünschen. Sie haben lange genug unter unfähigen Regierungen gelitten - vermutlich litten sie bislang unter der jetzigen Regierung weniger, da sie an die Versprechungen glaubten. Der Placeboeffekt...

Jetzt warten wir mal die Reformvorschläge ab. Es gab ja schon mal eine Liste, die geprüft wurde....

Offensichtlich entsprach jene wohl nicht den Überzeugungen der Regierung, so dass man sich nun genötigt sieht eine neue Liste - ich hoffe mal eher einen konkreten und wirksamen Plan - herzustellen.

Warten wir ab, wie belastbar diese neuen Reformvorschläge sind.

Wie gesagt - es wäre zu wünschen.... Genügend Zeit wurde vergeudet - oder auch nicht? Nun ja, vielleicht wurde ja nun mal ernsthaft darüber nachgedacht, wie es denn weitergehen soll. Besser spät als nie...

Noch einmal - es wäre zu wünschen.

Klar was nun

Klar was nun passiert...............
Tsipras spielt das Spiel mit, sobald er die Zahlungen erhalten hat wird er wieder machen was er will............ wetten?

Arroganz ?

Warum glaube ich nicht daran , das da Arroganz von deutscher Seite vorherrscht :
Ich bin da schon eher der Meinung , das die griechischen Staatsmänner etwas weniger theatralisch agieren hätten sollen .

Wieviel Schaden will man denn

Wieviel Schaden will man denn noch anrichten, bevor man die Reißleine zieht?

Was wird die Griechische Regierung machen, nachdem sie das Geld bekommen hat?

Geht dann das gezerre wieder von vorn loß?

Der beste Plan für Griechenland wäre, sich vom Euro zu verabschieden. Der Euro ist jetzt schon viel zu weich und hat nichts mehr mit dem zu tun, was man uns bei der Euroeinführung versprochen hat. Einen Euro nach DM-Vorbild.

Der ganze Euro(pa) Wahnsinn sollte schnellstens beendet werden.

Es gibt keinen Schuldenstreit

Denn zu einem Streit gehören immer zwei. Griechenland hat Schulden und will sie nicht zurückzahlen. Das ist eine ganz einseitige Angelegenheit. Bei einem richtigen Streit wären immer zwei beteiligt. Das ist aber nicht so. Es ist das Interesse Griechenlands da so erscheinen zu lassen als ob da zwei streiten und jeder einen Teil der Schuld hat und die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegt!

Wir werden verschaukelt

Laut Frau Merkel soll Griechenland eine Reformliste bringen, die den gleichen Effekt haben, wie des formulierten Rahmens.

Woher bitte schön soll gemessen werden, ob die neue Reformliste den selben Effekt oder den erwünschten Effekt erzielt in dieser kurzen Zeit?

Das kann man nur sehen, wenn man diesen neuen Reformen eine Chance oder Zeit gibt und sie ausprobiert und den Effekt an dem Resultat mißt.

Die einzige optimischtische Stimmung besonders von Herr Juncker bei diesem Konflikt verrät doch eindeutig, daß die EU endlich die Hilfe für Griechenland mit Frau Merkel zugestimmt hat. Was aus den Medien durchsickert ist, daß Herr Tsipras es verstanden hätte. Da gibt es nichts zu verstehen, wenn man das Geld geschenkt bekommt.

Die Steuerzahler werden wieder belogen wie schon davor. Hilfspackete waren auch nur eine Bankenrettung und keine GR Rettung. Finanzspritze für Griechenland bis zu den nächsten Wahlen nicht wahr Frau Merkel?

Wie gehabt

Es wird weitergewurschtelt wie eh und je. Wenn man Tsipras zwingt deutschen "Sauerbraten" zu essen obwohl ihm eher der Sinn nach griechischem "Schafskäse" steht, so wird er zwar ein paar Bissen in den Mund nehmen, diese aber, sobald er hat was er will, wieder ausspucken. Schade um den Sauerbraten. Übrigens, ich mag beides, Sauerbraten und Schafskäse, je nach "Situation".

Griechenland in der "Spur"

Ich habe schon vor Tagen gewettet, daß Griechenland weitere Hilfsgelder erhält und zwar in der letzten Sekunde vor Ablauf der sog. Frist. Und das wird garantiert auch eintreten. Dieses fürchterliche diskutieren, tagelang mit Drohungen der einen Seite und Versprechungen der anderen Seite, ist nur ein Theater dieser Politiker um dem Bürger eine gewisse Ernsthaftigkeit der Sache vorzugaukeln. Und ein paar Wochen später geht diese ganze Prozedur von vorne los. Das nennt man dann Europapolitik.

Weniger Arroganz von deutscher Seite wäre hilfreich

ganz meine Meinung

@ Arnsberg um 18:05

"Und dass man Menschen ohne weiteres sterben lässt, zeigt sehr deutlich die fast verdoppelte Säuglingssterblichkeit aufgrund der von der Troika verordneten Einschnitte ...

Die Säuglingssterblichkeit ist nicht verdoppet. Aber mal ganz abgesehen davon, hat die Troika keine Einschnitte im Gesundheitswesen verordnet. Das ist eine reine Phantomdiskussion, die die europäischen Partner und Institutionen treffen soll.

Die Durchschnittsgehälter im Gesundheissystem liegen in Griechenland immer noch etwa doppelt so hoch, wie in Polen. Die medizinische Versorgung in Griechenland ist unter technischem und finanziellem Aspekt deutliche höher, als z.B. in Lettland oder Slowenien. Niemand stibt wegen der Troika, das ist keine ehrliche Diskussion.

Klare Worte nach Athen

@ TrautSich:
"Weniger Arroganz von deutscher Seite wäre hilfreich "Die Griechen sind wieder in der Spur" - ist ein Satz, der es den Griechen sicher nicht leichter macht, einzusehen, dass die von den Kreditgebern geforderten Reformen, umzusetzen sind.

Es ist aber ehrlich und geradlinig. Und man macht Politikern sonst immer den Vorwurf zu diplomatisch und nicht ehrlich zu sein. Ich bin für klare Worte, das hat mit Arroganz nichts zu tun.

17:57 von fahtaland slim

"...Natürlich ärgere ich mich über ihn und seinen 'Bruder im Geiste' Klaus Rainer Jackisch, aber es wäre schlimm, wenn alle meiner Meinung wären. Das würde bedeuten, daß es hier eine Einheitsmeinung gäbe und ich Teil derselben wäre.
Eine gruselige Vorstellung für einen demokratischen Sozialisten. ..."

Freiheit die ich meine... noch einmal die Erinnerung an einen Journalisten des alten DDR-Fernsehens, der sagte, am freiesten hätte er zwischen den "Systemen" berichten können, als die DDR untergangen war und die BRD noch vor der Tür stand. Was das mit dem "Bruder in Geiste" zu tun hat? Er steht eindeutig hinter der nunmehr verschlossenen Tür zur unbedingten Freiheit, und das freiwillig - aber gerade das macht so traurig, vor allem, wenn es um die Zukunft geht. Es dürfen keine Alternativen aufgezeigt werden, obwohl sie dringend nötig sind.

Wenn Bilder sprechen könnten,Herr Tsipras

macht da einen ziemlich angespannten Eindruck. Auch wird er wohl die wenigsten seiner Wahlversprechen einlösen können.
Trotzdem,die EU kann nicht mehr weitermachen wie bisher.
Vorgestern, die teilweise gewaltätigen Demonstrationen in Frankfurt, das erstarken
linker, rechter Parteigruppierungen in der EU.
Es ist nicht nur Friede Freude, Eierkuchen.
Die äusserst hohe Arbeitslosigkeit in der gesamt EU auf Rekordhöhe. Einen Job zu haben, heisst noch lange nicht,man lebt nicht in Armut.
Zumindest diese griechische Tragödie wird
zu millionenfachen Nachdenken anregen,haben alle die gleichen Chancen,wie funktioniert unsere sogenannte Marktwirtschaft? Wie ist die Verteilungsgerechtigkeit? Sind die Gewinne des einen,
nicht die Verluste des anderen?
Wer sich einen Vorsprung erarbeitet hat, wird ihn auf absehbare Zeit nicht mehr hergeben.
Wenn darauf nicht reagiert wird, es wird ein böses Erwachen geben.

was kommt, ist absehbar...

es ist nur eine Frage der Zeit, da werden in Griechenland weitere dreistellige Milliardenbeträge hineingepumpt. Ale beteuern die Wichtigkeit, die Richtigkeit und irgendwas von Solidarität und Gemeinschaft. Bla bla bla.

Warum schenken die Politiker sich dieses ganze Katz-und-Maus-Spiel nicht einfach und überweisen gleich die Beträge, die Griechenland braucht und gut is'?

Dieses Tauziehen ist fast

Dieses Tauziehen ist fast schon lustig : Die eine Mannschaft will unbedingt an ihrem EU -Traum festhalten - die Gegenseite fordert eine Menge Geld für das Mitmachen. Und so wird das Gezerre noch lange andauern !

Griechenland und Presse

Was mich wirklich stört ist, das nicht mal eine Meldung kommt, wie weit die Griechen eigentlich mit ihren Sparmaßnahmen gekommen sind.
Warum hören wir Normalbürger darüber nix?

Ist doch eh alles nur Beschiss............

..........wenn ich sehe was unsere "GR" Kunden machen und unternehmen dann ist Griechenland just in dem Moment schon TOT.
Alles was nun noch passiert ist nur eine unnötiges heraus zögern des sterbens..........
Da Sterbehilfe nicht erlaubt ist wird dieses Spiel noch ein paar Tage dauern.
Einfach nur schade das die nicht verstehen das es ohne den € besser laufen würde, speziell die arme Bevölkerung kapiert das anscheinend nicht.......

18:52, Izmi

Noch mal mein Tip: lesen Sie Harald Schumann vom Tagesspiegel, dann kommt Ihr Glauben an die Welt vielleicht wieder.

Vor allem, weil der Tagesspiegel eine stinkbürgerliche Zeitung ist.

Bitte Krause Krause und Jackisch Jackisch sein lassen. Wer durchblickt, steht drüber!

Alldieweil die ARD schon viele Berichte und Kommentare zur Griechenlandfrage gebracht hat, die erhellend waren.

Einfach Krause und Jackisch überlesen, wenn Sie sich nicht ärgern wollen.

Ich ärgere mich allerdings durchaus gerne, weil das meine Urteilsfähigkeit schärft.

Alle wissen es, Griechenland

Alle wissen es, Griechenland kann seine Schulden nicht zurückzahlen. Die Reformvorschläge können nur Papiertiger sein. Es sind Vorschläge, mehr nicht. Was soll Griechenland denn auch sonst machen. Man muss das alles jetzt nach außen so verpacken, das der Zorn des Volkes gedämpft bleibt. Salamitaktik. Beide Seiten bleiben, koste es was es wolle. Gebt den Griechen doch einen Schuldenschnitt und werft nicht noch immer mehr Geld in das Loch.

persoenliche Ruckzahlung der Kriegsschulden

laut bbc ist ein Deutsches Paar in ein Griechisches Rathaus marschiert und hat dort den auf eine Person entfallenden Teil der Deutschen Reparationsschulden in Höhe von ca. 800 Euro beglichen. Sie hatten nicht genug um für beide den angenommen Teil zu zahlen. Wenn dies beispielhaft ist, dann werden wir demnächst jede Menge reiche Griechen aus London angeflogen kommen sehen und ihre Steuerschulden in Griechenland bezahlen. Ein einfaches Beispiel Herr Schäuble ist halt mehr als tausend Drohungen. Wann geht der nächste?

19:41, Luke8

"Alle wissen es, Griechenland kann seine Schulden nicht zurückzahlen."

Kein Land dieser Erde kann seine Schulden zurückzahlen. Darum geht es auch gar nicht, auch wenn der Eindruck von interessierter Seite gern erzeugt wird.

Wenn sie GR fallen lassen geht die EU zugrunde

Erst wenn man die EU und die Politiker der Banken EZB vor das Schienbein tritt scheinen sie überhaupt zu reagieren.Sonst befinden sie sich im Abweise Modus der verarmungs Politik.Ob sie jetzt Tsipras besser verstehen bezweiffle ich mal das war ein Rettungseinsatz um schlimmeres(aus der Merkel Sicht) zu verhindern.Nach dem Antragsrückzug von Island und dem drohenden EXportugal,exspain,exItalien und dem freiwilligen Exengland wird es eng für die Politik der Austeritätspolitik der EU/EZB/Schäuble/Merkel.Wackelkandidat Niederlande.

Was würde dann noch übrig bleiben?

War es gestern oder vorgestern

als die Verhandlungen gestockt waren? Wieder mal. Jetzt also Optimismus. Wieder mal. Mittlerweile drücke ich mehrmals im Browser auf 'aktualisieren' wenn ich etwas über Griechenland lese. Zu sehr wiederholt sich dieses Spiel.
Währenddessen verelenden Menschen in Griechenland. Das Land kommt mit dem Euro nie auf die Beine, das weiß jeder mit etwas ökonomischem Verstand.

Ein Weg für Griechenland?

Wäre es ein gangbarer Weg für Griechenland, wenn man sagen würde: Ihr braucht die nächten vier Jahre nicht zu tilgen und keine Zinsen zu zahlen, aber ihr bekommt keinen Cent neuen Kredit. Ihr müsst mit euren Einnahmen nur eure Ausgaben bestreiten. In vier Jahren wird dann Bilanz gezogen. Dann müssten die Sozialisten doch automatisch sparen und könnten ihre Einnahmen gerecht verteilen.

Kurswechsel: 2 Mrd. gegen humanitäre Krise

Ein erster Verhandlungserfolg der neuen Regierung: Die EU stellt 2 Mrd. zur Bekämpfung der Armut und der Arbeitslosigkeit zur Verfügung. Zum ersten mal werden Menschen und nicht Banken gerettet.

Dies ist ein Sieg der Demokratie im Sinne der breiten Bevölkerung.

Die Tagesschau verschweigt diesen Erfolg. Warum?

Parallel wird die gescheiterte Austeritätspolitik fortgeführt: Dem bereits bankrotten Land werden weitere Schulden aufgedrängt um Kreditzinsen zu bezahlen. Der Schuldenberg und zukünftige Kreditzinsen des zahlungsunfähigen Landes steigt weiter.

Diese Politik der Vertiefung der Schuldenkrise wird durch den Zwang zu wachstumshemender Sparpolitik verschärft.

Die Folgen der Austerität und der Verschleppung der Staats- Insolvenz sind für die griechische und deutsche Bevölkerung eine Lose-Lose-Situation. Weiter Mrd. deutscher Steuergelder werden sinnlos verbrannt. Zugleich wird schon jetzt nicht mehr tragbare griechische Schuldenlast weiter erhöht und verhindert Investitionen.

Niveau sieht immer nur von

Niveau sieht immer nur von ganz unten wie Aroganz aus !

Der € ist eine

Der € ist eine "Leistungswährung", jedes Land das eine produktive Wirtschaft hat gewinnt.
Alle Länder die dem nicht folgen können verlieren.
Mal ganz banal erklärt, so ist es und so wird es auch in Zukunft sein.
Wir (Deutschland) werden immer einen nutzen aus schwachen Ländern haben........ genau darum ist das ganze System KRANK und kann so nicht auf dauer funktionieren.
Doch das wissen auch ALLE Politiker, doch dies wird KEINER zugeben.............. aber so ist es!

@fathaland slim

"Noch mal mein Tip: lesen Sie Harald Schumann vom Tagesspiegel, dann kommt Ihr Glauben an die Welt vielleicht wieder."

Das man als linker, wie Sie immer betonen, die Ansichten eines stark links angehauchten Journalisten übernimmt ist nicht verwunderlich.
Man sucht halt nur eine Bestätigung für seine eigene vorgefasste Meinung.

Es ist alles nur Theater

Man macht nur Theater und jeder vernünftige Mensch weiss genau,dass Griechenland
nicht aus dem Euro ausscheiden wird und auch nicht "ausgeschieden" wird,weil dann
eine politische und wirtschaftliche Kettenreaktion erfolgt.In ein paar Monaten werden wir alle wahrnehmen,dass es ohne
einen Schuldenschnitt nicht gehen kann und
der Schuldenschnitt wird kommen,so sicher wie das Vaterunser in der Kirche.Es bringt auch nichts, wenn ständig in Richtung Griechenland Beleidigungen ausgesprochen werden und Vorhaltungen gemacht werden.
Es kommt immer anders,als man denkt.

Vorschnelle Zahlung

@ sirtobi:
"persoenliche Ruckzahlung der Kriegsschulden
laut bbc ist ein Deutsches Paar in ein Griechisches Rathaus marschiert und hat dort den auf eine Person entfallenden Teil der Deutschen Reparationsschulden in Höhe von ca. 800 Euro beglichen.

Da bin ich mal gespannt, wie der Kämmerer das dort verbucht hat. Oder wo das Geld möglicherweise hingewandert ist.
Aber mal davon abgesehen, ist das viel zu wenig. Die griechischen Reparations-Forderungen belaufen sich auf über 300 Mrd. Euro

Pro Kopf der deutschen Bevölkerung wären das fast 4.000 Euro. Außerdem müssten wir wenn schon denn schon an Polen, Russland, Weißrussland, die Ukraine, die Niederlande , Frankreich ... noch wesentlich mehr zahlen. Jeder von uns (auch Säuglinge) müssten mehrer 10.000 Euro aufbringen.

Ist das machbar? Mein Mann, die Kinder und ich könnten das nicht leisten, wir müssten das Haus verkaufen.

Die Finanzheuschrecken verüben ein doppeltes Bubenstück

Zweierlei Bubenstücke verüben die Finanzheuschrecken beim vermaledeiten Spielgeld Euro: Einmal bringen sie uns Deutsche um unsere Ersparnisse und entwerten unsere Einkommen (einschließlich der Renten und Pensionen), mittels einer beständigen Geldentwertung. Und dann hetzen sie die übrigen europäischen Völker gegen uns Deutsche auf, indem sie ihnen einreden, daß wir Deutsche an ihrem wirtschaftlichen Elend schuld seien. Was in dem grotesken Märchen, daß ausgerechnet wir Deutsche die Nutznießer des vermaledeiten Spielgeldes Euro seien, gipfelt. Weil wir Deutsche angeblich unsre Löhne so niedrig halten würden, um die europäische Konkurrenz unterbieten zu (weshalb sich die Italiener den teuren Fiat nicht leisten können und stattdessen den billigen Audi kaufen müssen). Und obendrein sollen wir Deutsche auch noch für die liberalen Roßkuren verantwortlich sein, die die Finanzheuschrecken den zahlungsunfähigen Ländern verordnen. Die Wiedereinführung der deutschen Mark ist daher unabdingbar.

Ich frage mich die ganze Zeit

Ich frage mich die ganze Zeit ob all die Experten im Fernsehen lügen. Griechenland ist fertig und runter gewirtschaftet. Die Löhne sind viel zu hoch, die Wirtschaft mangelhaft, die Moral der Steuerzahler sehr schlecht. Jeder Schuldenschnitt bedeutet das unsere Kinder bezahlen. Das geht nicht.

@19:49 von fathaland slim

"Kein Land dieser Erde kann seine Schulden zurückzahlen. Darum geht es auch gar nicht, auch wenn der Eindruck von interessierter Seite gern erzeugt wird."

Griechenland kann nicht seine Kredit-Zinsen bezahlen. Die EU drängt dem bereits jetzt zahlungsunfähigen Land immer neue Schulden und noch höhere zukünftige Kreditzinsen auf. Diese Schuldenspirale führt in den Abgrund.

TS

"...Noch mal mein Tip: lesen Sie Harald Schumann vom Tagesspiegel, dann kommt Ihr Glauben an die Welt vielleicht wieder. ..."

Ich werde Ihren Tipp aufnehmen. Seit ich Berlin verlassen habe, spielte der TS in meinem Leben keine Rolle mehr. Mal sehen, ändert sich wohl wieder.

@19:52 von german-canadian

"Das man als linker, wie Sie immer betonen, die Ansichten eines stark links angehauchten Journalisten übernimmt ist nicht verwunderlich."

Als ob man in dieser Redaktion auch nur einen finden könnte auf den das Etikett "links" anzuwenden ist. Wenn das links ist, möchte ich wirklich mal wissen was in den five eyes rechts ist.

@ sirtobi

Zitat: "persoenliche Ruckzahlung der Kriegsschulden
laut bbc ist ein Deutsches Paar in ein Griechisches Rathaus marschiert und hat dort den auf eine Person entfallenden Teil der Deutschen Reparationsschulden in Höhe von ca. 800 Euro beglichen."

Das fällt mit schwer zu glauben. Ich kenne aber das griechische Haushaltsrecht nicht. In Deutschland dürfte ein Kämmerer eine solche Zahlung nicht annehmen und könnte sie auch nicht im städtischen Haushalt verbuchen. Wo wird die Summe wohl landen?

Es ist ja auch gar nicht

Es ist ja auch gar nicht gewollt das ein Land mit "niedriger Wirtschaftsleistung" seine Schulden je zurück bezahlen kann.........
Das wäre ja auch nicht produktiv für die Kreditgeber..........
Schulden sind gewollt, solange die Zinsen bezahlt werden.
Ich finde das nur noch lustig das das so wenige verstehen.................

@ Fregattenkapitän

Zitat: "In ein paar Monaten werden wir alle wahrnehmen,dass es ohne einen Schuldenschnitt nicht gehen kann und der Schuldenschnitt wird kommen,so sicher wie das Vaterunser in der Kirche."

Griechenland ist defacto zahlungsunfähig. Was sollte da ein Schuldenschnitt noch bringen? Die Tilgungsraten und Zinsen sind ohnehin zum größten Teil gestundet. Die griechische Wirtschaft muss wieder angekurbelt werden. Wenn das gelingt, sehe ich keinen Grund zum Pessimismus.

@19:59 von Kerstin Laurig

"Da bin ich mal gespannt, wie der Kämmerer das dort verbucht hat. Oder wo das Geld möglicherweise hingewandert ist."

Antwort hier:
http://www.theguardian.com/world/2015/mar/19/german-couple-pay-greece-wa...

Kurz übersetzt er hat es an eine gemeinnützige Organisation überwiesen.

@ fathaland slim

Zitat: "Kein Land dieser Erde kann seine Schulden zurückzahlen."

Das ist nur zum Teil richtig. Ein Schuldenstand von 40 bis 60% des BIP wird in der Ökonomie allgemein als tragbar angesehen. Wenn ein Land stärker verschuldet ist, sollte es alles daran setzen, den überschüssigen Teil seiner Schulden zu tilgen. Es gibt keinen Grund, warum das nicht möglich sein sollte.

19:52, german-canadian

>>"Noch mal mein Tip: lesen Sie Harald Schumann vom Tagesspiegel, dann kommt Ihr Glauben an die Welt vielleicht wieder."

Das man als linker, wie Sie immer betonen, die Ansichten eines stark links angehauchten Journalisten übernimmt ist nicht verwunderlich.
Man sucht halt nur eine Bestätigung für seine eigene vorgefasste Meinung.<<

Kann es vielleicht sein, daß Sie meine Kommentare aus dem Vorgängerthread nicht gelesen haben?

Sollten Sie vielleicht, um meinen Kommentar, auf den Sie sich beziehen, richtig zu verstehen...

Das "Feindbild", in das Sie mich begeistert einordnen, passt nämlich nicht so richtig.

Zumindest erkenne ich mich darin nicht wieder.

Man sollte mit vorgefassten Meinungen immer vorsichtig sein. Das gilt nicht nur für Linke:=)

@ sirtobi

Wer möchte, kann an eine gemeinnützige Organisation spenden, klar. Aber kein Deutscher kann seinen Anteil an den Reparationen an Griechenland zahlen. Ob es für diese Reparationen eine rechtliche Grundlage gibt, ist unklar. Die Siegermächte haben Reparationen ausgeschlossen und Griechenland hat das vertraglich anerkannt. Kein Bürger kann seinen Mitbürgern oder dem Staat da etwas vorschreiben oder rechtlich vorwegnehmen.

20:03, Initiative Neue..., @19:49 von fathaland slim

100% Zustimmung.

@ Ralf N.

Zitat: "Schulden sind gewollt, solange die Zinsen bezahlt werden.
Ich finde das nur noch lustig das das so wenige verstehen................."

Kein Wunder, es ist ja auch nicht richtig. Schulden haben immer eine feste Laufzeit. Dann sollen sie zurück gezahlt sein. Schulden sind vom Schuldner gewollt, um Investitionen vorzufinanzieren.

20:23 von Dr. Manfred Körte

"Das ist nur zum Teil richtig. Ein Schuldenstand von 40 bis 60% des BIP wird in der Ökonomie allgemein als tragbar angesehen. Wenn ein Land stärker verschuldet ist, sollte es alles daran setzen, den überschüssigen Teil seiner Schulden zu tilgen. Es gibt keinen Grund, warum das nicht möglich sein sollte."

Es gibt einen: Zuviel Geld im Umlauf, das Anlagen sucht. Wenn - wie zur Zeit - ein Investieren in Industrie oder andere wirtschaftliche Bereiche nicht sicher genug gewinnbringend angelegt werden kann, wird die Kohle in Staatsanleihen verwandelt. Man hat nominal einen sicheren Zins und eine ebenso sichere Anlage. Deshalb müssen die Staaten sich immer weiter verschulden, um das Kapital aufzufangen. Völlig kontraproduktiv wäre in diesem Sinne also eine Schuldentilgung, weil das die Geldmenge nur noch erhöhen würde.
Gäbe es lukrative Investitionsmöglichkeiten außerhalb der Staatssphäre, hätten die allgegenwärtigen Schuldenberge niemals aufgebaut werden können. Aber es gibt sie nicht.

20:23, Dr. Manfred Körte @ fathaland slim

>>Zitat: "Kein Land dieser Erde kann seine Schulden zurückzahlen."

Das ist nur zum Teil richtig. Ein Schuldenstand von 40 bis 60% des BIP wird in der Ökonomie allgemein als tragbar angesehen. Wenn ein Land stärker verschuldet ist, sollte es alles daran setzen, den überschüssigen Teil seiner Schulden zu tilgen. Es gibt keinen Grund, warum das nicht möglich sein sollte.<<

Das macht Deutschland mit seinen 80% aber auch nicht. Schäuble ist statt dessen immens stolz auf die schwarze Null.

Und nu?

@fathaland slim

"Das "Feindbild", in das Sie mich begeistert einordnen, passt nämlich nicht so richtig."

Ich habe Sie immer als fairen Foristen eigeordnet.

Ich wollte mit meiner Kritik nur zum Ausdruck bringen das jeder, auch Sie, sich seine eigene Meinung durch irgendeinen Artikel, Journalisten oder auch Verschwörungsblogs bestätigen lassen kann.

Grüsse von einem liberalen, linken, rechten, sozialistischen Kapitalisten.

20:05, Izmi

"Ich werde Ihren Tipp aufnehmen. Seit ich Berlin verlassen habe, spielte der TS in meinem Leben keine Rolle mehr. Mal sehen, ändert sich wohl wieder."

Geben Sie "Harald Schumann Griechenland" bei Ihrer Suchmaschine ein. Da werden Sie reichlich fündig:=)

Ansonsten werden Sie sich natürlich über den Tagesspiegel (Christoph von Marschall, Malte Lehming etc.) natürlich reichlich ärgern. Aber das ist auch gut so.

@ Kerstin Laurig

Zitat: "Ein Weg für Griechenland?
Wäre es ein gangbarer Weg für Griechenland, wenn man sagen würde: Ihr braucht die nächten vier Jahre nicht zu tilgen und keine Zinsen zu zahlen, aber ihr bekommt keinen Cent neuen Kredit. Ihr müsst mit euren Einnahmen nur eure Ausgaben bestreiten."

Das würde kruzfristig sehr wahrscheinlich zu einer massiven Lohnsenkung im öffenlichen Dienst und zu massiven Sparmaßnahmen im öffentlichen Sektor, z.B. in der Gesundheit, bei den Schulen, der Polizei usw. führen. Denn es dauert, bis die Griechen die vernachlässigte Einnahmenseite konsolidiert hätten.
Vermutlich würden die griechischen Rechtspopulisten die Ursachen wieder nach Brüssel schieben.

@Initiative Neue.... von 19.50

"Die EU stellt 2 Mrd. zur Bekämpfung der Armut und der Arbeitslosigkeit zur Verfügung. Zum ersten mal werden Menschen und nicht Banken gerettet.
Dies ist ein Sieg der Demokratie im Sinne der breiten Bevölkerung. Parallel wird die gescheiterte Austeritätspolitik fortgeführt: Dem bereits bankrotten Land werden weitere Schulden aufgedrängt um Kreditzinsen zu bezahlen. Der Schuldenberg und zukünftige Kreditzinsen des zahlungsunfähigen Landes steigt weiter."
Ich habe nicht den Eindruck, dass GR Kredite "aufgedrängt" werden, seine Regierung bettelt um Geld. Natürlich würde man das lieber geschenkt nehmen. DAS würde aber wahrscheinlich nicht demokratisch im Sinne der Geberländer sein, jedenfalls würde wohl jede Volksabstimmung dazu negativ ausgehen...

@Ralf N. 18:22

Da braucht nicht gewettet zu werden.
Tsipras gibt nur leere Versprechungenen ab.
Nur Sprechblasen.
Und es wird so kommen wie Sie es in Ihrem Kommentar schildern.

Grieschenland "schwimmt" auf Öl und Gasvorkommen

Das gesamte östliche Mittelmeer, umgeben von den aktuellen Krisenherden Griechenland, Türkei, Zypern, Syrien, Libanon, Israel, Ägypten und Libyen „schwimmt“ auf riesigen Öl- und vor allem Erdgasvorkommen. Diese Erdgasvorkommen würden nach aktuellen Schätzungen ausreichen, um Europa für Jahrzehnte mit Erdgas zu versorgen. Der Wert und die geostrategischen Bedeutungen sind ein wesentlicher Treiber der Entwicklungen in Griechenland.

Warum sind diese reichen Vorkommen nicht mit ein Thema bei Schulden und Krediten? Unter "Gasvorkommen Grieschenland" findet man alle Quellen dazu.

20:37, Dr. Manfred Körte

"Zitat: "Schulden sind gewollt, solange die Zinsen bezahlt werden.
Ich finde das nur noch lustig das das so wenige verstehen................."

Kein Wunder, es ist ja auch nicht richtig. Schulden haben immer eine feste Laufzeit. Dann sollen sie zurück gezahlt sein. Schulden sind vom Schuldner gewollt, um Investitionen vorzufinanzieren."

Aber Ihnen ist schon bekannt, daß, um Schulden nach Ablauf der Laufzeit zurückzuzahlen, neue Schulden aufgenommen werden? Von jedem Land, überall und immer?

Schulden sind vom Gläubiger gewollt, um Geld zu "verdienen". Niemand leiht einem Land Geld, um damit Investitionen zu tätigen. Das ist dem Gläubiger herzlich egal, so lange er seine Zinsen kriegt. Wie die generiert werden, ist Sache des Schuldners.

Wem nützt der Euro?

Es wird immer behauptet, D würde am meisten vom Euro profitieren. Fakt ist, die Einkommen der deutschen Arbeitnehmer haben real (nach Abzug der Inflation) erst 2014 den Stand von 2000 erreicht. Die Griechen haten ihre Einkommen bis 2010 glatt verdoppelt (was gegen die ökonomische Vernunft war). Die Masse der Deutschen profitiert nicht vom Euro, über unsere Einkommen können sie in CH, S, N oder L nur lachen! Die Medien und die Politik lassen uns aber etwas anderes glauben und wir lassen uns veräppeln...

"Die Griechen sind wieder in der Spur"

Welch Arroganz.
Ich kann nur hoffen, dass Deutschland nie wieder in eine Notsituation kommt. So wie wir uns anderen derzeit gegenüber verhalten ist es unerträglich.

20:40, german-canadian @fathaland slim

"Ich wollte mit meiner Kritik nur zum Ausdruck bringen das jeder, auch Sie, sich seine eigene Meinung durch irgendeinen Artikel, Journalisten oder auch Verschwörungsblogs bestätigen lassen kann."

Auch Sie sollten mal Harald Schumann, einen deutschen Journalisten, der in "Mainstream-Medien" veröffentlicht, lesen.

Am meisten Spaß machen mir Schlagabtäusche zwischen ihm und Hans Werner Sinn.

Es ist nämlich immer gut, eine fundierte Sichtweise aus einem anderen Blickwinkel zu lesen. Ich geb zu, daß ich der Sichtweise Schumanns nahestehe, aber ich lese auch alle anderen.

Außer Verschwörungsblogs, die langweilen mich. Kennt man einen, kennt man alle.

20:43 von fathaland slim

"...Ansonsten werden Sie sich natürlich über den Tagesspiegel (Christoph von Marschall, Malte Lehming etc.) natürlich reichlich ärgern. Aber das ist auch gut so."

Man ärgert sich als "Gegen-den-Strom-Schwimmer" eigentlich meistens... aber gleichzeitig ist man daran gewöhnt und abgehärtet. Doch die langen Jahre des Gegenpaddelns hinterlassen auch Spuren...
Trotz dies und das und alledem: nur nicht aufgeben!

..... ich fürchte bloss ....

...... je mehr Brüssel mit der Regierung Griechenlands "Kuschelkurs" fährt, desto schwieriger wird es für diese, im eigenen Haus den notwendigen Respekt zu erhalten .....

Aber unsere Banken sind im Erfindungsreichtum ja kaum zu schlagen .....

20:52 von diskobolos

"...Es wird immer behauptet, D würde am meisten vom Euro profitieren. Fakt ist, die Einkommen der deutschen Arbeitnehmer haben real (nach Abzug der Inflation) erst 2014 den Stand von 2000 erreicht. Die Griechen haten ihre Einkommen bis 2010 glatt verdoppelt (was gegen die ökonomische Vernunft war). Die Masse der Deutschen profitiert nicht vom Euro, über unsere Einkommen können sie in CH, S, N oder L nur lachen!"

Mal abgesehen davon, dass CH, N und S den Euro nicht haben:
Wenn Sie die Milliarden und Abermilliarden aus dem Überschuss des deutschen Außenhandels verfolgen, werden Sie sehen, wer in Deutschland am "meisten vom Euro" profitiert. Richtig: Die Masse der kleinen Leute ist es nicht, dazu verdienen die zu wenig. Wo bleibt also die Kohle?

20:52, diskobolos

" Fakt ist, die Einkommen der deutschen Arbeitnehmer haben real (nach Abzug der Inflation) erst 2014 den Stand von 2000 erreicht. Die Griechen haten ihre Einkommen bis 2010 glatt verdoppelt (was gegen die ökonomische Vernunft war). "

Sie rühren hier verschiedene Sachen durcheinander. Der Einkommensverlust in Deutschland ist den Schröder-"reformen" geschuldet, speziell dem forcierten Ausbau des Niedriglohnsektors.

In Griechenland verdoppleten sich nicht nur die Einkommen, auch die Preise stiegen auf nordeuropäisches Niveau.

So etwas nennt man Angleichung der Lebensverhältnisse. Anders kann eine Währungsunion nicht funktionieren.

Stellen Sie sich mal vor, man kriegte die gleichen Waren in Griechenland um die Hälfte billiger als in Deutschland. Da würde sich ein ruinöser Handel entwickeln und mann müsste wieder Zollschranken errichten.

Damit wäre der Euro definitiv tot.

Da Sie Schweden, die Schweiz und Norwegen erwähnen: Sind Ihnen die Preise in diesen Ländern bekannt?

Unmenschliche Euro

Die Griechen können doch überhaupt froh sein, daß sie eine Linke Partei gewählt haben. Wer sonst hätte auf die Zustände der Bevölkerung die EU aufmerksam gemacht?

Erst jetzt wissen wir doch, daß die Griechen richtig leiden. Löhne 25-50 % gesenkt, Jugendarbeitslosigkeit bei 60%, 50 % der Menschen haben ihre Arbeit verloren. 1/3 der Griechen haben keine Krankenversicherung mehr und müssen, wenn sie die Kosten nicht zahlen können, sterben.

Was wäre denn passiert, wenn es so weiter ginge wie bisher? Absolut NICHTS! EU hätte die Menschen dort sterben lassen. Die anderen Länder wie Portugal, Spanien, Rumänien sind eigentlich damit gezwungen den gleichen Kurs zu bestreiten, damit sie Gelder bekommen. Nämlich mit einem EXIT von EU drohen. Erst dann werden die Menschen wahr genommen.

Deutschland profitiert schon

Deutschland profitiert schon sehr stark vom €.
Nur leider nicht die Arbeitnehmer die aussertariflich beschäftigt sind.
Ich sags mal so, ich habe seit dem € bei meinem Gehalt erheblich profitiert, da ich ein gewerkschaftlich angeglichenes Gehalt habe, das heißt das ich jedes Jahr ca. 2,5-3,5% mehr Gehalt bekomme.
Wenn ich nun mal die Wahlergebnisse betrachte dann kann es ja nur so sein das 40-50% der Deutschen Arbeitnehmer davon profitieren, ansonsten müssten die Wahlen so ausgehen wie jetzt in GR........ oder?

Als Deutscher schäme ich mich

Als Deutscher schäme ich mich zutiefst für die Überheblichkeit von Oettinger, Schäuble und Co. Wenn jemand am Boden liegt, immer wieder nachzutreten, das ist einfach nur widerwärtig.

Auch wenn ich mich

Auch wenn ich mich wiederhole, genau aus dem Grunde macht eine Einheitswährung gar keinen Sinn.
Es werden immer die "schwachen" leiden und die Gehälter der oberen bezahlen.......
Das ist einfache Mathematik.
Aus dem Grunde halte ich den € als Währung für "gesamt" Europa als gescheitert........ punkt

21:13, Ralf N.

"Wenn ich nun mal die Wahlergebnisse betrachte dann kann es ja nur so sein das 40-50% der Deutschen Arbeitnehmer davon profitieren, ansonsten müssten die Wahlen so ausgehen wie jetzt in GR........ oder?"

Wenn Sie die SPD mit einbeziehen, und die regiert ja mit, kommen Sie auf 70% Zufriedenheit.

Daran kann man wirklich ablesen, daß es Deutschland noch Gold geht.

Deswegen finde ich das Griechenbashing in deutschen Foren so extrem schäbig.

Aber wer reich ist, fühlt sich durch die Armen bedroht, das ist so.

@Initiative Neue...

"Ein erster Verhandlungserfolg der neuen Regierung: Die EU stellt 2 Mrd. zur Bekämpfung der Armut und der Arbeitslosigkeit zur Verfügung. Zum ersten mal werden Menschen und nicht Banken gerettet."

Ihr fällt ja wohl immer wieder drauf ein nicht wahr?

Selbstverständlich werden wieder die Banken bedient.

@20:45 von diskobolos

"Ich habe nicht den Eindruck, dass GR Kredite "aufgedrängt" werden, seine Regierung bettelt um Geld. Natürlich würde man das lieber geschenkt nehmen."

Dieser Eindruck täuscht. Griechenland will einen Schuldenschnitt. Deutschland hat 1953 über einen Schuldenschnitt die Möglichkeit für Wachstum und Wohlstand bekommen. Dies fordert Griechenland nun auch.

Griechenland ist bankrott. Die Rettungsgelder sind bereits verschwendet. Warum soll Deutschland noch mehr Mrd. verschwenden?

@diskobolos

"Es wird immer behauptet, D würde am meisten vom Euro profitieren."

Volkswirtschaftlich ist dies auch richtig und auch schon seit Jahren bemängeln die selben Leute auch, ok nur einige von denen, das die Deutschen zuwenig verdienen.

Fakt ist also Deutschland profitiert als Exporteur vom Euro, die Bevölkerung wird aber nicht daran beteiligt.
Ich kritisiere scharf das Importdefizit von Deutschland und wäre dafür das wir mit höheren Löhnen dies beheben.
Der Binnenmarkt lässt seit Jahren nach, das haben Sie richtig erkannt, aber je mehr dies zutrifft umso wichtiger wird der Euro für die deutsche Wirtschaft.
Eine Stärkung des Binnenmarktes durch höhere Gehälter würde die Abhängigkeit Deutschlands vom Euro verringern.

D.h. wer im Euro ist und einen unausgeglichenen Außenhandel besitzt ist vom Euro abhängig und profitiert von diesem.

Doch das schlimmste ist das

Doch das schlimmste ist das sich die meisten hier geben als ob alles "so ganz plötzlich" gekommen ist.
Seit dem der € eingeführt wurde konnte man beobachten das die schwachen Länder "Abstriche" machen mussten, egal wo aber es ging immer abwärts.
Nur hat das damals kaum jemand registriert.
Verschiedene BIP´s, d.h. verschiedene Leistungen...... das musste so kommen was wir heute sehen!
Darum ist die ganze Sache nun recht verlogen, die Diskussionen von heute hätte es schon vor 10 Jahren geben müssen, doch nun ist es zu spät.

21:13, Ralf N.

Nachtrag: Sagt Ihnen der Begriff "2/3 Gesellschaft" etwas? Den brachten die neoliberalen Theoretiker zu Thatcher- Kohl- und Reaganzeiten auf. Er besagt, daß es 2/3 der Einwohner eines Landes mit ihrer wirtschaftlichen Situation zufrieden sein müssen, um das System stabil zu halten.

Das übrige Drittel kann man dann ruhig ausgrenzen, weil die ja eh überstimmt werden...

@fathaland slim, 21:06

Das die zu niedrige Einkommen in D an schröders Agenda liegen ist mir natürlich klar. Weniger warum die deutschen AN schon mit einem Inflationsausgleich zufrieden sind. Wenn alle doppelt so viel verdienen, kostet auch der Friseur doppelt so viel, das ist nicht zu ändern. Trotzdem haben die genannten Länder ein höheres Lebensniveau als wir, und das z. T. ohne Euro und EU. Die Einkommen in D sind vor dem Euro übrigends real stärker gewachsen als danach.
Der Gedanke, dass eine Einheitswährung zu einer Angleichung der Lebensverhältnisse führt, war ein naiver Wunsch der handelnden Politiker, wie man heute sieht.

Seid ihr es nicht langsam leid

dass seit Jahren ganz Europa einschliesslich der hier schreibenden Forianer sich um Griechische Innenpolitik kümmern müssen, so als müsse man kleinen Kindern eben helfen, erwachsen zu werden. Schon unser FDP-Rössler ist vor Jahren nach Griechenland gefahren, um Griechische Probleme zu lösen, die er als Deutscher Minister nicht lösen kann. Ich dachte immer, wir wählen unsere Politiker, damit sie unsere Probleme lösen, nicht die anderer Länder.

Egal was auch noch kommen

Egal was auch noch kommen wird, die ganze Sache bringt NICHTS!!!!!
Bei denen die nichts haben wird auch nichts ankommen.
Wenn die Griechen sich einen Gefallen tun wollen dann sollen sie den € in den Wind schiessen und mit einer eigenen Währung neu beginnen.
Ob wir in Deutschland dann Geld verlieren ist doch wurscht, wir haben mehr als genug davon profitiert.
Das ganze Gelaber ist nur Politik und nicht einen Cent wert.................
Wenn dann noch die Regierung von GR in der Lage ist ein funktionierendes Staatssystem aufzubauen bei dem auch die Steuerzahlungen mal funktionieren..........das wäre perfekt und würde einen Quantensprung bedeuten!!!!!

@Izmi, 21:06

"Mal abgesehen davon, dass CH, N und S den Euro nicht haben..."
EBEN!
"Wenn Sie die Milliarden und Abermilliarden aus dem Überschuss des deutschen Außenhandels verfolgen, werden Sie sehen, wer in Deutschland am "meisten vom Euro" profitiert. Richtig: Die Masse der kleinen Leute ist es nicht, dazu verdienen die zu wenig. Wo bleibt also die Kohle?"
Genau so ist es, Geld geht nicht verloren, es hat nur jemand anderes.
Was ist so toll am Außenhandels-Überschuss wenn man die Finanzierung (s. GR) als Geschenk gleich mitliefern muss? Ja, richtig: Den Gewinn machen die Unternehmer, die Hilfskredite zahlt der Steuerzahler.

@20:23 von Dr. Manfred Körte

"Zitat: "Kein Land dieser Erde kann seine Schulden zurückzahlen."
Das ist nur zum Teil richtig. Ein Schuldenstand von 40 bis 60% des BIP wird in der Ökonomie allgemein als tragbar angesehen. Wenn ein Land stärker verschuldet ist, sollte es alles daran setzen, den überschüssigen Teil seiner Schulden zu tilgen. Es gibt keinen Grund, warum das nicht möglich sein sollte."

Staaten sind natürliche Dauerschuldner und niemand geht tatsächlich davon aus, dass ein Staat am Tage X tatsächlich entschuldet ist. Solange es im Interesse der Mehrheit der Gläubiger ist, wird einem Staat Geld für Zins- und Tilgungszahlungen in Form von neuen Krediten zur Verfügung gestellt. Nur wenn es mehr Gewinn verspricht für einzelne Schuldner keine neuen Kredite zur Verfügung zu stellen und so eine Liquiditätskrise zu erzeugen in der bestimmte Gläubiger überproportional gewinnen und andere überproportional verlieren versiegt der Kapitalfluss, unabhängig vom Verhältnis der Schulden zu was immer auch.

Wenn Land 1 als Beispiel 6

Wenn Land 1 als Beispiel 6 Mio an Zinsen bezahlen muss und ein Land 2 ist bereit 6 Mio an Kredit zu geben............
Wenn dann Land 1 die Zinsen bezahlt, wieviel Geld hat dann Land 1 ?????
Genau das ist Griechenland!!!
Leute rechnet mal...........

@ SEPP58 - Wenn sie GR fallen lassen geht die EU zugrunde

Scheinbar gibt es kein Thema, bei dem sie nicht fachkundig mitschnabeln. Mit ihrer Aussage eines Niedergangs der EU wollen sie Panik machen und wissen es dann auch besser als führende Wirtschaftswissenschaftler.

Allgemein kommt von ihnen immer nur Stimmungsmache, wir erhalten auch nie stichhaltige Argumente aus ihren zusammengefügten Überschriften.
Die EU wird nicht zerfallen, auch denke ich wird es keine anderen Länder dazu veranlassen die EU zu verlassen.
Die Welt wird immer kleiner und die Menschheit wächst stetig. Einzelstaaterei war gestern, wir können nur gewinnen, wenn wir alle eng zusammen stehen.
Wenn Griechenland im Euro bleiben will, dann muss es wettbewerbsfähiger werden, die Korruption bekämpfen, steuern kassieren wie alle anderen Lände auch, ein ordentliches Katasterwesen einrichten und dann kann man auch Geld ausgeben, weil man es zuvor eingenommen hat.
Investoren locken durch interessante Standorte und Privatisierungen, Vertrauen schaffen durch Berechenbarkeit.

21:45 @fathaland slim

Ja, genau das ist der Punkt, es geht den deutschen noch sehr gut.
Das wird sich auch so schnell nicht ändern, da wir die nutzniesser aus der momentanen Situation sind.
Natürlich gibt es viele die das nicht so sehen.
Genau aus diesem Grund halte ich den € für gescheitert, da er nur die "starken" Mitgliedsstaaten belohnt, die schwachen springen über die Klinge...............

@Karl der Hammer

"Und obendrein sollen wir Deutsche auch noch für die liberalen Roßkuren verantwortlich sein, die die Finanzheuschrecken den zahlungsunfähigen Ländern verordnen. "
Leider sind wir das auch, oder besser: unsere Politiker. Lesen Sie keine Nachrichten? Die ruinösen Kürzungs- und Privatisierungs-programme der Troika werden von Deutschland nicht nur unterstützt, sondern massiv vorangetrieben. Leider!

Die Parteien mit dem C ("christlich") und dem S ("sozial") vorne sollten zu diesen Werten zurückkehren, statt den verarmten Griechen immer neuen Blutzoll abzupressen.

re initiative neue ...

"Griechenland will einen Schuldenschnitt."

Sagen Sie ehrlicherweise wenigstens: einen zweiten Schuldenschnitt.

Oder spekulieren Sie wirklich darauf, dass sich keiner mehr an die 107 Mrd. Euro erinnert, die Griechenland schon 2012 erlassen wurden?

Was immer wieder

aus dem Blick gerät: Der Streit zwischen einzelnen Ländern ist letztlich Theater. In Wirklichkeit findet ein Krieg Reich gegen Arm statt - und das in allen Ländern, er sieht nur von Land zu Land unterschiedlich aus.
Und wenn Schäuble &Co (übrigens auch die Schweiz und England) Griechenland helfen würden, seinen im Ausland steuerflüchtigen Multimillionären und Milliardären auf den Pelz zu rücken, könnte in Griechenland auch ein funktionierendes Wirtschaftssystem entstehen. Aber einerseits Griechenland vorwerfen, dass es gegen Steuersünder nicht hart genug durchgreift, und andererseits die Steuerflucht stillschweigend zulassen oder gar begünstigen, finde ich ziemlich verlogen.

Kaputt

Wenn man Oettingers offen unverschämte Sprüche liest und die subtiler Herrn Tsipras diffamierende Darstellung von Romann liest, möchte man den Griechen fast zurufen: Macht kaputt, was euch kaputt macht. Und das ist unter anderen Deutschland. Leider werden das viele Deutsche erst verstehen, wenn auch ihre Säuglinge in den Krankenhäusern sterben, sowie wir sie heute in Griechenland durch das Spardiktat sterben lassen.

Ich kann nur sagen, liebe

Ich kann nur sagen, liebe Griechen geht aus dem € und druckt eure Währung, so wie es jetzt läuft kann das NIEMALS funktionieren auf dauer.
Wenn ich wollte wäre ich auch froh wenn Deutschland endlich aus dem € austreten würde.
Eine Währung die verschiedene Leistungen unter einen Hut zu versuchen bringt ist Schwachsinn.
Leider ist das der Fluch von Nullen die in der Politik was werden wollen, alles leider ungelernte Kräfte die nichts können und wissen.

"Wir werden verschaukelt" Orfee um 18:32

Was wird denn jetzt wieder verhandelt - eine Liste oder auch deren Umsetzung. Oder wird doch nur im Geheimen geklärt, wieviel Geld sie den anderen Ländern und uns doch noch aus dem Ärmel leiern?

Das die Griechen es so machen verstehe ich ja. Die griechische Regierung setzt sich gut für Ihre Bürger ein. So sollte es sein

Wie setzt sich unsere Regierung für den deutschen Steuerzahler ein. Hat da jemand etwas bemerkt?

Grexit! Heute!

Alles eine Verschwendung von Zeit und Geld.

Griechenland muss aus dem Euro austreten.

Gesichtsverlust

Soso, "Die Griechen sind wieder in der Spur"

Herr Oettinger, offensichtlich gefallen Sie sich gut im demonstrativen zur Schau stellen von Macht gegenüber den gewählten Vertretern eines anderen Volkes. Dass Sie nach dem Einlenken der griechischen Regierung noch einmal verbal nachtreten, bedeutet für die Griechen einen enormen Gesichtsverlust.

Ich habe längere Zeit in Ostasien gelebt und dort gelernt, dass jemand, der bewirkt, dass andere das Gesicht verlieren, selbst am allermeisten sein Gesicht verliert. Ist Ihnen bewusst, dass Berichte zur Euro-Krise nicht nur an deutschen Stammtischen, sondern WELTWEIT starkes Interesse finden. Wenn Sie darüber einen Augenblick nachdenken, dann bekommen sie vielleicht eine Ahnung davon, welchen Schaden Sie für das Ansehen Deutschlands in der Welt anrichten. Die Sympathien, die wir in den letzten 70 Jahren weltweit erworben haben, können schnell dahin sein, wenn deutsche Politiker derart herablassend schwächere Partner behandeln.

@fathaland

"Kein Land dieser Erde kann seine Schulden zurückzahlen. Darum geht es auch gar nicht, auch wenn der Eindruck von interessierter Seite gern erzeugt wird."

Dann klären Sie uns doch mal auf: worum geht es denn eigentlich? Sie haben da bestimmt die ultimative Einsicht. :-)

@joshui

"Seid ihr es nicht langsam leid dass seit Jahren ganz Europa einschliesslich der hier schreibenden Forianer sich um Griechische Innenpolitik kümmern müssen"

Natürlich sind wir es leid. Aber wenn man eine idiotische EU Zone gründet und alle Staaten in einem Boot nimmt insbesondere auch die Problemstaaten, dann muß man sich eben auch um die Probleme anderer Staaten, um die Ausbildung der arbeitslosen Menschen der anderen EU Länder eben auch kümmern.

Es wird auch ständig ins Ausland investiert und den Binnenmarkt im Inland hat man total vergessen. Unsere Sorgen sind nur noch die Ukraine, Griechenland Krise und weitere EU Krisen, die auf uns warten.

Die Probleme Deutschlands bei der Bearbeitung warten in der Schlange an letzter Stelle.

Griechisches Rezept...

Daß ausgerechnet der als "schwäbisch ehrenkäsig" bekannte EU-Kommissar Oettinger sich zur angeblichen Einsichtsfähigkeit von Tsipras äußert, ist schon eine Art Treppenwitz... und zeigt, auf welchem Niveau solche öffentlichen Äußerungen inzwischen basieren. Ich meine, es ist das Pfeifen im Walde von jenen, inzwischen auch aus der zweiten Reihe, die sich noch krampfhaft als Gesundbeter einer Leiche versuchen wollen...
_
Ja, es kann durchaus sein, daß man GR "rettet" und im Euro hält ... dann aber genau nach "griechischem Rezept"... als längst verstorbenen Dauerrentner...

@22:23 von karwandler

"Sagen Sie ehrlicherweise wenigstens: einen zweiten Schuldenschnitt."

Ja es gab einen Schuldenschnitt. Ohne diesen Haircut wäre die Bilanz der Austerität noch katastrophaler: der Schuldenstand wäre dann unter der Herrschaft der Troika nicht von 110% auf 175% sondern weit über 200% gestiegen.

22:23, karwandler

>>re initiative neue ...
"Griechenland will einen Schuldenschnitt."

Sagen Sie ehrlicherweise wenigstens: einen zweiten Schuldenschnitt.

Oder spekulieren Sie wirklich darauf, dass sich keiner mehr an die 107 Mrd. Euro erinnert, die Griechenland schon 2012 erlassen wurden?<<

Es wird aber nicht anders gehen. Denn Griechenland wird auf absehbare Zeit nicht in der Lage sein, die Schulden zu bedienen. das weiß auch jeder.

Die eleganteste Lösung wäre allerdings, sämtliche Staatsschulden eines jeden Eurolandes, welche über den festgeschriebenen 60% des Bruttosozialproduktes liegen, in einen Fonds auszulagern, für den die gesamte Eurozone haftet. Dann könnten sich sämtliche Eurostaaten am Kapitalmarkt refinanzieren und wären den Spielchen der Ratingagenturen nicht ausgeliefert, da die Eurozone solidarisch auftreten würde.

Das ist aber ein ideologisches Tabu, weswegen man lieber die Verarmung in Kauf nimmt sowie eine zukünftige französische Präsidentin Le Pen und andere Verwerfungen...

22:42, Ralf N.

"Ich kann nur sagen, liebe Griechen geht aus dem € und druckt eure Währung,"

Um Gottes Willen. Das hieße, den Teufel mit Beelzebub austreiben. Das Land würde komplett vor die Wand fahren. Was hier gern übersehen wird, ist, daß die Euroeinführung nicht von heute auf morgen passierte, sondern über Jahrzehnte vorbereitet wurde. Stichwort ECU.

Nein, die Eurozone muß von Grund auf neu geordnet werden. Statt dessen werden hier Löcher gestopft, die anderswo neue aufreißen.

Der Fehler liegt im System, nicht bei einzelnen Mitgliedern. Die sind alle Teil des gewachsenen Systems. Da können Sie nicht Knall auf Fall einfach jemanden rausbrechen. Dazu ist das ganze zu lange gewachsen und haben sich zu viele wechselseitige Abhängigkeiten gebildet.

Die verschwinden nicht einfach, wenn Griechenland zack! aus der Eurozone ausscheidet. Es hat seinen Grund,weshalb so ein Szenario ausschließlich außerhalb Griechenlands populär ist, und auch da nur bei einer Minderheit von wirtschaftsliberalen Ökonomen.

1. Griechenland ist schon

1. Griechenland ist schon wieder Pleite.
2. Deutschland sauer.
3. Griechenland soll zur Strafe Liste erstellen.
4. SEKRETÄRIN TIPPT IRGENDWAS.
5. Deutschland zahlt.
6. Liste fliegt in Paperkorb.
7. GELD VERSICKERT IRGEND WIE.
8. weiter mit Punkt 1.

re arnsberg

"Aber einerseits Griechenland vorwerfen, dass es gegen Steuersünder nicht hart genug durchgreift, und andererseits die Steuerflucht stillschweigend zulassen oder gar begünstigen, finde ich ziemlich verlogen."

Wo wenn nicht in Griechenland müßte erstmal ermittelt werden, gegen wen der Staat Ansprüche wegen nicht oder zu wenig gezahlter Steuern erhebt?

Ich sehe nicht, dass da mal was in Gang gesetzt wird.

Quatsch

Die Griechen bleiben drin.

@Larry Lax

"Wie setzt sich unsere Regierung für den deutschen Steuerzahler ein. Hat da jemand etwas bemerkt?"

Die Deutsche Regierung setzt sich nicht für die deutschen Steuerzahler. Selbst wenn ich den Mann überhaupt nicht mag, muß man zugeben, daß Herr Schäuble es zumindest versucht hat.

Haben Sie sich den Gesichtsausdruck Schäuble' s angeschaut als Frau Merkel wieder einmal die Unantastbarkeit der EU in ihrem Gespräch vorgetragen hat.

Nein Frau Merkel hat wieder einmal die Alternativlosigkeit der EU deutlich gemacht und GR unsere Steuergelder verschenkt, um eine Eskalation innerhalb der EU oder milder ausgedrückt Schwierigkeiten bis zu den nächsten Wahlen zu vermeiden. Schließlich möchte sie nochmal gewählt werden.

Damit wird zusätzlich eine Generation mehr wieder verschuldet. Naja es sind ja schon sowieso so viele Generation auf die Eine mehr kommt es jetzt auch nicht an. Hauptsache die nächsten Wahlen sind gesichert.

Und...

wir glauben alle an den Osterhasen. Ach nein, der legt ja Eier. Wären es griechische, würden sie die Eier einfordern. Also auf nach Griechenland, alle die Eier haben!

re fathaland slim

"Denn Griechenland wird auf absehbare Zeit nicht in der Lage sein, die Schulden zu bedienen. das weiß auch jeder."

Erstens habe ich mal wieder den Eindruck, dass der Unterschied zwischen Schulden bedienen und Schulden tilgen nicht bewußt ist.

Zweitens behauptet ausgerechnet die griechische Regierung, sie wäre unter gewissen Bedingungen genau dazu in der Lage.

Da gibt es offensichtlich auch noch Abstimmungsprobleme ...

23:10, derdickewisser

>>"Kein Land dieser Erde kann seine Schulden zurückzahlen. Darum geht es auch gar nicht, auch wenn der Eindruck von interessierter Seite gern erzeugt wird."

Dann klären Sie uns doch mal auf: worum geht es denn eigentlich? Sie haben da bestimmt die ultimative Einsicht. :-)<<

Na, Sie sind doch der Wisser und tragen die ultimative Einsicht ja quasi im Nick:=)

Vielleicht können Sie mir ein Land nennen, welches seine Verschuldung durch Zurückzahlen gesenkt hat?

Mir fällt nämlich gerade keins ein.

@fathaland slim

"Das Land würde komplett vor die Wand fahren. Was hier gern übersehen wird, ist, daß die Euroeinführung nicht von heute auf morgen passierte, sondern über Jahrzehnte vorbereitet wurde. "

Wieviele Jahrzehnte oder Zeitalter?
Wie lange hat es Drahme gegeben? Von 1831 bis 2001.

Euro gibt es seit 2001.

Es ist ja auch eine Riesenkatostrophe gewesen mit großen Erdbeben als man die Euro eingeführt hat. Die Apokalypse des nächsten Zeitalters würde eintreten wenn man Drahme wieder einführen würde. Nicht einmal darüber denken.

Solche haltlosen Szenarien haben die Menschen schon satt. Die Geschichte zeigt : Wenn man etwas will, dann geht alles.

Darstellung: