Kommentare

Logik

1. Schritt
Nicht die Griechen - die Banken wurden gerettet.
2. Schritt
Nicht die Investoren haften für ihre Investitionen - die Steuerzahler der EU haften an Stelle der Investoren.
3. Schritt
Der Euro hat seinen Wert von ca. 1,24 auf 1,18 gegenüber dem Dollar verloren.
Frage:
Wie weit soll die reale Verelendungspolitik (der Schwache stützt den Starken) eigentlich noch gehen?

Referendum

Ein Referendum wäre das richtige Signal, die Griechen müssen selbst entscheiden wie es weiter geht
Und, Europa muss lernen, seine Bürger Ernst zu nehmen, das ist nicht der Fall, siehe TTIP, SOLI und GEZ, alles am Willen des Bürgers vorbei ( könnte noch vieles mehr aufzählen!)

Warum ist Herr Varoufakis so

Warum ist Herr Varoufakis so nervös?
Wie angekündigt von Herrn Junker wird die EU Griechenland niemals fallen lassen.
Der Erfolg der EU muß mit allen Mitteln den Bürgern vorgegaukelt werden. Es gibt kein Weg zurück, schließlich hängen an der EU auch viele gut bezahlte Jobs in Brüssel.

Zweifel

Bis jetzt hat uns die neue Regierung in Athen nur eine Sache mit großer Sicherheit gezeigt:

ihren Dilettantismus.

Ob das reicht, um damit einen Staat zu regieren, muss bezweifelt werden.

Die Nerven liegen blank

Die Nerven liegen nicht nur bei der griechischen Regierung blank sondern auch der EU.

Die Drohung mit Referendum ist ein Schachmatt Zug. Wenn die EU nicht zahlt, dann kommt es zu einem Referendum und Griechenland macht ein Schuldenschnitt oder die EU zahlt die Kosten Griechenlands.
Damit hat Griechenland gewonnen.

Die Ausscheidung Griechenlands mit einem Referendum ist die aller schlimmste Variante für die EU, denn wenn das Haus macht, werden andere Staaten diesem Vorbild folgen. Wenn die EU versucht eine Volksabstimmung zu hindern, was sie eigentlich schonmal gemacht haben, dann wird die EU auch als antidemokratisch gestempelt und zieht mehr Antipathie auf sich.

Die griechische Regierung macht alles richtig und zahlt nicht brav wie Irland ein Land, das sich der EU und EZB beugen mußte und immer noch deswegen leidet.

Kindergartenspiele

Diese griechische Laienspieltruppe hat jedes Wohlwollen verspielt.
Macht endlich Schluß, stellt die Beatmungsmaschine ( Geld ) endlich ab.
Ist egal wieviel Geld man da weiterhin verbrennt, das wird nichts.
Griechenland muß erst richtig aufklatschen, damit sie merken wie Wirtschaft funktioniert.

Leser und oder Hetzer die 13 Minuten Zeit haben...

sollte ein Blick auf dieses Video vergönnt sein, politische Bildung etwas anders und verständlicher Verpackt:
https://www.youtube.com/watch?v=VXDAHHNQKIU
Anschliessend könnt ihr eure Meinung dazu gerne kundtun/schreiben.

@Mawo

Kann mir mal einer verraten, wie Wirtschaft ohne Banken funtionieren soll?
Banken verbrennen auf dem Hinterhof kein Geld, noch stecken die Besitzer sich das heimlich in die Taschen.
Sie verleihen das Geld ans Volk, und da verschwindet es in Konsum.
So einfach ist das, hat also mit diesen pseudosozialistischen Verschwörungstheorien nichts zu tun.
Dafür braucht man noch nicht einmal eine Uni, dafür reicht Volksschule.
Aber ich habe da meine Ideologie, versuchen sie nicht mit Fakten zu verwirren.

Soll der normale Bürger zum Büttel werden?

Herr Varoufakis,
warum wollen Sie mit diesen absurden Vorschlägen Kredite bekommen. Sehen Sie sich doch einmal in den anderen Ländern der EU um, wie die staatliche Administration funktioniert und richten Sie Ihren Staatsapparat einmal darauf aus. In Italien muß ich z.B. als Tourist wissen, dass ich mir einen Kassenbon ausstellen lassen muß, um in einem Umkreis von 100 m des Geschäftes oder Restaurants die ordnungsgemäße Abwicklung des Geschäftes - d.h steuerwirksame - gegenüber der Finanzpolizei nachweisen zu können. Fehlt mir dieser Beleg, so habe ich mich ebenfalls wie der Kaufmann oder Gastwirt strafbar gemacht.
So funktioniert das alles!
Oder schauen Sie sich an, wie Grundstücksübertragungen in Deutschland abgewickelt werden!
Also: Lassen Sie diese "Winkelzüge" und machen Sie sich einmal darüber Gedanken, wie Ihre Administration funktionieren muß.

Ich hoffe Herr Varoufakis bringt noch absurdere Ideen ein,

die es auch dem letzten Griechenlandretter in Europa unmöglich machen auch nur einen weiteren Geldtransfer nach Griechenland zu ermöglichen, damit endlich die Realität siegt, die Griechenland schon seit Jahren als Bankrott verifiziert.

Zweifel?

Natürlich gibt es Zweifel - aber, wenn die Regierung da nicht an die vorgeschriebenen Spar-Programme glaubt, weil sie sieht, wie sie der Bevölkerung selbst schaden - soll sie dann jetzt einfach nur sagen, ja - wir ziehen das jetzt alles trotzdem knallhart durch; auch wenn wir glauben, dass es falsch ist?

Und - denken wir mal als Deutsche selbst zurück - Abmachungen sind in der EU ziemlich relativ - man schaue nur, wie lange für uns und wie lange für Frankreich bei den Defizitkriterien ein Auge zugedrückt wurde - oder auch zwei...

Wenn Griechenland nur durch Falschaussagen vorheriger griechischer Regierungen überhaupt zum Euro gekommen ist, dann ist DAS nicht der Fehler der JETZIGEN Regierung - aber die Regierung JETZT muss auch die Gelegenheit bekommen, die Sache "richtig" anzugehen.

Der EU scheint aber das Durchhalten des Sparprogramms wichtiger, als der Wunsch nach mehr Freiraum um wirklich Korruption zu bekämpfen.

Im Athen liegen die Nerven blank

Ich habe es schon mehrfach erwähnt, Griechenland braucht sich keine Sorgen zu machen. Das "Baby" von unseren großen Politikern Junkers, Merkel, Hollande u.a. wird weiter "aufgepäppelt". Geld spielt keine Rolle.
Ich habe von dieser EU die Nase voll - so geht es wirklich nicht. Am besten wäre noch ein europäischer Finanzminister und ein Europapräsident damit das Geld von einer Stelle eingetrieben und verteilt werden kann.
Das ist dann die wirkliche Europapolitik!

Griechen vor Neuwahlen?

Einseitiger TS-Bericht: Angeheuerte Studenten sollen die Kiosk-Mitarbeiter beobachten, ob diese Quittungen ausgeben. Selbst bei uns gibt es nur auf Wunsch Quittungen. Die TS sollte besser mal berichten, wo Griechenland genau verschuldet ist und wer Ihnen das Geld gab. Auch interessant wäre es die reichen Griechen zu besteuern. Allein ist Griechenland jedenfalls nicht Schuld.

Aber wieso sind Neuwahlen eine Drohung. Wenn die griechische Regierung von Ihren Wahlversprechen abweichen, dann brauchen sie durch Neuwahlen eine neue Legitimation. So sieht Demokratie aus.

Jetzt sollte die griechische

Regierung das Referendum durchsetzen und dieses unselige Europa endlich aus ihrem Land verbannen.

Das kleine Land hat genug von Merkels Europa. Es muss sich befreien und endlich Russlands stütze im Mittelmeerraum werden. Mit Russland hatte man nie Probleme durchweg in hunderte Jahre gemeinsame Geschichte.
Europa wird sich ein anderes Opfer seines Versagens suchen müsssen.

@08:33 von dongo333

Der ehemalige griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou hat 2011 ein Referendum über das Euro-Rettungspaket für Griechenland vorgeschlagen.

Um es kurze Zeit später auf Druck Europas, insbesondere Frau Merkels, wieder abzusagen.

Griechenland bekam das Geld, um es nicht für die Bevölkerung einzusetzen, sondern um deutsche Banken zu retten und verpflichtend (Rüstungs-)Güter aus der deutschen Wirtschaft zu kaufen.

Ein zu erwartender Austritt Griechenlands aus dem Euro hätte große wirtschaftliche Probleme - auch für Deutschland gehabt.

Übrigens: Eine linke Regierung kann aus Sicht des Westen vorschlagen was sie will. Es wird immer falsch sein. So funktioniert Opposition.

Athen erfüllt die Voraussetzungen für neue Kredite nicht

Bevor die Tsipras-Regierung mit frischem Geld aus den Rest-Krediten des 2. Hilfsprogramms rechnen kann, muss Athen die vereinbarten Reformvorhaben in Gesetzesform verabschiedet haben. Statt dessen hat Varoufakis den EU-Finanzministern eine unzureichende Liste mit Maßnahmen vorgelegt, die auf wenig Gegenliebe stößt. Zudem liefert Athen keine aktuellen Haushaltsdaten über die finanzielle Entwicklung des Landes.

Nach wie vor gibt es kein gemeinsames Vorgehen von Athen und Brüssel in der brisanten finanziellen Entwicklung Griechenlands. GR will ein neues Programm umsetzen ohne Sparmaßnahmen, mit Entschuldung und Beseitigung der sozialen Schieflage der Ärmsten im Land. Die Geldgeber wollen hingegen die Einhaltung der vereinbarten Kreditauflagen. Infolge knappster Kassen und bei Inanspruchnahme der Anlagen von Rentenkasse und öffentl. Institutionen steht Athen das Wasser bis zum Mund. In Brüssel sollte sich heute was bewegen.

Drohungen und fehlende Massnahmen

Es ist genauso gekommen mit Griechenland wie von vielen vorhergesagt. Die finanzielle Situation ist deutlich noch angespannter als erwartet und die bisherige Massnahmen gleichen die einer Imbissbude. Die Blamage betrifft nicht nur Griechenland sondern sondern auch Bruessel und die Politiker aus den EU Ländern.Die ständige Drohungen aus Griechenland sind ein Ärgerniss.

"Die Nerven liegen blank"

Seit Beginn dieser neuen griechischen Regierung habe ich den Eindruck, dass sie alles dafuer tut einen Keil zwischen Nord- und Suedeuropa zu treiben - und dass sich diese Absicht beim besten Willen nicht verbergen laesst.

Dann sollen die Griechen doch ein Referendum abhalten und aus der EU ausscheiden (wenn sie sich das ueberhaupt trauen..) - dann ist endlich wieder Ruhe. Dieses Kasperle-Theater ist inzwischen ganz schoen nervig. Wie waer's, wenn man sich endlich den Problemem der Massenarbeitslosigkeit und zunehmenden Delokalisierung europaeischer Unternehmen zuwenden wuerde - anders gesagt: wieder Zukunftschancen zu schaffen?!

Steuerflucht

Mir scheint, daß ein Grundproblem nicht wirklich angegangen wird: wie Steuerflucht verhindert werden kann, und zwar für alle Europäer. Griechenland kann das nicht alleine machen.
Solange hier keine effektive gesamteuropäische (oder besser: weltweite) Lösung gefunden wird, müssen wohl immer wieder die Armen die Löcher stopfen. Man kommt an die Reichen nicht ran, weil diese die Strippen in den Händen halten. Und verwehrt man ihnen ein Loch zur Steuerflucht, finden sie bestimmt ein anderes. Es ist ein trauriges Spiel....

Geht´s noch

Der Grieche droht? Ist schon eigenartig, wenn man mit dem Rücken zur Wand steht und dann noch die Hand beißen will, die einen füttert. Es wird Zeit, dass die Politik in Europa endlich mit der sinnlosen Steuergeldverbrennung in Griechenland aufhört. Soll Griechenland doch seinen eigenen Weg gehen. Das heißt aber auch mit eigener Finanzierung.

Was da Italien schon um die 60 Mal an angeblichem Bedrohungspotential durch Neuwahlen aufgebaut hat, scheint weniger schrecklich als eine neuwählende Kleinökonomie. Naja, die kann nach ganz rechts kippen, wenn die Alimente nicht mehr kommen und ist mit anderen Europäern, die "F... the EU and Euro" auf der Fahne haben, dann bestimmt nicht ganz alleine beim Systemwandel und Pfründekilling. Wobei demokratische Wahlen an sich keine Bedrohung sind, nur eben die Wahlsieger für manchen.

Wo Pleite herrscht, kann eben auch nicht alles bezahlt werden, die Gläubiger schlafen gewöhnlich schlechter als die Schuldner, wusste schon Pleitier Trump und man warf ihm Milliarden nach, um nicht alles zu verlieren.

Dauertransferunion oder (teilweiser) Schuldenschnitt + Euroaustritt und Abwertung sind die Alternativen im Moment oder Nord- und Südeuro oder DE kommt zur DM.

Die Geschäftsgrundlagen stimmen nicht mehr, aber man will sie nicht diskutieren. Richtig, die müssen was tun, wir haben sie gerettet.

@08:27 von MaWo: Logik

Nicht die Griechen - die Banken wurden gerettet.

...und damit unsere Lebens- und Rentenversicherungen. Wie auch immer. Der Staatsbankrott Griechenlands wurde verhindert. Nicht die Griechen? Was glauben Sie wohl was bei einer Zahlungsunfähigkeit passiert, wenn über 40% der Erwerbstätigen beim Staat angestellt sind?

Problem Draghi

Die Finanzminister sind vernachlässigbar.
Den eigentlichen Bock bzw. den eigenlichen Riegel hat Draghi vorgeschoben, indem er die EZB keine griechischen Staatsanleihen mehr kaufen lässt. Das ist klar politisch motiviert, denn an der wirtschaftlichen Gesamtlage in Griechenland hat sich beim Regierungswechsel nichts geändert.
Das die EU Griechenland nicht entgegenkommt, zeigt den ganzen Dilettantismus den EU-Krisenpolitik. Die absurde Politik der letzten 5 Jahre, die mittlerweile fast 30% der Wirtschaftskraft Griechenlands gekostet hat, wird als alternativlos angesehen. Und dies, obwohl mittlerweile selbst der neoliberale IWF Fehler sieht.
Herr Varoufakis sollte nicht so nervös sein. Einfach den Schuldendienst einstellen und gut ist. Augenscheinlich nimmt Brüssel die Drohung nicht ernst.

Der Offenbarungseid der Demokratie: Alternativlosigkeit

Die Hilflosigkeit der Athener Regierung ist beeindruckend. Eine Demokratie offensichtlich ohne Wahlmöglichkeiten, erpressbar. Demokratie lebt aber von den Wahlmöglichkeiten, also von Alternativen. Wenn die Griechen keine Alternativen haben, haben sie auch keine Demokratie. Auch Europa hat anscheinend nur noch wenig "Demokratie", Frau Merkel hat schließlich schon mit der "Alternativlosigkeit", also mit der Demokratielosigkeit, reichlich argumentiert. Wir sind offensichtlich an den Grenzen des Systems angelangt. Das Banken-Geld-Macht-System hat sich verselbständigt und ist vom Volkeswillen nicht mehr zu beeinflussen.

In Griechenland, dem Ursprungsland des Wortes "Demokratie" scheint nun eben diese Demokratie ihr faktisches Ende zu finden.

Die EU muss erkennen, dass man den Bürgern die Wahl lassen muss, wie sie leben wollen. Dazu bedarf es der Rücksicht auf regionale Lebensweisen statt bedingungsloser Gleichmacherei.

Zusammenleben in Toleranz.

Rettet die Demokratie!

Rettet Europa!

08:40 von Erkenntnis

Haben nicht alle Vorgänger Regierungen die Situation die Sie beschreiben hervorgebracht? Die jetzige Regierung trägt am Ist Zustand doch überhaupt keine Schuld.

Ich wünschte...

..wir hätten auch einen Varoufakis in Deutschland!

Statt unsere demokratische Grundordnung zu erhalten verkaufen merkel und Co unser aller Grundrechte und nicht zuletzt unseren Staat an antidemokratische und antisoziale Käfte wie die Banken und die Industrie.
Bankenrettungsschirme (Also direkte Finanzierung "notleidender" Banken durch Steuergelder) oder Freihandelsabkommen wie TTIP sind doch die besten beweise, dass unsere freiheitlich rechtstaatliche Demokratie mehr und mehr in eine Marktkonforme Demokrate (Wer zahlt gewinnt) umgebaut wird.

Herr Varoufakis. Sollte an Griechenland ein Exempel statuiert werden, dann kommen Sie bitte nach Deutschland - nehmen Sie am besten gleich die gesamte Syriza mit. WIR sind noch nicht so hoffnungslos tief im Sumpf verloren.. hier könnte man noch etwas erreichen.. vielleicht.

Wieso soll sich immer nur Griechenland anpassen?

Es könnte sich doch auch die EU an Griechenland anpassen. Das wäre auch der leichtere Weg. Und bei den Wählern würde das sicherlich viel Zustimmung bringen. Zum Beispiel dass es als Rente mehr Geld gibt als wenn man noch arbeitet. Das wäre einmal eine Reform wo der Bürger auch echt etwas davon hat. Also ihr lieben Politiker, auf was wartet ihr noch!

Raus aus dem Euro

ist Griechenlands Rettung - und nicht nur Griechenlands.

Wer sich ansieht was Draghi heute startet, weiß, daß es auch für die BRD keinen anderen Weg gibt.

Die Griechen können das freiwillig und aus eigener Initiative tun. WIR müssen vom politischen Wahnsinn gejagd abwarten, bis uns der Euro um die Ohren fliegt.

Ärgerlich: Ausgerechnet die Briten werden Recht behalten :-(

@ SanVito

Wir sind auch keine Finanzminister und haben auch nicht vor das zu werden.
Fakt ist, sie können kein Land leiten als wäre es ein Kiosk!
Diesen Herren fehlt zweifelsohne die Qualifikation für diesen Job.

Frechheit siegt ?

Vielleicht gibt es aber auch heute den "finalen Rettungsschuss".

Reden, verhandeln, über was, bei noch klarem Verstand?

Athens Finanzlage?
Hört Ihr nicht das Heulen der Sirenen?
Aus welchem Teil der Ägäis, aus welcher Amphore, aus welcher versunkenen Bauruine, welchen Schiffsrumpf sollte diese denn sein?
Sehr verehrte Finanzminister der EU, explizit der EWU, sie handeln wider besseres Wissen, sie fügen ihren Herkunftsländern vorsätzlich den größten möglichen Schaden zu, sie machen sich der Veruntreuung schuldig.
Aber auch Vertragsrechtsbrüchen, die Vorteilsnahme und Vorteilsgewährung, also alles Straftatbestände der Korruption.

Vatoufakis und Tsipras.....

....haben bis heute noch nicht begriffen das es Ihnen überhaupt nichts bringt gegen ihre Geldgeber zu opponieren und sich störrisch zu geben. Entweder sie machen brav was die EU-Verantwortlichen von Ihnen verlangen oder sie fahren den griechischen Karren vor die Wand, ces tout. Dann wird es natürlich Neuwahlen geben, was sonst. Nur werden die Griechen nicht wieder reinen Amateuren die Verantwortung für ihr Land übergeben sondern wieder Profis an die Spitze bringen.
Und noch etwas zum ewigen Geschwafel:"........ Es wurden nur die Banken gerettet": ja was denn sonst? Das ausgeliehene Geld ist doch das Geld der Bankkunden, also unser aller Geld. Was ist also daran so verwerflich wenn die
Griechische Regierung in die Lage versetzt wird ihre Bankschulden zu bedienen? Das soll mir mal einer erklären.

Nerven liegen in der angloamerikanischen Finanz nicht blank

„Wer die Ernährung kontrolliert, kontrolliert die Völker; wer die Energie (Öl etc.) kontrolliert, kontrolliert die Kontinente; wer das Geld kontrolliert, kontrolliert die Welt“ (Henry Kissinger).

Warum Goldman-Sachs das Griechenland-Desaster produziert hat, scheint so doch einen Sinn zu ergeben. Zu den Euro-Problemen wurde ein weiteres nachhaltiges hinzugefügt, so daß die eingesetzten Manipulatoren wie Draghi (aktuell: massive Euro-Schwächung durch unbegrenzten Ankauf von Schrottpapieren) den Euro zum Vorteil der angloamerikanischen Finanzmaffia manipulieren können. Die USA sind eigentlich pleite (>18 Billionen Dollar = >18 x 1000 Milliarden Dollar Schulden), überschwemmen die Welt mit im Grunde wertlosen, täglich massenhaft nachgedruckten Papierdollars. Trotzdem wird Energie (Öl, Gas) entsprechend den bestehenden Verträgen und abgesichert durch die Militärmacht USA in Dollar bezahlt, und der Eurowert sinkt ins Bodenlose (heutiger Kurs 1 USD = 1,0871 Euro), ebenso unser Volksvermögen.

"Meckern kann hier jeder. Ich

"Meckern kann hier jeder.
Ich stellte wiederholt die Frage im forum, was Sie denn an Varoufakis Stelle täten, damit Griechenland gesundet.
Bisher erhielt ich keine Antwort, es wurde nur weiter gemeckert."

Herr Varoufakis ist GENAU dafür gewählt worden, hierauf eine Antwort zu haben - und nicht Sie oder ich. Leider hat er nicht mal einen Ansatz einer glaubhaften Strategie gegen Korruption, Steuerhinterziehung oder Reiche zu besteuern.

Die grundlegenden Probleme

Die grundlegenden Probleme scheinen ja noch immer nicht akzeptiert zu werden...
Grundsätzlich stimmt es ja, dass hier Banken mit Steuermitteln "gerettet" wurden, aber die von den Banken ausgegebenen Papiere wurden ja auch fleissig gekauft. Und da sollten sich doch mal einige der jetzigen Meckerer an die eigenen Nasen packen... wer extrem hohe Zinsen auf etwas zahlt, verschenkt kein Geld - das macht in der Wirtschaft keiner - sondern kompensiert ein hohes Ausfallrisiko!
Zweitens wird es Griechenland nie besser gehen, wenn die Bevölkerung und letzten Endes auch die Regierung endlich akzeptiert, dass man nicht sein Leben lang viel mehr Geld ausgeben kann, als man einnimmt! Und dies auch noch der ganzen Welt bei jeder Wahl wieder um die Ohren haut, indem man die Partei mit den unrealistischsten Forderungen unterstützt.
Als Beispiel für Realitätssinn müsste man Griechenland jetzt tatsächlich auflaufen lassen und ohne Euro stehen lassen, vielleicht würden andere dann auch was lernen.

um 09:24 von Dieter S.

"Solange hier keine effektive gesamteuropäische (oder besser: weltweite) Lösung gefunden wird, müssen wohl immer wieder die Armen die Löcher stopfen. Man kommt an die Reichen nicht ran, weil diese die Strippen in den Händen halten..."
Zitatende

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Kann man Juncker, Merkel, Schäuble usw einfach als "Strippen" bezeichnen?

wenn politiker wie tsipras oder hier, varoufakis

die vor der wahl einen echten neuanfang versprochen haben, nach der wahl liefern wollen, ist das für diejenigen politiker denen das was sie vor wahlen ankündigten direkt nach schließung der wahllokale nur noch wahlkampfgetöse ist, eine gefahr.
es könnte ja jemandem auffallen, daß es durchaus menschen gibt die nicht nur (wieder)gewählt werden wollen um zugang zu den füttertrögen der öffentlichen hand zu haben.
wenn spitzenpolitiker anfangen nicht nur zugunsten ihres eigenen kontostandes/karriereweges zu handeln, bringt das eine sehr bequeme, gut funktionierende "ordnung" durcheinander.
da an dieser "ordnung" auch die interessen weiter teile der wirtschaft, v.a. der finanzwirtschaft hängen, die damit sehr viel geld machen (nicht verdienen!), ist der widerstand dieser clique gegen menschen wie tsipras, varoufakis, usw. durchaus verständlich, legitimiert diese art des umganges miteinander aber nicht!
frage: welche art von politik(ern) wollen wir für unsere belange? zb. auch hier in d.

Raus aus dem Chaos!

Die Bürger Europas müssen deutlich mehr
Verantwortung von ihren Politikern einfordern! Sollte nicht sofort die erste Entscheidung das dem Volk versprochene Ziel erreichen, sind alle weiteren Entscheidungen ausschliesslich nur
nach einer vorherigen Volksabstimmung
zu fällen! Je mehr Bürger eine Volksab-
stimmung verlangen, je vorsichtiger werden
unsere Politiker. Viel zu wenig werden die
Europäer in den Integrationsprozess Europas eingebunden, dafür aber mehr bevormundet!

Fiskalsystem

- Ein Land, in dem es möglich ist bis zu 10 Renten zu kassieren, weil die eine Hand nicht weiß, was die andere tut verdient keine externe Hilfe
- Ein Land ohne jedwede Kontrolle der Steuerpflichtigen braucht keine externe Hilfe
- Ein Land mit einem Anteil von mehr als 10% Beamten braucht keine externe Hilfe
- Ein Land in dem Korruption und Steuerhinterziehung als Volkssport und völlig normal betrachtet wird, braucht keine externe Hilfe

Und vielleicht macht man sich mal Gedanken über die Größenordnungen:
Griechenland: ca. 10 Mio Einwohner
Bayern: ca. 12 Mio Einwohner
Und von diesem Miniland lassen wir uns durch's Dorf treiben? Lächerlich!!

so funktioniert Demokratie NICHT

"Aber wieso sind Neuwahlen eine Drohung. Wenn die griechische Regierung von Ihren Wahlversprechen abweichen, dann brauchen sie durch Neuwahlen eine neue Legitimation. So sieht Demokratie aus."

Genau so funktioniert Demokratie NICHT!! Wir versprechen alles, tun nix, und treten zurück!! Ist das Ihre Vorstellung?

08:55 von Druide

Genau das passiert nicht in ernstzunehmenden Maße.

08:56 von Kuno43

Die Griechen brauchen doch im wesentlichen nur das Geld wo ein vorhandener Kredit durch einen neuen ersetzt wird.Der Zuwachs an Schulden seit dem Rettungspaket ist doch auch dem Rettungspaket geschuldet.

@torinarg Mag ja sein, dass

@torinarg
Mag ja sein, dass die jetzige Regierung Fehler der vorherigen ausbaden muss, das trifft aber auf jede Regierung zu.
Man würde der jetzigen Regierung ja vielleicht wirklich die Möglichkeit zu Veränderungen geben wollen, aber des Ergebnis muss vergleichbar sein!
Im Augenblick sagt die neue Regietung immer nur, dass sie das alte nicht will aber leider nur mit schwammigen Aussagen, unrealistischen Ideen und immer nach jeder gesetzten Frist, was sie statt dessen möchte.
Dieses Verhalten führt nicht zu Vertrauen der anderen, dass am Ende eine Lösung steht, sondern erinnert leider manchmal eher an ein störrisches Kleinkind.

Griechenlands Urlaub

Wenn Griechenland meint uns damit drohen zu können, alle Asylsuchenden nach Deutschland zu schicken, sollte er mal darüber nachdenken:

Alleine die Drohung hat ausgereicht meinen Urlaub nach Spanien zu verlegen!
Was wenn alle Deutschen es so halten?

Es kann nicht sein, was nicht sein darf....

...eben genau davon hat sich Brüssel gegenüber der neuen Regierung leiten lassen.

Wir erinnern uns, wie aus Brüssel, vor allem aber aus Berlin die griechischen Wähler "gewarnt" wurden, dass eine Linke-Regierung nicht in das Bild u. das Konzept passen würde- u. entgegen allen Warnungen, haben sich die Griechen eben für diese Regierung entschieden.

Diese Regierung darf keinen Erfolg haben- dass würde zu einemDominoeffekt in anderen südlichen Krisenländern führen, deshalb lässt man Tsipras u. Varoufakis am langen Arm verhungern, während man in der gleiche Situation die konservativ-neoliberalen Vorgängerregierungen mit Geld geflutet u. gestützt hat, wohl wissend, dass deren Versprechungen Schall u. Rauch sind.
Es geht um die politische Systemfrage u. da muss Griechenland scheitern- koste es, was es wolle.

Die Griechen sollten alsbald ein Referendum herbeiführen, ihren Zahlungsunfähigkeit erklären, zur Drachme zurückkehren und über eine selbständige Politik zurück ins Leben finden..

Athen liegen die Nerven blank......

........mir genauso !

Da hängt ein Bankrotteur an der Nabelschnur eines ,genauso wie Gr.auf Pump lebender Staat (BRD),und wird künstlich am leben gehalten.
Griechenland wird sich nie von den Kreditgebern abnabeln,die sind einfach nicht in der Lage auf eigene Füße zu stehen, denen fehlt einfach der Wille dazu.

Alles was die Sozialisten von Geld verstehen,ist die Tatsache,dass sie es von anderen haben wollen.
Konrad Adenauer

um 09:21 von SanVito

"Ich stellte wiederholt die Frage im forum, was Sie denn an Varoufakis Stelle täten, damit Griechenland gesundet.
Bisher erhielt ich keine Antwort ... "
Zitatende

-------------

Herr Varoufakis hat wohl recht. Ein Erfolg wäre auch für alle anderen gut. Leider wird er trotzdem scheitern. Die 18 anderen wollen es so. Ohne Unterstützung aus Rest-Euroland geht es nicht. Die Unterstützung muss nicht in Form von Euros kommen. Höhere Löhne in D würden auch reichen.

re orfee

"Die Drohung mit Referendum ist ein Schachmatt Zug. Wenn die EU nicht zahlt, dann kommt es zu einem Referendum und Griechenland macht ein Schuldenschnitt oder die EU zahlt die Kosten Griechenlands.
Damit hat Griechenland gewonnen."

Unbd dann? Von wem bekommt Griechenland nach dem einseitigen Schuldenschnitt noch Kredit? Wie soll Geld in die Staatskasse kommen, wie soll Athen seine Ausgaben bezahlen?

Erzählen Sie uns doch mal, wie das dann geht.

@ Karlmaria - Ohne Moos nix los

"Am 09. März 2015 um 09:42 von Karlmaria
Wieso soll sich immer nur Griechenland anpassen?
Es könnte sich doch auch die EU an Griechenland anpassen. Das wäre auch der leichtere Weg. Und bei den Wählern würde das sicherlich viel Zustimmung bringen. Zum Beispiel dass es als Rente mehr Geld gibt als wenn man noch arbeitet. Das wäre einmal eine Reform wo der Bürger auch echt etwas davon hat. Also ihr lieben Politiker, auf was wartet ihr noch!"

Das Problem hierbei ist nur, sie können nichts verschenken, was sie nicht haben. Genau darum geht es aktuell auch in Griechenland. Man verlangt von externen Geldgebern, dass diese die eigenen Wahlversprechen finanzieren, ändert aber nichts an den fehlenden Strukturen.

Dann würden 40% unserer Bevölkerung im Staatsdienst arbeiten, die Produktivität ginge in den Keller, ebenso wie unsere Wettbewerbsfähigkeit.

Ohne echte Strukturen und ohne eine klare Organisation des Staates funktioniert das gesamte System nicht.

lieber ein Ende mit Schrecken...

als ein Schrecken ohne Ende. Eines vorweg, ich verstehe nicht viel von internationalen Kapitalmärkten, weiß nicht in wie fern es den Griechen weiter hilft, wenn die internationalen Geldgeber und Banken weiterhin Milliarden in das herunter gewirtschaftete Land pumpen. Aber eins weiß ich mit Sicherheit, jedes wirtschaftlich bzw. ökonomisch arbeitende Unternehmen wäre bei solch horrenden Schulden bzw. bereits all den fehlgeschlagenen Rettungsversuchen bereits durch den Insolvenzverwalter abgewickelt worden. Der einzige Grund, warum es noch nicht zm GREXIT gekommen ist, ist die Tatsache das sich die Führungsriege der EU das Scheitern ihres eigenen Handelns nicht eingestehen will. Da werden Milliarden versenkt, um ein kränkelndes System mit aller Macht aufrecht zu erhalten. Damit die Griechen wieder auf die Beine kommen, müssen denke ich generelle Veränderungen stattfinden. Da ist es nicht mit ein Paar Einsparungen getan. Das ist ein Prozess, der Jahrzehnte dauern wird.

8:55, Druide

"Banken verbrennen auf dem Hinterhof kein Geld, noch stecken die Besitzer sich das heimlich in die Taschen.
Sie verleihen das Geld ans Volk, und da verschwindet es in Konsum."

Geld verschwindet nicht im Konsum.

Einfach mal nachdenken, was mit dem Geld passiert, dass beispielsweise Sie im Supermarkt ausgeben.

Verbrennen die das da?

Nein.

"An's Volk" verleihen die Banken das Geld übrigens eher selten. Vor allem nicht für den Konsum. Das wäre ein wenig erfolgversprechendes Geschäftsmodell für eine Bank.

09:33 von cowboy8

Hinzuzufügen wäre, dass bei diesen Banken das Geld der griechischen Sparer liegt - und zwar ehr das der Kleinen als das der Großen. Es wurden mit den Banken sehr wohl auch die Lebensleistungen der kleinen Griechen gerettet.

Die Kritik an den Banken und Goldman Sachs ist ja alles

schön und gut, aber wer trägt die größere Schuld am desaster? EIn Volk das sich weigert Steuern zu zahlen, das sich Geld von den Banken leiht und es verpulvert hat oder die Banken die das Geld verliehen haben? Und jetzt wurde jemand wiedergewählt, der die alten Versprechungen und das Geldverprassen auf andere Leute Kosten fortsetzen will. Das zeigt das die Griechen nicht reformwillig sind, sondern erwarten, das andere Länder deren Verschwendungen schön weiter bezahlen und ntürlich dafür keine Gegenleistung verlangen. Natürlich musste man die Banken stützen und denen einen Teil der Griechischen Schulden abnehmen, sonst wären evtl. das komplette Europäische Bankensystem zusammengebrochen, will das jemand? Dann ist besser wir haften direkt dafür. Sollen die Griechen abstimmen was sie wollen, dann können sie niemanden anderen mehr die Schuld geben, wenn die abstürzen, dann müssen sie endlich mal die eigene Verantwortung übernehmen.

re adler3103

"Die Unterstützung muss nicht in Form von Euros kommen. Höhere Löhne in D würden auch reichen."

Ich glaube nicht, dass die höhere Lohnsteuer dann nach Athen überwiesen wird.

Geldnot des griechischen Staates

es muß doch möglich sein, dass jeder griechische Immobilienbesitzer in Deutschland und der EU eine Unbedeklichkeitsbescheinigung über das aufgewande Geld für seine Immobilie vorlegen muß, ansonsten wird die Immobilie beschlagnahmt und versteigert, das gilt auch für die Jachten, die in Griechenland vor Anker liegen, aber was der Finanzminister vorlegt Touristen als Steuerfahnder, für Tavernen Rechnungen über 30-50€, dass ist wieder typisch Grichenland, jeder Ökonom rät Griechenland zum Austritt,
80Prozent der Griechen haben Wohneigentum, für diese Eigentümer, welche Ihre Rate nicht mehr bezahlen können soll der Staat einspringen, dass geht nur in Griechenland !!!
ich gehe nicht davon aus, dass sich in der Mentalität und Zahlungsmoral der Griechen dieser Generation und der Vorgänger Generation etwas ändert.
Schade für die Griechen, aber manchmal muß Schluss sein, raus aus dem Euro und dann mit EU Hilfe den Staat grundlegend neu aufbauen !!! Wir sprechen über 11Mio Griechen ( Bayern )

@tourist71

Naja ganz Unrecht haben Sie zwar nicht,
aber die Bank trifft auch Schuld.
Wenn,wie in den USA,Banken jedem Kredit gewähren egal ob der Arbeit oder Sicherheiten hat oder nicht,
brauchen die Banken sich nicht wundern,wenn diese Kredite ausfallen und abgeschrieben werden müssen.
Mich als Anteilseigner der Bank würde dann schon interessieren,wer für diese Fehler innerhalb der Bank verantwortlich ist.
Wenn ich aber nicht Inhaber der Bank bin ( Dt.Bank,Commerzbank,etc)und muss aber,da diese Banken den Fehler gemacht haben, an jmd insolventen Geld zu verleihen,den Banken den Verlust bezahlen mit meinen Steuergeldern...
werde ich schon sauer.
Auf die Banken,die den Fehler gemacht haben,auf die Politiker,die diese Gaunerei der Banken möglich machen, und auf die griechischen Politiker,die ihren Staat nicht im Griff haben.
Aber auf die Griechen habe ich komischerweise keinen Hass.

@Am 09. März 2015 um 09:48 von homburger

Sehr viel Erfolg haben solche Maßnahmen die sie hier belächeln z.B in den USA.
Sonst macht ja Deutschland Mänchen also sollte man doch auch hier die USA zum Vorbild nehmen oder nicht ?
Dort ist es üblich dass private Leute Steuerdelikte die sie als Urlauber wahrnehmen auf Fotos und Videos festhalten können und der Steuerfahndung damit Hilfreich sind.
Die USA sind sehr erfolgreich auf dem Gebiet der Steuerfahndung (auch wenn sie ziemlich ungerecht sind bei der Gesetzgebung zu Steuererlassung für Reiche, die erlassenen Steurgesetze verfolgen sie jedoch erfolgreich und komprosmisslos) .
Diese methoden greift jetzt auch die griechische Regierung auf.

Drohung mit Referendum?

Na und? Es ist durchaus das Recht der griechischen Regierung. Aber was soll es bringen? Neuwahlen kosten den Staat auch Geld, das nicht da ist.

Gut, es besteht die Möglichkeit dass Griechenland dann mit dem Euro bricht. Ob das gut geht oder nicht, darüber streiten die Experten. (Sind sowieso eigentlich nur gut darin, im Nachhinein zu erklären was passiert ist). Ob nach einem Bankrott dann wieder Gelder nach Griechenland fließen, wage ich milde zu bezweifeln. Wenn, dann wohl nur zu sehr hohen Zinsen.

Aber so langsam kommt die Erkenntnis, dass ein Ende mit Schrecken besser ist als ein Schrecken ohne Ende. Wenn die Mitgliedschaft von Griechenland in der Euro-Währung ein totes Pferd, wird es halt Zeit abzusteigen. Besser spät als gar nicht.

9:49, Grayhawk

"Dann wird es natürlich Neuwahlen geben, was sonst. Nur werden die Griechen nicht wieder reinen Amateuren die Verantwortung für ihr Land übergeben sondern wieder Profis an die Spitze bringen."

Wieder Profis an die Spitze? Das setzt ja voraus, dass da früher welche waren.

Ihre Definition von "Profi" würde mich interessieren.

Meinen Sie vielleicht "professionelle Betrüger"?

Einem toten Mann kann man nicht in die Taschen greifen!

Ich muss mich wirklich über die "moderne" Politik wundern. Früher hieß es, das Geld sei da, um den Menschen zu helfen. Heute ist es umgekehrt: nur die Menschen haben eine Existenzberechtigung, die der Mehrung des Geldes dienen.
.
In Griechenland hat sich die Verschuldung des Landes seit Inanspruchnahme von EU-Hilfen um 75% erhöht (fast verdoppelt), während sich die Einkommen der normalen Arbeitnehmer halbiert haben, Arbeitslosigkeit mit dazu gerechnet. Dass kann nix werden!
.
Deutschland hat mit Lohndumping (Agenda2010) und Staatssubventionen für die Industrie (genannt "Aufstocker", Probezeit für von der Arge vermittelte wird GANZ gezahlt - wird zu den Sozialausgaben gerechnet, kicher!) die anderen Länder unter Druck gesetzt. Nun aber, wo Griechenland im Eimer ist und Italien wie Frankreich kränkeln, sollte man vielleicht die Politik ändern, die Reichen besteuern und die Ärmsten fördern. Das gilt es unbedingt zu verhindern. Lieber lässt die EU-"Familie" Griechenland baden gehen!

Die Regierenden in Europa

Die Regierenden in Europa wären gut beraten, die Griechen nicht weiter derart zu demütigen.

Ein zusammenbrechendes Gesundheitssystem, Kinderarmut in großem Ausmaß, extrem hohe Jugendarbeitslosigkeit, immer mehr Obdachlose, eine steigende Selbstmordrate: Das sind die Folgen des sozialen Kahlschlags, der den Griechen aufgezwungen wurde. Treibende Kräfte dabei waren auch deutsche Politiker wie Frau Merkel und Herr Schäuble.

Damit haben unsere Regierenden gezeigt, was sie einem Volk zuzumuten bereit sind - und was sie folglich auch den Deutschen zumuten werden, sobald die Krise früher oder später auch uns erwischt - und das ist leider eine durchaus reale Gefahr.

Die europäische Union muss ihren Bürgern ein Minimum an Sozialstandards bieten. Dass junge Menschen keine Zukunftschancen haben, nur weil sie im falschen Land geboren sind, das ist eine Schande für Europa.

Natürlich wird das heutige Treffen....

...für GR ein Mißerfolg.
Die Regierung Tsipras hat ihre Amtszeit bisher nur verschwendet:
Die ersten anderthalb Wochen waren sie auf Tingeltangeltour durch Europa, um die Südländer gegen die Nordländer aufzubringen.Erfolg = Null
In der darauffolgenden Zeit waren die Herren Tsipras und Varoufakis ausschließlich damit beschäftigt, wie man durch Nötigung Resteuropas, durch Tricksereien und ebenso elegant wie schwammig formulierte Reformvorschläge die EU und die EZB dazu bringen kann, weiter Geld in das griechische Faß zu werfen, damit die neue griechische Regierung ihre Wahlversprechen halten kann.
Hätten sie in dieser Zeit statt ungenaue Absichtserklärungen zu verfassen sich an die Arbeit begeben und die dringend notwendige Verwaltungsreform eingeleitet, effektivere Steuergesetze erlassen etc..., könnten sie dies beim heutigen Treffen vorweisen und somit stünden die Erfolgsaussichten erheblich besser.
Messt sie an ihren Taten, nicht an ihren Worten....

Ist Europa noch zu retten?

Die Frage ist doch schon lange nicht mehr, ob Griechenland zu retten ist, die Frage ist, ob Europa mit untergeht.
Griechenland scheint ohnehin nicht mehr zu retten zu sein angesichts seiner hoffnungslosen Überschuldung. Der aktualle Zick-Zack-Kurs der neuen Griechischen Regierung beschädigt doch nur jedes Vertrauen und Ansehen anderer Europäischer Bürger in ihre Politiker. So macht man Europa kaputt. Also bitte liebe Politiker: keine weiteres Geld mehr an Griechenland. Von mir aus sollen sie dann jeden Tag neu wählen.

prämiert! :island-island-rettete bürger nicht banken

ISLAND
warum eigentlich nimmt sich niemand ein Beispiel an Island ?

Dort hat das Volk hartnäckig aufbegehrt,sich durchgesetzt,-
die Banker herausgeworfen,bestraft,-die Bürger gerettet, die Banken pleite gehen lassen.

Und wie ist es heute mit Island ?

Der IWF musste zugeben, dass die Isländer es hervorragend gemacht haben, wieder beste Bonität geniessen,nach ein paar harten Jahren.

Kann jeder nachmachen,wir auch.

Kann auch jeder nachlesen, auch Sie und auch die Fachleute von der 4. Gewalt.

Einfach googeln-nicht nur bei der TAZ, nein auch bei der FAZ oder Zeit findet man die entsprechenden Artikel wenn man sucht.

Was uns hier angeboten wird und nicht angeboten wird.....

Was soll man davon eigentlich halten ?

@09:42 von Karlmaria

Wieso soll sich immer nur Griechenland anpassen?
Es könnte sich doch auch die EU an Griechenland anpassen.

Super Idee. Im Moment erwartet Griechenland, Geld von anderen EU-Ländern zu erhalten. Wenn sich alle anderen an Griechenland anpassen, woher soll dann das Geld kommen?

@dongo333

"Ein Referendum wäre das richtige Signal, die Griechen müssen selbst entscheiden wie es weiter geht
Und, Europa muss lernen, seine Bürger Ernst zu nehmen, das ist nicht der Fall, siehe TTIP, SOLI und GEZ, alles am Willen des Bürgers vorbei ..."

Richtig, die Griechen (wie jeder andere auch) dürfen gerne selbst entscheiden, müssen dazu aber über die realistischen Auswirkungen der Konsequenzen dieser Entscheidungen aufgeklärt werden.

Wie geht man dann damit um wenn Griechenlands Bürger z.B. demokratisch formell korrekt entscheiden, dass 2+3 gleich 10 sei?

Der Bürgerwille kann nicht immer das Maß aller Dinge sein, es gibt auch notwendige unpopuläre Entscheidungen. Und "un"populär zeigt es schon in der Begrifflichkeit: es ist etwas was dem Willen der meisten Bürger widersprechen dürfte... Dem durchschnittlich gebildeten Wähler dürften die Konsequenzen seiner Entscheidungen leider kaum in realistisch vertretbarer Zeit verständlich allumfassend zu erklären sein.

@Meister Lampe: sich bilden?-unbedingt 1h nehmen

"Leser und oder Hetzer die 13 Minuten Zeit haben...
sollte ein Blick auf dieses Video vergönnt sein, politische Bildung etwas anders und verständlicher Verpackt:
https://www.youtube.com/watch?v=VXDAHHNQKIU
Anschliessend könnt ihr eure Meinung dazu gerne kundtun/schreiben"

genau,
und auf arte gibts "goldmansachs-eine bank regiert die welt" oder auch "die macht der troika"

dann gibts noch den hervorragenden film zm rutnerladen oder ausleihen im dem matt damon so ziemlich alle Wjichitgen zu Wort kommen läßt und zeigt wie die Sache von Innen aussieht und gefführt wird.
Heißt: "Inside Job"-spannende Doku, die mit Island/LehmannBrothers/Kreditwahnsinn und Blasenwirtschaft beginnt und dann die Deregulation von Topfachleuten erklären läßt.
Null langweilig, super gemacht und ich würde mich freuen,könnte mir dann jemand die Aussagen der Filme wiederlegen.
Wirklich, dann könnte ich wieder besser schlafen und meinen Enkeln fröhlicher in die Augen schauen.

@Orfee

"Die Drohung mit Referendum ist ein Schachmatt Zug. Wenn die EU nicht zahlt, dann kommt es zu einem Referendum und Griechenland macht ein Schuldenschnitt oder die EU zahlt die Kosten Griechenlands.
Damit hat Griechenland gewonnen."

Blödsinn. Griechenland kann keinen Schuldenschnitt "machen". Griechenland kann evtl. seine Rechnungen nicht zahlen, wäre damit pleite- mit allen Konsequenzen für das Land. Mir fällt kein Szenario ein, das dabei annähernd zu Ihrer Schlussfolgerung käme "Griechenland hat gewonnen".

Affentheater

Eine Drohung folgt der nächsten! Neuwahlen hier (Varoufakis), Einwanderer nach Berlin weiterleiten (Verteidigungsminister), bla bla bla...

Wenn das nun zum guten Ton in Europa gehört, dass nur noch mit viel heisser Luft Politik gemacht wird, na dann gute Nacht!

Die Athener Regierung hat schon so viel Lärm gemacht, wie kann man denen noch vertrauen? Zumal ein Links-Rechts-Bündnis ohnehin wohl mehr einer Satireshow als realpolitischer Perspektive entstammt!

Vielleicht wäre es an der Zeit, doch einmal einen großen (finanzmarkttechnisch eh kaum abschreckenden) Knall los zulassen und den Griechen zu zeigen, dass der Euro auch ohne sie (besser) funktioniert.

Varoufakis ist zu Beginn unglaublich hoch gelobt worden! Aber es ist wohl doch ein Unterschied, als Akademiker theoretischen Gedanken freien Lauf zu lassen oder direkte politische Verantwortung zu tragen. Von finanzwirtschaftlicher Größe merkt man bisher jedenfalls nicht wirklich viel. Oder werden auch Drohungen an der Uni gelehrt?

Alles Maulhelden

Da sieht man mal wieder, was von den Ankuendigungen der neuen griechischen Regierung uebrig geblieben ist - NICHTS! Im Wahlkampf wurde gross getoent und auf die populistische Pauke gehauen und untem Strich bleibt NICHTS! Der Finanzminister an erster Stelle sollte sich schaemen. Immer auf die Partner zu zeigen, fuehrt eben nicht zum Ziel. Er hat sein Volk mit falschen Behauptungen und Tatsachen belogen und betrogen. Maulhelden allesamt!

@torinarg

"Natürlich gibt es Zweifel - aber, wenn die Regierung da nicht an die vorgeschriebenen Spar-Programme glaubt, weil sie sieht, wie sie der Bevölkerung selbst schaden - soll sie dann jetzt einfach nur sagen, ja - wir ziehen das jetzt alles trotzdem knallhart durch; auch wenn wir glauben, dass es falsch ist?

Und - denken wir mal als Deutsche selbst zurück - Abmachungen sind in der EU ziemlich relativ - man schaue nur, wie lange für uns und wie lange für Frankreich bei den Defizitkriterien ein Auge zugedrückt wurde - oder auch zwei...
"

Griechenland hat es jahrzehntelang ohne sparen nicht geschafft- man ist Griechenland mit einem privaten Teilschuldenschnitt und traumhaften Zinskonditionen schon sehr weit entgegen gekommen. Jetzt müssen sie zeigen, dass sie mit dem verfügbaren Geld auch wirtschaften können!

Hilfe

Wieso lässt GR sich denn nicht helfen? Ich erinnere mich, dass von Deutschland das Angebot kam, dabei zu helfen, wie man - flapsig gesagt - effizient Steuern eintreibt. Es kann doch nicht so schlimm sein zu sagen, okay, kommt her und zeigt uns, wie es geht. Ich finde, dass die ständige Bettelei um mehr Geld ein größerer Gesichtsverlust ist als einfach mal zuzugeben: Wir müssen noch viel lernen.

@fprinz

Am 09. März 2015 um 09:43 von fprinz
Raus aus dem Euro......

Ist der einzig richtige und sinvolle Komentar.

Man muß sich doch nicht wundern, das immer mehr Menschen bei uns die AFD wollen. - Ich kann sie verstehen.

Man kann es drehen und wenden, wie man will

Griechenland ist am Ende und bankrott - jede weitere Finanzspritze ist verbranntes Geld.
Es wird Zeit, den Realitäten in´s Auge zu schauen und den Abgesang des Euro anzustimmen.

@ Hollowman

Nun ja, mag sein dass das in den USA funktioniert. Wobei ich Sie so verstehe, dass jede Bürger das tun kann aber nicht extra angeheuert wird.

Aber solche Maßnahmen bringen ein ziemlich unangenehmes Klima der allgemeinen Bespitzelung und Denunzierung mit sich. Das mag in den USA nicht weiter auffallen, da die Geheimdienste eh schon so ziemlich alles dürfen, aber ob das in Europa passt wage ich zu bezweifeln.

Zumal ich davon ausgehe, das die USA auch ohne dieses System genügend rechtstaatliche Mittel besitzt, um Steuern einzutreiben.

Außerdem glaube ich nicht, dass das in der Mentalität der Griechen durchkommt. Man kennt sich, zwinkert sich beim Kauf zu und jeder aufgenommene Vorgang ist Gesetzeskonform...

EUROPA

Der Gedanke "Europa" steht doch in erster Linie für eine Gemeinschaft, wirtschaftlich, politisch, und die (ehemals?) starken Länder helfen den schwächeren auf die Beine.

Wenn der europäische Gedanke dahingehend persifliert wird, unter allen möglichen Vorwänden nur Geld von den anderen aufrichtigen Mitgliedern einzufordern, dabei die Kontrolleure der EZB in Athen nicht haben will, seinen Trott weitertrotten möchte, dann ist es sicher besser, ein Land währungstechnisch wieder vom Euro abzukoppeln.
Sonst wird es ständig Unruhe und Querelen geben, wenn es einen Spielverderber in den Reihen gibt.

@karwandler

"Und dann? Von wem bekommt Griechenland nach dem einseitigen Schuldenschnitt noch Kredit? Wie soll Geld in die Staatskasse kommen, wie soll Athen seine Ausgaben bezahlen?

Erzählen Sie uns doch mal, wie das dann geht."

Wenn sich einmal Griechenland von der EU abgekoppelt hat, wird es nach Alternativen suchen. Weil es dann sich auch nicht an die Sanktionen von Rußland halten muß, wird das Land mit Rußland neue Handelsabkommen treffen. Mit Drahme kann das Land abwerten und wird dann wieder mehr Touristen ziehen.
Die Türkei prophitiert genauso von den EU Sanktionen gegen Rußland und kann mit Rußland damit mehr ins Geschäft kommen.

Einen besseren Zeitpunkt für ein GREXIT hätte sich Griechenland sonst auch nicht wünschen können. Selbst mit der Türkei kann es nocht Geschäfte abwickeln.

Das Land ist frei und kann sich demnächst was ausdenken. Wenn Griechenland in der EU bleibt, dann hat es keine Aussicht auf eine Besserung und muß nur mehr bluten.

@Hollowman

"Regierung das Referendum durchsetzen und dieses unselige Europa endlich aus ihrem Land verbannen."

Da hindert sie niemand daran, aber "leider" will das in Griechenland selbst auch niemand. Man will das europäische Geld einfach nicht aus dem Land vertreiben, im Gegenteil- man will noch viel mehr davon.

re didi

"Die Griechen sollten alsbald ein Referendum herbeiführen, ihren Zahlungsunfähigkeit erklären, zur Drachme zurückkehren und über eine selbständige Politik zurück ins Leben finden.."

Haben Sie dabei auch die Verelendung der griechischen Bevölkerung einkalkuliert?

Ich frage mich bei jedem Beitrag dieser Art, wie der user sich eigentlich die wirtschaftliche Entwicklung vorstellt. Gut, Schuldendienst wäre kein Thema mehr im Staatshaushalt - aber damit reichen die Einnahmen noch lange nicht, um die Ausgaben zu decken. Und die Drachme wäre sofort eine Inflationswährung mit zwei- bis dreistelligen Inflationsverlust pro Monat.

Wenn nun das alles in die Binsen geht...

ich meine überrascht kann manja wohl nicht sein. Ich frage mich nur, warum hat mein immer wieder bereits schlechtem Geld gutes hinterher geworfen.

re orfee

"Weil es dann sich auch nicht an die Sanktionen von Rußland halten muß, wird das Land mit Rußland neue Handelsabkommen treffen."

Welche dramatischen Zuwächse im Außenhandel mit Russland sollen das denn sein? Welche Waren, die bisher nicht gehandelt werden? Außerdem müssen die Steuern aus dem Außenhandel auch gezahlt werden, bisher keine Stärke der Griechen.

"Mit Drahme kann das Land abwerten und wird dann wieder mehr Touristen ziehen."

Billig ist ein Argument für Touristen, Stabilität aber auch.

Und die entscheidende Frage, wo das Geld für den Staatshaushalt jetzt herkommen soll, lassen Sie offen.

Griechenbestrafung

Eine Einschätzung, die ich all den "Griechenland-Bestrafern" hier mit auf den Weg geben möchte:

Die EU wurde mit dem
erklärten Ziel gegründet, die Lebensverhältnisse in Europa anzugleichen. Ich bin alt genug, um mich zu erinnern, wie weit die noch in den 70ern auseinandergingen. Dass das die betreffenden Länder aus eigener Kraft nicht schaffen würden, war klar. Ansonsten hätte man ja dieses Ziel für die EU gar nicht formulieren müssen.

Es wäre überhaupt kein Problem, Griechenland aus seiner Lage zu "retten", man müsste es nur wollen. Die Verschuldung eines Landes misst sich nicht in absoluten Zahlen, sondern in % seines Bruttosozialproduktes.

Dieses beträgt 3% des Euroraum-Bruttosozialproduktes.

Wo ist hier bitte das Problem? Dafür gibt's die Portokasse!

Griechenland wird nie "konkurrenzfähig" sein, das war von vornherein klar. Außer natürlich die ominösen Gasvorkommen in der Ägäis würden verifiziert und ausgebeutet.

Dann wäre plötzlich Resteuropa Bittsteller bei den Griechen.

Zinsen

Die Banken wollen garnicht das die Schulden zurück gezahlt werden.
Sie verdienen an den Zinsen und nicht an beglichene Schulden.
Es wird Zeit das die Masse endlich begreift, das den Banken die Geldschöpfung wieder entzogen wird, und die Staaten wieder ihr eigenes Geld ausgeben.

Falsche Überschrift

Sie müsste lauten:
"Vor Eurogruppen-Treffen: In Brüssel liegen die Nerven blank"
Die Eurokraten in Brüssel wissen, dass der griechische Finanzminister Recht hat, sie dürfen es aber aus politischem Kalkül nicht zugegeben. Da stellt man ihn lieber in ein schlechtes Licht. Schamröte sollte Herrn Juncker und seinen Vasallen ins Gesicht steigen.

Steuer Korruption

Ohne Einnahmen ist jeder Staat bankrott, selbst ohne irgendetwas zurück zu zahlen.

Daß nun Studenten, Hausfrauen und Touristen als Hilfssheriffs bei den kleinen Leuten die Steuer eintreiben sollen, das ist nur noch dilettantisch. Ein paar pensionierte Stasileute werden sich schon finden. Und anderen Touristen geht das auf die Nerven. Die fahren dann woanders hin in Urlaub.
Wenn die eigenen Finanzbeamten im Land erpressbar sind, dann müßte sich die griechische Regierung um Leute bemühen die auch bei den Reichen die Steuern tatsächlich eintreiben.
Und nicht bis in alle Ewigkeit nur quatschen.

In anderen Ländern gibt es auch Steuerhinterziehung, Schwarzarbeit und Vetterles Wirtschaft. Am Ende treiben die Konservativen eher Steuern ein als die Linken.
Und das obwohl die Linken eher schreien daß die Vermögenden zu wenig Steuern zahlen.
Die EU wird kaum befugt sein, nun ihrerseits die reichen Griechen zur Kasse zu bitten.

13:03 von karwandler

Wer einen Währungswechsel im Zuge einer Staatspleite nicht selbst erlebt hat, hat keine Vorstellung davon, was das vor allem für die "kleinen Leute" heißt ...
Es herrscht die Vorstellung vor, das wäre so problemlos wie der Übergang zum Euro.

@ Orfee - Jedes Los garantiert eine Niete

"Einen besseren Zeitpunkt für ein GREXIT hätte sich Griechenland sonst auch nicht wünschen können. Selbst mit der Türkei kann es nocht Geschäfte abwickeln.

Das Land ist frei und kann sich demnächst was ausdenken. Wenn Griechenland in der EU bleibt, dann hat es keine Aussicht auf eine Besserung und muß nur mehr bluten."

Also die Beziehung (eigentlich kann man sie so nicht nennen) zwischen der Türkei und Griechenland, die findet sich mehr in ihren Träumen, als in der Realität. Erinnern sie sich an den Fauxpas kurz nach der Wahl, als türkische Abfangjäger wegen eines griechischen Hubschraubers in der Luft waren? Denken sie an Zypern!

Jede Gemeinschaft, die Griechenland in die Obhut nimmt, wird maßlos bluten, zudem hat Griechenland auch nichts, was es anderen schmackhaft machen könnte. Griechenland ist ein Kostenfaktor und Klotz am Bein, einzig eine Spaltung der EU könnte hier im Blickfeld Putins liegen, wenn er sich den Griechen zuwendet.

Griechenland schuldlos unter Schuldigen

@ Orfee um 12:33

"Das Land ist frei und kann sich demnächst was ausdenken. Wenn Griechenland in der EU bleibt, dann hat es keine Aussicht auf eine Besserung und muß nur mehr bluten."

Abgesehen davon, dass ein Austritt aus der Euro-Zone nicht gleichbedeutend mit einem Ausstieg aus der EU sein muss… Egal in welcher Konstellation, Griechenland wird immer bluten, solange weiterhin alle kreative Energie darauf verwendet wird, die nächste Quelle auf Pump anzuzapfen.

Die Tourismusbranche wird auch nach einem Grexit gedeihen, weil sie weiterhin in Euro wirtschaften wird.
Abseits davon aber werden die Griechen leidvoll miterleben, was eine drastische Inflation ihrem Lebensstandard binnen kürzester Zeit antun wird.

Und Russland?
Wird das Ausfallrisiko des Schuldners GRE nicht minder kritisch betrachten als die EU es derzeit tut.
Gilt übrigens auch für China.

Was bleibt?
„…mit Rußland neue Handelsabkommen treffen…“
Hmmm, war da nicht mal was: tausche Zucker gegen Erdöl – und dieses weit unter Weltmarktpreis

13:47, Holger Lange

"Die Banken wollen garnicht das die Schulden zurück gezahlt werden.
Sie verdienen an den Zinsen und nicht an beglichene Schulden."

Ein wichtiges Detail, welches beim Verständnis unseres schuldbasierten Wirtschafts- und Finanzsystems hilft.

Würden die Schulden zurückgezahlt, würde dieses zusammenbrechen.

@ fathaland slim - fremde Steuersysteme sind zum lernen da,

nicht um andere zu plündern.

Eine systemische Vereinheitlichung beträfe dann aber auch alle Pflichten und nicht nur die Rechte.

Das bedeutet dann, dass jeder Staat in der EU befähigt ist, seine Kosten durch einen geordneten Haushalt zu führen. Dazu bedarf es nicht einmal einer einheitlichen EU weiten Steuerreform, sondern generell eines Systems, dass Steuern von seinen Bürgern einnimmt um Wohltaten zu spenden.

Griechenland ist innerhalb der EU eine Ausnahme, weil es von jedem Grundprinzip wirtschaftlich erfolgreichen Handelns abweicht. Dieses strukturelle Versagen ist aber nicht neu, sondern über Jahrzehnte gewachsen.

Beispiele wie man einen Staat und eine Wirtschaft zu führen hat, bietet die EU ausreichend.

Doppelt und dreifache Renten, ein fehlendes /wirksames Steuersystem, eine Wirtschaft die einseitig am Tropf des Tourismus hängt und keine konkurrenzfähigen Wirtschaftszweige aufbaut muss scheitern.

Wir haben weder Öl, noch die Ägäis, aber wir machen ohne beides etwas draus

13:29 von fathaland slim

Mit dem Mythos einer Bestrafung reihen Sie sich ja gut in die griechische Sagenwelt ein, die ein Herr Tsipras seinem Volk als Politik verkaufen will. Es geht aber nicht darum irgendjemand zu bestrafen, im Gegenteil, die schlimmsten Folgen für Griechenland wurden und werden solidarisch aufgefangen.

Aber dennoch muss in diesem Prozess eine Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben. Das Verhältnis von Schuldner und Gläubiger ist nunmal fundamental für die gesamte Geldwirtschaft - nicht nur im Euroraum - es ist zentral für die Glaubwürdigkiet von Finanzpolitik, auf der das gesamte Kreditwesen und damit unsere Staatshaushalte und Konjunkturentwicklung - die Wertschöpfung - ruhen.

Mitnichten existiert irgendwo eine magische Portokasse, in die man willkürlich reingreifen könnte um dieses System, das Griechenland defacto Hilfe bietet statt es im Strudel einer Staatspleite versinken zu lassen, im Zuge idealistischer Traumvorstellungen zu zerstören um dananch mit leeren Händen dazustehen.

Warum gefällt der EU die Liste wohl nicht?

Tagesschau sollte auch dazuschreiben, warum dem Djesselbloem die Liste aus Athen nicht gefällt: weil die Privatisierungen nicht draufstehen. Dem Schäuble wird die Liste auch gar nicht gefallen, denn er hat ja den deutschen Konzernen Flughäfen, Stromnetze, Autobahnen usw. versprochen. Wir werden sehen: solange Griechenland nicht privatisiert, weren die europäischen Eliten stur bleiben. Die Bevölkerung, die Menschen, sind denen völlig egal!

re fathaland slim

"Die EU wurde mit dem
erklärten Ziel gegründet, die Lebensverhältnisse in Europa anzugleichen."

Richtig, Dafür werden Milliarden an Strukturhilfen in die wirtschaftlich schwächeren Regionen gezahlt. Natürlich auch immer schon an Griechenland.

Wenn ein Land aber seinen Lebensstandard durch Kredit bestreitet und damit in die Klemme gerät, ist das ein ganz anderes Thema.

Re@13:03 karwandler

"Haben Sie dabei auch die Verelendung der griechischen Bevölkerung einkalkuliert?"

Ja, habe ich.
Die Verelendung großer Teile der griechischen Bevölkerung besteht bereits jetzt, was soll also für diese Menschen noch schlimmer werden?

Und die Vorstellungen einer wirtschaftlichen Entwicklung ist eben auch relativ, wenn der Staat bei "null" anfangen muss- wichtig wäre hier nur, dass die Fehler der Vergangenheit sich nicht wiederholen und dann wird man sehen, ob die Einnahmen die Ausgaben nicht decken können, weil ja nach Ihrer eigenen Einschätzung der Schuldendienst sich erledigt hat, was so allerdingst nicht stimmt, nur so nebenbei bemerkt.

Sicher ist nur, dass es für die Griechen weiter gehen wird- auch hier werden wieder Geschäfte möglich sein und sich lohnen. Kapitalmärkte sind nicht zimperlich, wenn man Geschäfte machen kann und die wird es allemal geben.
Was wollen Sie denn mit einem Staat, einem Volk, im Herzen von Europa machen, das insolvent ist? Einen Zaun drum ziehen?

re holger lange

"Die Banken wollen garnicht das die Schulden zurück gezahlt werden.
Sie verdienen an den Zinsen und nicht an beglichene Schulden."

Sie müssen sich mal informieren, wie Staatsanleihen funktionieren. Und vor allem darüber, dass Banken als Gläubiger griechischer Staatsanleihen kaum noch eine Rolle spielen.

Mir ging es gar nicht so um

Mir ging es gar nicht so um die zuletzt hohen Zinsen,die mit hohem Risiko verbunden sind.
Mir ging es darum,daß die großen Banken schon Anfang der 2000er um die Rentenmoral der Griechen wussten.
Sie wussten auch um die schwache Wirtschaftsleistung der Griechen.
Zusätzlich haben sie sich eben auf die recht häufig falsch liegenden Ratingagenturen verlassen.
Und mMn ist der ganze Hick Hack mit der Griechelnlandrettung nur gemacht wurde eben um diese Investements zu retten. Also es wurde Steuergeld den Griechen geliehen,ein Kredit der europ. Brüder an die gr. Brüder,wohlwissend,daß die Griechen 2009 pleite waren,nur um die Investements der europ. Großbanken zu retten.
Für "die Griechen" war mMn kein einziger Cent gedacht.
Ich hatte damals schon gesagt,man solle die Griechen in die Insolvenz schicken.
Weil mit einem Ausscheiden aus der €gruppe wird Schäuble wohl die rnd 50 Mrd € endgültig abschreiben können.

@karwandler

"Und die entscheidende Frage, wo das Geld für den Staatshaushalt jetzt herkommen soll, lassen Sie offen."

Na so ganz pleite ist das Land ja nun auch nicht. Selbstverständlich werden sie noch Geld auftreiben können.

Wenn sie in der EU bleiben, werden sie sowieso kein Geld bekommen. Sie haben auch bisher keine Hilfsgelder tatsächlich bekommen. Mit den Hilfspacketen wurden die Gläubiger und Banken ausbezahlt. Deswegen will auch Tsiparas keine Hilfspackete mehr haben. Falls Sie meinen die EU hilft Griechenland auf die Beine. Das stimmt überhaupt nicht.

... den € behält. Niemand kann GR zum Austritt zwingen. Die Steuereinnahmen genügen doch nur nicht für die Bedienung der enormen Schulden - für den laufenden Haushalt wäre genügend Geld da.
Wenn die griechischen Banken dann den Bach runter gehen, sind ja noch genügend ausländische Banken vorhanden, um den Geldverkehr aufrecht zu halten.
Ein Währungsaustritt würde nur etwas bringen, wenn GR sich gleichzeitig aller Verpflichtungen in Fremdwährungen entledigen würde. Damit wäre GR dann eben ein Staat, der wirklich nur noch von den Steuereinnahmen leben könnte und keine neuen Kredite mehr erhalten würde. Aber wäre das ein Problem?
Wenn GR seinen Schuldenberg los wäre und keinen Schuldendienst mehr leisten müsste, könnte GR wohl besser leben, als in der aktuellen Situation.
Für uns stehen eben die enormen Kredite auf dem Spiel, die wir einem völlig überschuldeten Staat gegeben hatten. Selbst Schuld.

Griechenland hat sich verzockt!

Radierte griechische Staatsbilanzen,
Steuerbetrug im Mafia- Stil,
20% Staatsbeköstigte auf Kosten der EU.

Griechenland lebt seit Jahren auf Kosten der gesamten EU- Bevölkerung vom Steuerbetrug
und leistet sich die Frechheit die Gläubiger, die Banken (unsere Spareinlage durch Betrug erschlichen)
mit irren Forderungen erpressen zu wollen.

Macht Schluss mit diesem Theater
und zieht die Reißleine,
keinen Cent mehr nach Griechenland.
"Grexit" und Ende mit der griechischen Fahnenstange.

Griechenland prallt frontal gegen die Wand

Man muss sich nur das verzweifelte bis zum letzten angespannte Gesicht von Varoufakis in diesem Artikel ansehen um zu wissen, dass das Spiel aus ist. Der Sunnyboy unter den Finanzministern hat ausgepokert. Griechenland fährt gerade frontal gegen die Wand. Schade dass niemand sehen will, dass die jetzige Regierung es nur unverschuldet ausbadet. Eine falsche EU Politik hat genauso zu dem Schuldenberg und Niedergang Griechenlands beigetragen, wie Korruption Misswirtschaft und Profitgier der Griechen selbst. Die Verantwortlichen des Disasters haben sich längst klammheimlich aus dem Staub gemacht, z.B. die Bürgermeisterin von Athen, die damals Schulden über Schulden anhäufte für Olymp. Spiele, oder die Regierungsverantwortlichen der letzten 30 Jahre. Kaum einer redet von den Verursachern der Krise. Wie immer. Der kleine Mann badets aus.

Das Geld ist weg,

das sollte das restliche Europa kapieren.
Wenn einer Geld verliert sind es doch meistens die Spekulanten die das schnelle Geld machen wollten.
Also Geldhahn zu, Hilfe für einen geordneten Neuanfang und das ganze Theater ist zu Ende,
nur das hat Schäuble vor, denn der sieht dies schon lange so, nur er kann es so nicht offen aussprechen.

Ich kann es nicht mehr lesen.

Ich kann es nicht mehr lesen. Natürlich ist die aktuelle Griechische Regierung demokratisch gewählt worden. Für ihre Ankündigung alles besser zu machen, keine Troika- Schluss mit Sparen, mehr Sozialleistungen ect ect
Sie sind nur die Antwort schuldig geblieben wie es bezahlt wird. Bloße Nötigungsversuche, Beleidigungen, peinliche Reformvorschläge....sind bis heute nicht zielführend.
Das beste sind wahrscheinlich Neuwahlen..... Ma sehen wer dann im Wahlkampf - was verspricht !

@Laureat

"Jede Gemeinschaft, die Griechenland in die Obhut nimmt, wird maßlos bluten, zudem hat Griechenland auch nichts, was es anderen schmackhaft machen könnte. Griechenland ist ein Kostenfaktor und Klotz am Bein, einzig eine Spaltung der EU könnte hier im Blickfeld Putins liegen, wenn er sich den Griechen zuwendet. "

Griechenland ist aber strategisch sehr wichtig. Liegt genau in der Ecke und verbindet Nahosten mit Europa. Griechenland ist sogar noch viel wichtiger als Ukraine für die EU.

Das wird die EU aber erst merken, wenn Griechenland sich von der EU verabschiedet hat. Zypern wird Griechenland selbstverständlich folgen. Dann bleibt am Mittelmeer im Osten nichts mehr übrig von der EU.

Außerdem besteht die Ansteckgefahr, daß andere Länder folgen. Ich würde nur gerne Schäuble' s Gesicht sehen wollen, wenn Griechenland ein Referendum festlegt :-)

@fathaland slim um 13.29

Sie haben nicht ganz recht: "Die EU wurde mit dem erklärten Ziel gegründet, die Lebensverhältnisse in Europa anzugleichen. Ich bin alt genug, um mich zu erinnern, wie weit die noch in den 70ern auseinandergingen." Zitat Ende

Aber es gilt auch der Maastricht-Vertrag (jüngeren Datums!), der da sagt, dass eine Transfer-Union auf keinen Fall sein darf und dass "kein Land für die Schulden eines anderen Landes aufkommen soll".

Und damit ergibt sich auch die Antwort auf Ihre Frage, wo denn das Problem ist... Genau hier nämlich!
Deshalb sollen/wollen deutsche Steuerzahler nicht dafür haften, dass griechische Rentner noch einen Weihnachtsbonus ausgezahlt bekommen oder dass Griechenland im Verhältnis zur Bevölkerung den höchsten Beamtenanteil EU-weit hat oder, oder, oder...

Ergo: Kein Geld aus anderen Ländern für Griechenland (mehr)!

14:28, Phonomatic

"Es geht aber nicht darum irgendjemand zu bestrafen, im Gegenteil, die schlimmsten Folgen für Griechenland wurden und werden solidarisch aufgefangen."

Das Gegenteil ist richtig.

Natürlich geht es den Akteuren nicht um eine Bestrafung Geiechenlands, sondern um ein menschenverachtendes wirtschaftspolitisches Experiment mit Griechenland als Freiluftlabor. Es werden tausende Doktorarbeiten geschrieben.

Die Sache mit dem Bestrafen muss man den Griechen einreden, damit sie willig in der Opferstarre verharren und den Bevölkerungen der "Geberländer" um deren Selbstgerechtigkeit zu fördern und jedes Mitleid im Keim zu ersticken.

Ich führe die Pleitegriechenkampagne des Springerverlages darauf zurück.

Übelste Propaganda der Finanzwirtschaft.

re didi

"Die Verelendung großer Teile der griechischen Bevölkerung besteht bereits jetzt, was soll also für diese Menschen noch schlimmer werden?"

Schade, dass es Ihnen da an Phantasie fehlt. Ich kann Ihnen nur versichern: es geht noch viel schlimmer.

Was glauben Sie, was die Preise für Lebensmittel, Energie und Konsumgüter machen, wenn dank schwacher Währung die Importe drastisch teurer werden?

14:40, karwandler

"Wenn ein Land aber seinen Lebensstandard durch Kredit bestreitet und damit in die Klemme gerät, ist das ein ganz anderes Thema."

Ich kann eigentlich nicht glauben, dass Sie sich diese populistisch schlichte "Analyse" zu eigen machen.

re orfee

"Na so ganz pleite ist das Land ja nun auch nicht. Selbstverständlich werden sie noch Geld auftreiben können."

Bei wem?

"Wenn sie in der EU bleiben, werden sie sowieso kein Geld bekommen. Sie haben auch bisher keine Hilfsgelder tatsächlich bekommen. Mit den Hilfspacketen wurden die Gläubiger und Banken ausbezahlt."

Das ist ein Märchen. Ohne Hilfsgelder hätte Griechenland auch andere Staatsausgaben nicht mehr bestreiten können.

@ 14:52 von ah6600

Ich sehe das genauso. Die Griechen sollten einfach Staatsinsolvenz anmelden und die Rückzahlungen für unmöglich erklären. Das macht jeder insolvente Privatmensch genauso. Dann kann man in aller Ruhe über ein alternatives Rückzahlungsprogramm verhandeln und die Troika wäre man los.
Die Griechischen Banken sollen ruhig Pleite gehen, das ist ohnehin eine korrupte Bande mit den alten Eliten verflochten, und einen Grexit bedeutet das noch lange nicht, wie unsere Medien immer wieder behaupten. Denn es gibt genug andere europäische Banken in GR, die Euros ausgeben. Die werden sich sogar über millionen neuer Kunden freuen.

re ah6600

"Die Steuereinnahmen genügen doch nur nicht für die Bedienung der enormen Schulden - für den laufenden Haushalt wäre genügend Geld da."

Ein Irrtum. Haben Sie nicht gelesen, wie im Januar die Steuereinnahmen eingebrochen sind?

Ohne einen Kreditrahmen ist der Staatshaushalt im Eimer.

re fridolin

"Dem Schäuble wird die Liste auch gar nicht gefallen, denn er hat ja den deutschen Konzernen Flughäfen, Stromnetze, Autobahnen usw. versprochen"

'Der Schäuble' kann da gar nichts versprechen, weil die Privatisierungen ausgeschrieben werden und deutsche Investoren nicht besser zum Zuge kommen als andere.

EINFACH

einfach mal heute Abend auf ARD
22.45 Uhr einschalten.
Macht ohne Kontrolle - die Troika- .
Lief auch schon auf ARTE. Über Youtube kann diese Doku auch ansehen
https://www.youtube.com/results?search_query=macht+ohne+kontrolle+-+die+....

Portugal, Spanien, Irland, Griechenland, Zypern....

14:46, karwandler

>>"Die Banken wollen garnicht das die Schulden zurück gezahlt werden.
Sie verdienen an den Zinsen und nicht an beglichene Schulden."

Sie müssen sich mal informieren, wie Staatsanleihen funktionieren. Und vor allem darüber, dass Banken als Gläubiger griechischer Staatsanleihen kaum noch eine Rolle spielen.<<

Die griechischen Staatsanleihen, die sich mangels Bonität nicht am Kapitalmarkt refinanzieren lassen, werden jetzt von der EZB gehalten, was allerdings ein Tabubruch war.

Wir werden noch einige erleben, glauben Sie es mir.

Natürlich hat sich der User, den Sie zitieren, unglücklich ausgedrückt, aber selbstverständlich verdienen "die Banken" an jeder Staataanleihe Geld, als Kommission von den Kapitaleignern, in deren Auftrag sie agieren.

Die Kapitaleigner sind beispielsweise Sie und ich, sofern Sie u.a. eine Lebensversicherung abgeschlossen haben. Was meinen Sie, wo die Zinsen herkommen?

Kapitalismus ist ein System, von dem wir alle Teil sind.

Ob uns das nun passt oder nicht.

15:03 von fathaland slim

"Es geht aber nicht darum irgendjemand zu bestrafen, im Gegenteil, die schlimmsten Folgen für Griechenland wurden und werden solidarisch aufgefangen."
Das Gegenteil ist richtig.

Nein. Dass es schlimm ist für einen Teil der griechischen Bevölkerung heißt nicht, dass es nicht längst schlimmer sein könnte - dass dem nicht so ist, ist der europäischen Solidarität zu verdanken.

Natürlich geht es den Akteuren [...] um ein menschenverachtendes wirtschaftspolitisches Experiment mit Griechenland als Freiluftlabor. Es werden tausende Doktorarbeiten geschrieben.

Ja, von tausenden streng antikapitalistisch erzogenen Studenten mit Rastahaarpracht. Aber tatsächlich sind jene es, die nicht nur Griechenland sondern die ganze Eurozone zu einem Freiluftlabor für sozialistische Wirtschaftspolitik machen wollen.

nicht mal nachgedacht wird? Warum heben denn die ach so stolzen Griechen jetzt haufenweise Euro ab? Weil sie händeringend auf die stolze Drachme warten als stolze Griechen? Oder weil sie ganz genau wissen was los ist? Was würde ein kompletter Erlass der Schulden jetzt bringen? O.K die Schulden wären weg, aber Reformen hat man keine gemacht, alles was Tsipras angekündigt hat ist ein zurück zur alten Verschwendung und ein weiter so. Der Reformdruck wäre gleich Null, die Griechen können weitermachen wie bisher und in spätestens 10j stehen wir wieder hier. Die anderen Länder die auch harte Reformen gemacht haben, würden diese nicht mehr weiterführen, dort würden auch kommunistische Rattenfänger mit ihren Quatschparolen gewählt werden, die EU wäre ruiniert. Die jetzige Situation mit Arbeitslosen et. zeigt die wahre Wirtschaftslage Gr. knallhart an. Vorher gab es Scheinarbeitsplätze und Scheinwirtschaft, erzeugt durch EU Subventionen und Kredite. Das Kartenhaus ist jetzt zusammengeklappt.

@karwandler

"Na so ganz pleite ist das Land ja nun auch nicht. Selbstverständlich werden sie noch Geld auftreiben können."

Bei wem?"

Bei Rußland.
"Russland hat sich grundsätzlich bereit erklärt, Griechenland finanziell zu unterstützen. Sollte eine derartige Bitte an die Regierung herangetragen werden, "würden wir das definitiv prüfen", sagte Finanzminister Anton Siluanow am Donnerstag dem Sender CNBC".

woher das Geld nehmen?

Viel zu wenig taucht in der Diskussion m.E. das auf, wozu mir gerade wieder ein ARD-Beitrag von 2013 in die Hand fiel:
Allein in London (!) besitzen die super-reichen Griechen für weit mehr als 150 Mrd. Euro Immobilien (vermutlich weitgehend an jeder Steuer vorbei).
Ich glaube nicht, dass die inwischen ihre Steuern bezahlt haben.
In der Tat dürfte es nicht sehr kurzfristig gehen, diese einzutreiben. Aber dass das gar nicht mal angekündigt wird und stattdessen die kleinen Leute + das Ausland das ausbaden, ist für mich der eigentliche Skandal. Und das von einer angeblich "linken" Regierung(smehrheit).

@ Orfee - Lösen sie sich mehr von ihren Linken Programmen

"Griechenland ist aber strategisch sehr wichtig. Liegt genau in der Ecke und verbindet Nahosten mit Europa. Griechenland ist sogar noch viel wichtiger als Ukraine für die EU.

Außerdem besteht die Ansteckgefahr, daß andere Länder folgen. Ich würde nur gerne Schäuble' s Gesicht sehen wollen, wenn Griechenland ein Referendum festlegt :-)"

Die strategische Bewertung für Griechenland wird durch sie überbewertet. Die Türkei ist noch vorhanden. Sollte die Armee Griechenlands dann ebenso marode sein, wie seine Wirtschaft, dann wird es uns wenig jucken. Ihren Vergleich mit der Bundeswehr können sie sich sparen, die wird bekommen was sie braucht und das ist auch gut so.

Die Ansteckungsgefahr sehe ich aktuell nur in Spanien und das sollte sich mögliche Erpressungen gut überlegen.

Ein Vergleich zwischen Griechenland und der Ukraine ist vollkommen daneben, denn primär geht es um unsere Wertegemeinschaft und die potentielle Beitrittskandidaten wissen nun was sie unternehmen müssen.

@ Orfee

Russland springt also ein.

Naja, zunächst wurde zugesagt einen Antrag zu prüfen, nicht mehr. Im Hinblick auf die Sanktionen die schon wegen der Ukraine verhängt wurde, weiss ich nicht ob Rußland so aushelfen kann und wirklich möchte wie es notwendig wäre.

Aber: Auch Russland gibt nicht aus reiner Menschenfreundlichkeit und Güte. Ohne Gegenleistung wird da nichts laufen, egal wie diese Aussehen...

Naja, und wenn die Sanktionen gegen Russland durch Griechenland aufgelöst werden, fliegen die Griechen ziemlich sicher aus der EU- mit freundlicher Unterstützung der USA.

15:39, Phonomatic

Ich schrieb:

"Natürlich geht es den Akteuren [...] um ein menschenverachtendes wirtschaftspolitisches Experiment mit Griechenland als Freiluftlabor. Es werden tausende Doktorarbeiten geschrieben."

Woraufhin Sie schrieben;

"Ja, von tausenden streng antikapitalistisch erzogenen Studenten mit Rastahaarpracht. Aber tatsächlich sind jene es, die nicht nur Griechenland sondern die ganze Eurozone zu einem Freiluftlabor für sozialistische Wirtschaftspolitik machen wollen."

So beschreiben Sie also beispielsweise die Studenten von Hans Werner Sinn?

Denn die meinte ich. Die Szene, von der Sie reden, hat, so man denn dieses Zerrbild mit Leben erfüllen möchte, nämlich eher wenig bis gar nix zu sagen.

Obwohl ja viele Foristen ja hier gerne mal vom politkorrekrlinksgrünen Meinungsdiktat reden...

Die waren aber noch nie an einer modernen Uni.

um 11:07 von karwandler

Die Unterstützung muss nicht in Form von Euros kommen. Höhere Löhne in D würden auch reichen.

""Ich glaube nicht, dass die höhere Lohnsteuer dann nach Athen überwiesen wird.""
""Ihr Zitat""

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Natürlich soll die höhere Lohnsteuer dann NICHT nach Athen überwiesen werden. Das wollen noch nicht mal die radikalen Tsiprasisten. Außerdem haben wir selber genug Baustellen, für die Geld fehlt.
Es reicht langfristig vollkommen aus, wenn wir die anderen nicht auf Kosten der Sozialkassen kaputtkonkurrieren.

re orfee

"Russland hat sich grundsätzlich bereit erklärt, Griechenland finanziell zu unterstützen. Sollte eine derartige Bitte an die Regierung herangetragen werden, "würden wir das definitiv prüfen", sagte Finanzminister Anton Siluanow am Donnerstag dem Sender CNBC".

Und warum sitzt Herr Varoufakis dann nicht schon in Moskau, um die Kreditbedingungen auszuhandeln?

Sehr einfach: Weil die Russen erst recht nichts zu verschenken haben.

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