Ihre Meinung zu: Bundesregierung kritisiert Tsipras : "Foulspiel" in der Eurogruppe

2. März 2015 - 16:21 Uhr

Spanien und Portugal stünden an der Spitze einer "Verschwörung" zum Sturz seiner Regierung - mit diesem Vorwurf hat Griechenlands Ministerpräsident Tsipras nicht nur die Regierungen dort verärgert. Auch die Bundesregierung schaltete sich ein.

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Kommentare

Aussprechen

"In Zeiten universeller Täuschung ist das Aussprechen von Wahrheit ein revolutionärer Akt.“ (George Orwell)
Und so etwas kann die Bundesregierung natürlich nicht dulden.

wenn GR nicht "spurt"

wird nichts, überhaupt nichts passieren...Schäuble wird auch dann nach ein paar Beratungen die "angespannt aber sachlich" verlaufen wieder kuschen. Und EU-Steuergelder weiterhin nach GR transferieren.
Wetten dass?

Alle gegen einen

Das die EU Konformen noch Regierungen in das selbe Horn wie die EU Banken flöten ist doch Fakt.Auch das die BRD mit Schäuble/Merkel den Zuchtmeister der EU geben ist Fakt.Das alle gegen die Griechische Regierung arbeiten weil deren politische Zusammensetzung ihnen nicht passt ist ebenfalls Fakt.

Also wo Tsipras recht hat ,da hat er recht.Das ist NOCH so aber Portugal und Spanien wählen demnächst und dann wird diese Grieschiche Regierung nicht mehr alleine stehen.

Griechenland ist glaubhaft

Die spanische Regierung, die von dem postfaschistischen und ultrakorrupten PP gestellt wird, zeichnet sich nicht nur durch ihre Arroganz an der Macht aus, sondern auch durch ihren Konfrontationskurs gegen Andersdenkende aus.

Das erst hat die Katalonienfrage zur Krise werden und Podemos in Spanien zur bedeutenden Oppositionspartei werden lassen.

Im Kampf gegen die katalanische Regierung instrumentalisiert der PP schamlos die EU-Partner und Institutionen, daher ist es nicht unglaubwürdig, dass sie es im Kampf gegen Podemos auch tut.

Kann ich mir

gut vorstellen das man Podemos verhindern will und es Deutschland nicht so recht passt wenn Linke an die Macht kommen würden.

Und die Warnung das dann die Verträge gekündigt werden ist auch eher verbal zu sehen.Sie haben jetzt Geld gegeben und werden das weiter so machen,immer mit neuen Zugeständnissen.

Das wissen die Griechen genau,denn ein Austritt aus dem Euro und der EU oder Nato kommt zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt.

Also nehmen Sie das zum pokern und erreichen ihr Ziel.
Die sind schon clever die Jungs.

Gruß

Die Maske fällt schneller als erwartet.

Erst waren er und sein Finanzminister die coolen Jungs mit den schlimmen Angewohnheiten. Die man aber insgeheim bewunderte.

Nämlich sich durchs Leben zu rocken, den Tag zu genießen und laut auftreten. Und den Flair des „wenn du glaubst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her“ weit vor sich her tragend.

Jetzt die Ernüchterung. Doch schon Wochen im Amt, wurde noch immer kein einziger Superreicher zur Kasse gebeten. Und anstatt mit Schwung die Dinge beim Namen zu nennen - wird intrigiert. Versucht die, die einem das Leben finanzieren, zu hintergehen.

Am Ende also doch nicht wirklich Neues aus Griechenland. Schade. Und ernüchternd.

Es ist kein Geheimnis, dass

Es ist kein Geheimnis, dass die beiden wackligen Regierungen in Portugal, respektive Spanien, aus nachvollziehbaren innenpolitischen Gründen besonders aggressiv auf Tsipras reagiert haben und in den Verhandlungen sozusagen zu Über-Schäubles mutiert sind. Da muten die Reaktionen aus Berlin auf dessen einschlägige Äusserungen doch reichlich überzogen an. Zudem verstärken sie den Eindruck, dass die deutsche Regierung mittlerweile eine Art Hegemonialanspruch in der EU erhebt, was z. B. in GB gar nicht gut ankommt.

Machen wir uns doch nichts vor.

Die spanischen und portugiesischen Politiker haben doch auch Angst, dass sich die Linken bei ihnen durchsetzen. Deshalb wird Syriza nun von ihnen schlecht geredet.
Mir gefällt zwar auch oft der Ton von Tsipras und Vaourvakis nicht, trotzdem habe ich immer noch Hoffnung, dass es diesen endlich gelingt, die Reichen in Griechenland zu besteuern und die Korruption einzudämmen. Tsipras muss liefern, aber dass er dafür auch etwas Zeit braucht, ist verständlich. Fürs Erste wäre ich schon mit kleinen Erfolgen zufrieden. Hauptsache, es bewegt sich überhaupt etwas in diese Richtung.

Bitte entlasst Griechenland endlich in die Insolvens!

Ich kann mir kaum noch vorstellen, dass Herr Schäuble noch ein wirklicher Problemlöser ist. Ich nehme ihn nur noch als Kassenwart wahr! Der Vorsitzende der Mittelstandsvereinigung der CDU hat einen Vorschlag zum Insolvensverfahren für EU - Länder gemacht, was praktikabel wäre, um endlich Ruhe in die verfahrene Kiste der Finanzbeziehungen unter den EU-Ländern zu bringen.
Ich habe bisher allerdings kein Wort seiner Parteifreunde dazu gehört?

@Zundelheiner

Damit haben sie leider absolut Recht. Wie ich schon kurz nach der Wahl sagte, es wird gar nichts passieren. Wir werden weiter zahlen. Und was ist passiert? Es wurde ja gerade wieder gezahlt. Und das wird weiter passieren. Die EU hat schon lange eine Schuldenunion. Nur es traut sich keiner das zuzugeben.

Die armen Griechen haben in ihrem Garten

den Bock gegen die Ziege ausgetauscht. So wird das nichts. Die Arroganz ist eine engen Verwandte der Dummheit.

GR ist unfähig

GR war in der Vergangenheit unfähig und hat sich trotz jährlichen MRD-Subventionen in diesen Bankrottzustand manövriert und GR wird genauso unfähig sein irgendwelche Reformen umzusetzen.
Herr Tsipras, immerhin Ministerpräsident!!!,
war nicht einmal in der Lage eine Excel-Auflistung mit ein paar Reformen ordnungsgemäss und pünktlich zu erstellen.

Hochmut kommt vor dem Fall, Herr Tsipras.

was lernen wir?

die angst muss wirklich gross sein und die nerven blank liegen, wenn das aussprechen von offenkundigem oder mindestens naheliegendem zu derartig hysterischem keifen und keilen fuehrt.

natuerlich beobachten sowohl die derzeitigen konservativen regierungen in lissabon und madrid als auch die eliten in bruessel und berlin vollkommen gelassen und unbeteiligt die entwicklung jener protestbewegungen in portugal und spanien, deren vorbild in griechenland sie ja bekanntlich auch schon vollkommen kalt gelassen hat.

natuerlich hat tsipras keinerlei ahnung und auch keinerlei erfahrung mit dem auftreten und der verhandlungsfuehrung seiner portugiesischen und spanischen kolleginnen und kollegen.

am interessantesten ist aber die definition von foulspiel. denn natuerlich ist das europaeische diktat von 2011, das dem griechischen volk quasi verboten hat, ueber das erste so genannte hilfspaket in einem referendum abstimmen zu duerfen, kein foulspiel gegenueber der demokratie gewesen.

toll!

Insolvenz für Griechenland

Ich sagte es schon öfter an dieser Stelle: Ein Partner, auf den man sich nicht verlassen kann und der nur intrigiert, ist keiner. Entlasst die Griechen endlich in die Drachme und den Euro damit in die Konsolidierung. Wer solche Partner hat, braucht sonst keine Feinde mehr.

Wow.

Mit diesen Äußerungen bewegt sich Tsipras nur noch minimal über dem Niveau eines Maduros.

Ein Europa der geifernden Populisten/Nationalisten wäre wohl das schlimmste, was aus dieser Union werden könnte. Der höchst unrühmliche Anfang scheint jedenfalls gemacht...

Alles gespielt

Nach diesen langen Verhandlungen, glaubt ihr denn überhaupt, daß das alles nicht abgestimmt wurde?

Ich versuche mal die Situation zu analysieren. Ich schätze mal, daß GREXIT schon geplant ist nur muß man sich dafür vorbereiten. Deswegen die Zeitgewinnung. Wenn sich die Parteien auf ein Zusammenleben geeignigt hätten, dann würde die griechische Regierung nicht so rumreden sondern die EU loben.

Diese künstliche Auseinandersetzung soll nur bei der Bevölkerung bewirken, daß sie alle applaudieren, wenn Griechenland aus der EU ausscheidet. Beide Seiten sind dann zufrieden. Absichtlich auch die nächsten Kanditaten beleidigen, damit sie Abstand von Griechenland halten.

Deswegen denke ich, daß GREXIT kommt, wie Prof. Lucke es gesehen hat.

Tsipras kann von Spanien iund Portugal lernen!

Wenn Herr Tsipras meint:
"Spanien und Portugal stünden an der Spitze einer "Verschwörung" zum Sturz seiner Regierung"
dann liegt er vollkommen daneben!
Die Regierungen dieser beiden Länder haben ihre Aufgaben erledigt und die notwendigen Refiormen umgesetzt. Aus diesem Grund gibt es dort seit gut einem Jahr wieder positves Wirtschaftswachstum und die Arbeitslosigkeit sinkt!
Hätten die griechischen Regierungen der letzten Jahre das auch getan würde es GR besser gehen. Und genau deswegen sind die Regierungen in Spanien und Portugal mit Recht sauer wenn Tsipras und sein Finanzminister jetzt Sonderregelungen mit Schuldenschnitt etc. fordern!
Herr Tsipras, bitte mal nach Portugal schauen (die sich bereits wieder aus dem Rettungsschirm verabschieden) und von den erfolgreichen lernen!

@SEPP58 um 15.50

Zitat 'Also wo Tsipras recht hat ,da hat er recht.Das ist NOCH so aber Portugal und Spanien wählen demnächst und dann wird diese Grieschiche Regierung nicht mehr alleine stehen.' Zitat Ende

Diese Ihre Äußerung nennt man 'Wunschdenken'. Die Spanier haben überhaupt keine Krise der Staatsfinanzen, sondern erholen sich gerade von einer Immobilien- und damit zusammen hängenden Bankenkrise und die Portugiesen sind bereits aus dem Gröbsten heraus.

re wenigfahrer

"Das wissen die Griechen genau,denn ein Austritt aus dem Euro und der EU oder Nato kommt zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt."

Ungünstig wird er immer und jedenfalls für die Griechen sein. Die Verarmung der Bevölkerung wird dann Ausmaße erreichen, wogegen der jetzige Zustand noch paradiesisch ist.

Und wie kommen Sie eigentlich auf NATO?

"Nach europäischen Maßstäben ein beachtliches Foulspiel"

Offenbar läuft die Tsipras-Regierung mit ihren Verschwörungstheorien, die man sich wohl in Moskau hinsichtlich der Ukraine abgeschaut hat, Amok gegen Madrid und Lissabon, die im Gegensatz zu Athen das Hilfsprogramm in guter Zusammenarbeit mit der Eurogruppe abgeschlossen haben. Auch das nachträgliche Infragestellen der Vereinbarungen zur Verlängerung des Hilfsprogrammes durch Athen spricht Bände.

Offenbar zweifelt die neue griechische Regierung schon jetzt an einem Erfolg ihrer Politik und der handelnden Personen. Nicht andere EU-Länder, sondern die griechische Regierung trägt Verantwortung für das Gelingen des auslaufenden Hilfsprogrammes.
Gelingt Athen die Umsetzung der vereinbarten Sparmaßnahmen und Strukturreformen nicht, gibt es Ende April auch keine weiteren Kredite aus dem Programm. Die GR-Regierung läuft dann auf einen Grexit zu und scheitert vollends. Die neuen Herren in GR sollten sich besser auf eine gute Zusammenarbeit mit den anderen 18 Ländern der Eurogruppe verstehen

Schäuble ist der Handlanger der Finanzelite ...

er weiss Griechenland wird nie zahlen können, ausser durch Neu-Kredite, für die wir geradestehen. Die Privatisierungen wieder fortzusetzen, wie Schäuble fordert, führt doch nur noch mehr Staats (also Bürger-) Eigentum für einen Bruchteil seines Wertes genau diesen Haien zu. Und hat bisher, zusätzlich zu den Zig-Milliarden (Banken-) "Rettungs"geldern der letzten Jahre, die Schulden Griechenlands um gar nichts gekürzt!
Indirekt liefert S. - wenn man es dann mal weiterdenkt - demnächst deutsche Infrastruktur an die Bänkster, denn auch wir werden als Bürgen in absehbarer Zeit in die Pflicht genommen.
Man sollte nur mal die Kommentare von Prof. Sinn vom Ifo-Institut der letzten Wochen verfolgen.
Das wird böse enden für uns!

@ zundelheiner

Bei Syriza besteht wenigstens noch Hoffnung, weil diese Partei nicht durch Vetternwirtschaft verfilzt ist. Schlimmer als Pasok und Neo Demokratia kann diese Partei gar nicht sein.
@Sepp58
Wenn Griechenland damals keine Gelder von der EU erhalten hätte, ging es vielen Griechen heute noch schlechter. Oder was glauben Sie, wer dann die Beamten und Rentner bezahlt hätte?

re ladycat

"Die spanischen und portugiesischen Politiker haben doch auch Angst, dass sich die Linken bei ihnen durchsetzen. Deshalb wird Syriza nun von ihnen schlecht geredet."

Da muss keiner was schlecht reden. Nur hingucken, was die in Athen leisten bzw. nicht leisten.

Griechenlands Einbahnstraße ins Nichts

Ich habe die Nase voll von dem Spiel, was da seiten Athens gepielt wird - so etwas tun Partner nicht. Geld nehmen, aber dann noch treten. Und dann erwarten sie offenbar, dass alle ihre Zeche übernehmen. Natürlich, schenkten wir ihnen bereits einen Schuldenschnitt! Und Griechenland hat es nicht gedankt.
Dass man Griechenland jetzt wieder so weit entgegengekommen ist, sehe ich als falsches Signal unserer Regierung und der EU.
Wenn ich als Kunde bei einer Bank ähnlich auftreten würde, man hätte mich rausgeworfen - ein Bankangestellter, der mir da noch Geld geliehen hätte, wäre gefeuert worden. Leider handeln unsere Abgeordneten wie so ein Bankangestellter - sie verleihen Geld, was ihnen nicht gehört, nämlich unser Geld.
.
Griechenland benimmt sich also (wieder) daneben. Für mich bleibt jetzt nur noch die Hoffnung, dass Schäuble und die anderen es auch durchziehen.

so nicht!

Die Bundesregierung hat nicht das Recht Tsipras zu kritisieren, einfach weil die Interessen Griechenlands nicht die der führenden Staaten der EU sind! Athen hat die Interessen seiner Bevölkerung zu berücksichtigen und nicht die Bedürfnisse Berlins und Brüssels als Maßstab zu nehmen.
Seit wann ist Berlin der Nabel der EU?
Seit wann die Interessen der Gläubiger-Banken das Maß aller Dinge? Es wird Zeit, dass neu justiert wird!

Politikgeplänkel

Den etablieren Parteien gefällt es natürlich nicht, dass den Wählern eine Alternative aufgezeigt wird. Mit Scheingefechten versuchen sie abzulenken.

Vielleicht wäre es aber an der Zeit auch einmal eine andere Politik auszuprobieren. Immer nur den Gürtel enger schnallen (Austerität) scheint nichts zu bringen. Erinnert irgendwie an die Quacksalber im Mittelalter, die den Patienten immer wieder zur Ader ließen, bis er blutleer und tot war.

Die europäischen Banken hätten den griechischen Investoren nicht unrentable Projekte zu hohen Zinssätzen finanzieren dürfen. Nachdem die Kredite notleidend wurden, hätten die europäischen Staaten die Banken nur gegen eine wesentliche Beteiligung an den Kosten retten dürfen.

Durch unverantwortliches Handeln bei Banken und Staaten wurden den einfachen griechischen Bürgern ein unerträgliches Leid aufgebürdet.

Unser Finanzminister sollte sich einmal über Insolvenzverschleppung informieren und das Unabwendbare eingestehen. Europa wird es ihm danken.

ja, diese griechische Regierung ist demokratisch gewählt.....

....aber wie sie sich in Europa benimmt ist unwürdig. Wenn die Griechen damit einverstanden sind, sollten sie sich auch über die Konsequenzen im Klaren sein: sie werden in Europa im Abseits stehen, sie werden den Geruch des " Halbstarken" der keinerlei Etikette kennt, nicht mehr los. Und solchen Leuten mit Hautgout wird man auch in Europa nicht mehr entgegenkommen. Wissen die Griechen das? Ich vermute einmal: nein. Aber es hat sich gezeigt, das sie unbelehrbar sind, also werden sie weiter in den EU-Ländern die Schuldigen ausmachen. Deshalb sollten sie die Gemeinschaft verlassen, der sie nicht vertrauen, das wäre dann mal konsequent.

Egal wie...

...ich denke auch, uns werden hier wieder großen Dramen vorgespielt und dabei ist eine Stratgie schon vorgegeben.

Wobei ich nicht glaube, dass man GR überhaupt aus dem Euro raus läßt. Dann könnten ja noch mehr Länder kommen und irgendwann löst sich das wundervolle Europa in seine Bestandteile wieder auf.
Wer rettet dann die Banken und die Konzerne?
Wem soll Merkel und Schäuble denn dann Ziele vorgeben? Dann hätten sie ja selbst mal welche zu erfüllen.
Wohin mit den Heerscharen an EU-Beamten?

um 15:50 von SEPP58

Also wo Tsipras recht hat ,da hat er recht.Das ist NOCH so aber Portugal und Spanien wählen demnächst und dann wird diese Grieschiche Regierung nicht mehr alleine stehen.

Da werden Sie vermutlich Recht haben. Ich glaube auch, dass Spanien und Portugal dem den Griechen politisch folgt. Allerdings glaube ich nicht, dass es für Griechenland mit Tsipras unbedingt besser wird.
Sollten die GRiechen die Verträge brechen und dann auch Spanien und Portugal ins gleiche Rohr blasen und sich vom Reformkurs verabschieden werden die Deutschen endlich aufwachen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Deutschen unbedingt für den Rest Europas zahlen möchten nachdem man selbst einen knallharten Reformkurs gegangen ist.
Und sollte Deutschland oder die bankrotten Südländer aus dem Euro aussteigen wird sich die Misere weiter beschleunigen.
Aber vermutlich sind dann andere Schuld (das ist bei sozialistischen Ländern immer der Fall, siehe Venezuela)

Wenn die Wähler Spaniens und Portugals

auf die Position der griechischen Regierung ,die die selbstverschuldeten GR Probleme zu einem Linken Systemkampf verklärt, eingehen, dann könnte es dazu kommen, dass die Tendenz der Nordländer ebenfalls extremer zu wählen, in Richtung Nationalkonservativ/Rechts, verstärkt wird.

Für die GR ist die Pille leicht zu schlucken, so sind die Anderen Schuld und der Lebensstandart auf Pump lässt sich weiterhin bequem fremdfinanzieren. Sollte dieses Modell länger Erfolg haben, finden sich schnell Nachahmer. Schließlich ist es deutlich verlockender, als das Sparmodell, welches nach Jahren günstiger Kredite, noch unattraktiver wirkt und generell (zT zu Recht) umstritten ist.

Der Norden bzw. die Geberländer, halten verständlicherweise nichts davon, mit ihren Steuergeldern für anderer Länder Misswirtschaft herzuhalten.

So wird sich der Graben innerhalb Europas verstärken, nicht nur wirtschaftlich, sondern vorallem anhand der politischen Ausrichtung.

Die Umsetzung des € scheint gescheitert.

@mit-denker

"Griechenland wird es schaffen, seine letzten Begünstiger weiter zu vergraulen und sich ins Abseits zu stellen. Man kann den Eindruck bekommen, als wenn es darum "bettelt", aus der Eurozone herauszukommen."

Genau darum wird es in den Verhandlungen gegangen sein. Egal, was von Journalisten diskutiert wird, für die Eurokraten ist der Grexit der SuperGAU. Es wurde ja oft genug wiederholt, dass ein Austritt "nicht vorgesehen" ist.

Also wird man Griechenland mit Drohungen und guten Worten dazu überredet haben, das absurde Spiel weiter mitzumachen.

Aber genau das kommt jetzt ans Tageslicht.

re seneca

"Die europäischen Banken hätten den griechischen Investoren nicht unrentable Projekte zu hohen Zinssätzen finanzieren dürfen."

Wie kommen Sie plötzlich auf griechische Investoren? Privatkredite an Griechen wird jede Bank auf Bonität und Sicherheiten geprüft haben, und wenn da mal ein Kredit geplatzt ist, hat das mit den griechischen Staatsschulden überhaupt nichts zu tun.

Tsipras- wie lange noch?

Man muß langsam das Gefühl haben, Tsipras glaubt selbst nicht an die Umsetzung seiner Versprechen. Er scheint die EU so weit zu provozieren, dass Griechenland die Währungsunion verlassen muß. Die Schuld an dem darauf folgenden Desaster für die Griechen kann er dann auf die EU schieben.
wie lange lassen wir uns diese ständigen Provokationen noch gefallen? Ich bin zwar dafür der neuen Regierung eine Chance zu geben, damit sie der Steuerflucht und Korruption ein Ende setzt, aber nicht zu jedem Preis.

re lh

"Wobei ich nicht glaube, dass man GR überhaupt aus dem Euro raus läßt. Dann könnten ja noch mehr Länder kommen"

Wer will denn aus dem Euro raus? nicht mal Griechenland. Es ist völlig absurd, dass ein Grexit andere Länder zum Austritt inspirieren würde. Das wirtschaftliche Elend in Griechenland danach bestimmt nicht.

um 15:54 von wenigfahrer

Kann ich mir gut vorstellen das man Podemos verhindern will und es Deutschland nicht so recht passt wenn Linke an die Macht kommen würden.

Ich glaube Deutschland ist es im Prinzip egal ob Spanien, Griechenland oder Portugal eine linke oder kommunistische Regierung bekommen.
Nur dass bestehende Verträge oder Vereinbarungen gebrochen werden und Deutschland in ein Fass ohne Boden einzahlen muss wird von Deutschland zu Recht mit Skepsis verfolgt.
Aber vielleicht wird mit Tsipras und Co. sogar alles besser. Wir sollten die Griechen streng beobachten, aber ihnen eine Chance geben.
Zwar haben sozialistische Regierungen bisher immer versagt aber vielleicht klappt es ja im 1000. Versuch. Ich bin lernfähig und lasse mich gerne eines besseren belehren.....

Schäuble versus Tsipras ...

... sehr gut finde ich, dass Schäuble sich hier mit einer echten Alternative herumschlagen muss, die es vorher per definitionem Berlins überhaupt nicht gab ... Alleine das ist schon ein Verdienst der neuen Regierung in Griechenland ...

Thoregon6 16:42 - keine Krise

Wenn man die Bilder von den vielen unfertigen Wohnblocks in Spanien sieht, kann man nicht von einer Beendigung der Krise sprechen. Die Projekte haben unnötig viel Geld, im wahrsten Sinne des Wortes, in den Sand gesetzt. Die öffentliche Verschuldung ist durch die Rettung der Banken auch in Spanien gestiegen!

Schlimmer ist jedoch, dass sowohl in Spanien als auch in Portugal eine unerträgliche Arbeitslosigkeit herrscht, noch gesteigert bei Berufseinsteigern. Paul Krugman (Nobelpreisträger Wirtschaft 2008) spricht in diesem Zusammenhang von einer "verlorenen Generation". Wenn das keine Krise ist, weiss ich nicht was man unter einer Krise verstehen soll?

Man kann sich nicht alles wählen

@ Grayhawk um 17:12
"ja, diese griechische Regierung ist demokratisch gewählt....."

Das ist zweifelsohne richtig.
Es ist aber auch richtig, dass weder die griechischen Wähler/innen, noch die griechische Regierung selbstherrlich über deutsche Steuergelder verfügen können. Da sollte man Verständnis haben, dass wir das selbst tun.

Nicht ansteckend

@ lh um 17:14
"Wobei ich nicht glaube, dass man GR überhaupt aus dem Euro raus läßt. Dann könnten ja noch mehr Länder kommen ..."

Keine Angst, wirtschaftlicher Selbstmord ist nicht ansteckend. Abgesehen davon, den werden selbst die Griechen nicht begehen.

Nur die Ruhe

@ wenigfahrer um 15:54
"Kann ich mir gut vorstellen das man Podemos verhindern will und es Deutschland nicht so recht passt wenn Linke an die Macht kommen würden."

Ich kann Ihnen versichern, das sehen Frau Merkel, Herr Schäuble und der überwiegende Rest von Deutschland völlig schmerzfrei. Die Linken sind vielleicht mal ne ganz gute Abwechslung. Wäre nur nett, wenn sie sich mit Zahlen bissl besser auskennen würden, wie die Syriza.

Selten hat eine Regierung ...

... die ersten vier Wochen so verplempert, wie die Linkssozialisten und Rechtspopulisten in Griechenland.

Griechisches Volk hat Euro abgewählt

Diese Regierung wurde vom griecheschen Volk demokratisch gewählt und sie vertritt die Interessen des griechischen Volkes.

Ich kann mir vorstellen, dass diese Regierung die einzigen Schritte, die Griechenland retten können, vorbereitet:

1. Insolvenzerklärung Griechendlands
2. Zwangswährungsreform für den Umtausch aller Euro-Bestände der griechischen Staatsbürger (auch deren, die im Ausland leben... ja auch diejenige, die zum Beispiel in Deutschland geboren sind) in Drachmen. Vor allem bei alle reichen Bürgern Griechenlands muss das gemacht werden. Damit kann die Insolvenzmasse Griechenlands bestimmt werden und damit die Insolvenzquote bestimmt werden.
3. Marshal-Plan zum Aufbau Griechenlands und vor allem einer effizienten Staatsverwaltung und einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft... und das ohne Druck der Institutionen.

Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!

Vielleicht die Wahrheit?

Vielleicht ist es ja völlig richtig, dass die portugiesische Regierung und die spanische Regierung bei den Verhandlungen auf ein Scheitern hinarbeiteten. Zu verstehen wäre es. Droht doch in Spanien bei den anstehenden Wahlen ein ähnlicher Linksruck wie in Griechenland. Ein schnelles Scheitern von Syriza hat da durchaus einen gewissen Charme.

Wobei: Griechenland ist ein kleines Land in der EU. Viel wichtiger - wegen ihrer schieren Größe - sind Frankreich, Italien und Spanien. Und Frankreich und Italien haben die Grausamleiten des Austeritätskurses von Schäuble und Merkel noch vor sich. Deshalb jede Wette: Wenn der wirtschaftspolitische Kurs der Bundesregierung unverändert beibehalten wird, fliegt spätestens 2017 nach den Präsidentschaftswahlen in Frankreich der Euroraum auseinander. Und dann: Gute Nacht Europa.

17:10 von Donnerkeil

Natürlich ist Berlin nicht der Nabel der EU.
Aber Deutschland ist auch kein Esel, genausowenig wie die EU, dass so kleine Schlitzohren glauben, dass Ihre kleinen Taschenspielertricks sie dazu berechtigen, die anderen am Nasenring vorzuführen.

Was soll man zu so einem Kommentar sagen, außer mit Heinrich Heine (1797 bis 1856) zu antworten: "Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen"
Was kann Deutschland, die EU, dafür, dass Griechenland und die Griechen bereit waren, einem Taschenspieler, einem Scharlatan, auf den Leim zu gehen, der jetzt nur auf Kosten anderer seine Versprechen wahr machen kann.

Stilsicher

@ SEPP58 um 15:50
"Auch das die BRD mit Schäuble/Merkel den Zuchtmeister der EU geben ist Fakt."

Wir wollen's hoffen.

Ganz ehrlich - es ist einfach

Ganz ehrlich - es ist einfach nur peinlich wie die Politiker der EU sich von diesen "Herren" aus Griechenland vorführen lassen. Ich mag Land und Leute, doch dieses Jahr dürfte eigentlich keiner von uns dort Urlaub machen.

falsches Spiel

Griechenland tut alles, um endlich aus dem Euro rausgeschmissen zu werden.
Dann waren das natürlich die Bösen, besonders die Deutschen. Somit kann man dann die Schulden ignorieren und mit der Drachme neu anfangen.
Und Schuld sind natürlich die anderen.
Welch ein verlogenes , falsches, durchsichtiges Spiel.
Eben links.

karwandler 17:21

Da müssten Sie eigentlich die Banken fragen, wie sie zu so vielen so hoch verzinslichen Forderungen gekommen sind.

Wie die Prüfung auf Bonität und Sicherheit abläuft, konnte man in der Subprime-Krise in den USA sehen, sie war nämlich größtenteils nicht existent. Wenn man verdienen will schaut man eben nicht so genau hin. Wenn man im Krisenfall vom Staat gerettet = subventioniert wird, ist das auch nicht notwendig.

Insbes. deutsche und französische Firmen haben den Griechen ziemlich unnötige und damit unrentable Rüstungsprojekte (U-Boote, Flugzeuge und dergleichen mehr) aufgeschwatzt. Ihre Banken haben den ganzen Blödsinn finanziert. Die Details sind mir nicht bekannt. Wäre aber sicherlich interessant in die Verträge zu blicken. Und Bestechungszahlungen könnten auch nicht unüblich gewesen sein. Ausbaden dürfen die Misere nun die einfachen Leute.

falsch

80 Milliarden Euro gilt es hier zu verteidigen, Euros die dir und mir, und allen anderen deutschen Bürgern gehören.
Sonst nichts.

Ein default...

War es auch ein default als alle Länder der Euro-Zone den Vertrag von Lissabon gebrochen haben?

Gruß

g.o.

lernfähig?

Aber Griechenland ist nicht lernfähig.
nur abkassieren aber selbst nichts bringen, da hilft auch keine linke Regierung.

Wie kommt es, dass offensichtlich eine Mehrheit ...

... glaubt, dass ein Erfolg der Tsipras-Regierung schlimmer wäre, als eine Insolvenz Griechenlands?
Bei den berühmten 1% und den Regierungen wäre dies ja verständlich.

@15:50 von SEPP58

>>
....Das die EU Konformen noch Regierungen .....
<<

Haha, na wenn Sie sich da mal nicht zu viel Hoffnungen auf einer Übernahme der Weltmacht durch die internationalen Linke machen.

>>
Das alle gegen die Griechische Regierung arbeiten weil deren politische Zusammensetzung ihnen nicht passt ist ebenfalls Fakt.
<<

Nicht wegen der politischen Zusammensetzung sondern wegen der politische Aussagen. Bestehende sind nun mal bestehende Verträge. Da sollte man sich vor dem Wahlkampf überlegen was man den Leuten verspricht.

>>
Das ist NOCH so aber Portugal und Spanien wählen demnächst und dann wird diese Grieschiche Regierung nicht mehr alleine stehen.
<<

Aha, und warum um alles in der Welt würden sich die Portugiesen oder die Spanier so etwas antun wollen was Tsipras gerade den Griechen antut ? Negativen Langzeitfolgen für Griechenland und alle Griechen sind schon jetzt vorhanden, mit jedem Tag Tsipras im Amt wird wird es für die Griechen noch schwieriger.

Grexit

vielleicht hat Bosbach recht, und es kommt zum Grexit.
Solche Drohungen http://www.handelsblatt.com/politik/international/migranten-als-druckmit... schüren zusätzlich. Sie fragen nicht nach solidarischer Unterstützung sondern drohn.
Tsirpas bringt im eigenen Land Wahlkampfgetöse und würde auch der EU nach dem Munde reden.
Varoufakis Begründung - sie haben das Geld nicht um Kredite zu bedienen ist zwar irgendwie einzusehn aber eine Dauerlösung ist ein immer so weiter auch nicht. Die Staatsausgaben von Griechenland sind nur noch mit Hilfe der EU möglich. Und immer soll die EU schuld sein, daß es den Leuten in Griechenland schlechter geht.
Es ist doch die Aufgabe der griechischen Regierung Steuern einzutreiben und Korruption zu bekämpfen.
Das Problem eine Wirtschaft zum Laufen zu bringen und Geld für die Aufgaben des Staates zu haben bliebe allerdings auch mit der Drachme

"(...) Jedes Reich, das in sich gespalten ist, geht

zugrunde, (...)" so hat es einst Jesus Christus gelehrt. ER, "(...) der als erster von allen Toten zu neuem Leben geboren ist
und über die Könige der Erde herrscht. (...)"

Einheitsbibelübersetzung, 1980, aus Buch Matthäus, Kapitel 12, Vers 25 und Offenbarung, Kapitel 1, Vers 5

Bedarf es bei diesen Zitaten noch weiterer Erklärung?

@ 7:46 von Griechin 53

Sie schreiben:
"Griechenlands Einbahnstraße ins Nichts von christerix
Ich habe die Nase voll vom Spiel, das Deutschland spielt... so etwas tun Partner nicht... behandeln Griechenland wie Untertan und erwarten immer nur, dass man auf die Knie geht und um Geld betelt... sie wollen selbstständig sein, was ist daran falsch?"
*
Kann es sein dass Sie da etwas verwechseln?
Es ist die griechsiche Regierung die Verträge brechen will.
Und es ist die deutsche Regierung die ZUSAMMNEN mit 14 anderen darauf besteht dass diese Verträge eingehalten werden.
Was ist daran das "deutsche Spiel" von dem Sie "die Nase voll" haben?
Fragen Sie mal die Regierungen in Portugal und Spanien die viel härter als Deutschland darauf bestehen dass GR endlich die versprochenen Reformen umsetzt!
Niemand verwehrt Griechenland "selbstständig" zu sein wie Sie schreiben. Aber bitte unter Einhaltung der gemachten Zusagen. Wer Hilfen fordert muss leider auch die dazu gehörigen Auflagen erfüllen, das ist so im Leben!

re alexk

"Zwangswährungsreform für den Umtausch aller Euro-Bestände der griechischen Staatsbürger (auch deren, die im Ausland leben... ja auch diejenige, die zum Beispiel in Deutschland geboren sind) in Drachmen."

Geht gar nicht. Umtauschen in Drachmen kann man nur Geld auf Konten, auf die der Staat Zugriff hat oder sich per Gesetz verschafft. Zugriff auf Auslandskonten ganz ausgeschlossen.

Da es keinen speziell griechischen Euro gibt, können Bargeldbestände als Zahlungsmittel nicht entwertet werden.

@Lindenbaum

"vielleicht hat Bosbach recht, und es kommt zum Grexit."

Ich denke schon. Wenn die sich in diesen langen Gesprächen geeignigt hätten auf einen längeren Zusammensein, dann würde die griechische Regierung die EU Länder oder die EU selbstverständlich verbal nicht angreifen sondern wurde sie im Gegenteil loben. Zumindest aber nichts äußern.

Die verbalen Angriffen sind verdächtig und deuten auf einen GREXIT hin selbstverständlich geplant und organisiert mit der EU.

"Die Vorwürfe aus Athen beschäftigen auch die EU-Kommission. Die Regierungen in Madrid und Lissabon hätten sich bei ihr über Tsipras beschwert, bestätigte eine Kommissionssprecherin in Brüssel."

Das war wahrscheinlich auch geplant, damit sich die nächsten EU Exit Kanditaten zum Teil auch von Griechenland distanzieren. Vorsorge der Kettenreaktion.

Es riecht nach GREXIT.

re165 seneca

"Insbes. deutsche und französische Firmen haben den Griechen ziemlich unnötige und damit unrentable Rüstungsprojekte (U-Boote, Flugzeuge und dergleichen mehr) aufgeschwatzt."

Entschuldigen Sie mal, über nötige und unnötige Verteidigungsausgaben entscheiden allemal die Regierung und das Parlament eines Landes.

Soll sich nun der Lieferant schämen, dass er die Griechen nach deren Wünschen beliefert hat? Das ist doch absurd.

Troika

Griechenland wurde in den Zangengriff der Troika genommen; dabei wurde ganz nebenbei das Gesundheitssystem teilweise zerstört, die Wirtschaftsleistung geschrumpft, die Staatsschuldenquote erheblich erhöht, die Verarmung massiv gefördert und der Besitz der wirklich Reichen unangetastet gelassen. Die Troika, die nun so nicht mehr heißt, war demokratisch nicht legitimiert und keinem Parlament rechenschaftspflichtig. Ihr Tun und Handeln wurde zu keiner Zeit hinsichtlich ihres Erfolges überprüft. Die neue Regierung stellt die bislang erfolgte Deformierungspolitik zurecht in Frage und sucht nach einem schmalen Pfad der Veränderung. Dies verdient unsere Anerkennung und unsere Unterstützung. Dass Regierungen in Spanien und Portugal im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen dies anders sehen, ist ihrem Überlebenskampf geschuldet, der keine begehbare Alternative zu ihrem Spardiktat in Europa verkraften würde.

Einem Nackten Mann in die Tasche greifen.

Wer mehr Ausgeben muss als er einnimmt, ist pleite, so wie GR.

Für einen Staat sind die Haupteinnahmequellen die Einkommens- und Unternehmenssteuern so wie die Umsatzsteuer. Durch Entlassungen und Einsparungen haben wir in GR. nur erreicht, dass diese Quellen immer schwächer sprudeln und so ist die Deckung der Verbindlichkeiten bereits jetzt nicht mehr gegeben.
D.h. wenn es einfach so weiter geht, wird Griechenland immer mehr Verbindlichkeiten und damit verbundene Kosten aufhäufen. Kein Gläubiger würde so ohne unsere Hilfen sein Geld je wieder sehen.

So wird allen Mechanismen zum Trotz Geld direkt aus den Haushalten der EU-Staaten an Banken und Kreditinstitute gelenkt, an allen Gesetzen vor bei.

Der oft angesprochene Außenstand säumiger Steuerzahler hilft da allenfalls Kurzfristig.

Wer will, dass GR. wieder dauerhaft seine Schulden aus eigener Tasche Zahlen kann, muss dort die Wirtschaft aufbauen und den Konsum im Inland Stärken.
Dann würden einige Banken leer aus gehen.

Wille des Volkes

Was haben sich die Griechen nur dabei gedacht?

Tsipras hat mittlerweile hinlänglich bewiesen, dass er ein guter Populist ist, aber ein miserabler Politiker. Und wenig lernfähig noch dazu.

Klar, er hat den Griechen Hoffnung gegeben. Aber Seriösität, Vertrauen und Kompetenz wurden beim Regierungswechsel mit ausgewechselt.

Wehe, wehe, wehe! Das wird für viele ein böses Ende nehmen.

Aber dann sollte man sich mal etwas überlegen . Seit die Linke in Griechenland bestätigt fühlt , fühlen sich alle Linken in Europa auch bestätigt und machen plötzlich Wähler Gewinne . Und das gefällt den anderen Parteien überhaupt nicht . So können Sie nicht warnen vor der großen linken Gefahr . Wie man so sagt ,:" Politik ist eine Hure , sie will ... ! " . Hier geht es nicht um Gerechtigkeit , sondern um Verluste und
Gewinn . Und darum , weil diese Regierung Probleme macht und die Alte nicht . Dies Griechen sollten sich nicht auflehnen , sondern schweigen . Diese 2 anderen Staaten haben auch große Probleme und dann noch diese Linke . Und was macht auch gerne die Linken , si zeigen sich angegriffen . Das zeigt die Vergangenheit auch . Es sind immer die Anderen schuld . Oh Geschichte , du bist so lebendig !

@Zundelheiner, 15:40 - Informationsvorsprung?

Da ich bislang der Auffassung war, dass der griechische Staatsapparat verzinsliche EU-Kreditzahlungen bekommt, um die griechische Marktwirtschaft als Geschäftsfeld für Unternehmen aus Deutschland und anderswo auf Kosten der lohnabhängigen Griechen zu stabilisieren, wüsste ich unheimlich gerne, woher Sie, werter Zundelheiner, wissen, dass "EU-Steuergelder" nach GR transferiert werden.

Herr Schäuble sollte sich der Realität

stellen,das man einem nackten Mann eben nicht mehr in die Tasche greifen kann. Jeder Kredit,den man Griechenland gewährt,ist Beihilfe zur Konkursverschleppung.
Diesen Tatbestand kann man nicht wegdiskutieren. Ein Teil der Schulden muss eben erlassen werden, Griechenland wird sonst nie auf einen grünen Zweig kommen.
Griechenland hat zwar betrogen,aber man wusste, sie betrügen.
Ob sich Frau Merkel diesen Schuldenerlass innenpolitisch leisten kann,ist mehr als zweifelhaft.
Die neue griechische Regierun scheint im Moment am längeren Hebel zusitzen.
Unausgesprochen steht im Hintergrund das neue russisch,zyprische Handelsabkommen,das russischen Kriegsschiffen ein Flottenstützpunkt auf Zypern zusichert. Man könnte sich auch andere Szenarien denken,wenn mal wieder Sanktionen gegen die RF anstehen.Die müssen einstimmig gefasst werden.

Wer sich hier alles in Positur

gegen Tsipras und die Griechen bringt.Man braucht nicht den Usernamen erst lesen,sondern das Geschriebene und man weiss genau,wer diesen Kommentar geschrieben hat.Es sind die gleichen User,welche auch ständig ihr Russland-Bashing abziehen,ohne überhaupt von der Materie Griechenland und Russland Bescheid zu wissen.Hauptsache man hat genug in diese Richtungen Dampf abgelassen.Auf der einen Seite sind sie jetzt Griechenlandexperten und auf der anderen Seite Russlandexperten.
Die Griechen werden versuchen,die Reichen
zur Kasse zu bitten.Was die Vorgängerregierungen bisher versaut haben,sollen die jetzt in Kürze richten und
das Geld zurückzahlen,was die dt.-und franz.
Banken eingesteckt haben.Das Geschreie
und Beleidigen der gr.Regierung zeugt nur von Nichtwissen der Materie.Hinter vielen
Beschimpfungen der Griechen verbirgt sich nur der Wunsch,dass die Regierung dort scheitert,weil es eben Linke sind.So wird es auch mit Ramelow und seiner Regierung in Thüringen vorausgesagt.Sterndeuterei

@ 18:10 von Orfee

Sie schreiben:
"Das war wahrscheinlich auch geplant, damit sich die nächsten EU Exit Kanditaten zum Teil auch von Griechenland distanzieren. Vorsorge der Kettenreaktion.
Es riecht nach GREXIT."
*
Zum Glück sind sowohl die Griechen wie auch die Verantwortlichen in der EU zu vernünftig um auf einen GREXIT hin zu steuern!
Jeder der etwas davon versteht was dann in GR passieren würde wird versuchen das griechische Volk davor zu bewahren. Und da ein GREXIT auch Nachteile für den Rest der Euro-Gruppe hat will den KEINER!
Außer ein paar zu kurz denkender Politiker aus der zweiten Reihe und ein paar Kommentatoren die sich die Folgen gar nicht vorstellen können, denkt zum Glück niemand daran!

um 18:02 von Bernd1

"Fragen Sie mal die Regierungen in Portugal und Spanien die viel härter als Deutschland darauf bestehen dass GR endlich die versprochenen Reformen umsetzt!"
Zitatende

------------------------------------------------

Fragt man die Regierungen, dann ist die Antwort klar. Fragen Sie mal die normalen Leute in Portugal und Spanien. Die Antwort wird anders lauten.

@ Seneca165 um 17:10

"Durch unverantwortliches Handeln bei Banken und Staaten wurden den einfachen griechischen Bürgern ein unerträgliches Leid aufgebürdet."

Das Leid besteht eher im Volkssport der Steuervermeidung.

Ein Meer von Ahnungslosen

Das Problem ist weitaus komplexer und für viel wohl erschreckender, als die Skizze von den "faulen Griechenrockern", die sich nicht an Regeln halten können. Um die Gesamtsituation besser beurteilen zu können, empfehle ich ebenfalls die Arte Troika Doku "Macht ohne Kontrolle". Viele Inhalte darin lassen sich einfach nicht mehr wegdiskutieren!

Thoregon6 um 16:42

Sie behaupten"Die Spanier haben überhaupt keine Krise der Staatsfinanzen..."
Ist ein Anstieg der Staatsverschuldung für Sie keine Krise der Staatsfinanzen?
Staatschulden Spaniens bei Amtsantritt von Herrn Rajoy 2011 = 69,20% des BIP = 743 Milliarden.
Staatschulden 2014 = 97,60% des BIP. = 1,033 Billionen.

@ Seneca165 um 17:43

"Insbes. deutsche und französische Firmen haben den Griechen ziemlich unnötige und damit unrentable Rüstungsprojekte (U-Boote, Flugzeuge und dergleichen mehr) aufgeschwatzt."

Mit anderen Worten: Es waren immer die anderen.
Die Griechen scheinen irgendwie nicht selbst über die Budget-Hoheit zu verfügen. Fast hätte ich noch erwähnt, dass auch alle früheren Regierungen demokratisch gewählt und die Wähler/innen volljährig waren.

@ 18:17 von Janewayy

Sie schreiben:
"Der oft angesprochene Außenstand säumiger Steuerzahler hilft da allenfalls Kurzfristig."
*
Kann es sein dass Sie die Dimensionsn etwas unterschätzen?
Wenn die ausstehen den Steuern bei den Oligarchen endlich eingefordert würden könnte GR sofort einen Teil der Schulden tilgen.
Und wenn diese Oligarchen zukünftig jedes Jahr ihre Steuern zahlen würden könnte GR zukünftig problemlos die Zinsen zahlen und zusätzlich die Renten erhöhen. Es handelt sich da schon um Milliardensummen!

In 4 Monaten ...

... gibt es wieder etwas Theater, dann stimmen wieder (fast) alle zu und können es kaum erwarten wieder massenweise Geld nach GR zu karren

Nur noch lächerlich, was unsere Politiker da von sich geben.

Langsam kommt es einem so vor als wäre die EU wie TTIP: Keiner will es, es ist aber da und wir werden es nie mehr los

@ Hügel 17.26 Uhr

Das glaube ich ganz und gar nicht, dass es Deutschland mit seiner Politikerlobby egal ist, ob linke Regierungen in diesen Ländern an die Macht kommen. Das würde ja eine Systemänderung bedeuten und das wollen die Finanzmächtigen sicherlich nicht. Am Ende würde ja dann auch mal der kleine Mann profitieren und nicht nur die jeweiligen Eliten. Schliesslich soll die Ausbeutung der Masse zum Wohle der 3% ewig weitergehen.

@ dergemeine Schi um 18:23

"Wer sich hier alles in Positur gegen Tsipras und die Griechen bringt.Man braucht nicht den Usernamen erst lesen,sondern das Geschriebene und man weiss genau,wer diesen Kommentar geschrieben hat.Es sind die gleichen User,welche auch ständig ihr Russland-Bashing abziehen,ohne überhaupt von der Materie Griechenland und Russland Bescheid zu wissen.

Steht Ihnen diese Urteil zu? Wissen Sie mehr Bescheid?

Wie kommt es, dass die

Wie kommt es, dass die Griechen in den letzten Monaten vielen Milliarden von den Banken holen. Immobilien in London, Berlin u.s.w kaufen aber keine Steuern im eigenen Land zahlen. Und die Deutschen sind die Bösen. Ich zahle meine Steuern - und wofür?

@Donnerkeil : so nicht!

Prima Donnerkeil! Darf ich mich (und alle hier in diesem Forum) vertrauensvoll an Sie wenden, wenn ich mal einen Kredit benötigen sollte?
Sicherlich werden Sie mich selbst dann nicht kritisieren, wenn ich Ihnen - kaum dass die Tinte unter dem Kreditvertrag trocken ist - eröffne, dass ich Ihnen das Geld nicht zurückzahlen kann, Ihnen eine lange Nase drehe, mich gar über Sie lustig mache... (so, wie wir es jetzt vom griechische Duo erleben) - denn Ihnen steht ja - nach Ihren eigenen Worten - dann auch nicht "das Recht zu", mich und mein undankbares Verhalten zu kritisieren, da ich (mit Ihrem Geld) schließlich "meine Interessen berücksichtige"...
Sie sind ja schließlich auch nicht der "Nabel der Welt (EU)" und Ihr Interesse auf Rückzahlung ist ja auch nicht das "Mass aller Dinge", oder etwa doch?
Nichts, aber auch gar nichts ist "neu zu justieren"! Pacta sunt servanda! Wer einen Vertrag eingeht, hat ihn zu erfüllen. Das gilt sowohl für Privatpersonen, als auch unter Staaten.

Schäuble - grossartig

Kein Lallen, kein Gebären, kein Getue, kein Gehabe - einfach nur der nüchterne Block auf das Wesentliche. Das ist wahre Spitzenpolitik.

re cotche

"Seit die Linke in Griechenland bestätigt fühlt , fühlen sich alle Linken in Europa auch bestätigt und machen plötzlich Wähler Gewinne"

Welche Wählergewinne macht denn die Linke in Deutschland? Oder sonstwo? Haben Sie dafür irgendwelche Belege oder ist das nur aus dem Bauch heraus behauptet ...

re165 seneca

"Insbes. deutsche und französische Firmen haben den Griechen ziemlich unnötige und damit unrentable Rüstungsprojekte (U-Boote, Flugzeuge und dergleichen mehr) aufgeschwatzt."

...und den jahrzentelangen Steuerschlendrian, Korruption, Vetternwirtschaft, Bilanzfälschung und sonstige Überschuldung gleich mit?
Und selbst wenn, was hat der dt. Steuerzahler dann damit zu tun?

Solch unsinnig, weltfremden Schuldzuweisungen bringen doch niemanden weiter.

Und dies ist eines der Kernprobleme Griechenlands, wenn man seine Fehler nicht erkennt oder erkennen will, wird es auch in Zukunft keine Besserung geben. Vorallem dann nicht, wenn es fremdes Geld ist, das man zur Verfügung hat.

Ein Austritt Griechenlands aus dem €-Raum ist, zumindest für den Rest der Zone, das Beste.Und in Anbetracht des GR Verständisses von Partnerschaft -nicht erst seit der neuen Regierung-, halte ich einen Austritt aus der EU ebenfalls für das Beste.

@ AlexK um 17:38

"Zwangswährungsreform für den Umtausch aller Euro-Bestände der griechischen Staatsbürger (auch deren, die im Ausland leben... ja auch diejenige, die zum Beispiel in Deutschland geboren sind) in Drachmen."

Bescheidener Hinweis: Das verstößt so ziemlich gegen alle Grundrechte, die einem da so einfallen.

@ 18:23 von dergemeine Schi...

Sie schreiben:
"Wer sich hier alles in Positur
gegen Tsipras und die Griechen bringt.Man braucht nicht den Usernamen erst lesen,sondern das Geschriebene und man weiss genau,wer diesen Kommentar geschrieben hat.Es sind die gleichen User,welche auch ständig ihr Russland-Bashing abziehen,ohne überhaupt von der Materie Griechenland und Russland Bescheid zu wissen."
*
Ja, über manche Kommentare kann man sich schon wundern und fragt sich ob diejenigen schon einmal dort waren. Aus gut 30 Jahren Projektarbeit in ganz Europa (Inkl. GR und Russland) kann ich Ihnen bestätigen dass vieles anders ist als es von hier aus gesehen wird.
Allerdings hat die neue Regierung bisher keinen Schritt dazu getan die Oligarchen endlich zur Kasse zu bitten. Dazu müsste man international über die Regierungen (Schweiz. Luxemburg etc.) auf die Banken zugehen bei denen diese Gelder liegen.
Leider haben Zipras und Co . anderes zu tun. nämlich die Gläubiger mit täglich wechselnden Aussagen zu ärgern. Das bringt wenig!

@ dergemeine Schi um 18:23

"Die Griechen werden versuchen,die Reichen zur Kasse zu bitten."

Ihr Wort in Gottes Ohr. Bisher sieht es nicht danach aus. Oder ist der deutsche Durchschnittssteuerzahler der Reiche, den Sie im Blick haben?

@ 18:21 von wiesengrund

Da ich bislang der Auffassung war, dass der griechische Staatsapparat verzinsliche EU-Kreditzahlungen bekommt,
richtig

Und so werden sie doch auch verstehen, dass dazu zunächst einmal Geld geflossen ist, das ersteinmal wieder zurückkommen muss ... und in diesem speziellen Fall geht es übrigens um die Fälligkeit von Staatsanleihen.

um die griechische Marktwirtschaft als Geschäftsfeld für Unternehmen aus Deutschland und anderswo auf Kosten der lohnabhängigen Griechen zu stabilisieren,
falsch

Die Kredite dienten der Stabilisierung des gr. Finanzsystems, bei dessen Zusammenbruch zuallererst das Geld der "lohnabhängigen Griechen" vernichtet worden wäre.

Dass Griechenland sonst kein "Geschäftsfeld für Unternehmen aus Deutschland und anderswo" mehr gewesen wäre, wie kommen Sie auf eine so abenteuerliche Grundannahme?

Am 02. März 2015 um 18:19 von cotche

"Seit die Linke in Griechenland bestätigt fühlt , fühlen sich alle Linken in Europa auch bestätigt und machen plötzlich Wähler Gewinne."

Aber sicher doch und zwar in den "Empfänger" Ländern, denen Einschnitte á la Agenda 2010 noch bevorstehen oder nicht schmecken. Aber fragen sie mal in den Geber Länder nach, ob die bereit sind mit ihren Steuergeldern den Weg der Schuldensolidarisierung zu gehen.

Von mir aus können die Linken jede Wahl in Südeuropa gewinnen. Aber finanzieren sollten sie ihre Versprechungen dann doch selber. Und hier liegt der Hase im Pfeffer.

re 18:01 von PS 37 dass Nach...

"(...) Jedes Reich, das in sich gespalten ist, geht
zugrunde, (...)" so hat es einst Jesus Christus gelehrt. ER, "(...) der als erster von allen Toten zu neuem Leben geboren ist
und über die Könige der Erde herrscht. (...)"

Einheitsbibelübersetzung, 1980, aus Buch Matthäus, Kapitel 12, Vers 25 und Offenbarung, Kapitel 1, Vers 5

Bedarf es bei diesen Zitaten noch weiterer Erklärung?///////
*
Ich habe es nicht so mit Gottes Vertretern auf Erden.
*
Bei den anderen Foristen sind klar kommunistische Utopien erkennbar!
*
Gehe davon aus, das Sie wünschen das Gr im kapitalistischen EU-System verbleibt.
*
Die Auswirkungen für die Bürger sind ja eindeutig christlicher.
*
Alltägliches Brot könnte sonst knapp werden!

Schön, dass Tspipras das mal ausspricht

Hier wird immer so getan, als wäre die Eurogruppe eine politisch und wissenschaftlich neutrale Instanz, dabei spiegelt sie nur die Ideologie des wirtschaftlich konservativen Mainstreams in den europäischen Hegemonialstaaten wieder. Da von Partnerschaft zu sprechen ist nur Heuchelei.

Schuldenerlass bringt nichts

Egal ob man Griechenland Schulden erlässt oder nicht.
Im aktuellen Verhältnis Einnahmen zu den Ausgaben wird Griechenland nie auf einen grünen Zweig kommen. Deswegen sind Reformen notwendig.
Aber bevor man sich ändert bzw. Reformen einleitet, muss GR sich zuerst einmal klar zugestehen, dass es in der Vergangenheit massenhaft Fehler begangen hat.
Und diese Erkenntnis ist nicht da!!
Die Schuldigen werden in den EU-Partnern gesucht, die GR durch Mrd.-Bürgschaften aus dem vorläufigen Schlamassel gezogen haben.
Und Tsipras Korrekturen zeigen ebenfalls die Uneinsichtigkeit:
- Beamten wieder einstellen
- Keiner soll sein Eigenheim verlieren wenn er seinen Kredit nicht bezahlen kann
- Anhebung des Mindestlohns
- etc.

@Bernd1, 16:39 - Reformrisiko

Dass Herr Tsipras nicht von Portugal und Spanien lernen mag, könnte seinen Grund darin haben, dass die Regierungen dieser beiden Länder die marktwirtschaftlich notwendigen Reformen so erfolgreich zu Lasten der Lohnabhängigen ihrer Staaten umgesetzt haben, dass sie bei den anstehenden Wahlen von den malträtierten Lohnabhängigen wahrscheinlich abgewählt werden.

Am 02. März 2015 um 18:13 von Hajü Troika

"...Zangengriff der Troika genommen; dabei wurde ganz nebenbei das Gesundheitssystem teilweise zerstört, die Wirtschaftsleistung geschrumpft, die Staatsschuldenquote erheblich erhöht, die Verarmung massiv gefördert und der Besitz der wirklich Reichen unangetastet gelassen."

Falsch. Die Wirtschaftsleistung gab es nie, da sie auf reinem Pump basierte, mit denen man ua Fantasiebeamte mit Fantasiegehältern entlohnte. Ähnliches bei dein Sozialleistungen.Im Gegenteil, durch die einhergehende Teuerrungsrate, hat man das bisschen Wirtschaft, das man hatte, konkurrenzunfähig zu Internationalen Mitbewerbern gemacht. Klassisches Eigentor - zumindest dann, wenn man Kredite nicht mehr mit neuen Krediten bedienen kann, was bekanntlich eingetreten ist. Mit den anschließenden Reformen muss man nun quasi bei 0 starten, nur ohne das bisschen Wirtschaft, das man hatte. Was die Reichen betrifft, gebe ich Ihnen allerdings Recht. Aber das ist eine weit verbreitet Spezialität vieler Länder und aller Systeme

Tsipras hat recht

Natürlich haben die neoliberale spanische und portugiesische Regierung Angst vor einem linken Griechenland-Wahl-Szenario in ihren Ländern und versuchen daher das Modell "Syriza" mit allen Mitteln am Erfolg zu hindern. Die werden auch in den kommenden Monaten alles tun, damit Syriza scheitert und genau das hat Tsipras völlig korrekt in seiner Rede wiedergegeben.

re 18:19 von Henoch

Wille des Volkes
Was haben sich die Griechen nur dabei gedacht?Tsipras hat mittlerweile hinlänglich bewiesen, dass er ein guter Populist ist, aber ein miserabler Politiker. Und wenig lernfähig noch dazu.
Klar, er hat den Griechen Hoffnung gegeben. Aber Seriösität, Vertrauen und Kompetenz wurden beim Regierungswechsel mit ausgewechselt.
Wehe, wehe, wehe! Das wird für viele ein böses Ende nehmen.//////////////
*
*
Ich Teile Ihre Meinung. Habe aber als ehemaliger Unternehmer begrenzt Mitleid mit Bürgern die Umschläge für Ihre Verwaltung füllen und Kreditbetrug wählten!
*
Jetzt die Erpressungen mit Kreditbetrug, Russland, China.
*
Man kann "den"Portugiesen und Spaniern und Deutschland nur wünschen, das sich Ihr "Vorbild" schnell durch Zahlungsunfähigkeit erklärt!
*
Das "Ergebnis" eines angekündigten Kreditbetrug zu Lasten arbeitender EU-Bürger, könnte auch die hiesigen "theoretischen Paradiesschaffer" im Ton mäßigen!

@Forengeschwätz um 17.27 Uhr

.......ja, habe ich etwa das Gegenteil behauptet? Zuerst lesen, dann den Sinn verstehen und dann antworten.

@karwandler 18:12

Ein Lieferant, der Geschäfte tätigt, die den Käufer finanziell überfordern, handelt wohl unvernünftig, insbes. wenn er eine nachhaltige Geschäftsbeziehung aufbauen will. Nur weil er renditegierige Banken gefunden hat, die das Geschäft kreditierten, bleibt er von den finanziellen Folgen verschont und kann das Risiko abwälzen.

Ein kleines Land wie Griechenland muss übrigens nicht so stark rüsten. Angesichts der Spannungen unter den Nato-Ländern Griechenland und Türkei sind Rüstungslieferungen fast schon verantwortungslos vom Lieferanten.

Andererseits sind Regierungen und Parlamente gerne bereit speziellen Sonderinteressen nachzukommen, wenn der Markt das honoriert, bspw. durch Parteispenden. Das ist leider häufig so.

@18:21 von wiesengrund

naja, "transferieren" mag nicht der richtige Ausdruck sein.....aber wenn es zum "Schwur" kommt, sind es schon EU-Steuergelder die im Nirwana verschwinden....oder glauben sie, dass die Gläubiger mit Kaurimuscheln zufrieden wären?

Es kommt zu einem roten Brodeln in Europa

Es ist kein Wunder, dass den Konservativen und rotgefärbten Konservativen (SPD und sonstige Genossen der Bosse) die Lunte geht.

Da wird aus einem völlig legitimen (und plausiblen) Vorwurf gleich ein "Foulspiel" gemacht.

Die Hand, die einen füttert,

Die Hand, die einen füttert, sollte man nicht beißen!! Konsequenz: Der Bissige wird hinausbefördert. Nur bei GR ist es aber so, dass der Bissige nocht gestreichtelt wird. Es ist an der Zeit, dass Herr Tsipras und sein Finanzminister mit seinem Staat seines Weges gehen!!

Hätte jeder seine Währung würden diese Probleme.

nicht existent sein andere vielleicht.
Wie schön war es doch als die EU vereint war wo jeder seine Währung hatte und dementsprechend für die Auswirkungen seines handelns selbst verantwortlich war.

Unterstützung gab es auch aus dem EU Topf.
Dann kam der € und wollte gleich machen was nicht gleich ist.
Und plötzlich haben alle EU staaten doppelt soviele Schulden als vor der € Einführung.

Wo ist das Geld?
Wo Druck ausgeübt wird entsteht Gegendruck.
In Griechenland hat er sich schon ausgebildet und andere Länder werden Folgen.
Die Konservativen haben versagt und die EU finanziell ruiniert und politisch die EU ans ausernanderbrechen gebracht.
Und das alles um an einem € festzuhalten der so wie jetzt nicht funktionieren kann.
Die Angst der Konservativen ist berechtigt,weil sie nach und nach ausser in Deutschland abgewählt werden.

@Janewayy 18:17

Eine gute Kommentierung der Situation und der Folgen in Griechenland.

Durch die Austeritätspolitik hat sich die Lage in Griechenland dramatisch verschlechtert. Das Bruttonationaleinkommen (BNE = alle erzeugten Güter und Dienstleistungen) ist um ca. 25 % gesunken, gleichzeitig sind die Schulden jahrelang um die Zinsanteile gestiegen. Damit ist der auf das BNE bezogene Schuldenanteil noch nie so hoch gewesen wie heute. Keine gute Politik, weder für Schuldner, noch für Gläubiger.

Sollte die Wirtschaft wieder florieren, etwa wenn dies von außen initiiert wird, werden aber auch die Banken davon profitieren, insoweit ist Ihr abschließendes Fazit nicht ganz korrekt.

@ 18:57 von wiesengrund

Sie schreiben:
"Dass Herr Tsipras nicht von Portugal und Spanien lernen mag, könnte seinen Grund darin haben, dass die Regierungen dieser beiden Länder die marktwirtschaftlich notwendigen Reformen so erfolgreich zu Lasten der Lohnabhängigen ihrer Staaten umgesetzt haben, dass sie bei den anstehenden Wahlen von den malträtierten Lohnabhängigen wahrscheinlich abgewählt werden."
*
Manchmal ist es gut wenn Regierungen etwas umsetzen was den Bürgern aktuell nicht so gut gefällt. Erst im Nachhinein werden auch die Menschen in Portugal und Spanien merken dass dieses der richtige Weg war. Die ersten Erfolge sind sichtbar wie die aktuellen Wachstums- und Arbeitsmarktmeldungen ja aussagen!
Schröder hat seine Agenda 2010 auch umgesetzt mit dem hohen Risiko nicht wieder gewählt zu werden!
Die sehr positiven Erfolge dieser Reformen sieht man heute!

@ 18:37 von Forengeschwätz und @18:06 von karwandler

@ 18:37 von Forengeschwätz:
Sie wollen die Legitimität der deutschen Währungsreform 1948 damit in Frage stellen?

@18:06 von karwandler:
Griechischen Euro gibt es nicht.... Aber die griechische Staatsbürgerschaft.... Alle zum Zeitpunkt der Insolvenzmeldung als griechische Staatsbürger gemeldete haften auch für den Staat, in dem sie die Staatsbürgerschaft haben.... Genau so wie wir Deutschen Staatsbürger für die Taten des deutschen Staates jetzt und in der Vergangenheit haften.... Ich persönlich mußte für diese Taten des deutschen Staates in der Vergangenheit 15 Jahre meines Lebens büssen.... obwohl diese Taten über 70 Jahre her liegen... und das im Ausland.

@18:06 von karwandler

... und: Ich habe von Währungsreform in Form des Umtausches des Euro, der sich in Besitz aller griechischen Staatsbürgern befinden nach Drachmen gesprochen.... nicht von Abwertung des "griechischen" Euros. Wie kommen Sie auf diese unsinnige Idee?

re seneca165

"Ein kleines Land wie Griechenland muss übrigens nicht so stark rüsten. Angesichts der Spannungen unter den Nato-Ländern Griechenland und Türkei sind Rüstungslieferungen fast schon verantwortungslos vom Lieferanten."

Sie wiederholen sich, und deshalb wiederhole ich ebenfalls: Griechenland hat selbst und souverän über seine Rüstungsausgaben entschieden.

Die Idee, dass die Anbieter von Rüstungsgütern sich quasi zur Abrüstung dieser Länder durch Waffenembargo verpflichten müßten ist geradezu kindisch.

re alexk

"Alle zum Zeitpunkt der Insolvenzmeldung als griechische Staatsbürger gemeldete haften auch für den Staat, in dem sie die Staatsbürgerschaft haben"

Selbstausgedachte Sätze ohne jeden Wahrheitsgehalt.

@Zundelheiner, 19:19 - Zaubertrick

Wenn man zugeben muss, dass der griechische Staatsapparat keine steuerfinanzierten Geldgeschenke, sondern verzinsliche Kredite bekommt, um das Marktwirtschaftssystem auf Kosten der griechischen Lohnabhängigen zu stabilisieren, will man sich als gewiefter Rhetoriker schadlos halten, indem man seinem Kritiker den Glauben an die Zauberkraft von Kaurimuscheln unterstellt.

@Seneca165

"Ein Lieferant, der Geschäfte tätigt, die den Käufer finanziell überfordern, handelt wohl unvernünftig, insbes. wenn er eine nachhaltige Geschäftsbeziehung aufbauen will.

Die Griechen selbst haben Staatsanleihen ausgegeben. Diese wurden zu hohen Zinsen angeboten und wurden von Privatleuten, Versicherungen und Banken gekauft. Mit dem Geld haben dann die Griechen was-weiß-ich gekauft.

Hier jetzt davon zu reden, dass diejenigen Schuld sind, die die von den Griechen selbst angebotenen Staatsanleihen gekauft haben, ist schon eine üble Verdrehug der Tatsachen.

Und Schuldenschnitt? Den gab es bereits vor drei Jahren in Höhe von immerhin 107 Mrd. EURO. Auf das Geld mussten schon die privaten Gläubiger verzichten. Gebracht hat es scheints aber nichts.

Auch Rüstungskäufe wurden ja wohl kaum an Minderjährige getätigt. Da ist ja wohl der in der Verantwortung, der sich solch teures "Spielzeug" kauft, obwohl er es nicht bezahlen kann und nicht der Verkäufer.

re alexk

"Ich habe von Währungsreform in Form des Umtausches des Euro, der sich in Besitz aller griechischen Staatsbürgern befinden nach Drachmen gesprochen"

Wie wollen Sie einen Griechen, zumal wenn er im Ausland lebt, zwingen, seine Euros in Drachmen zu tauschen?

Dazu können Sie nicht mal einen Griechen in Griechenland zwingen.

Der Staat kann nichts anderes als Konten umstellen.

@Bernd1 19:38

Wo sind die positiven Erfolge der Agenda 2010, um sie als Beispiel vorzugeben?

Die absoluten Arbeitsstunden in Deutschland sind seit Jahrzehnten nahezu gleich hoch. Trotzdem haben wir noch nie so viele Beschäftige wie heute. Wie geht das? Indem allzu viele nur Teilzeit arbeiten und oftmals davon nicht leben können.

Schröder brüstete sich den größten Niedriglohnsektor in Europa etabliert zu haben und empfahl zur Nachahmung. Was hat das zur Folge?

Deutschland hat heute die niedrigsten Lohnstückkosten und konkurriert insbes. die südlichen Länder nieder. Frankreich hat seine Löhne proportional zu seiner Produktivität erhöht wie es vorgesehen war. Es hat ebenfalls Probleme mit unseren Niedriglöhnen.

Sollten jetzt diese Länder uns nachahmen, werden wir früher oder später auch wieder nachziehen müssen. Wo soll das enden?

Wettbewerb ist nur eine relative Position zu den Mitbewerbern. Unsere Löhne sind deren Umsätze und umgekehrt, wenn wir gemeinsam Handel treiben wollen.

"Verschwörung"

Ist klar. Ich hatte ja Hoffnungen in Tsipras gesetzt. Aber dass die EU die Griechen in den Würgegriff nimmt, war ja zu erwarten. Bezahlen müssen wir so oder so. Ob Schuldenschnitt oder Rettungspakete. Nur dürfen wir die ewig so weiter zahlen, weil die Griechen ihre Wirtschaft nicht in den Griff kriegen. Aber dass er vor der Wahl große Töne spuckt und dann nichts kommt, war ja zu erwarten. So kennt man das ja von Wahlversprechen. Immerhin wurde die korrupte Regierung ersetzt, erst mal warten, was sie machen. Die "Verschwörung" ist allerdings einfach mal lächerlich und unseriös.

@karwandler

Sie Schreiben "Griechenland hat selbst und souverän über seine Rüstungsausgaben entschieden."

Falsch! Diese Deals waren nichts als Vetternwirtschaft und Korruption zwischen Deutschland und GR.
Schauen Sie sich mal den Film
"Macht ohne Kontrolle - Die Troika" auf ARTE an, dort werden ihre Aussagen zum Griechenlandthema komplett widerlegt.

@karwandler 19:54

Letzte Ergänzung an karwandler für heute:

Bei meinem letzten Kommentar hatte ich auf eine nachhaltige und vernünftige Geschäftsbeziehung hingewiesen.

Griechenland ist jetzt insolvent und scheidet auf absehbare Zeit als Rüstungskunde aus. Insoweit war es von den dt. u. frz. Rüstungslieferanten kurzsichtig, sie haben sich einen Kunden zerstört.

Im Übrigen sehe ich die Wirtschaft schon in einer ethischen Verantwortung, dazu vielleicht an anderes Mal mehr.

Saubär

Sie sehen die Probleme Griechenlands alleine in einer innergriechischen Kausalität. Dieser Blick greift einfach zu kurz, zudem viele europäische Staaten ähnliche Problem haben.
Ich gebe Ihnen recht, wenn sie darauf hinweisen, dass ein Problem Griechenlands seine mangelnde Wettbewerbsfähigkeit war und heute, auch durch die Maßnahmen der Troika, verschärft ist. Zusammenfassend kann man sagen, dass in einem einheitlichen Währungsraum mit ganz unterschiedlichen Wettbewerbspotentialen solche Probleme nicht ausbleiben, da die Anpassung der nationalen Wettbewerbsfähigkeit durch Auf-oder Abwertung-einer nicht mehr vorhandenen eigenen Währung-keine Option mehr ist. Großer Nutznießer ist diesbezüglich Deutschland, das hinsichtlich seiner Wettbewerbsfähigkeit eine unterbewertete Währung zu hohen Exportüberschüssen verhilft. Statt dessen müssten wir in Europa versuchen Handelsbilanzen und Wettbewerbsfähigkeit anzugleichen, um den gemeinsamen Währungsraum zu stabilisieren. Wir alle würden gewinnen.

@Fridolin 20:17

Vielen Dank für die Klarstellung mit den Rüstungsausgaben.

Der Film von Harald Schuhmacher: "Macht ohne Kontrolle - Die Troika" ist wirklich zu empfehlen!

von Spanien und Portugal lernen???

Herr Tsipras soll nach Spanien und Portugal schauen und lernen?? Lieber Bernd 1 bitte mal "Die Spur der Troika - Macht ohne Kontrolle" anschauen - lief auf ARTE, kommt aber am 9.03.15 nochmal in der ARD - dann werden Sie hoffentlich Ihre Meinung ändern. Eine ARD-Doku, die mal hervorragend recherchiert ist und neben Griechenland auch die angeblichen Musterschüler Spanien, Portugal und betrachtet und die angeblichen Erfolge kritisch hinterfragt. Außerordentlich erhellend. Erhellend auch das Auftreten der Troika-Beamten.

Spaniens Regierung muss die Griechische bekämpfen

denn auch wenn ständig von den unbeweglichen Reformbeführworten die Fortschritte gelobt werden, beträgt z.B. die Jugendarbeitslosenquote in Spanien mehr als 50%.
Würde die neue griechische Regierung Erfolge erzielen, wäre das Versagen der spanischen Regierung und eben auch deren falsche Politik offensichtlich.
Schäuble und die anderen Reform-Festhalter können ja auch nicht das Versagen ihrer Politik eingestehen - und bremsen die Reformer in GR wo sie nur können.
Dabei muss man doch nur die Aktionen der EZB betrachten, die fast schon hilflos mit immer mehr Liquidität versucht, die Sympthome zu lindern, während es dem Patienten immer schlechter geht. Noch profitieren wir - aber das kann sich sehr schnell ändern. Was ist denn das Ersparte der Deutschen noch wert, wenn ständig neuews Geld in den Markt gepumpt wird. Da wird verwässert, bis irgendwann gar kein Geschmack mehr vorhanden ist. Und gerade die Sparernation Deutschland wird weit mehr verlieren, als ein paar Milliarden GR-Hilfe.

18:12 von karwandler

Der Lieferant muss sich in der Regel nicht schämen - wenn er aber mit massiven Schmiergeldern den Griechen seine Waren aufdrängt, dann schon. Oder wussten Sie nicht, dass diverse deutsche Siemens-Manager wegen Bestechung und Geldwäsche in Griechenland angeklagt sind?
http://www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/2368-seiten-anklageschrift-gr...
Und was die Rüstungsdeals betrifft, wo von Rheinmetall u.a. diverse Schmiergelder nach Griechland geflossen sind, damit das Zeug abgenommen wird, ist auch bekannt. http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/blob/36351230/2/data.pdf

Interview mit Harald Schumacher

Auch zu empfehlen: das Interview mit Harald Schumacher, verlinkt auf den Nachdenkseiten vom 2.03.15

Auswertung zum Punktestand der Griechen

@ montideluxe ___

Also, um es mal auf den Punkt zu bringen------Alle ihre Voraussagen zum Thema Griechenland sind nicht eingetroffen.

Meine schon!

@mit-denker

"Wenn also in der EU wieder die vorherigen Währungen eingeführt würden, würde dies durch ständige Währungsschwankungen für die EU-Länder beim Exporthandel und auch innerhalb der EU große Probleme bringen. 2

Es gab auch schon in DM Zeiten keine Währungsschwankungen und wird sie auch wie vor der EU falls man die eigene Währung wieder nimmt demnach auch nicht geben.

Wie kommen Sie denn auf solch eine Idee?
Durch die Niedriglöhne in Deutschland mittlerweile sind die Produktionskosten auch nicht mehr hoch, daß die Deutschen Produkte weiterhin Ihren Marktanteil haben werden.

Die BRICS Staaten haben mittlerweile den Dolar als Welthandel Währung boykottiert. Das kann doch jedes Land selber handhaben.

Daß diese Verschwörungstheorien nicht stimmen, zeigt uns ein lebendes Beispiel die Schweiz. Sie sind nicht in der EU und die Welt geht doch nicht runter. Den Leuten dort geht es sogar besser als hier in einem Wohlstands sorry EU Land - Deutschland :-)

@Forengeschwätz

@der gemeine Schi..."
"Steht Ihnen dieses Urteil zu?Wissen Sie mehr Bescheid?
Gewiss weis ich mehr Bescheid über die Dichter und Denker hier.Können Sie damit leben,wie ich diese Leute nenne?
Ich glaube doch,dass ich über dieses Land ein
wenig Bescheid weiss,denn ich habe mal dort
lange Jahre als Geophysiker gearbeitet und dies in Gebieten,wo sich keine Seele von selber verirrt.Ein bischen traue ich mir zu,über Russland zu schreiben und die Russen zu kennen.

@ 20:26 von klopfi50

Sie schreiben:
"Eine ARD-Doku, die mal hervorragend recherchiert ist und neben Griechenland auch die angeblichen Musterschüler Spanien, Portugal und betrachtet und die angeblichen Erfolge kritisch hinterfragt. Außerordentlich erhellend. Erhellend auch das Auftreten der Troika-Beamten."
*
Was nennen Sie "angebliche Erfolge"?
Die Tatsache dass Spanien und Portugal ihre Haushalte in Ordnung bringen und dass in beiden Ländern nachweislich die Wende zu wirtschaftlichem Wachstum und sinkender Arbeitslosigkeit geschafft ist lässt sich auch durch inhaltlich längst überholte Dokus nicht aus der Welt schaffen!
Die aktuellen Fakten zeigen wie es wirklich ist. Portugal kann sich noch in diesem Jahr aus der Eurohilfe verabschieden, so wie es Irland schon vor längerer Zeit getan hat!

@Forengeschwätz

@dergemeine Schi...
"Oder ist der deutsche Durchschnittszahler der Reiche,den Sie im Blick haben?"

Ich möchte Ihnen darauf nur kurz antworten.
Zweifeln Sie an meinem IQ?
Ich zweifle selber daran nicht,aber in manchen Dingen habe ich aber erhebliche Zweifel und
dies können Sie mir ruhig glauben und diese
Zeifel habe ich schon lange zu Recht,wenn Sie verstehen.

@ 21:07 von Orfee

Sie schreiben:
"Die BRICS Staaten haben mittlerweile den Dolar als Welthandel Währung boykottiert. Das kann doch jedes Land selber handhaben."
*
Sorry, aber auch die BRICS Staaten werden weiterhin ihre Einkäufe am Weltmarkt (z.B. bei Erdöl) in Dollar tätigen müssen. Auch die können die internationalen Handelsregeln nicht außer Kraft setzen. Daran ändern auch propagandistischen Verlautbarungen nichts!
*
Und zur Schweiz:
Gerade heute gab es wieder Berichte im TV von den übervollen Geschäften in den deutschen Städten an der schweizer Grenze während in Basel die Händler fast nicht mehr verkaufen. Und diverse schweizer Firmen haben bereits Mitarbeiter entlassen und am nächsten Tag mit 15% niedrigeren Gehältern wieder eingestellt weil sie sonst nicht mehr exportieren können. In der Schweiz geht das, hier nicht!
Informieren Sie sich doch bitte mal über die Realitäten.

Orfee: 'keine Währungsschwankungen'

'Es gab auch schon zu DM (-) Zeiten keine Währungsschwankungen..' Ihnen scheint die tatsächliche Problematik völlig fremd zu sein.

@21:07 von Orfee

Es gab auch schon in DM Zeiten keine Währungsschwankungen und wird sie auch wie vor der EU falls man die eigene Währung wieder nimmt demnach auch nicht geben.

Was aber alleine an der Tatsache lag, daß die Bundesrepublik sich vertraglich verpflichtet hatte, die Wechselkurse zu den anderen Mitgliedern der jetzigen Eurozone innerhalb eines festgelegten Korridors zu halten.

@ dergemeine Schi um 21:26

"Ich möchte Ihnen darauf nur kurz antworten.
Zweifeln Sie an meinem IQ?"

Nein, selbstverständlich nicht. Ich zweifle lediglich an einigen Ihrer Argumente.

re klopfi50

"Der Lieferant muss sich in der Regel nicht schämen - wenn er aber mit massiven Schmiergeldern den Griechen seine Waren aufdrängt, dann schon. Oder wussten Sie nicht, dass diverse deutsche Siemens-Manager wegen Bestechung und Geldwäsche in Griechenland angeklagt sind?"

Man kann mit Schmiergeldern keine Waren aufdrängen - man kann nur erreichen, dass das ohnehin auszugebende Geld in die Hände von A statt an B oder C fließt.

Versuchen Sie ein ehrliches Handwerk, für's Exportgeschäft haben Sie's nicht drauf.

@ Orfee um 21:07

"Die BRICS Staaten haben mittlerweile den Dolar als Welthandel Währung boykottiert. Das kann doch jedes Land selber handhaben."

Das ist dennoch sachlich falsch.

Bernd1-'..überholte Dokus..'

Wenn Sie die hochinteressante Dokumentation von Harald Schumacher, der uns einen interessanten Blick auf das Wirken der Troika erlaubt, als überholt einordnen, kann ich verstehen, weshalb Sie einen Turnaround in Portugal und Spanien auszumachen glauben. Es geht Ihnen anscheinend nicht um Fakten, die ignorieren Sie geflissentlich; es geht Ihnen nur um die reine Lehre und die ist erfolgreich, egal was tatsächlich passiert.

re 19ikarus43

"Unausgesprochen steht im Hintergrund das neue russisch,zyprische Handelsabkommen,das russischen Kriegsschiffen ein Flottenstützpunkt auf Zypern zusichert."

Russische Kriegsschiffe sollen den Hafen von Limassol BENUTZEN dürfen. Das ist eine ganz andere Nummer als ein Flottenstützpunkt mit eigener militärischer Infrastruktur.

Und hat mit Griechenland eh nichts zu tun.

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