Ihre Meinung zu: Gasstreit: EU vermittelt zwischen Russland und Ukraine

2. März 2015 - 8:13 Uhr

Noch bis Ende März ist klar, zu welchen Konditionen die Ukraine Gas bekommt. Gazprom droht erneut mit Lieferstopp. Kiew will nicht für Energie in von prorussischen Separatisten kontrollierten Gebieten zahlen. Heute wird wieder verhandelt.

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Kommentare

Verträge sind einzuhalten

Wenn die Ukrainer ihre Rechnungen nicht vollständig zahlen dann ist das redlich ihnen die Gaslieferung zu versagen.

Diese Maßstäbe werden doch auch an andere Staaten gestellt also wieso nicht an Kiev?

Poroschenko sagt nicht die Wahrheit und provoziert. Sie wollen wohl nach eigenem Gusto die Gaspreise festlegen.Natürlich bedeuten Rohstoffe Macht,also sollte sich die EU und Poroschenkos Regierung doch etwas zurücknehmen.

verständlich

Moskau schafft sich Kolonien, sollen sie auch dafür zahlen

Schuldner

Kein Wort davon, das die Ukraine Schuldner ist, wieviel Millionen noch nicht bezahlt sind.
Immerhin wird die hässliche Einstellung Kiew's erwähnt, dass sie in die zu ihrem oft betonten souveränen Gebiet gehörenden Gebiete der Ost- Ukraine kein Gas, egal aus welcher Rinchtung auch immer, durchlassen will. Obgleich die Separatisten sicher bezahlen (Das muss ich vermuten, stand nicht im Artikel), sollen sie - was? Erfrieren? Strom, Wasser, Krankenhäuser wurden ja schon zielgerichtet zerstört.
Aber Kiew kann sich nicht an Verträge
halten, seine Waren bezahlen. Statt dessen Propaganda wegen "überhöhter Preise", die Vorzugspreise sind.

Bruder, mein Bruder.

Die Verhandlungen dürften kein Problem sein.

Immerhin haben wir mit Friedensengel Putin einen große Bruder, der sich rührend um seinen kleinen ukrainischen kümmert.

Sogar auf einige Teile seines Landes lässt er aufpassen.

Nicht anzunehmen, dass er dafür auch noch Geld will. Da ihm das Gas ja so und so gehört.

Ich glaube, solange er sich so rührend seines kleinen Bruders Ukraine annimmt, wird er seine Sachen auch mit diesem teilen.

Schließlich ist Blut dicker, als der schnöde Mammon.

Putin ist ja ein guter Mensch.

Russland beschwerte sich damals, die Ukraine ...

... würde ausstehende Rechnungen nicht begleichen.

So etwas auch! Bei damals lächerlichen 4 Mrd. Dollar Schulden bei Gazprom. Die Schulden bei Russland sind nicht mitgerechnet.

Warum auch für den Feind bezahlen?

Die Separatisten wollen doch Unabhängigkeit, dazu gehört auch Verantwortung, nicht nur militärisches Vorgehen.

Sollen sie sehen, wie sie die Zivilbevölkerung ohne Kiew versorgen.

Vermutlich wird Putin hier als Retter auftauchen, der die armen menschen in der Ostukraine mit seinem Gas rettet, während die "bösen Faschisten" in Kiew sie alle erfrieren lassen wollen.

@Sepp58
Würdest Du im Kriegsfall die Energiekosten des Feindes zahlen wollen?!?

Womit zahlen die "Separatisten"

für Energie die ihnen die Ukraine liefert?
Haben die Separatisten überhaupt schon für irgend etwas gezahlt?
Nun die Öl/Gaspreiskopplung, von der Gazprom jahrelang profitiert hat, gilt auch weiter. Nachdem Rohöl im Preis von 100 auf 50 nachgegeben hat, müssen die Preise für Erdgas entsprechend angepasst werden, also etwa halbiert. Davon hört man aus Moskau nichts.

Ukraine

Erwartet etwa die Ukraine dass der Westen Milliarden überweisst und Russland gleichzeitig billiges Gas liefert? Willkommen in der Realität.

Was jetzt

Verstehe das Vorgehen der Regierung in Kiew nicht. Entweder es gibt eine territorial vereinte Ukraine d.h. Kiew ist für Gaslieferung und Sozialleistung zuständig oder sie akzeptieren die Volksrepubliken und die müssen die Finanzierung organisieren.

Gas als Handel oder politische Erpressung

- Die Separatisten/Russen in Ukrainischem Gebiet sind nach deren eigenem Verständniss keine Ukrainer. Also bezahlt die Ukraine auch kein Gas für diese Gebiete, kann aber eine Durchleitungsgebühr verlangen, wenn die Hauptleitungen dorthin durch ukrainisches Gebiet führen. Russland wird über kurz oder lang eh große Teile der Ukraine annektieren.
- Ich verstehe auch nicht wie man weiterhin von Russland Gas annehmen kann, wenn man sich defacto im Krieg befindet. Bin auch der Meinung Deutschland sollte keine Energieverträge mehr mit Russland abschliessen. Macht lieber die Atomkraftwerke auf und gebt uns preiswerten Strom. Die Realität hat die Ökologie eh schon zur Farce gemacht. Man kann auch mit Strom heizen.

Kiew hat nicht zu fordern

Es ist in der ganzen Welt üblich, dass man eine Ware nur dann bekommt, wenn man auch dafür zahlt. Es mutet daher recht eigentümlich an, dass die Kiewer Regierung meint auch noch Spezialforderungen stellen zu können. Poroschenko kann nur deshalb auf solch einem hohen Roß sitzen, weil er die NATO hinter sich weiss und von daher recht unverschämt ist.

Überzogene Gaspreise?Also

Überzogene Gaspreise?Also bitte, wenn ich durch Verträge jahrelang extrem wenig für mein Gas zahle und diese dann über den Haufen werfe und mich mit einem Staat nurnoch anfeinde, muss ich damit rechnen das ich keine Sonderrabatte mehr bekomme, sondern den selben Preis wie der Rest zahlen muss.

Gazprom droht

In BWL würde es heißen "MAHNT".
Wenn man an den Verträgen nicht hält, bekommt Mahunung. Es ist doch richtig.
Warum muss immer alles von einem Journalisten verdreht werden?

Forderung nach zahlung ??

das naechste was gefordert wird ,das Kiev fuer die Waffen der Seperatisten auch bezahlen soll,bin mal gespannt wie lange der lieferunsstop dann auf sich warten laesst!!?

Kiew ist der Meinung, mit

Kiew ist der Meinung, mit Waffengang und Gewalt die Autonomiebestrebungen der Ostukraine auszuradieren. Das Ergebnis ist hinreichend bekannt. In Minsk wurde ein Fahrplan entwickelt, der von einer Autonomieregelung der Ostgebiete ausgeht, diese jedoch innerhalb des Staates Ukraine verbleiben. Schwer vorstellbar bei soviel Leid das der Bevölkerung dort zugefügt wurde. Doch es ist nun mal so. Demzufolge werden also auch alle Versorgungen weiter über Kiew laufen. Das ist nun mal so.
Die Ukraine hat schon sehr oft Gas nicht bezahlt. Ebenso auch letztes Jahr angestrebte Steinkohlebelieferungen aus Südafrika und anderen Staaten. Diese haben dann ganz schnell die Lieferungen eingestellt und nun hilft wieder mal Russland mit Kohle aus.
Warum sollte Gazprom dies nicht tun und den Hahn abdrehen? Es wurde schon viel zu lang herum diskutiert. Wenn es der EU nicht passt, dann soll doch die EU die Schulden Kiews an Gazprom bezahlen anstatt über Waffenlieferungen zu diskutieren.

"Umgekehrt beklagte Kiew,

"Umgekehrt beklagte Kiew, Moskau mache mit dem Gashahn Politik und verlange völlig überzogene Preise."
Hä? Ich dachte immer dass die Ukraine Sonderkonditionen bekommen würde ... weil man doch so gute befreundet ist mit dem Nachbar Russland.

Die Widersprüche von Kiew

Kiew möchte nicht für Gas ,was in die OUA geliefert wird bezahlen.Als normaldenkender Mensch fragt man sich nur.:"Kiew möchte sein Land insgesamt behalten,will aber nur für einen Teil seines Landes aufkommen,so wie
es mit den Renten,den Löhnen,den Sozialausgaben geschehen ist,welche man
gekappt hat und so will man es auch mit der Gasrechnung halten.Wenn Kiew nicht gewillt ist,dieses Geld an Moskau zu überweisen,dann sollte der IWF und die EU keine Gelder mehr an Kiew überweisen,dann wäre diese Spukregierung ganz schnell in Übersee oder
in einem ukrainischen Knast,weil die Bevölkerung einen 2 . Maidan dann inzenieren würde.Die EU und besonders Frau Merkel stecken in einer selbstverschuldeten Zwickmühle.Dreht Russland den Gashahn zu,dann klaut Poro das Gas was für Europa angedacht ist und
sollte Kiew kein Geld für das Gas haben,dann müssen eben die "wahren Freunde"von Kiew einspringen.Also folglich ,
"her mit den Schmalzstullen"damit wir das
Geld für den Krieg und nicht für's Gas haben

Kein Gas für Putins Krieger

Die selbsternannten Führer von Lugansk und Donezk zahlen nicht für ihr Gas, also bekommen Sie auch keins mehr von Kiew. Wenn Putin nun seine Söldner in der Ostukraine neben Nachschub und Waffen auch eigenmächtig mit Gas versorgt ist das Vorgehen dies von dem per Vorkasse gezahlten Volumen der Ukraine abzuziehen, natürlich mehr als zynisch! Als nächstes soll Kiew wohl auch für die an die Separatisten gelieferten Panzer , sowie Munition bezahlen! Man könnte lachen, wäre der ganze Krieg nicht so traurig!

@towi62 dot de

"wird die hässliche Einstellung Kiew's erwähnt, dass sie in die zu ihrem oft betonten souveränen Gebiet gehörenden Gebiete der Ost- Ukraine kein Gas, egal aus welcher Rinchtung auch immer, durchlassen will. Obgleich die Separatisten sicher bezahlen ..."

Leider bezahlen die eben nicht. Auch keinerlei Steuern oder Sozialabgaben kommen mehr aus dem Gebiet.

Zudem beansprucht das kleine Gebiet der Ostukraine fast die Hälfte der gesamten Gaslieferungen an die Ukraine. Zumindest hat in der Vergangenheit Gazprom so abgerechnet. Ob die wirklich soviel verbraucht haben, lasse ich mal dahingestellt.

eine Kleinigkeit wurde in dem Bericht vergessen

Die Ukraine hat vor ein paar Tagen die Gasversorgung in die Ostukraine vollständig eingestellt.

Nachdem bereits die Renten, Sozialleistungen sowie die Löhne und Gehälter für die Staatsbediensteten nicht mehr gezahlt werden, humanitäre Hilfslieferungen kaum durchgelassen werden, wurde jetzt, mitten im Winter, auch noch die Gaslieferung durch Kiew abgedreht.

Und was die Haltung Gazproms anbelangt, sollte auch nicht unerwähnt bleiben, dass Kiew bislang nur für 5 Tage im März die Lieferungen bezahlt hat. Das Gazprom darauf hinweist, dass es berechtigt ist, die Gaslieferungen dann einzustellen, wenn Kiew sich mal wieder nicht an die Vereinbarung hält, ist doch vollkommen legitim.

Ich denke da spekuliert die ukr. Regierung mal wieder auf ihre Freunde in der EU.

Die Ukraine ist pleite

Derzeit versucht man in Kiew die Zahlungsforderungen zu minimieren, indem man nach Einstellung quasi aller Zahlungen an die Menschen der Ostukraine (deren Konten bei ukr. Banken dürften auch eingefroren sein, da kein Geld mehr an die Auszahlungsstellen geliefert werden kann) auch sämtliche Versorgungsverpflichtungen ableugnet.
Das Schlimmste, was der Kiewer Regierung zu diesem Zeitpunkt passieren könnte, wäre die Kapitulation der Separatisten. Dann hätte man auf einen Schlag wieder einige Millionen Bürger mehr zu versorgen, müsste wieder Gehälter auszahlen, was derzeit sogar in den westl. Landesteilen kaum noch möglich ist, müsste Sparguthaben wieder freigeben, etc...
Kurzum würden die Kosten durch Wiederherstellung der UA in altem Umfang angesichts der äußerst angespannten finanziellen Lage der Kiewer Regierung das Genick brechen.
Die Preise würden, gerade aufgrund der fehlenden billigen Versorgung aus RU und der Anpassung an das europ. Preisgefüge, für die Bevölkerung explodieren.

Dieser Artikel

ist im Grossen und Ganzen im Konjunktiv geschrieben. Bitte liefern sie Fakten.
MfG

@gesep:"Demzufolge (Autonomiestatus) werden auch ...

... alle Versorgungen weiter über Kiew laufen."

Nachdem die prorussischen Separatisten den Autonomiestatus laut Minsk 1 ohne Verhandlungen ablehnte und "Wahlen" im besetzten Gebiet abhielt, ist Kiew auch nicht zur Versorgung des Donbass verpflichtet. Die Regierung wird im besetzten Gebiet von den Rebellen an der Ausübung ihrer ureigenen Funktionen gehindert. Demzufolge hat Kiew auch keinerlei Versorgungspflicht. Zudem haben die "Volksrepubliken" die Gasrechnungen nicht bezahlt. Solange es keinen rechtsverbindlichen Status der weitgehend autonomen Regionen im Osten gibt, kann und wird die Regierung in Kiew auch keine Versorgungsleistungen erbringen können.

@Global Player

"Verstehe das Vorgehen der Regierung in Kiew nicht. Entweder es gibt eine territorial vereinte Ukraine d.h. Kiew ist für Gaslieferung und Sozialleistung zuständig ..."

Nun, dann sollten die Gelder, die die Menschen in den von den Separatisten besetzten Gebieten für Gas bezahlen, die Steuern, die sie abführen und auch die Sozialbeiträge auch wieder an Kiew bezahlt werden.

Solange die Separatisten hier alle Gelder einbehalten und darüber hinaus alle Banken geplündert haben...

Ukaine muss zahlen

Die Ukraine MUSS das Gas bezahlen, denn:
.
das Gasabkommen, das letzten Sommer noch vom scheidenen Energiekommissar Oettinger mit ausgehandelt wurde sah ausdrücklich vor, dass der von Moskau gewährte Rabatt von immerhin 100 USD/1000m3 an die Bedingung der Versorgung der abtrünnigen ostukrainischen Gebiete geknüpft war.
Kiew riskiert mit dem Lieferstopp für Donetzk und Lugansk, dass Russland vertragsgemäß u.U. rückwirkend diesen Rabatt wieder zurück fordert.
Die Finanzmärkte schäzten die Ausfallwahrscheinlichkeit der Ukraine - geht man vom Preis der Kreditausfallversicherungen aus - auf rund 97%. Es ist da recht verständlich, dass man auch angesicht ölpreis- und sanktionsbedingt knapperer Kassen bei Gasprom und in Moskau nun wenig Kulanz gegenüber einem Schuldner zeigt, der einem täglich beschuldigt eine Invasion zu betreiben.
.
Man sollte sich schon vorher ein wenig informieren....

Wenn, dann

Wenn der Donbass weiterhin zur Ukraine gehören soll, dann ist er auch zu versorgen. Wenn man Gas kaufen möchte, und dies sogar zu Sonderkonditionen, dann muss man dafür auch bezahlen. Wenn man Verantwortung für sein Volk hat, dann muss man auch seinen Pflichten gegenüber dem Volk nachkommen. Ein seltsames Politik- und Geschäftsverständnis hat diese ukrainische Regierung schon. Ich mag Leute, die sich großmäulig äußern, weil der große Bruder sie schützt. Solche kennt jeder, aber wehe ihnen, wenn der große Bruder dann im falschen Moment nicht da ist.

traurige Logik des Krieges

Natürlich schneide ich meinen militärischen Gegner von der Versorgung mit Geld, Energie und Nahrung ab, sofern man dazu die Möglichkeit hat. Und ebenso natürlich trifft das zuerst nicht das Militär, sondern die Zivilbevölkerung. Ich glaube dafür braucht man nicht von Clausewitz gelesen zu haben. Das ist grausam und unmenschlich, so wie der Krieg insgesamt. Nunmehr die Ukraine für das Sterben der Zivilisten in der Ostukraine verantwortlich zu machen ist etwas zynisch. Vielleicht sollten ein paar weniger Panzer und Munition über die russisch - ostukrainische Grenze geliefert werden und ein bisschen mehr Nahrung und Medikamente.

Gas bezahlen evtl EU . ?

das Geld verschwindet doch in den Kriegskassen .Wichtig wäre humanitäre Hilfe an beide Seiten unter EU Kontrolle .Damit können wir den unschuldigen Menschen in diesen Regionen aktiv helfen und bringen Europa besser zusammen ,ohne Nato Hilfen .

@Stefan P.

"- Ich verstehe auch nicht wie man weiterhin von Russland Gas annehmen kann, wenn man sich defacto im Krieg befindet. Bin auch der Meinung Deutschland sollte keine Energieverträge mehr mit Russland abschliessen. ... Man kann auch mit Strom heizen."

Sie können doch nicht von heute auf morgen die Energieversorgung komplet umstellen. Selbst in Deutschland ginge das nicht. Sie müssten ja millionenfach Heizung, Warmwasser und kochen umstellen. Zudem würden wohl die Stromleitungen das gar nicht aushalten. Völlig abwegige Vorstellung.

@Donnerkeil

"Es ist in der ganzen Welt üblich, dass man eine Ware nur dann bekommt, wenn man auch dafür zahlt. "

Genau. Und die Separatisten zahlen eben NICHT für das Gas.

"Kein Gas für Putins

"Kein Gas für Putins Krieger"? Ich glaube ich lese nicht richtig. Hier geht es um die Bevölkerung im Osten des Landes. Zudem hat sich Kiew im Minsk II abkommen dazu verpflichtet Renten, Gas , Strom etc zu liefern. Und was soll das ganze eigentlich? Entweder ist die Region bei Lugansk und Donezk Teil der Ukraine, aus Sicht von Kiew, was sie ja unbedingt wollen, dann sollen sie auch für die Menschen dort sorgen, oder aber Kiew lässt den Osten ziehen, diese Region spaltet sich komplett von der Ukraine ab, was allerdings Kiew nicht möchte. JA, WAS DENN NUN?

@StefanP.

*- Ich verstehe auch nicht wie man weiterhin von Russland Gas annehmen kann, wenn man sich defacto im Krieg befindet. Bin auch der Meinung Deutschland sollte keine Energieverträge mehr mit Russland abschliessen. *
Na dann. Willkomen im dunklen Europa mit stehender Metall und Schwehrindustrie. *Macht lieber die Atomkraftwerke auf und gebt uns preiswerten Strom.* Seit wann ist Atomstrom preiswert? Darf man Ihnen die Abfaelle davon im Garten vergraben?Die Naivitaet so manche Poster ist erschreckend. Die Wirklichkeit sieht anders aus. Zudem wusste ich nicht, das sich Europa mit RU DEFAKTO Im Kreig befindet. Da wuerde es sicher in Europa anders aussehen.

Genau

"Erwartet etwa die Ukraine dass der Westen Milliarden überweisst und Russland gleichzeitig billiges Gas liefert?"

Genau das erwarten die Herren in der Regierung. Und wir werden es bezahlen, ohne dass es im Donbass ankommt. Das nennen wir dann noch humanitär. Der böse Putin und sein Gazprom drohen mit Lieferstop, weil sie nicht bezahlt werden und die der Donbass nicht beliefert wird. Man kann froh sein, dass er nicht ohne Ankündigung den Hahn abdreht. Was haben die USA mit Kuba gemacht bis heute.

@dergemeine Schi...

"Kiew möchte sein Land insgesamt behalten,will aber nur für einen Teil seines Landes aufkommen,so wie
es mit den Renten,den Löhnen,den Sozialausgaben geschehen ist,..."

Das liegt doch daran, dass die Separatisten keine Steuern abführen, die Sozialbeiträge selbst behalten und auch kein Geld für Gas abgeben.

Na ja. Poroschenko sollte sich mal entscheiden.

ENTWEDER er sieht den Ostteil der Ukraine als Staatsgebiet, dann muss er sich um die Bevoelkerung kuemmern, oder eben nicht. Dann ist sein Einwand berechtigt. BEIDES geht halt nicht. Aber bei dem wundert mich gar nix mehr. Mal vice news neustes video aus "dem Kessel" ansehen. Da verflucht die zurueckkehrende Bevoelkerung die Nationalisten und begruesst die gute Versorgung der Rebellen.

@Aokiji18

Zitat: "Moskau schafft sich Kolonien, sollen sie auch dafür zahlen"

Vorher hat Russland für die ganze Ukraine gezahlt. Jetzt zahlt es der Westen. Und weil der Westen diese Aufgabe übernommen hat, soll es zumindest an die gesamte Ukraine zahlen und nicht nur an die "West-Freundliche" Regionen.

Die russische Position ist zu hart

Zwar haben die Ukrainer die Verträge "verletzt", jedoch kann man von Kiew nicht eher erwarten Löhne, Renten und Gaslieferungen für die Ostukraine zu bezahlen, als die die Bundesrepublik Deutschland für die DDR zu leisten bereit gewesen wäre: nämlich garnicht! Die Lösung besteht darin, Kiew abzüglich der für die Ostukraine benötigten Menge Gas zum vorher vereinbarten Preis zu liefern. Damit wäre die "Kuh vom Eis", zumindest vorerst. Kiews Anspruch auf die Ostukraine erinnert mich doch sehr an den Anspruch den die BR Deutschland auf die DDR erhoben hatte, nur dass die Bundeswehr halt nicht in den 50ern Leipzig oder Magdeburg bombardiert hatte. Hätte sie es getan (bzw tun können) wäre dies für das heutige wiedervereinte Deutschland sicher eine schwere Hypothek. Daran kann man auch sehen, das für Kiew der Donbass verloren ist - zumindest für die nächsten Jahrhunderte!

Dann wohl ab in die Selbstständigkeit.

Wenn die Ukrainische Führung diese Territorien nicht als eigene ansieht, sind sie - so sieht es für mich aus - frei und können ihre Zugehörigkeit selbst bestimmen. Jetzt müssen sie selbst Verträge mit RU aushandeln. Allerdings hieße es für mich, sie können sich auch Russland anschließen und die ukrainische Führung kann nichts dagegen haben.

Gas für die Terroristen

Soll die Ukraine jetzt auch noch das Gas für die Terroristen aus Russland zahlen, die die Zivilbevöklerung schändeln und die ganze Infrastruktur zerstört haben.

...

Ich muss gestehen, ich bin etwas verwirrt. Verwirrt durch die Aussagen mancher User und durch die Aktionen Kiews. Also entweder führt man einen Krieg gegen "Terroristen" die das Land Ukraine bedrohen, dann muss auch dafür sorgen das die Ukrainische Bevölkerung im Osten Gas erhält (sowie strom, wasser,...) oder aber man erwartet das die "Separatisten" für ihr eigenes gas aufkommen, dann sollte die Ukraine dieses Land (?) anerkennen und aufhören Krieg dagegen zu führen...

War es nicht so dass im

War es nicht so dass im vorigem Jahr ein Rabatt auf den Ukrainischen Gaspreis gewährt wurde mit der Bedingung das auch Gas an die Menschen in den umkämpften Gebieten weitergeleitet wird?
Egal wie man zu der Sache da steht, sollen wegen einigen Tausend die kämpfen millionen Menschen frieren?

08:12 Joes daily World - Putin ist ja ein guter Mensch

Ich denke auch!
-
Er wird bestimmt mit sich hadern, zuvor nicht anderweitig in der Ostukraine eingegriffen zu haben!
-
Jetzt wo nach schwerster Zerstörung der Ostukraine mit tausenden Toten, wenigstens auch Poroschenko mitlerweile klar klar ist, das dieser Krieg von keiner beteiligten Konfliktseite, militärisch gewonnen werden kann!
-
Es ist eine unzuverlässige Ukraine, mit der Putin es zu tun hat!
-
Das widerrechtliche Gasabzapfen, welches für Europa bestimmt war, ist zwar das geringste Übel, zeigt aber mit welchen Machenschaften Putin rechnen muss.
-
Die Schlussfolgerungen Europas aber,die Russland nun als unzuverlässigen Geschäftspartner brandmarken wollen, ist genauso übel!

"Die Regierung in Moskau liefert dem Nachbarn nur noch gegen Vorauszahlungen Energie. Und wirft der Ukraine vor, nicht genügend Geld vorab überwiesen zu haben."

Das nennt sich normales kaufmännisches Handeln in einer Wirtschaft- wer nicht bezahlt, bekommt auch keine Ware.
Es ist völlig unverständlich, dass Kiew hier losgelöst von diesem Grundsatz Lieferungen einfordern will.

Und solange die OUA Bestandteil des ukrainischen Staatsgebietes ist, solange hat Kiew seiner Pflicht nachzukommen und auch die Energieversorgung in diesen Gebieten, wo gekämpft wird, soweit möglich, sicherzustellen, denn hier leben Menschen, ukrainische Staatsbürger, die einen Anspruch auf Versorgung haben.

Statt Waffen einzukaufen, sollte Poroschenko die Energie bezahlen, die für sein Volk existentiell wichtig ist, dass sollte die EU ihm schnellsten klar machen...

"Kiew will nicht für Separatisten zahlen"

Verstaendlich, oder?
Sollen doch die Russen die Zeche zahlen fuer ihre neueste "Errungenschaft"!
Was hatten die russischen Agitatoren dort den Menschen versprochen?
Ein Leben in Wohlstand?
Die Menschen im Donbass koennen sich gluecklich schaetzen, wenn ihre Kinder irgendwann mal wieder zur Schule gehen koennen!

@ Am 02. März 2015 um 08:27 von beamtenfreund

Falsch die Öl/Gaspreiskoppelung gibt es nicht mehr. Die Gaspreise sind insgesamt recht stabil (weil die Lieferung über feste Pipelines erfolgt, Abnehmer und Lieferer stehen also fest.)
Die Ukraine hat jahrelang Sonderkonditionen erhalten, und zwar 1. weil Moskau sie an sich binden wollte. und 2. Russland keine Transitgebühren zahlen musste für das Gas das nach Europa geht (und dort Russland das große Geld beschert).
Nun 2. wollte man vor Jahren ändern: das führte zu einer Gaspreiserhöhung.
1. hat auch nicht geklappt. Nun muss die Ukraine Weltmarktpreise zahlen ... das ist für die aber zu teuer.
Zu den Separatistengebieten: Wenn Russland das Gas als Druckmittel einsetzt warum darf das nicht auch Kiew?

Denke, es gibt dort welche

Denke, es gibt dort welche "Volksrepubliken", die nichts von Kiew wissen wollen sondern orientieren sich an Putin, da bin ich ratlos, warum sie sich überhaupt an Kiew wenden?
Einfacher zu sagen, Ukraine kauft Gas, und die Verbraucher in der Ukraine zahlen es. Angesichts der Situation im Osten der Ukraine, keiner kann erwarten, dass die "Separatisten" Gasverbrauch Zahlungen an Kiew leiten werden.
Diese Diskussion dient nur dem Putin, um die Bevölkerung in der Ukraine noch mehr zu teilen. Logischer weise, macht er eine Kolonie in der Ukraine, soll er dort auch sich für die Bevölkerung kümmern. Die ganze Ausrüstung der "Separatisten" kostet auch eine Stange Geld...

@08:22 von SoilentGruen

"Die Separatisten wollen doch Unabhängigkeit, dazu gehört auch Verantwortung"

Genau das ist der Punkt sie "wollen", sie "haben" die Unabhängigkeit aber nicht.

12.01 von Möbius

Die BRD hätte jederzeit an die Menschen in der DDR Geld gezahlt wenn es bei diesen dort angekommen wäre .Dafür zahlen bis heute auch die Bürger der ehemaligen BRD für die Wiedervereinigung . Wir sollten das als ehemalige DDR Bürger das niemals vergessen .

um 09:01 von

um 09:01 von FrankMeyer:
"
Kein Gas für Putins Krieger
"
Selbst wenn man meint,dass die Rebellen "Putins Krieger" seien" ist diese Haltung für mich unverständlich.

Das "Rebellengebiet" ist also frei von Zivilisten ?
Alle dort lebenden Kinder jeglichen Alters & Rentner sind alle "Putins Krieger"???

Wenn Kiew das "Rebellengebiet" als "Kiew-ukrainisch" betrachtet, allerdings die dort lebende Zivilbevölkerung nicht unterstützt,was will dann Kiew mit diesem Gebiet?
Hat Kiew nur ein Interesse am Land an sich & die dort liegenden Rohstoffen aber NICHT an der dortigen Bevölkerung ?

-keine Gelder (Rente etc...)
-kein Wasser & Strom
-kein Gas
-keine Nahrungsmittel
-Zerstörung der Infrastruktur (Krankenhäuser,Chemiewerke,etc...)
-Ablehnung von Hilfslieferungen
...es wirkt so...

Wenn Mio. von Menschen als Terroristen bezeichnet & auf allen erdenklichen Wegen bekämpft werden,werden diese sicherlich nicht "unter die Fittiche" der Verantwortlichen wollen.

"Verstehe das Vorgehen der

"Verstehe das Vorgehen der Regierung in Kiew nicht. Entweder es gibt eine territorial vereinte Ukraine d.h. Kiew ist für Gaslieferung und Sozialleistung zuständig oder sie akzeptieren die Volksrepubliken und die müssen die Finanzierung organisieren."

Ich verstehe, ehrlich gesagt, die sogenannten Separatisten nicht. Sie gründeten Volksrepubliken und rufen laut nach Putin, aber gleichzeitig wollen Geld und Gas von der Ukraine, die sie aktiv, auch sogar kurz nach Friedensverhandlungen, angreifen?
Eigentlich, der Verbraucher wurde auch in Friedenszeiten seine Gasrechnung bezahlen, und auch seine Steuern an den ukrainischen Staat. Da die Geldzahlungen heute verhindert/unmöglich sind, da die Banken bekannter weise geschlossen sind, kann man nicht erwarten, Gegenleistungen zu bekommen.

"In BWL würde es heißen

"In BWL würde es heißen "MAHNT".
Wenn man an den Verträgen nicht hält, bekommt Mahunung. Es ist doch richtig.
Warum muss immer alles von einem Journalisten verdreht werden?"

Genauso die Bürger, die Gas im Osten beziehen, haben entsprechende Verträge mit den ukrainischen Gaslieferanten. Wenn sie die Zahlungen nicht leisten, wird der Gas abgedreht, genauso wie in Deutschland oder anderen Ländern üblich ist.

@09:01 von FrankMeyer

"Die selbsternannten Führer von Lugansk und Donezk zahlen nicht für ihr Gas, also bekommen Sie auch keins mehr von Kiew. "

Zahlt ihr Bürgermeister ihr Gas? Auch in der Ukraine bezahlt der Endverbraucher sein Gas wie in Deutschland bei den Örtlichen Versorger. Warum sollten diese Zahlungen Örtliche Politische Führer übernehmen? Ich muss mal meinen Ministerpräsidenten fragen ob er die Zahlungen in Zukunft für mich übernimmt.

"Kiew möchte sein Land

"Kiew möchte sein Land insgesamt behalten,will aber nur für einen Teil seines Landes aufkommen,so wie
es mit den Renten,den Löhnen,den Sozialausgaben geschehen ist,welche man
gekapp"

Die Renten und Sozialausgaben bezahlt nicht der Staat nicht aus der Zauberkiste sondern aus Steuern. Da die Steuern von den "Separatisten" unmöglich zu holen sind, sehe ich nicht so, warum restliche Bevölkerung in der Ukraine dafür auskommen muss? Die "Separatisten" sollen langsam zusehen, die "Volksrepublik" besteht nicht aus bekämpfen der Ukraine sondern auch die Versorgung der Menschen dort. Würde plötzlich der Frieden eintreten, es wäre schnell sichtbar, ohne frühere Subventionen aus Kiew, Donbas ist alleine nicht überlebensfähig.

Wer nicht zahlt bekommt nichts

Das ist ganz einfach, wer nicht zählt bekommt nichts. Muss Poroschenko wohl an das liebe Geld ran was er sonst für Waffen ausgeben will.

"Wenn Kiew das

"Wenn Kiew das "Rebellengebiet" als "Kiew-ukrainisch" betrachtet, allerdings die dort lebende Zivilbevölkerung nicht unterstützt,was will dann Kiew mit diesem Gebiet?"

Vielleicht etwas, was "Rechtsstaatlichkeit" heißt. Das heißt, Gerichte, Polizei, öffentliche Sicherheit und natürlich, ein funktionales Banksystem und Steuerwesen. Nur so kann man auch die Gelder fließen lassen.

"Das ist ganz einfach, wer

"Das ist ganz einfach, wer nicht zählt bekommt nichts. Muss Poroschenko wohl an das liebe Geld ran was er sonst für Waffen ausgeben will."

Das machen die "Separatisten" schon lange, große Menge an Militärausrüstung aber kein Geld für die Bevölkerung ihrer "Volksrepublik"

"Wenn Mio. von Menschen als

"Wenn Mio. von Menschen als Terroristen bezeichnet & auf allen erdenklichen Wegen bekämpft werden,werden diese sicherlich nicht "unter die Fittiche" der Verantwortlichen wollen."

Korrektur, die Zivilisten dort sind eher als Geiseln anzusehen. Kiew bekämpft bewaffnete "Separatisten", die laut eigenen Angaben mehrheitlich aus Russland kommen...
Keiner bezeichnet auch Zivilisten, die sich auf ISIS Gebiet aufhalten, als Terroristen...

Alles Schnickschnack

Die Frage ist doch wenn die Ukraine ihren erklärten Feind im Osten kein Gas mehr liefert, dann könnte Russland auf die Idee kommen die Ukraine als Feind zu betrachten und der kein Gas mehr zu liefern.
Die wiederum könnte auf die Idee kommen die Durchleitung zu blockieren. Und es wird kalt in Europa, außer in Deutschland denn wir haben ne eigne Leitung.
Unsere Nachbarn hätten ja auch so eine haben können aber die wollten nicht. Und da wir nicht wollen das unsere Nachbarn frieren bezahlt Deutschland für alle und die Sache ist gegessen so wie immer.

@FrankMeyer

"Kein Gas für Putins Krieger"

Man könnte lachen ,wäre der Krieg nicht so traurig"

Ihre Ansage ,"kein Gas für Putins Krieger"ist
schon etwas zynisch.Was haben Kinder,Frauen alte Menschen mit diesem Krieg zu tun?Ihre Aussage zielt gerade auf diese Menschen zu,weil sie diejenigen sind,welche unter diesem Krieg erheblich leiden.Man muss sich selber mal in diese Lage versetzen können,ohne Strom,ohne Wasser ,ohne Heizung,kaputte Häuser und mittendrin die Bevölkerung.Wie würde man selber damit umgehen und was würde man über solche Leute denken,welche dann solche Aussagen tätigen.Wir würden diesen Menschen nicht verstehen,um hier ganz
diplomatisch mal so etwas zu umschreiben.
Wer diesen Menschen den Gashahn zudreht,weil er seine Schulden an den Versorger nicht bezahlen will,macht sich an einer Tragödie mitschuldig.Kiew ist gezwungen seine Menschen mit Gas zu versorgen und wer dies unterlässt,der hat
mit der Menschlichkeit nichts am Hut.

Absurdistan

Die russische Seite (Gazprom) erwartet ein ganz normales, auf eine Ware-Geld-Beziehung begründetes geschäftliches Verhalten. Die Marktradikalen westlicher Couleur scheinen diese Beziehung (im Gegensatz zu Griechenland) vollständig vergessen zu haben. Mit welcher Glaubwürdigkeit will die EU denn hier vermitteln?
.
Die russische Seite (Regierung) unterstützt die Autonomiebestrebungen der Ostukraine kommt aber nicht klar damit, dass die ukrainische Regierung eine - aus ihrer Sicht folgerichtige - Wirtschafts-/Sozialblockade über die Ostukraine ausübt.
.
Das erste ist ökonomisch absurd, das andere ist eine humanitäre Katastrophe. Für beides trägt zuförderst die Kiewer Regierung die Verantwortung.

Durchdachte Wortspiele...

"Kiew will nicht für Separatisten zahlen" heißt die Überschrift. Schon seltsam, sollte es nicht besser heißen, Kiew lässt das eigene Volk im Stich? Kein Gas, keine Rente, keine Sozialleistungen, kein Strom, kein Wasser uvm.

Um dies zu rechtfertigen wird schnell der Zusammenhang zwischen dem Gas und den bösen Separatisten hergestellt. Danke TS für die objektive Berichterstattung.

@Didi

"Das nennt sich normales kaufmännisches Handeln in einer Wirtschaft- wer nicht bezahlt, bekommt auch keine Ware.
Es ist völlig unverständlich, dass Kiew hier losgelöst von diesem Grundsatz Lieferungen einfordern will."

Ganz so ist es ja nicht. Russland liefert Gas an das Separatistengebiet, fordert aber das Geld von Kiew, ohne dass Kiew auch nur den Hauch einer Chance hat, das Geld von den Gasverbrauchern in den Separatistengebieten zu erhalten.

Wenn also Ihre Gleichung - wer nicht bezahlt, bekommt auch nichts- richtig ist, dann sollte das Separatistengebiet ja wohl auch kein Gas erhalten, oder?

Kiew "kann" nicht zahlen

Kiew hat kein Geld und kann seine Rechnungen nicht zahlen.

Aber Geld für Kriegsspielzeug haben sie immer.

@Hugomauser

Zudem beansprucht das kleine Gebiet der OUA fast die Hälfte der ges.Gaslieferung an die Ukraine"Zumindest hat Gasprom in der Vergangenheit so abgerechnet"

Wo hier alle nur diese Abrechnungen von Gasprom herhaben.Langsam bekomme ich Zweifel,dass die Russen keine Menschen sind,sondern Ausserirdische,welche man bekämpfen muss,sei es mit Waffen,sei es mit
Beleidigungen,sei es mit was weiss ich nicht alles,aber nur nicht mit Menschlichkeit,Zusammenarbeit,Diplomatie.Wir alle werden uns hier noch mal danach sehnen,dass es mit Russland normale Verhältnisse geben wird,aber bei vielen Deutschen hat etwas schon gewirkt,was gesät wurde.Die Saat geht auf.

@Justin

Bzgl.:
"Korrektur, die Zivilisten dort sind eher als Geiseln anzusehen. Kiew bekämpft bewaffnete "Separatisten", die laut eigenen Angaben mehrheitlich aus Russland kommen...
Keiner bezeichnet auch Zivilisten, die sich auf ISIS Gebiet aufhalten, als Terroristen..."
*
Tja. Nur dass halt die meisten der Bewohner des Ostens sich eher Russland zugehörig fühlen als der pro-europäischen Regierung in Kiev. Irgendwie ja auch verständlich; aus Russland kommen Hilfskonvois und Gas, aus Kiev höchstens neue Freiwilligenbatallione.
*
Pro-Tipp am Rande: Kein Gebiet der Größe des Donbass lässt sich ohne Unterstützung aus der Zivilbevölkerung halten. Dass die Separatisten mehrheitlich aus Russland kommen und gegen den Willen der Bevölkerung kämpfen ist eine ebenso so lächerliche Propagandalüge wie die Behauptung, der IS hätte keinerlei Rückhalt unter den ortsansässigen Verlierern der "Regime-Change" Experimente der USA.

Also ich muss schon sagen.

Also ich muss schon sagen. Schulden bezahlen ist doch völlig normal. Aber geht es um Kiev, ist es plötzlich jedem egal. Die Volksrepubliken sind vom Westen nicht anerkannt aber trotzdem will Kiev sich nicht um die Bürger kümmern häää ?
Erkennt die Volksrepubliken an, dann ist der Krieg beendet und Putin muss für sie zahlen, so einfach ist das. Aber die pro Nato und EU politiker geben sich mit diesem Ergebnis der Osterweiterung nicht zufrieden....

@HerrKunstprodukt

"Kein Gas für Putin"
Ich sehe es ganz genauso wie Sie und für mich ist es unfassbar,dass hier Menschen solche Forderungen stellen.Was haben die Kinder,alte Menschen mit diesem Krieg zu schaffen? Wer solche Forderungen stellt,der sollte sich fragen,ob er sich so etwas vorstellen kann,hungern,frieren und ständig
von Geschossen und Bomben bedroht sein.
Man kann einfach nur noch mit den Kopf schütteln.

@der kleine Bürger

Also ich kenne keinen hier, der Millionen von Bürgern als Terroristen bezeichnent. Als Terroristen werden die bewaffnete Menschen von uns genannt, die sich als Separatisten bezeichnen, aber doch mehrheitlich eher russische Staatsbürger im Wehrsporturlaub sind.

Weshalb aber bitte soll die Ukraine Gas für Gebiete zahlen, die vorgeben autonom zu sein und dies auch in nordkoreanisch-demokratischen Abstimmungverfahren mehrheitlich beschlossen haben? Ich meine Herr Putin muss dann auch die Rechnung für seine neuen Gebiete bezahlen.

MfG aus Kyiv!

@sogut

"Vielleicht sollten ein paar weniger Panzer und Munition über die russ.-ostukrainische
Grenze geliefert werden und ein bischen mehr Nahrung und Medikamente".

Stellen Sie sich doch einmal vor,Russland liefert schon ständig Nahrung und Medikamente in die OUA,sonst wären da schon noch mehr Menschen gestorben ,als es bisher der Fall ist.Wenn Sie diese russ.Transporte noch nicht gesehen haben,dann recherieren Sie doch mal im Internet.Dürfte ja nicht so schwer sein,so etwas zu hinterfragen.

Wie jetzt?!

Einerseits mit der Ukraine nichts zu tun haben wollen, sich jedoch die Gasrechnungen von Kiew bezahlen lassen?! Bei denen tickts doch nicht mehr richtig: wenn ich autonom sein will, muss ich auch selbst dafuer aufkommen..

Am 02. März 2015 um 08:54

Am 02. März 2015 um 08:54 von weltoffen
Forderung nach zahlung ??

Zitat: "das naechste was gefordert wird ,das Kiev fuer die Waffen der Seperatisten auch bezahlen soll,"

Wenn die UA Regierung die Städte der Ostukraine nicht beschossen hätte, sondern
eine Autonomie gegeben hätte, hätten die "Ostukrainer" schon längst selber für Gas etc. zahlen könnten.
Die kiewer Regierung erlaubt keine Autonomie, deshalb muss erst weiter zahlen.

08:43 von Stefan P.

"...Ich verstehe auch nicht wie man weiterhin von Russland Gas annehmen kann, wenn man sich defacto im Krieg befindet..."

Das wird auch nicht richtiger, wenn man diese Unterstellung ständig wiederholt. Russland hat nur Kosten in diesem Konflikt. Die Hunderttausenden von Flüchtlingen in Russland müssen auch versorgt werden. Warum hat sich in diese Flüchtlingslager bis heute kein deutsches Fernsehteam begeben?

"...Man kann auch mit Strom heizen..."

Ist schon richtig. Doch Sie unterschätzen, in wie vielen Produkten Öl steckt.

keine Renten, liefert keine Energie, .....

Dass wird ihre sowieso geringen Sympathiewerte in dem Ostteil des Landes kaum ansteigen lassen.

Die Schokoladenfabrik des Todes

Poroschenko und der Rest dieser Regierung ist vom Stamme "nimm" aber zahle nicht.

Seine Denkstruktur ist wie bei vielen Unternehmern einfach gestrickt.

Wenn die das tun ,dann tue ich dies.Nur das er und seine Chrew in der schlechteren Position ist und solch ein Handeln den Zivilisten schadet.

Das zeigt doch nur das seine Haltung vom Revanchismus geprägt ist dem er alles Opfern wird,auch die eigene Bevölkerung im Osten des Landes nur um seine Machtansprüche durchzusetzen.

Er nimmt also die Bevölkerung als Geisel seiner "Ideen".

Das ist eindeutig der falsche Mann als Präsident.

@Gogolo

"Die Ukraine MUSS das Gas bezahlen, denn:
.
das Gasabkommen, das letzten Sommer noch vom scheidenen Energiekommissar Oettinger mit ausgehandelt wurde sah ausdrücklich vor, dass der von Moskau gewährte Rabatt von immerhin 100 USD/1000m3 an die Bedingung der Versorgung der abtrünnigen ostukrainischen Gebiete geknüpft war."

Steht da auch drin, dass die Ukraine dieses Gas kostenlos zur Vefügung stellen muss?

@Agent lemon:
"Da verflucht die zurueckkehrende Bevoelkerung die Nationalisten und begruesst die gute Versorgung der Rebellen."
Na, wenn die Rebellen die Bevölkerung gut versorgen können, trotz dessen, dass sie von Wasser, Strom, Gas und Geld abgeschnitten sind, dann glaube ich doch noch an Zauberer, die mit geheimen Sprüchen all dieses aus dem Hut hervor holen. Oder kommt das alles doch aus Russland? Mit Speck fängt man Mäuse...

Ukrainischer "Eiertanz".

Schon nicht mehr lächerlich ist das Spektakel um die Gaslieferungen in den
gepeinigten Osten des Landes, wo Kleinkinder und Alte sich zu Tode frieren!
Wenn die RF dorthin nicht permanent helfen würde, wäre das Territorium schon
restlos entvölkert! Die EU ist gehalten und gefordert, mit diesen Regierenden dort
einmal Fraktur zu reden! Berlin soll sich
aus diesem Sumpf langsam befreien.

Am 02. März 2015 um 13:41 von agora

Andersherum wird es doch interessant:

Die Ostukraine soll doch ein Teil der Ukraine sein und bleiben - so wird sie aber gewaltsam abgespalten.

@ bestmensch um 13:31

Ja - wobei es noch korrekter wäre, würde Russland die "Volksrepublik Donezk" zur Kasse bitten.
Diese ist doch, wenn nicht offiziell anerkannt, zumindest von Moskau "respektiert".
Gubarew und Sachartschenko freuen sich bestimmt, auf diese Weise ihre Unabhängigkeit anerkannt zu bekommen.

@agora

"Einerseits mit der Ukraine nichts zu tun haben wollen,sich jedoch die Gasrechnungen von Kiew bezahlen lassen.Bei denen tickst doch nicht mehr richtig.Wenn ich autonom sein will,muss ich auch selbst dafür aufkommen"

Und da beisst sich der Hund in den Schwanz.
Kiew ist gegen die Autonomie und nicht die Separatisten.Und damit gehen Ihre Ausführungen vollkommen ins Leere.Wenn Kiew aufhören würde mit diesem sinnlosen Krieg,den nur Kiew verlieren wird,dann
könnten diese beiden Gebiete Autonom werden und es wäre allen Seiten geholfen.
Diese Gebiete werden nie mehr ukrainisch werden,weil Kiew hier Verbrechen begangen hat,es hat einen Krieg gegen die eigene Bevölkerung begonnen und dies ist ein Verbrechen.Wer tickt denn hier dann bei diesen beiden Seiten nicht richtig?Der,welcher einen Krieg beginnt oder der,welcher auf diesen Krieg antwortet?Diese Antwort überlasse ich Ihrem Intellekt.

Um das schnöde Geld dürfte es dem Putin nicht zu tun sein

Gelegentlich tauchen in der hiesigen Lizenzpresse Anschuldigungen auf, wonach der russische Herrscher gar nicht – wie er selbst immer behauptet – arm wie eine Kirchenmaus sei, sondern ein riesiges Privatvermögen zusammengerafft habe. Dies mag nun zutreffend sein oder auch nicht, dennoch dürfte es Putin nicht um das schnöde Geld, sondern um die liebe Macht zu tun sein. Andernfalls hätte er sich in seinen ersten beiden Amtszeiten die Taschen vollgestopft und sich - wie sein Vorgänger von ihm - Straffreiheit zusichern lassen und hätte niemals nicht sich die VS-amerikanischen Banken und Konzerne zu Feinden gemacht. Geht es Putin aber um die Macht, so gilt von ihm, was Friedrich der Große über die Herrscher gesagt hat: „Denn ist er klug, wird er nur dem Staatsinteresse folgen, das auch das seine ist.“ Ob Putin im staatsmännischen Sinne klug ist, vermag ich zwar nicht zu sagen, aber bedenkt man die Zustände und Stellung Rußlands in der Welt vor ihm, so deutet viel daraufhin, daß er es ist.

Die Leitungen aus Russland gehen in die west Ukraine

@Hugomauser__Russland liefert Gas an das Separatistengebiet, fordert aber das Geld von Kiew,_

Sie haben etwas falsch verstanden.

Die Russen liefern an Kiev und haben auch mit denen den Sondervertrag den Kiev bezahlen muss.Wie ist es dann möglich,wenn ihre Geschichte auch nur annähern wahr wäre, das Kiev die Seperatisten Gebiete nicht beliefert(so wurde es hier gemeldet) und Russland das einfordert zusätzlich zur Rechnung des Gases!Also noch mal nachlesen bevor man falsches hier schreibt.

@ceterum

Diese Logik müssen Sie uns noch erklären. Die Rentenzahlungen wurden erst eingestellt,nachdem die Separatisten die Gelder der Rentner als kriegswichtige Unterstützung, teils in Überfällen auf die Sozialkassen, einkassiert hatten. Nachdem Neurussland ja nun ein "autonomes" Staatsgebilde ist, wüsste ich nicht weshalb der ukrainische Staat die Renten für ein anderes Land bezahlen sollte.

Vielmehr müssten die Ökonomen dieser hochqualifizierten Politavantgarde aus dem Donbass in Verhandlungen mit der Ukraine treten. Die Rentenkasse könnte dann feierlich an die "Befreier" aus Russland übergeben werden. Könnte...

Vielmehr wird die Ukraine wahrscheinlich weiterhin von Putin für alles Mögliche außerhalb der ukrainischen Einflußsphäre finanziell in Haftung genommen...

@Jurgen Cochem

"Die kiewer Regierung erlaubt keine Autonomie, deshalb muss erst weiter zahlen."

Kostenfreie Lieferung von Gas, Strom und Wasser? Das muss ich mal auch von Berlin einfordern. Scheint ja in anderen Ländern auch üblich zu sein.

Forderungen sind die eine Sache - eine realitätsnahe Umsetzung jedoch eine andere. Natürlich soll den Menschen in der Ostukraine geholfen werden. Aber: Die Separatisten lassen bestimmt keine Gas-, Strom- oder Wasserzählerableser durch. Welcher Staat kann es sich denn erlauben, Großstädte kostenlos zu versorgen? Ach ja, man könnte die Soldaten entlassen und keine Waffen mehr bestellen. Die Separatisten würde das sicher freuen und sie würden sich mit weiteren Landeinnahmen bedanken.

Ich frage mich manchmal, ob ich nicht zu fern von der Realität lebe und alles zu kompliziert sehe. Scheint doch alles ganz einfach zu sein.

13:19 von Hugomauser - @Didi

"Wenn also Ihre Gleichung - wer nicht bezahlt, bekommt auch nichts- richtig ist, dann sollte das Separatistengebiet ja wohl auch kein Gas erhalten, oder?"
-
Und es wird dann wohl kein Gas von Russland an die Ukraine geben, oder?!
-
Europa steht hinter der westlich orientierten Rest-Ukraine und weil Kiew alles dafür tut, steht Russland zunehmend, hinter der Ostukraine!
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Europa bezahlt das Gas für sich und wenn der Freund Ukraine nicht bezahlen will, zapft er dem Freund Europa Gas ab!
-
So sind diese Freunde, ist aber nicht meine Vorstellung von Freundschaft!

Gasrechnungen und sonstige Rechnungen

Poroschenko und sonstige Regierungsmitglieder der Ukraine sollten da, wo es nicht nötig ist weniger auf Konfrontation gehen. Die Rechnung zahlen die Menschen auf beide Seiten, sie sterben, sie werden verwundet, sie leiden. Poroschenko und seine Milliardärsfreunde, mit ihre Privatarmeen, sollten versuchen ihre Kriege um wirtschaftliche Interessen untereinander zu beenden. Es ist traurig, dass im 21.Jahrhundert wir solche Kriege mitfinanzieren müssen.

@14:06 von SEPP58

>>
Sie haben etwas falsch verstanden.
<<

Oder vielleicht Sie ?

Putin mischt sich mal wieder in die inneren Angelegenheiten souveräner Nachbarstaaten ein indem er der Ukraine vorschreiben will wie viel Gas sie in die von den Terroristen kontrollierten Gebiete liefern muss.
Wenn Putin den Gashahn zudrehen will muss er das halt machen. Das heißt natürlich dass die Menschen im Donbas dann genauso frieren werden wie alle anderen Menschen in der Ukraine. Putin könnte natürlich daher gehen und mit Kiew aushandeln dass er gegen eine Nutzungsgebühr für die Pipeline Gas in die Terroristengebiete liefern kann. Scheinbar sind die selbsternannten Könige im Donbas ja nicht in der Lage das Gebiet zu regieren. Will Putin da nicht helfen ?

Zu kurz gedacht ...

Betrachte ich den Gesamtzusammenhang, dann frage ich mich:

Überweisen die Separatisten Steuern und Abgaben (wie vor diesem Krieg) aus den besetzten Gebieten nach Kiew?

Können ukrainische Organisationen für die Versorgung der Bevölkerung das Separatistengebiet betreten und dort die staatlichen Strukturen aufrecht erhalten?

Zum einen soll Kiew diesen Teil des Landes so versorgen, als gäbe es dort keinen Krieg, zum anderen soll Kiew aber darauf verzichten, diese Gebiete auch zu kontrollieren. Das ist für mich reine Propaganda nach russischer Machart.

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