Ihre Meinung zu: Trauermarsch: Zehntausende nehmen Abschied von Nemzow

1. März 2015 - 15:33 Uhr

Sie schwenken Fahnen, halten Fotos des ermordeten Kreml-Kritikers Nemzow in die Höhe. In Moskau zeigen Zehntausende Menschen bei dem Gedenkmarsch ihre Trauer. Nemzow war Freitagnacht in der Nähe des Kreml erschossen worden.

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Kommentare

Soweit ich die russische Verhältnisse kenne

und ich kenne diese nicht schlecht war der Ermotdete keine Gefahr für Putin. Weniger gefährlicher als Herr Gysi für unsere Bundeskanzlerin. Die Opposition gibt es ja praktisch nur in Moskau im Rest Russlands kennt man diese Oppositionelle nur aus den Fernsehentalkschows und Nachrichten. Dass es eine Provokation war um Putin zu schaden kann ich wiederum sehr gut glauben. So eine Art "Charkiver Bombe".

Was jetzt...?

Man wird doch zwischen 10 000 und 70 000 unterscheiden koennen, oder nicht, Herr Lielschkies? Mit Ihrer Erfahrung!

"Zehntausende nehmen Abschied

"Zehntausende nehmen Abschied von Nemzow" - aus dem Bericht.

"Zehntausende"? Wohl ein Wunschdenken von Herrn Lielischkies.
Es sind höhsten 7 bis 9 Tausend. Bei ca. 12 Millionen Einwohner in Moskau ist es eine sehr geringe Zahl.
Die völlig übertriebenen Berichte über eine herausragende Position von Nemzow in der russischen Politik, ist eine typische Übertreibung der Medien.

Zaehlen leicht gemacht....

hab ich schon vor zig Jahren gelernt. Einen Schluesselplatz suchen, 10 Min. die Vorbeilaufenden zaehlen von ANFANG der Demonatration an(erkennbar an den vorangetragenen Grosschildern der Demonatranten) , dann warten bis das Ende vorbeigezogen ist und die Zeit mit den Gezaehlten in Beziehung setzen. WO IST DAS PROBLEM? Das gibt recht genau die Zahl der Demonatranten wieder.....wenn man will. Plus/minus 1000 max.

Spasibo

Danke, liebe Moskauer und Menschen aus den anderen Regionen der Russländischen Föderation, die Ihr heute in Trauer um Boris Nemzow zusammengekommen seid. Ihr zeigt, dass es auch anders geht in Russland. Ihr setzt dem Hass, der Intoleranz, dem Zynismus und der Lüge, die schon zu einem Synonym für "Russland" geworden zu sein schienen, Eure Menschlichkeit, Euer Mitgefühl, Eure Wahrhaftigkeit und Euren Patriotismus entgegen. Da sdrawstwujet nadeshda - es lebe die Hoffnung, trotz allem!

Es muss ja was daran sein,das Putin auf breiteste

Unterstützung der russischen Bevölkerung trifft.
Das liegt auch an dem Umstand,wie ging es Russland zur Zeit der Sowjet Union,wie zu Zeiten Gobatschows und Jelzin?
Die Zwischenüberschrift,,Was ist aus Russland geworden" ist da wohl eher propangistisches Gehabe.
Sieht man schon daran,in den letzten 18 Monaten ist an Putinder RF lange vor den Vorgängen Krim, Ukraine hierzulande kein gutes Haar gelassen worden. Niemand wird es leugnen können.Jeder Stein wurde umgedreht.
2500 Unterstützer in St. Petersburg. Prima.
Ziemlich mickrig für eine so grosse Stadt.
Gespannt kann man nur sein, welche VT da wieder zusammengebastelt werden. Man sollte sich eher fragen,wem nützt ein solcher Mord?

Wem nutzt der Mord an Nemzow?

Welches Interesse solte Putin haben, den Regimekritiker Nemzow ermorden zu lassen, er der keineswegs großen Einfluß in Russland genoss. Jetzt wird er hier im Westen (nennt sich selbst Wertegemeinschaft) hoch gepusht, dabei war er bis jetzt eher ein Nobody. Wem also nutzt dieser Mord? Sehr wahrscheinlich dem maroden ukrainischen Staat, der militärisch total abgehalftert ist und dringend daher Militärhilfe der "Wertegemeinschaft" benötigt, um so überleben zu können. Es ist also gut möglich, dass der ukrainische Geheimdienst den Mord verübte, andere westl. Aspiranten sind für eine solche Tat allerdings auch vorstellbar, wenn auch erst an 2. Stelle. Auch die Putin-Feinde in Russland könnten für den Mord verantwortlich sein, auch das ist denkbar.

Zehntausende gedenken in Moskau des ermordeten Nemzow

Auffällig viele russische Fahnen wurden beim Trauermarsch für Nemzow geschwenkt als Zeichen dafür, dass sich die in der Minderheit befindliche Opposition nicht -wie von den Kremltreuen gebrandmarkt- als "Vaterlandsverräter" verstehen, sondern als Bürger mit anderer Sicht auf das Land und die Zukunft.

Kurz vor seiner Ermordung äußerte sich Nemzow im Radio:"Der gewichtigste Grund der Krise ist, dass Putin eine sinnlos aggressive, für das Land und für viele Bürger tödliche Politik des Krieges begonnen hat" und: Die Anwesenheit russischer Truppen im Donbass nannte er "bewiesen": Der Kreml bestreitet das. Im selben Radiointerview sagte der danach Ermordete, dass die Macht in Putins Händen zur "totalen Katastrophe" führt.

Wer Nemzow erschoss, ist auf qualitativ schlechten und den Täter wohl absichtsvoll verdeckenden Videoaufnahmen nicht erkennbar. Dafür streut der Kreml Desinformationen über mögliche Täter: Islamisten, Oppositionelle oder Ukrainer. Theorien sollen die Wahrheit verdecken.

Soweit ich die russischen Verhältnisse kenne

und ich kenne diese auch nicht schlecht, reiht sich dieser Mord in eine ganze Reihe nicht aufgeklärter Morde an JournalistInnen und Polikern in Putins Russland ein. Während der Post-Stalin-Ära wurden in der Sowjetunion dem Regime unbequeme Zeitgenossen in die Psychatrie gesteckt und in die Verbannung geschickt. In der Ära Putin werden diese auf offener Straße umgebracht.

Beweise

Die Anwesenheit russischer Truppen im Donbass nannte er "bewiesen".

Aha, waren seine Beweise genauso stichhaltig wie die der USA? Oder meinte er, wir müssen erst Beweise herbeischaffen, indem Russland provoziert durch amerikanische Waffenlieferungen (Aussage Clappert) ?

Allein die einseitige Schuldzuweisung der Ukraine Krise, zeigt ganz genau welche Denkmuster da zu schaffen waren:

Anstatt wie ein erwachsener Mensch zu erkennen, dass eine Krise mehrere Komponenten hat ( gewaltsamer Putsch in Kiev und Krim-Sezission) um somit anzufangen konstruktive Vorschläge ausarbeiten um der Krise Herr zu werden, wird einfach nur Dreck in die eine Seite geschmissen um den Konflikt noch weiter anzuheizen.

Bei allem Respekt, es ist tragisch dass ein Menschenleben auf solche kaltblütige Weise beendet wurde.
Aber eins sollte man nicht außer Acht lassen:
Seine Popularität bei der Bevölkerung war minimal. Bei der letzten Bürgermeisterwahl in seiner Heimatstadt Sotchi kam er auf nur 14%.

So sieht es aus, wenn man

So sieht es aus, wenn man gegen Putins was sagt. Leider ist Russland nicht Europa, dass man unbestraft seine Meinung äußern darf. Wenn man sich in Russland heute für Frieden einsetzt, wird einfach eliminiert.
Kann schon sein, Putin hat selber damit nicht zu tun, allerdings, Putin wird aber auch nichts unternehmen, um die Tat aufzuklären. Es soll einfach eine Signalwirkung aussenden, man sollte aufpassen, wie man Äußert.
Heute sind zehntausende auf die Straßen Moskaus gegangen, allerdings, kein staatsgelengter Aufmarsch wie der vorherige gegen die Ukraine.
Wünsche Russen viel Glück und hoffe, ihr Kampf für Frieden und Demokratie wird jetzt nicht aufhören.

Wir werden sehen, wie dieser

Wir werden sehen, wie dieser Mordanschlag vom Westen benutzt wird.
Jedenfalls kann man wieder die Frage stellen, "wem nützt es?". Sicher nicht Präsident Putin.

Zweierlei Mass

Vom Gesichtspunkt der Marschierenden sind Trauer und Unmut verständlich, denn natürlich gibt es Unrecht in Russland. Doch die Art, wie die westliche Berichterstattung das ausschlachtet, ist nicht gerechtfertigt. Im Moment weiß keiner, wer wirklich für den erschütternden Mordanschlag verantwortlich ist. Von den Anklagen im letzten Interview von Nemzow auf einen Auftrag von Putin zu setzen, ist mehr als böswillig. Von einem gewissen Gesichtspunkt aus kann man alle Machteliten der Welt als mafios bezeichnen. Als Mitregent unter Jelzin war Nemzow wohl selber nicht frei davon. Seine Verbindung zur Ukraine macht ihn verdächtig, gezielte Interessen für den Westen und gegen die russische Regierung zu haben. Seine Opposition basiert auf 4% Wählerstimmen, das wird in der Ukraine bei den Rechtsextremen immer als völlig irrelevant angesehen, hier aber nicht. Wieder zeigt sich, dass offenbar mit zweierlei Mass gemessen wird.

Was jetzt Herr Putin

Kann man sich vorstellen, dass ein Regimekritiker wie Nemzow unbehelligt vom KGB am Vorabend einer Großdemonstration gegen Putin mitten in Moskau spazierengehen kann? Da wird von Putin's Seite behauptet, dass es Faschisten aus Kiew waren - Hallo, Herr Putin, Sie wissen also nicht, wer so in Ihr Land reist? Wem wollen Sie das denn weismachen? Oder es waren Rechtsradikale aus Rußland? Herr Putin, wie sicher ist denn Land? Kann man sich sicher in Moskau fühlen? Wollen Sie allen Ernstes behaupten, Ihr Geheimdienst habe nicht alles im Griff? Na dann ist es ja gut: Das läßt auf bessere Zeiten ohne Sie hoffen!

14:51 von Agent lemon

"Man wird doch zwischen 10 000 und 70 000 unterscheiden koennen, oder nicht, Herr Lielschkies? Mit Ihrer Erfahrung!"

Ähnlich dachte ich beim Lesen auch. Es wird wohl ein Mittelwert sein, also ca. 30.000 Russen, die da demonstrieren. Beeindruckend ist das nun wirklich nicht gerade...

Nemzow ein Opfer, von wem?

Als ob Dienste und Medien Hand in Hand arbeiten.
Da wird ein "Oppositioneller" Interviewt im Dezember, da dieser Mann an sich unwichtig ist, verschwinden die Bänder im Schubfach.
Keine 3 Monate später wurde er Opfer einer Gewalttat, nun haben die Medien Ihren Aufreißer zuz Gunsten der kalten Krieger.
Irgendwie ist die Handschrift des Ukr. und der Us Helfer bei MaidanSniper, (vlt.Odessa) Mh17, und Neme. erkennbar geworden.
Die Vorgehensweise und Zusammenarbeit mit der Propagandistischen Presse, das lancieren von Meldungen um den kalten Krieg zu forcieren, trägt eine dumbe aber gefährliche Handschrift.

Zehntausende trauern um Boris Nemzow

Nemzows Tod hat die Massen wach gerüttelt und er beweist, dass es auch in Russland noch eine starke Opposition gibt. Auf Transparenten war zu lesen, wie "Er starb für die Zukunft Russlands" oder "Er kämpfte für ein freies Russland".

Liebe Tagesschau

Bringen Sie doch mal ein bisschen Tiefe in den Anschlag rein so wie Schweizer Medien auch machen, nicht sofort wieder Putin wird langsam langweilig.
Wie alt war nochmal die Freundin von Nemzow, 23.
Die Eltern von Ihr waren gegen die Beziehung der EX-Freund war auch nicht begeistert.
Also wenn Spekuliert dann bitte nach allen Seiten. Bitte

N-TV sagt ... Putin-Versteher

Mein Gott, ich wollte mich nicht hier anmelden, aber was hier wieder geschrieben wird ...

Man darf sich heute keine eigene Meinung mehr bilden ... N-TV sagt ... lol ... meine Mama sagt ... lol ... ach ja und ich kann auch kein english ... deswegen kann ich mich in der internationalen Presse auch nicht informieren ... lol

Man ist entweder dafür oder dagegen ... ??? Gleich mal Grüße hinterlassen, falls Leute etwa Putinversteher sind. Das erinnert mich an deutsche Geschichte.

Und solche Leute kritisieren dann das System Russland???

In Spanien gingen 1,8 Mio Katalanen auf die Straße ... von 7 Mio.

Zählen von Demonstranten ... wurde hier ja schon gesagt ... ist sehr einfach ... aber es wäre ja auch immer schlimm, wenn man im westlichen Mainstream normal, gut recherchiert und neutral berichtet.

Den Täter kennen wir nicht.

Den Täter kennen wir nicht. Den auftraggeber kennen wir auch nicht. Wir kennen aber den Verlierer, das russische Volk.
Aber:
Russland hat einen Harley Davidson fahrenden Düdenjägerpiloten als Präsidenten. Er kümmert sich persönlich um die Einhaltung der Preise in Apotheken, taucht erfolgreich nach Amphoren, prüft persönlich Skipisten und Sprungschanzen auf ihre Tauglichkeit, verhindert unmöglich hohe Preissteigerungen bei Wodka und hat jetzt persönlich die aufklärung eines Mordes angeordnet. Wie gut dass Russland Putin hat.
Fragen wir doch ihn, er wird die Anzahl der Trauernden exakt wissen.

Es waren ca. 16.500 Menschen, nicht viel.

Nemzov war kein ernst genommener Gegner von Putin. Putin hatte keinen Grund ihn zu töten, und das noch im Zentrum von Moskau. So ein Blödsinn. "Die Behörden prüfen verschiedene Motive für die Tat. Der Sprecher des Ermittlungskomitees, Wladimir Markin, mutmaßte, dass der Mord einen provokativen Charakter haben könnte, um die innenpolitische Situation in Russland zu destabilisieren. Präsident Wladimir Putin verurteilte den Mord als "gemeinen und zynisch" und versprach, die Ermittlungen persönlich zu kontrollieren."

http://de.sputniknews.com/panorama/20150301/301314949.html

Oppositionsführer, Kremlkritiker, Korruptionsbekämpfung ?

Die Partei des sogenannten "Oppositionsführers" hatte bei den Parlamentswahlen 2011 ein sagenhaftes Wahlergebnis von 0,6 % erreicht. (Siehe Wikipedia) im Vergleich z.B. zu den Kommunisten mit 19% . Damit liegen sie ungefähr auf Höhe der Partei Bibeltreuer Christen in Deutschland. Es wär mir neu das so eine Partei in den deutschen Medien jemals als Opposion bezeichnet würde.
Darüber hinaus ist die durchschnittliche Lebenserwartung der Russen unter der Partei Putins und seit Ende Nemoz Regierungbeteiligung um ca. 5 Jahre (!) gestiegen. Zu Zeiten von Nemoz verlor Russland jedes Jahr ungefähr 0,5% seiner Bevölkerung (ohne Auswanderung), d.h. ca. eine Million Menschen pro Jahr (!). Solche "Ergebnisse" schaffen andere Länder nur in Kriegszeiten. Mittlerweile steigt die Bevölkerungsanzahl in Russland wieder und die Einkommen haben sich verdreifacht.

Fakt ist, für Nemoz interessiert sich abseits der westlichen Medien in Russland praktisch niemand und dafür gibt es genug Gründe

Mord an der Opposition...

hat in Russland lange Tradition. Schon die Zaren begannen damit ihnen unliebsame Zeitgenossen zu verbannen oder umzubringen. Nach der Revolution machten es die Kommunisten nicht besser, auch Lenin und Stalin "trennten" sich von Kritikern.
Das es nach der kurzen Zeit der Freiheit nun schon wieder soweit ist, zeigt wie wenig sich Demokratie und Rechtsstaatlichkeit durchgesetzt hat.
Ich wünsche den Bewohnern von Russland endlich die Freiheit auch ihre Meinung frei und ohne Angst äussern zu dürfen.
Die Zehntausend Trauerdemonstranten sind ein kleiner Hoffnungsschimmer am Horizont.

@ hkl001

Diesen Mord können etliche Leute begangen haben. Nemzow hat sich auch unter den Geschäftsleuten viele Feinde gemacht. Es geht hier um Geld und Macht. Neben Putin gibt es einen Kampf der Oligarchen (russische und ukranische), welche ihre Geschäfte nicht mit vorwiegend amerikanischen Heuschrecken teilen wollen.

Nur so ...

... am Rande, weil so viele Zitate von Nemzow kommen/ausgegraben werden.
Er sagte auch, das die Mehrheit der Krimbewohner den Anschluss an Russland wollen/wollten - was ja angeblich auch eine putinsche Lüge ist.
Wie gesagt, nur so am Rande ...

Ja diese Oligarchen

Die Frage hier müsste doch eigendlich heißen:Wer kannte diesen Menschen vor seiner ERmordung.Wenige wenn wir ehrlich sind.
Und wo und mit was hat er sein Geld gemacht.Richtig unter Jelzin.Und dieser hat ja alles so weit er konnte verscherbelt für sein Laster.
Und jetzt wird dieser Mensch als Kritiker hin gestellt?Nur weil Putin den ganzen treiben ein Ende setzte.Nicht mehr und nicht weniger.
Aber Neutral wird ja schon lange nicht mehr berichtet.
Und wenn man hier dagegen schreibt ist man auch weg vom Fenster.

15:24 von Izmi

... also ca. 30.000 Russen, die da demonstrieren. Beeindruckend ist das nun wirklich nicht gerade...

Bei der "Pro-Putin-Demo" vor ca 2 Wochen waren es laut zeit.de ca. 35.000Menschen. Ich gehe aber davon aus, dass dies deutlich überzeugender für sie war!?

Demonstranten aufpassen!

Ich hoffe bei dem Gedenkmarsch wird keiner versehentlich verhaftet, weil er als Putin-Gegner gesehen wird.

Außerdem hoffe ich, dass die Russen noch andere Informationsquellen haben, da diese freier kommentieren.

14:57 von alex66

Ein bisschen Verständnis sollten sie für Herrn Lieschkies,was die Teilnehmerzahl betrifft, schon mal aufbringen.
Schliesslich berichtet er für den Öffentlich rechtlichen Rundfunk.

Präsident Putin hat genau so

Präsident Putin hat genau so eine Situation bereits 2012 in einer Fernsehsendung vorausgesagt. Leider wird das hier nicht erwähnt. Der Westen zieht alle Register um Russland zu destabilisieren. Man sollte mal das große Schachspiel lesen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Die_einzige_Weltmacht:_Amerikas_Strategie_d...
Aber die Putingegner sind leider wohl nicht in der Lage, solche Dinge zu erfassen. JFK sprach von einer monumentalen Verschwörung, er wusste wovon er sprach.

Erst mal die Ermittler ihre Arbeit machen lassen

Vielleicht könnte man auch einmal würdigend zur Kenntnis nehmen, dass die Kundgebung nach der Ermordung Nemzows kurzfristig ins Stadtzentrum verlegt wurde, um den Demonstranten zu ermöglichen an der Stelle des Attentats vorüberzuziehen.
.
Vielleicht könnte man ebenfalls mal darauf hinweisen, dass selbst bei einer raschen Aufklärung der Schaden für das Ansehen Russlands weit größer ist als die Beudung dieses Mordopfers selbst.
.
Vielleicht könnten Medien auch mal die Ermittlungen Abwarten, bevor sie sich ihrem Lieblingssport des direkten und idirekten Putin-bashings widmen.
.
Dass die Ermttlungen ernsthaft geführt werden zeigen u.a. die Unterstützungsanfragen des FSB bei seinen westlichen Kollegen. Auch ist es ein seriösitäts Hinweis, dass nicht wie bei 9/11 gleich irgendwelche Pässe (z.B. Checheischer Terroristen) den Ermittlern in den Schoß gefallen sind. Es waren Profis und es wird wirklich schwer werden.

Wem nutzt der Mord an Nemzow?

Diese Frage wurde hier schon des öfteren gestellt. Laut russischen Medien ermittelt die Staatsanwaltschaft in mehrere Richtungen:
1) Kräfte die Russland destabilisieren möchten.
2) Ukrainische Hintermänner.
3) Islamistische Kräfte.
4) Täter im wirtschaftlichem und persönlichem Umfeld.
Die Frage, die ich mir Stelle: Wem nutzen diese Ermittlungen?
Mit 1) kann man die Bevölkerung prima motivieren, die Probleme durch Sanktionen des Westens zu ertragen.
2) kann Ermittlungen auf Ukrainischem Staatsgebiet erfordern.
Im Hinblick auf sie Lage in Tschetschenien ist 3) bestimmt kein Nachteil und 4) kann bei dem nächsten Problem mit einem Oligarchen von Vorteil sein.
Für mich erklärt sich damit auch, warum der Trauerzug erlaubt wurde.
Selbstverständlich hat Putin nichts mit dem Mord zu tuen, aber nutzen kann er diesen sehr wohl. Insoweit kann er dem Mörder dankbar sein.

wer war denn dieser Nemzow?

Dieser Mann war ein Mietling des Westens (nennt sich Wertegemeinschaft) und als solcher ganz gewiß auch nicht der NATO-Osterweiterung abgeneigt. Den Ukraine-Krieg sah er recht einseitig und durchaus verzerrt als das Werk Putins an, dabei die Ereignisse und Ergebnisse des Maidans geflissentlich übersehend. Aß er das Brot des Westens und sang daher dessen Lied? Das ist zumindest nicht ganz auszuschließen. Was jedenfalls feststeht, dass er der nützliche "Idiot" und Gefolgsmann der sogenannten Wertestaaten war.
Folgen ihm zum Trauermarsch gar 70000 Anhänger? Das ist mehr als anzuzweifeln, denn Nemzow war keineswegs so beliebt, wie die hiesigen Medien es uns glaubhaft machen wollen.

Lebenserwartung

Es stimmt. Die durchschnittliche Lebenserwartung für russische Männer beträgt 64 Jahre. Welche Erungenschaft, dass dadurch in Russland ein Frauenüberschuß von 10 Millionen Frauen erreicht wird.

Claudia Bauer meint ....

ich finde den Medienhype um den bedeutugslosen Opositionspolitiker Nemzow völlig überzogen und unangemessen.
Aber das ist eben der neue "qualitätsjournalismus" in Deutschland.
Er war erwiesenermaßen ein korupter Oligarch, der unter Jelzin wie auch immer, ein großes Vermögen angehäuft hatte. Er führte einen dekadenten Lebsstiel , völlig abgehoben vom russischem Volk, das ihn bei der letzten Wahl mit gerade einmal 1% der Stimmen abgestraft hat.

Einen Vorwurf muss ich der

Einen Vorwurf muss ich der russischen Regierung machen.
Ihr Versagen, die Aktion nicht verhindert zu haben. Wenn man schon erahnte, ein "False Flag" wird passieren, warum hat der FSB und die Polizei die möglichen "Kandidaten", die als Märtyrer geeignet sind, nicht beschützt?
Egal ob dann der andere Vorwurf entstanden wäre, man überwacht die Opposition. Offensichtlich stand Boris Nemzow nicht unter ständiger Beobachtung, was wieder der Behauptung widerspricht, die sogenannte Opposition wird in Russland unterdrückt.

"Ein Mafiastaat mit Putin an der Spitze" - gute Berichte ARD

"Wenn Journalisten verprügelt werden, die über die Beerdigungen von russischen Soldaten berichten, die im Krieg in der Ukraine gefallen sind, heißt das: Nehmt Euch in Acht. Wenn 40.000 Menschen in Moskau auf die Straße gehen oder geschickt werden, um gegen den Maidan in Kiew zu demonstrieren, wird man einfach den Verdacht nicht los, die Bilder, die Plakate sind vor allem an die Russen adressiert: Wagt es bloß nicht, auch so einen Maidan zu veranstalten. Nehmt Euch in Acht.

Die Stimmung in Russland hat sich verändert: Die früheren Brüder aus der Ukraine werden als Faschisten verunglimpft. Andersdenkende werden diffamiert, offen wird gegen westliche Demokratien gehetzt, gegen das "schwule" Europa, gegen den Liberalismus."
.
.
.
Ein toller Beitrag und auch ein deutlicher Hinweis und eine deutliche Warnung vor allen, die Putin auch hier unterstützen.

Der Westen besteht nicht nur aus Schwulen und Faschisten, aber eben jene Propaganda ist Faschismus in Perfektion.

Nehmt euch in acht!

kehrt doch mal vor der eigenen Tür!

Nur 16K Teilnehmer in einer 10 Mio. Metropole?! Das ist nicht viel und zeigt im Grunde sehr gut, dass die Anti-russische Politik des Westens der Entwicklung einer eigenständigen Opposition hinderlicher war, alles, was der Kreml diesbezüglich jemals hätte unternehmen können.
.
Und genau darüber sollte man einmal nachdenken!
.
Äußere Einmischung in die innergesellschaftlichen Entwicklungen und die Vereinnahmung der Opposition für die Interessen des Westens untergraben jeden wirklichen Entwicklungsprozess von Demokratie und Opposition.
Sie vergiften den Keim demokratischen Widerspruchs und blockieren gesellschaftliche Entwicklungen. Dies geschieht m.E. im hohen Maße absichtsvoll und dient der eigenen westlichen Feindbildkonstruktion. Dabei versäumt es die "westliche Demokratie" längst selbst den eigenen wachsenden gesellschaftlichen Widerssprüchen intellektuel oder poltisch gerecht zu werden.
.
Statt Putin zu demonisieren wäre es an der Zeit die eigenen Regierungen zu kritisieren.

Verhältnisse in Russland unter W. Putin

Betrachtet man W. Putins innenpolitisches Verhalten, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass er Druck ausübt. Hier einige Beispiele:
- Gesetze wurden geändert, um eigenes Vorgehen zu legitimieren, andernfalls wäre W. Putin heute nicht in 3. Amtszeit Präsident.
- Politische Gegner werden systematisch verfolgt und kaltgestellt, notfalls mit Hilfe der Justiz, s. M. Chodorkowski.
- Demonstrationen werden durch eine Verschärfung der Gesetze zur Versammlungsfreiheit im Vorfeld verhindert.
- Die Presse wird zensiert.
Aus dem Grund bin ich nicht sicher, ob W. Putins Russland ein Rechtsstaat ist und er in vielem, was geschieht, nicht auch verwickelt ist. Zumindest hätte er die Autorität, vieles zu verhindern, was heute in Russland geschieht.

15:48 von hansske

"...'also ca. 30.000 Russen, die da demonstrieren. Beeindruckend ist das nun wirklich nicht gerade...'
Bei der 'Pro-Putin-Demo' vor ca 2 Wochen waren es laut zeit.de ca. 35.000Menschen. Ich gehe aber davon aus, dass dies deutlich überzeugender für sie war!?"

Die Demo heute sollte mich davon überzeugen, dass die Russen Putin nicht wollen (grob gesagt). Wovon sollte mich die von Ihnen erwähnte überzeugen?
Das sie ihn doch wollen? Sie haben ihn...

Mord an Nemzow

Zur Definition des Begriffes" Faschismus" nach Wikipedia.:
........... Ab den 1920er Jahren wurde der Begriff für alle extrem nationalistischen, nach dem Führerprinzip organisierten antiliberalen und antimarxistischen ( also kapitalistischen ) Bewegungen, Ideologien oder Herrschaftsysteme verwendet, die seit dem Ersten Weltkrieg die parlamentarischen Demokratien abzulösen suchten.......…. Solchen nationalistischen , diktatorischen Regimen, das zeigt die Geschichte, ist eine Annektierung von Territorien anderer Länder und Angriffskriege gegen vermeintliche schwächere Nachbarn eigen.
Die Definition des Begriffs "Lupenreiner Demokrat" habe ich bei Wikipedia nicht gefunden.

15:24, Izmi

>>14:51 von Agent lemon
"Man wird doch zwischen 10 000 und 70 000 unterscheiden koennen, oder nicht, Herr Lielschkies? Mit Ihrer Erfahrung!"

Ähnlich dachte ich beim Lesen auch. Es wird wohl ein Mittelwert sein, also ca. 30.000 Russen, die da demonstrieren. Beeindruckend ist das nun wirklich nicht gerade...<<

Aber die Antimaidandemo war voll beeindruckend, nicht wahr?

Ich muss bei Ihren Kommentaren immer an die DKP seligen Angedenkens denken....

Was die Zahlen angeht, so gibt es für jede deutsche Demo ähnlich unterschiedliche, je nachdem ob man den Veranstaltern oder der Polizei Glauben schenkt.

Normalität also.

@ EMS

ich denke mal, die Oligarchen schaden dem russischen Volk mehr, als Putin.
@ Claudia Bauer
Bin ganz Ihrer Meinung.

Für viele, der werten

Für viele, der werten Foristen, ist der Mörder schon gefunden!
Wenn Sie allerdings Russland kennen würden, was ich den meisten hier abspreche, würden sie auch zu anderen Schlüssen kommen.
Eine weitaus größere Gefahr war der Ermordete für die rechten Nationalisten, zu denen ich Putin allerdings nicht zähle.
Und wie hier immer behauptet wird, das jegliche Form der Opposition bekämpft wird in Russland, kann ich so auch nicht stehen lassen, weil es nicht so ist.
Eine Frau Merkel lässt sich auch vorher die Fragen zeigen, in einer kritischen Fersehsendung, und streicht unliebsame ebenfalls!
Es war ein feiger hinterlistiger Mord, das ist ein Fakt! Aber man sollte schon Objektiv bleiben, bis der Mörder gefunden ist, und die Hintergründe geklärt sind.

@15:54 von propagandafeind

Viele Anliegen wie der Gedenkmarsch am Attentats-Ort sollten auch in Russland selbstverständlich ein. Dafür braucht sich keiner bedanken.

Ich bin gegen Propaganda und Pauschalkritik gegen unsere Medien, da wir Pressefreiheiten haben, die es in anderen Ländern nicht gibt. Teilweise gibt es Verfolgungen, Verhaftungen und schlimmeres.

Die Putin-Kritik und das Einmischen in Russland ist erforderlich, da Rechtsstaatlichkeit uns allen Sicherheit verschafft. Auch aus dem Grund, dass Russland Atomwaffen hat, dürfen wir nicht wegschauen.

Trauermarsch Nemzow stärker als "Friedenswinter"

Mehrere Zehntausend sind nun in Moslau unterwegs. Und dies obwohl Kritik an Putin öffentlich zu zeigen nicht ungefährlich ist, wie der Justizskandal um Pussy Riot ebenso gezeigt hatte wie die Morde an Anna Politkowskaja und Alexander Liwinenko. In Moskau ist Demokratie in Gefahr? Zehntausende gehen auf die Straße! Eine Ost-West-Eskalation wegen des Donbass droht? Am 13.12.14 brachte der "Friedenswinter" in mehreren deutschen Städten weniger als 7500 Leute auf die Straße. Und dies wird nicht als Erbärmlichkeit beklagt, sondern als Auftakt zu Mehr gepriesen. Es könnte aber auch ein Abgesang sein - In den 80ern hatte die Friedensbewegung in Westdeutschland noch Viertelmillionen Menschen mobilisiert, mal mehrere davon an einem Ort, mal mehrmals hintereinander. In Ostdeutschland, wo demonstrieren weit gefährlicher war, kamen immerhin Zehntausende zusammen. Wer gegen die Kriegsgefahr mobilisieren will, braucht dringend eine zündende, mobilisierende Idee. Oder doch eine(n) Ermordete(n)?

@Mr. Spock

"Selbstverständlich hat Putin nichts mit dem Mord zu tuen..."

Das ist Ihre persönliche Meinung, die aber, um Ihren Nicknamegeber zu zitieren, "nicht logisch" ist.

Vielmehr ist Ihren Ausführungen sehr deutlich zu entnehmen, dass die russische Staatsanwaltschaft drei Möglichkeiten geflissentlich nicht verfolgt:

5) Kräfte im russischen Staatsapparat und/oder Militär, die die Anschuldigungen Nemzows fürchteten oder verhindern wollten
6) Russische Nationalisten, die die aufgeheizte Stimmung durch die russischen Staatsmedien mit "Volksverrätern" aufgegriffen haben (da gäbe es auch genug Profis)
7) Ukrainische Separatisten, die durch Nemzows Recherchen ihre Unterstützung im russische/ukrainisch-ukrainischen Bürgerkrieg gefährdet sahen.

In allen diesen Fällen bleibt ein Aufklärungswillen des russischen Regimes fraglich.

Putin steckt nicht dahinter

Gerade in der augenblicklichen Situation würde Putin so etwas ganz sicher nicht lancieren.
Er ist bemüht, sein Ansehen nach außen einigermaßen wieder aufzuarbeiten - ihm wäre sonnenklar, dass so etwas zunächst auf ihn zurückfallen würde.
Und wie wir sehen, wird er ja auch schon mehr oder weniger als Schuldiger gehandelt.
Dabei hätte jemand anderes genau aus diesem Grund sehr viel mehr davon - zum Beispiel die USA.
Für die CIA wäre solch ein Anschlag eine der leichtesten Übungen.

Ist irgendwie bekannt. Kaum

Ist irgendwie bekannt. Kaum ist der Mord geschehen wissen westliche Medien und Politiker bereits wer dahinter steckt. Vielleicht wurde ja Putins Ausweis auf der Brücke gefunden. Nun wird ein in Deutschland völlig unbekannter Oligarch, Politiker und sogenannter Widerständler zur Ikone aufgesattelt. Viele Leute stellen sich die Frage, wem soll das Vorteile bringen? Genau so fragen sich Leute, ob unsere Medien wirklich so naiv sind und glauben, Putin würde einen unbedeutenden sogenannten Kremel-Gegener mitten in Moskauf öffentlich hinrichten lassen.
Seit einem Jahr gibt es nicht eine positive Meldung mehr aus Russland. Nur Hetze und Entstellungen.
Muss man sich etwas dabei denken? Von Bildungsauftrag und unabhängiger Berichterstattung keine Spur.
Immer öfter stellt man sich die Frage, ob ein Fernseher in der heutigen Zeit überhaupt noch angebracht ist. Ebenso Zeitungen die allenfalls noch ihre Bedeutung als Anzündhilfe im Kamin finden. Man kommt sich vor wie im Irrenhaus.

Indem Sie einfach geschrieben hätten: "der Kerl hat doch den Tod verdient". Oder habe ich Ihren Text falsch verstanden?

Ciu bono ?

An den gesellschaftlichen Verhältnissen in
Rußland ist vieles zu kritisieren. Es an diesem
Mord festzumachen ist sehr schlicht. In anderen Ländern ist schonmal der Präsident
auf offener Straße erschossen worden. Ver-
meintliche Propagandavorteile wollen einige
herausschlagen. Am primitivsten Poro-
schenko : Nemzov habe eindeutige Hinweise
auf den Einsatz regulärer russischer Truppen
gehabt. Die hat er nun mit ins Grab genommen. Er will jetzt alle Erkenntnisse
über eine kaputte ukrainische Armee wieder
relativieren. Man ist nur der kompletten roten Armee unterlegen. Sehr durchsichtig.

09:09 von Dr. Peter Nölkel False Flag Operation

volle zustimmung! die massive mediale inszenierung und die offensichtliche putin-hetzjagd lassen, so wie die reaktionen auf mh17 und auf die kiew-morde, nur einen einzigen vernünftigen schluss zu. false flag ist ein ekelerregendes instrument von falschspielern. immer mehr menschen durchschauen dies. zum glück!

Fahnen

Was mich bei dem scheinbar sorgfältig inszenierten Spektakel mal interessieren würde, wer die ganzen Fahnen finanziert hat. Vorhin in einer anderen Einstellung bei Herrn Lilischkies konnte man das sehr gut sehen, das die Fahnen alle neu und baugleich mit dem Bändchen dran sind.

@Claudia Bauer um 16.08

Wie verbohrt und fanatisiert muss man sein, um einen gerade ermordeten Menschen derart in den Dreck zu ziehen! Nemzow wurde ermordet, weil er gegen Putin (auf den ihre Vorwürfe wie 'korrupter Oligarch', 'großes Vermögen wie auch immer angehäuft' und 'abgehoben vom russischen Volk') war. Ich an Ihrer Stelle würde mir Gedanken machen um die politische Kultur in einem Land, in dem missliebige Politiker einfach getötet werden anstatt über den Ermordeten auch noch herzuziehen. Sie sollten sich schämen!

15:26 von Theo Hundert Nemzow ein Opfer, von wem?

ein hervorragender beitrag! ich habe dem nichts hinzuzufügen.

@propagandafeind - Sie verwechseln antirussisch u. antiputin

Niemand im Westen hat etwas gegen Russland oder Russen. Es gibt Millionen Russen in Westeuropa, die sich normal verhalten.

ABER: Russlands Politik wird von 1 Männlein bestimmt. Und gegen den und dessen imperialistisch-faschistischem Auftreten haben WIR ALLE etwas.

@Helmut Baltrusch

"Zehntausende gedenken in Moskau des ermordeten Nemzow"
Originalzitat von Ihnen= "Theorien sollen die
Wahrheit verdecken"
--------------------------------------------------------------
Wie Sie doch recht haben.Dann warten Sie doch mal mit Fakten zu diesem Mord auf und nicht mit Ihren Theorien.Ich bin doch mal gespannt,ob Sie es mal fertig bringen für Ihre
Aussagen auch hieb und stichfeste Beweise zu bringen.Ich glaube aber,es bleibt nur bei der Theorie.

@Agent lemon , was jetzt

damit Kommentatoren wie Sie dann genüsslich sämtliche zirkulierende Zahlen zitieren und Einseitigkeit unterstellen können. Ihr Sarkasmus belegt, dass es Ihnen nicht um die vielfach geforderte neutrale, wahlweise objektive Berichterstattung geht, sondern um plumpes Medienbashing.

Hätte mehr Demonstranten erwartet

16000 offiziel, also 20000 bis allerhöchstens 30000. Ziemlich mickrig für "die Opposition", vor allem in einer 12Millionenstadt (+ Speckgürtel). Würden alle oppositionellen Russen hinter den Nemzov-Leuten stehen, hätten sie es schon geschafft die extrem schweren, aber nicht unmöglichen Hindernisse bei den Wahlen zu überwinden - haben sie aber nicht. Die Ultranationalisten und Kommunisten dagegen schon. Das zeigt nur dass das prowestliche Lager in Russland unbeliebt ist. Deswegen meine Bitte an die ARD: bitte berichtet differenzierter.

16:26, Mischa007

"Eine weitaus größere Gefahr war der Ermordete für die rechten Nationalisten, zu denen ich Putin allerdings nicht zähle."

Sie werden aber wohl nicht abstreiten wollen, dass selbige Putins Ukrainepolitik zu 100% unterstützen, oder?

15:49 von Sosiehtsaus News

Ich hoffe bei dem Gedenkmarsch wird keiner versehentlich verhaftet, weil er als Putin-Gegner gesehen wird.
Sie können davon ausgehen,solange da keine Steine oder Molotov Cocktails geschmissen werden, Polizisten angegriffen werden,wird da niemand verhaftet werden,oder die Personalien festgestellt werden. Sie können auch rufen, Putin ist ein Idiot,oder Faschist,es wird niemanden kümmern.
Ganz anders auf dem Maidan in Kiev.Wobei ein Elmar Brok in einer Phönix Sendung äusserst viel Verständnis dafür aufgebracht hat, das Polizisten mit Ketten, Baseballschlägern, Molotov Cocktails etc traktiert worden sind.

@alex66, Wir werden sehen, wie dieser

„Wir werden sehen, wie dieser Mordanschlag vom Westen benutzt wird.“

In diesem Forum wird er jedenfalls dazu benutzt, mit Unterstellungen Richtung Westen und der Ukraine um sich zu werfen. Im Übrigen ist es auch hierzulande (und anderswo) üblich, dass nach politisch motivierten Mordanschlägen u.a. darauf geschaut wird, in welchem gesellschaftlichen Klima die Tat stattfand. Die politisch Verantwortlichen sowie die Medien werden in der Folge für ihre Äußerungen zur Rechenschaft gezogen, es wird überprüft, welchen Anteil das soziale und gesellschaftliche Klima hatte. So. Und den Rest können Sie sich nun selbst in Bezug auf Russlands Politik und Medienlandschaft denken. Vielleicht geben Sie dazu einfach mal den Namen ‚Schirinowski‘ in die Suchmaschine ein.

Zu Post von Claudia Bauer ( Absolute Zustimmung!!!!)

Auf Tagesschau.de ist heute zu lesen:
>>„Vor allem seine Mutter mache sich große Sorgen um seine Sicherheit. "Immer wenn ich sie anrufe, fragt sie mich: 'Wann wirst du aufhören, Putin zu kritisieren? Er wird dich töten'." Auf die Frage, ob er um sein Leben fürchte, hatte Nemzow in dem Interview gesagt: "Ja, ein bisschen."“<<

Weshalb muß dieser Mord an Nemzow denn überhaupt aufgeklärt werden, wenn für unsere westliche Qualitätspresse und viele von ihr manipulierten Bürger doch der Mörder bereits feststeht. Einen anderen Schuldigen als Putin wird doch in den Medien und vielen Foristen überhaupt nicht akzeptiert.
Ich würde mich aber ehrlich freuen, wenn Ban und die westlichen Politiker, die jetzt eine rasche Aufklärung des Mordes an Nemzow von Rußland fordern, mit dem gleichen Nachdruck eine Aufklärung der Morde auf dem Maidan, in Odessa und bei dem Abschuß der MH17 von der Ukraine fordern würden!! Dies ist natürlich unmöglich, denn die Täter sind hier ja wahrscheinlich die Guten.

Nemzow, Nawalny, Pussy Riot...

immer dasselbe, in Russland kaum bekannt und schon gar nicht beliebt, aber im Westen Superstars. Es gibt schon eine nennenswert starke Opposition in Russland... aber die ist kommunistisch.

Egal wer für diese abscheuliche Tat verantwortlich ist, ich hoffe dass diese Verbrecher bestraft werden!

@16:11 von G. Meyer

"- Gesetze wurden geändert, um eigenes Vorgehen zu legitimieren, andernfalls wäre W. Putin heute nicht in 3. Amtszeit Präsident."

Falsch es gab auch vorher keine Begrenzung auf eine bestimmte Anzahl. Es muss nur nach 2 Amtszeiten an einer dran, danach kann man sich wieder bewerben. Selbst in den USA ist es eine freiwillige Begrenzung!

"- Politische Gegner werden systematisch verfolgt und kaltgestellt, notfalls mit Hilfe der Justiz, s. M. Chodorkowski."

Genau, der arme unschuldige Chodorkowski. Sie sollten sich mal damit befassen, WIE er sein Vermögen unter Jelzin erlangt hat!

"- Demonstrationen werden durch eine Verschärfung der Gesetze zur Versammlungsfreiheit im Vorfeld verhindert."

Das sollten Sie mal im Detail erklären.

"- Die Presse wird zensiert."

Ein Punkt der stimmt. Man ist damit in guter Gesellschaft mit der Ukraine.

16:24 von fathaland slim

"...Normalität also."
So würde ich die Demo auch sehen. Nichts Aufregendes, Weltbewegendes. Einige Moskauer trafen sich, um Nemzow ihr Beileid auszudrücken und dabei gleichzeitig ihre Gegnerschaft zu Putin. Das meinen Sie ja wohl auch. Nichts, was mich - wie schon gesagt - beeindruckt.

In Moskau gibt es

mehr Millionäre und Milliardäre als in New York. Der Unterschied ist jedoch dass die Moskauer "Steinreichen" sozusagen aus dem Nichts kommen. Keine Erben von Unternehmen etc. Zu zeiten Jelzins waren Morde unter Oligarchen alltäglich. Man sollte Nemzows Ermordung eher im Bereich der Russischen mafia sehen. Russland hat Probleme , fallende Rohstoffpreise, steigender US Dollar, riesige Unterschiede arm- reich. In Russland fehlt bislang noch ein Problem, politische Instabilität. Klar, dass jeder der irgendwie in das Bild passt, sofort "Kreml-Kritiker" ist auch wenn er politisch bedeutungslos ist.
Mit der russischen Mafia und den Oligarchen hat Putin eine weitaus grösseres Problem als mit diesem "Kreml-Kritiker". Er hatte in 3 Präsidentschaften genug Zeit diese Probleme anzugehen. Geschehen ist nichts. Keine Spur von der publikumswirksamen "harten Hand".

Kehrmaschine verdeckt Tat - Zufall??

"Eine Kehrmaschine verdeckt dann die Sicht [der Überwachungskamera] auf das Paar und den Mann. Wenig später ist zu sehen, wie der mutmaßliche Täter auf die Straße läuft..."

Das ist wieder einer dieser "Zufälle", die stutzig machen - und das, wo es in der Tatnacht nicht schneite! Eine Ansicht des mutmaßlichen Fluchtfahrzeug des/der Täter/s war bereits 20 Minuten nach den ersten Meldungen über die Tat auf Twitter zu sehen (Quelle: private Überwachungskamera). Trotzdem brauchte es über 12 Stunden um das Auto zu finden. Die Gegend um den Kreml ist eine der bestüberwachten Stellen der Welt. Dass es nach den Schüssen ganze zehn Minuten benötigte, bis die Polizei da war, ist ebenfalls verdächtig. Mit anderen Worten: Es stinkt!

Solange Putin an der Macht ist, wird dieser Fall - wie andere Morde an prominenten Kritikern in den letzten Jahren - definitiv nicht aufgeklärt werden. Für's Erste werden wir uns mit phantasievollen Verschwörungstheorien begnügen müssen.

Putin der Gute

Ich hatte mir immer vorgenommen, diesen Satz nie zu schreiben, aber ich kann nicht mehr anders. Es kann in Russland und der Ukraine passieren was will, immer sind in diesem Forum die immer gleichen Putin-Trolle sofort zur Stelle, um Ihre absurden Theorien über die Verschwörung des Westens, die Faschisten in der Ukraine, die gleichgeschaltete westliche Lügenpresse abzulassen.
Leute, es ist ein Mensch ermordet worden. Ihr faselt darüber, wie wenig Zustimmung der angeblich oder tatsächlich hatte und kopiert einfach die Lügen der russischen Propaganda. Und dann wird auf den bösen Westen eingeschlagen. Das ist derart unreflektiert schwarz-weiß, dass ich nur noch eins empfehlen kann:
Bitte ausreisen.
Bitte Asyl beantragen in Putins Hort der Demokratie und Meinungsfreiheit.
Flüchtet aus dem schlimmen Westen bevor die Euch hier auch noch an den Kragen wollen.

was heisst hier Kreml

es sind die Behörden, die untersuchen. Und die haben sogar Belohnung ausgesetzt.
Aber Sie haben natürlich schon ihren Täter, Putin. Nur bei Ihnen nimmt man es nicht mehr ernst

ein wirklich wichtiger Fakt?

Sehr schön finde ich, wie hier die Bedeutung der Meldung darauf reduziert wird, ob der ARD Berichterstatter die Teilnehmerzahl richtig geschätzt hat. Ist das nicht ziemlich egal und woher kommt die unglaubliche Gabe von der heimischen Coach die Zahl genauer schätzen zu können als der Berichterstatter vor Ort - beeindruckend! Nein, Putin nutzt der Mord wenig und er kommt für ihn zur Unzeit, das ist richtig. Genauso merkwürdig halte ich jedoch die unmittelbar nach der Ermordung geäußerte These, Islamisten oder Ukrainer wäre verantwortlich. Frei nach dem Motto: Wir haben keine Ahnung, aber einer von beiden paßt immer.

@ Izmi - Nehmt euch immer wieder in acht

"15:24 von Izmi
... also ca. 30.000 Russen, die da demonstrieren. Beeindruckend ist das nun wirklich nicht gerade...
Bei der "Pro-Putin-Demo" vor ca 2 Wochen waren es laut zeit.de ca. 35.000Menschen. Ich gehe aber davon aus, dass dies deutlich überzeugender für sie war!?"

Zwei grundlegende Unterschiede zu beiden Demos:

1) Zur Teilnahme an diesem Trauermarsch wurde keinem der Teilnehmer Geld geboten und man hat die Teilnehmer auch nicht in Schulen und öffentlichen Einrichtungen dazu genötigt teil zu nehmen.

2) Wer hier seine Anteilnahme bekundet, der wird dafür noch genauer in den Fokus der Staatsorgane geraten. Diese Leute haben Courage. Viele werden aus Angst nicht gekommen sein.

Weiterhin ein Hinweis an alle die meinen Russland ist toll und da darf man demonstrieren.

Na logisch darf man das da genau heute, weil die ganze Welt Putin auf die Finger schaut und er genau dieses Argument so für sich nutzen kann.

Seht her wie demokratisch wir sind.

Wir sind doch nicht dämlich Leute

es gibt keine starke Opposition in Russland

ein Wunschtraum.Moskau hat Millionen von Einwohnern. Dort waren mal vielleicht 30 000.Dass die Opposition zur Zeit schwach ist, hat sogar der Ermorderte früher in Interviews gesagt.

Ach, was waren das für gute Zeiten,

als Frau Krone-Schmalz noch aus Moskau berichtete. Aber was hilft es: Jedes Volk hat offensichtlich die Regierung und auch die Reporter, die es verdient.

@Claudia Bauer: Claudia Bauer meint ....

„ich finde den Medienhype um den bedeutugslosen Opositionspolitiker Nemzow völlig überzogen und unangemessen.
Aber das ist eben der neue "qualitätsjournalismus" in Deutschland.
Er war erwiesenermaßen ein korupter Oligarch...“

Und dadurch geschieht es ihm Recht? Wollen Sie das mit Ihrem Kommentar nahe legen? Ihr Kommentar ist zynisch und geht an der Tatsache vorbei, dass ein Mensch ermordet wurde, der sich gegen die veröffentlichte, herrschende Meinung in Russland und gegen die propagierte Staatsräson positionierte. Zudem rücken Sie den Mord durch den Begriff ‚Hype‘ in die Nähe von Promiklatsch und aufgeblasenen Nichtigkeiten. Ein Mord ist aber keine Nichtigkeit.

@16:41 von Thoregon6

"Ich an Ihrer Stelle würde mir Gedanken machen um die politische Kultur in einem Land, in dem missliebige Politiker einfach getötet werden anstatt über den Ermordeten auch noch herzuziehen. Sie sollten sich schämen!"

Sie wissen doch gar nicht wer es getan hat! Aber im Gegensatz zu den Menschen die immer sofort "Putin ist an allem Schuld" schreien, gibt es auch Menschen, die hinterfragen und dazu gehört auch die Frage "Hat dieser Mensch das Recht ein System zu kritisieren, dass er quasi mit aufgebaut und ermöglicht hat?". Zum Glück ist so etwas in diesem Land nicht nur erlaubt sondern ausdrücklich erwünscht!

Jemand

Jemand, der vorgibt, Beweise zu haben und diese bald veröffentlichen könnte und sich zudem noch bedroht fühlt, wird diese Beweise als eine Lebensversicherung an mehreren Stellen, bzw. bei diversen Menschen verstecken. So wie Snowden das gemacht hat - unabhängig von ihm selber kann das Material veröffentlicht werden. Wenn wir also nun in direkter Zukunft keine Nemzowschen Beweise zu sehen bekommen, scheinen diese die gleiche Substanz wie die potemkischen Dörfer zu haben. Warten wir es ab.

Seltsam nur die Inbrunst, mit der einige wieder Personenkult um Putin betreiben. Er scheint für alles Üble dieser Welt verantwortlich zu sein. Wenn er nicht persönlich hinter dem Mord stand, hat er angebl. das dazu notwendige Klima geschaffen. Was für eine rabulistische Absurdität! Ist Hollande auch für den Anschlag auf Charly Hebdo verantwortlich? Helmut Schmidt für die RAF usw? Wegen dem Klima so irgendwie...

Russische Demokratie

Ganz gleich, wer Nemzow ermordet hat, es ist traurig, was aus Russland geworden ist. Sieht so eine Demokratie aus? Sieht so die Gewaltenteilung aus, wenn die Staatsanwälte gewisse Leute gar nicht verfolgen dürfen, wenn die Morde nicht aufgeklärt werden. Ganz gleich, ob Putins Leute den Auftrag zur Ermordung des Oppositionsführers gegeben haben oder welche Rechsextremisten, es ist ein Zeichen dafür, dass es in Russland nur eine Scheindemokratie gibt. Und vor allem es gibt keine richtige Zivilgesellschaft, die ohne Angst ihre Meinung öffentlich artikuliren darf.
Der größte Fehler Jelzins war es, den Putin als seinen Nachfolger bestimmt zu haben, einen ehemaligen KGB-Mann, dem die demokratischen Prozesse in einem Land völlig fremd sind..

Claudia Bauer meint .... 16:41 von Thoregon6

"Wie verbohrt und fanatisiert muss man sein, um einen gerade ermordeten Menschen derart in den Dreck zu ziehen!"

Ich bin weder verbohrt noch fanatisiert.
Sie sollten lernen bewiesene Tatsachen zu akzeptieren. Es gibt auch Menschen in Deutschland die nicht der Meinung des allgemeinem Mainstream sind, dazu zähle ich mich übrigens auch. Das sollten sie einfach akzeptieren und Ihre provokanten Unterstellungen unterlassen Sie bitte zukünftig, das ist nicht mein Niveau.

Strategien der Putinverteidiger

Ich sehe in den Kommentaren verschiedene und widersprüchliche Strategien der unvermeidlichen (und bezahlten?) Putinverteidiger:
1. "Putin kann es nicht gewesen sein."
2. "Wir wissen noch gar nicht, wer es war. Also nicht spekulieren."

Wenn man nicht spekulieren soll, soll man auch nicht sofort "wissen", wer es nicht gewesen sein kann.

3. "Nemzow hat viel Unheil angerichtet und hat die Ermordung eigentlich verdient."
4. "Nemzow war unwichtig."

Wenn Nemzow unwichtig war, kann er auch nicht viel Unheil angerichtet haben.

5. "Hinter dem Mord stehen bestimmt die USA, um große Proteste gegen Putin zu provozieren."
6. " Es interessiert sich niemand für Nemzow und zur Demo kommen auch nur schlappe 30.000."
Wenn sich niemand für Nemzow interessiert, warum sollte der Mord an ihm Zehntausende aufbringen? Wenn 30.000 wenig sind, warum hat dann die pro-Putin Demo trotz zwangsverpflichteter Demonstranten vermutlich auch nicht mehr auf die Beine gebracht?

16:39, matholl

"Was mich bei dem scheinbar sorgfältig inszenierten Spektakel mal interessieren würde, wer die ganzen Fahnen finanziert hat. Vorhin in einer anderen Einstellung bei Herrn Lilischkies konnte man das sehr gut sehen, das die Fahnen alle neu und baugleich mit dem Bändchen dran sind."

Das sind russische Fahnen.
Die gibt es in Russland wie Sand am Meer. Die werden in riesigen Mengen für Aufmärsche jeder Art produziert und den Leuten nachgeworfen.

Nationalistische Fahnenschwenkerei ist in Russland modern und wird von höchster Stelle mit Entschiedenheit gefördert.

Ach nee, ich vergaß, die Menschen wollen das ja alle von sich aus, es ist ein sozusagen in ihren Genen verankertes Bedürfnis, dieser nationalistische Furor. Obwohl Putin als aufgeklärter Herrscher natürlich darob die Nase rümpft, aber was soll er machen, der Arme? Sein hurrapatriotisches Volk lässt ihm ja keine Wahl....

Seine Bedeutungslosigkeit war sein Henker!

So traurig so ein Ende ist, so traurig war auch sein politischer Erfolg! Abgesunken
in die Unendlichkeit seines Landes wird er
versinken und niemand wird sich sich seiner
erinnern. Eigentlich nicht schade, sondern
mehr als traurig! Er hatte keine Verbindungen in Russland, die ihm Schutz gerantierten!

@ Nakambale

Ich glaube tatsächlich nicht, dass Herr Putin persönlich den Mord beauftragt hat.
Die Ermittlungen bezüglich 5) werden nicht stattfinden, da der zuständige Leiter der Ermittlungen (Putin) diese natürlich ausschließen kann!
Ich möchte noch eine 8) Variante ins Spiel bringen: Es war Selbstmord!
Wie auf dem, in russischen Medien verfügbaren Überwachungsvideo zu sehen ist, sieht man nichts.
In der Tatzeit fährt gerade ein Reinigungsfahrzeug zwischen die Überwachungskamera und den Tatort.
Man sieht also von der Tat nichts. Zufälle gibts!

@der gemeine Schi... was denn nun?

Einmal ist Nemzow der Oligarch (der dann wohl zumindest im Osten nicht unbekannt gewesen sein dürfte), dann wieder war erlaut Ihrem Post völlig unbekannt. Sie müssen sich dann schon mal entscheiden! Wenn jemand im westlichen Fernsehen interviewt und dieses Interview ausgestrahlt wurde, dann war er hier bekannt. Dummerweise zieht dann Ihr Argument nicht mehr, dass er so gar keine Bedrohung für Putin darstellte...

Mutti, vor der eigenen Tür liegt genug Dreck!

„Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich bestürzt und drängte Putin ebenfalls zur Aufklärung des Verbrechens, so Regierungssprecher Steffen Seibert.“

Was bildet sich diese Dame eigentlich ein? Sie soll doch einmal vor der eigenen Tür kehren und sich dafür einsetzen, daß die sogenannten „Dönermorde“ aufgeklärt werden und die erbärmliche Rolle des Verfassungsschutzes öffentlich wird. Auch sollte sie einmal auf den ehemaligen Kabinettskollegen vom „Brutalstmöglichen Aufklärer Roland Koch“, H. Bouffier, einwirken, der Verfassungsschützern die Aussagegenehmigung im NSU-Prozess entzog, hier für Transparenz und Ehrlichkeit zu sorgen. Mutti kehren Sie bitte vor der eigenen Tür. Ihre Aufforderung an Putin impliziert doch den Verdacht, daß Putin etwas zu verbergen habe und deshalb nicht aufklären will.

Ich glaube eher, daß Sie und die deutsche Justiz sich einmal an die eigene Nase fassen sollten.

@DerGolem

@propagandafeind-"Sie verwechseln
antirussisch u.antiputin"Russlands Politik
wird von 1 Männlein bestimmt und gegen den und dessen imperialistisch-faschistischem
Auftreten haben " WIR ALLE " etwas"
Meinen Sie das im Ernst?Zählen Sie mich bitte nicht zu dem " WIR ALLE ".Ich habe was gegen
Leute,welche sich manipulieren lassen und
Leuten,welche im Namen Anderer sprechen wollen.In Deutschland sind nicht alle so geartet,dass man nur Putin-Bashing betreiben muss,um wahrgenommen zu werden.
Sie kennen sich ja gut "mit Russland"aus,weil Sie der Meinung sind,Putin bestimmt,was in Russland gemacht wird und dies ganz alleine,
wie ein russ.Cäsar oder ein russ.AdolfHitler.
Was manche doch von Russland denken.Man kann nur über soviel Wissen staunen.Manchmal habe ich ein Gefühl,
dass sich hier kaum noch einer vorstellen kann,was es heisst,einen "heissen Krieg"
mit Russland zu haben.Ich kann es mir vorstellen,weil ich im 2.WK geboren bin und
die Nachkriegsjahre bewusst erlebt habe .
Es war schlimm!

auch wenns hart klingt

wird meiner Meinung nach Russland derzeit von einer Art "Russen-Mafia" regiert. Dort ist eine ganz besondere Clique um Putin an der Macht, die schlicht alles durchzieht, was sie gerade will. Kommt man ihr in die Quere, dann wird die Luft auch schon mal bleihaltig. Mit Demokratie hat das überhaupt nichts mehr zu tun. Dies soll jetzt nicht heissen, dass es im Westen keine Skandale in Politik und Wirtschaft gibt aber bei uns funktionieren zumindest noch einige Kontrollinstanzen, die in Russland aber ebenso in der Hand dieser speziellen Regierungsmafia sind. Leider gibt es weltweit viel zu wenige Politiker, die mutig genug sind, dies auch so direkt anzusprechen. Von daher wird sich auf lange Sicht an diesem Machtgefüge auch nichts ändern. Der russische Durchschnittsbürger wird von den gleichgeschalteten Medien täglich geködert, findet das Auftreten der Regierung toll und diese kann weiter machen wie bisher. Das System Putin quasi als Selbstläufer. An wirkliche Aufklärung glaube ich nicht.

17:01, Izmi

Das meinte ich natürlich nicht, und das wissen Sie auch.

Einfach meinen Kommentar noch mal lesen.

Es wird auf allen Ebenen ein

Es wird auf allen Ebenen ein Krieg vom gegen Russland geführt.
Ein Informationskrieg, ein Wirtschaftskrieg und mit der Ukraine auch ein Schiesskrieg. Das ist eine Tatsache. Daraus ergeben sich zwei mögliche Tätergruppen, die hinter dem Mord an Boris Nemzow stecken können. Entweder sind es extreme nationale Kräfte, die aus falschen Patriotismus heraus den "Westagenten" beseitigt haben, oder es war ein Geheimdienst des Westen selber, der den Anschlag verübte, um Putin zu schädigen und einen "Regimewechsel" in Russland in Gang zu setzen.
Verdächtig ist auch die Tatsache, Nemzow hat unmittelbar vor dem Anschlag mit einem weiblichen Model aus der Ukraine ein gemeinsames Nachtessen eingenommen. Die 22-Jährige heißt Anna Duritskaya, stammt aus Kiew und soll seine Begleiterin gewesen sein auf dem Gang über die Brücke, wo er dann aus einem vorbeifahrenden Auto heraus kurz vor Mitternacht mit vier Schüssen niedergestreckt wurde. War es ein "Setup", wurde er in eine Falle gelockt?

@ Bluelion - Ihre Liste ist unvollständig

"Nemzow, Nawalny, Pussy Riot...
immer dasselbe, in Russland kaum bekannt und schon gar nicht beliebt, aber im Westen Superstars."

Quelle Spiegel:
"Das taten schon andere vor ihm - die genauso wie der 55-Jährige unter ungeklärten Umständen ums Leben kamen. Eine Auflistung besonders prägnanter Fälle."

"Der Tod von Anna Politkowskaja hatte 2006 für Aufsehen gesorgt. Die Journalistin und Regierungskritikerin wurde in Moskau erschossen...."

"Der russische Ex-Geheimagent Alexander Litwinenko starb im November 2006 in einem Londoner Krankenhaus. Er war kurz vorher vermutlich beim Teetrinken in einem Hotel mit dem hochgiftigen, radioaktiven Polonium 210 vergiftet worden"

"Die Menschenrechtsaktivistin Natalia Estemirowa wurde im Juli 2009 in der russischen Konfliktregion Nordkaukasus erschossen"

"Der schwer kranke Anwalt Sergej Magnizki starb im November 2009 qualvoll in seiner Gefängniszelle, ohne dass Ärzte ihm helfen."

Und wie viele sind ohne unser Wissen noch in den Gefängnissen....

saschaw

wenn zu erkennen ist, dass der westen sämtliche regeln bricht - wenn false flag zur tagesordnung wird - und menschen dies erkennen, ist es zu begrüßen dass hier gewissenhafte kommentatoren westliche werte verteidigen - vor dem wildgeworden "neo-westen"!
.
gut erkennbar ist der "neo-westen" an seinen gefälschten invasions-satellitenaufnahmen, an seinen vorverurteilungen bzgl mh17, an seinem kriegsgeschrei, an den ablehnenden reaktionen in weiten teilen unserer bevölkerung auf die offensichtliche medienhetze gegen unsere russischen freunde.

@ Thoregon6

Aber die Wahrheit wird man doch noch sagen dürfen, auch wenn ein Mensch tot ist.
Nach dem Tod wird niemand automatisch zum Engel.
Ich mag keine Oligarchen und Heuschrecken, egal ob es sich um russische, ukrainische, amerkanische usw. handelt.
Sie beuten das Volk aus und bringen nur Unfrieden und Krieg.
Ausserdem glaube ich nicht, dass Nemzow getötet wurde, weil er gegen Putin war. Der Mann hatte genügend Feinde, auch unter den Reichen.
Selbstverständlich ist so ein Mord abscheulich, auch wenn es sich um einen Oligarchen oder Regimekritiker handelt.

@Jemand

Bitte beleidigen Sie den großen Potemkin nicht, indem Sie die die Substanz seiner Dörfer mit den kürzlich aufgestellten haltlosen Behauptungen gleichsetzen!

@16:35 von gesep

Ich kann Ihnen nur beipflichten.
Es ist sogar möglich, dass der Auftragsmord die Handschrift der Kiewer Regierung trägt. Wenn es sehr schlecht für Kiew läuft, könnte man so dem erklärten Gegner RU einfach mal was unterjubeln. So ein übler Trick wurde schon oft in der Politik angewendet. Ich hoffe, dass es hier bald eine Aufklärung gibt.

@Gutmann

"Solange Putin an der Macht ist,wird man den Mord nicht aufklären"

Ist der Mord an Kennedy bis heute aufgeklärt worden?Sind die Morde von Kiew und Odessa aufgeklärt worden?
Sie sollten die Ermittlungen abwarten,bevor Sie hier mit Verschwörungstheorien aufwarten.Zu einem Mord,gehört ein Mörder
und ein Mörder hat immer ein Motiv.Das Motiv sollten Sie sich überlegen und da werden Sie schnell feststellen,dass Putin
von so einem Mord nur Minuspunkte sammel kann.Er kann aber Pluspunkte sammeln,wenn
der Mord aufgeklärt wird und eventuelle Hintermänner blosgestellt werden.Stellen
Sie sich mal vor,der UA-Geheimdienst hat
dort mit der CIA seine Hände im Spiel.War nur mal in die Richtung gedacht.Ist das jetzt
verboten,in diese Richtung zu denken,weil das die "GUTEN" sind?

Schlimm

was in russland abgeht . Litvinenko,Politkowskaja, Nemzow....wer ist der nächste ?Die kreml clique schreckt vor nichts zurück .Der "Zar" hat natürlich "nichts" damit zu tun .Es wird wahrscheinlich irgend jemand als Mörder präsentiert ,der dann auch auf "mysteriöse" Art und weiße sterben wird(vllt. im Gefängnis) .Nemzow war einer der wenigen Demokraten in RF. Er setzte sich auch gegen putins Ukraine -Politik . Und deswegen wurde er auch umgebracht.
Ruhe in Frieden Boris !!!

o si taquisses...

@Laureat: ...dann wärest Du ein Philosoph gewesen.

Ihre Behauptungen nämlich wären brauchbar, wenn sie belegt würden. So aber sind sie wertloses Gekeife.

Nur so, nebenbei...

"Zehntausende" sind, laut Polizei, etwa 21 Tausend Leute. Mehr als 2, also, plural: "Zehntausende". Als ob wir auf einer Insel lebten wo nach 1 und 2 schon "viel" käme.

Provinzialismus hat durchaus sympathische Züge,

aber gepaart mit Besserwisserei wirkt
er ziemlich komisch. Offenkundig begreifen
das viele nicht, hier und anderswo.

Put Put Putin

@16:08 von Claudia Bauer

Es ist völlig legitim, dass unsere Medien uns über den Mord, die möglichen Hintergründe und den Stand der Ermittlungen informieren.

Sie verlieren in ihrer Argumentation aus den Augen, dass es sich hier um einen bedeutenden Oppositionspolitiker handelt.

Ihr Zitat: "... finde den Medienhype um den bedeutugslosen Opositionspolitiker Nemzow völlig überzogen ...".

Um einen Vergleich zu finden, würde ich sagen, es ist unbedeutend, ob sie hier ihre Meinung kundtun oder nicht. Aber was Nemzow getan hat ist für die politische Opposition in Russland ganz und gar nicht unbedeutend.

Zitat: ..."Er war erwiesenermaßen ein korupter Oligarch,..."

Ich schätze Putin steht Nemzow darin nichts nach.

Zu der von Ihnen erwähnten Wahl sollten sie vielleicht noch einmal recherchieren. Wahlen in Russland sind meines Wissens nicht ganz unumstritten.

@Claudia Bauer um 17.14

Ich kenne Ihr Niveau nicht, aber ich verstehe unter einem gehobenen Niveau jedenfalls, dass man über Ermordete nicht derart zynisch herzieht. Nemzow ist ermordet worden - von wem auch immer und da sollte man ihn nicht in den Dreck ziehen bevor er überhaupt beerdigt ist. Das ist schlechter Stil und niveaulos.
Im Übrigen lassen Ihre sonstigen Kommentare hier bei der TS schon extrem gefestigte Überzeugungen erkennen, um die Worte 'fanatisiert' oder 'verbohrt' zu vermeiden...

Verdrehte Welt

Völlig klar, wenn jemand etwas Gutes Macht auf der Welt, war es der "russische Geheimdienst", wenn jemand etwas schlechtes macht der böse Westen ... - die Welt kann so einfach sein. Mir macht Putin jedenfalls Angst und die meisten Kommentatoren auch.

@ 01. März 2015 um 16:57 von Helmut_S.

Gut, dass Sie so objektiv sind:

"Ich würde mich aber ehrlich freuen, wenn Ban und die westlichen Politiker, die jetzt eine rasche Aufklärung des Mordes an Nemzow von Rußland fordern, mit dem gleichen Nachdruck eine Aufklärung der Morde auf dem Maidan, in Odessa und bei dem Abschuß der MH17 von der Ukraine fordern würden!! Dies ist natürlich unmöglich, denn die Täter sind hier ja wahrscheinlich die Guten."

Gut, dass Sie sie wissen, dass die Ukraine diese Morde begangen hat. Das ist dann doch eher die neurussische Form der Objektivität.

Alles ist so einfach:

Alles ist so einfach:
Die russische Opposition ist einfach nur zu bedauern.
Entweder sind sie kriminell:
Das zeigen uns immer wieder die anschaulichen Prozesse mit den Stahlkäfigen für die Steuern hinterziehenden Schwerverbrecher.
oder
Sie leiden an außergewöhnlichen Krankheiten und sterben auf mysteriöse Weise, weil sie die freundlicherweise für sie bereit gestellten Lebensmittel nicht vertragen.
oder
Sie werden auf offener Straße von westlichen Agenten erschossen, die der russischen Demokratie schaden wollen.
So ein verdammtes Pech auch für die russische Opposition.
Gut nur, dass es in Russland derart gute Ermittler gibt, die gleich die richtige Theorie haben und dass die objektiven russischen Medien uns das auch gut erklären können, weil wir hier im Westen ja nur die Gleichschaltung der Medien kennen.
Und noch besser: Der große Präsident ist sich nicht zu schade, die Ermittlungen zur Chefsache zu erklären obwohl er durch die westliche Bedrohung sehr viel zu tun hat.
Toll

@Oase @fathaland slim

"...es ist traurig, was aus Russland geworden ist..." und "...Nationalistische Fahnenschwenkerei ist in Russland modern..."

Offenbar ist das russische Volk bei weitem nicht so traurig, sondern erfreut sich im Gegenteil einer deutlich erhöhten Lebenserwartung und weit höherem Einkommen als unter dem von "uns" so geliebten Jelzin.
Es mag ja sein, nationalistische Fahnenschwenkerei ist Ihnen wesentlich angenehmer, wenn die Fahnen stars and stripes tragen, nur haben Völker, die sich entweder weil ihr Land das stärkste oder eben das größte ist, eine etwas andere Sicht als die irgendwelcher (aus deren Sicht) sich wichtig nehmender Kleinstaaten.

17:07 von naklar

"Ich hatte mir immer vorgenommen, diesen Satz nie zu schreiben, aber ich kann nicht mehr anders. Es kann in Russland und der Ukraine passieren was will, immer sind in diesem Forum die immer gleichen Putin-Trolle sofort zur Stelle, um Ihre absurden Theorien über die Verschwörung des Westens, die Faschisten in der Ukraine, die gleichgeschaltete westliche Lügenpresse abzulassen. ..."

Sie hätten es auch lassen sollen. Ich bin einer von denen, die hier durchaus Verständnis für Putin haben. Nicht, dass ich alles gut finde, was unter seiner Regentschaft passiert, aber der Anti-Putin-Hype hier geht mir z.B. viel zu weit. Was ich eigentlich sagen will: Von mir zumindest weiß ich ganz genau, dass ich weder ein troll bin noch von Russland bezahlt werde. Und damit kann ich zumindest von etlichen weiteren Foristen ausgehen, die wie ich, "echt" sind. Und ich glaube nicht, dass es einem von"uns" einfallen würde, Sie aufzufordern, doch bitte nach Übersee zu gehen. Es gibt Menschen, die denken selbst!

Nemzow

Nachtigal ik hör dir trappsen !
Ihre Berichte werden auch im Ausland gelesen und diskutiert. Wie Deutschland mit Ländern umgeht die vor kurzem noch gute Geschäftspartner waren .
Ein älterer Kolege meinte , wie 39 , trotz schlimmster Erfahrungen , sie lernens nicht die Deutschen .
Ich bin inzwischen sehr interessiert wie dieses Game
endet .

@ alex66 - niemand kastriert sich selbst

"Daraus ergeben sich zwei mögliche Tätergruppen, die hinter dem Mord an Boris Nemzow stecken können. Entweder sind es extreme nationale Kräfte, die aus falschen Patriotismus heraus den "Westagenten" beseitigt haben, oder es war ein Geheimdienst des Westen selber, der den Anschlag verübte, um Putin zu schädigen und einen "Regimewechsel" in Russland in Gang zu setzen."

Das der Westen hier seine Finger im Spiel hat schließe ich vollkommen aus, denn er war der einzige seines Kalibers der Putin gerade und besonders in unserem Sinn die Stirn geboten hat. Wir werden doch nicht unser bestes Pferd zur Kenntlichmachung von Ablaufstörungen selbst aus dem Rennen nehmen.

Und dann die Frage, wer ist da der Westen?
Obama, der mit seinen gepflegten Entscheidungsneurosen alles aussitzt und der als der Kriegsmüdeste aller US Präsidenten gelten darf?

Nein hier wurde ein unangenehmer Zeitgenosse ermordet, der für uns und die russische Demokratie als einziger noch seinen Fuß in der Tür hatte.

Zahlen...

Falls es wirklich jemanden interessiert folgende sehr verlässliche Teilnehmerzahl!
Da alle Teilnehmer durch eine Sicherheitskontrolle mussten wurden 51.600 Personen gezählt weil eigentlich nur max. 50.000 zugelassen werden sollten!
Warum deutsche Medien nicht über solche Informationen verfügen ist schon seltsam, oder?
Soviel zur Statistik.., an Spekulationen werde ich mich nicht beteiligen es wird einfach zu viel gelogen!!!

@derallgemeine Schi... - Ja, ich kenne russ. Politik

...................Sie kennen sich ja gut "mit Russland"aus,weil Sie der Meinung sind,Putin bestimmt,was in Russland gemacht wird und dies ganz alleine, wie ein russ.Cäsar oder ein russ.AdolfHitler..........

Es wurden hier jede Menge Fakten u. Daten genannt, die Putins Politik in die richtige Ecke stellen. Die muss ich also nicht wiederholen. Prag 1968 ist nur 1 Beispiel von vielen.

Abgesehen davon, dass sich Putins Politik nicht von der anderer Diktatoren unterscheidet - können Sie vielleicht so freundlich sein, und mir 2-3 Beispiele nennen, wo Putins politische Ziele von einer Opposition, von einer Partei oder einer ausserparlamentarischen russ. Organisation geschweige denn einer internationalen Organisation verhindert oder auch nur im geringsten verändert wurden? Mir fallen keine ein.

15:16 von ak124CE

@ ak124CE

sie schrieben:"Die Anwesenheit russischer Truppen im Donbass nannte er "bewiesen".

Aha, waren seine Beweise genauso stichhaltig wie die der USA?"

Ich muss mutmaßen, dass die Beweise so stichhaltig gewesen sind, dass sie für den Kreml sehr unangenehm geworden wären!
Wir werden es wohl leider nicht herausfinden...dass wurde ja durch einen feigen Mord verhindert.

um 15:23 von Selbstmitdenker, zu Zweierlei Mass

Seine Opposition basiert auf 4% Wählerstimmen, das wird in der Ukraine bei den Rechtsextremen immer als völlig irrelevant angesehen, hier aber nicht. Wieder zeigt sich, dass offenbar mit zweierlei Mass gemessen wird.

volle Zustimmung, sehr guter Komentar, sie haben ihren Nicknamen verdient.Gruß

Beispiel sehr guter Arbeit der russischen Sicherheitskräften:
Noch vor Beginn der Veranstaltung nahm die Polizei den ukrainischen Parlamentsabgeordneten Alexej Gontscharenko fest. Gontscharenko hatte im Mai an den blutigen Ereignissen in der Schwarzmeerstadt Odessa teilgenommen, wo Dutzende Maidan-Gegner in einem Gewerkschaftshaus versperrt und verbrannt wurden. Die Polizei kündigte an, Gontscharenko an die Untersuchungsbehörden „für weitere prozessuale Handlungen“ zu überstellen.

In 2 Wochen kann man den Film "Lauffeuer", eine Odessamassaker Analyse im Netz runter landen.

@ Iris 17:18

Ich sehe in den Kommentaren verschiedene und widersprüchliche Strategien der unvermeidlichen (und bezahlten?) Putinverteidiger:
1. "Putin kann es nicht gewesen sein."
2. "Wir wissen noch gar nicht, wer es war. Also nicht spekulieren."
Wenn man nicht spekulieren soll, soll man auch nicht sofort "wissen", wer es nicht gewesen sein kann.

Phantasien über "bezahlte Putinverteidiger" sind hier in keiner Weise angebracht.
Es reicht vollkommen aus zu realisieren, dass Nemzow eine viel zu kleine Hausnummer war, als dass er Putin hätte gefährlich werden können.
Putin´s Rückhalt in der russischen Bevölkerung war und ist durch ihn in keiner Weise bedroht.
Warum also sollte er ausgerechnet einen unbedeutenden Oppositionspolitiker auf diese Weise loswerden wollen - zumal ihm das auf der internationalen Bühne extremen angekreidet würde.
Putin ist kein Josef Stalin...

Selbstverständlich

Selbstverständlich kann man auch um einen weniger bekannten Oppositionellen trauern und eine Demo veranstalten. Warum sollten nicht auch Deutsche und hiesige Medien das aufgreifen.

Aber:

Ich frage mich , warum die seltsamen Todesfälle, die hier bei uns im Land schon so mal auftreten, so wenig Medienecho bekommen haben. Ich denke zuerst an die Todesfälle (Selbstmorde, Diabetikertod) im Zusammenhang mit der Aufklärung der NSU-Morde. Ob da nicht viel mehr vertuscht wurde, als jedem Demokraten lieb sein kann, wage ich nachzufragen.

Für weitere Spekulationen: wenn ich versuche, mich in einen Regierungschef (Ex-Geheimdienstler) hinein zu versetzen, der einen unliebsamen Kritiker loswerden wollte, würde der wohl auch eher an bis dahin unentdeckter Diabetes sterben, als dass ich ihn vor meinem Regierungsgebäude liquidierte. (Wobei ich mich davon distanziere; dies bloß als Gedankenspiel)

@17:14 von Oase

"Der größte Fehler Jelzins war es, den Putin als seinen Nachfolger bestimmt zu haben, einen ehemaligen KGB-Mann, dem die demokratischen Prozesse in einem Land völlig fremd sind.."

Der größte Fehler für Russland war Jelzin, sonst hätte Russland eine Chance gehabt!

Wer hier wohl wieder seine Finger im Spiel hatte!

Wer heutzutage Oppositionelle in Russland kennt ist schon fantastisch. Mir als Politikinteressierter sagt der Mann gar nichts. Bei so einem professionellen Mordanschlag werde ich das Gefühl nicht los das hier jemand Unruhe in Russland stiften will. Putin hat es kaum nötig einen unwichtigen Oppositionellen aus dem Weg zu räumen. Nur meine Meinung.

normales Interesse

Ich würde hier nicht von einem Medienhype sprechen. Die Ermordung eines Oppositionspolitikers würde in jedem anderen europäischen Land ein ähnliches Medieninteresse hervorrufen, das ist nicht Russland spezifisch. Die Ermordung/Selbstmord eines regierungskritischen Staatsanwaltes in Argentinien wurde von den Medien breit aufgegriffen. Ich möchte auch darauf hinweisen, dass nicht der Westen zuerst spekulative Schuldzuweisungen getroffen hat, sondern die russischen Ermittlungsbehörden. Und es ist in der augenblicklichen Situation völlig nachvollziehbar, dass westliche Regierungschefs sich besorgt äußern und Aufklärung fordern. Der Hinweis Nemzow oder Pussy Riot wären in Russland wenig bedeutend ist nicht unbedingt hilfreich, was beweist diese Aussage? Sollen die westlichen Medien deswegen nicht berichten?

17:13 von fetsfets: Ungezügelte Autoritätsgläubigkeit!

"Seltsam nur die Inbrunst, mit der einige wieder Personenkult um Putin betreiben. Er scheint für alles Üble dieser Welt verantwortlich zu sein"

Nur ungezügelte Autoritätsgläubigkeit kann annehmen, dass der russische Präsident an allem Schuld ist, was in Russland passiert, und wenn der endlich weg ist, dann wird alles gut, Russland wird vollendet demokratisch und alle jubeln dann dem/der wahren Führer/in des russischen Volkes zu.

Ergibt sich doch die Frage: Wer soll das sein und wird die/der nicht genau so angefeindet, wenn die/der den transatlantischen Mächten gegenüber genau so wenig willig ist wie dieser schreckliche Putin?

Beruhigend

Dass zehntausende kamen, seien es 30, 40 oder gar 70 tausend (die Bilder sind zumindest beeindruckend). Dies trotz der deutlichen Warnschuesse vom Vortag (bittere Satire, man moege es mir verzeihen), der geradezu perfekt organisierten Unterdrueckung der Opposition in Russland. Wenn man in Twitter, FB, vkontakte ueber die Ereignisse am Rande der Demo liest wird einem wieder schwindelig. Ich weiss nicht, ob es stimmt oder nicht - aber das waere eine Recherche wert, liebe Tagesschau. BBC berichtet da schon einmal wieder mehr und detaillierter ueber das wahre Gesicht des russ. Regierungssystems.

Nemzow

Ich habe gerade mit einer Bekannte in Moskau telefoniert.
Sie sagt es waren allerhögstens 2000 zweitausent .
Sie sagte auch die Leute hätten sich Schilder mit Nemzow-
Bilder abgeholt und hätten Geld bekommen .

traurige Angelegenheit

Ich befürchte, dass diese grausame Tat in vorverurteilender Art und Weise als Zündstoff für einen Umsturz in Russland genutzt werden soll.
Besonders beachtlich finde ich den Ausspruch von Herrn Nemzow, dass Frau Merkel in der DDR eine Dissidentin gewesen sei.
Sie hatte in der FDJ eine herausgehobene Position, konnte trotz theoloschem Elternhaus studieren. Diese Laufbahn ist für Dissidenten eher untypisch.
Ich glaube, Herr Nemzow hatte lediglich eine persönliche Fede mit Herrn Putin. Nicht mehr und nicht weniger.
Er ist zu bedauern und sein(e) Mörder(in) sollte unbeding gefunden und bestraft werden.

Nett ...

... da fährt just in dem Moment des Mordes eine Kehrmaschine vor die Überwachungskamera ... und die Polizei benötigt am Kreml(!!) 10 Minuten um am Tatort zu sein ...

Wenn man den Putin-Anhängern hier so Glauben schenkt, dann hat der CIA zusammen mit der ukrainischen Armee offensichtlich die gesamte russische Strassenreinigung und Polizei schon unterwandert ... ;-)

Objektive Ermittlungen sind gefragt

Nach Angaben der Moskauer Polizei nahmen 21.500 Menschen an dem von der Opposition organisierten Trauermarsch teil. Sicherlich haben sich auch viele Anhänger der Regierung beteiligt, denn der gemeine Mord berührt viele Menschen in Moskau und natürlich auch anderswo. Die Behörden prüfen verschiedene Motive für die Tat. Der Sprecher des Ermittlungskomitees, Wladimir Markin, mutmaßte, dass der Mord einen provokativen Charakter haben könnte, um die innenpolitische Situation in Russland zu destabilisieren. Der Präsident Putin verurteilte den Mord als „gemeinen und zynisch“ und gab an, die Ermittlungen persönlich zu kontrollieren. Inzwischen wurde für Hinweise auf die Täter eine Belohnung von umgerechnet fast 45.000 € ausgesetzt. Es ist zu hoffen, dass die Täter und vor allem die Hintermänner ermittelt werden. Also abwarten, es sind noch Überraschungen möglich.

um 17:18 von Iris: " Ich sehe

um 17:18 von Iris:
"
Ich sehe in den Kommentaren verschiedene und widersprüchliche Strategien der unvermeidlichen (und bezahlten?) Putinverteidiger:
"

...und ich erkenne verschiedene & widersprüchliche Strategien der unvermeidlichen Putinangreifer....

Eine ist allerdings besonders markant:
Egal welche Haltung nun bestimmte Foristen haben,sie werden alle in einen Topf geworfen & als "bezahlt?" diskreditiert,sobald sie nicht die gängige "Anti-Russland-/"Anti-Putin-"/"Putin-ist-Schuld-Haltung" haben.

Diese Art & Weise fing praktisch zeitgleich an,als es von verschiedenen Seiten hieß:
"wir befinden uns in einem Propaganda-Krieg" & in verschiedenen Ländern Cyberarmeen für "den Krieg im Kopf" "unserer westlichen Mitbürger" gegründet wurden....

Ich finde diese Entwicklung prekär.
Verunglimpft sie doch jeden "westlichen Mitbürger" hier öffentlich, der
ein anderes Weltbild vertritt, als diese "Putin-Angreifer".
Man könnte dies als Versuch der Installation einer Meinungdiktatur werten...

17:07 von lenamarie

es sind die Behörden, die untersuchen. Und die haben sogar Belohnung ausgesetzt.
Aber Sie haben natürlich schon ihren Täter, Putin. Nur bei Ihnen nimmt man es nicht mehr ernst.
Dazu sei noch anzumerken: Die Moskauer Stadtverwaltung hat es geschafft, in kürzester Zeit,dieser Kundgebung den nötigen Rahmen zu verschaffen..Dazu gehört, das war sichlich keine leichte Aufgabe,einen grossen Teil des Autoverkehrs umzuleiten.

17:34, Suworow

>>o si taquisses...
@Laureat: ...dann wärest Du ein Philosoph gewesen.

Ihre Behauptungen nämlich wären brauchbar, wenn sie belegt würden. So aber sind sie wertloses Gekeife.<<

Netiquette geht nun wirklich anders, lieber User "Suworow".

Aber da Sie das Wort schon mal aufgebracht haben: Einen Großteil der Beiträge hier im
Forum würde ich genau so charakterisieren.

Schade eigentlich, denn der Erkenntnisgewinn, den ich aus diesem Thread hier ziehen kann, ist leider äußerst gering.

Zitat: "Kurz vor Beginn des

Zitat: "Kurz vor Beginn des Trauermarsches ist der ukrainische Abgeordnete Alexej Gontscharenko in Moskau festgenommen worden. Er teilte auf seiner Facebook-Seite mit, er sei festgenommen worden, weil er ein T-Shirt mit dem Portrait Nemzows und dem Slogan "Helden sterben nicht" getragen habe."
Das ist absoluter Unfug, richtig ist:
Gontscharenko ist festgenommen worden, weil er im Verdacht steht, dass er im Mai an den blutigen Ereignissen in der Schwarzmeerstadt Odessa teilgenommen hatte, wo Dutzende Maidan-Gegner in einem Gewerkschaftshaus versperrt und verbrannt wurden. Die Polizei kündigte an, Gontscharenko an die Untersuchungsbehörden zu überstellen. Natürlich stellt sich die Frage, ob ihm eine relevante Beteiligung nachgewiesen werden kann. Da gilt es, am Thema dran zu bleiben.

16:36 von Kommi46

Am primitivsten Poro-
schenko : Nemzov habe eindeutige Hinweise
auf den Einsatz regulärer russischer Truppen
gehabt.
Wusste der Herr Nemzow mehr wie ein ukrainischer General?
Der doch gesagt hat, vier Wochen sind es ungefähr her,es gibt keine Anzeichen von regulären russischen Truppen in der Ukraine?
Das es,, Urlauber" auf beiden Seiten gibt,darüber braucht man nicht lange diskutieren.

Nachdenklichkeit

Es schlimm und macht nachdenklich, wie man von öffentlicher wie auch privater Seite hierzulande den Mord an Boris Nemzow instrumentalisiert, um gegen Russland und seinen gewählten Präsidenten Putin zu hetzen - von dessen Zustimmungswerte in der Bevölkerung westlicher Politiker nur träumen können.
Und das in einem Land, dass mit Russland mehr gemeinsam hat, als es den proamerikanischen Putinhassern lieb ist.

Ach ja, ich habe liebe Freunde in Canada und in USA, unter ihnen Mitt-Romney-Versteher. Aber derartiges Stänkern habe ich dort noch nicht erlebt.

Immerhin lässt sich mit

Immerhin lässt sich mit Nemzow eher Stimmung machen, als mit Pussyriot......

@claudia bauer meint 17:34

Liebe Userin/User claudia bauer, Sie schreiben in Ihrer Replik auf Thoregon6, dass man lernen soll, bewiesene Tatsachen zu akzeptieren. Wenn Sie damit auf Ihre Schmähung Nemzows als "korrupter Oligarch" abheben, wären entsprechende Beweise sinnvoll. Sie würden sich damit auch wohltuend von den von Ihnen viel kritisierten Medien abheben.

@ um 15:27 von pkeszler

So so, auf den Transparenten standen also Ihrer Meinung nach wichtige Parolen? Ich denke, da stand nur bla, bla. Natürlich versucht die winzige Opposition den Trauermarsch zu instrumentalisieren, doch ist dies angesichts des gemeinen Mordes unpassend. Fakt ist und bleibt, dass der Verstorbene politisch völlig unbedeutend war. Leider wird er nun zu einem Märtyrer hochgepuscht von den üblichen verdächtigen Medien.

Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

meta.tagesschau.de ist derzeit überlastet. Deshalb kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Putin hat vergessen am Tatort eine Visitenkarte zu hinterlassen

Aus den Nachrichten von heute entnimmt man:

der Regierungskritische Oppositionspolitiker wurde:
-in Sichtweite des Kreml ermordet
-unmittelbar nachdem er die russische Ukraine-Politik und den Kreml kritisiert hat
-und mit einer "Makarow-Pistole, wie sie vom russischen Militär und der Polizei verwendet wird."

Da hätten die Killer ja gleich Putins Visitenkarte hinterlassen können.

Offenbar arbeiten beim russischen KGB nur noch stülperhafte 15-Jährige Azubis?

Oder werden hier bewußt falsche Spuren gelegt?

Wer könnte in dieser aktuellen angespannten geopolitischen Lage ein besonderes Interesse daran haben, Rußland/Kreml zu diskreditieren und weiter zu isolieren?

Ungereimtheiten kritisch zu Hinterfragen ist Aufgabe von unabhängigen Medien. In Rußland wie in Deutschland.

Gegendarstellung

@ Am 01. März 2015 um 18:13 von rudolfW443
Nemzow
und Ihrer Aussage:
Ich habe gerade mit einer Bekannte in Moskau telefoniert.
Sie sagt es waren allerhögstens 2000 zweitausent .
Sie sagte auch die Leute hätten sich Schilder mit Nemzow-
Bilder abgeholt und hätten Geld bekommen .
-------
Auch ich habe gerade mit einer guten Bekannten in Moskau telefoniert. Sie sagte glaubwürdig, dass es gut 50.000 Teilnehmer gewesen sein müssen. Sie hat auch viel gefilmt. Sie sagte auch, Schilder gegen Geld seien keine verteilt worden.

G.

Putins Schuld - was muss, das muss ...

Schon erstaunlich, wie schnell unsere Medien Mutmaßungen über die Hintergründe dieses Mordes darlegen und damit glauben, der Wahrheit nahe zukommen.

Dabei ist es "natürlich", dass ein Putingegner auch stets die Wahrheit gepachtet hat, ganz im Gegensatz zu den Putinbefürwortern, die "naturgemäß" Lügen und Propaganda verbreiten.

Bekanntlich ist Wissen Macht und Bildung gefährlich. Besonders dann, wenn kritische Sichtweisen daraus resultieren, die die öffentliche Meinungsmache hinterfragen oder gar anzweifeln.
Die wirkliche Wahrheit zu finden, ist im Grunde ganz einfach, nicht nur bei diesem heimtückischen Mord, sondern bei den meisten anderen Vorgängen um uns herum. Man schaue nur auf jene, denen das Ganze wirklich nützt, die daraus Kapital schlagen und sich daran die Hände wärmen. Dann findet man auch schnell die Täter bzw. die Verantwortlichen. Eine Weisheit, die man schon in der Schule lernt. Das beantwortet übrigens auch die Frage nach der Täterschaft für den Abschuss der MH 17.

@Claudia Bauer

Liebe Claudia Bauer, da sie sonst ja immer so auf Beweise pochen. Ich hätte jetzt gerne einen Beweis von ihnen das der Ermordete ein Oligarch gewesen seien soll.
Sollten sie keinen Bringen können muss ich davon ausgehen das sie ohne beweise einen toten diffamieren.

@18:33 von Schwarzseher

"Immerhin lässt sich mit Nemzow eher Stimmung machen, als mit Pussyriot......"

Ist zwar zynisch, stimmt aber.
Und er musste nicht mal in ein Museum oder in einen Supermarkt gehen...

Spekulatius

Ich kritisiere Putin für die Destabilisierung von Nachbarländern und die Aushebelung der Demokratie scharf. Ihn jetzt aber zum Verantwortlichen für die Ermordung abzustempeln, ist verfehlt, weil völlig spekulativ.

Putin hat ein Problem

Man sollte niemanden vorverurteilen, dessen Schuld (hier: an einem skurpellosen Mord) nicht nachgewiesen ist.
Erschreckend ist aber, wie tief Putin schon gesunken ist: Niemanden würde es wirklich noch überraschen, wenn Putin tatsächlich verantwortlich wäre (wofür immerhin einige Indizien sprechen).

Also dafür, dass wir nun mehr

Also dafür, dass wir nun mehr als 10 Jahre nach dem letzten Golfkrieg noch immer nicht so richtig wissen, weshalb der eigentlich stattgefunden hat und weshalb man sich so durchaus merkwürdige Geschichten ausgedachte, ihn zu rechtfertigen, lehnen sich hier einige notorische Putinhasser vergleichweise weit aus dem Fenster.

Wer interessiert sich

Wer interessiert sich eigentlich für die Aufklärung am “Selbstmordes” des ukrainischen oppositionellen Rada-Abgeordneten Mikhailo Chechetov, (Verbündeter von Yanukovich) welcher unglücklicherweise vorgestern aus dem Fenster im 17. Stock seiner Wohnung in Kiew gestürzt ist?

Beweise für russische Truppen

Beweise für russische Truppen in der Ukkraine? Herr Poroschenko: Ich lach mich tot!
Sie krakeelen doch seit Monaten, dass Sie selbst unumstößliche Beweise für die Existenz der Truppen haben. Desgleichen die USA, die fortgesetzt irgendwelche merkwürdigen Satelliten-Bilder vorlegen.
Warum um alles in der Welt sollten also zusätzliche Beweise erforderlich sein oder Putin in Bedrängnis bringen? Bisher ging ich ja nur von Hysterie und verlogener Dreistigkeit aus. Nach dieser Äußerung bin ich auf blanke Dummheit umgeschwenkt.

@ 17:57 von Laureat

"[...] er war der einzige seines Kalibers der Putin gerade und besonders in unserem Sinn die Stirn geboten hat. Wir werden doch nicht unser bestes Pferd zur Kenntlichmachung von Ablaufstörungen selbst aus dem Rennen nehmen. [...] Nein hier wurde ein unangenehmer Zeitgenosse ermordet, der für uns und die russische Demokratie als einziger noch seinen Fuß in der Tür hatte."

Wer ist unserem, wer sind wir und wer ist uns ?

18:10 von Scholli76

Im Ausland schadet dieser Mord Wladimir Putin, im Inland ist genau das Gegenteil der Fall. Putins Herrschaft beruht auf Angst, er spielt mit der Furcht der Russen, die auch 70 Jahre nach dem Stalin-Terror noch in den Menschen sitzt. Ich habe nach dem Mord mit einem ehemaligen Regierungsmitglied und engem Freund von Nemzow telefoniert. Er sagte mir: "Ich habe Angst, dass ich der nächste bin." Darum geht es: Jeder überlegt sich jetzt, ob er so enden will wie Nemzow.

Ausschnitt aus n-tv - kommentar

17:55 von rudolfW443

Es ist kein GAME, sondern tödlicher Ernst. Jedenfalls für manche.

Sympathy for the Devil

Dieser song der Rolling Stones listet alle Untaten auf, die man Putin wohl auch noch in die Schuhe schieben wird.

Allerdings kann er aufgrund der "Gnade der späten Geburt" weder weder im Ipatjev-Haus dabei gewesen sein noch am 22. Nov. 1963 in Dallas.

15:39 von ladycat

Solche Dinge ordnen Regierungschefs Dinge nicht direkt an. Das ist auch gar nicht nötig. Wladimir Putin hat eine Atmosphäre des Hasses geschaffen, eine Atmosphäre der Intoleranz und der Gewalt, in der Andersdenkende als "Vaterlandsverräter" verunglimpft werden. Diese Atmosphäre hat es möglich gemacht, dass Nemzow ermordet wurde

@ A. Möbius - Putinhasser

"Am 01. März 2015 um 19:44 von A. Möbius
Also dafür, dass wir nun mehr
Also dafür, dass wir nun mehr als 10 Jahre nach dem letzten Golfkrieg noch immer nicht so richtig wissen, weshalb der eigentlich stattgefunden hat und weshalb man sich so durchaus merkwürdige Geschichten ausgedachte, ihn zu rechtfertigen, lehnen sich hier einige notorische Putinhasser vergleichweise weit aus dem Fenster."

Laureat = Putin Kritiker (nicht Hasser)

Andernfalls würde ich mich dann mit jenen auf eine Stufe stellen, denen Sitte, Moral und Ethik immer fremd sein wird.

Und in diesem Krieg geht es nicht um den Golfkrieg, den ich auch in Frage stelle, sondern um die Ermordung eines Oppositionellen in Russland, die ich verurteile.

Solange ich mich an die Spielregeln halte anderen mit Respekt zu begegnen, kann ich hier fast alles schreiben (hier im Westen).

Ein schlimmes Attentat ...

Ich finde es schon "komisch", dass jedesmal, wen es nach Frieden aussieht, etwas besonderes passiert ... das den Friedensbemühungen entgegen steht.
Angefangen hat dies ja mit dem Bruch der Vereinbarungen Febr. 2014 zwischen der damaligen demokratisch gewählten Regierung und Steinmeier usw., da folgten die Schüsse auf dem Maidan, dann der Abschuß von dem Passagierflugzeug mit 300 Toten und alles wurde unbewiesenermasen Russland/Putin in die "Schuhe geschoben".

Ich hoffe wirklich, dass es jetzt weiter Frieden in der Ukraine geben wird und nicht wieder dieses unaufgeklärte Verbrechen dazu "benutzt" wird um die Lage zu destabilieren.

16:33 von Camaro

"Gerade in der augenblicklichen Situation würde Putin so etwas ganz sicher nicht lancieren.
Er ist bemüht, sein Ansehen nach außen einigermaßen wieder aufzuarbeiten - ihm wäre sonnenklar, dass so etwas zunächst auf ihn zurückfallen würde."

Im Ausland schadet dieser Mord Wladimir Putin, im Inland ist genau das Gegenteil der Fall. Putins Herrschaft beruht auf Angst, er spielt mit der Furcht der Russen, die auch 70 Jahre nach dem Stalin-Terror noch in den Menschen sitzt.

Zehntausende?

16000 waren es, es waren eine Minderheit von 1% der russischen Bevölkerung, welche von der Jelzin-Ära profitiert haben, und zum Eigennutz ihre eigene Volksgemeinschaft an die Kriminellen aus dem Westen verraten und verkauft haben. Der Rest waren bezahlte Charterflug-Passagiere aus dem Westen. Die heimische Staatspropaganda hat sich erst gestern fürchterlich darüber echauffiert, das nicht mehr als 50000 Teilnehmer zugelassen wurden, und selbst durch die Mitwirkung westlicher Pilgerfahrer sind es gerade einmal lächerliche 16000 Personen, welche für diese äußerst zwielichtige Gestalt ihre zweifelhafte Wertschätzung bekunden. Das er ermordet wurde ist wahrlich traurig, aber das macht noch lange keinen Heiligen aus ihn, was er zu Lebzeiten getan hat, ist maßgebend im Totengericht! Das nenne ich eine Luftnummer, das wR ja wohl nichts mit "Moskau-Maidan";-)

17:54, hbacc

Sie schrieben an mich:

"Es mag ja sein, nationalistische Fahnenschwenkerei ist Ihnen wesentlich angenehmer, wenn die Fahnen stars and stripes tragen,"

Dazu möchte ich klarstellen: Nationalistische Fahnenschwenkerei ist mir immer und überall ein Gräuel.

Ich hoffe, ich habe mich klar und deutlich ausgedrückt.

@rudolfW443

Am 01. März 2015 um 18:13 von rudolfW443

Nemzow
Ich habe gerade mit einer Bekannte in Moskau telefoniert.
Sie sagt es waren allerhögstens 2000 zweitausent .
Sie sagte auch die Leute hätten sich Schilder mit Nemzow-
Bilder abgeholt und hätten Geld bekommen .

Sie haben warscheinlich im falschen buero angerufen!!

Auf dem Video...

Der Täter folgt offenbar im Schatten der langsam fahrendem Kehrmaschine um unbemerkt an das Opfer heranzukommen. Nach der Tat rennt er zu einem sich genau im richtigen Moment näherndem Auto. Vom Ablauf gut geplant. Man konnte an die 30 Autos in der fraglichen Zeit vorbeifahren sehen und da sehr viele Russen eine Dashcam im Auto haben verwundert es mich nicht das bereits das Tatauto gefunden wurde. Hoffentlich kann man anhand von vieleicht besseren Video Aufnahmen oder Spuren im Auto die Täter bald dingfest machen.

Ich traue den Machthabern in Russland durchaus so einen Mord zu, so wie ich so einen Mord auch anderen Machtmenschen Weltweit zu trauen würde. Putin selber halte ich aber unschuldig was dieses Verbrechen angeht. Er ist dafür zu schlau und der Mord geschah für ihn nun wirklich zur denkbar ungünstigsten Zeit/Ort.

Ich persönlich halte russische oder (west)ukrainische nationalistische Kräfte für wahrscheinlich. Oder ein Motiv aus seiner Vergangenheit.

"enthemmte Staatspropaganda"

Das sagte Frau Atai gerade in ihrem Beitrag über die heutige Demonstration in Moskau.

Genau so empfinde ich die derzeitige Berichterstattung auch.

18:09,boey

"Der größte Fehler für Russland war Jelzin, sonst hätte Russland eine Chance gehabt."

Unterschreibe ich sofort.

19:44 von A. Möbius

Unklarheiten bezüglich des Golfkrieges, sind kein Argument für Stillschweigen zur Ermordung von Boris Nemzow.

Ist Putin so dumm

um einen derartigen Mord zu veranlassen. Ich halte das für sehr unwahrscheinlich. Zurzeit ist ein Eifersuchtsdrama genauso wahrscheinlich, wie ein Destabilisierungamanoever der CIA. Die propagandistische Nutzung aber durch TS u.a. ist in vollem Gange und die Wirkung bleibt nicht aus. Putin ist jedenfalls anstaendiger als diejenigen, die den Mord instrumentalisieren.

@Propagandafeind 16:11 - Schließe mich dem an

Gleich nach Bekanntwerden des Attentats auf Nemzow schalten sich europäische Politiker mit der Forderung um Aufklärung ein.

Selten hält der Westen mit seiner Meinung gegenüber Russland hinterm Berg, ob es um Demokratie, Bürgerrechte, Nationalismus usw. geht. Die Haltung des Westens zeugt von einem unverholenen Anspruch, mit seinen Werten das Maß aller Dinge in der Welt zu setzen. Unsere Vorstellungen von Freiheit und Demokratie müssen sich aber langfristig erst noch bewähren.

Ob es uns gefällt oder nicht, in innerrussische Angelegeneiten haben wir uns nicht einzumischen, das müssen die Russen mit sich selbst ausmachen. Die Bevormundung zeugt von Respektlosigkeit und Anmaßung und schafft wenig Vertrauen.

@Gullideckel

Danke, mir juckte es auch schon in den Fingern, nachdem ich Rudofs Kommentar gelesen habe.

man kennt dies ja

das mundtot machen einer Opposition kennt man ja nur zu gut auch aus anderen Zusammenhängen und aus anderen Zeiten.

G.

um 19:39 von

um 19:39 von Crescenzo:
"
Erschreckend ist aber, wie tief Putin schon gesunken ist: Niemanden würde es wirklich noch überraschen, wenn Putin tatsächlich verantwortlich wäre (wofür immerhin einige Indizien sprechen).
"
Man könnte auch meinen:
erschreckend ist, wozu Putin seit über einem Jahr durch Medien hinstilisiert wurde.

Hauptsache mit Dreck werfen, irgendwas wird schon hängen bleiben, dazu noch ein bisschen Angst schüren "vor dem bösen Mann aus dem Osten" über einen gewissen Zeitraum & man hat das "Weltbild der Bevölkerung" neu kreiert und auf Dauer manifestiert.
-> Dies ist die Stärke der Feder.

Zum einen wird Putin nachgesagt:
Er ist Ex-KGB-Beamter, "ein Taktiker",
"ein Stratege",ein "politischer Schachspieler" (alles "böse")
Andererseits soll er aber wiederum "strohdoof" sein... je nachdem wie es grad passt...

1.Strategiepapiere entwickelt auch unsere Bundesregierung zu allem möglichen
2. Ist "pokern" besser als "Schach spielen" ?
3.Hier profitieren andere eher als Putin

cui bono?

Wer Hass und Lügen sät kann auch nur Dies ernten das gilt für verbitterte Ex-politiker, Geheimdienste (NSA) oder auch Zeitungen und andere Medien.

20:03 von Pawel Pillepall...

16000 Personen ist keine lächerliche Zahl - Gandhi war nur 1 Person und hat dafür Respekt erhalten.

@Pawel Pillepall

Zwischen Realität und Illusion liegen meistens Welten! Lesen Sie meinen Beitrag zur Teilnehmerzahl ( nachweisbar ) und akzeptieren Sie dies einfach!
Mit den 50.000 zugelassenen Teilnehmern habe Sie allerdings recht nur nicht mit der realistischen Zahl...51.600 gezählt..!
Und nun?

@ Crosterland - siehe unten - sie fragen, ich antworte

"Am 01. März 2015 um 19:54 von Crosterland
@ 17:57 von Laureat
"[...] er war der einzige seines Kalibers der Putin gerade und besonders in unserem Sinn die Stirn geboten hat. Wir werden doch nicht unser bestes Pferd zur Kenntlichmachung von Ablaufstörungen selbst aus dem Rennen nehmen. [...] Nein hier wurde ein unangenehmer Zeitgenosse ermordet, der für uns und die russische Demokratie als einziger noch seinen Fuß in der Tür hatte."

Wer ist unserem, wer sind wir und wer ist uns ?"

Das ist schnell geschrieben

UNS = WIR, die wir der Auffassung sind, dass Rechtsstaatlichkeit und eine freiheitlich demokratische Grundordnung mehr Freiheiten an die Hand legt, als ein System, in welchem nicht eine Verfassung die Rechte der Menschen definiert, sondern einzig sein(e) Machthaber.

Dazu zählt für mich auch die Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit und Medienfreiheit. Dazu zählt aber auch besonders für mich die Toleranz gegenüber Minderheiten, und der Respekt gegenüber Schwulen......

@Marmolada 29:17

Respekt für was? Und wen vergleichen Sie hier mit Gandhi?

Fahnen

@17:54 von hbacc

Rote Fahnen mit dem Konterfei von Stalin zu schwenken macht mir persönlich Angst bei dem aktuellen Hintergrund zu welchem diese geschwenkt werden!

Es ist falsch, dass das Einkommen bezogen auf die niedrigen und mittleren Einkkommen heute sehr viel höher ist als damals. Zur Lebenserwartung kenne ich keine Statistik.

Zahlenspiele

Ich denke wir können uns die Debatte über die Anzahl der Demonstranten sparen. Egal ob es 16000 oder "51.600 gezählt..!" waren, das ist bei der Einwohnerzahl Moskaus bzw. Russlands völlig belanglos.

Und das bei der Berichterstattung von Herrn Lielischkies oft der Wunsch der Vater der Gedanken ist, konnten wir bereits in mehreren Beiträgen sehen, so auch gestern, als angeblich so viele Moskoviter zum Tatort pilgerten.

Ob es uns passt oder nicht, die Opposition spielt in Russland nunmal derzeit nicht die große Rolle.

20:25 von Pawel Pillepall...

Respekt für jede einzelne Person, die auf die Straße geht. Und, wenn es nur eine Person wäre, so ist es ein Mensch mit Rückrat, Gewissen und Mut. So steckt in jedem Menschen eben ein kleiner Gandhi. Er muss es nur wissen, er muss sich nur trauen.

@Ludek 20:18

Hab auch noch mal schnell nachgezählt, es waren Hunderttausende, (ganz ehrlich, können Sie mir wirklich glauben). Ich hatte vor lauter Aufregung nur ein Paar Nullen übersehen. Scheinbar habe ich die russische Opposition unterschätzt, sicher strebt der Großteil der Russen nach dem himmlischen Segen westlicher Werte. Na Gott sei Dank, und ich dachte schon wir wären alle verloren! Das Gute wird siegen!

Warnung

@18:09 von fetsfets

Ich verstehe ihre Argumentation aber ich teile sie nicht. Es könnte genauso gut eine Botschaft an all die Oppositionellen sein, nichts gegen die Regierung in der aktuellen Situation zu tun, denn wir sind es die fest im Sattel sitzen.

Getreu nach dem Motto "I always tell the truth even when I lie".

Aber alle hier im Forum mich eingeschlossen, können nur spekulieren. Betrachtet man ähnliche Fälle in jüngster Vergangenheit, kann man davon ausgehen, dass der Fall nie wirklich aufgeklärt wird.

@ fathaland slim - Putin arm wie eine Kirchenmaus?

"Am 01. März 2015 um 20:12 von fathaland slim
18:09,boey
"Der größte Fehler für Russland war Jelzin, sonst hätte Russland eine Chance gehabt."
Unterschreibe ich sofort"

Warum hat Russland die neue Chance unter Putin nicht genutzt?

Öl? Gas? Waffen? Und sonst? Nix!

Wie sieht es denn aktuell aus in diesem Land?
Währung - Ramschniveau
Wirtschaft – Ramschniveau
Demokratie – Ramschniveau
Freie Medien – Ramschniveau
Meinungsfreiheit – Ramschniveau

Verbündete/Handelspartner:
Weißrussland – Diktatur
Iran – religiöse Fanatiker Diktatur
Tschetschenien - religiöse Fanatiker Diktatur
China – Diktatur
Syrien - Diktatur
Türkei – auf bestem Weg in eine islamische Diktatur

Sieht dann doch eher danach auch, vom Regen in die Traufe. Und heute dürfte es in Russland auch weit mehr Oligarchen geben als die immer so betonten Oligarchen in der Ukraine.

In den vergangenen Jahren so kann man es nachlesen sind mehrere Putin Kritiker auf brutale Art und Weise ums Leben gekommen, dass sind doch Fakten.

Wer war Nemzow?

Es ist eine Tragödie, wenn ein Mensch stirbt, um so tragischer, wenn er erschossen wird. Aber mich wundert, was daraus gemacht wird. Ich möchte daran erinnern, wer Nemzow war. Er war der Premierminister unter Jelzin , der es zugelassen hat, dass in Russland Anarchie herrscht. In der Zeit war es Gang und Gebe, dass die Menschen auf offener Straße erschossen wurde. Es herrschte Chaos und Kriminalität. Die Menschen trauten sich nichts abends auf die Straße. Die Oligarchen hatten eine endlose Macht und die einfachen Menschen waren arm. Russland war schwach und dem Westen ergeben. Ich glaube, dass es nicht viele Menschen in Russland gibt, die eine Rückkehr in diese Zeiten wollen. Und der Tod so einen Politikers wird benutzt um Propaganda zu machen. Es ist verständlich, dass die Rückkehr zu diesen Zeiten in USA und EU sehr willkommen ist.

Niemand hat so einen Tot verdient!

Ich verabscheue so eine Tat und ich hätte bei diesem Trauermarsch auch teilgenommen!

Hier mal ein nettes Video von Volker Pisper (deutscher Kabaretist)

https://www.youtube.com/watch?v=94XTXuYCqHw ... sollte zu denken geben!

Ist Putin so dumm?

Putin könnte ja jeden Verdacht gegen seinen Apparat glaubwürdig dadurch entkräften, dass er ab sofort ideelle und politische Opposition gegen ihn und die ihn tragenden Gruppierungen diskriminierungsfrei zulässt. Solange er das Gegenteil tut oder zulässt, kann er Vorwürfe der mehr oder weniger direkten oder zumindest ideellen Beteiligung weder innen- noch aussenpolitisch ernsthaft entkräften.

Mit Lügen Öl ins Feuer gegossen

Nemzow hat mit falschen Behauptungen gegen Putin Öl ins Feuer gegossen und Gewalt provoziert. So hat er zum Beispiel in einem Interview behauptet, Putin sei ein Psychopath. Er hätte die Lüge verbreitet, dass die amerikanische CIA das Internet gegründet hätte. Die Wahrheit ist, dass das amerikanische Verteidigungsministerium den Vorgänger des Internets, das Arpanet geschaffen hat, aus rein egoistischen militärischen Interessen Amerikas heraus. Damit liegt Putin ziemlich exakt bei der Wahrheit. Nemzow verbreitet also Lügen und Hetze gegen Putin. In Russland war es noch nie gesund, gegen die Mächtigen zu hetzen. Putin hätte also Grund, Nemzow mundtod zu machen. Trotzdem spricht alles dafür, dass Putin nicht hinter dem Attentat steht, sonst wären die Bilder von Überwachungskameras nicht im Fernsehen veröffentlich worden. Alles spricht dafür, dass Putin nichts mit dem Attentat zu tun hat, aber womöglich andere einflussreiche Kreise der russischen Mafia schon.

15:23 von EMS Was jetzt Herr Putin

Kann man sich vorstellen, dass ein Regimekritiker wie Nemzow unbehelligt vom KGB am Vorabend einer Großdemonstration gegen Putin mitten in Moskau spazierengehen kann?

Na aber das ist genau so, den Russland hat keinen KGB, also besser informieren, den gab es nähmlich in der alten UDSSR.
Übrigens, George Busch war CIA-Direktor, ein Geheimdienst welcher für viele Verbrechen verantwortlich ist.

@Agent lemon 14:51 Was spielt das für eine Rolle?

Was spielt das für eine Rolle ob es 10.000 oder 70.000 waren? Es ist gut, dass sich in Russland überhaupt jemand gegen Putin auf die Straße traut.

20:49 von Laureat

"...Warum hat Russland die neue Chance unter Putin nicht genutzt?
Öl? Gas? Waffen? Und sonst? Nix!
Wie sieht es denn aktuell aus in diesem Land?
Währung - Ramschniveau ... (usw.)"

Kennen Sie das Sprichwort etwas "in Bausch und Bogen" zu verurteilen? Sie haben es gerade angewandt. Allerdings ist diese wenig differenzierte Betrachtungsweise gut dazu geeignet, auch eine andere Nation jenseits des Atlantik mit gleichen Augen zu sehen. Ich erspare mir das, aber jeder kann das "Ramschniveau" dieser Großmacht im Geiste nachvollziehen... was sollen solche Rundumschläge also? Sie sind in keiner Weise geeignet, wirklich inhaltvolle Diskussionen zu betreiben.

20:49, Laureat

Sie verstehen überhaupt nicht, was ich sagen möchte.

Macht nix.

Aber um nur eins Ihrer vielen Missverständnisse auszuräumen: Sie sind der erste hier im Forum, der mir Sympathien für Putin unterstellt.

Öfter mal was neues....

„Suchen wir die Schuldigen gleich im Kreml"

Zunächst möchte ich mich bei den deutschen Medien (nicht nur ARD) dafür bedanken , daß diese keine - aber wirklich keine - Chance verpassen, um Russland durch den Dreck zu ziehen.
Den Mord an Boris Nemzov verabscheuhe ich wie sehr viele andere Russen. Nichtsdestotrotz, finde ich fast noch schrecklicher, daß dieses wirklich sehr trauriges und erschütterndes Ereignis sofort für russlandfeindliche Spekulationen ausgenutzt wird. Nemzov hatte leider nicht nur Freunde, sondern auch sehr viele Feinde in Russland und nicht nur im Kreml. Aber bis zu seinem Tod war er für russischen Präsidenten als Oppositioneller nicht gefährlicher, als ein Mückenstich.Jetzt hat sich aber das Blatt gewendet. Wie nutzlich könnte es für d. westlichen Medien sein, daß ausgerechnet Nemzov eine sehr kritische Meinung zur Rolle Russlands im ukrainischen Bürgerkrieg vertratt. Übrigens, bis gestern haben sehr viele Russen gar nicht gewusst, wer Nemzov war. Soviel zum Thema „Suchen wir die Schuldigen gleich im Kreml."

21:00 von friwog

"Putin könnte ja jeden Verdacht gegen seinen Apparat glaubwürdig dadurch entkräften, dass er ab sofort ideelle und politische Opposition gegen ihn und die ihn tragenden Gruppierungen diskriminierungsfrei zulässt. ..."

Macht er das denn nicht? Haben nicht eben noch ca. 20.000 Menschen für Nemzow und wahrscheinlich gegen Putin demonstriert?
Was also soll er konkret noch tun? Konkret!

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