Kommentare

Was für eine Arroganz, aber mir tun die Deutschen leid

Haben einen Finanzminister, der seit Jahren zulässt, dass das reichste Prozent jedes Jahr bis zu 100 Milliarden Steuern über Luxemburg und andere Steueroasen am Fiskus vorbeischleust. Was will der anderen denn erzählen ...

Mir tut ...

... die EU leid. Die derzeit praktizierte Wirtschaftspolitik führt zu einer neo feudalistischen Gesellschaftsstruktur, in welcher der Erbadel lediglich durch den Geldadel ersetzt wird.

Der "Normalbürger" wird dabei nurnoch als menschliche Ressource benötigt und findet sich so in der Rolle des modernen Leibeigenen wieder.

Alles was dem entgegen läuft muß ein Politiker wie Schäuble, als williger Vollstreckungsgehilfe des Kapitals, natürlich als verantwortungslos abtun.

Damit folgt man willig dem Beispiel des großen Bruders auf der anderen Seite des Atlantik.

"Eine Zahlungsunfähigkeit

"Eine Zahlungsunfähigkeit Athens würde auch den anderen Euro-Staaten hohe Verluste bringen." Eine weitere Unterstützung auch....Lieber ein Ende mit Schrecken....

Meine Kristallkugel sagt ...

... die Griechen geben in einem völlig unbedeutendem Punkt nach, was die EU dazu veranlasst den Geldhahn offen zu lassen ... und wieder verschwinden ein paar Milliaden auf ewig ...
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Brauchen AfD oder UKIP

'"Mir tun die Griechen leid. Sie haben eine Regierung gewählt, die sich im Augenblick ziemlich verantwortungslos verhält", sagte Schäuble am Morgen.'

Griechenland braucht eine AfD oder eine UKIP.

Das Leidtun?

Worin äußert sich dieeses Leidtun jenseits eines Lippenbekenntnisses? Wenn da nichts an Entscheidungen für die Menschen statt nur für deren Gläubiger kommt, sind das inhaltsleere Worte.

Oder um mal aus dem Korinther-Brief zu zitieren: "Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönend Erz oder eine klingende Schelle."

Schäuble tun die Griechen leid?

Da ist sie wieder die deutsche Überheblichkeit!!

unser geld

Ist weg! Bei uns sind die strassen marode und die kitas fallen zusammen!

Wie Recht er hat

"Mir tun die Griechen leid. Sie haben eine Regierung gewählt, die sich im Augenblick ziemlich verantwortungslos verhält"

Diese Amateure schaffen es nicht mal, sich die zuletzt positive Entwicklung ans eigene Revers zu heften und als ihren Erfolg auszugeben.

Nach den Auflagen der Troika

Nach den Auflagen der Troika hätten die Griechen Herrn Schäuble schon lange leid tun müssen. Ich weiß gar nicht was die Griechen noch im Euro hält, eigene Währung und die Urlauber kommen wegen der günstigen Preise in Scharen. Sonst werden die Griechen nie was zustande bringen, ja gut, Agrarprodukte. Aber selbst die könnten sie dann verkaufen wie sie wollten und müssten sich nicht an die Regeln und Auflagen aus Brüssel halten.
Wenn der Austritt so schlimm wäre, warum geht es den Türken so gut. Ich finde die Griechen sollten es jetzt durchziehen, nichts mehr zurück zahlen und mit den Russen und Chinesen reden.

Mir auch!

Allerdings muss ich mein Mitleid tatsächlich auf die einfache Bevölkerung reduzieren. Der griechische Staat hat jahrelang weit über seine Verhältnisse gelebt, sich einen ausufernden Beamtenapparat geleistet und sich seinerzeit mit getürkten Bilanzen den Zugang zum Euro erschlichen.
Die griechische Situation nennt man gemeinhin Insolvenz. Mit unserem Rechtsverständnis würde in vergleichbarer Situation ein Insolvenzverwalter eingesetzt, der sich (so die graue Theorie) treuhänderisch um die wirtschaftlichen Belange des Insolventen kümmert und ihm lediglich ein Existenzminimum zu eigenen Verfügung lässt.
In diesem Fall heißt der Insolvenzverwalter "Troika" und seine Mitglieder sind berechtigt, Forderungen nach maßvollem Umgang mit den Mitteln zu stellen. Der Probant spielt aber nicht mit und es kommt, was kommen muss: Die Insolvenz scheitert und der Probant ist in Gänze zahlungsunfähig.
Mir tut die einfache griechische Bevölkerung leid, nicht jedoch Griechenland.

GR-SYRIZA-Regierung wird siegen, dadurch die ganze EU!

Wenn sich der Rauch der Verhandlungen gelegt haben wird, werden wir alle sehen und hören, das die GR-Regierung doch noch sich durchgesetzt hat. Das wird auch ein Sieg für alle Bürger der gesamten EU sein. Dazu brauchen wir nur etwas Geduld. Und wir können nur, und sollten dieses genau, hoffen!

"Verantwortungslos"

Verantwortungslos ist es Schulden zu machen um "gut zu leben" und zu erwarten, dass die nachfolgende Generation dafür aufkommt. Das gilt nicht nur für Griechenland, sondern für alle "Schuldenstaaten". Ich als "Pivatperson" würde ein solches "Erbe" ablehnen. Tsipras ist ein "realitätsferner Revoluzer", aber er hat das Debakel nicht zu verantworten, sondern die "etablierten Naderstreifenganoven", die von sich behaupten sie wären "Politiker".

Nun gut !

"Mir tun die Griechen leid. Sie haben eine Regierung gewählt, die sich im Augenblick ziemlich verantwortungslos verhält", sagte Schäuble am Morgen".

Nun, das nennt man Demokratie Herr Schäuble !

Abgesehen davon, haben die Deutschen am 22.09.2013 eine Bundesregierung gewählt, bestehend aus CDU und SPD, die die Entscheidung und das Urteil des BVG ganz bewusst hinterlaufen und der Allmacht der EZB das Wort reden, deren Entscheidungen "ausdrücklich begrüßen".
DAS nenne ich vernatwortungslos und erkenne hier nur noch den blinden Aktionismus von politischen Hasardeuren.

Ich glaube, die nächsten Monate werden gerade für Herrn Schäuble und Frau Merkel mehr als nur unangehmen verlaufen.
Der Moment, in dem man dem dt. Steuerzahler den (erwartbaren und absehbaren) Totalsverlust der dt. Forderung wird erklären müssen, rückt unaufhaltsam näher.

Denn verantwortungsvolle Mahner gab es genug, selbst in den eigenen Reihen. Alleine ein Klaus-Peter Willsch (CDU) wird sich nun bestätigt sehen !

Demokratie, Herr Schäuble?

Mir tut eher der Herr Schäuble leid. Er ist weder der Finanzminister von Europa noch von Griechenland und hat demokratische Entscheidungen zu akzeptieren und sogar wertzuschätzen. Es täte ihm gut, sich in die Motivationslagen der Griechischen Wähler hineinzuversetzen und diesen Respekt zu zeigen und sich konstruktiv an Lösungen der Misere zu beteiligen. Ich vermute dass Herr Schäuble ein schlechter Demokrat oder persönlich gekränkt ist. Damit vertritt er uns in Europa jedoch schlecht.

Mir tun eigentlich die Geldgeber Griechenlands leid...

... weil die neue Regierung offensichtlich Richtung einer kontrollierbaren Zahlungsunfähigkeitserklärung steuert. Und eins darf man nicht vergessen: ausser EU, die sowieso beinah pleite ist, gibt's in der Welt auch anderen, zahlungkräftigeren Geldgeber, die gerade ihren Machtanspruchsbereich ausbauen wollen. Also, lieber ein bisschen nachgiebiger, Herr Scheuble, mit weniger Dampf. So geht's besser.

... und vor 3 Monaten, Herr Schäuble?

Taten Ihnen die Griechen ob der Verelendung breiter Bevölkerungsschichten - verschuldet durch die konservative Regierung und dem Sumpf zuvor - auch leid?

Mir tun die Griechen auch leid

Mir tun die Griechen auch leid. Leider haben sie selbst ihren Haushalt nicht in den Griff bekommen, und nun rettet die EU mit Steuergeld alles, was als systemrelevant klassifiziert wird.

Leider ist der Kleine Mann laut EU-Logik keines dieser systemrelevanten Elemente. Auf dem Rücken der Menschen, deren Alltag dank der Sparmaßnahmen von Tag zu Tag schwärzer und aussichtsloser wird, wird an Statistiken gefeilt, die beweisen sollen, dass es dem Land als solches angeblich wieder besser geht - auch Dank Schäuble und Merkel. Das ist gut für die nächste Wahl, aber schlecht für die Griechen.

Und mir tut natürlich auch jeder leid, der voller Arroganz auf die Griechen hinabschaut. Rekordarbeitslosigkeit, Streichungen im Bildungs- und Gesundheitswesen.... Soll man da dankbar sein für die Intervention aus Brüssel/Berlin?

Hassprediger

Wenn Schäuble die Griechen Leid tun, dann nehme ich es ihm ab, denn er ist kein Hassprediger wie alle die, die - seien es Deutsche oder Griechen - gegeneinander anfangen zu hetzen, so dass am Ende nur ein vorurteilsbeladener Hass stehen kann. Ich bitte um Vorsicht, denn da wird sehr schnell Porzellan zerschlagen!

Unser Geld?

Und schon wieder kreischen einige auf, dass dort (in Griechenland) "unser Geld" sei. Wahrhaftig der Steuerzahler springt für die Gläubiger Griechenlands ein. Wo aber bitte sitzen diese Gläubiger, die demzufolge unser Geld bekommen?

Das kleine Griechenland hat doch bei einem der Weltmeister des Exportes meisterhaft eingekauft, bis es nicht mehr zahlen konnte. Einer der Hauptabnehmer deutscher Waffen war Griechenland. Wie bei der tagesschau berichtet wurde, fluppte das Geschäft mit dem griechischen Staat auch so gut wegen der Korruption.

Und unser Geld geht folglich zu einem erheblichen Anteil an die Waffenschmieden in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen. Dort freilich trifft es nicht gerade auf arme Menschen, die wir damit "subventionieren" statt Kindergärten und Schulen zu bauen. Einen Marshall-Plan für Griechenland, mit dem wir etwas für die dortigen Menschen getan hätten, hat nicht ansatzweise existiert!

Die Griechen brauchen niemandem leidtun.

Sie leben seit Jahrzehnten erheblich über ihre Verhältnisse und es geht ihnen immer noch besser als den meisten in Europa. 12Millionen Griechen tanzen Europa auf der Nase rum, aber niemand interessiert sich für die vielen wirklich Hilfsbedürftigen in Europa. Wo gibt es sonst noch eine Mindestrente von 700€, eine 13. Rente, Rente ab 55, kaum Nebenkosten?
Die Reichen bleiben ungeschoren. Wenn alle Reichen ihre Steuern zahlen würden, hätte Griechenland keine Schulden.
Griechenland braucht wirklich niemanden leid zu tun. Sie wollen nur einen großzügigen Sozialstaat auf Kosten der arbeitenden, vor allem der deutschen Normalbürger. Wer gerne zu niedrigen Löhnen arbeitet und alles gerne zu Gunsten für Wohltaaten an andere durch Steuern und Abgaben abgibt, kann das gerne tun.

So so, die Griechen haben

So so, die Griechen haben eine "verantwortungslose Regierung" gewählt.
Liebe Leute, wer hat die Griechen denn geradezu dazu gedrängt, genau diese politische Machtstruktur zu wählen, indem man dem Land einen derart ungesunden Sparkurs diktiert hat, dass die Arbeitslosen- und Obdachlosenzahlen regelrecht explodiert sind? Es wird mMn immer so getan, als hätte jeder griechische Bürger "ne fette Yacht" im Hafen liegen. Dem ist aber bei weitem nicht so.

Warum wurde nicht zugesehen, dass das Land mit den geleisteten Hilfszahlungen eine Politik umsetzt, die dem Land eine tatsächliche Zukunftsperspektive liefert? Statt dessen wurde zugesehen, wie "Investoren" damit ausgezahlt wurden.

Es hätte einen kompletten Schuldenschnitt geben müssen, und die Hilfszahlungen hätten im Anschluß gezahlt werden sollen, um dem Land wieder auf die Beine zu helfen. Wurde jedoch nicht gemacht, mit dem Ergebnis, dass das Land auf noch höheren Schulden sitzt und keinerlei Perspektive mehr hat.

Hallo, Griechenland und seine

Hallo,

Griechenland und seine internationalen Geldgeber stehen unter starkem Zeitdruck.

Griechenland hat wiederholt gesagt das es keine weiteren Schulden machen will.
Das stört die EU aber nicht im geringsten.
Ende des Monats werden Griechenland wieder zig Milliarden Euros überwiesen. Ob die Griechen das nun wollen oder nicht ist völlig egal.

Das ist Großbankenrettung durch die Hintertür.

Schäuble ist an Arroganz nicht zu überbieten

Zuerst rettet er die griechischen/deutschen/EU- Banken mit unseren Steuergeldern, die dann als Schulden einhergehend mit Verarmung und Arbeitslosigkeit von der griechischen Bevölkerung zurückgezahlt werden sollen.
Bei der Schuldenhöhe Griechenlands hätte ein verantwortungsvoller Finanzminister die Uneinbringbarkeit der Forderungen schon vorher erkannt, die Reißleine gezogen und damit unsere Steuern und die Zukunft der Griechen geschützt.
Stattdessen tun ihm jetzt die Griechen leid weil sie eine Regierung gewählt haben von der sie hoffen, daß sie ihnen - selbstverständlich mit Reformen - eine lebenswerte Zukunft ermöglicht.
An wessen Zukunft und in wessen Interesse arbeitet eigentlich unser Finanzminister?

Die griechische Regierung

Die griechische Regierung darf nicht erfolgreich sein, dass wäre der Untergang des Neoliberalismus in der EU!

Hochmut kommt vor dem Fall.

Wenn die Griechen es schaffen sich auf sich selbst zu besinnen und aufhören ihr Land auszubeuten und ausbeuten zu lassen, haben sie beste Voraussetzungen auch ohne die mildtätigen Gaben von Wachstumsfanatikern auszukommen. Griechenland hat im Verhältnis zu Deutschland nur ein Drittel der Bevölkerungsdichte. Griechenland hat alles was es braucht und das Wichtigste ist Lebensraum.

"Mir tun die Griechen leid.

"Mir tun die Griechen leid. Sie haben eine Regierung gewählt, die sich im Augenblick ziemlich verantwortungslos verhält", sagte Schäuble am Morgen.
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Lieber Herr Schäuble, welche verantwortung haben auch Sie von der Bevölkerung Griechenlands abgefordert. Lohn und Rentenkürzung, starke einschnitte im Gesundheitswesen usw.
In dem 300 Seiten starken Katalog mit Forderungen das auch von Ihnen mitgestaltet wurde, wird mit keinem Wort ein besteuerung der Reichen gefortert, warum nicht?
Der Masterplan zur privatisierung der Sahnestücke in Griechenland ist in gefahr, zur umsetzung dieses ist die Elite zu allem bereit.
Ich bin gespannt was die Zukunft bringt, vielleicht sehen wir bald europ. Politiker in Athen Brötchen an Demonstranten verteilen.

Verantwortungslos

ist jemand, der einem völlig überschuldeten Land noch gutes Geld hinterherwirft mit der klaren Aussicht, daß er diese Geld nie mehr wiedersehen wird.
Schäuble hat unsere Steuergelder verantwortungslos Banken hinterhergeworfen und will sie nun aus der verarmten Bevölkerung herauspressen!!
Das - und nicht diesen Vorgang unterbinden zu wollen - ist an Verantwortungslosigkeit nicht zu überbieten.

Griechenland muss erwachsen werden!

Mir tut Herr Schäuble leid, man versucht zu helfen und dann wird man noch aufs übelste beleidigt und ausgelacht, da hört der Spaß auf. Die ganze Aktion kommt mir vor wie bei kleinen Kindern, die bis zum Schluss bei den Eltern wohnen wollen, weil es so billig ist. Die ganze Konzentration von Griechenland beruht auf dem Prinzip, wie können mir die anderen helfen und nicht was kann ich selber tun, wie z.B. bei den Wahlen besprochen die Oligarchen zur Kasse bitten, aber liebe Griechen, dass wird der coole Finanzminister nicht tun, da seine Frau zu einer der reichsten Familien in Griechenland gehört.....und da waren sie wieder.....

Herr Schäuble - mir tun die Steuerzahler leid!

Was für ein Zynismus unseres Finanzministers. Hat der überhaupt keinen Anstand?

Hier nochmal die Kausalitäten:

1. Griechenland lebt seit Jahren über seine Verhältnisse und borgt sich sein Geld am privaten Kapitalmarkt.

2. Die Krise 2008/2009. Das System kollabiert. Griechenland ist Pleite, müsste eigentlich Insolvenz anmelden. Die privaten Gläubiger fordern ihr Geld.

3. Der EU-Steuerzahler bürgt über Rettungspakete für die Forderungen der Banken. (Alternativlos, to-big-to-fail, usw.)

4. Von den oft zitierten 240 Mrd. "Rettungsgeldern" der EU-Steuerzahler fliessen 225 Mrd an die Banken (u.a auch die deutschen Institute) und 15 Mrd an Griechenland für Reformen.

5. Zins und Tilgung für diese 240 Mrd. sollen nun die Griechen zahlen. Kein Wunder, dass die Bürger eine neue Politik wählen - würde ich auch so machen.

Also Herr Schäuble, die griechischen Bürger tun Ihnen doch nicht wirklich leid - eigentlich sollten es Ihre Steuerzahler sein.

Seh ich genauso, Herr

Seh ich genauso, Herr Schäuble.

Welche Überheblichkeit

"'"Mir tun die Griechen leid. Sie haben eine Regierung gewählt, die sich im Augenblick ziemlich verantwortungslos verhält", sagte Schäuble am Morgen.'"
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Es gruselt mich bei solcher Arroganz deutscher Politiker.
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Lieber Herr Schäuble: wer hat denn das Schlamassel angerichtet? Die Linke in Griechenland?
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Aber nein, hier geht es ja um den "Klassenfeind". Das ist das Problem, die derzeitige griechische Regierung darf nicht erfolgreich sein, das hätte Signalwirkung in Europa. Und natürlich in Griechenland.

Mir tut Schäuble leid,

denn offensichtlich negiert er modernes Demokratieverständnis.

Die Griechen machen im Moment alles richtig!

Griechen sind auf dem richtigen Weg

Die Griechen müssen uns nicht leid tun, sie haben gezeigt, dass es möglich ist eine Regierung zu wählen, die sich um die Lebensqualität ihrer Bürger kümmert. So muss Demokratie funktionieren.

Zur Verschuldung haben auch deutsche Lieferungen, von z. B. Kriegsschiffen, beigetragen. Wir sind Exportweltmeister und liefern neben den Waren auch gleich die Schulden mit. Vernünftiger Handel muss aber ausgleichen sein. Was wollen wir von den Griechen importieren, damit sie ihr Defizit wenigstens teilweise ausgleichen können?

Zur Schuldentstehung gehören immer zwei, ein Gläubiger, der die Mittel (oftmals zu leichtfertig) vergibt und ein Schuldner, der Waren erwirbt (oft weil sie günstig sind, obwohl er sie gar nicht braucht).

Die Hilfszahlungen haben bisher zu ca. 90 % die Banken begünstigt, die sonst ihre hochverzinsten risikobehafteten Forderungen (zu Recht) verloren hätten. Der Bevölkerung ist so gut wie nicht geholfen worden, was eben das veränderte Wahlverhalten zur Folge hatte.

Mir tut Europa leid....

Mir tut Europa leid Herr Schäuble.......
Die Griechen haben genau gewusst wen sie gewählt und bestohlen haben. Die nicht vorhandene Demokratie in Europa hat uns keine Wahl gelassen. Wir in Europa sind belogen und betrogen worden. Die mehr als 250 Mrd. Euro zahlt das Volk. Also die, die arbeiten und Steuern bezahlen. Wann können wir hier von unseren europäischen Führern eine Entschuldigung erwarten.

Mir Tun die Griechen nicht leid...

...denn sie sind allesamt den populistischen Rattenfängern auf den Leim gegangen. Jedem vernünftig denkenden Griechen muss es doch aufgefallen sein, das man seinen Gläubigern nicht die Regeln diktieren kann, sondern der Gläubiger bestimmt die Spielregeln. Und jetzt reisen die Jugendlichen Politiklehrlinge durch Europa und benehmen sich wie trotzige Schulbuben. Da dürfen sie sich nicht wundern, wenn sie auch als solche behandelt werden. Es war schon immer blöd die Hand zu beißen, die einen füttert.

Mitleid haben sich ganz andere verdient...

>"Mir tun die Griechen leid. Sie haben eine Regierung gewählt, die sich im Augenblick ziemlich verantwortungslos verhält", sagte Schäuble am Morgen.>

Das ist eine sehr einseitige Sicht, die Schäuble hier pflegt- über die Vorgängerregierungen, die konservativ-neoliberalen, die das Land erst in diese Situation gebracht haben, verliert Schäuble kein Wort ob dieser Unverantwortlichkeit.

Die Regierung (Linksregierung!) in Griechenland muss scheitern- das ist Programm, darüber sind sich die EU und der IWF einig und Schäuble macht da auch keinen Hehl daraus, auch wenn er Gegenteiliges behauptet.

Man wird die Griechen nicht aus dem € komplementieren können, weil man dies in dieser Zwangsunion expressis verbis ausgeschlossen hat- also wird man weiter mit haften, für alles was passiert, weil die Schuldenunion dank der deutschen Politik Realität geworden ist.

Ob Drachme oder €, die Griechen werden die Hilfe und das Verständnis der EU brauchen- Mitleid haben sich ganz andere verdient..!

"Die Griechen haben eine verantwortungslose Regierung gewählt

Wenn die Eurogruppe mit dem griechischen Finanzminister über neue Finanzhilfen berät, um der Staatspleite zu entgehen, dann liegen den Experten der Geldgeber EU-Kommission, EZB und IWF weder aktuelle Daten über die wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung noch eine Konzept über die geplante künftige Entwicklung vor. Dennoch beanspruchen die Griechen ein von den Steuerzahlern zu bezahlendes europäisches Sozialprogramm, um die Wahlversprechen zu finanzieren.

Würden aktuelle Zahlen vorliegen zum Haushaltsstand und Pläne, wie künftig Geld verdient werden soll, um die eigenen Ansprüche und den Schuldendienst leisten zu können, gäbe es wenigstens konkrete Gesprächsinhalte. Bekannt ist nur, dass GR ab Ende März bis Mitte August etwa 10 Mrd. Euro Schulden zurückzahlen muss. Aus dem bis Ende Februar laufenden Hilfsprogramm könnte GR noch 7,2 Mrd. in Anspruch nehmen, verzichtet aber auf die Verlängerung des Programms. So handeln nur Hasardeure. Der Pessimismus der EU-Akteure ist berechtigt.

Mir tun die griechen nicht leid, sonder die EU-Steuerzahler

Manche Kommentare sind an Bizarrheit und Unwissen selbst der basalsten wirtschaftlichen Zusammenhänge kaum zu überbieten, sorry... Fakt ist doch - das gilt für jede Privatperson ebenso wie für den Staat der Hellenen:
* Für die eigenen Ausgaben, den eigenen Konsum ist jeder selber verantwortlich.
* Wer jahrelang mehr Geld ausgibt als er einnimmt, ist irgendwann überschuldet - bei seiner Hausbank, seinem Vermieter, seinen Konsumlieferanten...
* Dann folgen: ggf. Lohnpfändung, der "Kuckuck" an den Möbeln, der Verlust der Wohnung...
* Und dann ggf. die Privatinsolvenz = nach 7 Jahren (!) Wohlverhalten der Schuldenschnitt.

Und was tun und wollen die Griechen: Gläubiger beschimpfen (ales wären die am griechichen Nepotismus schuld), Schuldenschnitt sofort - und dafür auch noch neues Geld...

Liebe Griechen: Zähne zusammen beißen, Ärmel hochkrempeln, Korruption bekämpfen, Steuern eintreiben, und den in Jahrzehnten selber angehäuften Mist selber wegschaufeln, ohne auf andere zu schimpfen.

Schäuble

Ich mache es ganz kurz, mir tut der arrogante Finanzminister
aus Deutschland leid.

Werter Herr Schäuble;

Mir tut leid, dass Sie offenbar hier das diplomatische Geschick bzw. die diplomatische Wortwahl GÄNZLICH aus dem Auge verloren haben.

Mit derartigen Äusserungen wird man die verfahrene Lage ganz sicher auch nicht lösen, noch dazu beitragen, eine für beide Seiten verträgliche Einigung zu erreichen, die doch letzten Endes so bitter nötig erscheint.

Statt dessen schürt man damit lediglich die ohnehin bereits bestehenden Ressentiments
gegeneinander - wie man hier dann an vielen Kommentaren auch eindrucksvoll nachvollziehen kann.

Bravo Herr Schäuble: Diplomatisches verbales Geschick : Ungenügend, sechs, setzen.

@ Europäer 123 von 11:21h

Vielen Dank für Ihren Kommentar. Sie haben die Wahrheit schonungslos & sachlich aufbereitet.

Hand und Fuß

Was Schäuble sagt, hat Hand und Fuß. Die Griechen als Volk hätten eine andere Regierung gebraucht, die sie auf den rechten Weg führt. Eine alte Weisheit lautet ja: "Von nix kommt nix" - egal wie laut man danach schreit! Zu meinen, man könne in Europa eine Art "Hartz IV-Kasse" mit allen Griechen als Empfänger einführen, ist eine antiquierte, rote Illusion.
Wenn sich Tzipras da nicht verkalkuliert! Die einzige Chance sehe ich darin, dass ein neues Konzept der griechischen Regierung überzeugen kann - d.h. dass die Lasten besser umverteilt werden und ein künftiger Schuldendienst durch Wachstumsideen erreichbar scheint. Dann ließen Juncker u.Co. sicher mit sich reden...

Es ist der Willen des griechischen Volkes...

... und man sollte ihn in der Tat respektieren. Das heißt aber überhaupt nicht, dass man weitere Milliarden der europäischen Steuerzahler in Griechenland versenken muss! Ein Land, in dem die Menschen mit unter 60 Jahren in Rente gehen, braucht auch kein Mitleid aus Ländern, in denen die Menschen bis weit über 60 arbeiten müssen!

Es wird Zeit, dass die Griechen sich auch hier - wie in vielen anderen Bereichen, etwa der Steuermoral - europäischen Standards anpassen. Und Schäuble hat seinen Amtseid auf die deutsche Verfassung abgelegt. Er ist somit dem deutschen, aber überhaupt nicht dem griechischen Volk verpflichtet!

Tja Herr Schäuble...

sie Sitzen in ihren Elfenbeinturm, und haben kaum noch bezug zu den Menschen auf der Strasse, weder hier als in Griechenland.
Die Regierung in Griechenland ist nicht Verantwortungslos sondern das Resultat eines Volkes das durch die Falsche Geldpolitik Verarmt. Es sind auf beiden Seiten nur die Interessen der Großbanken, Investoren und Reichen bedient worden. Das ist Verantwortungslos und Unmenschlich.

Mir tun die Griechen nicht leid

Griechenland ist selber Schuld an diesem Desaster.
Und ich will von Ihnen mein Geld zurück.
Und ich glaube nicht nur ich, sondern ein Großteil unserer Bevölkerung.
Und wehe den Politikern und Parteien , die den Griechen nachgeben und gutes Geld dem Schlechten hinterherwerfen. ( Afd läßt grüßen)
Es hilft auch nicht kurzfristig zu helfen, das Geld ist dann auch weg.
Das nennt man dann ja wohl Insolvenzverschleppung.

Ob Herr Schäuble wirklich

Ob Herr Schäuble wirklich "mit-leidet" ist aus meiner Sicht fraglich. Politiker sollten besser von "mit-gefühl" reden. Es leiden am Ende die, die diesen Irrsinn zahlen!

@Grayhawk - wo haben Sie denn die letzten 6 Jahre gelebt???

Denn Ihr statement " Jedem vernünftig denkenden Griechen muss es doch aufgefallen sein, das man seinen Gläubigern nicht die Regeln diktieren kann, sondern der Gläubiger bestimmt die Spielregeln." ist nun wirklich sowas von realitätsfern! Sagt Ihnen "too big to fail" etwas? Seit 2008/2009 DIKTIEREN die hoffnungslos unterkapitaliserten Großbanken uns allen die Bedingungen für ihre eigene Rettung. Willfährig unterstützt von den Junckers, Draghis und Schäubles dieser Welt. Wir Steurzahler als Gläubiger dürfen uns noch artig bedanken bei den Bankern, daß wir sie retten dürfen - während sie ihre Gewinne davor jahrzehntelang per Bonuszahlungen und fetter Gehaltsschecks in die eigene Tasche gesteckt haben. Die Verluste darf nun aber die Gemeinschaft tragen. Und was sagen Merkel & co? 'Wir müssen die Banken retten, weil sonst alles kaputt ginge.' Merke: wenn deine Schulden nur hoch genug sind und du deine Leute in den Schaltzentralen der Politik sitzen hast, dann diktierst DU die Regeln.

Geld sollte mal bei uns investiert werden

Ich finde, die Kohle, die bisher nach Gr geschaufelt wurde, sollte eher mal bei uns investiert werden. In die Rentenkasse zum Beispiel. Oder es könnten mal unsere löchrigen Straßen saniert werden. Oder die Wahlversprechen ("Abschaffung der Kalten Progression") umgesetzt werden. Und was passiert? Nix! Die Kohle, die wir durch Arbeit verdienen, schmeißt die Bundesregierung mit vollen Händen zum Fenster raus - nur wir haben irgendwie nie etwas davon. Immer, wenn es ums Umsetzen der Wahlversprechen hierzulande geht, wird die entsprechende Maßnahme entweder vom Bundesrat blockiert oder es ist von vornherein kein Geld da. Haben die Griechen nicht pro Kopf mehr Vermögen als unsereins? Müssen sie auch bis 67 arbeiten? Zahlen sie auch 50 % ihres Einkommens an Steuern und Abgaben? Und wer zahlt verdammt noch mal für uns, wenn die, die heute im Niedriglohnsektor arbeiten in Rente gehen und zur Tafel gehen müssen? Hm? Dann zahlen doch sicher die Griechen für uns, oder?

um 10:22 von Gerechtigkeitsv...

Sie sprechen mir da echt aus der Seele, was müssen wir uns noch alles gefallen lassen ? Nun ist Schäuble im Fokus und weil er nicht mitspielt wird er als Nazi im parteinternen Magazin von Syriza diskreditiert. Hat Zsipras seinen Laden nicht im Griff oder ist es ein Spiegel seines eigenen Gedankenguts ?

Bin mal schwer gespannt wie Zsipras' Rezept gegen Korruption, Vetternwirtschaft und "Steuervermeidung" in der Praxis aussieht denn bis dato haben die neuen "Retter des griechischen Volks" nur rumgeschwätzt. "Steuervermeidung" ist doch in GR schon lange nicht mehr nur ein Privileg der Reichen, vielmehr allgemeiner "Freizeitport" , da kann es nicht sein das sowas weiterhin mit Milliardenspenden der ehrlich zahlenden Bundesbürger finanziert wird.

Soll die neue Regierung in GR erst mal echte Taten folgen lassen statt immer nur dumm rumzuquatschen, ohne weitere finanzielle Unterstützung von uns !

@dito

Schäuble ist deutscher Finanzminister, der luxemburgische heisst: Pierre Gramegna!
Und der gibt ja auch zu, dass das Zusammenspiel der nationalen Regeln mit internationalen Verträgen mit sich bringt , dass Unternehmen manchmal keine Steuern oder ganz wenig Steuern zahlen.
Das ist ein internationales Problem, kein deutsches!

Man kann...

den griechischen Vorgängerregierungen sicher den einen oder anderen Vorwurf machen, insbesondere was die Praxis der "Selbstbedienung" und deren Nichtvermeidung angeht:

Dennoch: Kann man sich derzeit des Gefühls nicht erwehren, dass das Scheitern der Syriza hier aus politischen Gründen teilweise aktiv ( durch bereits bekannte Mechanismen ) gefördert wird. Nach dem Motto: Es kann nicht sein, was nicht sein darf.

Diese Handlungsweise jedoch ist es, die mir zutiefst aufstößt. Hier wird die politische Chancengleichheit ad absurdum geführt, um zu verhindern, dass sich ein anderes als das EU-genehme Denken von möglichem Erfolg gekrönt ist.

Herr Schäuble ist nur insofern ehrlich, als dass er aus diesen Umständen keinen Hehl macht. Davon hat aber die durchschnittliche, von den Sparmassnahmen übermässig betroffene griechische Mittelstandsbevölkerung genau so viel wie von Herrn Schäubles geheucheltem Mitleid.

Schäubles Rhetorik

Unseren Politikern darf man nichts mehr glauben. Ihre Reden sind reine Rhetorik. "Mir tun die Griechen leid, leider müssen sie aber wegen der Einführung der marktkonformen Demokratie das alles durchleiden", das wäre eine ehrliche Aussage des Christen Wolfgang Schäuble.

Parlamentarische Demokratie

Natürlich können einem die "normalen" Griechen (wie alle normalen Bürger) leid tun. Die Verursacher dwer Miseren gerade dieser Personen sind aber Politiker, die mit der vielgepriesenen parlmentarischen Demokratie genau diese Verelendungspolitik (für Andere) betreiben.

Herr Schäuble sagt so viel

Die griechische Bevölkerung leide nicht wegen Entscheidungen in Berlin oder Brüssel unter der schlechten Lage, sagte Finanzminister Wolfgang Schäuble im Jänner sondern „wegen des jahrzehntelangen Versagens der dortigen Eliten.“ Vielleicht könnte man das auch auf die deutsche Bevölkerung oder viele anderen europäische Staaten ummünzen. Die Bevölkerung soll scheinbar innerhalb der EU nur das machen, was die "politischen Eliten" vorgeben. Denn überall in der EU werden die Reichen immer reicher und der Rest der Bevölkerung verarmt immer mehr.

"Tja Herr Schäuble...
sie Sitzen in ihren Elfenbeinturm, und haben kaum noch bezug zu den Menschen auf der Strasse, weder hier als in Griechenland.
Die Regierung in Griechenland ist nicht Verantwortungslos sondern das Resultat eines Volkes das durch die Falsche Geldpolitik Verarmt. Es sind auf beiden Seiten nur die Interessen der Großbanken, Investoren und Reichen bedient worden. Das ist Verantwortungslos und Unmenschlich."

Scheinbar haben sie sich bislang recht wenig mit dem Menschen Schäuble auseinander gesetzt, andernfalls würden sie nicht solch Sinn freie Aussagen hier verbreiten.

Die Probleme in Griechenland sind hausgemacht. Da steht schon in der Verfassung, dass die reichsten Griechen (Reeder) nicht zu besteuern sind.
Wir wissen beide, Herr Schäuble hat an dieser Verfassung der Griechen nicht mitgewirkt.

Andere Länder in der EU haben auch Probleme aber wissen, man kann nicht dauerhaft auf Kosten anderer Mitglieder leben, haben ihre Hausaufgaben gemacht und es geht aufwärts

Nun da wird wohl

die Luft für die Griechische Regierung langsam dünn.....

Man muss wohl zu der Erkenntnis kommen, dass das übliche Linke-Umverteilungsprinzip mal wieder nicht geklappt hat. Wieso auch...

Fakt ist, man kann nur ausgeben was man hat und nein, nicht nur GR als Staat hat gerne zugegriffen auch der normale Bürger in GR. Wer da mal Taxi gefahren ist weis von was ich rede.... Nun hat man die Rechnung prässentiert bekommen und da hilft auch alles jammern nichts.

Ich bin sicher kein Freund der Linken aber hier muss man mal einen erwähnen.... schon Ulbricht sagte.... "so wie wir heute arbeiten werden wir morgen leben"....

Zumindestens er hatte es begriffen. Das was man verteil will, muss erst einmal erarbeitet werden und es ist eine Unverschämtheit von den Griechen zu erwarten, auf Kosten der anderen Europäer leben zu können. Ich hoffe nur man bleibt hat und zahlt an diese Regierung keinen Cent aus, nach dem wie sie sich verhalten hat.....

@. g.e.r.o.

" und wieder verschwinden ein paar Milliaden auf ewig ..."

Wieso wieder und auf ewig?
Sehen Sie sich mal den Bundeshaushalt der vergangenen
Jahre an.
Dann werden Sie unschwer erkennen, wieviele Millionen
Schäuble an Zinsen von Griechenland einkassiert hat.

Aber das ist für viele Stammtischplauderer zu kompliziert.

Frei nach Willi Brandt an die griechische Regierung:

Lasst euch nicht zu Lumpen machen!Zeigt menschliches Verhalten wo immer es möglich ist.
Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer.Darum besinnt euch auf eure Kraft und das jede Zeit eigene Antworten will und man auf ihrer Höhe zu sein hat, wenn Gutes bewirkt werden soll.
Nun ist eure ZEIT gekommen sich gegen Hochfinanz und Grosskapital zu wehren, die Disziplin der EU ist mittlerweile Kriechertum und keine Freiheit mehr.
Wo ist sie die Freiheit des Gewissens und der Meinung aber auch Freiheit von Furcht und von Not.

zynischer geht`s nimmer

Herrn Schäuble tun also die Griechen leid, das ist allerdings ein recht übler Fastnachtsscherz von der überheblichsten Art! Ausgerechnet von einem Vertreter des deutschen Staates kommt solch eine unanständige Äußerung, wo doch gerade Deutschland so ziemlich alles getan hat, um Griechenland zu knebeln, es in das Prokustes-Bett des Zwangssparens hinein zu zwingen. Niemand sonst in der EU hat die Austeritätspolitik so hart nach innen und außen verordnet, wie grade die Regierung Berlins. So ist die Haltung zu vergleichen mit jemanden, der andere in den Schraubstock setzt und dann bedauernd vermerkt, dass das Opfer ja leider Schmerzen habe.

ach herr schäuble ich sehe

ach herr schäuble ich sehe die aussage von ihnen etwas anders..... "Mir tun die Deutschen leid. Sie haben eine Regierung gewählt, die sich ziemlich verantwortungslos verhält"

Keinen Cent für Griechenland,

Keinen Cent für Griechenland, das Volk verarmt immer mehr. Die Schulden sind so schon nicht mehr Überschaubar. Wer macht bei mir einen Schuldenschnitt???

Ich verstehe das alles nicht.

Warum haben die Griechen nicht gegen die reichen Steuerhinterzieher demonstriert? Wenn sie sich hier stark gemacht hätten, hätten sie heute auch nicht diese Probleme.
Tsipras braucht doch nur die Wohlhabenden zur Kasse bitten, dann ist doch die Krise gelöst. Schäuble und die EU müssen ihm helfen, an die im Ausland gebunkerten Milliarden zu kommen.
Dass Tsipras mit seinem geforderten Schuldenschnitt nicht die Bankster und Zocker trifft, sondern die gemeinen Steuerzahler, sollte ihm mal jemand bewusst machen.

Am 16. Februar 2015 um 10:28 von Sternenkind

"unser geld
Ist weg! Bei uns sind die strassen marode und die kitas fallen zusammen!"

Und das nur weil wir mit unserem Steuergeld die Dividende der Deutschen Bank und Waffengeschäfte unterstützt haben..
Die Straßen in Griechenland sind auch Marode und an Kitas denkt da keiner mehr, da die Kindersterblichkeit auf einem Höchststand ist..
Es ist ja nicht so als wäre "unser" Geld in die Taschen der Griechen gewandert.. damit wurden hauptsächlich Banken ausgezahlt, die sich vorher eine goldene Nase an Zinsen verdient haben.. womit natürlich diese Banken doppelt und dreifach gewonnen haben.. aber hauptsache man kann ein wenig gegen Griechenland wettern..

11:21 von Europäer123: Die Steuerzahler

vielen Dank für Ihre Austellung der Abläufe.

Ich sehe das genauso und möchte nur noch einen Punkt ergänzen.

Die EU-Bürger hätten wohl kein Verständnis dafür gehabt, wenn man ihnen die Wahrheit gesagt hätte, die nämlich lautet: "Wir haben mit den Steuergeldern der EU-Bürger die Banken entschädigt, die sich mit griechischen Anleihen verzockt haben."

Viel besser klingt es doch, wenn man sagt: "Wir unterstützen den griechischen Staat und seine Bürger, damit diese im Winter nicht im Kalten sitzen, weil ihr Staat pleite ist und keine Renten mehr zahlen kann."

Das der griehische Bürger von dem vielen Geld keinen Euro zu sehen bekommt, muss man dann ja nicht weiter erwähnen.

Schulden und kein Ende

Bis zur welcher Schuldenhöhe müssen wir EU-Bürger das ausnutzende Geschäftsmodell Griechenlands noch alimentieren?
Alleine seit Anfang Januar sind die Verbindlichkeiten GR gegenüber der EU um fast weitere 100 MRD-€ angewachsen. Und ein Ende ist nicht in Sicht.

Bis Ende 2014 war ein GREXIT ökonomisch nicht vertretbar. Seit 2015 ist ein GREXIT politisch nicht vertretbar. Warum?

Wenn in einer Familie ein Mitglied permanent über seine Verhältnisse lebt, dann kommt einmal ein Zeitpunkt, wo man dem Mitglied zum Selbstschutz, den Stuhl vor die Tür setzen muss.

Kein deutsches Steuergeld mehr!

Wir brauchen nicht darüber entscheiden, ob wir unserer Volkseingentum an andere Länder verteilen.

Die Antwort ist einfach: Nein.

@. Europäer123

"1. Griechenland lebt seit Jahren über seine Verhältnisse und borgt sich sein Geld am privaten Kapitalmarkt."

Das erzählen Sie mal dem Standardgriechen auf den Inseln,
der seit Jahrhunderten von 3 Ziegen, ein paar Hühnern und
einigen Olivenbäumen lebt.
Tomaten, Zwiebeln und sonstwas selber anbaut, um seine
Familie zu ernähren.
Trotzdem zufrieden und nicht anspruchsvoll ist.
Nur jetzt kommt seine Familie aus den Städten mit Kind
und Kindeskegel aufgrund der Arbeitslosigkeit zurück. Und
er muß diese auch noch unterbringen und ernähren.
Die meisten Deutschen meinen offensichtlich, wenn sie
über Griechen reden, dass sie alle Onassis oder Niarchos
heißen.
Heißen die Deutschen alle Quandt von BMW, die bis heute
keine Entschädigung zahlen für sog. Fremdarbeiter, die
sie ausgebeutet haben und Tote, die in ihren Werken
elendig verreckt sind?

@Phonomatic, 10:28 - Amateurhaftes

Wenn jemand, der die Politik der Staatsmächte in aller Welt als Amateur unermüdlich zu kommentieren pflegt, die griechischen Profipolitiker anlässlich der Auseinandersetzungen um die EU-Austeritätspolitik als törichte "Amateure" bezeichnet, darf er nicht an Selbstunterschätzung leiden.

@Laureat, 12:12 - Falscher Schein

Wenn der Forist MUJO sich "scheinbar" nicht "mit dem Menschen Schäuble auseinander gesetzt (sic!)" hat, dann hat er sich anscheinend mit jenem auseinandergesetzt, sodass er sagen kann, Finanzminister Schäuble kümmere sich nicht um das Wohlergehen "der Menschen auf der Strasse", womit er vermutlich die lohnabhängigen Menschen in Griechenland und in Deutschland meint.

Das taegliche Brot

Es wird immer von den Banken, der EZB, der WU u.s.w. geredet. Tatsache ist, dass Griechenland taeglich (!!) fuer eine Million Euro Fleisch importieren muss. Fuer Drachmen, wenn sie keinen Euro mehr haben, bekommen sie nicht mal mehr ein Pfund Suppenknochen geliefert.

Am 16. Februar 2015 um 12:38 von AntiPolitiker

Das "deutsches Steuergeld" haftet haben Sie Schäuble und Merkel zu verdanken.
Die haben mittlerweile in den 5 jahren in denen "Griechen gerettet" wurden dazu genutzt ihre Chefs aus den Chefetagen der Konzerne/Banken aus der Haftung zu nehmen und den deutschen Steuerzahler an dessen Stelle da als Bürgen eingetragen.

Das wird Merkel und sSchäuble auch zukünftlich so tun bis auch mal die deutschen Steuerzahler aufwecken und einen Politiker wie Tsipras wählen würden.

Man muss es Schäuble und Co.

Man muss es Schäuble und Co. lassen, dass sie die eigene furcht- statt fruchtbare Politik exzellent mit unverfrorener Überheblichkeit und dumpfen nationalistischen Phrasen kaschiert haben.

Die deutsche Wirtschaft (zum Großteil nicht der deutsche Bürger wohlgemerkt) profitiert seit einem Jahrzehnt von dem Geschäftsmodell, durch politisch ungesteuerte Exportüberschüsse und politisch gesteuerte Lohndruckmaßnahmen im Ausland massive Schulden anzuhäufen und beschwert sich über das Ausland, das Schulden anhäuft. Die Chuzpe muss man mal haben! Und viele Deutsche meinen, ihre Feinde säßen in Griechenland - absurd.

Es zeigt sich einmal mehr, wer ein Volk an der kurzen Leine halten will, braucht nicht viel mehr als ein Feindbild, dann lässt sich selbst unter formell demokratischen Zuständen nahezu alles rechtfertigen.

Ich hoffe sehr, dass sich

Ich hoffe sehr, dass sich Griechenlands Regierung nicht bei den Verhandlungen durchsetzten kann. Wenn es dennoch so käme wäre das ein ganz schlechtes Signal. Es würde bedeuten dass es sich lohnt: 1) Statistiken zu fälschen um in die Eurozone aufgenommen zu werden 2) Statistiken zu fälschen um sich von privaten Anlegern Geld zu leihen 3) Diese Anleger dann um ihr Geld prellen, dann 4) staatliche (steuerzahlerfinanzierte) Kredite zu erschleichen um dann dann diese ausländischen Steuerzahler, von denen viele ärmer sind als die Griechen selber um ihr Geld zu prellen. So funktioniert echter Sozialismus.

dito Was für eine Arroganz, aber mir tun die Deutschen leid

also ich tu mir nicht leid denn mir geht es im Mittelstand in Deutschland sehr gut!
Irgendetwas müssen Sie wohl falsch machen!

die Griechen tun mir überhaupt nicht leid!

Jedoch sollte man ein Hoch an Portugal und Spanien aussprechen. Komischerweise bekommen es diese Länder in den Griff.
Spielt da womöglich Charakter eine Rolle?

um 15:36 von Economist70

Na, wenn sich die Griechen durchsetzen, dann war es das mit dem Euro, oder glaubt irgendeiner, die anderen südeuropäischen Länder in Schieflage würden dann nicht aufbegehren?
Das wäre dann das Ende mit Schrecken.

Aber wahrscheinlich kommt der Schrecken ohne Ende: Es wird sich irgendwie weiter durchgewurstelt, es werden sich weiter einige Wenige die Taschen voll machen.

Es schrieb ja schon einer: Es darf nicht sein, was nicht gewünscht wird (von den "Investoren").

Europäer123 / tomcat

danke für Ihre klaren, sehr richtigen Ausführungen.

Die Griechen tun Schäuble leid

Der Ausspruch von Schäuble, ihm täten die Griechen leid, erinnert an jemand, der seinen Bruder bis nahe an die Bewusstlosigkeit erdrosselt, ihm dann den Hals weiter zuhält und sagt, es tut mir leid, dass du keine Luft mehr bekommst, dies ist ein kaum zu überbietender Zynismus.

Peinlich

Mir ist es peinlich, wie Schäuble - und alle, die ihm zustimmen - sich äußert.
Dafür möchte ich mich beim griechischen Volk entschuldigen. Sie sollen wissen, dass nicht alle Deutschen so denken.
Die EU ist schuld, dass es der griechischen Bevölkerung so schlecht geht, sie hat schon bei der Aufnahme Griechenlands in die Euro-Zone mitgelogen, dass die Zahlen auch ja passen. Seitdem wurde die korrupte politische Kaste dort hofiert und unterstützt.
Jetzt haben die Griechen das erste Mal eine Regierung gewählt, die das tut, wofür sie gewählt wurde: Sich zum Wohle des Volkes einsetzen. Jahrzehntelang wurden die Reichen des Landes nicht zur Kasse gebeten, die Armee hochgerüstet, Korruption nicht bekämpft. Die neue Regierung will dies endlich ändern. Geben wir ihr diese Chance!
Aber warum habe ich den Verdacht, dass die ach so faire EU sie auflaufen lassen will? Darf es nicht sein, dass eine Regierung unter linker Führung erfolgreicher sein kann als die korrupten Vorgänger ?

@11:21 von Europäer123

Ihre "Kausalkette" hat nur einen kleinen Denkfehler.
Hätte man Griechenland 2008 wirklich pleite gehen lassen, wäre der griechische Absturz vermutlich noch härter ausgefallen. Nebenbei hätte er die Banken- und Versicherungswirtschaft in noch stärkere Schieflage geworfen und das EU-weit.

"verantwortungslos" war das Spardiktat der Troika

Ich beglückwünsche die Griechen dazu, mutig eine Regierung gewählt zu haben, die sich nicht dem "alternativlosen" Diktat der europäischen Banken- und Konzernlobby unterordnen will.

Was die Troika Griechenland aufgezwungen hat, war keine Medizin, sondern weiteres Gift. Eine Gesundung Griechenlands war damit gar nicht möglich!

Dank des Spardiktats der Troika ist das Gesundheitswesen in Griechenland völlig zerstückelt worden & infolge dessen ist beispielsweise die Kindersterblichkeit massiv gestiegen. Soll das etwa die "verantwortungsbewusste Politik" sein, die Herr Schäuble von Syriza auch künftig einfordert?

Ich bin mir sehr sicher, dass die Griechen auf sein 'Mitleid' sehr, sehr gern verzichten. Übrigens würde Syriza nach aktuellen Umfragen sogar auf rund 45 %(!) kommen; die Zustimmung der Griechen zur Regierung liegt derzeit bei enormen 70 %

Wer sich die Suppe einbrockt...

Wer sich die Suppe eingebrockt, der muss sie auch auslöffeln.
Die Griechen haben und leben immer noch über ihre Verhältnisse, nun sollten sie auch die Folgen tragen.
Klar, dass sie die Linken wählen, ich habe es auch lieber, wenn andere meine Schulden bezahlen.

Schmeißt sie raus, aus dem Euro, und das schnell, damit die Griechen erkennen, was sie da gewählt haben!

Das ist ein Fass ohne Boden!
Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

Für merkel, Schäuble, Schulz & Junkcer gehts ums Eingemachte

Denn sollte Syriza mit ihrem Alternativkonzept Griechenland aus der schlimmen lage herausführen können, wäre die ganze "alternativlose" neoliberale "Sanierungspolitik" ganz öffentlich bloßgestellt als eine völlig verfehlte Strangulierungspolitik.
Wer wie Frau Merkel jede Diskussionmit dem Hammer der behaupteten (aber natürlich nie belegten oder auch nur argumentierten) "Alternativlosigkeit" von vornherein abwürgt, für den wird es brandgefährlich, wenn eben jene angeblich nicht vorhandenen Alternativen dann mal eine echte Chance bekommen.
Apropos, alternativlos: Wie wenig sich die angeblichen Alternativkandidaten Juncker und Schulz voneinander unterscheiden, kann man auch bei griechenland ganz hautnah erleben.
Formal zwei parteibücher, aber inhaltlich letztlich derselbe katastrophale politische Ansatz.

Euro123, Trigger und all die anderen haben doch Recht

Ich entschuldige mich auch noch zusätzlich für:
die Wirtschaftskraft Deutschlands;
dafür, dass es in jeder Handelsbeziehung immer nur einen Gewinner gibt;
dass man die Griechenländer in den Euro hat gehen lassen, obwohl alle die gefälschte Statistik kannten;
dass hier immer noch einige meinen, der Schwanz kann mit dem Hund wedeln;
und für unsere Regierung, die ständig die eigenen Regeln über Bord wirft (no bail out - natürlich macht man mit Greece einen solchen Rettungsschirm).
Und damit ist doch das eigentliche Problem: Griechenland wird viel zulange schon eine "Wirtschaftskraft" angedichtet, die es dort nicht gibt. Als könnten die hohen Schulden je zurück erwirtschaftet werden. Das Land ist Agrarland, und das ist auch gut so. Das Land ist Tourismusland, und das ist noch besser so. Aber Griechenland wird nie eine neue "Schweiz", und gerade deshalb fahren wir dort soooo gerne hin. Die Währung ist doch dabei schnurzpiepegal.

@MKir13 16:38

Ich gebe Ihnen da sogar Recht. Das hätte einen Tsunami im Finanzsektor ausgelöst. Das war der Grund, warum man sich für diesen Weg entschieden hat. Ein Denkfehler ist das aber mitnichten.

Das Problem ist nicht gelöst, sondern in die Zukunft verschoben. Wie heisst es so schön: "Das Geld ist nicht weg, es hat nur ein Anderer." (hier die Banken)

Private Forderungen wurden in den letzten 3 Jahren der Allgemeinheit übergestülpt. Das heisst alle Euro-Länder müssen dieses Geld jetzt erwirtschaften - nicht nur Deutschland.

Wie? Durch Produktion und Absatz neuer Güter. Durch schleichende Enteignung der Sparer mittels Niedrigzinsen, ausbleibende Investitionen in der gesamten Euro-Zone und verdeckte Inflationierung mittels Notenpresse (Quanitative Easing).

Abschließend noch ein Ausblick:
Das Griechenland-Modell wiederholt sich gerade in der Ukraine. Selbst wenn die nicht in der EU/Euro-Zone sind, übernehmen die europäischen Steuerzahler über Rettungspakete einen bankrotten Staat.

kompletter Schuldenschmitt + Hilfszahlungen?

Das wäre den Griechen sicher sehr angenehm und genau das, was die dortige neue Regierung will. Wenn ich mich mit meinem Hausbau übernommen hätte, wäre ich dankbar, wenn mir das Haus nicht sogleich weggenommen sondern mit weiteren Krediten geholfen würde. Dass dies nicht ohne Auflagen und Einschränkungen in meinem Lebensstandard ginge, müsste ich in Kauf nehmen. Aber ich muss zugeben, dass mir Ihre Lösung besser gefällt: mir die Schulden erlassen und mir dann noch weiteren Kredit geben, damit mein Lebensstil erhalten bleiben kann, das wäre doch wirklich super!

Nebenbei gefragt: Wer blickt denn wirklich durch, welche Auswirkungen ein Schuldenschnitt für Griechenland auf uns hätte.

Mir tun die Griechen leid...

Wir, ganz Europa, sollten den Griechen
solidarisch, aber vor allem wirksam helfen.
Das war sicher auch die Absicht der Troika,
neuerlich immer als Spardiktat tituliert.
Hilfe für Griechenland sollte Hilfe zur Selbst-
hilfe sein.
Das Spardiktat ist hart, darüber muß man
vielleicht reden, aber notwendig. Notwendig
ist offenbar auch, seitens der EU Druck zu
machen, die überfälligen Reformen in Griechenland (GL)
voran zu treiben, denn rein innenpolitisch wäre das sonst nicht
durchzusetzen: Jede Regierung würde beim
ernsthaften Versuch wieder abgewählt,
Bester Beweis ist das Wahlergebnis TROTZ
des Drucks der EU.
Der Sparkurs und der Reformdruck müssen
aufrecht erhalten werden, Griechenland
muß seinen Verpflichtungen nachkommen,
auch um eine Kettenreaktion in Europa zu
vermeiden, die unbezahlbar wäre für den
Rest der Mitglieder. Um GL aber in die Lage zu versetzen, die Reformen anzugehen und sich wirtschaftlich zu erholen, bräuchte es vielleicht ein europäisches Konjunkturpaket.

...tun mir leid...

Meines Wissens haben wir noch gar kein
Geld verloren, weil wir nur für die Schulden
der Griechen mit bürgen. Die Bürgschaft
ist aber noch nicht eingelöst worden.

Weitere Zugeständnisse an Griechenland
hinsichtlich der Staatsverschuldung würde
zu verheerenden Signalen in Europa, vor
allem aber an den Finanzmärkten sorgen.
Alle Bemühungen anderer Staaten mit Problemen würden ad absurdum geführt,
die Folge wäre eine Kettenreaktion, die dann
tatsächlich zur Haftung führen könnte.
All das ist apriori keiner Bevölkerung der
restlichen Staaten zu vermitteln oder zuzumuten.
Wir sollten solidarisch bleiben, aber GL
muß seinen Teil erfüllen, damit möglichst
bald die Lebensqualität der Griechen wieder
steigt.
Wer persönlich helfen will, sollte dort
Urlaub machen. Das bedeutet Konjunktur-
aufschwung....!

perpetuum mobile

Die Griechen erfinden momentan das finanztechnische perpetuum mobile. In diesem Fall: Geld ohne Gegenleistung.

Keine Angst, das praktizieren unsere Politiker schon länger.

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