Kommentare - Deutsche Wirtschaft startet überraschend durch

13. Februar 2015 - 08:45 Uhr

Ökonomen sprechen von einem "Paukenschlag": Die deutsche Wirtschaft ist im Schlussquartal 2014 doppelt so stark gewachsen wie erwartet. Von der Mini-Krise zur Jahresmitte ist kaum mehr etwas zu spüren. Auch die Eurozone wächst stärker als erwartet.

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Kommentare

Warten wir mal ab!

und auch die Prognosen für dieses Jahr dürften deutlich steigen.
Ich hoffe auch auf Rente meine Prognose steigt auch täglich.....
aber anderst rum das ich nichts mehr bekomme.
Sanktionen vergessen ?
Einwanderer vergessen ?
Einmal alle einrechnen die Unterstützung bekommen nicht die geschönten Zahlen !
Die Schwarze Null wird GAAAANZ dunkel rot werden das ist meine Prognose !

Es gibt keine "deutsche Wirtschaft"!

Deutsche Unternehmen mit Riesen-Gewinnen, mit Sitzen in den Niederlanden o.a.w., steuervermeidend und an der Börse orientiert...oder täusche ich mich? Hat Frau Meier von nebenan mit ihren 4 Jobs tatsächlich so viel mehr verdient als sonst? Oder könnte es am Dollar liegen, der z.Z., wegen Kriegsoptimismus, ziemlich stabil ist?

Timing

diese Meldung macht auf mich den Eindruck, dass ihr Timing deutlich durch die in 2 Tagen bevorstehende Hamburg-Wahl bestimmt ist.

Stehen wieder Wahlen an ?

Da war doch was... naechstes WE... in Hamburg :O)

Das ein Aufschwung vorliegt, glaube ich dann, wenn Bekannte, die nicht das Glueck hatten, studieren zu koennen, Lohnsteigerungen deutlich oberhalb der Inflationsrate bekommen und trotz Massenzuwanderung in die BRD die Arbeitslosenzahloen unter 3.8MIO sinken.

Und da kann man dann erkennen

Und da kann man dann erkennen wo die "Deflation" WIRKLICH ankommt: Bei der energiefressenden Industrie. Die können nun ihre Produkte zu X% billiger exportieren ...

Ganz egal wie positiv

Ganz egal wie positiv bestimmte Meldungen ausfallen, es gibt immer Leute die dies mit 1 Stern bewerten. Wirklich interessant :)

German Economy.

What goes up must come down.

Lachen oder Weinen über "Paukenschlag"

Und ganz unten dann der knallharte Schlag des Schmetterlingsflügels (der in der Chaos-Theorie den Orkan auslöst):
"2014 um insgesamt 1,6 Prozent, ... bislang war man ... von 1,5 Prozent ausgegangen."
Also plus 6,7% über den Wiesbadener Erwartungen!!! (Orkan)

Das macht also den Unterschied zur Rezession? Dummerweise wäre bei 2% "gesunder" Inflation weder von 1,5 noch von 1,6% etwas übrig geblieben. Also wurde angesichts der Deflation zwar mehr aber mit Preisabschlägen verkauft. Alles muss eben raus. Pro Stück weniger Erlös. Feiertagslaune wohl eher bei den Käufern und besonders im Ausland, die den absackenden Euro gleich noch mitnahmen.(Motto: Darf es nun noch ein bisschen mehr sein?).

Das darf doch nicht sein!

Da müssen sich die Ökonomen doch stark verrechnet haben!
Wir haben doch jetzt den pösen, pösen Mindestlohn, da darf doch die Wirtschaft nicht wachsen...

Deutscher Volksmund:

"Der Teufel sch... immer auf der größten Haufen".
Das außenwirtschaftliche Ungleichgewicht vergrößert sich weiter. Aber am Mindestlohn wird weiterhin herumgemäkelt, obwohl das Lohn-Ungleichgewicht einer der Gründe für unser überproportionales Wachstum ist.

Merkel brauchtgute Stimmung für die Wahl in Hamburg!

Eine von einer Reihe vieler zweckbestimmter Jubelmeldungen.

Haben sie alle kein TV,Radio oder Zeitungen?

Der Wähler in Hamburg soll an die CDU als Parteijubel gebunden werden.

Nein, was Merkel nicht alles fertig bringt.

Das bittere Erwachen kommt dann mit der wirtschaftlichen und politischen Realität.

Manfred Korte: so siehts aus

"Davon wird auch der Euro-Raum profitieren. Deutschland wird die restliche Euro-Zone mitziehen"

Das gegenteil ist der Fall. Deutschland ist Weltmeister beim Ausenhandelsüberschuss (200Mrd€) und davon profitiert mit Sicherheit nicht die restliche Eurozone, im Gegenteil...

soso..

...die wirtschaft brummt, und ich dachte, wegen den russlandsanktionen steht deutschland kurz vor dem konkurs?

>>Das ein Aufschwung

>>Das ein Aufschwung vorliegt, glaube ich dann, wenn Bekannte, die nicht das Glueck hatten, studieren zu koennen, Lohnsteigerungen deutlich oberhalb der Inflationsrate bekommen<<

Nicht das Glück hatten studieren zu können? Werden Studiumsplätze jetzt im Lotto verteilt?

Urlaub

Macht Euren Urlaub in den südeuropäischen Ländern! Ihr bringt dann nicht nur Eure Urlaubseuro dorthin, Ihr nehmt auch ein bisschen von deren Armut in Euren Köpfen mit. EIN Europa braucht nicht nur EINEN wirtschaftlich starken Staat.

des einen Leid, des anderen Freud

in den Krisenländern geht´s bergab und daher bei uns bergauf - investitionswilliges Geld sucht sich nunmal seinen Spielplatz.

Wenn alle sagen, im Süden oder Osten zu spielen ist nicht schön, kommen eben alle zu uns. In der Schweiz ist´s ja nun auch nicht mehr spaßig und D liegt ganz in der Nähe.

@garden.of.delight..:"Das ein Aufschwung vorliegt, ...

... glaube ich erst dann, wenn Bekannte (ohne Studium"....Lohnsteigerungen deutlich oberhalb der Inflationsrate bekommen."

Nun, das war im Vorjahr bei einem Wachstum von 1,6 % nicht der Fall. Die Kaufkraft ist zwar wegen der geringeren Energiepreise gestiegen, die Nettoeinkommen haben sich aber nicht erhöht. Wenn dennoch der Konsum und die Investitionen zu noch mehr Wachstum in diesem Jahr führen, sollten auch die Nettoeinkommen der Erwerbstätigen deutlich steigen.

@metafa

"Werden Studiumsplätze jetzt im Lotto verteilt?"

Natürlich werden Studiumsplätze selten, manchmal aber schon verlost.
Fakt ist aber das es eine Lohnsteigerung geben sollte und zwar eine überhalb der Inflation, denn die Löhne sinken/stagnieren seit Jahren.
Die 5%+x die von den Gewerkschaften teilweise gefordert werden sind berechtigt, wenn wir eine stabile Wirtschaft aufbauen wollen.
Wer allein auf Außenhandelüberschüsse setzt sitzt auf einem toten Pferd, volkswirtschaftlich ist dies nämlich Unsinn und führt nur zur Überschuldung anderer Staaten.
Deutschland muss seinen Importdefizit abbauen und den Binnenmarkt fördern, dies wäre eine Investition in die Zukunft.

Und hätten wir TTIP, CETA, ....

Und hätten wir TTIP, CETA, etc. wär's nochmal so schön geworden.

So ein Pech aber für Frau Merkel und die anderen Repräsentanten der US-amerikanischen Wirtschaft und der Banken, dass die deutsche Wirtschaft auch ohne diese Abkommen funktioniert, dass Deutschland auch ohne diese Abkommen seine Waren und Dienstleistungen exportieren kann und dass durch die Abwertung des Euro unser Produkte auf dem Weltmarkt noch konkurrenzfähiger werden.
(sarkasmus=aus)

Dass zu hohe Energiekosten die

Wirtschaft immer mehr drosseln, sollte doch auch den Politikern bekannt sein. Trotzdem haben sie nichts gegen das Spekulantenpack unternommen und stattdessen andere Gründe für das Abflauen der Wirtschaft vorgeschoben.
Es gibt kein besseres Konjunkturprogramm wie günstige Energiepreise, weil sie sowohl den Unternehmen als auch dem kleinen Mann zugute kommen.
Eigentlich müsste jetzt Draghi seine Geldflut beenden, weil es ebenfalls mit der Kauflaune und den Investitionen bergauf geht. Bin gespannt, welche Ausreden er nun wieder parat hat um seine Geldjunkies weiterhin beglücken zu können.

Wers glaubt.

aber schönes Bild mit dem Stahlarbeiter. Alle Paukenschläge rühren von Schulden her. Haben sich auf dem globalen Finanzmarkt wieder Idioten gefunden, die für irren Zins Geld nehmen. Dadurch steigt das Giral-Geld-Konto der Banken und deren Umsatz auch.
So bekommen wir durch Finanzkrisen immer wieder kleine Wirtschaftsschübe...

Schön für Deutschland, dass

Schön für Deutschland, dass die Wirtschaft anzieht, aber die ärmeren Länder werden darunter leiden.
Deutlich wird, dass die Währung EURO nur einigen Ländern Vorteile verschafft. Hat Deutschland den Euro aus purem Egoismus eingeführt? Wanderarbeiter aus anderen Ländern, macht euch bereit um in Deutschland zu arbeiten. Ist das die Zukunft der EU?
Wettberwerbsvorteile können die armen Länder leider nur mit einer eigenen schwächeren Währung ausspielen.

@. Klaus V.

"Ich hoffe auch auf Rente meine Prognose steigt auch täglich.....
aber anderst rum das ich nichts mehr bekomme.
Sanktionen vergessen ?
Einwanderer vergessen ?"

Komisch, dass die Versorgungsbezüge meiner
Frau, meiner Mutter und die Meinigen
ständig steigen.
Trotz, dass die neuen Bundesländer mehr er-
halten.
Darauf hatten und haben weder die Sanktio-
nen noch die Einwanderer einen negativen
Einfluß.
Das wäre auch rechtlich garnicht möglich.
Weshalb akzeptieren Sie nicht die Realität
und malen sich lieber alles schwarz?

Hilfe, wir brauchen TTIP!

So viel Geeier, wie es neuerdings bei allen Nachrichten gibt, gab´s früher nicht.
- Ob´s der mögliche Durchbruch in der Ukraine ist, zu dessen Stabilisierung man gleich noch weitere Sanktionen verhängt hat,
- ob´s die Deflation ist, die den Aufschwung bedroht, und dann fällt der stärker aus als erwartet, wo wir doch dachten, nur TTIP kann uns noch retten,
- ob´s der Austritt Griechenlands aus Euro und EU ist, und dann kommt doch ein Kompromiss ...
Herrlich, dieses einesteils und andrerseits, dieses virtuelle "Alles-ist-möglich-Gefühl" der App-Generation, der eine App sagt, wann die Blumen gegossen werden müssen!

der Konzern, in dem ich arbeite

schüttet auch dieses Jahr wieder 4% Kapitalrendite an die Aktionäre aus. Unsere letzte Gehaltserhöhung erhielten wir im Jahre 2003. Bei den aktuellen Tarifverhandlungen sagte uns die Geschäftsführung auch wieder, es "gebe nichts zu verteilen", einziges "Angebot" des Arbeitgebers: Erhöhung der Wochenarbeitszeit bei gleichbleibenden Gehältern.
So sieht mein "Wirtschaftswachstum" aus.
Wenn wir, wie ich doch sehr hoffe, in den Streik gehen, warte ich schon auf die ersten solidarischen Kommentare "Streiken? Geht ja gar nicht. Die sollen froh sein, dass sie einen Arbeitsplatz haben!"

@ Helmut Baltrusch

...Nun, das war im Vorjahr bei einem Wachstum von 1,6 % nicht der Fall. ..

Mal sehen ob es und dieses Jahr gelingt, da wir rein zufällig wieder 1,6% Wachstum haben...

Wie ärgerlich...

...für alle, die aufgrund der Russland-Sanktionen schon den Kollaps des westlich-imperialistisch-kapitalistischen Wirtschaftssystems vorhergesagt hatten.

@. hoheshaus

"Hat Frau Meier von nebenan mit ihren 4 Jobs tatsächlich so viel mehr verdient als sonst? "

Mir sind jedenfalls keine Regelfälle bekannt,
dass Leute in Deutschland 4 Jobs haben.
Offensichtlich leben Sie in einem anderen
Land.
Unsere Kinder, unsere Freunde und Bekannten
sowie deren Kinder haben alle einen Beruf,
dem sie nachgehen und mit der Bezahlung
gut zurecht kommen.
Für einen weiteren Job hätten sie garnicht die
Zeit.

Typisch Deutsch

Uns geht es erheblich besser als anderen Ländern um uns herum und die meisten hier können dennoch nichts anderes als Einzelschicksale bzw. ihre eigene Unzufriedenheit auf das Gesamtbild zu übertragen und wieder alles schlecht zu reden.

Man sollte lieber auf das Gesamtbild schauen - auf Deutschland - und da kann man sich doch eigentlich nur freuen und nicht nur im Fußball sagen "Wir sind die Nummer 1!"

So viel Bitterkeit!

Ich lese hier so viele frustrierte Kommentare, unglaublich!
Ich selbst bin in einer finanziell sehr schlechten Situation und habe dazu noch Familie, aber es würde mir niemals einfallen so - tut mir leid- herumzuheulen wie viele, die hier ihren geistigen Senf abgeben. Deutschland geht es trotz einiger Probleme sehr gut,darüber müssten wir doch erst mal glücklich sein. Im nächsten Schritt muss man natürlich zig Dinge verbessern und verändern,aber wir leben tollerweise in einem Land in dem solche Veränderungen möglich sind. Man vergisst oft wie groß dieses Land ist und das kein Mensch hier einen "perfekten" Staat erschaffen kann. Wer sich hier so sehr über deutsche Politik aufregt (die ja durchaus in Teilen zu kritisieren ist - soziale Ungleichheiten, Waffenlieferungen an dubiose Staaten etc.) soll bitte selbst mal in die Politik wechseln und sich dann dort noch durchsetzen und etwas bewegen, viel Spaß dabei! Oder: einfach mal an sich selbst etwas ändern und positiv denken...hilft wirkl.!

@. streetviewer

"diese Meldung macht auf mich den Eindruck, dass ihr Timing deutlich durch die in 2 Tagen bevorstehende Hamburg-Wahl bestimmt ist."

Wollen Sie deutsche Wähler wirklich als so
dämlich hinstellen, dass sie nicht wissen,
welche Partei sie wählen?
Aber die Parteien sind sich offensichtlich
ebenfalls nicht darüber im Klaren; denn an
dernfalls würden sie nicht soviel Geld für un-
nützige Wahlplakate ausgeben.

alles wird gut

Deutschland ist ein Land der Bedenkenträger. Hier wird auch alles schlecht geredet.

@. garden.of.delight..

"und trotz Massenzuwanderung in die BRD die Arbeitslosenzahloen unter 3.8MIO sinken."

Nun bleiben Sie doch mal auf dem Teppich;
denn von einer Massenzuwanderung kann in
D. doch wahrlich keine Rede sein.
Das behaupten nicht einemal viel kleinere
Länder, wie z.B. die Skandinavier, die pro
Kopf der Bevölkerung eine weitaus größere
Zuwanderungsrate als das 80 Mio. Volk
Deutschland haben.

@NutzerW

" einfach mal an sich selbst etwas ändern und positiv denken...hilft wirkl.!"

Das hilft nicht wirklich wenn die Großkonzerne ihre Taschen noch mehr voll bekommen und die normalen Bürger absolut gar nichts von dieser tollen Wirtschaft bekommen. Die Renten, Löhne, Steuerzahlungen werden nicht besser und es sieht für einen ganz normalen Bürger immer noch schlimmer aus wie in DM Zeiten. Dazu kommen noch 2 Billionen Schulden, die auf Tilgung warten.

Man muß auch an der Realität bleiben. Ich merke gar nichts von dieser blühenden Wirtschaft.

Diese Sprache ist nicht vertrauensbildend

Daß solche Meldungen zum Widerspruch reizen mag auch an der verkrampften Sprache liegen, die im Wirtschaftsbereich immer mehr der von Marktschreiern gleicht.
Entweder ist man "euphorisch" oder es ist gleich eine Krise.

"Die Furcht vor einer Rezession, die noch zur Jahresmitte geherrscht hatte, erweist sich damit als unbegründet."

Ja, aber nur im nachhinein, zur Jahresmitte war sie begründet.
Damals hat auch keiner von einer "Mini-Krise" gesprochen, denn immerhin betraf sie 2 von 4 Quartalen (-0,1% und +0,1%).

Besonders unangenehm fällt das Hochrechnen des letzten Quartalsergebnisses auf, "auf das Jahr hochgerechnet entspräche das einem Plus von rund 2,8 Prozent", wenn doch die tatsächliche Zahl, wenn auch viel später, noch genannt wird (1,6%).

Immerhin wird der niedrige Ölpreis erwähnt. Wenn der dadurch erzeugte Aufschwung aber "unerwartet" ist, obwohl er doch von vielen Experten als "Konjunkturprogramm" bezeichnet wurde, relativiert das im letzten Absatz den gesamten Bericht.

gute Meldung, negative Kommentare

Gut, vielleicht ist das kein Paukenschlag, aber doch eine gute Meldung. Um so mehr überrascht die überwiegend negative Kommentierung. Wollen wir eigentlich leiden und sind enttäuscht, wenn es uns gut geht. Und dann noch eine kleine Korrektur. Das statistische Bundesamt, das ja doch überwiegend aus trockenen Mathematikern besteht und nicht im Verdacht steht, Politik zu machen, vermeldet, dass die Reallöhne in Deutschland 2014 gestiegen sind. Das ist richtig für das Vergleichsjahr 2013, aber auch in einem längeren Zeithorizont von zum Beispiel 10 Jahren. Die Aussage, dass die Reallöhne in Deutschland in den letzten Jahre kontinuierlich sinken würden, ist schlichtweg Unsinn.

@ 10:10 von ladycat

Sie schreiben:
"Dass zu hohe Energiekosten die
Wirtschaft immer mehr drosseln, sollte doch auch den Politikern bekannt sein. Trotzdem haben sie nichts gegen das Spekulantenpack unternommen und stattdessen andere Gründe für das Abflauen der Wirtschaft vorgeschoben."
*
Was haben die Engergiekosten mit dem von Ihnen genannten "Spekulantenpack" zu tun?
Der internationale Ölpreis wird nur unwesentlich von Spekulanten beeinflusst. Wenn man sich näher mit diesem Markt befasst kann man erkennen dass hier neben dem Einfluss der OPEC-Staaten (die unsere Politiker wohl kaum als Spekulanten behandeln und maßregeln können) im wesentlichen von Angebot und Nachfrage bestimmen. Dabei können aufgrund es Riesenmarktes die Spekulanten nur marginal Einfluss auf den Preis nehmen.
Aber wer öffentliche Haushalte (Schäubles schwarze Null) und Studien mit Statistiken gleich setzt versteht vielleicht diese Zusammenhänge nicht so richtig?
Fracking in USA und ähnliche Einflüsse bestimmen den aktuellen Ölpreis!

Prognosen = Kaffeesatzleserei

Viel wert waren die Prognosen der Wirtschaft'weisen' nie und niemals mehr wert als die Prognosen der 'Weisen' in den Wirtschaften.

Jetzt ist es ein 'Paukenschlag', daß die Wirtschaft gar nicht so schlecht läuft, wie sie im vergangen Jahr zur Zeit der Tarifverhandlungen geredet wurde. Der Dax baut mit mehr als 11.000 Punkten eine neue Superblase auf und der deutsche Trottel (oft auch Michel genannt) wird's mit seinen Sparguthaben schon richten - was die 'Herren' Ökonomen da hirn- und inhaltslos anrichten.

@. J.E.G.-

"Deutlich wird, dass die Währung EURO nur einigen Ländern Vorteile verschafft."

Offensichtlich kennen Sie andere EU-Staaten
garnicht oder nur wenig.
Sonst wüßten Sie, was dort alles mit EU-
Mitteln geschaffen wurde. Vor Allem Infra-
struktur und Industrie.
Das trifft insbesondere auch auf die südlichen
Länder zu.
Wenn Sie sich dort aber nicht näher infor-
mieren können, brauchen Sie sich nur die
Mühe machen, sich den Haushalt der EU
anzusehen.
Dann würden Sie unschwer feststellen, dass
diese Mitgliedsstaaten immer noch profi-
tieren.
Aber es gibt auch andere, die ihre EU-Mittel
nicht einmal abrufen.
An der Schwierigkeit der Antragstellung
kann es nicht liegen.
Denn dafür gibt es vorgefertigte Formulare
in allen EU-Sprachen.

Kurzsichtigkeit bedeutet nicht,

daß die Welt unmittelbar vor der Nasenspitze 'aufhört.

@NutzerW:"Deutschland geht es trotz einiger Probleme sehr gut,..."

Richtig wäre es zu sagen: "In Deutschland geht es einer schrumpfenden Minderheit nach wie vor sehr gut."

Der Mittelstand schrumpft zwar seit langem und der Mißbrauch von Menschen an Arbeitsplätzen wird dank der vielen Ausnahmen von dem ohnehin zu geringen Mindestlohn ebenfalls weitergehen - aber das betrifft eben nicht 'alle', sondern nur diejenigen in der Gesellschaft, die 'jammern' und beklagen, daß der Anteil der 'Abrahmer' in der Wirtschaft ab- und in der Politik zunimmt.

Naja

Ich denke, da ist schon etwas Propaganda dabei. So rosig, wie es dargestellt wird, ist die Wirklichkeit nicht. Und auch der steigende Schweizer Franken oder US-Dollar, sind eigentlich nur ein Zeichen eines extrem sinkenden Euro-Werts. Es werden massenhaft Euros gedruckt um alles augenscheinlich "am Laufen" zu halten. In Wirklichkeit steuern wir rasend schnell auf eine massive Geldentwertung, sprich Inflation zu.

Extrascharf

Auch meinen "Senf" dazu: Ich glaube schon, dass die "deutsche Wirtschaft" wächst, ich glaube sogar, dass der deutsche Verbraucher mehr konsumiert, weil mehr Menschen eine (wie auch immer) Arbeit haben. Deshalb zieht sicherlich der innerdeutsche Markt an und verkauft mehr. Gleichzeitig wird aber auch betont, dass der Außenhandel wieder mit einem Riesenplus ausschlaggebend für die Entwicklung ist. Denn auch der deutsche Konsum ist unter den jetzigen Bedingungen am Arbeitsmarkt nur möglich mit dem Brummen der Exportwirtschaft. Man kann also ohne Übertreibung festhalten, am Export hängt alles. Und der größere Teil dieser Exporte geht in die EU-Länder.
Jetzt kommt aber ein Problem: Alle wissen, dass nicht wenige EU-Länder am Rande einer Pleite stehen bzw. sogar sind. Wiederum sollten alle wissen, dass jetzt schon über die Schuldenproblematik sehr große Summen ("Target-Falle") infrage stehen, ob sie wirklich jemals bezahlt werden. Wird dieser neuerliche Boom über geliehenes Geld bezahlt?

Am 13. Februar 2015 um 10:22 von europeo

Ja klar hoffe Sie können NOCH gut davon Leben von ihren Bezügen!
Wir sprechen weiter wenn es soweit ist.
La La LA ich mal die Welt wie sie mir gefällt !

10:44 von sogut

"...Die Aussage, dass die Reallöhne in Deutschland in den letzten Jahre kontinuierlich sinken würden, ist schlichtweg Unsinn. ..."

Sie steigen aber auch nicht. Jedenfalls nicht in den letzten zehn Statistikjahren. Und bei den jährlich neu zu vermeldenden Rekord-Exportüberschüssen sind gleichbleibende Reallöhne gleichbedeutend mit einem Sinken.

@. Bernd1

"Der internationale Ölpreis wird nur unwesentlich von Spekulanten beeinflusst."

Ganz Unrecht hat @. Ladycat nicht.
Denn die großen Mineralölkonzerne speku-
lieren sehr wohl mit dem Ölpreis.
Zu diesem Zwecke haben sie auch in Europa
riesige Bevorratungstanks geschaffen, um das
Angebot steuern zu können. Und somit den
Preis.
Der jetzige internationale Ölpreisverfall
schmeckt ihnen natürlich nicht. Aber ohne
diese Spekulanten wäre der Ölpreis für den
Verbraucher noch niedriger.
Und wenn er wieder - mit Sicherheit -
steigt, werden sie nach bewährter Manier
das Angebot senken und somit den Preis
nochmehr in die Höhe treiben. Und schon
haben sie die Verluste wieder reingefahren
und verdienen sich wieder dumm und däm-
lich.
Nicht umsonst boomt auch jetzt in Belgien
und den Niederlanden der Bau weiterer
Bevorratungsbehälter.
Man will noch mehr billiges Öl bunkern, um
es dann demnächst umso teurer auf den
Markt zu werfen.
Das nennt sich nun einmal schlichtweg
Spekulation.

@ Bernd1

Da Sie ja immer so gut über Statistiken informiert sind, wundert es mich, dass Sie noch nie davon gehört haben, dass an der New Yorker Börse 3mal so viel Öl gehandelt wird, als Nachfrage besteht. So etwas nennt man Manipulation und Marktverzerrung.
Dass aufgrund von Fracking ein Überangebot an Öl besteht und deswegen die Preise sinken, ist schon klar. Dass die Spekulanten nun nicht mehr so viel verdienen ist mir ebenfalls bewusst. Trotzdem haben wir es auch ihnen zu verdanken, dass wir erhöhte Preise zahlen müssen. Vor dem jetzigen Preisverfall war zu lesen, dass die Benzin- u. Heizölpreise mindestens um 15 Cent billiger wären, wenn die Spekulanten hier nicht ihr Unwesen treiben würden. Aber wahrscheinlich lesen Sie auch nur das, was in Ihr persönliches Bild passt.

@metafa

Einfach mal die vielen Kommentare hier durchlesen, die aufzeigen wie sehr der ARTIKEL die Situation schlecht beschreibt.

Sicher, "die deutsche Wirtschaft" macht mehr Gewinn, aber wo kommt der an? Entweder bei ganz ganz wenigen ODER im Ausland bei irgendwelchen Investoren. Deshalb ist auch die Merkel'sche Haltung "Deutschland geht es gut" eine absolute Illusion und BEWUSSTE TÄUSCHUNG DER WÄHLER. Entweder das oder die Kanzlerin/die CDU sind dümmer als die Polizei erlaubt, weil sie die Situation im Land nicht sehen wollen.

Rein von den Fakten mag der Artikel "korrekt" sein, aber man muß solche Dinge auch immer ins richtige Licht setzen ... und das ist: Immer mehr und mehr Menschen hier in Deutschland leben an der Armutsgrenze oder darunter. Deshalb geht es "Deutschland" NICHT besser, denn die 50% mehr die EIN Reicher an Gewinn macht zählen nicht (denn der hatte schon alles notwendige), wohingegen die tausenden die nur noch mit 450€ auskommen müssen schon. Deren Zahl STEIGT!

@sogut 10:44

Die Aussage, dass die Reallöhne in Deutschland in den letzten Jahre kontinuierlich sinken würden, ist schlichtweg Unsinn.
Dann blättern Sie doch noch mal zurück und lesen Sie meinen Post von 10:24. Niemand wird ernstaft behaupten, dass ich mir für den gleichen Geldbetrag noch soviel kaufen kann wie vor 12 Jahren. Das nennt man, wenn ich nicht irre, dann sinkenden Reallohn.
Und, bevor Sie in Versuchung kommen, das als "Einzelschicksal" zu bezeichnen: in meinem Laden arbeiten 10000 Leute. Auch die Kapitalrendite, die ich angeführt habe, ist kein Phantasieprodukt, sondern entstammt dem offiziellen Geschäftsbericht. Diesem kann man auch entnehmen, dass in dem Zeitraum, in dem es für die Beschäftigten keine Tarifsteigerung gab, sich die Bezüge von Vorständen und Geschäftsführern vervierfacht(!) haben.

Absolut keine besonderheit!

Der plötzliche Aufschwung ist lediglich der kräftigen Abwertung des Euro zu verdanken!

Es ist eigentlich eine Schande, dass Deutschland sich eine Schwachwährung leistet. Dass der Euro abgewertet wird, kann ich an sich nachvollziehen. Aber es ändert NICHTS an den Ungleichgewichten innerhalb der Eurozone.

Deutschland (ja, nicht etwa Europa) hat von den Peripheriestaaten verlangt, den Preispegel (angefangen bei den Löhnen) zu senken.
Jetzt, da der Euro kräftig abgewertet hat, sollte Deutschland ehrlich mit sich selbst sein: Der Preispegel (und Löhnen) hierzulande in einer synchronen Aktion um mindestens 5% ansteigen zu lassen. Und in 6 Monaten noch einmal. Dann ist für D effektiv immer noch netto eine Abwertung gegeben, aber innerhalb der Eurozone wäre es ein deutlicher Beitrag zum Abbau der Ungleichgewichte.

Der Zeitpunkt der Inflationsimpulse muss natürlich überraschend sein, um ein Auswandern von Sparvermögen zu unterbinden.

Die Banken vergeben kaum Kreditetrotz billigem Geld!

Und man kann diese Meldung hier nach ein paar Hintergr.Infos besser einordnen.Als SpekulationsBlase._()Die Notenbanken fluten die Märkte mit billigem Geld

Hintergrund der starken Aktiennachfrage ist die außerordentlich lockere Geldpolitik. Weil die Notenbanken die Kapitalmärkte weltweit mit billigem Geld fluten, erscheinen Aktien attraktiv.()

()Eine Spekulationsblase ist nicht ausgeschlossen

Der Herdentrieb ist in vollem Gang: Alle investieren in Aktien, weil es alle tun. Ähnliche Phasen gab es schon zur Jahrtausendwende und in den Jahren bis 2007 - Stichwort Internet- und Immobilienblase. In beiden Fällen kam es zur globalen Finanzkrise.

Die Weltwirtschaft lahmt, in vielen Ländern Europas und in Japan stagniert die Wirtschaft. Doch Unternehmen müssen Gewinne machen, um steigende Aktienkurse zu rechtfertigen.( ) Sie nehmen für Investitionen kaum Kredit auf. Die Kreditvergabe der Banken im Euroraum ist seit Jahren rückläufig()SZ

Ein paar Gedanken zur destatis-Meldung

Destatis heute
BIP
2013
2014

nominal
2 809,480
2 903,790
+3,35%

real
(abzüglich Inflation und 0%Kalendereinfluss)
2 814,137
2 908,384
+3,35%

Nominal - real = Inflation
2.903,790 - 2.908,484 = -4,694
= -0,16% Deflation oder 4,7 Mrd. €, die nicht aus höheren Preisen, sondern mit mehr aber billigeren Gütern erlöst wurden.

Insofern auf ein bisschen wachsende Binnennachfrage zu verweisen (nach Jahren Inflation und nicht wesentlich steigenden Konsumausgaben inkl. Einzelhandel), ist abenteuerlich (Geiz ist geil) .

Nur gingen in diese Binnennachfrage 217 Mrd € Exportüberschuss nicht ein (~7,5% BIP), die bei Shareholdern und etwas Staat (super Steueraufkommen) landeten und zu deren Konsum die gepressten Nettolöhne ohnehin nicht genug sind und in die Draghis Geldschwemmen ja nicht gehen, um zur Inflation per Binnenkonjunktur zurückzukehren.

Da nützen keine Jubelmeldungen über mehr Handeldefizite = Zentralbankschulden = Konsum auf Pump von anderen, d.h. dt. Handelsplus.

@ 10:52 von fprinz

Sie schreiben:
"Richtig wäre es zu sagen: "In Deutschland geht es einer schrumpfenden Minderheit nach wie vor sehr gut."
*
Das empfindet scheibar eine große Mehrheit der Bevökerung selbst ganz anders!
In mehreren Umfragen von verschiedenen Instituten im Jahr 2014 haben etwa 73 bis 75% der Menschen ausgesagt dass es Ihnen persönlich wirtchaftlich gut oder sehr gut geht!
Das als "schrumpfende Minderheit" zu bezeichnen ist wohl eher nicht real.

re frosthorn

"Unsere letzte Gehaltserhöhung erhielten wir im Jahre 2003. Bei den aktuellen Tarifverhandlungen sagte uns die Geschäftsführung auch wieder, es "gebe nichts zu verteilen", einziges "Angebot" des Arbeitgebers: Erhöhung der Wochenarbeitszeit bei gleichbleibenden Gehältern.
So sieht mein "Wirtschaftswachstum" aus."

Da frage ich mich allerdings, warum Sie seit über 10 Jahren nur stillhalten, anstatt sich einen anderen Job zu suchen.

Schlechter können Sie sich bei einem Wechsel doch gar nicht stellen, wenn das alles so stimmt wie Sie schreiben.

@sogut

"...Wollen wir eigentlich leiden...?" I c h will zumindest nicht auf Kosten anderer profitieren!

11:00 von Izmi

Und bei den jährlich neu zu vermeldenden Rekord-Exportüberschüssen sind gleichbleibende Reallöhne gleichbedeutend mit einem Sinken.//////
*
Exportüberschuß ist anch meinem Wissen der Saldo zwischen Im- und Exporten!
*
Zwar ein wirtschaftlicher Faktor, aber zur Betrachtung des Zustands der Reallöhne nicht geeignet!

@ 11:19 von AlterSimpel

Sie schreiben:
"Vielleicht weil das BIP nicht alles ist und jeder weiß, daß zB der Ölpreis über kurz oder lang auch wieder steigt.
Und Ihre "Regel" für Beschäftigung und Einkommen kollidiert leider immer häufiger mit der Pflicht zur ständigen Gewinnmaximierung.
Geplanter Stellenabbau in D (Meldungen des letzten Quartals):
Siemens: 3.300
Osram: 1.700
......"
*
Ist Ihnen bewust dass trotz dieser regelmäßigen Pressemeldungen über Stellenabbau in diesen Unternehmen die Mitarbeiterzahlen regelmäßig steigen bzw. zumindest nicht sinken?
Bei Siemens wurden in Deutschland laut Pressemeldungen in den letzten 10 Jahren in Summe etwa 40.000 Mitarbeiter entlassen.
Fakt ist dass 2004 etwa 110.000 Mitarbeiter beschäftigt waren und zur letzten Bilanz am 30.09.2014 etwa 115.000 Mitarbeiter!
Das liegt daran dass fortwährende Einstellungen (aufgrund von Wachstum) nicht in der Presse gemeldet werden, Abbau schon!
Oder woher kommt es dass aktuell 6 Mio Menschen mehr erwerbstätig sind als vor 10 jahren?

Mal ein grobe Rechnung nicht auf den Cent.

Vor rund 40 Jahren.
Ein Kugel Eis = 10 PF
Mein Nettogehalt 1500 DM

Heute
Ein Kugel Eis = 1 Euro ca das 20 Fache wie vor 40 Jahren.
Mein Gehalt müßte demnach wenn es genauso gestiegen währe bei was liegen?
JA genau 15 000 Euro welche Arbeitnehmer hat solche Lohnsteigerungen gehabt???
Ok diese Steigerungen in dem Maße gab es nicht überall,aber viele sind da nicht weit von weg,real habe ich aber eine Rente von 820 Euro und liege unter der Armutsgrenze,da passt doch was nicht zusammen ihr ganzen Schönredner.

Jubel Jubel

@Bernd1__Das empfindet scheibar eine große Mehrheit der Bevökerung selbst ganz anders!__

Sie meinen mit Mehrheit sich selber!

Oder die Umfragen des ZDF zur Kanzlerin?

Empfinden und wissen Bertnd1 sind zwei verschiede Faktoren.

Sie empfinden- ich weiß.

@europeo: 10:31

streetviewer:
"diese Meldung macht auf mich den Eindruck, dass ihr Timing deutlich durch die in 2 Tagen bevorstehende Hamburg-Wahl bestimmt ist."
europeo:
"Wollen Sie deutsche Wähler wirklich als so
dämlich hinstellen, dass sie nicht wissen,
welche Partei sie wählen?"

Das hat nichts mit Dämlichkeit zu tun.
In der Woche vor der letzten BTW waren nach Meinungsforschungsinstituten noch ca 1/3 aller Wähler unentschlossen, Emnid sprach gar von 40%.
Bei Landtagswahlen ist diese Zahl zwar tendenziell etwas geringer, aber daß dieses Potential von Wählerstimmen im Fokus der Werbung steht, ist unumstritten.

Allerdings folgt das Statistische Bundesamt seinem eigenen Kalender, was den Vorwurf der Manipulation unwahrscheinlich erscheinen lässt.

Die dem heutigen Bericht (Fr., der 13.2.2015) entsprechenden Ergebnisse von 2013 wurden am Fr., den 14.2.2014 veröffentlicht, die von 2012 am Do., den 14.2.2013.

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Liebe User,

meta.tagesschau.de ist derzeit überlastet. Deshalb kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

@ 11:07 von ladycat

Sie schreiben:
"Da Sie ja immer so gut über Statistiken informiert sind, wundert es mich, dass Sie noch nie davon gehört haben, dass an der New Yorker Börse 3mal so viel Öl gehandelt wird, als Nachfrage besteht."
*
Wa hat dieses Handeln an der Börse jetzt wieder mit Statistiken zu tun?
Gar nichts!
Statistiken sind belastbar erfasste Daten die nach immer gleichen festen Kriterien ermittelt und fortgeführt werden.
Handel an der Börse ist etwas spekulatives und hat mit statistischen Daten absolut nichts zu tun. Natürlich bestimmen solche Aktionen n der Börse die Preise mit. Aber jeder Wirtschaftsexperte wird Ihnen bestätigen dass diese Einflüsse auf die Weltmarktpreise insgesamt "marginal" sind, also wenige Prozentpunkte ausmachen, das habe ich auch so geschrieben!
Insofern sind die Olpreise am Weltmarkt nur marginal durch Spekulanten beeinflusst.
Richtig ist dass ein steigender Ölpreis wieder negative Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum haben könnte, es muss aber nicht so sein!

In meinem Umfeld sehe ich

In meinem Umfeld sehe ich leider einen verstärkten Umbau der Arbeitsplätze, hin zu Subunternehmen, teils den Versuch sogar Sub-subunternehmen reinzudrücken.

Die Verdichtung der Arbeit wird immer schlimmer, na ja, die Qualität leidet darunter, was für mich kein Wunder ist.

Die Wirtschaft brummt?

@ 11:51 von SEPP58

Sie schreiben:
"Sie meinen mit Mehrheit sich selber!
Oder die Umfragen des ZDF zur Kanzlerin?
Empfinden und wissen Bertnd1 sind zwei verschiede Faktoren.
Sie empfinden- ich weiß."
*
Im Gegensatz zu Ihren subjektiven Negativaussagen kann ich noch unterscheiden zwischen eigener Meinung und allgemeinen Umfrageergebnissen.
Quellen:
/www.tagesschau.de/inland/deutschlandtrend2144.pdf
oder hier:
de.statista.com/statistik/daten/studie/185219/umfrage
/einschaetzung-der-persoenlichen-wirtschaftlichen-situation/
*
Wie SIe sehen können sind es etwa drei viertel der Menschen in Deutschland die ihre persönliche wirtschaftliche Lage mit GUT bis SEHR GUT positiv bewerten. Dass ich selbst zu dieser Mehrheit gehöre möchte ich nicht bestreiten auch wenn meine Rente dank der rot/grünen Reformen vor 12 Jahren leider sehr viel nieriger ausfällt als vorher erwartet!

@Bernd1

Von wegen Stellenabbau in Firmen.

Die Mitarbeiter zahl der Firma Siemens ging seit 2000 von Trend her immer weiter nach unten.

Auch andere groessere und gut zahlende Arbeitgeber verkleinern sich.

Nicht zuletzt mein eigener, der trotz permanent steigendem Umsatz die Beschaeftigtenzahl seikt 1990 knapp halbiert hat.

Wirtschaftliches Wachstum geht in Zeiten der Gewinnmaximierung um jeden Preis in der Regel nicht mit einer Steigerung des allgemeinen Wohlstands einher.

Das ist vermutlich das, was hier so mancher an Kritik in Bezug auf den Beitrag meint :
Wachstum ist da - aber wer profitiert ?

@hohes Haus

"Es gibt keine "deutsche Wirtschaft"!

Deutsche Unternehmen mit Riesen-Gewinnen, mit Sitzen in den Niederlanden o.a.w., steuervermeidend und an der Börse orientiert...oder täusche ich mich?
"
Natürlich gibt es eine deutsche Wirtschaft, alle die die in dt. Steuern zahlen.

Abgesehen davon haben die Wachstumszahlen nichts mit Gewinnen zu tun, sondern mit Umsätzen. Kein halbwegs bedeutsames Unternehmen hat zu diesem Zeitpunkt bereits ein geprüftes Jahresergebnis und eine auswertbare GUV vorliegen.

15:20 von traurigerdemokrat : so ist es, miese qualität

unmenschliches arbeiten.

mein ältester ist altenpfleger, unbeschreiblich was da abgeht.
und in den krankenhäusern sieht es auch nicht besser aus.

ich unterschreibe voll was Sie sagen:

"In meinem Umfeld sehe ich leider einen verstärkten Umbau der Arbeitsplätze, hin zu Subunternehmen, teils den Versuch sogar Sub-subunternehmen reinzudrücken.

Die Verdichtung der Arbeit wird immer schlimmer, na ja, die Qualität leidet darunter, was für mich kein Wunder ist.
Die Wirtschaft brummt?"......

und der Mensch ächzt.

weis Angi das und sie versucht angesichts der noch unmenschlicheren "umgebung" das mögliche für uns herauszuholen und taktiert geschickt, ja -reitet die rasierklinge damit die brd nicht "abgehängt oder dämonisert wird"?
oder verrät sie uns als büttel der neoliberalen?

ich weis es nicht.

Den Deutschen geht's so gut

Den Deutschen geht's so gut wie noch nie. Das ist super. Kein Wunder, dass Hunderttausende Ausländer nach Deutschland strömen. Schade nur für die SPD, dass sie sich diesen Erfolg nicht auf die eigene Fahne geschrieben hat. Sozialpartnerschaft funktioniert in Deutschland einfach perfekt. weiter so.

@fprinz

"Richtig wäre es zu sagen: "In Deutschland geht es einer schrumpfenden Minderheit nach wie vor sehr gut.""

Falsch, in Deutschland geht es einer steigenden Mehrheit sehr gut!

Aber ich vergesse ja: Wenn ich 100 EUR pro Monat mehr bekomme und mein Nachbar 150 EUR, dann ist mein Zuwachs gefühlt ja eine Kürzung um 50 EUR, zumindest für die meisten "Optimisten" hier im Forum.

@ 11:51 von erster Realist

Sie schreiben:
"Mann / Frau wird mit Zahlenspielen mal wieder förmlich verarscht!...
Es hilft nicht wirklich, wenn die Großkonzerne ihre Taschen noch voller bekommen und die normalen Bürger absolut gar nichts von dieser tollen Wirtschaft haben. Die Renten, Löhne, Steuerzahlungen werden nicht besser und es sieht für einen ganz normalen Bürger immer noch schlimmer aus "wie zu DM" Zeiten. ........
Man muß auch an der Realität bleiben. Ich "und etliche Andere" merke gar nichts von dieser blühenden Wirtschaft."
*
Niemand bestreitet dass es auch Menschen gibt die wenig bis gar nichts von dieser blühenden Wirtschaft mit bekommt. Aber das ist zunehmend eine Minderheit.
Wenn man sieht dass in Deutschland heute gut 5 Mio Menschen mehr erwerbstätig sind als vor 10 Jahren dann ist das vor allem auch ein Erfolg dieses Wirtschaftswachstums! Jeder einzelne der dadurch einen Job gefunden hat wird das positiv werten.
Zu "DM-Zeiten" hatten wir mehr Arbeitslose und vor allem eine höhere Inflation!

@ 15:39 von garden.of.delight..

Sie schreiben:
"Von wegen Stellenabbau in Firmen.
Die Mitarbeiter zahl der Firma Siemens ging seit 2000 von Trend her immer weiter nach unten.
Auch andere groessere und gut zahlende Arbeitgeber verkleinern sich."
*
Wenn Sie möchten kann ich Ihnen gerne einen Betriebsrat von Siemens vermitteln der Ihnen meine obige Aussage zu der Mitarbeiterzahl in Deutschland bestätigt!
Oder Sie schauen sich die jeweiligen Jahresbilanzzahlen an.
2014 lag die Mitarbeiterzahl in Deutschland bei Siemens höher als 2004, allerdings ist die Mitarbeiterzahl weltweit gesunken.
Im Gegensatz zu vielen Behauptungen der Ausgliederung von Arbeitsplätzen ins Ausland ist es dort umgekehrt!
Tatsache ist dass es in den exportierenden Branchen (die auch am besten zahlen) Industrie, Chemie und Dienstleistung heute deutlich mehr Arbeitsplätze gibt als vor 10 Jahren. Das gilt ganz besonders für den Mittelstand, also Unternehmen zwischen 100 und 15.000 Mitarbeitern!
Die wenigen großen Konzerne sind gar nicht so wichtig!

@Ekkehard Kohfeld

"Vor rund 40 Jahren.
Ein Kugel Eis = 10 PF
Mein Nettogehalt 1500 DM

Heute
Ein Kugel Eis = 1 Euro ca das 20 Fache wie vor 40 Jahren.
Mein Gehalt müßte demnach wenn es genauso gestiegen währe bei was liegen?
JA genau 15 000 Euro welche Arbeitnehmer hat solche Lohnsteigerungen gehabt???
Ok diese Steigerungen in dem Maße gab es nicht überall,aber viele sind da nicht weit von weg,real habe ich aber eine Rente von 820 Euro und liege unter der Armutsgrenze,da passt doch was nicht zusammen ihr ganzen Schönredner.
"

Vor 40 Jahren war ich ein Kind und ich erinnere mich sehr genau an die Preissteigerung: 20Pf waren es zu Beginn, dann sehr schnell 50Pf. Sie suchen sich EIN übertriebenes Beispiel aus (Laut Welt ist Speiseeis das Produkt mit der höchsten gefühlten Inflation). Wäre es so wie Sie schreiben würden alle unter 15000 EUR netto verhungern. Ich benötige aber z.B. nur 300 EUR für Lebensmittel/ Ernährung pro Monat. Und der Eiskonsum ist tatsächlich in den letzten 15 Jahren konstant!

re garden.of.delight

"Nicht zuletzt mein eigener, der trotz permanent steigendem Umsatz die Beschaeftigtenzahl seikt 1990 knapp halbiert hat."

Was meinen Sie denn mit "trotz permanent steigendem Umsatz"?

Hätte er überflüssige Arbeitskräfte aus Gutmütigkeit beschäftigen sollen?

Wobei steigender Umsatz sowieso nichts sagt über die Wirtschaftlickeit eines Unternehmens. Man kann auch mit steigendem Umsatz Verluste einfahren.

@werner40: ich bitte Sie mit den Leuten zu reden.

"Den Deutschen geht's so gut wie noch nie. Das ist super. Kein Wunder, dass Hunderttausende Ausländer nach Deutschland strömen"

Gehts noch ?
Wer hier herströmt, ich rede jetzt mal nur von "den netten leuten", findet in spanien,portugal,italien,griechenland und sonst wo, einfach keine arbeit die seiner qualifikation entspricht.
gehen sie mal durch berlin und reden mit den wirklich sehr sympathischen leuten, was sie hier her getrieben hat und wie sie kämpfen müssen für sich und ihre famillien !

und ob sie wollen oder nicht, sie erhöhen die zahl derer, die für wenig geld zu arbeiten bereit sind.....

.....und erhöhen somit das heer der "sklaven" die denen zu verfügung stehen, die nicht bereit sind menschenwürdige löhne zu zahlen.

so ist der mechanismus und wenn sie dagegen anschreiben wollen gerne.
dann antworte ich mit den vielen unschönen beispielen, wenn es denn veröffentlicht wird.......

btw: ich habe vier kinder,bin in diversen communitys aktiv,- nur wer die augen verschliesst..

JUbeln Jubeln

@Bernd1__Aber das ist zunehmend eine Minderheit.__

Haben sie die bereits mehrfach hier gepostete Tabelle der

Vermögensverteilung in der BRD nicht verstanden oder die

Anteile von Hartz 4 Empfängern,Rentner die Aufstocker sind

und es noch werden,Frührentner,Erwerbsunfähige,Alleinerziehende,Studenten, usw.

@ Bernd1

Sie meinen also, wenn der Benzinpreis um ca. 13 Cent pro Liter ohne die Spekulanten billiger wäre, dann sei das nur marginal. Ich glaube, das sehen viele Leute anders.
Und, ich glaube schon, wenn sich die Heizöl- u. Benzinpreise wieder merklich erhöhen, dass der Wirtschaftsaufschwung nachlässt.
Und natürlich hat auch der abgeschwächte Euro unsere Waren im Ausland billiger werden lassen, darum wurde auch mehr verkauft.
Alles in allem ist es so, dass die Normalbürger zum Wohle der Grossfinanz- u. wirtschaft und Aktionäre immer mehr ausgebeutet werden.
Die Welt ist nicht so heil, wie Sie uns ständig weismachen wollen.

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