Kommentare

Kalter Kaffee.

So lange, wie die Sanktionen in Kraft sind, kann Russland immer wieder auf diese verweisen und... Nichts tun.

Warm duschen

Europa fürchtet sich wiedermal vor dem eigenen Schatten und Putins Verachtung für den schwachen Westen steigt damit weiter. Auf dieses inferiore Europa kann man nicht stolz sein.

Weg mit den Sanktionen

Die Sanktionen gegen Russland müssen sofort zurückgenommen werden. Anschließend müssen EU und Russland gemeinsam auf die Ukraine einwirken um das Blutvergießen zu beenden. Zieht das Regime in Kiew seine Truppen aus dem Donbas zurück, dann muss dies mit Hilfen von EU und Russland gewürdigt werden. Wird der Krieg gegen die Bevölkerung dagegen fortgesetzt, dann müssen EU und Russland geschlossen und angemessen reagieren - auch die "Serbien-Option" darf nicht ausgeschlossen werden. Sobald der Ukraine-Konflikt im Griff ist müssen sich EU und Russland gemeinsam der Stärkung eines souveränen Europas und der Bekämpfung von US-Einflüssen widmen.

Endlich

scheinen mal einige anzufangen nachzudenken.

EU verschiebt neue Sanktionen

Erstmal ist das richtig. Sollte Putin nicht einlenken oder keine Anzeichen zur Einlenkung geben dann sollten die Sanktionen sofort in Kraft treten.

Klingt vernünftig

Alles andere wäre natürlich zusätzlicher Druck auf nur eine Seite, obwohl zu einer Einigung natürlich auch andere bereit sein müssen.

"Eigentlich wollten die EU-Außenminister die Erweiterung der Strafmaßnahmen bei ihrem Treffen in Brüssel ohne weitere Aussprache beschließen."

Wer kommt eigentlich immer auf diese depperten Ideen, Außenpolitik als alternativlosen Automatimus durchzuwinken?

Da wird neulich erst ein Schweigen als Zustimmung gewertet, und kurz danach will man ohne Diskussion neue Sanktionen in Kraft setzen?

In jedem Verein setzt ein Antrag auf Schluß der Debatte oder, wie hier auf Verzicht jeglicher Debatte eine qualifizierte Mehrheit voraus.
Und daß es die offenbar im Kreise der Minister nicht gab zeigt deutlich die stundenlange anschließende Diskussion.

Mir scheint, je weiter man in der politischen Nahrungskette nach oben kommt, umso weniger ist dort Meinungsfreiheit und Diskussion erwünscht.

@AWACS

"So lange, wie die Sanktionen in Kraft sind, kann Russland immer wieder auf diese verweisen und... Nichts tun."

Das wäre doch optimal!
Wenn Russland Nichts tut, ist das gleichbedeutend mit Frieden, nachdem die paar separatistischen Hanseln ihr letztes Pulver verschossen haben und (wieder) nach Hause (Russland) gehen. Nichts ist so friedensstiftend wie... Nichts tun.

@14:37 von namedesnutzers

>>
Die Sanktionen gegen Russland müssen sofort zurückgenommen werden.
<<

Warum ?

>>
Anschließend müssen EU und Russland gemeinsam auf die Ukraine einwirken um das Blutvergießen zu beenden. Zieht das Regime in Kiew seine Truppen aus dem Donbas zurück, dann muss dies mit Hilfen von EU und Russland gewürdigt werden. Wird der Krieg gegen die Bevölkerung dagegen fortgesetzt, dann müssen EU und Russland geschlossen und angemessen reagieren - auch die "Serbien-Option" darf nicht ausgeschlossen werden. Sobald der Ukraine-Konflikt im Griff ist müssen sich EU und Russland gemeinsam der Stärkung eines souveränen Europas und der Bekämpfung von US-Einflüssen widmen.
<<

Die EU wird sich hoffentlich nie an die Seite von Terroristen stellen. Uns solange Moskau die Krim besetzt hält wird es auch Sanktionen geben. Alles andere hiesse mit gemeinen Landräubern packtieren.

@14:38 von august pichl

>>
Erstmal ist das richtig. Sollte Putin nicht einlenken oder keine Anzeichen zur Einlenkung geben dann sollten die Sanktionen sofort in Kraft treten.
<<

Nicht nur dass, die neuen Sanktionen sollte einen weitreichenden Export-Stop beinhalten.

Sanktionen behindern Russlands Kooperationsbereitschaft

Die Sanktionen waren bisher nutzlos und werden es auch in Zukunft sein. Die Aufschiebung weiterer Sanktionen ist daher als diplomatische Geste zu verstehen. Es ist kein Schritt in die falsche Richtung, aber auch kein Aufeinanderzugehen.

Ein Schritt in die richtige Richtung

Eine (Krisen-)Situation sollte immer in Gänze betrachtet werden - leider sind, wohl auch durch den Einfluss medialer Darstellungen, erschreckend viele Menschen "auf dem westlichen Augen" blind.

Fakt ist: Wir sind hier nicht in Hollywood. Es gibt nicht "Die Guten" und "Die Bösen". Genauso wenig gibt es nur ein einzigen "Schuldigen" an der Misere, die nun die Menschen in der Ostukraine und den neuen Republiken erleiden.

Es gibt lediglich Staaten(blöcke), die versuchen ihre Interessen durchzusetzen. Und für die EU oder die Merkelin gilt: UNSERE Interessen sind eben nicht kongruent mit den us- oder den rf-Interessen. Da gilt es, einen fairen Kompromiss zu finden.

Warum muß man denn alles politisch sehen?

Man kann die gesamte Angelegenheit auch auf sehr einfacher und allgemein geläufiger Basis betrachten:

Was macht ein Dieb, wenn eine Tür verschlossen ist? Er nimmt eine Brechstange!

Was macht ein Handtaschenräuber, wenn sich die Oma wehrt? Er schlägt ganz hart zu!

Was machen rivalisierende Gangsterbanden, wenn jeder die Beute für sich beansprucht? Egal, was sie machen, der Beraubte bekommt sein Hab und Gut auf keinen Fall zurück.

Nach solchen Kriterien ließe sich auch der Ukraine-Konflikt beurteilen, was den Vorteil hätte, daß nicht mehr so sehr darüber gestritten wird, wer Opfer und wer Täter ist, sondern daß man vielleicht auch endlich zugibt, daß sich auch dort lediglich Banditen um die Beute streiten, wobei das Volk zwischen die Fronten geraten ist.

@14:47 von konfuzius0815.....

>>
Friedensstabilität durch Achse Frankreich/De/Russland

Diese europäisch, europäische Lösungssuche wird einigen in Übersee garnicht gefallen..., man muss traurig gespannt sein, was demnächst so alles passieren wird...
<<

Bestimmt nicht solange die Russen die Krim besetzt halten. Landräuber !

>>
Ich würde ja bei diesen Gesprächen ein temporäres Einreiseverbot amerikanischer Delegationen jeglicher Art in die Ukraine vorschlagen, damit es überhaupt eine Minimal chance gibt...;-(
<<

Wenn man das ganze jetzt mal ohne ideologische Brille betrachtet wird man feststellen dass sich die Amis in der ganzen Ukraine Frage verdammt zurückhalten.

"hallo engel 07"v der neuen deutschen welle,"hardrock

nur "hardrock adelt" sagt der graf.
ist das die neue evangelikale ?
was sagt denn die ma zur mutti ?
und die fantastic four?

Am 09. Februar 2015 um 10:15 von Robert007
".....um Schaden vom deutschen Volk abzuwehren.
Fr.Dr. Merkel muß wenigsten jetzt standhaft bleiben, und eine amerikanische Waffenlieferung verhindern, um Schaden vom deutschen Volk und von allen Völkern in Europa abzuwenden.Vom Zwist hat nur Amerika ( Nato ) etwas"

So ist es.

Ich bete, dass die nicht nur"good cop-bad cop" spielen.

ich wollte da nicht wohnen in Russland

unter solchen Umständen der Einheitspresse und Volksverdummung kann jeder der meint dass Putin okay ist, übersiedeln.Der Westen ist nicht schwach gottseidank haben wir Demokratien in Europa.Schauen Sie mal wieviel Despoten Staaten es dort gibt.Mit Einheitspresse und Bevormundung und Lenkung der Volksseele des Volkes.Pfui

Na ja

Hier ein wenig "diplomatisch abzurüsten" mag ja auf den ersten Blick richtig erscheinen, aber wir befinden uns schon wieder beim Relativieren, beim Akzeptieren des Status Quo, beim Beweisen unserer Angst. Und genau das ist es, was Putin erreichen möchte. Fast hat er es schon geschafft.

Ich bin wirklich nicht unkritisch gegenüber den USA, aber diese Progapanda/Hetze hier gegen die US Amerikaner beim kleinsten Nachrichtenschnippsel zur Ukraine-Krise kann ich einfach nicht mehr lesen! Wie hirngewaschen muss man sein, um Putin / Russland in dieser Frage auch noch verstehen zu wollen?

Herr Putin sieht uns Europäer als die Weicheier an, die wir leider sind. Niemand will Krieg, aber wenn wir dieses Verhalten zulassen (und zwar auf Kosten der Ukraine), werden wir in Zukunft nicht mehr viel auf die "anerkannte Friedensordnung" geben dürfen.

@montideluxe

"Sollte Putin nicht einlenken oder keine
Anzeichen zur Einlenkung geben,dann sollten
Sanktionen sofort in Kraft treten."

Wir spielen hier nicht, wünsch dir was.Hier geht es um ein normales Verhältnis mit Russland wiederherstellen.Es ist nur gut,dass
es auch in der Politik noch Menschen gibt,die noch nicht dem Wahn verfallen sind,man könnte Putin und Russland mit Sanktionen in die Knie zwingen.Putin sitzt am längeren Hebel und er kann warten.Irgentwann sind auch Sanktionen zu Ende und dann werden die Karten neu gemischt.Man sollte die Russen kennen und dann würden all diese Forderungen ,welche hier immer aufgestellt werden,nur Makulatur sein.Den Russen zu drohen,hat noch nie etwas gebracht und wer das nicht begreift,der sollte sich mal mit dem Leben der Russen vertraut machen.Ich kenne die
russ.Seele aus dem FF und daher halte ich
Sanktionen gegen Russland als sinnlos und
an diesen Sanktionen werden letztendlich
die Europäer leiden.Ein Russe denkt anders als ein Deutscher.

Schluss mit dem Krieg in der Ukraine, jetzt!

Russland ist ein großes Land. Gegen Russland können wir alle nur verlieren. Mit Russland aber können wir alle nur gewinnen. Der Westen hat hoch gepokert und geblufft. Putin weiß das.
Und dafür soll womöglich der Weltfrieden noch geopfert werden. Sind den die westlichen beteiligten wahnsinnig? Genug mit dem ganzen Krieg in der Ukraine, Schluss damit jetzt!
Die USA sind in diesem Fall selbst ein Teil des Problems und können und wollen, nicht wirklich zu Lösung beitragen. Obama ist leider bis jetzt weder willens noch in der Lage gewesen sich mit Putin zu treffen um eine friedliche Lösung zu finden.
Die Europäer sollen endlich Eigenständigkeit beweisen und ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. D.h. mit den Russen direkt verhandeln, bis eine für alle Seiten akzeptable Lösung gefunden wird.

Merkel hat in diesem Zusammenhang den wichtigen Satz in der MSC gesagt: Putin lässt sich von eventuellen Waffenlieferungen an die Ukraine nicht beeindrucken.
Den Wahnsinn in der Ukraine jetzt beenden!

Die "Zurückhaltung" der

Die "Zurückhaltung" der US-Amerikaner in der Ukraine kann ich schon seit über 10 Jahren nicht mehr feststellen. Auf meinen Heimflügen von Kiew nach Wien war und ist das halbe Flugzeug voller US-Amerikaner. Ich habe auch sehr gut gehört worüber sie sprachen.

@15:12 von Fregattenkapitän

Es ist nur gut,dass es auch in der Politik noch Menschen gibt,die noch nicht dem Wahn verfallen sind,man könnte Putin und Russland mit Sanktionen in die Knie zwingen.

Die Sanktionen sollen Putin nicht in die Knie zwingen, sondern lediglich von hohen Schlachtross runter.

Putin sitzt am längeren Hebel und er kann warten.

Ja, dann soll er halt. Bis die Reserven verbraucht sind. Die EU hat doch mit Sanktionen bisher noch gar nicht richtig angefangen. Den Pathos mit der Russischen Seele können Sie sich sparen. Das stammt noch aus der Zarenzeit. Auch die Russen werden nicht ewig die Späße ihrer Eliten ausbaden wollen.

Vernunft

Wer Schweigen als Zustimmung wertet sollte sich nicht wundern wenn die nächste Entscheidung etwas stärker "demokratisiert" wird.

@phonomontiluxusmatics:welche sind da ideologisch?

"Wenn man das jetzt mal ohne ideologische Brille betrachtet wird man feststellen,dass sich die Amis in der ganzen Ukraine Frage verdammt zurückhalten"
Wenn man ihre Beiträge der letzten Jahre mal mit der blickschärfenden neutralen Brille betrachtet muss man feststellen,dass diese die immerwieder gleichen Behauptungen beinhalten,leider völlig ohne aktuelle Gegebenheiten oder Fakten zu beachten oder gar zu ventilieren.Der Bitte um Quellenangaben oder Einbettung in bewiesene Faktenlagen kommen sie nicht nach.Darüber hinaus überziehen sie Foristen,die sachlich und dialektisch argumentieren,mit Polemik und Anfeindungen.
Als Erwiderung möchte ich hier für mich/FreundInnen erklären:Wir kämpfen für die demokratischen Errungenschaften unserer europäischen Vorfahren.Wir stehen auf dem Boden des Grundgesetzes und der f.d.G.o.WIR sind darauf vereidigt.Wir sind Wertkonservative verschiedenster politischer Prägung.Wir wollen Frieden für unsere Kinder und die Kinder anderer Eltern.
Angekommen ?

Schon bemerkenswert, welches Weltbild hier einige haben

Da wird gefordert, noch mehr Druck gegen Russland, noch mehr Sanktionen, noch mehr Waffen für Kiew - um den bösen Putin endlich dazu zu zwingen sich gemäß den interessen und Ansichten der "westlichen wertegemeinschaft" zu verhalten.
Offenkundig sind genug Foristen hier im festen Glauben, dass, erstens, "der Westen" und die Macht- und Wirtschaftsinteressen seiner Großkonzerne letztlich das beste für den ganzen Planeten sind. Und zweitens, daß der Westen so etwas wie allmächtig ist. Er kann also gegenüber jedermann genug Druck und Drohkulisse aufbauen (wenn er es nur will), um ihn letztlich zur Unterordnung zu zwingen. Fühlt sich gut an, in der Clique vom Klassenstärksten zu sein, gell? Hallo, aufwachen! Der Westen ist weder "der gute Junge" noch ist er allmächtig. Mit demselben Recht könnten Russland oder China daherkommen und überall in der Welt ihre Einflußsphären ausweiten - schnurz, was der Westen darüber denkt. Ein bisschen mehr Demut und Reflexion täte vielen hier sehr gut!

"...Bestimmt nicht solange

"...Bestimmt nicht solange die Russen die Krim besetzt halten. Landräuber ! ..."

Hätten Sie geschrieben:
Solange noch die Krim unrechtmäßiger Teil der Russischen Föderation ist, könnte man mit Ihnen über die Rechtmäßigkeit des Vorganges der Angliederung der Halbinsel streiten. Unstrittig sollte allerdings sein, dass mehrheitlich russische Menschen auf der Krim leben und das diese Krimbewohner wohl nicht ihr eigenes Land rauben können.

Das sehe ich genau so.

Das sehe ich genau so.

Berichterstattung ohne Mut

Natürlich muss der Entschluss zur Aussetzung von Sanktionen begrüßt werden. Schön wenn Reporter u. Journalisten darüber schreiben. Wer aber von ihnen hat den Mut einmal seine Meinung zur Show von Poro mit den Pässen russischer Militärangehöriger in München zu sagen, oder zu der aktuellen Meldung aus Kiew, dass allein am Wochenende 1500 Russen mit Raketensystemen im Gepäck über die Grenze in die Ostukraine gekommen sind. Nur keiner hat sie gesehen und alle haben keinen Pass bei sich, sondern nur ihre Kennmarke. Hätte mir gewünscht diese anstelle der Pässe zu sehen, mit der Möglichkeit zur Recherche.

alte Spielchen

Es ist wie Hoimar v. Ditfurth schon schrieb, solange der Neanderthaler in uns noch nicht durch die Evolution gewichen ist, werden wir immer wieder an die Regeln "der Stärkere hat (Faust) Recht" erinnert und trotz der vielbeschworenen Demokratie den Kürzeren ziehen und nach dem Liedchen tanzen...

um 14:31 von Rango4711

"...Putins Verachtung für den schwachen Westen..."
Wann endlich begreift der Letzte, dass der Ukrainekonflikt nichts mit Putins Psyche zu tun hat. Jeder andere Kremlchef würde dasselbe tun, allenfalls mit kleinen stilistischen Differenzen.

Und Putin wurde schon vorher ausgegrenzt

Putin wurde isoliert und schwer beleidigt als es noch gar keinen Ukrainekonflikt gab. Damals in Sotchi. Das sollte man niemals vergessen. Putin hat es sicherlich nicht vergessen. Wenn sich jetzt etwas bewegen soll muss man da anfangen!

um 14:38 von august pichl

"Sollte Putin nicht einlenken oder keine Anzeichen zur Einlenkung geben dann sollten die Sanktionen sofort in Kraft treten."
Warum? Weil der Wirtschaftskrieg so erfolgreich war bis jetzt?
Das einzige, was damit erreicht wird, ist, dass die Achse China-Russland gestärkt wird.

Sanktionen sind schädlich für den Frieden

Mit der verzögerten Umsetzung solle dem Frieden eine Chance gegeben werden,
sagte der französische Außenminister Laurent Fabius in Brüssel.

Die vernünftigen Menschen wussten es schon immer,
dass Sanktionen schädlich für den Frieden sind.
So langsam scheinen das
auch Politiker wie Fabius zu begreifen.
Traurig und unverständlich bleibt aber,
warum dem Frieden nur eine so kurze Chance
gegeben und dann wieder in eher kriegerische
Handlungsweisen zurückgefallen werden soll.

15:11 von Cookie2011

"...Wie hirngewaschen muss man sein, um Putin / Russland in dieser Frage auch noch verstehen zu wollen? ..."

Also sollte man Putin bzw. "die" Russen nicht verstehen, sondern besser verständnislos reagieren? Wie intelligent ist das denn - selbst wenn man eingeschworener Gegner Putins ist - nicht verstehen zu wollen, was die andere Seite will oder beabsichtigt? Voraussetzung für einen Erfolg oder Nichterfolg der eigenen Operationen ist immer ein genaues Verständnis der anderen Seite. Im Guten wie im Schlechten!

Sanktionen auf Eis...

Es ist sicher, dass Russland weiter Waffen liefern wird. Deshalb kommen auch die Sanktionen. Dennoch... die Deutsche Wirtschaft boomt trotz Sanktionen besser denn je!!

Die bewohner der krim haben sich klar für Russland entschieden

Wer immer hier von "Landraub" redet, malt sich die welt, wie sie ihm gefällt und nicht wie sie ist. Ich darf dazu den gewiß nicht russland-freundlichen französ. Ex-Präsidenten Sarkozy zitieren, der sich am Wochenende sehr dezidiert dazu äußerte. Laut AFP (nachzulesen z.B. im tagesspiegel):

Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy warnte unterdessen vor einem neuen Kalten Krieg mit Russland. Europa und Russland hätten eine "gemeinsame Kultur", sagte der Oppositionsführer vor Mitgliedern seiner konservativen Partei UMP in Paris. Darum hätten die USA und Europa im Verhältnis zu Russland auch andere "Interessen". Zur Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim durch Russland sagte Sarkozy, dies könne den Bewohnern der Krim nicht "vorgehalten" werden. "Die Krim hat sich für Russland entschieden", sagte der Ex-Präsident.

@montideluxe

"Wenn man das ganze jetzt mal ohne ideologische Brille betrachtet wird man feststellen dass sich die Amis in der ganzen Ukraine Frage verdammt zurückhalten."

Wenn Sie die "Zurückhaltung" eines Landes, das 8.000 km entfernt ist lobenswert erwähnen, dann haben Sie ihre ideologische Brille leider noch nicht abgenommen.

Die Bevölkerung spricht klar der EU eine Führungsrolle in der Ukraine zu. Sogar die Symphatie für die deutsche Rolle ist größer als die der USA.

Die USA haben hier also keine "Geduld" zu verlieren und die Nichteinmischung ist auch keine Zurückhaltung, sondern der Wille des ukrainischen Volkes.
Daß der US-Zögling Jazenjuk natürlich die unverbüchliche Freundschaft mit den USA postuliert ist nachvollziehbar, schließlich gibt es Hinweise, daß er für genau diesen Zweck vom US-Außenministerium favorisiert wurden.

15:32 von Ninurta kommt

"...Es ist wie Hoimar v. Ditfurth schon schrieb, solange der Neanderthaler in uns noch nicht durch die Evolution gewichen ist, werden wir immer wieder an die Regeln 'der Stärkere hat (Faust) Recht' erinnert und trotz der vielbeschworenen Demokratie den Kürzeren ziehen und nach dem Liedchen tanzen..."

Die paar Genprozente (waren es nicht 6?) des Neandertalers können Sie nun wirklich nicht als Ursache für die Konflikte des homo sapiens sapiens nennen. Eher ist es so, dass wir uns möglicherweise ohne die 6% schon lange selbst ausgelöscht hätten.

Sanktionen gegen Russland

Sanktionen gegen Russland bringen nichts.
Sie schaden Europa mehr, wie den Russen.
Deren Reserven sind groß genug um sich selbst zu organisieren.
Für die deutsche Exportwirtschaft bedeutet das Arbeitsplatz - und Umsatzverlusste.
Also ist das ganze ein Eigentor.
Wie und was rechtfertigt uns derartig in fremde Länder einzumischen. An deren Sytemen können wir wenig ändern.
Zudem müssen wir den amerikanischen Einfuss bremsen. Er wird uns genauso mehr schaden , wie nutzen bringen .
Ich finde kein Beispiel, wo dieser Einfluss uns gestärkt hat. Leider schwächt er Europa.

@15:30 von Gordons_Gekko

Mit demselben Recht könnten Russland oder China daherkommen und überall in der Welt ihre Einflußsphären ausweiten...

Gerne. Leider finden sich so wenige, die das russische oder chinesische Gesellschaftskonzept besonders toll finden. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion haben sich fast alle westlich von Russland gelegenen ehm. Mitglieder von Russland abgewandt und die meisten davon suchten so schnell wie möglich den NATO-Anschluss. Warum das so war, kann ich auch nicht beantworten, aber es gibt mir zu denken. Schließlich sind es die Länder, die Erfahrungen damit hatten, wie es ist, sich innerhalb der russischen Einfluzsszone zu befinden.

@montideluxe

"Bestimmt nicht solange die Russen die Krim besetzt halten. Landräuber !"

Krim hat mit Referendum entschieden. Sie wollten absolut nichts mit der Ukraine zu tun haben und wollten lieber zu Rußland gehören.

Es gab ein Referendum dazu. Sowas nennt man Sezession und nicht Annexion.
Am besten im Wörterbuch nachschauen.

Wenn das der Wille des Volkes ist, dann wird Krim auch niemals damit einverstanden sein zu Ukraine zu gehören. Das heißt die Rückgewinnung der Krim durch eine Militäraktion ist nicht mehr möglich. Die Sanktionen haben bisher auch nichts gebracht.

Die Antwort der EU kommt

Die Antwort der EU kommt davon, wenn man seit Jahren am Verteidigungsetat spart und Armee abschafft, während östlicher Nachbar kräftig aufrüstet und noch damit prahlt. Und sonst lässt sich jede Chance nützen, um für Unruhe innerhalb der EU zu stiften.
Der große Show kleines Mannes an der Macht in einem Land, in dem Oligarchen freie Hand haben und das Volk wird für dumm gehalten und leider immer ärmer.
Am ende wird USA wieder wegen europäische Appeasement Politik einspringen müssen. Putin soll anderen weg finden an der Macht zu bleiben, als mit dem Kriegen seine Werte zu verbessern. Schlage vor, einheimische Wirtschaft zu fördern, anstatt Äpfel und Schrauben zu importieren. Das dürfte nicht so schwer sein. .

Russen sind sehr geduldig, ggü. DE wenig nachtragend. Und wir?

Merkel hat offenbar mehr Einfluss auf Putin als Sanktionen. Soweit so gut.
Immer ist Putin (der Übermensch, Allestuer und Alleinrussländer) nur Objekt, dass man mit Strafen plus Merkel steuern könnte. Marktkonformes Verhalten produzieren?

Der hat Irak mitgemacht, sich bei Syrien zurückgehalten mit dem Veto, hat immer noch den Militärkorridor der USA für Afghanistan offen, duldete die US-Militärbasis in Kirgistan, ließ ie RF-Blauhelme vom US-Freund Saakaschwili angreifen und besetzte dessen Land dann doch nicht, muss sich tagtäglich von medialen Dumpfbacken im Westen verhöhnen und dämoniseren lassen wie zuletzt auch Lawrow in München durch die kulturlosen und diplomatiefernen Elmar Broks & Co., muss sich von Rasmussen zum Nato-Feindland erklären lassen, muss seine Diplomaten gedemütigt sehen durch Reisesperren, muss sich Gesprächsangebote von Merkel &Co. gefallen lassen, die ihn aus G8, NASA, EU-PACE etc. rauswarfen wie einen Strauchdieb, usw. usf. - na und? Wollen wir echten Krieg?

Putin ist sehr verlässlich und berechenbar..

Er hat schon vor Jahren gedroht, dass er nicht tatenlos zusehen werde, wenn andere nicht das machen was er will. Nun kommt es so, dass die Ukraine nicht macht was er will und er hat seinen Worten auch Taten folgen lassen.

So war es ja auch in Georgien. Ganz zu schweigen von anderen Krisenherden innerhalb der Föderation...

Man weis also wie Putin tickt. Militärische Drohungen werden ihn kaum abschrecken, Fakten schon.

Tritt der Westen als zahnloser Tiger auf, wird das Putin kaum beeindrucken. Die Sanktionen treffen ihn, aber noch nicht hart genug.

Ich persönlich denke in solchen Situationen immer, "man muss mit den Wölfen heulen, nur lauter".

Heisst: man muss das selbe machen wie Putin, nur eben noch mehr. Dabei wäre es wichtig gewesen schon gleich zu Beginn des Konfliktes harte Beistandsverpflichtungen auszusprechen und klar zu machen, dass man es auch ernst meint.

Inzwischen bleibt wirklich nur die Ukraine militärisch aufzurüsten und gleichzeitig zu verhandeln.

"Wenn Sie die "Zurückhaltung"

"Wenn Sie die "Zurückhaltung" eines Landes, das 8.000 km entfernt ist lobenswert erwähnen, dann haben Sie ihre ideologische Brille leider noch nicht abgenommen."

Dieses Land hat sich eben damals verpflichtet, Ukraine zu schützen, damit sie an den Nukleararsenal verzichten. Ansonsten wären sie 3. Atommacht.
Von der EU alleine ist nicht so viel zu erwarten, außer Embargo. Es hat sich gezeigt, leider, dass nur Wirtschaft aufzubauen, und Militär zu kürzen, einfach nicht geht, wenn Nachbar Waffen statt Kühlschränke und Waschmaschinen produziert. Da hilft leider kein einseitiger Pazifismus, wenn auf der anderen Seite solcher im Keim erstickt wird.

hat Putin es doch wieder geschafft

trotz massivem militärischem Engagement zugunsten der Separatisten ...

In Europa denken viele, Rußland wäre schon am Ende, aber das ist es noch lange nicht.

15:46 von Izmi

Danke, ich wusste doch, dass mir etwas abhanden gekommen ist...

@14:55 von montideluxe

Wenn man das ganze jetzt mal ohne ideologische Brille betrachtet wird man feststellen dass sich die Amis in der ganzen Ukraine Frage verdammt zurückhalten.

Das Problem ist nur, dass sie sich zu Beginn nicht zurückgehalten haben und damit entschieden zum Entstehen des Konfliktes beigetragen haben.

Das zeigt sich unter anderem
1. an den geschichtsvergessenen Auftritten von Senator McCain vor Banderaplakaten auf dem Maidan vor dem Umsturz,
2. am Nuland-Telefonat, wo man schonmal Posten in der Umsturzregierung (vor der Wahl) verteilt (Jazeniuk soll Premier werden und Klitschko gefälligst draußen bleiben)
3. an der Vermischung privater Interessen, wie etwa im Falle von Bidens Sohn.

15:12 von Fregattenkapitän

"und an diesen Sanktionen werden letztendlich
die Europäer leiden."

Wunschdenken. Einfach mal die Nachrichten checken...Deutschland z.B. hat 2014 einen neuen Export-Rekord aufgestellt.

Die Russen hingegen fangen sich eine Rezession ein. Und das wird jetzt erst richtig dick. Mal sehen, wie das Volk darauf reagiert, wenn der Lebensstandard dramatisch sinkt. Durchhalteparolen und Märchen über finstere Mächte im Westen machen nicht satt. Und wenn die Reserven alle und die Banken pleite sind...adios Wladimir.

Claudia Bauer meint ....

während von der EU Sanktionen gestoppt werden kommen aus Kiev schon wieder ganz andere Töne.
"Kiev meldet Invasion von 1500 russischen Soldaten am Wochenende"
Beweise dafür wurden wie üblich von Kiev nicht vorgelegt. Das sehe ich als einen erneuter Versuch an, durch gezielt gestreute Falschinformationen die Friedensbemühungen zu torpedieren.
Es wird Zeit das die EU ihren einfluß in Kiev geltend macht um den Friedensdialog nicht
erneut zu torpedieren, Sanktionen gegen Kiev sind längst überfällig.

Putin verstehen - und richtig handeln

Putin ist berechenbar - obwohl er den Eindruck erwecken will er sei es nicht.

Es ist daher richtig die Sanktionen erst mal zu verschieben. Aber gleichzeitig sollte man keine Zeit verstreichen lassen um die ukrainische Armee mit "Verteidigungswaffen" auszurüsten.

Nur Sanktionen "verschieben" und darauf hoffen, dass Putin plötzlich handzahm wird, ist sicher der falsche Weg.

Im Moment spielen Europa und die USA offenbar das Spiel "good guy - bad guy".

Ohnehin darf man davon ausgehen, dass die Geheimdienste längst genau wissen wer was wo und wie macht.

Wer mit Putin verhandeln will sollte wissen, dass er immer der Stärkere sein will. Man kann ihn also spüren lassen, dass er das ist - und listig doch etwas erreichen.

Oder man handelt selbst aus der Position der Stärke heraus. Die kommt aber nicht vom Reden, sondern vom Handeln.

Übrigens: was spricht dagegen, dass die Ukraine nicht in die NATO kommt? Warum den Donbass nicht unabhängig werden lassen. Natürlich nur alsultima ratio

Sanktionen und Drohungen sind keine Mittel einer

rationalen Politik, ebensowenig wie eine
Rückversicherung bei "big brother" (der so
gerne alles wissen will).

Da war doch Willy Brandt von einer anderen
Qualität.

Also was einen Unsinn hier und was wollt ihr immer mit den USA

die haben doch in dem grausamen Spiel am wenigsten Karten drin. Und was sind das hier immer für seltsame Verdrehungen der Tatsachen? Putin hat einen grausamen Bürgerkrieg angezettelt, weil es ihm nicht passt, das die Ukr. sich Richtung Westen bewegt hat. Und dieses ganze Gefasel von Nato Bedrohung und EU Bedrohung gegen Rußland? Wer hat den die Russen bedroht? Wo denn? Glaubt irgend jemand hier ernsthaft, die Nato oder irgendwer würde Rußland angreifen? Das hat ja selbst im kalten Krieg nicht stattgefunden. Und die Krim ist nicht freiwillig übergetreten, sondern die RU. Armee hat alle vertrieben die nicht mitmachen wollten, hat dann Geldgeschenke verteilt und dann Bewaffnete Soldaten in die Wahllokale gestellt, damit das Ergebnis passt. Die Sanktionen können nur aufgehoben werden, wenn Ru. endlich aufhört Waffen zu liefern und dem Frieden eine Chance gibt. Hoffentlich kan Merkel dem Putin klarmachen, das wir Rußland als Partner wollen aber nicht durch Waffengewalt sondern freiwillig.

um 16:00 von NH278

>...adios Wladimir.<

und was dann, Machtkämpfe um den Kreml, russische Warlord`s, ich geb`mir die Kugel, vielen Dank!

@rango4711 - warm duschen?

Sicher. Putin wird den Westen mal wieder als schwach ansehen und seine Verachtung für den Westen steigt. Gut. Und?

Es kann durchaus auch klever sein mit anderen Mittel zu agieren. Kurzfristig wird das sicher keinen Erfolg bringen, aber mittelfristig schon.

Wenn sich zwei zum Duell gegenüber stehen, verliert meistens einer. Ziemlich riskant das Spiel, vor allem wenn es um den Weltfrieden geht.

Ich persönlich glaube zwar nicht, dass Putin, hätte der Westen oder die NATO frühzeitig militärisch in den Konflikt eingegriffen, das ganze hätte eskalieren lassen. Aber man weis es eben nicht. Ein militärischer Einsatz auf der Krim wäre sowieso nicht in Frage gekommen, wegen der dort stationierten russischen Soldaten.

und mal ehrlich: wäre Russland keine Atommacht - wer wäre Russland dann?

Eine Regionalmacht. Niemand aus dem Westen müsste sich fürchten.

Frieden erfordert machmal Mut und Druck

Es ist gut das die EU auf die Sanktionen verzichtet. Jetzt wäre gut wenn die EU und Rußland endlich Druck auf die Konfliktparteien ausüben würden, um den Wahnsinn zu beenden. Das heißt Rußland sollte die Separatisten zwingen einen Waffenstillstand einzuhalten oder sie nicht mehr unterstützen. Die EU sollte auch die finanzielle Unterstützung der Ukraine von einem Waffenstillstand abhängig machen.

@cowboy:sie unterschätzen die russen gewaltig

"Russland ist in Monaten Pleite!
Gas/Öl wird zukünftig sicherlich nicht mehr in diesen Mengen nach Westeuropa verkauft werden können.
Auch wenn Rus. eine milit Großmacht ist(sind aber alle Länder welche über Atomare Waffen verfügen)so ist Rus ansonsten auf dem Stand von Ländern wie Tunesien etc."
oh,je, dass nun wieder.
russland hat deutlich weniger schulden als usa,deutschland,frankreich,egal wen sie nehmen. rus hat devisenreserven und den rückhalt durch china,mit gewaltigen devisenreserven,die eine bedrohung für die USA sind.
die BRICS Staaten haben ein eigens Finanzierungssystem aufgebaut,Rus kann ganz entspannt sein,da es Bodenschätze ohne Ende hat als Sicherheitshinterlegung.
Von diesen Bodenschätzen und anderen kann Russland auch leben(zur NOt),im Gegensatz zu uns in der BRD zum Beispiel.
Im echten Krisenfalls sind wir am Dingens, nicht Russland.
Waren Sie mal drüben?
Der europäische Durchschnittsrusse ist besser gebildet und interessiert als BRDler!
Bildung statt BILD (o Biden)

15:56 von Ninurta kommt

"Danke, ich wusste doch, dass mir etwas abhanden gekommen ist..."

Sie meinen doch nicht etwa Ihren inneren sapiens neandertalensis? Nein. Er ist bestimmt noch da. Vielleicht sind es weniger als 6 % - aber vielleicht auch mehr...? Wer weiß! Seien Sie dankbar! Vielfalt ist die Mutter der Evolution.

Gorbatschov

ist derselben Meinung wie Putin.
Man kann Putin mit jeden Russen austauschen und er wird dieselbe Sichtweise haben und das mit Recht.
Wenn so unterschiedliche Persöhnlichkeiten wie Putin und Gorbatschov eine ähnliche Auffassung über das geschehen in der Ukraine, über die letzten 25 Jahre der NATO, über die Rolle der USA haben dann kann man davon ausgehen dass Russland geschlossen hinter Ihrem Presidenten steht und diesen Angriff auf Russland gemeinsam überstehen wird.
Zitat Gorbatschov (und eben nicht Putin) :

"Taking advantage of Russia’s weakening and a lack of a counterweight, they claimed monopoly leadership and domination in the world. And they refused to heed the word of caution from many of those present here..The events of the past months are consequences of short-sighted policies of seeking to impose one’s will and fait accompli while ignoring the interests of one’s partners.”

viel mehr "falsch" geht nicht

Das wird mal ein richtig bitteres Kapitel in der Geschichte der EU-28 Außenpolitik. Man sollte endlich die militärische Dimension (die einzige, in der Putin fortwährend gewinnt) anerkennen und entsprechend reagieren.

Der militärische Sieg der Separatisten ist mit diesem "Status Quo" gesichert, denen werden alle Ressourcen bereitgestellt (z.B. http://goo.gl/7TcrF1). Ich habe kein Verständnis für alle die Waffenlieferungen an die Ukraine "zynisch" finden, dass Putin ohne "Kostenbeteiligung" nicht zuhört wissen wir.

@namedesnutzers

"Wird der Krieg gegen die Bevölkerung dagegen fortgesetzt, ..."

Es sollte doch nun langsam jedem klar sein, dass hier nicht die Kohlekumpels aus dem Donbass kämpfen, sondern ausgebildete Soldaten aus Russland, mit russischem Kriegsgerät und Munition.

Und: Russland könnte, wenn es wollte, schon heute das Blutvergießen beenden.

@ ceterum 16:03 Sanktionen sind wichtig

es geht ja immer um die Frage was "kostet" es einen Agressor, wenn er sich nicht an die Regeln hält. Sanktionen können mittelfristig einen sehr hohen Preis kosten. Aber als alleiniges Mittel sind die wenig brauchbar.

Man müsste gleichzeitig auch Druck aufbauen, vor allem militärisch. Nicht direkt indem man Bomber schickt und Raketen. Eher mit der Aufrüstung der Armee an sich und mit entsprechenden Verteidigungswaffen. Dann an den aktuellen Frontlinien oder etwas dahinter massivste Abwehranlagen erstellen, so dass ein Vorrücken der sog. "Separatisten", also der russischen Armee verhindert werden kann. Vor allem am "Korridor" zur Krim hin.

Also keine direkte militärische Konfrontation des Westens, aber erhebliche militärische Unterstützung - und zwar schnell.

Selber Fakten schaffen, nicht immer nur von Putin schaffen lassen. Kein Durchgang zur Krim möglich. Ist der Zustand gegeben, dann wird Putin verhandeln und auch zu einer Lösung kommen wollen.

@von namedesnutzers

" Sobald der Ukraine-Konflikt im Griff ist müssen sich EU und Russland gemeinsam der Stärkung eines souveränen Europas und der Bekämpfung von US-Einflüssen widmen."

Warum das denn bitte?
1. Ist Europa souverän
2. Ist mit diesem Rusland zur Zeit keine Zusammenarbeit denkbar und
3. Die Bekämpfung der US-Einflüsse hat schon seinerzeit Honecker versucht und ist damit kläglich gescheitert. Ferner halte ich das nicht einmal für wünschenswert.

16:19 von Izmi

...Gott sei dank, ich dachte es wäre die Einfalt...

@ceterum 16:03

"Sanktionen und Drohungen sind keine Mittel einer rationalen Politik"

Es sind Mittel, wenn auch die letzten. Im Kreml ist man über bloße Politik schon weit hinaus (http://goo.gl/7TcrF1), viele angemessene Antworten gibt es einfach nicht mehr. Willy Brandt hat die originale Nazi-Zeit noch voll miterlebt und würde sich angesichts des neuen Appeasments sicher im Grabe umdrehen.

Er hat sich den Realitäten (die UDSSR gab es nunmal schon) seiner Zeit angepasst und entsprechend gehandelt. Den (Wieder-)Aufstieg einer Neuen Russischen "Macht" hätte er wohl mit allen Mitteln verhindert.

15:29 von contrazensor

...das haben Sie aber nett geschrieben. Da möchte ich mich gern mal auf Ihre Seite stellen.

@cowboy8

@15:12 Fregattenkapitän
Den Pathos mit der Russischen Seele können Sie sich sparen.Das stammt noch aus der Zarenzeit".

Aus diesem Satz alleine,kann ich schon entnehmen,dass Sie nicht wissen,warum Putin so gelassen bleibt auf alles,was da auf Russland und ihn einprasselt.Sie sind ja sowas
von "auf dem Holzweg sein" mit Ihrer Meinung,denn ehe die Russen diesen Präsidenten wegjagen,da fliesst eher der Rhein zurück zu seiner Quelle.Wie schon von mir gesagt,der Putin sitzt am längeren Hebel
und je eher das gesehen wird,desto weniger braucht man sich über Sanktionen Gedanken machen.Ich glaube es wäre an der Zeit,wenn Sie sich mal der Realität stellen würden,denn das was Sie hier über Russland und Putin ablassen,dies würde in Russland nur belächelt werden und es würde keinen
Russen beeindrucken."Man kann keinen Pfeil aus der Beute ziehen,wenn die Beute nicht getroffen ist". "Ein Bär brummt nur,solange er noch nicht getroffen ist".
Wenn Sie auf Russlands Reserven weisen.Brille Fielmann.

Erfahrungen mit "russischen

Erfahrungen mit "russischen Einflusszonen" gab es auch in Österreich und Finnland. Man hat in diesen Ländern aber selbstkritisch historische Fakten analysiert (Kollaboration usw.).
Diese Aufarbeitung vermisse ich in den baltischen Staaten und der Ukraine.

Ich bin wirklich kein Freund Putins

Allein schon wegen seiner Homophobie. Aber man muss ihm die Möglichkeit geben ohne grossen "Gesichtsverlusst" aus der "Sache" rauszukommen. Die EU hat mit dem Feuer gespielt, Russland wollte "mitspielen" und beide haben sich die Hände verbrannt. Ich bin auch kein Freund der SPD. Aber wäre heute noch Schröder Kanzler, dann hätten wir dieses Desaster nicht.

16:13 von Ninurta kommt

"und was dann, Machtkämpfe um den Kreml, russische Warlord`s"

Ts ts ts...in Russland, dem Hort der Demokratie und Menschenrechte, dem Bollwerk des Guten gegen den aggressiven, bösen Westen?

Es liegt doch in der Hand der Russen selbst, was die daraus machen...Deutschland musste auch erst lernen, dass es grundfalsch ist, blindlings einem Führer hinterherzurennen. Die maximale Tiefe des Falls bestimmen die Russen selbst.

Wenn doch

... Westeuropa die eigenen Interessen auf zivilisierte Art wahrnehmen würde! Leider haben in den letzten zwanzig Jahren die Abenteurer die Oberhand gehabt. Jetzt gibt es durch Herrn Steinmeier undFrau Merkel doch tatsächlich mal einen Ansatz, die ureigensten Interessen auch durchzusetzen.

Hoffentlich erfolgreich.

@Gordons_Gekko

"Mit demselben Recht könnten Russland oder China daherkommen und überall in der Welt ihre Einflußsphären ausweiten ..."

GENAU das macht ja Russland gerade, allerdings mit militärischer Gewalt. Russland ist sogar so weit gegangen, einen Teil eines Landes, dem es zuvor vertraglich den Schutz eben dieses Territorium zugesichert hat, zu annektieren.

Sicher: Russland wird nicht in ein paar Monaten pleite sein. Vermutlich wird das gar nicht passieren. Fakt ist aber: ohne Atomwaffen wäre Russland eine Regionalmacht. Eher ein Entwiclkungsland. Der durchschnittliche Russe ist ungefähr so gebildet, wie bei uns einer, der den Hauptschulabschluss nicht geschafft hat.

Sie haben natürlich Recht, dass es in Moskau, St. Petersburg und einigen anderen Städten durchaus eine gewisse Anzahl an gebildeten Menschen gibt. Viele davon würde aber gerne Russland verlassen und in den Westen ziehen, wenn sie könnten. Viele tun es auch - weil sie es können. Leidensfähig - das war die Kriegsgeneration. Die Jungen heute schnuppern schon die Luft der Freiheit.

Soviel zur Attraktivität Russlands.

Russland hat viele Rohstoffe - nur Öl und Gas kann man nicht essen. Und es zu Spottpreisen verkaufen macht das Land arm. Sowieso ist der durchschnittliche Russe arm.

Und ob China zu Russland hält? Ich denke eher die nutzen prekäre Situation gnadenlos aus.

Pufferzone

Vielleicht mal fragen ob China, Japan und einige afrikanische Staaten Blauhelmen in eine Pufferzone schicken wollen.
Jedes zurückweichen von eine Seite wird Besetzung durch die andere Seite mit sich bringen.

15:12 von Fregattenkapitän

"Ein Russe denkt anders als ein Deutscher."

Ich gebe Ihnen vollkommen Recht. Und das ist das Problem der EU-Politiker. Sie wollen/können es einfach nicht begreifen - die Russen ticken anders, sie haben andere Wertvorstellungen.
Sanktionen werden nicht viel bringen.

Komisch seitens der EU-Politiker find ich auch dass "der stellvertretende russische Verteidigungsminister Anatoli Antonow für die Sanktionsliste vorgesehen" ist. Meint jemand in Brüssel ernsthaft dass der stellvertretende russische Verteidigungsminister über Konten oder Eigentum in der EU verfügt?

Wird auch Zeit, dass Europa

Wird auch Zeit, dass Europa ausbügelt, was es angerichtet hat!
Unterm Strich werden wir für Deutschlands außenpolitischen Experimente und dem Streben nach internationaler Anerkennung die Zeche zahlen.....

"adios Wladimir"

Glauben Sie fest daran, ganz fest! Es wird wohl trotzdem nicht in Erfüllung gehen. Gut so, für Russland und für uns.

@ceterum

"Sanktionen und Drohungen sind keine Mittel einer rationalen Politik, ebensowenig wie eine Rückversicherung bei "big brother""

Ein Großteil der Politik besteht aus mehr oder minder unverholenen Drohungen und Einschüchterungen. Das war schon immer so. Nichts anderes sind die Truppenaufmärsche Russlands nahe an der Ukrainischen Grenze. Keinen anderen Zweck haben die Atomwaffen in den Arsenalen. Eine Drohung: "Greif mich nicht an, es wird dein eigener Untergang sein".

Und: Mit Partnern sollte man sich schon abstimmen und in einer so wichtigen Frage auch abstimmen.

Putin homophob

Putin ist nicht homophob. Die Mehrzahl seiner Russen ist es. Dem muss er Rechnung tragen. Wäre es nicht so, würde dem Putin auch Rechnung tragen. Er handelt damit nur politisch klug. Auch wenn es uns, die wir die Homophobie auch erst und nicht ganz abgelegt haben, nicht gefällt. Er ist Präsident des russischen Volkes, nicht Ihrer. Die haben ihn aus gutem Grund gewählt und erwarten etwas dafür.

16:36 von alex66

"Komisch seitens der EU-Politiker find ich auch dass "der stellvertretende russische Verteidigungsminister Anatoli Antonow für die Sanktionsliste vorgesehen" ist. Meint jemand in Brüssel ernsthaft dass der stellvertretende russische Verteidigungsminister über Konten oder Eigentum in der EU verfügt?"

Zumindest wird er nicht in der Lage sein, die beiden Mistrals zu besichtigen, die immer noch in Frankreich liegen, obwohl der Januar vorbei ist.

Und als Angehöriger des zaristischen Hofstaates wird er mit an Sicherheit angrenzender Wahrscheinlichkeit Auslandsbesitz haben.

Chancen einer Lösung

.. bestehen dann, wenn Kiew aufhört, die innenpolitischen Gegner als "Terroristen" zu beschimpfen, und wenn die Länder, von denen Kiew wirtschaftlich abhängt, Druck ausüben, dass das Artilleriebombardement der Grossstädte und der Infrastruktur im Osten der Ukraine endet.

Wenn man die Russen draussen halten will, muss man mit beiden Seiten in dem Bürgerkrieg reden und dafür sorgen, dass die beiden Seiten miteinander reden.

Bisher haben vor allem die USA nur den Weg der Gewalt unterstützt, und Europa hat sich mitziehen lassen. Dabei sind es vor allem die Europäer, die die Rechnungen für Kiews Gewaltkurs begleichen.

@ simeht - Es liegt alleine in Putins Händen

"Schluss mit dem Krieg in der Ukraine, jetzt!
Russland ist ein großes Land. Gegen Russland können wir alle nur verlieren. Mit Russland aber können wir alle nur gewinnen. Der Westen hat hoch gepokert und geblufft. Putin weiß das.
Den Wahnsinn in der Ukraine jetzt beenden!"

Thema Größe: messe ich nicht an Flächenmaß oder Bevölkerung, sondern an der Fähigkeit erfolgreiche Politik für viele und freie Menschen zu gestalten. Ohne Säbelrasseln sondern durch die Schaffung von Werten.

Russland Bevölkerung mit 143 Millionen Menschen.
Die EU Bevölkerung von 507 Millionen Menschen.

Auf Augenhöhe einander zu begegnen bedeutet es für mich nicht, die Kriterien guter Innenpolitik an fairen Wodka Preisen zu bemessen, sondern an der freien Entwicklung freier Menschen in freien Ländern.

Es gibt kaum interessante Themenfelder in Russland, die den Großteil der EU Bewohner dazu bewegen würden ihre Freiheiten, ihre Werte und ihre rechtsstaatlichen Normen gegen eine Leitkultur von Putin einzutauschen.

@16:29 von Sonnenschein

Er [Putin] hat in seinen Reden darauf hingewiesen, welche Konsequenzen er ziehen wird, sollte sich die NATO bis an die Grenzen Russlands hin ausweiten. Es wurde nichts gesagt bei Polen, er hat geschwiegen bei den Baltischen Staaten - bei der Ukraine war jetzt eben das Maß voll.

Also, weil Putin nicht will, dass sich die NATO von Westen aus weiter nähert, nähert er sich jetzt selbst der NATO von Osten aus? Klingt nicht plausibel.

Es ist Rußlands eigene Schuld, wenn seine Nachbarn in die NATO wollen. Drohkulisse abbauen, attraktiv werden müsste die Devise lauten. So gewinnt man Partner. Stattdessen fällt man lieber mit Soldaten ein - und das auch noch verdeckt.

Ein "Puffer" zwischen NATO und Russland mag ja ganz toll sein, aber mit Puffern ist das halt so eine Sache. Immer super für alles links und rechts davon, aber niemals für den Puffer selbst. Also sollte man aufpassen, was man da von den Menschen verlangt, denen man eine "Pufferrolle" zuweisen will.

@ostfrieden - Aufarbeitung der Kollaboration im Baltikum?

zum einen wird die ja in gewissem Umfang betrieben und zum anderen: Kollaboration mit wem? Es gab welche, die mit den Roten sympathisierten und andere, die mit den Nazis sympathisierten. Der Riss ging oft durch Familien hindurch.

In der Ukraine kenne ich mich bei dem Thema zu wenig aus. Aber im Baltikum herrscht Einigkeit, dass Russland ein Agressor ist und man sich mit allen Mitteln dagegen wehren muss. EU und vor allem NATO sind ein Schutzgarant.

DAS sind Fakten, die Putin anerkennt. Aber nur weil er weis, dass die NATO kein zahnloser Tiger ist.

Ich fürchte...

Ich wünsche mir sehr das Europa mit der deutsch französischen initative eine positive Wirkung auf den Konflikt hat.

Ich fürchte aber, das es nur ein Zirkus ist, um nach planmäßigem scheitern (etwa durch unerfüllbare Forderungen) - eine militärische Einmischung der NATO zu legitimieren.

Wenn das zutrifft ist eine weitere Eskalation des Krieges sehr wahrscheinlich.

"der durchschnittliche

"der durchschnittliche Russe". Solche Kommentare sind Völkerhetze und sollten nicht öffentlich rechtlich verbreitet werden.

@Laureat

"Es gibt kaum interessante Themenfelder in Russland, die den Großteil der EU Bewohner dazu bewegen würden ihre Freiheiten, ihre Werte und ihre rechtsstaatlichen Normen gegen eine Leitkultur von Putin einzutauschen."

Und nun stellen Sie sich mal vor in Russland ist dies genauso.
Dort kann man auch nicht unbedingt etwas mit den europäischen Werten anfangen.
Es klingt extrem skuril, aber dies sollte man so akzeptieren. Nicht jeder ist von unserer Leitkultur überzeugt.
Russland war kurz vor dem inneren Zerfall als man versuchte europäische Werte und Normen durchzusetzen, dann kam Putin und hat dieses Land mit seinen 8.000 Atomsprengköpfen stabilisiert.

@Hugomauser

@Godons_Gekko

Kennen Sie den Unterschied zwischen einer Annektion und einer Sezession ?Wenn nein,dann bitte mal googeln.

@Fregattenkapitän 16:30

"Wenn Sie auf Russlands Reserven weisen.Brille Fielmann."

Sollte sich der Trend der letzte Monate fortsetzen, heisst es wohl bald "Lupe werauchimmerLupenverkauft". Die Reserven sind auch so schon auf den tiefsten Stand seit der Finanzkrise gefallen (>400 Mil.). Erwirtschaftet wurden Devisen allein durch Öl-/Gasprodukte.

Maßnahmen gegen den Rubelverfall (teuer & am Ende sinnlos), Rettung erster Banken (durch Goldankäufe) und Stützung staatlicher Firmen haben dann Ende 2014 größere Lücken hinterlassen (in einer Quantität, mit der Russland Dezember 2015 nicht erreichen würde).

Dieses Jahr steht weiter Stützung des Finanzsystems, der Währung und staatlicher Firmen an, daneben aber eben auch Tilgung von Auslandsschulden letzterer. Besonders die Ölkonzerne können sich nicht retten (http://goo.gl/WFyT0y) da wird der Kreml ordentlich helfen müssen.

Russland hat sich mit Armee etc. extrem viel geleistet. Bei guten Ölpreisen war das einfach dumm. Jetzt ist es fatal. Ich habe kein Mitleid.

Googlen - Sie mal

Eine durch einen Deal mit den USA - siehe Interview mit
Obama- an die Macht gekommene Regierung,
setzt im April 2014 Militär gegen Gegner des Staatsstreiches vom Februar 2014 ein .
Noch bis Juli 2014 wird über die Erfolge dieses Militär-Einsatzes berichtet, incl. der Ankündigung Poroschenkos,
eines Erfolges in spätestens 3 Monaten, also Oktober 2014.
Bis zum Abschuss der MH 17 werden diese Aktionen
sogar im Westen kritisch kommentiert.
Dann die vernichtenden Niederlagen der Armee . Die letzte
Rettung war das Einverständnis zum Minsker Abkommen,
selbst nach Angaben westlicher Militärbeobachter.
Dann wiederum Neubewaffnung der Armee und im Januar
2015 die nächste Offensive gestartet. Nach nur 14 Tagen
haben die wieder ihre Soldaten verheizt und erneut soll
ein Waffenstillstand die Katastrophe verhindern.
Hier hilft nur die totale Entwaffnung aller Kriegsparteien
unter UNO -Aufsicht und Abzug aller Söldnertruppen
aus der Ukraine.

16:58 von ostfrieden

" Solche Kommentare sind Völkerhetze und sollten nicht öffentlich rechtlich verbreitet werden."

Der Beschwerde-/Klageweg steht Ihnen offen. Andere Meinungen werden Sie hier trotzdem hinnehmen müssen.

16:31 von NH278

"Deutschland musste auch erst lernen, dass es grundfalsch ist, blindlings einem Führer hinterherzurennen."

Wirklich? Dieser Vergleich?
Wären in der Ostukraine tatsächlich russische Truppen, so wäre der Kampf innerhalb von 48 h entschieden. So sagte es gestern bei G. Jauch Ex-Generalinspekteur Harald Kujat.
Den Führer, den sie meinen, hat 27 Millionen Sowjetbürger auf dem Gewissen, wo ist da unsere historische Schuld?

16:42 von Hugomauser

"...Ein Großteil der Politik besteht aus mehr oder minder unverholenen Drohungen und Einschüchterungen. Das war schon immer so. Nichts anderes sind die Truppenaufmärsche Russlands nahe an der Ukrainischen Grenze. Keinen anderen Zweck haben die Atomwaffen in den Arsenalen. Eine Drohung: 'Greif mich nicht an, es wird dein eigener Untergang sein'. ..."

Das jedenfalls haben Sie gründlich missverstanden. Das "Greif mich nicht an, es wird Dein eigenen Untergang sein" kann naturgemäß keine Drohung sein, sondern nur eine Warnung. Der Unterschied? Eine
Drohung bedeutet letztlich ein aktives Vorgehen, während eine Warnung immer passiv bleibt. Genauso ist es auch mit den Truppenaufmärschen an der ukrainischen Grenze.

@16:36 von alex66 & Fregattenkapitän

"Ein Russe denkt anders als ein Deutscher."

Ich sach doch: zuviel Pathos. Denke ich so wie Sie? Wie denkt denn dann "ein Deutscher"?

Sanktionen werden nicht viel bringen.

Das bleibt abzuwarten. Bisher hat die EU noch gar keine richtigen Sanktionen verhängt.

@ostfrieden 16:58

"Solche Kommentare sind Völkerhetze und sollten nicht öffentlich rechtlich verbreitet werden."

Ich finde es immer schlimm, egal ob man nun vom "homophoben Russen", oder vom "stolzen Russen" (der ja am Ende siegen wird etc. pp.) spricht. Ohne sinnvolle Konzeptualisierung/Operationalisierung lassen sich damit keine (empirisch) wertvollen Aussagen machen.

Eine "Community" überschätzt aber in der Regel sowohl ihre Reichweite, Signifikanz als auch die Wahrnehmung (oder das Ausbleiben selbiger) in der Öffentlichkeit. Deshalb hält sich hier der Schaden wohl in engen Grenzen...

17:00 von NMachiavelli_2014

Perfekt zusammengefasst.

Es wird auch ziemlich deutlich, wenn man den Rubel-/Dollarkurs im Auge behält. Der ist fast wieder auf dem Niveau des Tiefststandes von Anfang Dezember. Alle Stabilisierungsmaßnahmen sind wirkungslos verpufft.

@alex66

15:12 Fregattenkapitän
----------------------------------------------------------
"Ein Russe denkt anders als ein Deutscher"
Sie haben das vollkommen richtig gesehen.Ich
kann mir ein fundiertes Urteil über die Russen erlauben,weil ich jedes Jahr Russland bereise.
Wenn ich dann hier lese,die Russen seien nicht gebildet und haben nur einen Schulabschluss,der hier nicht mal den eines
Hauptschulabschlusses entspricht,da kann ich
über diese Menschen nur lachen,weil deren
IQ nicht besonders hoch ist.Ich möchte hier keinen beleidigen,aber diese Leute sollten
ihren IQ selber einmal hinterfragen.Ich kann mir nur über soviel Unwissentheit wundern
und trotzdem über soviel Arroganz mancher Menschen.Gott sei Dank,denken nicht alle so.

16:36 von alex66

"Ein Russe denkt anders als ein Deutscher* -Sanktionsliste vorgesehen" ist. Meint jemand in Brüssel ernsthaft dass der stellvertretende russische Verteidigungsminister über Konten oder Eigentum in der EU verfügt?in Deutscher."//////

* Als Transporteur der Tiefkühlware an die letzten russischen Garnisonen tranportierte, weiß ich, das sich jeweils eine bis zwei Paletten für den kommandierenden General in der Ladung befanden. Mit ca. 70% des Warenwertes von 20.000 kg!
*
Nicht nur Griechenland kann.
*
Keine Sorge, liebe Foristen, die Konten der Russen in der westlichen Welt sind gläsern!

@Shantuma 16:59 - europäische und russische Werte

Soweit ich das überblicke habe diejenigen Russen, die Zugang zu westlichen Gütern haben, durchaus interesse an "westlichen" Werten und Normen.

Deswegen verlieren sie aber nicht ihren Nationalstolz. Ist ja auch so erzogen worden. Anders als bei uns. Aber auch Franzosen, Engländer, Spanier, Italiener usw. haben das.

Die meisten (gebildeten) Russen wissen, dass Putin kein Demokrat ist, dass Russland von eienr Gruppe Oligarchen beherrscht und ausgebeutet wird. Putin wird geachtet, da er erstens den Zusammenbruch verhindert hatte nach Jelzin und weil er aktuell Russland wieder bedeutender in der Welt macht.

Offener Widerspruch ist in Russland gefährlich. Viele meiden das Thema und kümmern sich um ihre eigenen Probleme.
Viele Russen hötten gerne eine funktionierende Demokratie, wissen aber, das gibt es nicht.

Für viele ist Putin das kleinste Übel.

Jüngere werden sowieso indoktriniert. Also wenig Hoffung auf Änderung.

Vermutlich richtig

Vermutlich ist die Vorgehensweise von Deutschland und Frankreich richtig. Allerdings sollte man bei einem Scheitern der Verhandlungen die Zügel gegenüber Russland doch noch einmal deutlich anziehen. Bedeutet: Massive Wirtschaftssanktionen und auch Waffenlieferungen an die Ukrainer. Allerdings sollte man die Waffen dann auch richtig wählen. Einen offene Feldschlacht gegen die Russen würden die Ukrainer niemals gewinnen und würde die Lage auch nur verschlechtern. Ein Guerillakrieg (mit modernen Waffen) könnte aber den Russen unangenehme Schwierigkeiten bereiten. Man denke nur an Afghanistan.

@17:00 von Fregattenkapitän

Kennen Sie den Unterschied zwischen einer Annektion und einer Sezession ?Wenn nein,dann bitte mal googeln.

Die jenigen, die den Anschluss der Krim an Russland als Annektion bezeichnen, gehen davon aus, dass diese stattgefunden hat, als nichtmarkierte russische Soldaten die Krim besetzten - also Wochen vor dem "Referendum".

Die jenigen, die den Anschluss der Krim an Russland als Sezession bezeichnen, halten die Besatzung der Krim für nicht weiter wichtig und setzen den Zeitpunkt auf das Datum des "Referendums".

17:04 von andreas0068

"So sagte es gestern bei G. Jauch Ex-Generalinspekteur Harald Kujat."

Falsch.

Er sprach davon, wenn es reguläre Einheiten wären. Denn davon, dass dort keine Russen unterwegs sind, hat er nichts gesagt.

Wenn Sie meinen, mit einem damals begangenen Unrecht heutiges Unrecht relativieren und rechtfertigen zu können mag das IHRE Ansicht sein, ich teile sie nicht.

@14:55 von montideluxe

"Bestimmt nicht solange die Russen die Krim besetzt halten. Landräuber !"
Sehr geehrter Montideluxe, warum reagieren Sie so allergisch auf alles was mit Russland zu tun hat? Was die Krim angeht, so müssen Sie sich damit abfinden dass die Halbinsel erstmal für lange,lange Zeit ( wenn es nach mir ginge,für immer) zu Russland gehören wird. Da gibt es nichts zu rütteln. Also meine Bitte an Sie,entspannen Sie sich einbisschen,wir alle diskutieren hier nur und es gibt keinen Grund Russen als Landräubern,Terroristen und sonst was zu beschimpfen.
Gruß.

Konstruktiver Ansatz

Ohne ein Einlenken Russlands und ohne einen Stopp der Aufrüstung der Separatisten kann es keinen Frieden geben. Die jüngsten Verhandlungen sind aber schon einmal positiv und man sollte mit weiteren Sanktionen gegen Russland unbedingt noch warten.

Die EU ist wohl die einzige Seite in diesem Konflikt, die einigermaßen besonnen und rational agiert. Hoffentlich hat sie Erfolg.

@alex66 16:36

"Meint jemand in Brüssel ernsthaft dass der stellvertretende russische Verteidigungsminister über Konten oder Eigentum in der EU verfügt?"

Sogar hohe Personen im Geheimdienst Russlands (!) haben Auslandskonten (gehabt). Besonders in diesem Metier ist das eine Einladung zur Erpressung. Korruption geht wohl vor Professionalität, selbst wenn es um Putins geliebte Dienste geht...

Aufschub sinnvoll

Im Augenblick ist es sinnvoll, neue Sanktionen aufzuschieben, um neue Gespräche zu erleichtern. Sofern Putin bei den nächsten Gesprächen den Westen aber wieder mit unverbindlichen Worten abspeist, dann ist es Zeit für neue ernsthafte Sanktionen. Einreiseverbote für bestimmte Personen haben eher eine Alibi-Funktion. Ein Problem besteht darin, dass verschiedene EU-Staaten sich insbesondere mit Blick auf die Versorgung mit Gas von Putins Wohlwollen abhängig gemacht haben. Wen wundert es, dass diese Staaten kaum Kritik an Herrn Putin üben? Wegschauen ist aber keine Lösung, so bequem es auch vorübergehend sein mag. Deshalb sind alle Staaten der Europäischen Union gut beraten, sich von russischem Gas unabhängig zu machen. Litauen zeigt, dass das geht. Es hat ein Flüssiggasterminal errichtet, das das Baltikum weitgehend von russischem Gas und Putins Wohlwollen unabhängig macht. Kroatien baut ebenfalls ein Flüssiggasterminal.

@cowboy8

"Leider finden sich so wenige, die das russische oder chinesische Gesellschaftskonzept besonders toll finden."

Auf der Krim fand sich dafür eine große Mehrheit: jetzt werden sie vom freien Westen mit Wirtschafts- und Finanzsanktionen, die teilweise direkt auf die Krim gerichtet sind bestraft.
Es finden sich auch ein paar in der Ostukraine: sie werden von der Westukraine beschossen.

@andreas0068 17:04 - russische Truppen in Ukraine?

Die historische Schuld Nazideutschlands bestreitet niemand. Ich aus meiner Sicht wäre auch gerne gut Freund mit Russland. Bin ich auch mit vielen Menschen (von) dort.

Auch Stalin hat eine historische Schuld. Und Putin ist nicht Hitler.

Dass Russland nicht mit offiziellen Truppen und mit Millionen Soldaten in der Ukraine ist, das ist auch klar. Es soll ja offiziell der Eindruck erweckt werden es handelt sich um "Separatisten". Auch können deswegen gewisse schwere Waffen nicht eingesetzt werden. Die gibt es nicht in der Ukraine und deren Einsatz wäre wohl zu verdächtig.

Es gibt immer genügend Waffen und Militärs aus Russland, damit die Separatisten, die ohnehin hauptsächlich aus nicht-Ukrainern bestehen, nicht unter gehen. Putin hat sicher auch kein Interesse an einem schnellen "Sieg" oder Ende des Konfliktes. Eher an einer Dauerauseinandersetzung.

Die Sanktionen sind schon richtig so weit

um 14:37 von namedesnutzers:
"Die Sanktionen gegen Russland müssen sofort zurückgenommen werden."

Das finde ich völlig falsch. Erst muss Russland den Waffennachschub für die Separatisten stoppen und seine "Freiwilligen" aus der Ukraine abziehen. Dann werden auch die Sanktionen zurück gefahren.

@NMachiavelli_2014

@Fregattenkapitän 16:30

"Wenn Sie auf Russlands Reserven weisen.
Brille Fielmann"
----------------------------------------------------------
Ich soll mir also eine Lupe nehmen,damit ich
Russlands Reserven sehen kann.
Ich glaube wohl,dass Russland das Land mit den grössten Recourcen ist oder sollten diese
alle schon verbraucht sein?Wir werden noch einmal froh sein,wenn sich der Rauch gelegt hat,dass Russland mit uns noch Handelsverträge eingeht zu Vorzugspreisen.
Sie brauchen sich über die Zukunft Russland keine Sorgen machen,denn dieses Land wird
auch in Zukunft weiter Bestand haben.Machen sie sich lieber Sorgen,dass es
zu einem guten Ende in der UA kommt.
Dies ist meine grössere Sorge.So unterschiedlich sind eben die Sorgen verteilt.

@NH278 16:00 h

Sie scheinen die Situation völlig falsch zu beurteilen. Putin droht nicht etwa die Ablösung durch liberale Kräfte, die dem Westen zugeneigt sind, sondern ganz im Gegenteil durch radikale Kräfte, die ein schärferes Vorgehen gegen den Westen verlangen!

Wir würden vom Regen in die Traufe kommen! Von daher bedarf es intelligenter Diplomatie, die diesem Umstand Rechnung trägt!

Nicht Scharfmacher sind gefragt, sondern Personen, die dem Gegenüber sein Gesicht wahren!

@Wegelagerer34 - zur Homophobie

"Putin ist nicht homophob. Die Mehrzahl seiner Russen ist es. Dem muss er Rechnung tragen."
Auch die Mehrzahl der Russen ist es nicht, sondern die besonders Orthodoxen, sowie überall die besonders Konservativen: hier die Katholiken, in Amerika die Reps und im mittleren Osten die strengen Sunniten (Dschihadisten, Taliban, ...).
Logisch, sie haben keine Kenntnis von der Biologie im allgemeinen und vom Geschlechtsleben aller Säugetiere im besonderen.

Fremde Kämpfer in der Ukraine

um 17:04 von andreas0068:
"Wären in der Ostukraine tatsächlich russische Truppen, so wäre der Kampf innerhalb von 48 h entschieden. So sagte es gestern bei G. Jauch Ex-Generalinspekteur Harald Kujat."

Natürlich sind es keine offiziellen Truppen. Aber Herr Kujat hat auch klar gemacht, dass mit Billigung der russischen Armee russische Soldaten verdeckt als "Freiwillige" in der Ukraine operieren. Manche Experten gehen davon aus, dass die Mehrzahl der separatistischen Kämpfer nie in der Ukraine gelebt hat.

@17:19 von AlterSimpel

cowboy8: "Leider finden sich so wenige, die das russische oder chinesische Gesellschaftskonzept besonders toll finden."

Auf der Krim fand sich dafür eine große Mehrheit...

Nachdem diese wochenlang isoliert war und durch Propaganda eingespurt wurde. Beispiel: Das russische Staatsfernsehen hat ernsthaft verbreitet, dass Kiew das Sprechen auf Russisch auch innerhalb der Familie unter Strafe stellen wolle.

Es finden sich auch ein paar in der Ostukraine...

Ja. Ein paar.

17:13 von NH278

"...Er sprach davon, wenn es reguläre Einheiten wären. Denn davon, dass dort keine Russen unterwegs sind, hat er nichts gesagt. ..."

Wie auch? Es leben sehr, sehr viele ukrainische Russen dort.

@Fregattenkapitän 17:09 falsch gelesen

Es heisst nicht, dass die Russen generell nicht gebildet sind und keinen Schulanschluss hätte. Es bezog sich auf die vorige Aussage, dass die Russen in den westlichen Landesteilen gebildeter wären als die Menschen in Deutschland. das konnte man so nicht stehen lassen.

Bezieht man alle Russen ein, dann ist der schulische Bildungsschnitt sicher weit unter dem eines deutschen Hauptschulabschlusses. Heisst: viele Russen verfügen über wenig bis gar keine richtige Bildung. Einig paar wenige Millionen verfügen über viel Bildung. Ich kenen auch viele Russen, sowohl in Russland, als auch außerhalb. und ich war auch schon dort. Zudem kenne ich einige, die dort leben, Verwandte und Familie haben etc.

Und dann gibt es ja noch die offiziellen Zahlen und die sprechen eine eindeutige Sprache. von der weit verbreiteten Armut quasi im gesamten Land haben wir da noch gar nicht gesprochen.

Und von den vielen, die das Land gerne verlassen würden oder schon verlassen haben.

Russland nimmt sich das Recht des Stärkeren

um 17:17 von DeRus:
"Was die Krim angeht, so müssen Sie sich damit abfinden dass die Halbinsel erstmal für lange,lange Zeit ( wenn es nach mir ginge,für immer) zu Russland gehören wird. Da gibt es nichts zu rütteln."

Das ist völlig richtig.
Aber nur deshalb, weil die Russische Föderation militärisch haushoch überlegen ist, nicht weil der Anschluss an Russland legitim wäre. Legitimerweise gehört die Krim seit dem Budapester Memorandum von 1994 zur Ukraine. Das ist geltendes Völkerrecht.

Aber natürlich stimme ich Ihnen zu, dass Waffen stärker sind, als das Recht. Nur muss Russland wissen, dass man sich nicht im Augenblick der Stärke auf die Macht und im Augenblick der Schwäche auf das Recht berufen kann.

Sollte klar sein

@Hugomauser
Klar ist eigentlich nur, dass die ständige Gehirnwäsche eben wirkt.
Die Kiewer Darstellungen sind zwar herzergreifend simpel und durchschaubar, aber "steter Tropfen...".
Dass der Pässe schwenkende Herr vor kurzem noch den Verlust von 80% seiner Streitkräfte bejammert hat und es nach all den Überläufern und Waffenabgebern fast ein Wunder wäre, wenn es in dem kleinen noch nicht von den nationalen Kämpfern eroberten Rest-"Separatisten"gebiet noch eine Uroma ohne Panzerfaust gäbe.
Russisches Kriegsgerät und Munition? Gibt es ganz sicher auch, nur hat niemand von den sonst überall hin Schauenden wenigstens mal die Panzerkolonnen wenigstens auf russischer Seite gesehen. Und schon gar nicht, wie sie nach Donezk gebeamt wurden.
Ist es wirklich so schwer zu verstehen, dass sich ein Teil des ukrainischen Volkes eben nicht von den Herren um Jazenjuk regieren lassen will?
Man kann natürlich auch verbrannter Erde das Wort reden. Schon vor 40 Jahren wusste man es auch in D besser.

@15:48 von Justin

"Schlage vor, einheimische Wirtschaft zu fördern, anstatt Äpfel und Schrauben zu importieren. Das dürfte nicht so schwer sein. ."
Da bin ich ganz bei Ihnen! Das hätten die schon längst machen sollen und können. Jetzt haben die das selbst in der Hand und ich hoffe sehr das die das auch schaffen. Dann aber mit anderen Partnern,denn von EU und USA haben die Russen nichts Gutes zu erwarten.

@Hugomauser

16:23 von Hugomauser:
"Und: Russland könnte, wenn es wollte, schon heute das Blutvergießen beenden."

Selbiges gilt auch für Kiew. Man muss sich nur endlich auf einen Konsens einigen. Solange Poroschenko die Krim für ukrainisch und die Separatisten für besiegbar hält, wird es diesen aber nicht geben. Moskau wird nicht nachgeben, bis die Blockfreiheit der Ukaine besiegelt ist (oder wenigsten deren Ostteil).

Kein ergebnisoffenes Referendum

um 17:19 von AlterSimpel:
"Auf der Krim fand sich dafür eine große Mehrheit ..."

Mag sein. Die Abstimmung war aber nicht frei. Es haben die das Referendum initiiert, durchgeführt und ausgezählt, die von dem verkündeten Ausgang auch profitiert haben. Das ist natürlich demokratisch nicht akzeptabel. Es wundert mich, dass man das immer wieder klarstellen muss.

Es könnte aber durchaus sein, dass sich auch in einem fairen Referendum die Mehrheit für Russland entscheidet. Das wissen wir aber wie gesagt nicht.

@Alter Simpel 17:19 chinesisch/russisches Gesellschaftskonzept?

also mal ehrlich. wer auf der Krim oder in der Ostukraine kann schon frei seine Meinung äußern? Die Wahlen waren alle zu 100 % gefälscht. Wer glaubt was anderes?

Natürlich finden erfolgreiche und reiche Chinesen das Gesellschaftsmodell gut, vor allem verglichen mit dem davor. Und wozu dann westliche Wege beschreiten? Wer zu den Gewinnern gehört, kann da nur verlieren.

Genauso in Russland. Nur auf niedrigerem Niveau. Da geht es eher darum etwas zu essen zu haben und am Leben zu bleiben. Vor allem in der Ostukraine. Diejenigen die nichts mit Putin am Hut haben, sind in die Westukraine oder nach Russland geflohen, weil sie eben nur dort Verwandte haben, die ihnen helfen können.

Anderes Beispiel: alle Staaten um Russland herum wollen von Russland weg. Oder sie sind von Diktatoren regiert, die mit Putin gemeinsame Sache machen. Oder auf die anderweitig Druck ausgeübt wird. Zum Westen drängt es die Menschen freiwillig.

Das würde mir an Ihrer Stelle zu denken geben...

@Hugomauser

16:28 von Hugomauser:
"1. Ist Europa souverän
2. Ist mit diesem Rusland zur Zeit keine Zusammenarbeit denkbar und
3. Die Bekämpfung der US-Einflüsse hat schon seinerzeit Honecker versucht und ist damit kläglich gescheitert. Ferner halte ich das nicht einmal für wünschenswert."

Ihre Punkte 1 und 3 widersprechen sich.

Wer hilft? (@ 17:06)

" Ohne sinnvolle Konzeptualisierung/Operationalisierung lassen sich damit keine (empirisch) wertvollen Aussagen machen.

Eine "Community" überschätzt aber in der Regel sowohl ihre Reichweite, Signifikanz als auch die Wahrnehmung (oder das Ausbleiben selbiger) in der Öffentlichkeit. Deshalb hält sich hier der Schaden wohl in engen Grenzen..."

Das ist leider zutiefsinnig für mich.

@ Shantuma - Russland hatte nie die Chance auf Demokratie

"Russland war kurz vor dem inneren Zerfall als man versuchte europäische Werte und Normen durchzusetzen, dann kam Putin und hat dieses Land mit seinen 8.000 Atomsprengköpfen stabilisiert."

Also wenn ich solche Werte vertreten würde, dann könnte ich in Anlehnung an meine Körpergröße, meine kräftigen Arme und mit schlagkräftigen Argumenten statistisch 80% der deutschen Bevölkerung unter meine Werte knechten.
Da ich mich aber lieber kraft der Worte, der Argumente und klarer Ergebnisse mit anderen Messen, bleibe ich dann doch bei eben solchen Werten, die unsere Zivilisation im Westen definieren.
Sehen sie sich den Korruptionsindex Russlands an, seinen Stellenwert bei internationalen Hilfen und Katastrophen und auch wer seine wichtigsten Handelspartner/Verbündete sind.
Ich orientiere mich nach dem was mich wachsen lässt nicht an den martialischen Urlauten eines Neandertalers. Wir haben in den vergangenen Jahren massiv abgerüstet, Kriegslüsternheit bei uns gibt es nicht.

Sanktionen ja!

@Hugomauser 16:23 h

In dem Augenblick, als die Machthaber in Kiew die eigene Armee gegen Donezk und Lugansk geschickt haben, haben die russischstämmigen Soldaten der ukrainischen Armee in Scharen diese verlassen und kämpfen auf der anderen Seite. Oder glauben Sie, die schießen auf die Städte, wo ihre Mütter und Kinder leben? Sie sind gut ausgebildet. Die Waffen haben sie mitgenommen oder stammen aus den dortigen Waffenfabriken. Denn die Ostukraine ist eine Hochburg der Rüstungsindustrie.

@von vriegel

"...die Separatisten, die ohnehin hauptsächlich aus nicht-Ukrainern bestehen..."
So, so, nur echte Ukrainer, also doch hiernach die richtigen (>>5%?) Ukrainer, nicht die ethnischen Russen, die dort seit Jahrhunderten leben und die russischen Muttersprachler (komische Unterscheidung) "dürften" dort überhaupt kämpfen.
Zumindest westlich von Donezk und Lugansk haben sich offenbar eine ganze Menge richtig schön nationale (West?-) Ukrainer zusammengefunden. Sind die wirklich die Mehrheit? Wofür kämpfen die eigentlich? Und für wen?
Glaubt hier wirklich jemand, der sich auch noch an etwas objektivere Berichte vom Anfang vorigen Jahres erinnern kann, dass ein paar russische Freizeitsoldaten eine ganze Armee aufmischen können? Und zum Überlaufen bringen und zum Waffen abgeben? Da kämpfen doch nicht etwa auch welche auf der "falschen" Seite?

@cowboy8

Was hat das Referendum mit den russischen Soldaten bitte schön zu tun?

Seit 3. August 1992 wurde die damalige sowjetische Schwarzmeerflotte aufgeteilt auf die ukrainische Marine und die russische Schwarzmeerflotte.
Die russische Schwarzmeerflotte war vor und nach dem Referendum schon immer da.

Dann war ja Krim seit 1992 schon von den russischen Truppen besetzt und man hat es jetzt erst gemerkt.

Ziemlich friedliche Annexion ohne Blutvergießen :-) und daß das Volk sich nicht einmal dagegen gewehrt. Sehr seltsam.

@ Nachfragerin - Blockfreiheit wäre eine FREIE Entscheidung

"Selbiges gilt auch für Kiew. Man muss sich nur endlich auf einen Konsens einigen. Solange Poroschenko die Krim für ukrainisch und die Separatisten für besiegbar hält, wird es diesen aber nicht geben. Moskau wird nicht nachgeben, bis die Blockfreiheit der Ukaine besiegelt ist (oder wenigsten deren Ostteil)."
.
.
.
Lustiges Statement, denn im Kern trifft es genau die Ursache und benennt den Auslöser des Konfliktes.

Die Krim ist ukrainisch!
Sie wurde Annektiert!
Erst kam es zur Annexion, dann kamen die Sanktionen!

Die Separatisten sind besiegbar, denn dauerhaft wird sich das Recht durchsetzen und sie sich zu verantworten haben!
Nürnberger Prozesse!

Die Blockfreiheit eines souveränen Landes wird doch nicht durch Russland vorgegeben!
Genau darum hat Putin begonnen und führt ihn noch!

Frieden gegen Land ist erpresserisch und unterstreicht erneut Putins Anliegen. Erneut ein Verstoß gegen das Völkerrecht.

Die Sanktionen wirken und das jeden Tag ein wenig mehr. Der stete Tropfen .......

Wenn Russland

Wenn Russland Gesellschaftsmodelle aus Westeuropa ausprobiert hat, ist es immer in einer Katastrophe geendet (Marx'scher Kommunismus, anglikanischer Kapitalismus).
Vielleicht vertrauen sie deshalb, trotz aller materiellen westeuropäischen Vorlieben, auf ihre eigene geschichtliche Entwicklung. Dazu gehört aber auch ein bisschen Kiew ;-)

vielleicht sollte man sich auch mal in die Lage

Russlands ein wenig hineinversetzten!

Bei der Wiedervereinigung welche wir auch Russland mit zu verdanken haben, hat man zugesichert, Russland als GLEICHWERTIGEN Partner an zuerkennen und danach haben vorallem die Amis immer wieder Russland prüskiert. Krönung das Raketenabwehrschild, dass man durch aus auch als Angriffswaffe verstehen kann.

Europa und Deutschland sollten sich im klaren sein, bei einer Waffenlieferung durch die Amis an die Ukraine wird der Konflikt heftiger, evtl greift Russland offiziel als Kriegsakteur ein und dann?
Polen, und andere Ex- Ostblockstaaten helfen der Ukraine Prost.. dann ist die Nato mit Im Spiel...

Nur solange die Abschreckung bei den atomaren Waffen da ist, ist UNSER Europa Kriegsschauplatz!

Nicht zu vergessen, lt. Profiler gibt es für Herrn Puttin nur Win/lost oder Lost/lost Lösungen.

Einfach mal nachdenken, bevor man blind hinterher läuft....
Vieleicht suchen einige nur ein außenpolitisches Krisenfeld um abzulenken!

@gerusu 17:48

Das war nicht meine Absicht.

Würden Sie eine Aussage sozialwissenschaftlich belegen wollen (also mehr tun, als nur daherzureden), müssten Sie etwa das Konzept "stolzer Russe" klarer definieren und die Methode der Erhebung (im random sample) ausarbeiten (operationalisieren). Am Ende können Sie dann sagen, dass mit einer bestimmten Zuverlässigkeit ein signifikanter Teil der Population als "stolz" angesehen werden kann.

Leider funktionieren Internetforen anders. Die Aussagen zu Communities sind hier genauer ausgeführt: http://t.co/YPsyCOf5Hi

@17:59 von Orfee

Was hat das Referendum mit den russischen Soldaten bitte schön zu tun?

Seit 3. August 1992 wurde die damalige sowjetische Schwarzmeerflotte aufgeteilt auf die ukrainische Marine und die russische Schwarzmeerflotte.

Die nichtmarkierten russischen Soldaten, die im Februar 2014 die Krim besetzten und abriegelten, hatten mal so gar nichts mit der Schwarzmeerflotte zu tun. Seit Putin höchstselbst das zugegeben hat (das Interview kann jeder selbst leicht finden), bin ich nicht mehr bereit, gewisse User hier über ihre "Erinnerungslücken" hinweg zu helfen. Sorry.

Am 09. Februar 2015 um 14:31 von Rango4711

" Mit der verzögerten Umsetzung solle dem Frieden eine Chance gegeben werden, sagte der französische Außenminister Laurent Fabius "

Ich habe lange gewartet, ob einer der ständigen Befürworter von Waffenlieferungen, Sanktionen etc. gegen Russland sich diesen Satz mal durchliest und den Sinn erfasst.
War aber nichts.

dem Frieden eine Chance geben......
und nicht weiter anheizen.

EU-Sanktionen letztlich von USA erzwungen

Schon fast unfreiwillig satirisch, wie hier etliche forisaten ausgerechnet beim Thema EU-Sanktionen gegen Russland meinen, von "US-amerikanischer Zurückhaltung" sprechen zu müssen. Geradezu aberwitzig. US-Vizepräsident Joe Biden hatte dazu nämlich folgendes zu sagen (Anfang Oktober 2014, Rede in der Harvard -Uni):

"Wir haben die Europäer letztlich zu den Sanktionen gegen Russland gezwungen."

Originalzitat Joe Biden:
“It is true - they did not want to do that but again it was America’s leadership and the President of the United States insisting, oftentimes almost having to embarrass Europe to stand up and take economic hits to impose cost”.

Quelle: www.whitehouse.gov, 03.10.2014

@ ende dreißig schwul

"Es könnte aber durchaus sein, dass sich auch in einem fairen Referendum die Mehrheit für Russland entscheidet. Das wissen wir aber wie gesagt nicht."

Genau aus diesem Grund wurde nach dem Referendum eine Umfrage von einer Meinungsinstitut aus Amerika in Krim durchgeführt. Um rauszufinden, wie die Mehrheit in Krim denkt und ob dieses Referendum den allgemeinen Wunsch des Volkes repräsentiert.

Am 8. Mai 2014 veröffentlichte das Pew Research Center eine Umfrage, 88 % der Krimbewohner sagten, die Regierung in Kiew solle das Resultat des Referendums, den Beitritt der Krim zu Russland, anerkennen. 91 % waren der Meinung, das Referendum sei fair durchgeführt worden.

Pew Research Center ist ein Meinungsforschungsinstitut mit Sitz in Washington, D.C., also Amerikanisch und dürfte wohl nicht für die Interessen der Russen arbeiten.

Das wissen wir schon nur nieman will es sehen, wenn es um Politik geht. Damit wird das Selbsbestimmungsrecht eines Volkes vom Westen in die Mülltonne gekloppt.

@Fregattenkapitän 17:22

"Ich soll mir also eine Lupe nehmen,damit ich Russlands Reserven sehen kann."

Klar, genauso wie jeder manch Anderer sich Ihnen nach eine Brille zulegen nehmen sollte.

"Russland das Land mit den grössten Recourcen ist oder sollten diese
alle schon verbraucht sein?"

An einen guten Teil kommt man ohne richtige Technik nicht ran, wesentlich wichtiger ist aber die (momentane) Wertlosigkeit besagter Ressourcen.

"Machen sie sich lieber Sorgen,dass es
zu einem guten Ende in der UA kommt"

Tue ich auch, glauben Sie mir. Gut wird das so oder so nicht sein, man kann nur hoffen, dass es am "Ende" eine Ukraine gibt und keine neu(en) russischen Provinzen.

Russland hat meiner Meinung nach gezeigt, dass die momentane "Elite" teils nicht an Stabilität/Nachhaltigkeit etc. interessiert (Oligarchen), oder zu sehr im Blockdenken verhaftet ist. Das Land wird man in Zukunft besser mit der Kneifzange anfassen, aber da muss ich niemanden mehr von überzeugen...

Verhandeln

Ist es wirklich so entsetzlich, sich vorzustellen, dass sich die direkten Kriegsparteien da unten an einen Tisch setzen? Oder wird das, nur weil der Vorschlag vom ach so bösen Putin kommt, sofort abgeschmettert?
Wie verbohrt muss man eigentlich sein, zu glauben, mit militärischen Mitteln ließe sich im 21. Jh. das Selbstbestimmungsrecht von Völkern wegschießen?

@15:27 von konfuzius0815.....

>>
Ich bitte sie, der Drops ist doch gelutscht..., das wird inoffiziell, niemand auf seinem Zettel stehen haben...

Die Krim hat sich doch wie auch immer per Referendum entschieden..., glauben sie, Herr Putin könnte das vor der Russischen Einheit wieder so zurücknehmen???
<<

Oh, Sie meinen das "Referendum" mit den Auswahlmöglichkeiten 'Russland heute' und 'Russland morgen' ? Das wo vor jedem Wahllokal bewaffnete Banditen gestanden haben ? Oder waren es russische Spezialeinheiten ? Aber warum haben die sich die Abzeichen abgemacht ? Wie Banditen ?

>>
Aber einmal im Ernst: Wir würden doch hier nicht über die Ukraine schreiben, wenn es nicht eine "Wachstumsorientierte" Us-Aussenpolitik gäbe...
<<

Wenn man Demokratiebewegungen als "Wachstumsorientierte" Us-Aussenpolitik bezeichnet haben Sie sicherlich Recht.

Fregattenkapitän und andere Binnenschiffer

wenn unsere Bundeskanzlerin sich gegen die Kriegstreiber
dieser Welt wehrt, dann sollten wir alle sie voll und ganz
unterstützen.
Dabei helfen am wenigsten dumme Worthülsen über
Russland und Putin .
Wir schulden Russland Respekt für über 20 Millionen
Kriegstoten und DANKBARKEIT für deren Zustimmung
zur Wiedervereinigung unseres Volkes.
Ohne Russland gäbe es auch nicht das europäische
Haus mit ehemaligen Ostblockstaaten. Alles ohne
Blutvergießen.
Ukraine? Glaubt hier auch nur einer, dass Russland
Killerkommandos auf den Maidan losgelassen hat,
um den Staatsstreich im Februar 2014 zu legitimieren?
Haben russische Agenten die Menschen in Odessa verbrannt und die Schwerverletzten noch zu Tode
geprügelt? Teilnehmer dieser Verbrecherbande sitzen heute im Parlament von Kiew und stimmen einen
Kriegseinsatz nach dem anderen gegen die eigene
Bevölkerung zu. Hass überall nur noch Hass.
Dieser mörderische Bruderkrieg braucht die UNO.
Totale Entwaffnung Aller + Raus mit den Söldnern.

rdws177

Sie habe keine Ahnung was in Russland wirklich vor sich geht!

Ich lebe als deutscher seit über zwanzig Jahren in Russland, von Einheitspresse merke ich nichts!

jeden Tag wird im Ersten RU Programm EURO-NEW in Russisch ausgestrahlt, also für jeder sichtbar.

In Deutschland wird nur die ~Meinung von ARD gezeigt ohne objektiv zu sein!

Warum gibt es keine Korrespondenten im Krisengebiet aus Deutschland?

jedes andere land hat dort Korrespondenten!

Aber die Ard macht es sich einfach, nur das zu melden was Kiev vorgibt und meldet.

Das ist für mich Volksverdummung!

Temporäre Schließung

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