Kommentare

Ups

ein souveräner Staat mitten in der EU und dann auch noch Politik für das eigne Volk machen, das geht ja garnich

Beamte zurückholen...

Ob die Wiedereinsetzung der Beamten in ihren früheren Status der richtige Lösungsansatz sein kann, ist zweifelhaft.
Leistungsfördernd ist diese Privilegierung nicht, wie u.a. deutsche Ämter immer wieder unter Beweis stellen.
Und bei einer Beamtenquote von über 30% in Griechenland (dank Vetternwirschaft), fließt das Mehr-Geld doch auch wieder nicht in die Taschen des "kleinen Bürgers", der doch so dringend gefördert werden soll.
Anti-Lobby-Politik sieht anders aus.

Weiter so Herr Tsipras! DANKE!

die Schulden in Griechenland wurden von Reichen aus Griechenland und EU angehäuft. Bezahlen muss aber die griechische Bevölkerung und zum teil auch wir. Lasst die (z.B. Banken) doch einfach pleite gehen!
Dann erst wird ein umdenken stattfinden. ES MUSS EINMAL RICHTIG WEH TUN.

Unkonventionell aber richtig

Profitable Unternehmen an renditeorientierte Investoren zu verkaufen darf - in historischen Dimensionen - als aktuelle "Mode" verstanden werden, volkswirtschaftlich schlüssig ist sie höchstens kurzfristig. Völlig richtig, Herr Tsipras: Der griechische Energieversorger bleibt in griechischer Hand, die Gewinne zukünftig auch. Die Wähler_innen werden es Ihnen danken. Deutsche Bank (und Regierung) grummeln? Verständlich.

Schuldenschnitt

Eine kurze Frage an alle Politiker/Banker etc., die meinen, einen Schuldenschnitt werde es nicht geben, weil es keine Zustimmung der Gläubiger geben wird: was machen Sie denn, wenn die Griechen sich dazu entschließen, einfach ihre Anleihen nicht mehr zu zahlen? Wie will man das Geld dann von Ihnen zurück bekommen? Man hat dann nur noch die Wahl ihnen kein Weiteres mehr zu geben...aber alles andere ist ohne Panzer nach Athen rollen zu lassen nicht drin (und das will hoffentlich niemand ernsthaft denken). Die Anleihen sind nach griechischem Recht ausgegeben, das Hr Tsipras mit seiner Parlamentsmehrheit einfach ändern könnte. Man kann danach natürlich auch alle weiteren Beziehungen abbrechen (Handelsverträge etc.), aber da gibt es sicher andere (z.B. Russland) die diese Lücke gerne füllen werden, erste verbale Annäherungsversuche gab es ja schon.

Schon witzig....jetzt wird uns ...und damit

wir Europäer vorgeworfen, dass wir an die Misere Griechenlands selber Schuld sind, obwohl die Korruption schon vor langer Zeit selber von den Griechen bekämpft werden müssen. Hätte man die Steuer eingetrieben, die man von den Steuerflüchtigen Griechen einsammeln hätten können, dann gäbe solche Probleme überhaupt gar nicht

Letztendlich ist es Griechenland Entscheidung...und wenn die Linken Griechen einen Austritt aus dem Euro haben möchten, dann wird es unweigerlich dazu führen und dann gehen letztendlich die Griechen als Verlierer raus sowie die Gläubiger Griechenlands...und wenn dann einmal das Vertrauen am griechischen Markt verloren gegangen ist, wird es schwer sein wieder zurückgelingen....d.h. letztendlich einfach das Griechenland marktwirtschaftliche Isolation betreibt, wodurch keine vernünftige Investitionen getätigt werden. Wie sich die Griechen auch entscheiden werden, der Absturz des Wohlstands nicht mehr aufzuhalten..daher lautet die Frage, wie tief wird er sein?

@der_ich

"ein souveräner Staat mitten in der EU und dann auch noch Politik für das eigne Volk machen, das geht ja garnich"

Was ist an den Auswirkungen seiner ersten Amtshandlungen "Politik für das eigene Volk"?

Man brüskiert die Geldgeber, die niedrige Zinsen haben wollen und treibt die Kosten für Staatsanleihen über 10%?

Endlich!!!! Die EU-Hardliner Politik hat ein Ende!! :)))

Tsipras wird wieder Meinungspluralität in die EU bringen. Ein toller Tag für die EU! :)

Die deutschen Medien werden es wohl verteufeln, aber die werden sich daran gewöhnen müssen und vielleicht auch mal differenziert darüber berichten. Die Hoffnung stirbt zuletzt. ;)

Die EU ist heute ein Stück freier und offener geworden.Ein schöner Tag! :)

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Lehrtsunde für die EU in in Demokratie

Politik auf Augenhöhe, oder gar nicht. Das bedeutet nicht, wie die TS tituliert Konfrontation, sondern Diskussion, und die gehört, wie das Streiten zur Demokratie. Das müssen unsere Politiker aber erst wieder lernen. Weiter so!

Wichtig für ein Land

sind unabhängige Volksvertreter,welche auch nur in erster Linie ,ihrem Volke verpflichtet sind.Wenn die neue griechische Regierung
diesen Grundsatz beherzigt,dann wird ihr
das auch vom Volk honoriert und wenn hier einer gegen die Sanktionen der EU gegen Russland stimmt,dann hat das nicht damit zutun,weil er sich von Russland was erhofft,sondern,weil hier jemand in der EU erkannt hat,dass diese Sanktionen einseitig
gemacht wurden und auch den eigenen Völkern schaden wird.Wir brauchen mehr
Tsipras in der EU,dann würden manche
Entscheidungen überlegter sein und nicht nur den Banken und ihren Vorständen nutzen.

re ak.rdl

"Der griechische Energieversorger bleibt in griechischer Hand, die Gewinne zukünftig auch."

Falls es zu Gewinnen kommt, wenn der Energieversorger keine Preise mehr erhöhen darf, damit die Armen nicht belastet werden, und wenn die Posten im Unternehmen wieder nach Parteibuch vergeben werden.

Vollbeschäftigung à la DDR

Tsipras holt Beamte wieder zurück. Hatte er irgendwo ein Problem mit fehlenden Beamten? Was sollen die denn konkret arbeiten? Erinnert mich irgendwie an die "Vollbeschäftigung" in sozialistischen Ländern...

Von wegen der Erlös des

Von wegen der Erlös des Hafens Verkaufs bringt Geld in die Kasse!

Es finden sich keine Käufer, die einen halbwegs anständigen Preis bezahlen würden.

Man wartet vielleicht den Druck der Troika ab, vielleicht gibt es dann ein Schnäppchen ..

Jetzt sieht es etwas anders aus :)

Nur zu!

ZITAT: "Wir sind eine Regierung der nationalen Rettung, unser Ziel sind Schuldenerleichterungen. Wir werden die Politik der Unterwerfung nicht fortsetzen" TATIZ

Ach? Die Einhaltung von Verträgen ist Unterwerfung?

ZITAT: "So will Tsipras entlassene Beamte wieder einstellen sowie Mindestrenten und Mindestlohn wieder aufstocken." TATIZ

Das kann er. Aber nicht mit anderer Leute Geld! Da wird er sich wohl etwas einfallen lassen müssen, wie er diese milliardenschweren Wohltatten bezahlen will.

Nationale "unabhängige Griechen" und Tsirpas Sozis !

was kann man da erwarten ?!!???
Die Parallelen zwischen Ultralinken und Ultrarechten tauchen hier wohl sehr deutlich zu Tage in Form einer Koalition. Aber solche Koalitionen werden dann übermorgen vermutlich aus den Geschichtsbüchern weggelogen werden.

Tsipras provoziert mit vertagswidrigen Maßnahmen EU und Börse

Die von GR eingegangenen Kreditbedingungen als "Unterwerfung" zu bezeichnen ist schon eine gezielte Provokation wie auch Konfrontation. So schafft man in Athen gewiss kein partnerschaftliches Klima für die bevorstehenden Verhandlungen über das Hilfspaket der EU.

Mit den einseitigen Verstößen gegen die Sparmaßnahmen, wie die Rücknahmen von Privatisierungen, die zu Turbulenzen an der Börse in Athen führten, die Wiedereinstellung von 10.000 Staatsbeamten sowie der Erhöhung von Mindestlöhnen und -Renten, schafft die neue Regierung kein Vertrauen, im Gegenteil.

Wenn die EU dennoch gelassen darauf reagiert, ist dies wohl der Einsicht einer Mitschuld an den Wirkungen der Sparpolitik -ohne Wachstumsimpulse- geschuldet. Es muss nun ein Ausweg aus der Rezession mit hoher Arbeitslosigkeit und sozialen Verwerfungen gefunden werden. Allerdings schaffen die Tsipras- Provokationen dafür kein gutes Verhandlungsklima.

"So kündigte Tsipras an, dass

"So kündigte Tsipras an, dass sein Land weitere Strafmaßnahmen gegen Russland wegen dessen Ukraine-Politik nicht mittrage. Griechenland habe der gemeinsamen Erklärung der Staats- und Regierungschefs nicht zugestimmt, erklärte Tsipras' Büro. Und ein Veto eines der 28 EU-Partner kann die Verhängung neuer Sanktionen verhindern."
Muss Athen sich jetzt auf Massendemos und Unruhe einstellen? Regierung in Griechenland muss ihren Kurs unbedingt weiter halten und keinesfalls davon abweichen. Es schön zu sehen dass es auch in Europa Politiker gibt, die sich was trauen. Hoffentlich wird das kein Strohfeuer sein.

Voll an die Wand

Noch freuen sich die Griechen,
das wird aber bald zu Ende gehen.
Hier ist ein wild gewordener Luftikus am Werk, der in 6 Monaten all das kaputt macht, was in langen Verhandlungen
erreicht wurde.
Seine Strategie führt zum Grexit mit oder ohne seinen Willen

In die Verelendung hat

In die Verelendung hat Griechenland nicht die EU, sondern die Regierungen Griechenlands spätestens seit der Euro Einführung geführt. Klar, dass Griechenland seine Bilanzen gefälscht hat wussten wohl alle, aber die Griechen hätten ja auch was aus den günstigen Zinsen machen können, aber stattdessen haben sie hemmungslos geprasst und das hat sich gerächt.
Das Tsirpas jetzt große Ansprüchen stellt wo die EU schon alle Augen und Hühneraugen zudrückt ist gelinde gesagt lächerlich, aber war natürlich zu erwarten. Wie viel billiger will Griechenland davonkommen? Zumal Tsirpas wie alle Regierungen vor ihm den Fehler macht nicht nach innen, sondern nach außen zu schauen. Wenn endlich mal ordentlich die Steuern eingetrieben würden, dann wäre Griecheland in wenigen Jahren wieder halbwegs auf den Beinen, aber daran scheinen auch die Linken kein Interesse zu haben.

Werft die Griechen raus!

Leider ist ein Ausschluss aus dem Euro in den EU Verträgen nicht vorgesehen. Leider. Denn die Griechen hatten schon vor dem Syriza Erfolg nichts in der Währungsunion zu suchen, und jetzt schon gar nicht mehr. Alle Reformen werden zurückgedreht und Griechenland setzt sich damit selbst die Pistole an den Kopf. Das Land wird sich so zugrunde wirtschaften und es bleibt zu hoffen, dass die griechische Bevölkerung schnell einsieht, das das Land unter pseudolinken Populisten vor die Hunde gehen wird.

Tipras beisst die Hand, die ihn füttert. Ohne die EU währe das Land lange pleite.

Die EU und der IMF sollten sich nicht auf Kompromisse einlassen. Keinen Schuldenschnitt und kein neues Geld, falls nicht reformiert wird.

In der EU sollte man darüber nachdenken, den Investoren griechischer Bonds zu helfen, anstatt immer mehr Geld in das schwarzes Loch Griechenland zu stecken.

Für den Rest Europas wäre ein GREXIT verkraftbar, Griechenland würde sicher pleite gehen. Eigene Schuld.

Das Gefährliche steht im letzten Satz

„Und ein Veto eines der 28 EU-Partner kann die Verhängung neuer Sanktionen verhindern.“

Müssen wir uns in Zukunft darauf einstellen:

wo Einstimmigkeit - nicht nur hier, sondern auch bei anderen Themen - gefragt ist, um die EU nicht ganz handlungsunfähig zu machen, müssen wir jedes Mal mit einer Erpressung aus Griechenland rechnen?

So nach dem Motto: diese Zustimmung kostet 1 Mrd. extra. Diese da nur 500 Millionen extra.

Und wenn er damit durchkommt - werden auch andere Regierungschefs die Erpressung als legitimes Mittel ihrer eigenen Politik sehen?

EU schnall dich an. Dann wirst du bald unregierbar.

Vielleicht müssen wir am Ende eine EU neu mit vernünftigen Ländern gründen?

Die Politik sollte dieses Szenario durchaus schon durchrechnen und durchspielen lassen. Von Experten. Denn das nächste Jahrzehnt mit einer finanzpolitisch und außenpolitisch unregierbare EU ist mehr Schaden, als für irgend jemanden Nutzen.

Das Gefährliche steht im letzten Satz (2)

Alleine der Streit in der aktuellen EU, würde in den nächsten Jahren nur tiefe Gräben aufwerfen, anstatt Friedens fördernd zu wirken.

Bitte von Experten durchrechnen lassen, ab welchem Zustand der jetzigen EU ein Neustart besser für Frieden, Wohlstand und Sicherheit ist.

Und nicht damit warten, bis die Hütte schon in Flammen steht. Und nur mehr planlos gelöscht werden kann.

Wie es bisher üblich war.

Tsipras und Syriza

Herzlichen Glückwunsch an Herrn Tsipras und seine Partei Syriza zu ihrem Wahlerfolg und dem schnellen Handeln bis heute. Endlich eine Kraft, die dem unsäglichen Neoliberalismus in Europa den Kampf angesagt hat und der Austerität einer Frau Merkel. Ich wünsche diesen Kräften für die Zukunft alles Gute und Erfolg und das sich ähnliche Kräfte in anderen Ländern der EU Einfluss erkämpfen können, z.B. in Spanien.

Ein wahrer Diplomat

"Griechenland habe der gemeinsamen Erklärung der Staats- und Regierungschefs nicht zugestimmt, erklärte Tsipras' Büro."

Mit gezielter Bockigkeit in der EU-Außenpolitik meint er Druck machen zu können?

Es könnte auch als gezielte und durchaus kontraproduktive Verschlechterung des Verhandlungsklimas ausgehen.

Allgemeinwohl hat für die Linke Vorrang

Das Geld aus den Erlösen der Privatisierung würde überall landen, nur da nicht, wo es dem Volke dient, und es handelt sich ja um Volkseigentum. Ich hoffe, das dieses Wahlergebnis, und das Ende des Privatisierungswahn auf ganz Europa übergreift. Wenn man liest, das immer mehr Menschen von dieser Politik begeistert sind, lässt das hoffen. Glück auf nach Griechenland!

Griechenland

Ist für seine Misere selbst verantwortlich. Der EU muss man vorwerfen, dass Griechenland den Euro eingeführt hat. Das Reformen weh tuen ist nachvollziehbar aber unausweichlich. Wenn die eigenen Steuergesetze von vielen reichen Griechen ohne Konsequenzen unterwandert werden, zeigt dass man sich erstmal an die eigene Nase packen muss, als die Schuldigen in der EU oder in Deutschland zu suchen.

Frechheit

Wenn man Griechenland heute alle Schulden erlassen würde, dann wären sie morgen schon wieder verschuldet. Ich finde es eine Frechheit mit so viel Selbsbewustsein zu fordern, dass die anderen die eigene Zeche zahlen sollen. Und wenn ich dann höre, dass man von Deutschland wieder Kriegsentschädigung verlangt, dann fällt es mir nichts mehr ein.

@ Embsener Ich hoffe Sie sind

@ Embsener
Ich hoffe Sie sind dann auch bereit den Geldbeutel zu öffnen. Denn woher soll das Geld denn kommen?

Endlich wieder Frieden und Wachstum ?

"Griechenland habe der gemeinsamen Erklärung der Staats- und Regierungschefs nicht zugestimmt, erklärte Tsipras' Büro. Und ein Veto eines der 28 EU-Partner kann die Verhängung neuer Sanktionen verhindern."

Auch die alten müssten in ein paar Monaten verlängert werden.

Am Ende wird es wegen der Griechen noch Frieden geben in der Ukraine, und dank Wegfall der Sanktionen könnte die Eurozone sogar wieder wachsen.

Alles klingt wieder nach einem großen Kuhhandel: Tsipras gibt in der Ukraine-Geschichte nach und die Troika schluckt ein paar Kröten.

So einfach ist die große Politik.

Privatisierung

Tafelsilber wie den Hafen von Piräus, welcher Jahr für Jahr Geld in die Staatskassen spült , für einen einmaligen Betrag zu verscherbeln ist unnachhaltig und ein Raubzug am griechischen Volk!

Edle Motive ...

..., deren Umsetzung man sich allerdings leisten können muss.

Eigentlich bewundernswert wie dieser Mann versucht, sein Volk zu einen. Mit der einfachen These, der "Feind" käme von außen und wenn man nicht mehr auf ihn hört, geht es allen schnell besser.

Aber hat er nicht erkannt, dass die Reformen erst im Inneren vollzogen werden müssen, bevor man die Finanzierer der Misswirtschaft an den Pranger stellt? Oder plant er nur ein kurzes Gastspiel?

Die Griechen tun mir sehr leid. Ich fahre seit Jahren regelmäßig dort in den Urlaub und bin stets sehr gut behandelt worden, das beruht auf Gegenseitigkeit. Dieses Jahr bin ich sehr zwiegespalten. Werden massive Streiks das Land lähmen? Verlieren die ersten aus der Bevölkerung die Nerven?

Ich wünschte, die Griechen verdienen wieder viel mit den Einnahmen aus dem Tourismus ... doch die momentane Unsicherheit steht dem im Wege ...

Ganz interessant fuer den Anfang

Er hoert sich nicht so radikal an, wie man zu Beginn gedacht hat.

Auch was den Gott unserer Tage - das geld angeht - wird man sich vielleicht mit ihm einigen koennen, denke ich.

Den Hafen von Piraeus nicht verkaufen zu wollen, ist schon auch nachvollziehbar.
Er macht Gewinn und bringt Geld in den Staatshaushalt.
Vermutlich das, was man ein Filetstueck nennt.

Zu versuchen, sich schuetzend vor die Bevoelkerung zustellen und deren Leid zu verringern ist ehrenwert und damit etwas, was unsere Politiker nicht mehr kennen.
Sie sind im wesentlichen Liberalisierungs - Trolle, die die Menschen ausnehmen wollen.

Dann waeren da noch die Schulden.
Die einen moegen Sagen :
Alles zurueckzahlen !
Aber zu einem Bankrott gehoeren immer 2.
Der Schuldner, der ueber seine Verhaeltnisse gelebt hat und...
der Glaeubiger, der zu unfaehig war, die Bonitaet des Schuldners korrekt einzuschaetzen und somit fahrlaessig gehandelt hat.
Er hat gefaelligst auch zu bluten.
Reichlich

Ich finde es schon

Ich finde es schon interessant wie viele hier von den günstigen Zinsen für Kredite schreiben. Griechenland hat keine günstigen Kredite bekommen,auf Grund der Herabstufung durch US Ratingagenturen. Das Geld was sie bekommen haben ist zu 90 % postwendend zurück an die großen Banken geflossen. Ich finde es gut das endlich mal jemand sich gegen die Umverteilungspolitik der EU stemmt. Anstatt ihn zu beschimpfen sollten wir ihn unterstützten.

Abstoßend!

Wie sich hier wohl denkfähige Menschen überschlagen, um der radikalsten Regierung zu gratulieren, mit der Europa sich jemals konfrontiert gesehen hat. Traurig, wenn ein wenig schneller Aktionismus besser ankommt, als bedächtiges, langfristiges Handeln und für (geplanten) Vertragsbruch Beifall geklatscht wird.

Wenn man sich hier umsieht muss man fast mit einem Rückfall in die Zeit der Nationalstaaten rechnen (überflüssig zu erwähnen, dass die den Anforderungen des 21. Jh nicht gerecht werden). Dieses nationale/sozialistische Bündnis sollte man mit Argusaugen im Blick halten, diese Blinde Freude ist doch was für ... naja.

"Wir werden die Politik der Unterwerfung.....

..... nicht fortsetzen" sagte Alexis Tsipras.
Diese Worte wünschte ich mir von Gabriel Merkel auch, sie könnten als eines von vielen Unterwerfungsbeispielen dem Diktat "Handelsabkommen TTIP" eine klare Absage erteilen.
Doch wenn man sich politisch überwiegend der Finanzwelt und den Großkonzernen verpflichtet fühlt, wundert es mich micht, dass griechische Bürger "Links" gewählt haben, zumal Merkel mit ihren Drohungen vermutlich dieses Wahlergebnis "positiv" beinflusst hat - oder so.
Als politisch hochinteressierter Laie befürchte ich, dass auf Deutschlands Bürger noch einiges zukommen wird.

@17:55 von Helmut Baltrusch

Also, so wie Sie es beschreiben hat Herr Tsipras schon Recht mit dem Vorwurf der "Unterwerfung" in bezug auf die Kreditbedingungen, wenn die EU anscheinend ihre Mitschuld an der Situation durch die gelassene Reaktion eingesteht.
.
Aber sehen wir es locker, ist doch normal das eine Regierung abgewählt wird, wenn sie derart versagt. Nun ist die Alternative dran und ich denke man kann gespannt sein, was passiert. Wenn der Markt vorerst weniger Vertrauen hat, ja und? Ist es jetzt schon so - ohne TTIP - das politische Entscheidungen quasi vom (Finanz)Markt abhängig sind? Die Aufgabe der Politik ist es zu gestalten, ich habe das Gefühl das die Politik inzwischen mehr reagiert als agiert. Was gerade in Griechenland passiert verstehe ich als Signal an die Bevölkerung, dass Politik wieder agieren kann. Das ist die Bemühung um das Vertrauen der Bevölkerung. Und das Vertrauen der Bevölkerung in die Politik und an eine Zukunft ist sehr viel relevanter als das der Märkte.

Ein Lichtblick an diesem Tag !!!

Danke für den Kommentar ! Mir geht es ebenso - endlich kein Einmütigkeitsbrei mehr!!! Demokratie lebt von der Meinungsvielfalt und die ging in den höchsten Gremien der EU - aber auch in unseren Medien - in den vergangenen Monaten doch wohl abhanden!
Danke an die mutigen Politiker in Athen!!!
Privatisierungsprojekte stoppen, den Menschen die Würde zurückgeben und ein dickes "Nein" zur gefährlichen Sanktionspolitik gegen Russland - das ist ganz sicherlich auch für die Menschen in den anderen Staaten der EU von beispielgebender politischer Wirkung. Ein schöner Tag, ein Tag mit endlich mehr Zuversicht :-) !

EU soll standhaft bleiben!

Alle, die bereits in Griechenland gearbeitet haben, wünschen sich eine standhafte Haltung der EU, die sich keiner Erpressung beugt. Denn diesen Personen ist die Arbeitshaltung der Mehrheit der dortigen Bevölkerung, gerade in den Sommermonaten bekannt. Während die Deutschen unabh. von Wetter & Co. ihre 40h abarbeiten. Die Deutschen werden hierfür im Süden für ihren Arbeitsfleiß spöttisch belächelt. Diese Deutschen, die nicht wissen wie man das Leben genießt. Natürlich, das Leben ist aber auch kein Zuckerschlecken und Erfolg beruht nun mal nur auf harte Arbeit. Die griechische Misere kommt nicht vom Himmel gefallen. Und von deutscher Seite ist sie nicht verschuldet. Mit Griechenland ging es erst mit dem Beitritt zur EU aufwärts, weil Gelder in das Land floßen. Ich sehe nicht ein, wieso ich hier schuften sollte, um den Griechen, Spaniern und Italienern ihre Dolce Vita zu finanzieren.

@Thomas Wohlzufrieden 18:09

"Allgemeinwohl hat für die Linke Vorrang"

Ach ja? Ich behaupte, dass "Allgemeinwohl" bei den Linken einfach anders definiert ist, als sonst üblich. "Volkseigentum" gibt es meines Wissens nach seit der DDR nicht mehr.

Eine (teilweise) Privatisierung hätte im konkreten Fall vor allem den Weg für weitere Investitionen freigemacht, die sich die Regierung in dieser Legislaturperiode (möge sie kurz sein) nicht leisten kann.

Damit bleibt auch eine Menge Wohlstand für alle Beteiligten aus. Von der unterschiedlichen Effizienz, mit der Privat- oder öffentliche Eigentümer die Selben Produktionsfaktoren verwalten, haben Sie vielleicht schon mal gehört.

"Wenn man liest, das immer mehr Menschen von dieser Politik begeistert sind"

Und ich habe genau das Gegenteil gelesen, na und? Empirische Belege können jetzt noch nicht erbracht werden. Was hier passiert ist schneller Aktionismus und um Langfristige Folgen macht sich scheinbar niemand Sorgen.

Seltsamer Satz.

Aus dem Artikel:
So kündigte Tsipras an, dass sein Land weitere Strafmaßnahmen gegen Russland wegen dessen Ukraine-Politik nicht mittrage.

Hat er das so gesagt oder so, wie es im verlinkten Artikel steht? Dort steht nämlich mehr oder weniger nur, dass er klar gemacht hat, dass er diesbezüglich nicht gefragt wurde. Es wäre schön, wenn man so etwas präzisieren könnte, denn es macht einen erheblichen Unterschied, ob er tatsächlich gegen weitere Sanktionen ist oder nur konstatierte, dass seine Regierung diebezüglich noch nicht mitzureden hatte.

@latentdissident:"Tsipras beißt die Hand, die ihn füttert...

... Ohne die EU wäre das Land lange pleite."

Das konfrontative und provokative Vorgehen von Tsipras ist schon eine Unverschämtheit und Anmaßung , die nicht übergangen werden sollte. Der neue griechische Regierungschef tut gerade so, als müssten EU und IWF froh sein, dem überschuldeten Land nun auch noch die ungedeckten Schecks für die Rücknahmen von vertraglichen Vereinbarungen und den angesagten Vierjahresplan mit weiteren Schulden einlösen zu dürfen.

Die Kreditgeber sollten sich gut überlegen, ob sie dem schlechten Geld nun noch gutes hinterherwerfen sollen. Letztlich werden sie dann noch für den selbst gemachten Misserfolg des Mitteleinsatzes verantwortlich gemacht. Das ist auch bei bestem Willen nicht hinnehmbar und dem europäischen Steuerzahler, der haftet, nicht zumutbar.

16:41 von Anonym187

Ich gebe Ihnen recht das die grundlegenden Fehler (oder schlimmeres) in der Vergangenheit von griechischen Regierungen gemacht wurden. Allerdings "pfuscht" seit mehreren Jahren die EU-Troika den Griechen in die Innen-, Finanz- und Wirtschaftspolitik hinein und das ganz massiv. Das Ergebnis insbesondere bei der Abstellung der grundlegenden Probleme (fehlende Steuereintreibung, Korruption...) ist mehr als mager. Das einzige was "unserer" Troika einfällt ist den Sozialetat zusammenzustreichen und den Staat bis an die Handlungsunfähigkeit runter zu stutzen , nebst Privatisierungen das "Tafelsilbers". Das ergibt nur Sinn wenn das eigentliche Ziel nicht eine "Sanierung" Griechenlands sondern ein "Ausnehmen" Griechenlands zugunsten Privater Investoren ist. Das die europäischen Steuerzahler dafür in Haftung genommen werden, für den Fall das dieser "Raubzug" in die Hose geht war nicht die Idee der Griechen. Das ist Kapitalismus - Gewinne privatisieren - Verluste solzialisieren

18:15 von AlterSimpel

"...Alles klingt wieder nach einem großen Kuhhandel: Tsipras gibt in der Ukraine-Geschichte nach und die Troika schluckt ein paar Kröten.
So einfach ist die große Politik."

Hört sich wirklich sehr einfach an. Aber da sind noch einige Kühe mehr auf dem Eis und aus den paar Kröten wird schnell ein ganzer Sumpf mit allen amphibischen Bewohnern. Will sagen, hat Tsipras Erfolg, wird es nicht lange dauern und in Spanien, Portugal, Italien, Frankreich, sogar in Belgien (hab ich wen vergessen?) geht ein ähnlicher Prozess los. Mit den Mitteln heutiger EU-Politik wird sich dann kein Blumentopf gewinnen lassen. Man darf gespannt sein, wie sich das alles weiter entwickelt. Ich bin jedenfalls verhalten optimistisch.

Hoffentlich hören die Raubzüge dank Tsipras mal auf..

Auch ein Veto gegen Sanktionen führen zur Änderungen.. endlich mal jemand der sich nicht alles gefallen lässt..Griechen gegen Kriechen.

um 18:20 von lieber Jung

Sehr guter Kommentar. Gruß.

um 18:16 von Kenner

Ich bin völlig Ihrer Meinung. Gruß.

@NMachiavelli_2014

Die Regierungen, die es sonst so in Europa gibt sind auch radikal.

Marktradikal.

Darauf aus, oeffentliche Gueter zu privatisieren sowie muehevoll erreichte soziale und andere Standards einzuebnen.

Ich finde die Typen, die in solchen Regierungen sitzen, wesentlich abstossender, als sie vielleicht den Herrn Tsipras oder Leute, die ein teilweises Verstaendis zeigen.

Wo ist hier das Problem?

Jedes Abweichen vom bisherigen Kurs mit ausnahmsloser Ignoranz behandeln und diesen "Möchtegern" vor die Wand laufen lassen!
Wenn ihnen das Geld ausgeht, kommen sie wieder zur Vernunft.

Hut ab!

Ich überblicke nicht die Folgen der ersten Entscheidungen der neuen Regierung und will sie daher auch nicht bewerten. Aber gereadezu revolutionär ist die Art wie die neue Regierung ihre Wahlversprechen in die Tat umsetzt. Die tun das, was sie gesagt haben - jedenfalls bis jetzt. Da bin ich von deutschen Politikern ganz etwas anderes gewohnt: Vor der Wahl geht's auf Wählerstimmenfang, nach der Wahl werden die Wähler über den Tisch gezogen.
Ich bin sehr gespannt, wie es in Griechenland weitergeht und vielleicht ist Griechenland die Initialzündug, dass auch andere Völker nicht mehr alles von den eigenen Regierungen einfach hinnehmen.

Einsacken und blechen lassen

Was Privatisierung, zum Beispiel in der Energiewirtschaft bedeutet, sieht man in Deutschland. Die Unternehmen haben sich die Taschen voll gestopft, und die Infrastruktur verrotten lassen. Und wenn dann, auf Grund völliger Unfähigkeit, alles den Bach runter geht, soll der Steuerzahler blechen. Das muss ein Ende haben.

Am 28. Januar 2015 um 16:34 von der_ich Ups

"ein souveräner Staat mitten in der EU und dann auch noch Politik für das eigne Volk machen, das geht ja gar nicht"

Das kann er machen und hat jedes Recht dazu. Nur sollten er und sein Volk nicht weinen, wenn er bald alleine tun.

re gabymo

"Mir geht es ebenso - endlich kein Einmütigkeitsbrei mehr!!! Demokratie lebt von der Meinungsvielfalt"

Sie lebt aber auch von der Idee, dass Minderheiten ihre Meinung nicht gegen Mehrheiten durchboxen können.

Insofern ist nicht nachvollziehbar, wieso Sie das Veto eines Landes gegen 27 für einen Gewinn an Demokratie halten.

@Light1

Naja...

Die Zahl der Jobs im Hafen duerfte bei einer Privatisierung eher abnehmen.
Das ist in der Regel so bei Privatisierungen.
Er macht zwar Gewinn - aber fuer heutige "Investoren" niemals genug.

Die Gewinne fliessen nach der Privatisierung ins Ausland.

Die einmaligen Verkaufserloese gehen gleichfalls ausser Landes - an die Glaeubiger.

Im Land bleibt nichts ausser vielleicht einige zusaetzliche Arbeitslose.
Saemtliches Geld verschwindet woanders hin.

18:02 von Joes daily World

„Und ein Veto eines der 28 EU-Partner kann die Verhängung neuer Sanktionen verhindern.“
Müssen wir uns in Zukunft darauf einstellen:
wo Einstimmigkeit - nicht nur hier, sondern auch bei anderen Themen - gefragt ist, um die EU nicht ganz handlungsunfähig zu machen, müssen wir jedes Mal mit einer Erpressung aus Griechenland rechnen?
**
So schwarz würd ich das nicht sehen.
GR muss ja nicht in der EU bleiben.
Pragmatisch wäre eine EU-Partnerschaft. So könnte die EU ein Teil ihres Geldes wiedersehen und über GR besser mit China(direkt) und RU (indirekt) Handel treiben.
Piräus spricht bereits heute ein gutes Mandarin

**
EU schnall dich an. Dann wirst du bald unregierbar.
**
Möglich...liegt dann aber eher nicht an GR

Tsipras sei Dank

Ich habe wieder Vertrauen darin, dass wir nicht doch nur von Brüssel gesteuerte Marionetten sind und es keinen Unterschied macht, wo ich am Wahlsonntag mein Kreuzchen mache. Tsipras hat mein Vertrauen in die Demokratie wiederhergestellt. Außenpolitisch hat der Mann was Brüssel und Ukraine angeht 1000%ig Recht, aber das müssen wir hier ja nicht diskutieren, denn wie ich sehe, sind fast alle meiner Meinung. Wenn ich auf Männer stehen würde, hätte ich ein Poster von ihm über meinem Bett hängen. Go, Tsipri! Go, Tsipri! Go!

Irgendwie komme ich von dem Gefühl nicht los, dass ...

... Tsipras alles richtig macht.

Nur passt das den üblichen Verdächtigen nicht in den Kram.

Naja

EU-Hilfen nimmt er gern entgegen, gleichzeitig schimpft er aber über die Bedingungen

Sympathisch kommt er für mich daher nicht rüber, erinnert ein bißchen an GB. Vorteile abschröpfen,Nachteile/Gerechtigkeit verhindern

Verkehrte Welt oder ökonomische Vernunft ist linksradikal

Im Grunde ist diese komplizierte Welt ganz einfach. Mann muss sie nur vom Kopf auf die Füsse stellen.

In der Ukraine kämpfen prowestliche Putschisten für den totalen Putsch gegen Ukrainerussen. Die imperialistische USA wollen den regionalorientierten Putin stürzen.

Sanktionen führen in Europa und Russland zu einer lose- lose- Situation. Beide Seiten verlieren Wirtschaftskraft. Diesen Prozess müssen ausgerechnet Linksradikale stoppen.

Die Lösung Griechenlands ist es nicht die Schulden mit neuen Schulden noch weiter zu erhöhen. Das bankrotte Land soll ein 3. "Verschuldungspaket" erhalten. Der Schuldenberg wird vergrößert und wächst über Zinseszins weiter.

Die Laufzeiten für die Kredite soll auf 40 Jahre ausgedehnt werden. Bei einer Verzinsung von 2,5% verdoppelt und verdreifacht sich der schon jetzt unbezahlbare Schuldenberg.

Die Alternative ist: 50% der Kredite zurückzubekommen oder weitere Milliarden zu 100% vernichten!

Die ökonomische Vernunft ist z.Z. linksradikal!

@AlterSimpel:"Am Ende wird es wegen der Griechen ...

... noch Frieden geben in der Ukraine und dank Wegfall der Sanktionen könnte die Eurozone sogar wieder wachsen."

Sie gehen offenbar von Wunschträumen aus. Der Schwur kommt schon im Februar, wenn die ersten Sanktionen verlängert werden müssen. Tsipras benutzt seinen -wohl eher formalen- Widerstand gegen weitere Russland-Sanktionen erpresserisch, um der EU Zugeständnisse bei der Einlösung seiner ungedeckten Schecks zu entlocken und für den Fall des Grexit Moskau als Kreditgeber in der Hinterhand zu haben.

Die EU sollte dieses perfide Spiel der neuen GR-Regierung nicht mitmachen. Das sollte auch für die schuldenfinanzierten Vorhaben der Regierung Tsipras in den nächsten vier Jahren gelten. GR hat schon zu viele Schulden und sollte sich mit Strukturreformen auf die eigene Generierung von Wachstum und Arbeitsplätzen durch erhöhte Steuereinnahmen und Sparmaßnahmen selbst aus dem eigenen Schlamassel ziehen. So sollte das laufende EU-Hilfspaket das letzte sein.

um 16:40 von Krogoth

"Schuldenschnitt

Eine kurze Frage an alle Politiker/Banker etc., die meinen, einen Schuldenschnitt werde es nicht geben, weil es keine Zustimmung der Gläubiger geben wird: was machen Sie denn, wenn die Griechen sich dazu entschließen, einfach ihre Anleihen nicht mehr zu zahlen? Wie will man das Geld dann von Ihnen zurück bekommen? Man hat dann nur noch die Wahl ihnen kein Weiteres mehr zu geben...aber alles andere ist ohne Panzer nach Athen rollen zu lassen nicht drin (und das will hoffentlich niemand ernsthaft denken). Die Anleihen sind nach griechischem Recht ausgegeben, das Hr Tsipras mit seiner Parlamentsmehrheit einfach ändern könnte. "

VWL für Anfänger: Man "verkauft" die Kredite einfach der EZB! Die kann den Verlust (max 300 Milliarden) relativ leicht verkraften, da sie selber Geld drucken kann. Ohne neue Kredite ist Griechenland insolvent. Keine Beamte, keine Rente usw. Auch Staaten können pleite gehen und sollten es, wenn Sie so wirtschaften

Herr Tsipras ist schon schwer in Ordnung!

Endlich mal jemand mit Charakter der sich seiner Verantwortung bewußt ist, sein Volk vertritt, und der Gerechtigkeit dient. Ein Vorbild, und ein gutes Beispiel das hoffentlich Schule macht.

Zechpreller

Nachdem sich GR erfolgreich mit geschönten Zahlen in die EU gemogelt hat muss es jetzt auch dazu stehen. Wenn ein neuer Regierungschef meint er könne jegliche Verpflichtung von sich weisen welche der marode Staat eingegangen ist, dann ist das ein kapitaler Fehlstart. Zum Vergleich: als neuer Geschäftsführer eines Unternehmens übernimmt man ebenfalls die 'Altlasten' , ohne Diskussion. Als Privatmann, Käufer einer Immobilie, würde mir ein Kreditgeber, Bank schon zeigen wo es lang geht wenn ich darauf ruhenden Belastungen und Verpflichtungen nicht nachkomme....

@ Thomas Wohlzufrieden um 18:09

"Allgemeinwohl hat für die Linke Vorrang"

Recht so. Aber für die Rechte hat das Allgemeinwohl und das Interesse der Volksgemeinschaft auch Vorrang. Daher ist eine Koalition der Linken mit der Rechten auch genau das, was das Volk braucht.

Externer Feind

Wird teils angeführt und die Griechen mögen doch erst zu Hause ihre Aufgaben erledigen ehe auf die Troika geschossen wird.

Tja, genau das ist Innenpolitik in Griechenland, einer oligarchischen Wirtschaft. Die griechischen Oligarchen haben die Politik der Troika mit gefordert und gefördert.

Tsipras tut Weise daran zunächst die EU-Troika anzugehen, und dann die Oligarchen mit Rückendeckung der Troika anzugehen.

Griechenland hat einen neuen Helden

Seit Hercules & Co. ist es ja schon eine Weile her. Jetzt kommt Tsipras und räumt nicht nur in Griechenland sondern auch in der EU auf. Ich hoffe, dass er seinen Kurs fortsetzt und zu einer Gallionsfigur in der EU wird.

Ein guter Tag für die EU

Politik gegen Unterwerfung heißt gegen Merkel und die USA. Sicher gibt es innerhalb der EU dafür eine Mehrheit.
Endlich kein Ausverkauf der europäschen Interessen.
Auch TTIP und Ukraine Politik kann so gestoppt werden.
Das einzige Problem kann innenpolitisch die Beteiligung der Rechten sein.

Was an den Linken nicht so ideal ist, ...

... ist der Drall zur Verstaatlichung.
Der Staat ist ein denkbar ungeeigneter Unternehmer mit seiner bürokratischen Schwerfälligkeit. Hier müsste die Linke noch ein wenig nachbessern. Aber dazu hat sie sich wohl eine disziplinierte rechte Partei mit ins Boot geholt, gut so.

Zeit, dass einer aus der EU-Anti-Russland-Politik ausschert

Andere wollten es vermutlich schon länger, trauten sich jedoch nicht. Griechenland wird bald wieder Öl und Oliven an Russland liefern dürfen. So ein poltischer Spalt wird natürlich in Moskau rasch ausgeweitet und zur 'blutenden Wunde' geschlagen, denn Griechenland ist nicht das einzige 'Agrarland' in Europa, das unter den Russland-Sanktionen leidet.

Gewinne privatisieren und Schulden sozialisieren

Wenn der Bauer seine Kühe verkauft wird er kurzfristig Gewinn machen. Langfristig hat er kein Einkommen und muss sich die Milch kaufen. Das gleiche gilt für Staaten. Die Deutschen kennen dies von der Bahn.

Die neoliberalen Reformen sind nur für Reiche gut. Für den Staat und die Bevölkerung wirken sie wie Gift.

Die Gewinne sollen privatisiert werden. Die Verluste der griechischen Banken werde sozialisiert. Frau Merkel hat die faulen Kredite aufgekauft!

Ich sag nur

GrExit !

Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Das Geld ist sowieso verloren. Das würde auch gleich den Dax auf den Boden der Tatsachen zurückführen ebenso wie die EZB. Man muss sich weder von den Banken noch von Griechenland erpressen lassen. Der Grexit führt zur Staatspleite es gibt einen Run auf die Banken und dann wird es keine Sozialleistungen mehr geben. Aber das wird sich geben mit der Zeit. Der griechische Binnenmarkt wird sich erholen. Das Geld der Bürger ist ja dann noch da nur das des Staates eben nicht mehr.

Zudem hat der Sozialismus nun ein weiteres mal die Chance zu scheit..Verzeihung sich zu beweisen.

@lamusica:"Die Aufgabe der Poliztik ist es, zu gestalten"

Durch die Einrichtung der europäischen Rettungsschirme als Folge der Finanzmarktkrise im Volumen von 500 Mrd. und der Selbsthaftung der Banken im Insolvenzfall hat die Politik sehr wohl ein stückweit Handlungsspielraum zurückgewonnen. Ansonsten wäre z.B. auch ein Austritt von GR aus der Eurozone nicht verkraftbar.

Das Gefährliche am Finanzmarkt sind die Spekulanten, die mit billigen Fremdmitteln in Billionenhöhe zocken, ohne dass reale Werte dahinter stehen. Dies virtuelle und wundersame Geldmehrung ist die eigentliche Gefahr für die Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.

In GR ist die neue Regierung gerade dabei, das Vorschusskapital wieder zu verspielen, indem man die Hand beißt, von der man lebt. Vertrauen bei der Bevölkerung und den Geldgebern gewinnt man nicht mit konfrontativen und vertragswidrigen Maßnahmen, die letztlich das Geld der Steuerzahler in Europa kosten.

Linke Polemik - unbezahlbar

Die Äußerungen von Tsipras sind ein Sinnbild linken Irrsinns. Wohlstand für alle, ohne daß jedoch eine realistische, wettbewerbsfähige und adäquate Gegenleistung besteht.
Subjektive Wahrnehmung aus persönlichem Umfeld: griechische Kleinunternehmer (Gastronomie) "wundern" sich auf einmal dass sie Steuern zahlen sollen und dadurch 'kaum' mehr was zum Leben bleibt. ..
DAS möge bitte jeder selbst für sich bewerten. ..

Frischer Wind

Zum Aufatmen ist es sicherlich zu früh.
Aber es gibt bereits Erfreuliches:
Griechenland verweigert weiteren Sanktionen der EU gegen die Russische Förderation seine Zustimmung (und kann mit diesem Veto das Verhängen neuer Sanktionen verhindern). In Italien freut man sich über „den frischen Wind“ aus Griechenland.
Und wie schrieb Spaniens Prodemos-Chef an seinen Ministerpräsidenten: Man höre jetzt schon die Uhr ticken, die die Zeit bis zum politischen Wechsel zählt (Parlamentswahlen im Herbst).

Sie aber, Frau Bundeskanzlerin, sind – auch - noch frohen Mutes mit Ihrem außenpolitischen Kurs (USA, NATO, EU, Russland, Ukraine …) und abnehmender innenpolitischer Akzeptanz?

Tsipras will nur unser Bestes

Der neue griechische Ministerpräsident will nur unser Bestes- unser Geld.

um 16:45 von Skywalker

"Was ist an den Auswirkungen seiner ersten Amtshandlungen "Politik für das eigene Volk"? Man brüskiert die Geldgeber, die niedrige Zinsen haben wollen und treibt die Kosten für Staatsanleihen über 10%?"
Dass 'die Märkte' Erpressungspotential haben ist keine Neuigkeit. Aber in anderen Zusammenhängen heisst es doch auch immer, man dürfe Erpressungen nicht nachgeben. Tsipras macht den ersten Schritt. Alle Regierungen, die noch einen Funken Würde in sich verspüren, sollten folgen. Wohin 'die Märkte' die Welt führen, wissen wir doch eigentlich schon. Prosperierende Grosskonzerne, verarmende Bevölkerungen, auch in Deutschland über 3 Millionen working poor - arbeitende Arme. Die Wirtschaft hat den Bevölkerungen zu dienen, nicht umgekehrt.

Privatisierung

Ist auf Dauer nicht die Lösung. Der Ausverkauf der Grundversorgung ist immer ein Fehler. Zumal man nur einmal verkaufen kann. Grundversorgung sollte aufgrund eines natürlichen Monopols nicht privatisiert werden. Der Grexit ist unausweichlich und letztlich das richtige. Dann wird eine massive Abwertung der Drachme erfolgen aber dann hat der Alptraum ein Ende auch für die Zahlmeister

By the Way: was glauben Sie wessen Geld die Banken halten? Das ihrer eigenen Bürger! Die Investoren haben schon lange ihr Kapital abgezogen. Das Rad dreht sich schon lange ohne Groechenland. Deswegen reagierte der Dax auch so gelassen auf Tsipras

Warum sollte Griechenland pleite gehen...

wenn die EZB die Gelder sperrt. Griechenland als souveränes Land innerhalb der Eurozone kann ohne weiteres Euros drucken bis ihnen das Papier ausgeht. Und niemand kann etwas dagegen machen. Auch da ist der große Murks beim Euro zu erkennen denn es gibt weder die Möglichkeit GR aus dem Euro rauszuwerfen, ihnen das Gelddrucken zu verbieten oder die griechischen Banknoten für ungültig zu erklären. Von daher kann sich GR in der Not selber helfen.

Jetzt rächt sich die dilletantische Einführung einer Währung, ohne entsprechende Sicherungen oder auch der Möglichkeit eines Ausschlusses.

Die Griechen haben eine Regierung

und diese Regierung wird nicht das machen,was hier die immer besorgten Foristen dieser Regierung jetzt schon prognostizieren,nämlich das "Aus in ein paar Monaten.Manche schreiben von Ernüchterung,manche schreiben von "was will der Grünschnabel"übrigens eine Beleidigung
eines Staatsmannes,was hier einfach so hingenommen wird und andere regen sich auf,dass er nicht für die neuen Russlandsanktionen seine Zustimmung gibt.
Die,welche gegen alles sind,was ein bischen links angesammelt ist,gerade diese entpuppen sich immer als diese "Demokraten,welche die Meinung anderer
Menschen nicht gelten lassen wollen.Die,welche den Griechen viel Glück wünschen werden dann in eine Ecke gestellt,als ob sie von Politik,Wirtschaft und Demokratie keine Ahnung haben.Wir sollten erst einmal,auch im deutschen Interesse,hier den Ball flach halten,denn diese Regierung ist 2 Tage im Amt und schon wird sie hier zerredet und nicht kompetent hingestellt.Dies ist wieder die
dt.Überheblichkeit,über Allen zu stehen.

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Nun wird ein Schuldenschnitt

Nun wird ein Schuldenschnitt für Deutschland günstiger.
Logisch, wenn Griechenland seine Steuerzahler mit dem nötigsten versorgt, können sie keine Schulden zurückzahlen, sie brauchen dazu wieder neue Kredite und dafür müssten sie noch mehr Schulden machen, die sie dann wieder nicht zurückzahlen können, ein Höllenkreislauf.
Und dann war ja noch diese Sache mit dem investieren um überhaupt Gewinne in der Zukunft zu machen.
Wenn Griechenland aus den € geht, wird es sogar noch teurer, weil unser Geld ca. 65 Milliarden dann ganz weg ist und vermutlich andere Länder ebenfalls in Schieflage kommen und raus gehen, am Ende zahlen wir die Rechnung für alle.

Erschreckend!

Es ist schon erstaunlich, wie hier dem vertragsbrechenden Aktionismus einer Regierung aus Links- und Rechtsextremen zugejubelt wird.

@Helmut Baltrusch

"Tsipras provoziert"
Ja,wenn das schon eine Provokation ist,dass hier ein Ministerpräsident mal nicht nach der EU Pfeife tanzen will und sich selber Gedanken macht,was aus Griechenland wird,
dann allerdings haben Sie recht.Dann provozieren alle die hier,welche sich erlauben eine andere Meinung zu haben,als die Masse derjenigen,welche diesen jungen ,dynamischen Ministerpräsidenten schon anfeinden und übelst beschimpfen."Grünschabel" ist noch harmlos.
Natürlich hat sich dieser Mann erlaubt,mal gegen den EU-Sanktionsstrom zu schwimmen.So ein Provokateur auch,dieser Tsipras.

18:40 von Thomas Wohlzufrieden

"Und wenn dann, auf Grund völliger Unfähigkeit, alles den Bach runter geht, soll der Steuerzahler blechen. Das muss ein Ende haben."

Das muss ein Ende haben ? Aber genau DAS begruessen sie doch im Falle
von Griechenland.

@20:00 von JWW

>>
Erschreckend!

Es ist schon erstaunlich, wie hier dem vertragsbrechenden Aktionismus einer Regierung aus Links- und Rechtsextremen zugejubelt wird.
<<

Gerade diese Mischung aus Links und Rechts ist besorgniserregend, hat es das doch alles schon mal in der Geschichte der Menschheit gegeben, mit fatalem Ausgang.
Europas Normalbürger wachen hoffentlich zeitnah auf um diesen Trend im Keim zu ersticken.

Schon witzig....jetzt wird uns ...und damit

Wo ist denn in Grichenland denn noch Wohlstand?
Wenn Sie da wohnen würden, würden Sie dann weiter sparen? Nur ist die Frage, von was kann ich denn noch sparen! Früher hieß es, nur der Tod ist umsonst, selbst das ist verdammt teuer geworden!

Deutschland muß endlich der

Deutschland muß endlich der Schweiz folgen und das Finanzsystem von den Kriesenstaaten abkoppeln.

Egal was in den letzten 6 Jahren passiert ist, am Ende haben es immer die Sparer über die Inflation bezahlt und die Schuldner lachen sich ins Fäustchen.

Liebe Bundesregierung: Europa ist es nicht Wert, daß dafür unsere Ersparnisse und unsere Altersvorsorge vernichtet wird. Wir haben Jahre, gar Jahrzehnte dafür gearbeitet und nun wird es uns gestohlen. Und es wird mit jedem Rettungspacket schlimmer. Raus aus dem Euro, alle.

Griechenland hat uns schon viel zu viel Leid beschert. Was ist das für eine Welt, in der man niemandem mehr trauen kann. Ohne vertrauen gibt es auch keinen Wohlstand. Kein normal denkender Menschen würde Griechenland je wieder einen Kredit geben. Aber unsere Politiker verheizen ja nicht ihr eigenes Geld, sondern unsere Altersvorsorge.

Wir dürfen Griechenland keinen Millimeter mehr entgegenkommen. Was heute versprochen wird, wir morgen bestimmt wieder gebrochen.

Gut gemacht

Mir gefällt Tsipras. Griechenland hat nichts mit dem Ausstieg aus der EU zu verlieren. Sie können nur gewinnen. Nicht vergessen, EU wird bald russ. Gas aus einem großen Reservoir an der Grenze mit Griechenland und Türkei kaufen (türk. Pipeline wird Ende 2016 fertig sein). Es gibt nicht viel Alternativen für Gas aus anderen Quellen. Auch das Embargo gibt es nicht mehr, weil die Griechen sich nicht an die Russland-Sanktionen anschließen. D.h. sie können ganz normal wie früher mit dem Russland handeln und auch sonst unabhängig sein.

Ich hoffe doch nicht für Herrn Tsipras,

das da in der Konrad Adenauer, Heinrich Böll Stiftung angefangen wird, die Messer zu wetzen.Spaziert dann auf einmal vor der Akropolis eine Rebecca Harms, Marie Luise Beck, Frau Nuland und noch einige andere Damen und Herren herum.
Geld,auch an Demonstranten ausgezahlt ermöglicht so einiges.

Keine Chance für Griechenland

@ Schwarzwälder um 20:17
"Nicht vergessen, EU wird bald russ. Gas aus einem großen Reservoir an der Grenze mit Griechenland und Türkei kaufen (türk. Pipeline wird Ende 2016 fertig sein)."

Für die Türkei kommt eine Kooperation mit Griechenland definitiv nicht in Frage.

@18:49 von Thomas Wohlzufrieden

>>
Investoren wollen nicht nur ihr eigenes Geld zurück, sondern Gewinn machen. Und zwar so viel wie möglich. Dabei bleibt die Infrastruktur auf der Strecke, bis alles marode ist, und finanziell auf Grund von Alublutung nichts mehr läuft. Dann zieht der Investor weiter. Und der Steuerzahler darf blechen. So etwas nennt man Gewinne privatisieren, und Verluste sozialisieren. Das haben wir in unserer so genannten "freien Marktwirtschaft" schon zuhauf erlebt. Weg damit.
<<

Das Problem dabei ist, jeder Versuch, in einer Gesellschaftsordnung ohne private Investoren auszukommen ist bislang kläglich gescheitert. Warum ? Weil es ohne Gewinnanreize keine Leistungsbereitschaft gibt. In keiner Gesellschaft, selbst wenn man zum 36. Mal versucht, den praktizierten Sozialismus zu perfektionieren. Und ohne Leistung werden keine Werte geschaffen und ohne Werte geht jeder Staat eher früher als später unter.

Liebe Jubler, SIE zahlen dafür

Einige in Deutschland finden es offenbar klasse, dass die neue Regierung in Griechenland der EU die lange Nase zeigt. Hoffentlich ist denen aber auch klar, dass sie selber als brave deutsche Steuerzahler maßgeblich dafür aufkommen müssen.

Ich kann es nicht gut finden, dass Steuern sparen in Griechenland so sehr Volkssport ist, dass das Land zusammenbricht und die artigen Deutschen und noch ein paar andere Nord-Länder dafür letztlich bezahlen müssen.

@montideluxe

@JWW"Erschreckend!"
Europas Normalbürger wachen hoffentlich zeitnah auf ,um diesen Trend im Keim zu ersticken"
Wie recht Sie doch haben.Die Bürger Europas sollten wirklich aufwachen und ihren Eliten sagen,bis hierher und nicht weiter mit eurem
Versallentum,mit TTIP,mit den unsinnigen
Sanktionen gegen Russland,denn dies alles wollen die Normalbürger nicht,welchen den Trend schon erkannt hat,der nur in die Abhängigkeit von den USA führen muss.Ich bin froh,dass ich ein Teil von diesen Normalbürgern bin und da ist es mir egal ,ob dieses Bündnis in Griechenland aus Rechts-und Linksextremen Ihrer Meinung besteht.
Es ist ja bei uns auch alles extrem,was nicht
christlich und konservativ ist,so jedenfalls
mein Eindruck von dem was ich hier immer lese.

@ ikarus

nuland und co werden nicht doe bewegung bremsen können, die sich in europa in gang setzen wird für die interessen der menschen, die europa ermöglichen ;-)
wir sind europa! schluss mit dem opportunistischen mitläufertum!
.
es ist an der zeit sich für eine seite zu entscheiden! dies richte ich an all die talentierten, die es bisher nicht besser wussten!

Er muss höllisch aufpassen

mit seinem frischen Wind. Diskussionen über den Sparkurs sind eine Sache, das Ausbrechen aus der gemeinsamen Aussenpolitik eine andere.

Denn wenn dummerweise bei den übrigen EU-Bürgern der Eindruck entsteht, dass er unverschämte Forderungen stellt und notfalls eher den Schulterschluss mit Russland sucht, muss die Politik der übrigen EU-Staaten ebenfalls auf Konfrontation bleiben um bei den eigenen Bürgern nicht an Boden zu verlieren.

Fakt ist und bleibt, dass im Zweifel alle anderen EU-Bürger für einen Ausfall der Grieschischen Schulden aufkommen müssen. Das mag man logisch auch schön reden können, bleibt aber emotional ein heisses Thema das viele Populisten ausnützen würden.

Ich vermisse die Zeiten, wo verantwortungsvolle Politiker vor Gesprächen weniger die Backen aufgeblasen haben und in konstruktiven Gesprächen erstmal mögliche Lösungen gesucht haben. Wer sich vorher kämpferisch und lautstark auf eine Maximalziel festlegt, kommt meist als Verlierer aus einer Verhandlung heraus.

Alternativlos

Griechenland kann fordern was es will. Am Ende wird die EU nachgeben, weil unsere Euro-Trolls niemals akzeptieren werden, dass der Euro in seiner jetzigen Form eine Totgeburt ist. Man wird mit allen Mitteln und euren Steuergeldern versuchen, dass Griechenland im Euro verbleibt, auch bei noch so verrückten Forderungen der neuen griechischen Regierung.
Man wird den Griechen mehr Zeit für Reformen einräumen, zuvor gesteckte Sparziele werden verwässert, Zinszahlungen werden gestundet und im Prinzip wird man dulden, dass Griechenland genauso weitermacht wie immer.
Die Zahlmeister in Deutschland werden es schon tragen, denn der Euro ist "alternativlos". Da bin ich mir zu 100% sicher...

Rückkehr der Erperessungspolitik

Schon früher hat Athen gern eine Politik der Erpressung gegenüber den Partnern in der Union angewendet. Der alte Papandreaou war darin ein Meister. Zustimmung in wichtigen Fragen musste immer teuer erkauft werden, auch wenn die Fragen sachlich in keinem Zusammenhang standen.

Griechenland hätte nie in den Euro-Raum aufgenommen werden dürfen. So wie Laokoon die Troer einst vor dem Holzpferd warnte, so haben viele verständige Leute beim Euro gewarnt. Vergebens. Die Europäer haben auch zugesehen, als Griechen und zypriotische Griechen die Aufnahme des türkischen Teils der Insel in die EU verhinderten, obwohl eine Aufnahme nur des griechischen Inselteils eigentlich vorher abgelehnt worden war. Die Europäer haben sich gebeugt und zugesehen, wie Griechenland immer weiter auf die Kliffkante zurutschte.

Sollte man dem Druck und den Erpressungen (s. Russland-Sanktionen) jetzt wieder nachgeben, so wären alle Opfer der Europäer umsonst gewesen und auch die Merkels Kanzlerschaft dem Ende nah.

Zu Hr.n Deppendorfs Kommentar

Die Aussage, dass nun seitens Brüssel und Berlin Kompromisse gefragt seien, um extreme Strömungen nicht weiter zu stärken, geht leider nach hinten los:
Was, glauben Sie, wird der deutsche Wähler in 2 Jahren wählen, wenn Fr.Merkel nun auf die Erpressung durch Hr.n Tsipras eingeht?
Ich prognostiziere für diesen Fall, dass die AfD dann zweitstärkste Kraft bei den nächsten Bundestagswahlen wird.
Und zB in Finnland wird auch in Bälde gewählt.
Jetzt Syriza nachzugeben bedeutet, die antieuropäischen Kräfte zu stärken und so einen Zerfall der EU mittelfristig zumindest wahrscheinlicher zu machen.
Um den Euro zu retten und auch die Zukunft der EU nicht zu verspielen, darf gerade nicht nachgegeben werden.
Entweder setzt GR das vertraglich festgelegte Reformprogramm um oder wird vertragsbrüchig und das Hilfsprogramm wird ersatzlos gestrichen.
Das wird zwar erstmal teurer als weiterhin dem schlechten Geld gutes hinterher zu werfen, aber wegen insbesondere des Nachahmereffektes trotzdem billiger.

@montideluxe

@18:49 Thomas Wohlzufrieden
Herr de Luxe!

Selbst wenn man zum 36.Mal versucht den praktizierenden Sozialismus zu perfektionieren"
Herr de Luxe!
Ich kann es ja verstehen,dass Sie eine Abneigung gegen den Sozialismus haben,weil Sie ja diesen schon erlebt haben in der DDR,
aber was hat dies jetzt mit Griechenland und der jetzigen Regierung zu tun?Tsipras ist nicht Honnecker.Ohne Leistungen werden keine Werte geschaffen.Wie recht Sie da haben.
Was ist dann mit den ganzen Luftblasen welche bei der Bankenkrise geplatzt sind,für die wir,die Masse des Volkes aufkommen mussten.Schon vergessen diese Bankenkrise?

Erscheint mir frech..

Die Ausgaben der Griechischen Regierung für Zinszahlungen als prozentualer Anteil des Bruttosozialprodukts sind niedriger als bei Spanien oder Italien (Quelle: Financial Times). Griechenland ist unter falschen Angaben in die Eurozone gekommen, hat sich (durch Steuerhinterziehungen, einen teuren Staatsapparat und hohe und frühe Renten) verschuldet, bekommt nun günstige Finanzierung durch den EFSF und es wurde ihnen bereits de facto Geld durch Schuldenschnitte geschenkt. Und jetzt will Tsipras noch mehr Geld durch einen weiteren Schuldenschnitt? Mir erscheint dies frech! Griechenland muss anfangen für seine eigenen Handlungen Verantwortung zu übernehmen!

Symbolik vor Sachpolitik?

Tsipras ist Wahlsieger, die erste Euphorie sei ihm gegönnt und der aufgeregte Beifall der europäischen Linken ebenfalls.
Allerdings sollten die griechischen Sozialisten im Verbund mit den Rechtspopulisten nicht ernsthaft die Symbolik über die Sachpolitik stellen.

Es tut mir leid, Wasser in den Wein gießen zu müssen, aber Griechenland ist derzeit das einzige EU-Land, das die laufenden Ausgaben des Haushaltes nicht gegenfinanziert hat. Wenn der Hilfsantrag in Brüssel nicht ankommt, dann ist die Staatspleite da, schlicht und ergreifend. Da nutzt kein sozialistisches Geschwätz, das Geld ist einfach nicht da.

Nun ja...

die neue Regierung setzt auf Wirtschaftswachstum. Hierbei frage ich mich allerdings welche Wirtschaft wachsen soll? Etwa die der Olivenhaine oder die der Schafskäseproduzenten? Viel mehr ist ja leider nicht vorhanden... Griechenland war vor dem Euro schon arm und wurde jetzt leider einfach auf den Stand zurück geholt wo es auf Grund seiner Wirtschaftskraft schon immer Stand.

Bitte belegen

Die deutsche Wirtschaft steht auch deswegen so gut da, weil der öffentliche Dienst leistungsfähig und gut ist. Im Vergleich zur sogenannten freien Wirtschaft braucht sich der ÖD nicht verstecken. Ich habe lange sowhl als auch gearbeitet, und es gibt gute und schlechte in beiden Bereichen.

Eine verlässliche, funktionierende Verwaltung ist die Grundlage für erfolgreiches Unternehmertum.

Bitte belegen Sie Ihre Aussage - oder nehmen Sie sich den Mut, sich zu korrigieren.

@dergemeine Schi..:Ja, wenn das schon eine Provokation ist,...

... dass hier ein MP mal nicht nach der EU-Pfeife tanzen will und sich selber Gedanken macht, was aus Griechenland wird, dann allerdings haben Sie recht."

Ihre Interpretation meines Kommentars geht fehl: Tsipras kann sagen und machen, was er denkt und will -aber nicht auf Kosten anderer - und schon gar nicht zum Schaden der europäischen Steuerzahler. Unabhängig davon, war seine Einlassung der "Unterwerfung" eine schwere Entgleisung. Wenn das GR des Tsipras die unterschriebenen Kreditvereinbarungen als Unterwerfung bewertet, kann dieser Zustand schnell und einvernehmlich im Februar mit Auslaufen des laufenden Hilfspaketes beendet werden. Die Links-Rechts-Koalition ist dann frei von der "Unterwerfung" und kann unsolidarisch ihren eigenen Weg gehen. Die europäischen Steuerzahler werden es danken!

Bitte erst recherchieren

@ Initiative Neue... um 19:05
"Das gleiche gilt für Staaten. Die Deutschen kennen dies von der Bahn."

Wie das? Die Deutsche Bahn befindet sich im hundertprozentigen Besitz des Bundes. Bitte zuerst informieren, dann schreiben.

"Die neoliberalen Reformen sind nur für Reiche gut. Für den Staat und die Bevölkerung wirken sie wie Gift."

Solche stereotyp wiederholten Denkschemata bringen uns der Realität nicht näher.

Mein erster Eindruck ist, der will nichts zurück zahlen.

Mit anderem Geld rumspielen, weil man ja nichts hat und dann auch nichts zurückzahlen.

Wenn man die vereinbarten Verträge nicht einhält, ist es gleichbedeutend, dass man die Beträge nicht zurückzahlen will.

Russisches Öl?

@ L.-Ludwig um 19:04
"Griechenland wird bald wieder Öl und Oliven an Russland liefern dürfen."

Öl haben die Russen selbst genug und verkaufen es derzeit unter ihrem Förderpreis. Und Oliven gehören definitiv nicht zu den 100 wichtigsten Importprodukten der russischen Wirtschaft.

Großzügige Tilgungsraten

@ MehmetK um 20:48
"Mein erster Eindruck ist, der will nichts zurück zahlen."

Das muss er auch nicht. Die ersten Tilgungsraten sind 2020 fällig. Wer dann Ministerpräsident in Griechenland ist, steht noch in den Sternen.

20:29 von Snoopy

O K. Sicherlich haben Sie recht damit,der deutsche Steuerzahler wird zur Kasse gebeten. Wer allerdings hat sich hierzulande darüber aufgeregt,über die Steuersparmodelle in Luxemburg Irland usw .
Jeder hat es doch gewusst. Bis auf einmal ein NDR Reporter eimal die Einzelheiten dargelegt hat, wie es funktioniert.
Ein kleiner Möbel Einzelhändler, Cafe Haus Besitzer, Handwerksbetrieb usw kann nun mal seinen Firmensitz nicht auslagern.Andere müssen für die nicht gezahlten Steuern eben aufkommen.
Ausserdem ,es hat einen gewaltigen Mehrwert,wie Herr Tsiparas hier mal die Frage gestellt hat, wer ist Gewinner,wer Verlierer, zur tatsächlich erbrachten Leistung.
Alleine das schon ist ein Wert an sich,die unterschiedlichen Auffassungen in dieser Diskussion zeigen es.
Nicht nur die Besitzstandsbewahrer in Griechenland
werden allmählich unruhig.

@18:16 von Kenner

"Tafelsilber wie den Hafen von Piräus, welcher Jahr für Jahr Geld in die Staatskassen spült , für einen einmaligen Betrag zu verscherbeln ist unnachhaltig und ein Raubzug am griechischen Volk!"

Aber das ist genau das, was Fr. Merkel & Co., wie die turbo-kapitalistischen Banken namens IWF usw., unter "Reformen" verstehen: Volkseigentum verramschen und extremer Sozialabbau! Nichts davon wird Griechenland auf lange Sicht voran bringen. Mit dem Energieversorger sieht es da noch schlimmer aus. Ein profitables Unternehmen zu verramschen ist einfach nur dämlich! Das sich das die Griechen nicht mehr gefallen lassen, kann ich verstehen! Endlich hat wieder jemand das sagen, der auf den Souverän hört!

20:28 von montideluxe

"...Das Problem dabei ist, jeder Versuch, in einer Gesellschaftsordnung ohne private Investoren auszukommen ist bislang kläglich gescheitert. Warum ? Weil es ohne Gewinnanreize keine Leistungsbereitschaft gibt. In keiner Gesellschaft, selbst wenn man zum 36. Mal versucht, den praktizierten Sozialismus zu perfektionieren. Und ohne Leistung werden keine Werte geschaffen und ohne Werte geht jeder Staat eher früher als später unter."

Das ist nicht ganz richtig. Die Gesellschaftsordnungen. die es wenigstens versucht haben, scheiterten immer an der Konkurrenz zum real existierenden Kapitalismus. Und mussten notgedrungen scheitern, weil ihr Konzept von einer Gesellschaft eben nicht auf Gewinnmaximierung, sondern auch auf die Bereitstellung von Mitteln für "unproduktive" Ausgaben abzielte. Wenn eine Ordnung größtmögliche Ausbeutung (Ausnutzung) aller Ressourcen erlaubt, ist sie einer sozialen, gemeinschaftlich ausgerichteten immer "überlegen". Aber nur solange, bis alles ausgebeutet ist...

um 20:21 von gierde zerstört

ZITAT: "jww nun seien sie doch bitte kein spielverderber. so schlimm zu ertragen, dass politik im interesse der menschen gestaltet wird?"TATIZ

Extremisten haben noch nie Politik im Interesse der Menschen gemacht. Weder die vom linken noch die vom rechten Rand.

Haben sie nie und werden sie nie.

Statt dem Fass endlich einen

Statt dem Fass endlich einen stabilen Boden einzubauen schlägt Tsipras weitere Löcher hinein. Die Griechen können gerne weiter neue Schulden machen und weiterhin über ihre Verhältnisse leben aber bitte nicht mit deutschem und EU Steuergeld.

EZ verlassen!

"Athen müsse in die Lage versetzt werden, seine Schulden in den Griff zu bekommen und in der Eurozone zu bleiben."

Erster Teil - Ja!

Zweiter Teil - Nein!

Der Euro ist eine Katastrophe für Griechenland und Deutschland.

Griechenland sollte aus der Eurozone austreten und wenn nicht, dann sollte Deutschland austreten.

Wenn Griechenland austritt wird es seine Schulden besser bezahlen können.

Wahrscheinlich sollte Deutschland so oder so austreten.

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Endlich ein Verantwortlicher einer europäischen Nation,
der sich nicht dem Kapital unterwerfen will.
Hier sollte Europa helfen . Einstufung aller Steuerflüchtlinge als Terroristische Vereinigung -
kostet fast kein Geld - verhindert aber Elend und
auch Tod der Schwächsten.
Raus aus der Ukraine - spart Geld und hindert eine
Beteiligung an einem Bürgerkrieg.
Schuldenschnitt - wie auf Zypern - unter massiver Beteiligung aller Banken und deren Eignern.
Europaweite Splittung der Banken auf Geschäftsbanken
und Investitionsbanken -wie in den USA!!!
Letztere können dann auch pleite gehen, wenn
wieder mal richtig daneben gezockt wurde.
Wer sein Geld bei denen anlegt, weiß dann auch um
das Risiko - wie eben im Spielsaloon.
Griechenland - Urgestein der Demokratie, vielleicht
ein Neuanfang. Weg von der Entsolidarisierung der
Gesellschaft - Raus aus der Falle des Individualisierungswahns.
Das können sich letztendlich nur die Reichen oder
Fauststarken leisten

Bravo !

Ich stimme Ihnen voll zu!
Und Ich bin sehr beeindruckt wie sie Ihre kritischen Beitrag den Redaktion vorbei zur Veröffentlichung gebracht haben ! Echt Klasse

um 20:21 von gierde zerstört

ZITAT" entspannen sie sich! sie wirken leicht nervös ..." TATIZ

Haben Sie auch Argumente?

Ich mag es nicht, wenn Extremisten irgendwo auf der Welt die Macht ergreifen. Wenn sich die linken Extremisten dann auch noch mit den rechten Extremisten verbünden, gehen bei mir Alarmglocken an.

um 18:02 von Joes daily World

>>>Vielleicht müssen wir am Ende eine EU neu mit vernünftigen Ländern gründen?<<<

Ja am Ende wird sowieso nur noch Deutschland drinn sein, weil die in Berlin und Bruessel eh keinen Plan haben, wie das mit mehreren Laendern geht.

Was ist eigentlich, ein vernuenftiges Land?
Eines das von Marionetten wie in Deutschland der Fall, regiert wird?

@Izmi: "Aber da sind noch mehr Kühe auf dem Eis..."

Nun, Tsipras ist schon dabei, die Kühe, der er melken wollte, zu vergraulen - anstatt ihnen Futter zu geben. Betreibt die neue GR-Regierung weiter Konfrontations- und Provokationspolitik gegen die EU und IWF sowie die Börsenwerte griechischer Aktien und Staatsanleihen, wird sich kein Finanzier für die die geplanten Experimente mehr finden.

Was soll man mit einem "Partner" noch verhandeln, der dies als "Unterwerfung" betrachtet? Offenbar sind für GR die Gläubiger schuld an der Überschuldung des Landes und den Folgen für die Bevölkerung. Unter diesen Voraussetzungen wäre der Austritt von GR aus der Eurozone besser für alle Beteiligten. Das Land sollte selbst Mittel und Wege aus der Überschuldung und Rezession sowie den sozialen Verwerfungen finden.

Kommt es zu einem Grexit, werden die anderen Krisenländer aufgrund der negativen Folgen für das Nehmerland sehr wohl wissen, was sie von der solidarischen EU haben. Wer dies nicht zu schätzen weiß, gehört auch nicht in die Gemeinschaft.

Island

Das kleine Land Island hat es ausserhalb der EU und der Eurozone geschafft.

Die EU ist nur ein Problem und löst keine Probleme.

Alles Vermutungen

Es ist doch keine Frage primär an der Krise
verantwortlich ist. Die EU gab Griechenland
Zigmilliarden ohne zu wissen wie das Geld
verwendet wurde, hier haben auch die EU-
Kontrolleure versagt. Jetzt nach der neuen
Regierung, die keine Schuld trägt, die
Schulden alsbald zu begleichen, ist nicht
akzeptabel. Natürlich ist das Bestreben nach Rückzahlung nicht von der Hand zu
weisen. Lassen wir der neuen Regierung
Zeit die sie auch brauchen eine Wende und
was hierzu nötig ist herbei zuführen.
Dies wird ohne schmerzlichen Mitteln für die Bürger nicht auszuführen sein, aber die
die Mehrheit Griechenland haben sich ent-
schlossen diesen Weg zu gehen. Warten
wir ab und hoffen, daß dieses Land wieder
"Fuß fassen wird".

@20:42 von dergemeine Schi...

>>
Ich kann es ja verstehen,dass Sie eine Abneigung gegen den Sozialismus haben,weil Sie ja diesen schon erlebt haben in der DDR, aber was hat dies jetzt mit Griechenland und der jetzigen Regierung zu tun?Tsipras ist nicht Honnecker.Ohne Leistungen werden keine Werte geschaffen.Wie recht Sie da haben.
<<

Ich rede davon dass bislang KEIN sozialistische System auf dieser Welt funktioniert hat. Nicht nur die DDR. Oder können Sie ein einzigen Land benennen wo Sozialismus wunderbar funktioniert oder funktioniert hat ?

jww

realextremistische politik wurde von getarnten biederleuten gemacht. öffnen sie ihre augen!

das aktuelle Europa wird nie funktionieren...

...weil es aus USA verngesteuert ist und keine eigenen Interessen verfolgt, die ein Europa letztendlich ausmachen wuerden.

USA ist der Sender, Deutschland ist der Empfaenger und leitet die Signale weiter an die vertragsgegeiselten Mitglieder.
Waehrend man sich in Bruessel um die Kruemmung der Banane kuemmert.

Am 28. Januar 2015 um 21:11 von JWW

Denke nicht das Sie den Begriff 'Extremist' verstehen.
Der grichiesche Ministerpresident is durch eine demokratische Wahl legitimiert innerhalb des rahmens der griechischen Verfassung Institutionelle Aufgaben wahrzunehmen wie z.B eine erklärung zu Unterschreiben oder es zu Unterlassen.

Dieses Recht jedoch im zu verweigern ohne eine Legitimation wäre Extremismus. Nicht wahr ?

Auch ich stehe den

Auch ich stehe den Lösungsansatz der Wiedereinstellung der vielen Beamten kri-
tisch gegenüber. Eine hohe Beamtenquote
ist für keinen Staat gut.

Krisenländer raus?

Manche wünschen Tsipras jetzt schon zum Teufel und dass Griechenland aus der Eurozone austreten möge. Gehört der Profit für Banken und Anleger wirklich zu den höchsten europäischen Grundwerten? Was ist mit einem Europa für die einfachen Menschen? Wenn alle "Schulden- und Krisenländer" (Griechenland, Italien, Portugal, Spanien, Frankreich) austreten, was bleibt dann von Europa noch übrig? Wird diese Stimmung, die von der Merkelschen Politik angetrieben wird, wirklich von der Mehrheit gewollt?

@20:30 von dergemeine Schi...

>>....Die Bürger Europas sollten wirklich aufwachen und ihren Eliten sagen,bis hierher und nicht weiter mit eurem
Versallentum,mit TTIP,mit den unsinnigen
Sanktionen gegen Russland,denn dies alles wollen die Normalbürger nicht,welchen den Trend schon erkannt hat,der nur in die Abhängigkeit von den USA führen muss.Ich bin froh,dass ich ein Teil von diesen Normalbürgern bin und da ist es mir egal ,ob dieses Bündnis in Griechenland aus Rechts-und Linksextremen Ihrer Meinung besteht.
Es ist ja bei uns auch alles extrem,was nicht
christlich und konservativ ist,so jedenfalls
mein Eindruck von dem was ich hier immer lese.<<

Doch, zumindest laut Umfragen findet die klare Mehrheit der Normalbürger die Sanktionen gegen Russland für gerechtfertigt. Andere Normalbürger wie z.B. Sie mögen das nicht so sehen aber in einer Demokratie geht's halt meistens danach, was die Mehrheit will. Und die Mehrheitsverhältnisse werden alle 4 Jahre in einer Wahl festgestellt.

Tsipras...

...biedert sich Russland an und seine Finanzmärkte nehmen den gleichen Weg wie die des "großen Bruders".

Er ist auf dem direkten Weg ins wirtschaftliche/finanzwirtschaftliche Chaos, und das Geld für seine schönen Pläne geht rasend schnell den Gully runter. Dabei sind die Ansätze teilweise absolut richtig. Aber mit derartigen ideologischen Scheuklappen ist das Scheitern leider vorprogrammiert.

Genau hinschauen, liebe Deutsche. Wenn Ihr das auch haben wollt - wählt die Linke. Dasselbe in...naja...auch rot.

Prognosen und Schlechtreden

Prognosen und Schlechtreden sowie Behaup-
tungen wider besseren Wissens war schon
immer ein Bestandteil von Kommentaren,
und tragen nicht zu sachlichen Themen bei.

Andersrum vielleicht einfacher

Wenn die Krisenländer der EU sich gegenseitig aufschaukeln und immer wieder Deutschland als Schuldigen an ihrer hausgemachten Misere ausmachen, wäre es doch das klügste, wenn Deutschland (vielleicht auch noch Finnland und Österreich) einfach die EU verlassen.

Das heißt allerdings auch, dass keine Gelder mehr nach Brüssel fließen und dass keine sogenannten Europa-Abgeordneten aus Deutschland mehr die Finger in klebrigen Töpfen haben.

Es kann also nur besser werden.

"Wir werden die Politik der Unterwerfung nicht fortsetzen"

Der Anfang der Alternative in der EU (aus der EU)?

Als erstes spricht Herr Tsipras höchstwahrscheinlich den Bürgern(!) der gesamten Südflanke der EU aus der Seele und stößt den nordischen Staaten wohl vor den Kopf! Brüssel hatte sich vor allem die letzten Jahre mehr als eingeigelt und erhält nun die Quittung, bzw. den Anfang der ersten Alternative innerhalb der EU! Viele werden sicher denken das Brüssel politisch in der Mitte angesiedelt ist. Wenn man sich allerdings die m.E. dreiste "Sozialisierung der Schulden" vor allem der letzten Jahre anschaut komme ich zum Schluss das dort eine Mitte-Rechts ("Kapital"getriebene) Oligarchie herrscht.

MMn werden jetzt fast alle EU Mitgliedsstaaten einen ähnlichen Extrem Ruck erleben. Einige auch Richtung Links, andere wieder sehr weit nach Rechts. Das ist m.E. das Ergebnis dass bei dieser "alternativlosen" Politik heraus kommt, die auch die Kanzlerin bzw. alle Parteien die Regierungsverantwortung haben und hatten mit zu verantworten haben!

wenn man den Griechen eines

wenn man den Griechen eines unterstellen darf, dann ist es ihre Faulheit. Zudem ist den
Staatsbeamten ein Sebstbedienungsladen vorzuwerfen. Sie sind völlig über repräsentatiert. Im Vergleich zu Deutschlan um ca. das 3 fache!
Hier werden Renten in großem Stil veruntreut , sogar bis in die 2. Generation.
Anstatt sich als großer Agrarstaat mit dessen Exportmöglichkeiten zu stärken, verbraten sie Gelder, die wir ihen geliehen haben.
Abgesehen davon wird hier die totale und korrupte Mißwirtschaft in Beamtenkreisen betrieben. Das wurde schon vor 2 jahren unseren Polikikern bekannt . SIE wissen das!
Und nun EURO weg, dann wird sich zeigen, wie stbil er wirklich noch ist!

Griechenland hat betrogen.

Ohne Wenn und Aber.Aber willige Helfer,die eigentlich hätten wissen müssen, was da mit Sicherheit auf sie zukommen würde ,gab es auch.
Der Fehler war aber auch, Länder die eine ganz andere Kultur, Lebensweise haben,an den €
anzukoppeln,war gelinde gesagt, Wunschträumerei.Zumal bei äusserst verschiedenartigen Infrastrukturen.
Was soll Bulgarien Rumänien etwa in der EU?
Man wollte weltwirtschaftlich in grossen Dimisionen denken. Warum überhaupt?Das kann auch Nachteile haben.
Die kleine,aber feine Schweiz ist doch auch kein EU Mitglied. Trotzdem,auch international wirtschaftlich sehr erfolgreich.

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