Kommentare

11:54 von Izmi (Vorthread)

"Ist er das? Erleben wir nicht gerade in Griechenland eine zarte Renaissance?"

Nein. Erstens erleben wir drei Tage nach der Wahl noch gar nichts, was man irgendwie bewerten könnte, zweitens hat Tsipras keine Einführung von Planwirtschaft und Kommunismus proklamiert.

Gute Entscheidung

Es ist sehr lobenswert, das Griechenland mit gutem Beispiel vorangeht, und den Privatisierungswahn stoppt. Die neue Regierung wird mir immer sympathischer.

Syriza pokert hoch

Schon die alte Regierung hat die Auflagen nie erfüllt; die Hilfgelder aber trotzdem bekommen. Der Deal bestand darin, dass die Griechen es den Regierungen der Geldgeberländer erlauben mussten vor deren Wählern so tun zu können, als wären die Auflagen erfüllt worden. Tsipras weiss das genau und pokert jetzt hoch. Er fragt sich: "Wenn die Europäer so wenig Rückrad haben (bzw. soviel Angst haben) könnte es nicht sein, dass wir die Hilfsgelder auch bekommen wenn wir ganz offen gegen die Auflagen verstossen. Dann könnte ich die Hilfsgelder verwenden um meine ansonsten uneinlösbaren Wahlkampfversprechungen erfüllen?"

und nun doch

Chancen auf mildere Kreditbedingungen.

Wo ein Wille ist, gibt es eben auch einen Weg. Von wegen alternativlos.

@11:45 von Agent lemon

China $ verleihen , die es ebenfalls im Ueberfluss hat und ebenfalls Waren gegen Lebensmittel liefern und dort Werke bauen.

Wenn China in Griechenland Werke bauen will, dann kann es das ganz sicher tun, auch ohne faule Kredite vergeben zu müssen. Investoren und Arbeitsplätze werden in Griechenland dringend gebraucht.

China tut, was China nützt - sonst nichts.

Gute Sache

Kritische Infrastruktur - d.h. Energie, Wasser, Verkehr, Polizei, Gesundheitswesen - gehört meiner Ansicht nach in die Hände des Staates. Es zählt zu den grundlegenden Aufgaben eines Staates diese Dinge bereitzustellen. Privatisierung ist in diesen Fällen, meiner bescheidenen Meinung nach, falsch.

Erfahrungswerte ...

beim Verkauf von Staats-( Volks-)eigentum an Privatiers wurden doch in den vergangenen Jahren genügend gesammelt: Und war es nicht oftmals so, dass der neue private Besitzer dann zunächst mal alles an möglichen ( meist staatlichen )Subventionen rausholte, was zu holen war, nur um zeitgleich notwendige Investitionen für Erhaltung oder Erneuerung zu kürzen oder gar nicht zu tätigen, bis eine marode Struktur zurückblieb, für deren Erhalt dann wiederum der Staat ( der Steuerzahler) nachlegen durfte ? Insofern : Kann ich nachvollziehen, warum man diese "Privatisierungsverkäufe" stoppen will. Die Kosten bleiben letztlich eh am Steuerzahler hängen. So bleiben aber mögliche Gewinne wenigstens auch im Land, anstatt anderswo einige wenige auf Kosten des verkaufenden Staates ( = Volkes) noch reicher zu machen ? In Anbetracht dessen : Irgendwie nachvollziehbar.

Gut Herr Syprias

Endlich werden in Griechenland,Nägel mit Köpfen gemacht.Mal sehen,wie lange Herr
Schäuble und Frau Merkel noch einen auf "Hart" machen können,bis auch andere
südl.Länder begreifen,dass dieses Europa der
Bankster und Volksverdreher aus dem Norden,nicht in ihrem Interesse handeln und
dann werden auch die unsinnigen Forderungen gegen Russland schnell ein Ende finden.Wer hier nur seinen Blick in Richtung USA wendet,der wird bald Nackenschmerzen bekommen,weil er nicht mehr fähig ist,auch mal in die andere Richtung zu schauen,was da
in Asien wirtschaftlich passiert.Die Merkel-Ära
geht dem Ende zu und Griechenland hat mit Syprias den Angang gemacht.Die Griechen werden mir immer symphatischer,weil sie ,
wie die Russen,noch ihren Stolz haben und
nicht Versallen sein wollen.Herr Syprias,
seien sie ein Ministerpräsident für Griechenland und kein ständiger Abnicker,wie andere in der EU ,dann werden
ihnen auch noch andere nacheifern,da bin ich mir ganz sicher.Viel Glück dafür!!

Es ist richtig

das Tafelsilber nicht zu verkaufen. Ich bin gespannt wie Murksel und Co drauf reagieren. Die Verkäufe von Staatsbetrieben hat ja in anderen Ländern gezeigt dass es für die Bevölkerung nur teurer wird, zum Beispiel wenn Energieversorger privatisiert werden. Ich finde es gut dass der Mann gar nicht lange fragt sondern Fakten schafft. Ob er damit durchkommt werden wir sehen, ich vermute ja. Die EU wird mit Podemos, der UKIP, der Liga nord, der AfD, dem FN, noch mehr Leute kennenlernen die nicht alles durchwinken. Wie jetzt bei der von Amerika verordneten Ukrainehilfe die Frau Merkel einfach beschlossen hat (sie ist die EU und andere stimmen zu in dem sie keinen Einspruch einlegen). Die Griechen haben jetzt Einspruch eingelegt, dass lässt erst mal hoffen!

lobenswerte Vorhaben

Die Vorhaben der neuen Regierung hören sich sehr gut an und zeigen in die richtige Richtung.

Wenn private Investoren mit den veräußerten Betrieben Geld verdienen können, dann kann das der Staat im Interesse des Gemeinwohls ebenfalls. Die Vetternwirtschaft und sonstige aus Staatsbetrieben bekannte Missstände abzuschalten ist da notwendig und ein richtiger Weg.

In wessen Interesse die Darlehensgeber eine Privatisierung verlangen, sollten sich alle Verfechter des "Alternativlosen Wirtschaftsdiktats" einmal vor Augen halten. Sie müssen dann auch einräumen, daß Ihr Anliegen nicht dem Gemeinwohl sondern dem Wohl weniger Geldgeber verpflichtet ist.

Mal sehen...

Tafelsilber verscherbeln hat sich ja auch in Deutschland nicht unbedingt als der Bringer erwiesen. Wir wissen doch alle, wozu es bei Energie, der Bahn, der Post usw. geführt hat...
Es mag sich betriebswirtschaftlich im Einzelfall rechnen, aber in Bezug auf die Auswirkungen, wenn man gerade Dienstleister privatisiert kommt da nicht unbedingt eine Erfolgsgeschichte raus...

Hoffnung...

In den Tagen nach der Wahl habe ich mit meinen griechischen Freunden viel kommuniziert.
Alle sind voller Hoffnung, dass die Ungerechtigkeiten aufhören, dass endlich die einfachen Leute geachtet werden, dass die Bürokratie reduziert wird, dass die Vetternwirtschaft aufhört, Griechenland nicht an Investoren verkauft wird und dass endlich die Großverdiener und die Steuerhinterzieher auch ihren Beitrag leisten müssen.
Sie haben aber auch alle gesagt, dass die nächsten Jahre noch härter werden, als die vergangenen fünf.
Da sie aber das Gefühl haben, diese Anstrengungen für sich selbst zu machen und auch selbst davon zu profitieren, habe ich gespürt, wie sie ihre Lethargie abschütteln und wie sich eine Aufbruchstimmung breit macht.

Alles Gute - ich drücke ihnen die Daumen!

Viel Spass in der EU

...da dieser Tsipras ja mit den Extremrechten zusammen ist, war ja klar, dass gegen die Ankündigung weiterer Sanktionen gegen den Autokraten Putin gewettert wird und dass jetzt die grosse Verstaatlichungswelle anrollen wird. Es macht durchaus Sinn, nicht alles zu privatisieren, aber was da angekündigt wurde...oh je.

Ok, ist sein gutes Recht, so lange es in Gr legal ist.

Extrem Linke und Rechte haben aber halt eine gewisse Vorliebe für autokratische und diktatorische Systeme.

Es wird nicht lange dauern und Tsipras wird seinem selbst so genannten grossen Vorbild Chavez (aus Venezuela) nacheifern. Man möge sich Venezuela aber heute anschauen...das Land steht vor dem Ende.

Könnte den nördlichen Euro-EU-Staaten ja auch egal sein, wenn die nicht gerade in der Euro-EU wären.

Lasst doch Gr aus dem Euro raus und alles ist gut. Aber einfache Lösungen sind natürlich nix...

Man kann froh sein heutzutage, Schweizer, Norweger, Isländer oder Däne zu sein.

@Thomas Wohlzufrieden

Im Prinzip, aus "griechischer" Sicht OK; aus "deutscher" Sicht muss man sich im klaren sein, dass es für die Deutschen teuer wird. Und wie heisst es so schön: bei Geld hört die Freundschaft auf.

Chuna ist in Griechenland längst präsent...

Schaut mal, wem das neue Container-Terminal im Hafen von Athen gehört...

So lange, wie Griechenland in der EU ist, nutzt China es als Brücke für seine Waren. Im Baltikum sind die Chinesen ebenfalls leise, aber nicht zu übersehen eingestiegen oder auch in Malta....

Gute Sache

Kritische Infrastruktur - d.h. Energie, Wasser, Verkehr, Polizei, Gesundheitswesen - gehört meiner Ansicht nach in die Hände des Staates. Es zählt zu den grundlegenden Aufgaben eines Staates diese Dinge bereitzustellen. Privatisierung ist in diesen Fällen, meiner bescheidenen Meinung nach, falsch.Q
Das wiesen alle aber wer vrekauft die infrastruktur ist ein feind des landes .

12:14 von dergemeine Schi...

Abgesehen davon, dass der von Ihnen Bejubelte Tsipras heißt und nicht Syprias, möchte ich Ihnen Ihren Jubel nicht nehmen, aber in März steht Griechenland ohne Geld da.

Spätestens dann werden wir erleben, wie stolz und aufrecht der Umjubelte dann bleibt...

Vorsichtige Privatisierung

Vorsichtige Privatisierung ist doch gut. Nur auf das staatliche System zusetzen wie damals wird den Griechen wohl eher schaden als helfen. Das ist ein Rückschritt und verbrennt noch mehr Geld

Man sollte sich fragen:

Was bringt eine Veräusserung von Öffentlichem Eigentum. Klar, zunächst fliesst erst einmal ein dicker Batzen Geld. Der Kämmerer, Finanzminister lehnt sich entspannt zurück,unsere Schulden sind kleiner geworden. Nur ist das eine einmalige Zahlung,die sich nicht beliebig wiederholen lässt. Man selbst hat jede Gestaltungs Möglichkeit verloren. So ein Hafen, zumal es sich hier um den wichtigsten griechischen Hafen handelt, generiert aber kontinuirliche Einnahmen. Erst einmal lockt das grosse Geld,aber was dann?
Man soll nur mal daran denken, viele Städte hierzulande haben ihre Parkhäuser an private Betreiber verkauft. Die meisten von denen haben sich zum Nutzen der privaten Betreiber zu Gelddruckmaschinen gemausert. Die Stadtkämmerer gucken nun in die Röhre,die anderen reiben sich die Hände.
Wäre genau so, ich verkaufe mein Wohneigentum,verprasse das Geld, nach 10 Jahren bin ich ein armer Mann.

Noch mehr Schulden für den Bankrotör

Was hat bitteschön der BDI mit EU-Krediten zu tun?

Es gäbe noch "Luft nach oben", behauptet der BDI-Geschäftsführer. Haben die Griechen trotz größter Not und gigantischen Schulden in der Vergangenheit überhöhte Zinsen gezahlt.

Was bedeutet "moderatere Kreditbedingungen"?

In der Diskussion ist es die Laufzeit der Kredite auf 40 Jahre zu verlängern. Die Verzinsung liegt bei "moderaten 2,5%".
Die EU-Schulden belaufen sich auf 240 Mrd. Bei einer Laufzeit von 40 Jahren muss Griechenland dann im Jahr 2055 644 Mrd. zurückzahlen.

Als Alternative zu einem Schuldenschnitt von 50% werden weiter EU-Kredite diskutiert. Diese Kredite erhöhen inklusive der Zinsen und Zinseszinsen die Schulden Griechenlands weiter.

Die Strategie der EU ähnelt der eines Kaufhauses, das einem zahlungsunfähigem Kunden zur Lösung seiner Schuldenproblematik neue Waren liefert. Jeder Unternehmer wäre mit 50% der ausstehenden Rechnungen zu frieden. Denn sonst bekämme er 0%.

Wann endlich?

Wann endlich kommt: Na dann eben nicht!
Keine große Verhandlungen mehr.
Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!
Die Umfragen dazu sollte eine Regierung doch endlich beachten.

Achso, Griechenland macht das

Achso, Griechenland macht das was es in die Probleme gebracht hat. Na dann ist ja alles gut. Vielleicht kann Griechenland ja so noch ein paar Jahre von russischen Devisenreserven leben bis beide komplett pleite sind.

12:05 von NH278

"...Erstens erleben wir drei Tage nach der Wahl noch gar nichts, was man irgendwie bewerten könnte, zweitens hat Tsipras keine Einführung von Planwirtschaft und Kommunismus proklamiert."

Das muss er auch nicht. Es genügt, wenn er den griechischen Oligarchen und Reichen ans Geld geht. Aber genau die haben vor dem "Gespenst", das nun wieder umgeht in Europa, Angst... und nicht nur in Griechenland.

viel Erfolg wünsche ich den Griechen !!!

obwohl ich mich mit der unsichtbaren Hand des Marktes voll identifizieren kann, bin ich mit der Privatisiereung von Allem sehr skeptisch.
Ein sehr gut recherchierter Krimmi dazu: "Fremde Wasser von Wolfgang Schorlau", wo es um die Privatisierung der Wasserwirtschaft geht.
Ich wuerde z.B. auch die Geldschöpfung der Privatbanken an eine unabhängige Monetative übertragen.

Streicheleinheiten

Man sollte nicht vergessen , das Griechenland mit bornierter Gelassenheit durch Lügen über die Verhältnisse im Land in die EU gekommen ist .
Man sollte nicht vergessen , das Korruption ein Spezialgebiet für viele
Griechen war und auch noch ist , das Einkommensmilliardäre-und millionäre keinerlei Steuern bezahlen , das es ein Volkssport war , die Zahl der zu fördernden Olivebäume verixfacht wurde , das Rente an Verstorbene , Zahlungen an angebliche Erblindede in hohen Millionenbeträgen geleistet worden sind und vielleicht noch immer gezahlt werden , weil auch hier die Kontrolle sehr nebulös erfolgt - wenn überhaupt , UND man sollte niemals vergessen , das Deutschland für ACHTZIG Milliarden Euro gerade steht , das man unsere Kanzlerin mit Häme in Bilderform beleidigt .
Und dann soll ich als Deutscher Staatsbürger gut heißen , das Griechenland keine Rückzahlung leistet oder mit der Rückzahlung erst in 100 Jahren in Pipifaxraten anfängt ?
DAS GLAUBT DOCH HOFFENTLICH NIEMAND !

Richtig, konsequent und nachhaltig...

Ich halte es für richtig, dass nunmehr der Ausverkauf des Tafelsilbers durch Tsipras gestoppt wird. Diese ganze Privatisierungsorgie ist eine Eintagsfliege, weil damit einmalig Geld eingenommen wird und man anschließend alternativlos dem Käufer mit seinen Bedingungen (bspw. Hafenanlagen) ausgeliefert ist.

Wen wundert's also, dass vor allem der IWF ganz scharf darauf ist, dass hier privatisiert wird?

Und im Übrigen halte ich es so wie User "Economist70" es in seinem Beitrag um 12:08 skizziert hat- die vorhergehenden griechischen Regierungen haben die Auflagen der Troika (auch die der Privatisierungen) nicht oder nur halbherzig erfüllt und trotzdem sind die Kredite geflossen, aber das waren ja auch neoliberal u. konservative Regierungen, die sich zum Vollstrecker der Auflagen geriert haben.

Privatisierungen sind kein Ausweg aus der Krise- ein Strohfeuer, das hat Tsipras richtig erkannt und überdies wird nur ein Weg gelingen, der vom Volk getragen u. nicht von der Troika diktiert wird.

Recht so!

Simpel und einfach ist das Geschäft der Ausbeuter. Zuerst lockt das reichlich vorhandene Kapital mit billigen Zinsen, und irrationalen, auf Wachstum gründenden Renditeversprechen, wie in der Tourismusbranche geschehen, wenn dann nicht alles so läuft müssen die Sahnestücke verkauft werden. Infrastruktur: Eisenbahn, Fährverkehr, Häfen, Wasserversorgung und Land das zur Nahrungsgewinnung gebraucht wird. Ein riesiges Monopoly, wer das meiste Geld hat gewinnt zwangsläufig, aber wie ich schon sagte, am Ende muss der Kapital verhungern weil keiner mehr da ist der die Miete, sprich Zinsen bezahlen kann.

Sehr gut ...

... Griechenland zeigt allen europäischen Ländern, dass es auch Anders geht ... Viel Erfolg !

Tsipras pokert hoch

Können wir ENDLICH einmal die Sachen beim Namen nennen, die sich gerade in Griechenland abspielen? Ein durch jahrzehntelange Misswirtschaft marodes, nicht lebensfähiges und korruptes Wirtschaftssystem, das sich in den Euro geschmuggelt hat, bekommt Hilfen von der EU und dem IWF, ohne die das Land schon längst bankrott wäre. Statt mit ein bisschen Demut mal Danke zu sagen, hauen die (neuen) Staatslenker und Ihre Wähler blind auf ihre Partner in der EU ein, wollen neu verhandeln und die Grundlagen für die Kreditkonditionen zurückdrehen??!?! Und tun so, als ob nicht der griechische Staat diese Misere zu verschulden hätte, sondern die internationalen Geldgeber. Gute Idee! Ich geh jetzt auch mal zu meiner Bank, lehne die Rückzahlung meiner Kredite ab und fordere einen Schuldenschnitt. Mal sehen, wie lange es dauert, bis ich vor den Gerichten lande.

Verstoß gegen Bedingungen des Hilfsprogramms kontraproduktiv

Der einseitige Stop aller mit den internationalen Kreditgebern vereinbarten Privatisierungen scheint nur der Beginn von Maßnahmen gegen eine weitere Zusammenarbeit mit den bisherigen Partnern zu sein. Die Einlassung von Tsipras, er wolle keinen Bruch mit den Kreditgebern, aber auch keine Unterwerfung und die Würde von GR wieder herstellen, wird schon mit den ersten Handlungen der neuen GR-Regierung ad absurdum geführt.

Nach dem Vorgehen der neuen Regierung muss man davon ausgehen, dass auch die weiteren Forderungen (Ende des Sparprogramms und Schuldenschnitt) einseitig vom Schuldner vorgenommen werden, sofern die Partner nicht den Forderungen von Tsipras entsprechen. Milde Verbesserungen der Kreditbedingungen werden daran wohl nichts ändern.

Offenbar will der neue Regierungschef den Gläubigern diktieren, was sie zu tun und zu lassen hätten. Dieses erpresserische Vorgehen kann nicht gut gehen - auch nicht für GR und seine Links-Rechts-Regierung.

12:14 von dergemeine Schi...

Dann werden die unsinnigen Forderungen an die RF bald ein Ende finden.
Erinnern wir uns. Biden vor Studenten der Yale University.: Wir haben die EU genötigt.
Wer hat in der EU das grosse Sagen?Richtig.
Ausserdem möchte ich gerne wissen, wie Ungarn, Bulgarien,Tschechien usw die schon immer unter vorgehaltener Hand gegen diese Sanktionen waren,dazu gebracht worden sind,diesen zuzustimmen.
Hollande z. B, wurde doch auch nur zum Jagen getragen.

@12:28 von Royal Palm Estate

"So lange, wie Griechenland in der EU ist, nutzt China es als Brücke für seine Waren. Im Baltikum sind die Chinesen ebenfalls leise, aber nicht zu übersehen eingestiegen oder auch in Malta...."

...und in Südamerika, im Nahen Osten,.....

Wortkarg und leise. Es gibt ein chin. Sprichwort.
Viele Worte sagen wenig.
Und dann wundert es auch nicht, dass in internationaler Presse die chin. Aktivitäten (absichtlich?) als kleine Meldung erst ab Seite 2 auftauchen.
Das machen sie clever, die BRICSler

Bzgl. Containerhafen dürfte es den Chinesen -bei vorzüglicher Behandlung- egal sein, wer da im Hafenleuchtturm sitzt.

@Economist70, 12:08 - Privatisierungsstopp

Ein Ökonom, der sich im Zusammenhang mit dem Privatisierungsstopp in Griechenland als Gedankenleser betätigt, sollte dem griechischen Regierungschef Tsipras nicht das Wort "Rückrad" und andere Sprachfehler in den Mund legen, weil er andernfalls jenen so radebrechen lässt, dass ihn niemand versteht, was auf den gedankenlesenden Ökonom zurückschlagen könnte.

Eurogebilde

Die Privatisierung zu stoppen ist zu Kosolidierung der Finanzen nicht weniger kontraprudiktiv wie die Wiedereinführung des Weihnachtsgeldes.

Der Schuldenschnitt bringt Premier Tsipras ohne weiteren Kredit nichts!

Kann Griechenland, wie bereits angedroht(?) einfach Euros drucken.

Haben die Macher einen solchen Fall vorgesehen?

Richtig so!

"Wir werden sofort jede Privatisierung von PPC stoppen",sagte Energieminister Panagiotis Lafazanis im griechischen Fernsehen. Die vorherige Regierung hatte vergangenes Jahr neue Gesetze auf den Weg gebracht,um den Energiekonzern PPC an private Investoren zu verkaufen. In einem Gespräch mit dem griechischen Rundfunksender Skai sagte Lafazanis, dass auch die griechischen Staatseisenbahnen nicht mehr verkauft werden sollen."
-
Das nur Privatisierungen funktionieren sollen,ist von jeher widerlegt!
-
Viele erforderliche Bedürfnisse für die Allgemeinheit,bleiben in der Regel immer auf der Strecke!
Nur das Kapital profitiert!
-
Gerade was öffentliche Bedürfnisse,wie hier Energie und Versorgung betrifft,ist ein Muss in den Händen des Staates zu bleiben, um ausgeglichene soziale Bedürfnisse,erfüllen zu können!
-
Leider blieben diese sozialen Bedürfnisse in Griechenland, seit der Krise durch EU und IWF Diktat, durch die alte griech.Regierung ausgeführt,unmenschlich für viele,auf der Strecke!
-

Unfähig für Reformen

Der in der Schweiz lebende Grieche Theodoracopilos sagt in einem Interview mit der Basler Zeitung, die Griechen seien von Natur aus unfähig zu Reformen. "...jene, die Tsipras gewählt haben, wollten auch Frau Merkel, die sie für das griechische Debakel der letzten Jahre verantwortlich machen, be­­strafen. Aber es werden die Deutschen sein, die über die Zukunft Griechenlands entscheiden, nicht die Griechen. Das ist die Realität, die auf Tsipras wartet."

Das trifft zwar den Nagel auf den Kopf. Ob Mutti auch mal "Schluß, Ende!" sagen kann, darf bezweifelt werden.

zu schön um wahr zu sein?

change has come!
aufwachen, liebe gewohnheitswähler!
.
stoppt ttip, tisa, ceta, euro, austerität, privatisierungen. liebe bürger, erobert euch europa zurück! es ist EUER europa!!!

Der Verkaufsstopp der Daseinfürsorge ist zu begrüßen

Die Meldung, die neue griechische Regierung würde (versuchen) den Ausverkauf der staatlichen Infrastruktur, also der sog. Daseinfürsorge zu stoppen, befürworte ich uneingeschränkt. Ich habe es immer für eine Frechheit der Troika gehalten, dies zu fordern.
Das lässt für die Verhandlungen zu TTIP, Ceta, TiSA usw. hoffen. Hoffen wir, dass sich die griechische Regierung durchsetzen kann und dass die Haltung Schule in Europa macht.

Glaubwürdigkeit und Würde wieder herstellen,

dürfte am besten gelingen, wenn man sich an Verträge hält, Schulden ehrlich zurückzahlt (ohnehin keine Tilgung bis 2020) und sich an die eigene Nase fasst und die Schuld nicht duaernd bei anderen sucht. Nur Griechenland selbst ist für das bisherige hoch korrupte System, die Ermöglichung von Steuerhinterziehung der Reeder und Oligarchen, das "über die Verhältnisse leben" und die Fakelaki-Mentalität verantwortlich, für die Auszahlung von Renten an 106.000 längst Verstorbene und deren Angehörige (wurde das erschlichene Geld jemals zurückgefordert ?) - und niemand sonst, Herr Tsipras...

Die Zeit drängt für Griechenland

Vermutlich wurde schon viel zu viel privatisiert.

Privatisierungen bringen kurzfristig etwas Geld in die Staatskasse um die Bilanzen zu schönen. Langfristig ist es allerdings ein teurer Spaß (fehlende Einnahmen).

12:37 von Izmi

"Es genügt, wenn er den griechischen Oligarchen und Reichen ans Geld geht. Aber genau die haben vor dem "Gespenst", das nun wieder umgeht in Europa, Angst... und nicht nur in Griechenland."

Kann er doch gerne machen, da habe ich nichts dagegen. Wie er allerdings an Geld rankommen will, was vermutlich mehrheitlich nicht in Griechenland (und somit außerhalb seiner Zugriffsmöglichkeiten) liegt, entzieht sich meiner Vorstellung.

"Angst" allerdings hat vor irgendwelchen Gespenstern niemand. Hollande's Wunschsteuer von 75% kollabierte vor Gericht, auch deutsche Gerichte stellten klar, das Vermögensabgaben nicht machbar sind (die Einkünfte wurden ja bereits versteuert), so sieht das überall aus.

Die Zwangsumverteiler haben Niederlagen in Serie erlitten. Das zeigt, dass solche Vorstellungen wohl mit Recht nicht vereinbar sind.

12:27 von Koelle_am_Rhing

@ Koelle_am_Rhing

Was die Griechen machen ist ihre Entscheidung. Was die EU mit Griechenland machen wird, wenn die Vereinbarungen nicht eingehalten werden ist der Entscheidung der EU!

So gesehen gebe ich Ihnen recht:
Zitat:"Lasst doch Gr aus dem Euro raus und alles ist gut. Aber einfache Lösungen sind natürlich nix..."

Die Schweizer habens ja richtig gemacht, sich vom EURO abzunabeln.

Die Entscheidung Griechenland aus dem EURO raus zu nehmen ist überfällig.
Die Strukturen zwischen Regierung und griechischen Reichen in griechenland sind einfach nicht EU gerecht. Das griechische Volk leidet darunter, aber es wird auch nicht besser, wenn die EU weiterhin Gelder reinpumpt.
Vielleicht ist die neue Regierung die richtige, dies zu ändern, aber das soll erst einmal bewiesen werden, bis dahin sollte man Griechenland den Griechen überlassen!

Härte Zeigen

Wenn sich die EU jetzt von Griechenland auf der Nase rumtanzen lässt, dann ist es bald Vorbei mit dem Sparwillen in Portugal, Irland, Spanien, Italien etc.
Leider haben wir nicht das Geld denen Allen Alles zu erlauben, daher können wir den Griechen auch nur sagen, Ihr wollt Geld, dann tut was. Tut ihr nix, gibt es auch nichts.
Dann kann Griechenland noch 3 - 4 Monate rumspielen, bevor der Traum ausgeträumt ist.
Schade, dass so wenig Realitätssinn soweit kommt.

12:37 von Izmi

Generell das beste daran ist doch, Tsipras hat eine allgemeine Dikussion angestossen,wie sinnvoll es ist,Staatseigentum an private Investoren zu verhökern. Als gutes Beispiel fällt mir im Moment
dazu nur die deutsche Bundespost ein.
Gefängnisse wäre ne gute Idee. Polizisten, Richter , Staatsanwälte kaufen sich grosse Aktienpakete,sorgen für eine 100% tige Auslastung. Der Staat sorgt für dann für ne fette Rendite. Gibt es tatsächlich.

Symbolpolitik

Ich bin auch kein Freund von Privatisierung aller Art. Da sind wir in D auch an einigen Punkten schon viel zu weit gegangen.

Aber im Moment verbuche ich praktisch alles was die neue griechische Regierung macht unter reiner Symbolpolitk. Die Handelnden wissen ganz genau, dass sie damit nie durchkommen, wenn sie weiter Kredite bekommen wollen. D.h. da brüllt nur eine Maus, weil sie es ihren Wählern so versprochen hat. Und wenn (nicht falls!) die maßlosen Versprechungen nicht eingehalten werden, dann kann man so schön auf die böse EU und bösen Deutschen zeigen. Das bringt Griechenland zwar kein Stück weiter, sorgt aber für Einigkeit im Inneren. Wenn's einem schlecht geht, dann hilft ein Sündenbock. Genaus so wie Putin das in Russland praktiziert (oder PEGIDA, Mittelalter Progrome etc. pp.) Nur hat Griechenland viel weniger Reserven als Russland, so dass die nationale Begeisterung über sich selbst sich schnell legen dürfte.

Ich hoffe danach kann man dann wieder rational Politk machen.

@Initiative Neue ..., 12:32 - Fachmännisches

Im Gegensatz zu den empörten Laien, die Griechenland als "Bankrotör" (sic!) bezeichnen, wissen die Marktwirtschaftsfachleute des BDI, dass mit jenem Bankrotteur durchaus profitable Geschäfte zu machen sind, wenn dort das Marktwirtschaftssystem mittels Kreditvergabe stabilisiert wird, sodass die unternehmerische Geldvermehrung zu Lasten der lohnabhängigen Griechen befördert wird.

Marktkonforme Gehirne

Es geht bei Griechenland darum, dass ein ganzes Volk wegen der Fehler der Eliten und der Wohlhabenden baden gehen soll.
.
Ein Staat und eine Wirtschaft sind in erster Linie dafür da, die Menschen eines Landes zu versorgen, menschenwürdig wohlgemerkt. Da nun aber die Kapitalstrukturen international vernetzt sind, die Regierungen aber immer noch national, gibt es das Haase- und Igel-Spiel. Immer wenn die Politiker zu einer Einsicht kommen, ist die internationale Lobby schon da. Ohne länderübergreifende Regeln kommt man dagegen nicht an.
.
Wenn ein Herr Pofalla einen Posten für 1,5 Mio pro Jahr untergejubelt bekommt, regt sich kein Schwanz auf. Dafür könnte man auch 75 Angestellte mit je 20.000 Euro im Jahr anstellen. Das wäre für viele Griechen schon ganz ordentlich. - Ganz ehrlich kann ich nicht verstehen, warum so viele Menschen so einen Rochus auf die armen Griechen haben, über die Reichen aber kein Wort verlieren. Verhalten sie sich etwa so, wie die Oberen es gern wollen?

Die Grundversorgung muss in staatlicher Hand bleiben.

Die rosinen sollten schon in Staatseigentum verbleiben.
Den Schrott kann man verkaufen ,wenn es die privatwirtschaft besser kann gut.

Man hat es doch an Russland gesehn als Jelzin Staatsbetriebe für n appel und ein Ei verscherbelt hatte.
Den Russen ging es schlecht und wenn Putin das nicht beendet hätte und zum teil rückgängig gemacht hätte dann würde es den russen sehr viel schlechter gehn.

Es gibt Erfahrungswerte was haben Privatisierungen florierender Staatsunternehmen gebracht?
Kurzfristig Geld aber langfristig Einnahmeausfälle, Entlassungen und alles wurde teurer.
Was hat die privatisierung der Telekom gebracht ausser das tausende Anleger ihr Geld verloren haben.
Besonders wenn es schnell gehen muss unter Druck wird man bestimmt keinen fairen Preis erhalten.
Die Grundbedürfnisse wie Strom ,Wasser müssen beim Staat bleiben.
Bei wohnen muss der Staat als konkurrenz auftreten um die Mietpreise auf ein normales niveau zu halten.

Ob Tsipras so bejubelt wird

Ob Tsipras so bejubelt wird wenn Zahlungen ausbleiben, zweifle ich. Ob ihm der "Kunststück", Reiche an die Kasse zu bitten, ebenfalls. Keine Sanktionen gegen Russland? Ob da Putin ein Kredit den Griechen gewährleisten wird, auch zu bezweifeln...
Alles im allem, Sozialstaat kann man bauen, wenn man Geld hat, und Tsipras wird auch keins herzaubern können.
Allerdings, keine zwingt die Griechen, das Geld anzunehmen...

Kommentarflut

Und schon wieder eine Kommentarflut der chronisch unzufriedenen Globalkritisierer unseres Landes.
Tenor: Hier machen unsere Politiker alles doof. Drüben (z.B. Russland, Griechenland) alles super.
Wenn dem so ist, dann frage ich mich, warum Deutschland eine der wohlhabensten, stabilsten Demokratien ist, in der eigentlich beinahe jeder zehnfach abgesichert ist, während es sich bei den leuchtenden, herbeigesehnten Gegenbeispielen um wirtschaftlich marode, teils menschenrechtlich zweifelhafte Staaten handelt, die mit einem hohen Anteil an Korruption zu kämpfen haben. Können Sie nicht einfach dahin ziehen? Es würde Ihnen doch so viel besser gehen...

Das Problem ist nicht das Stoppen der vertraglich...

...zugesicherten Privatisierungen.
Das Problem ist der einseitige Vertragsbruch.
Wenn Du oder ich einen Kredit aufnehmen, wird iA vertraglich genau festgelegt, wofür und wie dieser zu verwenden ist.
Verstoße ich nun dagegen, wird jede Bank den Kredit sofort kündigen und fällig stellen.
Hr.Tsipras HAT nunmehr die Verträge gebrochen, so daß nunmehr das Hilfsprogramm jederzeit gestopt werden kann. Da der Vertragsbruch nicht gezwungenermaßen sondern mutwillig begangen wurde, hat er damit klar gemacht, daß er auf eine Fortsetzung des Hilfsprogrammes keinen Wert liegt. Und da mit Beendigung desselben GR keinen einzigen Euro mehr zur Erhaltung seiner Liquidität erhält, hat er somit einen Staatsbankrott und die Rückkehr zur Drachme bereits einkalkulieren müssen.
Aber: Staatsbankrott bedeutet auch, daß dann keine Pensionen, keine Sozialhilfen, keine Beamtengehälter und keine Zuschüsse mehr an KV gezahlt werden können.
Dabei hatte er doch eine Eröhung dieser Leistungen versprochen ?!?

Linksruck in Südeuropa?

Endlich stoppt mal jemand den Privatisierungswahnsinn, bei dem doch nur Gewinne und Gelder privatisiert wurden, und Verluste der Allgemeinheit überlassen wurden. Die werden mir immer Sympathischer.
Ich bin nun sehr gespannt, ob bei den nächsten Wahlen in Spanien und Portugal es auch einen Linksruck geben wird. Das wird den Konservativen, wie Merkel und Junker noch sehr zu schaffen machen..

Na dann geben wir keine Kredite mehr an Griechenland!

Privatisierungen sind auch ein Weg um den zu großen Bereich des Öffentlichen Dienstes in Griechenland zu begrenzen und Schulden abzubauen. Der Frankfurter Flughafen gehört ja auch nicht dem Staat und läuft vermutlich daher so gut. Der Staat soll sich auf die Aufgaben beschränken die unmittelbar in seiner Verantwortung liegen. Und dazu zählen Flugplätze oder Hafenanlagen sicher nicht. Dass man nun Vereinbarungen mit den internationalen Geldgebern bricht um das sogenannte "Ehrgefühl" wieder herzustellen, müsste im Umkehrschluss dazu führen, dass man Griechenland ab sofort die Kreditlinien streicht. Und zwar auch unabgesprochen. Mal sehen wie Griechenland damit umgeht, wenn die Bankschalter gestürmt werden. M.E. so ergeht es jedem der sich zu hoch verschuldet.

@NH278

"Die Zwangsumverteiler haben Niederlagen in Serie erlitten. Das zeigt, dass solche Vorstellungen wohl mit Recht nicht vereinbar sind."

Na ja. Das ist dann ja wohl eher eine Sache der Gesetze. Die kann man ja auch ändern, wenn man denn will.

@ pro Merkel Kommentare, und € Hasser

Sie verdrehen die Argumente, hinterfragen sie sich selbst nicht mehr?
Dieses Verhalten sieht man auch in der Politik 1 zu 1, viele ihrer Beiträge erinnern mich an die üblich verdächtigen, solange es keine eigenen Argumente und eigene REAL Fakten gibt, dreht man sie zurecht oder kopiert irgendwas.
Die Verhältnisse waren nie anders, die Politiker sind es die andere Betrogen haben und deshalb beim Thema Schuldenschnitt etwas zurückrudern sollten und siehe da Schäuble bietet sich an, nur wäre das eine Verschleppung der Schulden auf unschuldige Steuerzahler.
Steuerzahler werden die meisten hier sein, jedoch sind wir die Steuerzahler in jedem Land gleich/ähnlich und haben Bedürfnisse die in der EU gleich sein müssen.
Griechenland ist in der Geopolitik zu wichtig, siehe Ukraine, da riskiert man Menschenleben und noch mehr Steuergeld.
Die nächste Krise steht schon in den Startlöchern, sollte die Glaskugel recht behalten, was Saudi Arabien blüht. Dorthin werden nun keine Waffen mehr verkauft.

12:43 von Esperanteu

Mal sehen, wie lange es dauert, bis ich vor den Gerichten lande.
Man meldet eine Privatinsolvenz an.Alles was dann über den lebensnotwendigen Bedarf geht, muss an die Gläubiger anteilmässig abgedrückt werden. Nach sechs Jahren ,gehe zu Start.
Das sollte man den Griechen auch zugestehen. Wer Geld zu horrenden Zinsen an klamme Gläubiger verleiht,muss auch eben mit total Verlust rechnen. Dieses Risiko
wurde eben nicht von den Gläubigern(dt, fr. Banken)getragen,sondern dem europäischen Steuerzahlern auferlegt.
So nach dem Motto: Gewinne privatisieren, Verluste sozialsieren.
So dumm ist der Normalo eben nicht mehr, das er nicht begreift, was da vor sich geht. So in etwa scheint sich unsere Bundeskanzlerin marktkomforme Demokratie vorzustellen.

@ 13:04 von thrust26

es ist der richtige zeitpunkt für symbole. sie sind zum jetzigen – frühen – zeitpunkt ein klares statement und lassen tiefgehende veränderungen erwarten.
hunderte millionen europäer setzen hoffnung in herrn tsipras.

@IchEinfachNurIch – Frau Alternativlos …

"Vorsichtige Privatisierung ist doch gut. Nur auf das staatliche System zusetzen wie damals wird den Griechen wohl eher schaden als helfen. Das ist ein Rückschritt und verbrennt noch mehr Geld"

Mit "vorsichtiger Privatisierung" haben wir bereits Bekanntschaft machen dürfen: Bahn, Post, Energiewesen, Cross Border Leasing. Wenn Sie daran Positives sehen und rechnerisch was für Sie rüberkommt, lassen Sie mich das wissen. Noch besser, überweisen Sie mir einen Teil Ihres "Gewinns". Die "Vorteile", die solches Vorgehen bringt, kann man ruhig mit Desaster benennen. DB, Telekom, die Energieriesen, die Verscherbelung der Wasserrechte an Investoren – eine einzige Abzockermaschinerie, die außerdem hinten und vorne nicht funktioniert (für den Kunden).

Tsipras handelt genau richtig. Wenn die Troika weitere Finanzhilfen stoppt, gibt es noch andere Wege, den Staatsbankrott abzuwenden. China, Rußland reichen hierzu als Stichwärter. Über das Gesicht der Frau Alternativlos freue ich mich jetzt schon

Beeindruckend!

Es ist wirklich beeindruckend. Die neue griechische Regierung hat schon wenige Tage nach der Amtseinführung einige der Wahlversprechen umgesetzt!
.
Bei uns wird vor der Wahl auch allerlei versprochen, danach dann 3 Jahre genau das Gegenteil gemacht und das letzte Jahr werden dann wieder neue Versprechen gemacht um dann die nächste Dekade am Volkswillen vorbei zu regieren.
.
Vorallem sollte man die Gasfunde (bereits vor dem Privatisierungswahn) vor der griechischen Küste erwähnen mit denen Griechenland in wenigen Jahren-Jahrzehnten nicht nur Schulden abbezahlen, sondern auch Gewinn machen kann, davon sollten alle Griechen etwas ab haben und nichtnur ein raffgieriger US-Hedgefondmanager.

@Akkardin

"stoppt mal jemand den Privatisierungswahnsinn, bei dem doch nur Gewinne und Gelder privatisiert wurden, und Verluste der Allgemeinheit überlassen wurden."

Das ist ja durchaus nicht in jedem Fall so. Man sollte sich schon im Einzelfall anschauen, wo es sinnvoll ist, zu privatisieren und wo es sinnvoller ist, einen Betrieb in Staatshand zu behalten. Darüber hinaus gibt es ja auch noch die Möglichkeit einer Teilprivatisierung, bei der der Staat etwa die Sperrminorität behält.

Nicht jede Privatisierung ist sinnvoll, aber es ist auch nicht sinnvoll, wenn zu viele Bereiche des Wirtschaftslebens in Staatshand sind.

Privatisierung staatlicher Betriebe in GR ist nötig,

da es sich mitnichten um eine Maßnahme der Abgabe von Tafelsilber etc. handelt, sondern man muss sich den Unterhalt von z.B. Häfen auch leisten können. Denn dann benötigt man Beamte, Angestellte inklusive Renten- und Pensionsansprüche und eines öffentlichen Tarifs, die Infrastruktur will erhalten sein usw. usf. Auch geht es nicht um die einmalige Gelderlangung durch Verkauf, dies ist vielmehr ein netter Nebeneffekt, es geht um Kostenreduzierung für das Staatssäckel. GR steht da wo es ist u.a. genau wegen dieser von Staatsseite getragenen Kosten. Welches Signal sendet Athen jetzt: Erlasst uns Schulden, gebt uns neues Geld, wir machen allerdings weiter wie bisher (vor den Reformen). Bei aller Liebe, DAS kann es nicht sein...

@schaunwamal

"Was hat die privatisierung der Telekom gebracht ausser das tausende Anleger ihr Geld verloren haben."

So niedrige Telefongebühren, wie es sie noch nie gab.

Und: Die Leute hätten ja die Aktie nicht kaufen brauchen. Wenn ich von einem Geschäft und den Risiken keine Ahnung habe, sollte ich eben die Finger davon lassen.

@12:53 von gierde zerstört

"change has come!
aufwachen, liebe gewohnheitswähler!
.
stoppt ttip, tisa, ceta, euro, austerität, privatisierungen. liebe bürger, erobert euch europa zurück! es ist EUER europa!!!"

Keine Geduld er hat....würde Meister Yoda sagen

Die von ihnen erwähnten "Instanzen" nutzen einer gewissen Oberschicht, die zudem die Medienwelt für sich zu nutzen wissen.
Kampflos werden die ihre Pfründe nicht abgeben.

Dem gegenüber steht eine wachsende Zahl von Normalbürgern die (zunehmend informiert) einen Gegenkurs fordern.

Bin kein Gesellschaftsforscher...aber der Tipping-Point (an dem es dann auch mal effektvoll "losgeht") ist -meiner Meinung nach- noch weit entfernt.
Sowas sollte auch langsam wachsen, damit es auf gesundem Fundament steht.

Das Problem

ist nicht was die Griechen jetzt Alles zurückfahren,abgesehen das so ein Ausverkauf an Fremde auf Dauer nie gut ist für das eigene Land.

Das Problem ist,die EU und besonders Deutschland wird gezwungen endlich mal darüber nach zu denken was Politische Gleichschaltung in der Art der DDR so ist.

Es kann nicht sein das etwas ausgesprochen wird von einem,und 28 müssen mit ins Wasser springen.
Obwohl Sie wissen das es Ihnen schadet weil Sie nicht schwimmen können.

Als Beispiel,Polen,Deutschland und die Balten möchten jemand was gutes tun und den Handel einstellen.
In Ordnung, sollen Sie machen,die Anderen wollen das nicht zum Beispiel.
Na dann beteiligen Sie sich eben nicht daran.
Wo ist das Problem ???,Demokratie sagt doch nicht das Alle einer Meinung sein müssen.

Gruß

Ich gebe Ihnen insoweit vollkommen recht, daß die griechische Misere vor allem auf die Fehler der Eliten zurückzuführen sind. Die Einschränkung "vor allem" deswegen, weil die ganzen Regierungseliten wegen der immer wieder gemachten ebenso schönen wie unbezahlbaren Versprechungen ja letztendlich vom Wähler in die Ämter gebracht wurden, der sich damit einer gewissen Mitverantwortung nicht entziehen kann.
Aber auch wenn der "normale" Grieche an der derzeitigen Lage unschuldig ist, rechtfertigt dies noch lange nicht, daß die übrigen europäischen Steuerzahler, die für die Misere ja noch viel weniger können, nicht nur als "Zahlemann & Söhne" in die Pflicht genommen werden, sondern zum Dank dafür sogar noch wüst beschimpft werden.
Es kann einfach nicht sein, daß den Helfenden zu allem Überfluss auch noch vom Hilfsbedürftigen einseitig diktiert wird, WIE er zu helfen hat.

>>>
Und schon wieder eine Kommentarflut der chronisch unzufriedenen Globalkritisierer unseres Landes.
Tenor: Hier machen unsere Politiker alles doof. Drüben (z.B. Russland, Griechenland) alles super.
<<<

Sie sprechen mir aus tiefster Seele. Vielen Dank :-)

Hm

also wohin eine Staatswirtschaft führt sehen wir doch in unserem eigenen Land. Die "neuen" Länder haben sich bis heute nicht von dem Zusammenbruch der maroden Wirtschaft erholt.

Hätten wir heute die Wahl unter sovielen Stromanbietern, wenn dieser Sektor immer noch staatlich wäre? Würde es der Lufthansa genau so schlecht gehen wie der Alitalia?

Nun, ich denke der Staat kann nie der bessere Ökonom sein.

GR hat sich selbst dahin gebracht wo es heute ist. Auch der "kleine Mann" in GR hat das korrupte System unterstützt. Steuern zahlen? Wieso denn...

Ich finde es unerträglich, wie jemand der nur noch vom fremden Geld leben kann, die Geldgeber brüskiert und ihnen sagt, ihr seit schuld, dass es mir schlecht geht.

Man kann nur hoffen, dass Mutti erkennt, dass der Austritt von GR aus dem Euro alternativlos ist.....

Wie geht's weiter?

Das Lustige ist, wenn es in die Hose geht und die neue Regierung mal die Realität in Zahlen sieht und mit Realpolitik konfrontiert wird, wird es ganz anders ablaufen wie so manche hier sich erhoffen.

Herr Hollande war ja auch der Heilsbringer der politisch Linken in Europa. Was ist draus geworden?

Genau so wird es in Griechenland den Bach runter gehen. Aber dann ist es wieder die EU und Amerika schuld und nicht die neue Regierung ^^

Denkt in einem Jahr an meine Worte ^^

GR machts vor

Griechenland macht es vor und die anderen Südländer wie Spanien, Italien, Portugal, Serbien usw. werden selbstverständlich folgen.

Die neue griechische Regierung...

... Stoppt jetzt die juristisch abgesicherte und sorgfältig vorbereitete Ausraubung von ihrem Land, und das ist gut so. Sie hat schon sehr viel richtig gemacht, und das in 3 (wortwörtlich: drei) Tagen.

um 13:25 von gradraus

***Wenn die Troika weitere Finanzhilfen stoppt, gibt es noch andere Wege, den Staatsbankrott abzuwenden. China, Rußland reichen hierzu als Stichwärter.***

China hat Geld, Russland kämpft erst einmal mit dem eigenen Staatsbankrott.

Aber Griechenland wäre sicher eine Bereicherung für Putins Zollunion. Würde ausgesprochen gut passen - politisch wie wirtschaftlich. Nur ob das Volk DAS wirklich will? Da habe ich meine Zweifel.

Verschuldungswahnsinn

Es hilft nicht so zu tun als wären die Schulden in allen EU-ländern nicht jeweils hausgemacht.
Das Geld ist da und schliesslich wird etwas für die Zukunft gemacht, war der Slogan der Verschuldungskünstler*.
Als nächste wurde in den Ländern unterschiedlich gut gespart. In D überwiegend beim Bürger. Schulen und Straßen und Brücken verfielen.
"Instandhaltungsrücklagen umgewidmet" das und das Geld für Besoldungsverbesserung "war trotzdem da". Mehr als für Rentenerhöhung der unschuldigen Wähler.
Griechenland hat gewählt, "es kann nicht mehr gespart werden". Bedeutet das automatisch mehr Weihnachtsgeld drucken?

es kann doch nicht wahr sein !

wenn griechenland nicht hören will, soll es den euro sofort verlassen. schliesslich hat man sich den mit falschen zahlen erschwindelt. wer griechenland damals in den euro lies, sollte dafür haften. wer sonst soll die 200 milliarden euro nun zurückzahlen, wenn dort die mäuse auf dem tisch tanzen ..........oder soll gar der deutsche zahlmichl die zeche bezahlen?
so kann es nicht weitergehen........

um 13:34 von wenigfahrer

***Demokratie sagt doch nicht das Alle einer Meinung sein müssen.***

Demokratie sagt aber, dass die Mehrheit bestimmt, wo es langgeht und nicht jeder einzelne für sich. Das wäre dann Anarchie.

Auf dem Mehrheitsprinzip basiert natürlich auch die EU.

Am 28. Januar 2015 um 12:43 von Esperanteu

Ich gebe Ihnen recht dass Griechenland 2000 nicht reif war für den Beitritt zur Eurozone. Er war jedoch nur möglich mit Zustimmung der anderen Länder. Verantwortlich für die Folgen ist also nicht Griechenland alleine. Ich sehe auch nicht nur griechische Politiker in der Verantwortung. Vielmehr trifft alle Geldgeber jederzeit die Verantwortung die Bonität des Schuldners zu prüfen. Sollte man nicht die involvierten Banken, allen voran Goldmann-Sachs, deren Beratungsleistungen massgeblich zur Aufnahme Griechenlands geführt haben, auf Schadenersatz verklagen? Da wäre wenigstens was zu holen.
Die EU hat Griechenland nicht geholfen sondern den europäischen Banken. Ich sage immer: Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr. Man darf auch zu Freunden mal hart sein, wenn diese falsch liegen, aber jetzt ist es dafür zu spät und vielleicht wäre es besser jetzt selbst etwas Demut aufzubringen.

@12:51 von Selbstaufklärer

Das nur Privatisierungen funktionieren sollen,ist von jeher widerlegt!

Kommt immer drauf an welche.

Zuviel Staatsbetrieb verhindert auch, dass Bürger sich entwickeln können. Staatliche Betriebe sollten sich auf Grundversorgung konzentrieren, nicht weil der Staat das besser kann, sondern weil er nicht darauf achtet, ob es sich auch lohnt.

Was Privatisierungen in Griechenland anbelangt, ist die Frage wohl nicht so sehr, ob verkauft wird, sondern an wen und zu welchen Konditionen (Stichwort: Vetternwirtschaft).

13:25 von 19ikarus43 und anderen

Ich habe nichts dagegen, die Kreditlinien zeitlich zu strecken. Aber präpotent daherzulabern, einen Schuldenschnitt zu verlangen und seinen Partnern in den Rücken zu fallen in Sachen gemeinsamer Außenpolitik, ist Populismus in Reinkultur. Kollege Tsipras sollte sich mehr mit dem Regieren beschäftigen, der Wahlkampf ist vorbei.
Und noch eines: Wenn die "armen" Wähler, der griechische Durchschnittsbürger, die Zustände vor Jahren schon so klar gesehen hätten wie nach dieser Wahl, hätten Sie vor Jahren diese Zustände nicht durch ihr damaliges Wahlverhalten sanktionieren und davon profitieren sollen. Jeder hat die Regierung, die er verdient. NEIN! Jeder hat die Regierung, die er wählt. Das sollte eine der ältesten Demokratien der Welt und deren Bevölkerung doch wohl endlich kapiert haben.

euro

griechenland hätte und hat den euro nicht verdient.
es hat sich den euro klar erschwindelt, mit falschen zahlen........
die eu war so dumm und ist auf diesen schwindel hereingefallen.
wer zahlt nun die exotische schuldenzeche ?

Schluß mit der erzwungenen Privatisierung

Eine gute Entscheidung, die aufgezwungenen Privatisierungen nicht weiter zu akzeptieren. Mittlerweile ist ja bekannt, dass bei den Privatisierungen von öffentlicher Grundversorgung in den vergangen Jahrzehnten nichts Gutes (keine geringeren Preise) und viel Schlechtes (ausbleibende Investitionen in die Infrastruktur) bei rumgekommen ist.

Privatisierungen

Auf der ganzen Welt hat man gesehen, dass Privatisierungen nicht nur Geld in die Staatskasse bringen, sondern zu besseren, effizienteren und innovativeren Dienstleistungen führen. Ausserdem reduzieren Privatisierungen das Potential für Korruption und Vetternwirtschaft.

Mir scheint viele Leser hier glauben immer noch an staaliche Planwirtschaft.

13:26 von Lügenbürger

Privatisierung staatlicher Betriebe in GR ist nötig.
Sie sprechen es an. Die Bezahlung der in diesem Staats Betrieb dann Tätigen.
Mein Vorschlag: Diese dann im ÖD Tätigen,sollten genau so bezahlt werden, wie die in der Privatwirtschaft. Von Ausnahmen abgesehen bezahlt der ÖD im allgemeinen wesentlich besser, wie für gleichartige Arbeiten in der Privatwirtschaft.Aktuell: Reimachefrau ledig, bei der Bundespolizei:
2000 Netto plus Zulagen.Marktaufseher in HL
2300 brutto.Allenfalls ein 480€ Job. 11 Meter Radweg ausbessern,3,5 Tage mit 3 Mann vom städtischen Bauhof.
Die Unterschiede zwischen verbeamteten und angestellten Lehrern.Insbesonders die Altersversorgung die da im ÖD wesentlich besser ist.
Heilige Kühe,auch in Griechenland müssen geschlachtet werden. Divede et Impera sollte der Vergangenheit angehören.

Ziemlich heiß die Luft

EU war sowieso zu weit gegangen. Merkel meinte am Anfang Griechenland solle ihre Inseln verkaufen.

Die EU kann eigentlich absolut nichts machen. Sonst drohen die Griechen wieder mit Grexit. Das machen alle Länder mittlerweile und EU hat keine Macht mehr sich in die Souveränität der einzelnen Staaten einzumischen.

Selbst damit haben die Eurokraten ihre Funktion verloren. Es ist nur noch ein Konstrukt, daß uns unnötige Bürokratie kostet.

Privatisierungswahn

Wo hat denn in Deutschland der Privatisierungswahn geführt? Die Bahn ist marode, unpünktlich zu teuer. Die Post verrent sich in Auslandsgeschäften. Wasserwerke werden verkauft damit private Unternehmen ganz die Macht im Staate übernehmen können. Privatisierung des Tafelsilbers hat in D zur Verschlechterung der staatlichen Leistungen geführt und gibt elementare Aufgaben des Staates (öffentlicher Verkehr, Energie, Wasser, Gesundheit) in private Hände. Folge: ein Skandal jagt den nächsten und wir werden immer abhängiger. Wir sind schon Abhängig von den Reichen und Mächtigen (Monsanto, Nestle, EOn, EnBW, RWE) und allen Privaten Konzernen. Unsere Regierenden sind Handlanger der privaten Konzerne. In Griechenland will das einer stoppen und wir hauen drauf. Nur weiter so, dann geben wir unsere letzten Freiheiten auch noch auf...

Das wird nix ...

Der griechische Staat als erfolgreicher Unternehmenslenker? In der Vergangenheit hat der griechische Staatsapparat eindrucksvoll bewiesen, dass er das gerade nicht kann. Natürlich sind Schlüsselfaktoren wie Infrastruktur, Energie, Transport und Gesundheit wichtige Aufgaben eines Staates. Allerdings muss er sich um vernünftige Rahmenbedingungen kümmern und nicht unbedingt eine Straße selbst bauen oder besitzen. Es muss nicht immer alles schlechter werden, nur weil der Staat es nicht mehr besitzt. In der Vergangenheit waren die griechischen Staatsbetriebe vermehrt ein Minusgeschäft - von dem es sich zu trennen lohnt. Oder aber man schafft es wieder gewinnbringend zu arbeiten - dann wird aber die Effizienz steigen müssen, was sicher zulasten von Arbeitsplätzen gehen wird. Ein "Wir machen weiter wie früher" wird die Griechen in den Ruin und aus dem Euro treiben.
Zudem bin ich mir sicher, dass die Koalition aus Linken und Rechtspopulisten nicht lange halten wird. Fazit: Das wird so nix...

@seehecht

"griechenland hätte und hat den euro nicht verdient.
es hat sich den euro klar erschwindelt, mit falschen zahlen........
die eu war so dumm und ist auf diesen schwindel hereingefallen.
wer zahlt nun die exotische schuldenzeche ?"

Wenn man einen Vertrag unterzeichnet, ist nur der Jenige dumm, der ihn vorher nicht durchliest und blind unterschreibt.
Sonst Keiner. Verträge macht man gegenseitig und nicht einseitig.

EU wußte ganz genau auf was sie sich da einlassen und wenn sie es tatsächlich nicht wußten dann sind sie auch wirklich nur selber Schuld.

Kann es sein, dass die

Kann es sein, dass die Griechen eine Art verzerrte Wahrnehmung haben? Vor zwei Jahren gab es eine PEW Erhebung in der gefragt wurde welche Nation in Europa am härtesten/produktivsten Arbeitet. Deutschland wurde in allen Ländern mit Abstand am meisten genannt. Nur die Griechen waren der Meinung, dass sie die produktivsten Arbeiter Europas sind. Jetzt verwechselt sie Kredithilfen, also Hilfen die ihnen gegeben wurden um die von ihnen eingegangenen Verpflichtungen zu erfüllen, mit Spar-Diktaten und sieht sich unterjocht. Ein Syriza-Parteigänger forderte unlängst, dass die Europäer für Griechenland eine Art Lizenzgebühr für die Erfindung der Demokratie zahlen müssten. Ziemlich realitätsfern.

@Globegucker...und morgen der Weltenuntergang...

1. Wie Sie vielleicht mitbekommen haben ist die Schuldenquote in D wieder gesunken realtiv zum Bruttosozialprodukt. Neuverschuldung im Bund quasi weggefallen.

Sollten die Niedrigzinsen weiter anhalten als wesentlicher Grund hierfür, stehen die Chancen gut, dass die Schuldenquote bald wieder 6X% beträgt.

Man sollte auch nicht vergessen, dass der massive Anstieg der Schulden nach 1990 der deutschen Einheit geschuldet ist. Billionen sind in den Osten gepumpt worden....das hat viel Kraft und Geld gekostet.

2. China steht doch nicht besser da. Es gibt eine enorme Immobilienblase und das Wachstum ist heuer so tief wie lange nicht, die Umweltzerstörung ist aktuell noch auf einem sehr unguten Niveau.

um 13:25 von gradraus

***Wenn die Troika weitere Finanzhilfen stoppt, gibt es noch andere Wege, den Staatsbankrott abzuwenden. China, Rußland reichen hierzu als Stichwärter.***

China und Russland werden das Geld natürlich gerne geben, ohne jegliche Bedingungen, weil diese beiden Staaten ja für ihre Menschenfreundlichkeit und ihr Samaritertum bekannt sind.

Klar kann man Geld auch irgendwo von dort bekommen, aber sich in eine Abhängigkeit von diesen Staaten begeben statt von der EU? Haben die Wähler DAFÜR gestimmt? Viel Spaß kann ich da nur sagen.

Griechenland hat eine Lilie verdient

Griechenland Wiege der Demokratie,
ein Beispiel für ein friedliches, gemeinsames Europa ohne Hass auf andere Menschen.
Handel bedeutet Frieden, Hass bringt Kriege. Alle europäischen Länder sollten sich vertragen und für friedliche Völkerverständigung einsetzen, Russland gehört zu Europa, da kann es nicht sein wenn Krieg als Mittel zur Durchsetzung von Meinungsunterschieden gilt. Krieg ist immer ein Versagen der Politiker.
Keine Unterstützung mehr für dieses völkerrechtswiedrige Menschenverachtende Treiben in Kiew, zwingt sie zu Frieden, alles läßt sich nur klären wenn man miteinander redet.

@ 14:19 von urmelausdemeis

"Wo hat denn in Deutschland der Privatisierungswahn geführt? Die Bahn ist marode, unpünktlich zu teuer. ""
----------------------------------------

Nur mal so für alle die hier die Deutsche Bahn als missglücktes Beispiel einer Privatisierung nennen....

Eigentümer der Deutschen Bahn ist die Bundesrepublik Deutschlan. Also nix mit privatisiert, sie ist immer noch ein hunderprozentiges Staatsunternehmen, welches lediglich privatrechtlich organisiert ist.

Vielleicht wäre die Bahn, wenn sie denn privat wäre, modern, pünktlich und preiswert....

um 14:23 von Orfee

***Wenn man einen Vertrag unterzeichnet, ist nur der Jenige dumm, der ihn vorher nicht durchliest und blind unterschreibt.***

Es geht um BETRUG!
Oder fänden Sie es schön, wenn Ihnen der Richter sagt: "Ja, das Auto, das sie gekauft haben, hatte nicht 10.000 km, wie im Vertrag geschrieben, sondern 100.000 km runter - der Tacho war zurückgedreht. Aber Sie haben den Vertrag wohl blind unterschrieben. Selber dumm!"

Ein etwas seltsames Rechtsverständnis.

13:55 von seehecht

Und wer hat diesen Schwindel aus Eigennutz
tatkräftig unterstützt?
Recherchieren Sie mal, wer da alles zu Goldmann/ Sachs zu gehört.
Man könnte auch sagen, Goldman/Sachs hat diesen Schwindel sozusagen als Hehler tatkräftig unterstützt.

14:19 von urmelausdemeis

Zitat"Wo hat denn in Deutschland der Privatisierungswahn geführt?"--
Nun er hat dazu geführt, dass es der Bundesrepublik Deutschland gemessen an anderen europäischen Staaten relativ gut geht. Telekom, Post und Bahn schicken sich an schwarze Zahlen zu schreiben, was sie als Staatskonzerne nie taten. Das Straßen- und Wegenetz hingegen befindet sich immer noch in Staatsbesitz und wie sieht es da aus? Marode! Sicher sollten Dinge wie beispielsweise das Gewaltmonopol beim Staat verbleiben aber was will ein Staat mit Flug- und Seehäfen oder Olivenhainen, die dann von treuen aber aus Gründen der Absicherung doch eher "ruhig" arbeitenden Staatsdienern beackert werden. Staaten, die ihre Volkswirtschaften als "volkseigen" bewirtschafteten haben bewiesen, dass dies utopisch ist, denn es gibt sie nicht mehr...

@urmelausdemeis

"Wo hat denn in Deutschland der Privatisierungswahn geführt? Die Bahn ist marode, unpünktlich zu teuer. "

Die Bahn in Deutschland ist zu 100% in Staatsbesitz. Was schreiben Sie da?

@Rappelsahne 12:41

Ich stimme mit Ihnen vollkommen überein bis auf eins. Das deutsche Geld ist sowieso verloren. Das sollte man akzeptieren und nicht noch "gutes" Geld "schlechtem" hinterherwefen, in der Hoffnung es doch noch zurückzubekommen. Das "Kind" Griechenland ist bereits nicht nur "in den Brunnen gefallen" sondern auch "ertrunken". "Wiederbelebungsmassnahmen" zwecklos. Lasst die Leiche in Ruh und denkt an die Lebenden.

@14:09 von Nils2010

Ohoh, da würden mich mal Belege interessieren. Aber ein kleines Gedankenspiel: privatisieren wir die Polizei. Fragen Sie doch mal bei Academi nach, da ist sicher interesse an einem Kauf. Dann wird die Polizeiarbeit auch endlich effizienter, weil gebündelt da ermittelt wird, wo auch gezahlt wird. Wir müssen diesen Blödsinn nicht mehr mit Steuergeldern bezahlen und endlich hätte die Vetternwirtschaft dort ein Ende....
.
Der Zusammenhang zwischen Staatsdiensten und Planwirtschaft würde mich übrigens an dieser Stelle auch brennend interessieren.

@Abbuzze

"dass bei den Privatisierungen von öffentlicher Grundversorgung in den vergangen Jahrzehnten nichts Gutes (keine geringeren Preise) ...bei rumgekommen ist."

Wir zahlen heute nur noch einen Bruchteil dessen für Telefonate, was wir vor der Privatisierung der Telefonsparte der Deutschen Post bezahlt haben. Ihre Aussage entbehrt der Wahrheit.

Interessant

Sicher ist ein gut laufendes Unternehmen eine bessere Zukunftsinvestition als ein einmaliger Verkauf. Ein Unternehmen würde auch nie einen solchen Betrieb übernehmen, wenn es nicht die Hoffnung gäbe schwarze Zahlen zu schreiben. Also, toitoitoi-.

13:53 von grollo – Sie gestatten, daß ich lache

"Russland kämpft erst einmal mit dem eigenen Staatsbankrott."

Sie gestatten, daß ich lache. Haben Sie eine Begründung für diese Behauptung? Wenn Sie andererseits bedenken würden, was passiert, wenn China seine US-$-Reserven und -Staatsanleihen etc. abstößt, kommen wir der Realität ein gutes Stück näher.

"…Griechenland wäre sicher eine Bereicherung für Putins Zollunion. Würde ausgesprochen gut passen - politisch wie wirtschaftlich. Nur ob das Volk DAS wirklich will? Da habe ich meine Zweifel."

Hier wiederum gestatten Sie mir bitte, an Ihren Zweifeln zu zweifeln. Dabei geht es nicht darum, der Bevölkerung en passant eine politisch-wirtschaftliche Zwangsjacke zu verpassen. Im Gegenteil befindet sie sich bereits in einer. IWF, EU, Goldman Sachs haben dem Land ein Würgeeisen angesetzt. Sie können ruhigen Gewissens davon ausgehen, daß diese Option nicht der Methode Teufel – Beelzebub entspricht. Den griechischen Menschen wünsche ich jedenfalls alles Gute. Sie sind auf einem guten Weg.

Bravo, Griechenland!

Das Verscherbeln von Tafelsilber ist eine katastrophale Forderung von EU und IWF, bei der unter dem Deckmantel der "Sanierung der Staatsfinanzen" letztlich nur ein Ausverkauf von Volkseigentum zu Schleuderpreisen an die großen multinationalen Konzerne erfolgt.
Alle derartigen "Privatisierungen" haben am Ende immer nur zu einem Ergebnis geführt: Die Käufer bereichern sich auf Kosten der Allgemeinheit. Die meisten der Oligarchen in russland und der ukraine sind auf diese Weise über Nacht reich geworden - inkl. dem ach so sauberen Herrn Chodorkowski. Auch bei der unsäglichen treuhand wurden Ländereien und Betriebe zum Schleuderpreis verhökert.
Gut, daß Tsipras damit sofort Schluß macht!
Banken, Hedgefonds und Großkonzerne haben sich schon genug bereichert auf Kosten der Griechen und der europäischen Steuerzahler.

Kompletter Unfug!

ZITAT: "Die EU kann eigentlich absolut nichts machen. Sonst drohen die Griechen wieder mit Grexit. Das machen alle Länder mittlerweile und EU hat keine Macht mehr sich in die Souveränität der einzelnen Staaten einzumischen. " TATIZ

"in die Souveränität einmischen"? Geht es noch?

Wer Milliardenhilfen haben will, muss wenigstens dafür sorgen, dass diese Milliarden nicht einfach verbrannt werden. Und genau das sind die Forderungen der EU.

Wir sollten nun auch

in Deutschland das richtige wählen!
MfG

Achtung, Gefahr aus dem Süden in Verzug!

Da haben wir eine GroKo, wo die einen vor der Wahl gesagt haben: "Mit uns 0% Mehrwertsteuererhöhung!" und die anderen: "Wir wollen 2% mehr Mehrwertsteuer!". Und dann haben sich beide in der Mitte getroffen: 3% Erhöhung. Da hat niemand gemurrt. Wir haben uns daran gewöhnt, dass die so wie so nicht einhalten, was sie sagen, und unsere Demokratie ist eingeschlafen, wo´s uns doch sooooooo gut geht.
.
Und nun diese Sauerei in Griechenland: der verspricht etwas und hält es auch noch stante pede ein! Oh Gott, oh Gott! Wenn das Schule macht und unsere Bürger wieder aufwachen, kann das unsere GroKo-Truppe ganz schön in die Bredouille bringen! Wo sie gerade TTIP und andere tolle Geschenke für das Großkapital vorbereiten! Da haben sie´s denen unter der Hand schon abgenickt und können´s dann nicht abliefern! Da sind die aber ratzpatz weg vom Fenster! Das übersteht nicht mal eine Frau Merkel!

Bravo!

Der Mann wird zum Alptraum einer gewissen Angela Merkel und ihrer marktkonformen, alternativlosen Entourage.

Bravo, das nenne ich Mut.

Fortes fortuna adiuvat - möge das Glück mit den Tapferen sein!

@Esperantu

Mit solchen hohlen Phrasen und dieser typisch deutschen Schulmeister-Mentalitat machen sich die Deutschen immer beliebter im Rest der Welt. Wenn man einen Kredit nimmt, muss man also dem Kreditgeber die Stiefel lecken und darf keine eigene Meinung mehr haben?
Bemerkenswert, was man hier zu lesen bekommt.

Richtig so....Versorgung und

Richtig so....Versorgung und Infrastruktur gehören in staatliche Hand.
Das muss auch bei uns wieder so eingerichtet werden wenn Private unternehmen nicht dir günstigst mögliche Versorgung sicherstellen können..
Notfalls mit Enteignungen.

13:09 von GesunderMensche...

"...Wenn dem so ist, dann frage ich mich, warum Deutschland eine der wohlhabensten, stabilsten Demokratien ist, in der eigentlich beinahe jeder zehnfach abgesichert ist ..."

Zehnfach abgesichert - dann fragen Sie mal einen Hartzer, einen Aufstocker oder einen Niedrigrentner, was mit der Absicherung ist. Achja, und jeder dieser armen Menschen hat Bundesschulden von ca. 25000 Euro. Sie übrigens auch...

Es gibt noch einen ganz anderen Aspekt

Griechenland hat zwar keine flüssigen Mittel, aber Gasvorkommen und strategische Bedeutung für die Energiewirtschaft Europas.
1) die Trans-Adria-Pipeline, die Gas von Aserbaidschan nach Europa leiten soll, führt durch Griechenland und kann dort für Gewinne sorgen.
2) der Bau der Südlink-Pipeline, welche russisches Gas via Griechenland nach Europa liefern kann, wurde zwar kürzlich von Putin auf Eis gelegt, aber nicht begraben. Tsipras nähert sich bereits den Russen
3) diese Pipelines könnte auch griechisches Gas nach Mitteleuropa transportieren
4) Griechenland ist geogr. prädestiniert, in großem Stil Solarenergie zu erzeugen, die mit dem bei der EU entwickelten Power-to-gas-Technologie über Pipelines nach Mitteleuropa transportiert werden kann
Vermutlich besitzt Griechenland noch viele weitere Perlen, mit deren Hilfe es sich sanieren und Schulden zurückzahlen kann.
Es muss nur mit EU-Hilfe davon abgehalten werden, diese goldenen Perlen an Großkonzerne oder Oligarchen zu versilbern.

14:34 von Hugomauser

"...'Wo hat denn in Deutschland der Privatisierungswahn geführt? Die Bahn ist marode, unpünktlich zu teuer.'
Die Bahn in Deutschland ist zu 100% in Staatsbesitz. Was schreiben Sie da? ..."

Mal gerade noch so. Der Eigentümer BRD verhält sich aber augenblicklich schon wie ein an Gewinnmaximierung orientierter Hedgefond, nur um die Bahn auch wirklich privatisieren zu können. Da muss zugunsten des Profits alles auf der Strecke bleiben, was vielleicht sozial und zum Nutzen der Allgemeinheit ist. Das wissen Sie auch...

um 14:50 von kleinermuck2012

***Wir sollten nun auch
in Deutschland das richtige wählen!***

Wir sollten erst einmal ein Jährchen oder zwei nach Griechenland schauen. Dann werden wir wissen, DASS wir das richtige gewählt haben.

Belege

Telekommunikation, Häfen, Flughäfen, etc.
Keiner redet von der Polizei.

um 14:54 von Royal Palm Estate

***Wenn man einen Kredit nimmt, muss man also dem Kreditgeber die Stiefel lecken und darf keine eigene Meinung mehr haben?***

In erster Linie muss man den Kredit zurückzahlen. Seine Meinung darf man schon haben, aber man muss auch damit rechnen, dass der Kreditgeber auch seine eigene Meinung hat.

@ um 14:55 von Izmi

***Zehnfach abgesichert - dann fragen Sie mal einen Hartzer, einen Aufstocker oder einen Niedrigrentner, was mit der Absicherung ist.***

Das ist Jammern auf hohem Niveau. Nennen Sie mir 10 Länder, wo die Absicherung besser ist, und ich nenne Ihnen 100, wo sie schlechter ist.

14:54 von Royal Palm Estate

Es geht hier nicht um Beliebtheit Stiefel lecken oder eigene Meinung: Wenn ich einen Kredit nehme, dann darf ich nicht nur die Kohle sehen und sonst nichts, sondern muss mir auch meiner Verantwortung bewusst sein. So läuft es im Geschäftsleben, aber das scheint den Sozialisten immer noch nicht klar zu sein (siehe Helaba etc.). Es geht hier um nichts weniger als Verantwortung ...

... sondern den Banken.

Das, was Sie da sagen, ist polemisch verdreht.
Es stimmt zwar, daß die Hilfsgelder letztendlich an die Banken gegangen sind.
Dies geschah im Rahmen einer Umschuldung: Wären die fälligen Raten für Kredite, die der griechische Staat längst verpulvert hatte, nicht an die Banken gezahlt worden, hätte keine Bank mehr irgendeine Überweisung im Auftrag des griechischen Staates mehr ausgeführt, ausser vielleicht -wie bei Privathaushalten- von Konten auf Guthabenbasis. Dies wäre der griechische Staatsbankrott gewesen mit allen daraus resultierenden Folgen wie keine Zahlung mehr von Sozialhilfen, Pensionen, Gehältern etc..
Diese durch die europäischen Hilfsgelder vorgenommene faktische Umschuldung bedeutet, daß Griechenland zahlungsfähig geblieben ist und es muss trotz des hohen Ausfallrisikos nur sehr niedrige Zinsen von durchschnittlich weniger als 2% zahlen, und das auch erst ab 2022. Und für die Tilgung an sich wurden GR mehrere Jahrzehnte eingeräumt!

Falls sie den

Falls sie den Wohlstandsbericht der EU nicht gesehen haben Izmi:
Die BRD ist bei privaten Vermögen und Einkommen mittlerweile Schlusslicht.
Das sollte zu denken geben und die Mär von "der reichen BRD" langsam mal zum verstummen bringen.

13:21 von Hugomauser

"Na ja. Das ist dann ja wohl eher eine Sache der Gesetze. Die kann man ja auch ändern, wenn man denn will."

Durchaus. Für Verfassungsänderungen liegen die Hürden aber in aller Regel deutlich höher, nicht selten bei Zweidrittelmehrheiten. Davon sind die Umverteiler selbst in Griechenland Meilen entfernt.

14:47 von gradraus

"Wenn Sie andererseits bedenken würden, was passiert, wenn China seine US-$-Reserven und -Staatsanleihen etc. abstößt, kommen wir der Realität ein gutes Stück näher."

Was soll passieren? China würde einen seiner wichtigsten Handelspartner einbüßen und die eigenen Reserven selbst zerstören.

Warum sollten die sich selbst kaputtmachen?

@JWW

"Wer Milliardenhilfen haben will, muss wenigstens dafür sorgen, dass diese Milliarden nicht einfach verbrannt werden. Und genau das sind die Forderungen der EU."

Die Milliarden sind sowieso schon längst verbrannt. Schließlich wurden die auch benutzt um die europäischen Banken zu retten und war keine Hilfe für Griechenland.

Auch wieder selber Schuld.

Im Verteilen...

...sind die Linken Meister.
Sie vergessen nur immer, dass irgendjemand den Kuchen backen muss, den sie mit solcher Inbrunst verteilen. Und die Politik tut das nicht. Das kann nur die Wirtschaft. Und wenn man die vergrault, dann ist eben auch kein Kuchen da zum Verteilen.
Tsipras sollte die Wirtschaft nicht außer Acht lassen in seinen Überlegungen, sonst wird er mit seiner Ideologie genauso grandios scheitern wie alle vergleichbaren Regierungen vor ihm.

@Hugomauser

>Wir zahlen heute nur noch einen Bruchteil dessen für Telefonate, was wir vor der Privatisierung der Telefonsparte der Deutschen Post bezahlt haben. Ihre Aussage entbehrt der Wahrheit.

Schön, dass Sie sich einen Aspekt herauspicken, um die komplette Aussage zu diskreditieren.

Gehen wir mal weg vom Telefon (wo es ja zumindest halbwegs Wettbewerb gibt) und schauen wir mal zum Wasser. Schöne Beispiele hierfür gibt es ja auch in D schon (Braunschweig, Berlin).

Gerade in diesem Bereich ist Privatisierung völliger Humbug. Denn es macht keinen Sinn ein öffentliches Monopol durch ein privates Monopol zu ersetzen (und dann z. B. wie in Berlin auch noch mit satten Garantiegewinnen auf Kosten der Verbraucher zuzuwerfen).

um 15:12 von Calico_Jack_Rackham

***Falls sie den Wohlstandsbericht der EU nicht gesehen haben Izmi:
Die BRD ist bei privaten Vermögen und Einkommen mittlerweile Schlusslicht.***

Die Statistik möchte ich sehen, wo man im Baltikum, Bulgarien, Rumänien etc. mehr Einkommen hat als in Deutschland!
Sie meinen evtl. beim EinkommensZUWACHS. Dann sollten Sie das aber auch so schreiben.

Sehr aufschlussreich

ZITAT: "Wenn man einen Kredit nimmt, muss man also dem Kreditgeber die Stiefel lecken und darf keine eigene Meinung mehr haben?" TATIZ

Wenn die sogenannte "eigene Meinung" darin besteht, den Kreditgeber übel zu verleumden, zu beleidigen, zu diffamieren, dann ist das keine eigene Meinung, sondern kriminell und äußerst dämlich. Denn dieser Kreditgeber wird zum einen die Rückzahlung kompromisslos einfordern, zum anderen diesem Kreditnehmer nie wieder Kredit geben.

Kredit kommt von credere (glauben an..., vertrauen)

Und ein Kreditnehmer muss nicht die Stiefel lecken. Aber er hat gefälligst den Vertrag einzuhalten und nicht Eingehungsbetrug zu begehen!

Endlich macht mal einer Schluß mit dem Unsinn!

Staatliche Unternehmen und somit wichtige wirtschaftliche Infrastruktur den geldgierigen Händen von Konzernen zu überlassen, war überall ein Fehler!
"Die Privatisierung von Staatseigentum gehört zu den Auflagen der internationalen Geldgeber im Gegenzug für die Finanzhilfen an das hoch verschuldete Land. "
Daran merkt man eigentlich, daß niemand den Griechen wirklich helfen wollte!
Auch staatliche Unternehmen können wirtschaftlich geführt werden, sie sind aber nicht gezwungen Gewinne zu erwirtschaften und können somit zur Investitionsattraktivität beitragen, zum Beispiel durch günstige Bahn- oder Strompreise.
Aber daran denkt der deutsche Neoliberalist ja nicht!

15:09 von grollo

"...Das ist Jammern auf hohem Niveau. Nennen Sie mir 10 Länder, wo die Absicherung besser ist, und ich nenne Ihnen 100, wo sie schlechter ist."

Wessen Niveau? Ich schrieb von den Hartzern, Aufstockern und Kleinrentnern. Wenn Sie deren berechtigte Klagen "Jammern auf hohem Niveau" nennen wollen, sei es drum, geschenkt. Aber genau aus diesem Grunde, eben weil sie nicht mehr jammern, sondern etwas ändern wollen, haben besonders die ärmeren Schichten Griechenlands Tsipras gewählt. Und dasselbe wird früher oder später hier genauso kommen. Weil die Tendenz auch bei uns nach unten geht. Ich will ja nicht schon wieder von der Schere usw. anfangen, wir wissen alle, dass es in Zukunft eher nicht besser, sondern schlechter wird. Aber wenn man nicht sehen will, bleibt man blind...

Belege?

Naja, was es an Privatisierungen gab ist kein Beleg für Ihre Behauptung, anschliessend wäre alles besser inkl weniger Korruption und Vetternwirtschaft. Und was Planwirtschaft mit einem Staatsbetrieb zutun hat, haben Sie auch noch nicht erklärt.
.
Wo Privatisierungen sinnvoll sind und wo nicht, da gibt es ja viele Diskussionen. Gerade was die Grundbedürfnisse angeht. Ja von Polizei redet noch keiner, aber es wäre konsequent und zeigt was ein Unsinn es ist, pauschal Privatisierungen über den grünen Klee zu loben.
.
Wenn Griechenland erstmal zb diesen Hafen verkauft hat, wird er kein Geld mehr einbringen. Ausser Steuern, aber selbst bei uns zahlen Konzerne ja teils lächerliche Steuern. Also, in meinen Augen recht kurzfristig gedacht. Da sehe ich eine größere Chance in einem gut laufenden Betrieb .

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Herr Tsipras startet mit Schwung und klaren Ansagen. Auch werden in Griechenland jetzt Fachleute in´s Amt geholt und nicht, wie z.B. auch in Deutschland, einfach nur Personen in Posten verschoben weil sie eben dran sind. Augenscheinlich ein - dringend notwendiger - Generationswechsel der hier stattgefunden hat. Durch das Volk legitimiert. Das gefällt.

Auch das sich Herr Tsipras nicht von windigen Spekulanten und Kapitalgebern treiben lässt, denen wir schon weitgehend die Macht im Staate (Europa?) überlassen haben, gefällt bisher.

Soweit so gut. Bleibt nur abzuwarten ob er dies alles durchhält, ob er bereit ist die richtigen Kompromisse einzugehen und ob seine Qualitäten über die Euphorie der ersten Tage hinausgeht. Zu wünschen wäre es ihm, den Griechen und letztendlich auch uns.

Was unsere Euro Politiker umtreibt und vermutlich mit Sorge erfüllt ist wohl mehr die Frage: Was wenn es funktioniert? Was wenn nicht immer alles Alternativlos ist?

12:27, Koelle_am_Rhing

"Lasst doch Gr aus dem Euro raus und alles ist gut. Aber einfache Lösungen sind natürlich nix..."

Man könnte Geiechenland ja aus dem Euro rauslassen, wenn es denn wollte.

Die wollen aber gar nicht.

Und wenn Sie sich ein wenig mit wirtschaftswissenschaftlichen Publikationen zum Thema beschäftigen, dann werden Sie erkennen, dass ein eventuelles Ausscheiden eines Mitglieds aus dem Euro hochkompliziert und mit unkalkulierbarem Risiko verbunden ist.

Also nix einfache Lösung, wie so oft...

um 15:22 von Abbuzze

***(und dann z. B. wie in Berlin auch noch mit satten Garantiegewinnen auf Kosten der Verbraucher zuzuwerfen).***

Nun, Berlin taugt wohl auch in den wenigsten Fällen als leuchtendes Beispiel. Da haben wir unser eigenes Griechenland.

Droht uns allen vielleicht die Pleite?

Insider, denen die Finanzlage der EU und
den Nationalstaaten nur einigermassen bekannt ist, muss es kalt den Rücken runterlaufen. Warum soll ein Staat, der
in den Bankrott geritten wurde, teile
seines Territoriums versilbern? Sollte
die BRD durch alle diese Nachfolgekosten
in den Abgrund fallen, dann verkaufen
wir doch auch nicht Helgoland oder die
"Freie und Hansestadt Hamburg"! Denn,
der einfache Bürger, der ist doch absolut
unbeteiligt an diesem Chaos. Man kann doch nicht sagen, dass Völker unserer südlichen Nachbarn Vollidioten sind, dass
stimmt doch nicht! Also wer ist an diesem Chaos in der EU erstverantwortlich? Wenn
Griechenland austritt, Drachmen einführt,
strömen, ohne Ende, Millionen Touristen
ins Land und ein Neuanfang für das einfache
Volk beginnt! Oder will die EU etwas auch
Griechenland bestrafen mit Sanktionen?

um 15:32 von Izmi

***Ich schrieb von den Hartzern, Aufstockern und Kleinrentnern.***

Ich auch.
Wo haben Arbeitslose oder Rentner, die staatliche Hilfe benötigen, mehr als bei uns? Findet man sicher in der Schweiz und in Skandinavien zum Beispiel, aber da muss man schon suchen.
Wenn ich mit einem Wurfpfeil blind auf eine Landkarte werfe, liegen meine Chancen wohl bei ca. 99 %, dass ich ein Land treffe, wo diese Leute schlechter leben.

Politik ist die Kunst des Machbaren. Das vergessen die Linken leider allzu gerne.

Tsipras hat völlig recht!

So einen Hafen wie Piräus kann man auch verpachten. Man verkauft kein Tafelsilber. In Deutschland wurde viel privatisiert bis zu den Wasserrechten in Großstädten, die dann wieder überteuert zurückgekauft werden mußten. Und wenn das Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TISA je einmal ratifiziert werden sollte, wäre ein Rückkauf schon gar nicht mehr möglich gewesen.
Deshalb ist Griechenland absolut gut beraten, nicht alles zu verkaufen sondern so viel wie möglich zu verpachten.

Selbstverständlich ist ein

Selbstverständlich ist ein privater Betrieb ökonomischer und effizienter als ein Staatsbetrieb. Das liegt in der Natur der Sache!
Aber dies ist nicht der Entscheidende Punkt!!
Ein Staatsbetrieb ist für ALLE Bürger gleich da. Ein privater Betrieb hat nur Kunden die ihm genehm sind.
Bsp.: die Staatliche Telekom legt den Internet Anschluss bis ins letzte Dorf und nicht nur in Ballungszentren! Die Krankenversicherung ist für alle Bürger da und nicht nur für gesunde!
Und ebenfalls ist es logisch das sich private auf die "profitabelsten" Staatsbetriebe stürzen. Genau diese muss der Staat halten damit er Gewinne erzielen kann!

Leider wird immer noch nicht ordnungsgemäß mit Meinungen und Äußerungen umgegangen...

Der 2. Kennedy ..............

Ein Mega-Gau f. merkels Politik !

TOLL ,, wie schnell sich Alles zum Guten ändern kann .!

TOLLER Typ !
Da sieht merkel/cdu direkt Alt aus !

Hätten WIR doch nur Einen "Tsripas" !

" Wenn Griechenland austritt,

" Wenn
Griechenland austritt, Drachmen einführt,
strömen, ohne Ende, Millionen Touristen
ins Land und ein Neuanfang für das einfache
Volk beginnt! Oder will die EU etwas auch
Griechenland bestrafen mit Sanktionen?"

Touristen strömen ins Griechenland ohnehin, mehr wird es kaum. Und mit der Einführung der Drachme werden dann die Griechen sofort mehr Geld in der Tasche habe, allerdings, das Geld wäre sehr bald wertlos.
Da die Griechen nicht so viel produzieren, der Tourist erwartet aber eine Infrastruktur auf gewissen Niveau, das muss importiert werden, von dem Möbeln bis zum Bussen, oder Baumaschinen, um Hotels zu renovieren.
Kredite würden ausbleiben, weil niemand hochverschuldeten Staat einen Kredit geben würde, und Tsipras verspricht hohe Steuern, da werden die Investoren sich aber nicht drängeln.
Allerdings, würden die Griechen reale Löhne verdienen, die sehr niedrig sein werden, und Drachme würde zweitrangige Rolle wegen der schnellen Abwertung eher zweitrangige Rolle spielen...

@ Grollo

Also wenn sie suchen (Recherche) dann finden sie auch Information, die ihre Argumentation ziemlich halbgar erscheinen lässt.
Denn wir haben eines der schlechtesten Systeme, es gibt nur wenige denen es noch schlechter geht (Billiglohnland) sollte als tipp zum suchen reichen.

An alle Privatisierungsgegner,

die Vorhaltung von "Tafelsilber" jeglicher Form in Staatsbesitz ist sicher erstrebenswert allein vom Wohlfahrtsgedanken und der gemeinschaftlichen Verantwortung her. Nur es gibt da einen kleinen Haken, man muss es sich leisten können und dies können sich die Griechen eben nicht leisten. Oder möchte mir einer der Angeschriebenen mal erklären, warum die Steuerbürger der anderen 27 EU-Staaten (allen voran wir deutschen mit mindestens 20%) den Griechen diesen Luxus finanzieren sollen, wo wir ihn selber größtenteils aufgegeben haben, aufgeben mussten. Und wenn es einer/eine erklären kann, dann kann gleich einmal geklärt werden, warum hier immer nur von Oligarchen und Reedern gesprochen wird, wenn es um die Schuldfrage zu der griechischen Krise geht, obwohl doch JEDER Grieche angefangen von der frühen Pensionierung über die Korruption bis hin zum wenig bis nicht zahlen von Steuern profitiert hat. Über seine Verhältnisse leben funktioniert nicht, nicht im Privatleben und nicht auf Staatsebene

Klotz am Bein

Dass der BDI jetzt auch noch der EU und Schaeuble in den Ruecken faellt ist bedauerlich. Der Euro ist, allen Unkenrufern zum Trotz, keineswegs dem Untergang geweiht, aber ein Land wie Griechenland ist einfach nur eine Belastung fuer andere. Staatsbetriebe koennten sie gerne haben wenn sie die selbst finanzieren oder profitabel fuehren koennten, aber dazu sind sie ja nicht in der Lage. Es sollte eher noch viel mehr verkauft werden, wie z.B. griechische Flugzeuge die Sprit fressen und abstuerzen. Wenn jetzt auch Spanien, Italien und Portugal auf den trotzigen Tsipras schauen, dann kann man nur sagen dass die Suedlaender mehr und mehr zum Klotz am Bein der restlichen EU werden. Vielleicht waere da eine "Umstrukturierung" an der Zeit. Eine "Nord-EU" koennte eine feine Sache sein.

Nachfrage

ZITAT: "Der 2. Kennedy ..............

Ein Mega-Gau f. merkels Politik !

TOLL ,, wie schnell sich Alles zum Guten ändern kann .!

TOLLER Typ !
Da sieht merkel/cdu direkt Alt aus !

Hätten WIR doch nur Einen "Tsripas" !" TATIZ

Wie bitte? Ich verstehe kein Wort.

Würden Sie irgendwann einmal die Güte besitzen irgend etwas verständlich zu formulieren?

"Man könnte Geiechenland ja

"Man könnte Geiechenland ja aus dem Euro rauslassen, wenn es denn wollte.

Die wollen aber gar nicht."

Umgekehrt, Griechenland kann Euro verlassen, da besteht kein Zwang. Nut, Tsipras ist bewusst, was passieren würde. Ein wilder Ausverkauf des Staates, wenn Tsipras die leeren Kassen füllen will, damit er die Versprechen an das Wahlvolk erfüllen kann.
Tsipras wird mit der EU pokern, um etwas den Wählern zeigen zu können, allerdings, nach drei Monaten werden die Griechen nicht so glücklich sein wie heute, wenn die sehen, auch Tsipras wird kein Geld aus nichts zaubern können.

16:02 von Lügenlebender

"Denn wir haben eines der schlechtesten Systeme, es gibt nur wenige denen es noch schlechter geht (Billiglohnland) sollte als tipp zum suchen reichen."

Da fragt man sich schon, warum es eigentlich keine massive Ausreisewelle aus Deutschland gibt, wenn es so ziemlich überall besser ist...

Ausverkauf gestoppt

Ein guter erster Schritt.So wird das Volksvermögen nicht privatisiert.

Das hätte man in Deutschland auch längst verbieten sollen.

um 16:09 von JWW

Danke für Ihre Nachfrage.

Wiege der Demokratie

Privatisierungen sind keine Lösung. Dies hat man schon bei Karstadt gesehen. Häuser verkaufen und wieder zurückmieten, das funktioniert nicht. Durch Privatisierungen verliert der Staat Einfluß sowie die Handlungsfreiheit im eigenen Land. Privatisierungen sind zum Vorteil von wenigen, aber zum Nachteil der Gesamtbevölkerung. Man muß die neue griechische Regierung einfach nur bewundern. Jetzt erkennt man, warum Griechenland die Wiege der Demokratie ist. Jeder einzelne Bürger hat Selbstbewußtsein und einen Sinn für die Gemeinschaft. Im Punkt Staatswesen muß die EU und die USA von Griechenland lernen.

@15:41 von grollo

"Politik ist die Kunst des Machbaren"
.
Kunst ist visonär, geht den einen Schritt weiter, probiert aus, provoziert, sucht und erfindet. Kunst schert sich keinen Deut um das Machbare.

@15:10 von Selektron

Die EU hat Griechenland nicht geholfen sondern den Banken.

Wären die fälligen Raten für Kredite, (...), nicht an die Banken gezahlt worden, hätte keine Bank mehr irgendeine Überweisung im Auftrag des griechischen Staates mehr ausgeführt, (...). Dies wäre der griechische Staatsbankrott gewesen mit allen daraus resultierenden Folgen wie keine Zahlung mehr von Sozialhilfen, Pensionen, Gehältern etc..

Und was bitteschön ist das?

15:41 von grollo

"...Wo haben Arbeitslose oder Rentner, die staatliche Hilfe benötigen, mehr als bei uns? (...)
Politik ist die Kunst des Machbaren. Das vergessen die Linken leider allzu gerne."

Klar, wir dürfen nicht die Armentafeln vergessen, nicht das Sammeln von weggeworfenen Pflandflaschen und auch nicht das Wühlen in übriggebliebenen Lebensmitteln. Mal abgesehen vom Betteln...Es geht den Menschen, die das tun müssen, doch gut! Sie müssen nicht hungern, ein wenig frieren vielleicht, wenn das Heizmaterial nicht reicht, aber ein dicker Pullover tuts doch auch. Ich schrieb schon, wenn man nicht sehen will, sieht man nichts. Glücklicherweise ist die Demokratie so angelegt, dass schließlich auch solche (armen) Wähler eine Stimme haben. Und fast wäre Frau Merkel ja auch nicht Kanzlerin geworden. Machbar (!) wärs gewesen! Wie jetzt in Griechenland. Und man wird sich wohl noch wundern, was alles machbar ist, wenn nur der kleine Mann es will...

Karstadt???

Karstadt war mal im Staatsbesitz und wurde privatisiert? Interessant, man lernt echt nicht aus... ;-)

Neue griechische Regierung stoppt Privatisierungen

Ja es ist richtig das Tafelsilber nicht zu verkaufen. Ja ich stimme zu was es schon geschrieben worden ist „Es ist sehr lobenswert, das Griechenland mit gutem Beispiel vorangeht, und den Privatisierungswahn stoppt“ Was hat die Privatisierung in Hamburg u.a. in anderen Kommunen in Deutschland gebracht? Hamburg kauft zurück was die Stadt privatisiert hat und Millionen Euro werden dafür ausgegeben. Ja wir haben auch in Deutschland das Volk enteignet als dieses Privatisierungswahns los ging, es war Volkseigentum, mit Steuergelder von Bürger/innen seit Jahrhundert von Generation zu Generation gegründet und finanziert worden. Ohne Volksbefragung sind dabei Volkseigentum wie selbstverständlich verschleudert worden! Der Wahlsieger Tsipras hat keine andere Alternative wenn er den Euro behalten will, die notwendigen Reformen durchzubringen. Und, die Steuerbetrüger und Milliardäre die in Athen immer noch ihre Luxusyachten haben, sowie die Mehrheitsaktionärsfamilie, zur Kasse zu bitten!

16:19 von Izmi

"Es geht den Menschen, die das tun müssen, doch gut!"

Es gibt keine Menschen, die sowas tun müssen, da man alles LEBENSNOTWENDIGE vom Staat finanziert bekommt, selbst wenn man gar nichts hat.

Wer das anders sieht, kann ja gerne klagen und höchstrichterlich feststellen lassen, dass der Staat hier seine Pflichten verletzt.

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tsipras-setzt-auf-konfrontation-und-gespraeche

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