Kommentare

Panikmache

Was soll die Panikmache?
Es gibt eine Menge Mitgliedsstaaten, die ohne den Euro in der EU gut auskommen.
Die Griechenland-Rettung war von Anfang an reine Lobbypolitik. Um die Rettung Griechenlands als souveränen Staat kann es nie gegangen sein.

Ein Land könnte auch mit den Steuereinnahmen auskommen

Sind unsere Politiker eigentlich derart aufs Schuldenmachen fixiert, dass es niemandem in den Sinn kommt, dass ein Staat auch mit seinen Steuereinnahmen auskommen könnte.
Wenn die neue Regierung es schafft, die Korruption in den Griff zu bekommen und dadurch den Staat effizienter macht, braucht Griechenland gar keine Hilfsprogramme mehr.
Korruption bedeutet nun einmal, dass die Steuereinnahmen niedriger ausfallen und die staatlichen Budgets geplündert werden.

Vielleicht haben wir ja das Glück und Griechenland führt uns vor, wie ein Land wirklich reformiert werden kann.

Ende des Hilfsprogramms wäre Anfang von Drachme

Bleibt es bei den Wahlkampfankündigungen der neuen griechischen Regierung , steigt GR aus dem Spar- und Hilfsprogramm der EU aus. Der neue Regierungschef und der Finanzminister haben sich zwar im Amt noch nicht erklärt; es sieht aber so aus, als ginge die Koalition auf Konfrontationskurs mit Brüssel und vor allem Berlin. Tsipras scheint sich auf die Hinterbeine zu stellen. Das zeigt sich auch am griechischen Veto gegen neue Sanktionen im Ukraine-Konflikt.

Ein Ausstieg aus dem EU-Hilfsprogramm würde in letzter Konsequenz mittelfristig auch das Aus als Mitgliedsstaat in der Eurozone bedeuten. Nach den seit Nov. sinkenden Steuereinnahmen, einem Loch im Haushalt in Milliardenhöhe und großer Kapitalflucht anstelle von Wachstumsimpulsen ist das Ende der Zahlungsfähikeit abzusehen.

Steigt GR aus dem Hilfsprogramm aus, wird die EZB die griechischen Banken auch nicht mehr mit Geld versorgen. Das wäre dann ein Signal für einen Grexit. Noch hat Tsipras aber die Möglichkeit der Zusammenarbeit.

Warum tritt Griechenland nicht endlich aus?

Das Volk hat doch entschieden!

eu oder europa?

europas bürger wollen solidarität. denn genau das ist es was europa ausmacht. niemand wollte den euro. niemand will die eu in ihrer zentralistischen form - abgesehen von lobbyisten und atlantikern. niemand will ttip, tisa, ceta, genmais. fracking, hollywood-monopol, die eu-maut, den euro + austerität, die russlandhetze, die überwachung aller bürger. aber genau dafür steht die eu! wir alle haben zu leiden unter den fehlentscheidungen.
lasst uns europa gemeinsam wiederaufbauen! europa ist mehr als der euro, die austeritätspolitik, anfeindung. europa ist mehr als die eu. und europas bürger werden auch mit der eu fertig.
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es lebe griechenland.
es lebe europa!

Immerhin haben die jetzt mal anständiges Personal

Channel 4 News (sehr gute Britisches Nachrichtensendung) hat kürzlich ein Interview mit Yanis Varoufakis dem wahrscheinlichen neuen Finanzminister da unten, veröffentlicht.

Der scheint vernünftigerweise die großen Probleme angehen zu wollen. Zum Beispiel die Zerschlagung der Oligarchen, oder die sozialen Probleme.

Bei Konfrontation mit der EU scheitert Tsipras`Koalition

Die Koalition aus dem Linksbündnis um Tsipras und den radikalen Rechten "Unabhängige Griechen" verbindet nur eines: Ein weiterer Schuldenschnitt und das Ende der Sparpolitik. Doch darauf wird sich Europa kaum einlassen. Einzig längere Laufzeiten für die Kredite und geringere Zinsen sind denkbar. Zudem provoziert Tsipras mit dieser Koalition. Die Koalition dürfte nur halten bei einem erfolgreichen Deal mit der EU.

Tsipras Wahlprogramm droht GR in eine neues Defizit zu stürzen, das weder vom Haushalt gedeckt noch von den Kreditgebern goutiert werden dürfte. Sowohl ein Ende der Sparpolitik als auch das ambitionierte Sozialpaket von 12 Mrd. € sind angesichts der Unterdeckung im Haushalt kaum finanzierbar.

Auch die Vorgängerregierungen haben sich an diesen Punkten erfolglos abgearbeitet. Tsipras könnte aber als Außenseiter des alten politischen Establishments mit der Klientelpolitik aufräumen und damit punkten. Aber auch dann reicht das Geld kaum für die Sozialausgaben.

Was soll das?

Seit Montag steht die neue griechische Regierung und manche Europäer erwarten jetzt schon Lösungen?!
Warum billigt man denn ausgerechnet der unfähigen deutschen Regierung eine 100 tätige Karenzzeit zu?

Den EURO endlich abschaffen

Den EURO endlich abschaffen auch wenn die EUROKRATEN das nicht wollen. Griechenland würde Europa damit einen unbezahlbaren Dienst erweisen

Bodenschätze?

Griechenland verfügt über riesiege Gasvorkommen mit denen sie locker ihre Schulden bezahlen könnten. Warum wird innerhalb der EU nicht dafür gesorgt, daß die Gasförderung aufgenommen wird und zwar so, daß die Hauptgewinne an die Griechen und nicht an irgenwelche ausländischen Frimen gehen?
Herr Tsipras, wenn Sie es ernst meinen und Ihren Landsleuten wirklich helfen wollen, dann sorgen Sie dafür, daß diese Bodenschätze gefördert werden und die Gewinne in Griechenland bleiben!

Staatseinnahmen wurden gesichert !

"Die Privatisierung des Hafens von Piräus gestoppt. Das widerspricht den Auflagen der Geldgeber."

Private investieren, wenn es Profite gibt. Warum sollen aber die Profite des Hafens in private Kassen fliessen? Mit dem Stopp bleiben die Gelder beim griechischen Staat. Damit wird auch die Wahrscheinlichkeit der Rückzahlung der Kredite erhöht. Also eine richtige Entscheidung.

Oder geht es den Geldgebern gar nicht um die Rückzahlung, für die andere haften, sondern um die Privatisierung?

Griechenland wird es schaffen

wenn nicht mit Hilfe der EU, dann eben mit anderen Ländern, wie z.B. Russland oder China. Wie soll die neue Regierung in so kurzer Zeit, die Fehler der Vergangenheit beheben, wie z.B. das Steuersystem verändern und die Korruption und die Vetternwirtschaft abschaffen. Also lieber erstmal abwarten und den fälligen Krediten Aufschub leisten, soviel Zeit muß sein. Soweit ich weiß zahlt Deutschland noch die Schulden vom 2. Weltkrieg ab und der ist 70 Jahre her. Griechenland braucht nicht nur finanzielle sondern auch fachliche uneigennützige Hilfe. Dieses Land hat viel Potenzial, wenn es richtig angepackt wird. Verstehen kann ich nicht die Elite des Landes, an deren Stelle würde ich mind. die Hälfte meines Barvermögens freiwillig an den Staat überweisen. Sie haben in der Vergangenheit gut am Staat verdient und könnten nun etwas zurückgeben.

Bin mal gespannt, wann

die ersten Oligarchen und nicht steuernzahlenden Reichen vor der Tür von Tsirpas stehen und mit Geldbündeln wedeln.
Ob er dann stark bleibt?
Oder lernt er ganz schnell, wie der Hase läuft in GR?
Was haben wir gelernt? : ab einer bestimmten Summe gehen auch die höchsten moralischen Ansprüche mal kurz vor die Tür.
Wenn Tsirpas da hart bleibt, dann hat er verdient, dass man GR auch weiter hilft!

Richtig

Genau so ist es. Man lese dazu den Kommentar von Jan Fleischhauer auf Spiegel.de.

Ich finde es völlig richtig,

Ich finde es völlig richtig, wenn Griechenland seine Schulden nicht mehr bedient. Jeder Investor, der den Griechen noch Geld geliehen hat, wusste ganz genau, worauf er sich einlässt und hat dafür ordentlich Risikozuschlag kassiert. Die Griechen könnten sich dann nirgendwo mehr Geld leihen und müssten dann selbst lernen, mit ihrem Geld auszukommen. Da sie dann aber weder Zinsen noch Tilgung zahlen müssen, können sie ihre Steuern endlich wieder dafür ausgeben, wofür sie eingenommen werden, aber auch nicht mehr als das. Dafür, dass unsere eigene Regierung so blöd war, den Investoren die Schulden abzunehmen und damit deren Problem zu unserem gemacht hat, können die Griechen nichts. WIR haben die gewählt und WIR wären blöd, wenn wir das nochmal machen würden. Dann haben WIR es nicht besser verdient.
Dann wird ganz Europa so wie Griechenland. Im Kapitalismus haben einige Leute wenig. Der Sozialismus ist gerechter: Da haben alle Leute nichts!

bodenschätze @ 07:33 von Kommentarleser

das ziel war wohl nicht, dass griechenland ressourcen ggf. zum nutzen der eigenen bevölkerung einsetzt sondern, dass sie im rahmen der troika-diktierten privatisierungswelle an die geldsüchtigen langfinger verhökert werden.
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dann könnten (dies wird nun nicht mehr eintreten!) verbindlichkeiten mittels kleiner steuerzahler bedient werden und zusätzlich – vorbild nigeria – die ressourcen per geldtransfer richtung politkonten auf jersey quasi for free ergattert werden.
von geldsüchtigen.
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europa wacht auf.
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in spanien und in italien werden die linken (die stärkste fraktion der unkorrumpierten) die nötigen wahlerfolge erzielen.
in frankreich der front nationale. in england die ukip. in deutschland wird das ergebnis mittels mediendruck und stigmatisierung der wagenknechtpartei (wagnknecht ist auch gegen den euro) und der afd verzögert. ich bin gespannt wie sehr deutsche bürger aufwachen werden in den kommenden monaten.
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die uhr tickt, brüssel!!!

@ Kommentarleser

Niemand hat Griechenland gehindert die Gasvorkommen zu fördern. Es sind genug EU-Mittel da, nur Griechenland hat nie den Eigenanteil aufgebracht.

Gas in der Erde ist noch lange kein Wert.

Schäuble

hat es nicht so deutlich gesagt. Aber er verhält sich exakt danach: Die Griechen können wählen wen sie wollen, solange die Regierung genau das tut, was Schäuble und Konsorten den Gewählten vorgibt. Wenn nicht, wird ihnen die Hölle heiß gemacht. Das mal vorweg als klare Ansage vor der ersten Kabinettsitzung der neuen griechischen Regierung.

Wirklich Superdemokraten unser Spitzenpersonal. Wollen wir tatsächlich, daß diese Sanktionsspezialisten in unserem Namen handeln?

herr tsipras ist wohl auf der suche nach einem

neuen starken partner --- nämlich russland !!

wie geht es weiter?

die schmerzgrenzen werden ausgelotet und schlechte kompromisse gefunden

re ah6600

"Wenn die neue Regierung es schafft, die Korruption in den Griff zu bekommen und dadurch den Staat effizienter macht, braucht Griechenland gar keine Hilfsprogramme mehr"

Eine langfristig angelegte Lösung (sofern sie überhaupt die erforderlichen Summen erbringt) nützt nichts bei einem kurzfristigen Problem.

Argentinien benoetigte nach

Argentinien benoetigte nach dem Staatsbankrott 10 Jahre um sich zu erholen.
Griechenland wird dank der besseren Nachbarschaft seine guenstigeren Produkte besser verkaufen und Touristen an die guenstigen Straende locken.
Die Frage sollte also anders Lauten.
Deutschland hat laut Tagesschau 15 Milliarden Kredit vergeben und fuer 35 Milliarden Buergschaften.
Wie lange wird der griechische Normalbuerger daran abstottern. Oder die saubere Loesung
Staatsbankrott. Der wird die Bundesregierung in Erklaerungsnot bringen- war er doch schon vor 3 Jahren faellig

@ 08:42 von onob

was wie ein kompromiss aussieht ist häufig schon vorher beschlossene sache:
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spd will 1% mehr mwst
cdu will 2% mehr mwst
es werden 3%
.
alle wollen börsen-transaktionssteuer – nur einer sperrt sich. sie kommt nicht.
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niemand will genmais – er kommt trotzdem. weil sich gegner enthalten.
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der spitzensteuersatz wurde von 53% (kohl) auf 42% gesenkt – um JOBS PER SPITZENMANAGEMENT ZU BRINGEN! lachhaft!
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nichts ist zufall.
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allein vor ideellen unkorrumpierbaren haben sie angst.

re gerhard raden

" Die Griechen könnten sich dann nirgendwo mehr Geld leihen und müssten dann selbst lernen, mit ihrem Geld auszukommen."

Manche haben immer noch nicht kapiert, dass da Auskommen mit dem eigenen Geld gar nicht möglich ist.

argentinien @ 08:51 von z.zoppo

exakt!
.
argentinien hatte übrigens vor der staatspleite den peso an den härteren us dollar gekoppelt. kommt ihnen das bekannt vor? ;-)

Das neue Griechenland erhebt sich

Berechnung und Berechenbarkeit. Logik. Ursache und Wirkung.

Über zweitausend Jahre danach, ist das anscheinend vergessen.

Schauen die jetzt zu, wenn einer erobern lässt? Und hoffen dafür, auf bessere Geschäfte?

Noch mehr Geld von uns brauchen, aber uns sagen wie das zu laufen hat?

Tsipras zeigt schnell, dass er am Ruder ist. Unten wird zu Oben und die Anarchie ist in den Köpfen der Regierenden.

Und bei uns?
Der Wagenknecht wird dazu schon etwas, ungewollt komisches, einfallen.

Der griechische Patient ist hoch ansteckend. Sollte seine Krankheit schlimmer werden, empfehle ich strengste Quarantäne. Keinen Kontakt mit Euro-Noten und im schlimmsten Fall sogar Isolierung von der Wertegemeinschaft der anderen EU Mitgliedern.

Das Schuldendrama ist nicht griechisch

sondern europäisch, hausgemacht... Wenn die EU (und ich merke, wie mich das, was hier als EU so funktioniert langsam ankotzt) jetzt wieder den Finger zeigt versteht sie den Sinn ihres Seins nicht und kannn aufgelöst werden!

Wenn Griechenland endlich die

Wenn Griechenland endlich die Hausaufgaben macht und die internen Probleme löst wird es der Bevölkerung wieder besser gehen. Einen erneuten Schuldenschnitt halte ich für unnötig. Es braucht Zeit und viel fleiß um die Probleme effektiv zu lösen

Frische politische Brise weht aus Grichenland

Das schnelle Arbeitstempo der neuer Regierung aus Athen und deren getroffene Entscheidungen in der kurzen Zeit zeigt, wie motiviert, engagiert und wenig durch Lobyismus und Korruption sie infiltriert ist. Halbierung des Kabinets und stop vom Ausverkauf Grichenlads zeigen, dass diese Regierung zum Sparen gewillt ist und mit gutem Beispiel (Sparrmaßnahmen nicht nur nach unten diktieren) vorangeht und udn Gewinnträchtige Betriebe in der Hand der Allgemeinheit behält.
Die andere Erkenntnis ist leider, dass es erst solche "Grichische Verhältnisse" bedarf um den Suverän zur Einschrenkung der Macht von Machteliete, die durch die etablierte politische Kaste representiert wird zu bewegen.

Arroganz und Prinzipien.

Arroganz und Prinzipien. Eigentlich nicht die besten Instrumente der Politik. Aber die EU, und gerade auch die deutsche Regierung unter Schäuble (ist der eigentlich Regierungschef oder 'nur' oberster Finanzamt Chef?) scheinen nichts anderes im Kopf zu haben.

auskommen

@karwandler
"Manche haben immer noch nicht kapiert, dass da Auskommen mit dem eigenen Geld gar nicht möglich ist."

Genauso ist es. Geht mir jeden Tag so. :-)

Bruch mit Tradition...

Kaum im Amt schon brechen sie in Griechenland mit einer Weltweit geltenden Tradition...
Ein Minister darf kein Fachwissen bezüglich seines Amtes haben, um im Falle einer Katastrophe, alles auf seine Staatssekretäre schieben zu können.

Jetzt haben die Griechen doch einfach mal einen Wirtschaftswissenschaftler in der Mannschaft, das geht ja mal gar nicht.

Sollte ihnen meine Ironie entgangen sein, hier noch mal in klar:

Ich freue mich riesig für die Grichen, das sie endlich einen Mann vom Fach in der Regierung haben.
Ich hoffe, dass er sein Wissen und Können zum Wohle des Volkes einsetzt. In den Interviews wirkte er jedenfalls äusserst Seriös.

@07:33 von Kommentarleser

"Griechenland verfügt über riesiege Gasvorkommen mit denen sie locker ihre Schulden bezahlen könnten. Warum wird innerhalb der EU nicht dafür gesorgt, daß die Gasförderung aufgenommen wird und zwar so, daß die Hauptgewinne an die Griechen und nicht an irgenwelche ausländischen Frimen gehen?"
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Wer sich einige Tage Zeit nimmt und englisch kann, sollte sich im Netz einmal über die IWF informieren.
Wichtig ist, was aus Staaten und Projekte geworden ist die eine Finanzierung der IWF abgelehnt haben.
Die reichen 10.000 haben kein interesse an unabhängige Länder. Auch in Deutschland geht es schon ans eingemachte. CETA und TTIP sind nur der beschleuniger.

Was ist denn nun mit den Erdgas/Erdölvorkommen

von GR? Wenn doch da so Unmengen davon lagern und nur Zutage gefördert werden müssten, wäre doch GR eines der reichsten Länder Europas. Oder haben die GR das alles schon wieder an die USA verpachtet? Irgendwas stimmt doch da nicht. Wenn die Gr nämlich "Besitzer" des Erdgases/Erdöls wären, könnten sie sich doch scheps lachen über die Forderungen der Euroländer. Bei Billionen von Kubikmetern wären ihre Schulden in Nullkommanix bezahlt.
Oder gibt es da evtl. Probleme mit anderen Anrainerstaaten?
Auf jeden Fall ists schon komisch, dass da mit der Förderung nichts läuft.

Von uns gut aufgepeppelt sollten sie nun gehen können

Erkennen wir Demokratie an, dann kann niemand das souveräne Griechenland zwingen etwas zu tun oder zu lassen. Etwas zu kaufen oder zu verkaufen, etwa zu leihen oder nicht, Sozialausgaben zu sparen oder nicht, Abgaben zu erhöhen oder nicht, Steuern einzutreiben oder nicht. Alles andere wäre Schäublesche Zwangsverwaltung.
Die Banken wurden mit EU-Hilfe gerettet, der Staatshaushalt aufgepeppelt, Tilgung (mittlere 16,5 Jahre, 2. Schuldenschnitt warum?) und Zinsen um Jahrzehnte verlagert/erlassen (EZB), damit das Volk nicht alles Geld verliert, nachdem die Reichen ihr Recht (ist so) wahrnahmen ihr Geld in Ausland zu bringen.
Unter diesen sehr günstigen Bedingungen (1,5% Zinsen) war es alleine an den Griechen, daraus etwas zu machen (Strukturformen in Wirtschaft und Staat) oder nicht. Letztes trat -ganz souverän- ein. So gibt es keinen anderen Grund das weiter zu finanzieren außer die Linderung der sozialen Not des Volkes.
Lohnerhöhungen aber senken die Wettbewerbsfähigkeit weiter.

06:24 von Helmut Baltrusch

"...Steigt GR aus dem Hilfsprogramm aus, wird die EZB die griechischen Banken auch nicht mehr mit Geld versorgen. Das wäre dann ein Signal für einen Grexit. Noch hat Tsipras aber die Möglichkeit der Zusammenarbeit."

Griechenland wird natürlich nicht freiwillig aus dem "Programm" aussteigen, wie es auch nicht den Euroraum oder gar die EU verlassen wird. Es geht um die Modifizierung des "Programms". Bisher sind alle Maßnahmen, die die EU fordert, auf dem Rücken der allgemeinen Bevölkerung geleistet. Wie auch die Privatisierung eines Hafens langfristig nur zur Gewinnsicherung großer Konzerne getätigt würde. Wenn Tsipras also alle wirklich unsozialen Programmpunkte auf den Prüfstand stellt, dafür aber an das Kapital der Reichen geht, so ist das für Strategen der EU zwar eine Umkehrung ihrer Ideen - aber eine Möglichkeit, das "Programm" nach griechischen Vorstellungen zu verändern. Was genau das heißen wird, weiß ich auch nicht, aber die neue Regierung hat gute Fachleute dazu berufen.

Hahn zu!

Wer nach den Ankündigungen dieses Tsipras, alle Verträge zu ignorieren, die Schulden nicht zurückzahlen zu wollen, aber frische Milliarden zu erwarten, Griechenland auch nur einen einzigen Cent überweist, muss nicht bei Trost sein!

Vor allem Deutschland muss sich aus jeder Finanzierung dieses Abenteuers strikt heraushalten!

@08:23 von Maik0a

"Niemand hat Griechenland gehindert die Gasvorkommen zu fördern. Es sind genug EU-Mittel da, nur Griechenland hat nie den Eigenanteil aufgebracht."
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100% Falsch,
das Geld das Griechenland bekommen hat, war immer zweckgebunden. Die Auflagen dafür waren immer einsparungen beim Volk (weniger Rente, Lohn, Gesundheitswesen usw.) und privatisierung von Volkseigentum.
Niemals sind Geldmittel geflossen über die das Land frei verfügen konnte.

@karwandler

"Manche haben immer noch nicht kapiert, dass da Auskommen mit dem eigenen Geld gar nicht möglich ist."

Wer sagt das?

Die Griechen selbst offenbar nicht, denn sonst hätten sie diese Regierung nicht gewählt.

Oder sollen das wieder wir deutschen entscheiden?

Guter Witz!

ZITAT: "Wenn die neue Regierung es schafft, die Korruption in den Griff zu bekommen und dadurch den Staat effizienter macht, braucht Griechenland gar keine Hilfsprogramme mehr." TATIZ

Selten so gelacht. Da sind ja die Milliardengeschenke wie das Weihnachtsgeld für Rentner und die massive Aufblähung des öffentlichen Dienstes, die Schaffung Tausender neuer Beamtenstellen und das Ende jedes staatlichen Sparens genau die richtigen Ansätze!

Nachhilfe @um 08:04 von Wundertüte

ZITAT: "Soweit ich weiß zahlt Deutschland noch die Schulden vom 2. Weltkrieg ab und der ist 70 Jahre her." TATIZ

Das ist unwahr. Bereits 1988 wurde die letzte Schuldrate für den Zweiten Weltkrieg beglichen.

Im Zuge der Wiedervereinigung wurde auch die letzte Schuld aus dem 1. Weltkrieg beglichen.

Nun,er wird nicht Alles schaffen

die Geschwindigkeit ist aber sehr beachtlich und deutet darauf hin sich vorher schon Gedanken gemacht zu haben.

Ich bin auch immer noch der Meinung das einige Grundpfeiler dem Staat gehören sollten,wie Strom,Gas und Trinkwasser,Transport würde auch dazu gehören.
Die Gewinne gehen ins Ausland und der Staat hat nix davon weil keine Steuern kommen oder eingetrieben werden.
Bei den vielen Steuersparmodellen und Auslagern nach sonst wo ist das auch bei uns nicht viel anders.

Klingt Alles ziemlich vorbereitet und nach dem alten Spruch " andere Mütter haben auch schöne Töchter " ;-) können Sie sich vielleicht auch anders helfen.

Die Länder in der EU die eigene Währungen haben sind da wohl etwas besser dran auch wenn Sie noch nicht an Deutschland ran kommen.

Die Gleichmacherei und Parteidisziplin geht schon bissel sehr weit bei der EU ;-) und erinnert mich an einen bestimmten Staat.

Nur das die EU eben mehr hat und nicht von einem der weit weg ist geleitet werden kann ;-).

Gruß

Dann eben nicht!

Dann muss GR nach dem Februar eben allein zurechtkommen.

Aha!

ZITAT: "Manche haben immer noch nicht kapiert, dass da Auskommen mit dem eigenen Geld gar nicht möglich ist." TATIZ

Das ist bei JEDEM die Folge, der massiv über seine Verhältnisse lebt.

Die Milliardengeschenke, die Tsipras gerade zu verteilen beginnt (Weihnachtsgeld für Rentner, massive Aufblähung des öffentlichen Dienstes, Schaffung Tausender neuer Beamtenstellen etc.) sind schon ein sehr anschauliches Beispiel für "über die Verhältnisse leben".

Nur zu!

ZITAT: "herr tsipras ist wohl auf der suche nach einem neuen starken partner --- nämlich russland !!" TATIZ

Guter Witz. Zumal ja Russland auch keinerlei Wirtschafts- oder Finanzkrise hat.

Neuer starker Partner? Sehr ulkig!

wie das weitergeht ?

das geht ganz einfach: man greift dem deutschen zahlmichl nochmals in die tasche.

die griechen können ihre 200 milliarden schulden niemals zurückzahlen und werden nun auch noch vertragsbrüchig...........
also raus aus dem euro mit griechenland, und zwar sofort, schliesslich hat man sich in den euro geschwindelt.....

@Palio SS

Wo liegen eigentlich diese Vorkommen? Ich erinnere mich, auch davon gehört zu haben... Aber Sie wissen, wie heikel das Verhältnis zwischen Griechenland und der Türkei ist. Nicht, das wir noch in einen Ressourcen-Krieg zwischen zwei Mitgliedern der NATO hineingezogen werden...

Pro und Contra

Diese Liste darf gerne und soll auch von Ihnen ergänzt werden!

Pro:
- endlich tut sich etwas in der Wiege unserer Zivilisation.
- die Oligarchen und maroden Banken sollen endlich zur Verantwortung gerufen werden.
- es wird die Sinnfrage nach dem bisherigen Sparprogramm gestellt.
- jemand bietet dem Wirtschaftsunternehmen EU die Stirn

Contra:
- ein Schulterschluß mit Rußland ist sicher falsch.
- der Hass auf Deutschland wird erneut geschürt.
- es werden zu schnell Versprechungen an das Volk gemacht.
- Nachhaltigkeit?

Ich bin gespannt was Alexis Tsipras bewegen kann und wird. Hoffentlich zum Wohle der Griechen und allen Menschen in Europa.

Je schneller Griechenland den

Je schneller Griechenland den Euro verläßt, je schneller wird es wieder aufwärts gehen.

Bisher haben die EZB Verbrecher über künstlich angeheizte Inflation alle Kosten der Eurokriese auf die Sparer abgewältz. Die Menschen die Schulden haben leben in Saus und Braus und die, die Gespart haben, werden immer ärmer, obwohl sie sparen was sie können. Aber die Inflation frist ihren Arbeitslohn sofort auf.

Es muß endlich ein absolutes Neuschuldenverbot für alle Eurostaaten her. Dann klappts auch mit dem Abbau der Schulden. Die Schulden müssen endlich auch Nominel sinken.

Kein Grexit dank russischer Hilfe!

Es wäre doch der große Coup des Alexis Tsipras, wenn Griechenland einseitig einen Schuldenschnitt durchführte, die Restlaufzeiten der verbliebenen Kredite als um Jahrzehnte verlängert erklärte und sich Kredite für die soziale Abfederung von Reformen in Russland besorgte.

Damit bliebe Griechenland im Euro, Tsipras könnte seine Wahlversprechen erfüllen und EU und Troika sähen sehr, sehr alt aus!

warum null zinsen in deutschland ?

man enteignet den sparer, damit man marode staaten und den eigenen staatshaushalt noch finanzieren, bzw. die schuldzinsen überhaupt noch zahlen kann.

GSSR

ZITAT: "Es wäre doch der große Coup des Alexis Tsipras, wenn Griechenland einseitig einen Schuldenschnitt durchführte, die Restlaufzeiten der verbliebenen Kredite als um Jahrzehnte verlängert erklärte und sich Kredite für die soziale Abfederung von Reformen in Russland besorgte." TATIZ

Gültige Verträge zu brechen als "großen Coup" zu bezeichnen, widerspricht meiner Auffassung von Recht.

ZITAT: "Damit bliebe Griechenland im Euro, Tsipras könnte seine Wahlversprechen erfüllen und EU und Troika sähen sehr, sehr alt aus!" TATIZ

Das ist Unfug! GR kann nicht alle Länder der EU vors Schienbein treten und dabei doch am gedeckten Tisch sitzen bleibe.

Dann sollte Tsipras lieber GR zur Sowjetrepublik bei Putin machen.

Ich fürchte nur

Tsipras wird schon ein paar Staaten in der EU finden. Vielleicht hat er sie auch schon. Die ihm entgegen kommen wollen.

Und dann wird Deutschland überstimmt. Und Deutschland darf am meisten zahlen. Für Tsipras Politik der Erhöhung der Ausgaben und Beendigung der Reformen.

Als Aufwärmübung quasi.

Für dann, wenn die anderen im Süden auch Geld von Deutschland fordern.

Weil die Griechen das doch auch bekommen haben.

Griechenland

Griechenland kann sich nie alleine helfen,
die haben soviel Schulden angehäuft, daß sie nie, nie wieder davon loskommen.
Ja, ich bin für einen kompletten Schuldenerlass, und gleichzeitig Rausschmiss aus dem Euro.
Und nie, nie wieder Geld von außerhalb, sollen die dann mit ihrem selbst verdienten Geld ihren Staat aufrecht erhalten.
Das können die nämlich garnicht, Griechenland hat so gut wie kein eigenes Steueraufkommen.
Ach ja, und Verträge ändern?
Wieso macht man dann Verträge.
Und ich verbiete meiner Bank denen auch nur noch einen Cent zu leihen.
Das Geld was Griechenland geliehen hat, ist auch mein Spargeld. Damit will ich mein Altersheim bezahlen.

Immer wieder die rhetorische Frage:

Wäre der "Grexit" wirklich harmlos?
Sie ist längst und vielfach beantwortet!

Nein, da ist ganz sicher nichts harmlos, aber der Verbleib Griechenlands im Euro wäre weit schlimmer, für den Euro, für die EU, für Deutschland und ganz sicher für Griechenland.

Dieses Griechenland gehört nicht in die Eurogemeinschaft. Es fehlt die Rechtsstaatlichkeit, die Vertragstreue, die Kreditwürdigkeit ...., es fehlen so gut wie alle Voraussetzung dafür.

Es ist hohe Zeit für einen Austritt, der Eintritt war schon falsch und gemogelt. GR-EXIT jetzt sofort, es macht keinen Sinn mehr. Ende mit Schrecken aber ein Ende!

Man kanns machen wie die Argentinier

Bei unserem Nachbarland Argentinien hatten wir vor ein paar Jahren die selbe Situation. Hohe "Auslandsschulden" und eine "Währungsunion" durch die Dollarkopplung. Argentinien beschloss "einseitig" die Schulden nicht mehr zu bedienen (ein "Schuldenschnitt" von 100%) und löste die Dollarbindung auf. Natürlich bekamen sie bis heute keine Kredite mehr, die Sparguthaben wurden entwertet und die Wirtschft erholte sich langsam wieder. Im Fall Griechenland würde das bedeuten, die Deutschen (und andere Gläubiger) hätten mit einem Schlag (und das ist das Problem) einen Totalverlusst ihrer Forderungen zu verbuchen. Ich hoffe der deutsche Steuerzahler wird sich bei der "Merkelregierung" auch dann dafür entspechend "bedanken".

solidarisch sein

Griechenland ist nunmal Mitglied der Eurozone - das war politisch so gewollt. Warum nicht mal Solidarität zeigen und so etwas Ähnliches wie einen Finanzausgleich innerhalb der EU einrichten - wie er auch in Deutschland besteht?

Glaskugel…

Momentan scheint sich die Förderung nicht zu lohnen, oder nicht machbar zu sein, da es hier auch um die Russen ging, die können besonders tief bohren, deswegen sollte Griechenland in dieser Beziehung kleine Brötchen backen.
Griechenland wird den € nicht verlassen, der Schuldenschnitt wird EU weit ausgehandelt, das könnte sich auch für Deutschland lohnen, oder warum geht dann die Welt unter?
Desweiteren ist Griechenland, als ein Bollwerk zur Absicherung der EU/Nato Interessen (GRENZE) viel zu wichtig, hier fängt die Geopolitik an und das wissen nicht nur die Griechen.
Nur für die alternativlose Politik droht der EU (WELT)Untergang und wir müssen einheitlich denken, das verlangt unser System „Globale Welt“ weil es nur eine Welt gibt, dafür braucht es ein Europa mit Russland, friedlich an einer Seite, um die Probleme der Welt zu lösen und sie nicht schlimmer zu machen!
Die Weltrettung steht eigentlich ganz oben auf der Liste, das ist leider kein Witz sondern traurige Realität.

@Izmi: "Griechenland wird natürlich nicht freiwillig...

... aus dem "Programm" aussteigen, wie es auch den Euroraum oder gar die EU verlassen wird."

Diese Meinung könnte sich bald als überholt herausstellen. Mit seinem öffentlichen Widerspruch zur EU-Erklärung der Staats- und Regierungschefs bzgl. der Androhung neuer Sanktionen gegen Russland mangels Einfluss auf die Separatisten zwecks Einhaltung des Minsker Abkommens geht Tsipras auf Konfrontationskurs zu den Partnern.

Damit will die neue GR-Regierung Druck aufbauen, besser gesagt, die EU erpressen, auf die Forderungen zur Beendigung des Sparkurses einzugehen und einen weiteren Schuldenschnitt vorzunehmen. Es ist auch bekannt, dass die neue Regierung nach einem Scheitern der Verhandlungen mit der EU mit Krediten aus Russland liebäugelt. Zudem hat GR auch keinen Antrag gestellt zur Verlängerung des Hilfsprogramms.

Die neue Regierung in GR soll klipp und klar sagen, wohin die Reise gehen soll. Die EU wird sich dann definitiv erklären. Der Affront von Tsipras lässt nichts Gutes ahnen.

10:53 von Melanda

" Im Fall Griechenland würde das bedeuten, die Deutschen (und andere Gläubiger) hätten mit einem Schlag (und das ist das Problem) einen Totalverlusst ihrer Forderungen zu verbuchen. Ich hoffe der deutsche Steuerzahler wird sich bei der "Merkelregierung" auch dann dafür entspechend "bedanken"."

Zunächst mal hätten zuallererst die Griechen ein Problem, wenn deren Konten inklusive Renten, Anlagen und sonstige Vermögen auf "0" stehen. Das sollten die Griechen dann erstmal mit Ihrer eigenen Regierung besprechen.

Die Gläubiger (über die EU unter anderem auch Deutschland) müssten dann auch Verluste hinnehmen, aber in Griechenland gibt es auch Staatsvermögen als Insolvenzmasse. Ob unterm Strich von einem Totalverlust die Rede sein kann, wäre offen.

Zudem könnte weder Merkel noch die deutsche Regierung etwas dafür, da von diesen (und das schliesst die übrigen europäischen Regierungen ein) bekanntermaßen niemand eine griechische Insolvenz wünscht. Warum also Vorwürfe konstruieren?

09:40 von JWW

"...Hahn zu! Wer nach den Ankündigungen dieses Tsipras, alle Verträge zu ignorieren, die Schulden nicht zurückzahlen zu wollen, aber frische Milliarden zu erwarten, Griechenland auch nur einen einzigen Cent überweist, muss nicht bei Trost sein!
Vor allem Deutschland muss sich aus jeder Finanzierung dieses Abenteuers strikt heraushalten!"

Die Radikalität Ihres Vorschlags führt aber genau dahin, wohin Sie nicht wollen: In den Totalverlust nicht nur der Schulden Griechenlands, sondern per Kettenreaktion genauso der Kredite der übrigen EU-Staaten - einschließlich Deutschland. Es ist ganz offensichtlich so, dass einigen Foristen die Konsequenzen eines Zusammenbruchs der Euro-Zone nicht klar sind. Das wäre ein Experiment", dessen Ausgang völlig offen ist, allerdings ganz sicher für die nächsten zehn Jahre einen radikalen wirtschaftlichen Einbruch bedeuten würde. Das Ende mit Schrecken ist in diesem Fall wirklich besser mit einem längerfristigen, aber gedehnten Schrecken zu beherrschen...

Fairnessverteidiger... also "fair" klingt das nicht...

Werden die notorischen "Russenfresser" hier jetzt auch "Griechenfresser"?

Interessant.

Nehmen wir an, Griechenland wird, wie es hier ja von Einigen lautstark gefordert wird "aus dem Euro und aus der EU geworfen." Was dann?

Griechenland tritt dann eventuell aus der NATO aus und die Südflanke besteht dann nur noch aus Bulgarien und der Türkei... Und einem Loch in der Mitte. Russland baut dann meinetwegen auf den Inseln noch diverse Militärstützpunkte ... Und zahlt Griechenland Pacht. Mit der Republik der Ionischen Inseln gab es da ja schon mal... Und auch die Türkei, die seit vielen Jahren von der EU hingehalten wird, von den USA zunehmend politisch und medial attakiert wird wechselt die Seiten und denkt nicht mehr daran, den Russen den Zugang zum Mittelmeer durch die Dardnellen zu erschweren. Die Türkei und Russland finden einen gemeimsamen Kompromiss für Syrien. GR, die Türkei, Russland, BRICS schaffen geimeinsam den Aufschluss von Erdgasfeldern im östlichen Mittelmeer... Und dann?

re helmut baltrusch

"Es ist auch bekannt, dass die neue Regierung nach einem Scheitern der Verhandlungen mit der EU mit Krediten aus Russland liebäugelt."

Sie meinen die Russen, die in Geld schwimmen und nur darauf warten, einige zig Milliarden davon an Griechenland zu verschenken?

@Einfach Unglaublich: Einseitiger Schuldenschritt von GR

Würde Tsipras so handeln, wie im Wahlkampf angekündigt, den Sparkurs und das EU-Hilfspaket beenden, würde dies umgehend zur Einstellung der LZB-Finanzierung für griechische Banken führen. Kann sich GR nicht mehr mit € finanzieren, bedeutet die auch den Grexit. Da helfen dann auch keine Kredite aus Russland mehr. Der Staatsbankrott wäre dann unausweichlich. Und die Kredite von EU und IWF müssten ohnehin weiter in € bedient werden. Tsipras ist dabei, sich zu verzocken - zum großen Schaden des Landes.

Absurd!

ZITAT: "Im Fall Griechenland würde das bedeuten, die Deutschen (und andere Gläubiger) hätten mit einem Schlag (und das ist das Problem) einen Totalverlusst ihrer Forderungen zu verbuchen. Ich hoffe der deutsche Steuerzahler wird sich bei der "Merkelregierung" auch dann dafür entspechend "bedanken"." TATIZ

Ich frage mich seit einiger Zeit, mit welcher Chuzpe die Linken ausgerechnet Merkel für die Vertragsbrüchigkeit eines linksextremen griechischen Ministerpräsidenten verantwortlich machen wollen.

Gleichzeitig wird dieser Linksextreme und seine Koalition mit einem Rechtsextremen als Revolution in Europa bejubelt.

Nein!

ZITAT: "Griechenland ist nunmal Mitglied der Eurozone - das war politisch so gewollt. Warum nicht mal Solidarität zeigen und so etwas Ähnliches wie einen Finanzausgleich innerhalb der EU einrichten - wie er auch in Deutschland besteht?" TATIZ

Bloß nicht! Dann zahlt Deutschland neben Österreich und Finnland für alle anderen.

Dass der Finanzausgleich schon innerhalb Deutschlands zu absurder Verschwendungssucht einiger Nehmerländer führt, ist doch sichtbar.

@ 11:05 von Helmut Baltrusch

"Die neue Regierung in GR soll klipp und klar sagen, wohin die Reise gehen soll. Die EU wird sich dann definitiv erklären. Der Affront von Tsipras lässt nichts Gutes ahnen."
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Herr Tsipras hat vor der Wahl klar die Reiseroute bekannt gegeben, das Volk ist am Bahnhof (Wahltag) eingestiegen.
Das Politiker in Europa selbst denken und das schicksal des Landes in die eigene Hand nehmen wollen, passt natürlich nicht in das konzept von Brüssel die selbst fremd gesteuert sind.

"Die Radikalität Ihres

"Die Radikalität Ihres Vorschlags führt aber genau dahin, wohin Sie nicht wollen: In den Totalverlust nicht nur der Schulden Griechenlands, sondern per Kettenreaktion genauso der Kredite der übrigen EU-Staaten - einschließlich Deutschland. Es ist ganz offensichtlich so, dass einigen Foristen die Konsequenzen eines Zusammenbruchs der Euro-Zone nicht klar sind."

Ob ein finanzieller Zusammenbruch Griechenlands einen Zusammenbruch der Euro-Zone nach sich zöge, ist mehr als fraglich, erst Recht wenn es eine geordnete Insolvenz wäre. Bekanntermaßen gibt es Billionenschwere Rettungsschirme. Griechenland ist hinsichtlich seiner wirtschaftlichen Bedeutung im Vergleich zu Deutschland, Frankreich usw. bestenfalls Kreisliganiveau. Die Ansteckungseffekte sind die große Unbekannte.

Da niemand diesen Zusammenbruch wünscht, ist diese Frage allerdings theoretischer Natur. Tsipras sollte sich allerdings auch entsprechend verhalten und Vereinbarungen und Verträge einhalten.

Eine gute Justiz ist doch

Eine gute Justiz ist doch wohl fähig, die Urheber dieser Straftaten zu ermitteln : Wer hat die Kredite an das hoffnungslos überschuldete Griechenland bewilligt - und warum ??? Und wenn die Schuldigen dafür bestraft werden , dann können wir uns gern wieder der Utopie "EU" widmen. Falschparker und Temposünder werden unnachsichtig bestraft , doch das Ruinieren ganzer Länder ist weniger als ein Kavaliersdelikt

Eine gute Justiz ist doch

Eine gute Justiz ist doch wohl fähig, die Urheber dieser Straftaten zu ermitteln : Wer hat die Kredite an das hoffnungslos überschuldete Griechenland bewilligt - und warum ??? Und wenn die Schuldigen dafür bestraft werden , dann können wir uns gern wieder der Utopie "EU" widmen. Falschparker und Temposünder werden unnachsichtig bestraft , doch das Ruinieren ganzer Länder ist weniger als ein Kavaliersdelikt

@10:53 von Melanda

Ihr Beispiel...
"Argentinien beschloss "einseitig" die Schulden nicht mehr zu bedienen (ein "Schuldenschnitt" von 100%) und löste die Dollarbindung auf. Natürlich bekamen sie bis heute keine Kredite mehr,.."

..kann die Richtung zeigen. Zumal Argentinien sehr wohl weiterhin Kredite bekommt. Nur nicht mehr von den Amerikanern.

Das fand weltweit Beachtung. Besonders bei Ländern, die mit dubiosen Finanzprodukten anglo-amerikanischer Prägung eine böse Überraschung erlebten.
Die BRICS (allen voran China und RU) haben eine beeindruckende Welttournee mit mehreren 100 Verträgen hinter sich und noch einiges vor sich.
(die Liste von Ländern, die gern auf Augenhöhe behandelt werden, wird länger und länger)

GR hat sich intelligente Pragmaten in die Parlamente gewählt.
Und die kennen das Beispiel Argentinien.
Fazit:
GR wird aus der EU austreten, aber Partner bleiben und für China/RU ein strategischer Brückenkopf sein.

Einfach Geld von Russland nehmen

Das ist nach 6 Monaten weg, und dann sind Griechenland UND Russland pleite.

Privatisierung eines Hafens v. nezille 7:56

Dann kann die USA den Hafen kaufen und Griechenland,EU entgültig zusätzlich unter Druck setzen .Die Griechen sollen sich nicht an Fremde verkaufen lassen.Vorsicht , wer nichts Sagt hat zugestimmt !

Widerspruch!

ZITAT: "Es ist ganz offensichtlich so, dass einigen Foristen die Konsequenzen eines Zusammenbruchs der Euro-Zone nicht klar sind. Das wäre ein Experiment", dessen Ausgang völlig offen ist, allerdings ganz sicher für die nächsten zehn Jahre einen radikalen wirtschaftlichen Einbruch bedeuten würde. " TATIZ

Für Deutschland kein Einbruch, sondern eine Phase der Konsolidierung auf niedrigerem Niveau als heute.

Das "weiter so" der EZB mit einer schleichenden Totalentwertung des Euro und damit aller Spareinlagen in D ist genauso schädlich wie dem schlechten Geld in GR auch noch viel gutes hinterherzuwerfen.

Draghi hat mitnichten auch nur im entferntesten EUROPÄISCH gedacht, als er mit einem Schlag den Euro um 10% entwertete, um Ländern wie GR, POR, E und eben auch I weiterhin die laissez-faire zu ermöglichen und neue gigantische Schulden aufzutürmen.

Ebensowenig denkt EUROPÄISCH, wer jetzt den Schuldenerlass für GR bei gleichzeitiger Bereitstellung weiterer Hunderter Milliarden fordert.

11:23 von tagesschlau2012

"Herr Tsipras hat vor der Wahl klar die Reiseroute bekannt gegeben, das Volk ist am Bahnhof (Wahltag) eingestiegen."

Falsch.

Er hat das Wunschziel angegeben, nicht die Route. Und das liegt irgendwo auf Wolke sieben.

Beispiel Schuldenschnitt: Einen Schuldenschnitt entsteht nach Verhandlungen mit den Gläubigern, nicht, weil der Schuldner das diktiert. Den kann der Schuldner aushandeln, wenn Zinsen und Tilgung so schwer wiegen, dass die Gläubiger damit rechnen müssen, große Ausfälle zu haben.

Griechenland hat Primärhaushaltsüberschuss, zahlt derzeit Minizinsen und leistet momentan überhaupt keine Tilgung. Da ist gar keine Verhandlungsmasse für einen Schuldenschnitt...

Hilfsprogramm für Banken und Superreiche

Welchen Erfolg hat das "EU-Hilfsprogramm" gebracht?

Die Bilanz der "Hilfen":
1. Der Schuldenstand ist von 130% auf 180% gestiegen. Und das obwohl 100 Mrd. im ersten Schuldenschnitt (angeblich) wegfielen. Griechenland hat jetzt mehr Schulden.
2. Die Wirtschaft ist in 5 Jahren um 25% geschrumpft.
3.Die Arbeitslosigkeit ist auf 27% explodiert.
4. Die Armutsquote liegt nun über 33%.
5. Das Gesundheitssystem ist kollabiert. Es sterben jetzt Menschen die keine Medikamente mehr erhalten. Die Kindersterblichkeit liegt auf Rekordniveau.
6. Die systematisch zerstörte Nachfrage trägt zur deflationären Tendenz im Euroraum bei.

Wirkliche Hilfe bekamen die Banken. Sie haben Kredite an Griechenland vergeben und hohe Risikoaufschläge kassiert. Nachdem Griechenland Bankrott ging und die Kredite platzen, hat die EU und Frau Merkel die Schrott- Kredite mit unserem Steuergeld von den Banken gekauft.

Steuergelder können, so die Auflagen, von Arbeitslosen aber nicht von Reichen genommen werden.

@Am 28. Januar 2015 um 07:01 von gierde zerstört

sprich für Dich selbst und beziehe andere -mich zum Beispiel- nicht arroganterweise mit ein.

ICH will den Euro, ich will die EU (und letztendlich eine politische Union), ich will, dass den Faschisten im Kreml ihre Grenzen aufgezeigt werden, ich will eine große nordatlantische Freihandelszone (in vernünftiger, demokratischer Form), ich will ein EU-weite Maut, ich erkenne an, daß auch für Staaten gilt, was für jeden Privathaushalt und Unternehmer gilt: Man kann auf Dauer nicht mehr ausgeben, als man einnimmt.

Wie sagte ein neuer griechischer Minister

"Die Deutschen können sagen was sie wollen, am Ende werden sie zahlen."

Damit ist alles auf den Punkt gebracht. Und so wird es auch passieren. Da kann man sich seitenlange Ausführungen sparen.

Privatisierungen von

Privatisierungen von lebenswichtigen infrastrukturellen Betrieben ist dumm, denn aus solchen "Monopolstellungen die jeder braucht" darf kein Privater Eigentümer kontrollieren. Deshalb ist dieser Schritt richtig, denn der Verkauf von Porzellan bringt nur einen einmaligen "Gewinn" der kurzfristig Abhilfe schafft.

Die "Experten" der "Finanzorganisationen" sind alle mit der kapitalistischen Wirtschaftslogik der 60er groß geworden und haben noch nicht kapiert, dass der Kapitalismus mehr zerstört als dass er nützt.

Geben wir der Regierung die Chance der Einarbeitung

Nach den Fakten des Hilfspakets muss schnell gehandelt werden. Das ist weder gut noch möglich. Die griechische Regierung ist gerade mal 2 Tage im Amt. Europa muss ihr fairer weise eine angemessene Zeit der Einarbeitung zubilligen. Ich denke, dass dies rechtlich möglich sein kann.
Wahrscheinlich wir die Regierung nach der Einarbeitung die Situation des Landes anders einschätzen als zu Wahlkampfzeiten. Das gilt auch für das Verhältnis zu Russland einschließlich möglicher weiterer Sanktionen.

@08:04 von Wundertüte

Griechenland wird es schaffen wenn nicht mit Hilfe der EU, dann eben mit anderen Ländern, wie z.B. Russland oder China.

Sie glauben also, dass Russland einen Teil seiner schwindenden Devisenreserven für einen Kredit an Griechenland verwenden würde, obwohl kaum sicher gestellt ist, dass dieser Kredit zurückbezahlt werden kann? Von China will ich erst gar nicht anfangen. Außerhalb der Solidargemeinschaft zählen nur harte Zahlen.

11:34 von Harald E

"Fazit:
GR wird aus der EU austreten, aber Partner bleiben und für China/RU ein strategischer Brückenkopf sein."

Haha. Ein NATO-Staat als strategischer Brückenkopf für Russland und China...Träume haben manche.

... abschaffen.

GENAU.
Und in Bayern endlich den Gulden und Hannover endlich den Taler wieder einführen !!!

UND: Ich wohne in einem kleinen Weiler 1,5km ab vorm Dorf, zu dessen Gemeinde wir ungebeten gehören.
UND meine Steuergelder werden dazu verschwendet, unter anderem das Altersheim und die Sozialwohnungen in der Dorfmitte zu finanzieren.
Schluss mit der Verschwendung meines Geldes an die dortigen Nichtstuer. Ich verlange den sofortigen Austritt meines Weilers aus dem Bund und werde als Staatschef des neu zu gründenden Staates Riemerhof antreten, damit es allen hier wieder besser geht!!

@cowboy8

*Sie glauben also, dass Russland einen Teil seiner schwindenden Devisenreserven für einen Kredit an Griechenland verwenden würde, obwohl kaum sicher gestellt ist, dass dieser Kredit zurückbezahlt werden kann? Von China will ich erst gar nicht anfangen. Außerhalb der Solidargemeinschaft zählen nur harte Zahlen.*
nonsens. RU kann Rohstoffe liefern das es im Ueberfluss hat und mit Lebensmitteln bezahlen lassen , die GR im Ueberfluss hat. China $ verleihen , die es ebenfalls im Ueberfluss hat und ebenfalls Waren gegen Lebensmittel liefern und dort Werke bauen.

@t5agesschlau2012:"Herr Tsipras hat vor der Wahl ...

... klar die Reiseroute bekannt gegeben, das Volk ist am Bahnhof (Wahltag) eingestiegen."

Was Tsipras als Wahlkämpfer von sich gegeben hat, ist für die ausländischen Partner unmaßgeblich. Entscheidend ist, was jetzt in der Regierungsverantwortung geschieht. Und da ist bisher nur der Affront gegen die EU-Partner bekannt, neuen Sanktionsdrohungen gegen Russland zu widersprechen.

Bliebe es auch in der Regierung bei der Kündigung der Vertragsbedingungen (Beendigung der Sparpolitik und neuem Schuldenschnitt) mit den Gäubiger-Ländern und dem IWF, würde dies den Grexit bedeuten. Wenn ein Schuldner mit seinen Gläubigern so umgeht wie Tsipras, braucht er sich nicht zu wundern, wenn es kein Entgegenkommen gibt - zum Schaden des Landes GR. Auch das Ende der Links-Rechts-Koalition wäre damit gekommen.

11:36 von Selektron

Eine perfekte Zusammenfassung. Würde ich jederzeit unterschreiben.

11:35 von JWW

"...Für Deutschland kein Einbruch, sondern eine Phase der Konsolidierung auf niedrigerem Niveau als heute. ..."

So ist es! Aber wenn man weiter denkt und die jetzige Lage in der BRD nimmt, die zwar sehr schön geredet wird, aber überhaupt nicht so schön ist - auf welches Niveau soll es hier denn noch sinken? Eines wäre allerdings klar, wenn es so käme: Auch in Deutschland würden die alten Kräfte abgewählt ... was das heißt, können Sie sich selber ausmalen...

um 11:36 von Selektron

100%ige Zustimmung.

Danke für diese klare Ansage. Irgendwie fühlte ich mich schon fast erdrückt von diesem Pro-Tsipras-Gebrüll.

@11:32 von Quakbüdel

"Eine gute Justiz ist doch wohl fähig, die Urheber dieser Straftaten zu ermitteln : Wer hat die Kredite an das hoffnungslos überschuldete Griechenland bewilligt - und warum ??? "

Vergessen sie's. Die Bewilliger sind die Profiteure und kommen sicher vor keinen ordentlichen Kadi (siehe TISA/CETA)
Jedoch arbeiten die BRICS mit Hochdruck an einer Alternative.
Da möcht ich doch zu gern mal Mäuschen spielen...bei den BRICS. ;-)
Die sind bestimmt schon viel weiter, als die spärlichen, leisen Info-Töne vermuten lassen.

@08:16 von Gerhard Raden

Ich finde es völlig richtig, wenn Griechenland seine Schulden nicht mehr bedient. Jeder Investor, der den Griechen noch Geld geliehen hat, wusste ganz genau, worauf er sich einlässt und hat dafür ordentlich Risikozuschlag kassiert.

Ich glaube, Sie haben da einiges verpasst. Griechenland hat aktuell fast keine Schulden außer bei der EZB oder anderen Hilfsprogrammen - und das ganz ohne Risikozuschlag.

Die Griechen könnten sich dann nirgendwo mehr Geld leihen und müssten dann selbst lernen, mit ihrem Geld auszukommen.

Das ist schon lange so. Griechenland bekommt schon seit Jahren kein Geld mehr auf dem freien Markt. Deswegen gibt's ja überhaupt die Hilfsprogramme.

@ quakbüdel von 11:32 h

Rechtsstaatlichkeit und das "Zeigen mit dem Finger auf Andere" ....
Nur mal so nebenbei, weil es meinem Verstehen von " vorsätzlichem Tun / vorsätzlichem Handeln" im Zusammenhang mit der - derzeit gültigen - rechtlichen Definition von "Vorsatz" gerade auffiel:
Auch diejenigen, die aktiv falsch parken oder aber die vorgeschriebene HG mutwillig überschreiten, tun dies i.d.R. in vorheriger Kenntnis der eigentlich durch VZ angezeigten Regelungen. Wenn Sie also auf " Gleichheit in Verantwortung " hinauswollen, wie ich Sie verstehe, dann wiegt JEDES vorsätzlich rechtswidrige Handeln - egal durch wen - im Bezug auf den Vorsatz - gleich schwer, denn es handelt sich dann prinzipiell & generell zunächst um gewolltes, potentiell gemeinschädliches Handeln, bei dem man die ebenfalls potientiellen Folgen wissentlich zum eigenen Vorteil ausklammert . Oder ?

11:45 von Agent lemon

"RU kann Rohstoffe liefern das es im Ueberfluss hat und mit Lebensmitteln bezahlen lassen "

Aha.

Der gute alte Tauschhandel. Na, ob die Öl- und Gasoligarchen Olivenöl und Feta als Bezahlung akzeptieren werden?

Wenn es so einfach ist, fragt man sich eigentlich, worauf Putin und Xi noch warten...

Linksradikale setzen auf ökonomische Vernunft

Die Kommentarseite zu den Russland-Sanktionen wurde geschlossen. 250 meist lobende Kommentare in 4 Stunden! Das ist Rekord.

Auch die hier erzählte Geschichte glauben kaum noch Bürger. Griechenland müsse das Hilfsprogramm, es führte zu einem ökonomischen Desaster und mehr Schulden, fortführen oder es erhält keine neuen Kredite und ginge Bankrott.

Neue Hilfszahlungen bedeuten das die enormen Schulden Griechenlands weiter steigen. Diese Hilfsgelder werden natürlich mit Zins und Zinseszins belegt. Eine Verlängerung der Kredite verdoppelt und verdreifacht die Schulden. Auch diese Hilfe vergrößert die Probleme enorm.

Die Strategie in das bereits Bankrotte Land weiter Mrd. zu pumpen ist an Irrationalität nicht zu überbieten. Spätestens jetzt muss jeder Steuerzahler erkennen das es zwar ärgerlich wäre Mrd. von Steuergeldern abzuschreiben aber es nicht besser ist noch weitere hinterher zu werfen.

@ 11:36 von NH278

"Falsch.

Er hat das Wunschziel angegeben, nicht die Route. Und das liegt irgendwo auf Wolke sieben."
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Auf Wolke 7 haben die Griechen keinen platz mehr. Hier sitzen die Deutschen, die glauben das man mit weniger als 50% vom letzten Nettolohn ein sorgenfreies Leben als Rentner hat.

11:46 von Harald E

"Da möcht ich doch zu gern mal Mäuschen spielen...bei den BRICS. ;-)"

Wozu?

Da ist doch genügend öffentlich:

Brasilien's Präsidentin hat infolge des mauen Wahlergebnisses und der schlechten Wirtschaftslage Reformen eingeleitet, Russland ist isoliert, Indien hat neue Beziehungen zu den USA geknüpft, China schwächelt und Südafrika...ja, da hört man gar nichts mehr, bei dem innenpolitischen Reformstau. Außenpolitisch und wirtschaftlich zunehmend bedeutungslos.

Da gibt es weder Einigkeit noch das erträumte, große antiwestliche Bündnis...

Lawinengefahr

Wie es aussieht droht mit der neuen griechischen Regierung nicht nur eine finanzielle Gefahr für den Euro, sondern auch eine politische Gefahr. Es wäre zu hoffen, dass nun auch andere EU Laender souverän und emanzipiert Wirtschafts- und Außenpolitik betreiben, unabhängig vom Diktat der EU und USA. Nichts ist alternativlos. Das Verschieben aller Lasten verfehlter Politik auf das einfache Volk jedoch auch in Deutschland mittlerweile unerträglich. Mal sehen, welche Untaten EU und USA sich einfallen lassen, um die Regierung in Griechenland zu beschädigen und loszuwerden.

@Royal Palm Estate

In Ihrer Argumentation ist ein Loch, denn Griechenland wird nur deshalb "in die Arme Russlands getrieben", wenn die EU selber mit der Eskalation der Spannungen zwischen EU und Russland weitermacht. Das ist nicht die Schuld der Griechen und wenn man Ihr beschriebenes Szenario nicht will, dann sollte man selber aufhören die Differenzen zwischen EU und Russland zu vergrößern, und an der Überbrückung arbeiten.

An der Situation ist nicht primär Russland schuld, sondern der Westen in seinem Expansionswahn. Wozu gibt es denn z.B. noch einen EU-Erweiterungskommissar? Ist die EU nicht irgendwann groß genug?

Insofern sollte auch die EU ihre Forderungen und Erwartungen herunterschrauben ... und mit Russland REDEN anstatt immer neue Sanktionen aufzufahren. So löst man keinen Konflikt, so fängt man allerhöchstens einen Krieg an!

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