Rubel

Ihre Meinung zu Krise in Russland: DIHK warnt vor Folgen für deutsche Firmen

Die Krise in Russland könnte auch der deutschen Wirtschaft Probleme bereiten: Der DIHK hat vor "Bremsspuren" in der Bilanz von Firmen gewarnt. Einige Politiker fordern daher, die Sanktionen zu lockern. Andere lehnen das strikt ab und geben Putin die Schuld an der Krise.

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88 Kommentare

Kommentare

X-force
Sanktionen

Biden hat ja schon zugegeben, dass die USA Europa zu den Sanktionen gegen Russland gezwungen haben.
Jetzt sieht hoffentlich jeder, was für Nachteile die Abhängigkeit Deutschlands von den USA mit sich bringen.
Es wird Zeit für die echte Souveränität Deutschlands und die Abschaffung aller Geheimverträge mit den USA.

Freebooter
Falsches Signal

Wladimir Putin hofft, dass der Westen seine Sanktionen lockert oder gar aufhebt. Das wäre aber für den Frieden in Europa ein falsches Signal. Denn der russische Präsident müsste dies als Einladung sehen, auch gegenüber anderen Nachbarstaaten auf Gewalt zu setzen.

Beee
Oha!

Wer hätte das wohl ahnen können?
Die Sache wäre fast lustig wenn sie nicht so fatal wäre.
Der deutschen HANDELSKAMMER ist die negative Wirkung der Sanktionen auch schon aufgefallen...

Wenn shon nicht auf den gesunden Menschenverstand gehört wird so hoffentlich wenigstens auf Wirtschaftslobbyisten - zumindest in diesem Fall...

mhsh

hat die kanzlerin vor kurzem nicht was andereb gesagt?
Nur pfeiffen es seit einiger Zeit bereits die Spatzen von den Dächern.Die überheblichkeit besonders der Deutschen.
denn die Öl-Krise erreicht Großbritannien,österreich meldet einen Zuwachs an Arbeitslosen. Länder aus der €-zone dürfen ihre Produkte nich nach Russland liefern aus 2 Gründen. DerRubelsturz tut sein übrieges dazu bei.

Russland kann gestärkt aus dieser lage hervorgehen.
Wird sich dann bestimmt von der EU abwenden,her brauchen wir das Freihandelsabkommen mit Amerika.

Lügenlebender
Nur ein paar Arbeitslose mehr!

Fällt doch überhaupt nicht mehr auf, wenn irgendwelche Betriebe dicht machen müssen, ein Traditionsunternehmen ist ja schon zu, weil die Russen durch die Sanktionen nicht zahlen konnten, wird eben nur selten drüber berichtet, sie haben ja kaum eine Lobby.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/traditionsunternehmen-in-potsdam-orge…
Kommt CETA und TTIP sind es halt ca 138.000 mehr und?
Was sagte die schlauste Politikerin einst mal „Deutschland geht es doch gut“

Klausewitz

Merkel schadet Deutschland mit ihrer Außenpolitik gegen Rußland - das ist keine neue Erkenntnis

Spekulant
Putin ist ein Machtmensch

Manfred Weber hat Recht. Gegenüber Putin muss man Härte zeigen.

Ich verstehe die Sorgen der DIHK und andere, jedoch
sollten wir aus der Geschichte wirklich gelernt haben, dass Beschwichtigung alles nur schlimmer macht.

Melanda
"Schwäche der Schwellenländer"

Bei uns in Brasilien ist die "Schwäche" allein der Unfähigkeit unserer Präsidentin geschuldet. Aber "das" ist in Bezug auf Russland nur "Ablenkung". Die EU sollte Selbstbewusstsein zeigen und sich nicht vor den US-Karren spannen lassen. Zumal das in diesem Fall äusserst gefährlich ist. Was passiert wohl, wenn man ein "verwundetes Tier" in die Enge treibt. Genau, es wehrt sich mit "allen" Kräften. Ich mag mir gar nicht ausmalen, was da alles passieren kann.

DerEdle

Selbst schuld, wer sich als alleiniges Standbein Russland als Partner ausgesucht hat! Es hat sich über Jahre abgezeichnet, dass Russland sich weg von einer Demokratie hin zu einer quasi gewollten Ausländer und Minderheiten verachtenden Diktatur entwickelt. Wer glaubt, dass sich diese "Politik " in naher und mittlerer Zukunft ändert ist mehr als Naiv! Jeder der noch Geld in Russland hat sollte jetzt retten was noch zu retten ist, solange dies noch möglich ist. Natürlich sind die Verluste bei dem derzeitigen Rubel heftig, aber besser mit einem blauen Auge/Augen davon kommen als ohne. Für manche strategische Fehler muss man eben bezahlen!

Dr. Scholz
Sanktionen gegen Russland ...

... sind unverantwortlich und schaden der deutschen und europäischen Wirtschaft.

Frau Merkel handeln Sie bitte!

Dr. Scholz
@derEdle

Man sollte nicht jedes Land, dass nicht voll und ganz nach Washingtons Pfeife tanzt, immer gleich als Diktatur bezeichnen!

Wie Jakob Augstein gestern in 3sat zutreffend erläutert hat, würde "dem Westen" etwas mehr Demut in vielen Dingen auch einmal ganz gut tun.

mhsh

Am 21. Dezember 2014 um 03:36 von Freebooter
Falsches Signal

Wladimir Putin hofft, dass der Westen seine Sanktionen lockert oder gar aufhebt. Das wäre aber für den Frieden in Europa ein falsches Signal. Denn der russische Präsident müsste dies als Einladung sehen, auch gegenüber anderen Nachbarstaaten auf Gewalt zu setzen.
#
Sie verwechseln die RF mit den USA.
Ist mir schon öfter aufgefallen.
Lieber sehen bestimmte das Europa zusammen bricht.
Das die EU sich überschätzt hat,wurde schon längst bemerkt. Es brennt an allen Enden.
Massenarbeitslosigkeit, kein Geld für die Bürger und eine Masseneinwanderung die Probleme weiter verstärken wird.

MehmetK
Qualifikation der Politiker ist nicht mehr akzeptabel

Man kann über die ehemaligen Politiker denken wie man will, aber die haben den kalten Krieg schrittweise versucht abzubauen,
wirtschaftliche Beziehungen zu Nachbarn auch Russland aufgebaut, was den Frieden und den allgemeinen Wohlstand sicherte. Und es gab auch Krieg in Europa wo man keine Sanktionen brauchte, welches gelöst wurde.

Jetzt schauen wir mal unsere Politiker in 2014 an. Die haben innerhalb eines Jahres mit Sanktionen den kalten Krieg wieder heraufbeschworen. Wirtschaftliche Beziehungen kaputt gemacht und einige reden sogar von Krieg. Die haben es geschafft aus einem Kriesenland eine Weltkriese zu machen, anstatt das Land isoliert zu behandeln, damit andere Länder nicht zu schaden kommen.

Da gibt es doch so einen ähnlichen Spruch:

Etwas kaputt machen kann jeder Idiot, aber etwas schaffen, dazu braucht man können !

pkeszler
DIHK warnt vor Folgen für deutsche Firmen

Es wäre jetzt das falsche Signal, wenn die EU die Sanktionen ohne Gegenleistung von Putin lockern würde. Putin muss erst seine Politik in der Ostukraine ändern und den Frieden durch den Abzug seiner Truppen wieder herstellen. Es wäre doch gerade ein Witz der Weltgeschichte, wenn das eintreten würde, was @mhsh schreibt: "Russland kann gestärkt aus dieser lage hervorgehen."
Russland muss jetzt endlich Einsicht zeigen, dass Frieden in Europa nur möglich ist, wenn alle Länder respektiert werden.

pkeszler
@mhsh

"Es brennt an allen Enden.
Massenarbeitslosigkeit, kein Geld für die Bürger und eine Masseneinwanderung die Probleme weiter verstärken wird."
Wo leben Sie denn, dass Sie das für Europa prognostizieren bzw. sich wünschen? Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung würde doch ganz bestimmt nicht mit Russland tauschen wollen. Also mal schön auf den Teppich bleiben, bevor man hier so eine Art Weltuntergang für Europa sieht.

Kom2010
Warum heißt es wohl "Wirtschaftssanktionen"?

Ich dachte, das sei der Sinn der Wirtschaftssanktionen, dass sie Wirkung zeigen.
Selbstverständlich spürt es das normale Volk zuerst.
Das Volk soll ja auch sehen, dass die Politik seiner Machthaber eben zu solchen Reaktionen führt und soll druck auf seine Politiker aufbauen.
Oder hab ich mich da getäuscht?
Denkt die Politik, dass Putin einfach zu tiefst gerührt ist, wenn z.B. der Apple-store in Moskau schließt und er dann von der Krim abzieht weil seine Moskauer keine I-phone mehr kaufen können?

weltoffen
@Klausewitz

Sie schreiben-
Merkel schadet Deutschland mit ihrer Außenpolitik gegen Rußland - das ist keine neue Erkenntnis
Merkel mit Putin ersetzen, dann stimmts!!

Gast

Das sind doch mittlerweile Peanuts.
Gegenüber den wichtigen Nachrichten.
Kiew hat drei neue Mobilmachungswellen verkündet im Januar, April und Juni.
Ab Januar gilt wieder die Wehrpflicht und
die Rüstungskonzerne wurden von Kiew angewiesen, trotz Staatsschulden in 24-Stunden-Schichten Waffen zu produzieren. Poroschenko ist der Meinung, das das Fehlen von Geld nicht das Ende der Produktion bedeuten darf. Interessante Sichtweise.
Ach ja und Waffen sollen auf Kredit eingekauft werden.
Auch sehr interessante Sichtweise.
Damit ist aber klar vorgezeichnet welchen Weg Kiew im nächsten Jahr gehen will. Es wird wohl nicht beim Bürgerkrieg in der Ostregion bleiben. Alles läuft auf einen Krieg gegen Russland hinaus.

mhsh

Am 21. Dezember 2014 um 07:08 von pkeszler
#
Bitte machen Sie die Augen auf.
Wieviel Millionen Arbeitslose gibt es in Europa?
Deshalb soll auch ein Wachstumspaket angeblich Hilfe bringen.Masseneinwanderung - warum baut Deutschland der Zeit ein Heim nach dem anderen.aber nicht nur in deutschland sind die zahl der Asylschende Sprunghaft angestiegen
Während jedoch staatlich Zuschüsse immer weiter gestrichen werden. weil ja z.b.kuturelle Sachen Gewinne verbuchen müssen. Das wohl von Kindern,Jugendlichen und auch Erwachsenen wird dem Profit untergeordnet.

Weltuntergangsstimmung für Europa nein,aber nicht Blind

hbacc
@pkeszler, Freies-Europa

Darf ich zusammenfassen: Sie plädieren mit markigsten Sprüchen für die Isolation Russlands. Ich darf also auch vermuten, dass nationale, globale, ökonomische religiöse oder sonstige Interessen grundsätzlich zu ächten sind. Von den Guten. Das sind wir?
Diese Weltsicht hat schon jeder, der in irgendeinen Krieg ziehen wollte, für seine geistige Vorbereitung eingesetzt.
Angesichts der Kiewer Sprüche und Taten nun den schwarzen Peter dem Oberbösen Putin zuzuschieben, hat schon was kafkaeskes.
Natürlich halten derartige Strategen auch nichts von "Wandel durch Annäherung", Verhandlungen sind abzulehnen, Stärke ist zu demonstrieren. Etwa für Referenden zu sein, nein, wenn uns genehme national und vor allem freiheitlich gesonnene Leute mal eben aus einem Land "austreten" wollen, dann helfen wir auch mal mit Bomben (Kosovo).
Ich lass es lieber.

Gast
@Freies-Europa

Am 21. Dezember 2014 um 07:26 von Freies-Europa
Russen verlassen Russland

Ganz schlechtes Beispiel.
Auch Deutsche verlassen Deutschland, Letten Lettland, Esten Estland, Litauer Litauen, Polen Polen etc.
weil sie sich in ihrer Heimat benachteiligt fühlen. Also nichts spezifisch Russisches. Null Punkte für das Argument.

pkeszler
@mhsh :Masseneinwanderung verstärkt die Probleme?

Ja, es ist ganz bestimmt nicht leicht für das relativ kleine Europa, mit der Zuwanderung fertig zu werden. Aber die beweist doch gerade die große Anziehungskraft auf die armen Menschen in den bedrohten Ländern.
Eigentlich müsste doch das riesige und unterbevölkerte Russland auf diese Menschen die größere Anziehungskraft ausüben, wenn dort alles besser ist, als in der EU. Wahrscheinlich hat Putin doch nicht die Üerzeugungskraft, die einige Foristen herbei reden wollen.

Thunderstorm
Angst vor der eigenen Courage.

Wirtschaftssanktionen sind meistens die einzigen Strafmaßnahmen die man gegen ein Land verhängen kann. Zumindest wenn man militärische Mittel vermeiden möchte. Ich kann es zwar nachvollziehen wenn die deutsche Wirtschaft gute Geschäfte mit Russland machen möchte, aber die Politik darf sich davon natürlich nicht leiten lassen. Es handelt sich hier um die militärische Annektion eines Teils eines fremden Landes. Dazu führt Russland einen hybriden Krieg. Das alles um eine gemeinsame Zollunion durchsetzen zu können, indem die Ukraine ein zentraler Bestandteil ist. Wie soll man da einen Kompromiss aushandeln? Die Ukraine kann nur eine Zollunion mit Russland eingehen oder sich der EU nähern. Beides geht nicht. Und da die Bevölkerung recht klar gemacht hat dass es zur EU möchte, kann Europa das Land nicht einfach fallen lassen. Zur jetzigen Zeit kann man die Lockerung der Sanktionen auf jeden Fall nicht begründen.

Gast
"Deutsche Bank: Krise keine Gefahr für Weltfinanzsystem"

Natürlich nicht, denn die Banken werden ja gerettet werden ... von den Steuerzahlern.

4WD
Fahne im Wind ...

"Der deutsche Staat sollte Rußland helfen, damit es deutschen Großbetrieben (denn nur die können ernsthaft in Rußland investieren) besser geht."
Geht noch ??
Reicht es nicht, wenn die kleinen und mittelständischen Betriebe die Wirtschaft in Deutschland finanzieren?
Derjenige der sich auf irgendwelche Geschäfte einlässt, sollte die Risiken kennen und auch selbst tragen, und nicht immer "Staat hilf mir" schreien.

hbacc
@07:39 von pkeszler

Den anderen "freien" Strategen verkneife ich mir.
Immerhin wird scharfsinnig erkannt, dass der Lebensstandard in Russland geringer ist als z.B. in Schwaben. Warum dann allerdings der größere Teil der bebombten Ostukrainer ausgerechnet nach Russland geflohen ist, kann daraus nicht so recht schlüssig erklärt werden. Oder?
Vielleicht gibt es doch noch ein paar andere Gründe, seine Heimat zu verlassen als übervolle Fleischtöpfe.
Eigentlich diskutieren wir hier ja um ein DIHK-Papier. Sind die etwa schon genauso verseucht wie die 60 Prominenten, die kürzlich die Sanktionitis nicht so richtig gut fanden?

Helmut Baltrusch
Die russische Krise ist unverschärft beherrschbar

Die russische Rezession infolge der westlichen Wirtschaftssanktionen für die völkerrechtswidrige Krim-Annexion und die massive Destabilisierung der Ostukraine ist für alle Beteiligten nach dem derzeitigen Stand der Fundamentaldaten beherrschbar, ohne dass sie eine Gefahr für die Weltwirtschaft darstellen würde. Sieht man von China ab, ist die Wirtschaftslage der Schwellenländer für die Weltkonjunktur und das Finanzwesen beachtlicher.

Die Befürchtungen deutscher Handelspartner über den möglichen Kollaps der russischen Wirtschaft sind nur im Einzelfall und temporär begründet - bis zur Umorientierung auf andere Märkte.

Die Sanktionen gegen Russland sollten zwar nicht verschärft, aber auch nicht zurückgenommen werden bis zum Entfall der Verhängungsgründe. Noch sträubt sich Russland, die territoriale Integrität und Souveränität der Ukraine zu respektieren. Solange dies der fall ist, müssen die Sanktionen weiter wirken.

wie-geht-es-weiter
Westen: auf Kriegskurs mit Russland

Von Deeskalation keine Spur. Neue Sanktionen gegen Russland laufen an. Zudem hat der US-Präsident nun per Dekret jederzeit das Recht, ohne Kongress den Krieg auszurufen - ähnlich wie damals beim Feldzug gegen den Irak. Die Ukraine rüstet kräftig auf, die EU hat doch eben das Geld überwiesen! Bereits jetzt wurde wichtige Posten in Kiew mit US-Amerikanern besetzt, so zum Beispiel das Finanzministerium. Zudem haben sich die USA nun die Option eingeräumt, der Ukraine schwere Waffen zu liefern.

Gast
y5bernd sollte die Ukraine wirklich einen Krieg

mit Russland anfangen geht es trotz Hochrüstung der Ukraine wie 1939 Polen.
In etwa einer bis pätestens zwei Wochen ist der ganz ukrainische Spuk vor bei. Aber unzählige unschuldige Menschen werden wieder umkommen.

Gast

Mir sind wirtschaftliche Interessen und ihre friedliche Verteidigung wesentlich lieber als irgendwelche fragwürdigen politischen Aktivitäten, die eh nach persönlicher Interessenlage zurechtgebogen werden und immer in irgendwelchen kriegerischen Handlungen enden.
Und für alle Scharfmacher hier im Forum ihr könnt euch ja nächstes Jahr im Sommer freiwillig in Kiew melden und die Krim von den Russen befreien. Dann sollte euch aber auch bewusst sein, das ihr über die Hälfte der Bevölkerung dort raus werfen müsst.

pkeszler
@hbacc

"Warum dann allerdings der größere Teil der bebombten Ostukrainer ausgerechnet nach Russland geflohen ist, kann daraus nicht so recht schlüssig erklärt werden."
Ja, es gibt mehrere Gründe, warum ein Teil der Bürger aus der Ostukraine nach Russland geflohen ist. Die brauche ich Ihnen bestimmt nicht alle aufzuführen. Nur so viel, weil ein Teil ihrer Landsleute diesen Konflikt in der Ostukraine mit Unterstützung von Russland angezettelt hat. In diesem speziellen Fall waren sicherlich die Fleischtöpfe nicht ausschlaggebend.

Gast
@Wasserfrosch

Das sehe ich genauso.
Nur mit dem Unterschied das Russland nicht Europa erobern will.
Maximal wird es ein Stellvertreter Krieg der USA, aber bei den Nachschubwegen aus meiner Sicht illusorisch, den gewinnen zu können.

Hartl

Wer glaubt, dass Russland nach Lockerung oder Aufhebung der Sanktionen die Wirtschaftsbeziehungen zur EU wieder aufnimmt wie vorher, der irrt. Sie müssen sich jetzt andere Geschäftspartner suchen -wie man sieht, gelingt das auch- warum sollten sie sich von diesen wieder abwenden. Die EU überschätzt ihre Bedeutung bei weitem. Auch mit den vielgerühmten westlichen Werten scheint es nicht weit her zu sein, wenn man eine solch zweifelhafte Regierung wie die in Kiew unterstützt, die ihre eigenen Bürger zu tausenden umbringt. Die haben nicht das Geld ihre Gasschulden bei Russland zu zahlen und wollen die mächtigste Armee Europas aufbauen. Und wir wollen gegen Russland den moralischen Zeigefinger erheben, unfassbar.

Merkelgegner
Regierungs -und Verfassungseid

immer mehr zeigt sich, das hier ganz bewusst der Regierungseid der deutschen Regierung vorsaetzlich gebrochen wird!

Merkelworte: Ich, bzw. wir , werde nie,( betoning lag auf nie) etwas tun was dem deutschen Volk schadet!

Seit dem Maidan , wird bewusst und vorsaetzlich dieser Eid gebrochen!

Jeden Tag wird der Schaden fuer das deutsche Volk groesser und ein Ende ist nicht abzusehen!

Die Hoerigkeitspolitik ( nur tun was Amerika will) der Regierung schreit zum Himmel!

Einige wachen zwar auf, aber die Fuehrung treibt weiter das Deutsche Volk zum Ruin!

Wann wird endlich mit diesen MEINEIDLERN abgerechnet!

Gast
Russland/Putin ist selbst Schuld

an ihrer jetzigen Lage. Allerdings gegen für den Ölpreisverfall
können sie nichts, denn das ist ein "Spiel" der USA und Saudi Arabiens. Die anderen Sanktionen gegen Russland greifen bis dato nur wenig, werden aber mit der Zeit für Russland immer gefährlicher. Es ist richtig, dass auch wir darunter leiden, wenn der Handel mir Russland einbricht. Allerdings können wir das verkraften.
Russland steht vor grössten Problemen, was Putin den Kopf kosten könnte. Aber das kann noch lange dauern.
Ich hoffe, dass unsere Regierung das Richtige tut und beizeiten einen Konsenz mit Russland findet, natürlich zusammen mit unseren Partnern.

Insulaner1982
Nicht locker lassen!

Jetzt, wo die Sanktionen zu greifen anfangen, darf die freie Welt gegenüber Russland noch nicht nachgeben. Unsere Wirtschaft muss das mittragen und kann das auch aushalten! Erst, wenn die Ukraine und die Krim wieder komplett von den Russen freigegeben worden sind, dürfen wir über Lockerungen nachdenken! Putin ist an seiner Lage selbst schuld und da das russische Volk blind und stumm hinter Putin steht und nichts gegen seine Regierung tut, muss es halt mitleiden!

WilliG
Politiker die Sanktionen lockern wollen...

Politiker die die Sanktionen lockern wollen gehören abgestraft. Ist diesen Politikern die Demokratie und das Völkerrecht nicht mal diese schwachen Sanktionen wert? Nur Profit im Kopf?
Sanktionen lockern... Nein Danke!

Lügenlebender

Hm komisch, wenn Russland eine Diktatur ist und man mit sowas keinen Handel treibt, warum handeln wir dann mit den schlimmsten auf der Welt und geben denen sogar noch Waffen oder Geld für militärische Aufrüstung.
Ich finde nicht das Russland falsch handelt und Pleite sein und Pleite gehen ist etwas ganz anderes, der Westen ist total Pleite!
Wir Exportweltmeister werden bald nix mehr exportieren, wenn die anderen sich unsere teuren Waren nicht mehr leisten können, dann sehen wir was passiert, wenn man nur auf Export setzt.
Einige Vergessen hier auch ganz gerne, das Russland andere Partner hat z.B. Indien und China diese beiden Länder sind Supermächte, Türkei und sicherlich noch einige andere die Gas und Öl gerne kaufen.
Wir bekommen dann bald 30 % Gas und 30 % weniger Öl, ich bin mal gespannt mit welcher alternativen Energie wir dann noch aus der Atomkraft aussteigen wollen, wo wir grade unsere uralten Kohlekraftwerke sanieren, weil man für die schwarze super NULL alles tut.

Gast
@ Freies-Europa

- Denn wenn wir schon auf - ganz Putin like - auf souveräne Nachbarländer und Völkerrecht pfeiffen wollen, dann gehört die Krim historisch den Krim-Tataren.-

Aufs Völkerrecht haben wir doch schon lange gepfiffen. Das Kosovo gehört nun mal historisch den Serben, oder?

Gast

Also ich halte die Wahl, also das Referendum, auf der Krim für authentisch. Die Krim will wirklich nicht mehr zur Ukraine gehören. Ich frage mich, warum wir uns da einmischen und von "untrennbaren Teilen" schwadronieren. Nun sanktionieren wir die Krim weil die nicht so will wie wir. Das klingt mal wieder allzu typisch für unsere Politiker, die superdemokratisch wie sie sind, überall rumzubestimmen haben, ob da gewählt oder nicht.

Gast
DIHT warnt von Sanktionen gegen Russland

Diese würden der deutschen Wirtschaft schaden.
Dabei ist die deutsche Wirtschaft weiter auf Wachstumskurs und das trotz der Sanktionen gegen Russland.
Made in Germany ist weltweit gefragt, nicht nur in Russland.
Russland ist auf Waren und Technik aus dem Westen angewiesen denn die russische Infrastruktur und Wirtschaft ist marode.

Putin hat es in der Hand, die Sanktionen zu beenden, wenn er endlich Frieden schafft im Donbass und die völkerrechtswidrige Annexion der Krim rückgängig macht.
Aber das wird Putin niemals tun. Er gibt dem "bösen Westen" die Schuld an der wirtschaftlichen Situation in Russland.

Viele deutsche Unternehmen ziehen sich schon aus Russland zurück weil die Lage unübersichtlich ist.

Gast
@TomAto

Ich denke auch, das auf der Krim eine klare Mehrheit von Kiew weg wollte. War ja nicht der erste Versuch dies zu tun.
Russland wird auch die Russen auf der Krim in keinem Fall im Stich lassen.
Inwieweit in der Ostukraine eine ähnliche Stimmung herrscht ist schwer zu sagen. Ich denke die Mehrheit will dort einfach nur noch ihre Ruhe haben. Das Russland hier nicht bereit ist in einen Krieg zu ziehen ist ja offensichtlich, sonst wäre das ganze schon längst beendet und russische Truppen würden am Dnepr stehen.

Aber wie schon gesagt, mir sind Staaten, die miteinander lukrativen Handel treiben viel lieber, als das was zur Zeit dort läuft. Im Endeffekt sterben Menschen für das wohlergehen einiger weniger.

Der ganze Maidan hat nichts gebracht außer Kummer und Leid. Zumal ja die Möglichkeit bestand Janukowitsch bei den nächsten Wahlen abzuwählen.

Hotbiker07
Gegensanktionen

Ich hoffe, dass Russland endlich mal zurück sanktioniert. Sanktionen scheinen ja die reinste Einbahnstraße zu sein.

Spitzbub

@ Tom ato 8:40:
Sie sagen, Sie halten das Referendum auf der Krim für "authentisch", und deshalb sollte sich die EU da raushalten. Wenn die Wähler auf der Krim so gerne zu Russland gehören wollen - warum wurde die Wahl dann nicht unter intensive internationale Beobachtung gestellt? Gab es denn wirklich nichts zu verbergen?
Ich greife Ihre Meinung mal auf und überlege, was denn wohl passieren würde, wenn Deutschland in einer Region von, sagen wir mal, Polen oder Frankreich ein solches Referendum veranstalten und dann z. B. Schlesien oder das Elsass annektieren würde! Können Sie sich das Donnerwetter vorstellen? Jetzt sagen Sie mir doch noch bitte, warum Sie Russland sowas durchgehen lassen wollen!

No pasaran
08:40 von y5bernd

Und vor der Krimtataren gab's doch andere Völker, auch Russen, Griechen, Sarmaten. Skifen, u.s.w. Wollen wir so tief in die Geschichte gehen? Eigentlich, nein. Was zählt, ist dass das Volk sich vor unseren Augen mit grosse Mehrheit für Russland entschieden hat, dass jetzt auf dem Halbinsel keinen Krieg gibt, und dass allen Sanktionen zum trotz Russland das Jahr mit profitablen Budget beenden wird. Alles andere werden wir sehen - aber in der Zukunft, nicht in der Vergangenheit.

Gast
Warum sollten die Sanktionen gelockert werden?

Die Sanktionen würden aus einem bestimmten Grund beschlossen, ob sie nun richtig sind oder nicht, darüber kann man sich streiten. An der Situation an sich hat sich nichts geändert. Also warum lockern? Im übrigen war es klar, das unsere Wirtschaft darunter leiden wird. Es ist immer schlecht, wenn man von Handelspartnern abhängig ist. Das ist aber auch nichts neues und es gehört zum unternehmerischen Handeln sich nicht abhängig zu machen.

tagtest
Der Grund für die Sanktionen ist Russlands Aggression

Der vom Westen völlig transparent formulierte Grund für die Sanktionen gegen Russland ist Russlands militärische Aggression gegen die Ukraine (Annexion der Krim, hybrider Krieg in der Ostukraine). Putin stellt damit die europäische Friedensordnung in Frage. Letztere ist aber ein Grundpfeiler für das Wohlergehen freiheitlich-demokratischer Gesellschaften. Wer glaubt, mit Appeasement einer Entspannung näher zu kommen, irrt sich gewaltig.
Die Sanktionen sind selbstverständlich richtig und müssen so lange in Kraft bleiben, bis Russland sein aggressives aussenpolitisches Gebaren in Europa wieder begräbt. Da darf der Westen nicht wackeln. Zugleich muss die russische Bevölkerung über genau diesen elementaren Zusammenhang aufgeklärt werden, damit sie innenpolitisch die richtigen Schlüsse zieht und sich gegen die aktuelle nationalistisch-destruktive russische Führung auflehnt, die dabei ist, Russland in den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Abgrund zu ziehen.

No pasaran
@ 09:03 von Spitzbub

Ich sage Ihnen, warum die Beobachter aus Europa nicht dabei waren (das ist für Sie "international", denke ich). Die Politiker in Europa, wie auch OSZE u.s.w., haben das Referendum im voraus für illegal erklärt und die Beobachtung selber verweigert, obwohl alles dafür gern wurde, Sie einzuladen. Jetzt wird dass als Anlass genommen, auch von Ihnen, das Referendum nicht zu akzeptieren. Das ist einfach kindisch. Auch, und die internationaler Beobachter waren vor Ort. Die, die nicht dem Ruf der Politiker nach Misstrauen und Krieg gefolgt sind.

Phonomatic

Man muss die Sanktionen im Moment nicht verschärfen, sie zu lockern wäre jedoch das völlig falsche Signal. Zumal die Sanktionen überhaupt nicht der Hauptgrund für Rußlands derzeitige Wirtschaftskrise sind.

Niemand möchte "Russland wirtschaftlich in die Knie zwingen" - was sollen solche Suggestionen? Herr Steinmeier weiß ganz genau, dass das nicht die Absicht der Sanktionen ist. Zudem sagt der Kreml selbst, die Sanktionen wären ein Grund die eigene Wirtschaft zu stärken und die Abhängigkeit vom Öl/Gas-Export zu verringern - das kann man doch in Rußlands Sinne nur gutheißen, auch wenn's erstmal weh tut.

Diese ständigen Versuche, in Putins Sinne die europäische Geschlossenheit zu untegraben, disqualifizieren Herrn Steinmeier m.E. immer mehr als Außenminister. Erfolge im Sinne europäischer Interessen kann er mit seiner Politik nicht vorweisen, stattdessen scheint er sogar noch bemüht russische Interesse in die Europäische Politik zu tragen. Ist das seine Aufgabe?

No pasaran
@ 09:02 von Hotbiker07

Ist schon geschehen. S. "South Stream". Bulgarien ist mir 400 Millionen Euro im Minus, die anderen betroffenen Länder - auch. Und die EU sagt, sie wird für die Zahlungsausfälle nicht gerade stehen könne. Mit der nimmer endenden Krise in Griechenland ist das mehr als verständlich. Und Herr Junker versucht, 315 Milliarden aus der Luft herbeizuzaubern. Tja, wenn man echtes Geld ablehnt, muss man eben kreativ sein.

Manfred Schoenebeck
Ideologisierung von Wirtschaft

Manche Foristen vertauschen, meiner Meinung nach, Weg und Ziel. Es kann nicht VORAUSSETZUNG für wirtschaftliche Kooperation sein, dass der andere Staat DEMOKRATISCH ist. Es könnte aber eventuell als Ergebnis passieren. Eine schwache Wirtschaft und eine aufgeheizte ideologische Atmosphäre sind schlechte Grundlagen für Demokratie. Es sind eher die Zeiten für Bauernfänger.
Das Grunddilemma ist die unlogische Modellvorstellung einer stürzbaren Diktatur. Haben die Deutschen Hitler "gestürzt", als ihnen ihre Häuser um die Ohren flogen? Wurde Saddam nach 10 Jahren Embargo von seinem Volk gestürzt, oder Gaddafi? Nein, letztlich wurde immer militärisch nachgeholfen.
Meine Hypothese: Wenn ein Regime stürzbar ist, dann ist es keine Diktatur, dann reguliert es sich noch selbst. Ansonsten kommt es bei Umsturzversuchen immer zu gewaltsamen Auseinandersetzungen, ob nun Bürgerkrieg oder Intervention.

Zielen die Sanktionen also darauf, dass Putin friedlich abgewählt wird?

No pasaran
@ 08:33 von WilliG

Sie kennen die Faktenlage nicht wirklich. Die Sanktionen sind ein Viertel des Problems. Ölpreisverfall - noch ein Viertel. Veraltete Infrastruktur, der Investitionen seit 20 Jahren fehlen - noch ein Viertel. Und die Einmischung von Spekulanten in den Rubel - noch ein Viertel.
.
Das wird sich ändern (müssen). Die Sanktionen bleiben nicht für immer. Der Ölpreis geht wieder nach oben. Die nötigen Investitionen sind schon unterwegs. Und die Spekulanten werden gefunden und bestraft.
.
Also, danke für Ihre Hilfe. Die vergisst man nie.

Camaro
@ Pandora0611 08:58

Made in Germany ist weltweit gefragt, nicht nur in Russland.
Russland ist auf Waren und Technik aus dem Westen angewiesen denn die russische Infrastruktur und Wirtschaft ist marode.

Ich stimme Ihren Ausführungen zu.
Putins Situation ist äußerst verfahren und er wird aus der Sache ohne Gesichtsverlust nicht rauskommen.
Die russische Wirtschaft wird extreme Einbußen hinnehmen müssen und steht vor einer gewaltigen Rezession.
Das wird dazu führen, dass Putin´s Macht schwindet und er als President nicht mehr zu halten sein wird.
Seine Politik zerstört auf Dauer alles, was in langen Jahren aufgebaut wurde.
Und wie überall auf der Welt ist die politische Macht der wirtschaftlichen untergeordnet.
Das hat Putin aber anscheinend nicht begriffen.
Er leidet an heilloser Selbstüberschätzung, was wohl an seiner langjährigen Alleinherrschaft liegt.
Aber hier befindet er sich an seinem persönlichen Scheideweg, denn auch die längste Amtszeit findet irgendwann ein Ende.

Spitzbub
Gefahr für den Frieden bei Einmischung des Auslands

@No pasaran, 9:12:
Sie denken da was Falsches über mich. Wenn ich von "internationalen" Beobachtern rede, dann meine ich internationale Beobachter. Die müssen nicht zwingend aus der EU kommen. Man hätte auch welche aus Indien oder aus Japan einladen können. Wenn die dann die Wahl für fair erklärt hätten, dann wüsste man immerhin, was die Bürger auf der Krim wollen. So aber weiß man gar nichts über deren Meinung!
Abgesehen davon sind solche Initiativen von Regionen, die sich abspalten wollen, immer eine innere Angelegenheit ihres Landes. Kein fremdes Land hat sich in solche Prozesse einzumischen. Es hat in der Geschichte allzu oft geknallt, wenn sowas passierte!

hschu

Was man so von einigen Akteuren hier liest, könnte man meinen der Westen bestimmt den Lauf der Weltpolitik. Die Zeiten haben sich geändert und der Einfluss flacht langsam aber sicher ab. Das wollen aber viele nicht wahrhaben und setzen ihren arrogante Propaganda gegen andere Länder fort. Sie sind einfach nicht in der Lage andere Auffassungen zu verstehen und sich fair damit auseinander zu setzen.

Otto Normal Forist
Kurs halten

Wir im Westen müssen beharrlich an unserem Kurs und an den Sanktionen festhalten. Nur so können wir Putin dazu bringen, sein falsches Verhalten zu ändern.

Hafenstraße1982
Sanktionen lockern

Es ist überhaupt ein Witz die Sanktionen noch einmal zu verschärfen. Wir müssen einfach mal die Kirche im Dorf lassen. Unsere Politik macht was Sie will, wir tragen es mit weil wir es nicht anders können. Das sind Entscheidungen die uns alle angehen und betreffen. Hier werden Arbeitsplätze wegfallen (sehr viele in den neuen Bundesländern), Unternehmen in die Insolvenz (unverschuldet) gehen und der Staat macht nichts als Verursacher. Es wird ein total korruptes Land beigestanden denen es nicht um die Bevölkerung geht sondern nur um Gelder zur Finanzierung des Wahnsinn, denen Sicherheit von AKW so egal sind. Sie wissen ja der Westen hilft gern weil diese sicher Leben wollen!!!

tagesschlau2012
@ 08:04 von Helmut Baltrusch

"Die Sanktionen gegen Russland sollten zwar nicht verschärft, aber auch nicht zurückgenommen werden bis zum Entfall der Verhängungsgründe. "
#
#
Was ist mit Ihnen los? Noch vor kurzem forderten Sie die Sanktionen weiter zu verschärfen. Ist etwa in Ihrem umfeld jemand von den Sanktionen direkt betroffen, durch Kurzarbeit oder drohende Arbeitslosigkeit?

imagine_john
Isolation Russlands

Ich denke, dass viele Kommentatoren die Peoplepower ( Markt ) , den finanziellen Backround der BRICS Staaten vergessen...
Russland wird nicht auf Grund Börsenspielchen, Spekulationen und negativer Presse bankrott gehen.
Ich wünsche der deeskalierenden Haltung des RU Aussenminsters nur den BESTEN Erfolg, dumpe Erpressung der EU und der USA ( und erst recht nicht das militärische aufrüsten der Ukraine ) wird nicht reichen um ein alternatives System zu etablieren.
Leider gibt es zu viele Opfer auf allen Seiten und die entgangenen Profite und Einflussphaeren für finanz. + milit. Interessen sollten das nicht aufwiegen.
Meiner Meinung nach ist ein Dialog immer besser als invasive kriegsförderung oder show of force, dies führt nur zu einer loose loose situation.
Peacefull XMAS !

Account gelöscht
DIHK warnt vor den Folgen für deutsche Firmen....

Sicher,die Positionen deutscher Unternehmen in Rußland werden durch die Sanktionen nicht gefördert.Das sagt auch Eckardt Cordes vom Ost-Auschuß der deutschen Wirtschaft.
Wenn es so weitergeht werden wohl chinesische und asiatische Firmen stärker zum Zug kommen.
Und Länder in Europa die etwas schlauer sind (Türkei,Serbien,Ungarn) machen die Sanktionen trotz Druck gar nicht erst mit.

Aber da kann man auch mal dran sehen:Die deutschen Grünen stört das Wirtschafts-oder Arbeitsplatzargument überhaupt nicht,sie stehen sozial und ökonomisch darüber.

Dan M
Putin ist fuer Rezession - selber schuld

Putin schwoert die Russen auf schlechte Zeiten ein. In zwei Jahren wird man aus der Rezession raus sein. Er hofft darauf, dass die Wirtschaft gezwungen wird zu diversifizieren. Auch die Lockerung der Sanktion wird Putin vom Kurs von Protektionismus und Diversifikation nicht abbringen. Die Sanktionen sind das einzige friedliche Mittel Putin zu bedraengen und bei den naechsten Wahlen in die Wueste zu schicken. Es geht hier um Frieden oder Aggression, Demokratie oder Oligarchie, freie Handelsbeziehung oder Protektionismus. Sanktionen haben ein hoeheres Ziel als der kurzfristige Umsatzverlust von einigen Firmen. Es ist Putin, der einen grossen Schaden der Weltwirtschaft zugefuegt hat mit seiner Expansionspolitik. Den Preis war er bereit zu zahlen. Die Rezession ist die Quittung bis er die Buehne verlaesst.

Schwarzseher

Wird unseren "Volksvertretern" völlig egal sein, da im Unterschied zum deutschen oder russischen Arbeitnehmer, weder ihr Gehalt, noch ihr Job gefährdet ist......

Froschkönig
Steinmeiers Lichtblick

Steinmeier:"Wer Russland wirtschaftlich in die Knie zwingen wolle, irre gewaltig, wenn er glaube, dass das zu mehr Sicherheit in Europa führen würde, sagte Steinmeier." Endlich mal eine reale Einschätzung eines hochrangigen deutschen Politikers. Ich glaubte mal, dass der kalte Krieg überwunden ist - ein großer Irrtum. Die Expansionsgelüste der Nato haben letztlich zur momentanen Situation geführt. Russland wurde seit Napoleon immer wieder unterschätzt. Es ist eine politische und wirtschaftliche Großmacht und wird es bleiben. Die geradezu unermesslichen Bodenschätze sind dafür eine sehr gute Grundlage. In Zeiten der Globalisierung sollte wir uns deshalb Russland schnell wieder zuwenden statt abzuwenden. Die politische Abkopplung Deutschlands mit seinem Kadavergehorsan gegenüber der USA ist dagegen überfällig. Deutschland sollte mehr Selbstbewusstsein zeigen und souveräner handeln statt sich ständig von den USA bevormunden zu lassen.

Tarantus
Deutsche Unternehmen,

die ihr Russlandgeschäft nun abschreiben müssen sollten nicht jammern. Sie haben aufs falsche Pferd gesetzt und verloren. Verluste abschreiben und neue Chancen suchen.
Dabei ist bemerkenswert daß das Geld, das Russland durch den gesunkenen Ölpreis verloren geht ausgerechnet der europäischen Wirtschaft neue Chancen eröffnet. Der aktuelle Ölpreis wirkt auf Europa wie ein riesiges Konjunkturprogramm. Die Produktionskosten sind gesunken und die Verbraucher haben mehr Geld in den Taschen.

Dino1977
@hschu um 09:39

Ich glaube diese anderen Auffassungen die der Westen Ihrer Meinung nach nicht versteht, die muss man auch hier nicht verstehen. Weil sich von souveränen selbstständigen Ländern (z.B. Ukraine) einfach mal ein Stück Land zu annektieren (siehe Krim, Teile von Georgien) und weitere Stücke vom Land sich zur Annektion vorzubereiten (siehe Ostukraine) sind Dinge aus dem vergangenen Jahrhundert die niemand hier mehr braucht (siehe Sudetenland).

Der Lenz
um 09:49 von imagine_john

BRICS ist nur ein temporärer Interressenzusammenschluss, kein gemeisamer Markt, keine Organisation.
Und das Russlands Oligarchie sich verspekuliert hatt sollte langsam erkennbar sein; das dies keine Pleite bedeuten muss ist richtig
nur
Ist dann irgendwann noch das Letzte Faberge-Ei im Kreml an China verpfändet was keine gute Ausgangslage für Preisverhandlungen bzgl Rohstofflieferungen ist.

pkeszler
@hschu

"könnte man meinen der Westen bestimmt den Lauf der Weltpolitik. Die Zeiten haben sich geändert und der Einfluss flacht langsam aber sicher ab. Das wollen aber viele nicht wahrhaben und setzen ihren arrogante Propaganda gegen andere Länder fort."
Aber genau das denkt Putin! Er glaubt doch immer noch, er könnte die Macht der alten SU wieder zurück holen, statt auf alle anderen Länder zuzugehen und ihr Selbstbestimmungsrecht zu akzeptieren.

1.Senator
@tagtest - Diese absurde Behauptung...

...ist durch rein gar nichts zu begründen!
Die Krim wurde von Niemandem Annektiert!
Weder begrifflich (Wikipedia) noch
tatsächlich! Ganz im Gegenteil ist auf der
Krim nicht ein einziger Schuss gefallen!!
Ich empfehle Ihnen zu diesem Thema
einen wirklich lesenswerten Beitrag des
Autors Prof. Reinhard Merkel in der FAZ (!!)
vom 07.04. 2014! Bei dem Referendum hätte
es sich allenfalls um einen Verfassungsbruch
der Verfassung der Ukraine handeln können!
Hierbei lassen interessierte Kreise aber nur
allzu gerne außer Acht, dass diesem
möglichen Verfassungsbruch der
Verfassungsbruch durch den gewaltsamen
Umsturz in Kiew vorausgegangen ist, die
Verfassung der Ukraine also zumindest
suspendiert war! Kein Mensch würde im
Westen das demokratische und gewaltfreie
Referendum in Zweifel ziehen, wenn es etwa
umgekehrt gewesen wäre, sich die KRIM
also von Russland auf DIESE Weise losgesagt
und der Ukraine angeschlossen hätte!!!
Die Mär von der Annexion der Krim
durch Russland ist schlicht unhaltbar!!

Fregattenkapitän
Zu viele Russlandkenner

tummeln sich hier.Wir leben heute in einer globalen Welt,da kann man nicht mit Fingern auf andere zeigen.Hat schon mal jemand ernsthaft nachgedacht,was nach den Sanktionen kommt?Politik kann man nicht essen und Autos müssen von Grundstoffen
gebaut und auch verkauft werden.Wer jetzt der Meinung ist ,er müsste die Putinkeule schwingen,der denkt aber weder global,noch wirtschaftlich.wem nützt eine harte Sanktionshand,wenn er auf einmal auf der Strasse liegt.Die hier so für harte Sanktionen sind,sollten sich nicht wundern,wenn das Pendel auch in ihre Richtung schlägt.Hier ist Vernuft der Politik angesagt und keine grossmauligen Sprüche.
Das wir nur mit Russland auf diesem Planeten überleben werden,das müsste doch in der Zwischenzeit auch der letzte
Bürger in Deutschland begriffen haben.Wer sägt sich gerne den Ast ab,auf dem er sitzt?Russland kann man zwar wirtschaftlich momentan sehr schaden,aber nur solange,bis uns in Europa die Puste ausgeht.
Wir sind es,welche keine Rohstoffe haben!!!

Tarantus
Krim

Ich wäre ja gerne bereit, Putins Argumentation zur Krim- Annektion zu folgen, wenn seine Behauptungen tatsächlich wahr wären. Er behauptet die russischsprachige Bevölkerung wurde von Faschisten verfolgt und umgebracht. Von Völkermord ist die Rede.
Tatsächlich ist NICHTS davon wahr. Er hat die Krim einfach unter seine Gewalt gebracht. Danach hat er ein Referendum ohne echte Wahlmöglichkeit abgehalten. Das Ergebnis wurde dann zusätzlich gefälscht.
Wir dürfen niemals akzeptieren, daß solche Taten hier in Europa geduldet werden. Wenn wir das zulassen ist das tatsächlich der Anfang vom Ende.

gaddafifan

Röttgen-Kommentar: Es gebe "keinen Grund, unseren Kurs gegenüber Russland in Frage zu stellen oder gar zu ändern", betonte Röttgen. Die Sanktionen gegen das Land müssten so lange bestehen bleiben, "wie sich an dem Grund ihrer Verhängung nichts geändert hat"
Der Mann wird widerlegt durch die aktuelle Geschichte, wie man an Kuba sehen kann. Dort wurde genau das getan, was Röttgen gerade gegen Russland fordert. Im Ergebnis hat es überhaupt nichts an Kubas Politik geändert, betroffen wurden nur die Menschen vor Ort.

Spion Lemon
Russland hat eine Diktatur

aber das ist hier nicht relevant. Die Russen haben sich für diese Staatsform entschieden. Die angekreidete innenpolitische Verrohung in Russland ist auch nicht relevant, weil das die Verhaltensform ist, für die sich die Russen entschieden haben. Hier geht es allein um das Verhalten gegenüber anderen Staaten. Das hier einige Foristen das alles privat unterstützen und Demokratie westlicher Prägung ablehnen ist ebenfalls nicht relevant. Wichtig ist lediglich, dass man nicht andere Staatsgebiete annektiert, wie dieses im letzten Jahrhundert von Hitler und Stalin passiert ist. So etwas darf in Europa nicht wieder passieren. Daher die Sanktionen.

Laureat
@ Klausewitz - Putin schuldlos unter Schuldigen?

"Merkel schadet Deutschland mit ihrer Außenpolitik gegen Rußland - das ist keine neue Erkenntnis"

Putin schadet der Welt mit seiner Außenpolitik gegen geltendes Recht handelnd, dass ist offensichtlich.

imagine_john

ich bin in der glücklichen Situation min 6 Mon. im Jahr in Südafrika zu verbringen und lese deshalb auch täglich die Tagespresse und da werden viele Themen sehr kontrovers zur deutschen Presse diskutiert ( auch über Investitionen innerhalb dieses Wirtschaftsabkommens z.B. Nuklear Powerplants ( was man auch immer davon hält) und eine gewisse Expansion der BRICS Staaten ist sehr wahrscheinlich.Bereiste auch intensiv den Ostblock und kenne die Mentalität da.
Ich hoffe nur das alle die Füße still halten und einen Weg zu Diplomatie zurückfinden und das man die Lehren aus den letzten militärischen Konfrontationen nicht vergisst und sich der entspannten Zeit der vergangenen 25 Jahren erinnert, denn es hat ja nicht so schlecht funktioniert... mit dem gegenseitigen Respekt, was nun passiert ist keine gute Alternative...
deshalb schleunigst Verhandlungen, aller Seiten und Frieden für alle in dem Konflikt beteiligten Parteien.

Peace

P.S: " der klügere gibt nach "