Kommentare

Recht der Stärkeren

EU+USA setzen ebenso auf das Recht des Stärkeren und zwar im Wirtschaftskrieg. Mit ihrer starken Wirtschaftsmacht versuchen sie das wirtschaftsschwache Russland zu Handlungen zu zwingen, die ausschließlich westlichen Interessen entsprechen.

Es ist undenkbar, dass die EU weiter zuschauen wird.

Weitere wirtschaftliche Sanktionen sind die Antwort auf die aggressive Politik Putins!

Es ist undenkbar, dass die EU weiter zuschauen wird.

Putin verharmlost die sehr schlechte wirtschaftliche Lage in Russlands.
Und die großen internen Probleme in Russland werden weiter wachsen.

frau merkel fühlt sich sichtbar unwohl.....

......vielleicht sollte man das Video von Frau Merkel einem Spezialisten für Körpersprache und Mikrobewegungen zur Auswertung vorlegen.
Möglicherweise wäre das Ergebnis, dass Frau Merkel bei manchen Passagen deutliche innere Widerstände zu bekämpfen hat und möglicherweise etwas sagt, was sie "eigentlich" gar nicht sagen will.

wenn dem so wäre, was würde uns das sagen ?

der Osten der Ukraine bekommt

ja nichtmal Hilfsgüter aus dem Westen, es scheint fast so als ob die Ukraine und auch die europäische Gutmenschengesellschaft die Menschen im Osten verhungern, verdursten oder erfrieren lassen will wenn diese schon nicht militärisch zu besiegen ist, Sanktionen in diese Richtung sind doch nur ein Alibi denn interessieren wird es dort niemanden............Hilfe und Beistand erfährt die Bevölkerung im Osten der Ukraine nur aus Russland, ganz gleich ob humanitär oder militärisch...........

was an dieser politik ist für wen gefährlich ?wir sind in gefahr

"Merkel mahnte außerdem vor einer Ausweitung des Konflikts zu einem Flächenbrand. Es gehe nicht nur um die Ukraine, sondern auch um Moldawien u Georgien u bald vlt auch um Serbien und anderen Westbalkanstaaten."
blöd nur, dass es diesbezüglich ausschliesslich der "Westen" ist der für Unruhe sorgt.
wenn man liest was Gorbatschow,Genscher,Helmut Schmidt,Peter Scholl Latour,-ja sogar Helmut Kohl oder sogar"Krieger"wie Ischinger oder Teltschik dazu sagen- bleiben eigentlich keine Fragen offen.
Es gibt Abmachungen mit Russland,u die "NATO"(incl"die Anderen gleichen Willens)bricht diese durch beständige, jahrelange,immer aggressiver wertende Aktionen.
Im übrigen: Der "Erfinder"dieser Doktrin,die diese Handlungsweise als"nötig"ansieht,Brezinzki,schreibt dies ganz offen in seinem Buch"The Great Chessboard"
Der Mann ist neben den Kíssingerspezln u den"Transatlantikern"der einflussreichste Berater der amerikanischen "Regierung". Seit Jahren.
Aus dieser Richtung sind wir, BRD/EU de fact bedroht.

Weitere Sanktionen kommen und der Rubel rollt weg

Die Kapitalflucht aus Russland ist enorm. Der Rubel rollt weg.
Jeglicher weiterer unüberlegte Vorgang seitens Russland erzeugt einen neuen Kapitalfluchtschub.
Die Frage ist:
Wie lange kann Russland noch in die eigenen Taschen lügen und die russische Bevölkerung mit nationalistischen Sprüchen für dumm verkaufen?

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier sagte ...

"Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier sagte, die EU müsse dazu beitragen, eine erneute "Spirale der Gewalt" zu verhindern."

Das wäre wohl das einfachste in der Welt: Hört einfach auf, die Gasrechnung der Ukraine zu bezahlen und ihr so die Umleitung ihrer Staatsgelder in die Bürgerkriegsführung zu ermöglichen. Die EU finanziert diesen Krieg indirekt und trägt so direkte Mitschuld an seiner Fortsetzung.

was soll das denn??? Oder vielleicht das kleinere Übel?

Die Separatistenbewegung im Osten hat weder das Geld der Kiever Oligarchie noch Bestrebungen in das schicke Wochenendhaus nach Nizza zu fliegen.

Merkel gefällt selber nicht was Sie da von sich gibt (geben muss?)

Aber das war wahrscheinlich noch das beste Mittel denn irgendwas muss die EU machen lt. USA und die Separatisten zu sanktionieren ist da noch am harmlosesten für alle inklusive die Separatisten.

Durch den Bürgerkrieg ist die Ukraine so gespalten das es auf lange Sicht keinen Frieden geben kann. Poroshenko wollte den Osten erobern er hat ihn genau damit verloren.

Merkel ist Gold Wert dieser Tage!

Ihr ist es im wesentlichen zu verdanken, dass der Gesprächsfaden nicht abreißt. Sie hat Einblick in die russische Seele, vertritt aber auch das westliche Demokratieverständnis der Amerikaner, deren Neoliberalismus ebenfalls in der Krise steckt. Hier besteht sogar die Chance einer besseren Synthese, die aus diesem Konflikt erwächst. Gleichwohl ist der gegenwärtig geführte Stellvertreterkrieg eine Katastrophe. Hier werden junge Russen dazu verführt, vollkommen unvorbereitet an Kriegshandlungen teilzunehmen, mit hohem Risiko, als Leiche wieder heimzukommen. Ich weiß nicht, wie lange sich Putin diese verdeckte Kriegsführung vor seiner Heimatbevölkerung noch leisten kann. Es werden dort Stimmen laut werden, die den offiziellen Einsatz der russischen Armee fordern. Dann wird's allerdings hochbrisant. Man kann nur hoffen, dass Putin einlenkt und die angestrebte Autonomielösung der Ostukraine wirklich unterstützt. Gegenwärtig ist der Minsker Vertrag nicht das Papier wert, auf dem er steht.

Überraschung

Jetzt sanktioniert man also die Separatisten. Zu Sanktionen gegen Russland konnte man sich nicht entschließen.

Jetzt werden die Separatisten bestimmt sofort ihre Waffen niederlegen und nach Hause gehen.

Die ganzen Sanktionen sind nur Symbolpolitik und bringen letztlich nichts.

Dass keine Maßnahmen gegen Russland entschieden wurden, zeigt, wie unglaubwürdig die ganze EU-Politik ist.

Das Hemd ist eben doch näher als die Hose.

Die Sanktionen wirken vor allem in der westlichen Wirtschaft. Und die Konzerne lassen sich nicht gern ihre Bilanzen verhageln.

Da greift eine Kanzlerin Russlands Politik scharf an und dann kommt nichts. Sie hat sich eben der Wirtschaft zu fügen.

In Moskau muss man sich vorkommen, als hätte man es mit Schaumschlägern zu tun, die man nicht ernst nehmen kann!

Dialog einfach mal ohne Beschuldigungen versuchen?

"Es müsse darüber gesprochen werden, 'ob wir mehr von demselben tun oder ob wir auch außerhalb des bisherigen Rahmens denken müssen'. Steinmeier reist am Dienstag über Kiew zu Gesprächen nach Moskau."

Wenn die immerselbe Maßnahme zu immer neuen Problemen führt, während das eigentliche Problem bestehen bleibt, dann ist das ein klarer Fall von Lernresistenz. Steinmeier vermutet sehr richtig, dass eine andere Strategie helfen könnte.

Worauf er mit Sicherheit nicht anspielt, ist ein sachlicher Dialog auf Augenhöhe, der auf das übliche Feuerwerk der Beschuldigungen vollständig verzichtet. Ausgerechnet der würde aber helfen.

Ich bin gespannt, ob der politische Denkprozess auch zu diesem Ergebnis kommt.

@WilliG

"Weitere Sanktionen kommen und der Rubel rollt weg"

Das Problem ist nur, dass unsere Wirtschaft auch wegrollt. Sonst hätte man ja weitere Sanktionen beschlossen. Aber die Entscheider sitzen nicht in Berlin sondern in Frankfurt!

leicht verspekuliert

da hat sich die EU und vornweg Deutschland mal wieder schön instrumentalisieren lassen. USA sitzt ja jetzt nicht in der Zwickmühle. Als Lösung für die nunmehr drohende "Wirtschaftsflaute" wird man uns wieder TTIP verkaufen.
Und die EU kann auf ein prosperierendes neues Mitgliedsland hoffen auf dem weg zum vereinten und gleichgemachten Europa der Märkte.

Alles bleibt wie immer - nur schlimmer

warum nur habe ich das gefühl das das Theater vor den Kameras sowenig mit dem geschehen hinter den Kulissen zu tun hatt wie das was der erste im Gespräch mit dem zweiten mit dem was er im Gespräch mit dem dritten (etc) äussert. ?

hoffen wir das sie alle ein gutes Erinnerungsvermögen haben und sich bei diesem komplizierten Netz nicht verhaspeln
denn wenn da einer ausrutscht nimmt er den rest(der Welt) mit
in den Krieg

Wie kann man so verblendet sein so hoch zu zocken wie die Verrückten vor Hundert Jahren?
diesmal haben nichtmal die Amerikaner dabei etwas zu gewinnen

Nichts Neues von der Kanzlerin!

Nach dem Gespräch mit Putin, scheint sie nun völlig die Nerven zu verlieren!
-
Die mächtigen Freunde in der EU,wollen weiter zusammenhalten!
-
Ohne Widerspruch,lassen sie sich Bespitzelung ihrer Völker,durch die USA gefallen und weitere Forderungen der USA nach irgendwelchen Sanktionen,von denen tatsächlich,nur die USA profitieren!
-
Z.B.,M. Platzeck, Vorsitzender des Deutsch-Russischen Forums;
"Wenn man sich mal dieses Jahr anschaut und die Wirtschaftsdaten anschaut im Rahmen der Sanktionspolitik - ich bin kein Anhänger von Verschwörungstheorien -, aber dann ist der Handel zwischen den USA und Russland gewachsen in dieser Zeit, während wir Milliarden-Einbrüche haben. Der Ostausschuss der deutschen Wirtschaft sagte am Samstag, dass das uns wahrscheinlich 50.000 Arbeitsplätze zum Jahresende kosten wird in Deutschland. Das lässt doch zumindest aufhorchen."

Quelle: DLF
http://www.deutschlandfunk.de/europa-und-russland-wir-sollten
-es-uns-nicht-zu-leicht.694.de.html?dram:article_id=303403

15:52 von WilliG - Die Frage

15:52 von WilliG:
"Die Frage ist:
Wie lange kann Russland noch in die eigenen Taschen lügen und die russische Bevölkerung mit nationalistischen Sprüchen für dumm verkaufen?"

Die wirklich spannende Frage ist: Was passiert, wenn Putin weg wäre? Was folgt auf ein Machtvakuum? Möchten Sie ein europäisches Land mit Atomwaffen im Bürgerkrieg versinken sehen?

Manchmal sollte man einfach mal einen Schritt weiterdenken.

Sanktionen wegen abgehaltener Wahlen

Der Beschluß neuer Sanktionen gegen Separatisten wegen abgehaltener Wahlen (!) stellt der unter den EU-Außenministern vorherrschenden demokratischen Kultur ein eindrucksvoll vernichtendes Zeugnis aus.

Selbst Kiew scheint die Volksrepubliken Donezk und Lugansk mittlerweile faktisch anzuerkennen (Paßkontrollen, Einstellung aller staatlichen Leistungen, keine Beteiligung an Ukraine-Wahlen), müßte nun freilich nur noch seine Truppen aus deren Territorium abziehen und natürlich jedweden Beschuß des fremden Hoheitsgebietes augenblicklich unterlassen. Hier sind EU & USA gefragt, auf ihren Partner einzuwirken.

Ansonsten sollten in jedem Oblast der Rest-Ukraine die Leute per Referendum befragt werden, ob sie sich Neurussland anschließen wollen, nur so ließe sich der Schlamassel vielleicht noch einigermaßen bereinigen und die Region befrieden. (Könnte natürlich den EU-Außenministern zu demokratisch sein.)

Sanktionen für Separatisten und Dialog mit Moskau

Man könnte die EU-Politik zur Lösung des Ukraine-Konfliktes auch mit "Zuckerbrot und Peitsche" bezeichnen. So beschlossen die EU-Außenminister ein neues Dialogangebot an Moskau und weitere Sanktionen gegen die Separatisten aufgrund der illegalen Wahlen als Verletzung der Minsker Vereinbarungen. Mit Einreisebeschränkungen und Kontosperrungen wird man die Rebellen aber wohl nicht beeindrucken können, zumal diese nicht nach Europa reisen und dort auch keine Konten haben.

Auch Russland hat mit der Entsendung von Kämpfern und Waffen an die Front in der OUA gegen Minsk verstoßen. Moskau soll aber angesichts der wirkenden Sanktionen nicht noch stärker bestraft werden. So wird Steinmeier Mitte der Woche in Moskau einen neuen Dialog eröffnen - ggf. auch über den bisherigen Themenrahmen hinaus, um eine weitere Eskalation der Kämpfe zu verhindern.

Nach dem ergebnislosen Gespräch mit Putin in Brisbane tat Merkel ihre Meinung zur russischen Ukraine-Politik deutlich kund. Putin muss sich bewegen.

Sanktionen gegen Separatisten - welch ein Unsinn

Was die EU nicht liefern will, liefert Russland oder China. Diese Sanktionen sind eine Trotzreaktion der EU. Wer diese Sanktionen beschlossen hat, kommt mir vor wie trotziges Kind, dass vor Wut mit den Beinen auf den Boden stampft.

Bündnistreue (Wilhelm2 mit

Bündnistreue (Wilhelm2 mit KuK) hat im Zusammenhang mit Serbien vor 100 Jahren zur Kriegserklärung an Russland und zum 1. WK geführt.
Es finden zwar jede Menge Gedenkveranstaltungen statt, aber die Schlussfolgerungen der teilnehmenden Politiker vermisse ich.

@ 15:52 von WilliG

Wie lange kann Russland noch in die eigenen Taschen lügen und die russische Bevölkerung mit nationalistischen Sprüchen für dumm verkaufen?

So dumm die Russen gar nicht und wissen sehr genau, was sie denken und tun. Nicht umsonst hat ihr Präsident einen derartigen Zuspruch, von dem man im Westen nur träumen kann. Ganz sicher nicht durch die, auch dort vorhandene, Propaganda.

Am 17. November 2014 um 15:37 von WilliG

Zitat:
"Weitere wirtschaftliche Sanktionen sind die Antwort auf die aggressive Politik Putins!"

Sanktionen sind das falsche Mittel, das hat nichts mit dem Verhalten Russlands zu tun.

Machtausbreitungsansprüche leben in erster Linie die Vereinigten Staaten von Amerika aus, die ihre Nato schon sehr weit nach Osten ausgedehnt haben.

Die verschiedenen farbigen Revolutionen, die finanzielle Förderung durch George Soros, die Förderung des Maidan durch Victoria Nuland usw.

Die USA drängen Russland solange in die Ecke bis Russland den ersten Schuss abgibt.

Russland sei altem Denken

Russland sei altem Denken verhaftet. Das sagt die Richtig.
Revanchismus und Militarismus werden gerade in jüngster Zeit in diesem Land neu belebt, die Bevölkerung an Krieg gewöhnt wobei die verantwortlichen Politiker incl. Merkel zu feige sind von Krieg zu sprechen.
Wer bei Vertriebenenverbänden auftritt und sich solchen Wählerklientels bedient , der ist altem Denken verhaftet.
Russland ist verantwortlich für seine Bürger und auch für seinen Schutz. Angesichts der gegen jede Verabredung nach 1989 erfolgte ungezügelten NATO-Erweiterung und Stützpunkterweiterung seitens dieser, ist eine Reaktion Russland nur angemessen.

Putin spricht noch immer von Faschisten

Da muss man sich doch die Frage stellen, was er damit meint. Jazenjuk, aus jüdischer Familie, kann er wohl genausowenig meinen wie das gerade neu gewählte Parlament, in dem Rechte kaum eine Rolle spielen.

Ich bekomme den Eindruck, dass die russische Administration alles das als Faschismus bezeichnet, was ihr nicht in den hegemonialen Kram passt.

Ich weiss nicht, was mich mehr bestürzt: der inflationäre Missbrauch dieses Wortes oder das Nachplappern der Putin-Freunde ohne mal über Opfer des tatsächlichen Faschismus nachzudenken...

Unglaublich was Frau Merkel .....

da in Sydney von sich gibt, die EU darf unbegrenzt Expandieren und Rußland möchte sie verbieten enge Kontakte mit seinen Nachbarn zu pflegen.
Aber ich denke Präsident Putin wird sich köstlich darüber amüsiert.
Wie lange will die EU Rußland denn noch provozieren?
Irgendwann ist Schluß mit Lustig. Ich hoffe das ist Frau Merkel bewußt, sie sollte sich endlich von dem Gedanken lösen die Politik Rußlands durch Sanktionen beeinflussen zu können.
Aber irgendwann wird auch der letzte Hinterbänkler in der EU begreifen. Hoffen wir das es bis dahin nicht schon zu spät ist.

Natürlich ist eine Sanktionierung der Separatisten...

....ein probateste Mittel um die Agressoren in Russland zu treffen, denn sie sind es, die dann neben der Krim auch noch "Neurussland" alimentieren müssen.

@ 16:18 von Helmut Baltrusch

"Putin muss sich bewegen."

Bewegung ist immer gut, allerdings sollte das auch Kiew tun, nicht mit Panzern und Verteufelung der ostukrainischen Oppostion sondern mit ehrlichem, vor allem friedlichem, lösungsorientierten Verhandlungswillen, falls das mit den Menschen im Osten überhaupt noch möglich ist, nach Allem was ihnen angetan wurde.

Von der Stärke der Souveränität zur stärke des Rechts...

„Dieser [Putin] setze auf das Recht des Stärkeren und missachte die Stärke des Rechts.“

Na, Frau Merkel, wenn Sie sich da mal nicht in der Person getäuscht haben?!

Ich kenne da jemanden, der hat erst vor Kurzem noch mal sein Recht auf (weltweite) Stärke unmissverständlich reklamiert und dass war gewiss nicht Putin!

Es ist schade, dass Merkel hier mit Analogien [ wir wollen keine Wiederbelebung von DDR- Zeiten..] arbeitet, die mehr als schräg sind, was selbstredend auch auf den lateinischen Sinnspruch von „divide et impera“ zutrifft, der hier von ihr bemüht wird.

Es geht nicht um gemeinsame Wege um jeden Preis, sondern um den richtigen Weg zur Entspannung dieser Krise, und wenn dieser allein gegangen werden muss, dann wird er halt allein gegangen, dass ist nun einmal die Verantwortung eines souveränen Staates, der sich vom Verhalten der Lemminge deutlich unterscheidet..!

@bagira:"EU+USA setzen ebenso auf das Recht des Stärkeren...

... und zwar im Wirtschaftskrieg."

Es macht keinen Sinn, die Reaktion von EU und USA auf die aggressive Krim-Annexion und die massive Destabilisierung der Ostukraine als Machtausübung des Stärkeren miteinander zu vergleichen. Der Westen verzichtet im Gegensatz zu Russland auf eine militärische Option.

Friedliche Wirtschaftssanktionen sind etwas ganz anderes als Russlands hegemoniale und neoimperiale Geo- und Militärstrategie zur Sicherung der Vormachtstellung in einem schwachen Nachbarland, die mit der Verletzung der Souveränität und territorialen Integrität verbunden sind.

Die Sanktionen sollen auch verhindern, dass aus dem Ukraine-Konflikt ein Flächenbrand in Europa entsteht. So sind auch Georgien, Moldawien und Serbien durch die Machtpolitik der RF gefährdet. Insofern sind die Sanktionen -gepaart mit Dialogangeboten - eine angemessene Antwort auf großrussisches Denken und Handeln des letzten Jahrhunderts.

Die Ergebnisse des Treffens in Brisbane...

... sind eindeutig: keine weiteren Sanktionen gegen Russland. Das muss man langsam zerkauen, besonders wenn man sowieso anders denkt. Das bedeutet nämlich, dass das Ende der Sackgasse erreicht worden ist, und dass das beiderseits gemerkt wurde. Also, jetzt folgt hoffentlich ein Dialog, und solcher, der nicht als Monolog oder sogar Diktat klingt. Mal sehen...

Merkel ist Gold Wert, - für die Amerikaner

Die Strategie der Amerikaner, Russland kleinzuhalten, vertitt Merkel konsequent. - Auch wenn dies für uns viele Nachteile hat und das gewachsene gute Verhältnis zwischen den Deutschen und den Russen sich immer mehr abkühlt.

Bei dem Interview von Putin hat dieser Merkel gelobt und ihr differenzierte Kenntnisse zugesprochen. Ich vermute, Putin wollte eine Brücke bauen.
Nach den neuesten Reden von Merkel wird diese Brücke wahrscheinlich hinfällig sein.

Ein schnönes Foto...

... Ein bewaffneter Mann und V.I. Lenin. Der soll mal gesagt haben: "Der Staat ist die Macht bewaffneter Leute". Das stimmt, eigentlich.

Am 17. November 2014 um 16:18 von Helmut Baltrusch

Zitat:
"Nach dem ergebnislosen Gespräch mit Putin in Brisbane tat Merkel ihre Meinung zur russischen Ukraine-Politik deutlich kund. Putin muss sich bewegen."

>Die EUUSA drängen Russland solange in die Ecke bis Russland den ersten Schuss abgibt.<

Zitat:
"So wird Steinmeier Mitte der Woche in Moskau einen neuen Dialog eröffnen ..."

>Einen Dialog wie vor dem Sturz einer gewählten ukrainischen Regierung - Ergebnis: Regierung und Opposition einigen sich auf eine Übergangsregierung (in spätestens 10 Tagen), auf eine Verfassungsänderung (bis September 2014) und vorgezogene Präsidentenwahlen (spätestens im Dezember 2014).
Und wer hielt sich an dieser Vereinbarung?<

@15:36 von bagira

"EU+USA setzen ebenso auf das Recht des Stärkeren und zwar im Wirtschaftskrieg. Mit ihrer starken Wirtschaftsmacht versuchen sie das wirtschaftsschwache Russland zu Handlungen zu zwingen, die ausschließlich westlichen Interessen entsprechen."

Die Absicht ist, den Raub der Krim rueckgaengig zu machen und die Kriegstreiberei im Donbas zu beenden. Gibt es daran etwas auszusetzen ? Wenn Russland ein Problem mit dem Wunsch der Ukrainer hat, sich westlich auszurichten sollte man in Moskau vielleicht lieber darueber nachdenken warum wohl die russische Wirtschaft gegenueber der westlichen so unattraktiv ist.

Ja weiß

man in der EU eigendlich noch wie man wirkliche Deeskalation macht?
Bestimmt nicht mit solchen lächerlichen Sanktionen.
Wer von den Separatisten hat Geld im Ausland.Es sind keine Oligarchen wie die geduldeten Herren in Kiew.
Aber das wird alles in kauf genommen,hauptsache der Partner (USA)kann hinten rum Geschäfte mit dem "Feind"machen.Soviel zur Fairnis der Partner unter einander.

@ 15:36 von bagira

Danke, Sie bringen es auf den Punkt. Man hat ohnehin sehr oft den Eindruck, daß der Westen die eigenen Aktionen dadurch zu verschleiern versucht, daß er sie (mit umgekehrten Vorzeichen) Putin unterstellt und vorwirft.
Es ist ja nicht so, daß die Seperatisten Kiew beschießen, sondern eher umgekehrt.

Ob Jazeniuk und Poroschenko ihre abartige Kriegsrethorik ablassen würden, wenn sie nicht wüßten, daß sie dabei vom Westen gedeckt werden, ist ebenfalls zu bezweifeln.

@Der-mündige-Bürger:"Selbst Kiew scheint die Volksrepubliken...

... Donezk und Lugansk mittlerweile faktisch anzuerkennen..."

Wie kommen Sie darauf? Kiew verzichtet auf die militärische Rückeroberung der von den prorussischen Separatisten besetzten und kontrollierten Gebiete. Niemand, außer Russland, anerkennt die illegalen Wahlen der Separatisten ("Der Donbass gehört nicht mehr zur Ukraine"), die im Widerspruch zu den Minsker Abkommen stehen.

Während die Rebellen und Russland mittels Zufuhr von Kämpfern und Waffen weiter die Minsker Vereinbarungen verletzen und auf verschärfte Konfrontation setzen, wollen Kiew und die EU den politischen Dialog mit Moskau suchen. Dabei wird sich bald herausstellen, ob der Kreml und seine Vasallen noch an einer Konfliktlösung interessiert sind, oder nur ihre abspalterischen Interessen militärisch durchsetzen wollen. Sollte dies geschehen, wird sich Kiew zu wehren wissen.

Die EU fördert die

Die EU fördert die Ukrainische Polizei, was mal eben so im Nebensatz erwähnt wird. Vieles, oder besser gesagt, das meiste was die EU leistet kriegen wir EU-Bürger gar nicht wirklich mit. Was hat Russland getan um der Ukraine zu helfen? Also jetzt mal abgesehen von der Augenwischerei der unerlaubten Lastwagen-Transporte die sicherlich nur dem Allgemeingut dienen sollten und nicht gar ausschliesslich den separatistischen Kämpfern, nicht wahr? :)

16:18 Der-mündige-Bürger

"müßte nun freilich nur noch seine Truppen aus deren Territorium abziehen"
was nicht passieren wird, warum auch? Die einzige Möglichkeit wirklich Frieden zu bewirken, ist die jeweiligen Entscheidungsträger wieder an den Tisch zu bringen. Aber Landabgabe oder Zurückziehen der einen oder der anderen Seite wird es nicht geben. Wichtig ist , dass man die kriegerischen Handlungen beider Seiten einfriert. Putin hat soweit erreicht, was er wollte, ein Gebiet für die russischstämmigen Bürger der ehemaligen Ukraine. Allerdings unter hohen Kosten seines eigenen Landes.
Auf der anderen Seite wird die Zukunft zeigen, ob auch Russland die Nachbarstaaten versteht und ihre Souveränität anerkennt. Passiert das nicht, wird schon bald der Konflikt sich ausbreiten.

Immer schön ins eigene

Immer schön ins eigene Fleisch schneiden. Uncle Sam freut sich, Putin sucht und findet andere Partner

@Am 17. November 2014 um 16:30 von sasch

>>Putin spricht noch immer von Faschisten

Da muss man sich doch die Frage stellen, was er damit meint. Jazenjuk, aus jüdischer Familie, kann er wohl genausowenig meinen wie das gerade neu gewählte Parlament, in dem Rechte kaum eine Rolle spielen.

Ich bekomme den Eindruck, dass die russische Administration alles das als Faschismus bezeichnet, was ihr nicht in den hegemonialen Kram passt.

Ich weiss nicht, was mich mehr bestürzt: der inflationäre Missbrauch dieses Wortes oder das Nachplappern der Putin-Freunde ohne mal über Opfer des tatsächlichen Faschismus nachzudenken...<<

Da stimme ich Ihnen zu 100% zu. Danke für Ihren Beitrag.

@16:49 von malreflektieren

"Es ist ja nicht so, daß die Seperatisten Kiew beschießen, sondern eher umgekehrt."

Sie scheinen zu vergessen dass die Terroristen mit Unterstuetzung der russischen Regierung immer noch ukrainischen Staatsgebiet besetzt halten.

Bitte mit Sanktionen höllisch aufpassen!

Ganze 25.000 Arbeitsplätze können gefährdet sein, wenn wir Kreml nicht am Kopf streicheln und nicht bewundern wie doll er die Welt annektiert!

@ 16:55 von metafa

"das meiste was die EU leistet kriegen wir EU-Bürger gar nicht wirklich mit".
Nein heute merken wir es noch nicht.Aber spätestens wenn die UK wieder Geld braucht,und das dürfte bald sein.Denn das bezahlen die Bürger und nicht unsere Politiker.

2014 um 15:37 von keinrichtigimfalsch

....möglicherweise etwas sagt, was sie "eigentlich" gar nicht sagen will.....
***
Da braucht man keinen Spezialisten für Körpersprache . Frau Merkel sieht man immer an, wenn sie etwas sagt, was sie nicht so meint. Sie ist absolut durchsichtig! Der Gesichtsausdruck ist eindeutig!
***

Die Einsicht wird noch kommen

Die Reaktion von Merkel zeugt von Trotz oder von politischer Ahnungslosigkeit. In der Ostukraine werden Menschen von Kiews Truppen beschossen. Die OSZE hat auf diesen tagtäglichen Bruch der Waffenstillstandsvereinbarung hingewiesen mit der Hervorhebung, dass dies hauptsächlich durch ukrainische Einheiten geschehe. An Poroschenko geht aber kein mahnendes Wort von Merkel, geschweige denn Sanktionen. Langsam merken auch die bisher sehr einseitig informierten deutschen Bürger diese Unwahrhaftigkeit. Merkel wird wohl erst umdenken, wenn ihre Umfragewerte sinken. Und ich prophezeihe, dass das geschehen wird. Wer Putin gestern gehört hat, fängt an, kritischer über unsere Regierung zu denken.

Ist ja niedlich...

... wenn hier versucht wird, irgendetwas in den Gesichtsausdruch der Kanzlerin hineinzuinterpretieren.

Ich bin mir sicher: die Kanzlerin weiss, was sie sagt und meint es auch genau so!

@selbstaufklärer=3.VersuchZitat16:11entschärft um ?Erpressung?

"Nach dem Gespräch mit Putin,scheint Merkel völlig die Nerven zu verlieren!Mächtige Freunde der EU,wollen weiter"zusammenhalten"!Ohne Widerspruch,lassen sie sich Bespitzelung ihrer Völker(Regierungen?),durch USA gefallen u weitere Forderungen der USA nach Sanktionen,von denen nur die USA profitieren!
Z.B.Platzeck,Vorsitzender des Deutsch-Russischen Forums
"Wenn man sich die Wirtschaftsdaten anschaut im Rahmen der Sanktionspolitik -ich bin kein Anhänger von Verschwörungstheorien-dann=der Handel zwischen den USA u Russland gewachsen 2013/14,während wir Milliarden-Einbrüche haben.Der Ostausschuss der dt. Wirtschaft sagte am Samstag,dass das wahrscheinlich 50.000 Arbeitsplätze zum Jahresende kosten wird in Deutschland.Das lässt doch aufhorchen."
Quelle: DLFhttp://www.deutschlandfunk.de/europa-und-russland-wir-sollten -es-uns-nicht-zu-leicht.694.de.html?dram:article_"
Volle Zustimmung.

@ Brathamster:"Die wirklich spannende Frage ist:...

... Was folgt auf ein Machtvakuum? Möchten Sie ein europäisches Land mit Atomwaffen im Bürgerkrieg versinken sehen?"

Bisher verwiesen Sie auf die Leidensfähigkeit der Russen und nun halten Sie - wohl aufgrund der Sanktionsfolgen - für möglich, dass Putin abtreten könnte und das Land im Bürgerkrieg versinken würde. Diese Option scheint wenig realistisch zu sein, obwohl die Anzahl nachdenklicher Bürger in der RF zunimmt.

Entscheidend wird auch sein, wie Putin die zunehmenden Fragen der Soldatenmütter beantwortet. Werden weiterhin Tausende junger Bürger -verblendet von der staatsnahen Propaganda und Indoktrination- an die Front in der Ostukraine geschickt und vielfach im Sarg zurückgebracht, kann es eng werden für Putin. Besser wäre, er würde für die Einhaltung der Minsker Vereinbarungen sorgen und das großrussische Vormachtstreben beenden.

Was passiert, wenn Putin weg wäre? Vermutlich würden dann die von Putin geförderten Nationalisten das Ruder übernehmen - ohne große Folgen.

Was genau will die EU ?

Es würde helfen, wenn die EU nicht seit Monaten nur herumeiern würde, sondern klipp und klar Stellung beziehen würde.

Bei einem Tarifstreit hat auch eine Seite eine klare Forderung, und dann wird verhandelt.

Bisher sieht es so aus, als würde die EU (die USA sowieso, dafür gibt es Militärhilfe) den Kurs Kiews unterstützen, den Osten mit Gewalt heimzuholen.

Ist das aber wirklich erfolgversprechend, eine erzwungene Einheit, nachdem man die Menschen vorher beschossen hat?

Alle Offiziellen lassen nur Allgemeinplätzchen verlautbaren, berufen sich auf irgendwelche diffusen Vereinbarungen.
Was zB hätten denn Kommunalwahlen nach ukrainischem Recht heute an der Situation verbessert?

Ich schätze, die EU weiß ganz genau, was Russland will. Das man mit der eigenen Position nicht herausrückt und nicht konkret wird, mag daran liegen, daß "unsere" Forderungen auch ganz klar unseren Machtanspruch aufzeigen würden, mit dem wir unsere Einflußzone abstecken wollen.
Unser Heiligenschein wäre dahin.

@WilliG

Leider kann ich keine aggresive Politik von Seiten Russlands erkennen.
Ich sehe weitaus mehr Aggresivität in der westlichen Politik.

Ich glaube das die EU nur zuschauen kann, oder möchten Sie vorschlagen einen Krieg vom Zaun zu brechen.
Wirtschaftlich orientiert sich Russland schon um, in Richtung Osten und Lateinamerika.
Der überwiegende Teil der Menschen in der Ostukraine wollen nichts mehr mit Kiew zu tun haben. Das sollte man im Westen zumindest einmal zur Kentiss nehmen. Es gab einfach zu viele Tote durch Kiew!
Und sicher werden die internen Probleme in Russland weiter wachsen, die in der EU aber auch. Das sollte man nicht vergessen! Verlorene Handeslbeziehungen wieder zurück zu bekommen dürfte nicht leicht sein!
Amerika und auch die EU sollten endlich einmal ihre Arroganz ablegen. Beide sind nicht das Zentrum der Welt. Zum Glück!

17:22 von AlterSimpel

Die EU will garnichts! Die Ukraine will in die EU und Putin versucht sie mit Gewalt daran zu hindern, was man Einmischung in innere Angelegenheiten nennt.

Wenn die EU etwas möchte, dann dass Russland sich an Recht und Verträge hält!

@keinrichtigimfalsch

"Es gibt Abmachungen mit Russland,u die "NATO"(incl"die Anderen gleichen Willens)bricht ..."

Es gibt keine Abmachungen, die der "westen" mit Russland hat und "immer wieder bricht". Daraus wird durch ständiges Wiederholen auch keine Wahrheit.

@Dagofand

"Machtausbreitungsansprüche leben in erster Linie die Vereinigten Staaten von Amerika aus, die ihre Nato schon sehr weit nach Osten ausgedehnt haben."

Die USA können die NATO gar nicht ausdehnen Dzu bedarf es der Aufnahme ALLER NATO-Staaten.

Ferner hat sich die NATO nicht ausgedehnt, sondern einige Osteuropäische Staaten wollten in die NATO aufgenommen werden, gerade wegen der expansiven Politik Russlands. Sie verdrehen hier die Tatsachen.

"Alle Separatisten,die sich

"Alle Separatisten,die sich nicht an das Minsker Abkommen halten"

„Denkt der Westen überhaupt nach, was er tut, oder ist er blind?"

Was ist mit der Kiew-Seite,die sich in keinster Weise an das Minsker Abkommen hält?

Sanktionen?
Warum?
Weil das Minsker Abkommen nicht eingehalten wird?
Wohl kaum...
...denn dann hätten
Poroschenko & Jazenjuk längst welche bekommen...

Was also ist der wahre Grund?

@ndhfrank

"Unglaublich was Frau Merkel .....

da in Sydney von sich gibt, die EU darf unbegrenzt Expandieren und Rußland möchte sie verbieten enge Kontakte mit seinen Nachbarn zu pflegen."

??? Russland wird doch nicht verboten, enge Kontakte mit seinen Nachbarn zu pflegen. Wenn Sie unter "enge Kontakte" allerdings militärische Interventionen und Annektierung ganzer Landesteile meinen...

Ich denke eher, Frau Merkel ist nach dem dreistündigen Gespräch mit Putin nun desillosioniert, daher die harte Ansprache.

@17:00 von Klausewitz

"Immer schön ins eigene Fleisch schneiden. Uncle Sam freut sich, Putin sucht und findet andere Partner"

Wenn Putin so erfolgreich waere mit seiner "Partnersuche" wuerde er sich bestimmt nicht so ins Zeug legen und die Sanktionen loszuwerden.
Uebrigens, ich persoenlich find es ziemlich ekelerregend dass einige scheinbar bereit sind, freiheitliche Grundwerte wie z.B. die territoriale Integritaet von Staaten wegen ein paar Prozentpunkten Auslandsgeschaeft zu verraten.

@Mischa007

"Leider kann ich keine aggresive Politik von Seiten Russlands erkennen.
Ich sehe weitaus mehr Aggresivität in der westlichen Politik."

Nicht die EU annektiert Landesteile eines fremden Staates, nicht die EU schickt Waffen und "Soldaten auf Urlaub" in die Ukraine. Nicht die EU hat massiv Militär n ihrer Grenze zusammengezogen...

All das macht Russland, aber die EU ist natürlich viel agressiver...

@Mischa007

"Wirtschaftlich orientiert sich Russland schon um, in Richtung Osten und Lateinamerika."

Nhezu in jedem hochtechnischen Gerät, welches in Russland gebaut wird, steckt EU - oder US-Tehnik. Das können Sie nicht so einfach durch chinesische oder südamerikanische Technik austauschen.

Und: Russland hat ein Bruttoinnlandsprodukt, was in etwa dem von Italien entspricht. Nur das die Russische Wirtschaft noch viel schlechter aufgestellt ist, da der größte Teil des Bruttoinlandsproduktes aus den Rohstoffförderungen kommt. Da sollte man die wirtschaftliche Bedeutung Russlands nicht so hoch hängen.

17:32 von Hugomauser

"Es gibt keine Abmachungen, die der "westen" mit Russland hat und "immer wieder bricht". Daraus wird durch ständiges Wiederholen auch keine Wahrheit."

Aber JA doch, der Westen hat sehr wohl versprochen sich nicht in Richtung Osten NATO mäßig auszudehnen.

Diese Abmachung ist vielmals gebrochen worden (Polen, Litauen, Lettland, Estland und und und.....), aber jetzt, mit der Ukraine ist das Fass endgültig übergelaufen.

@17:22 von AlterSimpel

"Was genau will die EU ?"

Dass Russland die Krim zurueckgibt, seine Freischaerler aus dem Donbas abzieht, zukuenftige Grenzverletzungen von russischer Seite aus unterbindet und die Fuesse still haelt. Wenn Putin um die Sicherheit der russisch-staemmigen Bevoelkerungsanteile in Donbas und auf der Krim besorgt ist, koennen die beiden Gebiete bis auf weiteres unter UN Aufsicht gestellt werden. Alles weitere wird dann friedlich und ohne Waffen geregelt.

Reicht das als Zusammenfassung ?

@ JokeSchuette - Immer weiter denken.............

Wirtschaftspolitik ist nicht unbedingt ihr Steckenpferd. China wird die Ausfälle aus den Sanktionen der EU nicht kompensieren können, andernfalls hätte sich Russland den Chinesen auch bereits schon viel früher zugewandt, heute machen man damit aus der Not eine Tugend. Für China ist es deshalb auch keine Auszeichnung.

Die erweiterten Sanktionen gegen die Separatisten werden ihr Ziel nicht verfehlen, denn hier wird die Verantwortlichkeit namentlich aus Sicht der EU dargelegt. Wie auch immer sich der Konflikt ausnehmen wird, für die verantwortlichen Separatisten dürften sich auch in der Zukunft, neben Reisebeschränkungen und eingefrorenen Konten weitreichendere Konsequenzen ergeben. Sie haben sich auf die Spitzenplätze für Anklagen aus Verbrechen gegen die Menschlichkeit ganz nach vorne katapultiert. Einige von ihnen waren in zahlreichen Video Interviews bereits dumm genug hier einen ausreichenden Stoff zur Anklage zu liefern.

Karadžić und Ratko Mladić wissen was ich hier meine.

@AlterSimpel:"Ich schätze, dass die EU weiß ganz genau

... was Russland will. Das man mit der eigenen Position nicht herausrückt und nicht konkret wird, mag daran liegen, dass "unsere" Forderungen auch ganz klar unseren Machtanspruch aufzeigen würden, mit dem wir unsere Einflusszone abstecken würden."

Während (Groß-) Russlands Interessen durch die aggressive Krim-Annexion und die massive Destabilisierung mit geostrategischer Kriegsführung in der Ostukraine klar sind, hat die EU als Wirtschaftsgemeinschaft von 28 souveränen Staaten keine Machtbestrebungen in einer imaginären Einflusszone, sondern ein Interesse an guten Geschäften und geordneten politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen unter Wahrung demokratischer und rechtstaatlicher Rahmenbedingungen.

Die Minsker Vereinbarungen schreiben fest, dass die von Rebellen kontrollierten Regionen Teil der Ukraine sind und bleiben. Die vereinbarten Kommunalwahlen in dem Gebiet mit Sonderstatus laut Autonomiegesetz würden diesen Status bestätigen und Selbstverwaltungsorgane wählen.

16:30 von sasch Das böse Wort Faschismus

Braune Flecken auf der Ukrainischen Seele.
" Jazenjuk, aus jüdischer Familie,"
Ich gebe Ihnen einen Rat im guten, Googeln Sie mal "Jüdische Schulen in der Ukraine" oder "Rabbi von Kiev".
Und dann können wir uns über den
" inflationäre Missbrauch dieses Wortes oder das Nachplappern der Putin-Freunde ohne mal über Opfer des tatsächlichen Faschismus "
unterhalten.

@ 15:41 von Franz.Graumann

Sie haben vollkommen Recht. Wasser, Strom, Geld, Versorgung - alles wird abgeschnitten in Namen der Demokratie westlicher Auslegung.

Baltrusch: Zuckerbrot und Peitsche ???

Wie kann man blos zu solchen Begriffen gegenüber Russland greifen? Genau das ist kalter Krieg und Sie reden wie ein solcher Krieger.

"Wer die Lage verändern will muss erst den Status quo anerkennen und man muss mit denen reden, von denen man was erwartet", sagt auch heute noch Egon Bahr. Als ob wir das alles schon vergessen hätten.

Vor der Presse über jemanden sprechen, wie es Frau Merkel tut, hilft gar nicht. Selbst der Journalist Seipel stellt anschließend bei der Diskussionsrunde Jauch fest, dass sowohl westliche Militärberater in Kiew tätig seien, als auch russische Söldnertruppen in der Ostukraine (globaler Konflikt).

Es ist höchste Zeit die eigenen Leute zurückzupfeifen, statt große Töne zu spucken.

@ 15:52 von WilliG

Erfahrung zeigt, dass Russland oftmals länger hält als vielen ihren Gegner. Deswegen die 1000-jährige Geschichte. Deutschland ist im Vergleich nur 150 Jahre jung.

17:31 von sasch

Die Vereinigten Staaten und ihr Präsident Obama sowie Mr. Kerry möchte ich mal schreien hören wenn Russland auf Kuba Atomraketen stationieren und mit Mexiko ein Handelsabkommen abschließen würde.

Wie war das nochmal...?

Wie hat der Westen eigentlich in den jugoslawischen Bürgerkriegen reagiert? Galt es da die europäische Nachkrigesordnung zu bewahren?

Leider muss man feststellen, dass die Anerkennung der Unabhängigkeiten massiven Kampfhandlungen immer vorausging! Vorher waren es bürgerkriegsartige Ausschreitungen.

Ich zitiere aus der wikipedia zum Bosnienkrieg:
"Nach dem Referendum über die Unabhängigkeit (29. Februar/1. März) brachen schwere Unruhen aus. Die serbische Volksgruppe boykottierte die Wahl; zwei Drittel aller Wahlberechtigten und 99 Prozent der Wähler sprachen sich für die Unabhängigkeit aus.
.
Die EG und die USA reagierten mit der diplomatischen Anerkennung von Bosnien und Herzegowina und hofften, so einen großen Balkankonflikt verhindern zu können."

Das Massaker von Srebrenica zB. war 1995, die Anerkennung aber 1992!

Man kann dem Westen ernsthaft vorwerfen, durch Parteinahme den Konflikt damals verschärft zu haben, das Gleiche was man Russland heute vorwirft.

Abmachungen @Hugomauser

"Es gibt keine Abmachungen, die der "westen" mit Russland hat und "immer wieder bricht". Daraus wird durch ständiges Wiederholen auch keine Wahrheit."

Na klar gab und gibt es diese Abmachungen!

Erstens ist da das mündliche Versprechen, dass die NATO sich nicht weiter in den Osten erweitert, das galt für Deutschland, ist aber implizit auch für Ost-Europa gemeint gewesen. Mündliche Abmachungen sind auch Abmachungen, sollte die NATO sich daran nicht halten, so kann Russland dies natürlich jederzeit als aggressiven Akt werten und dementsprechend handeln.

Außerdem gibt es klare Regelungen zu NATO-Basen und Truppen in den osteuropäischen Ländern, die diese begrenzen. So dürfen auf Dauer keine NATO Truppen in Osteuropa stationiert werden, die NATO versucht das mit Truppenrotation zu umgehen, ist aber nichts weiter als ein kreativer Versuch einen bestehenden Vertrag zu umgehen.

In die Enge getrieben

Die Sanktionen waren ein Schuss, der nach hinten los ging, damit hat sich die EU selber ins Knie geschossen. Die jetzt gegen die Separatisten ausgesprochenen Sanktionen sind daher als purer Aktionismus anzusehen, um nicht gänzlich das Gesicht zu verlieren. Absolut Lobenswert dagegen das kluge und ruhige Verhalten von Putin.

@Montideluxe

Die Krim wurde nicht geraubt, jedenfalls nicht für mein Verständnis. Es war der Wille, der dort lebenden Menschen, sich Russland anzuschließen. Und ich denke immer noch das Völkerrecht wichtiger ist, als etwas Land im schwarzen Meer.
Aber Besitzdenken ist im Westen ausgeprägter als Menschenwohl. Deshalb auch immer der Ruf nach der Unverletzlichkeit der Grenzen, und nie der Ruf zum Schutz von Menschenleben.
Es geht aber um Ausdehnung des Wirtschaftsraumes, denn wir brauchen ja Wachstum um jeden Preis, weil sonst bei uns auch alles den Hang hinunter rollt. Ist schon sehr Lächerlich, was man alles so unter Völkerrecht und Souveränität verstehen kann. Wowar die Souveränität der Ukraine als man 5Milliarden Dollar in oppositionelle Organisationen pumpte. Auch so kann man einen Staat destabilisieren, egal ob er Ukraine, Russland oder auch USA heisst. Im Moment sehe ich nur eine Destabilisation von Europa durch die USA!

So sieht es aus! @Mischa007

"Leider kann ich keine aggresive Politik von Seiten Russlands erkennen.
Ich sehe weitaus mehr Aggresivität in der westlichen Politik."

Wir wollen nur einmal festhalten...

In Russland darf JEDER seine Meinung frei äußern! Auch wenn die Medien größtenteils in staatlicher Hand sind, so gibt es das Recht auf freie Meinungsäußerung und Meinungsvielfalt, zB. ausländische Journalisten und empfangbare ausländische Medien. Unter Putin kamen bei weitem weniger Journalisten ums Leben als unter Jelzin, und das weil sie kriminelle Machenschaften der Mafia aufgedeckt haben!

In Russland wird gewählt, es ist eine Demokratie. Zwar gibt es Manipulationen im begrenzten Maßstab durch Regionalgouverneure und kremltreue Oligarchen, aber die Menschen können frei wählen. Klar wird die Meinung durch die Medien geprägt, aber die Wahl ist frei!

Und der Westen maßt sich an Russland auf eine Stufe mit Nordkorea zu stellen!? Ich bin verwundert!

@17:32 von Hugomauser

"Wenn die EU etwas möchte, dann dass Russland sich an Recht und Verträge hält!"

Ja dann aber bitte alle Partner,und nicht nur einer.Denn das nenn ich sonst dann unfair.

miteinander - nicht gegeneinander...

Wie heißt es doch schön:
Und wenn sie dann endlich einen Weg gefunden haben wie es absolut nicht funktioniert und welcher kontraproduktiv und wirtschaftsschädigend ist - dieser Weg wird dann auch konsequent bis zum Schluss gegangen - zur Not auch gegen jede Vernunft.

was mich wundert...

Bei einer Umfrage bei n-tv meinen über 70%, dass Putin nicht den Weltfrieden gefährden würde...Hä? Also, ich finde, Putin gefährdet den Weltfrieden ganz massiv. Er fordert einen Krieg geradezu heraus, denn wir haben nichts, womit wir Putin aufhalten können, wenn er sich wirklich an die Eroberung weiterer Gebiete heranmachen wird. Es wird uns dann nämlich nichts anderes übrigbleiben, als gegen Russland Krieg zu führen. Putin weiß, dass wir den Krieg scheuen, und das könnte ihm mehr Mut geben, als gut für uns ist. Besonders, wenn er sich an die Wand gedrückt fühlt. Allein, wenn er unangemeldet seine Kampfflugzeuge in den Luftraum schickt, die eine Gefahr für die Passagiermaschinen sind. Es braucht vielleicht nur noch eine Kollision, um die Wut so zu entfachen, dass es zu militärischen Aktionen kommt.

@Mischa007:"Amerika und auch die EU sollten einmal ...

... ihre Arroganz ablegen. Beide sind nicht das Zentrum der Welt. Zum Glück!"

Bei dieser einseitigen Betrachtungsweise ist gewiss Russland das Zentrum der Welt?! Dann begrüßen Sie gewiss auch, dass Russland die ehemaligen Partner in den USA und Europa als "dekadenten Westen", "Feinde", "Faschisten" und "Gauner" bezeichnet. Vermutlich finden Sie das gar nicht arrogant. Und ohne verlässliche Partnerschaft kann es auch keine auskömmlichen Handelsbeziehungen geben.

Es ist Sache der RF, mit wem sie kooperieren will, vermutlich eher mit gleichgesinnten autoritären Staatswesen. Hingegen bevorzugt der Westen die Kooperationen mit demokratischen und rechtstaatlichen Ländern. Dazu zählt Russland nun mal nicht. So könnte die RF in der EU keine Rolle spielen, schon gar nicht eine dominante unter 28 souveränen, gleichberechtigten und rechtstaatlich ausgerichteten Ländern. Zum Glück kann die EU nicht zur Einflusszone des aggressiven Russland werden.

Putin verstehen?

Ich halte denjenigen, die nichts konstruktives einbringen können/wollen, ausser "Merkel zu kritisieren und Putin vermeintlich zu verstehen" zugute, dass sie letztlich auch nur Angst vor einer unkontrollierbaren Eskalation der Krise haben. Mein Unbehagen wäre noch grösser, wenn jemand anders als Merkel Kanzler/in wäre. Und: bei allem Verständnis für - einige sehr berechtigte - Argumente von Putin/Russland: wenn ich zwischen Pest und Cholera wählen müsste, liesse ich mich lieber von einer "US-/West-Diktatur" (:-)) bespitzeln als von einer russischen Pseudodemokratie...

@ 17:31 von sasch

Das ist ja interessant, dass EU nicht will, wie Sie sagen. Also, Vize-Presidänt Beiden hat auch gesagt, dass EU die Sanktionen nicht einführen wollte. Aber doch hat sie die nach eindringlichen Gesprächen eingeführt. Also, so will die EU nichts? Dann lieber nichts nichts wollen. Doppel gemoppelt hält eben am besten.

@ sasch 17:31

wenn die Ukraine in die EU will soll sie als erstes aufhören die "eigene Bevölkerung" mit Artillerie und Raketenwerfern zu beschießen.

Wenn Kiew der Meinung ist da leben nur Russen ggf. mit ukrainischem Pass und Kiew will nur das Land, mit dem was darunter vermutet wird! Dann ist es Vertreibung!

Das Donbas ist aufgrund des Krieges für die Ukraine verloren! Wer glaubt, das die Leute dort plötzlich mit Freuden Kiews Truppen begrüßen würde, hat kein Bild vom Ausmaß der humanitären Not und der Zerstörung der Dörfer und Städte!

@ 17:32 von Hugomauser

Ersetzen Sie bitte das Wort "Abmachungen" durch "Versprechungen", und die Wahrheit wird Sie ins Gesicht treffen. Keine Versprechungen von NATO und EU sind etwas wert, weil sie immer gebrochen werden. Und die Abmachungen werden im Nachhinein so uminterpretiert, dass sie gerade das Gegenteil von dem erhofften erreichen. Beispiele gibt's überall. Ich kann eine lange Liste an Sie zukommen lassen.

Selbstbestimmung

Putin spricht interssanterweise vom Selbstbestimmungsrecht. Daher sei die Abspaltung der Krim rechtens und die Pseudowahlen im Donbas wahrscheinlich auch Ausdruck dieser Selbstbestimmung.

Fein, dass Putin den lange angekündigten lupenreinen Demokraten in sich entdeckt hat. Nicht so fein, dass bei den nicht wirklich freien Wahlen im Donbas nur 20-25% der Einwohner dort abgestimmt haben. Auch nicht ganz demokratisch, dass man gar nicht gegen Neu-Russland abstimmen konnte. Immerhin konnten die armen Leute einen Gemüsesack für die Abgabe je einer Stimme erhalten. Der Rest ist auf der Flucht in der restlichen Ukraine, oder Russland. Man kann hier aber auch keine persönliche Preferenz ableiten. Die Leute sind vor den kriminellen, prorussischen Milizen dahin geflohen, wo sie Verwandte haben.

Immerhin verunglimpft er die Regierung der Ukraine nicht mehr als natürliche Nachfolger der faschistischen Organisationen aus dem letzten Jahrhundert...

Grüße aus der Ukraine

Ansonsten wird immer so viel

Ansonsten wird immer so viel Wirbel um Wirtschaft und so gemacht.

Jetzt sanktioniert Europa herum, um etwas zu ändern, was es vermutlich nicht ändern können wird. Meine Güte. Die wirtschaftliche Folge ist mir nur recht, wenn es auf Europa zurückfällt. Denn dann wird das (weltweite) Wirtschaftssystem, das sowieso total aus den Fugen geraten ist, nur noch schneller zusammenbrechen.

Folgerichtig

die Separatisten haben der Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa mehrfach den Krieg erklärt. Im übrigen sind wir hier alle die Objekte ihres Hasses, auch jene, die die Separatisten hier reichlich naiv verteidigen.

Grayhawk, RUS alimentiert

Grayhawk, RUS alimentiert seit Monaten die Gebiete Donetzk und Lugansk und die Flüchtlinge aus diesen Gebieten.

@ 17:00 von metafa

Wenn sie unter "Rechten" nur denen meinen, die die entsprechende Symbolik auf dem Armel tragen, von denen sind einige in Rada dabei, meistens als Individuen. Wenn Sie aber über die politischen Überzeugungen sprechen, dann muss ich Ihnen sagen, dass ca. 95% von Rada diese hat. Also, ich stimme Ihnen zu 0% zu. Trotzdem Danke für Ihren Beitrag.

Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

meta.tagesschau.de ist derzeit überlastet. Deshalb kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

UNO-Sanktionen zum Abschneiden der Nachschubwege

Wenn es hier - weil es absolt folgerichtig ist bei diesem Verhalten von Putin - neue UNO-Sanktionen (denn hier sehe ich die UNO am Zuge) geben sollte, dann sollten wir dabei dass hier tun:

-> militärische Nachschubwege aus Russland heraus in die Ostukraine abschneiden, wo immer möglich

-> alle Finanzströme zu diesen "Separatisten" (die in Wahrheit ungelabelte Speznas-Einheiten sind, wie es von diepresse.com ganz korrekt berichtet wird) abschneiden, damit die sich keine neue Militärausrüstung mehr kaufen können.

-> es muss alles unternommen werden, um diese "Separatisten" aus der Ostukraine zu vertreiben, und die Grenze militärisch zu sichern.

-> Putin muss gezwungen werden, die Krim herauszugeben und zwar bedingungslos

-> Außerdem müssen wir alle Finanzströme zum russischen Kreml, zu den russischen Geheimdienste und zur russischen Weltraumbehörde abschneiden. Dieses Geld, dass nicht dorthin fließt, sollte man der ESA geben zur Entwicklugn neuer Spaceshuttles.

DANKE!

Ich danke der Kanzlerin für ihre deutlichen Worte.

Sie hat völlig recht mit ihrer Ansage, dass weder Russland noch eine Sowjetunion 2.0 (von der hier einige zu träumen scheinen) wieder das Recht haben dürfen, die Souveränität anderer Völker, Nationen und Länder zu unterdrücken oder in Frage zu stellen.

Was soll das?

Immer wieder wird hier von Faschismus geredet.

Was aber hat die Ukraine mit Italien, Mussolini und seinen Faschisten zu tun?

@18:01 von Mischa007

"Die Krim wurde nicht geraubt, jedenfalls nicht für mein Verständnis. "

Nach Auffassung von 100 Staaten dieser Welt war es ein Raub.

"Es war der Wille, der dort lebenden Menschen, sich Russland anzuschließen. "

Meinen Sie diese "Abstimmung" ohne Auswahlmoeglichkeiten ?

"Es geht aber um Ausdehnung des Wirtschaftsraumes, denn wir brauchen ja Wachstum um jeden Preis, weil sonst bei uns auch alles den Hang hinunter rollt. "

Entscheiden Sie sich mal, bislang hiess es immer auf der Krim gibts nichts zu holen, Putin hat das alles nur fuer die Menschen gemacht. Oder geht es Putin doch um neuen Wirtschaftsraum ?

"Ist schon sehr Lächerlich, was man alles so unter Völkerrecht und Souveränität verstehen kann. Wowar die Souveränität der Ukraine als man 5Milliarden Dollar in oppositionelle Organisationen pumpte. "

5 Mrd. ueber die letzten 15 Jahre oder so. Bis vor kurzen floss uebrigens deutlich mehr boeses Ami-Geld nach Russland, mit freundlicher Genehmigung Putin's.

@montideluxe: "Nach

@montideluxe:

"Nach Auffassung von 100 Staaten dieser Welt war es ein Raub."

"Nach Auffassung von 93 Staaten dieser Welt war es kein Raub.

Darunter Indien & China.

Indien: Bevölkerungsreichste Demokratie der Welt

China: Bevölkerungsreichstes Land der Welt

-gemessen an der Anzahl der Menschen, die diese 100 Länder vertreten,waren sie in der Minderheit.

"Meinen Sie diese "Abstimmung" ohne Auswahlmoeglichkeiten ?"

Sie konnten wählen.
Im Gegensatz zu den Menschen im Irak

Ich halte ja nun wirklich nicht viel von Merkel

aber hier hat sie mal ganz deutlich die Dinge beim Namen genannt. Wer das Treffen in Australien verfolgt hat, sieht wie Russland immer weiter in die Isolation getrieben wird (Putin allein am Mittagstisch war symbolisch). Putin hat sich eindeutig verkalkuliert und ich bin sehr zufrieden, dass EU und NATO hier eine Linie fahren. Die Sanktionen tun Russland von Tag zu Tag mehr weh, und der Schaden fuer das Land ist immens. Selbst die russ. Zentralbank hat kapituliert und kann den Rubel nicht mehr stuetzen. Putin muss inzwischen wohl oder uebel mit den Chinesen verhandeln, die sich ins Faeustchen lachen und die Situation natuerlich knallhart ausnutzen. Dieser Konflik ist ein sehr gutes Beispiel dafuer, wie man militaerischer Aggression mit wirtschaftlichen Mitteln begegnet und das auch noch erfolgreich, auch wenn es seine Zeit braucht. Trotzdem wird der Verhandlungskanal offen gehalten, die neuen Sanktionen gehen nicht direkt gegen Russland, unsere Regierungen zeigen hier wirklich Klasse.

@18:05 von Azichan

"Und der Westen maßt sich an Russland auf eine Stufe mit Nordkorea zu stellen!? Ich bin verwundert!"

Nicht auf eine Stufe. Knapp darueber. Ich habe z.B. immer gesagt die sogenannte "Abstimmung" auf der Krim (die ohne wirkliche Auswahlmoeglichkeiten) kann man nur mit einer Wahl ala Nord-Korea toppen (wo man als Serviceleistung schon dass Kreuzchen mit auf den Wahlzettel druckt).
Uebrigens, eine Parteienvielfalt gab es ja auch in der DDR aber war das alles so richtig frei und demokratisch ?

EUAM wird Russland mehr bedrängen als Zuckerbrot und Peitsche!

Die Ukraine wird sicherer, demokratischer, rechtsstaatlicher und nähert sich der EU an.
http://t.co/w4Sziwfvjb

Diese Grundlagen beschränken Korruption und Oligarchensystem und stärken die Wirtschaft der Ukraine.

Russland gab mit der Annexion der Krim und der Destabilisierung des Donbass seinen Einfluss auf die Politik der Ukraine auf. Mit EUAM verliert Russland auch seinen Einfluss über korrupte Wirtschaftsteilnehmer. Wozu benötigt die Ukraine dann noch die Euras. Union?

In der G20 ist Russland isoliert. Die Ukraine ist für Russland verloren. Die Inflation beträgt schon 9%. Da kann die EU natürlich mit Gesprächsangeboten locken. Irgendwann muss Russland darauf eingehen. Spätestens ehe die Russen für Brot auf die Straße gehen!

@21:37 von derkleineBürger

>>"Nach Auffassung von 93 Staaten dieser Welt war es kein Raub.<<

Nach Auffassung von 10 Staaten war es kein Raub, 83 weitere Staaten haben sich nicht festgelegt.

>>Darunter Indien & China.<<

Auch Indien und China haben die Krim nicht als russisches Territorium anerkannt.

>>Sie konnten wählen.
Im Gegensatz zu den Menschen im Irak<<

Was hat denn eine Situation wo Wahlen nicht abgehalten werden koennen weil ueberall Selbsmordattentaeter unterwegs sind mit einer Situation zu tun wo Menschen die freie Wahl bewusst verwehrt wird ???

16:30 von sasch - Faschismus für Kiew

16:30 von sasch:
"Ich bekomme den Eindruck, dass die russische Administration alles das als Faschismus bezeichnet, was ihr nicht in den hegemonialen Kram passt."

Ihr Eindruck ist falsch. Im Interview sagte Putin, dass sich in den Truppen Kiews Personen mit eindeutig rechter Gesinnung befinden. Er zeigte sich verwundert, wie Kiew derartiges zulässt und meinte, dass denen wenigstens die SS-Symbole abgenommen werden sollten.

Die von Ihnen kritisierte Verallgemeinerung existiert nicht.

Völkerrecht

Das Völkerrecht verbietet eindeutig die Annexion von Gebieten anderer souveräner Staaten.

Somit ist die Annexion der Krim durch Putin-Russland ein klarer Bruch des Völkerrechts.

Wir haben jetzt 2 Möglichkeiten: Das Völkerrecht auf den Müll werfen, um Putin hörig zu sein. Das heißt aber auch, einige Annexionen der letzten Jahrzehnte neu zu bewerten.

Oder sich den Hegemonial-Bestrebungen Putins klar entgegenzustellen.

Auf dem Panzer

Schauen wir uns das Bild genau an dann sehen wir das zwei der Abgebildeten " Kämpfer" , an ihrer Kopfbedeckung den faschist. Adler mit darunter befindlichen Hackenkreuz haben.
Ich bin der Meinung, daß von rechten " Kämpfern " immer nur von der von Pr. regierten Teil der Ukraine die Rede war.
Von Seiten der " Seperatisten " ist mir solch ein Einsatz nicht zu Ohren gekommen.
Oder ist das Bild fehlgesetzt ?

@montideluxe: 10 Staaten

@montideluxe:
10 Staaten haben jenen 100 Ländern klar widersprochen.
83 Länder, darunter die bevölkerungsreichsten der Erde, hielten es schlicht nicht von Bedeutung zu widersprechen...

..ich meinte die Entscheidungsfreiheit der Menschen im Irak im Jahre 2003

@16:45 von montideluxe

"... warum wohl die russische Wirtschaft gegenueber der westlichen so unattraktiv ist."

Die russische Wirtschaft liegt auf EU Mittelmaß und damit über einer Menge Ost-EU Ländern, gleichauf mit dem von der EU geförderten Polen, z.B.! Also was soll immer wieder diese Mär? Und in Russland ist so ziemlich jede westliche Firma vertreten, die Rang und Namen hat. Es ist wohl eher so, dass die westlichen Länder ein Problem mit dem Wunsch der Ost-Ukrainer haben, denn dort gibt es reichlich Rohstoffe.

Krim-Referendum @montideluxe

"Nicht auf eine Stufe. Knapp darueber. Ich habe z.B. immer gesagt die sogenannte "Abstimmung" auf der Krim (die ohne wirkliche Auswahlmoeglichkeiten) kann man nur mit einer Wahl ala Nord-Korea toppen"

Das stimmt doch NICHT! Sie dürften es besser wissen, ich antworte Ihnen explizit bestimmt schon zum tausendsten mal auf diese unwahre Unterstellung!

Folgende Wahlmöglichkeiten gab es:

"1 .) Sind Sie für eine Wiedervereinigung der Krim mit Russland mit den Rechten eines Subjekts der Russischen Föderation?
.
2.) Sind Sie für eine Wiederherstellung der Gültigkeit der Verfassung der Republik Krim von 1992 und für einen Status der Krim als Teil der Ukraine?"

Wo bitte gibt es da keine Wahlmöglichkeit, zwischen status quo und Anschluss an Russland?!

Ob es zu unsauberem Abstimmungsverhalten gekommen ist, zB. Mehrfachwahl der gleichen Personen in unterschiedlichen Wahllokalen ist eine andere Sache! Aber es gab genau 2 Möglichkeiten.

@16:55 von metafa

"Was hat Russland getan um der Ukraine zu helfen?"

Kredite in Höhe von 25 Mrd. Dollar, 3,2 Mrd. davon erst letztes Jahr! Wurde doch erst gestern gesagt.

@17:01 von montideluxe

"Sie scheinen zu vergessen dass die Terroristen mit Unterstuetzung der russischen Regierung immer noch ukrainischen Staatsgebiet besetzt halten."

Seit wann können Bürger eines Landes ihr eigenes Land "besetzen"?

Pacta sunt servanda

Wer gestern noch glaubte, mit Investitionen in Russland sein Glück machen zu können, der hat spätestens jetzt gelernt, dass Russland es mit Verträgen nicht so genau nimmt.

Zunächst war es in den 90-ern ja noch nachvollziehbar, dass Putin die westlichen Öl-Multis nicht am Rohstoffreichtum Russlands teilhaben lassen zu wollen, aber als dann das Jukos-Drama begann, da begannen wohl die ersten zu verstehen, dass es bei Geschäften mit Russland eine sehr politische Komponente geben kann.

Was haben wir in den letzten Wochen und Monaten gelernt? In erster Linie, dass Russland nicht geschäftsfähig ist.

Aus meiner Sicht hat Russland unmissverständlich deutlich gemacht, dass Verträge, sofern sie eine von Russland zu erbringende Leistung beinhalten, mit einem unkalkulierbaren Risiko behaftet sind. Und wenn in Deutschland 100.000 Arbeitsplätze mit dem Russlandgeschäft verbunden sind, wie Herr Putin betont, dann ist es wohl jetzt höchste Zeit, geordnet auszusteigen.

Schade eigentlich.

Russische Wirtschaft @montideluxe

"... warum wohl die russische Wirtschaft gegenueber der westlichen so unattraktiv ist."

Schauen Sie sich doch mal die wirtschaftliche Entwicklung Russlands unter dem neoliberalen Freund des Westens, Jelzin an und unter Putin!

Unter Jelzin gab es kein EINZIGES Jahr mit Wachstum, jedes Jahr schrumpfte das BIP im Schnitt zwischen 5 und 7% JEDES Jahr von 1991 bis 1998. Russland stand im Jahr 1998 vor dem kompletten Staatsbankrott.

Unter Putin haben sich die Zahlen genau ins Gegenteil gewandelt. Und im Jahr 2006 hatte Russland erstmals die Wirtschaftskraft zu Sowjetzeiten wieder erreicht.

Russland ist so schwach nicht wegen Putin, sondern weil Russland unter Putin erst einmal ein ganzes verlorenes Jahrzehnt aufholen musste, umso beeindruckender wie schnell Russland dies geschafft hat.

Putin mag ein Autokrat sein, aber die Russen lieben ihn, weil er ihnen Stabilität und einen bescheidenen Wohlstand gebracht hat.

17:19 von Helmut Baltrusch - Putin bleibt

17:19 von Helmut Baltrusch:
"Bisher verwiesen Sie auf die Leidensfähigkeit der Russen und nun halten Sie - wohl aufgrund der Sanktionsfolgen - für möglich, dass Putin abtreten könnte und das Land im Bürgerkrieg versinken würde."

Von Leidensfähigkeit habe ich nie etwas geschrieben, lediglich, dass sich Russland auch andere Handelspartner suchen kann. Und Putin wird nicht abtreten. Er ist keine Marionette, die sich mal eben austauschen lässt. So etwas finden Sie in Kiew. Wahlweise auch in der NATO oder EU.

"Entscheidend wird auch sein, wie Putin die zunehmenden Fragen der Soldatenmütter beantwortet."
Haben Sie den Bericht gestern gesehen? Das waren ahnungslose junge Männer, die freiwillig für eine "gute Sache" kämpfen wollen - und leider darin umkommen. Ich hoffe, dass Russland irgendwann Spezialkräfte schickt, die dem Terror Kiews möglichst bald ein Ende bereiten. Das Wort "Frieden" scheint Poroschenko leider nicht zu kennen...

@18:06 von tigertiger

"..."

Ach Du Schreck.

"... wenn er unangemeldet seine Kampfflugzeuge in den Luftraum schickt, die eine Gefahr für die Passagiermaschinen sind. Es braucht vielleicht nur noch eine Kollision, um die Wut so zu entfachen, dass es zu militärischen Aktionen kommt."

Alle Flugzeuge haben Radar und auch die Kampfflugzeuge sind auf dem Radar sichtbar, nur eben ohne Kennung. Sie dürfen in internationalem Luftraum so oft und so lange rumfliegen, wie sie wollen! Ich würde mir da eher über NATO Manöver aus dem Juni 2014 Gedanken machen, die das Radar der Luftraumüberwachung fast im gesamten deutsprachigen Raum ausfallen liesen. Einfach mal googlen.

@ 22:15 von Azichan

Zitat:
"Putin mag ein Autokrat sein, aber die Russen lieben ihn, weil er ihnen Stabilität und einen bescheidenen Wohlstand gebracht hat."

Dann hoffe ich mal, dass sie diesen Wohlstand nicht in Rubel angelegt haben - ansonsten müssten sie mit Blick auf die Kursentwicklung nervös werden.

Fehlt da icht etwas?

Solange Merkel, manche Kommentatoren und die veröffentlichte Meinung sich mit keinem Wort über die Vorwürfe von Menschenrechtsorganisationen und die Berichte der OSZE über mutmaßliche Kriegsverbrechen der Kiewer Truppen äußern, fehlt ihnen jedes Recht, andere zu kritisieren.

Zu den mutmaßlichen Verbrechen der Separatisten hat man sich ja hinreichend ausgetauscht.

@ 17:50 von SydB

Zitat:
"Aber JA doch, der Westen hat sehr wohl versprochen sich nicht in Richtung Osten NATO mäßig auszudehnen.

Diese Abmachung ist vielmals gebrochen worden (Polen, Litauen, Lettland, Estland und und und.....), aber jetzt, mit der Ukraine ist das Fass endgültig übergelaufen."

Quelle? Vertrag? Wer hat unterzeichnet???

Und kommen Sie mir bitte nicht mit der Behauptung, Gorbatschow hätte beim Blick in die Glaskugel schon den Zerfall des Ostblocks einschließlich der UdSSR vorhergesehen und sich vorausschauend schon mal von den USA die Zusage geholt, z. B. das damals noch gar nicht existente Litauen NICHT in die NATO aufnehmen zu dürfen.

Etwas seltsam finde ich auch die immer wieder vertretene Auffassung, ausgerechnet Deutschland hätte Zusagen zur späteren Bündnismitgliedschaft Polens gemacht.

Und wenn die baltischen Völker keine Lust mehr auf den "Schutz" durch die "russischen Freunde" verspürt haben, liegt das etwa an der NATO???

@ 22:20 von Brathamster

Zitat:
"Ich hoffe, dass Russland irgendwann Spezialkräfte schickt"

Die gibt es dort schon - aber sicher nicht mit TV-Begleitung! Ohne diese Spezialkräfte wären die Separatisten nämlich schon längst untergegangen.

17:50 von montideluxe - Jetzt bitte konkret!

17:50 von montideluxe:
"Wenn Putin um die Sicherheit der russisch-staemmigen Bevoelkerungsanteile in Donbas und auf der Krim besorgt ist, koennen die beiden Gebiete bis auf weiteres unter UN Aufsicht gestellt werden. Alles weitere wird dann friedlich und ohne Waffen geregelt."

Haben Sie auch schon eine Strategie, wie Sie den Truppen mit eindeutig brauner Gesinnung die Waffen abnehmen wollen? Kiew fürchtet diese Gestalten doch selbst.

Die westliche Arroganz

Mittlerweile spielt sich der Westen als alleinige Vertretung der Völkergemeinschaft auf. Wir bestimmen, was richtig ist. Wir sind die Guten. Wir haben immer recht.

Die UNO spielt schon keine Rolle mehr. Notfalls wird eben eine Koalition der Willigen geschmiedet.

Die permanenten Schuldzuweisungen an Moskau führen zu nichts. Die Machthaber in Kiew haben die eigentliche Schuld an dem ganzen Dilemma.

Die werden aber nicht sanktioniert. Da können ruhig Streubomben in Städte gefeuert werden.

Auf dem rechten Auge ist man blind!

@Brathamster

"Das Wort "Frieden" scheint Poroschenko leider nicht zu kennen..."

Hier würde ich mal ganz langsam agieren.

Bisher hat Herr Poroschenko 3 Probleme. Ok eins davon ist Geschichte er ist die Swoboda aus der Regierung los.
Bleiben noch 2.
Das erste Problem wäre: Er hat keine Kontrolle über seine freiwilligen Bataillone, diese sorgen dafür das der Waffenstillstand nicht einen Tag lang eingehalten wurde.
Gegen diese vorgehen kann er ebenso nicht, da sonst die Ukraine völlig wehrlos wäre und es zu einem Aufstand der rechten Schicht kommen könnte (Achtung diese sind bewaffnet).
Das zweite Problem: Nicht weniger dramatisch, aber die momentane Regierungkoalition wird wohl aus 3 Parteien bestehen. Die Stärkste davon (die von Jazenuk) und eine weitere sind sehr militaristisch.

Allein schon dies macht Poroschenko völlig handlungsunfähig.
Die EU könnte was dagegen machen z.B. die Hilfszahlungen einstellen und keine Waffen liefern (ist ja nach deutschen Recht eh verboten).

18:06 von tigertiger - keine Gefahr durch russische Flugzeuge

18:06 von tigertiger:
"was mich wundert... Bei einer Umfrage bei n-tv meinen über 70%, dass Putin nicht den Weltfrieden gefährden würde...Hä?"
--> Wahrscheinlich informiert sich deren Publikum aus verschiedenen Quellen und meidet die Klatschpresse.

"Allein, wenn er unangemeldet seine Kampfflugzeuge in den Luftraum schickt, die eine Gefahr für die Passagiermaschinen sind."
--> Das ist NATO-Blödsinn, den sie keinesfalls glauben sollten. Ich erkläre Ihnen gern, wieso:
Ein Flugzeug ohne Transponder ist wie ein Auto ohne Nummernschild - man sieht es auf dem Radar, weiß nur nicht, wem es gehört. Es ist damit genauso "gefährlich", wie jedes andere Flugzeug auch. Allerdings sind Militärmaschinen nicht auf die von Zivilmaschinen genutzten Luftkorridore angewiesen. Wir haben also ein Auto ohne Nummernschild, dass jenseits der Straße fährt. Ungefährlicher geht es kaum.

Am 17. November 2014 um 22:11 von DasGibtEsNicht

Seit wann können Bürger eines Landes ihr eigenes Land "besetzen"?

Seit dem Zeitpunkt als sie das Land, das einem anderem Staat gehört, für "eigenes Land " erklärt haben.

Sanktionen gegen

Separatisten? Das ist aber etwas ganz Neues! Keine humanitäre Hilfe mehr seitens des Westens?

einiges ist schon weg

die Aussage ist wohl falsch, denn die meisten Rubel sind schon weg, außer Landes geschafft von Leuten wie z.B. Chodorkowski u.ä. . Das sind die, die nun die Macht mit unserer, sprich westlicher Hilfe, an sich reißen wollen, und die dann das Land und die Leute ausbeuten wollen.

18:26 von Phonomatic - Die OSZE führt keinen Krieg!

18:26 von Phonomatic
"die Separatisten haben der Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa mehrfach den Krieg erklärt. Im übrigen sind wir hier alle die Objekte ihres Hasses, auch jene, die die Separatisten hier reichlich naiv verteidigen."

Die "Sicherheit und Zusammenheit in Europa" - vertreten durch die OSZE - wird von den Separatisten seit langem akzeptiert. Trotz anfänglicher Startschwierigkeiten gab es keine nennenswerten Probleme. Ich weiß nicht, auf welcher Grundlage Sie hier eine Kriegserklärung an die OSZE erkennen wollen.

"Im übrigen sind wir hier alle die Objekte ihres Hasses [...]"
--> Wer seine Heimat verteidigt, konzentriert sich nur auf den Angreifer und seine Unterstützer. Ein deutscher Normalbürger zählt mit Sicherheit nicht dazu. Selbst Sie mit Ihren einseitigen Kommentaren dürften kaum mehr als ein müdes Lächeln ernten.

@Brathamster

ZITAT: "Ich hoffe, dass Russland irgendwann Spezialkräfte schickt, die dem Terror Kiews möglichst bald ein Ende bereiten." TATIZ

1. Die sind schon da. Sonst hätten die russischen Söldner längst ausgespielt.

2. Fordern Sie das auch für andere souveräne Staaten?

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