Kommentare

fatal

wie können die menschen lebensmittel wertschätzen, wenn sie so billig sind wie in deutschland?!?
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abgesehen davon kann jetzt schon kaum ein landwirt vom milcherlös leben. verrückt.

Spendenbüchse

Da könnte ALDI nun ein Signal setzen und an den Milchregalen Geld („einen 10er“) im Gegenzug sammeln, das dann einem Verein zur Unterstützung der einheimischen Milchwirtschaft in Afrika zugute kommt.

Ich bin ständiger ALDI-Kunde und nicht darauf angewiesen, dass die sowieso schon billige Milch noch billiger wird. Die 10 ct. pro Liter zur Unterstützung der durch die Lebensmittelbörse versauten afrikanischen Landwirtschaft wären kein Problem.

Soziales Verantwortungsbewusstsein ist gefragt. ALDI könnte hier Schrittmacher sein. Und wer die 10 ct. Preisvergünstigung tatsächlich unbedingt braucht, müsste ja nichts geben.

Kaufe fast nur bei Aldi

Alle Waren die ich benötige und die es bei Aldi gibt kaufe ich nur dort. Weil, Aldi ist immer der erste der die Preise senkt. Die anderen halten die Preise hoch und senken erst nachdem Aldi die Preise gesenkt hat. Je kleiner die Läden desto höher die Preise und besonders bei den Läden wo ein selbstständiger Geschäftsführer den Laden führt. Am schlimmsten sind die Bauern die Verkaufsbuden auf den Fußweg stellen, dort sollte ein kleiner Hokkaidokürbis 2 €! kosten. Kartoffeln ein mehrfaches als bei Aldi, dabei liefern sie die gleichen Kartoffeln über die Genossenschaft an Aldi.

Die Dummen

Die Dummen sind die Milchproduzenten, aber nicht weil sie dumm sind, weil die Verbraucher, die nur billib-billig kaufen, dumm sind. Wenn der ganze Lebensmittelhandel in Händen der ganz großen liegt, gehen die Preise senkrecht nach oben. Dann jammer die Konsumenten so, wie sie jetzt die Produzenten jammern lassen.

Unvernunft

Wer Milch für 59 Cent kauft nimmt automatisch in Kauf, daß Mensch und Tier leiden. Als Verbraucher haben wir es in der Hand.

Weniger Produzieren

Wenn es zu viel gibt, dann muss man halt die Produktion reduzieren... ganz einfach.

Ehrlich ...

gesagt weiß ich nicht was ich daran gut finden soll, wenn Lebensmittel zur Ramschwaare verkommen und dafür Existenzen von Erzeugern vernichtet werden, oder aber das Ganze weiter zu Lasten der Gesundheit von Tieren und Verbrauchern getreiben wird!

@ Spendenbüchse von GDN

das ist ein guter Vorschlag, für die armen Bauern in Afrika würde ich auch spenden. Da lebt eine ganze Familie so von ca. 50 € (schätze ich mal ) und hier bekommen die Bauern riesige Subventionen, pro ha ca. 300 € nur mal so, dazu Diesel verbilligt, Kranken und Rentenversicherung wird bezuschusst. Buchführungspflicht wird den meisten erlassen. Das da nicht viele Steuern bezahlt wird, versteht sich von selber. Aber sie pflegen ja unsere Kultursteppe, was sonst der Staat machen müsste.

willkommen in der Deflationsspirale ...

Jetzt muss der Deusche für den Russen mittrinken (und schnell noch einen polnischen Apfel dazu). Dann noch schnell ein paar Milliarden in die Ukraine verschieben und ... abwärts geht's!

Dank an ALDI

Es gibt seit Jahrzehnten ein Unternehmen in Deutschland, daß die Kunden ernst nimmt: ALDI. Dem ist nichts hinzu zu fügen.

Preisabsenkung bei Milch ist falsches Signal zur falschen Zeit

Auch ich schließe mich dem Standpunkt an, dass diese Preissenkung das falsche Signal an die Milcherzeuger in dieser wirtschaftlich schlechten Lage ist. Daher fordere auch ich ALDI auf, diese Preissenkung zurückzunehmen und es muss geguckt werden, warum der Weltmarktpreis für Milch so eingebrochen ist. Dazu ein Zitat aus diesem Tagesschau-Artikel:

Weltmarktpreise seit Jahresbeginn fast halbiert

Nach Angaben der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) halbierten sich Weltmarktpreise für Milchprodukte seit Jahresbeginn nahezu. Allerdings hatten die Erzeuger in Deutschland im vergangenen Jahr auch so viel Geld für ihre Milch bekommen wie noch nie zuvor - der Durchschnittspreis für ein Kilo Milch hatte demzufolge 2013 um 5,8 Cent den Vergleichswert des Jahres 2012 übertroffen.

Was ist hier die Ursache für diesen Preiseinbruch für Milch auf dem Weltmarkt?? Denn wir dürfen nicht den Fehler machen, die Erzeuger wie Zitronen auszupressen. Das ist nicht fair.

Mein Vorschlag: Fair-Trade ausweiten

Daher schlage ich vor, auch die Milch in das sogenannte "Fair-Trade-System einzubeziehen wie auch Bekleidung, Schuhe, Haushaltselektronik, Computerelektronik, Hifi-Stereo, Obstsäfte und Gemüse.

Hier sehe ich es so, dass wir eine Ausweitung von Fair-Trade brauchen, damit es zu einem fairen Preis für Milch, Obst, Gemüse, Säfte, Bekleidung, Schuhe, Haushaltelektronik, Computerelektronik, Hifi-Stereo und so weiter kommt. Auspressen von Herstellern ist nicht der richtige Weg.

@ die Dummen von JokeSchuette

"Wenn der ganze Lebensmittelhandel in Händen der ganz großen liegt, gehen die Preise senkrecht nach oben". Das stimmt so nicht. Ich erinnere mich an Zeiten, da haben die "kleinen" Lebensmittelhändler, als es die Discounter noch nicht gab, zu Ostern den Eierpreis ins Unverschämte erhöht. Damals gab es zu Ostern bei uns zu Hause keine Eier. Meine Eltern waren zu arm. An den ersten Discounter kann ich mich noch gut erinnern, Brot und Kuchen gab es dort für den halben Preis als beim Bäcker.
Man gucke sich mal den Bezinpreis an, eine Oligarchie beherrscht den Markt und nur ein kleiner Gewinn pro Liter verbleibt den sogenannten Ölkonzernen. Dafür liefern sie ein hochwertiges Produkt und haften noch für die Qualität. Die Bauern sind nicht haftbar zu machen bei schlechter und gesundheitsschädlicher Ware. Beispiel: Biobauer lieferte mit EHEC verseuchte Sprossen.

Markenprodukt = mehr Gewinn beim Erzeuger?

Ich kaufe ausschließlich Markenmilch und auch keine Eigenmarken von Supermärkten. Die Preise für einen Liter Milch liegen dort immer noch bei etwa 1,09-1,19 Euro.

Was ich mich allerdings immer frage: kommt beim Erzeuger wirklich mehr an oder streicht der Mittelmann einfach die Differenz ein?

Milch ist bei uns nicht zu teuer.

Wenn jetzt aufgrund der sinkenden Preise die Tiere und Landwirte daruntern leiden müssen, ist das nicht in Ordnung. Ich glaube, es ist auch ein Problem, weil zu viel Milch erzeugt wird. Ausserdem gibt es immer mehr Leute, die keine Milch mehr vertragen, mich eingeschlossen. Aber selbst wenn ich Milch noch vertragen würde, würde ich meinen Konsum sehr einschränken, denn so gesund, wie Milch immer gepriesen wird, ist sie nicht. Wer Interesse hat, kann sich im Internet den Artikel "Gesund ohne Milch, Zentrum der Gesundheit" durchlesen.

Wir kaufen ebenfalls fast alles bei Aldi Süd

Wie schon geschrieben wurde, gibt Aldi stets als erstes Unternehmen gesunkene Einkaufspreise an die Kunden weiter. Seit Ende letzten Jahres wurden beinahe im Wochentakt die Preise gesenkt, zuletzt für Kartoffelprodukte, Käse, Butter, Zucker, Marmeladen und Schokolade.

Die anderen Discounter und Einzelhänder ziehen immer nur nach und würden ohne den Aldi-Druck eben die Gewinnmarge erhöhen - denn die Einkaufspreise werden auch dort gedrückt, wenn es nur geht, allerdings ohne den Vorteil an die Verbraucher weitergeben zu wollen.

Das erkennt man auch am Obst und Gemüse. Wieso sollte ich für Honigmelonen aus Brasilien, die über denselben Großmarkt ausgeliefert wurden, bei Rewe 2,99 Euro für das Stück bezahlen, wenn ich sie bei Aldi für 1,39 Euro bekomme? Bei Aldi kauft, wer rechnen muss oder wer rechnen kann. ;)

Klasse

ich mag keine Milch.

Die Subventionen steigen, die

Die Subventionen steigen, die Preise sinken.

Die Leute denken sich "billige Milch!", zahlen dafür aber ohne Ende hintenrum Steuern. Die Bauern kippen sie dann wieder im Protest vor Ämtern auf die Straße, anstatt auf die Idee zu kommen, etwas zu produzieren, wofür es kein maßloses Überangebot gibt - welches doch durch die Bauern und ihre Lobby überhaupt erst künstlich kreiert wurde.

Und währenddessen dürfen die, die sich von diesem Wahnsinn ausklinken und auf pflanzliche Milch umsteigen, auch noch die volle Mehrwehrtsteuer dafür blechen, damit sich das Milch-Rad weiter kräftig dreht.

Ich habe kein Problem damit

Ich wohne auf dem Land. Und ich kaufe die Milch bei ALDI. Wenn ich an der Kasse stehe, sehe ich in meiner Reihe, oder in einer anderen örtliche Landwirte, die Schlagsahne und Butter bei ALDI kaufen.

Warum sollte ich mich dann schämen, wenn ein marktwirtschaftlicher Prozess ein Produkt verbilligt, was ohnehin viel zu lange künstlich teuer verkauft wurde?

Nein, das Problem der Landwirte ist nicht die Produktion. Es gibt zu viele, die mit Unterstützungen künstlich weiter wirtschaften, obwohl sie längst hätten aufgeben müssen bzw. sollen, und denen, die tatsächlich kaufmännisch denken und handeln das Marktpotential stehlen.

Kein Mensch fragt mich, ob ich mehr Geld bekomme oder gar haben möchte. Ich muss mich auch in meinem Umfeld durchsetzen.

Und ganz nebenbei bemerkt kenne ich wirklich keinen Bauern, dem es tatsächlich schlecht geht. Davon reden, ja. Alle, ohne Ausnahme. Aber notleiden, nein.

Gut so

Da die Menschen in Deutschland immer weniger Geld in der Tasche haben, sind Preissenkungen prinzipiell zu begrüßen.

Richtig so

Diese übersubventionierte weiße Brühe ist eh nicht halb so gesund und überlebenswichtig wie ständig behauptet wird.

Ja klar ich komme selber vom Land und weiß das das den Milchbauern erstmal schadet, aber dann müssen die halt umstellen.

Mir gruselt allein schon wenn ich dran denke wie viel Milch vernichtet wird weil ja die Mindestabnahmemengen erreicht werden müssen.

Sinn macht das nicht.

Huhn oder Ei ?

Na, was war wohl zuerst da: Huhn oder Ei? Übertragen: Wer sorgt für die billigen Preise: Der Verbraucher, die Produzenten, Aldi? Alle?
Es ist zu einfach nur den Verbraucher auf "Geiz ist geil" zu reduzieren: Kein Verbaucher fordert niedrigere Milchpreise. Er kauft vielleicht dort, wo Milch am billigsten ist.
Und Aldi und Konsorten versuchen so (über die Milch!?) Kunden zu gewinnen. Darum macht das Aldi - und: Weil sie es können: Entweder legen sie drauf oder drücken die Produzenten. Da kann ich nur sagen: Liebe Produzenten, dann lasst euch nicht drücken und verlangt ALLE die Preise, die ihr für gerecht haltet.
Aber leider leider ist immer EINER dabei, der dennoch sagt: Ich mach´s auch billiger. Und so lassen sich alle am Ende über den Tisch ziehen.
Dumm? Pervers? Böse? Weder noch? Keine Ahnung - aber so ist es eben und es wird sich nicht ändern.

bis zu 50 kg Euter zwischen den Beinen machens möglich...

Wir können nicht gleichzeitig gegen Massentierquälerei sein und diese Milcherzeugnisse kaufen. Es gibt Leute die sagen Milch sei weisses Blut weshalb sie lieber vegan genießen.

Die Landwirte, die eigentlich ebenso tierlieb (nicht alle sind sadistisch veranlagt und völlig verroht) sind wie die sonstige Bevölkerung werden durch diesen Preisdruck zu mehr und mehr pervertierten Haltungs- und Zuchtformen gezwungen:
Statt der natürlichen Abgabe von Milch von 800 Litern bei normalem Stillen in 300 Tagen, werden bis zu 30.000 Litern aus den Tieren herausgepresst usw. usw.

Sind die Preissenkungen überhaupt nötig?

Der Verbraucher - also wir alle - hat zumindest die Chance, das Tierleid zu verringern, indem ausschließlich Ware gekauft wird, die auch das Tier als Lebewesen nicht aus dem Blick verlieren.

Milch aus industrieller Intensivhaltung ist ein Produkt, bei dem das Frühableben der Tiere nach ca 3-5 Jahren systembedingt zwingend ist. Das Tier ist nach dieser Zeit einfach fertig.

13:08 von SoilentGruen

Sie machen es sich zuuuu einfach.

Wenn sie bei der produzierten Menge Milch geradeso überleben können, ihren Hof erhalten können und ein wenig Gewinn haben, der es Ihnen ermöglich zu leben und ab und zu Ersatzteile für die melkmaschine zu kaufen, dann wollen sie nicht weniger produzieren.

Plötzlich senkt Aldi drastisch die Preise. Das kommt auch bei Ihnen an. Sie fragen sich, wirft das geschäft noch was ab? Und dann kommt da noch ein typ in dieser Situation, der sagt, produzier doch einfach weniger.

Das senkt natürlich noch weiter die Einnahmen. Armer Milchbauer....

Arme Bauern?

Das ich nicht Lache! Millionen an Subventionen jedes Jahr! Und ganz ehrliche: Die Bauern produzieren Waren, sind also Selbstständig. Der Preis wird durch Nachfrage geregelt. Wenn die Nachfrage sinkt, dann sinkt auch der Preis. So einfach ist das! Die Photovoltaikanlage auf den Scheunen bezahlt ja auch die arme Oma in Berlin oder sonstwo durch ihre Stromrechnung. Also Leute, Jammern auf hohem Niveau...Arme Bauern!

Warum senkt Aldi den Preis

Weil es der Verbraucher erwartet, egal ob die Produzenten der Milch vor Ort damit klar kommen. Ganz einfach. Dabei spielt die wahre Preislage bei der Herstellung keine Rolle.

Und alle anderen Discounter ziehen nach, weil die breite Masse der Kunden nicht darüber nachdenkt, ob ein Lebensmittel überhaupt so billig produziert werden kann.

Wenn gefragt, achten natürlich alle auf regionale Produkte und sind gerne bereit 10 cent mehr zu bezahlen. Leider geht diese löbliche Einstellugn irgendwie auf dem Weg zur Kasse verloren.

Hat übrigens mal jemand beobachtet, dass unheimlich viele Discounter sich mittlerweile in den selben Strassen befinden? Und mit immer neuen Angeboten versuchen, einen Kunden mehr zu haben als die drei Discounter um die Ecke?

Die Angebote werden auf dem Rücken von Personal und Liefernanten ausgetragen, Qualitätsunterschiede existieren ja kaum noch.

Ich bin mal gespannt, was die Preise machen wenn diese Konkurrenz wegfällt....

Moment

Am 03. November 2014 um 13:04 von Freies-Europa
KEINE MILCH BEI ALDI
#
Die Marken Milch ist nicht besser nur weil sie einen Namen hat.
Jede Handelskette hat ein NO-Name Produkt.
Also selbst wenn Sie teure Milch kaufen der der Tierwirt selten was davon.

Die Milch macht's ... der Preis auf Ramschniveau und ...

schon kommt der Kunde & kauft nicht nur Milch.

Der Konzern stellt seinen Lieferanten einfach die Frage, ' An wen wollt ich liefern, wenn nicht an uns ?'. Und schwupps ... Preisfall.

Ausser von regionalen Anbietern weiß der Kunde bei den Eigenmarken ausschließlich aus/in welchem Bundesland der Milch-Mix verpackt wurde. Nicht mehr & nicht weniger.

Marktwirtschaft?

Wenn die Milchproduzenten nicht so viel produzieren würden gäbe es auch keine billige Milch.

So wird Zb. die überflüssige Milch zu Milchpulver verarbeitet und nach Afrika verbracht.
Dafür erhalten die Milchbauern Exportsubventionen.
Subventionen erhalten die Milchbauern von der BRD, von der EU, sowie einen jährlichen Betriebskostenzuschuss. Dazu erhalten die Molkereien (80 % in Hand der Milchbauern) auch noch mal Subventionen.

Dadurch lohnt es sich riesige Überschüsse zu produzieren.

Shut up and take my money !

ALDI & Co. ---> lasst bitte die Preise so wie sie sind und gibt die Differenz an die leidtragenden Bauern...

@Andreas-Hover

Das schlimme ist, die EU subventioniert Milchpulver zusätzlich zu den anderen Subventionen für Milch,damit es billig nach Afrika exportiert werden kann.
Und da die Menschen in Afrika eher das preiswerte EU Milchpulver kaufen bleiben die afrikanischen Bauern auf ihren Produkten sitzen.
So vernichtet man dringend benötigte Arbeitsplätze.

DIe Deutschen werden sich eines Tages zu Tode sparen

In der Schweiz ist zwar manches teurer (wenn auch nicht so we es manchmal berichtet wird), aber die Qualität ist fast immer 1a. Dir landwirtschaftliche Produktion ist dabei deutlich ökologischer als anderswo, sogar bei nicht Bio Produkten.

Das funktioniert nur, weil der grösste Teil (!) der Bevölkerung bereit ist einen angemessenen Preis für landwirtschaftliche Produkte zu zahlen. Und sowieso wird noch mehr bei selbständigen Metzgern, Bäckern, Bauern gekauft. Die können dann auch selber mehr kaufen.


Wenn man überall die Preise drückt bis die Produzenten bis aufs letzte Hemd ausgequetscht sind, hat bald keiner mehr Geld übrig und alle sind nur noch im Hamsterrad um irgendwie über die Runden zu kommen. Und es hagelt Billigjobs. Denn wer Billig haben will kann auch nur Billig zahlen !

Die ESL-Plörre vom Aldi will ich eh nicht.

Die schlecht schmeckende ESL-Plörre (Frische Milch "länger haltbar"), die Aldi und fast alle Supermärkte seit ein paar Jahren als angebliche "Frischmilch" verkaufen, kaufe ich eh nicht. Mir egal, ob die Milch beim Aldi nun auch noch 10 Cent weniger kostet. Ich will "echte" frische Milch (Frische Milch "traditionell hergestellt") und dafür bin ich auch bereit mehr zu zahlen.

Und da ist sie wieder...

... die deutsche Neid-Diskussion. Wer sich hier über billige Milch freut, der kauft auch Suppenhühner für 1,99 €. Einfach mal ein paar Regale weitergehen, dort steht Hundefutter für 3,99€. Hauptsache billig, aber Daimler fahren wollen. Dumm, dass "billig" die Chinesen am besten können. Nur zahlen die nicht in den Hartz IV-Topf der"Aldi-Deutschen". Wenn ich gerecht verdienen will, muss ich meinem Nachbarn auch seinen deutschen Lohn gönnen!

Lasst euch nicht verar....

1. Falsches Thema für "verbraucher sparen sich zu tode" Milch ist sinnfrei übersubventioniert.
Ohne das wäre Milch ein normales Produkt zu normalen Preisen.

2. Jedes mal wenn ihr an der Kasse Geld lasst, geht davon ein netter Anteil an die oberen 10.000, nix von wegen böse Spirale: niedrigere Preise = weniger Gewinn = weniger Löhne und so weiter, diese Spirale entsteht durch die systematische Ausbeutung der arbeitenden Bevölkerung durch einige faule gierige reiche Personen.

Widerwärtig,wie die

Widerwärtig,wie die Milchbauern in den Bankrott getrieben werden. Die 70 Cent haben wir doch gerade noch,um uns die Milch zu leisten. Boykottieren sollte man Läden, die dergleiche Machenschaften voran treiben. Eine Packung Zigaretten oder Bonbons pro Woche weniger und man kann sich sogar die gute Milch in der Mehrweg-Flasche aus dem Reformhaus leisten. Na,wie wär's, werte Mitbürger?

13:44 von Pupsi1

Ja, und? Dann geht er pleite. Und ein paar andere. Damit sinkt das Überangebot und wieder andere werden weitermachen.

Hört sich hart an, ist aber in anderen Branchen bittere Realität. Und wenn wirklich so viel Überschuß besteht (ich kenne die Zahlen nicht), u.a. weil auch heutige Milchkühe auf maximale Produktion gezüchtet werden, mit allen für die Tiere damit verbundenen Nachteilen, soll es mir abermals nur recht sein, wenn so wieder etwas weniger Tiere _unnötig_ leiden müssen. Gut, die dann überflüssigen Tiere werden ggf. gechlachtet, aber das würde sowieso passieren, sobald sie ihren produktiven Zenit überschritten hat - nun bedürfte es jedoch keines Ersatzieres mehr.

Aktuelle Subventionen sollte man ggf. auch als Übergangsgelder während Umschulungsphasen auszahlen - nicht jeder Landwirt ist heute zwingend 50+ Jahre alt...

seltsame Preisentwicklung

Als ich in Mitte der 80er Jahre mein Studium begann, kostete ein Pfund Butter 2 DM, 1 l Milch 1 DM. Die Bahn bewarb damals das rosarote Wochenende, für 99 DM konnte man quer durch Deutschland und wieder zurück fahren (ohne Zugbindung), eine Fahrt von Düsseldorf nach Köln kostete 5 DM. Heute zahlt man für die kurze Strecke viermal so viel. Für 50 € bekommt man eine einfache Fahrt von Leipzig nach Berlin (150 km). Lediglich die Milchpreise sind weitestgehend auf dem Niveau von damals, zwischendurch waren sie sogar noch niedriger.
Das einzige, das steigt, sind die Preise für laktosefreie Frischmilch. Die gab es bis vor kurzem noch für 1 €, nun kostet sie 1,30€, doppelt soviel wie die normale.

@ Thomas Wohlzufrieden

Wenn durch die Preissenkung nur die Gewinnmarge der Händler und Discounter betroffen ist, habe ich auch kein Problem.
Aber wenn der Bauer davon betroffen ist, dann muss er, um den Verlust auszugleichen, am besten noch mehr Milch mit den gleichen Kühen erzeugen. Ein Tier ist aber keine Sache, sondern ein Lebewesen und schon gar keine Hochleistungsmaschine. Den Tieren wird sowies schon viel zu viel abverlangt. Für mich ist das Tierquälerei.
Mir vergrault es das Essen, wenn ich an die Zustände in den Massentierhaltungen denke. Da bin ich gerne bereit, für gute Qualität auch ein wenig mehr zu bezahlen. Meine Gesundheit wird es mir auch danken.
Gruss

Vielleicht sind 59 Cent gar nicht zu günstig

Dass die Bauern vor einigen Jahren bei Milchpreisen von 39 Cent meckerten war schon nachvollziebar. Nun gab es aber auch einige "fette" Jahre mit einem Standardmilchpreis vom 69 Cent.

Das war sicherlich sehr auskömmlich, was man allein daran merkt, dass kein Bauer mehr gemeckert hat und ganz im Gegenteil die Milchproduktion sogar massiv ausgeweitet wurde.

Mich wunderte in den letzten Monaten eher, dass der Milchrpreis noch so hoch lag, nachdem Butter sich ja bereits (drastisch) verbilligt hatte.

Ackerbau und Viehzucht sind nicht das Bankgewerbe!

Im Hinblick auf die Landwirtschaft sollte sich der Staat keinesfalls dieselbe Nachlässigkeit und Gleichgültigkeit erlauben, wie er dies beispielsweise im Finanz- und Bankengewerbe getan hat! Denn einen Zusammenbruch des Weltfinanzmarktes übersteht der Staat ohne Mühen, doch ein Zusammenbruch des Agrarmarktes dagegen nicht; noch heute zeugt der Fall des Alten Reiches in Ägypten davon, was einer Gesellschaft widerfährt, die ihre Menschen nicht mehr ernähren kann. Es ist also unter allen Umständen darauf zu achten, dass die lebensnotwendigen Agrarprodukte möglichst im Land hergestellt werden, dass die Bauern einen Nettoverdienst von Facharbeitern haben und das hiesige Kulturland erhalten bleibt. Denn im Bezug auf Ackerbau- und Viehzucht sollte man sich nicht von den einfältigen Freihandels- und Marktdemagogen leiten lassen, denn hierin gibt es keine Gegenmittel mehr, wenn einmal die Versorgung zusammengebrochen ist.

...

Die globale Marktwirtschaft wird doch offen propagiert - nur keiner will die Folgen tragen!

Verstehen sie mich bitte nicht falsch - ein Jeder Bauer sollte sein auskommen haben.
Allerdings ist es keine Lösung wenn es gut läuft den offenen Markt zu wollen und ansonsten nach dem Staat zu schreien.

Wir leben nunmal in einer globalen Marktwirtschaft - und ich sehe kein realistisches Szenario, dass sich dies bald ändern wird - ganz im Gegenteil. (TTIP)

Es ist eine Sache der Politik und somit der Gesellschaften an sich: Was wollen wir?

Zu der Begründung des Preisverfalls wegen der Sanktionen gegen Russland: Wer hätte das gedacht? (Ironie aus)

Freies-Europa..

Sie haben recht aber offensichtlich ist regionales Kaufen gar nicht erwünscht..

Lastzugfahrer brauchen Arbeit,
unsere Bevölkerung ist über viele Jahre an Billig-Billiger-am Billigsten gewöhnt worden,kauft in Aldi-Märkten,in denen ich mich nicht wohl fühle,
Die Geschmacksnerven vieler Leute ist von Massenware kaputt gemacht worddn,
Mein Schwager (Milcherzeuger) rauft sich bei den Preisrunden seine letzten Haare..

Es gibt nichts Schöneres,als in einem hellen,ordentlich eingerichteten Edeka oder Rewe einkaufen zu gehen,regionale Produkte wie Bier,Wurst und Eier einzukauen..

Ich finde sinkende Preise gut!

Sinkende Preise mag ich. Egal was die ganzen Gutmenschen lamentieren.

Sanktionen zahlen sich aus

"Die große Milchproduktion weltweit, die nachlassende Nachfrage chinesischer Kunden sowie die russischen Sanktionen im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise drücken demnach die Preise."
#
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Wenn jetzt sanktionsbefürworter jammern, habe diese vor einigen Wochen nicht richtig überlegt.
Jetzt wird in der EU die Milch billiger da eine überproduktion da ist.
Ergebnis:
Die Milch wird für alle billiger, nur kaufen nicht alle Milch.
Die Hersteller erhalten subventionen von allen, da dies aus Steuergelder bezahlt wird.
Preisfrage, der Gewinner erhält Obst und Gemüse 10% billiger.
Welche Produkte werden als nächstes billiger und muß subventioniert werden?

Also wer jetzt genau hinguckt

Also wer jetzt genau hinguckt und sich ein wenig rückerinnern kann, sollte wissen, dass jedes Jahr die Milchpreise zum April angehoben, zum November abgesenkt werden. Vermutlich hat das mit verstärkter Nachfrage in den Wintermonaten zu tun,heißer Kakao,Weihnachtsbäckerei.Ich gehe, wie jedes Jahr davon aus, dass die Milchwirtschaft im nächsten Jahr auf den Wiederanstieg des Milchpreises wartet.Alles wie gehabt!Ach so,fast vergessen:Gönnt doch den Konsumenten, die mit jedem Cent rechnen müssen,den Liter Milch mehr, den sie sich ein halbes Jahr lang leisten können!Und ich melde mich dann im April wieder, mit einem gepflegten"Ätschebätsch,recht gehabt"!

Zuerst Preise zu hoch, jetzt zu niedrig???

Die gleichen Leute, die noch letztes Jahr über die hohen Lebensmittelpreise geschimpft haben, weil das gerade in Entwicklungsländern zu Hunger führt, sind es doch auch jetzt, die sich über die niedrigen Preise aufregen, weil damit die Landwirte an den Rande des Ruins getrieben werden.

Und natürlich sind es wieder die bösen Spekulaten und die böse Globalisierung, die dafür verantwortlich sind.

@ alberichs

Die Milchbauern mit den Ölkonzernen zu vergleichen, ist doch mehr als daneben. Ausserdem ist Benzin, bzw. Heizöl noch immer viel zu teuer, vor allem auch wegen der Spekulanten.
Ist es nicht so, dass vor allem Grossbetriebe von den Subventionen profitieren? Der normale Klein-, bzw. Nebenerwerbsbauer hat doch überhaupt keine Chance hier mitzuhalten. Früher konnten diese noch einigermassen vernünftig wirtschaften, aber heute geht es nur noch, wenn sie zusätzlich ein anderes Standbein haben. Ich finde dieses Höfesterben schlimm. Angeblich sollen ja jetzt auch mehr kleinere und mittlere Landwirtschaftsbetriebe unterstützt werden, so fern man den Politikern glauben kann. Bei unserer gestrigen Spazierfahrt sahen wir etliche Bauern auf ihren Feldern arbeiten. Sogar abends gegen 19.30 Uhr waren noch welche aktiv.

@ DeAnonymizer (14:17) exakt genauso ist es!!

hi DeAnonymizer

ALDI & Co. ---> lasst bitte die Preise so wie sie sind und gibt die Differenz an die leidtragenden Bauern...

exakt!! Denn die Bauern haben unter solchen Gigant-Konzernen wie Monstanto, Bayer und anderen zu leiden, die ihnen das Geschäft kaputt machen und nun kommt Aldi auch noch und senkt den Milchpreis.

Von daher ist hier mal die Frage zu stellen: wovon bitte sollen die Landwirte noch existieren?? Ich sage genauso wie Sie: STOPP gegen dieses Dumping!! Milch ist ein wertvolles Nahrungsmittel und darf NICHT so verramscht werden!! Gleiches gilt für Obst, Gemüse, Bekleidung, Schuhe, Hauhshaltselektronik, PC-Elektronik, Hifi-Stereo!

Deswegen: der einzige richtige Weg ist hier die Ausweitung von Fair-Trade auch auf diese Produkte.

Und an alle, die hier für diese Senkung schreien: wollt ihr nun auch noch den Landwirten ihre Existenz nehmen?? Wollt ihr solche Nahrungsmittel von solchen Gen-Konzernen wie Monstanto und Co auf euren Tellern und in euren Gläsern?

15:42 von knallpaschik

"dass jedes Jahr die Milchpreise zum April angehoben, zum November abgesenkt werden. Vermutlich hat das mit verstärkter Nachfrage in den Wintermonaten zu tun,heißer Kakao,Weihnachtsbäckerei.Ich gehe, wie jedes Jahr davon aus, dass die Milchwirtschaft im nächsten Jahr auf den Wiederanstieg des Milchpreises wartet."

Völlig falsch und daneben, gerade bei hoher Nachfrage steigen die Preise und bei weniger Nachfrage sinken sie.

Marktwirtschaft nennt man diesen Effekt, schon mal davon gehört?

Milchproduzenten

Also die Milch ist seit Jahren bei einem sehr kleinen Preis.
Mir wäre es lieber, er würde sich bei 1 € einpendeln, so dass die Milchproduzenten ein bisserl verdienen und der Käufer auch nicht zuviel bezahlt.
Aber wahrscheinlich ist das Wunschdenken !

@ JWW (15:31): Wie können Sie Monstanto so das Wort reden??

@ JWW

Sinkende Preise mag ich. Egal was die ganzen Gutmenschen lamentieren.

Sie haben ganz offenbar von Wirtschaft nicht die geringste Ahnung. Denn:

1. nehmen Sie damit den Landwirten die Existenzgrundlage
2. pushen Sie solche Konzerne wie Monsanto und Co, die unsere Nahrungsmittel mit Genfood verseuchen!
3. setzen Sie damit die Spirale der Deflation in Gang, die eine Teufelsspirale nach Unten ist. Wozu dass führen kann, können sie in der Geschichte des Jahre 1929 nachlesen!!

Sie sind so blind für die Realität, dass es kracht. Mir tun alle Landwirte wegen Aldi absolut leid!! Diese Milchpreis-Senkung gehört zurückgenommen und Fair-Trade gehört ausgedehnt!!

16:10 von Resistance1405

Hier stimme ich dir 100 % zu, schön geschrieben, TOP!

@15:59 von ladycat

Ich finde dieses Höfesterben schlimm.

Warum?
Die kleinen landwirtschaftlichen Betriebe sterben deswegen weg, weil sie wegen ihrer Größe einfach zu ineffizient sind. Und ich sehe deswegen keinen Grund, wieso man diese schützen sollte, denn das ist weder ökonomisch noch ökologisch sinnvoll.
Da heißt es wachsen oder weichen.

@Resistance

Das ganze Gutmenschen-Lamentieren geht völlig an mir vorbei. Habe ich doch weiter oben schon geschrieben.

Ich bin nicht blind für die Realität. Aber ich fände es auch albern, das Leid der gesamten Menschheit lindern oder beseitigen zu wollen.

Ihre Vorwürfe sind abstrus!

Wie könnte ich allein denn Landwirten die Existenzgrundlage nehmen? Das ist schon allein bei den Fleischmengen, die ich im Jahr verbrauche, gar nicht möglich.

Als nächstes kommen Sie mir mit diesen unsinngen Genfood-Vorwürfen. Was haben Sie noch? Bin ich am Wetter schuld?

Und dass ich allein eine Spirale der Deflation in Gang setzen würde, ist nun wahrlich unsinniges Gutmenschen-Lamentieren.

@ all: ihr seid nicht besser als die Hedgefonds u. Monsanto

An alle, die hier der Preissenkung für Milch so das Wort reden:

euer Verhalten ist keinen Strich besser als dass, das diese ganzen Hedgefonds und Monsanto und diese ganzen anderen Konzerne zeigen. Der Milchpreis ist mit 69 Cent derzeit viel zu niedrig. Eigentlich müsste er bei mindestens 80 Cent liegen. Besser wäre sogar noch etwas mehr. Denn mit diesem Preisdumping bei Milch, Obst, Gemüse, Bekleidung, Schuhe, Haushaltselektronik, PC-Elektronik und Stereo-Hifi muss Schluss sein, sonst presst ihr nämlich auch noch die Landwirte aus und raubt denen die Existenzgrundlage!!

Hört auf damit, euch wie Hedgefonds zu verhalten!! Und dass heißt: hier muss antizyklisch reagiert werden und der Preis für Milch muss rauf, solange die Wirtschaftslage derzeit instabil ist. Dann muss der Fair-Trade auch auf diese Produkte ausgedehnt werden!

Darüber hinaus muss die EZB Schluss machen mit der Strategie des billigen Geldes und die Zinsen endlich anheben!! Schluss mit frischem Zockergelod für Banken!

Marktmechanismen sind natürlich

Ich verstehe die ganze Kritik an der Preissenkung nicht. Wir haben zuviel Milch. Viel zu viel und zu viele Milchbauern. Die folge ist, dass der Preis der Milch sinkt, wenn wir nicht die Nachfrage erhöhen.

Da aber Milch sich wenig als Exportprodukt eignet, müssen eine Milchbauern pleite gehen. Dann geht das Angebot zurück, der Preis steigt wieder und die verbleibenden Bauern können gut leben.
Das nennt man Markt und ist das natürlichste der Welt.

Und wenn einer meint, das der Milchpreis zu niedrig ist, kann er ja mehr bezahlen. Es gibt im Kühlregal immer die billigere und die teurere Milch. Wenn die Kunden sagen würden, so billige Milch kaufe ich nicht, würde mehr von der teuren hergestellt, mehr auf Regionalität und Haltungsbedingungen geachtet.

Wir als Verbraucher sind es am Ende, die bestimmen, was im Regal landet und auch zum großen Teil zu welchem Preis.

@ Resistance1405

Da können sie predigen, wie sie wollen: Der Deutsche Verbraucher denkt nur bis zum Kassenzettel! Und wenn er mal irgendwo was von den Problemen hört, die er verursacht, sind immer gierige Aktionäre, Betriebsinhaber, und die Politik Schuld.

@ Feidl (16:18): kleine Höfe für saubere Nahrung wichtig!!

@ Feidl

Die kleinen landwirtschaftlichen Betriebe sterben deswegen weg, weil sie wegen ihrer Größe einfach zu ineffizient sind.

Nein, sind sie nicht! Sie sind sogar besser als diese ganzen gigantischen Mastställe!! Darüber hinaus vergessen Sie, dass die Landwirte auch von Monsanto, BASF, Bayer und anderen ausgepresst werden, die sich ebenfalls keinen Strich besser verhalten als diese ganzen Hedgefonds!!

Und ich sehe deswegen keinen Grund, wieso man diese schützen sollte, denn das ist weder ökonomisch noch ökologisch sinnvoll.

Doch, gerade dass IST sinnvoll, um diesem Genfood von Monsanto entgegenzuwirken! Ich dachte, wir waren uns einig, dass wir KEIN Genfood auf unseren Tellern wollen?? Sowas geht nur mit kleinen familiären Höfen und NICHT mit solchen gigantischen Mastställen. Sowas ist darüber hinaus Tierquälerei!!

Da heißt es wachsen oder weichen.

Schwachfug!! Sie sind nicht besser als die Hedgefonds!!

Erfahrungen

Ich bin selbst auf einem Milchviehhof aufgewachsen. Zunächst sei einmal gesagt: Kaum jemand hier im Forum kann wohl umreisen, wie arbeitsintensiv und kräftezehrend ein solcher Beruf ist. Und die alte Mär vom ewigreichen Bauern, der viel Geld besitzt, aber ständig am jammern ist, kann ich aufgrund eigener Erfahrungen als Märchen abtun. Sicherlich hat ein Bauer auf dem Papier viel Besitz, sprich Gebäude, Maschinen etc., doch was bleibt am Ende, wenn alles in die Binsen geht? Richtig, nix, denn wer kauft schon Hofstellen etc. auf. Die Milchpreissenkung ist eine logische Folge der nun auslaufenden Quotenregelungen. Jeder Milchbauer musste sich die Quote erwerben, um eine bestimmte Menge an Milch liefern dürfen. Diese Regelung läuft kommendes Jahr aus, wodurch es ein regelrechtes Sterben der kleinen und vieler mittelgroßen Betriebe geben wird. Die Folge wird die weitere Industrialisierung und Massentierhaltung sein, Agrarkonzerne werden entstehen, in d. die Tiere mit Nummern versehen werden

@ Fischotter (14:46): DANKE für den guten Beitrag!!

hi Fischotter

Widerwärtig,wie die Milchbauern in den Bankrott getrieben werden. Die 70 Cent haben wir doch gerade noch,um uns die Milch zu leisten. Boykottieren sollte man Läden, die dergleiche Machenschaften voran treiben.

absolut exakt!! Genauso ist es. Deswegen kaufen wir Milch auch NICHT bei Aldi, sondern wir gehen zu Kupsch, Kaufland oder netto. Wir wollen nicht solches Genzeug auf unseren Tellern!! Nein Danke auf Monsanto und Co!!

Außerdem denke ich dabei an meinen eigenen Onkel, der vor ein paar Jahren seine Felder an seinen Nachbarn verpachtet hat, weil er selbst nicht mehr kann. Er tut mir echt leid bei solchen Milchpreisen!!

Eine Packung Zigaretten oder Bonbons pro Woche weniger und man kann sich sogar die gute Milch in der Mehrweg-Flasche aus dem Reformhaus leisten.

exakt genauso ist es!! DANKE!!

Na,wie wär's, werte Mitbürger?

sehr gute Aufforderung!! Weiter so!!

@ ladycat (15:59): stimmt, das Höfesterben ist schlimm

hi ladycat

Der normale Klein-, bzw. Nebenerwerbsbauer hat doch überhaupt keine Chance hier mitzuhalten. Früher konnten diese noch einigermassen vernünftig wirtschaften, aber heute geht es nur noch, wenn sie zusätzlich ein anderes Standbein haben. Ich finde dieses Höfesterben schlimm.

mir geht's absolut genauso weil ich dabei an meinen eigenen Onkel in Norddeutschland denke, der selbst bis vor wenigen Jahren Landwirt war. Aber nun kann er wegen Alters nicht mehr und hat seine Felder an den Nachbarn verpachtet. Und da bekommen wir wenigstens noch saubere Kartoffeln und nicht solchen Genkram!! Außerdem ziehen wir bereits selbst Äfpel, Zucchinis, Tomaten und Kiwis in unserem Garten!!

Wer bitte braucht Monsanto und Co??
Antwort: NIEMAND!!

Wer bitte braucht TTIP + TISA + CETA??
Antwort: NIEMAND!!

@ 16:10 von Resistance1405

Und an alle, die hier für diese Senkung schreien: wollt ihr nun auch noch den Landwirten ihre Existenz nehmen??

JA, wenn es zu viele davon gibt, die zuviel produzieren, ist es das beste, wenn ein paar verschwinden, denn dadurch sinkt das Angebot und die Preise steigen wieder. Die übrigen Landwirte haben dann wieder ein vernünftiges Einkommen.

Wollt ihr solche Nahrungsmittel von solchen Gen-Konzernen wie Monstanto und Co auf euren Tellern und in euren Gläsern?

Was hat das mit den sinkenden Preisen zu tun? Monsanto ist kein landwirtschaftlicher Betrieb, sondern verkauft Saatgut und das zu höheren Preise als üblich. Wenn ihre zugelassenen Produkte besser sind als andere, sehe ich keinen Grund diesen auszuweichen. Einige ihrer Geschäftgebahren sind allerdings bedenktlich.

So oder so!?

Für Menschen die am Existenzminimum leben ist dies eine erfreuliche Nachricht. Darunter leiden müssen jedoch die Landwirte und ihre Tiere. Einige werden ihren Betrieb ganz aufgeben müssen. Diejenigen die ihren Betrieb erhalten können sind zwangsläufig angehalten Maßnahmen zur Kostenreduzierung zu ergreifen, welche meist zu Lasten der Tiere gehen. Die Landwirtschaft sollte zugunsten der Betriebe UND der Verbraucher mehr Subventionen erhalten.

Resistance1405

Ich gebe dir vollkommen Recht und stimme dir voll zu.

Die großen Konzerne (Lebensmittel Discounter und Chemiekonzerne gehen hier Hand in Hand) zerstören und vernichten die kleinen Landwirte, das ist Fakt!

@Resistance1405

"Milch ist ein wertvolles Nahrungsmittel und darf NICHT so verramscht werden!! Gleiches gilt für Obst, Gemüse, "

Oha. Wer auf Mindeslohnniveau oder Mini-Rente herumkrebst, muss dann eben trocken Brot und Zuckerwerk essen, weil er sich anderes nicht leisten kann. Wertvolle Nahrungsmittel wie Milch und Gemüse sind halt nichts für Arme.

Ironie beiseite, für die Bauern gibt es Landwirtchafts-Subventionen, um Markt-Probleme auszugleichen. Hocheffiziente Großbetriebe könnten aber wohl auch ohne sehr günstig produzieren und bei Rindern und Schweinen meist nicht mit schlechterer Haltung als Kleinbauern. Ist eigentlich ein Unding, dass diese subventionierten Betriebe dann so viel nach außerhalb der EU exportieren. Einige Jahre hat man vom Exportboom profitiert, die Milchpreise sind wegen hoher Nachfrage anstiegen, jetzt geht es halt mal umgekehrt ... so what?

@14:08 von adagiobarber

„schon kommt der Kunde & kauft nicht nur Milch“

Dem kann ich nicht folgen. Wenn Aldi billige Hardware am Tag x anbietet, dann ja. Aber wegen 10 ct. billigerer Milch den Laden wechseln oder extra 3 € Sprit verfahren? Das macht doch keiner. – Ich behaupte mal: Wegen einer Preisschwankung von 10 ct. bei einer Tüte Milch wird keiner den Laden wechseln oder mehr Milch (oder andere Produkte) kaufen. Wozu auch?

Die Ursache ist, denke ich, ganz einfach die Standardkalkulation von Aldi: bei sinkendem Einkaufspreis wird nicht die Marge erhöht (wie andere das machen würden), sondern der Endpreis sinkt. In der Anfangszeit des Albrecht-Discounts hieß es einmal, es würde pro Produkt 1 Pfennig Reingewinn gemacht – egal, was der Endpreis ist. So ist das heute sicher nicht mehr, aber nach wie vor hat Aldi z. B. wohl das geringste aller Werbebudgets. Die Kunden müssen weder Radio- noch TV-Werbung zahlen!

Der Übeltäter ist nicht Aldi, sondern die Lebensmittelbörse.

@Marktmechanismen sind natürlich 16:25 von Metronom

Woher haben sie das?
Aus dem Biologieunterricht sicher nicht.
Allerdings auch nicht aus der Makroökonomie.

Denn sonst wäre sowas wie die Kartellgesetze
ja gar nicht nötig.
Der "reine Markt" ist eine Fiktion und der z.Zt grassierende Marktradikalismus
der Vorbote eines 'neuen' 1923.

Einfach mal Geschichte googeln. ;-)

Ja lieber @sydB

warum so aggressiv?Ich bin als Kind im Dorf meiner Tante jeden morgen in die Milchzentrale, habe brav die Milchkanne abgegeben,2.-DM bezahlt, auf einer Truhe sitzend mein geschenktes Milcheis gegessen und auf dem Heimweg den Rahm genascht.Sooo alt bin ich schon!! Und gerade in Bezug Milchpreis mit kausalen Preissenkungen bei Milchprodukten beobachte ich das schon seit Jahren und kann mich nur wiederholen: Im April '15 ist die Milch dann wieder teurer, ganz ganz ehrlich! Hand drauf!Und ja, ich hab schon mal was von Marktwirtschaft gehört, nehme seit Jahren daran teil.Ach so, gut zu wissen, dass bei sinkender Nachfrage die Preise sinken, deshalb ein Appell: Könnten sich die Autokäufer bitte etwas zurücknehmen? Ich brauche dringend einen Merc.,kann ihn mir sonst nicht leisten!Nicht? Schade, aber so ist die Marktwirtschaft nun mal!

@16:29 von Resistance1405

Was haben sie mit ihren Monsanto, BASF und co.??
Egal ob Klein- oder Großbetrieb, beide brauchen Saatgut und Dünger. Und egal von wo sie sich das besorgen, am Ende arbeitet der Großbetrieb ertragreicher. Deswegen ist es mir schleierhaft, wieso Sie bei dem Thema dauernd auf die Konzerne zu sprechen kommen.

Ich dachte, wir waren uns einig, dass wir KEIN Genfood auf unseren Tellern wollen??

Nein, waren wir nicht. Denken Sie nicht, die Meinung der Medien wäre die Meinung aller. Ich hab kein Problem mit Genfood.

Sowas ist darüber hinaus Tierquälerei!!

Unfug, in Kleinbetriebe ist die Wahrscheinlichkeit von Tierquälerei sogar deutlich größer, weil weniger Personen involviert sind, seltener geprüft wird und moderne Methoden und Gerätschaften zur besseren Tierhaltung finanziell nicht drin sind.
Gerade einem Großbetrieb schauen alle ganz genau auf die Finger, aber ob der kleine Bauernhof nebenan noch mit "antiken" Methoden arbeitet, interessiert niemanden.

Am 03. November 2014 um 13:17 von Andreas-Hover

wenn man fuer das Betriebsvermoegen des Bauern nur 3% rechnet, hat er ueberhaupt nichts mehr verdient...........
wenn einer seinen Betrieb verkauft und sein Kapital an der Boerse anlegt, hat er wenigstens einen Profit aus seinem Vermoegen und muss nicht 7 Tage in der Woche in den Stall gehen, wo andere ihr Wochenende und Ihren 7,5 Stundentag geniessen...... dazu muss er sich dann noch als Subventionsschmarrotzer beschimpfen lassen......... wo doch bekannt sein sollte, dass die Subventionen nur bezahlt werden, weil keine Einfuhrzoelle erhoben werden koennen, damit wiederum unsere Industrie ihre Produkte ebenfalls Zollfrei exportieren koennen............. und dann noch dieses.....dass die Milch wieder einmal noch billiger wird...... da kann man diese gleich den Schweinen fuettern.......

Am 03. November 2014 um 13:32 von ladycat

ich bin wohl Milcherzeuger, aber da muss ich Ihnen uneingeschraengt Recht geben......... "Gesund ohne Milch, Zentrum der Gesundheit" .... so ist es wirklich.......

Resistance1405

"Deswegen kaufen wir Milch auch NICHT bei Aldi, sondern wir gehen zu Kupsch, Kaufland oder netto."

Mit Verlaub, die sind aber keinen Streich besser als Aldi.

@ 16:33 von Resistance1405

"absolut exakt!! Genauso ist es. Deswegen kaufen wir Milch auch NICHT bei Aldi, sondern wir gehen zu Kupsch, Kaufland oder netto. Wir wollen nicht solches Genzeug auf unseren Tellern!! Nein Danke auf Monsanto und Co!!"
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Tolle logig, glauben Sie Kupsch, Kaufland oder netto zahlen den Milchbauern mehr als Aldi?
Die Zahlen auch keinen Cent mehr, verdienen nur mehr.

Ich drinke seit langem keine

Ich drinke seit langem keine Milch mehr, aber ich kann mich erinnern, dass vor ein paar Jahren der Preis für eine Tüte Milch 55 Cent war. Der Preis ist also gestiegen, bevor er gefallen ist.

Ich gestehe: ALDI liegt nicht auf meinem täglichen Weg, damit kaufe ich da sehr selten. Die Qualität ist ähnlich zu anderen, die Preise niedriger. Dass nun wieder "über Nacht" tausende von Bauern (inkl. derer, die Keine Kühe besitzen) am Hungertuch nagen und als Sklaven von ALDI-Kunden persönlich gepeinigt und gefoltert werden (der Eindruck entsteht, wann immer sich einer von den genannten Bauern hier äußert) überrascht keinen. Und erzeugt kein Mitleid.
Die Preise/sprich: Inflation) liegt weitaus höher, als Statistiken suggerieren (Ich kauf mir nunmal nicht täglich PC und Auto) und ich merke, dass ich mit Bafög zusehends schlechter über die Runden komme.

Insofern lobe ich mir den Einsatz von Aldi, da auf Profit zugunsten der Bevölkerung zu verzichten. Wenn sie damit nun Mehreinnahmen generieren, die anderen fehlen, empfehle ich der Konkurrenz die Preise ebenfalls zu senken. Lebensmittelversorgung und Preise sollten eben doch staatlich genauer angeschaut werden, zum Wohle des...genau!

@GDN 16:49

Doch, Kunden wechseln den Laden wegen 10 Cent. Ich selbst habe 3 Jahre bei einem Diskounter als Verkäufer gearbeitet. Es gab genug Kunden die sich miteinander unterhalten haben und dann flüsterten (aber immer so laut damit sichergestellt wurde das die Angestellten es hören) das sie jetzt noch zur Konkurrenz zu fahren, weil bei denen die Sahne 3 Cent billiger ist. Sie können es mir glauben oder nicht. Tatsache ist, es passiert täglich das Kunden den Laden wechseln und (ich wohne auf dem Land) 5-10km in die nächste Ortschaft fahren um bei der Konkurrenz für ein paar Cent billiger einzukaufen. Sie machen das nicht um zu sparen, sondern, Zitat eines Kunden: "Weil es ihnen ums Prinzip geht, den billigeren Laden dafür zu belohnen das sie günstiger sind."
Arbeiten sie mal ein paar Jahre im Verkauf und sie zweifeln an der Intelligenz der Rasse Mensch und verlieren sämtliche Empathie für die Kunden.

@Fischotter

Wenn die Bauern angeblich Pleite gehen, liegt es nicht am Konsumenten sondern an den Bauern.

Es wird einfach viel zu viel Milch produziert. Und da das Angebot an Milch zu hoch ist, geht der Preis runter.

Ähnlich ist das jetzt bei Rohöl. Die USA fördern jetzt größere Mengen, und Venezuala guckt in die Röhre weil der Verkauf von Öl die Haupteinnahmequelle ist,
Beschwerden von Autofahrern hört man selten.

um 14:53 von ladycat

Ich freue mich für Sie, wenn es Ihnen möglich ist, in Ihre Gesundheit zu investieren, in dem Sie mehr Geld für Lebensmittel ausgeben können. Einem Hartz IV-Empfänger der von ein paar Euro am Tag leben muss, oder einem Rentner mit kleiner Rente ist das aber nicht möglich. Und dieser Personenkreis wird immer größer, auch zu sehen, an den immer längeren Schlangen vor den Tafeln. Und das die Armut zunimmt, ist statistisch erwiesen, ohne wenn und aber. Gruß.

Ja, ja, Milch vor Ort

Ja, ja, Milch vor Ort kaufen.

Im Internet wirbt eine deutsche Landmetzgerei mit "Geprüftes Fleisch aus der Region". Jetzt ruft die Landmetzgerei verseuchtes Fleisch zurück. Die Rinder kamen aus Tschechien und wurden in Polen geschlachtet dann nach Hamburg zum Großhändler und von da zur "Land"metzgerei in NRW. Also aus der Region Tschechien/Polen/Deutschland.

@ Feidl

1000 kleine Höfe sind mir lieber als ein Grosskonzern. Ich bin in einem Dorf aufgewachsen und musste miterleben, wie ein Viehbauer nach dem anderen aufhörte. Damals war es noch schön in einen Stall zu gehen. Die Tiere wurden gut behandelt und beide Seiten waren zufrieden. Das Tierfutter war noch nicht genverseucht und jodiert, die gewonnen Lebensmittel waren gesund und hochwertig. Heute wollen Grosskonzerne die kleinen und mittleren Betriebe verdrängen und das nicht nur im landwirtschaftlichen Bereich. Für unsere Gesellschaft wird dies zu einer Katastrophe. Wollen Sie etwa gerne unter einer Konzerndiktatur leben?
Massentierhaltung ist nicht nur Tierquälerei, es ist auch sehr gesundheitsschädigend. MRSA-Keime usw.

(12/2/4nichtfreigegebeneKomm) @ladycat Bitte, Wie?

"Wollen Sie etwa gerne unter einer Konzerndiktatur leben?"
Darf ich kurz fragen, wann sie zuletzt in einer Großstadt (pls 100.000 Einwohner) waren? Großkonzerne besitzen nicht die ganze Welt, aber sie kontrollieren sie. Glauben Sie nicht? Dann versuchen Sie mal, ohne ein Bankkonto zu leben. Oder nach ihren Ideen zu überleben, ohne zu einem Großkonzern zu gehören. Das wird schnell teuer. 1€ pro Liter Milch? Ich kann sie mir jetzt schon kaum leisten. Tut mir leid, aber ihr Ideal vom "Leben auf dem Land" teile ich nicht. Im gegenteil bevorzuge ich die Stadt. Nicht zuletzt weil mir "eingeborene" religiöse und erzkonservative Prinzipien zuwider sind. Aber auch, weil ich Heuchelei nicht mag. Klein- und Ökobauern müssten auch verantwortlich arbeiten, selbst bei kleineren Gewinnen. Ihr Streben ist aber eben doch AUCH der Profit und darunter leidet die Qualität. Der örtliche Kleinbauer ist nicht besser als der überregionale Großbauer, er ist nur nicht so effizient in seinem Profitstreben. Punkt

Preise nach Marktnachfrage

Wieso haben wir uns nicht aufgeregt,als der Milchpreis auf Grund der großen Nachfrage vor allem aus China hoch war.Die Bauern haben gerantiert von diesen "Höchstpreisen" kaum mehr erhalten.Wir leben in einer Marktwirtschaft,wo Angebot und Nachfrage den Preis gestalten.Milch in Massen ist nicht gesund,aber vielleicht kann sich jetzt macher Bürger bei uns einen Tetrapack mehr kaufen.Die Diskussion sollte dahin geführt werden,das Bauern mehr Geld für ihre Milch erhalten und nicht die Anderen die Gewinnmarge abgreifen.Wenn man über Milchpreis negativ diskutiert,dann sollte man auch über die Benzinpreise reden.Oh,plötzlich so preiswert,da sollte man doch spenden.Nein,das geschieht nicht,sondern die Medien selbst mit ihren Schlagzeilen..."Sprit,so günstig wie seit langem"...,beflügeln fast,rein in das Auto und ab auf die verstopften maroden Straßen und Autobahnen.Das wir zwangsweise eine Jahresmaut zahlen sollen,stört Niemanden.Ach es soll ja über die KfZ-Steuer verrechnet werden.Fragen???

Wertegemeinschaften

Naja, das Säugetier Kuh säugte einst nach Schwangerschaft und Geburt seine Kälbchen, ganz wie es die Natur auch bei anderen Säugern vorsah. Und ganz wie beim Menschen endete die Milchproduktion als das Gesäugte andere Nahrung aus der Umwelt brauchte und bekam.
Bis die Großindustrie auf die Idee kam, die menschlichen Frauen durch Hormone im Essen dauerschwanger zu halten und so zur Milchproduktion zu zwingen, damit alle armen erwachsenen von der Natur benachteiligten Ex-Kälbchen täglich Milch trinken können oder irgendwas daraus Gemachtes. Da 25% der Kühe das natürlich Ungewohnte und Überflüssige ins Laktosehöschen machen, war die nun von Natur aus kuhfeindliche Frauenmilch nachzubearbeiten. So wie bei Schokoladeerzeugnissen, die als Chemotherapie nur noch nicht anerkannt sind.
Milch macht aber müde Kühe munter. Und darauf kommts an.

XZane

Na, ich war gestern erst in Regensburg und ich wollte auf keinen Fall sagen, dass ich Städte nicht mag. Ich hab nur was gegen Grosskonzerne, weil sie Monopolstellung anstreben und den Staat erpressen können.
Natürlich darf ein Betrieb viele Mitarbeiter haben, aber es soll eine Begrenzung geben. Und, Sie müssen mein Ideal nicht teilen. Es darf jeder so leben wie er möchte, genau so wie jeder bestimmen kann, was er essen will. Ich hab kein Problem damit, wenn sich jemand für Chlorhühnchen begeistert, so lange ich damit nicht konfrontiert werde. Sicherlich müssen auch Öko- u. Kleinbauern einen Gewinn erwirtschaften, um zu überleben. Aber die Tierhaltung in diesen Betrieben ist humaner und es müssen nicht so viele Medikamente eingesetzt werden.

beispielhaft........

wenn aldi und andere nun die milchpreise senken, ist das marktwirtschaft.

auch aweihenstephaner milchprodukte, sozusagen müllermilch, sollte sich ein beispiel daran nehmen und die schon jahrelang überhöhten preise anzupassen.
es fehlen milchprodukt-exporte nach russland etc., das trifft nun auch alle.

nach einer weltrekordernte bei weizen kostet mehl nur noch die hälfte in deutschland, wann ziehen die bäcker nach? wir erinnern uns: vor einigen jahren nahm man wegen höherer mehlpreise den anlass für preiserhöhungen.
ist das eine einbahnstrasse?
bei bier hat man sogar die preise erhöht, obwohl die rohstoffe weit billiger sind.
welch eine logik um nicht zu sagen frechheit !! oder hält man die verbraucher für dumm ?

@ Karl der Hammer

"noch heute zeugt der Fall des Alten Reiches in Ägypten davon, was einer Gesellschaft widerfährt, die ihre Menschen nicht mehr ernähren kann. Es ist also unter allen Umständen darauf zu achten, dass die lebensnotwendigen Agrarprodukte möglichst im Land hergestellt werden"

Betreffend des Vergleiches mit dem Fall des Alten-Reiches vor 4000 Jahren haben Sie nur teilweise recht. Die Katastrophe betraf nicht nur die Nahrungserzeugung sondern führte hervorgerufen durch einen plötzlichen Klimawandel zur kompletten Auflösung einer theokratischen Agrargesellschaft.

Weder leben wir vor 4000 Jahren noch ist die von Ihnen erwünschte Autarkie für die meisten Staaten überhaupt noch möglich.
Grund: Ohne Rohstoffe und Handel mit anderen Staaten wäre eine Nahrungserzeugung in Deutschland für 80 Millionen Menschen autark kaum möglich.
(und wenn, dann auf Versorgungsstand eines 3. Weltlandes)

Preissenkungsrunde für Milch und Milchprodukte

Die Hauptschuld an den billigen Lebensmittelpreisen haben die Erzeuger selbst. Ursache sind in Deutschland die Überproduktion an Lebensmitteln, die auch dazu führt, dass das Verbrauchsdatum künstlich niedrig gehalten und der Abfallberg immer größer wird. Niedrige Preise sorgen eben auch bei vielen Verbrauchern dazu, dass Lebensmittel schneller entsorgt werden.
Bei richtiger Aufbewahrung können Lebensmittel viel länger verzehrt werden, ohne dass die Qualität schlechter wird.

Nicht alle Billige ist gut!

Diese Preissenkungskampanie, die Milchbauernsterben zur Folge haben wird ist volkswirtschaftlich SCHÄDLICH!

Deutsche Probleme

Deutschland ist wohl weltweit das einzige Land, in denen eine lautstarke allzeit medienpräsente Minderheit, den "moralischen" Zeigefinger erhebt, wenn etwas billiger wird.

Fakt dürfte sein, trotz Preissenkung wird der Verbraucher nur unwesentlich mehr Milch kaufen.
Moralisch würde ich vorschlagen, die Milch z.B. zu Milchzucker zu verarbeiten und an Hungerländer zu verschenken. (Was automatisch zur Moralkeule, der unterstellten Vernichtung der dortigen Milchwirtschaft führen würde.)

Im Prinzip könnte auch in einer Marktwirtschaft in Sonderfällen über die zeitweise Einführung einer Preisuntergrenze nachgedacht werden. (was dieser Sache wohl wirkungslos wäre.)

Am Ende ziehe ich eine soziale Marktwirtschaft einer wie auch immer gearteten ökologischen Planwirtschaft vor.

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