Kommentare

Islam-"Lehrerin"

Lehren und indoktrinieren sind zwei sehr verschiedene Dinge. Das unter dem Begriff "Lehre" zusammenzufassen finde ich furchtbar.

pauschale Verurteilung?

Natürlich darf es keine pauschale Verurteilung von friedlichen Leuten geben, aber die allzu oft gehörte Behauptung "das hat alles mit dem Islam nichts zu tun" ist doch offensichtlich falsch. Bei den Christen oder anderen gibt es das Phänomen einfach nicht, es gibt auch keine Selbstmordattentäter. Und die Islamwissenschaftler drücken sich um die Beantwortung der Frage, was das eigentlich mit dem Islam zu tun haben könnte. Irgendetwas muss es doch sein.

Immer die Anderen, Frau Kaddor?

Nüchtern betrachtet, Frau Kaddor, schwingt auch in Ihren Aussagen wieder leise der Vorwurf Schuld habe die Gesellschaft und die Politk. Das kann man so nicht stehen lassen.

Ausländische Mitbürger der Dritten Generation die es nach wie vor nicht für nötig halten Deutsch zu sprechen, unsere abendländische Kultur nicht annehmen oder zumindest akzeptieren wollen fühlen sich durch UNS ausgegrenzt? Sie grenzen sich selbst aus!
Schule kostet in Deutschland kein Geld! Nichts lernen liegt nicht am Geld, sondern an der Motivation! Ich habe Geld, mein Sohn ist dennoch sitzen geblieben - er hat schlicht keinen Bock! Und vielleicht denken viele der ausländischen Mitbrürger ja auch "wozu, ich ziehe ja sowieso irgendwann wieder nach Hause" weil sie von Eltern und Großeltern nichts anderes hören!?

Nicht immer reflexartig die Schuld bei den "Anderen" suchen! Viele unserer ausländischen Mitbürger zeigen 0,0% Willen und Lust in der deutschen Gesellschaft anzukomen!

"... Solange

wir Menschen, die teilweise in der dritten Generation in Deutschland leben, immer noch nicht als Deutsche bezeichnen und auch nicht als Deutsche wahrnehmen, darf man sich doch nicht wundern, dass die sich hier als Fremdkörper sehen. ..."

Ein schöner Satz, dem ich entgegenhalte: solange Menschen, die teilweise in der dritten, vierten und mittlerweile fünften Generation in Deutschland leben, immer noch kein deutsch können, darf man sich doch nicht wundern, dass die hier als Fremdkörper gesehen werden.

Mit 5 Schülern in Syrien

Mit 5 Schülern in Syrien sollte sich diese Lehrerin mal selbst hinterfragen.

Die Dinge beim Namen nennen

Respekt, Frau Kaddor!
Endlich jemand, der die Dinge beim Namen nennt: aufgestaute Aggression und Gewaltbereitschaft sind dieTriebfedern für den IS, der unter dem Deckmantel des Islam Tausende ermordet. Genauso verbrecherisch handeln indes die, die diese Horden mit Waffen und Munition versorgen! Warum kann man diesen Waffenhändlern nicht das Handwerk legen?

Wer hat Schuld?

"Frage: Haben Lehrer, Eltern oder Behörden in diesen Fällen versagt?

Kaddor: Es geht nicht um einzelne Berufs- oder Personengruppen im Umfeld dieser jungen Menschen. [...] Ich glaube, dass die gesamte Gesellschaft schuldig ist."

Das hätte ich auch gesagt, wenn ich auf einer Lehramtsstelle im öffentlichen DIenst sitzen würde, die mit der Argumentation geschaffen wurde, dass nur so Integration gelingen kann, weil die Jugendlichen mit Migrationshintergrund nur gewalttätig sind, weil sie böse ausgegrenzt werden und der Islam zu Deutschland gehört und die Religion des Friedens etc. etc. etc.

Gehts noch?

"Ich glaube, dass die gesamte Gesellschaft schuldig ist."

Da finden sich ein paar hundert Menschen nicht zurecht. Dafür gibt es mit Sicherheit Gründe.
Dafür aber weitere 80 Millionen Bürger verantwortlich zu machen, ist dann schon ein starkes Stück!

Mehr Kontrolle, Strafen und Polizei, weniger Pädagogik

Die Gruppen, die die üblichen Verdächtigen alle zusammenbringen müssen geteilt werden. Sie schöpfen Macht aus der Gruppendynamik. Sonst hilft nur Religionsaufklärung, Strafen und Überwachung durch Verfassungsschutz und Polizei. Dazu muss die Polizei besser ausgestattet werden.

Wer sich selbst...

... z. B. durch Kleidung ausgrenzt, sollte sich bitte nicht über mangelnde Integration beklagen und die Schuld auf die"Anderen" schieben.
Ebenso sollte man auch festhalten, dass die meisten Muslime NICHT im oder vom "bösen" Westen oder Anhängern keiner oder anderer Religionen ums Leben gebracht werden, sondern im Gegenteil von ihren eigenen "Glaubensbrüdern"!

10:07 von Ishihori

"Ein schöner Satz, dem ich entgegenhalte: solange Menschen, die teilweise in der dritten, vierten und mittlerweile fünften Generation in Deutschland leben, immer noch kein deutsch können, darf man sich doch nicht wundern, dass die hier als Fremdkörper gesehen werden."

Das kann man nur unterstreichen!!

Permanente Panik-Berichterstattung....

Es muß ja allerhöchste Zeit gewesen sein, einen neuen "Feind" zu finden, so daß man weiter Bürgerrechte abbauen kann, in fremden Ländern herumbomben kann, sich die Vorherrschaft (z.B. auf Öl) sichern kann, etc.
.
Die Medien arbeiten mit Hochdruck daran. Doch das Volk ist anscheinend zu (kriegs)müde, um da noch wie gewünscht drauf zu reagieren.

Ich würde noch weiter gehen,

und Rechtsradikale und ISIS Anhänger auf die gleiche Stufe stellen-
die einen wollen zuschlagen für ein "Deutschland", die anderen für "Gott".
Die Basis ist bei beiden ein nicht ausgebildetes Unrechtsbewusstsein, die Suche nach einem Starken, der alle Verantwortung trägt, und- am wichtigsten- eine sehr hohe Gewaltbereitschaft die leider ihre Wurzeln in der Gesellschaft hat.

Wirklich

"Solange Menschen, ...., immer noch kein deutsch können, darf man sich doch nicht wundern, dass die hier als Fremdkörper gesehen werden."

Kann man nur bedingungslos unterschreiben. Der Wille, sich zu integrieren wird an Nichts so deutlich, wie am Bemühen die einheimische Sprache zu lernen. So kompliziert ist das bei 100% Immersion ja nun auch nicht.

Noch dazu verliert man gerade in Deutschland nicht das Gesicht, wenn man Fehler macht, im Gegenteil wir erkennen fast alle die Bemühungen unserer Gäste und ausländischen Mitbürger an, unsere Sprache zu lernen.

Der Witz ist doch

dass diese "Kämpfer" sich nur durch ein paar unwesentliche Details von vielen anderen unterscheiden, die auch nach einem großen Wir-Gefühl suchen, einem Sinn, der über ihnen steht, nach absoluter Gerechtigkeit und "Wahrheit" und nach Abenteuer und Gewalt. Viele Rechtsradikale und manche Fußballfans gehören dazu und wenn man sich mal in den Foren umsieht, gibt es viele (noch) relativ harmlose Menschen, die genau die selben Defizite und Phantasien haben und die nur noch nicht den Kampf gefunden haben, der sie haben will...

Das ist definitiv ein gesamtgesellschaftliches Problem und hat mit "Islam" nicht mehr zu tun, als Randale nach Fußballspielen mit Fußball zu tun haben.

Und dass "Christen sowas nicht tun", werden Leute ganz anders sehen, die seit Jahrzehnten von Christen bombardiert werden, während ihre Länder Spielball von geopolitischen und wirtschaftlichen Interessen sind.

Das ganze zeigt doch nur eins...

... nämlich wie wichtig es ist, dass Religionsunterricht an Schulen entweder auf muslime mit Zugeschnitten wird um dort Werte und Normen zu vermitteln oder Ethik und Politik als Fach in die Schulen einzug nehmen sollten.
Jedenfalls zu meiner Schulzeit (Ende der 90er) war es noch so, dass muslime generell von allem ferngehalten wurden, was irgendwie eine Diskussion rund um die Themen Religion und Moral hätte sein können.. diese durften auf besonderen Wunsch teilnehmen - aber wer in dem Alter geht freiwillig in ein Klassenzimmer, wenn man auch frei haben könnte..
Insofern hoffe ich, dass sich da mal was an unserem Schulsystem tut.. ausgebildete Lehrer für muslimischen Religionsunterricht wären schon einmal etwas..

Obwohl, wenn ich daran denke, wie oft uns beigebracht wurde, dass es falsch ist Leute nur deswegen auszugrenzen weil sie aus einem anderen Land stammen.. dann frage ich mich wie wirksam das war, wenn ich die letzten Wahlergebnisse betrachte..

"Und wir müssen ein Stück

"Und wir müssen ein Stück weit unsere Mentalität ablegen. Solange wir Menschen, die teilweise in der dritten Generation in Deutschland leben, immer noch nicht als Deutsche bezeichnen und auch nicht als Deutsche wahrnehmen, darf man sich doch nicht wundern, dass die sich hier als Fremdkörper sehen."

Da muss man sich doch fragen, warum dies nur bei Leuten aus dem Arabischen Raum gilt (Ok, bei russisch stämmigen gilt das zum Teil auch) und warum gerade die Konvertiten als besonders radikal gelten.
Asiaten und Afrikaner sind meiner Meinung nach bestens integriert (mit Ausnahme der Flüchtlinge, hier ist es echt beschämend wie wir mit denen umgehen).
Es wurde hier zugelassen das sich Parallelgesellschaften entwickeln. Und daran ist primär das "Probleme nicht sehen wollen" der Integrationspolitik der letzten 30 Jahre Schuld.

Jeder ist seines Glückes Schmied

und somit ist es jedem freigestellt, ob er unser Land verlassen will, warum auch immer, oder bleiben will. Niemand hält ausreisewillige Personen auf. Sollten sie sich im Ausland dann gegen unser Land stellen, muss ihnen die Rückkehr verweigert werden, wenn es sich dabei um sowas wie die ISIS handelt.
Ich bin völlig dagegen, dass man irgendwelche "Gründe" nennt, warum man solche Leute, die sich Mörderbanden anschliessen, wieder einreisen lassen sollte.
Ich bin um jeden, der sich Terrorgruppen anschliesst, froh, wenn er aus unserem Land auf Nimmerwiedersehen verschwindet.

Widerlich hier

Es ist einfach nur beschämend welche offene Fremdenfeindlichkeit hier jenseits von berechtigter Sorge um Extremisieru gstendenzen zu Tage tritt.
@ishori:
"solange Menschen, die teilweise in der dritten, vierten und mittlerweile fünften Generation in Deutschland leben, immer noch kein deutsch können, darf man sich doch nicht wundern, dass die hier als Fremdkörper gesehen werden."

Den Nachweis dass auch nur EIN Mensch ab dritter Generation - in Deutschland geboren und aufgewachsen - kein Deutsch spricht werden Sie uns sicher schuldig bleiben. Was Sie offentsichtlich meinen ist, dass diese DEUTSCHEN nicht "Ihr" Deutsch sprechen, also nicht die Sprache, die Ihnen das Gefühl von Zusammengehörigkeit schenkt! Und genau das ist nämlich Ihr Anteil an misslingender Integration (die der "Fremden" und insbesonderer Ihrer eigenen)

Da kann man wirklich nur noch hoffen, dass junge orientierungslose Menschen egal welchem Hintergrund keine Nachrichten+Kommentar lesen!

Widerlich!

Widerlich!

10:07 von Ishihori

Gilt das auch für Niederbayern ?

keine neuen Aspekte

das Leben in Deutschland ist auch nicht für alle Deutschen ein Zuckerschlecken und Ausgrenzung, gar Diskriminierung, erfährt man auch als Deutscher aus verschiedensten Gründen sehr schnell ...

Der Vergleich zu Aussteigern aus der Naziszene ist verharmlosend, die waren nicht im Krieg - die wichtigste Frage zu den Rückkehrern ist ja wohl erstmal welche Straftaten sie begangen haben. Zur Ausbildung in Syrien gehört m.W.n. das Töten von Feinden.

komplexer bitte

Mir ist die Argumentation zu simpel, die Ursache für terroristisches Handeln in Strukturen der Gesellschaft insgesamt zu sehen. Zitat:

"Darum ist es schwierig, eine pauschale Ursache zu finden. Ich glaube, dass die gesamte Gesellschaft schuldig ist."

Diese Aussage erklärt nichts: Man muss nicht zum Islamisten werden, weil man sich ausgegrenzt fühlt. Ebenso könnte man sich gegen Rassismus oder in Vereinen für multikulturelles Miteinander engagieren. Die Frage ist, warum sich Jugendliche für den Islamismus entscheiden. Und bei dieser komplexen Wahl sehe ich nicht primär die deutsche Gesellschaft verantwortlich. In Einwanderermilieus, auch noch nach Generationen, werden jungen Muslimen Männlichkeitsbilder vermittelt, die sich gut mit bestimmten gewaltbereiten Interpretationen des Koran verbinden lassen. Daher müssen wir uns eher fragen, weshalb wir diese Parallelkulturen zulassen, und die Islamlehrerin sich selbst, welche Elemente des Islam gewaltbereite Interpretationen zulassen.

Ratlos

Vorab: Terror und religiöser (Über)Eifer geht gar nicht ...
... den Aufruf zu Li(e)beralität und Entspannung empfinde ich als wohltuend.
Integration ist für mich nicht Assimilation und kann meiner Meinung nach nur freiwillig erfolgen. Was wir als "Deutsch-Eingeborene" vielleicht tun könnten ist die Andersartigkeit der fremden Kulturen in ihrer Faszination wahr zu nehmen und doch den kritischen Abstand zu halten; im Urlaub schaffen die meisten das doch auch.
Vielleicht sollten wir die nicht deutschen Kulturen ein wenig wie einen Ausflug nach Disneyland betrachten ... schön, aber nicht meins, und ich entscheide wann und ob ich den Ausflug mache, aber schön. Damit wäre der erste Schritt schon mal getan ... die Erkenntnis, dass es eine Bereicherung der Gesellschaft sein kann und auch solche wert zu schätzen.

Begeisterte für Krieg, Mord u. Totschlag gab es schon immer

Die paar Deutschen sind eine verschwindend kleine Minderheit.

Man bedenke, wieviele MILLIONEN "Begeisterte" sich seinerzeit für die

- im Namen der Kirche für die Befreiung Jerusalems von den ungläubigen Sarazenen gemeldet haben

oder

- für die "hohen Ziele" im 1. Weltkrieg gar nicht schnell genug in den Tod eilen konnten

...um nur 2 Beispiele zu nennen.

Die IS-Anhänger sind eine lächerliche Minderheit. Und die Ernüchterung ist bei vielen bereits eingetreten.

Wie sagte

doch mal ein großer Mann:
"Religion ist das Opium des einfachen Volkes."
Und es wird immer wieder Fanatiker geben,die die Religion aus nutzen um ihren Kampf eben im Namen dieser zu führen.
Und Menschenleben scheinen dabei keine Rolle zu spielen.Alles in Namen eines Gottes.

Völlig falscher Ansatz

Das Problem liegt tief in der Geschichte.
Bereits in der Bibel gehen die Brüder Sem Ham und Japhet feindlich auseinander. Viele Jahrhunderte später weht die grüne Fahne des Propheten einem gewaltige. Heer
voran, das tief in Spanien eindringt.
Vor etwa 300 Jahren, war es Eugen von Savoyen und der Polnische Fürst Sobiewsky
die Wien vor den Ansturm der Türken retteten, die den Balkan unter der Fahne des Propheten fast ganz unter ihre Herrschaft brachten.
Aus diesem historischen Blickwinkel heraus , ist das militante Sendungsbewusstsein des Islam zu deuten. Die im Beitrag zitierten Jugendlichen sind keinesfalls orientierungslos.
Ihr Aufenhalt in der Fremde befördert in ihnen das Gefühl "back to the roots". Es mag sich fehlentwickelt haben, aber da liegt der tatsächliche Grund. Man kann das nachvollziehen. Denn Europa bietet keine Bezugspunkte. Nur, weil wir uns einbilden allseligmachend zu sein, können wir gewachsene Bindungen nicht weg leugnen.

Den Schlausprechern hier möchte ich entgegenhalten,

dass es in Deutschland de facto keine Chancengleichheit gibt. Kinder aus armen Familien bleiben arm. Sehr wenigen gelingt ohne spezielle Förderung der Sprung von unten nach oben.

Hier müssen wir uns an die eigene Nase fassen: Wer einem jungen Menschen unverblümt sagt "du bist hier nicht erwünscht, du bist überflüssig, du bist und bleibst ein Dreck", der muss sich nicht wundern, wenn er Hass erzeugt.

Menschen mit Behinderung werden hier (zum Glück) ganz gut gefördert. Menschen aus niederen sozialen Schichten werden sich selbst überlassen. Das endet unweigerlich in Hass. Ob IS-Kämpfer oder Amokläufer ist dann eigentlich egal.

An der Zahl dieser Problemfälle können wir direkt den Zustand unserer Gesellschaft ablesen. Und dabei können wir es uns eigentlich überhaupt nicht leisten, junge Menschen gesellschaftlich zu "vergeuden", denn wir Deutschen haben ja kaum noch eigene Kinder.

Gruß Harald Friedrich

Gesellschaftsuntauglich

Manche Jugendlichen und deren Umfeld sind leider nicht kompatibel mit unserer "Gesellschaft" in Deutschland. Es gibt soviele Subkulturen und Gesellschaften in Deutschland, welchen Jugendliche folgen. Manchmal aber finden Sie ihre "Vorbilder" leider woanders.
Bei 400 Menschen von wievielen, die solch einen Schritt eben nicht tun, sind diese dann doch eher eine schwindent geringe Anzahl. Man kann leider nicht jedem helfen oder retten.
Aggressionen und Gewaltbereitschaft sind auch keine Eigenschaften, die alleine Jugendliche inne haben.
Ich sehe den wachsenden Sozialegoismus und die ímmer schneller steigende Lebensgeschwindigkeit als generelles Problem an, mit dem junge Leute am schwierigsten umgehen können.

...solange

Kennen Sie Einen, der in der dritten, vierten oder sogar in der fünften Generation hier lebt und noch kein deutsch kann?
Ich gehöre zu de zweiten Generation( und wie Sie sehen, kann ich deutsch) und unsere Kinder können am besten noch die deutsche Sprache. Sie gehören dann in die dritte Generation. Dass es schon die fünfte Generation gibt und dass sie auch noch kein deutsch können, kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Zumindest kenn ich Keinen.
Ich glaube aber eher, dass Sie uns von Hörensagen kennen und eher gerne einen Bogen um uns machen. Sonst kann ein Mensch mit gesundem Menschenverstand nicht so etwas behaupten.

Am 25. September 2014 um 10:51 von Phonomatic

Na dann finde ich das doch auch recht gut als Vergleich. Hier braucht man diese Qualifikation doch auch um als V-Mann angenommen zu werden... hat man jedenfalls das Gefühl.

Verhrarmlosung

"Der Salafismus an sich ist also nicht gefährlich, nur wenn dann politische Ziele in seinem Namen umgesetzt werden, wird es problematisch."

Da liegt aber der Kern des Problems: Der Islam ist kein Religion wie der Buddhismus die man alleine zuhause privat praktizieren kann.

Der Islam ist vor allen Dingen ein Gesellschafts/Wirtschafts/polit.-system. In den meisten Suren gehts darum (Außer ungläubige zu "strafen") wie die Gesellschaft organisiert seien soll. Der Islam ist in seinem Kern bereits mehr eine polit. als Relig. Bewegung.

Am 25. September 2014 um 11:00 von DerGolem

Warum führen sie die Liste nicht weiter?

- Ein Teil der Bevölkerung wünscht, dass die Bundeswehr in der Ukraine mitmischt
- Oder in Syrien
- oder im Irak..

Begeisterung für Mord und Totschlag gibt es offenbar noch immer. Es muss sich nur ein guter Grund finden lassen.. und da reicht es schon medial ein wenig auf den Putz zu hauen..

5 Schüler?

Ich glaube nicht, dass diese Frau eine qualifizierte Meinung abgeben kann, wenn sie selber 5 Schüler hat ziehen lassen.

Handeln - jetzt!

Da die jungen Islamisten sich in Deutschkand nicht zuhause fühlen, und die deutsche Ablehnung des Dschihad nicht verstehen, ist es Zeit Konsequenzen zu ziehen.
Einwanderer, die sich als nicht integrierbar erwiesen haben, sollten in ihre Herkunftsländer zurückkehren. Gewaltbereite Islamisten müssen ausgewiesen werden, wenn eine doppelte Staatsbürgerschaft besteht, muss ihnen die deutsche aberkannt werden und sie umgehend abgeschoben werden.

@Der Golem

Wenn den Verteidigern der Mörderbande nichts besseres einfällt.....kommt die Geschichte mit den Kreuzzügen. Das ist über 800 Jahre her!!!!!!
Haben Sie genau so ein Verständnis für die deutschen Neo-Nazis, die ja auch nur eine verschwindend kleine Minderheit ist?

"Ich glaube, dass die gesamte Gesellschaft schuldig ist."

Das Problem mit unserer Gesellschaft ist, dass wir seit den 70ern unseren Kindern keinerlei Selbstkontrolle mehr beibringen. Sie sollen sich ja - ohne Rücksicht auf Verluste - Selbstentwickeln. Das bedeutet ein absolutes Minimum an Selbstkontrolle, die wir aber brauchen, um uns an "gesellschaftliche Konventionen" zu halten. Leider sind auch diese gesellschaftlichen Konventionen abgebaut worden ... für mehr "Freiheit".

Es wird ja in dieser Gesellschaft noch nicht einmal darauf Wert gelegt die Leute die für uns arbeiten - Angestellte in Discountern, Buchläden, Elektronikmärkten, Taxis, Zügen, ... - anständig zu bezahlen. Nein, man geht lieber zum billigeren Internetversand über. Respekt Mitmenschen gegenüber ist MANGELWARE!

Insofern ist die Gesellschaft daran schuld, dass Kinder heute weniger Respekt vor anderen und Selbstkontrolle beigebracht bekommen. Deshalb gibt es da kein großes moralisches Hindernis sich einer solche terroristischen Vereinigung anzuschließen.

Was soll widerlich sein?

"Es ist einfach nur beschämend welche offene Fremdenfeindlichkeit hier jenseits von berechtigter Sorge um Extremisieru gstendenzen zu Tage tritt."

Integration von Integrationswilligen ist so gut wie kein Problem. Man sehe sich das Beispiel der Vietnamesen an, die ja nun aus einem durchaus sehr anderem Kulturkreis kamen (und auch noch kommen).

Die Betonung liegt ganz bewusst auf dem "Willen".

So schwierig ist das in Deutschland nicht, die Kultur ist sehr direkt, man muss überhaupt keine komplizierten Verhaltensregeln erlernen.

Schuld sind immer die anderen?

"Ich glaube, dass die gesamte Gesellschaft schuldig ist."

Welche Linie zieht sie denn hier auf? WER ist die Gesellschaft, die schuldig sein soll? Die Gesellschaft, die für alle kostenlose Bildung anbietet? Die Gesellschaft, die dafür sorgt, dass auch arme Kinder hier NICHT barfuß laufen müssen oder kein Schulmaterialien haben? Die Gesellschaft, in der Migranten aus anderen Kontexten und auch die meisten aus diesem ihren Weg gehen?

Nein, Kaddors Schuldzuweisungen laufen - leider - ins Leere. Sie sind kontraproduktiv, denn sie bieten Jugendlichen, die sie unterrichtet, eine wohlfeile Erklärung für Versagen, das nicht in der eigenen Person begründet ist. Kaddor zieht, anscheinend ohne es zu merken, SELBST diese Linie.
Sie verkennt zudem, dass so einige sich auch völlig elitär fühlen und dadurch gar nicht Teil dieser Gesellschaft sein WOLLEN. Sie halten diese, unsere Gesellschaft für verderbt, für minderwertig. Darauf kann sie keine Antwort finden, weil sie diese Frage gar nicht stellt.

Integration

Was ist eigentlich mit den ganzen Konvertiten, die diesem Klub voller Irrer beigetreten sind und jetzt meinen Krieg spielen zu muessen? Da koennen die Unterschiede in Aussehen, Sprache, Kultur etc. sowie fehlender Integrationswille nicht die Ursache sein.

Waere Die APPD mal an die Macht gekommen, gaebe es jetzt herrliche Gewaltparks fuer Recht- und Linksradikale, Hooligans, Vergewaltiger und nun auch gewaltbereite Religionsfanatiker. Da koennten die sich alle nach Lust und Laune austoben und die restlichen 99% haetten ihre Ruhe.
Schade, dass sich sowas nicht umsetzen laesst.

Islamkritik

Gestern war ein erhellendes Plädoyer von Eren Güvercin mit dem Titel "Ein anderer Islam ist möglich" bei faz.net. Sie setzt sich mit der Möglichkeit der Säkularisierung des Islam auseinander und benennt Stolpersteine auf dem Weg dorthin. Weiterhin beleuchtet sie die Geschichte hinter der Entwicklung zur Sprachlosigkeit auch deutscher Islamverbände gegenüber dem Terror der IS-Terrororganisation.

Da hat Frau Kaddor recht

Zitat: " Ich halte zum Beispiel auch von der ganzen Diskussion rund um den Entzug von Staatsbürgerschaften nichts." Da würde nämlich ein hohes Rechtsgut verloren gehen.

Religion ist nur Mittel

Lamya Kaddor:
"Die Religion ist nur das Mittel zum Zweck. Man muss ja irgendwie für sich legitimieren können, dass man diese Aggression, diese Gewalt, diese Ausweglosigkeit loswerden will. Das versucht man dann mit dem Islam hinzukriegen. "

Dieses "irgendwie" ist aber auf der Basis vieler entsprechender Suren entstanden, besonders wenn eine Auslegung herangezogen wird welche den jüngeren Schriften den Vorzug gibt (wie oft bei Gelehrten gängig).
Eine Auslegung im "liberalen" Sinn von Seiten Kaddor müsste schlussendlich auch die Lesearten der Extremisten stehen lassen, sonst wäre es nicht "wirklich" liberal im engeren Sinn.
Somit ist eine Abgrenzung zu Terrorgruppen mittels "irgendwie" nicht hinreichend, wenn auch notwendig.
Es müsste gezeigt werden, dass die Handlungen mit den Schriften völlig unvereinbar sind -> das führt auf das bereits mehrmals in den Medien angesprochene Schweigen bezüglich einer klaren Abgrenzung von z.B. salafistischen Bewegungen, etc.

Erinnerungen

Mal ein kurzer RückblicK:
Wenn ich mich recht erinnere, gab es doch auch schon einmal die Fremdenlegion, Blackwater und Mudschahedin, die sich alle freuten, wenn sich so friedliche Bürger zu menschenfreundlichen Handlungen durch die CIA und andere christliche Istitutionen ausbilden liessen und das war doch gut so, oder etwa doch nicht, wie sich jetzt herausgestellt hat.

Diskriminierung wegen des Namens? Das ist der Grund?

" in dem sie vielleicht diskriminiert werden, weil sie eben nicht so heißen wie jeder "eingeborene" Deutsche"

Also das mit dem Namen ist doch albern. Der %-Satz derer, die keinen urdeutschen Namen haben (sondern polnische, italienische,...) ist doch ziemlich groß. Ich hab nen deutschen Namen und wurde als Kind wegen der roten Haare aufgezogen.

Welche Ursache hat es wohl, dass sich diese Menschen hier nicht integriert fühlen?

"Und darüber hinaus werden sie zu Hause eventuell auch noch mit Werten erzogen, die nicht in diese Zeit passen."

Ich glaube diese Tatsache wird von Frau Kaddor als Ursache deutlich unterbewertet.

Diese Werte sind oft nicht kompartibel zu unserer Gesellschaft - aber das ist keinesfalls die Schuld der Gesellschaft!

Wenn man in ein Land einwandert sollte man es auch gut finden und ein Teil davon sein wollen.

Die Statistiken zeigen, dass das Einwanderern aus verschiedenen Teilen der Welt sehr unterschiedlich gut gelingt, und Muslimen dabei relativ schlecht.

Irgendwie fehlt mir bei der

Irgendwie fehlt mir bei der Suche nach den Ursachen des sogenannten Terrorismus der Hinweis auf Hunderttausende abgeschlachteter Zivilisten und einige ermordete Staatschefs durch US-Truppen in vorwiegend islamischen Ländern.
Samt jahrzehntelanger Unterdrückung und Aussähung von Zwietracht. Und zwar schon deutlich vor dem 11.9.

Sind die Verfasser des Beitrags nicht der Meinung, das das ein klitzekleines Bischen mit der sich ausbreitenden Wut der Menschen zu tun hat?

Ich denke, daß das der alles überragende Hauptgrund ist.
Und da das so ist, können weder Allianzen der Unterwürfigen noch neueste Waffentechniken was daran ändern.
Aber wer mit Keule statt Hirn arbeitet, wird sie irgendwann selbst zu spüren bekommen.

Bildung

Da haben wir es wieder: Bildung ist die einzige Lösung. Da wo der IS tobt, gibt es so gut wie keine Bildung. Die IS Anhänger sind Ausgegrenzte mit wenig Bildung und die Ausgrenzer haben eine beschränkte Bildung, weil sie immer noch nicht kapiert haben, das die gestrigen Gastarbeiter und deren Kinder oder wie heute schön gesagt wird, Menschen mit Migrationshintergrund auch nun mal Deutsche sind.

Ich bin dann mal eben weg...

Warum tragen die in der Wüste alle eigentlich schwarz? Sind das modische Gründe oder schwitzen die einfach nur gerne?

Ein sehr interessanter Satz in diesem Bericht: "Islamismus hat nichts mit Islam zu tun." -- Nee, ist klar, ein Faschist hat ja auch nichts mit Faschismus zu tun.

Auch den folgenden Satz hört man ja nun auch immer öfter: "Natürlich nur, wenn die IS-Kämpfer sich nicht strafbar gemacht haben. Ansonsten muss ihnen erstmal der Prozess gemacht werden." Ha, ha,ha...

Da halte ich es doch mit unserem Kommentator um 09:54 von vonMartin:

"Aus dem Klassenzimmer in den Dschihad
Ist doch Klasse das die freiwillig ins Ausland gehen. Dann schlägern die hier nicht auf U-Bahnhöfen oder in der Innenstadt herum! Gewaltbreite Chaoten braucht unser Land sowieso nicht! Haltet die bloß nicht auf!"

Und schuldig ist unsere Gesellschaft... ist klar...

Schönen Tag noch

Ich denke da spielt auch ein großer Teil Abenteuerlust mit

Die meisten jungen Männer haben irgendwann das Bedürfnis nach Abenteuer und "sich beweisen wollen".
Dies gemischt mit einer gewissen Perspektivlosigkeit in Deutschland macht diese jungen Männer anfällig für "eine Reise in den Krieg".

Je nachdem, was sie dann bei den IS-Käpfern erleben, werden sie mehr oder weniger gestört zurückkehren, so sie den Krieg überleben.

Wem dort einmal richtig die Kugeln um die Ohren geflogen sind, wird schnell erkennen, auf was er sich da eingelassen hat.
Ich gehe davon aus, dass 90-95% dann doch lieber zuhause geblieben wären.

Den restlichen 5-10% ist eh nicht zu helfen, das sind die, um die man sich Sorgen machen muss, weil sie vermutlich so radikalisiert sind, dass man nicht an sie herankommt.

Zur Perspektivlosigkeit bleibt noch eines zu sagen. In Deutschland eine Lehrstelle zu bekommen ist für Achmed min. 10mal so schwer wie für Andreas oder Werner, egal wie sehr Achmed sich zu integrieren versucht.

" Ich glaube, dass die

" Ich glaube, dass die gesamte Gesellschaft schuldig ist."

Da werden die Opfer zu Tätern gemacht.
Peinlich und abstoßend.

Falscher Interview-Partner

Auch wenn Frau Kaddor das eine oder andere Sinnvolle sagt, so scheint sie mir doch nicht der geeigneteste Interviewpartner zu sein, um die Fragen zu beantworten. Ich möchte dies an Hand der ersten Frage darlegen:

tageschau.de: Was sind das für Menschen, die aus Deutschland in den Heiligen Krieg ziehen?

Lamya Kaddor: Zum Profil dieser Menschen gehört sicher eine bestimmte Gewaltbereitschaft und gleichzeitig auch Orientierungslosigkeit.

Dass jemand der in den Heiligen Krieg zieht gewaltbereit ist, ist eine triviale Aussage. Aber fehlt den Leuten wirklich die Orientierung? Nein sie orientieren sich anders. Anders als von uns gewünscht. Möglicherweise ein Ergebnis vorhandener Parallelgesellschaften. Wollte man ein Profil erstellen, wäre jemand von den Sicherheitsbehörden ein besserer Gesprächspartner. Er könnte Auskunft über Alter, Familienstand, Schulbildung, Konfession (Schiit/Sunnit), soziale Kontakte und vieles mehr geben. Daraus könnte man Schlüsse ziehen.

Turnschuhkämpfer

Das verstehe ich immer noch nicht:
Sie tragen einheitliche Kleidung, sie haben Waffen und Munition, aber sie können sich kein anständiges Schuhwerk leisten.

Ständig sieht man diese Kampftrupps in Turnschuhen.

Amnesie. 'Was kümmern mich

Amnesie. 'Was kümmern mich meine Fehler von gestern?' Das scheint die Devise zu sein, vorwärts, alternativlos, gegen den Terror. Gesamt Konzept für eine Befriedigung der Region? Fehlanzeige.

Ein paar % der Jugendlichen haben IMMER Probleme...

...mit ihrer Zugehörigkeit.

Das ist eine gängige Komplikation des erwachsen werdens und ist kein Phänomen, welches auf irgendwelche Volksgruppen beschränkt ist.

Manch einer kleidet sich schwarz und schminkt sich wie n Toter, andere färben sich die Haare bunt und lungern am Bahnhof rum...

Diese Salafisten-Szene ist aber eine andere Qualität.
Und da kann mir der "gemäßigte Islam" noch so lange vorrechnen, dass das nur ein winziger %-Satz der Muslime ist: Ich glaube, dass der Anteil der Moslems, deren Werte zumindest in Teilen mit denen unserer Gesellschaft kollidieren gar nicht so gering ist (z.B. die Rolle der Frau, Schwein und Alkohol,...). Es wird nicht offen gemeckert, aber wirklich ok findet das nicht jeder.

Und das reicht schon als Vorlage für einen orientierungslosen und gefrusteten Jugendlichen.

Das ist genauso mit deutschen Jugendlichen, die von zu Hause dezent eine rechte Gesinnung vorgelebt kriegen. Ein paar davon werden zu gewalttätigen Skinheads.

@10:47 von modder31415 und Regenhardt1112

@ishori:
Gilt das auch für Niederbayern ?

In gewisser Weise ja.

Die Sprache ist ein wesentliches Merkmal der Zugehörigkeit. Ein Niederbayer wird daher eben AUCH als Bayer wahrgenommen. Nun sind Bayern gleichzeitig Deutsche.

Ein Deutscher, der mit starkem türkischen Akzent spricht, wird gleichermaßen (auch) als Türke wahrgenommen - auch wenn er noch so gemocht wird.

Sehr vernünftige Stimme

- aber wer hört auf sie? Gegenhetzen und Draufschlagen finden viele viel geiler; man wähnt sich ja bei den "Guten" und ist der Stärkere. Im Moment sind die Gräueltaten einiger weniger durchgedrehter Islamisten schlimm (und zweifellos zu bekämpfen - aber im Rahmen des Rechts). Doch man muss sich auch sorgen, dass nicht aus dem Kampf gegen vermeintliche Islamisten selber ein grausamer Verdächtigungsterror entsteht.

Islamwissenschaftlerin!

Mir scheint das die Dame ihr Wissen nur aus Ihrer kleinen Welt hat, Studium und nun Lehrerin, nun mache sind schon echt weit von der Realität entfernt so vielleicht auch sie!
Ich würde diese Dame gerne einmal in Bonn Tannenbusch oder in Wuppertal sehen wie sie Ihre „liberale“ Meinung vertritt!
Und im Moment fallen Salafisten nicht grade durch praktizierte Nächstenliebe auf oder?
Mag ja sein das wir hier so intolerant sind das wir nicht vor jeder Volks oder Glaubensgruppe einen Kniefall machen und unsere Werte neu ordnen!
Aber dieses Menschen bekommen hier Zuflucht und dürfen alles was auch ein Deutscher Staatsbürger an rechten hat.
Nur sollten sie sich ein wenig an uns anpassen und wir nicht unbedingt an sie.
Mich würde mal interessieren was man mit mir macht wenn ich in Ihrer Heimat offen für das Christentum werben würde!

Wie bitte?

Dieser Satz kommt von einer Frau, die den liberalen Islam in Deutschland vertritt:

"Das Problem ist viel komplexer. Die Betroffenen sind in einem Land aufgewachsen, in dem sie sich - überspitzt dargestellt - nicht richtig zu Hause fühlen, in dem sie vielleicht diskriminiert werden, weil sie eben nicht so heißen wie jeder "eingeborene" Deutsche, weil sie eine andere Religion haben, die jetzt gerade auch noch absolut im Fokus steht. "

Die Leute werden also religiöse Fanatiker, fahren ins Ausland und schlachten Unschuldige ab, weil sie in Deutschland aufgewachsen sind und hier diskriminiert werden? Macht es sich da jemand sehr leicht oder ist das ein Scherz?

Wenn das die Erklärung einer Liberalen ist, dann will ich die Meinung der Fundamentalisten gar nicht hören.

Wir alle sind "die Gesellschaft"

Der Satz von Frau Kaddor „Ich glaube, daß die ganze Gesellschaft schuldig ist“ mag herausfordernd klingen, trifft aber den Kern der Sache, daß nämlich die Erfahrung des Ausgegrenztwerdens für viele Menschen zum Alltag gehört, exakt (man muss das gar nicht auf Muslime beschränkt sehen, die oft das Ihrige dazu beitragen, es gilt auch für alle möglichen anderen Randgruppen der Gesellschaft). Die Kälte unseres sozialen Klimas, das durch Konkurrenzdenken und Ellbogenmentalität geprägt wird, ist doch nicht zu übersehen. Wer die „Schuld“ nur bei den Schulverweigerern, Lehr- und Studienabbrechern, Jobschmeißern, Arbeitslosen, vermeintlichen „Ausländern“ etc. sucht, macht es sich zu einfach. Die Einstellung „der Andere hat Schuld“ ist zu simpel. Eine Gesellschaft, deren Selbstbewusstsein sich vor allem auf wirtschaftliche Leistungsfähigkeit gründet, erzeugt selbst das Problem, das sie dann anschließend bekämpfen muss. Jeder möge sich fragen: Was trage ich dazu bei, daß unsere Welt humaner wird?

Selbst

in der dritten oder vierten Generation wird mit den kindern in der Familie nur türkisch gesprochen.Gehen Sie einmal in eine Grundschule.Erschreckend die Sprachdefizite der Kinder.So entsteht dann das Türkendeutsch,dass man sehr oft von Schulabgängern hört. Ich hatte Kollegen,die nach 30 Jahren hier,kaum deutsch sprachen.
Warum soll ich deutsch lernen,wenn in Behörden,Krankenhäuser usw. auch alles auf türkisch steht.

Hier wird herumgerätselt, gestochert, interpretiert, erfunden...

Warum fragt man (TS) eigentlich nicht mal 1 Dutzend Rückkehrer, warum sie gegangen sind und warum sie zurück kamen?
Wäre doch einfacher statt.....(siehe headline)

@11:35 von kikako

Vielleicht sollten die christlichen Kreuzzüge auch erwähnt werden und Israel als einige Demokratie in der Region.

Dagegen bin ich froh, dass die USA hilft. Andere beschweren sich ja erst, wenn ihr zu Hause besetzt ist.

"Das machen auch evangelikale Christen und orthodoxe Juden."

Ich verstehe nicht genau was damit gemeint ist. Referenzieren wir hier die Kreuzzüge?

@11:36 von Makdous

Ich beispielsweise treffe täglich auf Menschen dieser Generation, die außer Danke und Guten Tag nichts in der Sprache ihrer Herkunft sprechen können

Sorry, aber das macht es doch eher noch schlimmer. Die Muttersprache (Deutsch) spricht man mit fremdländischen Akzent und die Sprache der Mutter kann man gar nicht sprechen. Womit soll man sich denn da identifizieren?

Haben das auch alle gelesen?

"Ich glaube, dass die gesamte Gesellschaft schuldig ist."

Wer hätte etwas anderes vermutet, die böse Gesellschaft, wie ehhh und jehh.
Lächerlich!

Bin Migrant und Muslim

Ich ging auf die Hauptschule, war auch der einzige in der Klasse mit einem Migrationshintergrund, dort habe ich auch meinen Realschulabschluss gemacht. Während die meisten meiner Klassenkameraden schon in der 10. Klasse einen Ausbildungsplatzvertrag in der Hand hatten, hat es bei mir exakt 5 Jahre gedauert bis ich einen Ausbildungsplatz bekommen habe. Ich hatte auch kein Wunschberuf mehr Hauptsache Ausbildung egal als was.
Ich war echt verzweifelt in der Zeit, deine Freunde haben ihre Ausbildungen hinter sich, besitzen ihre eigene Wohnung, Auto usw. und du bist noch am suchen besuchst diverse Berufsschulen hast aber nichts. Wäre mir da ein Radikaler in der Zeit Entgegenkommen und würde sagen "du gehörst nicht zu den, die hassen dich etc." würd ich ihm höchstwahrscheinlich alles glauben.
Mit der Ausbildungssuche fängt die Diskriminierung in Deutschland an das darf niemand leugnen!

@nils johannes

"Nicht immer reflexartig die Schuld bei den "Anderen" suchen! Viele unserer ausländischen Mitbürger zeigen 0,0% Willen und Lust in der deutschen Gesellschaft anzukomen!"

Aber aber, natürlich liegt es nur an der nicht vorhandenen "Willkommenskultur" der einheimischen Bevölkerung, wie kann man da einen anderen Grund angeben?

Alles unschuldige Lämmer

"Es kommt natürlich darauf an, wie lange der Rückkehrer weg war, wie traumatisiert er ist. Aber ich glaube schon, dass eine Re-Sozialisierung möglich ist. Das kennt man ja auch bei Aussteigern aus der Nazi-Szene und da klappt es auch. Natürlich nur, wenn die IS-Kämpfer sich nicht strafbar gemacht haben. Ansonsten muss ihnen erstmal der Prozess gemacht werden."
...arme Kerlchen... fliegen in ein fremdes Land, schänden und töten unschuldige Menschen, kommen wieder heim und werden zu Opfern. UNFASSBAR.
Natürlich muss denen der Prozess gemacht werden, aber vor der Gerichtsbarkeit des Landes, wo sie die Verbrechen begangen haben.

aus dem Klassenzimmer in den Dschihad?

Kinder werden im Elternhaus!! erzogen und geprägt.

Konstruktive Kritik

Frau Lamya Kaddor, vielen Dank, dass Sie uns in einem sehr überschaulichen Interview doch ein sehr differenziertes Bild der Problematik aufgezeigt haben.

Bestürzend ist für mich die Suche nach der Schuldfrage. Die ist völlig sinnlos. Es gilt eine Ethik mit einer Moral zu vermitteln, die allgemeingültig ist, nicht um Schuldzuweisung. Immanuel Kant hat das versucht und war metaphysisch damit sehr erfolgreich. Wenn es gelänge, diese Ethik (kategorischer Imperativ) so zu vermitteln, dass nicht mehr mit rechtsradikaler Argumentation, sondern mit dem vernunftmäßig Richtigen argumentiert würde, sähe man auch, dass sich diese Allgemeinethik mit keiner Lehre der heutigen großen Religionen schneiden muss. Woher die Axiomatik einer Ethik (Gott oder Mensch) stammt, sehe ich für den konkreten Ethos von nachrangiger Bedeutung.

Man beachte beim Kommentieren bitte, dass jede islamische Organisation Deutschlands die Handlungen der IS komplett verurteilt hat.

Lesetipp: Hans Küng - Projekt Weltethos

@killing joke

"Das hätte ich auch gesagt, wenn ich auf einer Lehramtsstelle im öffentlichen DIenst sitzen würde, die mit der Argumentation geschaffen wurde, dass nur so Integration gelingen kann, weil die Jugendlichen mit Migrationshintergrund nur gewalttätig sind, weil sie böse ausgegrenzt werden und der Islam zu Deutschland gehört und die Religion des Friedens etc. etc. etc."

Sie haben doch hoffentlich nichts an dieser klaren, völlig richtigen Argumentationskette auszusetzten? Wenn ja dann wäre hier ein unfasbarer mangel an Akeptanz und Toleranz festzustellen...

Aber um wieder in der Realität anzukommen, die Worte dieser Dame sind als absicherung des Arbeitsplatzes zu verstehen.

Legitimation?

was für eine Legitimation?

Die Religion ist die AUSREDE - das ist nicht das Gleiche.

@Regenhardt1112

"Da kann man wirklich nur noch hoffen, dass junge orientierungslose Menschen egal welchem Hintergrund keine Nachrichten+Kommentar lesen!

Widerlich!"

Kann man wohl wirklich nur hoffen, schliesslich wäre das sofort ein guter Grund, um im nahen Osten Jagd auf Andersdenkende zu veranstalten.

Die gesamte Gesellschaft soll

Schuld auf sich geladen haben, daß nunmehr 400 junge Menschen aus Deutschland in die Kriegsgebiete 'ausgezogen' sind, um dort ihren Allmachtsphantasien freien Lauf zu lassen ?.

Das ist mir zu einfach und zu undifferenziert !.

Konstruktive Kritik

"Lesetipp: Hans Küng - Projekt Weltethos" Und wer soll das lesen? Die ISIS?

"Solange wir Menschen, die

"Solange wir Menschen, die teilweise in der dritten Generation in Deutschland leben, immer noch nicht als Deutsche bezeichnen und auch nicht als Deutsche wahrnehmen, darf man sich doch nicht wundern, dass die sich hier als Fremdkörper sehen."
.
Solange Menschen, die in der dritten Generation in Deutschland leben, ihre Kinder immernoch komplett in ihrer Muttersprache erziehen und die Kinder im Kindergarten oder sogar erst in der Grundschule das erste mal mit der deutschen Sprache in Berührung kommen, kann man nicht erwarten, dass deutsche (Klein-)Kinder diese nicht als "Fremdkörper" sehen. Zu solch einer Leistung sind Kinder noch nicht fähig.
.
Der Schlüssel für eine gute Integration liegt für mich in der Sprache. Kinder, die im Kindergarten und in der Grundschule erst merken, dass in ihrem (nichtfamiliären) Umfeld eine fremde Sprache gesprochen wird, haben von vorneherein fast keine Chance eine gehobene Schul- und Berufsausbildung zu absolvieren.

Konstruktive Kritik

"Lesetipp: Hans Küng - Projekt Weltethos" Und wer soll das lesen? Die ISIS?

"Woher die Axiomatik einer Ethik (Gott oder Mensch) stammt, sehe ich für den konkreten Ethos von nachrangiger Bedeutung." Richtig, das spielt beim Kopfabschneiden keine Rolle.
Au man.

Selbst integrieren !

@10:04 von nils johannes: Sehr treffend und sachlich zusammengefaßt.

@10:46 von Regenhardt1112: Nun kriegen Sie sich mal wieder ein !!
"Den Nachweis dass auch nur EIN Mensch ab dritter Generation kein Deutsch spricht werden Sie uns sicher schuldig bleiben" - dann gehen Sie mal in bestimmte Stadtteile. Dort finden Sie den Beweis.
Es ist auch völlig wurscht, wie genau die Leute sprechen, oder wird ein Franzose mit seinem unverkennbaren Akzent hier ausgegrenzt ? Nein, die Integration muß vom Willen des Betreffenden ausgehen, und zwar ist das weltweit so. Die Auffälligkeit fängt mit der Kleidung an. Eine Muslima mit Kopftuch wird hier schräg angeschaut, eine junge Frau mit engen kurzen Hosen und engem Oberteil u.a.in islamischen Ländern - wenn sie denn so einfach davonkommt.
Ich arbeitete mal an einem Montageband, neben mir ein Italiener, der seit 25 Jahren hier in seinem Clan lebte, und ein Kasache, der wenige Jahre allein mit Frau und Tochter hier lebte. Und wer konnte deutsch ?

@kikako

"Irgendwie fehlt mir bei der Suche nach den Ursachen des sogenannten Terrorismus der Hinweis auf Hunderttausende abgeschlachteter Zivilisten und einige ermordete Staatschefs durch US-Truppen in vorwiegend islamischen Ländern."

Hunderttausende durch die eigenen Glaubensbrüder! abgeschlachteten Zivilisten!

Alle schuld ...

... nur nicht der Islam, der ja "weltweit so schlecht behandelt und unterdrückt wird."

Unglaublich, wie mal eben solch eine Aussage als Faktum dargestellt wird und die gewaltsame Unterdrueckung jedes 'Unglaeubigen' im Mittleren Osten unter den Tisch gekehrt wird.

Diskriminierung, Ausgrenzung, diese Deutschen Rassisten ... alle Schuld, nur nicht die Sharia und Koran.

Solange wie "liberale" Mosleme sich das einreden, was diese Dame hier propagiert, wird es nur schlimmer werden ...

Aber das ist ja vielleicht so gedacht - die Drecksarbeit anderen ueberlassen

Diskriminierung von Schülern mit Migrationshintergrund

@ Weserwetter 12:25

"Ich ging auf die Hauptschule, war auch der einzige in der Klasse mit einem Migrationshintergrund, dort habe ich auch meinen Realschulabschluss gemacht. Während die meisten meiner Klassenkameraden schon in der 10. Klasse einen Ausbildungsplatzvertrag in der Hand hatten, hat es bei mir exakt 5 Jahre gedauert bis ich einen Ausbildungsplatz bekommen habe. Ich hatte auch kein Wunschberuf mehr Hauptsache Ausbildung egal als was.
Ich war echt verzweifelt in der Zeit, deine Freunde haben ihre Ausbildungen hinter sich, besitzen ihre eigene Wohnung, Auto usw. und du bist noch am suchen besuchst diverse Berufsschulen hast aber nichts."

Der Beitrag von Weserwetter klingt absolut glaubhaft. In diesen Dingen sollte, m u ß sich etwas ändern. Das geht nicht per Gesetz, sondern indem man einen zu Unrecht vergessenen Pädagogen in den Sozialkundeunterricht zurückholt, auch wenn seine Bücher 1933 verbrannt wurden: Friedrich Wilhelm Foerster!

Simmt, ist mir noch gar nicht Aufgefallen,

das Salafisten, Djihadisten, Faschisten&Konsorten ja eigentlich voll der Nächstenliebe sind.
Pierre Vogel wäre demnach der ideale Familienminister, und der in der nächsten Legislaturperiode den Salafisten-Sven als Kirchenbeauftragter(?) Phantastisch.
Oder hab ich die Fr. Kaddor irgendwie Mißverstanden?

@ stöberkarl

genau das ist einer der wesentlichen kulturellen Unterschiede und somit ein sehr großes Problem. In einem Interview im Deutschlandfunk ging es mal genau um dieses Thema mit der Aussage, dass z.B. in der Türkei klassischerweise nicht die Eltern, sondern die Lehrer für die Erziehung zuständig sind. Viele Türken in Deutschland wissen gar nicht, dass das in Deutschland eben nicht so ist. (so der damals interviewte türkische Migrationsexperte)

In meiner Parallelklasse des Gymnasiums in Wiesbaden gab

es einen Schüler, der in die RAF abdriftete und in Bad Kleinen zu Tode kam.
Es gab nie Erklärungsversuche, dass die Gesellschaft hier Schuld gewesen sei.
Mörder sind Mörder und nur selbst für ihre Taten verantwortlich!
Es ist zu einfach, die Schuld immer bei anderen zu suchen, weder in der Gesellschaft, noch in der Religion.

Gibt es unter Christen nicht?

Dann schauen sie sich doch mal in einigen "christlichen" Ländern um und erklären sie mir den Polizeischutz vor Abtreibungskliniken. Die dort erschossenen Ärzte und Ärztinnen starben nicht durch Islamisten, Buddisten u.s.w., sondern durch die Kugeln, die von extremistischen Christen abgefeuert wurden. Unsoziales Leben gibt es überall - da brauchts keine Religion, oder andere Ideologie.

die Gesellschaft ist Schuld

Ich denke schon, dass diese Aussage richtig ist. Die heutige Gesellschaft wird immer egozentrischer. Jeder ist sich selbst der Nächste. Ansehen und Geld, das sind die Werte die heutzutage zählen. Menschen scheinen immer weniger gemeinschaftsfähig zu sein, gleichzeitig sind sie immer weniger bereit Verantwortung zu übernehmen.
Beispiele kann man unzählige nennen: Nichteingreifen wenn jemand offensichtlich tätlich angegriffen wird; Vorbeifahren an einer Unfallstelle ohne Hilfe zu leisten. Aber auch im kleinen fängt es schon an. Gehen sie mal morgens in eine Bäckerei und schmettern ein freundliches "Guten Morgen" in die Runde.
Kaum eine Antwort. Gehen sie mal durch eine belebte Fussgängerzone. Wie oft werden sie umgerannt ? Wie oft unterhalten sich Menschen in Gruppen gerade dort, wo sie maximal den Weg versperren ?
Mich wundert es da nicht, wenn wirklich wichtige Werte nicht "rüberkommen". Andere Gründe mögen dazu kommen, aber unsere Gesellschaft ist auch Schuld. Da nützt kein Wegsehen.

Aber, aber Herr Rumpelstolzchen -

wer zieht sich denn da aus der Verantwortung? Wussten Sie nicht? "Sie sind Terrorist"! Einfach mal bei YouTube nachforschen. *Ironie aus*

Die Gesellschaft...

Hier prallen zwei völlig unterschiedliche Seinsvorstellungen aufeinander, die seit der Existenz des Islams miteinander im Clinch liegen, seit der Islam als Selbsterklärter Feind alles nichtislamischen seinen von ihm gestarteten Feldzug "Islam vs. Rest-der-Welt" gestartet hat, vor 1.400 Jahren. Da liegt das Problem, nicht in ein wenig Bildung und Chancengleichheit. Es gab schon genügen hochgebildete Terroristen, Hassprediger und Gefolgsleute solcher Gestalten das man diese alte, linke Mähr von "Bildung, kulturelle Teilhabe" etc endlich begraben sollte und sich die nackte Realität anschaut:
die hamburger 9/11 attentäter waren alles andere als ungebildet, ihre zukunftsaussichten mit akademischen abschlüssen überdurchschnittlich gut, die kölner kofferbomber auch studenten.
der berliner denis cuspert war bereits erfolgreicher rapper und ist dennoch zum islamisten konvertiert und offensichtlich nun mordgeselle in syrien.
sind's doch die gene, die religion, das testosteron - oder Schicksal?

10ten Gerneration und kein Deutsch Schande

@ Ishihori, Kajsa, Maleficent und cowboy8
Wo lesen Sie denn, dass diese Jugendlichen in der 3ten bis 5ten Generation noch kein Deutsch sprechen?

Zum Thema IS: Woher kommen die Waffen und das Geld, die ganze Welt wird überwacht, nur diese Terroristen nicht?

In Deutschland werden auch

In Deutschland werden auch deutsche Kinder, Schüler, von Migranten diskriminiert. Fahren jetzt deutsche Kinder in den Staat XY um dort Menschen zu köpfen, um sich mit dessen Bewohnern in die Luft zu sprengen.

Für diese Taten gibt es keine Entschuldigung.

@Hammerstorm - ein hoffnungsloser Fall...

Was ist das für ein Satz : " Prävention, Resozialisierung alles vergessen - ein hoffnungsloser Fall - wer noch die geringste Sympatie für Islamisten hegt - ein paar Idioten wird es immer geben.. So leid es mit tut versteh ich nicht ganz: Prävention und Resozialisierung alles vergessen weil es ein paar Idioten immer gibt ? Die Reduzierung der " Idioten" muß doch das Ziel sein, und das ist ganz sicher nicht hoffnungslos..

Das jemand wegen seiner

Das jemand wegen seiner muslimischen Religion in Schule, Ausbildung und Beruf benachteiligt wird kann ich kaum glauben. Die meisten Iraner in Deutschland haben eine Schul- und Berufsausbildung, haben oft studiert und sind oft Ingenieure, Ärzte und Architekten.

Von Diskriminierung im Alltag kann da wohl keine Rede sein, obwohl es Muslime sind.

normale Lebensrisiken

Wer mal als Lehrer mit jungen Erwachsenen gearbeitet hat und ein wenig interessiert war an dem Seelenzustand der jungen Menschen, weiss, dass über alle Staatsbürgerschaften hinweg eine schwierige Phase durchschritten wird. Nicht nur Muslime zerreißt es in dieser Lebensphase innerlich, sondern ebenso Griechen, Spanier, Türken, Juden in Deutschland. Jugendliche mit ausländischen Wurzeln sind grundsätzlich irritierter wenn es um die Identitätsausbildung geht als Personen mit langer Familientradition an einem Ort. Aber auch rein Deutsche kann es in dieser Phase umhauen, wenn ihnen beispielsweise das Lebensmodell ihrer Eltern nicht passt, sie aber kein besseres haben oder mit ihren Ideen auf starke Ablehnung stoßen. Das rechtfertigt sicher nicht die hier diskutierte Gewaltbereitschaft, aber in dieser noch nicht gefestigten Lebensphase besteht schon immer ein sehr hohes Risiko für alles mögliche. Speziell mit Muslimen hat das gar nichts zu tun. Es ist nur heftiger, weil konfliktbeladener.

@adagiobarber

Die Logik ist einfach:

Unsere Gesellschaft hat ihre moralischen Werte und Prinzipien als Nachwirkung der 68er-Revolution aufgegeben. Als Folge ist der Respekt voreinander verlorengegangen. Wenn man keinen Respekt vor dem Mitmenschen mehr hat, fällt es einfach leichter diese zu betrügen (hallo liebe Bank- und Versicherungsmanager) oder gar zu ermorden. Und in dieser Hinsicht ist die Gesellschaft schuld ... Kinder lernen hier keinen Respekt mehr, weil das nicht "lieb lieb" ist (und für die Eltern viel zu mühsam ist).

13:45 von mokdo

"Fahren jetzt deutsche Kinder in den Staat XY um dort Menschen zu köpfen, "

Nein, aber deutsche Kinder laufen manchmal in Schulen Amok.

@Weserwetter 12:25 Gratulation

Ich gratuliere Ihnen für die erfolgreiche Integration gegen alle Widerstände.
Lassen Sie mich noch ein bißchen zur interkulturellen Verständigung beitragen. Sie schrieben:

"Mit der Ausbildungssuche fängt die Diskriminierung in Deutschland an das DARF niemand leugnen!"

In der westlichen Kultur werden Debatten nicht durch Verbote oder Gebote geführt, sondern durch Argumente und Faktenvergleich. Richtig formuliert lautet der Satz:

"Mit der Ausbildungssuche fängt die Diskriminierung in Deutschland an. Das KANN niemand leugnen! (hier folgen Fakten zu der Diskriminierung von Muslimen bei der Ausbildungsplatzvergabe. Statistiken o.Ä.)"

Nichts zu danken und weiterhin Alles Gute!

@13:45mokdo

Nein sie köpfen niemanden, nehmen aber zum Beispiel die Schulhof-CDs an und finden NSU toll obwohl ihnen doch ganz genau vermittelt worden ist, was Rassismus und Nationalsozialismus an Unheil gebracht haben! Tun aber ebenso wie die Muslime bei weitem nicht alle.
Und nochwas: Muslime werden diskriminiert, alleine aufgrund ihrer Namen schon. Ebenso Osteuropäer. Farbige ebenso. Mittlerweile auch "echte" Inländer! Wirklich jeder gegen jeden. Es fehlt vielen jungen in der Gesellschaft mittlerweile vollkommen an Respekt und Zurückhaltung. Man sucht sich die vermeintliche "Schwäche" des Gegenübers und dann geht es unschön verbal weiter.
Dieses ganze Schlamassel verdanken wir meiner Meinung nach dem zu freien Internet, in dem Personen wie Pierre Vogel ungesühnt ihre Gehässigkeiten unter die Menschen bringen können. Da braucht sich keiner mehr eine Zeitschrift zu kaufen, sich mit obskuren zu Gruppen treffen, nein: Allgegenwärtig kann der Inhalt über das Smartphone abgerufen werden.

Nuechtern, aber was?

" Meiner Meinung nach würde es der ganzen Debatte gut tun, wenn wir versuchen, sie ein Stück weit nüchterner zu betrachten." so im Bericht.

Andere Standpunkte sind also ncht nuechtern? Seh ich anders. Und zum Glueck gibt es auch andere Standpunkte bezueglich der Rolle einer Religion, die sich nicht dagegen verwehren, einen tieferen Blick in die Struktur dieser spezellen Religion zu werfen, dies ebenfalls nuechtern tun, und die Rolle dieser Releigion eben nicht nur auf eine beliebige Legitimation reduzieren. Jedenfalls gibt es keinen Grund, diesen anderen Standpunkt als weniger wahrscheinlich einzuschaetzen.

@Reinhard Pagel (Konstruktive Kritik)

Wenn das die Mitglieder und vor allem das Führungspersonal der IS lesen würden, wäre das sehr gut und würde mich doch sehr freuen.
Allerdings habe ich das eher auf die Kommentierenden bezogen. Judentum, Christentum und Islam sind die drei großen abrahamitischen Religionen. Im Weltethos wird auf Gemeinsamkeiten Bezug genommen und eben diese auch betont. Das führt zu mehr Eintracht als das Betonen bagatellarischer Unterschiede.

Dass der Islam in seinem Ethos politischer ausgerichtet ist als der zwischenzeitliche des Christentums, ist kein Geheimnis. Bildung hilft zu verstehen, dass es sich bei den Konflikten, in die der Islam involviert ist, (fast) nie um religiöse Konflikte handelt.

Man wende hierbei die Kommunikationstheorie von Luhmann auf die Problematik der Interpretation des Korans an.

Zum Thema der Integration empfehle ich Adorno, Habermas und Horkheimer als Lektüre. Hört doch endlich mit der pervertierten Hobbyphilosophie auf und macht Euch ernsthafte Gedanken.

14:31 von berelsbutze

Tja, wenn wir uns auf den Standpunkt stellen: Nicht überall sind Deutsche willkommen. Sollen wir uns deswegen "rächen" und gleich verhalten? Das ist der beste Weg dazu, den Welthandel einzustellen und nur noch von der heimischen Landwirtschaft zu leben wie im Mittelalter. Die Überlegenheit des Westen gegenüber vielen Teilen der Welt liegt darin, dass wir die Menschen, die bei uns sind, nach ihrem Handeln, nicht nach Herkunft oder Vorurteilen behandeln. In weiten Teilen zumindest.
Im übrigen gab, und gibt, es in vielen Teilen der Welt Muslime die sich für Christen einsetzten und andersherum. Hier kriegen wir nur die "Rosinen" serviert, in der die eine die andere Gruppe auszustechen versucht. Da mitzumachen sollten wir uns nicht hinreissen lassen, dann haben Pierre Vogel und Konsorten gewonnen. Die wollen überall Mittelalter. Ohne mich. 250 Jahre Entwicklung umsonst.

@ Regi Pede

In Ordnung, ich sehe es etwas anders: Vor kurzem sagte einer, wenn er Bibel und Koran positiv auslegend lesen würde, würde er dort nichts finden was nicht der gesunde Menschenverstand auch feststellen würde.
Weltethos braucht daher keine Religion finde ich. Ich habe in jeder Religion, inklusive Buddhismus, hinreichend Unstimmigkeiten gefunden um dies sagen zu können. Weltethos braucht Hirn, Nachsicht gegenüber den Mitmenschen aber auch klare Grenzen.

14:28 von killing joke

"sondern durch Argumente und Faktenvergleich. "
So wie in Ihrem Posting von 10:15 ?
Ebenfalls nichts zu danken. Übung macht den Meister.

von wem gelernt?

"Fünf Ihrer ehemaligen Schüler sind nach Syrien gegangen, um dort zu kämpfen. "

Wer hat den fünf Schülern den Islam beigebracht?

11:15, Einfach Unglaublich

"Gewaltbereite Islamisten müssen ausgewiesen werden, wenn eine doppelte Staatsbürgerschaft besteht, muss ihnen die deutsche aberkannt werden und sie umgehend abgeschoben werden."

Ich finde es schon ein wenig amüsant, daß gerade diese Forderung von rechter Seite momentan ständig erhoben wird.

War es doch genau diese rechte Seite, die damals, zu Roland Kochs Zeiten, die doppelte Staatsangehörigkeit für Nicht-EU-Bürger in Deutschland verhindert hat.

Tja, dumm gelaufen, oder?

Hat sich was mit aberkennen und abschieben.......

fahrlässig...

ist es wohl schon einfach die klassische Milieutheorie hier anzuführen. Die Frage müsste
tiefer gehen- was bedeutet es sein "Heil " im Kampf (Dshihad) zu suchen?
Vielleicht finden wir Antworten in unserer eigenen Geschichte? Denn auch hier sind Menschen einem "Führer" gefolgt und gaben ihr Leben für eine Ideologie auf.

Und dabei spielte weniger das Milieu ein Rolle als vielmehr das bedienen von Vorurteilen, und dem Gefühl der Stärke und Macht, gepaart mit Nationalismus und imperialistischen Allmachtsphantasien...

11:18, CE

"Das Problem mit unserer Gesellschaft ist, dass wir seit den 70ern unseren Kindern keinerlei Selbstkontrolle mehr beibringen. Sie sollen sich ja - ohne Rücksicht auf Verluste - Selbstentwickeln. Das bedeutet ein absolutes Minimum an Selbstkontrolle, die wir aber brauchen, um uns an "gesellschaftliche Konventionen" zu halten. Leider sind auch diese gesellschaftlichen Konventionen abgebaut worden ... für mehr "Freiheit"."

Wunderschöner konservativer Kulturpessimismus. Sie übersehen allerdings, daß die Jugendlichen, um die es hier geht großenteils aus sehr altmodisch-traditionellen, autoritär strukturierten Familien stammen. Da ist an Konventionen kein Mangel....

Freiheitlich erzogene Jugendliche werden Sie wohl eher selten in den Reihen der IS finden.

@Eu-Schreck (14:51): gesunder Menschenverstand

Das ist ja auch nicht verwunderlich, Bibel und Koran sind ja auch nicht böse oder so. Und die wahre, propagierte Ethik dieser beiden Religionen ist es auch nicht!

Es geht einfach auch nicht darum, dass ein Weltethos Religion braucht, sondern dass das Projekt Weltethos Konflikte zwischen Religionen beilegen kann, indem innerhalb dieses Projektes aufgezeigt wird, dass es diese Konflikte gar nicht geben muss.

12:16 von cowboy8

Das traurige daran ist auch, dass damit zumeist der Zugang zu weiterführender Literatur erschwert ist und die Betreffenden für allerlei Gerüchte und Verschwörungstheorien besonders anfällig sind.

@ Regenhardt1112

"Da kann man wirklich nur noch hoffen, dass junge orientierungslose Menschen egal welchem Hintergrund keine Nachrichten+Kommentar lesen!"

Sie dürfen mit Sicherheit davon ausgehen, das derlei herabsetzende Kommentare und Nachrichten von dem betreffenden Personenkreis gelesen und auch weitergegeben wird, was einige von ihnen in der Ansicht stärken dürfte, hier nicht wirklich daheim und willkommen zu sein. Sie haben ganz recht, das ist nicht nur widerlich, sondern auch erbärmlich. Ein Trost, dass es auch Kommentare von andersdenkenden wie Ihnen gibt, danke dafür.

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