Kommentare - Interview zu EU-Sanktionen: "Deutsche Wirtschaft leidet stärker als russische"

28. Juli 2014 - 14:17 Uhr

Die EU-Sanktionen gegen Russland könnten zum Bumerang werden, warnt Andreas Steininger, Vorstand des wirtschaftsnahen Ostinstituts. Der Grund: Russlands Großkonzerne seien widerstandsfähiger als der deutsche Mittelstand.

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Kommentare

Endlich mal Klartext

Endlich wird mal Klartext gesprochen. Ich wünsche mir mehr solcher Interviews und Berichte. Selbst wenn es nicht so gute Nachrichten für uns sind, ist mir die Wahrheit wichtiger...

Warum zahlt die

Warum zahlt die Bundesregierung für einen Stellvertreterkrieg der USA die Zeche? Es ist eine Politik gegen die Interessen der deutschen Wirtschaft und gegen den Willen der Bevölkerung.

WOW

Ein ausgewogenes Interview mit einem Fachmann, das kein Russland-Bashing zum Ziel hat. Wird sich vielleicht etwas Objektivität und Rationalität bei der Tagesschau eingeschlichen haben?

Es ist klar, dass die deutsche Wirtschaft mit sehr guten Wirtschaftsbeziehungen in den gesamten Ostblock hinein leiden wird, denn wir sind eine Exportnation die High-Tech Güter lifert, dafür brauchen wir Rohstoffe. Die Rohstoffe hat wer? Genau Russland! Und Rohstoffe werden in der Erde nicht schlecht oder fangen an zu schimmeln, man kann sie gewinnbringend veräußern, wenn man sich an die Ukraine-Krise nicht mal mehr erinnert.

Im übrigen ist es ein Fehler Russland als so schwach einzuschätzen, es ist die achtgrößte Volkswirtschaft der Welt, Tendenz rasant steigend. Die Verschuldung ist mit 12% des BIP marginal. Russland hat gigantische Rohstoffvorkommen in fast allen Bereichen, fossil wie mineralisch. Die Zukunft für Russland sieht rosig aus.

Es bleibt abzuwarten, wann

Es bleibt abzuwarten, wann eine kritische Aufarbeitung der Ereignisse der Geschehnisse erfolgt. Die Ereignisse in Ruanda, dem Irak , dem Kosovo und in Afganistan haben gezeigt, dass sich im Nachhinein der "Sachverhalt" stets anders gestaltet, als vorab dargestellt. Man kann auf die zukünftige Geschichtsschreibung gespannt sein....

Ostinstitut Wisma gegründet von Clement...

mehr muß ich nicht wissen. Wo Mr. Zeitarbeit überall seine Finger drin hat, unglaublich.

Da kann man nur hoffen, das die EU hier nicht einknickt und die Sanktionen fortführt, ohne Rücksicht auf die Panikmache des Ostinstituts und seinen Lobbyisten.

Wolfang Clement

Der Hintergrund zum Ostinstitut ist wirklich interessant!

Ausgerechnet Wolfgang Clement. Er hat es nicht nur gegründet, sondern ist auch heute noch im Vorstand!

Wenn man sich auf der Internetseite dieses "Instituts" (so darf sich jeder nennen - ist kein geschützter Begriff!) umsieht, kann man die Sichtweisen dort noch besser verstehen: "Aber kann man von einer Annexion sprechen, wenn die absolute Mehrheit für diese Entscheidung abgestimmt hat?" wird dort etwa gefragt und die Antwort gleich mitgeliefert.

Quelle: http://www.ostinstitut.de/de/blog (unter "Themen")

Wenn eine dermaßen einseitig an wirtschaftlichen Beziehungen mit dem Osten interessierte Organisation sich zu Sanktionen äußert, ist das alles andere als objektiv!

Dazu kommt: nach "Mittelstandsvertretung" sieht diese Organisation nicht aus. Und schließlich war das das Hauptargument des Interviewten im Beitrag - dass der Mittelstand angeblich darunter leide. Sieht für mich vorgeschoben aus.

Super Artikel !!!

ich denke die USA will der EU wirtschaftlich schaden , weil diese ihnen zu stark erscheint !
Hoffentlich tappt unsere Regierung nicht in diese Falle ! Leider versteht unsere Presse die eigentl. Probleme teilweise nicht ! Schlimmer sind unsere die Sorgen weg. des islamischen Raumes , da brauchen wir Russland unbedingt !!

@Gironimo

Und was sollen die von ihnen gewünschten Sanktionen bewirken? Und schon der Absatz "...ohne Rücksicht" lässt tief blicken!
Ohne Rücksicht auf Verluste, wa? Man sollte wenigstens versuchen den Gesamtkontext im Blick zu haben, sich einfach Ansichten und Meinungen zueigen zu machen, weil sie gerade gut in die Brillenfassung passen sollte man vermeiden, machen eh schon zu viele...

Auch wenn das wahr sein

Auch wenn das wahr sein SOLLTE, wäre mir die Integrität und Glaubwürdigkeit der EU weitaus wichtiger als das Überleben einiger Branchen die hierzulande ihren Teil dazu beitragen, das Russland die EU erpressen kann. Die gesamte freie Welt wartet darauf dass die EU mal Kante zeigt, und dann kommen jämmerliche Franzosen, die gerne noch Kriegsschiffe nach Russland verkaufen würden LOL das ist doch wohl die Härte, und dann kommen Deutsche die die nächsten Wahlen in Deutschland fürchten. Als ob wir Gas nicht aus anderen Quellen bekommen könnten. Völliger Blödsinn. Die USA werden andauernd von der internationalen Gemeinschaft zu bestimmtem gezwunden, und das wird bei Russland auch funktionieren. Hier wird vergessen, dass die europäische Wirtschaft zwar auch ihre Tiefflüge hatte, aber im großen und ganzen eine der - wenn nicht DIE stabilste Wirtschaftslage der Welt besitzt. Und warum? Integrität und Ausbildung mit Glaubwürdigkeit als absoluten Grundpfeiler. Sanktionen sind jetzt angesagt!

@Am 28. Juli 2014 um 14:41 von Erich Kästner

>>Der Hintergrund zum Ostinstitut ist wirklich interessant!

Ausgerechnet Wolfgang Clement. Er hat es nicht nur gegründet, sondern ist auch heute noch im Vorstand!

Wenn man sich auf der Internetseite dieses "Instituts" (so darf sich jeder nennen - ist kein geschützter Begriff!) umsieht, kann man die Sichtweisen dort noch besser verstehen: "Aber kann man von einer Annexion sprechen, wenn die absolute Mehrheit für diese Entscheidung abgestimmt hat?" wird dort etwa gefragt und die Antwort gleich mitgeliefert.

Quelle: http://www.ostinstitut.de/de/blog (unter "Themen")

Wenn eine dermaßen einseitig an wirtschaftlichen Beziehungen mit dem Osten interessierte Organisation sich zu Sanktionen äußert, ist das alles andere als objektiv!

Dazu kommt: nach "Mittelstandsvertretung" sieht diese Organisation nicht aus. Und schließlich war das das Hauptargument des Interviewten im Beitrag - dass der Mittelstand angeblich darunter leide. Sieht für mich vorgeschoben aus.<<

Das sagt einfach alles.

Kurzfristig ja, aber langfristig auf dem richtigen Weg

Kurzfristig gesehen wird es das BIP etwas senken. Wichtig ist aber die langfristige Sichtweise. Europa wird durch die Unabhängigkeit von Russland in 10 Jahren besser da stehen, als jemals zuvor.

Die Sanktionen

werden sich noch als schwerer Bumerang
erweisen und dann wird das Geheule in
Deutschland richtig losgehen.Wer so den Forderungen der USA nachgibt,wie die deutsche Regierung es ständig tut,der sollte
dann auch pers.die Zeche zahlen und nicht
immer das gemeine Volk für die politische
Unfähigkeit einzelner Politiker(innen)zur
Kasse bitten.Aber diese Politiker(innen)
rechnen immer mit der Vergessenheit des
gemeinen Volkes und da haben sie ja so Recht.
Umsonst heisst der Deutsche nicht Michel,
weil eben der deutsche Michel,immer ein
Michel bleiben wird.Solange der Michel eben der Michel ist,wird er immer die Rechnung serviert bekommen,ohne sich
dagegen aufzulehnen.Na denn,gute Nacht
du deutscher Michel.

Ostinstitut ist befangen

Danke @ Erich Kästner für die Blog-Info, das ist sehr aufschlußreich. Wer so fahrlässig über die Krim-Annexion schreibt, ist ganz klar befangen.

@demokrat1950

Wenn 'unsere Regierung' denn unsere Regierung waehre, koennte ich Ihnen zustimmen. Leider handelt es sich mehr als offensichtlich um eine Lakaienspieltruppe der USA! Leider.

@ toddybear Leseschwierigkeiten

Ihr Zitat:
"Und schon der Absatz "...ohne Rücksicht" lässt tief blicken!
Ohne Rücksicht auf Verluste, wa? "

Da steht doch eindeutig:
"ohne Rücksicht auf die Panikmache des Ostinstituts und seinen Lobbyisten."

Was ist daran mißverständlich ? Das Wort Lobbyisten vielleicht ?

@ Erich Kästner

"Wenn man sich auf der Internetseite dieses "Instituts" (so darf sich jeder nennen-(..)) umsieht, kann man die Sichtweisen dort noch besser verstehen: "Aber kann man von einer Annexion sprechen, wenn die absolute Mehrheit für diese Entscheidung abgestimmt hat?" wird dort etwa gefragt und die Antwort gleich mitgeliefert. "
*
*
Institute vertreten auch Pro-Sanktions-Positionen.

Nun ist der Beitrag ja schon im Interviewstil gehalten, eine hervorragende Möglichkeit, konkrete Antworten anzugreifen, zu relativieren, zu widerlegen ... Nichts von alledem passiert, alternativ Versuche, die Integrität des Instituts zu verringern.

Die Bezeichnung Annexion bzgl. Krim ist im Übrigen tatsächlich fragwürdig. Man kann Putin vorwerfen, daß er die Gelegenheit nutzte, die Bevölkerung zu befragen. In dem Wissen, daß die Mehrheit den Russlandanschluß wünscht. Wenn man dann noch berücksichtigt, daß die Krim erst vor wenigen Jahrzehnten willkürlich an die Ukraine ging, erscheint die Aufregung übertrieben.

Endlich spricht einer die Wahnwitzigkeit dieser Politik an!

Wollen wir es wirklich mit Russland aufnehmen? Wir sollten aus der Geschichte lernen seit Napoleon haben das noch 2 andere deutsche Traumtänzer versucht. Die USA lacht sich derweil ins Fäustchen. Durch ihre langfristig ausgelegte Eskalationsstrategie in Osteuropa schwächen sie Europa und Russland gleichermassen. Gleichzeitig dürfen wir noch bei Ihnen Öl und Gas kaufen.
Was wir hier in Europa machen ist üble Selbstverstümmelung und die aufgehetzte Presse (TS muss dabei noch ausdrücklich zu den gemässigten Medien gezählt werden) schürt den Konflikt immer weiter an.

Wolfgang "weniger-ist-mehr"

Wolfgang "weniger-ist-mehr" Clement... meint also unsere Wirtschaft wird achso leiden.
-
Einen schlechteren Lügner gibt es in Deutschland seid Walter "niemand-hat-die-Absicht" Ulbricht wohl nicht mehr.

"Unsere Wirtschaft wird stärker leiden"

Ja, und möglicherweise wird es hier im Winter in vielen Wohnungen sehr kalt werden - nur natürlich nicht in denen derjenigen, die das dann zu verantworten haben. Also, alles in Butter... Weitermachen!

Aus der Traum

Welche Folgen für den Westen hätte es, wenn Eurasia und die BRICS-Staaten den Westen einfach ignorieren?

In Eurasia und BRICS leben ca. 3Mrd. Menschen.

Wieviele leben in Europa und USA? - 1Mrd.?

Wer grenzt hier wen aus?

Tja, an da gibt es noch das Problem mit den Schulden. Was der Westen im SOLL hat, steht bei den Anderen auf der IST-Seite.
Es bestand mal die Hoffnung, durch Spitzenprodukte den Geldrückfluß zu generieren. Das dürfte sich jetzt erledigt haben.

Die Regierungen im Westen sind einfach, ... mir fehlen die Worte. 1000 Zeichen sind nicht genug.

Wirtschaft wird leiden

ach gottchen, die Konzerne jammern mal wieder auf allerhöchstem Niveau !!! Bagage !

Die Kirche im Dorf lassen.

Jetzt aber mal die Kirche im Dorf lassen. Wirtschaftlich ist allein Deutschland größer als Russland. Und EUROPA ist wirtschaftlich ein Riese im Vergleich zu Russland.

BIP Russland = 2 Billionen USD
BIP Deutschland = 4 Billionen USD
BIP Europa = 16 Billionen USD

Im Vergleich zu Russland hat es China geschafft, eine echte Wirtschaft aufzubauen.
Russland ist völlig unbedeutend für unsere Zukunft. USA, EUROPA und CHINA bestimmen das Weltgeschehen der Zukunft

@WilliG 14:49

Das ist doch Unsinn. Europa wird doch nicht unabhängig von Russland, erst recht nicht innerhalb von 10 Jahren. Auch wenn die EU die Exporte nach Russland zurückfährt, um den Import von Rohstoffen und Energie kommen wir nicht herum. Selbst wenn wir mittelfristig auf humanistische Freunde der Menschrechte als Lieferanten von Energie und Rohstoffen setzen, wird das den EU weiten Bedarf nicht decken und die Preise werden enorm steigen. In Deutschland schaffen wir das vielleicht, zwar eher lang statt mittelfristig uns eher von arabischen Mächten abhängig zu machen statt russischen - EU weit halte ich das allerdings für Träumerei.

Guter Artikel - aber eine Frage fehlt

Das Interview ist schon sehr interessant und aufschlussreich.
Ich hätte mir noch die Frage gewünscht, wer denn möglicherweise von den Sanktionen gegen Russland profitiert.
Da hätte ich nämlich sehr die USA im Blick. Die Meinung dieses Experten wäre da schon auch sehr interessant.
Aber vielleicht hätte er dazu ja keine Antwort, weil er vom Ost-Institut ist und nicht vom West-Institut?

Besser die Finger davon lassen

Auch ohne diese Einschätzung bin ich der Meinung, wir sollten die Finger von Sanktionen lassen.
Zudem kann sich Russland wehren: Der Afghanistan Rückzug über russisches Gebiet kann untersagt werden. Und Russland könnte den Gaspreis erhöhen, um die Sanktionsschäden einzupreisen.

Zukunft ungewiss...

ich kann dem Artikel nur zustimmen. Unsere kleine Firma wird zu 100% davon betroffen sein. Da wir bisher ordentlich verdient haben, gehen wir demnächst allesamt zum Arbeitsamt und genießen erstmal das Arbeitslosengeld I. Zukunft ungewiss...

Ergänzend zu meinem Kommentar um 15:00:

Wer sich ein wenig mit Russland auskennt weiss, dass die dortige Bevölkerung viel eher bereit ist im Zuge eines Wirtschaftskriegs grössere Entbehrungen auf sich zu nehmen als das in Europa der Fall wäre. Den Begriff der dekadenten westlichen Gesellschaft darf man hier denke ich verwenden. In Russland hingegen herrscht ein Nationales Ehrgefühl das einiges abhällt, man sieht das bereits an den jetzigen Reaktionen in der Bevölkerung. Die Geschichte hat uns ein ums andere mal bewiesen das, ich entschuldige den Ausdruck, aber das in Russland zur Not Dreck gefressen wird. Dieser Sanktionskrieg ist schon daher aberwitzig und wird zu keinem anderen Ergebniss als zur Selbstzerstörung führen.

Härtere Sanktionen gegen Russland bringen Vorteile für Deutschland!!

Die Unternehmen in Deutschland kämen dadurch aber aus einer Klemme heraus, in der sie sich derzeit befinden, weil die USA bereits härtere Sanktionen gegen Russland ausgesprochen haben.

Werden die Sanktionen auch auf europäischer Seite gegen Russland verschärft und den US-Sanktionen angepasst, wären die deutschen Unternehmen in dieser Hinsicht aus dem Schneider.

Handelspartner aus USA sind in Deutschland bei weitem wichtiger (ca. 50 mal so groß!!!) als der geringe Umsatz mit Russland.

@. kirillsel

"Selbst wenn es nicht so gute Nachrichten für uns sind, ist mir die Wahrheit wichtiger..."

Woher wollen Sie denn wissen, dass es
sich hier um die Wahrheit handelt?

Allein, wenn ich mir ansehe, wer hin-
ter diesem Institut steht, erkenne ich
genug Lügner und gekaufte Pseudo-
fachleute des vergangenen Jahrzehnts
.

@Matrose44

...die Sanktionen werden sich noch als schwerer Bumerang
erweisen...
kann ich Ihnen nur zustimmen. Wie kann man nur so blind sein wie die deutsche Regierung. Es zeigt sich doch täglich ein Stück mehr, dass die Machthaber in Kiew Dreck am Stecken haben und Kriegsverbrechen gegen das eigene Volk mit dem Beifall der EUSA begehen. Der Abschuss von MH17 geht mit großer Wahrscheinlichkeit auch auf ihr Konto, dass zeigt sich auch in solchen Äußerungen der USA wie "versehentlicher Abschuss der Separatisten..." Man beugt hier psychologisch schon mal vorsichtig vor, falls die Wahrheit doch noch ans Licht kommt und beweist, dass die bisherige Politik des Westens verlogen und falsch war. Warum will denn Kiew unbedingt das Absturzgebiet erobern ? - Wollen sie etwa damit Spuren verwischen? Ich bedauere ebenfalls, dass der brave und naive deutsche Michel dies nicht erkennt.

Na und?

... und wenn es mir persönlicher schlechter geht, gehen ethische Prinzipien vor!

@Kenner

Die Bezeichnung "Selbstverstümmelung" trifft es sehr gut. Die deutsche sowie die europäische Wirtschaft soll sich weiter schaden, während die U.S.- amerikanischen Initiatoren des Theaters in der Ukraine, die eigene Wirtschaft auf unsere Kosten sanieren.

Interessant auch das ein Passagierflugzeug mit hauptsächlich niederländischen Opfern zu beklagen ist, wo doch ausgerechnet die Niederlande die bisher höchsten, jährlichen finanziellen Investitionen in Russland getätigt haben.

Haha

Womöglich halten Rußlands Großkonzerne ja länger durch, als unsere KMUs mit Rußlandgeschäft - wir können auf Letztere jedoch verzichten, Rußland auf Erstere nicht.
Die Panikmache dass 6000 Unternehmen keine anderen Geschäftspartner finden sollen und das automatisch zu 300.000 Arbeitslosen mehr führt, ist ein Gespenst. Man könnte auch das politisch auffangen.

Welche Unternhemen der deutschen Wirtschaft mit einem erklärten Feind Europas Geschäfte machen, dürfte meines Erachtens gern übersichtlich veröffentlicht werden - damit auch wir Deutsche Verbraucher uns überlegen können, ob wir von diesen Unternehmen noch etwas kaufen wollen.

@Netwanderer 15:17 : Energielieferung

Russland kann die Energie-Lieferungen Richtung Westen nicht stoppen

Russland ist mit seiner hohen Abhängigkeit von den Erdöl- und Erdgasexporten vom Westen abhängig.
Selbst im kalten Krieg haben sie ja diese Lieferungen immer aufrecht erhalten!!

Russland hat nicht mal eine eigene Industrie, um Maschinen für die Erdöl- und Erdgasförderung zu bauen.
Diese Maschinen werden im Westen gekauft.

Das was man so aus Russland hört, ist am Ende nichts anders als "dicke" Backen.

14:41 von Erich Kästner

"...Wenn eine dermaßen einseitig an wirtschaftlichen Beziehungen mit dem Osten interessierte Organisation sich zu Sanktionen äußert, ist das alles andere als objektiv!"...

Der Spaß an der Sache (wenn bei diesem wirklich ernsten Thema von Spaß reden darf) ist doch, dass vom Standpunkt des jeweils anderen immer alles entweder objektiv oder subjektiv wahrgenommen wird.
Es sei dahingestellt, ob der Interviewte dieses "Clement"-Institutes nun Recht hat oder nicht. Wer gegen Putin und Russland eingestellt ist, wird nichts glauben, und der positiv Denkende alles. Man sollte jedem nur raten: Denkt und informiert euch selbst- überall! Auch bei den Russen...

Es kann nicht nur

Um Wirtschaft gehen.
Man muß auch mal den Rücken grade halten. und seine Moral behalten.

Da wird eben mal das Benzin etwas Teurer.

@WiLLiG

"Russland ist völlig unbedeutend für unsere
Wirtschaft"Zitatende.
Diese Aussage hat mit Wirtschaftsverstand nichts,aber auch garnichts zu tun.Wir werden sehen,wenn Russland sich andere Handelspartner gesucht und gefunden hat,
wie es dann in der deutschen Wirtschaft aussehen wird.Ich glaube nicht,dass ein Wirtschaftsunternehmen,was auf russische Liefungen bestimmter Vorkommen angewiesen ist und Ihre Äusserung lesen sollte,in einen Sturm der Begeisterung ausbrechen würde.Ich glaube das Gegenteil würde es sein.Also mal besser den Ball flachhalten.

Andreas Steininger: "Ich

Andreas Steininger:
"Ich denke, dass ein Sanktionswettlauf die deutsche Wirtschaft zumindest anfangs stärker treffen wird."
Was ist Deutschland bereit noch zu ertragen, um den "Freunden" aus Übersee gerecht zu werden.

@. lngenieur

"Es ist eine Politik gegen die Interessen der deutschen Wirtschaft und gegen den Willen der Bevölkerung."

Ist Ihnen als Alternative gegen Agres-
soren und Lügner wie Putin, die gegen
das Völkerrecht verstoßen, ein Krieg
lieber?

Nur weil Sie Angst um ein paar Euros
auf Ihren Konten haben?

Auf einen groben Klotz wie Putin ge-
hört nun mal ein grober Keil.

Und statt dem Gröbsten, nämlich
Krieg, sind mir Sanktionen allemal
lieber.

M. E. reichen die weicheierigen
Sanktionen durch Merkel verant-
wortlich, bei weitem nicht aus.

Energielieferungen von Rußland
einschränken. Wir erfrieren schon
nicht.
Und andere Mütter - Lieferanten -
haben auch hübsche Töchter.

Andernfalls sind wir für die Zukunft
weiter erpressbar, als der von Putin
eingeschätzte dekadente Westen.

Und das Ostinstitut darf sich ja gern
mit Putin verbrüdern.
Es wäre schon längst klare Kante an-
gesagt gewesen und nicht die ewige
deutsche Weicheierei.

@. Azichan

"Ein ausgewogenes Interview mit einem Fachmann,"

Informieren Sie sich doch besser;
denn es handelt sich hier um keinen
Fachmann, sondern um einen Wirt-
schaftslobbyisten - wie übrigens bei
dem gesamten sog. Ostinstitut.

@Phonomatic

Sie übertreiben mal wieder mit dem erklärten Feind Europas... Da es sich hauptsächlich um Exportunternehmen handelt ist eine Liste ja nicht wirklich sinnvoll wenn es nach Russland geliefert werden soll. Und es ist ja nicht immer Supermarktware. Zb. Irgendwelche Maschinenteile kauft doch so auch keiner. Dazu kommen betroffene Logistikunternehmen... Sie haben recht, insgesamt werden "wir" das überstehen. Das Problem ist das Gleiche wie bei einem Satz wie "Deutschland geht es gut". Statistisch gesehen merkt das die wirtschaft kaum, und trotzdem ght es hundertausend individuellen Menschen schuldlos schlechter, ob Kurzarbeit, Arbeitsplatzverlust oder dergleichen.
Unabhängig wie ich über die wirtschaftlichen Maßnahmen denke, würde ich das gern zu bedenken geben das es hier ganz normale Leute betrifft - Menschen wie Sie und ich. Während die Opferbereitschaft bei denen am größten ist, die keine bringen müssen - wie das immer ist.

BRICS

Leider wird BRICS in dem Interview am Rande erwähnt.
Hier ein paar Infos: Die BRICS-Staaten sind eine Vereinigung von aufstrebenden Volkswirtschaften. Die Abkürzung „BRICS“ steht für die Anfangsbuchstaben der fünf Staaten: Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika.
Diese fünf Schwellenländer haben jährliche Zuwachsraten der Wirtschaftsleistung von 5 bis 10 % (zum Vergleich: EU etwa 2 %), weshalb einige Prognosen voraussagen, dass sie bis 2050 die G7-Staaten überflügeln könnten.
Etwa 40 % der Weltbevölkerung, 3 Milliarden Menschen, leben in den BRICS-Staaten. Ihr Anteil am weltweiten Bruttoinlandsprodukt betrug im Jahr 2008 ca. 22 % (2013 schon 27,4%).
Am 16. Juli gründeten BRICS-Staaten eine Entwicklungsbank und Reservefonds. Das Grundkapital der NDB wird 50 Milliarden Dollar betragen, die in gleichen Teilen von den fünf Ländern aufgebracht werden. Der Reservefonds CRA wird mit 100 Milliarden Dollar ausgestattet.
Also man sollte Russland nicht unterschätzen...

Am 28. Juli 2014 um 14:46 von metafa

Auch wenn das wahr sein.........

Im Prinzip ist mir das egal ich muss mich nicht mehr am Arbeitsmarkt ;-) beteiligen und Sie machen einen kleinen Fehler,sie reduzieren Russland immer auf Gas.
Gas ist aber am Gesamtvolumen mit der kleinste Posten Ihrer Einnahmen.leider hat Russland zum Leidwesen einiger sehr sehr viele Rohstoffe und dabei auch noch seltene.

Um nur mal 2 zu nennen, für Autoindustrie und Luftfahrt sehr wichtige Rohstoffe, wir aber genau auf diesen Gebieten Exportweltmeister sind ;-).
Könnte es passieren das der Handel mit bestimmten Sachen anders gesteuert wird und der Preis sich verdoppelt,hat es schon mal gegeben ;-).

Problem ist dazu noch das wir ja auch Zulieferer in anderen schon schwachen EU Ländern haben die es dann auch mit trifft.

Also los jetzt mit den Knallharten Sanktionen,schaun wir mal was passiert ;-).

Krieg ist Mist,verhandeln ist besser.
Sanktionen sind auch Mist,freier Handel ist für Alle Besser.

Also haut mal kräftig drauf,Ironie aus.

Gruß

Sorry! Erst die eigene Lobby ...

Wenn Deutschland (war ich NICHT gut finde) Krisengebiete mit Waffen beliefert, sollten sich zumindest die Lobbyisten heraus halten, wenn es um die Klage über Folgen von Waffenlieferungen handelt!

@WilliG

Kurzfristig gesehen wird es das BIP etwas senken. Wichtig ist aber die langfristige Sichtweise. Europa wird durch die Unabhängigkeit von Russland in 10 Jahren besser da stehen, als jemals zuvor.

Dafür sind wir dann von den USA abhängig. Und ob es uns dadurch wirschaftlich besser gehen wird steht in den Sternen.
Die werden uns, wenn es ihnen in den Kram passt, irgendwann als Kollateralschaden abhaken. Auf solche Freunde kann man getrost verzichten.

Na dann

müssen wir wahrscheinlich wie die Ukrainer auf dem Maidan, ein Lagerfeuer auf dem Alexander Platz machen und uns aufwärmen. Der Putin verteilt uns dann vielleicht auch noch die Brötchen!

Russland

Diese Regierung in moskau muss isoliert werden, alle Regierungsmitglieder, nicht das Volk. Keine Vertraege mehr, und die Alten auf Eis gelegt, bis sich alles beruhigt hat. Die Ukraine steht im Mittelpunkt, nicht die Politiker in Moskau, aber es passiert nur das Gegenteil. Was soll das?

@. Azichan

"Russland hat gigantische Rohstoffvorkommen in fast allen Bereichen, fossil wie mineralisch"

Die hat es - unbestritten - aber es
fehlt ihm - auch durch die Verantwor-
tung Putins - am nötigen technischen
Know How für die Erschließung.

Die hat der Westen.

Putin hat die Wirtschaft verschlampen
lassen und zudem noch seinen Oligar-
chen ermöglicht, die Gewinne in den
Westen zu schaffen, statt sie zu rein-
vestieren.
Er mag ein guter Taktiker sein - aber
finanz- und wirtschaftspolitisch ist
er ein Versager.

Übrigens sinkt die Volkswirtschaft
seit der Anektion der Krim rapide.
Die internationalen Finanzmärkte
sind die Global Player. Das gilt so-
wohl wor Rußland als auch für die
USA.
Und die Verluste Rußlands belaufen
sich mittlerweile auf ca. 200. Mrd. €
mit ständig steigender Tendenz.
Und Rohstoffe beziehen wir auch
aus anderen Ländern als Rußland.
Selbst aus China.
Die Zunft Rußlands kann absolut
rosig aussehen. Aber dazu braucht
es Frieden.
Wie teuer ist jetzt schon die Krim-
anekt.

Die Kirche im Dorf lassen.

Stimmt. Lassen Sie mal USA, EU weg und setzen Brasilien, Indien und RF ein, dann wird ein Schuh draus.
Ob wir das wahr haben wollen oder nicht.
Sollte nur die RF die in seinen Besitz befindlichen Staatsanleihen der USA auf den Markt werfen, ups.... Oder vieleicht macht China noch mit

@ 14:49 von WilliG

"Kurzfristig gesehen wird es das BIP etwas senken. Wichtig ist aber die langfristige Sichtweise. Europa wird durch die Unabhängigkeit von Russland in 10 Jahren besser da stehen, als jemals zuvor."
#
#
Und warum??
Weil wir uns dann an mehr als 5 Mio Arbeitslose und extrem höhere Gas und Ölpreise gewöhnt haben?

"Wer Russland ausgrenzen will

"Wer Russland ausgrenzen will findet sich bald in einer Eingrenzung wieder. Mal nachdenken."
..
Zuschauen und Russland gewähren lassen ist aber keine Alternative.

@Netwanderer 15:17 : Energielieferung

Diese Maschinen werden im Westen gekauft.

Was Sie alles wissen! Kann mich an einen Einsatz in der RF erinnern, habe aber nicht einen Russen mit dem Fauskeil gesehen.
Und ihre Weltraumtechnik (z.B.) haben sie sicher auch im Westen gekauft......

Widerstandsfähige Oligarchen

Russland Staatswirtschaft ist widerstandsfähig. Egal wie hoch die Verluste ausfallen, darum schert sich kaum jemand im Reich Putins. Die russischen Konzerne verscherbeln Rohstoffe, nach uns die Sintflut, Innovation und Marktorientierung Fehlanzeige.

@. Matrose44

"Wer so den Forderungen der USA nachgibt,wie die deutsche Regierung es ständig tut"

Was soll denn das schon wieder?

Das Gegenteil ist doch der Fall; denn
die deutsche Regierung ist doch nach
Auffassung der USA viel zu lahmar-
schig gegen Putin.

Und das deckt sich auch mit meiner
Auffassung.

Putin versteht keine andere Sprache
als Härte und Geschlossenheit,
sonst erpreßt er uns weiter und
lacht sich über den dekadenten
Westen weiter schlapp.

Neben den Dschihaddisten ist er
die größte Bedrohung des Weltfrie-
dens.

mir

dem Deutschen Verbraucher ist es egal, hauptsache meine Kinder haben was zum Essen!

@Willi G

"Härtere Sanktionen gegen Russland bringen Vorteile für Deutschland"
"Handelspartner aus USA sind in Deutschland bei weitem wichtiger (ca. 50 mal so groß!!!) als der geringe Umsatz mit Russland."
Das müßen sie mir bitte mal näher erläutern.
Wenn es so wenig ist wie Sie schreiben,warum dann so ein Gejammer der Deutschen Wirtschaft.Das passt nicht zusammen.

@ 15:24 von WilliG

"Werden die Sanktionen auch auf europäischer Seite gegen Russland verschärft und den US-Sanktionen angepasst, wären die deutschen Unternehmen in dieser Hinsicht aus dem Schneider.

Handelspartner aus USA sind in Deutschland bei weitem wichtiger (ca. 50 mal so groß!!!) als der geringe Umsatz mit Russland."
#
#
Bitte eine kleine Liste der Produkte die wir aus den USA zur Zeit benötigen.
Danke für Ihre mühe.

15:29 von Phonomatic

... Welche Unternhemen der deutschen Wirtschaft mit einem erklärten Feind Europas Geschäfte machen, ...

Der erklärte Feind in Ihren Augen ist ja offensichtlich Russland. Sind Sie sicher, dass sich ganz Europa der Feindschaft anschließt und sind Sie sicher, dass sich nicht nur die Regierungen sondern auch die Menschen dieser Feindschaft anschließen. Bei den Menschen bin ich sicher, dass sie keine Feindschaft wünschen; außer einige wenige vielleicht.

Vielleicht kaufen dann die Menschen bei den Firmen, die sich an Sanktionen nicht beteiligen: Ein Bumerang!

Russland und BRICS

Welche auswirkungen für die USA und die EU hätte es, wenn die BRICS Staaten ein teil Ihrer EUROS und Dollars auf den Markt werfen und Russland gleichzeitig die Gaslieferung einstellt?
Dann dürfte das Karusell auf hochtouren laufen.

@. wenigfahrer

"Krieg ist Mist,verhandeln ist besser."

Das habe ich auch immer gedacht.

Aber die vergangenen Wochen haben
bewiesen, dass man mit Rußland
nicht verhandeln kann.
Unterschriebene Verträge werden
nicht eingehalten.
Rußland lügt und betrügt und ver-
arscht seine Verhandlungspartner
und Putin lacht sich über deren
Gutgläubigkeit noch tot.

Am 28. Juli 2014 um 15:31 von Roland Engel

" Man muß auch mal den Rücken gerade halten "

Sicher die Pendler laufen dann das stärkt die Muskulatur ;-).
Ihr Satz wird viel Freude auslösen beim gemeinen Volk und ganz besonders bei unserem Finanzminister, der hört schon wie die Kasse klingelt.

Weiter machen.

Gruß

Nichtstun hätte Null Kriegstote bedeutet

Die russische Bevölkerung würde und kann das erdulden. "Unsere" erduldet einen Vermittlerstand, welcher sie ohne Sinn drangsaliert. Gegen den kann sie nichtmal mehr andenken. Jet-Set-like Kaffeekranz & Schnittchen mit Krise als Ausrede. Dürfen die je besten der Länder terrorisieren: In GB die City, hier den Mittelstand, in Frankreich die staatliche Rüstung. Alles verdient, in allen Bedeutungen.
Aber zur Sache:
Die fragliche Gegend wird oligarchisch bleiben: Ihr Name ist Wurst, wie der Grenzlauf.
Das Geld im Ausland, Leute arm und früh sterbend, kein Arbeitsschutz, keine Gewerkschaft, kein Recht. Selbstversorger in Schwarzarbeit.
Verschenkt den Flecken wie die BRD Stettin o.ä.
Failed state: es geht um blanke Provinz.

.........

womit erpresst uns bitte schön der Putin, vielleicht mit gegen Sanktionen? Soweit ich weiss, will er bei diesem Kindergartenspiel nicht mitmachen.

die Kommentare von Herrn Clement

muss man sehr differenziert betrachten.
1. Wenn ein Land seine Devisenreserven angreifen muss, ist es pleite. Was fuer ein Agument ist das also? Oder war das ein Hinweis?
2. Der dt. Mittelstand wird von den Sanktionen kaum betroffen sein, das sich nur eine unbedeutender Teil mit Russland befasst.
3. Die Firmen mit den 300'000 Arbeitnehmern machen ja nur zum sehr geringen Teil ausschliesslich Geschaefte mit Russland. Selbst wenn es diese Firmen treffen sollte, bleibt ein bedeutender Anteil des Firmengeschaefts, der nichts mit Russland zu tun hat.
4. Der extrem geringste Teil dieser Firmen wird mit Produkten handeln, die unter die Sanktionen fallen.
5. Das 'Institut' von Herrn Clement basiert auf den Beziehungen, die es nach Russland hat. Und das sind in erster Linie Regierungsvertreter oder Verbaende, die der Regierung nahe stehen. Herr Clement kann es sich daher in seiner Position ueberhaupt nicht leisten eine Stellungnahme abzugeben, die auch nur im Ansatz kritisch ist.

@ 16:11 von ajl sachsen

Sind Sie sicher, dass sich ganz Europa der Feindschaft anschließt und sind Sie sicher, dass sich nicht nur die Regierungen sondern auch die Menschen dieser Feindschaft anschließen.

Schwafeln Sie doch nicht irgendwas daher, Europa stellte sich nicht feindlich zu Rußland, sondern Rußland zu Europa. Außerdem geht es um Politik und Wirtschaft und nicht um persönlich Bande ...

Sanktionen

Leider sind diejenigen, die Sanktionen beschließen, selbst (Gehalt und Arbeitsplatz) von den Sanktionen nicht betroffen.

@europeo

""Krieg ist Mist,verhandeln ist besser."
Das habe ich auch immer gedacht.
Aber die vergangenen Wochen haben
bewiesen, dass man mit Rußland
nicht verhandeln kann."

Aus meiner Sicht war es eigentlich eher so das man nicht verhandeln wollte. Eine sofortiges "Nein böser Russe das darfst nicht machen" ist meines erachtens kein Verhandeln. Das die Urkraine weitere Kampftruppen in ihr Bürgerkriegsgebiet schickt ist auch keine Verhandlung sondern Öl ins Feuer (Man kann ja auch die TRuppen an der Grenze zum Aufstänidschengebiet stationieren).

Ich finde es als zu einfach NUR Putin den schwarzen Peter in diesem schlechten Spiel zuzuschieben. Es gibt auch genügend andere Kräfte welche hier herumgespielt haben.

Damit will ich Putin nicht in Schutz nehmen - aber einer Oligarchischen Ukraine (auch wenn sie demokratisch dargestellt wird) - und den Amerikanern (Wir erinnern uns: die hören auch Freunde mal ab) - denen trau ich auch nicht.

um 16:23 von Phonomatic

Europa stellte sich nicht feindlich zu Rußland, sondern Rußland zu Europa.....

na da verwechseln Sie aber was.....

@. wega

"Wenn es so wenig ist wie Sie schreiben,warum dann so ein Gejammer der Deutschen Wirtschaft."

Meine Lebenserfahrung hat mich u. a.
gelehrt, das in Deutschland zwei
stets jammern:
Das ist die deutsche Wirtschaft und
die Landwirtschaft.

Dabei subventionieren wir Steuer-
zahler sie bis ins Unermeßliche.

Abstieg in Raten

Vielleicht hat sich das noch nicht herumgesprochen, Putin kann man nicht "erziehen".

Dagegen bedeuten Sanktionen immer den Verlust von Absatzmärkten.

Man kann es auch zynisch sagen, wenn schon die USA pleite gehen (Rekordverschuldung, lahme Konjunktur, Pleite-Citys), dann soll Europa ebenfalls in die Bedeutungslosigkeit abfallen.

Einst waren in Europa Kolonialmächte, dann kamen Weltkriege mit Wiederaufbau und Boom, nunmehr seit 20 Jahren stetiger Abstieg.

Die Weltwirtschaft braucht weder USA noch Europa.

um 14:37 von Gironimo

das die EU hier nicht einknickt und die Sanktionen fortführt......

leider haben Sie nichts verstanden....

Experten der Eurokommission

Experten der Eurokommission zufolge kann Europa schon in diesem Jahr 40 Milliarden Euro verlieren, sollten die Sanktionen in vollem Umfang verhängt werden. 2015 wird der Verlust 50 Milliarden Euro betragen. Diese Summe entspricht etwa 0,5 Prozent des jährlichen Bruttoinlandsprodukts der gesamten Europäischen Union. Dabei handelt es sich nur um den Export von Militär- und Doppelzweckgeräten nach Russland. Wenn man den restlichen Export und eine unvermeidliche Reaktion Moskaus in Betracht zieht, werden sich die Verluste mehrfach erhöhen. Deutschland allein hat mit Russland einen Handelsumsatz von 80 Milliarden Euro pro Jahr. Von diesem Handelsumsatz hängen 350.000 Arbeitsplätze in Deutschland direkt ab. Im Hinblick auf diese Berechnungen glauben russische Experten, dass die USA anhand solcher Sanktionen die Beziehungen zwischen Russland und Europa abbrechen und damit die wirtschaftliche und politische Nische Russlands in der EU einnehmen wollen.

@ 15:42 von Powermolch

Sie übertreiben mal wieder mit dem erklärten Feind Europas...

Rußland ist das einzige Land Europas, dass erklärtermaßen nicht Teil Europas sein möchte. Es hat die Ukraine mit einem Angriffskrieg überzogen, Gebiete erobert und andere stabilsiert, weil diese sich der EU zuwenden wollte. Es stellt sich selber in Gegenposition zu Europa.

Ich werde mir jedenfalls keinen Papst-Lüfter für den Rechner mehr kaufen ... ich denke diese Entscheidung darf ich als Verbraucher selbsständig treffen - und ich wünsche mir darüber hinaus, durch entspr. Information als Verbraucher befähigt zu werden, politisch verantwortungsvolle Kaufentscheidungen zu tätigen.

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