Kommentare

Richtig so

Ein gutes Urteil, wir wollen uns nämlich nicht islamisieren lassen - wir leben in einer westlich orientierten Welt und deswegen zählen hier unsere Werte. Wer damit nicht umgehen kann, bekommt bestimmt ein Rückfahrtticket vom Amt!

Schön

Wir sollten unsere freiheitlichen demokratischen und vor allem christlichen Werte und Wurzeln in Europa verteidigen!!!

Wie kann es sein, das Migranten ihrem Gastland ihre Gesetze und Gepflogenheiten aufzwingen wollen?!.....
Toleranz hin oder her.........

Westliche Werte verteidigen

Der Forderungskatalog der nicht integrierbaren Personengruppen hat nun leider einige Abzüge erhalten. Da werden sich die selbsternannten Gutmenschen aber ärgern, denn für sie gibt es nicht genug multi-kulti.

unglaublich

Es ist einfach unglaublich, daß man sich nicht kleiden kann, wie man will oder daß hier die Religionsfreiheit so beschnitten wird. Schließlich hat die Burka eine lange Tradition. Vielleicht verbietet man die Burka deshalb, weil die neuesten Gesichtserkennungsprogramme so nicht funktionieren. Und übrigens: wann werden denn Motorradhelme verboten? Und Karnevals-Kostüme? usw.usw.

Und was haben wir erreicht?

Dann bleiben diese Frauen eben unverschleiert - zuhause. Eine freie Teilnahme am "öffentlichen" Leben gibt es eben nicht, wenn die Deutung der Religionslehrer es nicht will.

Aber Chapeau: wenigstens wurde angedeutet, dass das Prinzip "Andere Länder, andere Sitten" tatsächlich noch in manchen Überlegungen verankert ist. Und wer Burka tragen will darf sich jederzeit die Freiheit nehmen und dauerhaft in den Gesellschaften leben, welche dies akzeptieren/ wünschen/ vorschreiben. Nur eben hier im europäischen Raum passt es nicht in die aufgeklärte Gesellschaft.

Burka-Verbot

Vorab, ich bin ein Gegner der Burka, die für mich ein Symbol der Unterdrückung der Frau durch eine chauvinistisch, patriarchalische Gesellschaftsordnung darstellt.

(Aber das kann auch ein Trugschluß, geschuldet meiner eingeschränkten Vorstellungskraft sein.)

Die Begründung (Vermummungsverbot) halte ich für durchaus legitim.

Nur am "Erfolg" dieses Verbots zweifle ich.

Sicher werden wir in Zukunft in Frankreich seltener "wandelnden Umkleidekabinen" begegnen, jedoch nicht, weil diese Frauen nun auf die Burka verzichten und sich westlicher kleiden,sondern weil sie gar nicht mehr am öffentlichen Leben teilnehmen werden und das Haus gar nicht mehr verlassen dürfen.

Sie werden nur um so stärker in die Abhängigkeit von ihren Patriarchen getrieben, die Möglichkeiten zu Aufklärung und Emanzipation werden für sie weiter eingeschränkt. :(

Gruß, zopf.

Wegweisendes Urteil

Diesem Urteil geht ein Konflikt der Grundrechte voraus: Auf der einen Seite steht die Religionsfreiheit, auf der anderen Seite die Menschenwürde. Zur Religionsfreiheit gehört allerdings auch diejenige Freiheit, OHNE Religion leben zu dürfen und genau diese Freiheit wird durch das erzwungene Vollverschleiern verletzt. Von daher erscheint dieses Urteil richtig und wichtig auf dem Weg in eine aufgeklärte und diskriminierungsfreie Zukunft für Musliminnen.

Karneval ade?

"Wenn Männer Frauen zur Burka zwingen, drohen ihnen Gefängnis und bis zu 30.000 Euro Geldstrafe. In den vergangenen drei Jahren wurde 750-mal ein Bußgeld verhängt."

Voellig in Ordnung. Aber das haette doch gereicht. Wohl nicht populistisch und national genug?

"Wer in Belgien sein Gesicht im öffentlichen Leben so verhüllt, dass er nicht mehr zu identifizieren ist, muss mit Strafen zwischen 15 und 25 Euro oder bis zu sieben Tagen Gefängnis rechnen."

Das genau ist das Risiko und die Gefahr weiterer Unterdrueckung und Kontrolle der eigenen Bevoelkerung. Muss man wohl nicht weiter erklaeren. Und die "ich habe nichts zu verbergen Fraktion" ist ja eh unverbesserlich.

@Redaktion: Bitte ausführen!

Die Urteilsbegründung ist ja sicherlich deutlich ausführlicher als „Es sei legitim, wenn der Staat mit solchen Maßnahmen die Voraussetzungen für ein Zusammenleben in der Gesellschaft wahren wolle“. Ich bin sicherlich nicht der einzige, den ein ausführlicherer Bericht an dieser Stelle interessieren würde.

Inwiefern sind die Voraussetzungen für ein Zusammenleben in der Gesellschaft verletzt, wenn eine Frau eine Burka trägt?

Welches dritte Grundrecht wurde hier insbesondere über das der Religionsfreiheit gestellt?

Betrifft das Urteil speziell Verschleierung oder hat es allgemeineren, verschiedene Grundrechte gegenüberstellendenn, Charakter?

etc.

@grauenvoll

Ihr Vergleich ist gleichermaßen beschämend und bezeichnend.

"wann werden denn Motorradhelme verboten? Und Karnevals-Kostüme?"

Soll das jetzt Ihr Ernst sein...

@ 12:16 von grauenvoll

Zitat: " Und übrigens: wann werden denn Motorradhelme verboten? Und Karnevals-Kostüme? usw.usw."

Machen Sie doch einfach mal einen Selbstversuch und nehmen mit einem Motoradhelm bekleidet an einer Demonstration teil oder besuchen Sie einen Flughafen.

Eine Duffy Duck-Maske oder ein bis über die Nase gezogenes Halstuch erfüllen den gleichen Zweck.

Viel Vergnügen auf der Wache.

Ein Tip noch, seien Sie höflich zu den Beamten, die werden es dann meist auch mit Höflichkeit vergelten und es bei einer Verwarnung belassen.

Gruß, zopf.

Arme Motorradfahrer:

"Wer in Belgien sein Gesicht im öffentlichen Leben so verhüllt, dass er nicht mehr zu identifizieren ist, muss mit Strafen zwischen 15 und 25 Euro oder bis zu sieben Tagen Gefängnis rechnen."

Viele Motorradhelme haben ein abgedunkeltes Visier. Sind die jetzt auch verboten?

Nicht, dass ich den Zwang zum Tragen von Verschleierungen unterstützen würde. Aber wenn als Grund die Identifikation genannt wird, muss das für alle gelten. Ansonsten muss ich den Muslimen recht geben, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird.

starkes Urteil

Wenn auch die Politiker in Europa angesichts der Probleme die Einwanderung mit sich bringt scheitern, geht doch von diesem Urteil des EUGH ein positives und wie ich hoffe wegweisendes Signal aus.
Toleranz bedeutet eben keinesfalls Gleichgültigkeit!

...Tradition

Genau, die Burka hat eine lange Tradition der Unterdrückung der Frau. Ich glaube kaum, dass eine Frau freiwillig mit Burka rumlaufen würde, wenn nicht ein Erzkonservativer mit dem Knüppel hinter ihr stünde...
Mir erschließt sich auch nicht, was die Burka mit Religionsfreiheit zu tun hat, sie ist ein traditionelles Instrument die Frauen "unter Verschluß" zu halten!

Vermummungsverbot?

Ich dachte immer auch in Deutschland wäre es schon die ganze Zeit verboten sich z.B. mit Skimasken zu vermummen.
Jetz habe ich aber mit Überraschung festgestellt, daß das Vermummungsverbot nur auf Demonstrationen und öffentliche Veranstaltungen beschränkt ist.

Hervorragend

Ich finde, diese Entscheidung ist einfach hervorragend! Zu den Einwänden bezüglich der Helme u.ä. - ich habe nie Menschen ohne Grund in einem Motorradhelm laufen sehen. In einem Geschäft oder einer Bank ohnehin nicht.

Unsere Regierung sollte dem französischen Beispiel folgen. Wird sie vermutlich nicht, s. NSA-Skandal. Aber die Hoffnung bleibt bestehen.

Offene Gesellschaft - offenes Visier

Ich begrüße dieses Urteil, und zwar nicht aufgrund irgendwelcher Ängste vor dem Islam oder wegen der Verteidigung des nebulösen Konzepts eines "christlichen" Europas, sondern weil ich es als unabdingbaren Bestandteil unserer modernen, toleranten und offenen Gesellschaft sehe, dem Gegenüber ins Gesicht sehen zu können.
Hikab, Burka oder sonstige Kleidungsstücke zur Vermummung des Gesichts machen jeden gleichberechtigten Dialog unmöglich (man stelle sich vor, jemand begegnete seinen Mitmenschen ausschließlich mit einem geschlossenen Helm - wäre das nicht irritierend?).
Den Respekt, sich dem Gegenüber zu zeigen, schulden auch Muslime der hiesigen Mehrheitsgesellschaft, und wenn man nicht-muslimischen Frauen in Arabien zumuten kann, sich zu verschleiern, kann man im Gegenzug hier von Muslimas fordern, das Gesicht nicht zu bedecken.
Zumindest für alle öffentlichen Gebäude sollte ein generelles Vermummungsverbot auch in Deutschland gelten, Privatfirmen mögen es jeweils für sich entscheiden.

Noch einmal richtig so

Dieses Verbot sollte auch den Frauen die so eine Burka tragen ( müssen ? ) Mut machen sich mehr Rechte gegen über ihren Männer einzufordern.

@Am 01. Juli 2014 um 12:08 von masche013

"Ein gutes Urteil, wir wollen uns nämlich nicht islamisieren lassen ..."

Ich habe viele muslim. Nachbarn und Kollegen.
Unter ersterem auch Ehefrauen mit Burka. Keiner, nicht einer von diesen Menschen hat bisher in irgendeiner Form versucht mich zu "islamisieren" - man führt janz normale Alltagsgespräche, ja auch mit den "vermummten" Frauen, wie mit den urdt. Mitmenschen.
Einzig das Feierabendbier o.ä. ist passe.
Kurz gesagt, auch ich lehne die Burka ab, aber Angst vor einer islam. Diktatur o.ä. in Deutschland verspürte ich noch nie - und ich leb mittenmang.
Aber immer noch spür ich eine Belästigung christlicherseits - immer dieses nervige Gebimmel und div. Anwerber/Missionierer auf öffentl. Plätzen und an der Haustür.
Grauenhaft ...

Absolut richtige Entscheidung

Eine Burka ist viel weniger ein Kleidungsstück als vielmehr eine Gesinnung, die auf wenig Demokratieverständnis und Toleranz schließen lässt. Das hat auch nichts mit Religion zu tun, das ist einfach nur ein Mittel der Unterdrückung, die es nur in einer unaufgeklärten patriarchalischen Gesellschaft gibt. Solche antiquierten und potentiell ausgrenzenden Wertvorstellungen sollten in einer aufgeklärten und um Integration bemühten Gesellschaft daher keinen Platz haben. Das Urteil ist daher nicht nur richtig, sondern geradezu zwingend.

Mit Motorradhelmen darf man keine Bank betreten

und auch nicht mit Gesichtsmasken an Karneval. Dieses Urteil hat überhaupt nichts mit Überwachungsstaat zu tun. Es dient zu unser aller Sicherheit und warum verraten sie lieber westliche europaische Traditionen zu Gunsten von Eingereisten, die sich hier anpassen sollten und sich nicht durch dererlei Verkleidung ausschließen.

..die Voraussetzungen für ein Zusammenleben in der Gesellschaft wahren wolle."

In Europa wahren "Demokratien" das Zusammenleben Ihrer Bürger über Kleidervorschriften?!

Das ist ein Widerspruch! Kleidervorschriften können niemals eine Vorraussetzung für ein zusammenleben sein.

Im Gegenteil! Kleidervorschriften sind antidemokratisch und werden zur Teilung der Gesellschaft beitragen.

@Bundeswürger

Wir haben NICHT NUR christliche Werte und Wurzeln in Mitteleuropa. Wir sind doch selbst nur missioniert worden. Könnte irgendwer, der dieses "Argument" benutzt, vielleicht mal so freundlich sein und nicht einen wichtigen Teil unserer Geschichte übergehen? Es sei denn natürlich, Sie waren darauf aus, die religiöse Fackel zum Protest zu tragen - so etwas brauchen wir in unserer säkularisierten Welt nicht.
Mal ganz ehrlich, niemand wollte hier irgendwem irgendwas aufzwingen außer die jeweiligen Gesetzmacher. Die Muslime, die die Vollverschleierung tragen/tragen lassen wollen, haben doch NIE versucht, diese Nichtmuslimen und anderen Menschen generell aufzuzwingen(Die Sondersituation mit dem Zwang in der jeweiligen Familie mal außenvor gelassen). Wer zwingt hier jetzt anderen seine Werte und Gepflogenheiten auf? Richtig, wir. Na, Prost Mahlzeit.

An den Franzosen sollten wir uns ein Beispiel nehmen.

Frankreich ist im Gegensatz zu Deutschland ein durch und durch laizistischer Staat. Dort gibt es keine Kirchensteuer und keine Kruzifixe in Klassenzimmern und auch kein Tanzverbot an sog. "stillen Feiertagen". Bei einem Besuch im Straßburger Münster bekam ich zufällig mit, wie eine Führerin ihrer Gruppe erläutert, dass die Bodengitter jeden Tag vom Kleingeld geleert werden; in Frankreich gäbe es schließlich keine Kirchensteuer oder andere staatliche Unterstützung , und so muss jeder religiöse Gemeinschaft sich durch Spenden selbst finanzieren.
Und konsequenterweise gibt es in Frankreich auch kein Recht, das Vermummungsverbot aus religiösen Gründen auszuhebeln.
In Frankreich gilt absolute Religionsfreiheit. An den Stellen aber, an denen Religion (oder was viele dafür halten) mit den Ansprüchen des säkularen Staates kollidiert, gilt die Religionsfreiheit nicht mehr. Dies sollte uns als Vorbild dienen. Aber die Angst, als intolerant zu gelten, wiegt in Deutschland größer.

@The_Truth_Hurts

"... OHNE Religion leben zu dürfen und genau diese Freiheit wird durch das erzwungene Vollverschleiern verletzt."
Wer zwingt Sie denn eine Vollverschleierung zu tragen?
Also ich hab ja schon vieles gehört, aber ... .

Das Urteil ist in Ordnung

Fuer mich hat das nichts mit Religionsfreiheit zu tun.
Woher wissen denn die Befürworter der Burka, die sich hier zu Wort melden, dass die Frauen diese gerne tragen?
Das wird einfach vorausgesetzt u. sich über das Urteil empört.
Ich bin u. war keine Anhängerin der FDP-Politikerin Koch-Mehrin
aber was sie über die das Tragen der Burka sagt stimmt 100 %.

"Wer Frauen verhüllt, nimmt ihnen das Gesicht u. damit ihre Persönlichkeit. Die Burka ist ein massiver Angriff auf die Rechte der Frau, sie ist ein mobiles Gefängnis. Die vollständige Verhüllung v. Frauen ist ein aufdringliches Bekenntnis zu Werten, die wir in Europa nicht teilen. Und ich gebe offen zu: Wenn mir auf der Straße voll verschleierte Menschen begegnen, bin ich irritiert. Ich kann nicht einschätzen, wer da mit welcher Absicht auf mich zukommt.(..)
Niemand soll in seiner persönlichen Freiheit u. Religionsausübung eingeschränkt werden. Die Freiheit darf nicht so weit gehen, dass man Menschen öffentlich das Gesicht nimmt"

Verteilungskampf

Was sollen die Übertreibungen (Gesichtserkennungsprogramme, Überwachungsstaat usw.)
Gehen Sie mal mit aufgesetzten Motorradhelm in einer Bankfiliale. Ich schätze einmal das der Sicherheitsdienst gebrauch von seinem Hausrecht macht.
Ich finde auch nicht das ein Burkaverbot in der Öffentlichkeit meine Freiheitsrechte einschränkt. Und Videokameras auf Bahnhöfen und öffentlichen Plätzen stärkt mein Sicherheitsgefühl und damit mein Freiheitsgefühl.
Natürlich wäre eine Gessellschaft ohne Verbote und Überwachung!, dieser hier Vorzuziehen. Wir leben in einem Land mit ungerechter sozialer Verteilung, mit Klassenbildung, mit vielen politischen und Religösen Eiferern, Militanten Demokratiefeinden Sekten und Mafiösen Gruppen, mit Hells Angels und Salafisten. Die Multikulti heile Welt gibt es vielleicht auf Landkomunen und wer Nachrichten verfolgt weiß das die Zeichen auf Sturm stehen und die Bürger Ihre Kraft besser zur Abwehr demokratiefeindlicher totalitärer Gruppen richten sollte.

@von grauenvoll

ist vielmehr welche Einstellung Sie vertreten, die Burka hat eine lange Tradition, das heißt aber nicht, dass man Traditionen ändern kann. Für alle die in diesem Jahrhundert leben wollen, ist die Gleichstellung der Frau über die Jahrhunderte gewachsen und damit mit einer Vollverschleierung nicht vereinbar. Man darf sich kleiden wie man will, aber eben nur so, dass ein Zusammenleben mit anderen Menschen die ihr Gesicht nicht verstecken möglich ist, so hat es das Gericht ja auch begründet. Die vollständige Verhüllung von Frauen ist ein aufdringliches Bekenntnis zu Werten, die wir in Europa nicht teilen. Das ist ein wichtiger Schritt in Richtung westliche Werte und es wäre wünschenswert, wenn alle Staaten der EU genauso entscheiden würden, damit falsch verstandene Toleranz endlich ein Ende findet.

Unglaublich?

"Es ist einfach unglaublich, daß man sich nicht kleiden kann, wie man will"

Das kann man in keinem Land der Welt. In welchem Land ist es erlaubt, immer und überall nackt zu sein, wenn man will? Wenn die Gesellschaft Nacktheit in der Öffentlichkeit verbieten kann, dann darf sie auch die Burka verbieten. Oder man erlaubt beides. Aber keine Sonderregelung für Sachen, die mit Religion begründet werden.

"Schließlich hat die Burka eine lange Tradition."

Sklaverei auch.

"wann werden denn Motorradhelme verboten?"

Wo die Burka verboten ist, jetzt schon, wenn man nicht gerade Motorrad fährt. Mit Begründung ist Vermummung in Ordnung, z.B. die Maske des Chirurgen.

12:34 von Ein Benutzer

Fuer mich ist es ein Grundrecht SELBST entscheiden zu duerfen was ich trage.

Und Selbstentscheidung heisst, dass ICH und keine, von Männern in Ihrem Sinne ausgelegten, Religion bestimmen was ich anziehe.
Niemand auf der Welt wird allen Ernstes behaupten, das alle Burkaträgerinnen diese freiwillig tragen. Die Burka ist ein Kleidergefängnis , nichts Anderes .

Ein gutes Urteil!

Genau !

Das gleiche dachte ich mir auch als ich den kommentar las.

Liebe Redaktion,

bitte mal den Rechtsexperten Bräutigam dransetzen und die Regelungen des deutschen Vermummungsverbots berichten lassen! Vielleicht, wenn die Urteilsbegründung schriftlich vorliegt. Die Begründung ist jetzt etwas kurz geraten.

Naja wenn man es erlaubt

Naja wenn man es erlaubt hätte, hätte man auch die andere Seite erlauben müssen. Dann könnten die FKK ler auch nackt überall hingehen.

Richtiges Urteil !

Hier wurde endlich mal deutlich gemacht,das wir in Mitteleuropa in einer christlich geprägten Zone leben.
Es ist mitunter schon sehr befänglich mit anzusehen wie in den meisten Ländern der EU immer mehr Privilegien für andere Religionen geschaffen werden ohne uns auf unsere Wurzeln zu besinnen.
Dieses Urteil bedeutet auch das man sich der Kultur eines Landes in dem man lebt auch ein Stück weit anpassen muss und sollte...für ein besseres Miteinander.

@ grauenvoll

Die Burka hat nichts mit Religionsfreiheit zu tun. Nirgendwo im Koran oder den Hadithen gibt es Schleierzwang, erst recht nicht fuer die Burka. Es ist mehr oder weniger ein regional arabisches Ding (was sich dann ausgebreitet hat) seine Frauen zu verstecken.

"Den Respekt, sich dem

"Den Respekt, sich dem Gegenüber zu zeigen, schulden auch Muslime der hiesigen Mehrheitsgesellschaft, und wenn man nicht-muslimischen Frauen in Arabien zumuten kann, sich zu verschleiern, kann man im Gegenzug hier von Muslimas fordern, das Gesicht nicht zu bedecken."

Exakt! Allerdings heißt es dann oft im gleichen Atemzug herablassend, wir seien ja zivilisiert, liberal und so schön demokratisch. Die wissen es nicht besser, daher müssen wir...

12:27 von Zopf

Ich muss Ihnen Recht geben, leider auch in dem Punkt, dass die Gefahr besteht, dass die Frauen nun ueberhaupt nicht mehr am öffentlichen Leben teilhaben duerfen.
Doch sollte man deshalb dieses Ganzkörpergefängnis erlauben?
Ich denke nicht! Es muss an irgendeiner Stelle ein Grenze gezogen werden
Es bestimmt nicht die Religion sondern die Männer dieser Frauen ueber das, was sie tragen duerfen.
Und wenn man z.B. die ISIS anschaut, deren "religiöse" Forderungen sind noch weit extremer. Inwieweit sind die hier vertretenen Burka-Verteidiger
bereit dann auch deren "Recht auf Religionsausuebung" zu verteidigen ?
Ich bin fuer das Urteil.

Keine Argumente für Burkaverbot

Wer sich dennoch voll verschleiert in der Öffentlichkeit zeigt - egal, ob mit Burka, Nikab oder anders verhüllt - muss mit 150 Euro Bußgeld und Pflichtkursen in Staatsbürgerkunde rechnen. Wenn Männer Frauen zur Burka zwingen, drohen ihnen Gefängnis und bis zu 30.000 Euro Geldstrafe. In den vergangenen drei Jahren wurde 750-mal ein Bußgeld verhängt.

Interessant: Kein einziger Mann wurde wegen der Ausübung des Zwanges, dass seine Frau Burka tragen muss, zu Geldstrafen oder Gefängnis verurteilt. Kein einziger von 750 Fällen! Das heißt es wurde entweder nicht ermittelt oder es konnte keinem Mann nachgewiesen werden. Der Teil des Burkagesetzes der die Männer betrifft ist unwirksam oder unnötig.

Und das Argument der Wichtigkeit der Identifizierung für eine Zusammenleben ist unbrauchbar. Ein Gesicht kann nur mit Gesichtserkennungssoftare und einer umfangreichen Datenbank identifiziert werden. Diese Möglichkeit hat kein normaler Bürger.

Das Burkaverbot muss abgeschafft werden!

Gute Entscheidung!

Wer sich öffentlich zu einer Form des Extremismus bekennt, und exakt dafür steht die "Burka", braucht nicht auf good-will hoffen. Ein Verbot ist genauso angebracht, wie das Tragen von verfassungswidrigen Symbolen, denn meiner Meinung nach steht die Burka ganz bewußt für Intoleranz. Der extreme Islam ist eben keine Religion, sondern schlicht eine Doktrin, so wie jeder "ismus"

Aha , endlich

Klasse!
Wenn Ich waehrend beruflich bedingten langfristigen Dienstreisen im Ausland lebe, dann gebieten mir meine guten Sitten, dass ich nicht auf meinen heimatlichen Traditionen bestehe und auch die lokalen Sitten achte.
Weder verlange Ich Bierstuben statt Teestuben, noch die Eroeffnung kath. Kirchen oder gehe demonstrativ Nacktbaden.
Am Freitag wird nicht vor der Moschee geknutscht, meine Partnerinnen werden ggf gebeten auf knappe Bikinis zu verzichten und Ich arbeite gemaess der lokalen Feiertage, nicht gemaess der deutschen Extremliste.
Das ist fuer mich ganz normal und nennt sich .... Na? Richtig: Respekt

Das gleiche erwarte Ich von Menschen, die in meine Heimat kommen.

Zumindestens verlange Ich, dass die Gaeste nichts fordern! Schon gar nichts, was in der eigenen Kultur umgedreht auch nicht gemacht wird.
ZB:
Wer keine Kirchen bei sich erlaubt, darf bei mir keine Moschee fordern.
Wer sich bei sich ueber Bikinis aufregt, darf bei mir keine Schleier fordern.
Gleiches Recht

Gerichtsurteile

sind wesentlicher bestandteil vieler abläufe – man sollte sie einfach akzeptieren, wenn der rechtsweg ausgeschöpft ist

13:19 von Theo Hundert

"Was sollen die Übertreibungen (Gesichtserkennungsprogramme, Überwachungsstaat usw.)
Gehen Sie mal mit aufgesetzten Motorradhelm in einer Bankfiliale."

Was sollen diese unpassenden Vergleiche. Wer geht denn schon mit einer Vollmaskierung in eine Bank? Halbwegs gesunder Menschenverstand vorrausgesetzt. Fuer andere reicht ein Schild an der Bank: Bitte Helm abnehmen. Wenn es nur darum gaenge, warum dann ein Totalverbot wie in Belgien?

nackt?

keine Kleidervorschriften in Europa?
jeder Mensch muss Kleidung tragen, nackte Menschen in der Öffentlichkeit werden bestraft.

Es ist ein gutes Urteil, weil es die Werte der Aufklärung hochhält: offener Umgang miteinander und Gleichberechtigung von Mann und Frau. Die Verschleierung der Frau ist aus einer zutiefst patriarchalischen Kultur hervorgegangen, wo Frauen heute noch Bürger zweiter Klasse sind. Solche Sitten dürfen in einer aufgeklärten Gesellschaft keinen Platz bekommen.

Frankreich macht vor, wie Trennung von Kirche und Staat aussieht. Die Religionsfreiheit ist ein hohes Gut und selbstverständlich zu schützen. Wo sie allerdings mit den Werten der Aufklärung kollidiert, muss die Religionsfreiheit zurückstehen. Das ist beim Thema Frauenbeschneidung und Zwangsheirat so und sollte auch bei der Burka so sein.

Wer weiß, vielleicht hören wir eines Tages sogar damit auf, Säuglingen aus religiösen Gründen die Vorhaut abzuschnippeln oder Tiere aus religiösen Gründen qualvoll zu schächten. Aber dorthin ist es wohl noch ein langer Weg, wenn man sich manche der hiesigen Kommentare anschaut.

@ 12:16 von grauenvoll

"Und übrigens: wann werden denn Motorradhelme verboten? Und Karnevals-Kostüme? usw.usw."
#
#
Sie dürfen an Karneval gerne Ihre Burka mit Motorradhelm tragen, vielleicht bekommen Sie damit einen Preis.

13:07 von StoffPinguin

einiges, oder vieles , von dem was sie schreiben stimmt so nicht.
z.B:
"Es sei denn natürlich, Sie waren darauf aus, die religiöse Fackel zum Protest zu tragen - so etwas brauchen wir in unserer säkularisierten Welt nicht."

Darueber entscheiden sie sicher nicht,
denn auch das wäre ein Aufzwingen IHRER Werte und Gepflogenheiten.

Am Falschesten von allem ist aber der Satz:

"Wer zwingt hier jetzt anderen seine Werte und Gepflogenheiten auf? Richtig, wir. "

Hier zwingen Männer in Berufung auf Religion Frauen ein Ganzkörpergefängnis auf.
Nichts Anderes ist das!

14:04 von Weggelaufener

Ich unterstreiche jeden Satz ihres Kommentares. Gut!

Die Dame, die geklagt hatte,

Die Dame, die geklagt hatte, sollte sich mal fragen ob eine katholische Nonne in Tracht und mit Kreuz um den Hals in einem muslimischen Land (Pakistan, Irak, Iran, Saudi Arabien...) auch unbehelligt bleiben würde. In Saudi Arabien darf sie als Frau ja nicht mal Autofahren! Kann Sie da etwa vor einen "arabischen", "muslimischen" oder "afrikanischen" oder "asiatischen" Gerichtshof für Menschenrechte ziehen und auf Ihre Rechte als Frau oder Katholikin klagen? Wenn man FKK Anhänger ist hat man auch fast nirgends die Möglichkeit sich auszuleben. Ich halte generell nichts von Religionen, die einem Vorschreiben wie man zu leben hat. Bin selber katholisch, lebe aber wie ich es will und nicht wie der Pfarrer oder Papst es gerne Hätten. Welche Frau sich freiwillig verschleiern will, soll sich doch in einem muslimischen Land knechten lassen! Wenn ich Mönch werden wollte und in Kutte herumlaufen will, würde ich auch ins Kloster gehen, aber nicht in der Öffentlichkeit so herumlaufen!

Zivile Werte höher als Burka

Gott sei Dank, die zivilen sozialen Werte haben gewonnen! In den öffentlichen Situationen der modernen Welt muss und will ich mit anderen Menschen auskommen. Und dafür steht mir zu, wenigstens einen gewissen Eindruck von ihnen zu bekommen. Ich muss sie ansehen können.

Das hat nichts mit „Verteidigung christlicher Werte“ zu tun. Im Gegenteil, ich bin heilfroh, dass Rittervisiere, Nonnengewänder, Schandkappen und Henkerskutten, die uns das chrüstliche Abendland aufzwang, endlich vorbei sind.

Genau so barbarisch wäre es, Burkas aus „islamischer Tradition“ zu wollen. Religionen werden oft für die dunkelsten Unterdrückungen und Gewalttaten gegen Menschen vorgeschoben, von Teufelsaustreibung bis zu „Gottesurteilen“. Nein, Religionsfreiheit darf nicht so weit gehen, dass sie anderen ihr Recht und ihre Freiheit nehmen dürfte.

Und wer die „Exotik“ von Verkleidung liebt, kann sich ja immer noch austoben bei Religionsfesten, Ritterspielen, Karnevalszügen, OP-Sälen und SM-Kellern.

Man muss den Leuten ins Gesicht sehen können

Ein Mittel, Zwischenmenschlichen Kontakt herzustellen, ist der Blickkontakt.
Durch eine Burka wird das verhindert und ich fühle mich unsicher im Umgang mit einem Menschen, der sein Gesicht nicht zeigt, aus was für Gründen auch immer.
Das erzeugt bei mir Unsicherheit und Wut.
Ich finde, jeder Mensch sollte sein Gesicht zeigen.

Keine Zurschaustellung religiöser Symbolik ?

Dann bitte auch ein Verbot aller Arten von Kreuzen im öffentlichen Raum (inklusive Halsketten etc.), Verbot des nervigen Bekreuzigens der Fussballer etc.

Bitte auch bei uns!

Ein guter Tag für die Freiheit, für alle europäischen Frauen, für ein friedliches Miteinander!

Es ist doch wirklich in Teilen beschämend, was Muslime in Europa unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit einfordern. Eine Vollverschleierung steht nunmal im krassen Gegensatz zu unseren Gepflogenheiten und zu unserem Wertesystem - die überwaltigende Mehrheit der Gesellschaft lehnt dies mit Vehemenz ab.

Vor allem wenn man bedenkt, dass die Vollverschleierung in aller Regel ein religiöser Zwang ist, dem sich viele Frauen nicht freiwilig unterwerfen. Soetwas hat in unserer freien Gesellschaft schlichtweg nichts zu suchen - ich wünsche mir dahingehend auch deutlich mehr Courage der Bundesregierung. In Frankreich und Belgien gibt es bereits Burkaverbote, in England wird zB Zwangsverheiratung seit neustem hart bestraft. Muslime sind in Europa herzlich willkommen, allerdings nur, wenn sie sich an unsere Gesellschaft anpassen und nicht wie vor 1500 Jahren leben wollen.

Gut so!

Freedom of religion = Freedom FROM religion.

Keine Religionsfreiheit

Alles zu seiner Zeit. Wenn man Motorrad fährt braucht man einen Helm. Und Karnevalskostüme sind ein Spaß für begrenzte Zeit. Das Tragen der Burka schließt die Trägerin aus der Gesellschaft aus aber auch andere Menschen können keinen Kontakt zur Trägerin aufnehmen, nur über den Mann. Was ist das für eine Religion, die so etwas verlangt?

@Landgraf

"Der extreme Islam ist eben keine Religion, sondern schlicht eine Doktrin, so wie jeder "ismus""

Genau ! Wie Katholizismus, Protestantismus.....

"christlich geprägt" heisst nichts weiter als dass es den christlichen Glaubensgemeinschaften in der Vergangenheit gelungen ist, uns ihren Glauben und ihre Weltsicht aufzuzwingen. Da sie als Folge davon lange Zeit das Monopol hatten und uns garnicht aufgefallen ist, dass es auch noch etwas anderes gibt, konnten sie tun und lassen was sie wollen.

Insofern ist es höchste Zeit, dass wir uns von jeglicher Art religiöser Unterdrückung endlich freimachen.

Schlimm ist es...

Schlimm ist es, wenn der Deckmantel Religionsfreiheit dazu benutzt wird, um religiöse Dogmen zu verteidigen.
In dem Wort Religionsfreiheit steckt das Wort Freiheit. Religiöse Zwänge sind damit aber nicht vereinbar. Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Menschheit ohne Religionen friedlicher zusammenleben könnte. Unglaublich, dass Menschen anderen Menschen reale Gewalt zufügen, weil diese angeblich gegen die Gebote eines fiktiven Wesen (des einzig wahren, selbstverständlich) verstoßen. Und diese Gebote stehen in einem Buch, das dieses fiktive Wesen angeblich mal vom Himmel geworfen hat.

problematisch

Es stehen sich hier zwei Argumente gegenüber. Frankreich sagt: "die Burka macht ein echtes Zusammenleben unmöglich."
Damit hat man sicherlich Recht; wer fängt schon ein Gespräch mit einer Vollverschleierten an, bei der man von vorneherein genau weiß, dass sie extreme religiöse Werte vertritt (vertreten muss)?

Aber es gibt eben auch das Gegenargument: jeder Mensch kann sich dem Zusammenleben entziehen. Dazu braucht es keine Burka - er kann auch einfach nie die Wohnung verlassen, oder wenn er doch rausgeht, mit keinem Menschen reden. Das kommt auf dasselbe heraus.

Daher ist der Verdacht nicht von der Hand zu weisen, dass es sich hier um einen Angriff auf die Religion handelt, und das geht natürlich nicht. Denn das würde ja Tor und Tür öffnen für schärfere Angriffe.

Wohlgemerkt - ich bin ein scharfer Gegner von Religionen, die die Rechte der Frauen einschränken. Aber ich glaube auch, dass man Religionen mit Vorsicht behandeln muss, um nicht doch bei Diskriminierung zu landen.

Burka mit Motorradhelm ha ha

Burka mit Motorradhelm ha ha , der war gut .
Sehr gut wie hier mit Satire auf die leider in den Kommentaren oft vorkommenden falschen Ansichten zu diesem Unterdrückungsmittel reagiert wird.

@Kasja

"Darueber entscheiden sie sicher nicht,
denn auch das wäre ein Aufzwingen IHRER Werte und Gepflogenheiten."

Auf einen Menschen, von dem wir davon ausgehen können, dass er hier geboren und unter unseren westlichen Werten und keinen anderen sozialisiert wurde. Von so jemandem sollte man erwarten können, dass er versteht, dass das Argument der "Christlichkeit" in Gesetzen nichts zu suchen hat - wir haben uns die Säkularisierung hart genug erkämpft.
Nebenbei ist das raushalten von religiösen Begründungen aus Recht und Gesetz das einzig intelligente, was man tun kann: Denn wenn man sich nur auf Basis dessen bewegt, was alle etwas angeht, kann man einen Kompromiss für alle finden.

"Hier zwingen Männer in Berufung auf Religion Frauen ein Ganzkörpergefängnis auf. Nichts Anderes ist das!"

Ich wies darauf hin, dass dieser spezielle Fall außenvor bleibt: Denn ja, es gibt Frauen, die den Kram freiwillig tragen wollen. Und sie haben ein Recht dazu, sofern sie damit niemanden gefährden.

Unterstellung u. Uniform!

Eine Burka oder ein Kopftuch ist eine religiöse Unterstellung u. Uniformierung zur Identifizierung einer Muslima die wenn sie sich im Haar in Mimik entblöße von muslimischen und oder Ungläubigen vor allem Männern unsittlich betrachtet werden könnte oder wird u. diese verführt zu unsittlichem Verhalten. So sagt es der religöse Glaube!
Dies so hörte ich es von Muslimen die es wissen sollten!
Wenn das keine Unterstellung u.Diskreminierung von Mann oder Ungläubiger ist fress ich einen Besen.
Duch dieses Religionsdiktat kann ich wunderbar Frauen instrumentalisieren ,kontrollieren u. mir gefügig machen selbst wenn sie es freiwillig tun.
In den USA ist der Waffenbesitz auch ein Grundrecht, es ist mir aber wohler wenn nicht jeder mit einer Waffe durch die Gegend rennt u.nachweislich weniger Menschen erschossen werden wenn es nicht jeder darf wie hier in Europa wobei nicht jeder der eine Waffe trägt ein Täter ist.
Was das mit extremen Grundrechten zu tun hat?
Siehe Nachrichten!

@Zweifelnder

"Dann bitte auch ein Verbot aller Arten von Kreuzen im öffentlichen Raum (inklusive Halsketten etc.), Verbot des nervigen Bekreuzigens der Fussballer etc."

Apselut! Wenn schon, denn schon. Aber solange christliche Symbolik einen noch anspringt, solange bin ich auch für muslimische Symbolik. Gleiches Recht für alle.
(Zugegeben, ich weiß nicht genau, ob ich Halsketten auch verbieten wollen würde - zumal wir dann auch darüber reden müssten, ob das Kreuzzeichen als Symbol für einen Verstorbenen z.B. vor dem Sterbedatum auch ersetzt werden sollte.)

Nikab-eske Winterkleidung

Mal ehrlich, im kalten Winter ziehen wir unsere Mützen tief ins Gesicht, tragen Ohrenwärmer, und die Schals werden vor Mund und Nase getragen. Es bleibt nur ein kleiner Sehschlitz frei, genau wie beim Nikab. Ich habe noch nie von einem Winter gehört, in dem deshalb ein Zusammenleben der Menschen nicht mehr möglich war oder die Gesellschaft gar zusammengebrochen wäre. Wenn eine handvoll Leute ganzjährig so rumlaufen will, sollte man sie lassen, es schadet niemandem, schon gar nicht der Gesellschaft.

Das Burka und Nikabverbot und das europäische Gerichtsurteil sind Manifeste einer islamophoben Scheindiskussion.

Diskriminierung

Ich finde die Burka eine Diskriminierung. Ich werde diskriminiert im Gegensatz zu einer kleinen elitären Gruppe von Menschen welchen erlaubt ist das Gesicht zu sehen.

Die Beispiele hier mit Motorradhelm und Karnevall sind masslos übertrieben, wer meint das es nicht so ist, soll mal bitte so aufgetakelt in eine Bank an den Schalter treten, er wird schon merken was Sache ist.

von Jabloni_i gruschi

"" Ein Mittel, Zwischenmenschlichen Kontakt herzustellen, ist der Blickkontakt. ""
#
Das sehe ich genau so,deshalb kann ich mich mit einen Menschen der sein Gesicht verhüllt hat auch nicht unterhalten.

Und was ist mit anderem Kleiderzwang

Wenn man das Tragen von Burka oder Nikab als Zwang und Symbol für die Unterwerfung der Frau betrachtet und diesem Zwang sogar mit Geld- und Gefängnisstrafen entgegentreten will, dann sollte man konsequent sein. Auch nichtmuslimische Frauen werden von ihren Männern zu bestimmten Kleidungsstücken gezwungen. Das fängt beim "Kleinen Schwarzen" an, und hört beim Halsband als Symbol für "an die Kette gelegt" und auch in der Öffentlichkeit getragen werden muss nicht auf. Wenn das Gesetz wirklich zum Schutz der Frauen erlassen wurde, dann sollten alle Frauen einbezogen werden, und vor diesen Repressalien geschützt werden. Da es im Gesetzt aber nur um muslimische Symbolik oder Kleidung geht, ist es wohl eher ein Gesetz gegen den Islam als ein Gesetz für Frauen.

Nach welchem Maßstab

Religiöse Beschneidung erlauben wir.
Religiöse Kleidung verbieten wir.

Welcher Maßstab wird bei so weitreichend unterschiedlichen Interpretationen
der Religionsfreiheit angelegt?

Kleiderordnung

Wer sagt, das es zu den freiheitlichen Rechten gehört, dass man sich kleiden darf, wie man will, der irrt:

- In der Straßenverkehrsordnung heißt es: Nackt Autofahren ist erlaubt. Wer aber unbekleidet aus dem Wagen steigt, riskiert ein Bußgeld in Höhe von 40 Euro.

- In Italien dürfen Männer in der Öffentlichkeit keine Röcke tragen.

Burka bleibt in Frankreich verboten

Wir leben im Christlichen Abendland und schreiben das Jahr 2014. Damit ist eigentlich alles gesagt.

15:02 von StoffPinguin

"Von so jemandem sollte man erwarten können, dass er versteht, dass das Argument der "Christlichkeit" in Gesetzen nichts zu suchen hat - wir haben uns die Säkularisierung hart genug erkämpft."

Die europäische Kultur ist ohne Zweifel vom Christentum geprägt worden und mich und viele Andere auch stört es nicht wenn sich in Gesetzen auf christliche Werte bezogen wird die durchaus ihren Sinn haben.
Warum sollte das eine Atheisten stoeren?
Mich stoert kein Recht oder Gesetz was eine vernuenftige Basis hat, egal wem oder was diese zugeschrieben wird, solange sie den Menschen dient.

Dazu gehört das Burka tragen nicht. Mag sein, dass es Frauen gibt die dieses Ding "freiwillig" tragen. Aber da wäre doch zu hinterfragen worauf diese "Freiwilligkeit"
beruht.

Was mich immer wieder wundert ist, das Menschen die sich gegen jede religiöse Bevormundung , solange sie das Christentum betrifft , wehren, diese aber verteidigen oder zumindest tolerieren wenn es um den Islam geht.

Das psychisch Erstaunliche für mich ist,

dass manche muslimische Frauen nicht das Verschleierungsverbot als Befreiung empfinden, sondern die von Männern zur Kontrolle der Frauen erfundenen Verschleierung als religiöse Pflicht empfinden. Gehirnwäsche vom Feinsten.
Ist es nicht eigentlich ein "urweibliches Bedürfnis" sich zu schmücken?

Ein extremes Beispiel, wie diese Prägung funktioniert, kann man am Beispiel der Tradition der weiblichen Beschneidung sehen, die überwiegend von Frauen selber propagiert und nach wie vor ausgeführt wird.

@01. Juli 2014 um 13:32 von Checker777

wir in Mitteleuropa in einer christlich geprägten Zone leben.

Wenn ich mir ansehe, wie sich die Ansichten über homosexuelle Beziehungen in den letzten Jahren in West- und Mitteleuropa gewandelt haben, kann ich das nicht nachvollziehen.

re lucy latex

"Religiöse Beschneidung erlauben wir.
Religiöse Kleidung verbieten wir.

Welcher Maßstab wird bei so weitreichend unterschiedlichen Interpretationen
der Religionsfreiheit angelegt?"

VersuchenSie's doch einfach mal mit den Kategorien privat und öffentlich.

Nach ästhetischen Gesichtspunkten ...

... würde ich es auch verbieten, daß sich Menschen ein ein halbes Kilo Silber ins Gesicht tackern lassen.

Aber letztendlich würde ich auch die antike Ritterrüstung tolerieren.

Jedem das Seine, Freiwilligkeit vorausgesetzt.

Und in diesem Punkt greifen all unsere Gesetze daneben, wie user/in @ Lucy Latex um 15:46 schon sehr richtig betont (Zitat): "Religiöse Beschneidung erlauben wir.
Religiöse Kleidung verbieten wir."

Die Freiheit des Einzelnen, beinhaltet nicht das Recht, über andere (Familienangehörige) zu bestimmen und deren Freiheit einschränken zu dürfen.

Gruß, zopf.

@Kajsa

"Die europäische Kultur ist ohne Zweifel vom Christentum geprägt worden und mich und viele Andere auch stört es nicht wenn sich in Gesetzen auf christliche Werte bezogen wird die durchaus ihren Sinn haben."

Die bis ins Mittelalter zurückgehende Intoleranz gegenüber dem Islam hat einen Sinn?
Die europäische Kultur ist NICHT NUR vom Christentum geprägt worden, und es verbleibt die Frage, ob diese Prägung überhaupt gut ist oder einen Sinn hat. Um welchen Wert geht es denn hier? Dass man seinen nichtchristlichen Glauben offen zeigt? Wo soll das ein Problem sein? (Wieder: Hier geht es um die FREIWILLIGEN Trägerinnen)

"Was mich immer wieder wundert ist, das Menschen die sich gegen jede religiöse Bevormundung , solange sie das Christentum betrifft , wehren, diese aber verteidigen oder zumindest tolerieren wenn es um den Islam geht."

o_O Wer bevormundet denn hier? Werden Nichtmuslime zum Burkatragen gezwungen? Nein? Also WER bevormundet hier?

@Fidelio36037

"Ist es nicht eigentlich ein "urweibliches Bedürfnis" sich zu schmücken?"

Nope, das ist europäisch-christlich aufgezwungene "Sittlichkeit" aus dem Mittelalter(Wirklich, nicht als stilistisches Mittel). Das war halt die Linie "Die Frau hat schön zu sein, sonst will sie kein Mann".
Nebenbei: Wenn Sie sich diverse Kulturen anschauen, dann wird deutlich, dass es ein ur_menschliches_ Bedürfnis ist, sich zu schmücken. Siehe die lange Tradition von Piercings, Tattoos, ritueller Bemalung und Frisuren.
Ich möchte Ihnen nicht unterstellen, dass Sie es so gemeint haben, aber dieses Statement von ihnen ist Frauen und Männern gegenüber im Kern unfair. Auch in unserer Gesellschaft schmücken sich Männer, wobei es, zugegeben, weniger stark auffällt. Was ich meine ist: Vorsicht mit solchen Aussagen, eine der Regeln im Internet ist schließlich "Alles was Sie sagen kann und wird gegen Sie verwendet werden". ;)

@ 16:34 von karwandler

Sie denken es geht allein darum, ob die Freiheitsbeschneidung öffenlich sichtbar wird oder nicht ?

Ist bestimmt was dran.

Gruß, zopf.

schon kurios

wie beliebig mancher die Freiheiten unseres Landes auf Spiel setzen möchte.
Selbstverständlich ist das was wir hier in unserem Wertebereich haben sicher nicht. Sämtliche in Gesetz formulierten Grundwerte haben als Fundament ausschließlich christliche Werte. Viele davon sollten universal sein, sind es aber auf dieser Welt nicht - gerade in islamischen Theokratien.
Gerade die, die das so kämpferisch ablehnen, sollten sich darüber einmal Gedanken machen.

@ 16:52 von Tada

Volle Zustimmung.

Aber (Zitat): "Aber warum wird den Männern nicht der Vollbart verboten?"

Mit diesem Satz gehst Du mir eindeutig zu weit. ;)

Gruß, zopf.

Das Urteil geht voll und ganz in Ordnung...

Eine "offene Gesellschaft" kann nur funktionieren, wenn man offen und vertraut miteinander umgeht- eine Ganzkörperverhüllung, vor allem des Gesichtes, als Spiegel der Seele und der Kommunikation, widerspricht diesem Credo, und deshalb finde ich das Urteil auch absolut in Ordnung.

Wohlgemerkt- hier geht es um das Tragen dieser Kleidung in der Öffentlichkeit und nicht in den eigenen 4 Wänden oder in einer geschlossenen Gesellschaft, wenn man seine Religion oder Kultur pflegen möchte.
Europa ist gekennzeichnet durch seine Vielfalt, die in Offenheit gelebt und kommuniziert wird, dies wird durch Verschleierung konterkariert….!

@ StoffPinguin

"Wer zwingt hier jetzt anderen seine Werte und Gepflogenheiten auf? Richtig, wir."

Ja, das nennt sich Assimilierung und ist seit tausenden von Jahren eine Begleiterscheinung von Einwanderung. Wenn die Kulturen von Einheimischen und Einwanderern aufeinander treffen, gibt es einen Misch- und Assimilierungsprozess. Dieser läuft selten reibungsfrei ab. Meistens (aber nicht immer) übernehmen die Einwanderer den Großteil der Werte und Gepflogenheiten der Einheimischen. Letztlich setzen sich die Werte durch, die für die Mehrheit attaktiver sind.

Im vorliegenden Fall zwingt eine Kultur, die nach Gleichberechtigung der Geschlechter strebt, einer stark patriarchalisch geprägten (Einwanderer-) Kultur ihre Werte auf. Ich finde das gut so.

Finden Sie das Verhüllen von Frauen und andere patriarchalische Geplogenheiten besser?

Nachdem Sie hier gar so heftig protestieren, würde ich dazu gern mal eine klare Aussage von Ihnen lesen.

re zummsel

"Sämtliche in Gesetz formulierten Grundwerte haben als Fundament ausschließlich christliche Werte. "

Gleichberechtigung, Religionsfreiheit, Nichtdiskriminierung kommen nicht aus christlicher Tradition. Eher im Gegenteil.

re lucy latex

"Auch nichtmuslimische Frauen werden von ihren Männern zu bestimmten Kleidungsstücken gezwungen. Das fängt beim "Kleinen Schwarzen" an, und hört beim Halsband als Symbol für "an die Kette gelegt" und auch in der Öffentlichkeit getragen werden muss nicht auf."

Zum Glück ist es unnötig, auf solchen Unsinn einzugehen, weil der Gerichtshof das Burkaverbot gar nicht als Befreiung von patriarchalischem Zwang für rechtens erkannt hat, sondern aus ganz anderen Gründen.

Die sind im Artikel nachzulesen.

@ zummsel

Die Werte, die wir an unserer heutigen Gesellschaft schätzen (Demokratie, individuelle Freiheit, Hochschätzung der Vernunft, von staatlichen Autoritäten unabhängige Philosophie und Wissenschaft, usw.), stammen größtenteils von den alten Griechen und Römern. Mit der Machtübernahme des Christentums traten sie in den Hintergrund und sind erst seit der Rückbesinnung auf die Antike, die während der Renaissance stattfand, wieder auf dem Vormarsch.

Die Kirchen haben diese Werte zunächst erbittert bekämpft und sich erst nach langem Widerstant zu ihnen bekannt. Die katholische Kirche tut sich heute noch schwer bei bestimmten Themen wie z.B. Gleichberechtigung von Mann und Frau, Homosexualität, Religionsfreiheit).

Der Unterschied zwischen Islam und Christentum ist, dass das Christentum den "Zähmungsprozess" der Aufklärung durchlaufen hat.

Ein gutes Urteil

In Deutschland können wir davon aber nur träumen, Interessen der Migranten gehen da klar vor Grundgesetzen und Einheimischen, siehe Beschneidung.

Frankreich hat immerhin den Mut seine Gesetze durchzusetzen

Den Zustand unserer Rechtsprechung ist dagegen so mies das man es nicht mal mehr politisch korrekt nennen kann

@Laskaris

Mit dem ersten Teil gebe ich Ihnen Recht, nur heißt das noch nicht, dass wir andere zu dieser Assimilierung zwingen dürfen. Und ich sehe immer noch nicht, wo das Nichtablegen der Einwandererwerte ein Aufzwingen dieser Werte auf unsere Kultur ist. Werde ich dazu gezwungen, eine Burka zu tragen, nur weil hier lebende Muslime eine tragen wollen? Nein. Insofern lässt sich nicht davon reden, dass die muslimische Kultur hier uns irgendetwas aufzwingen will.

"Finden Sie das Verhüllen von Frauen und andere patriarchalische Geplogenheiten besser?"

Nein, jedes Patriarchat ist mir zuwider. Als Feministin ist es mir wichtig, dass eine Frau sich frei entscheiden kann, und wenn sie sich frei dazu entscheidet, eine Burka oder einen Nikab zu tragen oder nicht zu tragen, dann hat sie jedes Recht dazu, egal was muslimische, christliche, jüdische, atheistische oder sonstwiegläubige Männer sagen. Ginge es darum, drauf zu achten, dass die Burka freiwillig getragen wird wäre ich Pro, aber so...

15:14 von Stoffpinguin

Was sie einfordern und zweifelnder einfordern ist ein Recht NUR fuer Atheisten.
Also fuer IHRE Religion.

Es ist absurd wie das Tragen der Burka als Recht zugestanden wird und sie aber gleichzeitig darueber nachdenken das Kreuzzeichen als Symbol bei Verstorbenen vor dem Sterbedatum zu streichen.

das Problem der Vorschriften des Islam ist

das erst "Toleranz" eingefordert wird, und diese zuverlässig in Zwang transformiert wird, sobald der dazu ausreichende Prozentsatz an der Bevölkerung erreicht ist.
Toleranz kennt in diesem Kulturkreis leider nur eine Richtung.
.
Wer es nicht glaubt möge versuchen, mit einem sichtbar getragenen Kreuz-Anhänger zB nach Saudi-Arabien auch nur VORÜBERGEHEND (zB Urlaub, Dienstreise) einzureisen. Man kommt nicht rein.
Von Mönchskutten o.ä. ganz zu schweigen.

Islam und Christentum hin und her ....

es geht doch hauptsächlich darum, dass die weltlichen Gesetze des Staates Vorrang haben vor irgendwelchen religiösen Bestimmungen.

Wo kommen wir hin, wenn so etwas banales wie ein Identitätsnachweis nicht unproblematisch durchgeführt werden kann?

Wer sitzt hier und will eine Prüfung ablegen?
Wer führt dieses Fahrzueg?
Fragen die mit Burka nur schwer zu beantworten sind.

Wie kann es sein, dass Muslime in Europa Sonderregeln für sich verlangen, aber in den Ländern, in denen sie in der Überzahl sind banalste Rechte, wie z.B. den Kirchenbau oder die Ausbildung von Priestern verweigern?

Was der Koran gebietet ist ungefähr so flexibel auslegbar wie die Worte der Bibel. Ohne so etwas wie einen "hauptamtlichen Klerus" gibt es vielfältige Auslegunge wie ein Muslim zu leben hat. Selbst für radikalste Auslegungen findet sich eine Fatwa die sie religös begründet.

Toleranz ist eine schöne Sache, doch nur solange sie nicht mißbraucht wird und man die eigenen Werte nicht verleugnet!

Danke Frankreich!

Danke Frankreich!

gutes Urteil

Hoffentlich sind Burkas auch bald in der gesamten EU verboten! Diese Art sich zu (ver)kleiden gehört in keinster Weise geduldet.

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