Kommentare - EU-Kommissionspräsident: Cameron soll Austritt angedroht haben

31. Mai 2014 - 19:44 Uhr

Im Ringen um den neuen EU-Kommissionspräsidenten soll Großbritanniens Premier Cameron mit dem EU-Austritt Großbritanniens gedroht haben. Dem "Spiegel" zufolge wollte er so die Wahl des Spitzenkandidaten Juncker verhindern.

Artikel auf tagesschau.de
Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Die Chance, Cameron loszuwerden sollte man nutzen

Die Briten haben seit ihrem Beitritt nur auf die Bremse getreten und Europa genau zu dem neoliberalen Alptraum werden lassen, wegen dem es heute vor die Hunde zu gehen droht. Kurz gesagt, das Europa, das mit den Briten möglich ist, ist genau das Europa was wir nicht brauchen.

Das Liebäugeln der Gürnen mit Jucker

Da berichten Sie so nebenbei, dass die Grünen mit Juncker liebäugeln. Dabei besagt das eine ganze Menge. Schließlich ist Juncker der konservative Kandidat, der TTIP und das dazugehörige Investitionsschutzabkommen voranbringt.

Da haben die Grünen also einen Wahlkampf gegen Chlorhühnchen und Genmais geführt, sich für den Mindestlohn geäußert und dann bringen die einen Kandidaten voran, der für TTIP steht? Taten sagen oft mehr als Worte!

Inselreif

Wer die Wiederwahl Junkers verhindert, kann sich (nur in diesem Fall) meiner Sympathie sicher sein...

schief gewickelt

es kann doch nicht sein, dass die Wahl des EU Kommisionspräsidenten Camerons Regierung stabilisieren soll ... Ist die Insel jetzt komplett verrückt geworden?

Wunder gibt es immer wieder!

Ja, bitte Cameron beim Wort nehmen, die EU hat nur eine Chance, wenn die Mitgliedsstaaten sie wollen. Großbritannien wollte sie nie und hat permanent versucht, von innen heraus zu pervertieren.
Ein Austritt eines Störfaktors würde auch den Druck auf andere Problem-Mitgliedsstaaten verstärken.

Schön wärs...

... danke schön und auf Wiedersehen.

Aber im Grunde genommen nur das alte britische Spielchen. Es steht eine Entscheidung an, GB ist dagegen, droht mit Austritt und bekommt dann ein Geschenk dafür das sie bleiben.

Wie kann man auch so dumm sein wie der Rest von Europa und für irgendwas mit "Ja" stimmen ohen was dafür zu bekommen.:):):)

So gerne man die Briten hinauskomplimentieren möchte -

wir brauchen sie.

Erstens sind sie Nettozahler und wenn sie ausfallen, müssen wir noch mehr zubuttern.

Zweitens aber, und das ist wichtiger, brauchen wir sie als Beistand gegen den Club Med. Die Beghrlichkeiten der Pleiteländer und ein französisiertes Wirtschaftsmodell der EU abzuwehren, wäre ohne die Briten wesentlich schwieriger. Deshalb sollen sie bleiben, auch wenn sie nerven.

Man muss sich deshalb aber nicht erpressen lassen, sondern kann Gegendruck aufbauen. Z.B dadurch, dass man ihnen unmissverständlich klar macht, dass sie dann auch den Wirtschaftsraum EU verlassen und alle Privilegien verlieren. Dann wandern die internationalen Konzerne, die meinen, sie müssten sich im anglophonen Sprachraum ansiedeln, nach Irland ab. Auch der Bankensektor ist dann plötzlich eine Nummer zu groß. Das können sich die Briten niemals leisten. Also konsequent bleiben.

JA! JA! JA!

Wählt Juncker und lasst Cameron austreten.

Aus der EU, natürlich.

EU-Austritt von GB

Ich würde es begrüßen !
Die Insulaner wollen immer wieder eine Extra-Wurst gebraten bekommen und das geht nun mal nicht in einer Gemeinschaft !
Wieso bekommen die Briten immer noch eine Rückzahlung eines Teils ihrer Beiträge, weil das vor über 20 Jahren einmal von der "Eisernen Lady" Thatcher gefordert wurde. Das ist bis auf den heutigen Tag so ! Wieso haben die Briten so ein Anrecht ? Und wieso zahlt Deutschland immer noch am meisten ?
Sollen die Briten doch austreten aus der EU ! Dann ist vlt. endlich mal ein bisserl mehr Ruhe !

Fehler von Cameron

Die EU hängt nicht an UK. Die wichtigste Wahl für die EU ist auch nicht die nächste EU-Parlamentswahl, sondern die französische Präsidentschaftswahl 2017.

Sollte le Pen Präsidentin werden, kann man die EU vergessen, da deren Stütze, in erster Linie, die enge Partnerschaft zwischen Frankreich und Deutschland ist. Wichtiger als Zugeständnisse an Cameron sind eine Verbesserungen der französischen Verhältnisse.

Cameron,

worauf wartet der noch ?
@ Fenice II. : richtig !
@ Thomas Wohlzufrieden : wenn sie reif sind, gehen sie doch da hin (Spitzenleben da und wenn dann der Finanzplatz London wegbricht erst recht).

Wo ist das noch Demokratie.....

Ich mache ein Kreuzchen und dann habe ich keinen Einfluss mehr auf das, was entschieden wird! Mehr Demokratie wagen! Das hat schon Willy Brandt 1969 gefordert!
MfG

Cameron

Wenn Herr Cameron meint, er könnte Herrn Junker nicht vermitteln, dann muss er eben die Konsequenzen ziehen. Grossbritannien hat noch nie zu Kontinentaleuropa gepasst. Es ist wie in einer schlechten Ehe, lieber ein Ende mit Schrecken als einSchrecken ohne Ende. Also lassen wir sie ziehen.

Den wirtschaftlichen Preis zahlen mit Sicherheit die Briten, aber sie werden schon wissen, was sie tun.

wenn großbritannien austritt …

… kann die eu ja vielleicht schottland wieder aufnehmen? ^^

also schade wär's schon, das "vereinigte königreich" gehört ja definitiv zur europäischen familie, aber wie schon andere hier posteten, es würde auch manches einfacher.

vielleicht könnten sie beim austritt gleich noch lucke und trucke, den trockenen henkel & frau von klapperstorch mitnehmen? ^^

GB ist kein Land auf das man nicht verzichten könnte

Lassen wir ihn also ziehen , gerade die Deutschen brauchen ein abschreckendes Beispiel welchen lauf ein solcher "Alleingang" nehmen kann ,welche Konsequenzen ein austritt hätte. England hätte die größten nachteile davon , was machen wir uns also um England Gedanken , Kontinentaleuropa braucht die Englische Insel nicht , lasst sie ziehen ....

GB wird gehen, so oder so ..

.. denn wenn die Briten die Wahl zwischen Freiheit und Sozialismus, Fremdbestimmung, Autokratie und Zentralismus haben, werden sie einmal mehr die Fahne der Freiheit und der Demokratie hochhalten.

Großbritannien bringt nichts,

Großbritannien bringt nichts, macht nur ärger.

Wegen denen haben wir BSE und unantastbare Zockerbanken.

Je eher die Austreten, umso besser.

die EU braucht euch nicht

ihr sackt sowieso nur geld ein und bezahlt einen kleinen obolus zurück "britten-rabatt".

wenn mr. cameron meint:
"Ein Gesicht der 80er-Jahre kann nicht die Probleme der nächsten fünf Jahre lösen."

dann sag ich:
die politik der 80er jahre wie bei der eisernen lady, kann auch die britischen probleme in den nächsten 20 jahren lösen.

aber das schlimme:
die erpressungsversuche!

wir haben nun ein geeintes europa, seit fast 70 jahren frieden. und JA auch wenn der teuro alles teurer machte, so finde ich das klasse, zum frühstück nach paris zu fahren und 15euro zu zahlen, statt vorher in franc umzu tauschen.

noch schlimmer:
die grassierenden "nationalisten", sie sind gift für europa und den europ. gedanken von schumann und adenauer.

mein fazit:
der bis jetzt erreichte luxus und fortschritt, basiert auf dem europäischen gedanken!

macht euch eure gedanken dazu!

*kopfschütteln*
schönen abend sepp

Reisende...

... soll man nicht aufhalten! ... und tschüss!

Also doch Schulz

Wenn die Briten das nicht wollen, so können sie doch Schulz als ihren Kandidaten wählen. Erpressen sollten wir uns nicht lassen, den die Briten passen sowieso nicht so recht auf die europäischen Straßen. Sie werden vermutlich auch in Zukunft keinerlei Anstrengungen hinsichtlich einem einheitlichen Europa machen. Die passen viel eher zu Kanada und den USA.

europäische Armee?

'Daniel Cohn-Bendit: Er rate den Europaabgeordneten aber, sich hinter Juncker zu stellen. "Denn dann erleben wir wirklich die Weiterentwicklung der europäischen Demokratie."'

Cohn-Bendit ist für eine europäische Armee. Junker vermutlich auch.

Andere sind für einen Putsch.

Wir brauchen den Junker nicht.

Cameron soll Austritt angedroht haben

Je schneller desto besser. Die Briten haben immer nur gebremst. Ohne sie wäre die europäische Integration schon weiter. Die britischen Konservativen haben noch immer das Empire im Kopf, und wir sind auf Englisch nur "the Continent".

Wo im Lissabonner Vertrag?

'Grünen-Bundesgeschäftsführer Michael Kellner: Es sei jedoch klar, dass einer der Spitzenkandidaten bei der Europawahl Chef der EU-Kommission werde müsse.'

Wo steht das im Lissabonner Vertrag?

@ dito (19:54): man sollte nicht nur Cameron loswerden

hi dito,

stimme Ihnen zu. Aber: man sollte nicht nur Cameron loswerden, sondern auch Juncker weil der als Bankerlobbyist und als TTIP-Befürworter eine Katastrophe für Europa wäre genauso wie Schulz. Weg mit den beiden Kandidaten denn es gibt bessere Ideen.

Wenn Großbritannien austritt...

... kann die EU Schottland wieder aufnehmen :-)

Ich bin gespannt auf das britische Referendum im Jahr 2017 -- oder wie Cameron gedroht hat sogar früher.

Ebenso gespannt bin ich auf die schottische Abstimmung in diesem Jahr. Beide Abstimmungen sind nicht völkerrechtswidrig - wie manche behaupten (apropos Ostukraine), ihre Ergebnisse sind zu respektieren.

Schön, wenn die Briten es machen würden

Austreten und in einer intensiven, partnerschaftlichen Wirtschaftsverbindung weitermachen. Das ginge nämlich vollkommen ohne EU. Der ganze Schmonzes vom heiligen Europa (der hauptsächlich von uns finanziert wird) bekäme echte Konkurrenz.

Und ob Juncker oder ein anderer. Alles die gleichen, der Wahnsinn geht seinen Gang.

Aufhören zu drohen!

"Cameron soll Austritt angedroht haben"

Er soll aufhören zu drohen!

Er soll uns sofort aus der EU befreien!

@ Opolonius (19:55): die Grünen sollten sich nicht ködern lassen

hi Opolonius,

stimmt, die Grünen fahren hier ein sehr gefährliches Manöver und sollten sich nicht von den Konservativen dazu nötigen lassen, Juncker zu wählen der eine Gefahr für Europa wäre genauso wie Schulz.

Da haben die Grünen also einen Wahlkampf gegen Chlorhühnchen und Genmais geführt, sich für den Mindestlohn geäußert und dann bringen die einen Kandidaten voran, der für TTIP steht? Taten sagen oft mehr als Worte!

Und sie haben auch recht damit, dass Taten oft mehr sagen als Worte.

Deswegen: die Grünen sollten beim NEIN zu Juncker und Schulz standhaft bleiben und raus mit den Briten aus der EU, die uns nur - als Helfer der USA - ausspionieren. Solche falschen "Freunde" brauchen wir nicht!!

Adieu EU

Machen Sie sich keine Hoffnung! Die EU versenkt sich selbst ohne britische Hilfe.

@ Thomas Wohlzufrieden (19:55): dem stimme ich absolut zu

hi Thomas Wohlzufrieden,

dem stimme ich absolut zu. Weder Juncker noch Schulz darf jemals wieder Kommissionspräsident werden, da beide uns an die Briten und an die USA verkaufen und damit die Souveränität der EU endgültig aufgeben.

Und genau dieses TTIP + TISA wäre das Ende der Demokratie in der EU und der Beginn der Diktatur in der EU. Und spätestens ab dann würde ich die EU verlassen (sprich: auswandern).

Harr, harr, harr!

Plötzlich verschieben sich die Gewichte: Russland gründet die Eurasische Wirtschaftsunion, die EU will Abchasien und die Ukraine aufnehmen, dafür fällt England wieder an Amerika, vielleicht als 51. Bundesstaat! Ist es nicht herrlich?

Tschüß GB!

Bitte bitte Liebe Briten! Bitte tretet endlich aus!

Nach euch kann Europa eine Zukunft haben.

PS: Tretet dann doch lieber den USA bei. ;-)

Na Endlich

Nur ZU
Das wär ein Wirtschaftliches Desaster nur für G.B..

@ Phonomatic (20:04): stimmt, diese Insell ist durchgedreht

hi Phonomatic,

normalereise bin ich nicht einer Meinung mit Ihnen. Aber hier schon. In diesem einen Punkt haben Sie recht: diese Insel ist verrückt geworden. Es ist nicht Aufgabe der EU, die britische Regierung zu stabilisieren! Das muss die britische Bevölkerung selbst tun!

re resistance1405

"Weg mit den beiden Kandidaten denn es gibt bessere Ideen."

Es kommt aber nicht auf Ihre angeblich besseren Ideen an, sondern auf Mehrheiten im EU Parlament.

Da ist die Sachlage ziemlich eindeutig und zusätzliche Traumtänzereien überflüssig.

Ganz ehrlich?

Bye bye Mr. Cameron.
Und nehmen Sie bitte Ihr Land/Ihre Regierung mit. Niemand braucht einen Politiker mit derart ewiggestrigen Standpunkten. Das haben wir in Resteuropa (insbesondere in D) schon genug.
Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich meine das rein politisch, ich bin durchaus England-Liebhaber.

Die EU kann wohl sehr gut ohne die Briten

... umgekehrt sieht es wohl wesentlich schlechter aus.
Großbritannien sieht sich immer noch in der Größe der Vergangenheit - Cameron soll doch die Abstimmung durchführen, vielleicht wird es auch seine ganz persönliche Niederlage.
Es geht jedenfalls nicht an, dass ein Regierungschef ein gesamtes Gremium in dieser Art und Weise erpresst, aber in Sachen Demokratie darf Deutschland sich auch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen - dort gibt es eine Frau Merkel, die bekanntlich auch oft erst dann reagiert, wenn es unausweichlich ist und sie einen Auftrag des Bundesverfassungsgerichts erhält.

"Entschärfung des Freihandelsabkommens"

Das wünscht Giegold als Bedingung für Juncker-Unterstützung. Ein paar Placebo-Bröckchen für die Wählerklientel reingeschrieben, und dann wird das Abkommen samt dem undemokratischen Investorenschutz durchgewinkt, zum Schaden der Staaten und Bürger und zum Nutzen des Geldadels und der Anwaltskanzleien. Genau das hatte ich geahnt, aber gerade Giegold war meine Hoffnung unter den Grünen, dass der nicht umfallen würde.

@Anti-GB-Schimpftiraden: Zockerbanden haben wir in D genug. Für die deutschen Zockerbanden von Deutscher Bank bis Allianz zahlen das irische und spanische VOlk bis in alle Ewigkeit die Rendite. Da sollte man sich als Deutscher gegenüber den Briten nicht so weit aus dem Fenster lehnen.
Wegen denen haben wir BSE? Also, ich hab kein BSE. Sie? BSE ist schon länger kein Problem mehr, weil britische Bauern ihre Viecher en gros gekeult haben; dafür, dass die Krankheit bei ihnen ausgebrochen ist, konnten die nicht wirklich was. Die Praktiken war auch nicht anders als bei uns.

re georger.

"Austreten und in einer intensiven, partnerschaftlichen Wirtschaftsverbindung weitermachen. Das ginge nämlich vollkommen ohne EU"

Die Möglichkeit eines Assoziierungsabkommens mit der EU statt der Mitgliedschaft gibt es schon lange. Trotzdem wollen alle lieber Mitglied werden.

Warum? Sind die alle dümmer als Sie?

@Hart aber wahr

EU-Sozialismus? Also, ich habe mit der EU das Problem, dass sie neoliberal, nicht sozialistisch ist. Zur reinen Lobbykratie und Wirtschaftsunion verkommen. Der ganze liberalisierte Markt (Finanz- und alle anderen Bereiche) war ein EU-Projekt, und wie man am Freihandelsabkommen sieht, sind sie noch immer fleißig dran. Zuletzte wurden in Spanien, Italien und Portugal auf EU-Befehl Arbeitnehmerrechte gekillt.

Wo genau soll da der Sozialismus sein, vor dem GB fliehen muss? GB selbst gehört ja trotz Thatcherschem Kahlschlag und Liberalisierung noch zu den "sozialistischsten" (sozialmarktsiwirtschaftlichsten) der EU-Länder, wenn auch Cameron die Arbeitslosen schikaniert. National Health Service, schon mal gehört? Kostenlose staatliche Gesundheitsversorgung.

Austritt

Mag die jetzige britische Regierung ihren Austritt besiegeln, jedoch steht da die Frage ob auch das Volk es will?
Ich bin überzeugt das Austrittsgeschwafel haftet nur an der Regierungsspitze und ist personengebunden.
letztlich bleiben die GB in der EU weil sie Zugeständnisse bekommen haben.
Meine Frage ? ..... wie lange will die EU sich erpressen lassen ?
Ich glaube eine neue Regierung in GB macht es besser und wir müssen die offene Hand nicht mehr füttern.

Wie eine schlechte Ehe

Man kann sich Gedanken über die Art und Weise machen, wie der Vorsitz zustande kommt. Für mich ist das ein sehr schmutziges Spiel.

Aber die ständigen Drohungen der Briten die Union zu verlassen, wenn ihre Forderungen nicht erfüllt werden, sind wie eine schlechte Ehe. Wenn ein Partner ständig die Scheidung anführt, dann muss man sich fragen, ob es nicht das Beste für beide wäre.

Wenn die Briten den Vorteil innerhalb der EU nicht wahrnehmen wollen, und nur mit ihren Pfunden wuchern, dann sollte man offen, und wirklich offen darlegen, was wäre, wenn Großbritanien die EU verlassen würde. Was wären die Nachteile für alle, wenn es denn überhaupt welche gäbe.

Schottland

Es wird bei einem Austritt nicht viele Tränen außerhalb Englands geben, vielleicht bleibt ein dann unabhängiges Schottland der EU erhalten.

Es geht um mehr als London

Wenn Cameron ernstlich mit dem Austritt aus der EU droht wird er erleben, dass es sich die Schotten nochmal anders überlegen und statt London Autonomie und Brüssel wählen. Er hat keine Wahl und wird klein bei geben.
Bis zur nächsten Wahl in GB wird sich die UKIP schon selbst zerlegen oder blamieren. Das haben die Rechten noch immer geschafft.

Lösung : Mehr Demokratie

Eine Menge Aversionen gegen UK hier im Forum!
UK ist das Mutterland der westlichen Demokratien (Athen (nicht Griechenland) ihr Ursprung).
Auf der Insel finden demokratische Abstimmungen durch das WahlVolk statt:
- zum LissabonVertrag (gleich 2mal)
- zur Selbstständigkeit Schottlands (einer der ältesten Staaten Europas)
- zum Verbleib in der EU.
Der Wähler ist auf der Insel der Souverän.
EU ist doch ansonsten nur
- Rückschritt,
- GeheimVerhandlungen+Gemauschel hinter verschlossenen Türen,
- TTIP-Freihandelsabkommen mit USA (ohne Transparenz, ohne Beteiligung der Menschen, ja sogar der Medien: nur die 600 Lobbyisten der grössten Konzerne sind über alle Details informiert und können aktiv mitverhandeln).
- 3 PersonenGeheimgerichte verhandeln über MilliardenSummen
-- auch gegen Staaten+Gesetze
-- ohne Transparenz
-- ohne Revision
-- ohne Gerichte (BVG, EUGH)
.
Von allen EU-Ländern haben die Menschen auf der Insel "noch die beste" Demokratie.
.
Mehr Demokratie, statt noch weniger!

Selbst das letzte As aus dem Ärmel sticht nicht...

.
Klar, daß die US-Marionette Großbritannien den eigenen Wunschkandidaten aufstellen will. Und logisch, daß sie dabei auf Hinterzimmer-Deals, geheime Absprachen und Klüngeleien setzt.
.
So sind wir es ja schon von denen gewohnt.
.
Aber irgendwie zieht das nicht mehr. Und selbst der Austritt Großbritanniens aus der EU (= ein Albtraum-Szenario für die USA) ist natürlich keine ernstzunehmende "Drohung".
.
Dann würden die USA ihr trojanisches Pferd verlieren. Anzapfen der europäischen Datenkabel für die Volkstotalüberwachung wäre dann wohl auch schwieriger. Denn dann würden die Europäer Großbritannien noch viel mehr meiden als jetzt schon.
.
Also eine leere Drohung. Der Pudel hat gebellt.

Auf Wiedersehen Herr Cameron!

Wenn Herr Cameron meint mit solchen Ausagen Druck machen zu müssen kann ichnur empfehlen diesem Druck nicht nachzugeben.
Es wäre kein großer Verlust für uns wenn die Abzocker von der Insel aus der EU ausscheiden! Das würde nur den Briten selbst schaden, aber das kann uns ziemlich egal sein!
*
Für mich wäre alleine diese Drohung schon Grund genug Juncker zu wählen!

David, my friend

mach es.
Andere werden folgen.

man unterschaetzt den einfluss camerons und

englands in der eu.

die briten waren und sind schon immer ein etwas weit sichtigeres volk gewesen.

wer hier wuenscht, dass diese schnell die eu verlassen, wird sich noch wundern.

im gegensatz zu anderen europaeischen laendern geht es GB sehr gut und dass sie keinen euro haben bedauern sie nicht.

der harte kurs von cameron kann nur voll unterstuetzt werden, denn er sagt was das volk denkt und die briten haben von der eu politik die schnauze voll, so wie viele europaer auch.

und davon abgesehen, wer will schon junkers? wir haben genug von dieser arbeitslosigkeit, obdachlosigkeit und aussichtslosigkeit in dieser eu.

arbeitslosen zahlen von 25 bis 50 % sind das ergebniss dieser eu politik.

und in GB ist die arbeitslosigkeit auf tiefststand.

@ 22:06 von eselspinguin

Sie schreiben:
"Von allen EU-Ländern haben die Menschen auf der Insel "noch die beste" Demokratie."
*
Komisch nur dass ausgerechnet die Engländer selbst Deutschland als Vorbild einer echten Demokratie bezeichnen!
Und das sehen andere Länder auch so!
Das englische Mehrheits-Wahlrecht ist so ungefähr das unfairste überhaupt.
Wenn sich hier Leute aufregen weil die Stimmen von ein paar Wählern kleinerer Parteien wegen der 5%-Hürde unter den Tisch fallen dann sollte man wissen dass dort nur die größte Partei alleine als Wahlsieger zählt. Schon die drittstärkste Partei fält unter den Tisch.
Ist das demokratischer als hier in Deutschland?
Eher nicht!

Das Ende der EU

Es (ist) war ein Projekt, dass meines Erachtens an den wichtigsten Punkten wie bspw. EU-Osterweiterung (Rumänien, Bulgarien etc.)und den damit einhergehenden Wegfall der Grenzen-Zuwanderung in Sozialsysteme, an dem gefühlten weniger Geld gegenüber den vorherigen nationalen Währungen sowie vor allem dem immer von Jahr zu Jahr starken Einschränkungen von nationaler Gesetzgebung hin zur sog. gefühlten "Brüssel-Alleinherrschaft". Hinzu kamen noch als unsinnig empfundene Gesetze wie das Gurkenmaß, Glühbirnen-Verbot etc. und der für den Steuerzahler teure Büroapparat in Brüssel/Strassbourg. Meiner Meinung nach wird sich die EU in 4-8 Jahren selber abschaffen (Rechtsruck durch EU-kritische/feindliche Parteien).

Cameron will aus der EU

Wer die Mitgliedschaft in der EU an einer Person scheitern lassen will, beweist doch nur, dass ihm und seiner Partei sowieso nichts an der EU liegt. Seine ständigen Extraforderungen bringen doch der EU nur Nachteile. Also besser ein Austritt sofort, als später. Ich bin nur mal gespannt, wie sich dann die Schotten entscheiden werden.
Ein starkes Europa kann sich nur entwickeln, wenn einzelne Mitglieder nicht immer auf einer Extrawurst bestehen.

Herrlich

Vor ein paar Jahren las ich ein Buch( leider erinnere ich mich nicht mehr an den Titel). Es ging dabei um England in einer zukunftsvision. Nachdem Großbritannien aus der Eu ausgetreten war und sich Schottland abgespalten hatte, schloß sich England seiner einstigen Kolonie, den USA an. Der Autor scheint wohl ein wenig an prophetie erkrankt zu sein, herrlich.
ernsthaft; die Eu braucht GB nicht. Die paar kröten, die netto eingezahlt werden sind nicht der Rede wert und eine weniger neoliberale Politik ist ohne GB wahrscheinlicher und durchaus wünschenswert( Stichwort kapitalertragssteuer). Panik vor den bösen mediterranen Staaten ist ebenso unangebracht. Das mediterrane Europa ist der Grundpfeiler der europäischen Identität( Griechenland, Rom). Der Norden hat dazu nicht viel beigetragen und zahlt dafür nun den Preis.

22:32 von Bernd1

"Komisch nur dass ausgerechnet die Engländer selbst Deutschland als Vorbild einer echten Demokratie bezeichnen!"

Bitte! Welche Engländer sind das? Ich kenne keine solche.

@21:29 von tanaka - Zockerbanden?

"Zockerbanden haben wir in D genug. Für die deutschen Zockerbanden von Deutscher Bank bis Allianz zahlen das irische und spanische VOlk bis in alle Ewigkeit die Rendite."
.
Deutsche Bank und Allianz sind Zockerbanden, die das irische und spanische Volk ausbeuten? Das wäre mir neu. Können Sie erläutern, wie Sie zu dieser Aussage gelangen?

Fehlende Legitimation

"Ein Gesicht der 80-er Jahre kann nicht die Probleme der nächsten fünf Jahre lösen".
Danke an Herrn Cameron für diese eigentlich sehr einfache, aber nichtdestotrotz offensichtliche Wahrheit: Juncker ist ein Mensch der Brüsseler Nomenklatur, ein Mensch von gestern, von "anciene regime".

Eine echte demokratische Legitimation, die sich auf den Wahlen beruht, zu denen nicht mal eine Mehrheit der Wähler gegangen ist - während die anderen (die mit mehreren eur. Ausweisen) wiederum zweimal oder gar dreimal gewählt hatten, oder zumindest wählen durften, was schon alleine mehr als skandalös ist, ergibt sich für Juncker gegenüber dem völlig demokratisch von dem britischen Volk gewählten Cameron ohnehin kaum.

@ 22:34 von Beomir

Sie schreiben:
"Es (ist) war ein Projekt, dass meines Erachtens an den wichtigsten Punkten wie bspw. EU-Osterweiterung (Rumänien, Bulgarien etc.)und den damit einhergehenden Wegfall der Grenzen-Zuwanderung in Sozialsysteme,..."
*
Vielleicht sollte man nicht so viel falsches von den rechten Parteien abschreiben:
Es gibt faktisch keine Zuwanderung in unser Sozialsystem, das ist erwiesen!
Und das als "unsinnig empfundene Gesetz wie das Gurkenmaß" gibt es überhaupt nicht. Es ist ein Wunsch der Industrie und des Handels dass die Gurken wegen der verpackung möglichst gerade sein sollen.
Es gibt leider viel Polemik um die EU mit falschen Behauptungen.
Das Verbot von Glühbirnen ist aus Gründen der Energieeinsparung sehr sinnvoll, aber das muss man ja nicht unbedingt genau so sehen!

Kindergarten

Wenn ihr nicht macht, was ich will, halte ich die Luft an bis ich tot bin. Das habt ihr dann davon!

Hoffentlich setzt der Cameron seine Drohung auch mal in die Tat um. Sonst wird's wirklich bald albern.

@ 22:41 von AfDwaehlender E...

Sie schreiben:
"Bitte! Welche Engländer sind das? Ich kenne keine solche."
*
Wenn man so wie ich ab und zu die englischen Medien verfolgt dann weiß man das. Es gibt dazu sehr viele Artikel in den großen seriösen Zeitungen und Zeitschriften sowie in der BBC!

Farewell buddy, farewell!!!

Farewell buddy, farewell!!!
What are you waiting for?
The rest of Europe will follow.
All in its proper time.

@ 22:43 von Klaus Peter Schmidt

Sie schreiben:
"Eine echte demokratische Legitimation, die sich auf den Wahlen beruht, zu denen nicht mal eine Mehrheit der Wähler gegangen ist - während die anderen (die mit mehreren eur. Ausweisen) wiederum zweimal oder gar dreimal gewählt hatten, oder zumindest wählen durften, was schon alleine mehr als skandalös ist, ergibt sich für Juncker gegenüber dem völlig demokratisch von dem britischen Volk gewählten Cameron ohnehin kaum."
*
Sorry, aber auch wenn weniger als 50% der Menschen gewählt haben ist nach jeder möglichen Auslegung das Ergebnis in jedem Fall demokratisch legitimiert.
Auch wenn es manchem persönlich nicht gefällt!
Wer nicht wählt hat selbst Schuld und muss mit dem Ergebnis leben oder auswandern!
Und wenn einzelne wie Giovanni di Lorenzo eine Lücke genutzt haben und 2 mal wählen ist das Pech, ändert aber absolut nichts an dem legitimen Ergebnis!
Es gibt in der Welt leider viele "so genannte Parlamente" die nicht so legitim sind wie das EU-Parlament.

Vorsicht!!!

Jetzt ist Vorsicht geboten!, dem Winken von GB's Abschied aus der EU begrüße und stimme ich zu, glaube aber nicht das Cameron das wirklich will. Er will sich seine weitere Mitgliedschaft vergolden lassen, und das vermeintliche Druckmittel dazu ist der angedrohte Austritt. Nach den Erfahrungen der Vergangenheit wird es mit Großbritannien kein vereinigtes Europa geben, dass diesen Namen verdient. Das sollte in der EU nüchtern bedacht werden, und die Briten so schnell wie möglich ziehen lassen. Der nächste Schritt müsste ein sofortiger Aufnahmestop in die EU sein, und die verbleibenden Staaten, vielleicht will Ungarn ja auch noch austreten, müssen die Vereinigung vorantreiben und danach nur noch Staaten aufnehmen, die durch eigene Kraft ein vergleichbares Niveau im wirtschaftlichen, finanziellen, sozialen und kulturellen Bereich vorweisen können. Eine Utopie vielleicht, aber auch ein Weg aus der Sackgasse, in die sich die EU selbst gebracht hat.

@22:43 von Klaus Peter Schmidt - Demokratische Legitimation

"Eine echte demokratische Legitimation, die sich auf den Wahlen beruht, zu denen nicht mal eine Mehrheit der Wähler gegangen ist - während die anderen (die mit mehreren eur. Ausweisen) wiederum zweimal oder gar dreimal gewählt hatten ... ergibt sich für Juncker gegenüber dem völlig demokratisch von dem britischen Volk gewählten Cameron ohnehin kaum."
.
Also Juncker ist noch nicht gewählt. Wenn er aber gewählt wird, dann hat er durchaus demokratische Legitmation, schliesslich wurde das Europaparlament demokratisch gewählt. Wenn viele nicht zur Wahl gehen, schmälert das die demokratische Legitimation keineswegs. Und dass vereinzelte mehrfache Stimmabgabe das Wahlergebnis merklich verfälscht (was im Übrigen entgegen Ihrer Annahme nicht erlaubt ist), halte ich für ein Gerücht. Wenn allerdings Cameron und Merkel Juncker die Kandidatur verweigern wollen, obwohl die Mehrheit des Europaparlaments ihn als Kandidaten haben will, halte ich das für sehr undemokratisch!

20:14 von habu

>>So gerne man die Briten hinauskomplimentieren möchte - wir brauchen sie. Erstens sind sie Nettozahler und wenn sie ausfallen, müssen wir noch mehr zubuttern.<<

Evtl. ist mir ja in den letzten jahren was entgangen ... aber ... seit wann sind die Briten 'Nettozahler' ? Können sie das belegen, bitte ?

Meines Wissens nach sind die Briten am Europäischen Baum, was die Mistel an der Eiche.

@Bernd1

Generell akzeptiere ich die Legitimität jeder demokratischen Wahlen, auch wenn zu denen weniger als 50% der Wähler gegangen sind. Und doch sollte es hier eine vernünftige Untergrenze geben, damit das ganze nicht zur Parodie einer Demokratie wird: so sind z.B. bei den letzten Europawahlen in der Slowakei 13%, in der Tschechischen Republik 19, 5%, in Slowenien 20, 96%, und in Polen wiederum 22, 7% der Wähler gegangen. Wie groß ist denn die Legitimation, die sich aus so einer Wahlbeteiligung ergebt ? In meinen Augen nicht groß.

Übrigens, die Wahlbeteiligung bei den letzten Parlamentswahlen im Vereinigten Königreich war 65,1%.

22:31 von Uebermorgen

>>die briten waren und sind schon immer ein etwas weit sichtigeres volk gewesen.<<

Das wäre ein mir unbekannter Aspekt. Können sie den belegen ?

>>im gegensatz zu anderen europaeischen laendern geht es GB sehr gut und dass sie keinen euro haben bedauern sie nicht.<<

Wenn ich mir die Arbeitslosenzahlen in GB so ansehe, kann ich ihrem Enthusiasmus nicht ganz folgen. Wenn ich aus dem BIP die Banken aus der Mall rausnehme noch weniger.

GB macht einen Großteil seiner Gewinne mit den "Windigen Spekulationen" seiner Banken, und es ist mir schleierhaft wie man das auch noch Großartig finden kann, im Angesicht der Tatsache daß es jene windigen Spekulationen waren, welche den € fast in den Abgrund jagten.

Lasst die Briten austreten und verbietet in der EU die Derivate. Dann kann sich die London Mall mit NY gegenseitig Schrott andrehen bis sie daran zu Grunde gehen.

>>die briten haben von der eu politik die schnauze voll<<

Die Europäer von den Briten auch !

@ hut (22:02): es gäbe dicke wirtschaftliche Folgen für Cameron

@ hut,

Wenn die Briten den Vorteil innerhalb der EU nicht wahrnehmen wollen, und nur mit ihren Pfunden wuchern, dann sollte man offen, und wirklich offen darlegen, was wäre, wenn Großbritanien die EU verlassen würde. Was wären die Nachteile für alle, wenn es denn überhaupt welche gäbe.

es gäbe eine ganze Reihe von Nachteilen für GB, wenn die wirklich ihren Austritt wahrmachen würden. Denn damit würden die wohl auch das Zerbrechen von GB heraufbeschwören - die Schotten wollen ja raus und in die EU - und damit wären die Engländer dann nämlich von der EU umzingelt und alleine nicht überlebensfähig.

Die wären nichts weiter als eine miese Steueroase, die alle Länder auszutrocknen versuchen werden und außerdem hätte Schottland dann mit dem Öl ein dickes Druckmittel in der Hand, auch wenn nur vorübergehend, weil Öl eine endliche Resource ist.

Aber ansonten haben die auch noch Metallbau und Whiskey im Angebot und gute Musik. Ich mag diese schottische Dudelsack-Musik echt.

@ tian75 (22:02): darauf würde ich mich auch freuen

hi tian75,

da würde ich mich auch drauf freuen: England raus aus der EU und Schottland dafür rein. Dann hätten wir vorübergehend mal schottisches Öl bis dass zu Ende sein wird und wir hätten die schottische Metallbranche und wir hätten schottischen Whiskey....Das erinnert mich gerade so an eine Szehe aus Star Trek 6 "Das unentdeckte Land", wo der Chefingenieur Scotty versucht, einen Romulaner unter den Tisch zu trinken und am Schluss selbst sturzbesoffen ist vor lauter Whiskey... *grins*

Außerdem bietet Schottland sehr schöne Musik mit schottischen Dudelsäcken an...echt zum träumen...Hab da so einiges auf Lager...

Reisende soll man nicht aufhalten...

...also tschüss. Seit der britische GCHQ in Zusammenarbeit mit der ebenfalls britischen Vodafone uns und andere EU-Staaten ausspioniert, haben die sich sowieso als EU-feindlich geoutet. Vielleicht lässt sich dann auch gleich irgendwie die bereits erfolgte Übernahme von Kabel Deutschland durch Vodafone rückgängig machen? Schließlich ist es unschön, unter dem Namen "Kabel Deutschland" Überwachungsboxen des britischen Geheimdienstes im Wohnzimmer stehen zu haben.

Zudem blockiert der turokapitalistische Finanzplatz London mit allen Mitteln jedwede Form einer europäischen Finanztransaktionssteuer, also noch ein Grund für einen Abschied ohne Tränen.

@ realist999 (22:30): ganz dumme Frage: wer würde folgen??

@ realist999,

ganz blöde Frage: wer würde denn folgen?? Sie?? Aber ich wüsste nicht, welche anderen EU-Länder folgen würden. Griechenland sicher nicht, Frankreich sicher auch nicht und die Benelux-Staaten schon gar nicht. Und Spanien und Portugal würden einen Teufel tun und aus der EU austreten. Bei Italien ist die Warscheinlichkeit ebenfalls nur gering, dass die es machen würden, weil die alleine auch nicht lebensfähig wären. So viel dazu.

Und bei Estland, Lettland und Litauen sehe ich die Austrittschance ebenfalls als nicht gegeben an. Da würde Putin auf Granit beißen.

23:11 von schrott97

"Also Juncker ist noch nicht gewählt. Wenn er aber gewählt wird, dann hat er durchaus demokratische Legitmation, schliesslich wurde das Europaparlament demokratisch gewählt."

Nein!
Die ganze Sache hat moralisch keine demokratische Legitimation, denn wir Briten habe kein Referendum über den Vertrag von Lissabon bekommen und bei anderen wurden Referenden ignoriert.

Wie Angela Merkel den EU-Präsidenten wählte

Das Theater um die sogenannten "Spitzenkandidaten" ist doch eine Farce:
Der Versuch, ausgerechnet der EU-Kommission, die in der Hauptsache für die wirtschaftlichen Belange zuständig ist und aus den Hauptstädten ferngesteuert wird, einen "demokratischen" Anstrich zu verleihen, ist ist formal wie inhaltlich eine bloße Täuschung. Kein Europäer hat bei Junker oder Schulz ein Kreuzchen machen können. Wenn für den Unsinn dann auch noch Parteien die Positionen verlassen, für die sie gewählt wurden, festigt das die europäische Demokratie (soweit existent) nicht , sondern es schädigt sie.

Die Aufwertung der Kommission ist ohnehin kontraproduktiv. Es gehörten mehr Rechte ins Parlament.

und Tschüss

Das ist doch ein Angebot, das man nicht ausschlagen kann

Darstellung: