Hochwasser in Großbritannien: EU soll schuld sein

11. Februar 2014 - 13:06 Uhr

Die Überschwemmungen im Südwesten Englands nehmen kein Ende. Britische EU-Gegner versuchen jetzt, die Fluten für ihre Zwecke bei der Europawahl zu nutzen: Sie geben der Politik in Brüssel die Schuld an den Wassermassen.

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Kommentare

Die große Flut

wäre sicher ausgeblieben, wenn es die EU nicht gäbe? ... hmmmm ... wenn wir jetzt alles wieder rückgängig machen, vertrocknet dann England nicht?

Vorschlag

"Prinz Charles, der ebenfalls in den Flutgebieten unterwegs war und von den Menschen mit großem Beifall empfangen wurde"

Der Mann hat auch mehr Ahnung als die ganzen Politiker in London.

Krönt Charles zum König und lasst ihn für eine Übergangszeit, 10 Jahre etwa, das Land regieren.

Monarchie ist ja sowieso, und schlechter als bisher kann es ein König auch nicht machen.

GROßbritannien

Manchmal hat man schon das Gefühl, BSE ist immer noch ein Problem bei den Briten... oder wie sagte vor Jahren einmal ein Kabarettist: Es bestehe die hohe Wahrscheinlichkeit, dass Linksfahren und BSE irgendwie ursächlich zusammenhängen. Rechnet man jetzt noch die Flut dazu, weiß man, was zu tun wäre... ;-)

Niemand ist ein Insel

Um beim Thema Überschwemmungen zu bleiben: Die Vorbehalte gegen den Wasserkopf EU sind in England so berechtigt, wie bei der Volksabstimmung in der Schweiz, die ja Angst vor einer "Überschwemmung" ihres Arbeitsmarktes durch Ausländer und einer damit verbundenen Senkung des Lebensstandart hat. So ist hier auch der Versuch der EU untragbar, England vorzuschreiben, wie es seine Wasserwirtschaft zu führen hat. Die Folgen sieht man ja. Die EU hat nie funktioniert, und wird nie funktionieren.

Cornwall und Wales

Cool - jetzt ist es die EU, die Schuld am Klimawandel hat und die Insel die schlimmsten Stürme und Überschwemmungen seit dem Jahresende 2013 erleben lässt !
Man oh man - wie naiv kann man eigentlich sein ?
Seit Jahrzehnten kümmert DE sich in seinen Grenzen um den Umwelt- und Küstenschutz und sind von aller Welt belächelt worden ! Das bisschen Emissionen schadet schon nix !
ALLE Völker müssen aufwachen und im Umweltschutz ihr Möglichstes tun - die jeweilige Bevölkerung wird jede Klimakatastrophe ausbaden müssen und zwar im wahrsten Sinne des Wortes !
Die Politiker sitzen warm und trocken und kümmern sich selbst überhaupt nicht um einzelne Landstriche !
Verlasst Euch NICHT auf Eure Politiker, denn dann seid ihr verlassen genug !

Bevormundung aus Brüssel

führt zum EU Verdruß in den Mitgliedstaaten :
"Wenn es zum Beispiel darum geht, die Flüsse auszubaggern, sind der EU Käfer und Vögel wichtiger als die Interessen der Landwirte und Hausbesitzer." So ist es. Kann man nur hoffen, dass aus den Ergebnissen der Europawahl auch zukunftsweisende Schlüsse gezogen werden.

auf Brüssel schieben tun Populisten gerne

Hallo,

es zeigt sich das Populisten und Hetzköppe leider die Oberhand in "Europa" bekommen.

Wir können nur hoffen, dass Europa nicht auf dem Altar des Populismus geopfert wird.
Europas Kleinstaaten gegeneinander und nicht miteinander - dann bleibt Europas Stimme in der Welt ungehört.

Wer hat denn jetzt Schuld?

Das immer die anderen Schuld sind, ja das ist ein altbekanntes Problem:)

Wünschenswert

"Die United Kingdom Independence Partei, die Großbritannien aus der Europäischen Union heraus bringen will."

Man sollte diese Partei unterstützen. GB und seine ewigen Extrawürste gehen den anderen EU - Ländern seit Jahren auf den Senkel.

Aber bitte keine falschen Hoffnungen: Regnen wird es auch weiter, wenn GB nicht mehr in der EU ist.

gumistiefel

anziehen und ab in den wahlkampf
kennt man hier ja genauso
das müsste schon ein sehr "verschnupfter" politiker sein der da nicht mitspielt
und das für eu-€-europakritiker diese auch am schlechten wetter schuld ist und sie annehmen daß sich ohne deren dumme verordnungen z.b. flüsse ganz traditionel selber ausgebaggert hätten ist ja offensichtlich, sonnst hätte man ja bagger dafür zur verfügung um es von amts wegen zu tun.
herrliche bauernfängerei
im grunde dasselbe wie die a.n. die sich über die geringe kaufkraft ihres lohnes ärgern aber keine lohnsteigerung beim schaff durchsetzen sondern glauben das währe anders würden die beträge nur in einer anderen währung ausgedrückt.

Die EU ist schuld - und die Erde ne Scheibe

Das hier einige auch schon auf diesen Populismus reinfallen, die EU sei an den Fluten in GB Schuld ist schon ansich traurig.

Hier liegen zum Einen Versäumsisse der Britischen Regierung vor und zum Anderen hätten vermutlich auch ohne diese Versäumnisse diese verheerenden Niederschläge weite Teile Südwestenglands überschwemmt.

Lasst Euch doch da nicht einlullen!

Auch schreibt die EU nicht vor, was wann wer anbauen darf. Lediglich die üppigen Zuschüsse fallen dann weg. Ich kann also auch bei zuviel Obst weiter meine Obstplantage betreiben, muss dann allerdings auf die Zuschüsse aus Brüssel verzichten.

Die EU verbietet auch keinen efektiven Küstenschutz, der in GB schon seit Jahren vernachlässigt wird.

"Doch es ist nicht die EU,

"Doch es ist nicht die EU, die hier versagt hat - es ist die britische Regierung, die die Fehler gemacht hat. Sie hat die Mittel für den Hochwasserschutz in den vergangenen Jahren stark gekürzt und die Flüsse und Bäche, die das Wasser aufnehmen könnten, nicht mehr ausgebaggert." (Artikel auf Tagesschau.de) - noch Fragen?

Das sind doch keine NEUEN Nachrichten.

Die wurden schon vor ca. 400 Jahren geschrieben (konnten aber bis heute nicht interpretiert werden). Alle Seher haben unabhängig voneinander das Versinken von England / Großbritannien gesehen. --- Ach ja, das war jetzt sehr unpolitisch formuliert von mir und könnte zu einer Massenpanik führen, deshalb: alle Bewohner der Norddeutschen Tiefebene werden natürlich von der Bundesregierung beschützt und brauchen sich keine Sorgen zu machen. Eine vergleichbare Situation wie in England kann in Deutschland nicht vorkommen; dafür hat die Bundesregierung schon seit langem vorgesorgt. --- Wow, ich sollte vielleicht doch noch den Job wechseln ...

@ Thomas Wohlzufrieden

Sie lesen auch nur was Sie lesen wollen hab ich den Eindruck:

"Angesichts der schlimmsten Regenfälle und Stürme seit 1766."

"Doch es ist nicht die EU, die hier versagt hat - es ist die britische Regierung, die die Fehler gemacht hat. Sie hat die Mittel für den Hochwasserschutz in den vergangenen Jahren stark gekürzt"

Weder hat die EU vorgeschlagen, man solle doch die Mittel für den Hochwasserschutz zusammenstreichen noch hat die EU beschlossen, dass es nun mal so viel regnen solle wie seit 1766 nicht mehr!

Unseren Wohlstand der letzten Jahrzehnte verdankt Deutschland der EU. Ohne den "schwachen €" wäre die D-Mark in den Himmel geklettert und niemand außerhalb Deutschlands hätte sich mehr deutsche Produkte leisten können. Schwankende Wechselkurse machen langfristige Verträge über Grenzen sehr gefährlich.

Ohne diesen großen gemeinsamen Wirtschaftsraum stünden wir wirtschaftlich wesentlich schlechter da. Die Schweiz übrigens auch. Die werden das u.U. bald schmerzlich spüren.

Großbritannien

Ich liebe diese Länder!
Ich reise oft auf die Inseln.
Von Nordirland über Schottland und Wales bis England!

Schottland wird sich wahrscheinlich in diesem Jahr verabschieden - und das wäre gut so. Ebenso gut wäre es, wenn GB endlich aus der EU ausscheiden würde. Es gehört da eh nicht rein, es gehört zu den 5 eyes und zu seiner ehemaligen Kolonie.

Und es wäre endlich Schluß mit dem ewigen 'die Anderen sind schuld'.

Wenn GB aus der EU ausscheidet könnte es zeigen, wie gut es ohne Fördergelder zurechtkommt.

Die City wird es schon richten!

PS.: Ich liebe die Inseln wirklich, reise oft dorthin und habe Freunde dort, ich möchte endlich aufhören können, mit denen über die böse EU zu diskutieren...

die spinnen die briten

natürlich sind immer die anderen schuld und die, die mit der industrialisierung und umweltverschmutzung vor jahrhunderten und jahrzehnten erst einmal so richtig angefangen haben, trifft natürlich keine schuld. unglaublich ... -.-

Von EU-Vorschriften, Käfern und Vögeln

EU-Vorschriften sollen schuld sein!? Klar sind die Schuld. Schuld sind die immer. Wer nicht die, wer dann!? Aber die Natur weiß sich zu helfen.

Mal regnet's - ohne Ende, mal stürmt's - ohne Ende, mal bebt's - ohne Ende, mal schneit's - ohne Ende, mal friert's - ohne Ende, mal brennt's - ohne Ende, mal erkrankt's - ohne Ende, mal überschwemmt's - ohne Ende, mal heiß, kalt, nass und trocken - ohne Ende. So ist die Natur.

Das Gute, so war das schon, bevor der Mensch da war, also so in der Zeit, als Käfer und Vögel da waren, schon äußerst lange, bevor der Mensch da war, und noch besser, wenn der Mensch nicht mehr da ist, die - also Käfer und Vögel - werden dann immer noch da sein. Alles im Fluß.

Olaf Walter (53), Tuttlingen

@Thomas Wohlzufrieden

Sie haben den Artikel schon gelesen bevor Sie Ihren Kommentar geschrieben haben? Wenn die Regierung von Grossbritanien die Gelder für den Hochwasserschutz zusammenstreichen und angesichts der schlimmsten Regenfälle und Stürme seit 1766 (Artikel) ist das aktuelle Resultat doch verständlich. Aber die EU ist natürlich schuld daran! Schön wenn man sich alles so einfach machen kann und immer der andere Schuld ist.

Austritt des UK

Ich würde einen Lachanfall bekommen, wenn die Briten aus der EU austreten und sich Schottland aus dem UK verabschiedet.
Wenn dann noch Schottland EU-Mitglied wird, wäre das erst recht köstlich. :-D
.
Wird aber wohl nur ein schöner Traum bleiben.

@muzzle

"Das sind eben nun die Auswirkungen der Klimaveränderungen. Der Mensch allein ist schuld... sonst niemand!
Wenn ich so was krankes lese, wie: 2 Grad Erderwärmung lassen wir zu

Wer sind wir, dass wir uns anmaßen, die Erde um 2 Grad erwärmen zu lassen? Gott? ..."

Es fällt mir wirklich schwer ein Synonym für "Schwachsinn" zu finden, aber ich versuche es mit einer Umschreibung: die Erde ist, dank Eiszeit, seit mehreren Millionen Jahren zu kalt. Die weltweite Durchschnittstemperatur sollte bei mehr als 30° C liegen und es dürfte keinerlei gefrorenes Wasser, in welcher Form auch immer, geben. Daß dabei der Wasserspiegel einige Meter höher war und werden wird interessiert eigentlich niemanden - außer dem völlig aufgeblasenen Ego der nackten Affen, die die Evolution in einer schwachen Stunde hervorbrachte (ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit als ungewollter Betriebsunfall zu werten ...).

also die EU mischt sich ja

also die EU mischt sich ja oft unberechtigter weise in andere länder ein (zb. ukraine) aber das sie die macht hat stürme über england einbrechen zu lassen bezweifele ich doch stark.

Austritt

Ich sehe im UK ohnehin die 5.Kolonne der USA. Sie wollen keinen Euro und die Eurokrise wurde von britischen und amerikanischen Zockern angezettelt.

Also von mir aus: Bye bye UK!!!

Genau!

Zitat Nigel Farage: »Die Umwelt-Agentur folgt [...] EU-Vorschriften, die verhindern, dass wir die Flüsse so bewirtschaften können, wie wir das seit Jahrhunderten getan haben. Wenn es zum Beispiel darum geht, die Flüsse auszubaggern, [...]«

Und dann im Artikeltext: »[...], angesichts der schlimmsten Regenfälle und Stürme seit 1766.«

Genau, man hat damals ja auch schon die Flüsse ausgebaggert, was die EU jetzt verhindert!

Und genau so war die EU natürlich auch für die letzten Hochwasser an Oder und Elbe verantwortlich und - ganz aktuell - auch für die extremen Schnee- und Regenfälle in Süd- und Südosteuropa.

Ist doch alles so schön einfach zu erklären, oder?!

Sündenböcke...

... sind doch was tolles!

Erst treffen die Regierigen eine Fehlentscheidung nach der anderen (in dubio pro reo, weshalb ich bis zum Beweis des Gegenteils annehmen muss, dass sie tatsächlich nur inkompetent sind, und nicht etwa konzern(ge)hörig oder korrupt).

Dann werden die negativen Folgen politischen Gegnern oder Sündenböcken in die Schuhe geschoben, und noch Kapital daraus geschlagen.

Das funktioniert nicht nur in GB, das schafft die AfD hier auch sehr gut. Und weil das Volk in seiner Mehrheit faul und leichtgläubig ist, wird es auch nicht helfen, wenn in ein paar Tagen lückenlos nachgewiesen wird, dass nicht EU-Gesetze, sondern Regierungsgeiz und Klimaerwärmung für die Flutkatastrophen verantwortlich ist. Bis dahin interessiert es den geneigten Boulevard-Leser nicht mehr.

Und die Klimawandel-Leugner fahren weiter mit gutem Gewissen SUVs, und sehen in allem eine Verschwörung der EU oder des Weltwissenschaftstums.

Gibt es auch Beiträge ohne Bewertung?

Den kannte ich nocht nicht: Farage nutzt das Hochwasser "um die Anti-EU-Stimmung weiter anzuheizen". Ich fürchte, der Herr Marquart ist nicht ganz auf dem Laufenden. Im UK muss niemand eine Anti-EU-Stimmung anheizen. Man muss nur berichten, was die EU jetzt gerade wieder regelt, um den Briten abermals den Eindruck zu vermittelt, dass es gut ist, dass der Channel zwischen good old Blighty und Europe ist.

Und wenn die Behauptung von Farage falsch ist, dann hätte ich von einem Journalisten erwartet, dass er sagt WARUM sie falsch ist, anstatt einfach nur zu behaupten und zu bewerten.

Untätigkeit / Unfähigkeit

Seit Weihnachten stehen also etwa 170 Quadratkilometer Land in der Somerset-Ebene unter Wasser.

Zum Vergleich: Die Niederlande liegen mit etwa einem Viertel ihres Landes unter dem Meeresspiegel = grob geschätzt ca. 10.000 Quadratkilometer. Die Küsten und Fluss-Deltas werden durch Deiche mit eine Länge von etwa 3.000 km sowie durch bewegliche Fluttore geschützt; daneben gibt es ausgeklügeltes Entwässerungssystem von Kanälen mit Schöpf- und Pumpwerken.

DIese vielen Anlagen bedingen hohen Pflege- und Unterhaltungsaufwand. Die Niederländer kämen nie auf die Idee, diesen zu vernachlässigen und hier zu sparen.
Engländer: schaut über den Kanal!

13:38, Thomas Wohlzufrieden

Sie meinen also, das Funktionsprinizp der EU ist die Überschwemmung? Egal ob Wasser oder Einwanderer?

Na dann, Grenzen dicht!

Der Regen wird sich dran halten, ich hab mit ihm geredet.

Mit den Armutseinwandererern/Sozialbetrügern/Scheinasylanten kann man ja nicht reden, denn die sind vollauf damit beschäftigt, unseren Lebensstandard abzusenken. Denn an denen liegt es ja, nicht etwa an der fortschreitenden Umverteilung von unten nach oben, woran wiederum ebenfalls die EU schuld ist, denn die hat ja den Kapitalismus erfunden.

Geht die EU weg, geht der auch weg.

Die Armutseinwandererer/Sozialbetrüger/Scheinasylanten stehen übrigens mit unseren Eliten im Bunde, um die Volksidentitäten auszulöschen.

Für alle, die mich wider Erwarten ernst nehmen, kennzeichne ich diesen Beitrag ausdrücklich als Satire.

Mission erfüllt

Da haben die ÖR-Systemjournalisten mal wieder ganze Arbeit geleistet.

Bei aller Mühe gelang es mir nicht, auch nur einen Beleg dafür zu finden, dass Nigel Farage die EU für die Überschwemmungen verantwortlich macht.

Alles was er sagte, ist dass es wohl nicht sein könne, dass GB Milliarden ans Ausland gibt, und dabei zB den Hochwasserschutz (zumal in ehemaligen Sumpfgebieten) zu Hause vernachlässigt.
Höchst vernünftig in meinen Augen!

Die Desinformation in übelster sowjetischer Manier wirkt, wie den Kommentaren zu entnehmen ist.
Der "Populist" (wobei das Wort von populus=Volk kommt) Farage wird in die dumpf/dämliche Ecke gestellt um das "leuchtende Ideal des autokratisch-€kratischen Zentralismus (krasse Gegenteil von Volksherrschaft) in hellen Farben erscheinen zu lassen.

@ 14:49 von michaelk65

das warum finden sie im artikel
die abbagerung wurde von der regierung eingespaart.
das ist so ähnlich wie russlands wälder und torfmoore ein halbes jahr brannten(bis das material verbraucht war) nachdem putin die feuerwachturmbesetzungen einspaarte.
sowas kommt von sowas
natürlich hatt putin keinen waldbrand gelegt
sowenig wie cameron den sturm bestellte...
aber das problem eines autos ohne bremsen ist bekantlich auch nicht die abgasverordnung.

Hier wird natürlich nicht über mögliche...

...Ursachen über diese Wetterextreme spekuliert. Das Thema "Geo-Engineering" sollte einmal näher beleuchtet werden, das wäre jedenfalls mein Vorschlag.

Wut über Flut

Für ihren populären Vorsitzenden Farage kommt die Wut der Menschen in den Flutgebieten wie gerufen, um die Anti-EU-Stimmung weiter anzuheizen.
Letztendlich muss man sich beim schlechten Wetter bedanken. Vielleicht hilft es den Willen Großbritanniens aus der EU auszutreten zu beschleunigen.

13:40, Beate69

""Wenn es zum Beispiel darum geht, die Flüsse auszubaggern, sind der EU Käfer und Vögel wichtiger als die Interessen der Landwirte und Hausbesitzer." So ist es. Kann man nur hoffen, dass aus den Ergebnissen der Europawahl auch zukunftsweisende Schlüsse gezogen werden."

Sie mögen wohl keine Käfer und Vögel. Kann ich verstehen, bei dem Gekrabbel und Gepiepse.

Die Interessen dieses Geschmeißes gegen die Interessen der Landwirte und Hausbesitzer auszuspielen ist allerdings nicht zielführend, ebensowenig wie die Hoffnung berechtigt ist, daß mit der EU auch der Natur- und Umweltschutz verschwinden wird.

Da müsste man dann schon Prinz Charles aus dem Verkehr ziehen, und selbst das würde wahrscheinlich nicht reichen.

@ michaelk65

"Und wenn die Behauptung von Farage falsch ist, dann hätte ich von einem Journalisten erwartet, dass er sagt WARUM sie falsch ist, anstatt einfach nur zu behaupten und zu bewerten."

????????????

Farage sagt: Die EU ist am schlimmen Hochwasser schuld.
Der Journalist sagt: Die schlimmsten Regenfälle seit 250 Jahren (!!!) und die britische Regierung, die die Gelder für Hochwasserschutz drastisch gekürzt hat sind schuld - und DARUM hat Farage Unrecht.

Aus meiner Sicht sind das stichhaltige Begründungen für ein Hochwasser, finden Sie nicht?

Nigel Farage

Wer sich ein Bild davon machen kann, welche Probleme Nigel Farage wirklich mit der EU hat, kann dies hier im O-Ton nachlesen sowie in der deutschen Übersetzung

http://sciencefiles.org/?s=moral+mutation

Was für eine Frage

@michaelk65:
Die EU ist die einzige Staatengemeinschaft weltweit, die bisher etwas gegen die Klimaveränderungen zuwege gebracht hat, wenn auch längst noch nicht genug. Wenn Sie sich nicht selbst beantworten können, warum die EU nicht an den Jahrhundertniederschlägen in GB schuld ist, kann Ihnen dabei sicher niemand helfen. Im übrigen freue ich mich mit vielen Mitforisten, wenn die britischen Bremser, Quertreiber und Rosinenpicker die EU baldmöglichst verlassen.

Stärkste Partei???

Diese Partei soll stärkste Partei bei den Europawahlen werden? Das ist gefährlich. Diese ganzen nationalistischen Populisten-Parteien in Europas Ländern gefährden echt den ursprünglichen Sinn der EU - mehr Wohlstand und Frieden für alle. Es scheinen viele zu vergessen, dass Kooperation mehr Zufriedenheit, Sicherheit und Annehmlichkeiten bietet als Konfrontation. Diese Nationalstaats-Parteien werden ihren Ländern gewaltigen Schaden zufügen, wenn sie im europäischen Parlament dessen Arbeit behindern.

Das europäische Parlament ist schließlich die einzige demokratische Stimme in Europa. Und gerade diese Stimme wird duch solche Nationalisten bedroht. Die Behauptung, man wolle "mehr direkte Demokratie", die häufig von diesen Parteien kommt, ist deshalb eine reine Heuchelei. Gerade diese Parteien werden die Demokratie in der EU abbauen!

@HartAberWahr & Ishishori

Zu behaupten, der gegenwärtige Klimawandel natürlichen Ursprungs ist, weil es schon früher Klimawandel gab, entspricht etwa der Logik: Dieselruß und Rauchen können keinen Krebs verursachen, weil es Krebs schon vorher gab.

Fakt ist, das sie Erde sich in einer Schnelligkeit erwärmt, die mit natürlichen Ursachen nicht zu erklären ist, während der Zusammenhang zwischen CO2 und Temperatur schon seit 1896 (Arrhenius) bekannt ist (das war vor den Grünen).

Auch bekannt ist, das gerade die Entwässerung von Sümpfen durch die Landwirtschaft Mitursache von Hochwassern ist, weil sie natürliche Rückhaltebecken darstellen.

Ausbaggern von Flüssen hilft nur an der Stelle wo gebaggert wird - es beschleunigt den Abfluss - mit dem Effekt, dass man am Unterlauf sehr schnell, sehr viel Wasser hat...das verschiebt nur das Problem.

Braucht keine Anheizung!

"Für ihren populären Vorsitzenden Farage kommt die Wut der Menschen in den Flutgebieten wie gerufen, um die Anti-EU-Stimmung weiter anzuheizen."

Die braucht keine weitere Anheizung.

Lesen Sie doch die Kommentare der normalen Engländer beim Daily Telegraph!

Wenn die Europabegeisterten das lesen würden, dann würden sie uns aus der EU befreien.

uii Wespennest

Wenn man behauptet, dass Farage sagt, was er so übrigens nicht gesagt hat, aber lassen wir das, die EU verhindere, dass die Briten ihre Flüsse ausbaggern mit entsprechenden Regulierungen, dann muss die korrekte Widerlegung dieser Aussage darauf Bezug nehmen, dass es KEINE EU-Regulationen gibt, die die Briten daran hindern, die Flüsse auszubaggern. Eigentlich simpel ... Übrigens werden Sie heftigen Widerspruch bei D. C. ernten, für die Behauptung, die Regierung habe den NOTWENDIGEN Hochwasserschutz zurückgefahren.

15:08, HartAberWahr

"Alles was er sagte, ist dass es wohl nicht sein könne, dass GB Milliarden ans Ausland gibt, und dabei zB den Hochwasserschutz (zumal in ehemaligen Sumpfgebieten) zu Hause vernachlässigt.
Höchst vernünftig in meinen Augen!"

Sie meinen also, daß GB den Hochwasserschutz vernachlässigt, da das arme Land ja Milliarden und Abermilliarden an die EU überweisen muß?

Ich habe Sie über die Jahre hier als durchaus differenziert argumentierenden, intelligenten Menschen kennengelernt, auch wenn Sie manchmal Freund krachender bzw. krachlederner Polemiken sind.

Die obige Aussage ist meilenweit unter Ihrem Niveau und auch als polemische Zuspitzung nicht akzeptabel.

Leider sind Briten sind keine Europäer

Ja, ist schon erstaunlich: überall werden Projekte mit EU Geldern bezuschußt -vielleicht sogar die Reparatur oder Neutrassierung der Bahnstrecke, die an der Südküste Devons (nicht Cornwalls, übrigens!) weggeschwemmt wurde - und trotzdem wird kein gutes Haar an ihr gelassen. Ich muß mich wohl der Meinung vieler hier anschliessen: raus mit UK aus der EU, ihr seid wirklich nur ein Klotz am Bein. Ich lebe schon 13 Jahre in Devon: Briten sind eben gefühlt keine Europäer, sondern nur Briten mit mehr oder weniger starken Verbindungen zu Gleich- oder ähnlich Gesinnten. In der Vergangenheit gab es nie einen tiefen Sturz, entsprechende Aufarbeitung und eine veränderte Perspektive auf sich und andere. Diejenigen, die in der EU Mitgliedschaft einen Vorteil sehen, haben das intellektuell verstanden - alle, die das Thema so nicht angehen wollen od können, sind einfach gefühlsmässig dagegen. Ohne die Bereitschaft, aufzuklären oder aufgeklärt werden zu wollen wird sich das nicht ändern.

problem..

Ich hoffe dass UK bald der Austritt aus der EU gelingt, dann könnte Deutschland dem Beispiel vieleicht folgen. Die EU bringt zuviele Pflichten, insbesondere bzgl Zuwanderung, da hat UK ein richtig großes Problem...

Man könnte meinen es sind nur Komödianten in der Politik

Hat der Herr Nigel Farage denn nicht begriffen, dass seit Jahrhunderten das Wetter von Westen kommt, also aus der Richtung Amerikas. Brüssel liegt aber östlich, da kann kein schlechtes Wetter herkommen. Gut unnütze Verordnungen kommen da bisweilen her, aber mehr auch nicht.
.
Mit einem jedoch haben die Britten schon recht, die EU gehört reformiert. Es braucht mehr demokratische Strukturen, besonders die EU-Kommision braucht eine demokratische Legitimierung durch die Bürger der EU und nicht durch die nationalen Regierungen, die aus den Kommissaren einen Verschiebebahnhof für abgehalfterte Provinzpolitiker gemacht haben (s. Öttinger, Stoiber). Auch bedarf es weniger Einfluss der Lobbies, aber das Problem haben wir ja auch im eigenen Stall.
.
Ansonsten kann ich mich vielen Foristen anschließen, es nützt Europa wenn England seinen eigenen Weg geht und das Rosinenpicken aufhört.

@15:35 von LN_CR

Sie wissen schon um wie viele ppm CO2 wir diskutieren, und dass sämtliche Klimamodelle, auf denen der AGW ja am Ende beruht, komplett versagen?

Abgesehen davon stagniert unerklärlicherweise die globale Erwärmung seit 17 Jahren.
Interessanterweise nehmen die Klimagläubigen seit einiger Zeit die zuvor verteufelte Argumentation der ach so bösen "Klimaleugner" (welch bösartige Titulierung für Wissenschaftler, zumal gerade das Met-Office mit den Klimagate-Mails seine Unschuld verlor) auf, und beginnen die Ozeane als mitwirkende beim Klima zu begreifen.

Allerdings fabuliert die Kirche des AGW in ihrer Erklärungsnot die Klimaerwärmung in die Tiefen der Ozeane, ohne jedoch erklären zu können, wie man Wärme dorthinbeamt, ohne die oberen Schichten zu erwärmen.

Ich wage einmal zu behaupten, dass der Erkenntnis- und Wissenstand der Menschheit einfach noch zu gering ist, um Klimavorhersagen machen zu können.
Es reicht ja noch nicht einmal für's Wetter kommende Woche.

15:36, AfDwaehlender E...

"Lesen Sie doch die Kommentare der normalen Engländer beim Daily Telegraph!"

Woran erkennt man denn den normalen Engländer? Daran, daß er im Tory-Hausblatt "Daily Telegraph", auch als "Torygraph" bezeichnet, postet? Also wohl die Konservativen oder schlimmeres wählt?

Komisch, ich kenne viele Engländer, und die wählen alle links der Mitte. Die sind wohl nicht normal?

Es ist übrigens Sprachgebrauch unter Konservativen, und nicht nur in England, daß alle, die nicht ihrer Meinung sind, nicht normal sind.

Normal ist schließlich rechts.

Da bin ich dann gern nicht normal.

@ Beate69

Dass die EU den Umweltschutz vermeintlich bevorzugt, wird von einigen gern als anti-EU Argument verwendet, wenn es gerade passt. Aber schauen Sie mal auf die Zahlen: ca. die Hälfte des gesamten EU Haushalts wird für Subventionen der Landwirtschaft ausgegeben (und dass obwohl ca. 40% der Produktion auf dem Müll landet). Spricht nicht gerade für Ihr: EU gegen Landwirtschaft Argument.

Mission accomplished ??

Nachdem die EU hier schon wieder versagt hat, bleiben bei mir Fragen zurück:
- warum greift die UNO nicht ein (GB ist schließlich im Sicherheitsrat), denn es geht um den Fortbestand der britischen Menschheit (Minderheitenschutz) ?;
- wieso wird nicht der Bündnisfall für die NATO ausgerufen, denn ein Mitglied wird von außen massiv bedroht und gar angegriffen ?
- warum schauen alle zu ?
Wenn die EU schuld ist gehört sie gemaßregelt, verboten und gezüchtigt.
Ist sie auch schuld an den Hurricans, Tornedos, Taifunen, Blizzards ?
Ach noch eines: Vergesst nicht alle "Wetterfrösche" gefangen zu nehmen, einzusperren und zu foltern.

@15:43 von fathaland slim - :-)

Oh, oh, Sie sind auf dem Wege mich zu durchschauen.

Mir ging es aber diesmal nicht um den Inhalt einer von Farage gemachten Aussage, als vielmehr darum herauszufinden, ob es denn wahr ist, dass er die EU für die Überschwemmungen verantwortlich machte.

Wenn dem so wäre, so würde dieses, mein Idol, doch einige Stufen auf der Ansehensleiter abstürzen.
Also hoffe ich, dass niemand mir einen dementsprechenden Beleg liefert, und ich die Titulierung "Systemjournalismus" nicht, mit gebeugtem Kopfe, zurücknehmen muss.

Jetzt wieder ernsthaft. zu Hause greift Farage natürlich die Regierung an, die den Hochwasserschutz in den ehemaligen Sumpfgebieten vernachlässigte, und das auch eingesteht. Das ist mE politisch legitim.
Auch wir in D haben ja so unsere Erfahrungen mit Deichgrafen und -gräfinnen.

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