Kommentare

Testballon

Na ja, man startet mal einen Testballon und wartet ab, wie die Bevölkerung reagiert.
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Ich gehe mal davon aus: Außer hier im Forum wird es den Michel wenig jucken.
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Und wenn man schon mal in solchen "Think-Tanks" die Möglichkeit - natürlich rein theoretisch - erörtert, dann erkennt derjenige, der es will, dass es schon 5 nach 12 ist.
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Tja, Freunde: Wer hat sie gewählt….
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ich jedenfalls nicht!

Trostpflaster

Und schon sind wir alle arm wie die Kirchenmäuse.
"das geld, das wird abgeschafft, ich kenn schon einen, der hat nix mehr" (Jürgen v.d. Lippe)

Irgendwie macht mir allein diese Idee gewaltig Angst

mfg

Euer Bilgenschwein

Nachtigall, ich hör dir trapsen

Man kann nur jedem Bürger raten, sein Geld, sein Vermögen nicht bei Banken zu belassen, denn da werden in Zukunft auch staatliche Bankräuber zuschlagen. Einmal angedacht, geht dieser Gedanke bei den Gierhälsen nicht mehr aus dem Kopf!

An dreistigkeit nicht zu überbieten.

Die Verursacher der Krise will sich das Geld bei den Normalbürger in Form von Steuern holen. An das Vermögen der Reichen wird man ja wohl kaum hinkommen, den die haben ihr Geld längst auf irgendwelche Karibik Inseln Offshore oder in der City of London deponiert wo kein Zugriff möglich ist.
Wir brauchen ein neues Geldwerte System das komplett in Staatlicher Hand mit Entscheidungsträgern aus den Volke ist die auch vom Volk Abgewählt werden können wenn das Geld nicht im Interesse der Bürger da ist. Momentan ist ja das gesamte Geldsystem dieser Erde in Privater Hand von einigen wenigen die Narenfreiheit Besitzen und erst dieses Elend der Ausbeutung und Versklavung verursachen.

aha, "der Steuerzahler"

1. Wer ist denn Steuerzahler?:
-doch wohl kaum der Superreiche der alles abschreiben kann und sein Vermögen mit Hilfe windiger Banker und Anwälte versteckt
-doch wohl kaum die Banken, die durch ihr gieriges Handeln zu einer solchen Schieflage meist erst führen
-allermeist sind das die "braven" Bürger (im Bankerjargon wohl neudeutsch "Du Opfer" genannt) die ihre 20-50% zahlen und bei Verzug o.ä. vom Finanzamt sofort wg wenigen Euros angezählt werden
2. Wer oder was kann verhindern, dass das Geld der "Reichen" abfließt bzw dem Zugriff entzogen wird?
-eine restriktive Finanzpolitik!!
-eine vernünftige Sozialpolitik!!
Ergo: die Politik ist dran.
Aber erhofft sich jemand von der GroKo da Abhilfe? Ich nicht.

gieriger als jeder Manager,

sind immernoch die Regierungen.
Für eine solche Maßnahme werden wohl Freibeträge eingeführt werden, die dazu führen, dass 90% der Leute nicht betroffen sein werden. Die restlichen 10% werden rechtzeitig zusehen, wie sie ihr Geld in Sicherheit bringen oder das Weite suchen.
Am Ende also ein gewaltiger Schaden für das betroffene Land und ein paar gemästete Politiker mehr.

Wer schlägt hier vor?

Die Bundesbank als Institution oder Herr Weidmann als Privatmann.
Allein den Gedanken an so ein Szenario finde ich unerträglich! Egal in welchem Land!
Außerdem zahlen wir doch täglich Zwangsabgaben. Man nennt sie Steuern!

nachgerechnet

Freigrenze soll also recht niedrig bei 250.000 € liegen. Und 2,3 Billionen € liegen also in der Hand von Leuten, die ihre Freigrenze bereits ausschöpfen. Die Staatsverschuldung liegt bei 2,1 Billionen €. Es gab in den Nachkriegsjahren wegen unzumutbarer Fehlverteilung der Vermögen durch unterschiedliche Kriegsverluste einen Lastenausgleich, bei dem die reichen den Verlierern eine Soli-Abgabe zahlen mussten. Heute sind die Verlierer der Börsen eben die Niedriglöhner, kinderreiche Familien, Alte, Kranke, geschiedene Männer und alleinerziehende Frauen. Ein neuer Lastenausgleich könnte auch 100% oberhalb der Freigrenze einziehen. Wenn dann auch noch Auslandsschulden gestrichen werden und das Militärbudget um Auslandskriege gekürzt wird, dann hätte Deutschland Luft für einen schönen Aufschwung. Das wäre Politik, die über 90% der Bevölkerung dienen würde und sogar 100% des Volkes glücklicher macht.

"Die wenigen,die das System verstehen,...

werden so sehr an seinen Profiten interessiert oder so abhängig sein von der Gunst des Systems,das aus deren Reihen nie eine Opposition hervorgehen wird.Die große Masse der Leute aber,mental unfähig zu begreifen,wird seine Last ohne Murren tragen,vielleicht sogar ohne zu mutmaßen,daß das System ihren Interessen feindlich ist."

Verfasser: Rothschild Großbankier 1863

Da hat sich bis heute nichts geändert.

bessere Eigenverantwortung

bessere Eigenverantwortung gibt es gar nicht!(Ironie)Ach doch, Volksentscheid...

Unbedingt richtig

Ein gutes Beispiel ist Italien. Während der Staat pleite und immens verschuldet ist, liegt das durchschnittliche Privatvermögen deutlich höher als in Deutschland.

Da gibt es natürlich einen Zusammenhang. Steuerhinterzieher kommen weitgehend ungeschoren davon, so dass der Staat die Ausfälle durch Kredite finanzieren muss.

Eine Vermögensabgabe müsste man als eine Art Nachzahlung auf ausstehende Steuern sehen. Es gibt keinen Grund, warum Deutschland hier einspringen sollte, um mit deutschen Steuern hinterzogene italienische zu kompensieren.

Die befürchtete Kapitalflucht kann man durch geeignete Maßnahmen verhindern. Kaum jemand wird mit dem Geldkoffer auf die Cayman Islands fliegen. Man muss also nur die Banken zwingen, jeden Kapitaltransfer zu dokumentieren, damit sich keiner arm rechnen kann. Den USA gelingt das doch auch.

guter Vorschlag!

Wenn ich z.B. einen Immobilienkredit aufnehmen will, muss ich einen Einkommensnachweis der letzten drei Jahre vorlegen.
Den Finanzämtern liegt dieser durch die Steuererklärung ohnehin vor.

Insofern könnte das Einkommen der letzten drei Jahre als Berechnungsgrundlage für die Abgabe herangezogen werden.
Die Angst, die Reichen könnten im Krisenfall ihr Geld außer Landes schaffen, wäre somit unbegründet.

Und dann müsste noch die Steuerfahndung ausgebaut werden, so dass sich niemand mehr sein Einkommen "klein-rechnen" könnte ...

Also: Warum nicht? Machen!

Das hätte auch den Vorteil, dass die Bürger endlich den Regierungen noch mehr auf die Finger schauen würden, wenn diese das Geld der Bürger mit vollen Händen ausgeben ...

Was ist bloß los?

Nicht das ich Weidmann einen Hauch von Selbstreflexion unterstelle. Der Teufel steckt vermutlich wieder im Detail. Wahrscheinlich wird es eher denen ans Leder gehen die man als eher "wohlhabend" bezeichnen würde - zu reich um arm zu sein, und zu arm um bei einer Schweizer Bank zu verkehren.
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"Eine solchen Steuer sei "wachstumsschädlich", sagte ein Sprecher."
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Das sagt die dogmatische Ideologie der herrschenden Lehre von Marktwirtschaft. Es gibt aber noch andere Auslegungen: Realitisch ist diese Aussage nicht haltbar. Zur Zeit beschwert sich Hinz und Kunz, dass es zu viel Geld gebe das um den Planeten Jagd während auf der anderen Seite immer mehr Menschen in Armut driften. Die öffentlichen Nettoinvestitionen sind sogar negativ!
Das heißt der "Investitionsanreiz" funktioniert nicht wenn es keine Renditeaussichten gibt. Wenn der Markt es also nicht richten will, dann muss es der Staat machen. So kommt es auch wieder zu Wachstum (siehe Fiskalmultiplikator).

ganz nebenbei bemerkt

ist unser Land (Deutschland ist gemeint) nur deswegen finanziell gut aufgestellt, weil die Privatvermögen in den HAushalt als Kapitalsicherung mit eingerechnet werden.

We's nicht glaubt, mag dann gerne mal etwas Recherche betreiben, aber ich empfehle dabei einen festen sitzplatz

mfg

Euer Bilgenschwein

Gerechte Lösung

Eine Abgabe, die sich am Vermögen bemisst, erscheint mir eine gerechte Lösung zu sein.

Keine Zwangsabgabe in Deutschland?

In nächster Zeit eher unwarscheinlich. Aber man soll sich da nicht täuschen. Auch Deutschland hat immense Schulden, die nicht zurückzahlbar sind. Jedem Schuldner steht ein Gläubiger gegenüber - und jemand wird eines Tages zu Kasse gebeten: Inflation, Währungsschnitt oder Währungsreform - auf jeden Fall werden Geldguthaben entwertet. Die Frage ist nicht ob sondern wann. Habe in Brasilien 4 Währungsrformen\-schnitte miterlebt bis Presidente Collor den ``Mut`` hatte alles Geldvermögen zu ``vernichten``. Hat ihm dann das Amt gekostet. Wir hatten auch zulange gewartet um ``schmerzliche`` Eischnitte zu machen (10-20% Zwangsabgabe hätten auch bei uns die Situation bereinigt). Jahre später war dann alles weg. Das Problem: kein Politiker möchet so etwas während seiner Amtszeit durchziehen. Also wird ``verschoben`` bis alles zusammenbricht. Die parallelen zur EU werden immer auffälliger. Noch viel Spass mit eurem Euro.

Woher kommen die 2,3 Billionen bei den Reichen?

Die Einkommensverteilung driftete immer weiter auseinander. Immer weniger (50% heute) haben nichts (bzw. zusammen 1% vom Volksvermögen). Und das liegt an ihrem dauerhaft zu geringen Einkommen. Trotzdem sind die 2,3 Billionen € an Freigrenzenüberschreitung ja von irgendwem erarbeitet worden. Das macht kein Boss allein. Nur ist der Zugewinn eben nicht ganz gerecht ausgezahlt worden. Diese 2,3 Billionen sind im Laufe der Jahre dem Volk an Lohn vorenthalten und dem Kapital als Rendite zugeschoben und offenbar zu milde oder gar nicht besteuert worden. Das kann aber korrigiert werden. Nur muss man aufpassen, dass nun nicht einfach diese eingesammelte Abgabe an die bereits ins Ausland geflohenen Gläubiger des Staates durchgewinkt werden. Die sind ja deshalb im Ausland, weil sie sich der Solidarität entziehen wollen. Dann müssen wir auch nicht stur solidarisch mit ihren Renditewünschen sein und können auch deren Vermögen (Forderungen) soweit erreichbar streichen. Insolvenz anmelden wäre klug!

Das Volk bezahlt mal wieder

Das Volk bezahlt mal wieder für die Inkompetenz, Geldgier, Zocker Manier und Bedienungsmentalität der Banken und Politiker die sich ohne auch nur einen Gedanken zu machen Weltfremd wie der Elefant im Porzellanladen benehmen und mit Millionen um sich werfen die Ihnen gar nicht gehören!
Es wird endlich Zeit das dieses werten Damen und Herren auch HAFTBAR gemacht werden so wie ein kleiner Handwerker der für die Qualität seiner Arbeit einstehen muss.
Dann hätte das verschwenderische Leben der Vorstände alla ADAC; Commerzbank, Deutsche Bank und vielen anderen endlich ein ENDE!!!!

Zwangsabgabe? Gerne!

Die Banken sollen schon mal ihre Vermögen zählen!
Diejenigen, die die Krise verursacht haben, dürfen gerne auch mal dafür gerade stehen.

is klar...

die Politik fährt den Karren in den Dreck und die einfachen Leute sollen es bezahlen. Wer hier in Deutschland sowohl den Politikern als auch den Bänkern vertraut ist selber schuld.
Was sagte vor einigen Jahren die Kanzlerin zusammen mit ihrem Finanzminister Steinbrück :" Der Euro ist sicher!" Heute wissen wir,daß es damals nicht stimmte!!
Und was sagte Adenauer? "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern"!!
Und so halten es die Politiker schon immer!

seltsame Philoophie

soso Herr Weidman, wenn ich Sie richtig verstanden habe, ist Ihre Definition für Eigenverantwortung also folgende:

eine Firma macht Gewinne (mit riskanten Geschäften, denn anderst ist "Wachstum" auf Dauer nicht zu erreichen) solange dies gut geht profitieren davon die Aktionäre und Vorstände (nicht einmal die normalen Angestellten!).

Geht es dann schief, sind oben Genannte Nutznießer aussen vor und eine Gemeinschaft, die zuvor rein gar nichts mit besagter Sache zu tun hatte (in dem Fall die Bürger), soll nun mit ihrem privaten Vermögen einspringen und die Sache richten. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

Gegenvorschlag: wenn schon Sozialismus, dann aber richtig. Also: jede Bank, die es schafft, so unwirtschaft zu arbeiten oder sich so grob zu verspekuliert, dass sie einen bestimmt Betrag Schulden hat (xy Mio/Mrd) wird zwangsenteignet und verstaatlicht. Den involvierten Managern wird das (gesammte!) Privatvermögen entzogen und der Prozess gemacht.

Problem final gelöst, voilá

Lachhaft

"... ihr Vermögen frühzeitig außer Landes zu bringen." Genau das passiert doch seit Jahrzehnten. Nur ein Bruchteil der exportierten Vermögen sind bekannt.
Eine weitere Alternative ist, dass viele, die zu Wohlstand gekommen sind, eine vernünftige Staatsbürgerschaft annehmen. Die Schweiz nimmt noch auf.
Das sollte der Bundesbank bekannt sein. -
Letztendlich wird es wieder den treffen, der sich nicht wehren kann, der aber maßgeblich dazu beigetragen hat, dass es diese Vermögen überhaupt gibt.

Nicht neu

so forderte der IWF schon im Oktober letzten Jahres:
eine „Schulden-Steuer“ in Höhe von 10 Prozent auf die Ersparnisse der Bürger in der Eurozone. Begleitet könnte diese massive und flächendeckende Enteignung von Kapital-Verkehrskontrollen sein: Den Euro-Bürgern sollen alle Fluchtwege abgeschnitten werden. Auch dies wird bereits in der Praxis getestet: Am Dienstag (15.10.2013) stürmte die belgische Polizei 20 Wohnungen in Belgien, deren Besitzer verdächtigt wurden, ein Bank-Konto der britischen HSBC in der Schweiz zu unterhalten.

Soli für Europa?

Wer soll die Moneten für welche Gebühr verwalten?

Wann folgt die "Umwidmung" wegen
Hortung (wg. Nichtverbrauch)?

Wo wird angelegt in welcher Güte?

Die Bundesbank hat schon viel bessere
Anregungen abgelassen!

Enteignung

Da muss ich meinem Vorschreiber, Melanda, Recht geben. Die einzigen, die dafür aufkommen werden, sind die kleinen, die Normalverdiener. Die Großverdiener und Vermögenden werden schon Wochen vorher gewarnt, um Ihr Geld in Sicherheit zu bringen, falls dies nicht schon geschehen ist. Griechenland ist das beste Beispiel.
Mir kommt es auch Suspekt vor, daß in letzter Zeit öfters über dieses Szenario gesprochen wird und es würde mich nicht wundern, wenn schon Geheimpläne existieren, die geanu das beschließen sollen. Auch ohne dem Wissen des Bürgers. Dann wird es jeden treffen, ob Hausbesitzer oder Mieter. Der EURO ist über allen Maßen in Gefahr und wird uns runterreißen!

Jetzt werden die Kabale aber langsam unverschämt!!

Jetzt werden die Kabale aber langsam unverschämt!! Das Volk enteignen, damit sich die "Bankster" noch mehr die Taschen vollstopfen können? Ich glaube nicht, dass sich das irgend ein Volk gefallen lassen wird!

jetzt ist es raus

Die wahrheit nach der wahl! Rettet euer geld! Runter von der bank!

Fairer Gegenvorschlag

Während eine Sondersteuer alle trifft, auch die, die nichts für diese Situation können, sollte in einer freien Marktwirtschaft (liberal=frei, liebe Neo-Liberalen), auch derjenige bezahlen, der davon profitiert.
Das normale marktwirtschaftliche Instrument ist die Pleite.
Und wenn man diese so derart fürchtet, wäre das nächste Instrument der Schuldenschnitt.
Aber nein, die Geldinhaber bestehen auf ihrer Rendite und wollen dafür die Sparer oder Steuerzahler aufkommen lassen.
Das ist staatlich organisierter Kapitalanleger-Sozialismus, Bankensozialismus oder härter ausgedrückt: Der Staat spielt Geldeintreiber für die Finanzindustrie.
Aber Leute, die so etwas wählen, sollten auch dafür zahlen.

Die Rechnung ist einfach

AG- und GmbH-Bilanzen sind öffentlich.
Finanzämter kennen viele Einkünfte.

Krisen werden auch verursacht durch die
Kostenverursacher; dazu zählen auch
Arbeitnehmer oder Erwerbseinkünftesammler ohne Steuerabzug (das werden nach jeder Wahl oder Pensionierung eigentlich immer mehr)!

Jean-Claude Juncker sagte mal etwas interessantes

"Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt." - zitiert von Dirk Koch: Die Brüsseler Republik. Der SPIEGEL 52/1999 vom 27. Dezember 1999

Liebe Leute!

Das hatten wir doch schon alles einmal. Oder erinnert sich keiner mehr an den SOLI?
Nun, ja zahlen musste und muss für alle Ewigkeit nur der kleine Mann.
Mein Vorschlag: Zahlen muss, wer den Pass hat! Dann würden auch die Multimillionäre mit Wohnsitz in einem der Steuerparadiese und einem Zweit- oder Drittpass vor die Entscheidung gestellt: Zahlen oder der Pass ist futsch. Und zwar subito, und zwar auch im Falle des Soli.
Schaumermal

Das Geld muss man sich in erster Linie von

den Nutznießern der Krise holen. Allen voran die Zockerbanker, welche trotz Misswirtschaft immer noch Millionenboni erhalten.
Ich finde es schon richtig, dass die 10.000 Reichsten in Deutschland eine Solidaritätsabgabe zahlen müssen. Die Politik muss selbstverständlich dafür sorgen, dass diese sich nicht arm rechnen können und ihre Vermögen in Steueroasen auslagern. Dazu bedarf es mehr Transparenz.

Überhalb von 250000€ 10%?

Rechenbeispiele klingen ja immer so toll, aber 250000€ ist jedes mittlere und größere Einfamilienhaus in guter Lage wert! Woher sollen diese Leute, die ihr Leben lang dieses Haus abbezahlt haben, 25000€+ in Bar herholen?

Eigentlich einfach ...

Eigentlich ist doch Alles ganz einfach: Wenn Staaten nicht gerade Geld massenhaft drucken lassen, dann entspricht die vorhandene Geldmenge einem entsprechenden Gegenwert, der einmal erarbeitet wurde.

Davon besitzen offenbar Wenige immer mehr und der Rest prügelt sich um den lächerlichen Anteil, der übrig bleibt, obwohl er eigentlich das Meiste erarbeitet hat.

Das Geld, das die Wenigen einsacken, kann erst mal nicht mehr verteilt werden, und so geht die Rauferei um die kleine Kuchenportion unter den Ärmeren weiter, ohne dass auffällt, wie einfach das Problem zu lösen wäre.

Solange es dem so Geschassten halbwegs gut geht, findet er sich offenbar damit ab ("Brot und Spiele"). Aber wehe, das kippt mal ...

Insofern würde der Vorschlag der Bundesbank diesen "Break Even" deutlich weiter in die Zukunft legen, wenn man es schafft, genug Kapital wieder für alle zugänglich zu machen!

Ist doch eigentlich einfach zu verstehen!

Es geht los!

Wer jetzt noch Geld auf der Bank hortet wird die Zeche zahlen!!!

Informiert euch und handelt!!!

Gruß,
B.

Testballon

Es geht nicht um die Frage, wer sie gewählt hat, sondern wer die Schulden verursacht hat.
Das sind, jaja, auch unsere Politiker.
Bevor man den Michel zur Schlachtbank (mal wieder) führt, soll man den Politikern das gesamte Vermögen entziehen (Haftung!), incl. sämtlicher weltfremder Pensionen. Da kommt ein hübsches Sümmchen heraus, von dem man den irgendwann zu erwarteten Staatsbankrott abwenden könnte.

Fremde Zeche

Die globale Finanzkrise wurde ausgelöst allein durch die Geldgier und Spekulationswut vor allem amerikanischer Großbanken.
Die US-Regierung z. B. ist personell aufs Engste mit Unternehmen wie etwa Goldman-Sachs verknüpft. Viele Berater und Minister waren und sind Großbanker.
Im Grunde ist die Weltmacht USA keine Demokratie, sonder eine Plutokratie, eine Herrschaft des Geldes, in der politische Macht anhand des Vermögens vergeben wird.
Ist das die Blaupause für die Zukunft Europas ?

230 Milliarden

Eine 10-prozentige Abgabe (Vermögen oberhalb von 250 Tsd) bringt also laut DIW 230 Milliarden.
Beeindruckend nicht wahr? Bei einem Crash reicht das gerade, die Einlagen zu zahlen, die wir dann an den ESM liefern müssen.
Sehen Sie! Wenn, dann wird sehr viel weiter unten rasiert, vielleicht sogar bei allen?

Wie bitte ... ? Die 1997 unter Herrn Dr. Kohl ausgesezte ...

Vermögenssteuer würde sich bei Wiedereinführung schädlich auswirken ?
Sie betrug zuletzt 1 % ... !
Und wurde deswegen "ausgesetzt", weil die Regierung Kohl nicht den Anforderungen des Bundesfinanzhofes nachkommen wollte.
Schädlich ... ?

Frau Johanna Quandt-Anteilseignerin/BMW-überwies eine Woche nach der Bundestagswahl 2013, Eur 230.000 direkt an die CDU nach Berlin.
Warum wohl ?
Weil sie für das Jahr 2012 eine Bruttodividende von über 231 Millionen Eur erhalten hat.
Und nun wurden 0,1 % als kleines Danke-Schön direkt überwiesen.
Ihre Kinder -Susanne und Stefan- wurden "am Kaffeetisch" zu den gleichen Summen von der Mutter aufgefordert. Wobei der Stefan -angeblich Deutschlands Dividendenkönig- eine Bruttodividende von über 425 Millionen erhalten hatte.

Dies zu ... "schädlich" !

wieder eine sich bewahrheitende Verschwörungstheorie

wieder eine sich bewahrheitende Verschwörungstheorie ....

von den bekannten Forentrollen wurde ich verspottet ob der Quelle "Deutsche Wirtschaftsnachrichten" ... dort wurde das "Gedankenspiel" schon vor Wochen beschrieben und kommentiert

Strafe für Sparer: Asmussen bringt
negative Zinsen ins Gespräch
Veröffentlicht: 19.11.13, 14:13

Zwangsabgabe: Erste Banken planen
Straf-Zinsen für Spar-Guthaben
Veröffentlicht: 25.11.13, 08:41

Regierung schleift Bastionen:
Deutscher Steuerzahler muss Banken
retten
Veröffentlicht: 27.11.13, 18:26

@Dr. eg Sak

"Also: Warum nicht? Machen!"

Und was ist mit "legaler" Steuervermeidung.
X Tochterfirmen gründen und so Steuern in gewisse Oasen transferieren.

Mich würde wirklich mal brennend interessieren wie viel Steuern durch Steuerhinterziehung oder durch Steuervermeidung dem Staat entgehen.

Nicht das sich einige wundern würde wie das Verhältnis zueinander aussieht.

Nicht das wir hier eine doch dicke Mücke zu einem noch fetteren Elefanten auf die Waage stellen.

Einfach laecherlich

Erst tuermen die Politker gemeinsam mit den Bankern einen
riesigen Berg an Staatsschulden auf.

Aber anstelle den Guertel mal vorher enger zu schnallen,
strikt zu sparen und dazu den Buergern auch mal unliebsame
Wahrheiten zu verkuenden (Wiederwahl gefaehrdet!,
siehe die Gruenen bei der letzen Wahl).
Tolle Wohltaten bei gleichzeitig sinkenden oder gleichbleibenden
Steuern gehen halt nun mal nicht.

Wartet man lieber so lange, bis ueberhaupt
nichts mehr geht, erklaert die Banken als systemkritisch
und versucht dann die ueber Jahre verkorksten
Staatsfinanzen mittels einer Buerger-Zwangsabgabe
wieder gerade zu ruecken.

Ganz nach dem Motto, waehrend unserer Regierungszeit
wird schon alles gut gehen und mit den Problemen
sollen sich dann die nachfolgenden Generationen herumschlagen.

Wie man aber in der juensten Vergangenheit sehen kann,
geht dieser Plan nicht immer auf.

guter ansatz

flankiert mit einem un-vertrag der den zugriff auf fluchtkapital sichert währe es sogar machbar

@ rettet euer geld fraktion:
ohne anlage inflationiert euch das zeug eh weg
und anlage ist immer ausfallrisiko, und besteuerbar

Nun ... Steuern und Abgaben sind regelmäßig erhobene ...

Zwangsabgaben.
Eine einmalige Vermögens-'abgabe', ist ein einmaliger Raubzug.

In jedem Fall landet das Ergaunerte bei einer Bank. Einer privaten Bank. Irgendwo im digitalen Off.

Und es sind immer die kleinen Vermögenden davon betroffen, die es nicht rechtzeitig 'gerochen' haben.

Von einer Währungsreform kann man heute nicht mehr sprechen. Erstens haben wir keine Währungen mehr in Europa, sondern eine Kunstwährung.
Und zweitens geht es auch nicht um eine Reformierung eines kollabierenden Staats-Finanzapparates, sondern immer um eine Bank.

Und eine Bank ist ... systemrelevant.

Natürlich geht das nur bei GLÄSERNEN Bürgern, von denen...

.. der Staat genau weiß, wieviel die so "wert" sind.
.
Es kommt dem Staat nicht darauf an, daß die Steuern auf das Einkommen korrekt gezahlt werden, denn das geht auch anonym (siehe Beispiel Schweiz, wo deutsche Kontoinhaber bereits seit 2006 anonym ihre Steuern an den DEUTSCHEN Fiskus abführen, immerhin 33%; also mehr als in Deutschland selbst.)
.
Nein, dem Staat ist generell die Anonymität ein Dorn im Auge. Da kann man schlecht was enteignen.
.
Unser Überwachungsstaat arbeitet schon seit vielen Jahren genau auf diese Situation hin.
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"Argumente" sind TERRORISMUS, und GELDWÄSCHE. Leider sind diese "Argumente" nur Vorwand zur Bürgerkontrolle.

die Frage ist nicht, ob es so kommt, sondern wann!

Nur ein einziges Mal hat die Bundesrepublik ihre Schulden ein ganz klein wenig getilgt! Beim Verkauf der UMTS- Lizenzen. Nur ein einziges Mal in fast 70 Jahren!
Die Regierenden denken alle nur bis zur Nasenspitze, Schulden machen, ist doch egal! ... Und die von Euch gewählte Kanzlerin regiert weiter! Inzwischen haben wir den Euro, und das ist keinesfalls mehr eine in Zukunft sichere stabile Währung! Das der Dollar nicht besser ist, macht es nicht besser! ...
Es kommt inzwischen alles zusammen, die Geschichte wird über Frau Merkel, und ihre Gestaltung Europas, richten! ...

Und das tolle davon ist

Von der Bruttodividende gehen nur ein Viertel
plus nochmal 5,5% von diesem, an den Staat.

Waere diese Summe jedoch durch Arbeit
"verdient" worden, waere fast die Haelfte futsch.

Ich bin für die Zwangsabgabe !

Allerdings nur für die Menschen die nicht mehr der Gesetzlichen Zwangsversicherung unterliegen. Hier könnte man gut und gerne 25% vom monatlichen Einkommen zur finanzierung der Banken verwenden.

Da die Finanzämter mit den gesetzlichen Krankenkassen die Empfänger leicht feststellen können, wer nicht gesetzlich Zwangsversichert ist, muss zahlen.

Allerdings sehr ich es jetzt schon kommen, das dann die Zusatzeinkommen wie Bonizahlungen wieder einmal nicht mit einberechnet werden und anschließend ein Sonderfonds für die Armen nicht gesetzlichen Zwangsversicherten eingerichtet wird.

Der Michel ist sowieso zu einfach gestrickt als das er dagegen etwas unternehmen würde. Außer sich in online Foren zu beschweren.

Zwangsabgabe der Normalbürger

für den kaputten Staat !
Sagt einmal - gehts noch ?
Ich als Normalbürger soll für das Unvermögen der deutschen Regierung mit meinen paar Kröten auch noch einstehen ?
Das ist ja wohl nicht der Ernst !
Entweder kann der Finanzminister eines Staates nicht wirtschaften und hat dann den Staat kaputt gewirtschaftet ..... O D E R
die Bundesbank hatte einen Präsidenten, der nicht wirtschaften kann .... !
Sehe überhaupt nicht ein, für deren Dussligkeit finanziell einzuspringen !
Die haben schließlich Finanzwirtschaft studiert und wollten den Job ! Dann sollen sie für ihren Mist auch geradestehen !

Wie beruhigend,

wenn man so wenig verdient, dass man kein übriges Geld ansparen kann.

Da ist bei mir nix zu holen, ätsch!

*Negativzinsen auf Anlagen?
Der Umkehrschluss wäre doch Zinsertrag für Schulden? Oder nicht?

*Ironie aus!

16:21 von Visitor²

>>Der Michel ist sowieso zu einfach gestrickt als das er dagegen etwas unternehmen würde. Außer sich in online Foren zu beschweren.<<

Was soll "der Michel" denn ihrer Meinung nach machen ? "Klitschko's Demokratischen Weg" gehen und Ministerien per Waffengewalt besetzen ?

Ich hoffe doch, sie wissen wie das hier in der BRD von Regierungsseite gehandhabt würde ?

@Dr. eg Sak

"Insofern könnte das Einkommen der letzten drei Jahre als Berechnungsgrundlage für die Abgabe herangezogen werden."

Einkommen kann niemals ein Massstab für vorhandenes Vermögen sein! Allenfalls die Differenz Einkommen- Ausgaben (abzüglich der Ausgaben zum Vermögensaufbau)...

@Juri Gerasimenko

"Eine Abgabe, die sich am Vermögen bemisst, erscheint mir eine gerechte Lösung zu sein."

Auf den ersten Blick ja. Vorausgesetzt, Sie schaffen es eine gerechte Lösung zu finden, wie Sie die Vermögen bemessen wollen. Das ist nämlich alles andere als trivial, sobald Sie ins Detail gehen...

@Melanda

"Auch Deutschland hat immense Schulden, die nicht zurückzahlbar sind."

Die Schulden sind gar nicht so hoch. Jeder private Häuslebauer ist 10mal höher verschuldet- und der MUSS es sogar zurückzahlen.

Jeder Deutsche ist rechnerisch weniger verschuldet als er/sie (bzw. die Eltern) für sich Kindergeld bekommen haben oder noch bekommen werden.

Hallo, besser haushalten lernen!!!

Wer in finanzielle Schieflage gerät, ob Bürger oder Staat, lebt bekanntlich in den allermeisten Fällen über seine Verhältnisse.

So einfach ist das!

Wer dann weiterhin noch immer mehr Geld verlangt, ist einfach nur unbelehrbar, bzw. unverschämt.

Zum Kommentar von ``Stegi``

Aus eigener Erfahrung weiss ich: Es existieren mit hoher Wahrscheinlichkeit ``Geheimpläne``. Bei uns (Brasilien) wars so: Am Freitag Abend wurde überraschend!! mitgeteilt: Alle Bankguthaben sind eingefroren, man darf pro Woche nur noch einen kleinen Betrag abheben. Nach wenigen Monaten waren die Guthaben bei einer Inflation von zuletzt von ca 60% im Monat!!! wertlos. Sie werden Fragen, warum hatte man Geld auf der Bank? Antwort: Weil die Regierung ihre Bürger ``geködert`` hat, in dem sie täglich`einen grosszügigen ``Inflationsausgleich``auf die Konten aufbuchte!!! Fazit: Traue nicht den Regierungen auch nicht in Deutschland. Oder schon vergessen. ``Keiner hat die Absicht eine... ```` die Rente ist sicher...``.

@Guckloch212

"Trotzdem sind die 2,3 Billionen € an Freigrenzenüberschreitung ja von irgendwem erarbeitet worden. Das macht kein Boss allein. Nur ist der Zugewinn eben nicht ganz gerecht ausgezahlt worden. Diese 2,3 Billionen sind im Laufe der Jahre dem Volk an Lohn vorenthalten und dem Kapital als Rendite zugeschoben und offenbar zu milde oder gar nicht besteuert worden."

Tja: Nehmen wir die Fußball Bundesliga: Da rennen jede Woche hunderte Einkommensmillionäre (teilweise Multi) dem Ball hinterher, die mehr verdienen als die vielen Tausend Zuschauer im Stadion zusammengerechnet. Wie würden Sie den Zugewinn gerechter auszahlen?

Anderer Punkt:
Jeder Ingenieur und Naturwissenschaftler in der Industrie dürfte problemlos 1000 EUR monatl. zum Vermögensaufbau nutzen können. Gute Leute eher das doppelte oder noch deutlich mehr.

Das macht dann über ca. 37 Berufsjahre einen Vermögensaufbau von mind. 500000 bis 900000 EUR aus. Oft natürlich im Eigenheim gebunden.

Suuuperreich sind nur die wenigsten...

Skywalker's Milchjungenrechnung

Die Schulden sind gar nicht so hoch. Jeder private Häuslebauer ist 10mal höher verschuldet- und der MUSS es sogar zurückzahlen.
Erstens, baut nicht jeder Deutsche ein Haus, sondern gewöhnlich macht das eine ganze Familie, ein Haushalt. Nun ermitteln Sie mal die Schuldenlast je Haushalt.
Zudem ist es Unfug, die Schulden auf jeden Deutschen aufzuteilen. Zahlen können das immer nur Steuerzahler und da ist sie bereits doppelt so hoch, also ca. 50 Tausend je Steuerzahler.
Na dann recherchieren Sie mal, wie viele davon 50 Tausend übrig haben. Realistisch wäre eher eine jährliche Sondersteuer von 500 Euro jeder Steuerzahler. Und damit müssten wir dann 100-200 Jahre zahlen, abhängig von den Zinsen, die in den nächsten 100 Jahren auflaufen.
Die Originalaussage war also richtig: Diese Staatsschuld kann nicht zurück gezahlt werden, nicht in diesem System.

16:46 von Skywalker

>>Jeder Deutsche ist rechnerisch weniger verschuldet als er/sie (bzw. die Eltern) für sich Kindergeld bekommen haben oder noch bekommen werden.<<

Da sie unterschwellig andeuten, jeder Bürger hätte eine "Bringschuld" gegenüber dem Staat ... setzen sie das Ganze doch mal bitte in Relation zu den Mitteln die ein Bürger im Gleichen Zeitraum an Steuern Zahlt.

... und wenn sie schon beim Rechnen sind : Haben sie schonmal ausgerechnet was ein Bürger im Lauf seines Lebens in die Rentenkasse zahlt - und was er wieder "rausbekommt" ?

Das sind viel interessantere Rechnungen !

@Sternenkind

"Die wahrheit nach der wahl! Rettet euer geld! Runter von der bank!"

Welcher Ochse hat sein Vermögen denn als einfach abhebbares GELD auf der Bank?

@Step

"Wer ist denn Steuerzahler?:
-doch wohl kaum der Superreiche der alles abschreiben kann und sein Vermögen mit Hilfe windiger Banker und Anwälte versteckt"

Naja, immerhin ist es Fakt, dass die untere Hälfte der Einkommensbezieher weniger als 5% zum Lohnsteueraufkommen beitragt, das obere Viertel aber über 80%.

Und die ca. 10000 Einkommensmillionäre in Deutschland zahlen im Schnitt ca. 35% Steuern real. Also weit entfernt vom "alles abschreiben mit Hilfe windiger...".

Klar waren die Staaten schon vorher überschuldet,

aber der Bankenrettungsirrsinn ist der Hauptgrund der Überschuldung.
Unser Haus ist bestimmt mehr Wert als 250.000,-- Euro. Ich sehe nicht ein, warum ich für die Zockerkrise aufkommen soll. Ich habe mein Geld mit ehrlicher Arbeit verdient und noch nie spekuliert.
Ich kenne alte Leute, welche ihr Leben lang sich nichts gegönnt und nur gespart haben. Da kommen dann schon mal 250.000,-- Euro zusammen.
Die Zwangsabgabe darf nur diejenigen 5% treffen, welche durch die Krise profitiert haben.

Drastischer wurde das Betrugs-Szenario...

...noch nie beschrieben und angekündigt!!!

"Andere" Staaten sollen ihre Bürger pfänden? Aber nicht doch. WIR Deutschen sind solidarisch. Wenn schon dann zahlen wir mit für ganz Europa. Das wird uns eine Ehre sein.

Lieber rette ich meinen Staat

mit höheren Steuern oder Abgaben, als die Banken irgendwelcher Privatleute, wie es beim letzten Mal der Fall war (und nachwirkungsweise immer noch ist).

@Visitor²

"Allerdings nur für die Menschen die nicht mehr der Gesetzlichen Zwangsversicherung unterliegen. Hier könnte man gut und gerne 25% vom monatlichen Einkommen zur finanzierung der Banken verwenden."

Warum soll man mir "gut und gerne 25%" meines Einkommens zusätzlich wegnehmen? Ich habe eine Abgabenlast von etwas über 50%, nach Abzug meiner normalen Ausgaben habe ich diese 25% noch nicht einmal übrig. Was hat die Wahl meiner Krankenversicherung mit der Bankenrettung zu tun?

Ihnen ist schon klar, dass man als stinknormaler angestellter Akademiker ganz schnell aus der gesetzlichen Zwangsversicherung heraus ist. Immerhin 11% der Deutschen sind privat versichert, das sind Großteils normale Menschen mit vernünftigem Gehalt, aber keine Reichen.

@ LiNe um 16:35

wenigstens versteht hier jemand was er liest

auf die art und weise hatt der erste weltkrieg das deutsche reich (bereinigt) ca 50 pfennige gekostet
und die zukunft
aber die ist nicht einpreisbar, was bleibt ist also ein weginflationieren von schulden, was einem negativzins entspricht der die summe um die differenz aus inflation und zins reduziert
nur aufpassen das einem dabei die banken, die ja die anleihen vermarkten, nicht pleite gehen.

wer soll zahlen, wenn Krisenländer

in Schieflage geraten?

Es sei hier gesagt, nicht die Länder geraten in Schieflage, sondern die Banken der Länder. Zweitens hat das nur mit der Zockerei zu tun, die niemals unterbunden wird.

Jetzt wird die Katze langsam aus dem Sack gelassen.

Ist doch eine tolle Idee mit der Zwangsabgabe! Nur sollte man einen anderen Begriff wählen. Hört sich so nach Zwang an.

ESM war doch in Ordnung. Die meisten finden ihn gut, - verstehen tun es die wenigsten....

Das Genick wurde angeknackst.....

ladycat: 250 Tausend

Nochmal: Der DIW hat ausgerechnet, dass dann 230 Milliarden zusammen kommen, wenn die Vermögen über 250 Tausend mit 10 Prozent besteuert werden.
Das ist gerade etwas mehr, als wir dann dem ESM zuschießen müssen, der ja für genau so eine Krise gedacht ist.
Vergessen Sie diese Grenze. Diese wird es niemals geben. Sie ist zur Beruhigung und reicht vorne bis hinten nicht.
Jeder wird zahlen müssen, wenn es so weit ist.

17:19 von riewekooche

>>Lieber rette ich meinen Staat mit höheren Steuern oder Abgaben, als die Banken irgendwelcher Privatleute, wie es beim letzten Mal der Fall war (und nachwirkungsweise immer noch ist).<<

Das ist absurd. Erst rettet der Staat "Systemrelevante Banken", kommt eben DADURCH in Schieflage und sie sagen :

Ja wenns für die Banken gewesen wäre, dann nicht ... aber nu für den Staat da schon ?

Das passt doch hinten und vorne nicht.

Moment Mal

Erster Gedanke:
Mit den paar Kroeten auf der US-Bank falle ich weit unter die genannten Grenzen. Siehe den Vorkommentatoren "Wer noch Bargeld sammelt ist selber Schuld"

Zweiter Gedanke:
solange ernsthaft nur Guthaben ueber X00.000 oder besser noch x.000.000 behandelt werden soll es mir Recht sein - ich befuerchte nur, wenn das Gesetz einmal da ist wird die grenze kontinuierlich auf bis zu x00 gesenkt werden.

Dritter Gedanke;
Moment Mal.
Realitaetsueberpruefung.
Erst zahlt der Deutsche Lohn/einkommenssteuer, dann (vom verbliebenen Rest) Mehrwertsteuer, dann Tabak-, allohol-, Benzin-, Vergnueguns- und sonstige-Steuern. Eventuell bald "Luftholsteuer" und "CO2-Ausatmen" Steuer.
Von den so eingenommen Geldern (die alle irgendwo im "schwarzen Loch" versenkt werden) verteilt Vadda-Staat auf Bund/Laender/Gemeinden und alle zusammen vergeigen zig-Milliarden pro Jahr fuer Dummfug.
Und wenn diejenigen, die vergeigen pleite sind sollen die die eh alles bezahlt haben nochmal zahlen?

Nee, ne?

riewekooche: Lieber Staat retten

Lieber rette ich meinen Staat mit höheren Steuern oder Abgaben, als die Banken...
Aber der Staat sammelt das Geld doch einzig zu dem Zwecke ein, die Banken damit zu retten.

@Trecker

"Erstens, baut nicht jeder Deutsche ein Haus, sondern gewöhnlich macht das eine ganze Familie, ein Haushalt. ....Realistisch wäre eher eine jährliche Sondersteuer von 500 Euro jeder Steuerzahler. Und damit müssten wir dann 100-200 Jahre zahlen, abhängig von den Zinsen, die in den nächsten 100 Jahren auflaufen."

Sie titulieren MEINE Rechnung als Milchjungenrechnung und dann so ein Unsinn??? Zumal ich gar nicht gerechnet habe, sondern nur zitiert- es wird schliesslich IMMER von ProKopf Verschuldung geredet. Die einzige Rechnung, die ich aufgemacht habe, war die Gegenüberstellung der ProKopfSchulden mit den ProKopf erhaltenen Kindergeldern...

Es laufen übrigens gar keine Zinsen auf, wie Sie meinen, denn die Zinsen werden laufend bezahlt!

Völlig ohne zu tilgen würden sich die Schulden spätestens alle 25 Jahre durch die normale Inflation halbieren. (Den Vorteil hat der private Häuslebauer auch.)

marktkonforme Abgabe !

------------------------------"wachstumsschädlich"

Wie bitte ??????

Außerdem , richtig ist, wenn man d. 250 mrd verdoppelt , wg. d. Dunkelziffer ,
es sind eher 500 mrd ,
wenn man bedenkt , daß mehr als 6 Billionen
i.d. Rückhand gebunkert sind ..

Dann d. Abgabe solange, also jedes Jahr
einmalig, bis d. Staatsdefizit bei 0 ist !

Dann macht man einen schlanken Staat !

Immer diese staaatlichen Weicheier ...

b. H-4 wird doch auch kräftig zugelangt
--LOL-----LOL-LOL----------!

@Trecker

"Erstens, baut nicht jeder Deutsche ein Haus, sondern gewöhnlich macht das eine ganze Familie, ein Haushalt. Nun ermitteln Sie mal die Schuldenlast je Haushalt."

Die wenigsten Häuslebauer sind auch nur 10 mal höher verschuldet, insbesondere in der heutigen Zinsphase. Meine Schulden liegen zum Beispiel beim 25fachen...

Zweitens haben Sie überhaupt nicht verstanden, dass es gar nicht der Punkt meiner Aussage war, ob es jetzt nun ein Faktor 7, 10 oder 20 wäre...

"Die Originalaussage war also richtig: Diese Staatsschuld kann nicht zurück gezahlt werden, nicht in diesem System."

Falsch: Sie könnte, aber sie muss gar nicht zurückgezahlt werden....

17:48 von Skywalker

>>Völlig ohne zu tilgen würden sich die Schulden spätestens alle 25 Jahre durch die normale Inflation halbieren. (Den Vorteil hat der private Häuslebauer auch.)<<

Sie wären der Traum jeder Bank als Kunden. Sie haben das noch nie wirklich durchgerechnet, was sie im gleichen Zeitraum in denen ihre Schulden angeblich halbiert werden, an Zinsen zahlen.

Oder sie sollten sich einen neuen Taschenrechner kaufen ...

Skywalkers neue Rechnungen

Sie können es drehen, wie sie wollen. Es bleibt sinnfrei, Schulden pro Einwohner berechnen zu wollen, denn nur Steuerzahler können das bezahlen und es bleibt auch dabei, das gewöhnlich Haushalte ein Haus bauen und nicht jeder Deutsche.
Selbst wenn 40 Prozent im Eigenheim wohnen und vielleicht 4 Personen in solchen Haushalten sind, könnten es nur 10 Prozent der Deutschen sein, die das finanziert haben.
Meine Zahlen sind hier übrigens genauso fiktiv, wie die Ihren. Daher lassen wir das beide lieber und schauen in Zukunft in die Statistik.

17:55 von Skywalker

>>Falsch: Sie könnte, aber sie muss gar nicht zurückgezahlt werden....<<

Falsch ist in diesem Fall Richtig, denn das übernimmt ja dann der "Bürger" per "Zwangsabgabe".

Wiso sollten unsere Politiker also sparen ?

@Xabbu

"Sie wären der Traum jeder Bank als Kunden. Sie haben das noch nie wirklich durchgerechnet, was sie im gleichen Zeitraum in denen ihre Schulden angeblich halbiert werden, an Zinsen zahlen."

Da ich vor 18 Monaten meine Finanzierung begonnen habe, können Sie Gift drauf nehmen, dass ich gründlichst gerechnet habe.

Die Zinsen sammeln sich nicht an, sondern werden monatlich gezahlt. Die Restschuld verringert sich im Wert um den Inflationsbetrag. Mein Einkommen entwickelt sich gemäß den Abschlüssen der IG Metall zuletzt immer zwischen 3 und 4%, auf jeden Fall oberhalb der Inflation. Ich kann die Raten auch ohne Einkommenszuwächse bezahlen und ich will das Darlehen ja so schnell wie möglich tilgen, aber würde ich nur die Zinsen zahlen, wäre die Schuld für mich in 25 Jahren sogar mehr als halbiert- gemessen an meiner persönlichen Inflation.

Wenn es um mein eigenes Geld geht mache ich keine Rechenfehler...!!!

@Trecker

"Sie können es drehen, wie sie wollen. Es bleibt sinnfrei, Schulden pro Einwohner berechnen zu wollen, denn nur Steuerzahler können das bezahlen und es bleibt auch dabei, das gewöhnlich Haushalte ein Haus bauen und nicht jeder Deutsche."

Diese Sinnfreiheit habe ich nicht erfunden, sondern diejenigen die damit die unglaubliche Höhe der Schulden belegen wollen. Und ich will nichts weiter sagen, dass ich auf der selben Betrachtungsebene diese Höhe der Schulden für nicht allzu Besorgnis erregend halte.

Nichts weiter. Ihre angefangene Diskussion um Steuerzahler, Haushaltsgrößen etc. geht am Kern meiner Aussage vorbei: Der Gesamtwert der staatlichen Infrastruktur und auch der sozialen Struktur (deswegen mein Beispiel Kindergeld) übersteigt die gesamten Schulden Deutschlands um ein Vielfaches!

@Xabbu

"Sie wären der Traum jeder Bank als Kunden. Sie haben das noch nie wirklich durchgerechnet, was sie im gleichen Zeitraum in denen ihre Schulden angeblich halbiert werden, an Zinsen zahlen.

Oder sie sollten sich einen neuen Taschenrechner kaufen ...
"

Und noch eine Ergänzung zu meiner Antwort vor einigen Minuten:

Sogar ganz ohne Taschenrechner kann ich auf jedem Kontoauszug sehen wie viele Zinsen ich monatlich zahle: Und da diese Summe kaum höher als meine bisherige Kaltmiete war (und in einem Jahr bereits niedriger sein wird), reimt sich bei mir Zinsen auf Grinsen. Ich sehe zumindest auf einen Blick wieviel Geld NICHT mein Vermieter bekommt. Das Geld wäre auch weg wenn ich zur Miete wohnte.

Zinsen

Wenn die Zinsen nicht höher sind als die ersparte Miete geht das ! Allerdings wird das Haus auch älter und es fallen Instandhalt. Kosten an !

Naja, 230 Milliarden würden

Naja, 230 Milliarden würden immerhin unsere Staatsschulden um etwa 10% senken können, was dann wiederum 10% weniger Zinszahlungen erforderlich machen würde, wofür dann 10% weniger Steuern ODER weitere 10% abgezahlt werden könnten ... usw. usw.

So schlecht wäre die Idee gar nicht, denn immerhin sind es ja die Reichen Menschen, die in den letzten Jahren am meisten profitiert haben. Ich frage mich nur, ob bei der Summe wirklich alle Vermögenswerte der Deutschen einbezogen wurden, oder nur die der "ehrlichen Dummen", die ihr Geld noch hier im Land haben und für das Land/die eigene Firma einsetzen wollen.

>>aber würde ich nur die

>>aber würde ich nur die Zinsen zahlen, wäre die Schuld für mich in 25 Jahren sogar mehr als halbiert- gemessen an meiner persönlichen Inflation. <<

Guter Freund, ich darf sie doch so nennen,
aber sie haben nie den "Zinseszins-Effekt" verstanden, denn sie haben in den 25 Jahren vermutlich zwischen 50 und 100% des Ursprungsdarlehens an "Zins" bezahlt ...

... und ja, na klar, ihre Ursprungsschuld mag "wertmäßig" durch Lohnzuwachs in einem geringeren Verhältnis stehen als ihre Ausgangsschuld ...

... aber wo in ihrer Rechnung kommen die in dem Zeitraum gezahlten Zinseszins-Zahlungen vor ? Ihre "Schuld" ist ja immer noch da. Wann und womit gedenken sie DIESE zu tilgen ?

Durch eine mittlerweile eingetretene Währungsreform ? Na dann mal "viel Glück" .

Zwangsabgabe in Deutschland

In Deutschland müssen dann nur Bürger mit weniger als 250000 Euro Vermögen 10 % abgeben, da wir ja nun gelernt haben das das Geld von den reichen zu nehmen Wachstumsschädlich ist.

Mal im Ernst :

Nicht nur der Steuerzahler sollte haften sondern auch sämtliche Regierungsmitglieder die bei jeder Wohltat auf Pump mit JA gestimmt haben.
Und dann bitte auch mit Grund und Haus.

2,3 Billionen...

... wenn die das für 1% Anlegen, dann zahlen die Banken 23 MILLIARDEN Euro pro Jahr nur an Zinsen !

WER zahlt das ? Klar, jeder, der einen Kredit aufnimmt oder mal "ins Minus rutscht".

@Skywalker : Na, 250.000 pro Einfamilienhaus ?

In München gibt´s dafür 250 - 300 m² Grundstück.

In Ostfriesland 1.000 m² Grundstück inklusive Wohnhaus ( Neubau ! ) mit 150 m² Wohlfläche und Garage. Und ein Urlaub ist locker auch noch drin.
( Hier liegen die Grundstückspreise zwischen 30 und 50 € / m², in den Kreisstädten auch schon mal bei 100 - 150 ;) )

"Gebraucht" gehen hier 100 m² Wohnfläche in 1.000 m² Grundstück für unter 100.000 weg ;)

18:27 von Skywalker

>>Und noch eine Ergänzung zu meiner Antwort vor einigen Minuten:
Sogar ganz ohne Taschenrechner kann ich auf jedem Kontoauszug sehen wie viele Zinsen ich monatlich zahle: Und da diese Summe kaum höher als meine bisherige Kaltmiete war (und in einem Jahr bereits niedriger sein wird), reimt sich bei mir Zinsen auf Grinsen.
<<

Auch mir möge eine kleine Ergänzung gestattet sein :

Sie glauben daß die "Belastung" in einem Jahr bereits geringer wäre als jetzt ? Sie behaupten aber gleichzeitig nicht zu tilgen, sondern nur den Zins zu bedienen.

Mal eine Frage an sie : Wenn sie wirklich eine Bank gefunden haben die das Spiel mitmacht ... glauben sie, die machen "Verlust" ... oder sie ?

Und zweite Frage : Wenn sie nicht tilgen, wodurch sollte ihre monatliche Belastung nächstes Jahr denn sinken ? Durch ein Wunder ? Jegliche Mathematik bescheinigt mir das Gegenteil.

Aber ... überzeugen sie mich

Warum abwarten?

Im Beitrag heißt es:
"Im Falle einer drohenden Staatspleite könnten Krisenländer künftig einmalig eine Vermögensabgabe erheben - diesen Vorschlag bringt die Bundesbank ins Spiel."

Wieso muss eigentlich erst eine "Staatspleite" abgewartet werden?

Die Schulden sind doch heute schon da.
Dürften aber von den meisten Staaten kaum jemals zurückgezahlt werden können.

Also bleibt als "Lösung" früher oder später doch ohnehin wohl nur:
Schuldenschnitt oder Vermögensabgabe.
Und das sollte besser früher als später entschieden werden - denn billiger werden dürfte es kaum.

Eine Vermögensabgabe hätte jedenfalls den Vorteil, sie träfe wenigstens nur die, die es sich leisten könnten ...

@ Skywalker von 17:29 Uhr

Warum soll man mir "gut und gerne 25%" meines Einkommens zusätzlich wegnehmen? Ich habe eine Abgabenlast von etwas über 50%, nach Abzug meiner normalen Ausgaben habe ich diese 25% noch nicht einmal übrig. Was hat die Wahl meiner Krankenversicherung mit der Bankenrettung zu tun?

Es bezog sich nicht darauf, welche Krankenversicherung Sie gewählt haben, sondern darauf wie hoch Ihr Grundeinkommen ist.
Aber damit stoßen wir wieder an dieGrundfrage ansich; " Wieso soll ein Besserverdienender etwas bezahlen, wenn es genügend wenigverdiener gibt, die sich nicht gegen eine Abgabe wehren können.

Alles langfristig geplant

Mit der Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen aller Banken in Deutschland wurde bereits 2009 der juristische Grundstein zur möglichen Enteignung privater Vermögenswerte gelegt. Und glaube, wer will, dass davon nicht irgendwann Gebrauch gemacht werden wird. Nicht ob, sondern wann ist die Frage, und ob nur Beträge oberhalb einer willkürlich definierten Grenze betroffen sein werden oder auch der sprichwörtlich "letzte Heller".

@Xabbu

"Guter Freund, ich darf sie doch so nennen,
aber sie haben nie den "Zinseszins-Effekt" verstanden, denn sie haben in den 25 Jahren vermutlich zwischen 50 und 100% des Ursprungsdarlehens an "Zins" bezahlt ...

... und ja, na klar, ihre Ursprungsschuld mag "wertmäßig" durch Lohnzuwachs in einem geringeren Verhältnis stehen als ihre Ausgangsschuld ...

... aber wo in ihrer Rechnung kommen die in dem Zeitraum gezahlten Zinseszins-Zahlungen vor ? Ihre "Schuld" ist ja immer noch da. Wann und womit gedenken sie DIESE zu tilgen ?
"

Nein, ich werde 14,95% des Darlehens an Zinsen bezahlt haben. Abzüglich der Ertragszinsen (immerhin noch 1% und 2%) der Bausparverträge, die in 10 Jahren nach Ablauf der Zinsbindung die Kredite ablösen werden.

Da ich die Zinsen regelmäßig zahle, fällt darauf kein Zinseszins an. (Ohne Kredit und Hauskauf hätte ich keine Zinsen zu zahlen, dafür aber mehr an Miete als jetzt Zinsen.)

Ich tilge monatlich, das Beispiel der reinen Zinszahlungen war ein Gedankenmodell

egal ob reich oder arm

egal, ob Reiche oder Arme, was letztlich durch alle gezahlt werden muss, sind die ZINSEN, die auf die Kredite anfallen. Die Zinsen erhalten die Kapitalgeber. Dahinter stehen die wirklich großen Fische.
.
Das Zinssystem führt automatisch zur Umverteilung. Zur Verarmung der Bevölkerung, weil in allen Warenpreisen die Zinsen mitbezahlt werden. Kann jd. die Zinsen nicht mehr bezahlen, ist er im allg. bankrott und die Schulden werden auch nicht beglichen.
.
Hier aber soll das umgedreht werden: wenn die Geldgeber einen Ausfall erwarten müssen, dann soll die Bevölkerung dafür aufkommen und mit ihrem Ersparten herhalten, damit die Zinsen weiter an die Geldgeber fließen. Der endgültige Zusammenbruch wird damit aber auch nur aufgeschoben - allerdings wird in der Zwischenzeit die Bevölkerung bis zur Armutsgrenze ausgeplündert.
.
Dann wird ein neues Geldsystem aufgesetzt, alle fangen mit z.B. 40 Neu-Ro an, nur die Ex-Geldgeber haben alles (Immobilien, Firmenkäufe) international gesichert.

@Xabbu

"Auch mir möge eine kleine Ergänzung gestattet sein :

Sie glauben daß die "Belastung" in einem Jahr bereits geringer wäre als jetzt ? Sie behaupten aber gleichzeitig nicht zu tilgen, sondern nur den Zins zu bedienen.

Mal eine Frage an sie : Wenn sie wirklich eine Bank gefunden haben die das Spiel mitmacht ... glauben sie, die machen "Verlust" ... oder sie ?

Und zweite Frage : Wenn sie nicht tilgen, wodurch sollte ihre monatliche Belastung nächstes Jahr denn sinken ? Durch ein Wunder ? Jegliche Mathematik bescheinigt mir das Gegenteil.

Aber ... überzeugen sie mich
"

Gerne: Der Schlüssel ist der Konjunktiv: Ich schrieb "würde ich nicht tilgen, wäre". Ich tilge aber 3% pro Jahr fix, plus jährliche Sondertilgungen... Das "nicht tilgen" war ein reines Gedankenmodell zur Verdeutlichung der Schuldreduzierung durch Inflation.

Nach Ablauf der ersten Zinsbindungsphase wird der Bankkredit durch Bauspardarlehen abgelöst, die parallel angespart werden.

Zufrieden, bzw. überzeugt???

Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung. Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation
meta.tagesschau.de
P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

und man kann nicht

und man kann nicht sagen, dass die Politiker unfähig sind, sondern, da sie sich direkt von der führenden Finanzriege beraten lassen, mitschuldig. Nicht Unfähigkeit, sondern Schuld bezeichnet das, was uns hier geboten wird.
.
Das Wissen über die Zusammenhänge der Geldflüsse kann sich jeder Politiker von unabhängigen Wissenschaftlern erklären lassen; ich denke genügend Spezialisten stehen allen zur Verfügung (z.B. wissenschaftl. Beirat usw...).
.
Die Nähe von Politik und den größten Geldhäusern verdeutlicht für mich auch eine Interessenverknüpfung: enorme Parteispenden belegen das. Und der Verdacht, dass die Politik nicht das für den Bürger notwendige tut, sondern sich eher an den Interessen der Finanzmärkte ausrichtet, wird durch viele Aussagen unseres ploitischen Führungspersonals auch erhärtet.

21:19 von Skywalker

>>Zufrieden, bzw. überzeugt???<<

Weder, noch. Wenn sie tilgen verliert ihr vorgestelltes Modell jegliche Pointe ... und ich frage mich was es mit dem Thema "Zwangsabgabe" zu tun hat.

Denken sie, sie wären im Fall des Falles von einer "Zwansabgabe" befreit, wenn sie ihr Vermögen in eine Immobilie transferieren ? Ist nich wahr, oder ?

Sie haben nie verstanden daß sie durch die Immobilie nur noch "erpressbarer" werden, wenn der OGV kommt und ihnen mitteilt : Zahlen oder Zwangsversteigerung ^^

Trotzdem viel Glück, die meisten Visionen sind aus Träumen gemacht.

Besserverdienend

Besserverdienend ist hier also jeder, der über der Beitragsbemessungsgrenze für die Krankenkassenbeiträge verdient, 2014 also mehr als 4050.- brutto. Netto bleiben davon ca. 2500.-. Leistet man sich dann noch den Luxusartikel Kind, hat man bei zwei Luxusartikeln als Besserverdienender doch immer noch ca. 200 bis 300 Euro mehr, als eine Hartz4-Famile mit 2 Kindern.
Dafür ist man dann aber auch 13 Jahre zur Schule gegangen und hat studiert.

@skywalker

Bitte schau Dir mal die Vermögensverteilungskurve an. Da kannst Du alle Fußballer und Ingenieure zusammen rechnen und kommst nicht annähernd bei den hier genannten Sparraten auf 2,3 Billionen €. Also muss die Masse der Vermögen, die zufällig auch der Masse der Staatsschulden nahe kommt, bei recht wenigen Leuten herum liegen, denen es recht schwer fallen dürfte, dieses vermögen mit harter Arbeit oder besonderer Leistung in Verbindung zu bringen. Es sei denn, ungezügelte Gier und gekaufte Privilegien werden als Leistung anerkannt.
Chodorkowski ist so ein Beispiel: Er war ein frischer Uniabsolvent, Ingenieur mit vielleicht 500 DDR-Mark (in Rubel natürlich) Gehalt. Sicher auch mit Gehaltssteigerungen. Und durch eisernes Sparen hat er dann in wenigen Jahren bis zur Wende die Aktienmehrheit am einst staatlichen Ölkombinat kaufen können? Ich kenne keinen Russen, der das glaubt. Aber viele, die daran zweifeln.

Von hinten durch die Brust ins Auge...

Zuerst werden sämtliche Banken, die das Geld ihrer finanzstarken Investoren in windige Geschäftsmodelle gesteckt haben, durch den Staat freigekauft, und dann soll der Klingelbeutel bei den kleinen Leuten gleich nochmal rumgehen (die Reichen haben nämlich Möglichkeiten, ihr Geld vor dem Zugriff des Staates zu schützen)? Diese Idee ist vollkommen wahnwitzig und zeigt, wie vollkommen aus den Fugen der grassierende Finanzkapitalismus ist. Stattdessen richtig gewesen wäre: Untüchtige Banken pleite gehen lassen, keine Insolvenzverscheppung bankrotter Staaten (stattdessen Schuldenschnitte, die den betroffenen Ländern einen echten Neuanfang erlauben - inkl Ausscheiden aus dem Euro-Währungsraum)! So hätte sich am besten sicherstellen lassen, dass die Reichen angemessen in Haftung genommen werden. Stattdessen haben unsere feigen und von Lobbyisten gesteuerten Politiker für uns die Lösung des Schreckens ohne Ende gewählt. Super hingekriegt - Dank an Merkel, Steinbrück und Schäuble!

@ Xabbu 21:37h

ich gebe Ihnen prinipiell recht, aber mit der Immobilie: es kommt darauf an.
.
Und zwar darauf, WO Immobilien erworben werden: in dem System, welches gerade implodiert, oder in einem anderen, evtl. auf der anderen Seite der Erde.
.
Diejenigen, die immer oben schwimmen und dynastisch gesehen ihr Vermögen mit jedem Kollaps steigern, sind auch ohne weiteres in der Lage, das Vermögen krisensicher weltweit anzulegen. Nicht versteuertes Schwarzgeld wechselt leicht Ländergrenzen. Noch leichter und legal ohne Schaden davonzukommen, ist es, wenn die Reichtumshalter die Kreditgeber sind, die zum Geldbetrag den Zinsbetrag bekommen und falls der Staat das nicht aufbringen kann, tut das dessen Bürger (der BÜRGE). Der wird vom Staat für eben diese Beträge zwangsverarmt zugunsten der Gläubiger, die für ihr Risiko bereits Zinsen bekamen, das Risiko aber nicht tragen wollen, wobei der Staat Gläubigerinteressen befriedigt anstatt die Interessen seiner Bürger zu schützen.

Darstellung: