Kommentare

Schön

Da sieht man mal wieder wie nützlich Europa ist.

Dort findet man viele gleichgesinnte und kann für gemeinsame Ziele kämpfen. Irgendwie ironisch das die Anti Europäer uns so schön vorspielen das Europa vielleicht doch sinnvoll ist :)

Schön

Da sieht man mal wieder wie nützlich Europa ist.

Dort findet man viele gleichgesinnte und kann für gemeinsame Ziele kämpfen. Irgendwie ironisch das die Anti Europäer uns so schön vorspielen das Europa vielleicht doch sinnvoll ist :)

Mehr Europa wagen!

Nicht Europa bedroht die Freiheit, sondern Geert Wilders "und seine neue Freundin". Aus den Konnotationen dieses Artikels lässt sich herauslesen, was vom Antieuropäismus zu halten ist - nämlich gar nichts. Er ist eine ernst zu nehmende Gefahr, ja. In diesem Sinne ist es gut, wenn nach der Wahl das EU-Parlament durch neue Mitspracherechte gestärkt ist, wenn es jetzt auch EU-Spitzenkandidaten gibt. Denn eins ist sicher: Im globalisierten 21. Jahrhundert die historische Errungenschaft der europäischen Einigung, die eng mit der deutsch-französischen Freundschaft zusammenhängt, fallenzulassen, ist nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht eine Todsünde.

Es wurde endlich mal Zeit das.......

sich Widerstand gegen diesen immer größer werdenden Moloch Europa bildet denn keiner dieser Staaten wurde in einem Referendum durchs Volk in diesem Staatenbund gewählt.

Starkes Bündnis

" Ob dies gelingt, ist aber keinesfalls sicher."

Ich wäre mir da nichts so sicher, dass es "nicht" gelingt.

Vorallen Dingen sollte man bedenken, dass z.B. die Linken in Deutschland dafür sorgen, dass sich noch mehr an den rechten Rand begeben.

Ein Linksruck in Deutschland wäre äußerst schlecht. Die Konservativen sollten jetzt endlich mal anfangen auf den Willen der Bevölkerung zu hören, damit der Rechtsruck in der Bevölkerung nicht zu stark wird.

Ich sehe z.B. bei einer möglichen Rot/Rot/Grünen Koalition ein Erstarken von rechten Parteien, weil die wirkliche Alternative zu einer gemäßigten konservativen Partei, die auch im Sinne der Bevölkerung handelt, sonst nicht gegeben ist und die Menschen langsam Panik bekommen, weil zu viel an Brüssel abgegeben wird und zu wenig für die eigenen Bürger gemacht wird.

EU-Beitritt der Türkei (warum werden dafür noch EU-Gelder schwendet?), offene Grenzen, Einwanderer in unsere Sozialsysteme etc. etc. etc., das alles wollen die Bürger nicht.

Taktisch daneben gegriffen

Die "wir wollen mehr Europa Front" hat einfach von Anfang an Fehler gemacht.

Zuerst hat man wirkliche Debatten unterdrückt, indem jeder der gegen die EU war, als unverständig bis ungebildet abgestempelt wurde.

Dann ging man dazu über, jeden, der gegen die EU war, als Rechtsradikalen zu beschimpfen.

So kann man lästige Diskussionen zwar vermeiden, drängt aber immer mehr Menschen zu den Radikalen hin.

Auch eine Vermischung der Vokabeln "Nationalismus" und "Faschismus" ist hier nicht hilfreich. Zuerst führte diese "Gleichmachung" dazu, dass wenige Menschen Kritik an der EU wagten (wer mag schon als Faschist gelten). Und jetzt sind so viele verzweifelt, dass immer mehr Menschen ihre Hoffnungen in die Rechten setzen, weil diese die einzigen sind, die die EU ablehnen.

Die EU abzulehnen an sich ist nicht faschistisch.
Und Nationalismus ist offenbar nur in Europa schlecht (die USA dürfen das ja ganz offen).

Der Ruck nach Rechts wird stärker. Und die EU? Ist hilflos!

Rechtsbündnis in Europa

Alle schlechten Wünsche seien mit diesen Beiden ..... !

Le Pen und Wilders

Da kündigen sich doch graue Wolken an,die Ärger in der EU herausbeschwören können.
Weitere Gründe könnten der Kauf von Staatsbürgern auf Malta und Zypern sein,hier braut sich offensichtlich etwas zusammen,was die sogenannten Einigkeitsgrundsätze schwächen könnte.
Liegt hier doch etwas im Argen?

Ein ganz kleines bischen rechts...

kann niemandem Schaden.
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Bei uns in D ist man ja schon rechts, wenn man Nationalstolz besitzt...!
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"Wir wollen Souveränität aus Brüssel zurückholen und den Nationalstaaten wiedergeben", sagt Wilders. Und Le Pen ergänzt: "Wir wollen unserem Volk die Freiheit und Souveränität wiedergeben.
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So langsam kommt Bewegung gegen die "Bananenkrümmungswinkeldiktatur"...!

gelebtes Europa!?

"Um eine rechte Fraktion in Straßburg gründen zu können, müssen sich mindestens 25 Parlamentarier aus sieben Ländern zusammentun."

Entspricht das nicht komplett dem Gedanken Europas? Als Bündnis über soviele Grenzen hinweg können die gar nicht vernünftig die "Interessen" ihrer eigenen Nation vertreten und formen somit einen Block, der erstmal gegen die zunehmende Brüsselisierung ist.

Problematisch wird der Block aber bei Gesetzen, die die Integration von Ausländern (also zum Beispiel Franzosen in den Niederlanden!) angeht.
Bei diesem Sensiblen Thema dürfte sich so ein Block als ekelerregender Klotz am Bein entpuppen.

Ansonsten finde ich die Idee dahinter eher putzig.

"Le Pen prophezeit, dass die EU - wie alle anderen "Großmächte" in der Vergangenheit - in sich zusammenbrechen werde. "

Ihre beiden Nationen sind auch absolute Großmächte (gewesen), die aus Bündnissen Kleinerer hervorgegangen sind und blicken auf eine stolze Vergangenheit zurück.

@ Dittsche 19:29

Wobei man aber auch ganz deutlich sagen muss, dass niemand in Brüssel sitzt und den Tag damit verbringt, was man alles reglementieren könnte!

Gesetze zum Geradsheitsmaß der Banane oder Salatgurke entspringen einzig und alleine den Wünschen der Industrie, die da einheitliche Vorgaben haben wollte und über ihre Lobby an "Brüssel" herangetreten ist.

Brüssel hat sich vor den Karren spannen lassen und erntet für sowas Hohn und Spott.
Hätte sich die Industrie unter ihrem Dachverband selber auf "Handelsklassen" o.ä. einigen können, dann würde man darüber nichts lesen!

Inhaltlich falsche Schlagzeile, liebe ARD!

"Gemeinsam gegen Europa" sollte richtigerweise heißen "Gemeinsam gegen die EU". Eine gerechte Völkergemeinschaft haben sich viele von uns gewünscht - das heutige Konstrukt aus fortwährenden Vertragsbrüchen, Schuldenverallgemeinerung, Bankenrettung und Umverteilung hin zu den steuerbefreiten Eliten jedoch ganz sicher nicht (außer natürlich die Banken). So eine EU braucht niemand. Daher: Ein freundschaftliches Europa der Einzelnationen = ja, eine von Lobbyisten geprägte Bankenunion zu Lasten jedes einzelnen Einwohners = nein. Aber, die Bevölkerung hat sich bei der letzten Wahl ja sehr deutlich für ihren Untergang entschieden. Wer Wind säht ...

@19:12 von JFvSD

Hallo

...Antieuropäismus...ist eine ernst zu nehmende Gefahr....

Für wen ist "Antieuropäismus" eine Gefahr ???

Mal bitte sachlich bleiben

Hätten die Politiker nicht den Demokratieabbau zugunsten Brüssel so begünstigt hätte Wilders keine Chance.

Aber wenn der Wähler und Bürger nur noch die Rechten als letzte Bastion gegen den EU-Wahn sehen kann, warum sollte er dann nicht rechts wählen?

Die anderen Parteien kümmern sich garnicht um den Bürger, sondern nur um ein paar überbezahlten Politiker in Brüssel.

Nichts gegen Europa, aber die EU muß aufgehalten werden, um des Heimatlandes Willen.

Ein Land, das keine wichtigen Entscheidung fällen kann sondern nur woanders anfragen darf ob man irgendwas darf -> Klares Nein!

Auch die Begründung für den EU-Wahn ist bedenklich: Wenn alle Bürger über etwas abstimmen dürfte könne die Verwaltung (EU) keine schnellen Entscheidungen fällen.

Heißt das nicht einfach, man muß das Volk ignorieren und weil man Entscheidungen gegen dieses Volk treffen will? Deshalb sagt man: Volk, du hast kein Recht auf Volksabstimmung, deine Meinung zählt nicht, auch wenn du aus Millionen Bürgern bestehst.

Logischer Rechts-Trend

Eigentlich unterstütze ich die Europäische Idee. Aber leider ist es so, dass bei der Umsetzung sehr viele Fehler gemacht wurden und auch heute immer noch gemacht werden, so dass oft der Eindruck entsteht die EU wäre zu einem unkontrollierten Bürokratiemonstrum geworden, der gegen seine Bürger regiert. Und mit Acta, Indect, VDS etc. gibt es tatsächlich solche Beispiele, die sich nicht wegdiskutieren lassen. Hinzu kommen Gesetze die direkt aus der Feder von Lobbyisten stammen. Gute Gesetze wie z.B. die gegen zu kleine Legehennenbatterien existieren teilweise nur auf dem Papier und deren Durchsetzung interessiert niemanden wirklich. Mangelnde Pressefreiheit in Ungarn wird verurteilt, zu mangelnder Pressefreiheit in England sagt niemand etwas. Es wird mit zweierlei Maß gemessen. All dies und mehr lässt die EU in der Meinung vieler inzwischen als schädlich erscheinen. Traurigerweise überlässt die gemäßigte Politik den Rechten das Feld hier berechtigte Kritik zu üben.

Europa ist wie eine Suppe in

Europa ist wie eine Suppe in die man in guter Absicht zuviel Salz gekippt hat. (Zu schnell zuviele Länder aufgenommen) Der richtige Weg wäre langsam Wasser nachzuschütten bis das Mischverhältnis wieder stimmt (schwächere Länder LANGFRISTIG stützen und von dem Gedanken abrücken alles in einem 4-Jahres Plan erreichen zu können). Anstelle dessen soll nun der ganze Kessel ausgeschüttet und Zutaten sortiert werden. Was am Ende dabei herauskommt ist ein Schritt zurück und endet im Chaos. Sollten Le Pen und Genossen gewinnen verlieren wir alle.

@19:44 von Thinkle

Das Wort "Bananenkrümmungswinkeldiktatur" war nur ein Beispiel...!
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Wahr ist aber dennoch, dass sämtliche europäische Staaten aus Brüssel heraus regiert werden...!
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Einheitliche Standarts will man für die gesamte Eurozone beschliessen. Wenn man bedenkt, wie viele Nationen bereits Mitglied in der EU sind, (und wer noch dazu kommen könnte), wird einem schwindelig...!
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Diese wahnsinnige Idee wird niemals funktionieren. Viel zu unterschiedlich sind mittlerweile die Mentalitäten...!
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Und unsere Politiker sind nur noch "Befehlsempfänger" und "ausführendes Organ", mehr nicht...!
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Es gab einmal Andere Zeiten, und diese wünschen sich viele Bürger sämtlicher EU- Staaten zurück. So einfach ist das...!
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Das fängt bei der Gemeinschaftswährung an, und hört bei der Diktatur aus Brüssel auf. Ausserdem hat diese Menschen (die über uns Richten), niemand von uns gewählt...!

19:20, tisiphone

"Und Nationalismus ist offenbar nur in Europa schlecht (die USA dürfen das ja ganz offen)."

Nationalismus ist überall erlaubt und überall schlecht.

Da unterscheiden sich die USA von keinem anderem Land dieser Welt.

Nationalismus baut immer Fronten auf. Zwischen "uns" und "den anderen".

Wie uns so etwas weiterbringen soll, verstehe ich nicht.

re martina m.

"die wirkliche Alternative zu einer gemäßigten konservativen Partei, die auch im Sinne der Bevölkerung handelt"

Wie kommen Sie denn auf das hohe Ross, dass man eine "gemäßigte konservative Partei" braucht, damit im Sinne der Bevölkerung gehandelt wird?

Gestatten Sie mal freundlichst, dass über Mehrheiten in Wahlen entschieden wird, ohne Deutungshoheit aus konservativen Kreisen, was der Bevölkerung frommt.

@Martina M.

"EU-Beitritt der Türkei (warum werden dafür noch EU-Gelder schwendet?), offene Grenzen, Einwanderer in unsere Sozialsysteme etc. etc. etc., das alles wollen die Bürger nicht."

Nun, bei der Bundestagswahl gab es eine klare rot-rot-grüne Mehrheit. Hätten Sie recht, so würde es diese nicht geben. Ich sehe aber ihr Problem. Eine konservative Partei gibt es in Deutschland nicht mehr - im Gegensatz zu Ihnen füge ich da aber ein "Gott sei Dank!" an. Von der CDU können sie jedenfalls nicht erwarten, dass sie sich gegen Europa wendet. Ersten, weil es wider ihre Parteiengeschichte wäre (was Angela Merkel bei anderen Beispielen der Vergangenheit aber auch egal war) und zweitens, weil es aus wirtschaftlichen Gründen schlecht wäre.

Schwarz-Weiß oder etwas Dazwischen?

Wenn ich hier schon wieder etwas von Rechts, Europagegner oder Schlimmeres lese, nur weil jemand das Wort Souveränität erwähnt, dann fühle ich mich an die Hetze gegen die AfD erinnert.
Aber sehen wir doch mal in unser Grundgesetz! Während meines Studiums wurde da noch das Prinzip der Subsidiarität gelehrt, nach dem Demokratie immer von den kleinen Einheiten ausgehen soll und nur das, was nicht anders zu lösen ist, nach oben abgegeben wird. Das derzeitige europäische Konzept zerstört diesen Gedanken mehr und mehr. Es werden ständig weitere Kompetenzen von unten nach oben verlagert. Das schadetet dem Bürger und nutzt am Ende nur noch Politikern und Finanzen.
Ich wäre also vorsichtig und wenigstens etwas relativierend mit Kritik, denn an dem was diese sogenannten Populisten sagen, steckt auch ein wenig Wahrheit. Das zuzugeben beweist echte Stärke. Ständig dagegen zu wettern, zeigt Angst und Ideologie.

19:29, Dittsche

Ich würde mal gerne wissen, was die beiden Gestalten unter "Freiheit" und "Souveränität" verstehen.

Nein, ich möchte es lieber doch nicht wissen.

Ich fühle mich jedenfalls von "Brüssel" in meiner Freiheit und Souveränität nicht weniger und nicht mehr bedroht als von jeder Nationalen Regierung. Immerhin wähle ich das Europaparlament, ebenso wie ich meinen Stadtrat bzw. Senat, meine Landesregierung und meine Bundesregierung wähle.

Ich verstehe diese ganze Überhöhung der "Nation" nicht.

@BravoNovember

Für die Zukunft. Nicht nur die Zukunft Europas, sondern auch ganz allgemein. Die alte Nationalstaatsidee hat ausgedient. Antieuropäismus ist eine Gefahr für all das, was uns die europäische Einigung bisher schon gebracht hat: Reisefreiheit. Binnenmarkt (Exportland Deutschland!) und Absatzmärkte. Gemeinsame Gesetzgebung statt andere Rechte statt Flickenteppich. Wertegemeinschaft. Eine ernstzunehmende Stimme auf dem internationalen Parkett, ohne die vergleichsweise kleine Staaten wie die europäischen es eben sind, zwischen den Supermächten USA und China zerrieben werden würden. Einen wirklichen dauerhaften Frieden in Europa seit dem zweiten Weltkrieg und die Freundschaft zu Frankreich. Und, sie werden lachen, den Euro. Wenn Sie nach Italien fahren, brauchen Sie nicht mehr zu wissen, wie viele Mark 1000 Lire sind.

Natürlich soll in einem vereinten Europa der Bayern noch sein Bier trinken dürfen. In einem getrennten Europa à la WK 2 käme er vor lauter Hass nicht mehr dazu.

...und natürlich brauchen wir

...und natürlich brauchen wir Europa auch noch als Gegengewicht zu den Vereinigten Staaten der NSA.

@fathaland slim

Nationalismus ist nicht schlecht. Um es genau zu nehmen: der Nationalismus ist die Realität. Man darf es nur nicht aussprechen. Dann ist man ja Faschist.

Wer glaubt denn (wenn man sich die Zustände in Europa mal so ansieht), dass Deutschland in der EU ist, um anderen Nationen dienlich zu sein? Da hatte man die Hoffnung, dass Deutschland emsig absahnt.

Generell halte ich es nicht für falsch, wenn die Menschen eines Landes das Gefühl haben: unsere Regierung handelt in erster Linie im Interesse unseres Landes und nicht für ein willkürliches, nicht gewachsenes Konstrukt wie die EU.
(oder als sklavisch-ergebene Erfüllungsgehilfen der Nato ergo USA)

Mal abgesehen von Deutschland, würden sich die meisten Menschen in Europa auch bedanken, würde man ihnen den Nationalismus nehmen wollen. Die meisten lieben nämlich ihre nationale Identität.
Und das sind nicht unbedingt die Wähler der faschistoiden bis faschistischen Parteien.

20:11, mr_mad_man

" Aber leider ist es so, dass bei der Umsetzung sehr viele Fehler gemacht wurden und auch heute immer noch gemacht werden, so dass oft der Eindruck entsteht die EU wäre zu einem unkontrollierten Bürokratiemonstrum geworden, der gegen seine Bürger regiert. "

Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist in der Krise, und das wird von interessierter Seite gern auf die EU geschoben. Hat aber mit derselben nix zu tun.

"Hinzu kommen Gesetze die direkt aus der Feder von Lobbyisten stammen. "

Das ist auf nationaler Ebene weiß Gott nicht anders.

" Mangelnde Pressefreiheit in Ungarn wird verurteilt, zu mangelnder Pressefreiheit in England sagt niemand etwas. "

Weder der Abbau der Pressefreiheit in Ungarn noch die Drohgebärden des Herrn Cameron rufen eine adäquate Reaktion hervor. Von der Pressemacht Berlusconis nicht zu reden.

Die EU wurde als Wirtschaftsgemeinschaft gegründet. Zu glauben, daß man den Kapitalismus abschaffen könnte, indem man die EU abschafft, ist aber etwas naiv.

EU contra Europa

Sieht man sich an, was Brüssel bisher erreicht hat, bleibt als Fazit, dass dieser Moloch Europa spaltet und nicht eint.
.
Wenn ich "Europa" schreibe, meine ich damit die europäischen Völker, die Menschen. Brüssel dagegen ist ein Filz für Politiker und politische Entscheidungen einiger weniger, die verstehen, wie die dortigen Fäden zu ziehen sind. Das ganze Konstrukt wurde auch zu genau diesem Zweck entworfen, auch wenn man als Etikett was anderes drauf klebte.

Den Frieden aufs Spiel setzen...

...bloss weil diese Idee noch im Beta-Stadium ist, ist verdammt kurzsichtig.
An alle, die ueber die "fehlende" Demokratie schimpfen aber gleichzeitig von souveraenen Staaten traeumen, sei gesagt: Weisse Rappen gibt es nicht. Entweder ringen wir uns zu einem demokratischen Europa als foederalistischem Staatenbund durch oder wir akzeptieren, dass unsere souveraenen Staaten, vertreten durch Regierung und Staatssekraetaere, die Entscheidungen in der EU treffen. Genau wie in der UNO oder der NATO. Warum meckert eigentlich keiner ueber den Demokratiedefizit der NATO? Dabei sind deren Entscheidungen ueber Krieg und Frieden wesentlich brisanter als die Abschaffung der Roaming-Gebuehren.

Und dem User, der die Hoffnung hat, Wilders Le Pen werden den Einfluss der Banken eindaemmen: Geht's noch? Die sind RECHTS, weit rechts - und solche Leute haben ueberhaupt nichts gegen Banken...

@Trecker

Ich weiß nicht, inwiefern mein Traum von einem freien und geeinten Europa eine "Ideologie" ist. Denn ich glaube nicht, dass die EU das auch mir bekannte Subsidiaritätsprinzip untergräbt. Wir müssen auch mal daran denken, welche Vorteile gemeinsame Regelungen haben: Rechts-& Planungssicherheit. Praktische Vorteile. Zum einen für den berühmten deutschen Mittelstand, der darauf angewiesen ist, dass zum Beispiel die Holzpaletten, mit denen er seine Gurken durch die Gegend schickt, EU-weit genormt sind. Dass seine Handelspartner die selbe Rechtsgrundlage haben wie er und er sie im Zweifel auch einfordern kann. Oder dass der Kaufpreis für seine Gurken innerhalb weniger Wochen wechselkursbedingt nicht ins Bodenlose sinkt. Zum anderen für jeden von uns selbst, die wir uns zum Beispiel an den EU-Menschenrechtsgerichtshof wenden können. Oder im Urlaub eine EU-weite Krankenversicherung haben. Wir werden erst dann merken werden, welcher Luxus (im positiven Sinne) die EU ist, wenn sie weg ist.

@JFvSD - was Sie da als Vorteile der EU anpreisen

gab es entweder in ganz ähnlicher Form auch schon davor, oder es ist vernachlässigbar.
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Oder ist es z.B. so ein Horror, DM in Lire umzurechnen? Ging früher und sollte heute mit den allgegenwärtigen Rechnern auch für Nicht-Mathe-Genies machbar sein.
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Was wir mit dieser Über-Verwaltung einbüßen (und blechen) ist bei rationaler Analyse sehr schnell als weitaus größeres Übel auszumachen.
.
Und wie sagte der Generalsekretär vor zwei oder drei Tagen SELBST (nachzulesen hier auf tagesschau.de): "Echte politische Erfolge sind ausgeblieben". Wow, anders hätten wir's wahrscheinlich gar nicht gemerkt!
.
Aber immer noch gibt es genügend Leute, die meinen "egal, was das Volk möchte, wir machen, was wir wollen". Das sagen sie natürlich aus reinem Altruismus, nicht wahr?

re tisiphone

"Mal abgesehen von Deutschland, würden sich die meisten Menschen in Europa auch bedanken, würde man ihnen den Nationalismus nehmen wollen. Die meisten lieben nämlich ihre nationale Identität."

Da herrscht jetzt aber Begriffsverwirrung. Gemeinhin werden Nationalismus und nationale Identität nicht als Synonyme verstanden.

@tisiphone

"ein willkürliches, nicht gewachsenes Konstrukt wie die EU."

Die Anfänge der europäischen Idee reichen länger zurück, als Sie sich denken können. Zum Beispiel bis ans Ende des 30jährigen Krieges, wo erstmals die Idee aufkam, dass so ein Krieg nie wieder passieren dürfe und man sich europäisch ja mal einigen könnte, dann würde man dieses Ziel vielleicht erreichen. Kommt Ihnen vom Ende des 2. Weltkriegs bekannt vor? Und denken Sie an den Kalten Krieg!

Fazit: Lesen Sie erst mal ein Geschichtsbuch, bevor Sie über Geschichte schreiben.

@ Eu62 - partielle Zustimmung

Ich gebe Ihnen Recht in Ihren Bedenken bezüglich z.B. Banken: Auch wenn viele verstanden haben, dass Brüssel nicht das ist, was es vorgibt zu sein, müssen wir auch die, welche sich dagegen wenden, genau im Auge behalten.
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Zu oft ist es geschehen, dass man ein Übel anprangerte, um sich der Unterstützung der Menschen zu versichern, während man gleichzeitig ein noch größeres Übel - gegen eben diese Menschen - plante.
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Wir sollten sehr genau wissen, was wir wollen und was nicht. Und uns von niemandem einen Doppelpack andrehen lassen, dessen Inhalt wir nicht geprüft haben. Nicht von diesen beiden hier im Artikel dargestellten Politikern und auch von keinen anderen. Wenn einer sagt "ich bin Dein Freund", muss er das noch lange nicht sein.

@RedDragon

Den Zusammenhang zwischen Wechselkursschwankungen und der Stärke bzw. Schwäche unserer Exportwirtschaft habe ich bereits dargelegt (siehe 20:53). Da geht es um weit mehr als unsere vergleichsweise lächerlichen Reisekosten.

In meiner kleinen Liste fehlt noch der Friedensnobelpreis... :-) Überflüssig zu erwähnen, dass ich auf diesen Preis sehr stolz bin. Als Europäer.

@tisiphone

"Nationalismus ist nicht schlecht. Um es genau zu nehmen: der Nationalismus ist die Realität."

Das soll jetzt hoffentlich keine logische Schlussfolgerung sein: Wenn ein Gefuehl existiert, dann ist es nicht schlecht. ????

Nationale Identitaet will ich niemandem nehmen, der sie hat. Sobald das aber in Richtung ....ueber alles... geht, wird es kritisch. Frei nach dem Satz: Jeder denkt an sich, nur ich denk an mich. Ich habe uebrigens bei so manchrn Nachtsitzungen in Bruessel eher zuviel als zuwenig das Gefuehl, dass die Regierungen nur auf ihr Land schauen und nicht darauf, was uns alle in Europa weiterbringt...

20:31, Trecker

" Prinzip der Subsidiarität, nach dem Demokratie immer von den kleinen Einheiten ausgehen soll und nur das, was nicht anders zu lösen ist, nach oben abgegeben wird. "

100% Zustimmung.

" Das derzeitige europäische Konzept zerstört diesen Gedanken mehr und mehr. Es werden ständig weitere Kompetenzen von unten nach oben verlagert."

Das ehe ich allerdings nicht so. Es werden noch viel zu wenig Kompetenzen "nach oben" verlagert, denn Herr Orban kann in Ungarn machen was er will, Berlusconi durfte seine Pressemacht aufbauen und und und. Wenn Europa nicht nur eine Wirtschafts- sondern eine Wertegemeinschaft sein soll, besteht da Nachholbedarf.

" Das schadet dem Bürger und nutzt am Ende nur noch Politikern und Finanzen."

Sie meinen damit unser Wirtschaftssystem? D'accord. Obwohl ich dieser pauschalen Politikerschelte nichts abgewinnen kann.

" Ständig dagegen zu wettern, zeigt Angst und Ideologie."

Das sollten sich mal die "EU-Kritiker" hinter die Löffel schreiben!

Rechtsbündnis also...

Ist der Sarrazin-Flügel der SPD eigentlich auch dabei?

Ich gebe euch mal ein Beispiel...

...für EU- Richtlinien:
.
Ich selbst bin beruflich bedingt ca. 9 von 12 Monaten pro Jahr im Ausland. Immer wieder in verschiedenen Ländern Europas.
.
Was ich in den vergangenen Zeiten an Gegebenheiten erlebt habe, lässt mich an einer Vereinigung Europas zweifeln...!
.
Erst letztens bin ich nach dem Abendessen im Hotel einmal Spazieren gegangen. Was ich dann sah, kann man nicht als vereintes Europa bezeichnen...!
.
Eine ganze Familie, die ihr Auto auf der Strasse geparkt hatten. Über einem Gully. Ölwechsel der Anderen Art. Das gesamte Altöl ab in den Gully...!
.
Neues Öl drauf, und fertig. Es war eine sehr befahrene Strasse. Zahlreiche Passanten gingen vorbei, und fanden das völlig normal...!
.
Und "dieses Land bezahlt auch mit dem Euro"...!
.
Was nützen einheitliche Standarts, wenn sich niemand daran hält...?
.
Ich zahle viel Steuern, weil mein Fahrzeug nicht die neuesten Abgasnormen erfüllt.
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Für Leute, die 5 Liter Altöl mal eben ins Grundwasser laufen lassen...???
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Vereintes Europa

Nationale Bündnisse als Chance für die EU-müden Wähler

Da wir Deutschen,wie die meisten,nicht für die EU(-Verträge)oder den Euro abstimmen durften,kann man klar erkennen,daß das Volk an sich überrumpelt werden sollte.Und in diese Richtung geht die ganze EU-Strategie immer weiter.Der damit nicht einverstandene Bürger kann sich nicht wehren oder wird sogar noch beschimpft.
Dem Bürger gehen aber inzwischen die Augen auf und es bieten sich nun Alternativen an.Und die können ja gar nichts anderes als eben eine national orientierte Basis haben.Diese bei sich herauszubilden und die Rechte ihrer Nationen zu betonen,haben alle etablierten Systemparteien versäumt,ja eigentlich in ihrem EU-Wahn gar nicht gewollt.Über den Bürger hinweg.
Diese volksfernen Parteien sind in Europafragen total unzuverlässig und unkalkulierbar geworden,sodaß sie für immer mehr,wie hier vorhergesagt,unwählbar sind.Die sehr erstarkten nationalen Parteien,sind eine Hoffnung geworden,daß sich sowohl in ihren Ländern als auch der EU(EWG?) der identitäre Mensch vertreten fühlt!

20:41, tisiphone

"Generell halte ich es nicht für falsch, wenn die Menschen eines Landes das Gefühl haben: unsere Regierung handelt in erster Linie im Interesse unseres Landes und nicht für ein willkürliches, nicht gewachsenes Konstrukt wie die EU.
(oder als sklavisch-ergebene Erfüllungsgehilfen der Nato ergo USA)"

Oh je, welch ein Rundumschlag.

Erstens, die EU ist in fast 70 Jahren gewachsen und kein willkürliches Konstrukt. Der deutsche Nationalstaat ist geringfügig, aber nicht wesentlich älter. Ihn gibt es seit 1871, frühestens.

Ich möchte das Gefühl haben, daß mein Stadtrat meine Interessen vertritt, ebenso wie meine Landesregierung, meine Bundesregierung und meine Europaregierung, die hoffentlich bald vom Europaparlament eingesetzt wird, und nicht, wie bisher, in Form der Europäischen Kommission von den Nationalregierungen. Das ist nämlich so, als würde die Bundesregierung vom Bundesrat, also den Länderregierungen, bestimmt.

Ich bin Niedersachse, Deutscher und Europäer. Alles auf einmal.

@JFvSD

Feini, ich lese Geschichtsbücher. Mach ich schon mein Leben lang. Daher weiss ich:

30 Jähriger Krieg: nur weil ich meinen Nachbarn nicht mehr den Schädel einschlagen will, heisst das nicht, dass wir Brüder sind.

Der Kalte Krieg: war ein Kampf der Systeme, in erster Linie USA und UDSSR ... Europa (nicht mal einig) hat sich auf die beiden Systeme verteilt und war nur der potentielle Kriegsschauplatz.

Viele wollten ein Europa, aber irgendwie auch alle in der Absicht, ihren Macht und Einflussbereich zu mehren.

Aber da Sie mir ja die Konsultation von Büchern empfehlen, möchte ich mich revanchieren: Duden. Der reicht.

EU und Europa. Ganz verschiedene Angelegenheiten.

Es gibt einen massiven Unterschied zwischen dem europäischen Gedanken (einem Gefühl der Gemeinsamkeiten durch gemeinsame Erfahrungen, Leid, Kultur, Geschichte etc) und der EU.

Die EU ist ein Konstrukt. Vor allem: es lässt alles, ausser gemeinsame Wirtschaftsinteressen, weitestgehend ausser acht.

@RoterDrachen

"Oder ist es z.B. so ein Horror, DM in Lire umzurechnen?"

Na. Stellen Sie sich vor, Sie wollen kommenden Sommer in Italien Urlaub machen. Das Hotel kostet L 53.000 pro Nacht. Mit wieviel DM wird Ihre Kreditkarte am 15.08.14 belastet? Der heutige Tageskurs der Mark zur Lire war 1:995.
Wenn Sie meine Frage beantworten koennen, sollten Sie am Samstag Lotto spielen.
Und nun stellen Sie sich vor, Sie heissen Grube und wollen kommendes Jahr in die italienischen Eisenbahnen investieren und wissen nicht, ob das nun 1 Mia oder 1,5 kostet,weil der Wechselkurs mal wieder Fahrstuhl faehrt. Und da von der Frage dann auch eine Menge deutscher Arbeitsplaetze abhaengem, ist die Vokabel Horror in der Tat nicht fehl am Platz

21:03, Happes

"Rechtsbündnis also...
Ist der Sarrazin-Flügel der SPD eigentlich auch dabei?"

Herr Sarrazin ist zwar immer noch SPD-Mitglied, aber aus der Tatsache, daß es diese Partei nicht schafft, ihn achtkantig rauszuwerfen, zu schließen, es gäbe in ihr einen Sarrazin-Flügel, ist reichlich weit hergeholt.

Herr Sarrazin gehört auf jeden Fall in diesen unappetitlichen Verein, den Herr Wilders und Frau Le Pen da gerade aufzumachen versuchen.

Wilders

Sehr "sachlich" die Berichterstattung. Bei der ARD scheint man bemüht zu sein, die Nachfolge des alten DDR Staatsfunks antreten zu wollen.
Grundversorgung durch die öffentlich-rechtlichen Sender sollte doch die Lieferung von Informationen sein. Die Meinung bilde ich mir dann selbst. Aber hier ist es umgekehrt. Herr Kazmierzak liefert seine Meinung: "Wilders böse - Le Pen schrecklich" und überhaupt bla bla

21:08, Dittsche

Was hat das Fehlverhalten einzelner mit EU-Richtlinien zu tun?

Sie argumentieren wie "warum soll ich mich an Gesetze halten, wenn es andere auch nicht tun?".

Wo liegt da die Schuld der EU?

Nicht das Land hat den von Ihnen beschriebenen kriminellen Frevel begangen, sondern einzelne Menschen.

Solche finden Sie überall, und die, die wegsehen, gleich mit dazu.

@tisiphone - 21:17, @ fathaland slim 21:14

Na, dann empfehlen wir mal fröhlich weiter. Zum Beispiel den Kommentar von fathaland slim, der sagt, dass die EU in 70 Jahren gewachsen ist. Ein wunderbarer Kommentar, herzlichen Dank! Ich fühle mich genauso: als Deutscher UND als Europäer. Mehr als Europäer. Ich habe Verwandte in Europa, spreche die vier größten Sprachen Europas und kann mich in diesen mit Freunden in Europa unterhalten. Wenn EM ist, freue ich mich, wenn Deutschland gewinnt. Ich freue mich aber auch, wenn Italien oder sonst irgendwer gewinnt. Ich freue mich, weil wir alle zusammen ein friedliches Spiel hinbekommen. Das wäre noch vor gut zwanzig Jahren unmöglich gewesen. Um also einen Beitrag zur Nationalitätendebatte zu leisten: es gibt auch eine europäische Nationalität.

Bei allen Verbesserungen, die nötig sind. Aber, @ tisiphone, verraten Sie mir doch mal, was Sie für andere Möglichkeit sehen, die europäische Einigung, deren größter Vorkämpfer Sie sind, umzusetzen in einem egoistischen "Europa" der Nationalstaaten.

JFvSD: Einseitigkeit

Sie haben da schöne Dinge aufgezählt, fehlte noch die Bequemlichkeit mit der Währung und der Reise im Schengengebiet.
Aber was Sie vergessen sind verbotene Glühlampen, geringere Variabilität bei Saatgut, Obst und Gemüse durch Vorschriften und Normungen. Bald sollen Staubsauger nur noch 900 Watt haben und die Toiletten sollen eine bestimmte Mindestmenge Wasser verbrauchen, der EU-Stuhl ist mir eigentlich zu klein, weil ich größer als der genormte EU-Mensch bin usw., usf.
Jede Medaille hat 2 Seiten, die wir auch erwähnen sollten, deswegen höre ich EU-Kritikern genauso zu, wie den Befürwörtern, sonst wäre ich einer Ideologie aufgesessen.
Wir können nämlich alle Freunde sein, auch wenn mein Staubsauger 1400 Watt hat.

@karwandler

"die wirkliche Alternative zu einer gemäßigten konservativen Partei, die auch im Sinne der Bevölkerung handelt"

Wie kommen Sie denn auf das hohe Ross, dass man eine "gemäßigte konservative Partei" braucht, damit im Sinne der Bevölkerung gehandelt wird?"
-
Sorry, aber die Linken handeln nicht im Sinne der Bevölkerung. Die verkaufen aus und fördern noch mehr die Abgabe aller nationalen Kompetenzen nach Brüssel.

Das ist ein Handel aus Bequemlichkeit (ist einfacher keine Verantwortung für den ganzen Mist übernehmen zu müssen) und um sich die besten Posten zu ergattern.

Diese Rattenfängerei von sozialer Gerechtigkeit und dieses soziale Gequatsche hat noch keinen Staat weitergebracht. Alle sind sie an ihrer sozialistischen Ideologie zugrunde gegangen.

Kein Experimente mehr auf Kosten der Gesellschaft und der Bevölkerung.
Die Menschen erkennen das! Deswegen haben auch über 50% der Wähler "keine" linken Parteien gewählt. Der Wählerwille zählt, sonst nichts. Haltet Euch endlich daran.

@Eu62

Schönes Beispiel, hat nur einen Denkfehler (oder vielleicht auch nur Ausdrucks-): Ich kann in Ihrem Lottospiel ohne jede Zauberei mitspielen. Die Wechselkurse der Euro-Vorgängerwährungen werden seit der Umstellung nämlich nicht mehr gehandelt und sind daher konstant. Das Gedankenspiel macht dennoch Sinn, weil bei einem Ende des Euro bzw. bei seinem Nicht-Vorhanden-Sein der Kurs sofort wieder zu schwanken beginnen würde. Und zwar stark.

P.S.: Bei dem mir bekannten Kurs von 1:989,999 sind 53000 Lire 53,5354 Mark. Habe ich aber auch nicht selber ausgerechnet...

@ Vjvds

"Nun, bei der Bundestagswahl gab es eine klare rot-rot-grüne Mehrheit."

Erzählt doch nicht immer so ein Märchen. Ihr lügt Euch selber in die Tasche. 3 Parteien, die sich gegenseitig zerfleischen und selbst große Unterscheide aufweisen haben gerade mal 9 Sitze mehr?

Das reicht weder für eine stabile Regierung noch für eine regierungsfähige Mehrheit. Wie soll das denn gehen mit der starken Opposition, als größte Fraktion der CDU und CSU im Nacken??

Das hält nicht mal ein 1/2 durch.

Außerdem hat sich der Wählerwillen (über 50%) ganz klar gegen linke Parteien entschieden und sich für CDU/CSU, FDP, AFD entschieden, auch wenn die Regierungsbildung durch die 5% Hürde dadurch beeinflusst wird.

Der Wille des Wählers zählt und darüber sollten sich die linken Parteien nicht hinwegsetzen. Es hat schon seinen Grund, warum die SPD 25% und der Rest sich um den 10% Modus herum und noch drunter befindet.

Ich glaube die leiden wirklich alle an Realitätsverlust.

@Trecker 21:36

Die vielzitierte Gurkenkrümmungsverordnung und die meisten ihrer Verwandten wurden schon 2008 abgeschafft. Sie waren kein Ergebnis des Einigungsprozesses, sondern Forderungen der Lebensmittelkonzerne, die gerne einheitliche Packungsgrößen für eine effizientere Logistik hätten. Lobbyismus gibt es aber auch in Nationalstaaten. Dass Glühlampen nicht aus Regulierungswahn, sondern aus Umweltschutzgründen (auch wenn das mit dem Quecksilber ein Problem ist, aber man arbeitet hart an der Lösung (was man übrigens in einem nicht-reisefreien Europa mangels Austausch von Forschungsergebnissen nicht tun könnte)) abgeschafft wurden, können Sie sich nicht vorstellen. Angesichts dieser falschen Tatsachen, die sich sogar ohne Google-Suche widerlegen lassen, darf ich so eine Argumentation ruhig "Populismus" nennen.

21:36, Trecker

Das Glühlampenverbot halte ich für sinnvoll, denn man kann nicht alles dem "Markt", sprich dem Anbieter überlassen. Insofern ist dies eins der raren Beispiele, wo die EU GEGEN die Interessen der Konzerne agiert.

Was das Saatgut angeht, das ist der Lobbyarbeit der Agrarkonzerne zu verdanken, und die arbeiten auf allen Ebenen.

Die ganze Normeritis ist der Vereinfachung geschuldet, ob das nun nationale (DIN etc) oder internationale Normen sind ist herzlich egal.

Die Wirtschaft agiert grenzüberschreitend und möchte möglichst überall gleiche Bedingungen vorfinden. Das vereinfacht die Logistik und spart Kosten. All das hätten wir auch ohne EU, denn keine nationale Regierung verschließt sich den Wünschen der Wirtschaft.

Ich kann es nur immer wieder wiederholen, wir leben unter dem Kapitalismus, und den schaffen wir nicht ab, indem wir die EU abschaffen. Wir mildern so auch nicht seine Auswirkungen auf die Menschen.

21:39, Martina M.

"Sorry, aber die Linken handeln nicht im Sinne der Bevölkerung. "

Tja, Sie verkaufen hier Ihre Meinung als unumstößliche Wahrheit.

Ich behaupte aber das Gegenteil.

Was machen se nu?

@ Martina M.

Ich gehe mal davon aus, dass Sie mit "Vjvds" mich meinen, Sie beziehen sich nämlich auf mein Zitat.

Wenn die FDP es mit ihrer Leihstimmenkampagne nicht schafft, sich über die 5 % zu hangeln, ist sie selbst schuld. Ansonsten sollten sie und die AfD sich einfach mal überlegen, warum sie, wenn Deutschlands Bürger ja alle für sie stimmen, trotzdem nicht über 5 % hinaus kommen. Vielleicht ist Deutschland ja ausgewandert...

Im Ernst: selbst wenn Sie die Verhältnisse im Bundestag so hinbiegen, wie es Ihnen passt, dann brauchen Sie bloß in den Bundesrat zu sehen und stellen fest: es gibt gerade mal 2 Bundesländer, in denen die FDP was zu sagen hat. Den 15 Sitzen des "rechten" Lagers stehen hier (mit Schleswig-Holstein) 36 Sitze des linken Lagers gegenüber. Sogar die Neutralen bringen mit 18 Sitzen mehr auf die Reihe.

(Quelle: tagesschau.de-Grafik)

In dem Sinne noch einen schönen Abend.

@20:41 von fathaland slim

Alles auf Kapitalismus-Probleme zu schieben, macht die Sache zu einfach. Denn sowohl die Regelungswut, als auch die demokratiefeindlichen Überwachungsbestrebungen haben damit nichts zu tun, und sind echte und davon unabhängig gemachte Fehler.

Das ist auf nationaler Ebene weiß Gott nicht anders.
Ich hoffe, das soll keine Entschuldigung sein, denn EU-Lobby-Gesetze sind eher noch fataler als auf nationaler Ebene (ich erinnere nur an den Plan Trinkwasser zu privatisieren...).

Die EU wurde als Wirtschaftsgemeinschaft gegründet. Zu glauben, daß man den Kapitalismus abschaffen könnte, indem man die EU abschafft, ist aber etwas naiv.

Habe hier keinen Kommentar gelesen, der den Kapitalismus abschaffen will, und schon gar keinen der dies über den Weg der Abschaffung der EU erreichen will.

Abgesehen davon sollte das vereinte Europa eben nicht nur als Wirtschafts- sondern vor allem als Wertegemeinschaft (im Sinne der Menschenrechte) gesehen werden.

@Eu62: Mit DM und Lire: Ja das waren noch tolle Zeiten!

Mit der starken DM freuten wir uns auf die Reise in die billigen Süd-und Nachbarländer!
Man konnte wie Gott in Frankreichs Paris oder noch bezahlbarem Rom leben oder am Strand liegen,in Spanien,Italien oder Griechenland.Damit war 2002 Schluß,als Lire und DM im Euro festgezwungen waren.Tauschen und Umrechnen ist nicht schwer,war immer zu unseren Gunsten.Heute mit Rechner,Handy kein Problem,bezahlt wird mit Kredit-oder EC-karte,wie sich heute auch niemand in England,USA,Schweiz beschwert.Fremdes Geld suggeriert auch Erlebnis und Exotik,wie auch die Sprache.Nur möglich mit nationaler Identität,womit wir wieder den Kreis des Themas geschlossen haben.
Uns ging es gut und wir waren gerne gesehen.Und man gönnte den Südländern ihr Dolce vita,das wir uns erkaufen mußten,aber für einen Moment teilhaben konnten. Heute?Amikulturistischer Einheitsbrei.Wie tief ist Europa gesunken.Der Grund liegt in der von Finanz+Wirtschaft gewollten Globalisierung,internationalistischer Vergewaltigung auf EU-Ebene

22:09, natal-45

Früher war alles besser, und Nostalgie ist auch nicht mehr, was sie mal war.

Aber jetzt im Ernst: Ihnen ist schon bekannt, daß die Wechselkurse der europäischen Währungen seit den 70er Jahren aneinander gekoppelt waren? Seit 1979 war die Recheneinheit ECU, seitdem gibt es den Euro, auch wenn er nicht so hieß.

Daß alles so schön billig in Spanien und Italien war, lag daran, daß die Menschen dort wesentlich ärmer waren. Sie nennen es "dolce vita", es war aber für die Betroffenen ziemlich hart. Eins der Hauptziele der EU war die Angleichung der Lebensverhältnisse, und der Kollateralschaden dieses Prozesses ist, daß Sie nicht mehr so billig Urlaub machen können.

@JFvSD: Ganz einfach: Zur EWG zurückbauen!

Die EU hat wohl keiner gewollt und gebraucht. Da gibt es auch nichts umzusetzen, was die Politiker immer weiter vorantreiben wollen. Es scheint, daß die EU-Politiker bezahlt werden, um uns immer weiter vorzuschreiben. Die müssen ja was für ihr Geld tun als "Berechtigung" ihres Daseins. Und so gehts immer weiter voran, immer weiter weg von der Idee, immer zerstörerischer für die Völker. Den Immer-weiter-so Politikern muß die rote Karte gezeigt werden, denn die rote Linie ist längst überschritten.
Die etablierten Parteipolitiker kriegen das nicht hin, wollen es ja gar nicht! Das kann nur mit starken neuen Parteien geschehen, denen jeweils ihre Nation am Herzen liegt. Und in ihrer Nation der Mensch!
Die EWG war ein Glücksfall, die EU ein zerstörerischer Moloch.
De Gaulles und Adenauers Europa der Vaterländer wurde als ein Versprechen angenommen. Was ist bloß daraus geworden!

@natal-45

"Wie tief ist Europa gesunken.Der Grund liegt in der von Finanz+Wirtschaft gewollten Globalisierung,internationalistischer Vergewaltigung auf EU-Ebene"
.
=> genau das wollen die meisten Europäer, auch wenn viele es nicht so formulieren oder es ihnen nicht einmal bewusst ist:
billige Kleidung, am besten für jede Saison neu. Elektronisches Spielzeug auf neuestem Stand: Fernseher, mobiles, Konsolen. Autos. Urlaube-am besten all-in. Medien. Lebensversicherungen/Riester&Co mit möglichst hohen Erträgen.
Das alles geht nur, wenn global billigste Arbeitskraft eingekauft wird.

Endlich - es wird aber auch Zeit.

Ich habe keine Angst vor Marine Le Pen oder Geert Wilders. Sie sind die folgerichtige Reaktion auf solche "Politiker" wie Steinbrück oder Hollande. Die neoliberal gewendete Sozialdemokratie hat sich an die totalitären Grünen gehängt und geht jetzt unter. Hinzu kommt, dass die vorwiegend grünen Medien - zumindest in Deutschland - mit ihrer Dauerpropaganda noch den totalitären Eindruck verstärken. Kein Wunder dass das Volk nach Freiheit ruft.
Die ständigen Vorschriften, was man essen darf, welche Worte man nicht aussprechen darf, welche Verhaltensweisen verwerflich sind, usw. gehen doch den meisten auf die Nerven. Dazu die ständigen Vorwürfe gegen alles, was deutsch ist oder war, bei gleichzeitigem Schönreden, von allem, was Ausländer machen. Das sind die Gründe für ein erstarken national-konservativen Denkens.
Und dass Rot-Grün immer noch mit "links" in Verbindung gebracht wird, ist ein Witz. Armut, Lohn- und Rentenkürzung, Überwachung, Krieg. Das war Rot-Grün, das ist Hollande.

Es gibt ein gewaltigen

Es gibt ein gewaltigen Unterschied zwischen nationaler Identität und Nationalismus. Nationale Identität soll man nicht wegstreichen, es ist ein Teil von uns allen und Anker unserer Werte und Kultur aber Nationalismus ist der kleine Bruder vom Faschismus.
Das rechte Gedankengut nimmt wieder ganz deutlich seit der Krise zu. Halb Europa macht einen Rechtsruck der nicht mehr zu übersehen ist. Es mag sich dabei zwar immer um die Minderheiten handeln aber es zeigt das dieses denken vorhanden ist. Das wäre ja schon schlimm genug wenn das EU-Parlament sich mal nicht nur um Geldpolitik kümmern würde sondern auch mal Sanktionen gegen Länder wie Ungarn aussprechen würde wo gerade die Pressefreiheit usw. massiv eingeschränkt wird.
Ich finde das so vermessen von anderen Ländern zu glauben das Demagogen nur aus Deutschland kommen können.

22:03, mr_mad_man

"Habe hier keinen Kommentar gelesen, der den Kapitalismus abschaffen will, "

Dann wird es aber Zeit. Ich möchte den Kapitalismus abschaffen!

All das, was hier der EU angekreidet wird, sind nämlich Auswirkungen desselben. Die Regelungswut auf jeden Fall, und die demokratiefeindlichen Überwachungsbestrebungen dienen auch der Wirtschaft.

Wobei ich allerdings nicht genau weiß, was diese mit der EU zu tun haben.

"Abgesehen davon sollte das vereinte Europa eben nicht nur als Wirtschafts- sondern vor allem als Wertegemeinschaft (im Sinne der Menschenrechte) gesehen werden."

Danke. Das ist übrigens mein Hauptkritikpunkt an der EU, so wie sie sich heute darstellt.

"Alles auf Kapitalismus-Probleme zu schieben, macht die Sache zu einfach."

Für mich als alten Sozi liegt es immer am Wirtschaftssystem.

Selbst Bill Clinton sagte ja "It's the economy, stupid!", und der wollte den Kapitalismus nicht mal abschaffen.

@ JFvSD und andere

Das schlimme ist das dieser Populismus, dieses Stammtisch Geschwätz, immer lauter wird. Nicht nur in Frankreich und den Niederlanden, sondern überall in Europa. Es ist leider so wie ein anderer Kommentator hier schrieb, was wir an der EU haben werden wir erst erkennen wenn es sie nichtmehr gibt :-(

20:46 von Eu62 - Den Frieden aufs Spiel setzen...

Sehr treffender, pointierter Kommentar. Danke.

Am 13. November 2013 um 22:24 von Rotkäppchen

"Die ständigen Vorschriften, was man essen darf, welche Worte man nicht aussprechen darf, welche Verhaltensweisen verwerflich sind"

Na da fände ich doch einige Beispiele sehr interessant.. um mal Beispiele von Schwarzgelb zu zeigen:
Essen: Massentierhaltung und ungebremste Antibiotikabehandlung von Nutztieren wird gefördert, was gezwungenermaßen auf all unseren Tellern landet...
Worte: Da fällt mir nicht viel ein.. wenn ich etwas weiter aushole könnte mir der Armutsbericht, ein wunderbares Werk des Neusprech, einfallen...
Verhaltensweisen: Einzig die Heterofamilie, wo die Frau am Herd steht und die 4 Kinder großzieht ist doch für die CDU das einzig akzeptable Verhalten - ungeachtet der "Hinweise" des Bundesverfassungsgerichts...

@ Rotkäppchen

"Und dass Rot-Grün immer noch mit "links" in Verbindung gebracht wird, ist ein Witz. Armut, Lohn- und Rentenkürzung, Überwachung, Krieg. Das war Rot-Grün, das ist Hollande."

Ja, gibt nur noch eine mehr oder eher weniger bedeutende linke Partei in Deutschland, die sogar so heisst.

22:24, Rotkäppchen

". Hinzu kommt, dass die vorwiegend grünen Medien - zumindest in Deutschland - mit ihrer Dauerpropaganda noch den totalitären Eindruck verstärken."

Sie wissen, daß Springer, Burda und Bertelsmann der Großteil der deutschen Medien gehören?

Wie sie diese Medienkonzerne als "grün" bezeichnen können, ist mir unverständlich.

"Die ständigen Vorschriften, was man essen darf"

Sie dürfen essen, was sie wollen. Sie dürfen lediglich nicht jeden Dreck herstellen und ihn an andere zum Essen verkaufen. Das finde ich richtig.

" welche Worte man nicht aussprechen darf, welche Verhaltensweisen verwerflich sind, "

Sie dürfen sagen, was Sie wollen, und tun, was Sie wollen, so lange dies nicht gegen Gesetze verstößt.

"Dazu die ständigen Vorwürfe gegen alles, was deutsch ist oder war, bei gleichzeitigem Schönreden, von allem, was Ausländer machen."

Wo haben Sie denn so was her? Verzeihung, aber einen solchen Quatsch habe ich lange nicht mehr gelesen. Was meinen Sie mit "war"? Die Nazizeit?

22:28, Ibex1981

" Nationalismus ist der kleine Bruder vom Faschismus.
Das rechte Gedankengut nimmt wieder ganz deutlich seit der Krise zu."

Ja, das stimmt. Und das Krisen die Rechten stark werden lassen, haben wir schon öfters in der Geschichte gesehen. Besser geworden ist dadurch nie etwas, sondern genau das Gegenteil.

Die Rechten bieten immer einfache Lösungen an, schuld sind die anderen. Zuerst die anderen Nationen, deswegen Nationalismus, und wenn man mit denen fertig ist, kommen "die anderen" in der eigenen Nation dran. Homogenisierung bzw. Gleichschaltung. Wie gerade in Ungarn.

@22:32 von fathaland slim

"Habe hier keinen Kommentar gelesen, der den Kapitalismus abschaffen will,"
.
Dann wird es aber Zeit. Ich möchte den Kapitalismus abschaffen!
All das, was hier der EU angekreidet wird, sind nämlich Auswirkungen desselben.

Ernstgemeinte Frage: Und durch was ersetzen?

Ernstgemeinte These: Wenn all die angekreideten Probleme nicht auf das Konstrukt EU sondern auf das Wirtschaftssystem zurückzuführen sind, dann wäre es demnach doch gerade sinnvoll die EU abzuschaffen, da diese als Multiplikator all dieser Probleme fungiert...
oder etwa nicht? ;-)

@hups-1960, 22:39 Was heißt Stammtischgeschwätz?

Ich dachte, Stammtischkneipen sind ausgestorben.
Nein, was Sie meinen, sind Gespräche, die Menschen untereinander führen oder von denen Leute wie Sie glauben, daß sie sie führen. Gehört doch ins Reich der Polemik, wenn man nicht Roß und Reiter nennen kann.
Wenn national-nationalistische Politiker ihre Meinung sagen, haben die sich wenigstens damit befaßt und ein Weltbild, sodaß Sie diese doch als gleichwertige Politiker akzeptieren müßten. Statt Ihrer Herabwürdigung einfach anderer Meinungen, die Ihnen (und anderen hier) nicht passen!

re rotkäppchen

"Das sind die Gründe für ein erstarken national-konservativen Denkens."

Aha. Und in Deutschland haben Sie das woran festgestellt?

Ich jedefalls sehe hier nicht mal mit dem Vergrößerungsglas dieses Denken. Gelegentliche Ausflüge der CSU aus populistischen Anwandlungen mal ausgenommen.

@ 20:55 von RedDragon

@JFvSD - was Sie da als Vorteile der EU anpreisen gab es entweder in ganz ähnlicher Form auch schon davor, oder es ist vernachlässigbar.
Belege?

"Was wir mit dieser Über-Verwaltung einbüßen (und blechen) ist bei rationaler Analyse sehr schnell als weitaus größeres Übel auszumachen."
Bitte fundiert analysieren und hier posten, danke.

"Und wie sagte der Generalsekretär vor zwei oder drei Tagen SELBST (nachzulesen hier auf tagesschau.de): "Echte politische Erfolge sind ausgeblieben". Wow, anders hätten wir's wahrscheinlich gar nicht gemerkt!" "
Welcher/ Wer hat das gesagt?

"Aber immer noch gibt es genügend Leute, die meinen "egal, was das Volk möchte, wir machen, was wir wollen"."
Sehr unklare Aussage, wieviel ist genügend? Und bezieht sich das jetzt auf die EU oder die einzelnen Staaten? Oder einfach mal so überall? Da muss ich Ihnen aber recht geben, solche Menschen gibt es überall. Aber die haben nicht überall eine Chance. Und das lässt mich ruhig schlafen #-)

re rotkäppchen

"Die ständigen Vorschriften, was man essen darf, welche Worte man nicht aussprechen darf, welche Verhaltensweisen verwerflich sind"

Klingt wie eine Kritik an der katholischen Kirche ...

Endlich

Die Zeit ist reif für ein solches Bündnis.

@22:32 von fathaland slim

"Ich möchte den Kapitalismus abschaffen!" und "Für mich als alten Sozi" sind zwei ehrenwerte Sätze, nur - sie passen nicht zusammen.
Als es mal eine revolutionäre Situation in Deutschland gab, 9.November 1918 folgende, war es die SPD-Führung, die mit Hilfe von rechtsradikalen Freikorps die Revolutionäre ermorden ließ. Sie schufen dann zwar eine ordentliche Verfassung, retteten damit aber auch den Kapitalismus in Deutschland.
Und "Vereintes Europa" "im Sinne der Menschenrechte" haben wir doch längst: für die "Menschenrechte" führen wir doch ständig Krieg: Afghanistan, Syrien - vorher Irak, Libyen. Bei den beiden letzteren sind "unsere" Menschenrechte ja schon erreicht. Jetzt fehlen noch unsere Menschenrechte für Timoschenko und Chodorkowski. Für Mannings und Snowden gelten diese Menschenrechte übrigens nicht. Da muss man wohl auf chinesische oder russische Menschenrechte zurückgreifen. Die gibt's nämlich auch.

Re fathaland slim 22:23: Sie verschließen bewußt die Augen

deshalb tun Sie hier "Nostalgie" als etwas zwar Richtiges als Unwirkliches ab. Das liegt aber nur an Ihnen!
Den Unterschied zwischen ECU und Euro haben Sie scheinbar nicht begriffen. Innerhalb des ECU waren Wechselkursänderungen möglich,im Euro nicht.Daran geht er ja zugrunde oder wird für uns zur fatalen Transferunion,mit uns als "Spender". War ja so geplant, wenn Sie es nur zugeben wollten!(Dies bestätigende Zeitzeugen: Mitterand,Schäuble,Verheugen).
Die Dolce-vita-Menschen waren nicht ärmer,sie hatten einen anderen Lebensstil. Der Durchschnittsdeutsche liegt in der EU-Reichtumsskala nur an 10.Stelle. Ein Grund ist der geringe private Immobilienrückhalt.Wird ja auch nicht gefördert,der Staat will lieber schnellen Konsum.Mit dem Euro bleibt nun nicht mehr viel zum Sparen übrig,mit der DM ja, deren Kaufkraft wäre,als aufgewertete Parallelwährung nachvollziehbar,30% höher. Dieser nicht mehr vorhandene Währungsvorteil,den Sie nostalgisch nennen,wurde uns durch den Euro ersatzlos geraubt!

lobbyhochburg brüssel @ fs

ist ihnen bekannt, dass brüssel richtlinien für ganz europa beschließt?
ist ihnen bekannt, dass wir etliche politiker aus der 2ten reihe dorthin abschieben?
ist ihnen bekannt, dass sich eu kommissar oettinger massiv für fracking in europa stark macht?
sehen sie nicht die gefahr, die sich für ganz europa ergibt aus brüssel?
zweitklassige verschmähte politiker, die von lobbyisten umgarnt werden.

Gute Idee und viel Glück

Ich finde es eine Sauerei, dass der Name Gerd Wilders immer wieder mit dem wertenden Beiwort "Rechtspopulist" erwähnt wird.
Das zeugt von der mangelnden Neutralität der Medien und deren politischen Einseitigkeit.
Bei linken Politikern werden komischerweise nie wertenden Beiwörter benutzt - so ein Zufall aber auch ... tzzz

Ich wünsche den beiden Politikern viel Glück und das die EU entweder bald Geschichte ist oder auf das Maß zurückgestutzt wird, das sie in den 80er Jahren mal hatte.
Es stimmt eben nicht, das die europäischen Staaten gemeinsam gegen China bessere Chancen haben. Die EU lähmt die einzelnen Mitgliedsstaaten, ein Wettbewerb zwischen England, Deutschland und Frankreich würde den Staaten sehr viel mehr nützen als Mitglied in dem trägen Verein names EU zu sein. Aber das will man ja nicht hören... leider.

Wilders und Le Pen....

...sind für mich ein rechtes Gespensterkabinett.
Man merkt auch da: es sind Europawahlen.

Re peter04, 22:24 : Die Menschen glauben, das haben zu müssen

Vor allem wollen das die Regierungen,die den Irrsinn steuern: Die wollen nämlich den schnellen Umsatz,weil sie dann an der immer wieder steigenden Mehrwertsteuer verdienen.Genügsame Menschen sind denen ein Dorn im Auge.
Statt geordneten Schlußverkäufen werden wir mit Billig"Sales",Sonderangeboten, Scheinrabatten laufend angereizt.Die Menschen bleiben verschuldet im Regen stehen. Durch dieses neue Basardenken werden wir auf ein Basarland-Niveau heraberzogen."Umerzogen".Vertrauen wird zerstört,zählt nicht mehr im unfairen statt fairen Handel/Wettbewerb.
Ihre billigen Arbeitskräfte leben in den bevölkerungsmäßig explodierenden außereuropäischen Ländern,die nun auch in den Kreislauf einbezogen werden.Das ist wenigstens für die ein Vorteil.
Was ich aber in meinem vorigen Kommentar sagen wollte,ist,daß die Finanzwirtschaft die Politik als Gehilfen vor sich hertreibt,und nun nur noch verzweifelt reagieren kann,weil sie keinen Mut zur Wahrheit hat.
Das wird sich nun durch neue Parteien ändern.

Am 13. November 2013 um 23:02 von karwandler

"Ich jedefalls sehe hier nicht mal mit dem Vergrößerungsglas dieses Denken. Gelegentliche Ausflüge der CSU aus populistischen Anwandlungen mal ausgenommen."
Naja.. die CSU fällt einem damit schon des öfteren auf. Aber allein das Vorhandensein von Parteien wie der AfD zeigt, dass rechtsnationalismus in Deutschland (wieder) salonfähig wird solange es für die Springerpresse entsprechend verpackt wird.. und genau DAS macht mir Sorgen.
In Deutschland sind die meisten allergisch auf Glatzen in Bomberjacken mit weißen Schnürsenkeln.. aber wenn solche Typen einen Anzug tragen, wirtschaftsbockmist konstruieren und dann dennoch das selbe fordern werden sie umjubelt....

20:46 von Eu62

"Genau wie in der UNO oder der NATO. Warum meckert eigentlich keiner ueber den Demokratiedefizit der NATO?"
=> Es gibt keine Demokratie in der NATO. Diese wird ganz klar von den VSA befehligt. Wenn Sie das nicht glauben, dann schauen Sie bitte hier nach:
de.wikipedia.org/wiki/NATO#NATO-Generalsekretariat_und_Internationaler_Stab
 
In der UNO dominieren die Vetomächte.
 
"Entweder ringen wir uns zu einem demokratischen Europa als foederalistischem Staatenbund durch oder wir akzeptieren, dass unsere souveraenen Staaten, vertreten durch Regierung und Staatssekraetaere, die Entscheidungen in der EU treffen."
=> Diese Entweder-Oder-Rhetorik klingt mir zu "eng". Weshalb sollten sich die Völker dem undemokratischen weil zentralistischen EU-System ausliefern?
 
Alles was zu groß wird läuft Gefahr instabil und/oder totalitär zu werden. Nach ihrer inneren Logik, müsste die EU ständig weiterwachsen, denn nur Größe garantiert Gedeihen. Wirklich?
 
Æ

Mehr davon!

Oh, bitte noch die AFD dazu dann, das wär was - auch als eher linksgerichteter (oder gerade?!) würde ich denen zumindest bei den EU-Sachen die Daumen drücken.

@Karwandler 23:02 : Nationales Selbstbewußtsein ist vorhanden

Es ist nur nicht kanalisiert wegen Diffamierung und Kriminalisierung, sowie durch das Wahl-("Verhinderungs")-System, daß systemkritischen Stimmen keine mediale Plattform gibt. Die systemhörigen Medien verleugnen nämlich solche Tendenzen. Haben Sie das nicht bemerkt?

@natal danke

es gibt hier etliche kommentatoren, die sich nicht mit den mechanismen einer währung befassen und eurokritiker in die rechte ecke drängen.
das haben sie dann mit merkel und anderen interessenvertretern der hochfinanz gemein.
gegen den euro zu sein heisst für die bürger europas zu sein.
in nord und süd.
wer das nicht begreift hat europa nicht verstanden.
europa ist mehr als eine fehlkonstruierte währung!

Zwei Flügel, ein System

Ob linke oder rechte Ideologen, sie alle stehen für genau dieses System. Sie unterscheiden sich nur in ihrer Methodik. Die Ziele sind jedoch dieselben, nämlich die fortlaufende Optimierung der Ausbeutung der Mehrheit durch die bestmöglich abgesicherte Dominanz einer Minderheit.
 
Ordnungserzwingende Gebilde wie Nationalstaaten oder Supranationalstaaten (s. EU) dienen diesen willigen Handlangern von Wirtschaft und Finanzen als Massenmenschhaltungsgebiete, denn Kontrolle ist Macht.
 
Der Erhalt der Natur, der Vielfalt der Kulturen und Völker sowie deren Selbstbestimmungsrechte, ist diesen Gruppierungen fremd. Sie lassen sich nur insoweit darauf ein, wie sie es zur Erreichung ihrer Ziele benötigen. Tendenziell aber, neigen sie dem totalitären Zentrismus zu. Macht durch Kontrolle bedingt Gleichschaltung. Und genau das sehen wir jeden Tag deutlicher.
 
Wohin diese Reise geht, zeigte bereits der Film "Network", 1976 (4 Min. Ausschnitt):
youtu.be/gidSeHWxIFc
 
Æ

@fs

was meinen sie, weshalb es in der brd einen länderfinanzausgkeich gibt von strukturstark nach schwach?
weil einige regionen wettbewerbsfähiger sind als andere.
wenn sie den euro befürworten, dürfen sie sich gern für einen massiven staatenfinanzausgleich stark machen.
andernfalls kaufi ich ihnen ihre europafreundliche haltung nicht ab.
sehen sie was im süden stattfindet???

muds0r

ich bin auch "links". also konservativ im sinne von werteverteidigend gegen die verückten, korrupten biederfrauen/männer.
und ich lehne den euro ab weil er europa vernichtet.
existenzen.
rekord-suizidraten im süden.
eurogegner werden von korrumpierten interessenvertretern der finanzwirtschaft in die rechte ecke gedrängt.
wenn heute ein gegner einer fehlkonstruierten währung, die südeuropa vernichtet, rechts ist, ist morgen ein gegner der totalüberwachung antiamerikanist. äh - das sind wir ja heute schon dank einiger meinungsmacher hier.

Weitere Partner gesucht

Will sich die deutsche Linkspartei nicht auch noch dem Bündnis anschließen? Die Europapolitik würde genau passen.

Schluss jetzt.......

Schluss jetzt.......

Grotesk

Da finden sich europäische, politische Parteien zusammen über nationale Grenzen hinweg, um gemeinsam für ein Ziel zu kämpfen! Wie löblich. Denn das ist der europäische Gedanke in Reinkultur.
Und das Ziel ist die Abschaffung Europas.

Merken die eigentlich nicht, wie Schwachsinnig das ist?

@ 00:48 von estonia Schluss jetzt.......

Schluss jetzt.......

??

@JFvSD

" @ tisiphone, verraten Sie mir doch mal, was Sie für andere Möglichkeit sehen, die europäische Einigung, deren größter Vorkämpfer Sie sind, umzusetzen in einem egoistischen "Europa" der Nationalstaaten."

Ich glaub ich werde hier total falsch verstanden bzw. einsortiert.

Ich bin in Deutschland geboren und lebe hier. Bin 25% deutsch, 25% ukrainisch, 50% italienisch... und ich bin extrem frankophil. Und ich bin definitiv keine Europäerin.
Politisch werd ich vom Wahlomat immer als Piratin einsortiert, die letzten 20 Jahre hab ich SPD gewählt, nur diesmal die Linke, einfach aus Protest gegen die drohende Groko, die fehlenden Profile.

Ich bin absolut gegen die EU-Einheits-Sosse. Ich finde es herrlich im Umkreis von 2 Flugstunden so viele unterschiedliche Kulturen zu finden.

Ein Wirtschaftsbündnis ja. Ein europäisches Militärbündnis, auch das. Aber ich bin ein starker Verfechter der Souveränität der Einzelstaaten.
Gesetze sollten nach individuellen Bedürfnissen gestaltet werden!

Liane8151

"Alle schlechten Wünsche seien mit diesen Beiden ..... !"
warum nicht alles gute? weil die das nicht brauchen. sie sind auf dem richtigen weg und werden letztendlich nur durch wahlbetrug zu stoppen sein. egal. hauptsache, die eliten und ihre neoliberale brut (befürworter) haben über kurz oder lang ausgedient.

22:57, mr_mad_man

"Ernstgemeinte Frage: Und durch was ersetzen?"

Tja, durch was ersetzen? Vielleicht durch ein Wirtschaftssystem, das nicht davon ausgeht, daß, wenn jeder an sich denkt, an alle gedacht ist?

Wie das im einzelnen umsetzbar ist, weiß ich natürlich auch nicht. Wüßte ich es, wäre ich reif für verschiedene Nobelpreise.

Ich bin übrigens nicht der Meinung, daß die EU ein Multiplikator all dieser Probleme ist. Sie ist lediglich eine Manifestation des Grundproblems.

23:31, gierde zerstört

"sehen sie nicht die gefahr, die sich für ganz europa ergibt aus brüssel?
zweitklassige verschmähte politiker, die von lobbyisten umgarnt werden."

Verzeihung, aber das ist mir zu platt.

Aber wahrscheinlich betrachten Sie Martin Schulz auch als zweitklassigen Politiker.

Da kann ich dann nicht mehr gegenhalten.

Nun ja,...

...ich bezeichne mich selbst gerne als "rechts" und habe kein Problem damit (würde mich mitunter sogar als "stolzen Reaktionär" outen wollen), habe aber meine Probleme mit dem Populismus der hier vorgestellten Politiker. "Europa" muss konstruktiv gestaltet, vielleicht sogar neu gedacht und bewertet werden, mit plumper Ablehnung ist da keinem geholfen. Besonders bei Wilders kommt mir oft der Gedanke, dass er sich in den (früher) linksliberal geprägten Niederlanden gerne als großer Tabubrecher aufspielt, um genügend mediale Aufmerksamkeit und Protestwählerstimmen zu bekommen. Und Le Pen? Bei ihr ist wohl die Frage entscheidend, ob es ihr gelingt, sich (positiv) aus dem Schatten ihres "übermächtigen" Vaters zu lösen und eigene Akzente zu setzen. Ansonsten hat man bei ihrer Partei mehr den Eindruck eines mittelständischen Familienbetriebes als einer echten Massenbewegung (wie gerne suggeriert wird). Grundsätzlich geht aber von beiden wohl eher keine Gefahr für die EU aus, da gibt´s andere!

00:09, gierde zerstört

Sie haben recht, ohne einen massiven Finanzausgleich geht es nicht. Anders wäre auch die BRD längst auseinandergeflogen.

Ich kann das Wort "Wettbewerb" nicht mehr hören.

01:55, b-hh1980

"...ich bezeichne mich selbst gerne als "rechts" und habe kein Problem damit"

Hallelujah! Endlich mal ein Rechter, der stolz ist und sich nicht versteckt. Warum gibt es von Ihnen nur so wenige und so viele verdruckste? Mit denen macht das Diskutieren wenig Spaß, denn sie wollen sich ja nicht festnageln lassen.

Sie wiederum liefern eine intelligente Analyse, da kann ich wenig gegensetzen, und das als Linker.

Respekt!

@Rotkäppchen um 22.24

Farben- und Richtungslehre:
Booooaah - habe ja in letzter Zeit viel Unsinn über rot-rot-grün gelesen hier im Forum, aber Ihr Kommentar übertrifft alles bei Weitem !
"Vorschriften zum Essen" - das war ein VORSCHLAG der Bündnisgrünen !
Und wenn sich manche schon durch solche Vorschläge zurechtgewiesen oder "gegängelt" fühlen .... dann halte ich solche "Vorschläge" der CSU zur Maut für unbeschreiblich !
Bei Ihnen gilt durchweg : Alles was rot-grün ist, ist schlecht, alles was schwarz-blau ist, ist guuuuut !
Kann ich nur drüber lachen und ist absolut albern !
Rot-grün ist weder durchgängig "links", noch ist schwarz-blau durchgängig "rechts", alle Politiklager haben ihre Vor- und Nachteile !
Also, nicht böse sein, aber auch nicht immer alles nur in schwarz-weiß sehen !

@Oderwie_was

????
Anarchist ???
Le Pen und Wilders "auf dem richtigen Weg" ?
Oh Mann - auf welchem Trip sind Sie denn ?
Wenn ich solche Kommentare, wie den Ihren lese, hoffe ich immer, dass ich doch im falschen Film gelandet bin und mich nicht in der Realität befinde !
Realität ist, dass wir uns mit dem bestehenden politischen System auseinandersetzen müssen ! Ich finde dieses System nun auch nicht gerade berauschend, aber dass ich noch einmal solche "Herrschaften" wie diese Typen Le Pen und Wilders als Regierung in Deutschland sehen möchte, stelle ich hiermit rigoros in Abrede ! Solche Typen haben nichts, aber auch wirklich gar nichts aus der Geschichte gelernt ! Und die kommen Beide aus Frankreich und den Niederlanden, Länder, die ganz besonders unter einer deutschen "Knute" gelitten haben !
Le Pen und Wilders und deren Gefolge will ich NIE - und ich meine wirklich NIE - an irgendeiner Regierung beteiligt sehen !

Darstellung: