Kommentare

Es ist fragwürdig jetzt in

Es ist fragwürdig jetzt in Verhandlungen einzusteigen. Jetzt, wo mehr als zuvor bekannt ist, dass die USA uns ausspionieren um sich bei Verhandlungen Vorteile zu verschaffen. Das werden sie sicher auch hier getan haben. Die EU dürfte also mit herunter gelassenen Hosen an den Tisch gehen und kaum Tricks ausspielen können - man weiß über unsere echte Haltung ja bescheid.
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Wenn jetzt verhandeln, dann hätte man die Affaire zu unserem Vorteil nutzen können. Erst einmal skeptisch tun, vllt sogar absagen oder verschieben. Selbst wenn man das Abkommen will: Damit könnte man die USA unter Druck setzen und zu Kompromissen zwingen ("also eigentlich wollen wir jetzt gar nicht mehr, da müssen Sie uns schon etwas mehr entgegen kommen"). Aber was ist? Anscheinend küsst die Europa wieder Füße. Wieso kann hier niemand mehr echte Außenpolitik?
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Am Ende gibt das wieder ein Abkommen wie SWIFT oder Fluggastdatenweitergabe (welches man alles hätte Einstellen sollen), von dem wir am wenigsten haben?

Wenn die Abhöreaffäre......

die eh keine ist (weil die Überwachung schon seit mehr als 30 Jahren bekannt ist), hier eine Rolle spielen würde, dann müsste auch Frankreich mit Konsequenzen belegt werden, denn die haben auch massenweise abgehört.

Auch andere Staaten wie Russland oder China hören ab.

Wie werden die denn dann bestraft? Schmeißt man Frankreich aus der EU? Nimmt man kein russischen Gas mehr ab oder lässt man keine chinesischen Importe mehr zu?

Gespräche über diese Angelegenheit müssen selbstverständlich erfolgen. Allerdings können kaum wirtschaftliche Strafen erfolgen, die auch für Europa schädlich sind. Man schneidet sich ins eigene Fleisch und ändern wird sich eh nichts.

Europa hat mehr Einwohner und die gleiche Wirtschaftskraft wie die USA. (Und komm mir jetzt keiner mit der Schuldenkrise, die Amis sitzen genauso tief im Dreck.) Da können wir ruhig auch mal Forderungen stellen.

Aber trotzdem klingt jeder Bericht über die Verhandlungen so, als ob es nur darum geht, welche Vorschriften die USA uns machen dürfen und welche nicht.

Aber das ist wohl auch im Sinne der Kommission. Nachdem das "policy laundering" per EU immer schlechter klappt, muss man halt die nächste Demokratie-Abwehr-Schicht dazwischenlegen. Demnächst heißt es nicht mehr "Da gibt es eine EU-Richtlinie, die müssen wir umsetzen...", sondern "Da gibt es eine US-Richtlinie, die müssen wir aufgrund des Freihandelsabkommens umsetzen...".

So werfen wir auch noch den letzten Rest Souveränität weg. Und der versprochene Aufschwung wird (bei uns) nicht kommen. Die Freihandelsabkommen haben nur ein Ziel: der US-Wirtschaft Vorteile zu verschaffen. Da bleiben für den Rest nur Nachteile übrig.

Die deutschen Vasallen der usa sind nach Edward Snowdens aktueller Enthüllung
"im Bett mit der NSA" und heute betreiben sie als deren Erfüllungsgehilfen in der EU das Handelsabkommen mit Big Brother.
Die Deutschen könnten Handel mit Russland und China betreiben wenn sie wollten, anstatt das transatlantische verhängnisvolle Bündnis mit den usa weiter zum Schaden aller Europäer zu betreiben..

400.000 neue Jobs ?

Warum nicht gleich 1 Million, wenn wir schon am Phantasieren sind?
Sollte sich die EU-Kommission aber so sicher sein, warum wird diese Zahl nicht als Voraussetzung für die Gültigkeit des Abkommens festgeschrieben?
Wenn nach 3 Jahren Freihandel keine Jobs in dieser Anzahl entstanden sind, wird das Abkommen automatisch ungültig.
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Aber Jobs hören sich natürlich besser an als Milliardeneinsparungen für die Wirtschaft, von denen wir inzwischen wissen, daß sie hauptsächlich den Aktionären und Besitzern und kaum den Arbeitnehmern zugute kommen.
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Während also die Eu-Kommission die europäischen Bürger mit neuen Jobs zur Zustimmung ködern will, tut Obama genau dasselbe mit seinen Landsleuten.
Wir dürfen also wohl schon zufrieden sein, wenn sich der Abbau und die Verlagerung der Arbeitsplätze wenigsten kurzfristig verringert.

Freihandelsabkommen

Ich hoffe daß die Verhandlungen gut ablaufen. Das wehre für beide Seiten und auch für die ganze Welt ein großer Erfolg.

Warum sollte das für uns positiv sein?

Wir sind schon Exportvizemeister, und die USA haben nicht wirklich viel was sich lohnen würde über den Atlantik zu schippern.

Bei solchen "Freihandelsabkommen" geht es häufig darum, überalterte Rechtsnormen aus den USA anderen Ländern aufzudrängen. Nur ein typisches Beispiel sind die Konzepte von "geistigem Eigentum". Diese werden von den Bevölkerungen längst neu diskutiert. Ein Freihandelsabkommen wird, selbst wenn es nichts direkt ändert, geltendes (Un-)Recht zementieren, auch wenn die Bevölkerung längst weiter ist.

Warum sollte das für uns positiv sein?

Wir sind schon Exportvizemeister, und die USA haben nicht wirklich viel was sich lohnen würde über den Atlantik zu schippern.

Bei solchen "Freihandelsabkommen" geht es häufig darum, überalterte Rechtsnormen aus den USA anderen Ländern aufzudrängen. Nur ein typisches Beispiel sind die Konzepte von "geistigem Eigentum". Diese werden von den Bevölkerungen längst neu diskutiert. Ein Freihandelsabkommen wird, selbst wenn es nichts direkt ändert, geltendes (Un-)Recht zementieren, auch wenn die Bevölkerung längst weiter ist.

400.000 neue Jobs?

Na ja, lassen wir das mal mit den Berechnungen vorher. Ob es da um Kosten bei großen Projekten geht, Passagierzahlen für neue Zugverbindungen oder ob es um angebliche neue Jobs geht, um etwas schmackhaft zu machen. Es ist generell nicht davon auszugehen, dass die angegebenen Zahlen etwas mit der letztlich erreichten Größe zu tun haben. Und die Agenda2010 lehrte uns - neue Jobs ohne Mindestlohn muss nichts Gutes sein (Billiglohnjobs bringen nichts, sondern verschlechtern die Lage der Arbeitnehmer)
Außerdem sind es dann keine neuen, sondern verlagerte Jobs, die irgendwo außerhalb der Freihandelszone abgeschafft werden. Das Geld soll nur stärker innerhalb der Zone verbleiben. Das wird eine andere Zone nach sich ziehen (vielleicht China, Russland, Indien und Brasilien), wo wir wiederum im Nachteil sind und schwupp - Jobs werden wieder abgebaut.

Wieder ein grosser Fehler

Es wird genau das Gegenteil von dem passieren was sich die Politiker denken. Dieses Freihandelsabkommen wird nur Schlechtes nach Europa bringen, man denke nur an GEN manipulierte Lebensmittel oder meinetwegen Saatgut. BMW baut übrigens seine Modelle der X und Z Reihe in den USA und exportiert diese "deutschen" Autos in die ganze Welt aus den USA heraus.

Ich sehe das Freihandelsabkommen nicht so Positiv weil die USA allein bestimmen wird was darin steht. Die europäischen Politiker werden in jedem Punkt einknicken, vor allem die deutsche Regierung. Wir Bürger, oder auch Verbraucher, werden den Schaden haben und die Gewinne daraus dienen zum wiederholten Male nur den Grossen, Konzernen, Reichen, Vermögenden, Spekulanten, Banken, Aktionären. Ich traue denen nicht über den Weg, weder den Amerikanern noch der deutschen Regierung oder europäischen Ministerpräsidenten.

Das mit den 400000 Arbeitsplätzen ist auch wieder so eine Notlüge um etwas schmackhaft zu machen.

400 Tausend neue Jobs

Das mit den 400 Tausend neuen Jobs ist vielleicht nicht ganz falsch, aber nur die halbe Wahrheit. Während in der Exportindustrie neue Jobs geschaffen werden können, durch Handelserleichterungen, werden Jobs in den Branchen, wo man dann zukünftig importiert zerstört. Daher gleicht sich das im Großen und Ganzen wieder aus. Länder, die mehr importieren als exportieren, verlieren gewöhnlich am Ende sogar Arbeitsplätze, wenn man das verrechnet. Nur die Stärksten mit einem Handelsüberschuss werden die Gewinner sein. Die Unterschiede werden damit noch größer. Wir haben das bereits in Europa erlebt.
Also lassen Sie sich bitte nicht täuschen!
Wer das wissenschaftlich prüfen will: Rechnen Sie das Modell komparativer Kostenvorteile durch und setzen Sie mal die maximalen Absatzmengen auf eine konstante Größe! Es entsteht nur noch Arbeitslosigkeit.

400.000 klingt zwar viel, aber...

die EU + die USA haben insgesamt über 800.000.000 Einwohner. Sagen wir mal, davon arbeiten knapp 75 %, macht 600.000.000. Führt also im besten Falle zu 4/6.000 = 2/3 Promille weniger arbeitslose in EU+USA insgesamt, sprich auf Staatsebene überhaupt nicht messbar.

Dieses Abkommen hat aber überhaupt nichts mit Arbeitsplätze zu tun, sondern mehr Gewinn für die Eigentümer der multinationalen Firmen. Diese haben Washington und Brüssel bewirkt, in diese Richtung zu gehen, vermutlich mit unverbindlichen Versprechen von Investitionen als Lockmittel bzw. Abbau von Arbeitsplätzen als Drohmittel.

@Martina M.: Gute Beispiele, aber anders als gedacht

Natürlich können sie Russland und China aufführen und das man hier auch genauer hinschauen sollte. Bei ihrer Art von Kommentaren denke ich aber zu wissen das sie sehr einseitig denken und das geht gar nicht. Diese Hörigkeit gegenüber den USA muss aufhören, Europa ist überhaupt nicht mehr selbstständig. Wie in einem vorhergehenden Kommentar richtig beschrieben sind auch die USA de Facto pleite und drucken nur Geld.

Ich warne davor solche Abkommen mit den USA zu schliessen, alles Negative wird nach Europa verbracht. Unsere Bestimmungen sind in vielen Bereichen strenger. Ferner gebe ich wiederholt zu bedenken das die Bürger Europas nichts davon haben werden, sondern nur diejenigen die spekulieren oder Konzerne. Der soziale Raubbau würde noch weiter gehen wie er durch die Globalisierung auch in Deutschland unerträglich geworden ist. Profite privatisieren und Verluste sozialisieren die Stichworte.

Auf keinen Fall darf man Schwarz/Gelb wählen, sonst werden wir als Kolonie verkauft, wie GB.

Würde mich mal interessieren

wieviel neue Jobs es bei uns schon geben würde ohne die Wirtschaftsspionage und den dadurch entstandenen Schaden unserer "Freunde". Und "die in den USA geltenden Standards erfüllen" bedeutet dann wohl das wir in den Autos Schilder wie "bitte während der Autofahrt nicht den Sitz verlassen und Kaffee kochen" anbringen müssen, da wir sonst in Europa von US-Bürgern in Millionenhöhe verklagt werden.

Marktideologie als Rezept für die neoliberale Krise?!

Da hat der neoliberale Deregulierungswahn Europa erst in die tiefste Krise seit Jahrzehnten beschert und schon fällt den Apologeten des Freien Marktes nichts besseres ein um ausgerechtnet den Handel mit den USA zu liberalisieren.
Diese sogenannten Experten, die jetzt 400'000 Jobs versprechen, sind doch die selben, die der Entfesselung der Finanzmärkte das Wort geredet haben.
Wer auf solche Experten und Berater hört sollte sich hinterher nicht wundern wenn sich dies aus der Luft gegriffenen Zahlen in Ihr Gegenteil verkehren.

wer wissen möchte was uns europäern blüht ,

muß sich nur mal die sache mit dem mais in mexico genauer ansehen.
mexico als das ursprungsland des maises, muß importe von gentechnisch verändertem, höchst subventioniertem mais aus den vsa zulassen und damit nicht nur die zerstörung gewachsener strukturen hinnehmen sondern macht sich auch noch abhängig von monsanto und deren spießgesellen da die bäuerliche vielfalt und regionale angepasstheit des saatgutes verlorengeht.
nach dem bekanntwerden des spionageumfangs seitens der vsa kann es keine verhandlungen für ein freihandelsabkommen mit diesen geben da die gefahr besteht, daß die europäischen unterhändler durch die vsa erpressbar sind!
da ein, auch nur vorläufiger, stopp der verhandlungen momentan von seiten der eu verantwortlichen und der regierung der vsa wohl nicht in betracht gezogen wird, sollten wir als bürger der eu alles dafür tun , daß die ergebnisse der verhandlungen durch einen eu-weiten bürgerentscheid bestätigt werden müssen bevor sie in kraft treten!

Dieses abkommen wird, wie

Dieses abkommen wird, wie fast immer, nur den großen konzernen dienen, denen, die mit ihren lobbyisten die verhandlungen steueren. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, in welcher hinsicht dieses abkommen irgendeinem von uns menschen einen vorteil bringen könnte - im gegenteil.
Und die zahl von 40000 jobs ist, einfach so in den raum geworfen, absoluter nonsense.
Eben noch sind wir alle erleichtert, dass die zwangsprivatisierung der wasserversorgung in der EU abgewendet werden konnte, nun startet der nächste angriff auf unsere verbraucherrechte, auf die öffentliche daseinsvorsorge und ich weiß nicht, was noch alles kommen wird.

Warum hat sich noch kein protest und widerstand formiert? Ich denke, es wird allerhöchste zeit dafür!

Ein Angebot, das sie nicht ablehnen können

Wenn der große Bruder alles über jeden weiß - und hier besonders über jeden Politiker, Funktionär, Journalisten oder Parlamentarier - dann sieht dieses Abkommen doch nicht nach etwas aus, das hier etwas verhindern könnte.
Es sieht aus wie das Ergebnis.
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Für uns wäre es vernichtend...

400000 neue Jobs? Na klar, wieviele an anderer Stelle abgebaut würden, vergisst man lieber zu erwähnen...
Monsanto freut sich sich scho auf die Freihandelszone. Gentechnik sei willkommen!!! Dieses Thema wird schon gar nicht mehr erwähnt; was soll es auch? Fragt doch einfach mal den Landwirt eures Vertrauens, was man von dieser Firma hält. Nicht umsonst haben die mittlerweile aufgegeben, Zulassungen in der EU zu erhalten. Wenn die Freihandelszone kommt, holen wir uns die Pest ins Haus...

Alles kein Problem

Ich sehe bei den Verhandlungen kein Problem. Solange man sie auf europäischem Boden durchführt und alle US-Teilnehmer vorher einer Leibesvisitation unterzieht um sicherzustellen, dass sie keine Wanzen mit sich herumführen ist das ok. Die sollten das ja verstehen können, gehört ja schließlich zum guten Ton. Und wer nichts zu verbergen hat, der sollte sich an soetwas ja nicht stören, nicht wahr?
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Sehen die Bedingungen anders aus sehe ich keine Grundlage für eine Verhandlung. Wenn ich nicht weiß ob alle meine Besprechungen mit EU-Partnern belauscht werden kann ich nicht wirklich verhandeln. Eine Vertrauensbasis sehe ich mit den USA ehrlichgesagt nicht, sie haben ja erst kürzlich gezeigt, dass die Regierung auf Vertrauen keinen Wert legt.

Freihandels-Abkommen

Auch ich befürchte, daß dieses Abkommen für Europa nachteilig sein wird und es wäre eine gute Idee (wie von anderer Seite bereits vorgeschlagen) eine Befristung z.B. auf 3 Jahre zu vereinbaren. Ein entsprechendes Vorgehen wäre auch für die EU angebracht gewesen , denn nun haben wir den Salat und kaum einer unserer Politiker hat den Mut, daran etwas zu ändern. Dieses alternativlose Weiterwursteln wird uns noch teuer werden.

Es könnten [Konjunktiv] bis zu 400.000 neue Jobs entstehen- große Worte, für ein Abkommen, dass weiterhin die marktkonforme Demokratie befeuert und ausbaut, indem es mehr „Freiheiten“ für die Akteure schafft, „Freiheiten“, die unter anderem in der Vergangenheit für die Krisen verantwortlich waren und immer noch sind.
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Hier wird ein Riesending konstruiert, das durch die Politik überhaupt nicht mehr kontrolliert, geschweige denn gestaltet werden kann. Die Märkte werden ihre Schlagzahl aufnehmen, Geschwindigkeit, Richtung und Drall bestimmen, während die Politik für die Risiken wird geradestehen müssen- alles wie gehabt.
Schaut man sich den gesamten „Aktionsraum an“ dann sind die versprochenen 400.000 neue Arbeitsplätze, eigentlich der Rede nicht wert.
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Überdies führt man mit drittklassigen Freunden keine Verhandlungen, bevor diese nicht „Waffengleichheit“ geschaffen haben, und ihre unrechtmäßigen Angriffe gegen die Integrität und Souveränität der Europäer nachhaltig eingestellt haben!

Der letzte Satz...

Man beachten den letzten Satz des Artikels: "Davon versprechen sich... höhere Gewinne."

Einsparungen in den Herstellungskosten wegen einheitlicher Standards sollen nicht etwa an die Verbraucher weiter gegeben werden und zu Preissenkungen führen oder die Gehälter der Beschäftigten erhöht werden - nein: es geht ausschließlich um höhere Gewinne für die ohnehin Großen, die sich dumm und dusselig verdienen.

Auf die euroäischen Geräte hätte das natürlich keinen Einfluss, obwohl man hierzulande ohnehin schon deutlich mehr für Geräte einschließlich Autos zahlt als in den USA.

Dieses ewige Gejammere der Industrie kann ich nicht mehr hören.

Verhandlungen absagen - fertig. Hilft uns Verbrauchern ohnehin nichts.
Es ist ohnehin zu bezweifeln, dass 400.000 neue Jobs entstehen. Wo denn? Wie denn, wenn noch Einsparungseffekte entstehen?

Angesichts der (Wirtschafts-)Spionageaktivitäten - egal ob sie überraschend sind oder nicht - würde ich den USA ohnehin nicht vertrauen.

die EU baut unser Europa

die EU baut unser Europa Stück für Stück ab. ich fühle mich durch die EU weder gut vertreten noch teilt dieses Konstrukt mein Verständnis von Demokratie!

"Europäer und Amerikaner

"Europäer und Amerikaner hoffen durch das Handelsabkommen auf einen Schub für die Wirtschaft diesseits und jenseits des Atlantiks. Mit bis zu 400.000 neuen Jobs rechnet die EU-Kommission."

Die rechnet auch mit einem Wachstum das nie gekommen ist.
Wie entstehen denn Jobs wenn zB amerikanische Produkte unseren ohne Beschränkungen überlegen sind, bzw umgekehrt?

"Moment gibt es beim Handel noch alle möglichen Hindernisse. Dazu gehören klassische Einfuhrzölle. "

Aha, wo liegen sie denn höher als 3%?

"Von einheitlichen Standards verspricht sich die europäische Wirtschaft mehr Chancen auf dem amerikanischen Markt und höhere Gewinne."

Ach, fahren hier keine Fords? In den USA keine Mercedes?

Wieso werden hier die echten Probleme ausgeschwiegen? Was ist mit den Standards bzgl Genprodukten und lockeren Pharmaregelungen? Darum geht es es viel mehr.

Man darf ruhig mal kritisch sein. Hier geht es viel mehr um Lobbyismus gewisser Branchen in einem neoliberalen Mäntelchen.

nach all dem

was in den letzten wochen so ans tageslicht gekommen ist, bezüglich der unlauteren methoden zur ausspähung anderer nationen durch die US-regierung, NSA und des vasallendienstes aus GB, kann es eigentlich nur eine grundlage für verhandlungen geben:
die EU sagt, was sie will und die US-regierung hat die möglichkeit, dem zuzustimmen oder eben auch nicht.

man stelle sich mal vor, ein tankstellenbesitzer wird jede woche einmal von ein und demselben überfallen. der wird gefasst, verurteilt. ne woche später trifft der sich zu verhandlungen mit dem tankstellenbesitzer und nen tag später wird er als kassierer eingestellt. unmöglich, oder?

europa MUSS sich endlich wirtschaftlich emanzipieren und muss aufhören, sich in eine solche abhängigkeit zur US-wirtschaft zu begeben. der nächste crash, und der kommt, wird 2008 (unter den nachwirkungen leiden wir noch immer) geradezu harmlos erscheinen lassen!

und wieviele Jobs..

werden vernichtet, also es gibt immer zwei Seiten der Medaille und man sollte bitte das Pro & Contra aufführen.

Es gibt doch bestimmt genug Experten die das können!

Außerdem Verhandlungen, warum noch verhandeln die Amis wissen doch schon alles, sagt doch schon im Voraus zu allen ja & Amen.

Im Endeffekt läuft es daraus hinaus das wir wahrscheinlich einen weiteren teil unsere Unabhängigkeit abgeben und in ein Paar Jahren hören wir dann die Faulen ausreden "warum etwas nicht geht " oder " das diese die Folgen sind" usw. und das man nichts tun könne.

jaja das alltägliche Blabla

@osabedor1

ja war da in Südamerika abgelaufen ist, ist schon eine Geschichte für sich.

Einige Länder haben ja Genmais Verboten und über welche illegalen Methoden diese Verbote unterwandert wurden und der Natürliche Mais kontaminiert wurde kann man schnell googlen.

Auch Monsanto mit gift und Genen ist sehenswert.

Stoppt diese Verhandlungen!

Stoppt diese Verhandlungen! Allein, wenn ich lese, dass dadurch Arbeitsplätze entstehen sollen, wird mir äußerst mulmig!

Wieder mal ein schönes Beispiel,

wie abgehoben von der Realität der Tenor hier im Forum häufig ist. Hätte die deutsche Wirtschaft so viel Angst vor dem freien Handel wie die Mehrheit der bisherigen Kommentatoren hier, wäre es mit der Führungsrolle der deutschen Exportwirtschaft bald vorbei. Glücklicherweise für Deutschland haben deutsche Unternehmer besseres zu tun als sich vor dem bösen US-Wolf zu erschaudern. Moderner Freihandel ist nie eine Einbahnstrasse. Die deutsche Industrie produziert erstklassige Ware für den Export, aber die USA, was viele Deutsche nicht gern hören wollen, sind auch einer der grössten Importeure nach Deutschland. Also würde ich empfehlen, mal diese einzigartig deutsche Kombination aus Arroganz und Wehleidigkeit etwas herunterzufahren und von der Annahme auszugehen, dass knallharte Wirtschaftsinteressen und die sowieso schon bestehenden Verflechtungen auf beiden Seiten des Atlantiks dafür sorgen werden , dass bei den Verhandlungen keine Seite die andere übern Tisch ziehen kann.

Guten Appetit

Die EU-Kommission will mit Chlor desinfiziertes Hühner- und Hähnchenfleisch aus den USA, in Europa zulassen. In den USA werden Schlachthühner in Chlorwasser getaucht, um alle Keime abzutöten. In Europa ist diese Praxis verboten und der Import von gechlortem Geflügel ebenfalls.

@ 08:50 von Palaver67

Wenn Sie Monsanto in die Suche eingeben, kommen Sie sicherlich direkt zu dem Artikel, der berichtet, dass Monsanto seine Gentechniksparte in Europa aufgegeben hat, weil es dafür hier keine Akzeptanz gibt.

Sollen 400000 Spionage und

Sollen 400000 Spionage und Überwachungsjobs entstehen?
Meine Güte, bin ich froh.

Monsanto ...

... und Freunde reiben sich schon die Hände.
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Wenn der Unsinn nur noch zwischen zwei Großen stattfindet und entsprechend leichter kontrollierbar wird für die Einflussnehmer aus der Wirtschaft, wurde Demokratie und Vielfalt vernichtet.
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Wozu sich mit einzelnen Ländern herumschlagen, wenn man den EU-Apparat doch ganz offensichtlich im Griff hat (Beispiel Amflora-Genkartoffel)?
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Der Unsinn, den Politiker als notwendig verkaufen, um mit den Großen mithalten zu können ist nichts weiter als eine Zerstörung an Vielfalt. Wieso bitteschön soll die Stimme Spaniens oder der Niederlande weniger wert sein als die Stimme der Vereinigten Staaten?
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Was uns als "mehr Europa" verkauft wird ist in Wahrheit weniger Vielfalt und weniger Demokratie. Statt dessen mehr Korruption. Und weniger Freiheit für alle EU-Bürger.

Nix gelernt?

Das haben wir doch alles schon mal gehört als der Euro eingeführt wurde: Wie toll die Handelsumsätze steigen, wie alle davonprofitieren. Geklappt hat es aber nicht, stattdessen war die Bilanz einseitig. D hat profitiert und der ganze Süden geht pleite.

Das ist ja auch logisch. Wir leben in einer Überflussgesellschaft, also kann sich der Absatz gar nicht steigern. Jeder Gewinner lebt auf Kosten eines Verlierers. Ein Nullsummenspiel.

Aber ach, so weit können unsere Marktökonomen nicht denken.

Geht es nicht einzig und

Geht es nicht einzig und allein darum, uns die genetisch veränderten Produkte aus den USA unterzujubeln? Nach und nach unsere Europäischen Gesetze auszuhöhlen um es möglich zu machen, Amerakanischen Konsummüll auf unserem Markt zu verbreiten, der hier sonst keine Chance hat? Kaufen im Gegenzug dannn plötzlich mehr verarmte und in Slums wohnende Amerikaner BMW und Mercedes? Und wo sollen denn dann die Arbeitsplätze entstehen? In der USA? Oder entstehen weitere Werksverträge und Zeitarbeitsplätze in Deutschland? Die Menschen haben noch nie wirklich von freien Märkten profitiert. Diese nutzen nur dem Kapital und demjenigen der das Kapital besitzt. Arbeitsplätze, das ich nicht lache. Für wie dumm werden wir gehalten? (nein ich will keine Antwort, denn die macht mir zu viel Angst)

Die usa sind hochverschuldet, der Wert des Dollars ist zu 75 Prozent virtuell. Die Übermacht der usa liegt allein in seinem militärisch industriellem Sektor. Der Dollar ist solange die Leidwährung der Welt, bis diese Macht von den Chinesen abgelöst sein wird.
Das wird nicht lange dauern.
Die größten Profiteure eines europäisch us-amerikanischen Handelsabkommens sind nur die usa, da nach dem Zustandekommen deren Produkte durch die niedrigen Steuersätze in den usa billiger werden.
Nur durch diese künstliche Verbilligung können sie mit den qualitativ besseren Waren Europas mithalten.
Die Europäer profitieren entgegen der üblichen politisch und medial
verbreiteten Schönfärberei nicht von diesem Abkommen.

"knallharte" Wahrheit @Absalom

"Also würde ich empfehlen, mal diese einzigartig deutsche Kombination aus Arroganz und Wehleidigkeit etwas herunterzufahren und von der Annahme auszugehen, dass knallharte Wirtschaftsinteressen und die sowieso schon bestehenden Verflechtungen auf beiden Seiten des Atlantiks dafür sorgen werden , dass bei den Verhandlungen keine Seite die andere übern Tisch ziehen kann."

Da Sie ja wissen, worum es hier geht, will ich Ihnen noch eine "knallharte" Wahrheit über den Freihandel erzählen: Die Verhandlungen sind Jahrzehnte alt und sind meistens gescheitert (von GATT bis Doha), weil, wie Sie schon sagten, die einzelnen Lobbies nicht ihren Anspruch gegenüber der anderen durchsetzen konnten. Genau darum geht es bei den Verhandlungen.

So könnte man mal darüber berichten, wieso die Verhandlungen schwierig sind. Die USA wollen zB hier ihr Genzeug vermarkten, und setzen auf entsprechende Normenregelung.

Eine weitere "knallharte" Wahrheit ist, dass die USA nur auf Platz zwei unserer Exporte liegen

Es sind Verhandlungen mit der EU

@Absalom
Hier gehts nicht alleine um Deutschland. Ich glaube kaume, dass andere Laender gleichsam profitieren wuerden (wenn man denn ueberhaupt ihre Meinung teilen wuerde). Und das haette wierum negative Konsequenzen fuer den EU-Raum, also auch Deutschland. Abgehoeben waeren Sie, wenn Sie nur an Deutschland denken.

Absalom: Gewinner und Verlierer

Mal ihre Beleidigungen in Sachen Wehleidigkeit und Arroganz beiseite genommen, müssen wir das eben etwas umfassender betrachten und dabei ehrlich sein.
Ja, die Chancen sind hoch, dass Deutschland als Exportnation bei einer Freihandelsunion sogar gewinnt. Aber dabei verlieren die Bürger vielleicht doch, wenn sie Chlorhühner essen sollen oder genmanipulierten Mais in den Cornflakes haben, weniger Sicherheitsstandards bei Crash-Tests usw.
Aber auch das beiseite geschoben, verlieren die Südländer mit Sicherheit, die ja auch zu Europa gehören. Vermutlich verliert sogar Frankreich an Jobs. Jedes Land mit einem Außenhandelsdefizit könnte Arbeitsplätze dabei verlieren. Es wird ja nicht automatisch mehr gekauft, nur eben effizienter auf die Produzenten verteilt, was die Produktivität im Gesamtsystem erhöht und damit Arbeitsplätze im Gesamtsystem vernichtet.
Und dann sollten wir nicht vergessen, dass nur der Export als Erfolg sehr fragwürdig ist, weil nur ein starker Binnenmarkt robust macht.

@ Berlinerin: Und mit dem

@ Berlinerin:

Und mit dem Freihandelsabkommen gibt es dann auch gleichzeitig ein Gesetz, was Sie dazu zwingt diese Chlor-Hühner zu kaufen und zu essen?

Es kann dem deutschen Kunden doch egal sein, was hier importiert wird. Er muss es schließlich nicht kaufen.
Warum also die Angst vor Importen, die den deutschen Standards nicht genügen? Dann wird das eben nicht gekauft. Thema beendet.

Was ich viel beunruhigender finde ist der Satz: "Die EU-Kommission führt die Verhandlungen mit den USA". Wieso verhandelt eine Gruppe von Menschen, die niemals gewählt wurden über ein Handelsabkommen? Sind solche diplomatischen Gespräche nicht Aufgabe von Regierungen? Die EU-Kommission ist keine Regierung. Sie wurde von niemandem gewählt. Woher nimmt sie sich also das Recht mit einem anderen Land irgendwelche Verhandlungen zu führen? Sehr undemokratisch.

Erfolg??

Wie kommen Sie denn darauf? Nichts, was die Amerikaner machen nützt irgendjemandem Anderen als ihnen selbst.

09:24 von Phonomatic

wenn man sich viele andere Berichte ansieht, könnte man den Eindruck gewinnen, unsere Regierung wüßte nichts von Geheimdienstaktivitäten ausländischer Dienste. Wer alles glaubt kommentiert warum genau?

@Phonomatic

"Wenn Sie Monsanto in die Suche eingeben, kommen Sie sicherlich direkt zu dem Artikel, der berichtet, dass Monsanto seine Gentechniksparte in Europa aufgegeben hat, weil es dafür hier keine Akzeptanz gibt."

und schwupps, werden paar gesetze auf anregung der USA geändert, der EU-pressemotor angeworfen, um den bürgern monsanto-produkte "schmackhaft" zu machen und sie sollen mal sehen, wie schnell die wieder in europa aktiv werden. die stehen doch schon in den startlöchern.

Neue Jobs?

Da gehts doch wohl kaum um neue Arbeitsplätze, vielmehr um Gewinnmaximierung der Großkonzerne, wie bei jedem Wahlkampfthema, das uns neue Jobs verspricht. Bedauerlich ist dabei nur, dass sich die Wähler jedes Mal von diesen leeren Versprechungen blenden lassen und ihre Stimme jenen geben, die sie daraufhin um ihr hart erarbeitetes Vermögen bringen.

Zweitaktmotor: Gewinner und Verlierer

Jeder Gewinner lebt auf Kosten eines Verlierers. Ein Nullsummenspiel.
Aber ach, so weit können unsere Marktökonomen nicht denken.

Sie haben ja Recht, aber Sie klagen die Falschen an. Lesen Sie mal Prof. Hankel, Heiner Flassbeck, Sarah Wagenknecht oder Dirk Müller. Die schreiben das doch auch und warnten vor den Folgen von Fehlallokationen im Euro-Raum oder bei der Globalisierung.

Die Schuldigen sind die Wirtschaftslobbyisten in Brüssel und in den jeweiligen Nationen, die Bänker, die unsere Regierungen beraten und die großen Exportindustrien, die unsere Regierungen mit ihren Arbeitsplätzen "erpressen".

Und ja, nur denen nutzt so eine Globalisierung. Dem regionalen Bauern oder Handwerker ist das nicht nur egal, es kann ihm sogar eine Arbeitsstelle kosten, wenn subventionierte amerikanische Lebensmittel den Markt überschwemmen. Es entstehen also in großen Ballungsgebieten einige neue Exportjobs, während in den Regionen die Dörfer noch schneller sterben. Wollen wir das?

@07:36 Trecker

Länder, die mehr importieren als exportieren, verlieren gewöhnlich am Ende sogar Arbeitsplätze, wenn man das verrechnet.
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Ob man das so pauschal sagen kann? Schließlich sind es doch die USA mit ihrem Außenhandelsdefizit, die sich am meisten davon versprechen.

@Berlinerin

Zugegeben, ich bin Vegetarier, aber ist das nicht ziemlich einerlei, wie die Hühner desinfeziert werden? Ich meine den Amerikanern scheint es ja auch nicht zu schaden und dass ihnen ihr Fleisch durchaus schmeckt.. sieht man. Was soll an Chlorwasser überhaupt so schlimm sein? Stört es denn im Hallenbad? Bei uns kommt das mitunter sogar aus dem Wasserhahn, als Trinkwasser! Gechlortes Wasser. Riecht man dann im ganzen Haus, aber mich stört's nicht. Auch das kent man (natürlich) ebenso aus den USA, da machen sie's aber exzessiv.

Apropos Elektrogeräte und einheitliche Standards: Mich würde viel mehr interessieren, ob sie uns in Europa als nächstes dann auch diese fummeligen NEMA-Stecker verschreiben. Wen würd's denn noch überraschen?

@ 09:44 von alterego77

Guter Punkt! Luxusgüter werden bedingt preisunabhängig gekauft von den Gewinnern der Globalisierung. Unsere BMW werden also kaum höheren Absatz finden, weil sie ein paar hundert Dollar weniger kosten. Zumal nötige Umrüstungen für den US-Markt auch enorm hohe Summen verschlingen werden, die selbstverständlich auf alle Fahrzeuge umgelegt werden.
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Auch gute Produktionsgüter werden nicht mehr nachgefragt, nur weil sie ein paar Prozent günstiger werden.
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US-Marktgrößen wiederum bringen relativ immens wenige Jobs je Produktionseinheit. Es profitiert die Wirtschafts- und Finanzelite.
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Der Druck, dem unsere, schon heute überforderten EU-Parlamentarier standhalten müssen, wird enorm sein. Schauen Sie sich doch an, wie unsere "Volksvertreter" springen, wenn die USA ihnen ein Stöckchen hinhalten oder ihnen eins mit der Peitsche verpassen. Dann schon lieber "kooperativ" sein und ein paar Leckerlies von den Konzernen in Empfang nehmen.

Da NSA, BND, MI6,.... unter einer Decke stecken,

werden die flächendeckenden Ausspähungen der Bürger sicher kein Hindernis für weitere engere Kooperationen auf Regierungsebene sein.

Handel ist immer gut

Ich denke, dass sich eher die höheren Standards durchsetzen werden. Ich glaube z.B. nicht, dass die EU in Punkto Abgasnormen zurückrudern wird. Wollen amerikanische Firmen Autos in Europa verkaufen, müssen die auch steuerlich konkurrenzfähig sein. Werden in den USA effizientere Motoren entwickelt, nützt das vor allem auch der Umwelt. Es kann nichts schaden, wenn sich die Amerikaner bei uns ein bißchen was bzgl. Klimaschutz abgucken.

@Absalom (9:18 Uhr):

Rein unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet haben Sie vermutlich recht.

Das Problem ist nur, dass die breite Masse hier eben nicht nur wirtschaftliche Interessen verfolgt, sondern eben auch ein Stückchen weiter denkt. Nämlich, was es uns als Bürger der EU bringen soll, wenn die Firmen höhere Gewinne einfahren.

Bisher war es immer noch so, dass Gewinnsteigerungen bei den Unternehmen überwiegend nicht Vergünstigungen für die Beschäftigten oder die Kunden geführt haben, sondern sich allenfalls die Chefs der Unternehmen mehr in die eigene Tasche steckten oder wahlweise den Aktionären höhere Dividenden zahlten.

Vor jeder Tarifrunde kommen Gründe, warum das ausgerechnet in diesem Jahr nicht ginge. Bei jeder Naturschutzmaßnahme werden Ausnahmen und Aufweichungen seitens der Wirtschaft gefordert, die entlasten sollen (und letztendlich den Schutzgedanken meist ad absurdum führen).

Aus meiner Sicht sollte man eher die einseitige Sichtweise der Wirtschaft mal herunter fahren.

Warum nicht frei handeln?

Warum können die nicht frei handeln, dafür braucht man doch kein Abkommen. Für Details haben sich alle an die bestehenden Gesetze der jeweiligen Länder zu halten.
Desweitern möchte ich nicht bespitzelt werden, von keinen.

Umwelt-/Naturschutz?

Ich denke nicht, dass es uns egal sein kann, was hier importiert wird.
Es wird immer von Selbstregelung des Marktes gesprochen. Wenn ich aber sehe, was für krankhafte Auswüchse die Marktwirtschaft teilweise hervorbringt, dann wir mir regelmäßig schlecht.
Es gibt neben den Wirtschaftsinteressen nämlich auch Interessen, die wertvoll sind, die sich nicht über Märkte regeln lassen, weil die Verführung der Marktwirtschaft einfach viel zu hoch ist.
Und das sind Dinge wir Umwelt-, Natur- und Tierschutz und damit letztendlich auch unsere Gesundheit.
Wenn da Unternehmen mit Chlor eine in reiner Konzentration höchst umweltgefährdende Substanz benutzen, um Keime abzutöten, finde ich das extrem bedenklich. Vor allem, wenn ich dann nicht mehr unterscheiden kann, wie die "Herstellung" erfolgt.
Das entsprechende Unternehmen wird ganz sicher nicht freiwillig auf die Packung drucken: "Achtung! Wir haben hochgiftiges Chlor verwendet, um die Keime dieses Truthahns vollständig abzutöten!"

EU nicht legitimiert

Ich bin nicht gegen ein Freihandelsabkommen mit der USA, aber die "EU" spricht nicht für Deutschland.
Sie ist nicht legitimiert.

An solchen Punkten offenbart sich doch immer wieder die ganze Unfähigkeit des Menschen.
 
Wer wie "wir" glaubt, er könne seine Probleme, die er schon im kleinen Rahmen nicht lösen konnte, schlicht dadurch egalisieren, indem er sie immerzu nur auf die nächstgrößere Ebene (von Nation nach EU dann auf EU/USA usw.) verschiebt, wird eines Tages feststellen "dürfen", dass dieser Planet eine natürliche Grenze darstellt.
 
Was dann kommt, wenn wir diese Grenze überschreiten, überlasse ich der Phantasie des werten Publikums.
 
Nichts wird gut werden, solange wir unser Heil in immer größeren Konstrukten und im immer Mehr suchen. Wenn diese Annahme stimmt, muss der andere Weg, nämlich jener der Bescheidenheit, langfristig betrachtet, wohl der Bessere sein.
 
Alles eine Frage der Logik und der universellen Wahrheit. Wer zu lange wider die Grundgesetze des Lebens agiert, geht unter. Und da wir das alles wissen, können wir auch nur an uns selbst scheitern.
 
Æ

@ 09:07 von Didi

Spielen Ihre Überlegungen bei einer Freihandelszone eine Rolle? Ich finde zumindest, Ihr Kommentar geht an der Natur einer solchen ziemlich vorbei.

@ Phonomatic -09:24 "Wenn Sie Monsanto in die Suche ...

"Wenn Sie Monsanto in die Suche eingeben, kommen Sie sicherlich direkt zu dem Artikel, ..."

... mit Monsanto als Lieferant des mit Dioxinen kontaminierten Herbizids „Agent Orange“, das vom US-Militär in Vietnam zur Entlaubung eingesetzt wurde und dessen extreme Gesundheitsschäden noch bis heute nachwirken.

Geld

In welcher (n) Währungen geht das Ganze denn dann vonstatten?

Es ist bekannt, dass die BRICS eine Abkehr vom Dollar planen. Bestimmte Produkte werden bereits in BRICS-Währungen gehandelt.

Und wieso sollte die EU, die enorme Geldbeträge in die Subvention der Agrarwirtschaft steckt, US-Agrarprodukte, deren Qualität oft nicht den EU-Standards, geschweige den russischen Standards genügt, importieren?

Für mich hat dieses Freihandelsabkommen mit den USA, dem Land, dass massiv gegen den Euro gewettet hat und maßgeblich an der Zerstörung europäischer Staaten im wirtschaftlichen Sinne gearbeitet hat, etwas sehr erpresserisches.

Mit Blick auf die BRICS und wir reden hier von der Mehrheit der Menschen der Erde, geht es nur darum, dem Dollar eine Existenzberechtigung zu geben.

Und dennoch wird der Euroraum diese "Lücke" nicht füllen können, wenn man sieht, welche Folgen eine Abkehr vom US-$ im globalen Handel haben wird.

Tut's nicht!

Tut's nicht! Tut's nicht! Tut's nicht!
.
Weder die Bevölkerung östlich noch westlich des Atlantik wird davon irgendwelche Vorteile haben.
Vorteile bringt eine Freihandelszone nur denen, die darin auch frei handeln können.
Welcher Normalverbraucher kauft aber extra im Ausland ein? Dabei kann es sich nur um Waren handlen, die extra versteuert sind: Benzin, Alkohol, Tabakwaren.
Sollten sich durch eine FHZ an irgendwelchen Stellen billigere Einkaufspreise ergeben, werden diese sicher nicht beim Endverbraucher ankommen.
.
Genau das gleiche Lied wurde bei Einführung des € gesungen: Wir brauchen keine Devisen mehr zu wechseln (wenn wir in Urlaub fahren)... Wer fährt denn so oft in Urlaub, daß sich das lohnt? Nur wer täglich international handelt, hat daraus Vorteile.

@ Passive Repeater - 10:10

"Was soll an Chlorwasser überhaupt so schlimm sein? "

Dr. Ingrid Chorus vom Umweltbundesamt erklärt: "Je nachdem welche Qualität das Rohwasser hat, können sich nach der Chlorung Nebenprodukte bilden, die im Verdacht stehen, krebserregend zu sein."

Das stört Sie nicht? Denken Sie nochmal darüber nach, bitte.

We all live in America

Jetzt trommeln die Wirtschaftsbosse nochmal kraeftig auf das Volk ein, nur um ihre Macht gegenueber den asiatischen Kollegen nicht zu verlieren und weiterhin auf der Welt ihr Untreiben fortsetzen koennen. Der Buerger wird dabei wie ein Masttier streng kontrolliert, damit es auch brav die "richtigen" Gueter, am besten ohne zu reflektieren, konsumiert.

herrje

Entgegen weitflächiger Empörung vor allem in Deutschland, ist abhören nunmal so üblich, dass kein Diplomat im Ausland davon ausgeht, nicht abgehört zu werden ...
 
Insofern sind Forderungen nach dem Aussetzen der Gespräche über das Freihandelsabkommen wegen des "Skandals" einfach nur albern, weil das Probleme sind mit denen die Diplomaten schon seit jeher umgehen.
 
Und der Rest ist wohl Antiamerikanismus und Revanchismus. Man fühlt sich neuerdings wieder stark, als hätte man einen Marshallplan oder eine Luftbrücke nie gebraucht, als wären wir in der Lage unser Öl selber sicherzustellen, als könnten wir in Europa alleine für Frieden sorgen (Kosovo!), und, und, und.
 
Wer nicht begreift dass das Grundgesetz im internationalen Kontext eine Erklärung der dekadenz ist, die durch Macht und Gewalt an ihrem Platze gehalten wird, der weiß gar nicht wie hart täglich auf der ganzen welt für unsere Freiheit gekämpf wird - kein Wunder, das tun nämlich bisher die Amerikaner für uns

cowboy8: USA, Arbeitsplätze und Defizit

Ob man das so pauschal sagen kann? Schließlich sind es doch die USA mit ihrem Außenhandelsdefizit, die sich am meisten davon versprechen.

Natürlich, das ist ja kein Widerspruch. Diese Freihandelsunion nutzt ja auch dem amerikanischen Kapital und den großen amerikanischen Exportindustrien. Wenn dabei in der Summe im Land Jobs sogar verloren gehen, ist es für den Lobbyisten doch kein Problem. Und die Politiker selbst haben oft nicht den ökonomischen Hintergrund die Folgen zu verstehen. Selbst Ökonomen widersprechen sich ja hier, weil jedes ihrer Modelle andere Annahmen hat.
Die Realität zeigt aber, dass Globalisierung am Ende immer zu noch mehr Konzentration von Macht und Kapital führt und gerade diese Konzentration ist ja so gefährlich für eine funktionierende Marktwirtschaft, Wettbewerb wird zerstört, und es ist auch gefährlich für die Demokratie. Das wussten schon die Ordoliberalen um W. Eucken zu ihrer Zeit und Autoren wie Sarah Wagenknecht wissen das noch heute.

könnte es sein das ein Freihandelsabkommen

nur eine versteckte Möglichkeit mit sich bringt damit Gen-Lebensmittel auch in der EU und damit in Deutschland verkauft werden können.?
.
Aus dieser Frage ergibt sich meine weitere Frage:
Kann es sein das nach einem Freihandelsabkommen die EU-Verbraucher kaum mehr Chancen haben gentechnisch veränderte Lebensmittel und/oder Hormonfleisch zu konsumieren ?
.
Ich persönlich befürchte das es denkbar ist das die EU im im Rahmen eines Freihandelsabkommen dem Interesse der US-Nahrungskonzerne stattgegeben werden muss und irgendwann die Kennzeichnung von GVO's in der Zutatenliste der Lebensmittel verwässert könnten da ansonsten die Verbraucher vermutlich diese Lebensmittel nicht kaufen, nicht konsumieren, würden.

@Phonomatic

Amerikanismus unserer Tage bedeutet eine unkritische Haltung gegenüber jede Verletzung der Menschenrechte, die wir aber anderen gerne vorwerfen. Demnach bin ich Antiamerikaner - ebenso wie viele Amerikaner selbst.

Es geht hier sicher um reaktionäres Denken, das hier eingefordert wird. Und zwar der Kadavergehorsam vergangener Zeiten. Nur nicht mehr nur der eigenen Nation, sondern auch der USA.

Wenn Sie meinen das Fernmeldegeheimnis hat keine internationale Bedeutung (weil es dekadent ist), so sind wohl auch die Passagen bzgl zur europäischen Einigung zu ignorieren. Demnach sollten wir die Verhandlungsmacht der EU nicht anerkennen, weil es nur eine "Erklärung der Dekadenz" ist.

In Russland und den ehemaligen Sowjetrepubliken gibt es ja ähnliche Strömungen. Wenn wir mittlerweile auf diesem Niveau angelangt sind, sagen Sie es gerade heraus. Dann brauchen wir auch nie mehr wieder von "westlichen Werten" sprechen. Und die USA stehen dann auf einer Ebene mit China und Russland.

Globalisierung

De Facto hat der Globalisierungs-Wahnsinn zu einer dramatischen Vernichtung des EU- und einer Reduktion der Welt-Absatzmärkte geführt.
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Wenn aus 10.000,- Euro/US-Dollar Löhne für EU- bzw. US-Bürger je Menge an Produktionseinheiten inzwischen (inkl. wachsendem Niedriglohn-Anteil) vielleicht durchschnittlich 5.000,- Euro/US-Dollar Löhne durchschnittlich für die gleiche Menge an Produktionseinheiten geworden ist, braucht man keinen Taschenrechner, um zu erkennen, dass der golabe Absatzmarkt schrumpft. Umso dramatischer schrumpft der EU-Binnen-Absatzmarkt, da Jobs nach Fernost exportiert wurden. Der schwachsinnige Euro beschleunigt den Prozess.
.
Wer regiert uns? Irgendwann stapeln sich die verlorengegangenen Existenzen bis in die Regentenetagen des Elfenbeinturmes. Und dann wird es zu spät sein, die Fehlentwicklungen zu korrigieren.
.
Danke Kohl, Merkel, Schröder und Freunde. Ihr habe es geschaft, binnen kürzester Zeit ein funktionierendes EU-Wirtschaftssystem zu opfern.

Nicht nur Sarah Wagenknecht, auch Roosevelt

wusste dies bereits vor 100 Jahren.
Heute wissen das eigentlich genug Menschen,
um ihre Konsequenzen zu ziehen.

EU & USA oder EU vs. USA?

Noch eine Anmerkung zu Europa und den USA. Beide sind aufgrund ihrer Geschichte eng miteinander verwoben und doch scharfe Konkurrenten. Gerade diese vermeintliche Nähe fördert oft die schlimmste Form der Konkurrenz, denn sie hat etwas von einem Derby.
 
Wir sollten nicht aus den Augen verlieren, dass sowohl Europa als auch die USA vor großen und unter Verwendung der herkömmlichen Mittel sogar unlösbaren Problemen stehen.
 
Es gibt zwei Wege einen Konkurrenten aus dem Weg zu schlagen. Entweder man überflügelt diesen derart, dass man als weithin sichtbarer Sieger vom Platz geht, oder, wenn das Erstere nicht zu schaffen ist, man macht sich aus seiner Position heraus möglichst geschickt mit diesem "gemein".
 
Die Realisierung einer Freihandelszone zwischen der EU und der USA, gleicht dem Duell zweier Schlangen die sich per Würgegriff MEINEN besiegen zu müssen, weil ihre Giftzähne bereits leer oder unwirksam sind. Langfristige und friedliche Lösungen gehen anders!
 
Æ

@ 11:43 von Nana

Sie schreiben:
"Nein, es geht niemals um Arbeitsplätze. Ein Unternehmen ist eine Institution die Gewinn mit einem Geschäftskonzept macht. Arbeitsplätze sind dabei ein Nebeneffekt, den es aber zu vermeiden gilt, weil dadurch Kosten entstehen"
*
Ein Unternehmen ist natürlich Gewinnorientiert weil es ohne Gewinne keine Investitionen geben kann und ohne Investitionen keine Zukunft des Unternehmens!
Aber KEIN Unternehmen kann wesentlich mehr produzieren ohne mehr Arbeistpläze zu schaffen.
Das ist die natürlich und logische Entwicklung eines exportorientierten Unternehmens.
Deswegen fehlen Fachkräfte in Deutschland!
*
Logisches Fazit für jeden der etwas von wirtschaftlichen Zusammenhängen versteht:
Mehr freier Handel = mehr Umsatz = mehr Produktion =
MEHR ARBEITSPLÄTZE
Und zwar egal ob ein Unternehmen das will oder nicht, es ist so, denn in der Regels ist heutzutage die Möglichkeit über noch mehr Automatisierung nur noch sehr selten möglich.
Da ist das Mögliche bereits so ziemlich ausgereizt

Schön, schrecklich, unwahr...

Im Prinzip sind Abkommen, die freien unbehinderten Austausch gewährleisten ja positiv. Das Problem ist hier nur: Der eine Verhandlungspartner ist die intransparente EU. Irgendwo wird am Ende wieder der Teufel im Detail stecken.(400.000 Jobs = Glaskugel)
-
Ein grosser Problembereich ist die Landwirtschaft. WENN es in D eine allgemeine Kennzeichnungspflicht gäbe (woher kommen die Zutaten für ein Produkt) KÖNNTE der Verbraucher ja autonom entscheiden. DOCH in D gibt es das nicht. Mittlerweile kommt ja haufenweise Zeugs aus Indien und China. In der CH, wo ich wohne stecht alles glasklar auf der Packung. Wer weiss was die EUler dann alles serviert bekommen ohne es zu wissen.
-
Die CH hat jetzt mit China bald ein Freihandelsabkommen. Der Bereich Landwirtschaft wurde nur stark eingeschränkt aufgenommen nach akt. Stand.
-
Ganz ehrlich: Ich habe mittlerweile Misstrauen gegenüber den Absichten der EU und deren machtvollen Beamten.

Die wollen uns endgueltig Einsacken.

DAHER: NEIN zu dieser "Freihandelszone". wuesste nicht was fuer Waren die anzubieten haetten, die hier jemand braucht. Is ja kaum eigener Absatz im Land. Wer zudem sein Geld unbegrenzt selber drucken kann und nicht mal wirklich Zahlen darueber offenlegt....niemals.

Geheime Verhandlungen

Da die EU-Bürger nicht über die Vertragsentwürfe aufgeklärt werden (zumindest wird der deutsche Bürger hier bewusst "dumm" gehalten), müssen wir -die Bürger- davon ausgehen, dass es viele Nachteile auf vielen Ebenen geben wird.

Die CDU u. FDP sind ja sehr erfahren in Sachen Geheimverhandlungen, wie sich schon bei der deutschen Einheit herausgestellt hat(heute, ca. 20 Jahre später stellen wir!,die Bürger fest, dass ein Teil des GG nicht gültig ist.
Da die deutsche Regierung alles gibt, um der Wirtschaftslobby zu Diensten zu sein, wird ab sofort zumindest der Verbraucherschutz auf dem Spiel stehen, Monsanto ist seit Jahren startbereit.

Ich erwarte von ö.r.Sendern eine bessere Information, die Verbreitung der Phrasen seitens der Wirtschaftslobby -die Bundesregierung schließe ich hier ein- klärt die Bevölkerung nicht darüber auf, was die EU-Bürger voraussichtlich bekommen werden(z.B.: Gen-Lebensmittel, Fleisch von geklonten Tieren etc..).

@11:45 Semmel

Kann es sein das nach einem Freihandelsabkommen die EU-Verbraucher kaum mehr Chancen haben gentechnisch veränderte Lebensmittel und/oder Hormonfleisch zu konsumieren ?
.
Meinten Sie nicht vielleicht das Gegenteil? Es bleibt jedem selbst überlassen, was er konsumieren will und was nicht. Die Frage ist nur, ob gentechnische veränderte Lebensmittel auch weiterhin entsprechend deklariert werden müssen. Ich denke schon. Ich glaube auch nicht, dass die EU reihenweise Bestimmungen zur Behandlung von Lebensmitteln kippt. Das wäre eine völlige Umkehr von der "Reglementierungswut", die die EU bislang an den Tag gelegt hat.

Regionalisierung statt Globalisierung

Arbeitsplätze können bei solchen Abkommen nur entstehen wenn auf beiden Seiten der Konsum und dadurch die Produktion ansteigt. Nun sind aber die USA und Europa ausgerechnet die Staatenbünde wo konsumiert wird was die Kreditkarte oder der Geldbeutel hergibt. Es ist also fadenscheinig von Arbeitsplätzen zu faseln.
Transport, Marketing, Geldtransfers, Logistik usw. sind zwar alles Bereiche durch die in einer Globalen Wirtschaft arbeit entsteht aber keine materielle Wohlstandssteigerung durch Güter, dafür werden aber Massiv Schiffsdiesel und Strom und Fachwissen gebunden bzw. verbraucht.
Man sollte das was man vor ort herstellen kann auch dort herstellen. Das spart lange Wege, man kennt den Produzenten persönlich, man unterliegt dem selben gesetzlichen Rahmen und hält Arbeitsplätze in einem regionalen Verbund.
Mit diesem Abkommen düfte auch die Hoffnung sterben das die EU-Agrarsubventionen irgendwann einmal abgebaut werden. Dabei führen sie zu Monokultur und Elend bei Kleinbauern.

@11:21 Phonomatic

Sie schreiben:
"Wer nicht begreift dass das Grundgesetz im internationalen Kontext eine Erklärung der dekadenz ist, die durch Macht und Gewalt an ihrem Platze gehalten wird,...."
.
Nein, dass begreife ich nicht!
Andersherum erklärt diese Denkweise aber vielleicht, dass Sie [10:59] meinen Kommentar als an der Sache vorbei deklarieren....!
.
Wie wäre es, wenn Sie mir und anderen erklären würden, was an unserem GG dekadent ist und welche Mächte es mit welcher Gewalt am Platze halten, nicht, dass ich da jahrzehntelang etwas Wichtiges übersehen habe...?!

@Bernd1

"Logisches Fazit für jeden der etwas von wirtschaftlichen Zusammenhängen versteht:
Mehr freier Handel = mehr Umsatz = mehr Produktion =
MEHR ARBEITSPLÄTZE"

Was heißt denn hier "mehr freier Handel"? Was ist denn das "mehr" dabei?

Ich sage es gerne nochmal (1. Semester VWL):

BIP = C (Konsum) + I (Investitionen) + G (Staatsausgaben) + Ex (Exporte) – Im (Importe)

Letztendlich bedeutet das "mehr", dass die Lobbies der stärkeren Branchen, die Branchen der jeweiligen Seite zerstören wollen.

Wie schon oft gesagt: Wenn die Billighühner aus USA nach Europa verschifft werden, geht hier die Produktion baden. Arbeitsplätze verlagern sich, und es entsteht ein Nullsummenspiel.

Arbeitsplätze ist nur ein PR Gag, um die Zustimmung zu erhalten.

"Und zwar egal ob ein Unternehmen das will oder nicht, es ist so, denn in der Regels ist heutzutage die Möglichkeit über noch mehr Automatisierung nur noch sehr selten möglich."

Als jemand der aus der Branche kommt sage ich dazu nur eines: Nein.

Warum beginnen die

Warum beginnen die Verhandlungen über ein so wichtiges Thema genau in den Sommerferien? Doch wohl, weil die Politiker ganz genau wissen, wie unbeliebt ein solches Abkommen bei den europäischen Bürgern ist. Die meisten Menschen in Europa distanzieren sich doch zunehmend von den USA nach all den Skandalen und der offensichtlichen Arroganz und Rücksichtslosigkeit der amerikanischen Administration.
Das alles lässt nichts Gutes ahnen, zumal 400.000 Jobs ja eh ein ein winziger Gewinn wären, wenn sie mal stimmt die Zahl, gegen den Verlust an Schutzmaßnahmen gegenüber den rein rein auf kurzfristigen Gewinn ausgelegten Konzernstrategien der USA.

Was mich wundert...

Its das die Zahl 8,1 Milliarden gar nicht mehr aufgetaucht ist.
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Hat Merkel diese Ausgaben denn schon verarbeitet? Oder ist das nur bis nach den wahlen verschoben.
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Na ja auch egal. Da die angäblichen 400.000 auch nicht stimmen und wohl eher dann zu entlassungen bei der Polizei und den Behörden fürhren wird.
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Aber vor allem wird sich unser Finanzminister nicht freuen, da er etliche Verluste dadurch verkraften muss, die die Masse nicht unbedingt den Besserverdienern bezahlen will.
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Wer hat denn besonders den Vorteil von diesem Abkommen?
.
Der Normalverdiener kommt deswegen nicht preiswerter zu seinem Urlaub oder zu seinem Kraftstoff. Nur einige Industrielle und Firmen verdienen mehr wenn Strafzölle entfallen. Da Sie diesen Wegfall in keinster Weise an den Kunden weiter geben müssen.
.
Also noch einmal ein Geschenk an die Großverdiener auf Kosten der kleinen.

Kurz vor der Einsicht in

Kurz vor der Einsicht in Nachhaltigkeit kommt dieser Ökoelephant.
Was ist das für ein grober Unfug, mit jemanden Handel treiben zu wollen, der beinahe am Ende der Welt ist? Während die meisten / alle Waren auch von uns hergestellt werden können.
>
Die Warenttransporte sind ja teurer fast als die Waren. Also die Kosten dafür muss ja der Niedriglöhner wieder zahlen. Usw.
>
Das ist doch alles Unsinn.- Es geht nur noch ums Geld, Karikatur: Vor lauter Geld nichts mehr sehen.

die machen so weiter,

als wäre nichts gewesen. tot schweigen und verdrängen. das einfältige deutsche wähler-volk hat es nächste woche sowieso vergessen. die übliche, perfide tour.
wenn das aber mal nicht einen "backdraft" gibt...
|
"Hoffnung auf 400.000 neue Jobs"
ja, 400.000 weitere sklavenjobs für geringstverdiener.
|
auch wenn ich mich wiederhole:
brd = nicht-souverän = rechteloser vasall.
|
@Phonomatic
"Antiamerikanismus und Revanchismus"
richtig, es ist unbestritten, dass es das gibt.
das gegenteil wäre usa-hörigkeit und opportunismus. und hiervon bedarf es schon ein gerüttelt maß, um die unsäglichen hinterhältigkeiten der amis schön zu reden.
ich möchte den sehen, der den amis noch blindlings vertraut.

Für uns gut, für die Rest-EU fatal

Von diesem Abkommen wird fast ausschließlich Deutschland profitieren, für die restlichen EU Länder könnte es aber fatale Auswirkungen haben. Was dann wiederum für uns bedeutet das wir für den Spaß in ein paar Jahren zahlen müssen.

Oderwie_was

das gegenteil wäre usa-hörigkeit und opportunismus. und hiervon bedarf es schon ein gerüttelt maß, um die unsäglichen hinterhältigkeiten der amis schön zu reden.
ich möchte den sehen, der den amis noch blindlings vertraut.

Doch, solche gibt es sogar hier, oft mit amerikanischen Dienstgraden im Usernamen.
Aber Sie haben natürlich Recht, dass es ein Problem gibt mit der Souveränität. Das hängt aber exakt mit dieser Problematik zusammen. Es wird immer mehr Demokreatie vom Kleinen in die Hand von Großen gegeben. Dabei spielt Lobbyismus genauso eine Rolle wie Korruption
Wussten Sie, dass Deutschland nun zum 8. mal die internationale Vereinbarung gegen Korruption nicht unterschrieben hat?
Es ist alles gesagt, wir müssen nur entsprechend handeln: Regionale Produkte kaufen, kleine regionale Banken als Dienstleister wählen und nachhaltig wählen.

@12:08 Bernd1- falsche Darstellung der Zusammenhänge

Zur Herstellung eines Gutes werden zwei Produktionsfaktoren benötigt -Arbeit u. Kapital.
Durch den Einsatz verschiedener Kombinationen an Arbeit u. Kapital [Input] kann eine bestimmte Menge an Produkten [Output] produziert werden.
.
Für welche Produktionsvariante (Kombination von Arbeit u. Kapital) sich ein Unternehmen entscheidet, hängt von den Preisen für Arbeit u. Kapital ab. Wird Arbeit im Verhältnis zu Kapital teurer-Lohn steigt bei gleichbleibendem Zins, wird das Unternehmen die Produktionsvariante wählen, bei der mehr Kapital u. weniger Arbeitskräfte eingesetzt werden. Wird Kapital im Verhältnis zu Arbeit teurer- der Zins steigt bei gleichbleibendem Lohn, wird das Unternehmen die Produktionsvariante wählen, bei der mehr Arbeitskräfte u. weniger Kapital eingesetzt werden.
Der Einsatz der Produktionsfaktoren im Produktionsprozess hängt also vom jeweiligen Lohn-Zins-Verhältnis [Grad d. Automatisierung] ab!
.
Ihre Gleichung ist fehlerhaft- ein gegenteilige Effekt ist zu erwarten!

Arbeitsplätze werden verloren

Arbeitsplätze werden verloren gehn sowie der Arbeitnehmerschutz weiter abgebaut.
Das ist für mich zwangsläufig.
Nach dem Argument: "seht in den VSA läuft dies so, wir müssen uns anpassen oder wir werden niederkonkurriert...usw."
Wie dabei 400000 Arbeitsplätze entstehen sollen ist doch sehr im Reich der Phantasie verortet

Dieser Skandal ist

Dieser Skandal ist unglaublich. Die USA führt die Welt vor, begeht Unrecht, ja mehr noch ein Verbrechen, das völkerrechtlich als Spionage VERBOTEN ist, einwandfrei verboten und jeder weiss warum, weil im Kapitalismus der Schutz des Wissens ebenso viel zählt wie der Schutz des Geldes (manchmal auch des Lebens, aber nicht immer, manche Kriege werden ja geführt nur wegen Geld).
>
Und Europa geht zur Schlachtbank. Wie ein Lamm, lässt sich abschlachten. Kompromisse sollen wir auch noch eingehen.
>
Amerika ist im begriff, uns gerade zu erobern und es ist kein Blut geflossen. Erstaunlich.
>
Ich kann mit dem, was aus USA kommt, nichts anfangen, das ist kein Antiamerikanismus, es ist einfach KLARSICHT.

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