Kommentare - Interview zu Syrien: Eingreifen hätte unabsehbare Folgen

10. Mai 2013 - 17:54 Uhr

Dass Chemiewaffen in Syrien eingesetzt wurden, steht für den ARD-Nahost-Experten Armbruster fest. Nur von wem, sei weiter unklar. Falls der Westen jetzt militärisch eingreifen würde, könnte dies die ganze Region destabilisieren, sagt er im tagesschau.de-Interview.

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Kommentare

Was soll da noch destabilisiert werden. ?

Als ob dort irgendetwas stabil wäre, das man destabilisieren könnte. Vielleicht das Gleichgewicht des Schreckens und der Toten. Sonst ist dort nichts stabil. Und was soll die geplante Friedenskonferenz mit den Russen. Die Russen und deren Unterstützung für Assad sind doch die Hauptveranwortlichen an den 70.000 Toten in Syrien. Wenn die Russen sich jetzt gesprächsbereit zeigen, dann doch nur, weil sie auch nach dem Sturz des Assad Regimes dort ihre Machtbasis behalten wollen. Es geht denen doch nicht um Frieden oder gar Menschenleben.

22:40,Sasquatch

"Wenn das stimmt, ist das natürlich eine riesengroße Schweinerei. War ich etwa wieder mal zu gutgläubig?"
-
Man sollte generell die Aktivitäten der Geheimdienste nicht unterschätzen. Die sind wirklich zu jeder Schweinerei fähig, das ist ihre Aufgabe bzw. Teil ihrer Arbeitsplatzbeschreibung.

re Hugo Jáves - Unfair

Zitat:
Nahost-Experte? Herr Todenhöfer war 18 Jahre für die CDU im Bundestag, hat Allende bekämpft und Pinochet begrüßt, war Verlagsmanager bei Burda und ist Oberst der US-Armee ehrenhalber. Aber Nahostexperte ist er in meinen Augen eigentlich nicht. Für mich hat er zu wenig kritische Distanz zu Assad.
Zitat Ende
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Man sagt ja so schön: Halbe Wahrheit ist eine ganze Lüge.
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Wer o.g. Informationen zur Verfügung hat, weiß auch, daß Todenhöfer einen radikalen Wandel durchgemacht hat. Den Kontakt zu Pinochet nutzte er, um die Freilassung von 4500 (überwiegend linksgerichteter Gefangener) zu erreichen.
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http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen
_Todenh%C3%B6fer
.
18 Jahre für die CDU tätig zu sein, Oberst der US-Armee ehrenhalber sowie für Burda zu arbeiten, disqualifiziert auf den ersten und zweiten und auch dritten Blick nicht.

22:25,fetsfets

"Ihr Lösungsvorschlag ist etwas weltfremd, sorry: ausschl. 15jährige Mädchen bis 25jährige Frauen in Syrien zur Regierungsbildung vorzuschlagen..."
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Aber charmant ist die Idee trotzdem....
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Leider sind so ziemlich alle anderen diskutierten Ideen auch nicht zielführender.

@Karsten Laurisch

Es sind also, Ihrer Meinung nach, alle Rebellen Terroristen? Darf ich daran erinnern, dass viele "Rebellen" ursprünglich syrische Soldaten gewesen sind. Dazu kommen syrische Zivilisten. Und es gibt auch noch Terroristen, zugegeben, aber die sind tatsächlich nur ein Teil des Widerstandes. Hier alle in einen Topf zu werfen, ist anmaßend. Bitte belegen Sie anhand neutraler Quellen, dass alle(!!!) Rebellen einen terroristischen Hintergrund haben. Und wenn wir schon dabei sind: Was haben iranische Militärberater und eine Terrororganisation wie die Hizbollah an der Seite Assad's zu suchen?

@fathaland slim

"Die sind längst der Kontrolle des westlichen Kapitals entglitten. Das waren sie eigentlich schon zu Zeiten des 11.9.2001, aber die damals regierenden Rechten hatten das nicht kapiert und lieber Afghanistan und den Irak angegriffen, gegen den Rat aller verständigen Analysten."

So dumm waren die USA nie. Da gibt es heute noch genügend gemeinsame Interessen. Irak und Afghanistan waren viel mehr die echten Ziele für die Kriege, als der Terror. 9/11 wurde als Anlass benutzt, brachte viele Vorteile/Rechtfertigungen für die großen Player. Menschen bedeuten da wenig. Syrien ist eine Fortsetzung, nur mit Guerillakrieg-Taktik und Stellvertretern. Die arabischen Privaten profitieren zusammen mit den USA - Teile und herrsche!

22:44,Karsten.Laurisch

"Weil es eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines souveränen Staates ist. Siehe hier.
http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkerrecht"
-
Können Sie sich noch an die Rebellenbewegungen in Lateinamerika oder in Afrika (Angola etc) erinnern? Nach Ihrer Argumentation wäre die Unterstützung derselben auch abzulehnen gewesen.

@K.Laurisch 22:07; Weiter geht's mit Assad-Propaganda...

" Weil die 'Rebellen' eben keine Rebellen sind sondern Terroristen."

Man wundert sich schon sehr darüber, wie im Wahljahr Repräsentanten der "Partei des Friedens" in derart plumper Form die Propaganda des verbrecherischen Assad-Regimes (nämlich dass JEGLICHER bewaffneter Widerstand gegen das Regime "terroristisch" sei) weitertransportieren.

Eine Parteien-"Werbung" der ganz besonderen Art...

@K. Laurisch 22:44, Menschenrechte und Völkerrecht.

"...Weil es eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines souveränen Staates ist. Siehe hier...."
Ihr Verständnis von Völkerrecht leidet fundamental unter der Tatsache, dass Sie Menschenrechte aus dem Völkerrecht ausklammern und Sie damit faktisch kriminellen Despotien einen völkerrechtlichen Persilschein selbst für monströse Verbrechen ausstellen.
Modernes Völkerrecht hat diese Schwachstelle der ideologisch motivierten russisch-chinesischen Diktion aber längst erkannt und überwunden.

Zweierlei Maß?

tagesschau.de fragt: Russland will offenbar Luftabwehr-Raketen nach Syrien liefern. Warum facht Russland den Konflikt zusätzlich an?

Eine merkwürdige Fragestellung! Israel greift fremdes Territorium an und der angegriffene Staat will sich defensiv durch Luftabwehrraketen schützen ist doch klar! Warum fragen sie nicht auch, warum Deutschland mit der Stationierung von Patriot-Raketen in der Türkei oder Israel mit der Stationierung von Luftabwehrraketen einen Konflikt zusätzlich anfacht? Gleiches Handeln ist offensichtlich nicht gleich!

23:09,fischer Jüürgen

">"21:19 von fathaland slim..Syrien wird verlieren, ob mit oder ohne Assad."<
Hat verloren !"
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Sie haben wohl leider Recht.

@von Hugo Jáves

Sachlich finde ich die Vorwürfe schon. Immerhin konnte Herr Armbruster ungehindert live aus Damaskus berichten. Was sich nicht gehört ist trotz UNO Berichtes folgende Aussage: "Möglicherweise ist Assad sich sicher, dass so eine internationale Kommission nichts finden wird. Der Angriff im März ist über zwei Monate her. Da könnte es schwierig werden, den Einsatz von Chemiewaffen noch eindeutig dem Regime Assad zuzuweisen." Für mich der rote Faden des Herrn Armbrusters.
Ich dachte wir sollten hier alle als "kritische Bürger" "erzogen" werden, d.h. für mich die offizielle WestErWelle-Linie :) bei Unstimmigkeiten etc. zu kritisieren. Das heisst doch nicht das man dann auf Seiten Assads sei und ihn für einen Helden hält da sich Ihre " Einseitigkeit" darauf wohl bezieht. Aber lieber so als der hiesigen Regierung Applaus und ein Kopfnicken zu ihrer fatalen Syrien-Politik zu schenken. Würde man sich ja vorkommen wie in das von ihnen kritisierte China oder in Rußland )))))....

Ganz oder gar nicht

"Ein Eingreifen in Syrien hätte derzeit sehr schwer überschaubare Folgen und könnte die ganze Region destabilisieren."

Aha... wann, bitte schön, besteht diese Gefahr bei einem militärischen Eingriff nicht?!
Natürlich würde die ganze Region am Boden sein, wenn man wie immer halbherzig vorgeht, so wie man es bisher oft getan hat. Was man aber vielleicht tun müsste, wäre ein richtiges Durchgreifen. So viele UN-Truppen schicken, dass weder Rebellen, noch Islamisten, noch Assad irgendetwas tun können.
Das klingt krass, aber ist die ganze Situation nicht bereits krass? Logisch gedacht: Tut man nichts, hat man Angst vor Islamisten mit biologischen Waffen; tut man nur ein bisschen was, hat man Angst, die Region zu destabilisieren. Und macht man gleich Nägel mit Köpfen, sträubt man sich vor der schieren Größe des Einsatzes.
Nummer zwei ist, wie die Vergangenheit zeigt, nicht zweckdienlich.

Also ist die Frage: Ganz oder gar nicht? Beides mit entsprechenden Nebenwirkung natürlich...

Apropos Herr Westerwelle

Würde mir wünschen das der Herr Aussenminister nicht immer erst Stellung bezieht nachdem dies andere Regierungen getan haben !

Wahlen in Syrien? (@fischer Jüürgen)

Wahlen sind eigentlich nur in Ländern sinnvoll, in denen das Wechselspiel von Mehrheiten möglich ist, wo die unterlegene Partei das Votum akzeptiert und prinzipiell auch die Chance hat, beim nächsten Mal die Mehrheit zu erringen. Dies dürfte in Syrien kaum geschehen. Die Spaltung im Land ist viel zu groß. Die Mehrheit würden vermutlich sunnitisch geprägte bisherige Oppositionsgruppen erringen, die dann die Herrschaft ausüben würden. Ob die Minderheitenrechte etwa der Aleviten, der Christen oder Säkularen dann noch einen Pfifferling wert wären?
Ich habe da meine Zweifel. Der Irak zeigt eindrucksvoll: Es wird größtenteils entlang der religiösen Gruppen gewählt bzw. der Nationalitäten. Zwischen den Gruppen besteht ein denkbar schlechtes Verhältnis, das immer wieder zu grausamer Gewalt untereinander führt.

Zur Zeit sind Wahlen keine gute Idee für Syrien. Es würde nur die nächste Diktatur gewählt.

@22:56 fathaland slim

ist es nicht ein bißchen anmaßend, von einem, wie Sie sagen, er sei ein "kenntnisreicher Experte", zu behaupten, er wäre ein " ideologischer Überzeugungstäter mit Neigung zur Verblendung"?
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Harte Worte. Sollten wir nicht mit den Adjektiven hier mal sparsamer umgehen und mehr auf Fakten gehen? Was sagte Todenhöfer? Was sagt Armbruster?
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Pinochet ist nun auch schon Geschichte und vielleicht hat Todenhöfer aus dieser was gelernt. Wenn er nun zugegeben kenntnisreicher Experte ist, können wir ja seine Einschätzung, die durch Besuche und Gespräche mehr fundiert ist, als bei den meisten von uns, auch mal zur wohlwollenden Kenntnis nehmen.
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Zurück zum Artikel: wenn die militärische Option keine ist, dann kann es nur noch eine politische Lösung geben. Ich hoffe für alle Syrer, dass die anberaumten Gespräche im guten Sinne geführt und keine Option ausgeschlagen wird.

Am 10. Mai 2013 um 21:45 von Sasquatch

"Unsinn! Die Berater sind in Jordanien und sind voll mit humanitärer Hilfe beschäftigt, da die jordanischen Behörden den anwachsenden Flüchtlingsstrom nicht mehr alleine bewältigen können"

Einem Bericht des Wall Street Journal zufolge hilft der am. Geheimdienst CIA dabei, syrische Aufständische auszubilden. Zudem würden die Rebellen mit Geheimdiensterkenntnissen versorgt.
faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/amerikanischer-bericht-cia-hilft-bei-ausbildung-syrischer-rebellen-12125631.html

CIA hilft bei Waffenlieferungen an Rebellen
stern.de/politik/ausland/buergerkrieg-in-syrien-cia-hilft-bei-waffenlieferungen-an-rebellen-1989239.html

"Warum leistet eigentlich Assads grosser Freund Russland keine humanitärer Hilfe?"

Rußland hat schon mehrfach hum.Hilfe geleistet, z.B. am 19.Februar mit zwei Maschinen rund 40 Tonnen hum.Hilfsgüter nach Syrien geflogen. Auf dem Rückweg nahmen die Piloten russische Bürger und ihre Familienmitglieder mit, die nicht mehr in Syrien bleiben wollten

1. Verhandlungen ohne

1. Verhandlungen ohne Vorbedingungen.
2. Waffenstillstand
3. Neuwahlen bei freiem Zugang der Opposition zu den Medien.
4. Wahlergebnis akzeptieren egal wie es ausgeht.

Grösstes Problem: Die ausländischen Truppen zum Abzug zu bewegen bzw. zu entwaffnen.(bitte kein zusätzliches Militär)

23:26,ustinadlabem13

"Der Glaube ist Basis des Seins. Marx sagte schon ganz früh, dass das Sein das Bewusstsein bestimmt."
-

Da haben Sie den ollen Karl aber gründlich mißverstanden. Basis des Seins kann nicht der Glaube sein, denn der ist Überbau.
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Karl Marx meinte eindeutig das ökonomische Sein, nämlich ob man unten oder oben ist, welcher Klasse man angehört.
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Feuerbach sagte: Religion ist das Opium des Volkes, Marx sagte: Religion ist Opium FÜR das Volk.
Und das erleben wir gerade, speziell im Nahen Osten. Die Religion wird benutzt, um die Menschen vom Wesentlichen abzulenken.
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Karl Marx hatte ein durchaus differenziertes Verhältnis zur Religion, hat aber immer wieder darauf hingewiesen, daß die Herrschenden die Religion benutzen, um das Volk zu unterdrücken. Das tun sie gerade, deutlich sichtbar, im Nahen Osten.
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Die Religiosität des Volkes, hier ebenso gegeben wie da, hat damit erst mal nichts zu tun.
Sie wird mißbraucht und instrumentalisiert.

@fetsfets 22:39, ...aber die anderen sind die Kriegstreiber...

"...Im Gegenteil wurden leider oftmals diejenigen, die vor einem militärischen Eingreifen gewarnt haben, als Assad-Freunde, als 5. Kolonne, als Diktatorenunterstützer und noch schlimmeres betitelt..."

Und zwar sehr oft zu Recht, gerade wenn es um Argumentationen aus der linken Ecke geht. Der Zusammenhang zwischen Verharmlosung bzw. Nicht-Erwähnen des Ausmass der Verbrechen des Assad-Regimes einerseits und gleichzeitigen "Kriegstreiber!"-Vorwürfen an diejenigen, die dem Krieg des Assad-Regimes gegen die eigene Bevölkerung eben gerade ein Ende setzen wollen, andererseits, ist in diesen Fällen unübersehbar.

Sicher gibt es auch Foristen, die sich einfach "generell heraushalten" wollen. Das ist im seriösen Kern die rechtsliberale Westerwelle-Position (aber auch vorgetragen von verzweifelten Linksliberalen). Die sind vielleicht nicht die "5. Kolonne Assads", repräsentieren aber mit ihrem empathielosen (bzw. hilflosen) Opportunismus gerade das Ende "Internationaaaler! Solidarität!"...

@23:20 fathaland slim

Ihre Replik ist für mich nicht schlüssig.
Sie teilen hiesige Fronten auf in
-
"nämlich die, die in Assad einen Garanten von Frieden und Entwicklung sehen"
.
und
.
"die, die in einem militärischen Eingreifen des "Westens" das Heil sehen".
.
Während letzteres sich durch viele Kommentare zieht, finden Sie wirklich kaum jemanden, der in Assad einen Garanten für Frieden und Entwicklung sieht. Syrien war bis vor den Kämpfen ein Polizeistaat, in dem auch gefoltert wurde. Die Außmaße waren derart, dass im Vergleich zu anderen arabischen Staaten kein großer Unterschied festzustellen war. Absolut verbesserungswürdig.

Die Front verläuft da, exakt da, wo man meint, einem Land durch Krieg völkerrechtswidrig eine "Verbesserung" der inneren Zustände aufdrängen zu müssen (oder denen, die das mit Waffengewalt versuchen, interventionistisch beizustehen). Unter Mißachtung der Tatsache, dass die Opfer ein vielfaches sein werden im Vergleich zu dem, was man angeblich erreichen will.

Werter Herr Armbruster,
Nicht nur Assad wertet Israels Angriffe auf Syrien als Angriffskrieg.
Nach dem Völkerrecht sind solche Angriffe ein Bruch internationalen Rechts :
"Ich habe manchmal den Eindruck, dass der Westen klammheimliche Freude empfindet über die Veto-Politik von Russland und China"

Da man davon ausgehen kann, dass Israel diese Angriffe auf Syrien nicht ohne Absprache mit dem großen Bruder vsa ausführte,
empfinde ich die Nah- Ost Politik von Russland und China als absolut notwendiges Gleichgewicht der Kräfte, für das ich im Sinne der leidenden Bevölkerung
Syriens dankbar bin.
Ohne Rückendeckung aus dieses Machtblocks, hätte ein westlich oktroyierter Riegierungswechsel in Syrien stattgefunden,mit den gleichen verheerenden Folgen für die Bevölkerungen wie in Iraq und Libyen.
Wäre andererseits die ,von Russland und China ,angestrebte politische Lösung für Syrien vor zwei Jahren nicht vom Westen desavouiert worden,würden zigtausende Syrier heute noch leben.

@fathaland slim 23:20, Zum Thema Lernfähigkeit...

Bevor Sie mir aufgrund der Konstanz meiner vorgetragenen Meinung zur Lösung des Syrienkrieges einen Mangel an "Lernfähigkeit" unterstellen (zu Ihrer Errinnerung, mein Lernprozess hat viel mit Bosnien und insbesondere Srebrenica zu tun - und auch Ruanda 1994 möchte ich nicht unerwähnt lassen), darf ich Sie doch bitten, IHRE Lösung hier vorzutragen.

Keine Lösung zu haben (und so lese ich Ihre Position zu Syrien - let me know if I am wrong) ist zumindest nicht a priori ein Ausweis überlegener Denkpositionen, wenn ich mir diese vornehme Kritik erlauben darf.
Um Missverständnisse zu vermeiden: Ich erlebe und schätze Sie hier als Foristen, der sich ideologiefrei um Objektivität im Zusammenhang mit Syrien bemüht, ähnlich wie der User Sasquatch.

@ustinadlabern13 23:26, Der arabische Frühling ist genuin.

Und zwar in allen Ländern des arabischen Frühlings. Diesen fundamentalen Einwand möchte ich doch gerne Ihrer Position entgegenhalten, die suggeriert, der Westen würde hier diesen Ländern etwas "aufpfropfen".

Sie fragen, was hat die Freiheit Libyens gebracht. Nun, schauen Sie auf den aktuellen Syrienkrieg und Sie haben indirekt mindestens schon EINE Antwort, nämlich die, dass den Libyern, bei allem Leid und auch momentanen Ungewissheiten, eine ähnlich monströse Bilanz (und sie ist noch längst nicht abgeschlossen!) von Tod und Zerstörung erspart geblieben ist.

Wer glaubt eigentlich

dass die Ausbilder in Jordanien und der Türkei innerhalb einiger Wochen aus Greenhorns Veteranen machen? Militärisch gesehen ist deren Wirken irrelevant. Aber es ist besser, Leute zu kennen und von denen nicht als Feind angesehen zu werden. Überhaupt: Auf die Entwicklung und den jetzigen Zustand Syriens hatten die westlichen Demokratien nur insofern Einfluss, als manche Aufständische anfangs auf deren Eingreifen hofften. Es gab keine Verschwörung zur Eroberung Syriens. Kein Geheimdienst ist dafür größenwahnsinnig genug.

Interessante Informationen zur militärischen Lage

Zitat Tagesschau 08. Dezember 2012 "Assad riegelt Damaskus ab"

"BND-Präsident Gerhard Schindler sagte der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", obwohl im Moment weder das Regime in Damaskus noch die bewaffnete Opposition entscheidende Vorteile erzielen könnten, verliere Assad immer mehr die Kontrolle über Teile des Landes. "Es mehren sich die Anzeichen, dass das Regime in Damaskus sich in seiner Endphase befindet", sagte er."

Zitat Tagesschau heute:

"Es ist ja nur ein schmaler Streifen, der von den Rebellen gehalten wird. Und in diesem Gebiet wird eigentlich überall gekämpft."

Ich finde, das ist im Lichte der Aussagen von Herrn Schindler vom Dezember eine überaus interessante Information zur militärischen Lage in Syrien.

Wie wäre es mal mit einem umfassenden Update zur militärischen Lage in Syrien?

@ fetsfets - Syrien und die Angst vorm Matriarchat

Meinen "weltfremden" Lösungsvorschlag, junge Frauen/Mädchen mit der Regierungsbildung zu betrauen nannte ich selbst Utopie.
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Andererseits bin ich ebenso neugierig auf die Umsetzung einiger der "realistischeren" Ideen, die bisher in diesem Forum vorgetragen wurden.
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Mein utopisches Modell sieht übrigens nicht vor, dass Männer ganz ausgeschlossen sein sollen. Zu Beginn, ja; mittelfristig - nach einer Phase der Einkehr, Besinnung und nach einer durch die Frauen hervorgebrachten Gesetzgebung, die die Menschenrechte achtet, sollten sie auf jeden Fall wieder in die Regierungsgeschäfte integriert werden.
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Meine "Matriarchats-Lösung" dient dem Übergang zu einer befriedeten Gesellschaftsordnung.

re joshui

Zitat: "Die Russen und deren Unterstützung für Assad sind doch die Hauptveranwortlichen an den 70.000 Toten in Syrien. Wenn die Russen sich jetzt gesprächsbereit zeigen, dann doch nur, weil sie auch nach dem Sturz des Assad Regimes dort ihre Machtbasis behalten wollen. Es geht denen doch nicht um Frieden oder gar Menschenleben."
-
O.k. eine Meinung.
.
Die Russen, deren geostrategische Interessen genauso wiegen, wie derer, welche die Achse Syrien-Iran zerstören wollen, haben frühzeitig darauf gedrungen, Verhandlungslösungen anzustreben. Das hätte Zehntausende Tote weniger bedeutet.
.
Zwar unter Einbeziehung von Assad, aber man kann nicht immer alles haben und im Regelfall gab es in der Vergangenheit auch seitens des "Westens" selten Berührungsängste zu Diktatoren

@Karsten Laurisch

"weil die Rebellen eben keine Rebellen sind sondern Terroristen"
Mit welchen Quellen koenen Sie diese Aussage belegen??
Und seit wann ist die Hizbolla die an der seite Assad's kaempft keine radikale Islamische bewegung,oder sind die Ihrer meinung nach die Guten.??

re fathaland slim

Zitat: "Können Sie sich noch an die Rebellenbewegungen in Lateinamerika oder in Afrika (Angola etc) erinnern? Nach Ihrer Argumentation wäre die Unterstützung derselben auch abzulehnen gewesen."
-
Da kommen wir der Sache näher!
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Ich kann mich hervorrragend daran erinnern, daß die jetzigen Protagonisten USA,Frankreich,GB,Deutschland (BRD) ggf. auch Portugal - all die Promoter der Freiheit - einen Teufel getan haben ... Diese Freiheitsbewegungen zu unterstützen war eher Fach der Gegenseite.
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http://de.wikipedia.org/wiki/Kubanischer_
Milit%C3%A4reinsatz_in_Angola

23:51,freier_leben

Die historische Situation ist eine ganz andere und Afghanistan/Irak überhaupt nicht vergleichbar mit Syrien.
Außerdem ist die Obama-Administration nicht die Bush-Administration......
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In Srien stehen sich die Weltmächte gegenseitig auf den Füssen herum und niemand bewegt sich, obwohl alle Beteiligten fleißig Waffen und Logistik liefern. Der Iran ist auch noch mit im Spiel, was die Situation nicht einfacher macht, und jeder weiß: eine falsche Bewegung und die ganze Region gerät völlig ausser Kontrolle.
-
Also tut man lieber nichts und lässt es stattdessen zu, daß zigtausende Menschen abgeschlachtet werden und Millionen innerhalb und außerhalb des Landes auf der Flucht sind.
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Es ist eine Schande und einer zivilisierten Welt unwürdig.

re tagtest

Zitat:
Ihr Verständnis von Völkerrecht leidet fundamental unter der Tatsache, ...
Modernes Völkerrecht hat diese Schwachstelle der ideologisch motivierten russisch-chinesischen Diktion aber längst erkannt und überwunden."
-
Das ist doch von gestern.
.
Heutzutage wendet keiner mehr "ideologische" Prinzipien in der Außenpolitik (Diktionen des Völkerrechts sind ein Mittel) an. Es geht immer um Interessen, diese wiederum sind ökonomisch motiviert bzw. es soll Einfluß sichergestellt werden.
.
Beispiel das "ideologisch begründete" Engagement Chinas in Afrika: Die kaufen den Laden schlicht auf.

Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung. Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation
meta.tagesschau.de
P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

Die Rebbeln haben rote Line überstritten! Was nun?

Da die FSA nach zwei Jahren nicht ihr Ziel erreicht hat Assad zu stürzen und Rückschläge einstecken muss, haben sie selber die „Überschreitung der roten Linie“ durchgeführt, also Chemiewaffen eingesetzt, um die Weltgemeinschaft zu überzeugen, Assad hat es getan und jetzt muss der Westen intervenieren. Nur, wo haben sie das Giftzeug her? Aus dem Nachbarland Türkei, so wie auch alles andere was von dort kommt? Waffen, Munition, Fahrzeuge, Kommunikation und sonstige Logistik, um einen Krieg führen zu können.

Wollt ihr noch mehr beweise haben, dass die FSA Chemiewaffen einsetzen ?

NEUE BEWEISE FÜR C-WAFFEN EINSATZ SEITENS DER FSA TERRORISTEN ÄH ICH MEIN REBELLELN !!!

http://syriareport.net/chemical-weapons-evidence-comes-from-jabhat-al-n…

Alle Bilder anschauen und selbst eine Meinung bilden.

@jinhaeng 0:26, Grösstes Problem: Wer organisiert das?

Sie beschreiben ein hübsches Programm des Friedens. Mit einem gravierenden Schönheitsfehler: Es fehlt jeglicher Hinweis auf seine Implementierung.
Das Assad-Regime muss SOFORT abtreten und Wahlen müssten international durchgesetzt werden. Beides bekommen Sie nur unter zumindest glaubwürdiger Androhung militärischen Eingreifens hin.
Insofern halte ich Ihre Vorschläge für realitätsfern.

Am 10. Mai 2013 um 23:27 von joshui

"...Es geht denen doch nicht um Frieden oder gar Menschenleben"

Offiziell geht es um Frieden und Menschenleben, aber in der Wirklichkeit verfolgt jeder Staat (egal ob Rußland, USA oder die Türkei) zuerst seine eigene Interessen (politische Heuchelei). Z.B. zur Beginn der Unruhen in Syrien hat sich Saudi Arabien plötzlich für Menschenrechte(!) der Syrer eingesetzt obwohl es sofort klar war welche Ziele sie verfolgten

@ Sebastian Schindler 00:08 "ganz oder gar nicht"

"Das klingt krass, aber ist die ganze Situation nicht bereits krass? Logisch gedacht..."
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Genau. Eine ungewöhnlich verfahrene Situation erfordert aussergewöhnliche Lösungswege.
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Oder anders: Kennen Sie den Spruch, "Nothing new under the sun"? Alles ist immer dasselbe, immerzu der gleiche alte Trott. Irak, Afghanistan... Syrien.
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"Nothing new under the sun" ist nicht Ausdruck von Langeweile oder Hoffnungslosigkeit angesichts einer unabänderlichen Situation, sondern bedeutet: "Nothing new UNDER..., so go and seek above and beyond!" -
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Die Antworten finden wir nicht in vertrauten Denkmustern. Wir müssen neue Lösungsansätze suchen - über und jenseits der Sonne, auch wenn sie auf alten Motiven aufbauen können (s. Tulpenrevolution Portugal) und wir die Grenzen unseres Menschseins akzeptieren müssen.

00:16,fetsfets

Man kann weder Jörg Armbruster noch Jürgen Todenhöfer ohne ihre Geschichte verstehen. Diese auszublenden und nur ihre momentanen Statements gegeneinanderzustellen ist meiner Ansicht nach nicht "zielführend".
-
Jürgen Todenhöfer verfolgt mich seit den 70ern, und wenn ich ihn einen Experten nenne und ihn, zugegeben etwas polemisch, der ideologischen Verblendung zeihe, so schließt sich das nicht gegenseitig aus. Ideologen können sehr kenntnisreich sein.
-
Ich halte ihn definitiv für einen Überzeugungstäter, und das ist durchaus als Kompliment gemeint.
-
Ob ich seine Position teile oder nicht bleibt davon unbeschadet.
-
Seine Kenntnis der Situation kann bei der notwendigen Diskussion auf jeden Fall durchaus hilfreich sein.

@23:51 von freier_leben

So sieht es aus.

Leider "argumentieren" immer noch Einige mit Moral, Menschenrechten und Genozidgeschwurbel, dabei haben diese Begriffe in den aktuellen Konflikten keine Bedeutung.

00:29 tagtest

da haben Sie sich aber ganz schön verrannt...

Diejenigen, die vor einem militärischen Eingreifen gewarnt haben, meinen Sie zu Recht als Assad-Freunde, als 5. Kolonne, als Diktatorenunterstützer bezeichnen zu können? Schließen Sie Herrn Armbruster und den Vatikan mit vielen anderen in Ihre Weltsicht mit ein?
.
Ihrer Meinung kann ganz sicher nicht abgeholfen werden, aber seien Sie versichert, dass es zwischen Kriegstreibern und Assadfreunden noch was anderes gibt. Lesen Sie die ca. 100 Kommentare über diesem hier, dann werden Sie feststellen, dass sich die Menschen hier sehr wohl den Kopf zerbrechen und über diverse politische Lösungsansätze. Sie machen es sich nicht nur zu leicht, sondern diskreditieren ganz offen andere Meinungen. Das weise ich scharf zurück.

re tagtest

Zitat: Sicher gibt es auch Foristen, die sich einfach "generell heraushalten" wollen. Das ist im seriösen Kern die rechtsliberale Westerwelle-Position (aber auch vorgetragen von verzweifelten Linksliberalen). Die sind vielleicht nicht die "5. Kolonne Assads", repräsentieren aber mit ihrem empathielosen (bzw. hilflosen) Opportunismus gerade das Ende "Internationaaaler! Solidarität!"..."
-
Diese Kategorisierung ist mir zu ambitioniert!
.
'Internationale Solidarität' war und ist jahrzehntelang das Credo aufrechter, mutiger, mitfühlender Menschen gewesen, welche teilweise ihr Leben aber keine PC-Tastaturen einsetzten.

Am 11. Mai 2013 um 00:26 von fathaland slim

"Feuerbach sagte: Religion ist das Opium des Volkes, Marx sagte: Religion ist Opium FÜR das Volk"

nicht ganz richtig, Marx sagte: "Sie (Religion) ist das Opium des Volks".

"Die Religion ist das Opium für das Volk", formulierte Lenin, also dem Volk Religion bewusst und gezielt verabreichen, um es ruhig zu stellen und ruhig zu halten.

@ lynx

*
"Nach Völkerrecht ist Israels Angriff eine Kriegserklärung"
*
Nach Völkerrecht war auch Syriens Kriegserklärung an Israel 1948 ein Angriff.
*
Soll Israel jetzt noch mal einen Krieg erklären, der dem Land seit 65 Jahren (mit ganz offizieller Kriegserklärung auch von Seiten Syriens) aufgezwungen wird?

Was schlägt Jörg Armbruster vor?

In dem Interview kommt zu kurz, dass der Krieg momentan unvermindert weitergeht. Daran leidet natürlich auch ein Urteil, welches sich um Vollständigkeit bemüht.

Wenn Jörg Armbruster bei einem internationalen Eingreifen eine Eskalation des Konflikts befürchtet, so klingt es so, als wäre die momentane Fortführung des Krieges in Syrien zwar bedauerlich, aber eben doch das relativ kleinere Übel.
In dem Zusammenhang stellt sich für mich die Frage, ab wieviel Toten Jörg Armbruster seine Meinung ändert. Herr Armbruster sollte diesen Aspekt überdenken - ein Schweigen zu dieser im wahrsten Sinne des Wortes überlebenswichtigen Frage ist unangemessen.
Ich persönlich sehe jedenfalls das Risiko eines "Flächenbrandes" weniger dramatisch - insbesondere relativ zu dem Horrorszenario der momentan ablaufenden "Ausblutung" Syriens, die wir momentan verfolgen müssen.

@ lance7

Danke fürs Geraderücken. Das kommt dabei heraus, wenn jemand (ich) sich unbedingt zu einem Thema äußern muss, von dem er nur ganz wenig versteht. Ich hab' schon gewusst, warum ich mich zu dem Thema bisher weitestgehend rausgehalten habe.
*
Mir ging es nur heute ein wenig auf den Zeiger, dass wenn irgendwo auf der Welt jemand einen Schnupfen hat, immer die Amerikaner schuld sind.
*
Meine Informationen über die humanitäre Hilfe bei der Bewältigung des Flüchtlingsstroms entstammten der New York Times, danke, dass Sie mein Weltbild mit ein paar weiteren Quellen etwas gerade gerückt haben.

@lynx

Im Irak und in Lybien waehlen die Menschen in der zwischenzeit Ihre eigenen vertreter(Rergierung)
Haben Sie das nicht mitbekommen.??

@00:55 tagtest

der Krieg in Libyen hat ca. 70000 Tote verursacht. Die Bilanz ist also nicht anders als in Syrien und erst recht nicht, wenn man bedenkt, dass 1. Syrien größer ist und 2. in Betracht zieht, wieviele Tote es bei einem voll ausgewachsenen Waffengang in Syrien gegeben hätte. Ihre Argumente sind folglich falsch.

@ fathaland slim

Das hat jetzt zwar kaum was mit dem Thema zu tun, aber wenn hier schon der Alte Karl ins Spiel gebracht wird:
*
Zu "Sein und Bewusstsein" bin ich Ihrer Meinung (und Marx sicher auch). Aber was das religiöse Opium betrifft, war Marx auf einer Linie mit Feuerbach. Das "FÜR das Volk" brachte erst Lenin ins Spiel, und der hatte ja zu allem, was nicht real erfassbar ist, ganz gleich ob Religion oder Spiritualität wirklich ein gespanntes Verhältnis.
*
https://de.wikipedia.org
/wiki/Opium_des_Volkes

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