Kommentare

Zypern erpresst die Europäische Union!

Der kleine Inselstaat hat erkannt, dass er die Europäisch Union und somit auch uns in Schach halten kann, denn wir sind die jenigen die Zahlen werden egal was kommt oder unsere Politiker uns erzählen! So eine Europäische Union will ich nicht mehr!

Typisch SPD = Selbst keine Ideen aber meckern!

Wo sind denn eigentlich die Ideen der SPD zum Thema Zypern?
Bisher war da nichts, aber es wird mit falschen Vorwürfen Polemik betrieben.
Jeder der sich mit den Gesprächen in Brüssel befasst hat weiß inzwischen dass der Vorschlag der deutschen Regierung die Kleinsparer ausnehmen wollte.
Es war die zyprischer Regierung und EZB/IWF die gefordert haben ALLE Sparer mit einzubeziehen.
Jetzt Merkel und Schäuble dafür verantwortlich zu machen ist also purer Populismus.
Aber was soll man erwarten von einer Partei die selbst keine Lösungen aufzeigen kann. Da bleiben nur populistische Angriffe übrig!

Lächerliche SPD

Einfach nur lächerlich wie die SPD versucht Wahlkampf zu betreiben. Die haben immer noch den Charakter ihres Ex-Kanzlers der unser Land verkauft hat.

Na da sind wir aber froh

dass die SPD sämtliche Beschlüsse zum Thema Finanzkrise immer brav mitgetragen hat und zwar unabhängig von ihrer "Opposition"srolle. Zumindest scheint die SPD zu hoffen, dass sich bei der Bundestagswahl keiner daran erinnert.

Strohhalm

Die SPD greift jetzt offensichtlich nach jedem Strohhalm. Es war eben nicht der Vorschlag von Schäuble/Merkel die Kleinsparer in Zypern zur Kasse zu bitten. Meiner Ansicht nach ist es geradezu schäbig, aus wahltaktischen Gründen Schmutz über die Regierung auszuschütten. Erst die unsäglichen Nazi-Assoziationen von Zyprioten, jetzt auch noch ein Nachtreten der SPD. Und interessanterweise gab es die kritischen Stimmen erst jetzt, nicht aber vor der Ablehnung durch das Parlament in Zypern. Wie genau sollte denn die Eigenbeteiligung von Zypern nach Ansicht von Gabriel, Steinbrück aussehen?

@12:04 — Bert Rahm

Dass die SPD sämtliche Beschlüsse zum Thema Finanzkrise immer brav mitgetragen

"Mitgetragen" ist die Untertreibung des Jahres.
Hätten die Sozen den Schlüssel zur EZB Druckerei gehabt, so hätten sie auf Teufel komm raus gedruckt, und -man konnte sich des Eindrucks nicht erwehren- am liebsten persönlich nach GR und sonstwohin gekarrt.

pleite ist pleite..............

und warum sollen denn andere länder für die misswirtschaft und bankenspekulationen zahlen?
man sollte diese länder, welche sich den euro erlogen haben, rausschmeissen, daran wird man ohnehin nicht mehr vorbeikommen, auch nicht mit finanztricks und dem schonen von steuerbetrügern.
pleite ist eben pleite.....

Kein Fehler

Ich kann diesen Schritt nicht als Fehler einstufen,auch wenn es unbeabsichtigt war.
Jetzt weiß wenigstens jeder EU-Bürger,was ihm passieren kann und wird,wenn sich die Krise weiter verschärft.
Die SPD muss sich aus wahltaktischen Gründen nicht hinstellen und noch Öl ins Feuer giessen,denn diese nicht mehr volksnahe Partei,hat noch weitere Jahre an ihren tollen H IV-Gesetzen zu knabbern,das wird das Volk bei der kommenden Wahl hoffentlich nicht vergessen.
Die Krise ist nicht vorbei,sie beginnt erst richtig,deshalb Augen auf bei der nächsten Wahl.

wahlkampfgetöse

von den leuten , die immer wieder gefordert haben die spekulanten mit in die verantwortung zu nehmen .
und wer 10 000 euro zu guten zinsen auf einer zyprischen bank hat , müßte mit ca 700 euro einmalig geradestehen ... wo ist das problem . er hat ja auch von den guten zinsen profitiert .
wer 1 millionen auf der bank hat , müßte 150 000 euro bereitstellen ... warum nicht , wenn die bank und das land dadurch liquide bleiben ...
und es ist doch legitim , dass die länder erst einmal selbst für ihr überleben sorgen , als dass die anderen das machen ...
eine alte forderung unter anderem der spd ... :D

Könnte Tagesschau.de das bitte einmal aufklären:

Was bedeutet denn:
"Die Europäische Zentralbank (EZB) versicherte, sie werde die Liquiditätsversorgung der Banken in Zypern im Rahmen der bestehenden Regelungen weiter sicherstellen."
Heisst das, es ist völlig egal, ob die Banken in Zypern pleite gehen, die EZB zahlt sowieso deren Ausfälle???
Wenn ja, dann verstehe ich langsam, warum die Politiker in Zypern den Rettungsvorschlag der EU grinsend ablehnten.

Grundsätzlich frage ich mich, was

ein deutscher Finanzminister mitsamt Kanzlerin sich anmassen, sich in der Eurokrise so in den Vordergrund zu stellen. Übersteigertes Selbstbewusstsein wegen nicht selbst implementierten Agendavorteilen? Schuldgefühle? Wahltagspanik? Graue Eminenzen?

Es ist ein zypriotisches Problem, zu lösen durch die EZB oder/ und den IWF. Wer falsch wirtschaftet geht pleite oder begibt sich in die Abhängigkeit der Hausbank- das schmeckt bitter, ist aber konsequent.

Ich würde mir mehr Gedanken darüber machen, was passiert, wenn sich andere Staaten in Europa durch die zypriotische Hintertür einkaufen. Aber dafür haben wir ja dann die Option Henkel & Co. Das wäre dann die letzte, aber auch verlustreiche Rettung für unser demokratisches Land.

Viele Köche verderben den Brei, wer aus der Deckung geht muss mit Feuer rechnen. Also: zum nicht richtigen Zeitpunkt taktisch falsche Entscheidungen mitzutragen sorgt für fragliche politisch-wirtschaftliche Entscheidungen am Wahlzeitpunkt.

"Das Zypern-Desaster .....

.....trägt Merkels Handschrift" ?????
Primitiv - einfach nur eine dummprimitive Wahlkampfaussage.
Es sind in erster Linie die sogenannten Bankenmanager, die das Finanzdesaster verursacht haben, davon sollte ein Steinbrück nicht ablenken. Dass die Politik dabei auch nicht ganz frei von Schuld ist, sollte Steinbrück getrost bekennen.

Man könnte denken, dass die

Man könnte denken, dass die SPD an der Regierung ist - bei manchen Kommentaren hier. Habe ich was verpasst?
Meines Wissens ist es die CDU, die FDP, also Merkel - natürlich nur u.a. - ... Lol.

SPD selber nicht besser

Und aus der SPD kam dann die Vorstellung, dass den Sparern mindestens 25.000 € bleiben sollten. Darin sehe ich wahrhaftig keine grundlegende Ablehnung des Kurses der Enteignung der ganz und gar an der Krise unschuldigen Kleinsparer.

Kurz und gut: In einer großen Koalition hätte sich die SPD schon auf ein dem Grunde nach falsches Konzept mit CDU und CSU geeinigt. Aber das Konzept wäre ungrecht und sogar fatal und falsch gewesen:

Da werden diejenigen noch bestraft, die mit ihrem Geld keine unvernünftigen Risiken eingingen. Belohnt wird die Eingehung unvernünftiger Risiken. Und auch die SPD wollte demnach mit ungerechter Belastung der Sparer die Hauptlasten bei den Unschuldigen sehen.

Große Mitverantwortung der SPD!!!

Herr Gabriel vergißt, daß er und "seine" SPD eine große Mitverantwortung an der Eurokrise tragen.

Wer hat denn Griechenland in den Euro geholt? Waren das nicht Eichel und Schröder (beide SPD)?

Wer stimmt denn im Deutschen Bundestag ständig für neue Milliardenhilfen für die vielen EU-Pleite Staaten durch uns alle, die deutschen Steuerzahler, die ein unkalkulierbares Risko auch für die Zukunft Deutschlands darstellen?

Wer war denn für die Einführung der Eurobonds und die Vergemeinschaftung der Schulden innerhalb der EU?

DAS waren u. sind Gabriel, Steinmeier, Steinbrück und Co. - DAS war und ist die SPD!!!

Ich wähle KEINE der im Deutschen Bundestag vertretenen Pro-Euro-Parteien!

Fakt ist:
Immer mehr EU-Länder gehen bankrott, sind zahlungsunfähig und brauchen neue Steuermilliarden. Der PLEITE-Euro wird scheitern! Der Euro ist NICHT mehr zu "retten"!

Dieser Pro-Euro-Wahnsinn muß schnellstens ein Ende finden, sonst sind wir alle, sonst ist auch Deutschland bald PLEITE!!!

Wieder eine SPD-Lüge. Die

Wieder eine SPD-Lüge.
Die Entscheidung einer Zwangsabgabe kam von der EU und nicht alleine von Deutschland. Ausserdem hat niemand Zypern gezwungen die kleinen Sparer heranzuziehen - sie hätten halt die Großverdiener stärker zur Kasse bitten müssen. Den Parlamentariern in Zypern war von vornherein klar, dass mit einer Ablehnung der Rettungspakt geschmissen ist - dies ist für Zypern umso bitterer, da dieses Land nicht zu den EU-systemrelevanten Ländern gehört und eine Rettung wie in Griechenland nicht vertretbar ist.

Der einzige "eklatante Fehler" ist der . . .

wenn sich die Leute die erwiesenermassen am wenigsten nachhaltig mit Geld, insbesondere fremdem (denn das ist Steuergeld), umgehen können über genau dieses Unterhalten. Politik und Geld haben noch nie zusammen gespasst.

SPD kann ja mit besten Beispiel

vorausgehen und ihre Mitgliedsbeiträge und einen Kredit aufnehmen und alles nach Zypern schicken ...
das wäre doch ein Anfang ....
die restliche 1 Milliarde kann ja dann die EU noch draufzahlen ...
:-)

gruss Horst Locher

Große Mitverantwortung der SPD!!!

Herr Gabriel vergißt, daß er und "seine" SPD eine große Mitverantwortung an der Eurokrise tragen.

Wer hat denn Griechenland in den Euro geholt? Waren das nicht Eichel und Schröder (beide SPD)?

Wer stimmt denn im Deutschen Bundestag ständig für neue Milliardenhilfen für die vielen EU-Pleite Staaten durch uns alle, die deutschen Steuerzahler, die ein unkalkulierbares Risko auch für die Zukunft Deutschlands darstellen?

Wer war denn für die Einführung der Eurobonds und die Vergemeinschaftung der Schulden innerhalb der EU?

DAS waren u. sind Gabriel, Steinmeier, Steinbrück und Co. - DAS war und ist die SPD!!!

Ich wähle KEINE der im Deutschen Bundestag vertretenen Pro-Euro-Parteien!

Fakt ist:
Immer mehr EU-Länder gehen bankrott, sind zahlungsunfähig und brauchen neue Steuermilliarden. Der PLEITE-Euro wird scheitern! Der Euro ist NICHT mehr zu "retten"!

Dieser Pro-Euro-Wahnsinn muß schnellstens ein Ende finden, sonst sind wir alle, sonst ist auch Deutschland bald PLEITE!!!

Bankenschelte

Der europäische Finanzmarkt ist mittlerweile so kompliziert geworden, dass die meisen Verbraucher nicht mehr durchblicken. Leider wird aus diesem Grund dann schnell auf die Banken geschimpft, die in Wirklichkeit an der Krise nicht schuld sind. Sie sind vielmehr auch Leidtragende.

Wahlk(r)ampf

Die SPD versucht nun natürlich Merkel die Schuld zuzuschustern. Vieleicht erinnert man sich aber auch daran das da einige SPD-Leute gerne noch mehr Geld aus dem Staatshaushalt nach Griechenland hätten blasen wollen.

Warum sollte Zypern seine Banken verkleinern?

Es verlangt auch niemand von Hongkong oder London, die Bankengröße an ihrer Bevölkerungszahl zu orientieren.

Es ist nun einmal eines der Erfolgsmuster einer immer noch unter den Folgen der Besatzungsherrschaft stehenden Landes.

Die Probleme resultieren auch nicht etwa aus wüsten Spekulationsgeschäften, sondern daraus, daß die Zyprioten der EU vertrauten und die Staatsanleihen von EU-Ländern zeichneten, die plötzlich nicht mehr bedient wurden.

Last but not least: Eine Pleite Zyperns käme Deutschland teurer als die Hilfe, die jetzt zur Diskussion stehen, denn deutsche Banken verlören bei einer Pleite etliche Milliarden.

Wenn die Zyprioten gewitzt sind, erheben sie eine Sonderabgabe nicht auf die Sparkonten, sondern auf die Beteiligung nichtnatürlicher Personen und Unternehmen an Banken auf der Insel.

Dann wird sich aber ein Geschrei erheben, wie es die Welt noch nicht gehört hat!

@. seehecht

"man sollte diese länder, welche sich den euro erlogen
haben, rausschmeissen"

Die meisten Deutschen wollen nicht wahrhaben, dass diese Länder sich den Beitritt nur bedingt erlogen haben;
denn das Motto war: kommt doch bitte bitte zu uns - wir helfen Euch sogar beim Schönen Eurer Beitrittsdaten.
Nur, weil gerade auch Deutschland dorthin zu besten Bedingungen für die deutsche Wirtschaft die Wachstumsmärkte für Exportgüter - auch Waffen erschließen wollte.

Jeder verantwortliche Politiker in der EU wußte davon und hat diese Mauscheleien unterstützt.

Profitgier steht eben über Allem.

Und heute will es keiner mehr gewußt haben und der deutsche Michl ist wie stets naiv oder dump genug, das seinen Politikern abzukaufen.

Kein Wunder, dass man nicht ernsthaft an einer besseren Bildung in Deutschland interessiert ist; denn man benötigt dumpe Bürger und keine gebildeten, die diese Machenschaften wohlmöglichst noch erkennen.

@lieber Jung

Es sind in erster Linie die sogenannten Bankenmanager, die das Finanzdesaster verursacht haben ...

Da muss ich widersprechen. Die Banken haben sich korrekt verhalten. Die Gier einiger Geldanleger ist vielmehr das Problem.

Was macht denn die EZB da ?

Sie will die Liquidität der zyprischen Banken weiterhin sicherstellen. Noch gestern Abend hat unser Finanzminister erklärt, nach seiner Einschätzung werden die beiden großen Banken in Zypern wohl ihren Geschäftsbetrieb nicht mehr aufnehmen. Habe ich da etwas falsch verstanden ?

Zypern-Desaster?

Klar, die SPD hätte das viel besser gemacht und ohne viel Aufhebens die benötigten Milliarden rübergeschoben ... und dann immer so weiter. Ich kann kein "Zypern-Desaster" erkennen. Wenn die Zyprioten die (zu durchaus akzeptablen Bedingungen) angebotene Hilfe ausschlagen, dann sollen diese Banken halt Pleite gehen und die Investoren (und auch die Kleinanleger) ihr Geld verlieren. Es kann nicht dabei bleiben, dass am Ende immer die Allgemeinheit für die Fantasierenditen der Finanzbranche aufkommt.

Dass die SPD jetzt versucht, die Lage zu dramatisieren und als Wahlkampfthema zu missbrauchen, ist peinlich und schadet den deutschen Interessen (die gewählte starke Rhetorik schiebt Zypern und seine Banken ja bereits wieder in die Schublade "systemrelevant"). Die Rechnung der SPD wird aber nicht aufgehen, denn diese Opposition opponiert ja in Sachen Bankenrettung und Euro-Politik ("No Bailout") gar nicht, das haben inzischen doch wirklich alle verstanden, oder?

Deutscher Vorschlag = Bis 100.000 € kein Abschlag!

Wie gerade im Mittagsmagazin der nicht gerade als Regierungsfreundlich bekannte Brüsseler ARD Kommentator Rolf-Dieter Krause berichtet hat war der deutsche Vorschlag so, dass die Konten bis 100.000 € von dem Abschlag ausgenommen werden sollten.

Es wr die Regierung Zyperns selbst die das nicht wollten!
Also:
SPD-Populismus!
Man könnte erwarten dass eine solche Partei auch im Wahlkampf zumindest einigermaßen bei der Wahrheit bleibt!

Ab wann...

... zählt man als "Pleite"?
Wenn ein Land 2120 Milliarden Euro Schulden hat, dann ist es zahlungskräftig.
Und wie siehts mit 16,7 Billionen Dollar Schulden aus? Auch noch zahlungskräftig.
2011 hatte Zypern ca 12 Mrd Euro Schulden.
Bsp 1 war Deutschland, Bsp 2 USA. Die Schulden wachsen aber hier ist alles "normal".
Ich weiß es zählt "pro Kopf Verschuldung" aber eine mit 10000 Euro verschuldete Frau mit 7 Kindern ist auch nicht zahlungskräftiger als eine mit nur einem Kind.
Jetzt die Kleinanleger zu schröpfen, die keine Schuld haben, grenzt an Diebstahl. Die Banken, und die Zocker sollten für das geradestehen, was sie angerichtet haben. Aber sie sind ja genau die Lobbyisten, dene man nicht in die Tasche greift. Im Gegenteil, sie kassieren noch das Geld der anderen.
SPD und CDU mit ihren Kopulationspartnern sind gleichermaßen schuld. Sie waren lange genug an der Macht um was ändern zu können.

Zum Glück ist SPD nicht zuständig!

Oh je SPD ... was für eine Pleite!! Nach Steinmeiers Äußerungen kann ich ja nur froh sein, dass wir momentan eine willensstarke Kanzlerin, Finanzminister und Regierung haben! Und es ist auch OK, wenn die Lösungen im Detail vielleicht einen Tick besser sein könnten - aber wichtig ist: die Richtung stimmt! Natürlich kann man bei egal welchen Lösungen auch nie ALLE zufrieden stellen.

man empfiehlt sich

"Die Eurokrise ist zurück" - Sehr verantwortlich Herr Steinmeier ... das brauchts heute im Frühstücksprogramm.

Jetzt wissen die Deutschen Wähler wenigstens, was Sie nach

der Wahl zu erwarten haben.
Nämlich die Enteignung Ihrer Sparguthaben zu Gunsten der EU-Bankenrettung. Dabei dürfte es keine Rolle spielen, welchen der 5 Gobalplayer Parteien man wählt.
Denn diese werden sich auf irgend eine EU-Verordnung berufen die zwar keiner kennt, aber die man im Rahmen der EU halt umsetzen muss.
Nur dank der Deutschen Gründlichkeit nur für die die weniger als 250.000,- € Anlagekapital haben. Für die darüber oder für die Konten im Ausland zählt das natürlich nicht.

Die SPD sollte erst einmal nachrechnen...

bevor sie immer schön großzügig unsere Steuern für die ach so armen Südländer bereitstellt!

Die Zyprischen Banken haben ihren Anlegern in den vergangenen Jahren deutlich höhere Zinsen gezahlt als eigentlich marktüblich gewesen wäre.

Ein Zyprer, der vor 5 Jahren beispielsweise 10.000 € angelegt hat und nun 6,75% Zwangsabgabe zahlen muss, hat immer noch mehr auf seinem Konto als ein deutscher Sparer im selben Zeitraum. Mitleid sollte sich damit in überschaubaren Grenzen halten.

Von daher unterstütze ich Herrn Schäuble 100%-ig und sehe nicht im geringsten ein, noch mehr Steuermilliarden für diese Länder bereitzustellen.

Die Beleidigung von Frau Merkel dort wie auch in Griechenland ist unerträglich, auch wenn ich mit Frau Merkel nicht immer einer Meinung bin.

Man kann nicht jahrelang über seine Verhältnisse leben und dann die Retter, die ihre Rettungsmilliarden zumindest an ganz geringe Gegenleistungen knüpfen, in Form von Hitler-Vergleichen u.ä. verunglimpfen.

Wer den Bericht unvoreingenommen liest, kann zumindest in Teilen die Kritik der sPD an Merkels Krisenmanagement verstehen, denn das, was wir derzeit an Chaos diesbezüglich erleben, trägt nun einmal die Handschrift ihrer Austeritätspolitik, ihres Aussitzens und ihrer Hegemonie schlechthin- wer für sich in Anspruch nimmt, den Ton angegeben zu können, der muss sich auch die Misstöne zurechnen lassen...!

Ungeachtet dessen zeigt sich in toto, wie fragil und kurzlebig diese Art des Krisenmanagements der Eurogruppe in Wirklichkeit ist, dass man weiterhin meint mit Krediten aus dem europäischen Füllhorn die Märkte beruhigen und die Situation meistern zu können.

So hangelt man sich von einem Desaster zum nächsten, bis nichts mehr gehen wird, weil demnächst Zahltag im wahrsten Sinne des Wortes sein wird und das Vertrauen der Bürger in das Krisenmanagement und in die gemeinsame Währung völlig verspielt sein wird.

Weniger Parteienpolemik wäre hilfreicher....!

Zypern ist eine Demokratie, oder?

Und das Parlament ist vom Volk gewählt. Und das Parlament hat gegen den Rettungsplan der EU gestimmt.

Ich bin zwar kein Freund von Frau Merkel, aber ich sehe nicht, welche Schuld sie daran tragen sollte.

Grundsätzlich war es aber ein Spiel mit dem Feuer sich am Eigentum der Bürger zu vergreifen. Oder anders gesagt:

Die Menschen, die fälschlicherweise glauben ihr Geld auf der Bank sei sicher, werden sicher immer weniger werden.

Zugegeben. In Deutschland ist so eine "offene" Enteignung eher unwahrscheinlich. Hier wird das eher subtil gemacht. Wir stehen aber auch noch nicht so unter Druck. Wir werden über Inflation schleichend enteignet.

Hoffen wir mal dass es nur dabei bleibt...

Wahlkampfgeplänkel....

Wahlkampfgeplänkel allerorts… vor allem hier auf der Plattform… liebe Freunde von CDU/CSU und "Alternative für Deutschland".

Die Beschlüsse wurden jetzt in Brüssel gefasst und dort waren Herr Schäuble und Frau Merkel zu Gange. Habe dort keinen von der SPD gesehen.
Jeder Partei hat ihres zu dem Euro-Problem (wurden im Bundestag beschlossen) beigetragen und nun muss man schauen das man diese Problem bewältigt bekommt. Aber es wird immer nur noch zu gewartet und dann erst reagiert wenn alles fast zu spät ist.
Ich fühle mich in die Zeit von Kohl und Konsorten zurückversetzt in der man alles nur ausgesessen hat. Und wenn gehandelt wird dann nur mit blindem Aktionismus. Und da muss ich soweit Herrn Gabriel Recht geben das diese jetzige Aktion die Handschrift Merkels trägt.
Es werden alle aufgestellten Regeln zur Eurostabilität aufgeweicht. Und irgendwann ist das Vertrauen von Anlegern in die Währung ganz weg.

Die SPD braucht sich doch gar nicht mehr....

Die SPD braucht sich doch gar nicht mehr so ins Zeug zu legen um Frau Merkels Wiederwahl zu sichern, aber anscheinend haben die echt Angst, dass es trotz ihrer diversen Fettnäpfchen reichen könnte.

Um es klsr zu stellen, meine Stimme geht nicht an Frau Merkel und ihre Koalition, denn die haben sich für mich unwählbar gemacht. Genau das macht sich die SPD aber gerade auch, da sie nichts drauf hat als "Opposition aus Prinzip".

Der Vorschlag mit dem prozentualen Abschlag war gut, die Idee Guthaben unter 100.000 auszunehmen war noch besser. Ich hoffe, dass die maroden Banken jetzt zusammenbrechen, Zypern den Euroraum verlässt und dann alle pleite sind. im Nehmen sind sie alle groß, verzichten oder sich an den Kosten beteiligen wollen sie sich nicht, die sollen WIR tragen. Tut mir leid, ich habe die Nase voll davon, ich werde sowieso nur Sozialhilfe bekommen, wenn ich demnächst in Rente gehe, denn ich habe nicht 35 Jahre lang 2500.- Euro im Monat verdient. Hat mal wer ne Milliarde übrig?

Tja, man soll sich halt

Tja, man soll sich halt niemals erpressen lassen, siehe Griechenland, oder besser schon: Irland.

Hat man einmal angefangen, dann kommen immer andere 'Erpresser', und ich fürchte, daß der Euro irgendwann einmal über den 'kleinsten' und unbedeutensten Stein des Anstosses fallen wird. Und so ein kleiner unbedeutender Stein könnte eben Zypern sein.

Liebe EU: hört endlich auf, alles und jeden befriedigen zu wollen, demnächst kommt noch Gibraltar und Malta und Jersey und Isle of Man, was dann?????

re ms1963

"Es war eben nicht der Vorschlag von Schäuble/Merkel die Kleinsparer in Zypern zur Kasse zu bitten."

Es kommt am Ende doch nicht darauf an, wer welches Detail im Gesamtpaket vorgeschlagen hat, sondern wer das Gesamtpaket schnürt und präsentiert.

Da können Sie Schäuble/Merkel doch nicht einfach in den Wir-waren's-nicht-Status versetzen.

"Man kann nicht jahrelang

"Man kann nicht jahrelang über seine Verhältnisse leben "

Eben, aber bitte, es ist das zyprische System, und auch hierzulande leiden wir BÜRGER unter einem System, das andere und nicht wir Bürger beschlossen haben.

Wer braucht denn einen Zins?

Wir können ja nicht zur Bank gehen und sagen, ich will keinen Sparzins mehr. Ich glaube nicht, dass wir das machen würden, um auf Geld zu verzichten, sondern nur wenn alle auf die Zinsen verzichten.

Wir müss(t)en also ein zinsloses System haben. Das würde viel verändern aber zum Besseren. Weltweit müsste das umgestaltet werden, es ist das Gegenwärtige alternativlos heisst es aber.
Also bitte, dann eben in den Untergang. Der Zins hat ein MHD in Bezug auzf das Finanzsystem - aber die Politiker wollen das nicht wahrhaben.

@Bernd1 13:21

Lassen Sie Hr. Krause doch mal die Frage an die Bundesregierung stellen, an wen denn eigentlich die 6 Milliarden Euro (der Zyprioten) gelangen sollen.

Wenn Herr Schäuble bekannt ist, wieviel aus Sicht des Zypriotischen Finanzministers die Habenseite belastet, muss er auch die Soll-Seite kennen, an wen es bezahlt wird. Eine interessante Frage, an die sich auch ein Hr. Krause nicht wagt.

Nach meinen Informationen sind Deutsche Banken mit genau dieser Summe am Zypriotischen Geschäftsmodell beteiligt.

Keiner stimmt für die eigene Idee

Wolfgang Schäuble behauptete noch am Sonntag in der ARD, die zypriotische Regierung hätte die Idee eine Kundenabgabe einzutreiben. Nun stimmte weder ein Mitglied aus der Opposition noch aus der Regierungspartei der "eigenen Idee" zu.

Zugleich wenden sich Europa und die Merkelregierung von Zypern ab.

Nicht Zypern sondern Schäuble und die EU-Kommission wollen die Bankenkundenabgabe!

Typisch SPD

Da der SPD sonst zur Zeit nichts einfällt, womit man der Union ein paar Wähler abspenstig machen könnte, wird jetzt wieder einmal in die aller-allerunterste Schublade des Populismus gegriffen. Wenn man sich da im Willy-Brandt-Haus aber nicht wieder einmal verspekuliert hat, denn es ist beim besten Willen schwer nachvollziehbar, in welcher Form die Bundesregierung Schuld an der desaströsen finanziellen Lage Zyperns tragen soll.

Es ist wirklich beschämend, wie die SPD (ich klammere hier bewusst die Grünen aus) der deutschen Regierung in einer derart ernsten Lage in den Rücken fällt.

Ich denke, der Wähler wird sich sein Bild von dieser wahnwitzigen Aktion gemacht haben und dies mit noch mehr Nichtachtung strafen.

@ 13:59 — raum3klang

also Frau Merkel und Herr Schäuble schmeißen in Brüssel bestimmt nicht die ganze Show alleine, und unter den 27 Finanzminister der Eurogruppe sind nicht nur Konservative.

Frau Merkel

Sie ist sehr geschickt: sie schiebt die Verantwortung den betroffenen Ländern zu, damit das eigene Volk den Groll dorthin lenken soll, versichert aber den Regierungen die Solidarität der EU.

Alternativlos

... sagt Frau Murksel ja immer, d.h. Zahlen bis zum Umfallen und Banken retten für eine Währung, die Europa spaltet. Diese Chaos um Zypern hat Frau M. zu vetreten.

Immer das gleiche

Also, ich weiss nicht, wie es Ihnen geht, aber ich habe von der ganzen Parteienpolitik in diesem Lande langsam die Nase voll. Glaubt wirklich noch einer, dass es unter einer SPD weniger katastrophal wäre, als jetzt? Schliesslich sind die heutigen Ergebnisse der Eurokrise auch auf die SPD Regierung, und die grosse Koalition zurückzuführen! Wo ist die Partei, die die Menschen dieses Landes noch repräsentiert?

@ 14:25 — DeHahn

Das ist in diesem Falle nicht geschickt sondern gerecht. Geschickt war genau das bei Cameron zu verhindern.

RE: 20. März 2013 - 13:01 — neo liberal

Sie behaupten, die Banken seien Opfer? Das stehe ich genau anders herum: Die Manager in den Banken sind die Hauptverursacher der so genannten Wirtschaftskrise, die deshalb auch ganz richtig Bankenkrise genannt wird: Eine Krise der Banken, von den Banken mitverursacht.

Überlebenskampf

Gestern hieß es aber auch ganz richtig: es geht den Parlamentariern schon lange nicht mehr um die Rettung, sondern um das eigene politische Überleben.

Ich verstehe seit Jahren nicht, warum es überhaupt Risikoaufschläge bei irgendwelchen Bankprodukten (seit wann produzieren Banken eigentlich?) gibt, wenn die Risiken gar nicht von denen getragen werden müssen, die diese Scheinprodukte kaufen?

Es ist schon lange nicht mehr zu vermitteln, warum die Mittelschicht alles und jeden retten muss? Die Banken, die Bankenmanager, die ehrlichen und vielen unehrlichen Millionäre ...

Wäre ich Multimillionär - so wie viele Menschen auf Zypern -, dann hätte ich mein Vermögen auf verschiedene Produkte verteilt und nicht alles auf eine Karte gesetzt.

typisch SPD

es wären doch die ersten gewesen,gemeinsam mit CDU/CSU FDP, die die ganze schose durch das parlament gewunken hätten,wie immer zum wohle und zur sicherheit europas.
und nun labern die so einen schwachsinn, sind doch allesamt in der verantwortung gescheitert.
keiner hat bei den vergangenen hilfspaketen für irland,griechenland und portugal und die spanischen banken auch nur gefragt, wo das ganze geld am ende landet,im interesse der steuerzahler und wähler wäre das notwendig gewesen diese finanzströme offenzulegen,zumindest muss man ja annehmen,dass die herrn parlamentarier selber wissen, wo das geld landet, oder sollte man wirklich denken das das nur blinde schäfchen in einer herde sind, die dem leithammel immer ohne bedenken hinterher rennen, selbst wenns zur schlachtbank geht.

Die SPD sollte bitte den Ball flach halten

Die SPD hat jedes Hilfspaket feierlich abgesegnet durch Zustimmung.

Die Politik Merkels war nur durch die Zustimmung der SPD und der Grünen überhaupt erst möglich. Einzig die Linken haben stets dagegen gestimmt.

Wäre die SPD an der Regierung dürften wir uns über Eurobonds "freuen".

Einlagensicherung wohl hinfällig

Die Einlagensicherung sichert unsere Einlagen bei den Banken im Falle eines Konkurs der Bank ab. Das heißt, wir bekommen unser Geld bis zur Höhe der gesetzlichen Einlagensicherung wieder.

Bei der in Zypern jüngst gescheiterten Einmalabgabe verhält es sich laut Merkel jedoch so, dass dabei ja keine Bank pleite gehe. Das heißt, es ist eine Sondersteuer auf gegebene Vermögen.

Da die Steuerzahler auch anderer Länder bereits durch die in bodenlose Löcher geworfenen diversen Hilfskredite praktisch teilenteignet wurden, sind die jüngsten Sicherheitsbekundungen der jahrelangen NICHT-Euro-Retterin wohl hinfällig.

Aber man streitet ja lieber über "Wer hat was wann gesagt und wie gemeint?" Dabei ist empfindliches Reagieren noch nie ein gutes Mittel gewesen, um Probleme in den Griff zu bekommen.

RE: Bankangestellter

Hätten sich die Banken - wie sie behaupten - korrekt verhalten, gäbe es keine Banken- und Wirtschaftskrise. Jede ins Wanken geratende Bank ist vielmehr Ausdruck eines unkorrekten (gierigen?) Verhaltens ihrer Manager auf Kosten anderer nach dem Motto: Nach mir die Sintflut.

Und dieses Verhalten wiederum ist zurückzuführen auf den so genannten freien Markt, der der Gier nach Geld und Macht auf Kosten anderer freien Lauf lässt.

Ein freier Markt endet grundsätzlich immer im Desaster für alle und ist die schlechteste aller denkbaren Möglichkeiten zu wirtschaften. Diese Erkenntnis ist der erste Schritt zur Heilung.

Das passiert halt...

...wenn die Medien nicht vernuenftig ueber einen Sachverhalt berichten.

Erst wird die Meinung der Regierung nachgeplappert und was von russischen Oligarchen und Schwarzgeld erzaehlt.

Dann muss man sich schon wundern, wenn Putin sich auf einmal darueber aufregt, dass man diese Oligarchen zur Kasse bittet, die sich in Zypern angeblich vor dem russischen Fiskus fluechten.

Aber es kommt besser, Zypern lehnt das "Angebot" ab, das Merkel und Schaeuble ihnen aufgedrängt haben. Wie kann dieser Staat es wagen, souverän zu entscheiden?!

Nach dieser Story kann man natuerlich auch sachliche Kritik nicht mehr verstehen. Niemand hat erfahren, dass Zypern lediglich wegen der Mithilfe am Griechenland-Bailout und der starken Beziehungen zu Griechenland in die roten Zahlen gekommen ist.

Nach dem Erfolg in Griechenland und Spanien wäre Zypern ja reichlich dämlich, auf eine von Deutschland diktierte Austeritätspolitik einzugehen. Leider haben sie mit Anastasiades jetzt genau den richtigen Mann dazu.

Ich sag ja immer

wir müssen zurück zur Bärenstarken DEM. Euro ist zwecklos.
Oder einen starken Nord Euro und einen weichen schwächeren Süd Euro einführen.
Der Euro ist zu stark für die schwachen Südstaaten. Wir Nordstaaten sind viel stärker und brauchen hartes Geld. Die Südstaaten sind mit weichem Geld besser bedient.

Im Gegenteil

Diese ganze Euro-Kriese trägt einzig und allein sozialistische Handschriften und ist in leuchtendem Rot geschrieben. Die Mehrheit der Länder die bis jetzt große Schwierigkeiten bekommen haben sind jene, die vor Umverteilung und Sozialismus nur so strotzen (siehe Griechenland).
Jene Länder, die keine Probleme haben sind die, die eine solide Haushaltsführung haben und nicht ohne Ende Geld ausgeben, das nicht existiert, wie zB Skandinavien.
Dass die SPD für ausgeglichene Haushalte steht wäre mir allerdings neu (siehe NRW, Berlin, Rheinland-Pfalz etc.).

20. März 2013 - 14:16 — Bavaria1976

"Es ist wirklich beschämend, wie die SPD (ich klammere hier bewusst die Grünen aus) der deutschen Regierung in einer derart ernsten Lage in den Rücken fällt."

Na mit dem in den Rückenfallen hat diese Regierung doch gute Erfahrung gemacht. War es nicht Frau Merkel, die bei Herrn Bush, der rot-grünen Regierung in den Rücken fiel, bei einer nicht minder ernsten Situation, der zweifelhafte Krieg gegen Sadam.

Heute geht es nur um Geld, damals ging es um Leben, meiner Ansicht nach war das Verhalten von Frau Merkel damals verwerflicher als das heute der SPD.

Merkel kann es nicht

Finanzen sind stark mit Psychologie verbunden. Vor allem in Krisenzeiten braucht man Leute, die neben wirtschaftlichem Sachverstand auch auf diesem Sektor überzeugen. Steinbrück zeigte in der großen Koalition während der Finanzkrise wie es geht!

Selbst Merkel profitierte von Steinbrück, obwohl unsere Kanzlerin in Krisen erstmal die Lippen spitzt und sich dann clever abduckt. Die Kärrnerarbeit verrichten andere und sie beziehen in der Öffenlichkeit die Prügel, wenn es schief geht. Funktioniert die Problemlösung allerdings, ist das erste das man in vorderster Reihe erkennen kann: ein neuer, in leuchtender Farbe strahlender Blazer!

Jetzt, da es wieder um das Geld von Kleinsparern geht, greift Merkel reflexartig zur Zauberformel aus den Zeiten an Steinbrücks starken Schultern: "Die Einlagen der Deutschen bei den heimischen Banken sind sicher!"

Anstatt Ruhe unter den Menschen zu erzeugen, schürt sie jedoch Misstrauen. Der Satz wirkt halt nur glaubwürdig aus dem Munde des Originals!

@ 14:09 — karwandler

"Es kommt am Ende doch nicht darauf an, wer welches Detail im Gesamtpaket vorgeschlagen hat, sondern wer das Gesamtpaket schnürt und präsentiert."

-> aber am Ende tangiert zuvorderst doch wohl, wer dem zugestimmt hat ...

neo liberal: Unschuldige Banken

"Der europäische Finanzmarkt ist mittlerweile so kompliziert geworden, dass die meisen Verbraucher nicht mehr durchblicken. Leider wird aus diesem Grund dann schnell auf die Banken geschimpft, die in Wirklichkeit an der Krise nicht schuld sind. Sie sind vielmehr auch Leidtragende."

Natürlich. Die Banken sind unschuldig, denn die von Ihnen so gescholtenen komplizierten Finanzprodukte wurden ja nicht von den leidtragenden Banken geschaffen. Schuld sind die dummen Kunden, die diesen komplizierten Quatsch dann auch noch in ihr Portfolio packen, nachdem sie von dem unschuldigen, leidtragenden Bankangestellten so beraten wurden.

Augenblick bitte, ich muss die Kopfstandposition wieder aufgeben, da steigt mir zu viel Blut ins Gehirn und ich sehe die Welt falsch herum.

4% Mehrwertsteuererhöhung war dauerhafter Diebstahl

Die SPD sollte sich schön bedeckt halten.

War es nicht Herr Steinbrück, der seinerzeit die Banken als systemkritisch bezeichnet hat und deren 'Rettung' wesentlich veranlaßt hat?

Auf der anderen Seite: Wenn mir von 20.000 € (die ich gerne auf einem Sparbuch hätte) einmalig 6,5% (1.300 €) abgezogen werden, ist dies weniger als ständig 19% statt 15% Mehrwertsteuer zu zahlen. Letzteres kostet pro Jahr bei einem bescheidenen Einkommen eines kleinen Mannes 800 €. Dies sind nach 5 Jahren 4.000 € und nach 12 Jahren 9.600 €.

Der Diebstahl der Mehrwertsteuer ist wesentlich drastischer. Er wird nur anders genannt.

Die SPD und ebenso die anderen Parteien sollten ihre Schandtaten nicht hinter schönen Worten verstecken.

Nun es ist Wahlkampf...

...deshalb nutzt die SPD dieses Thema für ihre Angriffe. Das ist schon klar. Aber wir sind deshalb trotzdem nicht für das Chaos vor Ort verantwortlich. Die Regierung Zyperns hätte einfach 100000€ als Grenze festsetzen können. Das hätte aber bedeutet, dass man an die großen Anleger hätte ran müssen. Das wollte man aber auch nicht. Das Parlament in Zypern zockt zur Zeit genauso, wie deren Banken in den letzten Jahrzehnten gezockt haben. Es ist nicht einzusehen, dass wir als Steuerzahler für jeden einstehen müssen. Besonders, wenn sich eine kleine Insel als Steueroase und Hafen für Schwarzgeld profiliert hat. Von Herrn Steinbrück bin ich etwas erstaunt. Er hat noch gestern die Bundesregierung voll unterstützt und sagt nun das Gegenteil.

@ 14:35 — Amerikaner

äh, welchen Landes jetzt?!

Wer hat Schuld?

Die überschnelle und erzwungene Kopplung einer gemeinsamen Währung an den guten Gedanken der EU ist schuld an dieser Misere und sehr vielen anderen, die waren und noch kommen werden.
Die unterschiedlichen Mentalitäten der verschiedenen Kulturen lassen sich nicht "mal eben" unter einen Hut bringen. Ein organischeres Zusammenwachsen wäre hier angemessen gewesen. Und so werden einige immer Zahlmeister bleiben und die anderen davon profitieren.

SPD-Sprüche hin oder her: Aktuell machen alle Parteien nur Wahlkampf. Sobald die Regierung gewählt ist, wird das Gebuhle um den Wähler eingestellt und das Geld des Steuerzahlers wieder für Prestigeobjekte und zweifelhafte Rettungen ausgegegeben.

Und das wird so bleiben, bis die Umverteilung des Eigentums abgeschlossen ist. Erwartungsgemäß wird es dabei nur wenige Gewinner geben.

@Könnte Tagesschau.de das bitte einmal auklären: - 12:28 — HEK

>Was bedeutet denn:
"Die Europäische Zentralbank (EZB) versicherte, sie werde die Liquiditätsversorgung der Banken in Zypern im Rahmen der bestehenden Regelungen weiter sicherstellen."
Heisst das, es ist völlig egal, ob die Banken in Zypern pleite gehen, die EZB zahlt sowieso deren Ausfälle???
Wenn ja, dann verstehe ich langsam, warum die Politiker in Zypern den Rettungsvorschlag der EU grinsend ablehnten."<

Genau darüber bin ich auch "gestolpert".

Wäre nett woher diese Feststellung kommt und welche Folgen dies dann hat
(natürlich würde D dann den Bärenanteil zahlen und M bekommt dafür wieder, wie bei der Zypern-Demo, ein Hitler-Bärtchen draufgemalt)

ach wie nett und dankbar die doch sind die Zy und viele D'e, die da ohnehin alles was D Politik+Wirtschaft+Michel macht "RUNTERZIEHEN" so lange bis sie merken, wenn D mit so erreichten 3 Bill Miesen selbes macht, wie dessen zuvor "Geholfene",

dann er wie immer als Sündenbock alles alleine richten muss: Zwangshypotheken auf Häusle...

Phonomatic: Merkel rettet nicht Zypern

DeHahn hat schon Recht. Merkel will genauso wie z.B. Hollande nicht vordergründig Zypern retten, sondern die 6 Mrd. deutsche Gelder, die dort verloren gehen könnten.

Was ich nur so heuchlerisch finde, dass wir das nicht offen ansprechen. Die Russen sind da ehrlich und erzählen gleich, dass sie Hilfe gegen Rohstoffe anbieten, während der Westen das immer verheimlicht. Hollande leugnet, dass er ökonomische Interessen in Mali hat, obwohl seine Ingenieure und Arbeiter dort schuften. Die USA geben nur selten zu, dass es beim Irak-Krieg um Öl und den Dollar ging und Deutschland faselt was vom Frieden in der EU, der gerade durch diese "Rettungsaktionen", die aber nur Kreditgeschäfte mit harten Bedingungen darstellen, gesprengt wird.

Ich kann die Wahrheit vertragen. Wie ist es mit Ihnen?

Heilige Kühe mal schlachten

Wer ist denn nun Schuld ? Die Banken, die Bänker ? Die Zyprioten ? Die Merkels ? Keiner merkt, woran es wirklich hapert. Wer profitiert eigentlich von dem Zins-System ? Summa summarum nur eine Handvoll , vielleicht 10 % der Bevölkerung. Alle anderen zahlen drauf. Das konnte viele Jahrzehnte gut kaschiert werden, aber nun endlich kippt das System. Jetzt muss nur der Sündenbock gefunden werden. Solange die heilige Zins-Kuh nicht geschlachtet wird, wird der "kleine Mann" zur Ader gelassen, egal welcher Nationalität

SPD ermutigt Schuldenstaaten zum "Weiter wie bisher"

Die SPD liefert hier, aus rein parteipolitischen, wahltaktischen Gründen, eine Steilvorlage für die Schuldenstaaten. Denn die werden sagen: seht her, sogar die deutsche Opposition ist auf unserer Seite! Da können wir also weiter die Geberstaaten der EU am Nasenring durch die Manege führen.

Wenn die SPD und die Grünen an der Regierung wären, hätten wir heute höchstwahrscheinlich schon längst Eurobonds und damit endgültig die Vereinigten Schulden von Europa.

@ 14:56 — Q1

"Jede ins Wanken geratende Bank ist vielmehr Ausdruck eines unkorrekten (gierigen?) Verhaltens ihrer Manager auf Kosten anderer nach dem Motto: Nach mir die Sintflut."

- das wird der Natur des Finanzgeschäftes nicht gerecht. Das ist nunmal chaotisch und in seinen Spitzen wenig vorhersehbar. Von Politikern schon gar nicht, und von Finanzexperten auch nicht ohne Restrisiko. Dass es auf diesem Markt einen sorglos sicheren Kleinanleger gibt ist eine Illusion die die Politik aufrecht erhält, dafür zahlen wir zB Steuern.

Ich finde das absolut

übertrieben und falsch was Herr Steinbrück und Herr Gabriel sagen.
Jedes Land muss gesondert beurteil werden. Es kann nicht sein das sie einen Check aus Brüssel erhalten und weiter machen wie bisher. Als Steueroase für Russen und co. dienen.
Und was die Zusage von 2008 damit zutun?? Das war ein versprechen der deutschen Regierung an die Bundesbürger. Nicht an die gesamte Eurozone. Abgesehen davon das es nur beruhigen sollte. Die Regierung hätte für den Fall der Fälle gar nicht die Mittel um für die Einlagen zu haften.

Wäre die SPD in den letzten Jahren in der Regierungsverantwortung gewesen hätten wie jetzt Eurobonds, eine Schuldenunion und würden Checks ohne Gegenleistung ausstellen.

Nee, nee

Da ich keinem Politiker mehr traue habe ich meine Sparkonten gekündigt und führe nur noch ein Gehaltskonto. Ich möchte nämlich nicht abkassiert werden. Zwar sagen heute alle Nein zu der Zwangenteignung der Sparer, aber wir kennen ja unsere Frau Alternativlos!

wahlkampfgetöse ff...

was mich bei der ganzen sache nachdenklich macht ... gestern wollte ein politiker der cdu in der ard darauf hinweisen , dass die spd ja einer vermögensabgabe eher positiv gegenüber steht , und er wurde sofort gestoppt , man würde keinen wahlkampf zulassen ... aber jeden hüstler der spd und der grünen veröffentlicht sie .
frage ist für mich immer , wie wahlkampfneutral sind die öffentlich rechtlichen , manches ist doch schon kurios .

@ 14:16 — Bavaria1976 und viele andere

Ja, ich bin auch Ihrer Meinung, dass die SPD sich in dieser Angelegenheit vornehm zurückhalten und zuschauen sollte, was Merkel und Schäuble so tun. Vielleicht hat man die SPD dann wieder ein bisschen lieb ...

Jetzt benehmen sich schon die

Jetzt benehmen sich schon die griechischen Zyprioten daneben mit ihren Nazi-Vergleichen und dann fällt auch noch die SPD der Regierung in den Rücken.

Vorschläge SPD seid der EURO-Krise:
Banken soll man nicht retten, den Sparern will man nichts nehmen, Eurobonds möchte man einführen, der deutsche Steuerzahler soll aber nicht haften.

Diese Partei ist nicht wählbar und wird sich langsam aber sicher zur Drittgrössten Partei nach CDU und Grünen entwickeln.

eine Mitläuferpartei

Für die Situation in Zypern gibts aktuell nur einen Verantwortlichen. Und das sind die Zyprioten selbst. Wer sich in Zeiten europaweiter Minimalzinsen selbst fast 5% Verzinsung gönnt hat die wirtschaftlichen Zusammenhänge & Zwänge nicht verstanden. Und geht insolvent bzw ist es schon, so wie die zypriotischen Banken. Eine jetzt abgelehnte Beteiligung des privaten Sektors, d.h. der Zinsempfänger ist mehr als angemessen.

Alle vorherigen Beschlüsse zu den diversen Rettungspaketen hat die SPD als Merkels Wackeldackel abgenickt. Steinmeiers heutige Reaktion ist ein Hinweis darauf, daß auch im Fall Zypern keine Opposition existiert. Ich freue mich schon auf die Alternative für Deutschland.

@20. März 2013 - 14:10 — Gandhismus

Zinsen sind das Gegenstück zu Lohnerhöhungen.

Die andere Frage wäre noch: Warum soll jemand etwas verleihen, wenn es ihm keinen Nutzen stiftet.

Das Problem aktuell ist, daß die Zinsen viel zu niedrig sind, denn es reicht nicht einmal um die Inflation auszugleichen.

Viel zu niedrige Zinsen haben auch die Südländer dazu gebracht sich viel zu hoch zu verschulden.

Ohne eine 100 prozentige Kontrolle der Banken wird die Krise nie zu Ende gehen. Wir brauchen Vorschriften, die den Banken schlicht verbieten Geld ohne ausreichende Sicherheiten und ohne ausreichende Zinsaufschlag zu verleihen. Ist eigentlich noch keinem Aufgefallen, daß Schuldner von der Krise zu lasten der Sparer profitieren?

Sprüche im Wahlkampf

Herrn Steinbrücks Worte kann man getrost als Wahlkampfgetöse abtun. Auch er weiß, dass das Garantieversprechen für deutsche Anlagen galt. Der deutsche Steuerzahler hätte ihr eine Garantie für alle Spareinlagen europaweit auch nicht gedankt. Und er weiß auch, dass die zwei großen Banken, um die es im Wesentlichen geht, beide AGs sind. Neues Kapital von den Eigentümern ließe sich nur durch neue Aktien gewinnen. Die würde aber angesichts der Lage niemand kaufen. Somit bleiben nur die Spareinlagen. Die Ausgestaltung derer Belastung ließ die Troika offen. Es war die Entscheidung Zyperns Einlagen unter 100TEUR mit 6,75% zu belasten.

Bitte liebe SPD (und auch CDU), begebt euch im Wahlkampf nicht auf das niedrige Niveau der Linkspartei.

SPD-Politik

Auch wenn seit Jahren und von allen Seiten darauf herumgetrampelt wird: es sind sich so ziemlich alle Experten einig, dass die unter Schröder durchgeboxten Hartz-IV-Gesetze Deutschland überhaupt erst in die Lage gesetzt haben, heute anderen helfen zu können.

Leider aber fehlt bei den s.g. Rettungsmaßnahmen die Kontrolle (oder es wird darüber zu versteckt berichtet), wem mit letzten Milliardenpaketen bisher tatsächlich geholfen wurde. Den Griechen sicherlich nicht, denn das meiste Geld kam da gar nie, sondern wurde in maroden Banken gesteckt, die dann wieder astronomische Boni an eine handvoll erlesener Obermenschen verteilt haben.

Bei der Merkel wundert es mich, dass sie als ihre Rolle der Euro-Retterin so hohe Zustimmungswerte genießt, während unsere gemeinsame Währung permanent zittert.

Trecker hat recht

Genau so sieht es aus! Wir alle müssen endlich was dagegen tun.

@ 15:18 — Trecker

Es ist immer ein Konglomerat von Gründen die zu einem Krieg führen und nie ein Einzelner. Und so war es auch in Mali, wo man doch auch sagen muss dass Frankreich zum Glück eingegriffen hat. Es gab eben insgesamt mehr und vor allem überzeugender Argumente für das Eingreifen. Vor allem aus Sicht Frankreichs.

Was das "Kreditgeschäfte mit harten Bedingungen" angeht, so frag ich so wo diese Bedingungen härter sind als außerhalb der Eurozone, oder die des freien Finanzmarktes?

In Zypern muss man nicht etwas tun um eine Perspektive zu haben, sondern schlicht etwas lassen. Großkapital zu unfairen Bedingungen anlocken und sich das von der EU bezahlen lassen.

Alles in allem find ich dass ehr ein gegenseitiges bewerfen mit Wattebäuschen - das mir aber auch lieber ist als die Menschen da einfach Pleite gehen zu lassen. Aufregen kann es einen aber zu Recht. Vor allem wenn man bedenkt dass die zyprische Ablehnung in Ihrer Form den Unfrieden in Europa nur schührt.

Wer hat alle politische Feinde begraben?

Wer hat Regierungen gestürzt, wer verspricht Alternativlosigkeit?
Wer fordert striktes sparen, wer ruiniert Volkswirtschaften?
Wer findet es SEHR GUT wenn die Verantwortlichen zahlen sollen und zeigt mit dem Finger auf die kleinen Bürger?

MERKEL hat ins FEUER der BANKEN-SCHULDENKRISE reichlich Öl gegossen und nun sind für den Brand in Zypern die BANKEN in Zypern schuld und dass müssen die Bürger ausbaden... Diese Logik soll mir bitte einer erklären! MERKEL hat aus sicheren EUROSTAATEN-ANLEIHEN unsichere gemacht das ist alles! OHNE MERKEL keine KRISE! KEINE BANKENKRISE in ZYPERN weil STAATSANLEIHEN SICHER UND SO AUCH KEIN SCHULDENSCHNITT ERFORDERLICH ABER MERKEL IST DA!

@ 15:18 — Trecker - Merkel rettet die Wahrheit!

und die könnte Zypern tatsächlich auch gut vertragen.

Die Ablehnung mit 0 Stimmen zeigt aber, dass das eine reine Show war.

Offensichtlich hat nicht ein einziger Parlamentarier Angst aus dem Euro zu fliegen o_O ?!

Weil Putins Angebot schon in der Tasche war(!) - diese Show zum Schaden der EU war mit Sicherheit Teil davon ... und dass die Kirche einspringt möglicherweise auch, das empört auf RT bestimmt viele user. Ich hab diese Propaganda als Kind noch selbst erlebt.

Phonomatic: Konglomerat von Gründen

"Es ist immer ein Konglomerat von Gründen..."

Exakt. Da sind wir uns einig. Aber was Sie an meiner Aussage ignorieren: Ich erwarte Ehrlichkeit. Dieses Konglomerat von Gründen könnte mir die beste Regierung aller Zeiten gerne vortragen und nicht nur diese, die ihnen gerade in die Wahlkampftaktik passen.

Das ist Heuchelei und genau das habe ich damit ausgedrückt. Komisch, dass die Russen da grundehrlich sein können, was ihre Gründe für eine Zypern-Hilfe angeht.

Auch Hollande könnte zugeben, dass er zwar den Bürgern in Mali helfen will, aber natürlich auch seinen Arbeitern, die dort tätig sind.

Diese Heuchelei ist es, die ich kritisiert habe und ich finde es schade, dass sie das nicht an dem doch recht eindeutigen Post erkannt haben.

Mit Putin...

..
....betritt nun aber endlich mal ein lupenreiner Demokrat das Spielfeld.

Gell Herr Schröder ??

Das Zypern-Desaster trägt die Eurokraten-Handschrift ...!!

Versuchen sich die Politiker in den Eurostaaten mal vorzustellen,wie Europa in der Welt wirkt.In Nacht- und Nebelaktionen werden hinter verschlossenen Türen Beschlüsse gefasst,die nicht dem Wohle des Normalobürgers in Europa dienen.Die Parlamente in den einzelnen Ländern geben dafür noch ihre Zustimmungen,ohne in vielen oder fast allen Fällen ihre Wähler zu befragen.Hut ab vor dem Parlament gestern Abend in Zypern.Sollte es wirklich Politiker geben,die sich nicht an die sogenannten Rettungsschirme und IWF bündeln lassen.Wir diskutieren mittlerweile immer schlimmer gegen die Südländer,die Südländer gegen uns.Vor allem stimmt es nicht,das wir Deutsche die Zahler der Zeche sind.Deutschland profitiert davon,fragen wir doch offen unsere Politiker,warum das erste Mal eine Zwangsabgabe verlangt wird,unsere Banken dort zu retten.Auch bei uns sind Einlagen nur sicher,wenn die Banken pleite gehen,eine Zwangsgebühr kann auch hier kurz und bündig geschehen.

Merkel ist wahrlich nicht an allem Schuld.

.
Es ist Wahlkampf.

Und wenn einem nichts einfällt, wie man seine Freßplatzsicherung begründen soll, dann versucht man eben der politischen Gegnerin irgendwie "an das Bein zu pinkeln".

Steinmeier u. Co. und die Grünen haben zu ihrer verhängnisvollen Regierungszeit kräftig mit in das Horn der Hedgefondmanager geblasen.

Es ist Wahlkampf.

Das sehen wir duchaus Hr. Steinmeier.

Grüß Gott
und Glückauf
Friederich Prinz

@ 16:44 — Trecker - kein Widerspruch auf voller Linie

" Diese Heuchelei ist es, die ich kritisiert habe und ich finde es schade, dass sie das nicht an dem doch recht eindeutigen Post erkannt haben. "

-> naja das ist vllt gerade in Bezug auf Rußland für meine Generation noch schwierig - für diese Argumentation bin ich sogar dem Islam gegenüber offener als bei Rußland. Normalerweise kann ich das aber schon auch verstehen und nachvollziehen.

Phonomatic: Russen und Generationenkonflikt

"naja das ist vllt gerade in Bezug auf Rußland für meine Generation noch schwierig - für diese Argumentation bin ich sogar dem Islam gegenüber offener als bei Rußland. "

Ich verstehe nicht ganz. Ich musste früher in der DDR die Sowjetbürger als Freunde betrachten, deren Sprache lernen und beim Sport gegen diese antreten, später beim Kickboxen mit denen kämpfen und da sind echt üble Typen dabei.

Dennoch bin ich tolerant gegenüber dem russischen Volk, weil ich geschichtlich verstehe, weshalb diese Menschen so sind, wie sie sind. Gegenüber unseren neuen amerikanischen Zwangsfreunden geht es mir doch ähnlich. Sie betreiben eine aggressive Außenpolitik, Kriegstreiberei und trotzdem gibt es dort kluge Menschen, Kunst, Wissenschaft und Kultur, die ich sehr bewundere. Das Volk kann wenig für die Machenschaften der Großkonzerne und deren Lobbyisten, welche den Politikern die Wahlkämpfe finanzieren.

Russland ist nicht weniger demokratisch, als die 2-Parteien-Lobbyisten-USA.

Steinmeier hält die Deutschen für blöd !!!

Andernfalls könnte er doch diesen Wahlkampf-Quark nicht so von sich geben.Der SPD ist jedes Mittel recht,um die hochangesehene Kanzlerin zu beschädigen.
Viel schlimmer und unverantwortlicher ist,welche Botschaft er an die Krisenländer sendet.Denn dort kommt doch die gerngehörte Nachricht an,dass Merkel,Schäuble und die Deutschen die Schuldigen an ihrem Ungemach seien. Die dortigen Politiker sind dankbar dafür, und die Genossen in Deutschland bieten sich als nützlichen Idioten für dieses Trauerspiel an.Bravo Steinmeier und Steinbrück und Co.

Wer trägt denn nun wirklich die Schuld?

Ich habe gerade noch einmal den größten Teil des Diskussionsverlaufs hier gelesen und dachte gerade darüber nach, wer denn nun wirklich die Schuld am gegenwärtigen Sachstand trägt.

Aus meiner Sicht sind dies in erster Linie die vergangenen zypriotischen Regierungen, die mit ihrer Wirtschaftspolitik das Entstehen einer Steueroase gefördert haben und zudem die Banken massenweise Geld aus zweifelhaften Quellen aufnehmen ließen. Eine umsichtige Regierung hätte einen Bankensektor, der ein Gesamtvolumen vom 8-fachen der restlichen zyprischen Wirtschaft erreicht hat, von vornherein als ungesund erkannt.

Gerade auch die Banken haben moralisch äußerst fragwürdig gehandelt, denn wer seinen Kunden selbst nach der Lehman-Krise noch 4,5% Zinsen p.a. verspricht, der muss sich die Frage gefallen lassen, ob man nicht von vornherein bereits wusste, dass dies ohne neuerlichen Zusammenbruch nicht praktiabel wäre.

Die zyprische Krise ist hausgemacht. Erst in zweiter Linie kommt Europas Mitverantwortung

@ 15:18 — Trecker

Sie schreiben:
"DeHahn hat schon Recht. Merkel will genauso wie z.B. Hollande nicht vordergründig Zypern retten, sondern die 6 Mrd. deutsche Gelder, die dort verloren gehen könnten."

Das ist wohl ziemlich albern, denn die Deutsche Bank oder andere Banken aus Deutschland die zypriotische Anleihen halten können diese 6 Mrd. gut abschreiben falls es dort schief gehen sollte. Die Abschreibungen für Griechenland waren um ein vielfaches höher beim dortigen Schuldenschnitt, der damals von Merkel gewollt war!
Merkel will mit dieser Politik weder Zypern noch die deutschen Banken retten sondern lediglich die Stabilität des Euro. Die ist für uns alle relativ wichtig!
So einfach ist es!

spd-bashing ist sinnlos

merkel hält nun mal für die deutsche politik den kopf hin. ob außen-, verteidigungs-, wirtschafts- oder eben finanzpolitik. SIE ist die entscheidungsträgerin. und zwar eine schlechte.
und warum lösungsvorschläge seitens der spd? zypern ist eu-angelegenheit. da kann nicht die partei irgendeines landes daherkommen und sich einmischen. das würde die koalition und auch die eu (aus hierarchischen gründen - ja genau!) ignorieren.
wie gesagt, das ist halt die eu. die gelben, schwarzen, roten und grünen haben sie gewollt.
ich nicht.

wenn zypern pleite ist, dann ist es pleite. ein kick und sie sind draußen. dem normalbürger fällt das garantiert nicht auf.
"die insel, wo die götter urlaub machen". das war einmal. es sei denn man bezeichnet die russen als götter.
und wieder ein land, in dem sich besser kein deutscher blicken lassen sollte.
vielen dank, frau merkel und herr schäuble!

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