Kommentare

Jetzt wird Europa mal

Jetzt wird Europa mal erpresst, denn geht Zypern unter, wird es die ganze Eurozone mitreissen.
Ist das vielleicht ein Patt? Oder die Quittung für eine verfehlte Wachstumspolitik, wo ich nämlich die wahre Ursache der ganzen Krise sehe.

Dieses Darlehen ist doch ein Klacks

Die 10 Milliarden Euro, die Brüssel in Aussicht stellt, könnten die ansässigen Russen doch mehrfach aus ihrem Privatvermögen stämmen. Aber Gewinne behält man für sich. Verluste dagegen gehen auf einmal alle an, wie?

So, das war ja eigentlich klar abzusehen

Die beschlossene Enteignung bekam nicht die notwendige Zustimmung des Parlaments.

Haben die €Karten einen Plan B oder hat es sie eiskalt erwischt?

@ 19:42 — Gandhismus

Europa wird die ganze Zeit erpresst, oder denken Sie wir haben diese ganzen Milliarden freiwillig verliehen?

und..äh...jetzt?

Gut, das war abzusehen, obwohl ich nicht mit einer Einstimmigen Abstimmung gerechnet hätte (was ist denn mit denen, die das ganze ausgehandelt haben?).

Glückwunsch liebes Zypern, jetzt seit ihr der Präzidensfall für einen Staat, der aus dem Euro gekegelt wird, leider.
Mal sehen wie es jetzt weitergeht, selbst die Griechen haben sich sowas nicht getraut..

Die Ablehnung der VOrraussetzungen für das Hilfspakeit können doch nur das aussetzen der Zahlungen und den damit verbundenen Bankrott bedeuten, oder irre ich mich da?

Jetzt wäre es langsam mal an der Zeit....

Jetzt wäre es langsam mal an der Zeit, dass auch die Parlamente der Geberländer mal mit Nein stimmen.

Wenn Zypern bankrott gehen möchte, weil es eine Frage der Ehre ist die Hilfe nicht anzunehmen, dann sollte sie niemand daran hindern.

Aber vielleicht haben sie ja schon einen besseren Deal mit Putin gemacht. Mal sehen was sie dem verkaufen, sicher nicht ihre Ehre, vielleicht ihre Seele, aber vermutlich einen ganz erheblichen Teil ihrer Bodenschätze. Die Russen werden sich mächtig ins Fäustchen lachen.

"Zypern gehört dem Volk"

"Zypern gehört dem Volk" ist auf einigen Plakaten zu lesen - stimmt, sie dürfen selbst entscheiden ob sie sich der Eurogruppe oder Russland verkaufen. Wer zahlt sagt wo es lang geht. Vielleicht wird Griechisch-Zypern auch von Türkisch-Zypern geschluckt. Bin mal gespannt ob die Eurogruppe nachverhandelt...

Nagelprobe...

Das wird jetzt zur Nagelprobe für die entfesselte "marktkonforme Demokratie", der erstmalig gewählte Volksvertreter die Stirn bieten, und sich dem Druck von IWF und Eurogruppe entziehen.

Bin gespannt, ob und wie konsequent die großen "Währungsstabilisierer" ihre Drohungen umsetzen, und welchen Trumpf die Zyprioten aus dem Ärmel ziehen werden.. .

Wer weiß, vielleicht macht dies ja Schule und lässt hoffen, dass die gewählten Parlamentarier doch noch das Heft des Handelns in der Hand halten....!

0 Ja-Stimmen...

...das ist auch mal eine Seltenheit.

Nun wird es wirklich spannend

Mal sehen wie Herr Schäuble morgen dazu steht.
Er hat sich weit aus dem Fenster gelehnt und nun gibt es wohl "Butter bei de Fische" - oder doch nicht?
Jetzt werden wohl die Drähte heiß laufen. Alles darf passieren nur das Russland für Zypern einspringt werden sie in Brüssel nicht zulassen wollen.

Die zyprischen Politiker pokern auch sehr hoch. Entweder sie bekommen Geld von Russland dann sind sie "Sklaven" von Putins Gnaden oder das geht schief, dann werden sie auf Knien alle EU-Forderungen umsetzten müssen ohne wenn und aber. In beiden Fällen ist der "Kleine Mann" wieder der Dumme.

Und jetzt kommt der Staatsbankrott

Also eigentlich brechen die Banken zusammen, was in der Folge zum Staatsbankrott führt.

Damit sind die Guthaben der Menschen absolut gar nichts mehr wert. Statt also einen kleinen schmerzhaften Schritt zu akzeptieren versucht man sich an der Selbstamputation.

Vorrausdenken und Konsequenzen überdenken scheint unter Menschen nicht besonders beliebt zu sein.

Tja

dann lasst die kaputt gehen. Wer nicht hören kann muss eben fühlen...

selbst schuld..........

wenn man so wirtschaftet, das geschenk der eu nicht annimmt, soll man den laden pleite gehen lassen.
die schwarzgeldanleger zahlen die zeche dann alleine. so ist es auch richtig, wer dort geld hat soll auch dort selbst und alleine bezahlen........
wie kommt der deutsche steuerzahler dazu, dafür auch nur einen cent zu zahlen ?

Sehr souverän

OK, die entscheidung wird respektiert.
Jetzt muss sich die Regierung nach anderen Geldquellen umsehen. Ohne die 5,8 Milliarden gibt es jedenfalls kein Rettungspaket.

Mal sehen, was die Deutsche Bank macht... irgendwie wird die ihre Gewinne schon einstreichen. Wer glaubt denn im Ernst, dass die einfach so Verluste hinnimmt? Nein, falls es dazu kommen sollte, werden WIR die zu tragen haben, während die Bank satte risikofreie Zinsen einsackt. Und die Banker werden dann für diesen Erfolg mit Millionen überschüttet.

Glauben Sie nicht? Abwarten.

Pleite?

Geht Zypern pleite, passiert genau nichts. Denn wie ja mittlerweile bekannt ist, wurde die "Systemrelevanz" immer nur für die Akten vermerkt, damit geholfen werden kann (das ist nämlich die Voraussetzung).

Die ganzen Zyprioten, die draußen protestieren, haben die Lage nicht begriffen. Sofern nicht die Russen einspringen, ist die Alternative nicht dieser Deal oder ein anderer Deal, sondern dieser Deal oder alles ist weg. Genau aus diesem Grund hat man normalerweise ein Parlament, das (auch unbequeme, unpopuläre) Entscheidungen fällt, allerdings anscheinend nicht in Zypern.

Dort mag man keine Verantwortung übernehmen (Enthaltung?! Bei einer so wichtigen Abstimmung?), und zeigt lieber mit dem Finger auf Europa. Nur: Wenn die Finanzen im Land zusammenbrechen, hilft das auch nicht weiter.

Der zyprische Finanzminister auf den Weg zum Kreml

Tja, das wird ja wohl noch spannend. Eigentlich sollte der zyprische Staat sofort aus dem Euro aussteigen! Denn der Staat hat den Banken die Blase ermöglicht, somit sind dieselben Politiker verantwortlich, die jetzt vor ihrem eigenem Volk kneifen. Wenn morgen die Spareinlagen gar nichts mehr wert sind, sind erst recht alle bestraft, vorher hat man die schönen Zinsen gerne mitgenommen.

Überhaupt, den Schwarzgeldoligarchen gönne ich einen Untergang, die haben das Geld sowieso woanders geklaut.

Aber gut, Russland ins Boot, das so wieder an sein hinterzogenes, oder kriminell wegtransportiertes Geld kommt. Sie sollen einspringen unter Herausgabe einer schwarzen CD mit Steuersündern und Rechten der Konfizierung aller erworbenen Immobilien von geklautem Geld.

Und das Wichtigste, die Banken bleiben zu.

Und Europa darf nicht einknicken. Wer meint der € sei Spielgeld muss meiner Meinung nach sehr wohl aus dem Euroraum gekickt werden dürfen! Anscheinend gilt je kleiner desto doller ....

Frohe Botschaft

Putin hat heute die Predigt des Papstes gehört und spendet den armen Zyprioten privat die 5,8 M Euroten.

"Zypern gehört dem Volk"

Kann ich nur unterstützen.

Dann gehören eben auch die zypriotischen Staatsschulden dem Volk, und es kann zusehen, wie es seinen Staat zahlungsfähig hält.

Und was jetzt?

Hr.Schäuble und Fr. Merkel, die Glaubwürdigkeit der Eu und des Euros ist nun endgültig zerstört. Leute, holt Eure Euronen ab und lasst das ganze System zugrunde gehen.
Bravo Zypern!!!!

den russischen Großanlegern

wird nichts abverlangt, damit der Finanzplatz Zypern attraktiv bleibt! Den eigenen Leuten will man's erst nehmen, traut sich dann aber doch nicht. Dem Europäer und hier wieder uns Deutschen soll das Geld aus den Taschen gezogen werden. Damit hat der zypriotische Politiker gar kein Problem! Wunderbar, daß hier in den Kommentaren fast einhellig die Meinung vorherrscht:Schluss mit der Finanzierung des Konsums anderer Länder. Bleibt zu hoffen, daß unsere Politiker endlich den Volkswillen umsetzen. Die Mehrheit steht nicht hinter endlosen Rettungspaketen!

@Nachtwind Normalweise...

"Die Ablehnung der VOrraussetzungen für das Hilfspakeit können doch nur das aussetzen der Zahlungen und den damit verbundenen Bankrott bedeuten, oder irre ich mich da?"

In der logischen Welt ja, aber gab es in der Finanzkrise auch nur eine einzige Regel oder Vertragsklausel, die nicht aus Bequemlichtkeit gebrochen wurde? Mit jedem neuen Pleiteland wird die Position der EU geschwächt, weil die betroffenen Menschen immer weniger Zugeständnisse machen wollen. Nach Zypern kommt sicher noch ein Pleiteland. Will gar nicht wissen, wie es dann läuft.

Ich habe irgendwo gelesen,

Ich habe irgendwo gelesen, dass die Isländer ihre Banken pleite gehen lassen haben. Die (Isländer) sollen sich aber wieder ganz gut erholt haben. Sie mußten wohl auch nicht ihr ganzes geselschaftliches Eigentum an die (schon lauernden ausländischen) Kapitalanleger veräußern.

Ich empfinde das als eine (kleine) Ohrfeige für die neoliberale, globalistische Machtpolitik der in Europa Regierenden (die vom Kapital beherrscht werden).

Gut so Zypern!

spannend

Was, wenn die deutschen Banken nun mal nicht gerettet werden ?

Ich muss schon sagen, dass

Ich muss schon sagen, dass ich wirklich beeindruckt bin. Da stellen sich die Zyprioten auf die Strasse und maulen, dass sie von ihrem Gebunkerten einen relativ kleinen Teil abgeben sollen.
Ich bin ein großer Freund europäischer Solidarität. Aber hier wirds wirklich obskur.
Über Jahre hinweg hat Zypern das Europäische Steuersystem völlig unsolidarisch unterlaufen, hat sich gefreut, wenn russische und andere Schwarzgeldmilliarden geparkt wurden und ist nun baden gegangen. Erinnert irgendwie an die Party, die Island gefeiert hat.

Mich regen Demonstranten auf, die Merkel-Nazi-Bilder hochhalten, weil sie von ihren 80.000 Euro Guthaben 6000 Euro abtreten sollen.
Und gleichzeitig schimpfen sie über andere, die ihnen mal eben 10 Milliarden in den Hintern schieben sollen?
Und zwar Geld, dass die anderen Europäer erst mal verdienen müssen und mit Steuern finanzieren, die weit über denen Zyperns liegen.

Irgendwo und irgendwann ist Schluss.
Dann lebt mit den Konsequenzen.

Eine Frage der...

Ehre,

Eure Entscheidung zu respektieren!

Sollte es aber Nachbesserungen aus Europa geben, werden die Griechen verrückt spielen.

Knieschuss, jetzt wirds wohl exemplieren, außer die Russen springen ein.

@19:56 — Nachtwind

"was ist denn mit denen, die das ganze ausgehandelt haben?"

Die Regierung? Die hat sich enthalten. Was für ein Armutszeugnis.

Herzlichen Glückwunsch

Das die kleine Republik Zypern den Mut hatte wozu uns in Deutschland der Mut fehlt. Diesem Euro Chaos die Stirn zu bieten. Nun wird sich wohl Russland in Zypern einkaufen und es an sich binden. Tja liebe EU, da habt ihr es gemacht wie immer. Schwach angefangen und stark nachgelassen. Zypern hat zum Glück Freunde außerhalb der EU.

Kurzschlussreaktion

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Zypern benötigt aufgrund eigenes Versagens Hilfen über 17 Mrd Euro. Die EU und damit wir Steuerzahler möchten 10 Mrd zuschießen, wenn Zypern für 7 Mrd selbst aufkommt. Das lehnen die Zyprioten ab, wollen die EU erpressen, und beschimpfen speziell Deutschland. Natürlich sei Zypern diese Selbständigkeit gegönnt, aber dazu gehört auch, für eigene Fehler einzustehen. Mit anderen Worten, sollte die EU dann auch das Hilfspaket platzen lassen und Zypern sich selbst überlassen. In jedem anderen Fall machen sich die EU-Politiker lächerlich, verspielen jegliches Restvertrauen, und machen sich selbst erpressbar - von der damit verbundenen Unglaubwürdigkeit mal abgesehen. Als Steuerzahler habe ich die Nase voll, Gelder für diese Länder zu bezahlen, die dann auch nich Forderungen stellen, ohne auch nur die geringste Dankbarkeit zu zeigen.

Vllt. übernimmt ja China die Schulden...

...und richtet dafür eine Flottenbasis auf Zypern ein.

Wäre es nicht an der Zeit dem

Wäre es nicht an der Zeit dem Euro- und EU-Spuk zu beenden, anstatt die eigenen Staatsfinanzen zu ruinieren, bloß um das Unvermeidbare etwas hinauszuzögern? Deutschland ist schon jetzt bis über beide Ohren verschuldet und nimmt noch immer neue Schulden auf, wie kann es dann die Schulden anderer Staaten übernehmen? Abgesehen davon, dass eben dies die Verträge verbieten, mit denen jenes inflationäre Spielgeld, genannt Euro, überhaupt erst in die Welt gesetzt wurde! Man muß also schon Vertrags- und damit Rechtsbruch begehen, um diese widernatürliche Währungseinheit aufrecht zu erhalten! Doch helfen wird es nichts: Weder wollen noch können die Griechen so sparen, wie sie müssten; außerdem befinden sich Portugal, Spanien, Irland und Italien auf dem gleichen Weg und spätestens deren Schulden vermag Deutschland nicht mehr zu begleichen, ohne endgültig seine eigenen Finanzen zu ruinieren. Der Euro muß also abgeschafft und die alten Nationalwährungen wiedereingeführt werden.

Mal sehen

Wenn die Öl- und Gasvorkommen tatsächlich so groß sein sollten und Zypern sie an Russland verkauft, hat Europa ein Problem mehr: Es läuft Gefahr, noch mehr in die Abhängigkeit von Russland als Rohstofflieferant zu geraten.

Wenn europäische Banken tatsächlich so stark gegenüber Zypern exponiert sind, und Zypern wird zahlungsunfähig, hat Europa auch ein Problem, denn diese Banken sind eben "systemrelevant".

Wenn Europa eine höhere Steuern von den Reichen in Zypern fordernd, wieder ein Problem, denn das gefällt wohlmöglich Putin nicht, und der ist ja jetzt schon wesentlicher Lieferant von Rohstoffen für Europa.

Dann lasst sie pleite gehen!

Wenn die Zyprioten meinen, die Deutschen als Nazis beschimpfen zu können und Rettungspakete abzulehnen, weil die Geldgeber Bedingungen stellen und nicht einfach deren Steuergelder in das marode zypriotische Finanzsystem pumpen, dann soll Zypern doch pleite gehen. War ihre eigene Entscheidung! Bitte keine Hilfe für Zypern, die haben den Bogen überspannt!

eines wundert mich hier ...

alle gehen davon aus, dass Zypern nur gerettet wird, wenn sie den Vorgaben der EU-Finanzminister zustimmen?!
Wer hier kann wirklich beurteilen was geschieht, wenn es kein "Geld" von der EU gibt? Jeder hier und überall meint, nur so, wie Brüssel es bestimmt, kann es gehen.
Wie wäre es, wenn man wirklich mal den anderen Weg geht und schaut, was raus kommt. Wie wäre es, wenn die Banken selbst ihre Tresore öffnen und für ihren eigenen Mist selbst aufkommen. Wie wäre es, wenn die Zyprische Regierung mal den Banken den Hahn zu dreht uns die Banken enteignen. Wie wäre es, wenn man mal genau hin schaut, für wen die EU-Hilfe wirklich eine Hilfe ist. Der kleine Mann in Zypern bekommt so oder so nichts. Die EU-Hilfen landen wieder bei den Banken oder bei denen, die ihr Geld dort lagern - das waren doch Ru... oder woher?!
Einfach mal sich trauen nein zu sagen!

Bankrott heißt nicht das alles weg ist

Ein Staatsbankrott auf Zypern heißt nicht das alles Geld weg ist, wie einige hier behaupten.
Es geht um etwa 17 Mrd. die benötigt werden.
Auf den Konten liegen aber etwa 65 Mrd.
Daraus folgt, dass bei einem Bankrott, egal ob nur die Banken oder mit dem Staat Zypern zusammen, von den 65 Mrd. mindestens 48 Mrd. oder 74% auf den Konten übrig bleiben. Wenn ein Teil des Geldes noch über eine Enteignung bei den Staatsanleihen erfolgt, bleibt noch mehr übrig.

Im Durchschnitt dürfte das aber bei fast allen mit deutlich höheren Verlusten als bei einer Einigung und mit der Hilfe von IWF und Euroländern sein.

Liebe Sparer

Holt euere Spargroschen von eurer Bank bevor es der Staat macht!!! Schnell!!!!
Lasst euch auch nicht noch das letzte Hemd ausziehen für die Bankster und Spekulanten!!!

:)

Ich beglückwünsche Zypern zu diesem selbstbewussten Schritt, eine klare Entscheidung gegen eine Straftat, denn nichts anderes wäre die Zwangsenteignung gewesen. Endlich ein Land, was sich von den deutschen Euro-Fanatikern nicht blenden lässt. Mag sein dass Zypern pleite ist, aber Lösungen müssen im Rahmen der bestehenden Gesetze erfolgen! Ein guter Tag für das Europa, dass vor dem Euro bestanden hat!

Immerhin...

... können die Zyprioten überhaupt etwas zu dem Finanzdebakel sagen. Was können denn wir? Zuschauen, abwarten und egal was darauf steht, die Rechnung zahlen.
Aber unser Geld ist sicher, sicher;) Sonst würden wir es ja nicht den Banken geben um schöne Zahlen auf Papierfetztn dafür zu bekommen...

Btw. Sehr kreativ und höchst intelligent, bei Demonstrationen unsere Kanzlerin in Wehrmachtsuniform darzustellen. Damals wäre es bestimmt so gelaufen was?

Das Volk und seine Politiker

Zyperns Politiker sind schuld an der Lage des Landes und da die Zyperer sie gewählt haben, ist es nur recht un billig, dass sie auch zahlen?

Wenn das gelten soll, dann gilt auch: Unsere Poltiker sind schuld, wenn Zypern im Euro ist. Da wir (nebenbei: ich nicht) diese Politiker gewählt haben, ist es nach dieser Logik nur recht und billig, wenn wir dafür zahlen.

Nun sollte von die Eurogruppe

Nun sollte von die Eurogruppe konsequenterweise keine weiteren Anstrengungen unternehmen und Zypern samt Banken und den damit verbundenen Spareinlagen in die Pleite laufen lassen.
Dass man als Gruppe Zypern helfen möchte und eine Gegenleistung erwartet, diese dann aber auf ganzer Linie von Hilfe nehmenden abgelehnt wird ist für die Zyprioten nur beschämend, noch dazu für die die Hilfe angeboten haben. Da Zypern z.B. durch minimale Unternehmenssteuern in den letzten Jahren missgewirtschaftet hat (auch zu Ungunsten anderer EU Staaten) sollte Zypern nun auch die kompletten Folgen der Entscheidung tragen müssen.

Ein Possenspiel übelster Couleur

zeigt sich beiden Ereignissen in Zypern.Der Dumme ist wieder mal der einfache Bürger. Da werden Staaten in die EU intergriert um ein Konglomerat zu schaffen was nicht mal den kleinsten gemeinsamen Nenner hat.Dann wird gepuscht und weggeschaut und wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist spielt man den Zuchtmeister mit Belehrungen in Schulmeistermanier.Unsere Koalitionäre haben ein untrügliches Gespühr dafür, im richtigen Moment das Falsche zu tun. Es ist doch beschämend im Fernsehn zu sehen wenn Herr Schäuble und Frau Merkel als Karikaturen mit Hakenkreuz von Demonstranten auf Plakaten gezeigt werden. Müssen wir uns das antun, die Rolle des Besserwissers und Schulmeisters steht uns nicht gut.
Positives Vorbild setzt sich immer ohne Doktrin durch, Franziskus der I.legt davon Zeugnis ab.

Wir dürfen wohl davon ausgehen, ...

... dass das zugesagte Geld trotzdem fließen wird.

Soweit ich mich erinnern kann, wurden auch in Griechenland die geforderten Dinge nicht vollständig umgesetzt und die Tranchen wurden trotzdem ausgezahlt.

Bitte um Berichtigung, wenn dem nicht so war....

Sollen Sie halt selber mal sehen

Sollen Sie halt selber mal sehen, wie sie klar kommen. Irgendwer wird bezahlen müssen. Wenn bei Zwangsabgaben zwischen 7 und 10% auf BARGELDguthaben schon 6 Mrd. Euro rumkämen, ist auf jeden Fall genug Geld da.

Meine Meinung ist, Deutschland hat es nicht verdient, dass unsere Regierung bespuckt wird, weil sie statt 17 Mrd. Euro "nur" 10 Mrd. locker machen will. Hier kann man sich ruhig mal solidarisch zeigen, auch wenn man Frau Merkel nicht wählen würde.

Vom Winz-Staat Zypern braucht sich die EU jedenfalls nicht auf der Nase rumtanzen zu lassen, die Haupt-Geber-Länder gleich gar nicht. Zypern kann sich sowieso nicht leisten, aus der EU oder dem Euro auszutretet. Die würden im Spott aus der Türkei regelrecht ertrinken. Und das wissen sie auch.

Ich denke...

... der angekündigte Plan B des Ministerpräsidenten sind die rettenden Arme Putins, was einer Bankrott-Erklärung für die EU gleich kommt.
Vielleicht sollte man sich noch einen Satz zyprischer Euro-Münzen sichern. Die werden bald viel wert sein.

Deutsche Banken sollen 6 mrd

Deutsche Banken sollen 6 mrd in zypern haben und bevor man die in den Wind schreibt wird wohl der hiesige Steuerzahler wieder bluten müssen.
Alle macht den Banken, der Bürger ist ja nicht Systemrelevant nur sein Geld solange es noch nicht im besitz der Banken ist.

Räuber und Nazis

The rejection drew loud cheers and cries of joy from a crowd of more than 500 protestors who had gathered in front of Parliament since late afternoon, carrying banners denouncing what they said was a confiscation of their private funds. Some wielded unflattering posters of Chancellor Angela Merkel of Germany, a day after a demonstrator breached security at the German Embassy and climbed to the roof, throwing down the German flag.

“Today, Germany is engaging in Nazism again, not with the weapon of force, but with money,” said a pensioner, Dimitris, 67, who would only give his first name.

Per NY Times: hxxp://www.nytimes.com/2013/03/20/business/global/cyprus-rejects-tax-on-bank-deposits.html

Man kann sie nur lieben, die Zyprer.

@Ikarus 20:21

Ihrem Kommentar kann ich nur beipflichten. Aber zu den unverschämten zypriotischen Demonstranten, die lange hohe Zinsen kassiert haben (erheblich höher als z.B. in D,) kommen noch die ach so verständnisvollen Schreiber hier im Forum. Denen fällt z.T. nicht mehr ein, als zu beklatschen, dass
"[...] erstmalig gewählte Volksvertreter die Stirn bieten, und sich dem Druck von IWF und Eurogruppe entziehen.[...]".
Solche Politiker also, die jahrelang systematische Steuerhinterziehung und Schwarzgeldanlagen nicht nur geduldet, sondern masiv gefördert haben. Es gehört eine große Portion Ignoranz dazu, solche Leute zu feiern. Die u. a. die deutschen Steuerzahler als Finanziers für ganz Europa ansehen, stets von Solidarität plärren, aber nur die Hand aufmachen bzw. mit Steuerdumping andere Volkswirtschaften schädigen.
Ich schäme mich für solche "Landsleute", die in ihrem Hass auf deutsche Politiker sich nicht scheuen, Gauner und Betrüger zu Helden hoch zu stilisieren.

Gut gemacht!

Respekt, die Zyprer haben es kapiert! Geld verschenkt fast niemand uneigennützig. Wer das Geld Dritter annimmt, muß tun was diese Geldgeber wollen. So wie ein einfacher Hartz 4-Empfänger der Willkür der Jobcenter ausgeliefert ist würde Zypern große Macht bzw. Selbstbestimmung an die EU abtreten müssen. Das Beispiel Griechenland zeigt dies ebenfalls abschreckend deutlich. Aus finanzieller Not wird Sklaventum erzeugt! Das kann und darf kein Staat mit sich machen lassen! (Außer Deutschland natürlich). Also, liebe Zyprer: Besser pleite gehen, zusammenhalten und eng zusammenrücken als sich von Anderen versklaven und ausquetschen zu lassen!

Hut ab - Politiker, die auf ihr Volk hören ..

Hut ab - Politiker, die auf ihr Volk hören, wer hätte die in Euroland vermutet?

.... ob es klug war, wird sich in Moskau erweisen.

Jetzt sollten wir Resteuropäer nur beten, dass nicht unsere Politiker doch noch einknicken und wir, wie schon so oft, die Schulden der anderen tragen dürfen.

Im Hinblick auf das klare NEIN der Parlamentarier fällt mir nur ein Reim ein:

Ist Zypern noch so klein,
manchmal möcht' ich dort dort geboren sein!

Vielleicht haben die Bürger sogar den Wunsch aus dem Euro auszusteigen, und die Politiker hören erneut auf die Stimme des Volkes ... ein wenig Zypern würd ich mir auch für Deutschland wünschen.

@20:29 — Walter Meingott

"Der Euro muß also abgeschafft und die alten Nationalwährungen wiedereingeführt werden."

Warten Sie doch erstmal ab, ob überhaupt einer aussteigen WILL. Zypern wäre ja so ein Kandidat, nachdem es freiwillig gegen eine saftge EU-Finanzspritze gestimmt hat und jetzt vor der Pleite steht.

Nachdem aber die Zypriotis nicht mal auf ihre Zinseinnahmen des letzten Jahres verzichten wollen, bezweifle ich doch stark, dass sie ihre Euros in ihre alte Windelweich-Währung tauschen wollen.

@Gandhismus

... sorry Gandhismus da sind Sie gleich mehrfach auf dem Holzweg.

Die Abkopplung des Kapitals von der Realwirtschaft ist der Grund für die Krise.

Die Wahrscheinlichkeit, dass eine so kleine Volkswirtschaft die Eurozone kippen könnte, die ist verschwindend gering.

Für das Kippen werden Italien und Frankreich sorgen. ;)

@19. März 2013 - 20:32 — Onkel_Siggi

"Bankster" - Ein Klasse Anwärter auf den Titel, Wort des Jahres, beschreibt es doch vielmerh das letzte Jahzehnt.

Aber wie kannst Du nur raten, Sein Sparguthaben abzuholen? War und ist es doch immer eine so große Freude, sein Geld zur Bank zu bringen. Gerne Kaufen und leben wir doch billig, damit wir den Banken mehr geben können! Ist doch so schön, so ein Kontoauszug^^

Demokratie...

... heißt eben Herrschaft des Volkes. Dass Parlamentarier den Willen des Volkes umsetzen und nur ihrem Gewissen verpflichtet sind, ist man in einem Deutschland des Fraktionszwanges eben nicht mehr gewöhnt.

Wenn ich in die Glaskugel schaue, glaube ich nicht, dass Europa Zypern fallen lassen wird. Dafür ist die Angst vor Verwerfungen und dem Russen zu groß.

Ich glaube nicht mal, dass diese Entscheidung besonders mutig war. Hätte das Parlament mit ja gestimmt, hätte man einen bank Run riskiert. Das hätte schlimmere Folgen haben können als ein paar mickrige Milliarden nicht zu bekommen.

4,43 Prozent

Das haben die Banken in Zypern bezahlt und alle Anleger haben kassiert. Wer seit 2008 noch nicht begriffen hat, dass höhere Zinsen höheres Risiko bedueten hat es nicht anders verdient. Die Anleger sollten mindestens auf die Zinsen seit 2008 verzichten, das wären 24,2% und zwar ab dem ersten €.
Ich hoffe die EU lässt Zypern baden gehen!

re tomino

"Also, liebe Zyprer: Besser pleite gehen, zusammenhalten und eng zusammenrücken als sich von Anderen versklaven und ausquetschen zu lassen!"

Das Zusammenhalten und Zusammenrücken bringt auch kein Geld in die Staatskasse, und die lieben Zyprer werden sich erstaunt umgucken, wenn sie komplett mit eigenem Geld die Pleite abwenden sollen.

Nüchtern betrachtet ist jeder

Nüchtern betrachtet ist jeder Weg durch die Krise nur noch ein Irrweg!
So auch die zypr. Banken pleite gehen zu lassen.

Aber vielleicht gibt es ja noch so etwas wie ein Bedürfnis nach Normalität, und normal kann so eine Zwangsabgabe nicht empfunden werden. Auch wenn die Folgen evtl. verheerender sind.

Was würden wie hierzulande sagen? Wir schauen doch auch nur einseitig, mit minimalen Fokus, und sehen nie das Ganze. Wir sind genauso egoistisch wie die Südländer, von denen man sagt, sie pressten und Milliarden ab.

Und wie gesagt, jeder Weg ist nur noch ein Irrweg, es scheint keine Alternative als Irrwege mehr zu geben.

Es begann alles einmal mit der Währungsunion. Seitdem lief alles auseinander. Und wir Deutsche, ja, also "unsere" gewählten Politiker, wollten diese Währungsunion. Ja? Also.- Kann keine Rede sein, wir wären nicht schuldig.

@Aachen: Schauen, was rauskommt ...

Ich fürchte, sie haben die Lage nicht ganz verstanden. Die Banken sind bereits pleite. Eine Bank ist verstaatlicht. Das komplette Bankensystem auf Zypern braucht Geld, um ihre täglichen Operationen ausführen zu können, und das kommt von der EZB. Die EZB will aber nicht mehr zahlen, weil die Sicherheiten fehlen.

Was also passiert, ist fürchterlich einfach: Wenn kein Geld fließt (von der EU oder von anderen), brechen erst die Banken, und dann der Staat zusammen, denn Zypern kann die Banken auch nicht stützen, geschweige denn die Einlagensicherung zahlen.

Am Ende sind dann zehntausend oder mehr direkt arbeitslos, es gibt kein Finanzsystem mehr das die Unternehmen auf der Insel finanziert, und alle Sparer werden wie jeder Gläubiger auch behandelt -- aus der Insolvenzmasse wird verteilt. Nach Schätzungen kann dann jeder 30% seiner Einlagen bekommen.

Ich bin mir nicht sicher, was Sie glauben das die Banken in "ihren Tresoren" haben -- aber der Stein der Weisen ist es nicht.

Warum retten wenn keiner möchte?

Sofern ich mich nicht verhört habe, wollen Zyprioten die angebotene Hilfe der EU nicht. -> Ergo dann eben nicht <-

Einen Abschlag von ~10% bzw. ~6% finde ich keinen tiefen Einschnitt in das Privatvermögen für den Schutz vor Totalverlust, ist doch ein gutes Angebot (sollte Schule machen).

Warum sollen den immer unsere Steuer-Milliarden die einzige Lösung sein? Gibt es denn nicht mal kreative Alternativen?
Die übermäßige Nutzung von EU-Steuermittel ist auch keine gerechte Lösung!!!

Bieten wir ihnen besser eine neue Bank an, bei der sie ihre Konten eröffnen können, sicher und ohne die Zockerei.
Und natürlich Helfen wir ihnen an dem Tag nach der Pleite.

Jedesmal die selbe seltsame,

Jedesmal die selbe seltsame, übertriebene Empörung, wenn sich die nationale Seele angegriffen fühlt. Zum tausensten Male, für alle die es immer noch nicht verstehen wollen: Nicht die Bewohner Zyperns werden von unserer tollen Superkanzlerin gerettet, sondern Banken, die schlicht und einfach sehr schlechte Arbeit geleistet und sich wiedermal verspekuliert haben. Diese scheren sich um Nationen mal wirklich einen feuchten... und nehmen was sie kriegen können. Egal von wem.
Wenn ich schon wieder sowas höre, wie: die kriegen von "uns" nichts. "Ihr" spielt dabei keine Rolle und bei "Euch" wird eh als nächstes zugelangt. Ungefragt. Deren Missmanagement bzw. Raffgier ruiniert ein Land nach dem anderen und unsere Regierung findet das irgendwie ganz toll. Vor allem, dass die die "einfachen" Bürger Europas nun auch noch ihr letztes Erspartes den Banken in den Rachen werfen sollen.
Die Wut der kleinen Bürger, auch wenn sie nicht sehr klug daher kommt ist definitv gerechtfertigt.

@Ikarus 20:21

@Ikarus 20:21 @19. März 2013 - 20:46 — erstaunt

Sie müssen sich nicht für mich schämen und auch nicht für alle Menschen, die "Alternativlosigkeit" nicht unterstützen können.

Mein Vorschlag wäre, damit Sie selbst sehen, was durch den Druck des IWF's und der Troika angerichtet wird, einmal den Koffer zu packen.

Fahren Sie doch einmal nach Griechenland und sprechen mit den Menschen, die dort hungern, keine medizinische Versorgung mehr genießen oder schlicht draußen schlafen.

Danach schauen Sie sich einmal an, wie es etwa 30 Jahre nach den Hilfen und der "Gesundung" der Volkswirtschaft durch IWF - Maßnahmen in einem Land aussieht. Fahren sie einmal nach Asien.

Auf den Philippinen hat die intern. Staatengemeinschaft vor langer Zeit mit Geld und guten Vorgaben geholfen. Das Ergebnis ist eine 2 Klassengesellschaft. Einige leben im unermesslichen Reichtum, die Mehrheit kann sich kaum eine Schale Reis leisten.

Ohne Zynismus, Sie werden Ihre Ansichten ändern.

@20:46 — TripleA

>>"... after a demonstrator breached security at the German Embassy and climbed to the roof, throwing down the German flag."

Man kann sie nur lieben, die Zyprer.<<

Ich hab sowas von gestrichen die Nase voll, von Kommentaren, die darauf abzielen, dass überall anders alle alles besser machen als in Deutschland (ausser in den USA oder Israel vielleicht noch)! Dann wandert doch aus. Niemand hält Euch auf.

Das ganze Gejammer hier immer, Hartz4 hier, Hartz4 da. Jetzt hat die Bundesregierung einmal eine Eigenbeteiligung verlangt und das nur von Personen mit einem BAR-Vermögen jenseits der Hunderttausend Ocken, wird dafür als Nazis beschimpft und Sie klatschen auch noch Beifall? Schämen Sie sich!

@Tomino Versklavt werden die anderen

"Also, liebe Zyprer: Besser pleite gehen, zusammenhalten und eng zusammenrücken als sich von Anderen versklaven und ausquetschen zu lassen!"

Versklavt werden wohl die, die für finanziellen Engpässe in Zypern aufkommen sollen. Also alle zahlungsfähigen EU-Länder. Selbiges gilt für das Wort "ausquetschen" in diesem Zusammenhang.

Wers beim Streben nach Profit zu weit treibt, muss auch für die Misere danach gerade stehen. Dass Frau Merkel wieder einmal als Nazi auf Bilder rumgetragen wird (ich kanns echt nicht mehr sehen), zeigt wie wenig die Zyprer begriffen haben. Eine völlige Umkehrung von Ursachen und Folgen sowie Täter und Opfer.

Es ist nur noch eine Frage der Zeit.....

..... bis der ganze Euro und diese EU auseinanderbrechen.

Wann kommen unsere Politiker endlich in der katastrophalen ökonomischen Realität Europas und des Euro an??? Der Euro ist schon lange nicht mehr zu retten!!!

Jahr für Jahr kommen neue EU-Pleite-Länder hinzu. Und wer soll die vielen EU-Pleite-Staaten finanzieren? Etwa wir alle, die deutschen Steuerzahler???
Dazu sage ich klar und deutlich: NEIN!!!

Wann gibt es endlich eine wählbare Anti-Euro-Partei, die weiteren Mrd.-Hilfen für die vielen bankrotten Eu-Pleite-Staaten auch im Deutschen Bundestag eine klare und konsequente Absage erteilt???

Wieso hat man

nicht endlich den Mut wie in Island die Banken endlich Pleite gehen zu lassen?Da haben auch keine Drohungen geholfen,das Land hat das gemacht was es für Richtig hielt.Vielleicht ist dies auch ein weg für Zypern.Sie sollten sich mal Rat holen dort,und nicht in Brüssel.

Bravo Zypern

Eine Zwangsabgabe ist Diebstahl und deshalb rechtswidrig. Kein Staat hat das Recht Privatvermögen zu beschlagnahmen.
Das Euroabenteuer ist bald vorbei. Die Einschläge rücken immer näher.Es wird einen Bankrun geben, für die meisten ist es jedoch dann zu spät !

diese perfide Idee mußte abgelehnt werden, weil ...

man denke sich diese Idee mal zu Ende:

In Europa gilt ein einheitlicher Einlagenschutz von 100.000 Euro falls eine bank pleite geht.

Nun soll die Bankpleite dadurch vermieden werden, daß diese Einlagensicherung nicht gilt sondern eine Umlage auf alle Bankkungen degamcht wird, anstatt die Eigentümer zhu belasten.

Da dann durch die Umlage keine Bankpleite entsteht, greift der Einlagenschutz nicht.

Also eine gesetzliche Garantie wird mal eben zur Makulatur, und das nur, um die Eigentümer zu schützen.

Es ist schon recht unverfroren,. sich eine solche Idee auszudenken, sie hebelt das gesamte Rechtssystem aus, das wir in Europa haben, der Vertrauenschutz an staatliche, gesetzlich fixierte Garantien wird damit ausgehöhlt. in ganz Europa!

Nein, wenn man meint, den Eigentümern helfen zu müssen, dann bitte direkt, aber nicht so!

@cowboy8

Ich muss mich bei Ihnen entschuldigen. Das war natürlich überaus sarkastisch gemeint, aber im Nachhinein, bei den Äußerungen, die hier teilweise herumfliegen, war es missverständlich (was auf eine ganz eigene Weise schockierend ist).

Von dem, was ich an Ihren Kommentaren gelesen habe, sind wir normalerweise ziemlich auf einer Wellenlänge. Also nichts für ungut!

Pyrrhussieg

Es ist ein Pyrrhussieg für die Zyprer, denn sie werden sich jetzt in die Abhängigkeit der Russen begeben.

Das beste was passieren konnte...

damit gratuliere ich dem Volk von Zypern..
sie haben es besser gemacht als Irland und Griechenland-mögen sich die Spanier nun ermutigt fühlen das selbe zu tun...

Lassen wir die Gläubiger allen voran die Banken und ihr verkommenes System
einfach hinter uns!
Another World is possible

Zypern geht unter, die Griechen folgen dann der Rest?

Ich habe mir nun viele Kommentare und auch den bericht durch gelesen und gut die Zyprioten nehmen ihre Selbstbestimmung war! Hut ab davor... aber was wird passieren, die EU wird auch für das Geld, welches vom Sparer kommen sollte grade stehen. Zypern sei nicht Systemrelevant! Das ist so sicherlich richtig.. Allerdings haben sich die zypriotischen Banken in Griechenland stark arrangiert, also wird folgendes Eintreten:
Zypriotische Banken pleite, Insolvenzverwalter, der wiederum die Ausleihungen an griechiese Banken eintreibt, damit scheitern dann die Hilfen für Griechenland, und entweder schiesst die EU nach, oder aber das nächste Land geht baden... und und und...

Oder aber die EU Bezahlt die Schulden von Zypern und zwar komplett!

Ja, diese Giftigkeit gegen

Ja, diese Giftigkeit gegen unsere südländischen Freunde ist fehl am Platze, denn 1. die Banken werden geretett und 2. dort haben die Eliten, also gewählten Politiker Mist gebaut, aber nicht die Leute, die heute durch die Rettungspolitik ausgebeutet werden sollen

Und ? Sind die Bürger schuld an diesen Wahlen? Die Politiker machen was sie wollen. Hierzulande ist das nicht anders.

Der Euro ist von unseren deutschen Politikern so gewollt worden. Die haben wir gewählt. Wären wir heute damit einverstanden?

Wären die Südländern mit dem Euro einverstanden, wenn sie das (selber) wählen könnten?

Das ist ne Ansage

"Wir sagfen nein für unsere Enkel und Kinder". Im Bundestag sitzen nur noch Leute, die nur noch "wir sagen ja wegen unserer Väter und Großväter" von sich geben können und Politik GEGEN uns deutsche Bürger machen. Gesundgebetet wird diese masochistische Politik besonders von unseren Medien.

Die kleinenLeute

Da haben also kleinen Leute dafür gestimmt, letztlich nicht den kleineren Anteil am Gesamtpaket zu zahlen, sondern schlicht ALLES für die Großen mitzuübernehmen.
Sehr schlau.

Aber wenns ans Bargeld geht, sind die Leute sonderbar.

@karwandler

"Also, liebe Zyprer: Besser pleite gehen, zusammenhalten und eng zusammenrücken als sich von Anderen versklaven und ausquetschen zu lassen!"

Ich glaube, der Satz war eher ironisch gemeint.
Er soll das Dilemma ausdrücken.

@21:07 — blablablub

"Jedesmal die selbe seltsame, übertriebene Empörung, wenn sich die nationale Seele angegriffen fühlt."

Beim als Nazis beschimpfen und Flaggen runter reissen, hört bei mir das Verständnis auf.

"Nicht die Bewohner Zyperns werden von unserer tollen Superkanzlerin gerettet, sondern Banken, ..."

Wenn der Staat zahlungsunfähig wird, werden die Menschen leiden. Banken hin oder her.

"Vor allem, dass die die "einfachen" Bürger Europas nun auch noch ihr letztes Erspartes den Banken in den Rachen werfen sollen."

6% ihres "letzten Ersparten" jenseits der Hunderttausend Ocken BAR-Vermögen (gem. EU-Forderung) bzw. weniger als die STEUERFREIEN Zinseinkünfte des letzten Jahres! Für die vergleichsweise sehr hohen Zinsen, die die bösen Banken bezahlten, waren sich die "einfachen Bürger Europas" jedenfalls nicht zu schade.

@Auslandsrentner

1. Niemand hat die Sparer in Zypern gezwungen, in den vergangenen Jahren Zinsen zu kassieren, von denen wir in D schon lange nur träumen. Schon der Zinsertrag von 2 Jahren hätte die Abgabe übertroffen.
2. Falls es sich herumgesprochen hat: Wer Geld anlegt, geht mitunter ein Risiko ein. Bei höheren Zinsen i.d.R. ein größeres.
3. Ein Volk, dessen wesentlicher Wirtschaftszweig wohl auf Beihilfe zur Steuerhinterziehung und Gewinnschöpfung aus Schwarzgeld und dgl. fußt soll sich nicht beschweren, wenn der KREDITGEBER mal etwas Eigenleistung einfordert.
4. Wir sind, denke ich, thematisch in Zypern, nicht in Griechenland. Also da, wo Milliarden teilweise an der Steuer vorbei gebunkert sind.
5. Ich halte es für zynisch und dumm, immer wieder die Nazi-Karte zu spielen und damit Neid und Missgunst zu kaschieren.
Meine Ansichten ändern sich gewiss nicht, wenn ich erleben muss, wie Geld, für das auch ich gearbeitet habe, sinnlos in ein Fass ohne Boden wandert.

Deutsche Bank????!

Oh Mann, was hat da die deutsche Bank zu suchen?

Ich habe nicht viel Ahnung von wirtschaftlichen Zusammenhängen (ich bin Ernährungswissenschaftlerin), aber dass ist wirklich befremdlich!

@21:22 — Dreifels

"In Europa gilt ein einheitlicher Einlagenschutz von 100.000 Euro falls eine bank pleite geht."

Der ist genauso viel wert, wie die Solvenz des Staates (hier: Zypern) der dafür garantiert.

@TripleA: Auch sorry.

Guthaben weiter gesperrt?

Ich habe bis jetzt leider noch nirgends eine Info gefunden, ob die Guthaben auf den Konten wieder freigegeben wurden. Falls ja, dann kann man ja wohl davon ausgehen, dass die Auslandsvermögen abgezogen sind bis die zypriotische Regierung ein Gesetz durchgebracht hat... da dann wohl nur noch Kleinanleger übrigbleiben hat sich in dem Fall die ganze Diskussion ja wohl erledigt und die EU wird zahlen müssen...

@ Auslandsrentner - nur zu

"Ist Zypern noch so klein,
manchmal möcht' ich dort dort geboren sein!"

Als Eu Passinhaber steht es Ihnen jederzeit zu, sich sofort und für immer in Zypern nieder zulassen oder noch besser die zypriotische Staatsbürgerschaft an zunehmen - ich freue mich auf Ihre antieuropäischen Posts in ein paar Monaten.

Das Parlament hat entschieden - Respekt. Die gewählten Volksvertreter haben den ersten Teil Ihrer Verantwortung übernommen, die spannende Frage bleibt wieviel Wähler sie noch haben nach dem zypriotischen Banken crash, dem Staatsbankrott oder als Zwergstaat von Putin's Gnaden.

Zypern vs. Griechenland

Wenn man jetzt ganz böse denkt, kann man sich daneben stellen und mal schauen, welches Land schneller wieder auf die Beine kommt: Griechenland (das den EU-Weg geht) oder Zypern (das den EU-Weg nicht geht, aber welchen es geht, weiß man noch nicht).

Ich tippe auf Zypern.

Das Geld reicht nun doch bis Mai?

aber wenn bis Mittwoch noch nichts entschieden ist dann bis Mittwoch? Komisch.

Beispiel Zypern oder lasst die Verursacher zahlen

Zypern hat schwer an den Folgen der Finanzmarktkrise zu leiden. 2008 lag die Staatsverschuldung noch unter 50%. Die Bankenkrise verdoppelte diese Schulden.

Die Politiker tragen hierbei eine Teilschuld. Diese Schuld liegt aber nicht in der Finanzierung üppiger Sozialleistungen sondern in der neoliberalen Deregulierungspolitik die zu dem aufgeblähten, instabilen Bankensektor führte.

Wer soll nun für die Folgen der neoliberalen Politik gerade stehen? Rentner, Arbeitslose, Kranke und die Arbeitnehmer oder die Bankkunden? Die Krise der Superreichen soll auch von den Verursachern bezahlt werden!

Der Plan der Bundesregierung erstmals auch die Superreichen an den Kosten ihrer eigenen Rettung zu beteiligen ist zu begrüssen. Kleinsparer müssen natürlich geschützt werden.

Es ist aber ebenfalls zu begrüssen, dass die Zyprioten ihre staatliche Souveränität wahrnehmen.

Ein Staats- und Bankenbankrott und die Tilgung der Staatschulden ist eine gute Lösung. Hier zahlen vor allem die Superreichen.

@21:50 — Smokings

Aus Dow Jones Newswires von gestern:

>>Er [Schäuble] verwies auch darauf, dass die Maßnahme der Sicherung der Solvenz des Staates diene, der für die Einlagensicherung zuständig sei. "Wenn ein Staat insolvent werden sollte, nützt auch die europäische Einlagensicherung nur begrenzt, denn es ist eine Verpflichtung der Staaten, diese Einlagen zu sichern", erklärte er. Und das sei eine Verpflichtung, "die voraussetzt, dass der Verpflichtete solvent bleibt".<<

Es ist ein Armutszeugnis

In einer Demokratie hat jeder Parlamentarier das Recht, mit nein zu stimmen. Aber das kann nicht dazu benutzt werden, um von den EU-Partnern neue Zugeständnisse zu verlangen. Es ist vielmehr ein totaler Desaster einer Regierung, die die Kleinsparer nicht schützen wollte. Diese Regierung nimmt jetzt die Kleinsparer dafür in Haftung, dass sie nicht stärker an das Schwarzgeld und die größeren Vermögen herangehen wollte. Aber trotz aller Kritik, die vielfach an der EU und an Frau Merkel berechtigt ist: Es ist die Schuld der zypriotischen Regierung und von niemandem sonst, dass die Sache so endet. Deshalb ist sie auch dafür verantwortlich, die Kriese selbst zu lösen. Man kann von Deutschland und anderen nicht verlangen, dass wir dafür zahlen, dass eine Regierung und ihre Abgeordneten nicht den Mumm in den Knochen dazu haben, endlich die Verursacher der Kriese haftbar zu machen und stattdessen die EU und den Schutz der Kleinsparer als Prellbock davor setzen.

@ghandismus

"Was würden wir hier dazu sagen?" fragen Sie zur Zwangsenteignung. Wir haben hier aber schon eine Zwangsenteignung von Sparguthaben von jährlich etwa 2 Prozent. Um soviel etwa ist die Inflation (die reale der wichtigsten Lebenshaltungsgüter) höher als die Zinsen. In Zypern hatte man diese Schrumpfung der Sparguthaben bisher nicht, weil die Zinsen dort höher waren.
Übrigens, bei der Währungsregform nach dem Krieg gab es eine Zwangsenteignung von 90%.
Ich fürchte, dass die Zyprioten aus den falschen Gründen nein sagen.

19. März 2013 - 21:55 — de_imausland

Zitat:
"...die spannende Frage bleibt wieviel Wähler sie noch haben ... dem Staatsbankrott oder als Zwergstaat von Putin's Gnaden."

Da Russland genug Geld hat, um dieses kleine Zypern problemlos zu unterhalten, nehme ich fast an, dass diese Entscheidung weniger Wählerstimmen kostet als Sie annehmen.
Mal davon abgesehen, dass auch die islandische Regierung, die so gnadenlos gegen ihre eigenen Banken vorging, keinen Popularitätsverlust hatte.

M.M nach sollte man nun einfach mal abwarten, was da kommt.

@22:08 — Initiative Neue...

"Ein Staats- und Bankenbankrott und die Tilgung der Staatschulden ist eine gute Lösung. Hier zahlen vor allem die Superreichen."

Bei einem Staatsbankrott war in der Geschichte der Menschheit noch nie irgendjemand mit nur 7% dabei.

19. März 2013 - 22:08 — Initiative Neue...

Über Jahre hinweg haben Bankkunden relativ unseriös hohe Zinsen bekommen, solange es der Bank gut ging. Nun geht es der Bank schlecht, aber nur die Inhaber bzw. Aktionäre sollen zur Kasse gebeten werden? Das macht doch nun wirklich keinen Sinn und ist der Inbegriff von Populismus, übrigens dem Gegenteil von sachlich konstruktiven Ideen, die wir viel eher bräuchten.

Tja! Wer sich nicht helfen lassen will...

...dem kann man nicht helfen!

Von daher sagen wir doch jetzt einfach mal:

Gute Nacht!

Der wirkliche Grund, warum

Der wirkliche Grund, warum alle zypriotischen Politiker dagegen gestimmt oder sich enthalten haben hat meines Erachtens keine bisschen mit Ehre zu tun sondern mit Eigennutz. Auch Politiker haben ihr Geld auf der Bank.

Wenn es "nur" die Bürger getroffen hätte, wäre die Abstimmung sicher anders ausgefallen.

Ich bin an sich ein Verfechter von Solidarität, allerdings fühle ich mich als Deutsche mittlerweile quasi geohrfeigt. Derjenige der gibt wird beschimpft - wo bleibt denn unsere Ehre?

Wenn sich Zypern Geld von den Russen leiht

werden sie sehr bald merken, an wen sie da geraten sind.

@22:15 — Konstantin P.

"... dass eine Regierung und ihre Abgeordneten nicht den Mumm in den Knochen dazu haben,..."

Die zypriotische Regierung (also die Regierungspartei) hatte ja noch nicht mal genug Mumm, mit Ja ODER Nein zu stimmen. Sie enthielt sich.

@ 22:16 — tanaka interessante

@ 22:16 — tanaka
interessante Feststellung

ich bin ja eigentlich der Ansicht, dass wir ein vollkommen revisiertes Finanzsystem bräuchten, das ohne Zins auskommt.

Doch dies umzusetzen bedarf gewaltiger Überzeugungsarbeit, mit Wahrheit ohne Ideologie, oder einem Crash, der alle Werte vernichtet (und ich glaube, auf so einen muss ein Schuldensystem zugehen, das ist technisch oder logisch gesehen "exponentiell" unausweichlich).

Ein Nein ist wohl doch nicht ein Nein

Herr Schäuble klingt wie erwartet heute schon anders als vor 2 Tagen. Natürlich kann man vorher nicht schon ankündigen das man weiter helfen wird. Ein klares STOP klingt anders.

Zitat Schäuble "Ich sehe es mit großer Gelassenheit wenn Zypern sich Geld in Russland besorgt"

Das nehme ich ihm nicht ab. Mal von abgesehen von "vermuteten" Beteiligungen deutscher Banken wäre das geopolitisch einen klare Niederlage für die EU. Griechenland stünde durch die engen Bankverbindungen zu Zypern auch sofort wieder im Fokus und das Risiko das Bürgschaften fällig werden geht in Brüssel bestimmt keiner für 17 Milliarden ein.
Sollte Zypern mit Russland Pokern um Druck auf Brüssel auszuüben ist das ein sehr gefährliches Spiel.
Eigentlich steht die EU im Augenblick ziemlich hilflos zwischen der Drohung und den Folgen.
Die Ablehnung des Hilfspaket entlockt mir nur ein Zitat:
"Lach wenn es zum heulen nicht mehr reicht"

wes Brot ich ess, des Lied ich sing

Das war erwartbar denn niemand sägt den russischen Ast ab, auf dem er sitzt. Als erstes sollten die zypriotischen Abgeordneten + Regierung ihre Nebeneinkünfte und ihr Gesamteinkommen offenlegen. Dann wird einiges klarer.

Bravo! Es mag Schwäche

Bravo! Es mag Schwäche gewesen sein, die das zyprische Parlament befallen hat. Aber hätte man echte Stärke zeigen wollen, hätte jeder Parlamentarier genau so abstimmen müssen. Herzlichen Glückwunsch, das hat sich noch kein Parlament getraut!
Es geht nicht um Wer rettet, Was tut man den armen EU-Partnern an und was alles noch an Kritik hoch kommt.
Es geht darum, wie man mit einem Volk umgeht. Um welchen Preis man sich an EU und Euro krallt und wie abhängig man sich von einer "Währung" macht, die in D Karlsruhe nie hätte passieren dürfen. Politisch sinnvoll, für uns Bürger toll, ökonomisch katastrophal.
Lasst die Richtigen zahlen: die Zocker und Profiteure, nicht die Bürger. Danke für dieses großartige Signal, selbst wenn es doch nur Zaudern war.

Gordischer Knoten

Nimmt der Staat den Kleinsparern das Geld weg, rappelt´s in ganz Europa, ja vielleicht weltweit. Nimmt er es den Spekulanten und Schiebern ab, ziehen die ein Haus weiter. Also kein Wunder, dass die Abgeordneten sich für keine der beiden Lösungen durchringen konnten.

So lange nicht alle Regierungen der Welt gemeinsam Steuer- und Sozialstandards festlegen, wird die Meute der Superreichen einfach immer dahin umziehen, wo´s am billigsten ist.

So lange also die Politiker vor den Reichen herbuckeln, wird sich an den Verhältnissen nichts ändern, und es kann sich daran nichts ändern, weil die Geldgier global organisiert ist, die Politiker aber nur national handeln können und dabei noch in Konkurrenz zueinander stehen.

@Münzi

Sie wären also für Teilverstaatlichung?

Finden sie denn eine Teilverstaatlichung als konstruktiv und sachlich?

Das Geld sollte man dort holen, wo es auch welches gibt.
Man könnte es sich einfach machen.
Jegliches Vermögen über 250 Millionen Euro kappen und schreddern, denn Betrag schön protokollieren und die Schulden um den gleichen Betrag kappen.
Das tut absolut niemanden weh und man kann nochmal 20 Jahre so weitermachen wie bisher, dann wiederholt man das Spiel.
Das ist wie bei Monopoly. Wenn alle bis auf einen kein Geld mehr haben, dann muss man neustarten.
Nur das man bei Monopoly doch recht schlecht Schulden machen kann.

Aber ich kenne ihren Standpunkt:
Gewinne privatisieren, Schulden verstaatlichen.
Ich nehme die Mark und gebe den Pfennig.
Das ist eine gute kapitalistische Einstellung, leider in einer begrenzten Welt nicht möglich.

Einlagensicherung nicht vergessen

Man sollte einen Umstand nicht vergessen:

Auch wenn Großanleger und Institutionen beim Zusammenbruch richtig schlecht da stehen, gibt es für private Konten unter 100000 immernoch die Einlagensicherung. Und zumindest ist es zweifelhaft, ob die Eurostaaten es sich leisten, diese nicht zu bedienen, denn dann würde die Frage aufkommen, wohin die Prämien zur Risikoabsicherung fließen und wozu es solche Versprechen gibt, die wegen nicht-Umsetzung ihr Papier nicht wert sind.

Dämliche Troika

Die Troika wird eine Kapitalflucht aus Zypern und allen Südstaaten auslösen. Damit werden sich die Probleme vervielfältigen.

Die Troika hätte sich an Island ein Beispiel nehmen sollen taz.de/!101198/

Klare Worte von Schäuble

Europa sei bereit zu helfen, sagte Schäuble, aber man sei nicht bereit, einfach so weiterzumachen wie bisher.

Selten so eine klare, kuge und weitreichende Aussage von einem führenden Politiker gehört, wie diese. Danke Herr Schäuble.

Die Deutschen begreifen es zuletzt

Viele der Kommentare hier zeigen mir eins: Die Deutschen begreifen es zuletzt was in Europa abgeht. Die glauben immer noch wir wären die Opfer der Krise, wir sind die Täter. Dazu darf man allerdings nicht die Mainstream Medien lesen. Wer glaubt, man kann freudetrunken den Titel eines Exportweltmeisters feiern, wacht danach als Depp auf. Die Überschüsse der Einen sind die Schulden der Anderen. Lieber Michel, lest mal bitte in den Nachdenkseiten.de.

Zypern ist am 01.01.2008 dem

Zypern ist am 01.01.2008 dem Euro beigetreten. Wie wurden denn die Voraussetzungen dafür geprüft? Ist die Insel im rasenden Tempo von 5 Jahren pleite gegangen?

@Gandhismus: Wer Geld auf Zypern hat, hat es sowieso gesichert!

@Gandhismus
"Jetzt wird Europa mal erpresst, denn geht Zypern unter, wird es die ganze Eurozone mitreissen."

Wer Geld auf Zypern hat oder hatte, hat es sowieso schon anders gesichert in Gold oder anderer Währung!
:-).

Stellen sie sich vor jemand aus Zypern, holt seine Euros in Deutschland ab ? :-)), überweist sich diese oder kauft dafür bei einer Bank in Deutschland oder der Schweiz Gold ..., auch das geht alles innerhalb von Minuten ! .-), damit ist das Geld in Zypern eben weg ! :-).

PS:
Auch in Deutschland gab es heute Schlangen vor den Geldautomaten, die Menschen haben auch hier Angst, plötzlich keine Euros mehr zu bekommen!

wenn Milliardaere Steuern zahlen muessen...

Ah, wenn Milliardaere Steuern zahlen muessen, wo sie schon mehrere Millionen in Villen investiert haben, dann geht das aber nicht. Dann zittern die armen Politiker um ihre Gelder, die sie beim Verscherbeln des Baugrundstuecks zugesteckt bekommen haben. Das geht ja nicht. Da lehnt man sparpakete lieber ab.

grakfk

mit den Händen mit"No" drauf versucht sich da grad ein junger Grafik Designer zu verwirklichen? Das gehört nicht wirklich in dir Nachrichten_ ein Creativ Direktor. Mike

Europa wird verzockt

Es ist immer das gleiche: Solange man von Europa profitiert ist man Europäer. Macht man Fehler, sind die Bösen in Brüssel, oder in den anderen Ländern schuld. Es ist bedauerlich, dass die Kriegsgeneration wegstirbt. Diese Genration weiß nämlich noch, dass der europäische Gedanke mehr ist als nur der schnöde Mammon. Wo sind die Politiker vom Schlage de Gaulles oder Adenauers die Ihr Fähnchen nicht immer in den Wind drehen?

Schäuble allein zu Hause ?

"Zyperns Parlament hat die Zwangsabgabe auf Bankguthaben klar abgelehnt. "

Richtig so!, denn Schäuble ist allein zu Hause ?.

Der Euro ist global und Schäuble schon lange nicht mehr aktuell ?.

Was soll man sagen, der Euro ist platt?, denn wer sein kapital bei z.B. der Bank "auch DEUTSCHEN BANK" hat, da ist es doch wohl egal, wo er auf dieser Welt wohnt?, er nimmt sein Kapital mit !!!.

Und da kann Schäuble wohl kaum verfügen, das Bankkunden, welche in Zypern wohnen 10% verlieren sollen und andere Bankkunden, welche in Deutchland oder sonst wo leben nichts ? :-), die Wahrheit ist, der Euro ist platt und auch in Deutschland stehen die Kunden an den Automaten schon Schlange, um noch einiges ihres Kapitals zu sichern!

Verneigung Zyperns vor den Reichen

@DerTopfgucker:
Herzlichen Glückwunsch, das hat sich noch kein Parlament getraut!

Bückling vor den Reichen? Oh doch, das hatten wir schon oft.

@anna_mueller

Danke für den Link. Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Ohne einem politischem Lager nahe zu stehen - so funktioniert Politik und geglaubte Informationsfreiheit.
Wir sind Ferngesteuert. Bewusst oder Unbewusst aber eben gesteuert in unserer Meinungsbildung.

Keine Panik herbei reden

@Wondeman:
Auch in Deutschland gab es heute Schlangen vor den Geldautomaten ...

Nicht mehr als sonst.

Einlagensicherungsfont

Einlagensicherungsfont (der)... ist deutsch, Pflicht, privat und letztlich Plazebo. Es sei denn eine eher kleine Bank, wenig vernetzt und mit wenigen, nicht zu vermögenden Kunden... wird zahlungsunfähig. Aber dann wäre sie nicht systemrelevant(also vielleicht nicht, falls es sowas noch gibt in der EU ;-).
Schmarrn, genauso wie das viel zitierte Kanzlerinnenversprechen... reines Plazebo

^@ 23:02 — MKFFL

ich glaub so raffinierte "creative director" sind die Protestierer mittlerweile selber.

€kratistan/Zypern - Oder Demokratie in der Not

Präsident Anastasiades:
"Mit der Pistole am Kopf musste er in Brüssel 'Ja' sagen", erzählte einer seiner engsten Mitarbeiter vor der Abstimmung im Fernsehen.

Mehr muss man nicht hören.

Nicht nur der € ist gescheitert, sondern
das ganze Konzept der Europapolitik, das von Anfang an auf der falschen Erwartung fußte, dass die Delegation politischer Autorität an supranationale oder sonstige
volksferne Institutionen unproblematisch, wenn nicht gar ausgesprochen fortschrittlich sei.
...
Dieser Trend führte zur Transformation der Politik in Richtung eines neuen Typus bürokratischer Exekutivherrschaft sowie zur nachhaltigen Schwächung der – nach wie vor nationalen – demokratischen Elemente des politischen Systems, d.h. der Parteien und der demokratischen Öffentlichkeit.

Aus "Europa ohne Politik" von Sabine Reul

In der Not erinnert man sich an demokratische Gepflogenheiten - Ob es zu spät war, wird die Geschichte zu beurteilen haben.

ein kleines land

Zeigt der bonzokratie in brüssel die rote karte! Wunderbar! Das totenglöckchen des euro fängt an zu läuten

@Wonderman aka Klein

Ihnen scheint entgangen zu sein, dass die Konten in Zypern gesperrt wurden. Nix mit Geld in Gold tauschen.

@Ex-Linker: Bückling vor den

@Ex-Linker: Bückling vor den Eurokraten. Europa ist viel mehr als Geld. Leider steht aber Geld meist an erster Stelle der Wahrnehmung. Es geht um das Zusammenleben der Völker als ganzes, sozial, kulturell, ... und friedlich nicht zu vergessen. Das Volk schützen vor der Schlachtbank, siehe Griechenland. Wer steckt denn wirklich hinter den Pleiten? Wer weiß denn schon was für ein Club dieser saubere IWF tatsächlich ist? Die Wölfe sind noch immer an die Schafspelze gekommen. Davos lässt grüßen.

Schadenfreude ist eben immer noch die beste Freude

Trotz massiver proteste der Türkei und entgegen der Ankündigungen der EU Staaten, wurde der Südteil Zyperns in die EU aufgenommen. Ohne ihre Auflagen zu erfüllen und obwohl sie gegen eine Wiedervereinigung mit dem Nordteil waren(der türk. Norden hat für die Wiedervereinigung gestimmt). Und jetzt haben wir den Salat. Lassen wir ihn uns schmecken. Jetzt stellt sich die Frage, sind die da Oben Schuld oder die die sie immmer wieder wählen. Yia mas!(Prost auf Griechisch)

Anfang vom Ende

Ich kann den Frust in Zypern verstehen. Es spielt überhaupt keine Rolle ob Zypern selbst Schuld an der Misere ist oder nicht. Eine Zwangsenteignung, wie mit der "Solidaritätsabgabe" von 6.75% praktisch vollzogen, kann nicht rechtens sein. Auf der anderen Seite denke ich, dass nun der große Run auf die Banken kommen wird. Vielleicht noch nicht in Deutschland, aber in den Südländern, bestimmt!
Ich wage zu bezweifeln, dass die Banken in der Lage sein werden dies zu bewältigen. So wird eine Bank nach der anderen pleite gehen, die Sparer werden ihr Guthaben verlieren und es kommt zu Chaos. Selbstverständlich ist der Schuldige mit Frau Merkel längst gefunden. Rette sich wer kann, so haben sich Kohl und Mitterand das neue Europa bestimmt nicht vorgestellt.

Kann man mit Ehre was kaufen....???

angenommen, man hätte die Wahl, entweder zehn Prozent seiner einlagen zu verlieren, oder fast alles, was würde ein normal denkender und vernünftiger mensch in dieser Situation wählen?? a oder b??? zu 99,9 Prozent würde man natürlich antwort a wählen, aber was wählt Zypern??? b!!!!!!!!!!!!!!!!!! lieber alles verlieren und in ehre untergehen, als mit 90 Prozent seiner Spareinlagen weiterleben...na bravo, da werden sich aber die türken, und insbes. die zyperntürken ins Fäustchen lachen, das man sogar bis nach Athen hören kann....die wären über ein derartiges Angebot froh und würden sofort zugreifen, nicht aber die besserwissenden Zyprer....lol.....

Je mehr deutsche Steuerzahler in die EU Rettung einzuzahlen....

bereit sind, umso unbeliebter wird Deutschland in Europa anscheinend. Hört sich paradox an, ist aber wohl so. Ich als Deutscher traue mich nicht mehr, in Griechenland oder Zypern Urlaub zu machen.

@23:24 — Sternenkind

Zeigt der bonzokratie in brüssel die rote karte! Wunderbar! Das totenglöckchen des euro fängt an zu läuten

Gene würde ich Ihren Optimismus teilen. Aber die €kratischen Fanatiker sind noch lange nicht geschlagen. Ich befürchte das Drama der €kratischen Autokratie mitsamt € wird uns noch viele Jahre quälen.

Zum Glück abgelehnt

Das ist ja gerade noch mal gut gegangen. Das Vertrauen ist sowieso schon ruiniert ("Die Renten sind sicher"). Wie konnten die EU-Politiker ein Konzept zulassen, daß dieses Axiom der Sicherheit der Sichteinlagen bis 100T€ ausser Kraft setzt? Wieso müssen schon wieder die kleinen Leute das Unvermögen der Entscheider ausbaden?

Übrigens wird eine russische Hilfe nicht Gratis sein. Zypern ist so preiswert, einfacher kann man keinen Fuß in die EU setzen. Selbst wenn dies nicht zutrifft gibt es noch den Werthebel der Rohstoffe, über die wir dann die Hilfe wieder zurückkaufen. Dann kann man preiswerter gleich selber als EU einspringen. Gas können wir auch selbst verwerten.

19. März 2013 - 22:43 — Shantuma

Sie verstehen mich leider völlig falsch. Ich bin dafür alle an Verlusten zu beteiligen, die an einem unseriösen System profitiert haben. Nur die, die sich davon ferngehalten haben (zum Beispiel indem sie nur seriöse Angebote annahmen), sind frei von Schuld und Profit. Alle anderen dürfen sich nicht beschweren, wenn sie genauso behandelt werden, wie die großen Fische.

Natürlich kann und sollte man bei den Anteilen, die jeder abzuschreiben hat, Abstriche machen. Am Ende läuft es aber darauf hinaus, dass jeder Geschäftspartner die Verantwortung hat mit wem und zu welchen Konditionen er Geschäfte mit jemandem macht und somit ein gewisses Risiko trägt. Einem mündigen Bürger dieses Risiko vorzuenthalten, bedeutet ihn für unmündig zu erklären und alle anderen für mündig.

Anders gesagt, die Großen sind Erwachsen und die Kleinen sind alles kleine Kinder, die vor den Gefahren des Kapitalismus geschützt werden müssen. Brauchen Sie wirklich das Hosenbein von Vater Staat zum verstecken?

Dienst am Kunden

@Sternenkind:
Zeigt der bonzokratie in brüssel die rote karte! Wunderbar!

Nein. Das Parlament in Nikosia zeigt lediglich den wohlhabenden Anlegern die goldene Karte.

@ anna_mueller

Sie machen es sich mal wieder ganz einfach. Deutschland konkurriert weltweit mit den USA, Japan, China und noch vielen anderen Staaten außerhalb Europas. Wenn EURO-Staaten hier nicht mithalten können, gibt es nur 2 Wege - entweder diejenigen passen ihren (wirtschaftlichen) Lebensstandard ihrer Leistungsfähigkeit an oder die starken EURO-Länder alimentieren die wirtschaftlich schwachen (Süd)Länder dauerhaft, um das Gefälle nicht zu groß werden zu lassen (Meines Erachtens kann nur die 1. Alternative in Betracht gezogen werden).
Der Grundfehler der (Nord)Länder war die Aufnahme der wirtschaftlich schwachen Länder in die gemeinsame Währung. In der falschen Hoffnung die schwachen Länder würden durch die Vorteile einer starken Währung ihre Leistungsfähigkeit verbessern, haben diese anstatt zu investieren ihren Konsum ohne jegliche Grundlage ungerechtfertigt in die Höhe getrieben.
Jetzt wo das Spiel zu Ende ist, wird natürlich gejammert und die starken Länder sollen wieder helfen.

19. März 2013 - 23:39 — HartAberWahr

Ich bekenne mich schuldig ein Euro-Fanatiker zu sein! Der Euro hat Deutschland in den Jahren vor der Wirtschaftskrise massive Exportüberschüsse beschert und uns gut leben lassen. Die EU hat uns die längste Friedensphase in Europa ermöglicht und selbst in einer Wirtschaftskrise hält man großteils zusammen (auch wenn die Bevölkerungen teilweise ächzen).

Das Problem ist, dass die Völker noch zu sehr in ihrem Nationalstaatsdenken verbunden sind. Das sind die gleichen Probleme, die beispielsweise Deutschland vor 200 Jahren hatte.

Aber sollte man daher zurück zum Nationalstaat? Das wäre genauso, wie wenn man Ost- und Norddeutschland aus Deutschland rausschmeißen würde weil sie kaum Wirtschaftskraft haben. Der Unterschied weswegen wir soetwas nicht tun würden ist, dass wir uns als Deutsche fühlen. Es wird aber Zeit, dass wir uns auch als Europäer fühlen!

19. März 2013 - 23:49 — Juergen Sch

Der Grundfehler der (Nord)Länder war die Aufnahme der wirtschaftlich schwachen Länder in die gemeinsame Währung. In der falschen Hoffnung die schwachen Länder würden durch die Vorteile einer starken Währung ihre Leistungsfähigkeit verbessern, haben diese anstatt zu investieren ihren Konsum ohne jegliche Grundlage ungerechtfertigt in die Höhe getrieben.

Sie machen sich es aber auch sehr leicht. Auch die Nordländer haben Jahrzehnte weit über ihre Verhältnisse gelebt oder woher kamen die 65 % BIP Staatsverschuldung der BRD im Jahre 2007 (also vor der Wirtschaftskrise). Frankreich lag bei 64 % BIP, Niederlande bei immerhin 46 % etc. pp..

Quelle: http://tinyurl.com/verschuldung-eu

@HartAberWahr

Bei allem Wohlwollen aber wegen Zypern mit 0,2 % Anteil am Euro-Sozialprodukt und einem halbseidenen Geschäftsmodell wird sich der Euro nur kurz "kratzen" und weiter geht´s.
Das wegen der im Raum stehenden 17 Milliarden € überhaupt so ein Bohey gemacht wird, verwundert mich dann doch. Da ging es in der Vergangenheit doch um ganz andere Sümmchen.
Zypern in die Staatsinsolvenz gehen lassen und fertig. Sollten dann Banken oder Versicherungen in Schwierigkeiten geraten, nur Geld gegen Aktien geben und zwar im richtigen Verhältnis der zu diesem Zeitpunkt geltenden Werte bei der Kapitalerhöhung. Was glauben Sie, wie die anderen Banken ihre Risiken neu bewerten würden.

Konten aus anderen Ländern abe noch nicht !

"Ihnen scheint entgangen zu sein, dass die Konten in Zypern gesperrt wurden. Nix mit Geld in Gold tauschen."

Die Konten in Zypern von der z.B. der Deutschen Bank in Deutschland oder anderen Ländern aber noch nicht ! .-))

Ein Parlament ist auch dazu

Ein Parlament ist auch dazu da, die Rechte der Bürger zu verteidigen.

Wenn diese Sonderabgabe nicht rechtens wäre, dann kann ein verantwortungsvoller Abgeordneter nur mit NEIN stimmen. Ansonsten würde er sich auf illegalem Boden bewegen.

Dass dieses Nein auch schwerste Folgen für das ganze Land nach sich ziehen kann, ist ein anderes Thema.
Ich sehe aber in erster Linie die erfüllte Aufgabe der Abgeordneten.

Ich glaube, die EU-Verantwortlichen haben sich das Ganze einfacher vorgestellt. Fakt ist aber, dass sie bereits mehrfach geltende Gesetze und Verträge nicht beachtet haben, und damit gesetzwidrig gehandelt haben.

So kann es einfach nicht gehen, der Euro ist es nicht wert, dass dafür geltendes Recht mit Füßen getreten wird.

Ganz Europa bewegt sich am finanziellen Abgrund, da hilft es auch nicht, wenn man Zeit schindet. Besser wäre ein sauberer Schnitt und anschließend ein Neuanfang mit einer vorher klar definierten EU-Verfassung, die jede Nation zu ratifizieren hat.

Ihr habt euch diese Suppe eingebrockt...

.. und ihr müsst sie wieder auslöffeln!
Die Türkei hat mit dem internen problemen der EU nichts zutun. Ihr habt GR, ZYP in die EU reingeholt, obwohl ihr bzw eure politiker und eurokraten in Brüssel es genau wussten, wie es in diesem beiden Staaten wirtschaft gestellt ist. Beide Staaten haben sich jahrzehntelang ein Wettrüsten mit der Türkei geleistet, natürlich mit wohlwollen von einigen EU Staaten. Wir hatten unsere Finanzkrise 2001 und ohne die EU Hilfe haben wir es geschaft. Die letzte IWF Schuldenrate wird in April beglichen und obenddrauf bekommt der IWF 5 Mrd $ Kredit aus der Türkei.
Wirtschaftlich steht die Türkei heute sehr gut da...
Staatsveschuldung 32 %, Auslandsschulden des Staates fast Null, nur die privat Sektor hat ca : 160 mrd $ schulden aber auch forderungen ( Lybien ) und devisen in auslandischen Banken. Haushalt hat in den ersten 3 monaten dieses jahres ein überschuss, das Wachstum wird sich dieses Jahr wieder auf 5/5,5% einpendeln. Devisen reserven betragen 125 mrd$

Falsche Fakten

Sie behaupten zum 2. Mal, dass die Konten erst ab einem Guthaben von 100.001 Euro mit 6% besteuert würden.

Das ist falsch. Geplant war für die ersten 100.000 Euro eine Steuer von 6,75%, ab 100.001 Euro dann 10%. Die Beträge wurde von Freitag Nacht auf Samstag eingefroren.

Es wurde von Anfang an so gemeldet. Die zyprische Regierung hat den Antrag modifiziert und eine Befreiungsgrenze bis 20.000 Euro eingeräumt.

Warum schreiben Sie falsche Zahlen in Ihre Beiträge? Haben SIe andere Quellen als die ARD?

Seehecht: Geschenk der EU

"wenn man so wirtschaftet, das geschenk der eu nicht annimmt, soll man den laden pleite gehen lassen."

Ihnen ist scheinbar nicht bewusst, dass nie ein Geschenk angeboten wurde, sondern ein Kredit, den man mit Zinsen zurück zahlen muss und dem gleichzeitig Bedingungen folgen, die eine Volkswirtschaft in die Abhängigkeit befördern.

So ein Geschenk möchte ich nicht zu meinem Geburtstag haben.

Ich

bin mein lebtag überzeugter Europäer gewesen und bin es noch.
Hier wird mutwillig zerstört,wofür ich immer gewesen bin.
Ich bin traurig...

Insolvenz vielleicht besser als Hilfspaket der EU

Da die Banken verschuldet sind sollten man sie pleite gehen lassen. Das sollte einen Staat nicht scheren. Er muss nur die gesetzl. Voraussetzungen schaffen dass die Einlagen - sobald die Banken wieder Gewinne machen - bis zur garantierten Summe zurückgezahlt werden, wie lange es auch dauert.
Vielleicht werden es zwei-drei harte Jahre für Zypern und danach kann es wieder aufwärts gehen. Würde man der EU folgen so würde die Gesundung wohl Jahrzehnte dauern, auch weil die bisherigen Wege nichts gebracht haben.
Island hat die Staatspleite überlebt, so wird auch Zypern diese Pleite überleben.

Es ist schon merkwürdig,

dass ziemlich genau die Summe aufgebracht werden soll, die deutsche Banken als Forderungen haben. Wer hilft hier wem, Herr Schäuble?

Zypern

Ich frage mich, wann in Deutschland die Bürger endlich mal auf die Barrikaden steigen, um das Bankenunwesen im eigenen Land an den Pranger zu stellen und sich nicht mehr alles gefallen lassen.
Die deutsche Politik-Elite tut schlicht nichts dagegen!!!

@ seehecht

"wenn man so wirtschaftet, das geschenk der eu nicht annimmt, soll man den laden pleite gehen lassen."

Von welchen Geschenken reden sie? Doch wohl von den Geschenken an die deutschen und französischen Banken, denn weder für Griechenland, Irland oder Zypern gab es oder wird es keine Geschenke geben.

@hakola

lieber alles verlieren und in ehre untergehen, als mit 90 Prozent seiner Spareinlagen weiterleben...na bravo
So sicher ist der Untergang nicht. Die Volkswirdschaft Zypern ist bei weitem nicht so groß daß Moskau (oder Peking oder Riad oder...) es sich nicht quasi aus der Portokasse leisten könnten diese auszulösen wenn ie wollten.
Von daher ist es eigentlich nur logisch wenn Zypern sich erstmal genau umsieht ob eine andere Option nicht ein kleineres Übel wäre als die EU.

@Phonomatic

wenn sie europa als "ganzes" sehen, dann hat niemand was geliehen, höchstens umverteilt. wenn sie aber das "reiche deutschland" als europa sehen, dann schon.
ein einwand: ist d wirklich so reich , dass wir immer der zahlmeister waren, sind und sein müssen ? ich glaub das nicht !

Historische Gelegenheit für Zypern...

Für die 800.000 Zyprioten war dies die einmalige Gelegenheit, sich in Europa und in der Welt als "Weltmacht" zu präsentieren.

Sie bringen den Euro ins Wanken, die Finanzmärkte auf der ganzen Erdkugel ins Taumeln, sich auf jede Titelseite der Weltpresse, dürfen öffentlich die Deutschen beleidigen, und letztlich führen sie, wie schon der große Bruder Griechenland zuvor, Brüssel und deren Beamten-Schergen am Nasenring durch die Manege...

Welche Ausmaße diese politische Fehlkonstruktion mit Namen "Euro" mittlerweile erreicht hat ist nicht mehr zu fassen...

@21:18 — Andreas74

"Vielleicht bin ich da etwas altmodisch, aber ich stehe tatsaechlich auf dem Standpunkt wer einen Kredit aufnimmt, sollte diesen auch zurueckzahlen, dabei spielt es fuer mich weder eine Rolle wo der Kreditgeber noch der Kreditnehmer herkommt."

Sie vergessen die Zinsen! Die Logik des gesamten Finanzsystems und das Geschäftsmodell von Banken ist darauf aufgebaut, dass Kredite ausfallen können.
Das unverschämte an der Sache ist doch, dass dieses System zugunsten der Banken gebrochen wird. Die lassen sich das Risiko teuer bezahlen, tragen es aber de facto nicht. Merken Sie was?
Ohne das Risiko der Banken, könnten sich die Staaten ihr Geld direkt zu aktuell 0,75% bei der EZB holen. Das Geld "sollte" der Staat ja ohnehin zurückgeben.
Also gerne, wenn das Ihre Meinung ist, dann lassen wir aber bitte die Banken dabei raus.

@anna_mueller

Täter? Nur weil wir fleissig weitergearbeitet haben? Was hätten wir denn ihrer Meinung nach tun sollen? Siesta halten?

Sehen bitte!

Welche Konsequenz hat die Bankenpleite wirklich?
Horrorszenario oder einfach nur ein Misserfolg eines Unternehmens.
Europa drängelt seine Hilfe ja geradezu auf. Soll niemand sehen, dass die Pleite der Banken keinen Tsunami auslöst?

@freier_leben

Derzeit sieht alles danach aus, als würde es zur Insolvenz einiger zyprischer Banken kommen. Viele Wohlhabende, die der Parlamentsbeschluss jetzt doch verschont, werden möglichst bald ihr Geld umparken.

Die kleinen Sparer werden herbe Verluste einstecken müssen, vermutlich wesentlich mehr als 6,75%. Wenn der Staat versucht, die Einlagen bis zu einer Höhe von vielleicht einigen Tausend Euro zu sichern, droht auch ihm die Insolvenz. Eine Basis für europäische Kredite oder gar Zuschüsse sehe ich nicht mehr.

@LiNe

Ein Parlament ist auch dazu da, die Rechte der Bürger zu verteidigen.

Es verteidigt im Moment mehr die Rechte wohlhabender Anleger und überlässt die kleinen Sparer einem Verlustrisiko von weit über 6,75%. Da gibts leider nicht viel schön zu reden.

Peinlich.

.
Aber die Verzinsung ihrer Sparguthaben mit jährlich rund fünf(!)% haben die Zyprioten gern mitgenommen.

Seit 2008.

Ohne Zinzeszins hat sich deren EURO(!)-Kapital in dieser Zeit also um rund 25% vermehrt.

Um wieviel Prozent sind im selben Zeitraum die Euroguthaben des deutschen Sparers gewachsen?

Kleinsparer auf Zypern hätten bis 20000 Euro immer noch von diesem grotesken Zinssatz profitieren können, Anleger mit höherem Vermögen hätten auf die ZINSEN gut eines Jahres verzichten müssen - ohne dass ihr Kapital angegriffen worden wäre.

Aber mancher Kommentator gefällt sich hier ja darin, von "Enteignung" zu sprechen...

Siehe Überschrift.

Selbstmord

Zypern begeht aus Angst vor dem (finanziellen) Tod Selbstmord. Als übel Beschimpfte sollten wir sie nicht davon abhalten. Ich betrachte den Untergang und Ausstieg Zyperns dann als eine Art der Selbstreinigung der EU. Andere werden folgen.

Hat Zypern überhaupt eigene Banken?

Nur so als nebenbei als Detailfrage: hat Zypern überhaupt eigene Banken, die nicht Ableger der großen, internationalen Bankhäuser sind, sondern eigenständige Institutionen?
Könnte also überhaupt eine Bank den Bach runtergehen oder wären ohnehin nur Zweiggeschäfte betroffen, sodass die Gelder aus dem Rettungsfond wieder bei den Großbanken landen würden?

Dummheit

macht eben auch nicht vor Zwergstaaten-Parlamenten halt. Wer die bittere Pille/Medizin nicht schlucken will, wird einfach an der ursprünglichen Krankheit draufgehn.
Und dann immer diese Mär vom Zwang - Zypern, Griechenland und Co wollen und bekommen Hilfe und haben auch noch die Dreistigkeit sich über die Forderung nach einem Mindestmaß an Eigenverantwortung zu beschweren. Nehmt die Geschenke oder lasst es bleiben, aber beklagt euch nicht.

Die Zwangsabgabgabe war *nicht* im deutschen Interesse.

Nehmen wir einmal an, die Zwangsabgabe in Zypern wäre wie geplant umgesetzt worden. Am Tag nach der Umsetzung in Zypern hätte der vorsichtigere Teil der Bevölkerung in Portugal, Italien und Spanien, aber auch im nur angeschlagenen Frankreich, angefangen ihr Erspartes von den den dortigen Banken abzuziehen: Banken-Run heißt diese absolute Horror Szenario für jedes Land in der Finanzwissenschaft.

Übrigens wären auch die deutschen Banken innerhalb weniger Tage zahlungsunfähig, wenn die deutschen Sparer anfangen ihre Guthaben abzuziehen. Das letzte Mal stand man in Deutschland 2009 vor einer solchen Situation. Damals musste sich die Kanzlerin sehr beeilen dem Volk die Sicherheit der Ersparnisse zu versichern. Schon vergessen?

Was mich erschrickt ist, dass dieses wohlbekannten Probleme der Bunken-Runs von unseren Experten einfach übersehen oder ignoriert werden. Glücklicherweise hat die Presse fleißig vom zyprischen Banken-Run berichtet und das zyprischen Parlament die Notbremse gezogen.

cui bono

...aufgrund einiger Kommentare hier:

Ich vereinfache mal jetzt genauso.

Wir (welch diffuser Begriff) zahlen nicht an Griechen oder Zyprioten.

Wir zahlen für Aktionäre der Banken, die immer und immer wieder "gerettet" werden.

Aussteigen aus dem Euro? Unmöglich.

Dies und andere "systemrelevante" Tatsachen sind keine "Geburtsfehler" des Euro, sie sind durch und durch beabsichtigt.

Gewinne privatisieren, Verlust solidarisieren.

Wer das noch nicht verstanden hat darf sich noch über weitere Nachrichten dieser Art wundern.

Darstellung: