Kommentare

Nachbessern heisst dann wohl auf 17 Mia aufstocken

und alle Steuerzahler, besonders die Deutschen, am wirtschaftlichen Aufschwung von Zyperns Bankenwelt teilhaben lassen?!
Oder haben Sie Angst vor einem Vorab-Bankrun in Italien, Spanien und Co., Hr. Schulz? Keine Angst, der kommt früher oder später so oder so - auch bei uns!

kleinsparer entlasten

das Anliegen in alle Ehren, abe ob es gelingt ?
Da mir sonst zu dem Zypern Coup die Worte fehlen, benutze ich mal Fremde:
"Der Kapitalismus ist so weit entwickelt, dass die Warenproduktion, obwohl sie nach wie vor ‚herrscht‘ und als Grundlage der gesamten Wirtschaft gilt, in Wirklichkeit bereits untergraben ist und die Hauptprofite den ‚Genies‘ der Finanzmachenschaften zufallen."
„Die Welt ist in ein Häuflein Wucherstaaten und in eine ungeheure Mehrheit von Schuldnerstaaten gespalten."
(Zitate von Wladimir Iljitsch Lenin)
Den muss man nicht wirklich kennen, Hauptsache man weiss was bei DSDS so läuft.

Raub!

Das ist doch Raub auf höchstem Nieveau! Zypern ist klein, da traut man sich so eine Frechheit zu begehen. Sollten diese Halunken es mal in Deutschland probieren, dann ist hier aber was los!

Um Kleinsparer nicht zu sehr zu belasten ...

... sollten die Einlagen stufenweise behandelt werden. Auch eine gute Idee für Rettungsschirme:
Die ersten 10.000€ bleiben unberührt.
10.001€-20.000€ 1% Abgabe
20.001€-30.000€ 2% Abgabe
...
ab 100.001€ 10% Abgabe
Einkünfte werden für Rettungsschirme ähnlich behandelt, nur das Bankmitarbeiter in Führungsposition besondere Abgaben leisten. Alles was über dem zwanzigfachen des einfachen Bankmitarbeiters liegt, wird mit 75% belastet.

@dirkS

Es ist ein Test und wenn alles nach Plan laeuft werdet ihr alle zur Kasse gebeten weil das ganze System naemlich sehr bald in sich zusammenfaellt. Hat schon mal jemand nachgerechnet wie viel Zins und Zinseszins durch die ganze Schuldenmachrei der Eliten in den naechhsten Jahren bezahlt werden muss? Woher soll das Geld kommen wenn nicht von den Kleinsparern die sich was fuer die Rente auf die Seite legen.

Leute es wird bald ein boeses erwachen geben, glucklich koennen nur die sein die jetzt schon nichts mehr haben weil man denen nichts wegnehmen kann der rest wird sich bald dazugesellen.... ausgenommen die Elite weil sie ihr Schaefchen schon laengst im trockenen haben und ihr habts nicht mal gemerkt.

Was ist mit den Inhabern der Banken

Was ist mit den (Aktien)Inhabern der Banken, die Dividenden kassiert haben? Warum werden die nicht zur Kasse gebeten. Schließlich werden ihre Privatfirmen (Banken) gerettet. Wie überall die letzten Jahre schon.
Staatsgeheimnis Bankenrettung mal suchen.

@. homer simpson

Aus dem Beitrag geht doch wohl eindeutig hervor, dass Schulz unter "Nachbessern" eine bessere Schonung der Kleinsparer versteht.

@freier leben

Gar nicht schlecht, Ihre Staffel. Danke an den Nutzer weiter oben für das erste Leninzitat, das sehr passend ist, wiewohl hier natürlich auch griechische Staatsanleihen Teil des Problems waren. Doch wer als Ausländer sein Geld in Zypern anlegte, der musste wissen, dass er ein Risiko eingeht. Es gibt keinen Grund, warum der Steuerzahler ausländische Steuerparadiesnutzer stützen soll. Und was ist mit den Eignern der Banken, müssten die nicht als erstes zur Kasse gebeten werden?
Ich sehe das Problem, dass hier ein wichtiges Versprechen gebrochen wird: Nämlich dass Guthaben bis 100 000 im Euroraum staatlich garantiert sind. Damit hatte man die Leute 2008 davon abgehalten, ihre Konten zu leeren, was sofort jedes Banksystems zusammenbrechen lässt.
Wer glaubt solchen Versprechungen jetzt noch?

Systemrelvanter Zwergstaat mit Banken too big to fail?

Was diese Enteignung per Troika von Konteninhabern (mit und ohne Geld darauf = Zwangsdispo für 12% zu decken mit den nächsten Monatseinnahmen) mit Rechtstaatlichkeit (gesetzliches Rückwirkungsverbot) , angeblichem Friedensprojekt Europa und dem Friedensnobelpreis dafür sowie der gepredigten Solidarität mit den Schwachen zu tun haben soll, ist nicht nachvollziehbar.

Der Eurowahn kennt keine demokratischen Grenzen mehr. Da nützen auch die rechtstaatlich unbewiesenen medial geschürten Anwürfe an russische Konteninhaber nichts, die aber nur 36% der Einlagen darstellen.

Und der nie demokratisch gewählte Eurogruppenchef Dijsselbloem hält das auch in anderen Ländern für praktikabel. Anstelle von Bank- und geordneten Staatsinsolvenzen. Zypern sei systemrelevant (ESM-Bedingung)? Wessen Bank sich verzockt hat bittet die Kunden zur Kasse, nicht die Shareholder, die mit ihrem Eigenkapital als Privatunternehmen einzustehen haben?

Was kommt noch aus der Euro-Demokratieschmiede von eigenen Gnaden?

Es ist und bleibt Diebstahl......

Zyperns Banken sind nur Pleite weil Zypern es seit nunmehr 20 Jahren zulaesst ein gigantisches Geldwaeschesystem zu betreiben. Diese Gelder wurden ueber Holdings wieder legal in Risikoprojekte in den ehemaligen Sovietstaaten verzockt. Die daraus entstandene Schieflage haben die Banken selbst verursacht. Diese nun zu 'retten' favorisiert AUSSCHLIESSLICH die Schwarzgeldverbrecher und schaedigt die Sparer. Mein Geld sieht keine Bank mehr.

@ tanaka: Sparguthaben sind

(noch) gar nicht betroffen. Nur Konten mit und ohne (Zwangsdispo mit 12% Zwangszins) Einlagen von in- und ausländischen Kunden. In allen Banken, auch denen ohne Probleme.

Und auch die bösen Russen (36% Bankeinlagen) haben nun für den Rest von 90% Garantie bei nur leicht auf 12,5% erhöhter Einkommenssteuer, einer weiteren Einladung zur Steuerflucht.

Die Euroretter haben den Überblick verloren, weil ihr Instrumentarium mit der Synthesewährung falsch ist und immer mehr Unheil stiftet und nichts löste. Kein Defizitland ist krisensicher gemacht worden, nur ärmer durch Sparen aus sinkender Wirtschaftsleistung weit unter der so nicht zu bewältigenden Schuldenlast.

Man rettet nur den Finanzsektor, der die Geldkrisen zusammen mit kreditgierige Regierungen auslöste. Man hätte sehr wohl die EU-geschützen 100.000 € Spareinlagen für eine Bankeninsolvenz nutzen können. Nur sind das viel weniger Gelder, die man sich, wenn auch rechtmäßig, aneignen könnte.

Sparer zur Kasse bitten = Inflation

Früher haben Griechenland usw. ihre Haushaltsdefizite und Schulden durch "Gelddrucken" behoben. Das führte zu Inflation und damit zu einer Wertminderung aller Ersparnisse. Jetzt mit dem Euro kann in einzelnen Ländern nicht mehr so einfach Geld gedruckt werden (weil die resultierende Inflation den gesamten Euroraum beeinflussen würde). Der Ausweg: einfach die Sparer zur Kasse bitten. Ich sage nicht, dass das richtig ist (von Verfassungskonformität ganz zu schwiegen), aber am Ende ist der Effekt genau derselbe: Inflation für alle und die Regierung hat Geld um ihre Schulden zu bezahlen.

Man muß auch sehen...

...daß ohne diese Bankenrettung auch die Kleinsparer alles verloren hätten.
Vor dem Hintergrund halte ich die paar Prozent Eigenanteil der Geretteten für zumutbar.

Es gibt 2 Möglichkeiten für's

Es gibt 2 Möglichkeiten für's Alter Vorzusorgen.

1) Sachwerte/Immobilien
2) Sparbuch

Generell gilt, daß 1 nicht ohne 2 möglich ist, denn Häuser bezahlt man nicht aus der Portokasse. Hier werden die Menschen, die auf ein gerechtes Gesellschaftssystem vertraut haben in übelster Weise ausgenutzt. Kein Sparer, unabhängig von Kontostand, ist für die Probleme verantwortlich.

Der Staat hat die Bankenaufsicht und schläft. Bankmitarbeiter interessieren sich nur für Provisionen. Langfristig denkt dort niemand.

Und das größte Übel: Die, die die Hauptschuld tragen, sind fein raus. Das sind nämlich immer wieder die unter 1) genannten.
2007/08 Immobilienkrise USA
2011 Immobilienkrise Spanien
und auch in Zypern.

Die viel zu niedrigen Zinsen sind Schuld an der Krise. Die größten Schäden wurden von Menschen erzeugt, die über ihre Verhältnisse Sachwerte mit fremdem Geld erworben haben.

Wann steigen endlich die Schuldzinsen auf ein gesundes Niveau? Das sind die Verursacher!

Mal wieder Schmuck am Nachthemd...

Selbstredend, dass der normale Anleger und Sparer nichts aber auch gar nichts für dieses marode Finanz- und Banksystem kann- ihn jetzt dafür „bluten“ zu lassen ist unverschämt, da ist Herrn Schulz beizupflichten.

Hingegen 10% vom "Schwarzgeld der Oligarchen"zur Konsolidierung" der Banken einzufordern ist ein Affront gegen die Steuerzahler und Placebo ohnegleichen, das zahlen die „Herrschaften“ aus der Portokasse.. .

Mit diesem Placebo werden dann die staats- und europatragenden Parteien im Deutschen Bundestag überglücklich sein und selbstredend ihre Zustimmung erteilen, wen wundert’s das Schäuble jetzt wieder auf Geschwindigkeit drängt, damit alles vom Tisch ist, bevor das Bewusstsein wieder eintritt- lieb' Souverän magst ruhig sein und zahlen....!

Alles einfrieren und eine geordnete Staatsinsolvenz einleiten, nach Neuausrichtung von vorne anfangen, dass wäre der richtige, erfolgversprechende Weg...!

-vanPaten-

Sie haben Recht! Die Bankeninsolvenz wäre der richtige Weg, bei dem auch die Shareholder zur Rechenschaft gezogen würden.
Dies wird jedoch nicht geschehen und der Bankenrettungsunfug wird solange weitergehen, bis nicht die ganze Menschenmasse auf der Straße ist.
Was aber schon mal gar nicht geht, dass Steuerzahler anderer Euroländer für die Missstände in Zypern zahlen oder bürgen müssen.

EU-Parlamentspräsident Schulz kritisiert Zypern-Hilfen

Sehr geehrte Foristen/in,

Am 2.10.2012 wurde auf dem Kulturkanal Arte die zweiteilige Wirtschaftsdokumentation "Der Grosse Reibach und Der Tanz der Geier" gezeigt - leider in der Arte Mediathek nicht mehr verfügbar. Diese Dokumentation hat
sehr anschaulich die Entwicklung der Finanzkrise mit Ihren auswirkungen veranschaulicht. Wie will die Legislative und Exekutive (EU-Parlament, nationale Parlamente) die Geschäftsmodelle einer gewissen Finanzindustrie in regulierende Bahnen bringen, so das sie nicht die Existenz von Staaten gefährdet?

Phoenix2610, die Unbestechlichen

Die Angst wächst auch in Deutschland

Die Finanzkrise schreitet voran und auch in Deutschland wächst die Angst um das ersparte Geld auf den Banken.
Dabei sind die Kleinsparer wie immer die Dummen, die schon 1% Unterschied spürbar merken.
Ja, arbeiten und sparen für Spekulanten und Bänker sind unsere Zukunft. Zypern ist erst der Anfang!!!!

Soll heißen

Schulz will den deutschen Steuerzahler mehr belasten - darauf läuft das hinaus. Ganz ehrlich, der zypriotische Sparer ist mir relativ egal, wenn unsere Politiker gerade dabei sind Deutschland mit ständigen Geschenken an x-beliebige Länder nachhaltig zu schädigen. Kann verdammt noch mal auch jemand gelegentlich an Deutschland denken? Deutsche Politiker zum Beispiel, die theoretisch die Interessen des deutschen und nicht des zypriotischen oder griechischen Volkes vertreten sollten? Hätten wir doch nie bei diesem Euro- und EU-Mist mitgemacht, das schadet uns inzwischen nurnoch.

Was für ein Desaster!!!

Zypern ist seit gerade mal gut 4 Jahren im Euroraum und bereits pleite. Guthaben in € auf den Banken sind nicht sicher und sollen zur "Rettung" herangezogen werden.

Bis morgen abend muss das Gesetz fertig sein auf Zypern, und jetzt kommen EU - Politiker in letzter Sekunde und wollen gut gemeinte, sozialverträgliche Ausnahmen mit reinschreiben. Bereits morgen abend muss kristallklar sein, von welchen Guthaben dieser Obulus erhoben wird, sonst gibt es ab Dienstag das totale Chaos.

Es ist wirklich atemberaubend mitzubekommen, wie dieses Kunstwährungsexperiment gegen die Wand fährt. Ich könnte mir vorstellen, dass sehr viele Kontobesitzer in den "Krisenstaaten" ab Montag massiv Euros in andere Währungen umtauschen bzw. ihre Euros in andere noch nicht von Pleite bedrohten €-Länder verschieben werden.

Der Sozialismus lässt grüßen

Ein guter Mensch, der Herr Schulz !
Gleich steht er wieder bereit, um dem kleinen Sparer zu helfen.
Es ist ja wirklich eine Frage der Definition, was unter "arm" oder "reich" zu verstehen ist. Und wer an der Macht ist, hat auch die Definitionshoheit.
Aber wenn dringend Geld gebraucht wird, um das System vor der Pleite zu retten, kann das nur die Masse bringen.

Kritik an Zypern-Hilfen

Hier wird wieder einmal von unseren Europa-Politikern, an der Spitze Frau Merkel und Herr Schäuble, ein Schnellschuss gestartet, der in die falsche Richtung geht. Nicht die Kleinsparer sind für die Misere in Cypern verantwortlich, sondern die Banken, deren Großaktionäre und die Großanleger aus dem Ausland, die ihr Geld zu günstigen Konditionen angelegt haben. Wer für diese Misere verantwortlich ist, muss auch dafür haften. Das sollten nun auch Frau Merkel und Co. endlich begreifen. Also fordert EU-Parlamentspräsident Schulz zu Recht Nachbesserungen.

Zwangsabgabe

Richtig, man sieht wie der Test lief. Die große Enteignung wird genauso so laufen. Machen wir uns nicht vor: Spanien, Italien etc alle sind pleite.

Da muss man es sich von den Bürgern nehmen, die noch Geld haben.
Nennen wir es Steuer = Zahlung ohne Gegenleistung

Also nichts verharmlosen, es wird noch viel schlimmer kommen. Was hatten die Politiker nach der CAC in Griechenland gesagt?

Also: rette sich wer kann.

Das Ende des EUROS und Europas

Zypern ist ein provozierter Testfall.

Offensichtlich suchen Banker und Politiker nach weiteren Möglichkeiten, hausgemachte Mißwirtschaft auf Andere abzuwälzen.

Was hat ein Kleinsparer oder ein Ausländer (russische Geldanlagen) mit den Schulden Zyperns zu tun? -Gar nichts.

Das wissen natürlich alle Beteiligten - enteignet wird aber trotzdem.

Sollte es jetzt in Zypern ruhig bleiben, nix Revolution, dann wird die Nummer auf andere EURO-Staaten übertragen.

In der Tat haben deutsche Politiker ein Problem. Wurden bisher nur Einkommen besteuert, geht es jetzt mehr und mehr an den Besitzstand.

Das Signal indes ist verheerend. Wer möchte jetzt noch in EURO-Länder investieren?

Der nächste Akt zum Untergang Europas wird eingeleitet: Kapitalflucht!

@frustalia -7:38 Lenin?

Es gibt da so einiges, was der liebe Herr Lenin gesagt und geschrieben hat, was sicher nicht ganz falsch ist.

Ob die Herren Kommunisten dann immer die richtigen Schlüsse daraus gezogen haben? Ich denke über 100 Jahre gelebter Sozialismus (man nehme die Misswirtschaften Nordkorea, Kuba und Venezuela als lebendes Beispiel) haben gezeigt, dass funktioniert nicht, weil es gegen die menschliche Natur geht.

Und der Zypern-Coup? Letztendlich hat doch auch der kleine Zypriote davon profitiert. Und zwar erheblich. ich meine von dem Schwarzgeldsystem, bzw. der Trickserei mit den Geldtransfers zwecks niedrigster Versteuerung von Gewinnen.

Ich persönlich bin für die radikalere Lösung, also die Banken pleite gehen lassen und damit das russische Schwarzgeld mit. Aber Politik lebt von Kompromissen und ich denke 6,75 % meines Ersparten auf der Bank anstatt einem Totalverlust, ist ein sehr gutes Geschäft.

Allenfalls ein Existenzminimum kann/sollte man steuerfrei stellen.

@Dark Chaos

"Schulz will den deutschen Steuerzahler mehr belasten - darauf läuft das hinaus."
Das ist völlig falsch, Schulz will nicht die deutschen Steuerzahler mehr belasten, sondern die Verursacher der Misere in Zypern. Das ist doch wohl ein großer Unterschied. Und dieses Prinzip hätte schon längst auch in den anderen Krisenstaaten durchgesetzt werden müssen.

@Phoenix2610 - ...nicht mehr in der Mediathek?

Das spricht doch Bände über die demokratische Grundhaltung unserer Fernsehmacher, bzw. wohl eher über den politischen Einfluss auf unser Staats-Fernsehen. besser man zeigt solche Sachen nur in homöopathischen Dosen, sonst rebelliert das Volk am Ende noch.

Ich habe den Bericht auch gesehen, aber auch den über die üblichen Finanzpraktiken in Zypern. Die Großfinanz ist eine Mafia - überal, also auch bei uns.

Die Brüssler Finanzdiktatur und ihre Schergen..

die Regierungschefs der euroländer begehn nach meiner Meinung die nächste kriminelle Handlung. Wieder wird gegen jegliche gesetze verstoßen, die mickrigen zypriotischen Banken werden, wie andere auch, mit Steuergeldern und Sicherheitsgarantien der kleinen Bürger gerettet. Und nutznießer sind russische Oligarchen und Steuerflüchtlingen. Das ganze Gerede, dass man die Banken nicht pleite gehen lassen kann, stellt sich bei diesem Zwergenstaat wie Zypern, der kleiner als Hamburg ist, als reine Makulatur raus. Hier füttern die Wasserträger der Finanzdiktaur lediglich wieder die Reichen.

Hoffentlich erinnert sich jeder im herbst daran, dass Frau Merkel bisher jedem Vorhaben zur Rettung des Geldes der Finanzjongleuere zugestimmt hat. Auch wenn sie sich vorher immer öffentlich geziert hatte, wie die Jungfrau vor dem ersten Kuss. Aber man sieht: Alles Masche, damit das dumme Wahlvolk hinter die Fichte geführt wird.

Scholz versteht es auch nicht.

.
Er ist eben nur ein Politiker; noch dazu ein SPD Politiker...

Die "Bankenrettung" muß aufhören. Sofort. Es gibt keine "systemrelevanten" Banken. Wenn eine kaputt geht, warten schon die Konkurrenten an der Ecke. So geht freie Marktwirtschaft. Und genau das war doch die Politik von Kohl und Schröder.

Dann laßt das auch geschehen.

Grüß Gott
und Glückauf
Friederich Prinz

Was haben...

Was haben die Schaeuble's der EU eigentlich vorher unternommen. Ich meine schon mal was von Bankenaufsicht gehoert zu haben. Gab es das schon in der EU, oder gab es nur Meetings in Bruessel ?

@Dark Chaos

"Hätten wir doch nie bei diesem Euro- und EU-Mist mitgemacht, das schadet uns inzwischen nur noch."
Der eigentliche Konstruktionfehler bei der Einführung des Euro war, dass nicht gleichzeitig eine einheitliche Steuergesetzgebung und eine einheitliche Finanzaufsicht geschaffen wurde, Nur strengere Regeln hätten die Misere der Eurokrise verhindern können. Aber das haben damals Kohl, Waigel usw. verhindert. Auch die nachträgliche Aufnahme von wirtschaftlich schwachen Ländern gehört zu diesen Fehlern.

Ich habe schon

an anderer Stelle meinen Unmut über das ganze Misstrauen das ich gegen über Geld Instituten habe geschrieben. Deshalb lege ich mein Geld nur noch im eigenen Tresor ab und pfeife auf Zugewinn durch irgendeine Geldanlage.Auf meine letzte noch ausstehende Rückzahlung aus einem Investment Fond warte ich schon 3 Jahre !!!

Hr. Schulz hat als deutsches

Hr. Schulz hat als deutsches SPD-Mitglied sich bisher noch nicht zu den geplanten Steuerplänen des SPD-Kandidaten Steinbrück geäußert. Wenn er das so einführt, sind wir von der Größenordnung der Abgaben für Klein-/Mittelverdiener in Zypern nicht mehr weit entfernt.

@b_m 8:44 - Sparbuch als Altersvorsorge

Nur mal zur Info. Das Sparbuch ist schon per Definition nicht als Altersvorsorge geeignet. Mit dem Sparbuch hat man langfristig immer einen realen Kapitalverlust erzielt.

Wenn Sie als Banker einem Kunden das Sparbuch zu Altersvorsorge vorschlagen, erfüllt das schon den Tatbestand der Falschberatung.

Prinzipiell haben sie aber Recht. Die Politik zwingt den Normalbürger dazu seine Altersvorsorge vornehmlich in Geldwertanlagen zu tätigen (Lebens/Rentenversicherung). Und Banken und versicherungen werden durch staatliche Regulierung (Basel II, Solvency III) gezwungen, weiterhin in Staatsanleihen zu investieren.

Das alles übrigens unter dem Deckmantel der Finanzmarktregulierung. Einfach mal "Finanzielle Repression" googeln...

Der Ausweg? Breit streuen, Aktien, Sachwerte, Währungen, ev. bisschen Gold. Aktuell würde ich aber sagen, dass Gold, Immobilien und Währungen sehr "teuer" sind.

Übrigens: die Schuldzinsen sinken auf ein gesundes Niveau durch diese Massnahmen (Finanzrepression).

9:39 — vriegel / @Phoenix2610

das spricht höchstens Bände darüber wie zukunftsfähig die Senderstrukturen sind.
Die Mediatheken unterliegen nämlich gewissen gesetzlichen Beschränkungen (mediengebundene Veröffentlichungsrechte).

Von einer neutralen Berichterstattung hat Arte sich m.E. auch entfernt. Ich finde in den redaktionellen Entscheidungen spiegelt sich die Linie der französischen Regierung wider.

Oft genug stand m.E. in letzter Zeit Inhalt über Qualität, auch wenn ich das für besagte Filme so nicht sagen kann.

@pkeszler

Und das glauben sie wirklich? Gab es bei der Eurorettung überhaupt schonmal irgendwas, das nicht zu Lasten des deutschen Steuerzahlers ging? Kein Deutscher sollte für den Mist zahlen, der in Zypern passiert. Klar ist auch nicht jeder einzelne Zypriot für diese Misere verantwortlich, aber genau wie wir für eine deutsche Krise blechen müssten, sollten die für ihre Krise aufkommen. Denn eins steht ganz klar fest: Das ist keine deutsche oder europäische Krise, sondern die einzelner Länder.
Einheitliche Finanzaufsicht ist mit souveränen Staaten halt nicht zu machen und es ist auch gut, dass wir nicht alle Kompetenzen an Europa abgeben, "Europa" hats nämlich absolut nicht drauf und ist viel viel schlechter als Deutschland.

Schulz for president !

Er versteht das Volk.
In welcher Partei ist er, die werde ich dann wählen.
Er sollte unser Kanzler werden!!!

Die Höhe der Ersparnisse ist

Die Höhe der Ersparnisse ist doch zweitrangig. Die Menschen haben für ihre Ersparnisse gearbeitet und nur das zählt.

Im übrigen heißt es auch nicht, daß wer nur wenig Ersparnisse hat keine Vermögen besitzt. Wer Häuser besitzt ist reich, auch wenn das Bankkonto leer ist.

Es ist aber eine Schande, daß es immer die Sparer sind, auf die alle Schäden abgewälzt werden. Wenn die Politik Fehler macht, darf der Schaden nur mit Steuermitteln beglichen werden. Ziel muß es sein, keine Fehler zu machen.

Ich frage mich auch, wsnn endlich mal säumige Schuldner ins Gefängnis kommen. Die Menschen sind für ihre wirtschaftliche Situation verantwortlich. Wer das nicht tut, handelt kriminell und muß bestraft werden.

Die Banker

werden wohl wieder als die großen Gewinner aus dem EU Chaos hervorgehen.Bin mal gespannt wieviel Boni sie Abkassieren bei den Geldüberweisungen der EU.
Die Vernichten den Gedanken Europa mit aller Gewalt und man kann bald Froh sein wenn dieses Geldgeschmiere endlich ein Ende hat. Komme was da wolle, ich jedenfalls will vom Euro und dieser Antidemokratischen EU nichts mehr wissen und werde auch so Wählen, ganz egal was diese Heinis einem erzählen oder auch nicht.

Die Antidemokraten in den Euroländern...

die als Regierungschefs auftreten und immer weiter die elementaren Ressourcen der Völker ausbeuten, um wenigen Reichen das Vermögen zu mehren, gehören nach meiner Ansicht schnell hinter Gittern. Deren Beschlüsse sind in keiner Weise demokratisch legitimiert, auch nicht wenn sich die etablierten Parteien zu einer Einheitsfront gegen den Bürger und für die Finanzjongleuere zusammenschließen.

Die Einführung des Euro und Abschaffung der DM in Deutschland wurde gegen die Mehrheit des Volkes undemokratisch durchgedrückt.

Die Finanzhilfen für Banken und Pleite-Staaten wurde gegen die Mehrheit trotz "no bail out Klausel" durchgesetzt.

Die irrsinnigen Erweiterungen der EU um Staaten, die Aufnahmebedingungen nicht erfüllen und für Jahrzehnte Empfängerländer bleiben wurde gegen das Volk beschlossen.

Die Freizügigkeit sorgt für einen massiven Anstieg in Ballungszentren durch Zuwanderer aus den neuen Elendsländern.

Wann wird edlich wieder der Wille des Souverän(das Volk) beachtet?

Neues Gesetz

"Übers Wochenende ein neues Gesetz" ...

Wer das wohl quasi über Nacht wasserdicht formuliert?
Die zypriotischen Beamten wohl eher nicht.

Aber die in ihrem Vermögen gefährdeten "Goldmänner" und von denen gut bezahlte Lobbyisten helfen da bestimmt gern. Falls sie das nicht längst getan haben sollten.

Logisch, wenns dann für Oma etwas teurer wird.
Denn Oma kann sich leider keine Lobbyisten leisten.

Es geht nicht nur um Oligarchen!

Ich lese immer wieder von diesen russischen Oligarchen. Van Paten erwähnte da ca. 30 Prozent.

Bitte seien Sie sich bewusst, dass hier NICHT russische Oligarchen gerettet werden. Jedes windige Finanzgeschäft in Deutschland oder Europa, das nicht unter europäische oder deutsche Bankenaufsicht schlüpfen wollte, hat seinen Sitz in Zypern. Von dort darf man in Europa tätig sein, unterliegt aber nicht der strengeren Aufsicht.

Nicht ohne Grund wurden u.a. Bürger, denen marode Immobilien angeboten wurden, von Firmen mit Sitz in Zypern abgezockt. Es gibt dazu Reportagen u.a. beim Wirtschaftsmagazin Wiso.

Hier werden diverse europäische dubiose Geldmachereien "gerettet", weder Zypern, noch das Bankensystem. Hier kann eigentlich nur geldgesteuerter Lobbyismus der Grund sein.

Dafür noch den Kleinsparer zahlen lassen ist eigentlich der pure Hohn, Satire oder gar Zynismus.

Lasst Euch das nicht gefallen!

@schiebaer 9:57 - Rückzahlung aus Investmentfonds

Also ichhabe letztes Jahr über 30 % Wertzuwachs erzielt mit meinen Fonds. ichvermute mal Sie waren da eher auf "nummer sicher" unterwegs und haben auf offene Immobilienfonds gesetzt? Dumm gelaufen, aber prinzipiell ein Sachwertundvon daher gar nicht mal so falsch.

Und wenn Ihr Geld im Tresor ist, dann haben Sie dasselbe Problem wie der mit dem Geld auf der Bank: Es wird weniger wert. Ob nun wegen fehlenden Inflationsausgleich, oder wegen Zwangsabgaben(Steuern etc.), ist eher sekundär. Und das Risiko einer Währungsreform tragen Sie auch zu 100 %.

Sinnvoll wäre eine breit gestreute Anlage, also nicht alle Eier in einen Korb legen. Die Bank ist da aber sicher der falsche Anlaufpunkt für "Beratung". Strukturvertriebe, wie MLP, AWD (jetzt Swisslife irgendwas),Bonnfinanz, DVAG genauso.

Nur ein wirklich unabhängiger Finanzanlagenvermittler und/oder Versicherungsmakler (ev. Honorarberater) kann Ihnen da wirklich helfen.

100 % Sicherheit gibt es aber nirgends, auch nicht auf der Bank.

ach Herr Schulz ....

beim nächsten aufeinandertreffen im Aachener Rathaus sprechen wir mal ... über die letzten Jahre der SPD-Regierung unter dem Verräter der SPD ...
Es ist schlicht unanständig von den wirklichen Machthabern Europas, einer Fr. Lagarde, weiteren Jünger des GoldmannSachsAbendmals und dem deutschen Finanzminister, der mit Häme in die Kamera verkündet, dass man ja nicht ohne Grund erst zum Wochenende die Katze aus dem Sack lässt. Es ist auch bezeichnend, dass der Präsident Zyperns die Alternative zu diesem staatlich angeordneten Diebstahl als "ungeordneten Staatsbankrott" darstellt. Es gibt keinen geordneten oder ungeordneten Bankrott, weder für Staaten noch für Unternehmen. Bankrott ist Bankrott! Soviel zur Kompetenz derer die das von sich geben. Das hatten wir schon zu Opel. Auch dies ist schlicht grober Unfug! Nehmt den wirklich Verantwortlichen ihr Spielgeld endlich ab! Nicht die Menschen sind für die Wirtschaft da, sondern die Wirtschaft für die Menschen/Gesellschaft.

@17. März 2013 - 10:00 — vriegel

Mit Sparbuch war nicht zwingend Sparbuch in Reinform gemeint, sondern auch Festgelder, Sparbriefe und dergleichen.

Warum sollen niedrige Schuldzinsen gesund sein. Zinsen unterhalb der Inflationsrate sind ein Verbrechen, wie in dem Artikel über Finanzpepression deutlich wird. Hier geht es nur darum die Belastungen willkürlich auf Menschen abzuwälzen, die sich nicht schnell genug in Sicherheit bringen können.

Staatsausgaben müssen durch Steuern finanziert werden.

Die Vorgehensweise der Beteiligung ist völlig korrekt

Die Sichtguthaben auf den Konten sind nur Ansprüche auf Geld. Die Bank gibt damit das Versprechen dem Bankkunden auf Verlangen gesetzliches Geld (Scheine und Münzen) auszuzahlen. Das Buchgeld auf den Girokonten ist kein gesetzliches Zahlungsmittel. Es gehört den Banken und wenn sie mit dem Staat einen Zugriff auf die Konten vereinbaren, können die Bürger nichts dagegen tun. Sie sind Eigentümer von Forderungen aber nicht Eigentümer von Geld, somit Gläubiger der Banken. Damit können sie zur Finanzierung herangezogen werden, kein Problem und rechtlich völlig ok.
Natürlich stellt sich die Frage, ob hier nicht eine gesetzliche Lücke vorhanden ist. Wenn ich arbeiten gehe, ein Konto habe und mein Arbeitslohn dorthin überwiesen bekomme, dann möchte ich bitte auch Eigentümer meines Lohnes sein und nicht Forderungsinhaber und Gläubiger einer Bank. Es muss eine Reform geben, die Bankkonten aus der Eigentumsphäre der Banken herauslöst und den Bürgern das Eigentum daran überträgt ==> Vollgeld.

Rückzahlung

Die Richtung ist richtig.

Wer von hohen Zinsen profitiert, muss auch damit rechnen, dass er zurückzahlen muss.

@Dark Chaos

"Gab es bei der Eurorettung überhaupt schonmal irgendwas, das nicht zu Lasten des deutschen Steuerzahlers ging?" Da haben Sie Recht, weil jetzt das Kind in den Brunnen gefallen ist. Die Krisenländer bzw. die dort lebenden Menschen haben doch nur die Annehmlichkeiten ausgenutzt, die ihnen der Euro und die fehlenden gesetzlichen Grundlagen geboten haben. Den Fehler haben also nicht Zypern usw. gemacht, sondern Deutschland und die anderen Befürworter der Euroeinführung. Den Befürwortern ging es doch hauptsächlich um die Absatzmärkte in diesen Ländern, ohne gleichzeitig an die Menschen zu denken. Wer in diese Länder exportieren will, muss auch dafür sorgen, dass dort gleichzeitig ein Aufschwung der Wirtschaft eintritt, damit die Importe auch bezahlt werden können. So funktioniert Wirtschaft.Wer das, wie Deutschland, nicht beachtet, gerät zwangsläufig in eine Schieflage und muss jetzt diese Fehler nachträglich ausbügeln.

Alternativlos ?

Dass diese Massnahme alternativlos sein soll ist ein schlechter Witz, bei einem Land dieser Grösse sind die Einwohner aus eigener Kraft garnicht in der Lage derartige Mengen von Schulden anzuhäufen, man könnte alle Zyprioten locker aus unserer Portokasse unterhalten. Hätte man bestimmte Vermögen (eben die die der Altersvorsorge) ausgeschlossen hätte es kaum die Rettung Zyperns verhindert.

Es sollte aber auch selbstverständlich sein dass wir als europäisches Ausland nicht derart ungerechte Massnahmen unterstützen - wenn man Arbeitnehmer ermutigt selber in ihre Altersvorsorge zu investieren (wie in Deutschland mit der Riester-Rente) darf man diese Leute dann nicht dafür bestrafen dass sie so vorrausschauend sind und sich eben nicht auf den Staat verlassen. Die Wut die herrschen würde würde man es hier tun kann man sich lebhaft vorstellen, sowas sollten wir auch von niemand anderem verlangen, im Gegenteil, wir sollten hinter den 'kleinen' Zyprioten im Kampf gegen die Banken stehen.

Als nächstes kommt dann die

Als nächstes kommt dann die Zwangshypothek auf euer Häuschen.
Gab es alles schon, wartet's nur ab...

Glück gehabt?

Solange nur die Guthabenkonten "geplündert" werden, darf man ja vor EU-Gnaden noch dankbar sein.
Auf die Spitze wird es sicher irgendwann getrieben, wenn das Gehalts-(Zwangs-)Konto ähnlich einer Zwangshypothek in einen Zwangs-Dispo getrieben wird.

Und der kleine A. kann dann sehen, wie er das wieder ausgeglichen bekommt.

Es bleibt spannend.....

@b_m 10:17

Ich schreibe nicht, dass niedrige Schuldzinsen gesund sind. Ich meinte, dass durch die finanzielle Repression, also wegen der künstlich niedrigen Zinsen und der zukünftig steigenden Inflation, das Verhältnis von BIP zu Staatsverschuldung sinken wird.

Die Schuldzinsen des Staates sinken also wiederauf ein erträgliches Niveau, obwohl die Gesamtschuld wohl noch höher liegen wird, als aktuell.

Der Staat ist immer Profiteur von Inflation. Seine Einnahmen steigen automatisch. Zumindest solange das System nicht kollabiert. Die Handlungen aller Politiker muss man unter diesem Gesichtspunkt sehen. Als Kollateralschaden (für den Steuerzahler) werden dabei die Banken aller Länder gerettet.

Was aber letztendlich auch dem kleinen Mann sein Geld rettet. Zumindest zum größeren Teil.

"Das Sparguthaben ist sicher"

Man muß es nüchtern betrachten: Von einer Rechtsgemeinschaft EU zu sprechen ist nur noch eines: grotesk. Der Rechtsbruch wird zum herausragenden Merkmal der Eurorettung. Nicht nur daß man die grundlegenden Prinzipien des Maastrichtvertrags im Handstreich beseitigt hat, bricht die EU nun erneut ihre Regelungen zur Sicherung der Spareinlagen, die sie sich erst vor kurzem gegeben hat. Damals bezeichnete man die EU-weite Absicherung von Spareinlagen bis 100Tsd Euro als großen Wurf für den Sparer in Zeiten der Krise. Heute zählt das nicht mehr. Ganz abgesehen davon, daß Hilfen nach ESM-Richtlinien an das Kriterium der "Systemrelevanz" gebunden sind. Auch das zählt nicht mehr.
Man muß nun wahrlich kein Prophet sein um vorauszusehen, daß die "Euroretter" bei einer weiteren Eskalation der Krise noch zu ganz anderen, drastischeren Maßnahmen greifen werden. Vielleicht wacht man dann auch hierzulande mit einer bösen Überraschung auf.

spd wie immer...

spd politiker kritisieren immer vor abschlüssen von rettungspaketen und spielen sich gewaltig auf, am ende stimmen sie immer wieder zu, weil frau merkel ihnen irgendwelche zugeständnisse macht und sie dadurch fein aus der sache rauskommen.

Ja da sieht selbst Herr Schulz.........

was für eine Macht die Lobbyisten haben und der Verfall der EU geht schneller voran als die ganzen Finanzminister glauben wollen. Diese ungeliebte Vereinigung ist am Ende und es ist unverantwortlich die ganzen Monopoly-Banken zu retten. Wenn die ihr Geld und das ihrer Kunden verzockt haben dann müssen die in die Insolvenz und da dürfen auch keine Gelder mehr reingepumpt werden.

hier hat schulz recht................

im prinzip trifft es auch die kleinen leute. die grossen ausländischen anleger waren und sind die steuerflüchtigen und zocker, also gehören die mehr zur kasse gebeten und nicht die kleinen leute. diese spekulanten etc. haben zypern so weit gebracht...., nicht der kleine mann.
was macht das für ein bild für das restliche europa ?
eine hand von sog. fachleuten hat diesen unfug so veranlasst, es gilt dieses unrecht sofort zu ändern.

In Zypern wird geprobt,.....

Anschließend wird diese Zwangsenteignung der kleinsparer und HARZ IV Empfänger in Deutschland 675 : 998,99 € umgesetzt. Damit sich die Armen Politiker und Bänker wieder eine außerplanliche Diäten und Bonierhöhung einverleiben können.

Wer jetzt fragt, wo die 999,- € für die Reichen abgeblieben ist, der wird Enttäuscht mitbekommen, das man denen eine Sonderabschreibung für den Jahreshaushalt 2013 gegönnt hat. Denn GEBEN ist SELIGER denn NEHMEN.
Also wird es den armen genommen und den Reichen gegeben.

Aber 40% Wählt ja genau diese Regierung !

kalte enteignung der bürger

Nicht mehr oder weniger ist das! Man kann auch raub dazu sagen! Ein vorgeschmack auf das was noch kommt!

Wirklich amuesant so

Wirklich amuesant so ein
Forum...
Im Forum von WallStreetOnline
war das vor 4Jahren alles
schonmal besprochen worden.
Lastenausgleichsgesetz sag ich
da nur.Na klingelts?
Nur das diesmal nicht die
Haerten eines Krieges gemildert
werden,sondern der Zusammenbruch
durch die Finanzbombe.Diese
Zwangsabgabe 1952 hat(obwohl teils
50%des Vermoegens ueber 30Jahre zu
zahlen war)den Wirtschaftsboom
in 50er,60er Jahren nicht gebraemst.
MMn hat es ihn sogar erst ermoeglicht.
Uebrigens vollkommen konform mit
unserem GG...

Ja, jetzt könnten die

Ja, jetzt könnten die Politiker denken, "aha, die Bürger heben ihr Geld ab", also lasst uns Zwangshypothek auf Häuser machen.

Wer innerhalb von Stunden wie bei Zypern solche Maßnahmen ergreift, dem ist alles zuzutrauen!

Hauptsache die Banken dürfen weiter existieren. Unvernunft regiert.

Flow-Texer: Vollgeldanalyse

Sehr schöne Darstellung der Besitzverhältnisse bezüglich Geld. Tatsächlich wird damit viel zu lasch umgegangen. Viele glauben ja tatsächlich, dass ihr Kontoauszug ihr "Geld" darstellt.

Da Sie Bargeld erwähnen: Früher stand aber selbst auf Banknoten drauf, dass sie nur eine Notierung sind, ein Schein, der lediglich Anspruch auf das "richtige" Geld darstellt.

Aber egal, am Ende brauchen wir ein besseres Geldsystem, z.B. das von Ihnen erwähnte Vollgeld.

Was ich aber sehr gut finde: Jetzt geht es langsam den Bürgern ans eigene Vermögen. Und genau deswegen wachen viele jetzt erst auf. Aber sie wachen auf und das wird eine viel stärkere demokratische Bewegung auslösen und z.B. die Alternative (AfD) stärken.

Je schlimmer es wird, je besser kann es in der Zukunft werden. Viele werden erst aus Schaden klug.

Vllt. einfach mal darüber

Vllt. einfach mal darüber nachdenken, was dieser Beschluss bedeutet.
Jetzt sollen Sparer, an dessen Geld die Banken lange gut verdient haben, für deren Fehler haften. Die Eigner und Chefs der Banken, welche jahrelang gut an riskanten Geschäften verdient haben, müssen das Risiko aber nicht tragen und keinen Anteil an der Rettung tragen.
Herzlichen Glückwunsch...
Wenn ich sehe, dass so Mancher die Mär von der Rettung des Kleinsparers glaubt, wird mir Angst und Bange.
Eine wirkliche Rettung wäre es, die Banken krachen zu lassen und den Kleinsparern wie versprochen die 100 000€ zu sichern.
Leidtragende wär Staat meine Verluste aus riskanten Geschäe dann Reiche und die Eigner der Bank, jedoch nicht die Kleinsparer.
Mir ersetzt auch keinften.
Kleiner Tipp am Rande die ganzen Milliarden, welche jetzt aufgebracht werden müssen, sind nicht weg. Es hat sie sich nur vorher schon jemand anderes eingesteckt. Die Staaten sind es nicht, die sind alle chronisch verschuldet. Wer hat das Geld?

An vriegel

Danke für den Tipp. Was ist denn mit Umwandlung meines Geldes in Gold. Das wird doch
nie wertlos.Allerdings steigt und fällt es ja auch je nach Nachfrage,und wenn ich verkaufen muss nehme ich den aktuellen Tagespreis hin.

Gier

Googelt mal diesen ein Jahr alten FAZ-Artikel.

"Zypern-Anleihen Die neuen Lieblinge der Spekulanten
31.03.2012 · Griechenland in klein: Keiner weiß, ob Zypern bald pleite ist. Das hat die Renditen gewaltig in die Höhe getrieben. Auch Privatanleger steigen in Zypern-Anleihen ein. "

Nicht nur bei Anleihen - in die wie gesagt auch KLEINanleger eingestiegen sind - sondern auch bei den 'normalen' Sparzinsen bei 'normalen' Konten von 'normalen' Bürgern auf Zypern lagen die Zinsen im Bereich von rund 5 bis 11%.
Wer diese Rendite gern mitgenommen hat, möge jetzt bitte nicht über einen einmaligen Abschlag von 6,75% lamentieren.

Und wenn die hier viel zitierte Kleinspareroma dort eben im letzten Jahr diesen Zinssatz bekommen hat und jetzt diesen erschreckend unsozialen Abschlag hinnehmen muss, liegt sie im Ergebnis bei - richtig: Null Ertrag.

Genauso wie die Kleinspareroma bei uns in Deutschland.

Wahrlich dramatisch.

Gutmenschen in der EU

Die Kleinsparer haben an dem Desaster keine Schuld und dürfen deshalb nicht belastet werden. Das ist sicher richtig. Aber ich bin auch nicht verantwortlich, Herr Schulz, und trotzdem wollen Sie mir ohne mich zu fragen in die Tasche greifen.

Her Schulz geniesst das Leben

Her Schulz geniesst das Leben eines EU Parlamentariers- fordern aber nicht leisten müssen. Was denkt er denn hat der gewöhnliche Grieche oder Portugiese bisher verloren mit den 25.000 Sparguthaben? Vermutlich weit mehr als 1500 Euro und bei ihm gehts weiter.
Und was haben Sparer in isländischen Banken verloren als dort mal eben der Staat gleich mit bankrott ging?

Wo ist das Problem?

6,75% einmalige Vermögenssteuer, wo ist da das Problem? Prozentual bedeutet: Wer wenig hat, zahlt wenig. Also.

Die Sparer in Zypern hätte es beim Staatsbankrott sicher wesentlich härter getroffen. Hilfskredite der Partnerländer werden gewährt oder nicht, sie sind aber nicht einzufordern.

Frau Merkel hat nicht Recht

Frau Merkel hat nicht Recht, dass mit dieser Zwangsabgabe auch ein Teil der Verursacher in Haft genommen wird. Das Problem sind die Bankster welche die Kohle bei hochbrisanten Geschäften einfach verzockt haben - nicht die Kunden, egal woher deren Geld auch kommen mag.
Jedoch ist von Strafen für Bankster, Zwangsabgaben von der Eigenkapitalanlage der Banken usw. NICHTS zu lesen. Will die EU glaubhaft sein/werden muss aber genau hier angesetzt werden.

Gebt doch jedem Eurokraten einen Blindenstock

Es gibt keinerlei vernünftigen Grund Geld nach Zypern zu tragen, denn die Banken dort haben reichlich Euros auf ihren Konten liegen. Es geht nicht in die Köpfe der über versorgten Eurokraten, Robin Hood zu spielen - den Reichen soviel vom Überfluss zu nehmen, wie sie vorher durch Steuerbetrug/Warentermingeschäfte u.a. Schwerstarbeit mehr "erwirtschaftet" haben und die Armen, die keinerlei Schuld an der gegenwärtigen Misere Zyperns haben,raus zu halten. Eurokraten, Banker, IWF das sind halt Krähen unter sich.

Offenbar ist Herr Schulz der

Offenbar ist Herr Schulz der einzige Politker, der sich (öffentlich und medienwirksam) differenziert zur Zwangsabgabe von Konten-Kunden der zypriotischen Banken äußert.

Na, wenigstens einer.

Nachdenklich macht, dass der zypriotische Präsident Nikos Anstasiades nicht selbst diese Forderung zum Schutz seiner "normalen" Bürgerinnen und Bürger stellte. Warum diese Willfährigkeit des Präsidenten gegenüber der EU, und Verrat an seinem "Volk"?

Scheinbar gibts da noch größere öffentlich nicht bekannte Untiefen, die den Präsidenten so in eine Enge und Abhängigkeit von der EU treiben.

Man mag das gar nicht zu Ende denken...........

@Trecker - Buchgeld Vollgeld Giralgeld

Sehr schöne Darstellung der Besitzverhältnisse bezüglich Geld. Tatsächlich wird damit viel zu lasch umgegangen. Viele glauben ja tatsächlich, dass ihr Kontoauszug ihr "Geld" darstellt.

Klar. Was sonst. Die Theorie, die Sie uns unterjubeln wollen, ist mir zu esoterisch. Sorry.

@Flow-Texer

Ich glaube nicht ganz an die Rechtmässigkeit des hier (noch zu formulierenden) Gesetzes.
Des Staat beraubt einen seines Eigentum, ohne dafür eine Grundlage zu haben (Steuern und Zwangsabgaben müssen (hierzulande) vorher verkündet werden in eiem Gestzblatt bevor sie in kraft treten und haben somit eine gewisse Vorlaufzeit). ZUdem sind die Mittel schon von vornherein zweckgebuden und fliessen einer schwarf definierten empfängergruppe zu, was einer Enteignung und Umverteilung gleichkommt mit dem Staat als Erfüllungsgehilfen, sofern dieser die Gelder nicht den Banken als Schulden anschreibt und für deren Rückforderung sorgt.

Ich glaube auch nicht ganz, dass ein Girokonto kein geldwertes Eigentum in diesem Sinne darstellt: (elektronisch) transferiertes Geld ist ein fast überall akzeptiertes Zahlungsmittel und somit als solches zu bewerten.
Bei Einlagen die in irgendwelchen Investments angelget sind (Tagesgeldkonto, Fondsparen) sieht die sache schon anders aus.

@ schiebaer10:59-Gold erwirtschaftet keine Zinsen

es ist also wie mit der Geldanlage bei der Bank. Der reale Wert sinkt.

Der Unterschied ist der, dass solange Spekulation (und die Angst vor Geldentwertung) den Preis nach oben treibt, ein Ausgleich statt findet.

Allerdings denke ich, dass der aktuelle Goldpreis schon eine Hyperinflation beinhaltet. Kommt die NICHT und das ist sehr wahrscheinlich, dann wird der Preis sinken. Verluste von 50 - 80 % sind nicht unrealistisch. Man muss nur mal die letzten 100 Jahre betrachten - nicht nur die letzten 30 Jahre.

Wertlos wird Gold sicher nie. Auch sichert es einen Inflationsausgleich - allerdings über sehr lange Zeiträume. Ich rede von Jahrhunderten und Jahrtausenden.

Grundsätzlich bestimmen bei Gold Angebot und Nachfrage den Preis. Allerdings ist der Markt sehr klein und eng. Und der Manipulation ist Tür und Tor geöffnet.

5 % als strategische Position, sozusagen als "Versicherung" kann man aber machen.

Unvernunft regiert! (Gandhismus)

Erst sollten die Banken gerettet werden um die Einlagen zu sicherern. Jetzt werden die Einlagen genommen um die Banken zu retten. Macht endlich wieder soziale Markwirtschaft und lasst die Nieten pleite gehen! Kein Sozialismus für Banken!

@denk-mal - Was ist schlimm an dieser Abgabe?

Nachdenklich macht, dass der zypriotische Präsident Nikos Anstasiades nicht selbst diese Forderung zum Schutz seiner "normalen" Bürgerinnen und Bürger stellte.

Lassen Sie uns diese Sache mal rational anpacken. Die normalen Bürger trifft diese einmalige Vermögensabgabe doch kaum. Wenn ich auf mein eigenes Konto sehe: Es ist Mitte des Monats, die Miete und andere Fixkosten sind abgebucht, ehrlich gesagt wäre mein Beitrag überschaubar. Wenn ich mein Land damit vor der Pleite retten würde, warum nicht?

Diese Vermögensabgabe ist endlich mal ein konstuktiver Beitrag zur Eurokrise. Weg von der Vollpension-Mentalität.

Aha!

Aha! Jetzt weiss ich es:
Wer 25.000,- EUR auf der Bank hat, ist "Kleinsparer"

Zypern vor sich selbst seiner eigenen Mafia retten

Seit sieben Jahren erlebe ich, wie die Verwaltung des griechischen Teils Zyperns, von Vetternwirtschaft und Bestechlichkeit geprägt, dem Bürger in jener schwer verdaulichen Mischung aus Überheblichkeit und Inkompetenz täglich auf die Nerven geht. Aus fremden Ländern stammende Leute werden als Personen niederer Klassen behandelt, und die Verwaltung pflegt auch Einheimischen gegenüber einen so arroganten, bürgerverachtenden Stil, daß sie insgesamt aufgelöst und jede einzelne Stelle neu ausgeschrieben werden müßte, wenn eine Chance bestehen soll, dieses schöne Land von einer sie fressenden Verwaltungsmafia zu befreien. Europa hätte jetzt die Möglichkeit, Zypern zur Einhaltung der sonst in Europa geltenden Rechtsstandards, z. B. Kriegsflüchtlingen gegenüber, zu zwingen. Zypern soll gerettet werden, zuerst aber einmal vor sich selbst und seiner Mafia.

unbegreiflich

wie schnell das ging mit dem einfrieren der gewollten beträge auf den konten.lol
bis heute können die grossen griechischen steuerschuldner überall und in voller höhe über ihr vermögen verfügen ?
diese politiklobby ist langsam schon zum gänsehaut bekommen, was hier in letzter zeit für maßnahmen unternommen werden, um die belastungsgrenzen der bevölkerungen herauszufinden und die staaten in den ruin zu treiben,nur um die finanzlobby zu retten und zu entlasten,
man kann doch die systemrelevanten banken ruhig pleite gehen lassen,wenn man das system EU mit seinen einzelnen mitgliedsstaaten ohnehin schon getötet hat

@Lutz Jüncke

Sie haben Recht.
Natürlich macht die Gier auch nicht vor den Kleinsparern halt. Aus diesem Grund muss jeder, egal ob reich oder arm, der auf hohe Zinsen setzte, seine Verluste selber tragen. Nur seriös angelegte Gelder dürfen und müssen gerettet werden.

Ex-Linker: Esoterik

"Klar. Was sonst. Die Theorie, die Sie uns unterjubeln wollen, ist mir zu esoterisch. Sorry."

Schön, dass sie da wenigstens ehrlich sind. Aber da kann Ihnen geholfen werden. Lesen Sie mal dazu die Bilanzen, Bilanzkommentare, Gesetze oder Dokumentationen von Zentralbanken (z.B. Modern Money Mechanics von der FED).

Ich gebe Ihnen dazu einen Tipp: Die genannten Dokumente sind keine Esoterik, sondern gelebte Realität, das sind die Grundlagen derzeitigen wirtschaftlichen Handelns.

"Deutschlands" und Europas

"Deutschlands" und Europas Wintermärchen scheint sich einem turbulenten Frühling zu nähern.Der Hinweis auf Alternativlosigkeit war immer schon ein Frontalangriff auf den sozial-politisch denkenden Menschen; und Zusammenwachsen kann nur, "was zusammengehört"; sprich: genügend visionäre und zugleich real umsetzbare Sozialleben-gestaltende Schnittmenge hat. Die Europa-Politik scheint zur Zeit kaum mehr über den Aspekt der Angst vor dem Scheitern der Euro-Währung hinauszukommen.Sozial visionäre Ideen aus dem Munde der Politiker kommen mittlerweile daher wie weltentrückte Märchenerzählungen. Angst ist aber stets der schlechteste Ratgeber bei Entscheidungsfindungen. Es wäre an der Zeit, den Euro-pa-Zug auf ein Nebengleis zu parken und einer Grundüberholung zu unterziehen - auch wenn dies vermutlich für alle Beteiligten finanzielle Einbussen bis zeitlich befristetes Chaos bedeutet.

Es gibt kein Entrinnen…

… für die EU: Hass wird immer der Dank sein. Werden Reformen verlangt um Zukunftsfähigkeit zu schaffen, sieht die Bevölkerung nur den zunächst sinkenden Lebensstandard; werden Banken zum Schutz von Spareinlagen und Wirtschaft gerettet, fällt der Blick nur auf das Risiko der Steuerzahler; wird nun eine Eigenbeteiligung der Sparer verlangt, sieht man nur die Enteignung. Undank ist des Helfers Lohn. Daher sollte die EU bei ihrer Entscheidung bleiben.

Nebenbei gibt es in dieser Situation ohnehin keine „soziale“ Lösung. Warum eine Grenze bei 25TEUR und nicht 30TEUR oder 20TEUR? Was ist mit dem Punkt, dass einfache und ältere Menschen zumeist Sparanlagen nutzen? Reiche haben ihr Vermögen in Immobilien, Aktien und Fonds. Der Vorschlag von Hr. Schulz hilft dem Mütterchen auch nicht, die z.B. eine Lebenssparleistung von 120TEUR hat. Und den Reichen mit einem „Kleinbetrag“ von 20TEUR flüssigen Mitteln trifft es kaum.

@ frustalia

Die EU und nationale Regierungen haben Sparguthaben natürlicher Personen bis 100.000 EURO, bei Bankenschieflage, innerhalb der EU als sichert beschlossen.
Warum belässt man es nicht dabei?
Bis 100.000 und natürliche Person = keine Belastung.
Darüber hinaus gehende Beträge mit oder ohne Staffelung werden belastet.
Nur dann zeigt die Politik, dass sie sich nicht über eigenen Gesetze skrupellos hinwegsetzt.
Hier kann auch der Bundestag seine eigene Haltung zur Legalität bei der Abstimmung unter Beweis stellen - gerade weil schon in Brüssel vom Parlamentspräsidenten Bedenken artikuliert werden.

Ekelhaftes Staatsgebahren

Unglaublich. Erst beklaut man die Sparer, führt Zwangaben ein, stiehlt ihnen ein Teil des Ersparten vom Konto und nun möchte man sie entlasten? Naja, entlasten hört sich so an, als würde man dem kleinen Mann jetzt demnächste die ganze Kohle wegnehmen, damit er sich nicht zu viele Sorgen um etwas machen muss, was er eh nicht versteht. Abschließend kann man nur feststellen: Politik ist kriminell!

Mitgegangen, Mitgefangen

so ist das in einer Demokratie.

Jahrelang haben die Zyprioten mit dieser Art Bankgeschäfte gut gelebt, und schliesslich auch in früheren Jahren hohe Steuereinahmen und somit Wohlstand generiert.

Sorry, aber mein Mitleid hält sich in Grenzen!

Was soll das Gejammere um "Enteignung"

Bankengeschäft ist Risikogeschäft

Außer für die Banken €kratistans, die haben nämlich von unseren "demokratisch gewählten" Regierungen den Status UNBANKROTTBAR erhalten. Zum Leidwesen und Nachteil aller anderen.

Wer diesen Banken Geld gab, muss damit rechnen das es weg ist. Gleich ob russischer Oligarch oder zyprischer Kleinanleger.

Banken und Staaten pleitegehen zu lassen ist eine Frage der Gerechtigkeit. Und wenn "Kleinanleger beklagen dass sie ihr Erspartes verlieren, so muss man fragen was wir sein möchten:
Mündige Bürger oder Mündel der Obrigkeit?

Konsequenzenloses Handeln ist immer unverantwortliches Handeln. Neuer Schutz vor Konsequenzen führt zu weiterer Verantwortungslosigkeit und wird Ausgangspunkt der nächsten "Krise".

Vergesellschaftung ist ein übel an sich!

EU Einlagensicherung

Die EU beweist mit dem Schritt, was die Einlagensicherung von 100.000 Euro für einen Wert hat. Es handelt sich um eine Beruhigungspille für den Sparer.

Es ist ja nicht einmal die Höhe der Rücklagen im deutschen Einlagensicherungsfond öffentlich. Selbst wenn etwas drin ist, wird es möglicherweise nicht dazu verwendet werden, um Spareinlagen zu sichern.

Mir fällt langsam kein Grund mehr ein, größere Vermögen einer Bank anzuvertrauen. Ich warte gespannt auf einen möglichen Bankrun der südlichen Euro-Länder nächste Woche. Mal sehen wie lange der Spruch "die Spareinlagen sind sicher" noch geglaubt wird.

Die Linke wird zustimmen

Die Vermögensabgabe ist, gemessen an dem was in Deutschland die Linkspartei fordert, mit 6,75% sehr moderat. Die Steuer ist in sofern gerecht, dass die die nichts haben auch nichts zahlen. Die meisten Normalverbraucher werden kaum einige hundert Euro beitragen müssen. Daher werden im Bundestag mit Sicherheit diesmal alle Parteien dem Rettungspaket für Zypern zustimmen. Ich gebe zu, ein Freibetrag (von deutlich unter 25.000 €) wäre nett, aber es geht auch so.

Kleinsparer sollen absichtlich haften

Wären Kleinsparer in Zypern ausgenommen worden, wären auch die Iren und die Spanier gekommen und hätten gesagt:
Das wollen wir auch!
So einen Präzedenzfall wollte man verhindern. Die Sozialisierung der Schulden soll weiter gehen.

@andrex - keine Einlagensicherung

Diese einmalige Vermögensabgabe von 6,75% hat mit Einlagensicherung überhaupt nichts zu tun.

Darstellung: