Kommentare

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ein tolles Foto.

Warum das Kind kaum beim Namen genannt wird

Es ist nur eine Frage der Zeit, das es im gesamten europäischen Raum zu sozialen Unruhen kommt. Das nämlich sind die " Demonstrationen " in Spanien, Griechenland, Italien usw. in Wirklichkeit.
Solange der "Einfache" die Zeche der "Eliten" zahlen muss,( und dass wird ja politisch verordnet, also muss er )wird der Spannungsbogen in den Demokratien dieses Euroraumes leidlich überdehnt, mithin zum Riss der Sehne.
Wehe wenn sie Losgelassen.

Anarchie herrscht schon lange in Europa- In den Banken und bei den Hedgefonds!

Schade das man den nicht

Schade das man den nicht direkt sagen kann: Führt eure eigene währung wieder ein und dann seht zu wie ihr klar kommt. Sicher so denke ich wissen die meisten das gespart werden muss aber....

Der große knall wird kommen. So wie das jetzige system läuft kann kein Staat der welt überleben. Auch das geld was wir jetzt in der EU pumpen ist nur Zeitschinderei denn es werden mit schulden alte schulden bezahlt und mit schulden alles andere finanziert. Nacher sind wir 5 jahre weiter aber genau da wo Greichenland das erste mal gesagt hat: Wir haben kein geld mehr.

Nicht falsch verstehen: ich bin kein euro gegener aber ich hätte das alles andere gehandhabt.

Europaweiter Aktionstag gegen Sparpolitik

Allein die Überschrift verdeutlicht zu sehr wie die heimische Staatspresse versucht einen bevorstehenden Generalstreik zu verniedlichen damit sich hier zu Lande alles gut anhört und kein globaleuropäischer Flächenbrand entsteht. "Aktionstag". Wie süß! Fakt ist das heute in ganz Südeuropa die Menschen auf die Strasse gehen weil diese nicht mehr einsehen für die Verfehlungen der Politiker und Banken den aller Wertesten hinzuhalten! Und richtig ist es. Mit den Steuereinnahmen wird so viel Raubbau betrieben das man bald auf die Strasse gehen muss. Jeden Tag kommen irgendwelche neuen Schlagzeilen wo wieder korrupte Politiker entlarvt werden. Siehe EADS und Österreich. Wenn wir alle wüßten was da oben bei den feinen Damen und Herren Politiker so hier und da Geld über den Tisch geschoben wird damit irgendwelche Firmen den Autragszuschlag erhalten. Ich denke das da einem schon fast übel werden könnte!

Widersprüchlich

Historisch hohe Arbeitslosenzahlen in manchen EU-Ländern, trotzdem mangelt es weder an Nahrungsmitteln noch an Konsumgütern.
Deutlicher kann man es nicht zeigen, daß die Wirtschaft sich immer mehr mit der Produktion von Unnötigem und Überflüssigem beschäftigt.

Gleichzeitig jammern bei uns die Handwerker und kommen mit Aufträgen nicht hinterher: Überstunden und Samstagsarbeit ist momentan nicht unüblich, was nebenbei nicht selten zu Schlamperei führt.

Wer glaubt, der "Markt" könne all das selbst regeln, mag sich vor die aufgebrachte Menge stellen und ihr das glaubhaft erklären.
Umdenken tut Not.

Wofür protestieren?

Mit GR hat man doch schon durchexerziert, wie man mit dem Unmut der Bevölkerung umgeht. Im Zweifel lässt man sie VOR den Geldtöpfen verhungern - heißt: man setzt Kredite aus und wartet ab.

Bisher haben sich die GR dann immer noch gefügt.

Merkt eigentlich keiner etwas? Immer mehr Streiks, immer mehr Wut und immer mehr Polizei und "Ordnungskräfte".

Im Michel-Land hingegen ist alles noch schön ruhig, legt man die Demos doch meist auf Vormittags, was die Beteiligung während der Arbeitszeit ;-) deutlich verringert.

Und Merkel schwelgt in einem Zustimmungshoch.

Na ja, mal sehen, wann uns hier die Luft ausgeht.

Schlechter Film

Beim Lesen des Artikels kommt es einem vor wie in einem schlechten Film...mehr kann man dazu nicht sagen.

Ich wünsche mir den Tag herbei andem ein Artikel über einen positiven Beitrag der Gewerkschaften zur Lösung der Krise berichtet. Konstruktive Mitarbeit, mäßigende statt hetzende Reden und Aktionen.
Wir Menschen haben ein fast unerschöpfliches Potential für erfolgreichen Aufbau, Einsatzwillen, Nächstenliebe (siehe internationale Geschichte des 20. Jahrhunderts) wenn doch bloß endlich die Leitfiguren von Massenorganisationen diese Energie zum Positiven bündeln und einsetzen würden anstatt unentwegt auf hoffnungslos verlorenem Status Quo zu beharren und für unrealistische Ziele zu kämpfen. Große Teile der Welt haben über ihren Verhältnissen gelebt, zum Teil ohne es zu wissen oder seit ihrer Geburt. Das geht nicht mehr und wird es nie (!) mehr geben. Die paar Reichen und der mediale Hype darum sind verglichen mit der Bevölkerung eine Randnotiz, weiter nichts.

Ein Traum...

Laßt gut sein

Die Mitglieder der EU können sich nicht mal mehr auf einen gemeinsamen Haushalt einigen. Zeit, den Nationalstaaten ihre volle Souveränität und Währung zurückzugeben und dann kann jeder mit ihm genehmen Mitteln gegen die Krise im eigenen Land vorgehen - Frankreich und Italien dürfen endlich Geld drucken und die eigene Währung abwerten, was deren Industrien deutlich entlasten würde, Deutschland darf wieder auf eine stabile Deutsche Mark setzen. Entweder passiert das friedlich oder es kommt in den nächsten Jahren zu Revolutionen in den Südländern (wobei auch eine absolute Mehrheit von Radikalen im Parlament eine "Revolution" sein kann). Die Aktionen der Gewerkschaften sind nett, gehen aber am Kernproblem des uneinheitlichen und chaotisch gesteuerten Währungsraumes vorbei.

Wird leider nicht viel nutzen

Wird leider nicht viel nutzen denn die vorangegangene Finanzkrise mit der folgenden Rettungsaktion der Banken hat die meisten Staaten erst in diese Bredoullie gebracht.
Zahlen muss jetzt der kleine Buerger dafuer und hat keine Chance dem zu entkommen.
Die Banken in die Verantwortung zu nehmen fuer das ganze Desaster in Europa, dazu sind die korrupten Politiker zu feige.
Die Reichen werden immer reicher...den Satz kennt man nun ueberall zu gut.

Aber sagen wir es so: der Gegenwind fuer die Bankster mit ihren politischen Gefolgsleuten wird immer schaerfer.
Wenn die Stimmung noch mehr kippt, kippt auch das Konstrukt EU und Euro.
Wenn es aber dann zu spaet ist will wieder keiner Schuld sein.

Ich bewundere die Suedlaender. Die stehen wenigstens auf und treten in den Ausstand.
Noch eine Sparreform wird es dort nicht geben denn diese Voelker im Sueden werden dann den totalen Aufstand proben.

Deutsche Unterdrueckung wird dort nicht tolerieren und das ist gut so.

Kann es sein...

....dass es so ähnlich zugegangen ist, als sich die Sowjetunion aufgelöst hat?
Mir kommt es auf alle Fälle so vor.
Die Realität ist in diesem Fall, dass niemand ( außer den Reichen) sooo ein Europa will!

Euro gescheitert - Europa zerreißt

Was passiert da gerade? Sind das alles Deppen, die auf die Straße gehen? Bedienen die Gewerkschaften eine Mob-Mentalität, wenn sie zu Streiks aufrufen?

Ich sehe, dass Teile der Völker in mehreren (!) Ländern auf die Straße gehen, weil sie kein Vertrauen mehr in diese Euro-Rettungs-Politik haben. In Griechenland sind die Einschnitte bereits so groß, dass die Menschen keine Perspektiven mehr sehen.

Wie schön, dass Frau Merkel sich wenigstens in Deutschland bester Umfragewerte erfreuen kann - keine Streiks. Aber wahrscheinlich ist das ja auch typisch deutsch, dass wir alles mit uns machen lassen, ja, etwas nörgeln vielleicht, aber dann doch starke Führungspersönlichkeiten über uns akzeptieren.
Denn die wissen ja, was für uns gut ist. Alternativlos, natürlich.

Irgendwie haben wir Deutsche noch nicht begriffen, dass wir bereits dank mieser Geburtenrate und anderer Umstände auf dem absteigenden Ast sind.
Die Euro-Rettung wird daran nichts ändern, im Gegenteil!
Der Euro ist gescheitert.

Ziel der Proteste ???

Welches ist das Ziel der Proteste?
Wollen wir die Reichen in den Ländern weiterhin - sogar mit Hilfe der Banken - Steuern hinterziehen lassen, und die Staaten ruinieren lassen?

Sollen die Millionäre in Griechenland, Spanien, Portugal weiterhin von den EU Milliarden profitieren, während das Volk bluten muss?

Es geht doch nicht darum weniger zu sparen, sondern vielmehr darum an der richtigen Stelle, die reichen Herrschaften zur Kasse zu bitten, die auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung und mit kräftiger Unterstützung durch den Euro reich geworden sind und trotz Krise immer noch reichen werden.

Das ist Unrecht!
Und gegen dieses Unrecht müssen wir auf die Straße gehen.
Wir alle!

Dumm und/oder uneinsichtig

Wogegen wird denn gestreikt? Sparpolitik?
Die gibt es doch in nicht einem einzigen Land. Voraussetzung des Sparens ist, dass Einnahmen höher als Ausgaben sind.
Da das aber nicht in Sicht ist, kann man die Proteste vielleicht so einordnen, dass gefordert wird auf Kosten der nachfolgenden Generationen zu leben!?

Ein Protest gegen Konsequenzen des Kapitalismus, nämlich dass Geld Geld verdienen kann oder die Tatsache, dass fast überall Kapitaleinkommen besser als Arbeitseinkommen gestellt sind, was am Ende der Oligopolisierung und Aushöhlung demokratischer Prinzipien dient, könnte ich nachvollziehen.
Davon ist aber keine Rede.

ja ja

Das europa der schäubles und junckers wehrt sich langsam! Bin gespannt wann der deutsche michl aufwacht!

Europa weit

Ein Aktionstag, Streiks, endlich ein Anfang! In Deutschland wird "nur" Prodestiert ... mein Gott was sind wir Memmen ....

@reingrau

"Solange der "Einfache" die Zeche der "Eliten" zahlen muss,( und dass wird ja politisch verordnet, also muss er )wird der Spannungsbogen in den Demokratien dieses Euroraumes leidlich überdehnt, mithin zum Riss der Sehne.
Wehe wenn sie Losgelassen."

Der "Einfache" zahlt seine eigene Zeche. (Wenn man den Einfachen als Kollektiv und nicht als Einzelperson betrachtet.) Die Schulden sind überwiegend aufgrund höherer Sozialleistungen als dies die Einnahmesituation widerspiegelte aufgenommen worden.

Natürlich ist der einzelne unschuldig, aber gerne im System mitgeschwommen als es scheinbar gut lief. Es ist doch aberwitzig zu glauben man könne JEDES Jahr verstärkt Schulden machen, weniger NEUverschuldung in guten Jahren, dafür so richtig zulangen in schlechten.

Die "Eliten" zahlen (in D zumindest) bereits sehr hohe Zechen, haben aber natürlich einen gewissen Nimbus der Unangreifbarkeit, da sie finanziell unabhängig und nicht zwingend an D als Aufenthaltsort gebunden sind.

Wieso muss man Geld dass nie existiert hat zurückzahlen?

Wieso muss man Geld dass nie existiert hat zurückzahlen?

Und wieso muss man nicht existents Geld jährlich mit Zinseszins zurückzahlen????

@XBY

"Die paar Reichen und der mediale Hype darum sind verglichen mit der Bevölkerung eine Randnotiz, weiter nichts." Volle Zustimmung, auch zum nicht zitierten Rest.

Was wollen die Leute? Natürlich kann man eine Revolution anzetteln- dann sind die Reichen weg oder es geht ihnen schlechter und den "Revolutionären" geht es noch schlechter als heute. Scheinbar will man die Situation nicht für sich verbessern, sondern nur für diejenigen denen es gut geht verschlechtern... Auf das jeder für das Wohl selbst für sich sorgen muss (und seiner Familie- und die für ihn). Zurück zur Scholle...

Das ist natürlich arg übertrieben dargestellt, aber konstruktive Kritik finde ich ist etwas anderes. Wer Lösungsvorschläge hat die über das Ausgeben nicht vorhandener Gelder hinausgehen ist willkommen.

Gegen Spar- oder gegen Kürzungspolitik?

Nennt es lieber ehrlich beim Namen: Kürzungspolitik. Sparen ist das Gegenteil von Kürzen, denn wenn in einer Volkswirtschaft gespart wird, wird dieses Geld Investitionen zur Verfügung gestellt. Unsere Kürzungspolitik entzieht Geld für Investitionen, was man ja an Griechenland erlebt.

Das kann man sich leicht an einem deutschen Beispiel veranschaulichen: Wenn wir alle Staatsschulden bedienen wollten, also 25 Tausend je Bürger, dann müsste jeder Steuerzahler (nur die können zahlen), ca. 50 Tausend als Sonderabgabe an den Staat zahlen. Die meisten müssten dafür Versicherungen kündigen, Spareinlagen auflösen, Aktien verkaufen, vielleicht sogar Güter verkaufen. Diese Ersparnisse oder Unternehmensbeteiligungen wären alle weg, Unternehmen könnten kaum noch investieren oder re-investieren.

Schulden und Vermögen sind immer gleichgroß. Vernichtet man Schulden, verschwinden Vermögen, verschwindet Geld. Mit Kürzungspolitik kann man das nicht heilen, sondern nur mit einem neuen Geldsystem.

Das Ei oder das Huhn ... Einnahmenseite

Das "Effizienzsteigerungsprogramm" auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung (staatlich sowie privat bedienstet) führt nur zu sinkenden Steuereinnahmen und nicht zu Wirtschaftswachstum.

Voraussetzung für tatsächliches Wirtschaftswachstum und neue Arbeitsülätze wäre die Erschließung neuer Märkte, da die bestehenden Märkte bereits gesättigt sind und ggf. nur eine Verdrängung durch mehr Effizienz -> geringere Lohn-Stückkosten erreichbar ist. Diese führt, wie angedeutet, zu mehr Arbeitslosen, also zu weniger Steuereinnahmen.

Um neue Produkte für neue Märkte zu entwickeln bedarf es enormen Know Hows und geeigneter moderner Produktionsmittel. In beiden Bereichen KANN Griechenland binnen der kommenden Jahrzehnte nicht auf nordeuropäisches Niveau kommen.

Was im Moment passiert ist die eurogeschuldete (Währung zu hart für Südeuropa) Trockenlegung der Süd-Wirtschaften. Massenarbeitslosigkeit, Verarmung, immer weniger Steuereinnahmen.

Der alternativlose Ausweg: zurück zu eigenen Währungen!

Deutsche muessten

Deutsche muessten logischerweise FUER mehr Sparen und nicht dagegen protestieren, denn sie sind es doch die dafuer zahlen dass die Pleitelaender nicht noch mehr "sparen" muessen. All die Protestierer in Suedeuropa wollen Geld haben und ausgeben, aber keiner will's zahlen. Ohne die Kredite der boesen Banken haetten sie schon viel frueher sparen muessen, aber jetzt dort tut jeder so als ob er dabei nicht profitiert hat und die protestierende Masse haelt die Hand auf.

@Happy: Nichtexistierendes Geld zurück zahlen

Das ist eine gute Frage. Es gab tatsächlich in Amerika schon Menschen vor Gricht, die ihr Haus nach einer Nichtrückzahlung des Kredites nicht an die Bank übertragen mussten, weil sie genau diese Frage gestellt haben. Laut Gesetz müssten beide Seiten Vermögen in den Vertrag einbringen. Die Bank bringt aber nur Vermögen in Höhe der Mindestreserve ein, in Europa sind das nur 2 Prozent der Kreditsumme, wenn der Kredit nur aus Buchgeld besteht.

Würden Sie also einen Kredit zu 100 Tausend aufnehmen und nur 2 Tausend davon tilgen, hätten Sie das eingebrachte Vermögen der Bank schon bedient. Der Rest steht nach aktuellen Gesetzen in der Luft. Auch das deutsche Gesetz ist an die moderne Geldschöpfung noch gar nicht angepasst. Aber Juristen fangen jetzt erst an, das zu diskutieren, weil es kaum jemand verstanden hat.

Nachlesen kann man das sogar bei Dokumenten der amerikanischen Fed (Modern Money Mechanics).

Viel Erfolg den Aktivisten

Allen Menschen, die auf die Straße gehen, wünsche ich viel Erfolg. Es gibt nur die Rechte, die man sich jeden Tag neu erkämpft.

Europa, ja die ganze Welt hat es nötig, dass endlich die Bedürfnisse der Bevölkerung im Zentrum des Handelns und der Politik stehen und nicht geerbte Eigentumsansprüche des arbeitsscheuen Gesindels, die von Betriebswirten schön gerechnet und von Juristen als freiheitlich hingestellt werden.

Und was machen unsere Gewerkschaften? Lächerliche Miniaktionen in gerade einmal 10 Städten. Was machen die Kirchen? Schlafen.

Denk ich an Deutschland in der Nacht, so bin ich um den Schlaf gebracht.

Ich schließe mich den Meinungen von

- Puquio
-HartAberWahr
an. Der Markt regelt nicht alles. Seitdem Reagan und Thatcher die Deregulierung eingeleitet haben, fallen die Heuschrecken über uns her und saugen die arbeitende Bevölkerung immer mehr aus. Investoren haben kein Interesse mehr an Schaffung von Arbeitsplätzen, weil sie durch Spekulation mehr verdienen. Deshalb müssen Spekulationsgewinne sehr hoch besteuert werden, damit sich ehrliche Arbeit wieder lohnt. Wenn die Sparmaßnahmen gerechter verteilt und die Superreichen endlich belangt würden, wäre das einfache Volk auch eher zu Einschnitten bereit. Bisher hat man die Verursacher und Nutznießer der Krise nicht zur Verantwortung gezogen. Diese haben jahrelang zu unrecht Millionen/Milliarden eingeschoben. Dagegen muss weltweit protestiert werden.

Die Löhne müssen steigen

mit der Folge, das selbstverständlich auch die Preise wieder steigen werden. Was haben wir dann letztlich gekonnt ? Herr Schäuble freut sich, dass der Staat als echter Gewinner der Lohn / Preisspirale über die Progresion wieder mal über Gebühr abkassiert und der Bürger ist am Ende wieder mal der Betrogene. Wann lernt jeder Einzelne und der Staat als Ganzes endlich vernünftig mit Geld umzugehen. Dazu gehöhrt allerdings auch, dass dem Bankenwesen in massiver Form Fesseln angelegt werden und auch dort die Pseudogeldvermehrung über letzlich betrügerische Praktiken unterbunden wird.

Doom Day

Europa hat fertig- ganz einfach.

Wieso sollen die Menschen mit Gewalt in einem System festgehalten werden das für die meisten eher schlecht ist.

Gibt es kein zurück mehr?

Was als Demonstrationen nun läuft zeigt das das Volk ein Umdenken und Änderungen wünscht-
das Volk ist der Souverän!

Und der "Staat" , also wir alle, lässt die Polizei die Aktionen stoppen, auseinandertreiben etc.

Ich sehe die Gefahr das sich "die Gesellschaft" weiter spaltet und sich Politgruppierungen (auch an der rechten Seite ) bilden die ebenfalls einseitig sind.

Die Rückkehr zu den jeweiligen Landeswährungen und die Trennung von Investmentbaken und Geschäftsbanken wären erste Schritte-
aber soweit wird es nicht kommen!

Erst wenn wir erkennen das wir Geld nicht essen können wird es wider aufwärts gehen- aber dazu wird es nicht kommen- leider!
Meine Solitarität mit allen Streikenden

Kein Europa der Bürger

Europa wird wohl nicht mehr zur Ruhe kommen- die extensiv geführte Austeritätspolitik Merkel’scher Prägung, die Unterordnung der Politik unter den Forderungen der Märkte bringt die Menschen um ihre Lebensleistung und die Gesellschaften in eine extreme Schieflage.

Die Politik hat einen riesigen Apparat aufgebaut, der weder von den Bürgern so gewollt, geschweige denn abgesegnet und erst recht nicht mehr kontrolliert werden kann. Dies alles dient nur den „Märkten“ dem System, dass unglaubliche Kapitalmengen aus den Gesellschaften presst, um seinen Schnitt machen zu können.

Das, was den Bürgern als Fortschritt verkauft wurde, stellt sich eindeutig als Rückschritt in mehrfacher Hinsicht dar: gegenseitiges Misstrauen, Verachtung, Vorteilsnahme, unübersehbare Risiken und Zwangshaftungen, sowie soziale Schieflagen bestimmen das Bild der Eurozone.

Die Menschen müssen dagegen aufbegehren solange sie noch die Kraft haben und sich wehren können- die Politik wird dies für sie nicht tun...!

Geldschöpfung für Anfänger

@ 8:35 — Trecker

"Modern Money Mechanics" wurde von der "Federal Reserve Bank of Chicago" 1961 herausgegeben und 1992 letzmalig aktualisiert.

Ich empfehle für Einsteiger das Schülerbuch "Geld und Geldpolitik" der Deutschen Bundesbank in der Neuauflage von 2012.

Und übrigens, wenn eine Bank 1000 Geld durch Kredit schöpft muss sie diese 1000 auch wieder dem Geldkreislauf entziehen, d.h. die Restforderungen aus einem geplatzen Kredit muss die Bank aus ihrem Eigenkapital ausbuchen und zwar vollständig.

Der Mindestreservesatz liegt übrigens aktuell bei 1%.

Es wundert sich

dass insbesondere in den sogenannten Nehmerländern, die Geld aus dem großen Topf der EU bekommen sollen, gestreikt wird.
Warum streikt niemand in den Ländern, in denen dieses Geld eingesammelt wird?
Warum streiken nicht die Deutschen dafür, dass die Einschnitte, die uns erwarten anders verteilt werden?
Weil der einfache Bürger das (noch) nicht überblickt)?
Logischerweise wird das Geld, was auf der anderen Seite für marode Staaten und Banken hinausgeworfen wird, bei denen abkassiert, die sich am wenigsten wehren.
Und wer ist das?
Der kleine Mann in Deutschland.
Wenn wir hier streiken würden, bis zum Beispiel die Reichensteuer eingeführt wäre, bis Manager einen angemessenen Verdienst bekommen würden und nicht 100000 pro Monat, bis wir von unserer Rente vernünftig leben könnten, dann würde sich das Blatt schnell wenden.
Entweder würden wir für ordentliche Verhältnisse sorgen, oder der Staat würde sein wahres Gesicht zeigen und die Proteste niederschlagen...

@HartAberWahr

Es ist richtig gegen die Sparpolitik zu demonstrieren, weil Sparen nicht funktioniert. Sparen bedeutet umverteilen, weil durch das Absenken der Kaufkraft bei den Massen die Kaufkraft der Vermögenden zunimmt. Überschüsse können in unserem Geldsystem nicht erwirtschaftet werden, ohne das es auf anderer Seite Defizite gibt (Erster Hauptsatz unseres Geldsystems)
Das Argument, dass wir auf Kosten der nächsten Generationen leben ist völliger Unsinn. Jeder Schuld steht ein Guthaben gegenüber, welches genauso vererbt wird. Wir vererben eine Verteilungsgerechtigkeit. Diese Tatsache wird aber bewusst verschleiert, um den einfachen Menschen vorzugaukeln, dass sie auf Kosten ihrer Kinder leben.
Wir leben auf Kosten unserer Kinder, indem wir ein sinnloses Wirtschaftswachstum fabrizieren und die natürlichen Ressourcen der Erde über Gebühr ausbeuten. Das ist unser wirkliches Problem, nicht die Verschuldung!

Das ist nur der (ersehnte) Anfang !

.
Die "Proletarier aller Länder" vereinigen sich; entweder mit den Gewerkschaften, oder gegen sie (haben nicht nur in Deutschland ihre Mitglieder an die Spezialdemokraten verkauft!).

Die Menschen bezahlen für die Klientelpolitik ihrer Volks(ver)treter. Die Rechnungen sind hoch, weil das Klientel viel bekommen hat.

Dagegen hilft nur Rage - und Wahlkreuze "ganz links".

Am Ende bleiben nur Wut - und ein hoffentlich unblutiger "Neustart des Systems". So wie bisher wird es in noch mit Europa weitergehen.

Grüß Gott
und Glückauf
Friederich Prinz

Jeden Tag das gleiche in den Südländern!!

Hallo Libe Leserinnen und Leser,

Jeden Tag das gleiche in den Südländern,(na ja Irland und Island sind keine Südländer, und es hat sie trotzdem böse erwischt und Irland hat ja den €uro eingeführt) es wird wirklich langsam langweilig, warum verlassen die Griechen Spanier und Portugisen nicht einfach den €uro Raum und beenden damit , dass Elend der Bevölkerung. Diese Länder waren seien wir doch mal ganz ehrlich, niemals für den €uro geschaffen! Und mich würde dann mal echt interessieren ob es diesen Ländern nach einem halben Jahr besser gehen würde als heute!

@DasGegenteil: Danke für die Ergänzungen

Danke für die Ergänzungen. Natürlich wird die Bilanz nach einem Kreditausfall wieder verkürzt, genauso wie sie vorher verlängert wurde durch Buchungen auf beiden Seiten.

Dass der Mindestreservesatz bereits halbiert wurde ist auch richtig, da habe ich wohl noch die alten Daten im Gedächtnis gehabt. Das macht die aktuelle Situation aber nicht besser.

Abgesehen von diesen Details haben wir eine wichtige Sache gar nicht erwähnt: Wie wird das Geld für die Zinsen geschöpft, die ja zurück gezahlt werden müssen, durch neue Kredite, die dann wieder Zinsen verlangen? Hier beißt sich die Katze in den Schwanz und das Wachstum der Wirtschaft, das eher linear ist, kann diese exponentielle Entwicklung nicht abfangen.

Und da wären sie wieder, die 3 Probleme, oder ist es eigentlich nur ein einziges?

@Trecker - Vollen Zuspruch

Sie haben vollkommen recht aber es verstehen leider nur viel zu wenige, was die wirkliche Ursache unser Probleme ist. Ich kann immer nur Henry Ford zitieren:

„Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.“

"Modern Money Mechanics" beschreibt das wirklich sehr eindrucksvoll und einfach verständlich. Übrigens hat die EZB die Mindestreserve auf 1% abgesenkt.

Da wir eine Demokratie sind -

ist es höchste Zeit endlich eine Volksabstimmung zur EU zu machen.

Dann werden 80% der Politiker ihre Förmchen einpacken dürfen und wieder dort spielen wo sie hingehören: im Sandkasten!!!

Ein Bravo an alle Bürger die heute auf die Straße gehen - weiter so. Wir sind das Volk! und nicht Brüssel oder Berlin.

Schulden machen abhängig

Jeder Staat der sich verschuldet und den Schuldenposten nebst Zinsen in seinem Haushalt Jahr für Jahr mit sich herumschleppt ist nicht mehr Herr seiner Haushaltspolitik.

Der Staat kann nur dann gestalten wenn er sich nicht ständig in neue Abhängigkeit stürzt.

Inzwischen ist die Abhängigkeit in vielen Ländern so gross dass sie handlungs- und reformunfähig geworden sind. Griechenland wird "gerettet" indem man wieder neue Schulden macht, nämlich in Deutschland und dem Rest Europas, wo das Geld natürlich AUCH NICHT VORHANDEN IST, sondern wieder durch neue Schulden hergezaubert wird.

Bis dann Deutschland auch irgendwann nicht mehr kann, wenn nämlich Spanien, Italien, etc. auch noch "gerettet" werden müssen.

Schulden machen abhängig - Schulden führen in den Ruin.

Reiche = Randnotiz?

Wenn "die paar Reichen" (= 2% der Bevölkerung?) 40% des Wohlstandes für sich beanspruchen, dann sind sie keine Randnotiz.

zart bitterer Beigeschmack

Trotz meiner großen Freude über die vielen Zustimmungen hier für die Menschen, die heute auf die Straße gehen, bleibt doch ein zart bitterer Beigeschmack: die Politiker sehen's, vernehmen's, belächeln's und machen dennoch weiter mit ihren Spielchen. Da kommt keiner daher, der etwas ändern würde. Auf den wartet man vergeblich...

Hätten Spanien, Griechenland & Co ohne die EU eine Chance?

Ich selbst war, bin und werde immer ein Befürworter der EU sein. Die EU ist noch weit davon entfernt "perfekt" zu sein. Es bleibt viel zu tun. Sie ist und bleibt aber eine der größten und wichtigsten Erungenschaften der Menschen in Europa. Es ist traurig wenn man das nicht erkennt.

Ohne die EU hätten einige Länder sich bei weitem nicht den Lebensstandard leisten können, den sie in den vergangenen Jahren hatten. Die aktuellen Probleme kommen u.a. daher das mit dem Geld aus Brüssel nicht verantwortungsvoll umgegangen wurde. Man brauch sich nur mal die Bauruinen in Spanien anzuschauen.

Wenn heute Einnahmen fehlen, Staaten sparen müssen dann ist das auch der schlechten Wirtschafts- und Bildungspolitik der vergangenen Jahre geschuldet.

Wenn die Tagesschau in diesen Tagen meldet, dass Italien ein Ausbildungssystem nach deutschem Vorbild einführen möchte, ( http://tinyurl.com/byeb5pa ) dann ist das ein Schritt in die richtige Richtung. Es bleibt zu hoffen dass andere Länder folgen.

Bescheidene Anfrage:

Was werden diese Generalstreiks bewirken - außer Wertverlusten für die Wirtschaft und Belästigungen für die normale Bevölkerung ?
Es glaubt doch keiner, dass sich die Politiker dadurch beeinflussen lassen, weil sie mit ihren Regierungs- und Finanzierungskünsten quasi am Ende sind und nur noch an das eigene Überleben denken.

"um gegen die Sparvorgaben

"um gegen die Sparvorgaben der internationalen Geldgeber Portugals zu protestieren"

Es wird gegen die Demonstiert, die Geld leihen.

Der Schuldenwahn ist doch das eigentliche Problem. Stoppt entlich die Kreditvergabe an Menschen, die nicht Kreditwürdig sind.

Die Demonstranten in Südeuropa wollen keine Kredite, sie wollen Geschenke. Wenn ihre Wirtschaft nicht wettbewerbsfähig ist, dann sind die anderen schuld.

Die Gewerkschaften werden noch alles Zerstören, was wir uns über Jahrzehnte hart erarbeitet haben. Ersparnisse, Altersvorsorge, persönliche Absicherung adee.

Anstatt sich darum zu bemühen, die spanische Wirtschaft wettbewerbsfähig zu machen, reißt man lieber ganz Europa mit in den Abgrund.

Würden die Menschen in den Kriesenländern genügend Steuern zahlen, gäbe es die Kriese nicht. Und wer ist für die spanische Immobilienblase verantwortlich. Doch wohl die Spanier selbst. Sie konnten nicht genug bekommen. Haben sich haushoch überschuldet. Und jetzt sollen andere zahlen.

Natürlich erst jetzt...

... gehen sie alle auf die Straße!
Ich sehe nie jemanden auf die Straße gehen wenn er vom Unrecht weiss aber nicht betroffen ist.
Den Leuten die jetzt auf die Straße gehen geht es nicht um Recht oder Gerechtigkeit, sondern um Geld, dass zurzeit nur noch von der Troika kommt.
Damit sind diese Proteste völlig unproduktiv und bevor hier jetzt was anderes behauptet wird seht euch die Wahlen in Griechenland und Spanien an, es gab Regierungswechsel aber nur von einer Hauptpartei zur nächsten, wenn wirklich jemand den Systemwechsel wollte würde man es anders angehen.

Aber solange man gemütlich in Deutschland sitzt kann man ja den vermeintlich Antikapitalistischen Protesten lob zuprosten und sich erstmal über die selbstgewählte Politik auslassen, ohne die geringste Absicht zu haben jemals was daran zu ändern.

-Flow-Texer-

Ist schon klar, dass man durch sparen keine Wirtschaft ankurbeln kann. Wenn man aber kein Geld hat und völlig überschuldet ist, bleibt einem schließlich nichts anderes übrig. Gäbe es keine Sparmaßnahmen müssten sich die Pleiteländer noch mehr überschulden, was höhere Zinsen zur Folge hätte. Immer mehr Schulden durch immer mehr Schulden zu bekämpfen, funktioniert nicht auf Dauer. Damit begibt man sich mehr und mehr in die Erpressbarkeit der Märkte. Es muss gespart werden aber gerecht, d. h. an den richtigen Stellen.
Dass Reichtum genauso vererbt wird wie Armut, da haben Sie Recht, wie auch bei Ihrer Kritik bzgl. sinnloses Wirtschaftswachstum und Ressourcenausbeutung.
- Maria-Josè Blumen-
Sie sagen es!

Soziale Unruhen in ganz Europa

Wann begreifen die Menschen endlich, dass die Hilfsmilliarden der EU gar nicht bei den Süd-Völkern ankommen, die sie dringendst benötigen, sondern dass diese Milliarden gleich weitergereicht werden an die Internationale Finanzmafia.

Wenn Politiker so tun als gäbe es eine Transferunion, durch die reiche Nordländer die armen Südländer finanzieren, dann stimmt das nicht. Die Transferunion läuft über alle Länder hingweg von den Armen zu den Reichen. Das Geld wird der armen arbeitenden Bevölkerung aus der Tasche gezogen und gelangt letzten Endes immer in die Hände der internationalen Finanzmafia. Portugal und Griechenland sind nur Zwischenstationen, aber dort bleibt das Geld nicht. Wenn es die Menschen erstmal begriffen haben, werden sie alle ihre korrupten Politiker zum Teufel jagen, von denen sie nur angelogen wurden. Auch wir Deutsche.

@b_m

Sorry, dass ich Ihnen da stringend widersprechen muss. Das Problem hat Deutschland mit seinem Lohndumping mitverursacht. Damit hat es das Problem der hohen Arbeitslosigkeit in Deutschland 1998 in andere Länder verschoben. Wäre die Wettbewerbsfähigkeit in Spanien und Portugal auf ähnlichem Niveau wie die deutsche, dann gäbe es kein deutsches Jobwunder und die Arbeitslosigkeit in Deutschland wäre viel höher. Mit den gleichen Problemen wie jetzt in Spanien/Portugal/Frankreich/Italien. Man muss es im Zusammenhang sehen.

14. November 2012 - 10:24 — b_m Falsche Kredite

Die Banken welche diese Kredite gegeben haben müssen jetzt auch deren Ausfall verkraften?!
Sehen Sie das auch so?

Die Demonstranten haben keine Kredite (zumindest für den Staat) aufgenommen.
Das waren Menschen und deren Steuereinheiten (Industrie, Spekulanten usw).

Alles was wir erarbeitet haben, auch den Wohlstand der asozialen Oberschicht, wird nicht durch Streiks zerstört.

Wie würden Sie den ein gerechtes System aufziehen, in dem alle ihren Anteil leisten?

@ladycat

Das Problem ist, wenn man in einer rezessiven Zeit die Geldmenge durch Sparen reduziert, kommt man in einen deflationären Teufelskreis. Genau das hat Deutschland 1929 auf Raten der neoklassischen Ökonomen gemacht. Die Folgen kennen wir ja. Die USA hingegen ist mit dem New Deal einen anderen Weg gegangen, mit dem Erfolg, dass die Demokratie weiterhin Bestand hatte. Aus meiner Sicht ist das was den Ländern jetzt verordnet wird der völlig falsche Weg. Es gibt andere Wege, die aber nicht diskutiert werden.

Gewerkschaften sind (noch) Teil des Problems

So sehr ich die Proteste befürworte (weil die oktroyierte Sparpolitik in der aktuellen Lage schlicht kontraproduktiv ist), so sehr muß man aber auch herausstellen, daß die Gewerkschaften selbst Schuld an der jetztigen Politik tragen. Überall in Europa haben Gewerkschaften und deren parlamentarische Vertreter für die Einrichtung des ESM (EFSF) und Fiskalpakts plädiert - so auch die Sozialisten in Portugal und Spanien. Dabei war von Beginn an klar, daß der EFSF/ESM nur Finanzhilfen gibt, wenn man sich im Gegenzug einem strikten Anpassungsprogramm unterwirft. In Kombination mit dem Fiskalpakt war ein eisernes Spardiktat für die nächsten Jahre klar vorgezeichnet. Sparen gegen Finanzhilfen, das war der Deal. Über die Sinnhaftigkeit diese Ansatzes muß man freilich streiten, aber nicht nachdem man ihn bereits mitgetragen hat. Die Gewekschaften sollten endlich einsehen, daß eine exzessive Schulden-/Haftungsausweitung in Verbindung mit dem Anwerfen der Notenpresse keine Lösung ist.

Das die Bürger Streiken sollte keinen wundern

ICh kann die Bürger, welche jetzt auf die Strasse gehen sehr gut verstehen, um so mehr wundert mich das einge Kommentatoren ihr so engstirnig Denken. Sicherlich sind die deutschen Handwerker im moment gut beschäftigt, abe rnur weil die Menschen, die erspartes haben, dass lieber ins Haus stecken als es über die Inflation entwerten zu lassen. In Deutschland wird der Gehalt für Arbeit seit Jahren gedrückt und gleichzeitig wird dieser Schicht immer mehr Vorsorge aus eigener Hand aufgedrückt. Sparen können die nicht mehr. Und in anderen Staaten ist es nicht besser, wie soll sich eine Wirtschaft erholen, wenn die Kaufkraft im Lande fehlt, durch kleine Gehälter und Arbeitslosigkeit. Wer die Diskussionen in Deutschland um Mindstlohn, Dumpinglöhnen und Altersarmut genau verfolgt, sollte erkennen, dass Deutschland garnicht mehr soweit von Sozielanen unruhen entfernt ist.
ICh habe mit einem Kollegen gewette ermeint in 15 Jharne kann es in der BRD zu einem Bürgerkrieg kommen, ich meinte in 10J.

Gut und schön

Die Streiks sind berechtig. Aber produktiver fänd ich es, einen Gegenvorschlag zu machen. Das Kind ist jetzt in den Brunnen gefallen, da hilft auch heulen nicht. Besser wäre es, wenn die Gewerkschaften etc. einen Vorschlag vorlegen, der tragbar für die Bevölkerung wäre.

Für Zeter und Mordio ist es etwas zu spät.

14. November 2012 - 10:44 — Flow-Texer

Wenn wir denn schon schuldige suchen:
Der eigentliche Grund für die ganze Misere ist das Lohndumping von China und Indien.
Dazu kommt, dass diese Völker wach geworden sind und sich unverschämterweise nicht mehr so berauben lassen wie in der Vergangenheit.

Ich finde wir sollten streiken, damit das aufhört.

Zum Mitschreiben:
Geld genug ist in den Süden Europas geflossen. Es ist nur nicht sinnvoll eingesetzt worden sondern in der lokalen Nomenklatura hängengeblieben.
Es handelt sich durchweg um Demokratien. Man kann die Gauner also abwählen, vor Gericht stellen und sich das Geld zurück holen.

Die letzte Frage wird sein.....

welcher Umstand für uns selbst der Beste sein wird.

Aufgabe des Euros, dadurch Verlust 100 tausender Arbeitsplätze, massive Aufwertung der DM und dadurch !!! resultierende Inflation weil die Bundesbank dann die DM in Massen drucken wird um gegen zu steuern oder die schleichende Enteigung / Entwertung des Vermögens / Schulden machen wie jetzt.

Ich sehe aktuell eine weitaus größere Gefahr durch die sich aufstauende Aggressivität der Menschen in Südeuropa als letztenendes Geld zu verlieren.

Wie dem auch sei, die Situation ist so fest gefahren das egal was wir machen es weh tun wird, für alle.

Nur nicht für die Verursacher.

Wie sagte Frau Merkel gestern in Portugal

"Natürlich muss Portugal schwere Reformen machen, das ist sehr hart für die Menschen, wenn wir in Deutschland nur halb so viele machen müssten, was glauben sie was da los wäre, das kann ich ihnen versprechen."

Manchmal hat unsere Oberchefin ungewollt recht. Man kann nun das mit dem "versprechen" gerne sehen wie man möchte.

Rating+ =>Niedrig-Zins => Sündenbock -Michel's Beruhigungspille

>>"Hätten Spanien, Griechenland & Co ohne die EU eine Chance?
- 10:12 — SRX
Wenn heute Einnahmen fehlen, Staaten sparen müssen dann ist das auch der schlechten Wirtschafts- und Bildungspolitik der vergangenen Jahre geschuldet."<<

Seit Jahrzehnten ist dies den Demonstrierenden bekannt

>>"- 10:24 — b_m
"um gegen die Sparvorgaben der internationalen Geldgeber Portugals zu protestieren.Es wird gegen die Demonstiert, die Geld leihen.
Der Schuldenwahn ist doch das eigentliche Problem. Stoppt entlich die Kreditvergabe an Menschen, die nicht Kreditwürdig sind....Haben sich haushoch überschuldet. Und jetzt sollen andere zahlen."<<

Wenn's beim Michel geht? Drum demonstriert man doch

>>"@ sternenkind
- 10:26 — sincerely
Bin gespannt wann der deutsche michl aufwacht!Die demonstrieren in Griechenland dafür, dass Sie - genau Sie - als Steuerzahler und Bürge weiter oder irgendeinmal wirklich dafür zahlen, dass sich dort nichts ändern muss."<<

Goldm-S-"Netzwerk-Pillen" wirken "semper et unique"

Es geht um Arbeitsplätze...

Es geht um Arbeitsplätze und die Verursacher der Finanzkrise kommen davon! Gruss

@patriot_01

Allerdings mit dem Unterschied, dass die Völker Chinas und Indiens nicht durch eine Währung und Zollfreiheit an Deutschland gekoppelt sind.
Im Übrigen geht es mir nicht darum Schuldige zu suchen. Die Agenda 2010 mag 1998 gerechtfertigt gewesen sein, die Folgen waren damals wohl nicht absehbar. Auch die europäische Währunsunion ohne Wirtschafts- und Sozialunion war vielleicht überstützt aber damals von vielen so gewollt. Wichtiger ist es jetzt Lösungen zu finden, damit die Gesellschaften nicht auseinanderbrechen. Dann verlieren nämlich alle und auch keine New World Order kann 7 Mrd. Menschen kontrollieren. Es geht nur friedlich und gerecht.

findet euch damit ab...

...solange hier das neoliberale geschwaetz von den faulen und undankbaren suedeuropaern nachgeplappert wird, die unser schoenes geld verprassen, solange hier unsolidarisch herumschwadroniert und mutig mit nach unten getreten wird, solange muessen sich diejenigen angehoerigen der deutschen, europaeischen und internationalen eliten, die von diesen zustaenden und gesetzlichen rahmenbedingungen profitiert haben und dies weiterhin tun oder tun wollen, keine sorgen machen, dass die menschen in europa, die den abnormen reichtum einer parasitaer lebenden minderheit erarbeitet und durch verzicht und hinnahme von immer weiteren zumutungen zusammengespart haben, auf der strasse bleiben und diesen ganzen kluengel endlich zum teufel jagen.

es hebt sie nicht die bohne an, nicht einen millimeter. sie wissen, dass sie sich auf die unwissenheit, lethargie, resignation und auch unsolidaritaet und egoismus ihrer lohnsklaven verlassen koennen. leider auch hier zu finden...

kapitalismus ist toll! basta!

Vorgeschmack

Das ist alles nur der Vorgeschmack auf die Zeit, wenn das Erdöl zur Neige geht. Dann bleibt nichts mehr freidlich. Dann geben die Reichen mehr ab oder der Frieden ist dahin. Denn die Masse ist nicht zu kontrollieren, wenn sie Hunger hat. Aber selbst die Umverteilung endlich mal nach unten stattfindet, es wird nicht reichen.

Banken müssen scheitern können!

Wenn jemand nicht scheitern kann, dann braucht er auch nichts am Verhalten zu ändern.
Ggf. müssen staatliche Banken eingeführt werden um solche Kriesen zu überbrücken (Kriesenbanken verstaatlichen und erst nach Schadensausgleich erneut privatisieren. Wir sollten keinen Cent für die privaten Banken aufwenden, uns aber für den bisherigen Aufwand bei den Bossen entschädigen lassen. Da sind ungeahnte Reserven für die Haushalte möglich.

Europa steht vor dem finanziellen Kollaps!

Europa steht vor dem finanziellen Kollaps, die deutschen Steuerzahler finanzieren mittlerweile halb (Schulden-)Europa und unsere Politiker, allen voran Frau Merkel und Herr Schäuble, halten das deutsche Volk weiterhin für dumm.

Und was machen die Italiener, Spanier, Portugiesen, Griechen etc.? Sie streiken!

Eigentlich sollte der deutsche Steuerzahler aus Protest gegen die völlig falsche, unfähige, desaströse und ruinöse "Wir retten den Euro und die vielen EU-Pleite-Staaten mit dem Geld des deutschen Steuerzahlers"-Politik von Merkel, Schäuble, Seehofer, Rösler und Co. streiken und zu Hunderttausenden auf die Straßen gehen, um gegen diese unverantwortlich schlimme Politik, für die wir alle und besonders unsere Kinder und Enkel eines Tages die teure Zeche werden zahlen müssen, zu protestieren.

Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis Europa und der Euro finanziell am Ende sind, denn Griechenland, das Fass ohne Boden, ist schon PLEITE - und weitere EU-Länder werden vermutlich folgen!

@ 14. November 2012 - 11:15 — ustdigital

Zitat:

"Natürlich muss Portugal schwere Reformen machen, das ist sehr hart für die Menschen, wenn wir in Deutschland nur halb so viele machen müssten, was glauben sie was da los wäre, das kann ich ihnen versprechen."

Manchmal hat unsere Oberchefin ungewollt recht. Man kann nun das mit dem "versprechen" gerne sehen wie man möchte.

Zitat Ende

Es ist vollkommen illusorisch davon auszugehen, dass die Süd-EU-Länder den Produktionsgütervorsprung und das Know How, den Grad an Effizienz binnen weniger Jahre aufholen KÖNNEN. Schlichtweg naiv.

Es geht um mehrere Milliarden privatwirtschaftliche Investitionen und hunderttausende zu entlassende Mitarbeiter, um auf ein konkurrenzfähiges Lohn-Stückpreis-Niveau zu kommen. Aktuell werden Menschen entlassen und die Arbeit auf weniger Schultern verteilt. Resultat: weniger Steuereinnahmen, noch weniger Kreditwürdigkeit. Ein Teufelskreis.

Die Wirtschaften werden NIEMALS ein gleiches Niveau erreichen KÖNNEN. Und genau deshalb protestieren die Leute.

Generalstreiks

Langsam muss ich mich fragen, ob in Südeuropa überhaupt noch gearbeitet wird? In Griechenland ist Generalstreik doch längst der Normalfall und jetzt steigen auch noch Portugal, Italien und Spanien mit ein - bravo. Und das so völlig sinnlos und fehlgerichtet. Die Regierungen in den Pleitenländern haben doch garkeine anderen Möglichkeiten als zu sparen - sonst würde in diesen Ländern doch erstrecht alles zusammenbrechen. Und einen Teil der Wut bekommt natürlich auch immer schön Deutschland ab, was nochmal wesentlich ungerechtfertigter ist. Schon kurios, wie man wieder zur Macht des Bösen wird, indem man sein Geld jenseits jeder Vernunft für Andere ausgibt. Danken sollte man Deutschland, ohne unsere Hilfe wären die Krisenländer doch alle längst oder schon bald total am Boden.

@ 11:43 — Kathgläubig

Sie begreifen es immer noch nicht! Sie und ich, die Steuerzahler – auch in Südeuropa – retten die Banken, die sich verspekuliert haben, weil sie die Konstruktionsfehler des Euro nicht erkannt haben. Solidarisieren Sie sich mit der leidtragenden Bevölkerung im Süden. Dort verlieren die Menschen zu Millionen ihre Jobs, weil der Euro schlichtweg zu hart ist für die schwachen Volkswirtschaften dort.

Solidarisieren Sie sich anstatt unnötig scharfzumachen. Werden Sie Ihrem vermeintlich christlichen Glauben gerecht!

Zum schuldenmachen gehören immer zwei

Ich kann die Demonstrationen nicht nachvollziehen. Die Banken haben das Geld gegeben JA, aber die Bevölkerung hat es dankend genommen und ausgegeben, über ihre verhälltnisse gelebt und jetzt jammern sie rum weil sie das Geld wieder zurück zahlen sollen.

Der einzige Fehler der gemacht wurde ist, dass die Banken wiederum von anderen gestützt werden weil sie die Kredite unkontrolliert vergeben haben.

@Kathgläubig

Ich frage Sie, wenn die Italiener, Spanier, Portugiesen, Griechen so viel Kredite bekommen und so hohe Geldzuflüsse haben, wie so müssen den Menschen Renten, Gehälter etc. gekürzt werden. Das macht aus meiner Sicht keinen Sinn. Wo geht das Geld hin?

@gierde zerstört

Sie haben meine Ironie nicht ganz verstanden - macht nichts.
Natürlich haben Sie recht mit dem was Sie schreiben.

Warum ist es in Deutschland eigentlich immer noch so ruhig?

Die Menschen in Südeuropa gehen nicht nur für sich selbst auf die Straßen, sondern für uns alle! Die Menschen dort auf den Straßen wollen auch nicht unser Geld, sondern sie wollen ein selbstbestimmtes Leben führen können.

Vielen geht es in Deutschland ebenso schlecht, wie denjenigen in Südeuropa. Das Heer der Lohnsklaven wächst beständig, die Zahl der Aufstocker, die trotz 10-Stunden-Jobs noch Hartz IV beziehen müssen, weil die Chefs in Deutschland nur noch sittenwidrige Löhne bezahlen wollen, steigt kontinuierlich, trotz steigender Renditen, ebenso wie das Armutsrisiko. Es gäbe also tausend Gründe für Proteste auch in Deutschland , aber - oh wunderlich - auf den Straßen Deutschlands herrscht gemütliche Stille.

Die Deutschen sind definitiv ein "lost case" im Kampf der Völker gegen die Finanzindustrie.

@ Kathgläubig

Ich bin ganz und gar nicht Ihrer Meinung: warum schimpfen denn Suedeuropaeer so sehr ueber Deutschland und besonders Frau Merkel? Doch gerade, weil sie nicht so spurt, wie es Griechenland und Italien gerne haetten (siehe Zoegern bei weiterer Geldvergabe und Forderung nach harten Sparauflagen).

Ich wollte gerade weder die Arbeit von Frau Merkel noch von Herrn Schaeuble tun.

Und dass die betoffenen Voelker ihrem Aerger Luft machen, finde ich auch legitim (auch wenn sie bei vorherigen Wahlen gerade fuer diese Misswirtschaft gestimmt haben.)

@Dark Chaos: Dankbarkeit gegenüber Deutschland

"Danken sollte man Deutschland, ohne unsere Hilfe wären die Krisenländer doch alle längst oder schon bald total am Boden."

Mal ernsthaft, haben wir ihnen wirklich geholfen? Erst haben wir uns nicht an die europäischen Inflationsziele gehalten, mit Agenda-2010 Lohnstückkosten stärker gesenkt als andere und damit diese anderen wirtschaftlich verdrängt. Jetzt geben wir ihnen Kredite als "Hilfe", die mit Zins zurück gezahlt werden müssen.

Echte Hilfe sieht anders aus, wie z.B. ein Schuldenschnitt, Anpassung unserer Löhne durch Mindestlohn oder durch das Pleitegehen-Lassen von deutschen und französischen Banken, die sich verspekuliert haben.

Nur Löhne und Renten kürzen reicht nicht...

... man müsste auch per Gesetz wichtige Lebenshaltungskosten wie Mieten usw. kürzen. Genauso müssten private Sparguthaben und Schulden entsprechend prozentual gekürzt werden. Natürlich auch die Steuern.
Für die Menschen würden sich dann nur Importgüter verteuern. Nicht aber einheimische.
Im Grunde hätte dies den gleichen Effekt wie die Abwertung einer Nationalwährung.
Dazu braucht es aber den politischen Willen und Durchsetzungsfähigkeit.

Europaweiter Aktionstag: 24 Std. Streik .

Ganz Europa müßte aufstehen u. einen Stillstand erzeugen,

der unbefristet bis zum Erfolg führen würde .

Aber d. tumben Deutschen ziehen da nicht mit, selbst wenn um sie herum , ganz europa in lodernden Flammen steht .
Der Dt. Malocher u.Steuerzahler ist noch zu satt u. voll gefressen ,
es geht ihm einfach noch zu gut, d. weihnachtseinkäufe
werden wieder einen Neuen Weltrekord aufstellen , die
Staatseinnahmen sprudeln in nie gekanntem Ausmaß ,

Nein das ist kein Nährboden für ein "zaghaftes Aufbäumen", geschweige denn für ein kleines Flämmchen

Es gibt 13 , 14 Gehälter usw., Boni in nie gekanntem
Ausmaß usw. usw.

Nein,, es ist noch zu "Früh" !

Der boden ist nicht nicht aufbereitet ............

@ Kathgläubig

auch wenn Sie noch 100 mal Ihre sichtweise hier schreiben, richtiger wird diese dadurch auch nicht.

Der deutsche Steuerzahler rettet kein Griechenland, Spanien oder Portugal.
Denn diese Mrd. gehen nur an Banken, Versicherungen etc. die sich "verspekuliert" haben

Nicht nur fast!

Mir schlägt das seit Jahren auf den Magen.

@gierde zerstört - Falsch!

Genau aus dem Grund, weil ich als christlich denke und sehe, wie sehr das griechische Volk (und auch das portugiesische)leidet und immer weiter verarmt und unsere Hilfen nur die Banken retten, weiß ich, daß der Verbleib Griechenlands im teuren Euro KEINE Lösung ist und nur die Rückkehr der Griechen, Portugiesen u. Co. zu ihren Landeswährungen der einzig richtige Weg ist.

Diese Länder können sich den Euro NICHT leisten, das ist FAKT!

Und sie werden mit dem teuren Euro immer weiter und immer schneller verarmen!

Nur der Austritt Griechenlands und Portugals aus dem Euro, die Rückkehr zu ihren Landeswährungen und mit einem Marshallplan für die betroffenen Pleite-Länder ist den Menschen wirklich geholfen.

Der Verbleib Griechenland und Portugals im Euro ist zutiefst unchristlich und unsozial, weil dadurch die Armut in diesen Ländern immer weiter gefördert wird.

Wir werden den Menschen in Griechenland und Portugal auch weiterhin helfen müssen, jedoch nur ohne den teuren Euro!

12:07 — ustdigital

Sorry - und danke für Ihre Klarstellung.

Deutschland ist nicht schuld an der Krise Südeuropas

Hier geistert immer noch der Glaube herum, Deutschland sei schuld an der Misere Südeuropas, weil es durch Lohndumping günstiger produziere und damit die anderen Volkswirtschaften ruiniere.

Das ist doch Unsinn. Deutschland hat auf die Zwänge der Globalisierung angemessen reagiert. Man kann sich weniger Globalisierung, weniger Kapitalismus und bessere Einkommen in der Welt wünschen und auch dafür kämpfen - solange diese Wunschwelt jedoch nicht materialisiert, muss man sich der Realität stellen.

Wenn also D seine Produktivität auf das Niveau der Schuldenländer abgesenkt hätte, dann ginge es denen jetzt keinen Deut besser, D aber genauso schlecht. Schlimmer noch, Europa hätte jetzt keine Lokomotive, die hoffentlich den lahmen Zug wieder in Schwung bringt und auch keinen Bürgen, der die gemeinsame Pleite verhindert.

12:22 — Tarantus

"... man müsste auch per Gesetz wichtige Lebenshaltungskosten wie Mieten usw. kürzen. Genauso müssten private Sparguthaben und Schulden entsprechend prozentual gekürzt werden. Natürlich auch die Steuern.
Für die Menschen würden sich dann nur Importgüter verteuern. Nicht aber einheimische.
Im Grunde hätte dies den gleichen Effekt wie die Abwertung einer Nationalwährung.
Dazu braucht es aber den politischen Willen und Durchsetzungsfähigkeit."

EXAKT! Es ist dann ncihts anderes als eine Abwertung MIT Euro. Dieses Konzept habe ich vor einigen Wochen an sämtliche Süd-EU-Botschaften übermittelt und auch hier angedeutet. Die Umsetzung setzt politischen Willen voraus und nicht nichts anderes als wenn China oder die USA ihre Notenpresse anwerfen.

Herzlichen Glückwunsch! Sie haben, meiner meinung nach, den einzigen möglichen Ausweg entdeckt, den es beim Verbleib im Währungsverbund gibt! Hut ab! Kommunizieren Sie dieses Konzept! Es wird sich durchsetzen, wenn der Druck groß genug ist.

@Gemi - Zustimmung!!!

Zitat:
"Eigentlich müssten die Deutschen streiken... um diesen Irrsinn zu verhindern, den unsere Regierung und die EU verzapfen.

Denkt denn wirklich jemand, dass wir auch nur einen Euro wiedersehen? Das Geld fließt in die Taschen der Finanzzocker und wir bezahlen die.

Es ist wirklich erstaunlich, wie ruhig es in Deutschland ist.

Aber wenn ein Bahnhof versenkt werden soll - dann geht die Welt unter.

Irgendwie läuft hier was schief."

Ihren richtigen Worten muß ich zustimmen!

Deshalb wähle ich schon seit vielen Jahren nicht mehr die unwählbaren "Pro-Einheitsbrei-Parteien" CDU/CSU, SPD, FDP, Grüne, Linke und Piraten, sondern nur noch die christlich-wertkonservative - katholisch ausgerichtete - "DEUTSCHE ZENTRUMSPARTEI", weil ich nicht nach Mehrheiten gehe und mich nicht von dem Geschwätz unserer Politiker einlullen lasse.

Wie heisst es doch so schön:
"Die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber".

In Deutschland wird sich erst was bewegen, wenn wir alle PLEITE sind.....!

@Trecker

"Das kann man sich leicht an einem deutschen Beispiel veranschaulichen: Wenn wir alle Staatsschulden bedienen wollten, also 25 Tausend je Bürger, dann müsste jeder Steuerzahler (nur die können zahlen), ca. 50 Tausend als Sonderabgabe an den Staat zahlen."

Was sind 25000 pP im Vergleich zur gigantischen kulturellen, sozialen und strukturellen Infrastruktur?

Das ist nur EIN durchschnittliches Jahresgehalt. Wo gibt es sonst so viel Leistung für so wenig Geld?
(Das ist vollkommen ernst gemeint....)

@DerStaat

"Wenn wir hier streiken würden, bis zum Beispiel die Reichensteuer eingeführt wäre, bis Manager einen angemessenen Verdienst bekommen würden und nicht 100000 pro Monat, bis wir von unserer Rente vernünftig leben könnten, dann würde sich das Blatt schnell wenden."

Woran messen Sie das angemessene Gehalt?

Würden Sie Gehälter massiv nach oben begrenzen würden dem Staat übrigens Steuereinnahmen wegbrechen, da aufgrund der Progression der Staat wesentlich mehr einnimmt wenn 1mio von einer Person verdient wird, als wenn 50 Personen 20000 bekommen!

Ausserdem Reichensteuer gibt es doch schon...

Und die bestehenden Steuersätze für Einkommen oberhalb 50KEUR sind auch mehr als genügend...

Sie wundern sich, "dass insbesondere in den sogenannten Nehmerländern, die Geld aus dem großen Topf der EU bekommen sollen, gestreikt wird"? In Deutschland und hier im Forum passiert das Gleiche: Die "Nehmer" (Nicht- und Geringverdiener...) beschweren sich bei den Gebern weil sie noch mehr wollen...

und was solls bringen?

Per Streik kann man nur die Verteilung des Kuchens beeinflussen, die Groesse jenselbigen bleibt unveraendert. Wenn jetzt niemand Kuchen baeckt und zwar ausnahmslos, ja, was will man dann verteilen?

Wie kontraproduktiv solche Generalstreiks sind, kann man eigentlich an den sehr streikfreudigen - bekanntermassen wirtschaftlich aeusserst erfolgreichen - Staaten Frankreich und Italien beobachten.

Wer streikt...

... der sollte meiner Meinung nach auch einen Alternativvorschlag bringen können.
Ohne ein realistisches Ziel ist ein Streik doch sinnlos.
Wenn das Ziel der Streikenden ist "nicht mehr zu sparen", dann kann man das doch schlicht als unrealistisch bezeichnen.

Die Frage muss nicht sein, OB man spart, sondern WO und bei wem.
Wenn man dagegen mit dem Streik die Forderungen verbindet, andere Gruppen wie z.B. Vermögende, Banker etc. stärker zu belangen, dann hat so ein Streik Sinn.

Nur sehe ich das bei den jetztigen Streiks nicht (oder die Berichterstattung zeigt das nicht).

Also ich habe größten Respekt vor der Bevölkerung der Krisenländer und sie tun mir auch leid.
Nur wenn sie ohne konkretes Ziel streiken schaden sie nur ganz Europa durch fehlende Arbeitstage, und das finde ich unsozial und unsolidarisch.

@ 12:31 — Kathgläubig

Alles klar, aber Sie sollten wissen, dass unsere Steuergelder keineswegs ihren Weg in die Bevölkerung finden, sondern an Banken und Versicherungen fließen, die sich verspekuliert haben.

Wir zahlen deren fahrlässige Investments! Kein Euro unterstützt die Bevölkerung dort unten, jedoch zwingen "unsere" Auflagen die Staaten zu massenhaft Beamtenentlassungen, Steuererhöhungen und führen zur Verschärfung der Schuldenkrise.

Die eurobedingte (zu hart für Süd-EU) Trockenlegung der Wirtschaften im Süden hat zur Rezession und massenhaft Entlassungen geführt. Das Problem war und ist nicht die Bevölkerung sondern die Währung Euro für unterschiedlich leistungs- und wettbewerbsfähige Volkswirtschaften.

Selbsternannte Finanzexperten in Banken, Versicherungen und Politik hätten dies (vorher)sehen müssen - und selbst heute werden die Dinge geleugnet.

Raus aus dem Euro! Im Interesse aller Bürger der EU! Entgegen der Interessen der Finanzwirtschaft. Wer im Casino mitspielt, muss Verluste akzeptieren.

@XBY

"...hoffnungslos verlorenem Status Quo zu beharren und für unrealistische Ziele zu kämpfen"

Das machen eigentlich bisher nur die Nutzniesser der Ausbeutung. Alle Anderen durften ihren Teil doch bereits abgeben.

"Die paar Reichen und der mediale Hype darum sind verglichen mit der Bevölkerung eine Randnotiz, weiter nichts."

Wie Sie richtig feststellen beschränkt sich der medial Hype auf eine Randnotiz. Dass allerdings über 60% des BIP auf unter 10% der Bevölkerungen verteilt werden, während ein Grossteil gerade so über die Runden kommt, erreicht nicht einmal den Status der Randnotiz.

Aber seien Sie beruhigt, solange der Kapitalismus die einzige Alternative bleibt, wird sich diese Ungleichheit weiter verschärfen. Dass Sie allerdings zu den Nutznießern dieser Bedingung gehören werden, bezweifle ich.

@Skywalker: Nehmer beschweren sich bei Gebern

"In Deutschland und hier im Forum passiert das Gleiche: Die "Nehmer" (Nicht- und Geringverdiener...) beschweren sich bei den Gebern weil sie noch mehr wollen..."

Das halte ich für eine völlig falsche Betrachtung. Wenn man sich im Netz Vorträge anhört, kommt die beste und fundierteste Kritik immer von Professoren, Unternehmern oder Börsianern. Ich selbst bin ebenfalls kein Nehmer, sondern bin jetzt erfolgreich Selbständiger, der vorher an einer Uni gearbeitet hat.

Aber als Vater von 3 Kindern und als Sportler wünscht man sich eine faire und gerechte Welt und mit der eigenen Familie steigt irgendwann die Verantwortung, der Egoismus wird immer kleiner.

Abgesehen davon verlieren auch die Wohlhabenden, wenn Systeme instabil werden. Wer weiß, wann es Zwangshypotheken auf Immobilien gibt, wann Wohlhabende ihre Kinder nicht mehr in öffentliche Schulen geben können. Wir sollten alle für eine friedliche und gerechte Welt einstehen.

Falsch verstanden!

Sie Sparmaßnahmen müssen die Länder umsetzen, um die Hilfsgelder zu erhalten!?! Da hat man etwas falsch verstanden.

Wenn im Staatshaushalt über Jahre hinweg über Gebühr auf Pump gewirtschaftet wurde und die Wirtschaft des Landes dank stark gestiegender Löhne und falscher Ausrichtung die Wettbewerbsfähigkeit verloren hat, dann müssen genau diese Probleme behoben werden.

Wenn dann die Länder Zeit dafür gewinnen und dafür Hilfsgelder in Mrd.-Höhe erhalten, dann dürfen die Geberländer doch im Gegenzug verlangen, dass dann nicht einfach so weitergemacht wird wie bisher, sondern die Probleme wirklich angepackt werden.

Die Troika als Buh-Männer hinzustellen, hilft den Regierungen, die Volkswut besser auszuhalten. Gäbe es die Hilfsgelder nicht, käme es zu diesen leider notwendigen Anpassungen mittels Zusammenbruch innerhalb von Tagen!!

Wobei ich aus Sicht eines Geberlandes meine Zweifel habe, dass das am Ende so funktioniert. Wahrscheinlich werden die Anpassungsziele doch verfehlt!

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