Deutsch-italienisches Verhältnis ist auf dem Tiefpunkt

08. August 2012 - 03:20 Uhr

Vom Vierten Reich unter Kaiserin Merkel ist die Rede, von "Heil Angela" und dazu ein Foto, auf dem die Kanzlerin die rechte Hand hebt: In Italien macht sich antideutsche Stimmung breit. Nach den Äußerungen von Ministerpräsident Monti ist das deutsch-italienische Verhältnis auf einem Tiefpunkt.

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Kommentare

Recht haben die Italiener!

Ich kann dieses widerliche Verhalten von den deutschen Politikern nicht mehr sehen. Wenn wir nicht anfangen verbündeten Staaten wirksam zu helfen brauchen wir uns nicht wundern, wenn wir einmal in einer Krisensituation im Stich gelassen werden.

Deutschland hätte nie eine so gute wirtschaftliche Entwicklung gehabt, wenn die Amis und Russland uns nicht so wohlwollend gefördert hätten, jetzt ist es Zeit auch mal anderen Staaten dieses Vertrauen entgegenzubringen.

Merkel ist inzwischen schon für 4 Jahre Krise in Europa verantwortlich, bewegt hat sie NIX!

ich Frage mich....

wie lange muessen wir Deutsche uns das noch gefallen lassen ???
Nicht das erstemal das - mag sie sein wie sie will - unser Staatsoberhaupt mit Hitler verglichen wird !

Raus aus dem Euro und lasst sie alle untergehen....

Ein Exempel an Griechenland

Ein Exempel an Griechenland ..... die Wortwahl könnte von einer dunklen Zeit Deutschlad's sein. Vielleicht mit den gleichen mitteln? :-) Die deutschen Politiker. ... können einfach nicht mit der Sprache umgehen.

hier wossi63, ein Taschentuch...

Es sind in der Tat die Aussagen von deutschen Politikern in den Medien, die Deutschland und somit Jedem, der hier lebt, diese Aussagen an die Stirn klebt. Die, die das Gegenteil befürworten, hört natürlich keiner. Auch die italienischen und griechischen Medien greifen das gerne auf, Hauptsache Cash. Natürlich sind diese Aussagen aus Kreisen der FDP und der CSU polemisch und populistisch, sie dienen nur dem Zweck des Stimmenfangs. Frau Merkel und die Bundesregierung haben es nicht geschafft das klarzustellen und insbesondere durch konsequentes Handeln unseren europäischen Freunden das Gegenteil zu beweisen. Anstatt sich wie wossi63 in fragwürdigem Patriotismus gekränkt zu fühlen und trotzig mit den Meinungsmachern einzustimmen, sollten wir den Willen Deutschlands zu Europa bekräftigen! Nicht als Hegemon, sondern als Freunde mit gemeinsamer Vergangeheit, mit gleichen Werten und Zielen.

@ Anonymo

Vielleicht haben Sie es ja auch noch nicht mitbekommen: Deutschland ist ebenfalls sowas von Pleite! Die Pro-Kopf-Verschuldung ist nicht wesentlich voneinander verschieden (25687 € in D, 30969 € in I) und das BIP pro Kopf ist es ebenfalls nicht (24842 € in D, 20582 € in I)

Was Ihnen da vorschwebt wäre das gleiche, als würde der Blinde dem Krüppel helfen wollen. Das funktioniert nur bedingt und geholfen ist beiden damit nicht.

Es bringt alles nichts. Ich habe es schon vor 3 Jahren gesagt: Das System ist derart verkorkst, dass man es unter keinen Umständen mehr retten kann, egal, wie viel Geld man da noch hineininvestiert. Der Euro-Spuk muss beerdigt werden und vorübergehend wieder nationale Währungen her. Das ist auch nicht der Untergang der EU, denn die soll ja bestehen bleiben.

Über die Abwertung der jeweiligen Nationalwährung können die Länder dann ihre Probleme sehr schnell in den Griff bekommen. Wird zwar für alle eine harte Zeit, aber es war und bleibt die einzige Lösung!

Wer hat die Verträge zum Euro verletzt?

Deutschland ist sicher kein Musterschüler in Sachen Euro und Staatsverschuldung. Die Probleme mit dem Euro und die finanziellen Krisen von Griechenland, Italien, Spanien, Portugal haben in erster Linie die Staaten zu verantworten, die sich nicht an den Vertrag zum Euro gehalten haben. Bei Griechenland gehe ich sogar soweit zu sagen, dass die damaligen griechischen Politiker bewußt getäuscht hatten.

... oder um es in einem vereinfachten Modell zu sagen:

Man geht mit seinem Nachbarn eine WG ein. Zwei Jahre später eröffnet dieser Nachbar, dass er seinen Teil der Miete nicht mehr zahlen kann und verschuldet ist. Beim Beitritt zur WG hat er noch gesagt, dass er die Miete aufbringen kann. Wenn jetzt Deutschland seinen Nachbarn nicht hilft und Bedingungen stellt, ist er der Böse.
Inzwischen muss Deutschland die Miete der anderen mittragen, um nicht selbst aus der WG-Wohnung herausgeworfen zu werden.

... und da soll man nicht sagen dürfen, wo es in der WG lang geht?

Stammtisch-Parolen

Dass Berlusconis Schmierblätter nur Müll von sich geben, weiss man ja. Aber derartig plumpe Nazi-Vergleiche sind selbst für italienische Verhältnisse ein starkes Stück.

Falls Berlusconi tatsächlich die nächste Wahl gewinnt und wieder an die Macht kommt, würde er weitermachen wie früher. Damit wäre Italien endgültig bankrott, würde vermutlich weder von der EU noch vom IWF Geld bekommen und könnte wohl nicht anders, als aus der Währungsunion auszusteigen.

Aber vermutlich fliegt der Euro sowieso schon vorher auseinander.

Italiens spezielle Krise

ist unter anderem, dass südlich von Rom der Staat nicht funktioniert. In keinem Bereich.
Dies bedeutet, dass Steuern generell nicht bezahlt werden und somit die entweder korrupte oder frustrierte öffentliche Verwaltung, Polizei, Richter, Staatsanwälte, eben das Rückgrat eines Staates, den Staat nicht durchsetzt oder durchsetzen will.
Man lebt bereits heute in vielen Bereichen von EU Geldern. Wer EU Berichte lesen will, wird dies unschwer nachvollziehen können.

Der Norden des Landes hat unter Anleitung des langjährigen Ministerpräsidenten Berlusconi das verbliebene Geld dem Staat gestohlen.
Auch hier zahlt der Unternehmer fast nach Belieben Steuern oder eben nicht.

Dieses selbstzerstörerische Handeln wird als solches von der Bevölkerung und den geistigen Eliten wohl wahr genommen, nur ein Umdenken und daraus sich ableitendes Handeln erfolgt nicht!

Warum soll hierfür der reiche Norden Europas eintreten und Italien von seinen Schulden ganz oder teilweise mitübernehmen?

Der Euro ohne Basis ist nicht zu retten

Solange Europa nicht eine verbindliche Finanzverwaltung hat für alle Länder (ohne Ausnahme)(Einnahmen=Ausgaben) wird der Euro nicht überleben. Hilfe geben ja, aber nur wenn die Ursachen der finanziellen Schieflage wirksam und nachvollziehbar bekämpft werden. Sonst ist das nur weiteres verbranntes Geld! Der Helfer kann nur solange helfen wie in der Lage ist. Wer Ihn überfordert schadet sich selbst!
Daher:
Hilfe Ja - ausnutzen Nein!
Alle Menschen in Europa sollen gewarnt sein, der Populismus birgt die Gefahr der Diktatur!

Die Baumeister Europas ....

.....haben den Bezug zur Realität verloren!
Es ist der Euro in seiner jetzigen Form, der Europa kaputt macht. Wenn nicht bald gemeinsam " Nägel mit Köpfen" gemacht werden, könnte es wahrscheinlich soweit kommen, wie beim Zerfall Jugoslawiens nach Tito, oder beim Zerfall der Sowjetunion!

Es ist wirklich erstaunlich!

Ein altes Sprichwort besagt:
"Wenn es um Geld geht hört die Freundschaft auf."

Deshalb macht man Verträge die eine Freundschaft überdauern.

Was erwarten die Krisenstaaten eigentlich von den Deutschen Steuerzahlern, von den Menschen hier im Land.

Was sind die -Konkreten- Forderungen an "mich"?

Mehr Geld.
Nicht wahr?

Alle EU Mitgliedstaaten haben Verträge unterschrieben.
Nicht wahr. Sie haben sie geprüft.Über ihnen gebrütet.
Und sie haben UNTERSCHRIEBEN!
Bevor "mir" jemand vorwirft, ich würde nicht genug Steuern für Krisenstaaten zahlen, bitte ich zu bedenken das jede Entscheidung die getroffen wurde und getroffen wird nicht nur Angela betrifft. Ihr verlangt etwas von allen Deutschen.
Was aber verlangt ihr von euch selbst?
Es gibt immernoch riesiege Geldtöpfe in Italien.
Die heißen "Ndrangheta" Cammhorra" Wenn der -Pizzu-
etwas zur Rettung Italiens beitragen kann, dann jetzt.
Italien hat riesige Spareinlagen. Umverteilen!
Erst dann fragt man Freunde nach Geld!

@Anonymo

Öhm.....

Die RUSSEN haben Deutschland wohlwollend gefördet und deswegen hatten wir eine so gute wirtschaftliche Entwicklung?

Wann und mit was hat Russland uns gefördert?
Wenn ich es richtig weiß, hatte doch Russland (UDSSR) in Ostdeutschland die Industrieanlagen demontiert und nach Russland geschafft, wo diese Anlagen teilweise noch bis vor wenigen Jahren produzierten, ohne je signifikant modernisiert worden zu sein.

"Merkel ist inzwischen schon für 4 Jahre Krise in Europa verantwortlich, bewegt hat sie NIX!"

Wie kommen Sie darauf?
Hat Frau Merkel etwa zu verantworten, dass Griechenland sich vollkommen überschuldet hat? Hat sie zu verantworten, dass in Spanien die Immobilienblase geplatzt ist und sich jeder Bürgermeister seinen eigenen Flughafen baut?

Hat sie nicht!

Aber durch das Nein zu Eurobonds werden die Schuldenstaaten zu Reformen gezwungen, die schon längst nötig gewesen wären.
Und das gefällt den Regierungen d. PIGS-Staaten nicht, weil bei der Bevölkerung unbeliebt!

Wenn man nicht mit der Wahrheit umgehen kann...

Was die Berlusconi-beherrschten Medien berichten ist eh mit Vorsicht zu genießen. Da schmollt einer wegen der verlorenen Wahl. Aber vergessen wir nicht, wem die Italiener diese Krise zu verdanken haben. Zum Einen ist es ein Silvio Berlusconi, der statt vernünftiger und weitsichtiger Politik lieber Bunga-Bunga-Parties gab und sich und seine Freunde aus dem Staatssäckel üppigst bedienste. Zum Anderen ist es aber auch der "gemeine" Italiener. Ähnlich wie in Spanien und Griechenland besteht der Volkssport darin, ineffektive Verwaltungsapparate mit üppigsten Gehältern aufzublähen, ohne dass diese auch nur ansatzweise funktionieren. Was nützen riesige Steuerbehörden, wenn diese nicht in der Lage sind, Steuern zu erheben.
Mein Vorschlag, erst mal im eigenen Land aufräumen, dann mit den Fingern auf Andere zeigen. Warum haben wir denn die Krisen bisher so gut überstanden? Weil Schröder schon mit der Agenda 2010 weitsichtig den Staat reformiert hatte. DAS sollten die Italiener auch machen.

zu den Baumeistern

Haben die Baumeister Europas tatsächlich den Bezug zur Realität verloren, oder aber ist das was passiert, das was passieren soll? Darüber sollte jeder mal nachdenken. Dass Italien das 4. Reich betitelt kann ich ihnen nicht verübeln - wer fühlt sich denn wohl hier. Und alles ist nur der Euro schuld ... ? Wohl kaum, das ist zu undifferent, wenn auch der Euro einen großen Teil mitträgt, aber Verantwortung haben immer die handelnden Menschen. Was sie tun oder eben nicht tun ist das woran man sie erkennen kann - steht schon in der Bibel. Also nicht die vielen verdrehten Worte sondern ihre Taten - und die sind nun mal für das Volk erniedrigend - Europaweit. Aber das Geld ist ja nicht futsch - irgendwo ist es ja. Irgendwer bekommt es, mit Hilfe unserer Politiker. Das politische Klima in D als 4. Reich zu bezeichnen, nun wenn unsere Politiker anfangen Sportler mit ultranahem Kontakt zu rechten Szene zu verharmlosen, was soll man dann davon halten?

Jetzt hat es die Merkel

Jetzt hat es die Merkel Regierung endlich geschafft das Ansehens Deutschlands endgültig in den Schmutz zu siehen.
Wenn man verschuldet ist, muss man der Wirtschaft zu Wachstum verhelfen. Sparpolitik macht alles nur noch schlimmer. Das war von Anfang an klar, und man sieht ja derzeit, wo es hinführt.Bei den Schulden haben auch die deutschen und französischen Banken eine Verantwortung. Wenn man den Kapitalismus ernst nehmen würde, dann wäre das Schuldenproblem ein Problem der Gläubiger.Wenn die Banken nicht klug genug waren, zu wissen, dass die Schulden nicht zurückzuzahlen sind, dann müssen sie auch mit dem Verlust leben. Man muss die Schulden aber nicht der Bevölkerung aufbürden.

Eine deutsche Sportlerin wird

Eine deutsche Sportlerin wird gehetzt, weil sie angeblich Kontakte zur rechten Szene haben soll und die Italiener dürfen uns so derbe verhöhnen.

Welch überaus ausgewogene Verhältnismäßigkeit.

Mir bluten die Ohren....

Alle klopfen bei Deutschland an, als ob wir Geld hätten, wie Heu. Aber wieso, sind doch selber hoch verschuldet, wir können uns selbst icht mehr leisten und unsere korrupten Politiker sollen nun für andere korrupte Politiker im Dreck wühlen?

Und die einzig leittragenden sind eh die Bürger (im Politikerjargon auch "Fußvolk" oder "Pöbel" genannt).

Wir haben keine Steuergesetze gemacht, wir haben die Steuern nicht verschleudert, weder wir in Deutschland, noch der "kleine" Italiener, Spanier oder Grieche... Und im Endeffekt sind wir alle es, die zahlen.

Während sich die Politiker so medienwirksam gegenseitig in den Dreck ziehen, sollte das europäische Volk langsam wach werden... Weil wir sitzen wirklich im gleichen Boot.

Uralte Regel

Eine Uralte Regel besagt: gib nicht mehr Geld aus als du einnimmst. Was jeder Privathaushalt und jede Firma weltweit richtig macht, machen die Staaten falsch, warum eigentlich?
Ich auch nicht mehr hören, diese ewigen Vergleiche mit Hitler, ab ist ja klar, Benito Mussolini war ja ein heiliger.......
Wir deutschte zahlen doch wieder doppelt, Geld fließt nach Italien und wir machen dort auch noch Urlaub und lassen wieder Geld im Lande.
Sollen wir das Geld zukünftig anonym überweisen und nicht mehr in Urlaub fahren?
Es ist kein Wunder, daß Deutschland alleine da steht, alle anderen haben ja mehr Schulden, ein Wettstreit in der EU ist entbrannt, wer den der größte Krüppel von allen ist und am meisten Geld braucht. super.

Noch ein Wort zu dem was

Noch ein Wort zu dem was einem immer unter dem Begriff " Reformen " versucht wird zu suggerieren :Eine Sparpolitik in Zeiten einer Rezession ist eine Anleitung zum Selbstmord. Sogar Studien des IWF zeigen das. Der Effekt der aktuellen Politik, und vermutlich auch die Intention, ist der Abbau des Wohlfahrtsstaates.Schauen Wir uns an, wer diese Politik entwirft. Europa ist ein vergleichsweise zivilisierter Ort. Aber das hilft der allgemeinen Bevölkerung und nicht unbedingt der Unternehmerschaft und den Superreichen. Wenn man das demontieren kann, schön. Es ist schwer, eine andere Begründung für die aktuelle Politik zu finden.

...

Italien schwingt die Nazikeule. Irgendwie witzig wenn man bedenkt das der italienisch Faschismus als vorbild für den Nazionalsozialismus in Deutschland gilt. Billige polemik nennt man sowas. Ich kann mir wirklich nicht vorstellen wie Deutschland dafür verantwortlich sein soll, das italien oder griechenland über ihre verhältnisse gelebt haben und nun pleite sind. Aber seine probleme bei anderen suchen ist ja modern und ein politiker der selbst dehn kopf hinhält, ist einen kopf kürzer...

@Anonymo

Dann sollten wir auch langsam das Geld mit beiden Händen ausgeben bis wir an den Schulden zu ersticken drohen.
Dann können wir gerne mal testen, wie solidarisch unsere Nachbarn sein würden...

Deutschland wurde nach dem WW2 in der Tat ein wenig unterstützt (man brauchte ja eine Pufferzone gegen die aufstrebende UDSSR!). Die Unterstützung durch den Marshallplan, die z.B. Griechenland bekommen hat war aber pro Kopf um ein vielfaches höher: Deutschland: 50 Mio Einwohner, 1.4Mia US$; GR: 10 Mio Einwohner, 700 Mio US$. Damals wie heute ist in GR das Geld "versickert", während es in Deutschland geschickt investiert wurde. War alles kein Problem, so lange die schwächeren Länder ihre Währung regelmäßig abwerten konnten. Da dies nicht mehr möglich ist wird die Eurozone kollabieren - ein Schiff mit 10 Kapitänen von denen jeder nach eigener Meinung selbst der wichtigste ist wird am Eisberg zerschellen!

Bald haben wir nur noch die Schulden gemeinsam?

Die Uneinigkeit der Europolitiker und deren Unfähigkeit/Unwillen die Kreditgeberkrise zum Wohle ihrer Völker zu beenden wird nun medial als Keil zwischen die Vöker getrieben, ein ungesunder Nationalismus angestachelt, der auch nichts zur Lösung beiträgt.

Merkel hat damit angefangen als sie den Griechen vorwarf weniger als Deutsche zu arbeiten und mehr Urlaub zu haben. Das ist statistisch widerlegt worden, brachte ihr aber die Nazibinde in den Gazetten dort ein und der Medienkrieg begann.

Sparprogramme snd richtig bei hohen Schulden aber als Dogma zur Krisenlösung alleine ungeeignet, weil sie plus Abgabenerhöhungen kontraproduktiv sind, der Wirtschaft die Grundlagen entziehen. Kreditgeber bezahlen oder Arbeitsplatzinvestitionen für Wirtschaftswachstum? Hier hat die Politik versagt. Die Völker der Südländer baden es nun aus. Adieu ihr -zig Milliarden, die nun auch unsere Schulden sind.

Die Gläubigerbanken haben ihre Spekulationskrise so überwunden u. halten weiter die Hand auf.

Meinungsmache

Dass der Euro nicht der Kitt sondern der Spaltpilz Europas ist, wie einige unabhängige Experten immer wieder betonen, lässt sich nun nicht mehr abstreiten.

Dass der Euro fast allen Europäern, und zwar incl. den Deutschen, vor allem schadet, lässt sich inzwischen auch kaum noch bestreiten.

Manche Medien tun das Ihre: Griechen werden als faule Maden im Speck hingestellt (D), während andernorts unsere Kanzlerin mit Hakenkreuz und Bärtchen gezeichnet wird (GR). Nun spricht man in Italien vom Vierten Reich.

Dabei leiden und verarmen wir gemeinsam. Wir Bürger sind unabhängig von unserer Nationalität Verlierer. Vielleicht ist es ja gewollt, dass wir uneins werden, damit wir nicht gemeinsam anfangen, auf die wirklichen Verursacher und die wirklichen Probeme zu zeigen. Divide and Conquer. Feindbilder wurden und werden gerne aufgebaut, um abzulenken.

Mir egal, wir Europäer sind und bleiben Freunde und können nur gemeinsam € und EU überwinden.

Wenn in einer Euro Zone 2% Preissteigerung vereinbart werden ...

... dann sollten alle Länder sich daran halten, weil ansonsten die Leistungsfähigkeit sich zu unterschiedlich entwickelt.
Deutschland hat 10 Jahre lang durch Lohnzurückhaltung zu wenig Preissteigerung "produziert" und somit erheblich zu den Differenzen in der EU beigetragen.
Wie um alles Welt sollen die Anderen" von Null auf Hundert 15-20% billiger produzieren um mit uns gleichzuziehen?
Deutschland war gegen jede Vereinbarung über-korrekt und nun wäre es an der Zeit, die daraus entstehenden Auswüchse wie Billig Jobs und Hartz subventionierte Arbeitsplätze durch eine großzügige Lohnpolitik auszugleichen.

Warum sollten die Anderen uns in Richtung Dumping Löhne und eplodierenden Unternehmer Gewinnen nachfolgen? Ist das WIRKLICH erstrebenswert?

ein vereinigtes Europa wurde doch

angestrebt das alle Menschen in Frieden leben können und gegenseitig profitieren.
Wa ist draus geworden?
Nur die Wenigsten haben profitiert, (bei den anderen ist das durch den WTF nur Kaschiert worden)und die Meißten schauen in die Röhre.

Die Politker die heute an der Machtspitze stehen sind in die Lehre von Gestern gegangen und können offenbar nicht verstehen, das alte Grundsätze auch mal über Bord geworfen werden müssen. Denn diese alten Grundsätze haben eben nicht nur das Potential für den Veränderungswillen, nein sie sind eben mit dem Alten und Überholten stark verhaftet und stören die notwendigen Veränderungslösungen.

Aber das ist wohl auch nicht nur ein europäisches Problem sondern ein globales, was es wahrlich nicht einfacher macht.

Aber irgendwo muss man mal anfangen mit Mut voranzugehen! Warum nicht in Europa?

Das Finanzsystem ist kaputt? Dann weg damit, es ist nur ein Instrument und nicht das Leben!

Endlich wieder unsere Lieblingsrolle?

Deutschland, der aufrechte, tapfere, tüchtige Roland, eingekreist von miesen, faulen und verbrecherischen Mächten, die uns um die Früchte unserer Arbeit bringen wollen. - Mann oh Mann, das haben wir doch nun schon zwei Mal durch!

Kann man nicht mal ne neue Schallplatte auflegen: Wir sind stolz darauf, dass es uns gelungen ist, uns so aufzurappeln und in Europa zu integrieren. Wir freuen uns, dass wir von Freunden umgeben sind, die uns unterstützt und auch die Wiedervereinigung trotz historischer Bedenken zugelassen haben. Und getreu dem Motto "Eine Hand wäscht die andere!" helfen wir gern, denn wir wissen, dass das auf uns zurückkommt, wenn wir ein Mal Hilfe gebrauchen. Das ist auch im Sinne des "C" (wie christlich, falls Sie´s vergessen haben sollten, Frau Merkel) auch absolut angemessen. Und es hilft eher, als noch nach deutscher Art noch Salz in die Wunden zu reiben.

hahaha

Der Euro ist alternativlos, weil er den Frieden sichert.
Wers glaubt....

Solange

jedes der EU-Mitgliedsländer nur zum eigenen Wohl vor sich hin wurschtelt, kann Europa und eine gemeinsame Währung nicht funktionieren. Aber "Kompetenzen" abgeben möchte keiner der europäischen Politiker (wo nichts ist, ...?).

Europa kann nur durch eine zentrale europäische Legislative stark sein. Gerade die föderativen Strukturen der Bundesrepublik Deutschland könnten dabei zum Vorbild genommen werden. Bei uns funktionierts doch ganz gut. Ein derartiges föderatives System müßte sich doch auch europaweit etablieren lassen können!

Der derzeitige egoistische Nationalismus vieler europäischer Politiker, gepaart mit den Anstrengungen der USA, Europas Einfluß klein zu halten, kann EU sehr schnell wieder zurück in mittelalterliche Kleinstaaterei und Bedeutungslosigkeit führen. Noch ist Zeit, etwas dagegen zu tun.

Wann lernen wir endlich, nicht "die Deutschen", "die "Griechen", "die Italiener" zu sein, sondern "die Europäer", die gemeinsam leben und handeln?

Ein bißchen mehr vertrauen...

in die Aufbauhilfe. Wir haben den Aufbau Ost geschafft - nun schaffen wir auch den Aufbau Süd!

Diese Berlusconimedien gehen einen schmalen Grad den ich nicht für richtig halte.

Denn bei allen Krisen hin oder her muss man immer bedenken das wir nun seit mitlerweile 67 Jahren Frieden in Europa haben.

- Shagwell -

Ich lese täglich die Zeitung mit den vier Buchstaben und lasse mich trotzdem nicht aufhetzen, weil ich mir meine eigene Meinung bilden kann. Nur weil Ihnen die Wahrheit nicht gefällt, brauchen Sie sie nicht gleich als Hetze abzutun.
Die Wut der Südländer sollte sich, wenn überhaupt, gegen die Brüsseler Finanzeurokraten richten und nicht gegen Deutschland. Unsere Politiker haben doch selber so gut wie nichts mehr zu melden und müssen nach deren Pfeife tanzen. Außerdem geht es Deutschland nicht um eine Staatsherrschaft, das ist völliger Quatsch. Als größter Zahler steht ihm doch wohl zu, die Meinung zu sagen. Und überhaupt sind wir selbst hoch verschuldet und können nicht noch mehr schultern.
Korrupte Länder hätten nie aufgenommen werden dürfen, weil sie keine Chance im Euro haben. Deshalb müssen sie aus dieser Währung austreten. Erst wenn die Korruption bekämpft ist und Reformen durchgeführt sind, kann man nochmal darüber sprechen. Der Euro spaltet die Länder und bringt Unfrieden.

Haushalt

Jeder Staat ist selbst verantwortlich für seinen Haushalt, Finanzen und wirtschaftliche Ordnung. Aber wenn erstmal ein Sündenbock gefunden wurde ist die Sache schon viel einfacher.
Das nimmt schon Ausmaße wie in der Schule an. Kennt sicherlich jeder von uns. 22 Schüler. 1 Schüler schreibt gute bis sehr gute Noten weil er fleißig ist und lernt. 21 Schüler wollen morgens seine Hausaufgaben abschreiben und hegen einen Groll gegen denjenigen, wenn sie die nächste Klassenarbeit wieder in den Sand setzen, weil sie NICHTS gelernt haben.

Muss man positiv sehen...

Man hasst uns eh wieder, da brauchen wir auch niemandem mehr in den Hintern zu kriechen und können nach 60, 70 Jahren nicken endlich mal wieder NEIN! sagen.

schimpft nicht auf diese

schimpft nicht auf diese Länder; hätten sie sich nicht so verschuldet hätten sie unsere Produkte nicht gekauft. über die Hälfte unseres exports geht in die Eu. also Augen auf beim schreiben...

Man kann sich nur wunder...

... wieviele offensichtlich für jeden zu sehende Fakten einfach in jeder Diskussion ausgelassen werden.
1. Wir bekommen momentan Kredite zu Minuszinsen, das heißt wir verdienen daran Geld uns Geld zu leihen.
2. Selbst langlaufende deutsche Staatsanleihen werden historisch niedrig verzinst.
3. Es werden keine deutschen Steuergelder verschenkt sondern verzinst verliehen.
4. Ob wir wollen oder nicht, unsere wirtschaftliche Stärke drängt andere an die Wand. Bestes Beispiel der deutsche Staat garantiert Bankguthaben der Sparer bei deutschen Banken in voller Höhe. Andere Staaten sind gezwungen das gleiche zu tun, ob sie sich das leisten können oder nicht.
5. Nicht nur die Schwäche der Südländer sondern auch die extreme Stärke der Nordländer sind ein Problem.
6. Scheint man in Deutschland vergessen zu haben, dass Deutschland nach einem verlorenen Krieg auch schon mal hoch verschuldet und so pleite war, dass Länder wie Geiechenland auf ihre Schulden verzichteten.

natürlich betreibt deutschland eine politik

eines 4. reiches in europa. schon mal was von räuberischer kreditvergabe gehört.

der alte strauss wusste das noch als er einen kredit an eine mehr als schwächelnde ddr vergab.

man gebe riesige kredite in andere europäische länder, stoppt diese und nimmt denen die möglichkeit ihre währung abzuwerten. man kann dann direkt in die regierungsgeschäfte eingreifen und verlangen alles von wert für 'n' appel und 'n' ei zu verschleudern.

eine vorraussetzung dafür ist natürlich, das man auf eine situation hinarbeitet, in der man deutschland auf kosten der allermeisten eigenen menschen einen wirtschaftlichen vorteil verschafft, sprich export auf teufel komm raus mit einem riesigen exportüberschuss und vor allem das unterschreiten der inflationsrate.

das unsinnigste, was wir jetzt tun können, ist das wir uns in europa von volk zu volk das vorzuwerfen, was wir selbst bei uns vermissen oder schlimmer uns wieder in gewalt begegnen, sondern den räubern in ganz europa das handwerk legen.

Die Italiener sollen sich erst mal selber helfen!

Das Prokopfprivatvermögen der Italiener ist z.B. höher als in Deutschland.
Wie kommt das bloß? Schaut man sich mal die Reallohnzuwächse der Staaten innerhalb Europas an, dann wird schon so manches klarer. Deutschlands AN haben minus gemacht und die Südländer haben ein dickes, fettes Plus gemacht. Die Steuerehrlichkeit in Italien? Naja, da habe ich so meine Zweifel.

Italien hat sämtliche Reformen verschlafen, die Italiener haben Berlusconi brav wieder gewählt und ich kann mir gut vorstellen, dass er eines Tages wieder ganz oben ist.
Tatsache ist auch, dass der Norden italiens seinen Süden selbst mehr als satt hat.
Merkel hat die Krise bestimmt nicht verursacht.
Was will denn der Süden? Deutschland soll bedingungslos zahlen.

und eines noch

... Nach zwei begonnenen Kriegen wäre es doch schön, wenn man den Menschen in Europa zeigen würde, dass man nicht nur Leid bringen, sonder auch Hilfe bringen kann.

Natürlich zahlen wir dann für die Fehler und das Fehlverhalten anderer aber es wäre eine Investition in die Zukunft aller Europäer.

Sie haben es nicht verstanden

- die Italiener! Aber die "Märkte" sehr wohl! Wobei uns schon klar sein muss, dass wir differenzieren müssen, nicht alle Italiener denken gleich.

Aber, es hat keinen Sinn, Italien mit unserem Geld zu versorgen, wenn die grundlegenden Probleme dort nicht gelöst werden.

Sicherlich stöhnt Italien unter der hohen Zinslast. Diese würde aber durch unsere Finanzspritze nur kurzzeitig sinken, dann werden neue Kredite benötigt.

Die Märkte wissen mittlerweile wie sie die Zinsen hochhalten. Deutschland würde sich mit diesen fortlaufenden Kreditstützen verausgaben, ein schlechtes Rating bekommen und auch hohe Zinsen zahlen - das wäre das Ende Europas.

Die Lösungen: 1. Sanierung der Staatsfinanzen, Ausgabenkontrolle, Einnahmenoptimierung. 2. Den Märkten zeigen, dass immer höhere Zinsen die Rückzahlung der kompletten Kredite verhindert und dass kein Land für diese Kredite eines anderen einspringen wird. Ich bin sicher, viele Investoren werden mit Anleihezinsen auch von 3% zufrieden sein.

Italiener lieben markige Worte

Wer sie kennt, weiß das. Da gehen selbst Ausdrücke wie "Viertes Reich" und "Heil Angela" im täglichen Getöse unter. Morgen ist alles wieder vergessen - ich schwör's!

@ Piratig

"Wir haben keine Steuergesetze gemacht, ......."

Ja, ist klar!

Wir wollten keine Arbeitnehmersparzulage, Wohnbauprämie, Pendlerpauschale, zinsgünstige Kredite zum Hauskauf durch die Lakra, Ehegattensplitting, Abwrackprämie, verringerte Mwst. auf, z.B., Lebensmittel,..... u.s.w.

Da wurde uns durch die vom Himmel gefallenen deutschen Regierungen etwas aufgezwungen und die Nichtinanspruchnahme der Selben unter drakonischer Strafandrohung ins Strafgesetzbuch aufgenommen!

@reality check

Es steht den Italienern frei, eigenes Guthaben zur Ankurbelung der heimischen Wirtschaft zu mobilisieren. Anbei steht es ihnen eben so frei die eigene Wettbewerbsfähigkeit durch Refomen zu stärken. Ein Augenmerk ist hier das -eigene Guthaben- ein Punkt auf den Berlusconi nach einer Bonitätsherabstufung seines Landes ganz besonderen Wert gelegt hat.

Es ist gängiger Usus das Parteien, die auf eine Fremdfinanzierung ihrer Mittel bauen an Konditionen gebunden werden.

Italien und jedes andere europäische Land verfährt mit seinen Vertragspartnern GENAUSO!

Erfüllung

Es bestätigt sich meine Befürchtung. Die Ratingagenturen sind moderne Kriegsmaschinen. Sie treiben die europäischen Staaten in die Krise und lenken so die "öffentliche" Meinung. Die Medien haben sich als willige Helfer erwiesen. Sie sollten ihre Verantwortung übernehmen und investigativ tätig werden.

Zitat aus einer it. Zeitung: "In Deutschland bleibt der Wunsch nach kontinentaler Hegemonie tief verwurzelt."

Liebe Italiener, ich kenne viele Deutsche, aber solche Tendenzen habe ich nie auch nur ansatzweise kennengelernt.

Wir sollten uns auf das konzentrieren, was uns gemeinsam zerstören will. Für die Richtung benötigen wir die Hilfe der Medien.

Liebe Tagesschau, seien Sie nicht nur Bote von linguistischen Lenkwaffen. Informieren Sie über die Hintergründe. Das geht sonst für uns alle nicht gut aus.

Besorgniserregend

Besorgniserregend, wenn andere Staaten Deutschland dafür verantwortlich machen, dass sie sparen müssen! Die Ursache für die klamme Finanzsituation in diesen Ländern liegt doch zunächst mal bei ihnen selbst.

In dem Zusammenhang erinnere ich an einen Bericht auf tagesschau.de, in dem beispielhaft an einem Dorf in Sizilien gezeigt wurde, wie mit öffentlichen Geldern in Italien umgegangen wird. Da gab es für 10.000 Einwohner mehrere hundert Waldarbeiter!

Grundsätzlich bin ich von der europäischen Idee überzeugt und sehe viele Gemeinsamkeiten der Staaten. Allerdings glaube ich nicht, dass eine grundsätzliche "Gleichmacherei" funktionieren kann.

Dabei ist meine Kritik wertfrei, es muss nicht jeder am "Deutschen System genesen". Wenn andere Länder andere Einstellungen zum Leben und zur Arbeit haben, ist das völlig in Ordnung.

Allerdings sehe ich gleichzeitig nicht ein, weshalb wir Deutschen dann für die Schulden anderer einstehen sollen.

Ich hoffe, dass es zu einer Volksabstimmung kommt!

Richtungsfrage

Es ist schon irgendwie bemerkenswert, wie sehr sich inzwische der Zorn der Krisenstaaten gegen die richtet, die helfen könnten und irgendwie auch sollten, aber aus Angst vor den eigenen Leuten nicht können oder wollen. Der Kampf um die Rettungringe ist im vollen Gange. Die eigentlichen Hintergründe des eigenen Versagens scheinen keine Rolle mehr zu spielen.

Von den eigenen Politikern scheint man dort im Süden auch nichts mehr zu erwarten. Anders würde man dort nicht so viel Hoffnung daran geben, daß hinter der Idee Europas doch vielleicht eine soziale Note trägt, die nicht etwa inzwischen von den ökonomischen Begehrlichkeiten weniger dominiert ist.

Eine alte Weißheit sagt: ... "Beim Geld hört die Freundschaft auf"! ... Aber vieleicht besinnt man sich ja doch noch mal auf all die anderen Gemeinsamkeiten, die einst so wichtig waren, um die Idee Euroas zu retten.

Italien helfen

Ich stehe voll und ganz hinter den Hilfen für die europäischen Krisenstaaten, auch wenn das für mich persönlich Opfer mit sich bringen sollte, denn ich halte diese Solidarität für alternativlos und das "Projekt Europa" ebenso.

Aber Griechenland, Spanien und Italien stehen nicht ohne Grund da, wo sie jetzt sind. Jahrzehntelange Misswirtschaft und Leben auf Pump (beim zweiten Punkt müssen wir uns allerdings auch an die eigene Nase fassen) zeigen nun ihre Folgen. Die Menschen in diesen Ländern werden eine Menge ändern müssen, wenn sie wieder Erfolg haben wollen. Unsere Hilfe sollte aber auch eines zeigen: Am Ende des Tunnels scheint Licht! Es geht nicht um deutsche Dominanz sondern um eine Zukunft für ein Europa in Wohlstand und Freiheit.

Die Beleidigungen durch die dortige Presse kommentiere ich so: Was stört es eine deutsche Eiche, wenn sich eine Wildsau daran schubbert!? Auf diese Niveau sollten wir uns nicht einlassen und den Italienern trotzdem unsere Sympathie zeigen. Mit Herz.

Mit Volldampf Richtung Eisberg

@reality check
Mir scheint auch schon lange, daß das Kaputtmachen System hat.
Das Quentchen Wohlstand, das sich die Mittelschicht in der Nachkriegszeit aufgebaut hat, wird zugunsten einer kleinen Bankster-Elite demontiert.

Zu dem Begriff "Reformen" empfehle ich von Naomi Klein "Die Schock-Strategie - Der Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus" oder im Original "The Shock Doctrine - The Rise of Disaster Capitalism".

Die Medienlandschaft sind dabei die Meinungs- und Stimmungsmacher (so wie die Hitler-Vergleiche). Lokale Politiker sind das kleinste (und austauschbare) Rädchen in diesem System. Wer nicht spurt, wird ausgetauscht.

Nochmal zum Thema: Wenn man inhaltlich nichts beitragen kann, wird gern an die niedersten Instinkte appeliert. Das geht mit Vergleichen weltberühmt-berüchtigter Menschen am besten. Soetwas heißt Polemik, die Sprache des Stammtischs.

Danke für nichts!

"Von einem Europa unter deutscher Führung erwarten wir gar nichts."

Wunderbar. Dann sollen sie doch sehen, wie sie ohne uns zurecht kommen. Ich finde es schwer erträglich, dass deutsche Politiker solchen dummen und beleidigenden Vorwürfen nicht entschieden entgegentreten. Wie sollen zahlen und werden dafür noch beleidigt. Schönen Dank!

Oberkobold

Nur mal so ganz nebenbei: Auch Deutschland hat sich nicht an die Maastrichtvertrag gehalten. Und wenn es genau nach diesen Vertrag gegangen wäre, hätte Italien von Anfang an nicht in der Eurozone sein dürfen. Doch das war eine Bedingung von Frankreich.
Wer heute auch noch glaubt Griechenland hätte den Rest von Europa getäuscht ohne dass die Regierungen der anderen Euroländer darüber bescheid wussten, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.
Hätten sich alle von Anfang an diese Verträge gehalten
und nicht zur gleichen Zeit den Finanzmärkten Tür und Tor geöffnet, wären wir wahrscheindlich in einer besseren Situation.
Wir müssen endlich mal kapieren dass der Kapitalismus nur eine Waffe hat, nämlich die Uneinigkeit. Wir lassen uns National und International alle gegeneinander ausspielen und begreifen dadurch einfach
nicht den Neoliberalen dadurch zu helfen. Aber gut: in diesem Sinne immer weiter so.

Satz für Satz - Was mir so einfällt

"In D bleibt der Wunsch nach kontinentaler Hegemonie tief verwurzelt"
Unwahres Vorurteil

"So vergiftet war das Klima schon lange nicht mehr"
Zusammenpressen was nicht zusammen gehört->€pa spaltet!

"Es gibt keine antideutsche Stimmung"
Vermutlich richtig - Scharfmacher polarisieren

"Wir verstehen die Deutschen einfach nicht"
Unterschiedliche Nationen mit untersch. Identitäten und Geschichte. Genau deshalb wird es €kratistan niemals geben.

"Länder wie D müssten gnädiger sein"
Was ist damit gemeint: D sollte Verträge brechen, wie es gerade passt, damit es uns (hier I) gut geht.

"I zahlt doppelt"
Kein € - kein Problem!

"Wir lassen uns von den Deutschen nicht einschüchtern"
Narzisstische Weinerlichkeit

"Von einem Europa unter deutscher Führung erwarten wir gar nichts"
S.o.

"Ein Land, das Europa seine Regeln auferlegt"
Es herrschte das Einstimmigkeitsprinzip

"Die Deutschen sind egoistisch"
Sollen wir die Rente mit 60 in I bezahlen?
Was für I "egoistisch" ist ist für D gerecht.

Der Ton macht die Musik....

...und da hat die deutsche Politik und Medienlandschaft es hervorragend verstanden, viele Misstöne zu erzeugen!

Egal auf welchem Gipfel und Konferenz, der Tenor der deutschen Politik ist und bleibt oberlehrerhaft, was sich am deutlichsten für mich dadurch ausdrückt, dass „andere erst einmal ihre Hausaufgaben zu erledigen haben“- die Deutschen verteilen die Hausaufgaben und vergeben die Noten, wenn anschließend über die Ergebnisse öffentlich räsoniert wird. Dass kann auf Dauer nicht gut gehen und muss bei anderen Staaten auf Widerstand und Missmut ob der Gängeleien und Maßregelungen führen.

Wer dies nicht verstehen will, versteht auch nicht internationale Politik, deren Wesen darin besteht, dem Gegenüber das Gesicht wahren zu lassen.

Deutschlands unübersehbare Potenz war und ist für andere mit Angst behaftet, wer weiterhin damit protzt und meint, sich hegemonial geben zu können, respektive Deutsch sprechen zu müssen, bestätigt nur alte Ressentiments.

Das mit dem Reallohn stimmt

Das mit dem Reallohn stimmt nicht so ganz. Ein Lehrer verdient in Griechenland 800 Euro im Monat, das steht zu keinem Verhältnis mit dem was in DE verdient wird. Und nicht nur die Lehrer...Und wenn schon von Reallohn die Rede ist, die Produkte im Süden sind viel teurer. Wer dafür Schuld ist, das ist eine andere Geschichte^^. Aber bitte die Fakten begründen.

Grüße

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