Kommentare - Idee eines Euro-Rettungsschirms ohne Limit stark umstritten

31. Juli 2012 - 11:30 Uhr

Die Euro-Staaten beteuern, den Euro mit allen Mitteln retten zu wollen. Im Gespräch ist nun die Idee, dem Rettungsschirm ESM die Möglichkeit zu geben, quasi unbegrenzt Staatsanleihen von Krisenstaaten zu kaufen. Wegen der enormen Risiken lehnte die Bundesregierung das Modell bislang immer ab.

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Natürlich interessiert uns Deutsche...

was mit unseren Geldern als Steuerzahler passiert! Der luxemb. Außenminister soll seinen Mund nicht so voll nehmen. Deutschland ist das finanzielle Power House der EU und leistet derzeit einen überproportional großen Beitrag zur Rettung, Konsolidierung und Aufrechterhaltung der gesamten EU-Bürokratie. Einen Beitrag der eigentlich schon über unserer finanziellen Schmerzgrenze liegt. Den Rettungsschirm nun mit unbegrenzten Vollmachen auszustatten grenzt an Irrsinn.

Bald ist's wie früher

Ich meinte früher im Italien Urlaub, ganz viele Scheine für einen Kaffee? Das war doch schön oder?

Herr Aselborn,

Während sich einige Länder am Euro fett gefressen haben, möchte ich Sie daran erinnern das hier in Deutschland nichts von dem ganzen beim Bürger ankam.

Schulden

Wenn ich mich verschulde,kommt der Gläubiger und will mein Eigentum.
Warum soll ich arbeiten um die Schulden Anderer zu begleichen,wenn die sogenannten Experten nicht mit Geld umgehen können ?
Das gemeinsame friedliche Europa ist wertvoll,die Währung ist es nicht.

Am Thema vorbei

Die Prozentrechnerei von Trittin klingt logisch, jedoch werden somit die Schulden EU-weit vergemeinschaftet. Das könnte er seinen Bürgern vielleicht noch mitteilen.

Das kein EU-Land jemals seine Schulden zurückzahlen können wird, ist klar. Wir haben nicht die Reserve-Currency, die bei weltweitem Wirtschaftswachstum und steigenden Rohstoffpreisen immer ausreichend Nachfrager haben wird.

Die Frage ist, wie startet man das EU-System neu und soll das neue System genauso aussehen wie das alte. Da bringt das Gelddrucken wenig, eher eine breit angelegte europäische Diskussion, die von den Bürgern geführt und nicht von der Finanzwirtschaft quasi als alternativlos diktiert wird.

Die Demokrätie lässt grüßen

"bislang sei es doch so, dass die Staaten sich bei Privatbanken Geld leihen müssten. "Die bekommen dafür sieben Prozent von dem betroffenen Staat", sagt er. Die EZB gebe ihrerseits den Banken Geld zu einem Zinssatz von einem Prozent. "Bleiben sechs Prozentpunkte in den Taschen der Banken"

Aber Jürgen, das Problem sind doch nicht die Banken, die ein bisschen am Zins verdienen. Es ist doch so, dass niemand mehr den €-Pleitiers Geld geben will. Also hat die EZB schnell Geld "geschaffen", das sie via Banken an die Staaten weiterreicht.
So wird zumindest nicht ganz direkt offensichtlich, dass der € das Papier nicht wert ist auf das Draghi ihn drucken lässt. Der schöne EZB-Geldwertstabilitäts-Verpflichtungsschein, sowie die Mär dass es keine direkte Staatsfinanzierung per Druckerpresse gibt bleibt erhalten.
Stell dir vor die Scheichs und alle anderen kapieren, dass nur noch Spielgeld im Umlauf ist?

Also husch, husch zurück ins Eck, und nochmal nachgedacht.

.. es geht nicht um den deutschen Steuerzahler

Die Kernaussage ist doch jetzt endlich einmal ausgesprochen worden. Es geht nicht um den deutschen Steuerzahler. Es geht um die Bürger Europas. Der deutsche Steuerzahler soll, so würde ich die Aussage des Außenministers verstehen, aus historischer Sicht zahlen und schweigen.

Na ist doch prima … lasst uns zahlen und schweigen oder endlich Politiker wählen, die dem Ganzen ein Ende machen.

Ist ja zwingend notwendig.....

die verschuldeten Staaten zahlen bis zu 7,xx % Zinsen. Selbst wenn sie ein Wachstum von 2 bis 2,5% hinbekommen würden, wo soll der Rest herkommen? Das geht nun mal nur über Geldentwertung.

Und damit ist uns auch die Höhe der kommenden Inflation bekannt: um die 5%. Es geht nicht anders, es sei denn, dass Griechenland in irgendeinem Lotto gewinnt :D

Also schon mal sehen, ob man zu viel Geld auf der Bank hat, denn in Waren ist es besser angelegt.

Wir müssen umdenken

und uns darauf einstellen, daß dieses System läuft und läuft und läuft.
Wir ändern nichts daran, können es auch gar nicht mehr, denn wer ist vertraut mit millions, milliards oder gar mit billions? Wird gar richtig langweilig, zudem noch zeitraubend, die Berechnungen mit soooo vielen Nullen bzw. Zahlen vorm Komma.

Das einst von "klugen" Leuten erdachte Währungssystem verträgt sich nicht mit den in die Welt gesetzten Gesetze für Banken, Versicherungen. Heute irgendwelche Schuldzuweisungen an den Mann oder die Frau zu bringen, ist völlig nutzlos. Die Banken haben die Führung bereits übernommen, nun müssen wir nur noch warten, bis sie sich gegenseitig zerfleischen.

Das wird ein Prozeß, der alle betrifft, wirklich ALLE.

Es bleibt uns gar nichts anderes über, als den kommenden Geschehnissen gelassen entgegen zu sehen.

Vertrauen

Ich hätte kein Problem damit, wenn der ESM unendlich viel Geld in die Staaten pumpen würde, wenn ich Vertrauen in die anderen Länder hätte, die das Geld bekommen. Da ich dieses Vertrauen aber nicht habe, weil ich schlicht nicht glaube, dass sich Regierungen zum vernünftigen Haushalten verpflichten wenn sie unendlich viel Geld haben, darf der ESM kein Geld drucken lassen!

Fertig. Und ja liebe Luxemburger: wir Deutsche achten auf unser Steuergeld - zumindest in einem Minimalmaß.

Wenn die Südländer das auch so machen, reden wir nochmal...

Rettet ein Schutzschirm ohne Limit den Euro?

Klares JA

Und wenn sich alle Spekulanten zusammenschließen - gegen eine Zentralbank kommen sie schlicht nicht an.

Und kann mich jemand hier bitte darüber aufklären, weshalb eine direkte Staatsfinanzierung zu Inflation führen soll, die Finanzierung mit zwischengeschalteten Kostenstellen (Privatbanken) jedoch nicht? Ich bitte nur um ernst gemeinte und wohldurchdachte, begründete Antworten. Für irgendwelche vagen Vermutungen und Polemik in der Frage ist mir meine Zeit zu schade.

Es gibt nur zwei Möglichkeiten:

Entweder haften alle für alle unbegrenzt, oder es geht zurück zu den Landeswährungen. Beides kostet viel Geld. Der EURO verkommt zum Prestigeobjekt. Die Vielfalt der Währungen erscheint mir sinnvoller, weil sie wesentlich flexibler ist. Stellen wir uns nur vor, die ganze Welt bezahlte in Dollar.

Banklizenz

Sind unsere Politiker schlecht informiert oder wollen sie uns bewusst täuschen ?

Zitat aus der FAZ: "Artikel 32 Absatz 9 befreit den ESM von jeder Zulassungs- und Lizenzierungspflicht als Kreditinstitut. Eine Banklizenz ist überflüssig."

Diesen Artikel sollte Herr Trittin einmal lesen.

Glauben unsere Euro-Politiker eigentlich wirklich, dass es richtig ist, eine gecheiterte Idee mit Geldern zu retten, dessen Fehlen die Zukunft von Generationen negativ beeinflusst ? Selbst wenn die Rettung gelingen würde, was niemand bei klarem Verstand ernsthaft glaubt, wären enorme Summen an Geld verbrannt worden und wir wären alle hoch verschuldet und auf Jahrzehnte quasi handlungsunfähig. Scheitert es aber, fehlt sogar das Geld für einen guten Neustart und dann haben wir alle wirklich Grund zur Sorge.

Die Gemeinsame Währung ist gescheitert an Ihren Geburtsfehlern. Die Unterschiede in den Ländern sind zu groß.

Und ging es uns, den kleinen Leuten, nicht auch ohne Euro gut ?

Argumente der Koalition

Zitat:
"Eine Inflation könnte nämlich heraufbeschworen werden, die Unabhängigkeit der EZB könnte ebenso gefährdet werden und am Ende viel Geld weg sein."
=> Wir haben eine ständige Inflation*.
=> Die EZB ist Unabhängig? Das soll wohl ein Witz sein**.
=> Ja, viel Geld ist ja jetzt noch nicht weg, oder?

Klar, darf der ESM nicht unbegrenzt werden. Die Argumentation ist aber Blödsinn. Mit der richtigen Argumentation müsste allerdings der ESM insgesamt weg.

*Was man als öffentliche Inflationsrate bekommt ist eine Preissteigerung eines willkürlich (wenn auch mit viel Überlegung) zusammengestellten Warenkorbs. Man müsste hier auch eine mögliche Verbilligung einberechnen.

**Entgegen von Statuten und Gesetzen werden von der EZB "toxische Papiere" gekauft. In Absprache mit der Politik natürlich. Man sehe sich auch die Verantwortlichen der EZB an.

Keine Alternative

Ich war lange Zeit der Auffassung, dass die Vergemeinschaftung der Schulden ohne neue harte Regeln für die Haushaltsdisziplin vermeidbar ist. Doch genaugenommen ist sie das nicht. Der Schritt zurück, also eine verinselung der Währungen würde eine Rezession bedeuten, wie man sie noch nicht gesehen hat. In der Wirkung irgendwo zwischen 30er Jahre Depression und zweitem Weltkrieg. Das ist keine Übertreibung: Kosten für die Einführung einer Währung, extreme Reibungsverluste durch pleitegehende Unternehmen in ganz Europa, die auf Währungsunsicherheit nicht eingestellt sind. Das heißt, den Deutschen würde es dann schlechter gehen als den Griechen jetzt.

Von daher bleibt nur eine Vergemeinschaftung der Schulden, und der Versuch, irgendeine Haushaltsdisziplin durchzusetzen. Das Problem ist, dass die Deutschen mehr zu verlieren haben als der Rest Europas.

Schulden nach oben offen

und danach auch nicht mehr überschaubar, vielleicht auch bald nicht mehr berechenbar.

Entgegen aller Sparmaßnahmen haben wir jetzt wieder ein neues Amt mit 21000 Mitarbeiter "aufgemacht". Und hochbezahlte Politiker werden in die nicht gedeckelte Pension geschickt

Haben wir nicht hier auch so etwas ähnliches wie ein Fiskal-Gesetz für die BRD?
Mag ja sein, daß ich mich irre. Aber die jetzt noch zusätzlich ausgebrochene Ausgabenwut hier verträgt sich irgendwie nicht so richtig mit den vorgegebenen Sparmaßnahmen.

Was soll das bringen...

wenn es keinerlei sicherheiten mehr gibt und man immer weiter, weiter und weiter macht ... und einfach mehr geld druckt, hilft das niemanden.

der euro ist am ende.
anders kann man es nicht formulieren.
die ratingagenturen sorgen für eine verschärfung der krise - vielleicht sollte obama mal mit denen reden ;-)

die abwertungen helfen zumindest niemanden - gut ... außer noch den banken.

die eurobonds werden kommen - denn man will ja offenbar unter allem umständen den euro retten.
wenn die bonds kommen ... gleichgültig ob sie gegen das GG sprechen und merkel was anderes gesagt hat ... dann kann man die tage bis zum untergang des euros zählen.

die "märkte" - lassen sich nicht beruhigen - und wenn es ein wenig ruhiger wird, dann meldet sich moodys und wertet italien auf ramschniveau ab.

und die amis machen sich sorgen - tja - ausgelöst hat dies die finanzkrise .. also bevor man von anderen etwas fordert erstmal selbt seinen eigenen rekordschulden-karren aus dem dreck ziehen.

Scheindiskussion ESM-Banklizenz

Prof. Dr. Stefan Homburg hat am 28.07.2012 in einem sehr lesenswerten Gastbeitrag "Retten ohne Ende" unter faz.net (suchen nach "verwerfungen-11815794") dargelegt, wie der Deutsche Bundestag durch den ESM in seinen Entscheidungsrechten über Steuern und Ausgaben verletzt und wie sein Kontrollrecht in Haushaltsbelangen eliminiert würde.

In diesem Zusammenhang weist er auch darauf hin, dass der ESM durch Artikel 32 Absatz 9 von jeder Zulassungs- und Lizenzierungspflicht als Kreditinstitut befreit wäre.

Das bedeutet im Klartext: Eine explizite Banklizenz für den ESM wäre gar nicht nötig - er hat sie schon, wenn der ESM-Vertrag in Kraft tritt.

Rettet ein Schutzschirm ohne Limit den Euro?

Klares JA

Und wenn sich alle Spekulanten zusammenschließen - gegen eine Zentralbank kommen sie schlicht nicht an.

Und kann mich jemand hier bitte darüber aufklären, weshalb eine direkte Staatsfinanzierung zu Inflation führen soll, die Finanzierung mit zwischengeschalteten Kostenstellen (Privatbanken) jedoch nicht? Ich bitte nur um ernst gemeinte und wohldurchdachte, begründete Antworten. Für irgendwelche vagen Vermutungen und Polemik in der Frage ist mir meine Zeit zu schade.

Wer keine Antwort darauf hat, sollte doch besser davon absehen, heir Inflationsängste heraufzubeschwören.

Vorhang auf, letzter Akt ...

Sieht so aus, als ob der letzte Akt des Euro-Abenteuers begonnen hat. Agressive Sprüche von Luxus-burgischen Politikern gegenüber dam grösten Zahlmeister, freche Vertragsverletzungen der EZB zumindest ernsthaft erwogen, nur noch die totale Verpfändung ganzer ehemals einigermassen gesunder Volkswirtschaften kann diesen Euro retten ....

Mir wird es wirkich anders angesichts dieser Nachrichtenlage, und sofern ich etwas übrig haben sollte, werde ich es mit Sicherheit nicht in Euro anlegen, weder Sparbuch, Euro-Anleihen oder ähnliches. Denn die Regierung wird wieder mal einknicken, das BvG wird es nicht verhindern, und dann weiss der liebe Himmel was passiert .. Inflatio wahrscheinlich .. Klasse, tolle Aussichten, danke liebe EU(ro) - Träumer, das habt ihr klasse hinbekommen.

Könnte mir bitte

mal jemand einen Tip geben in welcher Währung ich mein Gespartes in Sicherheit bringen soll? Norwegische Kronen?

Bei den Horrorszenarien, die da dauernd aufkommen und den schon an Unverschämtheit grenzenden Forderungen wie jetzt z.B. von Herrn Junker kann man sein mühsam erspartes gar nicht schnell genug in Deckung bringen.

Rettet ein Schutzschirm ohne Limit den Euro?

Klares JA

Und wenn sich alle Spekulanten zusammenschließen - gegen eine Zentralbank kommen sie schlicht nicht an.

Und kann mich jemand hier bitte darüber aufklären, weshalb eine direkte Staatsfinanzierung zu Inflation führen soll, die Finanzierung mit zwischengeschalteten Kostenstellen (Privatbanken) jedoch nicht? Ich bitte nur um ernst gemeinte und wohldurchdachte, begründete Antworten. Für irgendwelche vagen Vermutungen und Polemik in der Frage ist mir meine Zeit zu schade.

Wer keine Antwort darauf hat, sollte doch besser davon absehen, heir Inflationsängste heraufzubeschwören.

Marktwirtschaftlicher Sachverstand

Dass die deutsche Staatsgewalt unter der Führung von Frau Merkel mit viel marktwirtschaftlichem Sachverstand für die Vermehrung des Unternehmergeldes zu Lasten der lohnabhängigen Menschen sich engagiert, sieht man daran, dass sie den Euro mit fast allen Mitteln aus eigennützigem Interesse erhalten will, aber es ablehnt, "dem Rettungsschirm ESM die Möglichkeit zu geben, quasi unbegrenzt Staatsanleihen von Krisenstaaten zu kaufen", weil die damit verbundenen "enormen Risiken" für Deutschland zu hoch seien.
Blamiert sind aufgrund dessen alle jene nationalistisch aufgewühlten Hobbyvolkswirtschaftler, die ihrem staatlichen Herrschaftspersonal ökonomische Inkompetenz und den Verrat deutscher Interessen vorwerfen. Bestätigt hingegen sind jene Kritiker, die das Staatshandeln kritisieren, weil die Merkel et alii die unternehmerische Geldvermehrung befördern, wofür die Lohnabhängigen mächtig ausgepresst werden.

soll doch die EZB den Staaten das Geld direkt geben,

dann kann es keine Zinsenzockerei mehr geben.

Dazu braucht es ein Gesetz und das ganze Theater um den ESM kann man sich sparen

Gegen den ESM ist die EZB transparent wie Glas, über die Notenbank, die alles viel besser könnte als dieses unkontrollierbare Finanzkonstrukt in Luxemburg, hätte man wenigstens eine Regulierung der Inflation- diese kann ja ruhig auf 4 - 6 % steigen.

Warum soll für die Bankenrettung auf demokratische Mitwirkung verzichtet werden ?
Das macht aus Sicht der Bürger überhaupt keinen Sinn.

Warum sollen Banken überhaupt "gerettet" werden ?

Man bekäme eine größere Atempause zur wirksamen Regulierung der Finanzmärkte- es ist doch lächerlich, dass gerade in den USA inzwischen rigorose Mechanismen diskutiert werden, aber die EU sich scheut, überhaupt irgendetwas zu regulieren..........

Unfähig, arogant und dumm

Was die Politik sich gerade erlaubt, stinkt zum Himmel. Sich Verschulden zu dürfen ohne Limit zeigt mal wieder die völlige Unfähigkeit unser sogenannten Politiker. Sie tun nicht nur so, als gehöre ihnen die Welt - sie vernichten sie auch mal eben so ohne zu Denken. Welch abgrundschlechte Klientel sind die Politiker eigentlich? Hier wird es Zeit, dass der Bürger, der Steuerzahlerdepp, der nämlich den Schaden ausgleichen muss, auf die Barrikaden geht. Ich fordere Waffengleichheit für das Volk - so wie es das deutsche Grundgesetz vorsieht. Aber diesen Gesetzestext kennen wohl die wenigsten unserer Politiker. Ich bezweifele mittlerweile, dass sie überhaupt Lesen können, denn sonst würden sie nicht ständig gegen unsere Gesetzgebeung verstoßen. Und dies wird dadurch deutlich, dass das Bundesverfassungsgericht in letzter Zeit ständig die deutsche Politik abmahnen muss endlich mal wieder auf den Boden der realität zurück zukehren. Ein Graus in Deutschland Bürger zu sein, Amen!

Der Rettungsschirm kann nie groß genug sein,

weil die Finanzzocker unersättlich sind. Deshalb muss der ganze Rettungshokuspokus beendet werden und die schwachen Länder müssen aus dem Euro raus. Dreht sich denn nur noch alles um die heiligen Märkte? Gibt es denn nichts Wichtigeres in unserem Leben? Anstatt die geldsüchtigen Junkies endlich auf Entzug zu setzen, werden sie immer wieder mit neuen Milliarden gefüttert. Oberpervers!

verzweifeltes ringen gegen

verzweifeltes ringen gegen Spekulanten.... gegen private Spekulanten die ganze volkswirtschaften bedrohen. man könnte gewisse Spekulationen auch einfach verbieten... was? das wollen die Banken und Spekulanten nicht? ach ja, hatte fast vergessen, dass die das ja entscheiden dürfen.

Die Zechpreller gegen 330 Mio. Eurobürger

Der private Investorenmarkt traut der Wirtschaftsleistung und deren fiskalischen Überbauten nicht mehr, aber die Tarnbank EZB-ESM.

Ungehemmter Schuldenmacherei der Regierungen würde nun Tür und Tor geöffnet. Ohne vernünftige Sparauflagen, Strukturprogramme. Altschulden werden mit Neuschulden gedeckt und Altscheuldscheine bei der EZB mit Neuschuldscheinen abgelöst. Staaten retten mit frischem "Geld" ihre privaten Zockerbanken und verbürgen sich dafür bei der EZB.

Alle Prinzipien vom Maastricht und Lissabon dahin. Und ein privater Gouversrat des ESM mit Haushaltshoheit trinkt Wein mit dem der EZB.

Kurz gesagt: Sollte das so kommen, so hat man sich entschlossen mit weiteren Geldschwemmen neben der 1 Bio. € für 1% die Schulden weg zu inflationieren. Zu Lasten der Einkommen und Sparguthaben. Es leben die Schuldner!

Und die Banken-Union vereint dann noch die Sparer zur Schuldendeckung, deren reiche dann per "Zwangs"anleihen des Staates noch mit Zins + Tilgung verbürgt werden sollen!

Ohne Limit

……unbegrenzt Staatsanleihen von Krisenstaaten kaufen.

Ja dann können die Krisenstaaten ja weitermachen. Andere zahlen ja.

Wenn das so kommt, dann sollte jeder schnellstens sein Geld ausgeben, bevor es nichts mehr wert ist.

Und täglich grüßt das Murmeltier...

Mal wieder wird die Geschichte hervorgekramt.
Mal wieder wird der Export herangezogen (anscheinend muss sich ein Verkäufer mittlerweile dafür entschuldigen, dass er seine Produkte verkauft).
Mal wieder wird dem größten Einzahler, der dazu noch seine stabile Währung aufgeben musste, weiß gemacht, er hätte nur profitiert.

Es ist, wie es immer war: Ein einiges und starkes Deutschland wird vom Rest Europas nur geduldet, wenn es wie ein Brauereipferd den Karren für diese Länder zieht. Und wenn der Gaul störrisch wird, droht man halt mit der Peitsche. Erst, wenn auch noch dieses Zugtier ausgezehrt und totgeprügelt ist, wird Europa sehen, was es angerichtet hat.
(Warum kommt mir dabei nur das Ende von ORWELLs "Animal Farm" in den Sinn?)

Europas Untergang

"Der neue Europäische Stabilitätsmechanismus ESM soll demnach im großen Stil Anleihen von Spanien und Italien aufkaufen können. Diese hinterlegt er dann bei der Europäischen Zentralbank als Sicherheiten und bekommt neues Geld. So könnten, wie in einem Kreislauf, so lange Staatsanleihen aufgekauft werden, bis die Länder wieder genug Geld haben und "die Märkte" endlich beruhigt sind."

Der beschönigende Begriff "Kreislauf" setzt nichts anderes als das "perpetuum mobile des Schuldenmachens" in Gang. Aufgrund der bekannten Interessenslage der Südländer, die in EZB und im geplanten ESM-Gremium dominieren, begibt sich ganz Europa in den sicheren wirtschaftlichen Bankrott und mittelfristig wird die Inflation das noch verbliebene Vermögen der deutschen Familien, Rentner und deren Altersvorsorge vernichten. Wenn so ein "guter Europärer" spricht, kann Deutschland gerne auf seine europäische "Partner" verzichten. Deutschland kann sich auch ohne Europa behaupten - Luxemburg nicht.

Es reicht jetzt!

Herr Asselborn, Herr Junker, Herr Dragi es reicht jetzt! Es ist ungeheuerlich, Deutschland mangelnde Solidarität zu Europa vorzuwerfen. Deutschland ist im Gegensatz zu anderen Ländern mit dem Zugewinn, den uns Europa brachte gut und sinnvoll umgegangen. Wo war denn die Solidarität zu Europa von Griechenland, als sich das Land mit Lug und Betrug den Euro erschich? Oder in Spanien, als die Immobilienblase entstand? Oder in Frankreich, Italien, Portugal und und und?
Und wo ist die Solidarität zu Europa dieser Länder jetzt, wenn sie nicht einmal in der Lage sind, ihre Finanzen, sprich Steuereinnahmen in Ordnung zu bringen? Deutschland hat notwendige Reformen hinter sich, die diese "Krisenländer" nicht einmal fähig sind auf den Weg bringen. Dort wird lieber ein Generalstreik veranstaltet.
Und die Märkte beruhigen! Steckt doch dieses Abzockerkartell der Hochfinanz ins Gefängnis anstatt sich von ihnen wie ein Tanzbär am Nasenring durch die Manege treiben zu lassen.
Es reicht jetzt!

Jetzt ist die Katze also aus dem sack!

Was ist der deutsche Steuerzahler doch so bockig.
Richtig ist, es geht nicht nur um Deutschland. Genauso richtig ist es aber auch, dass die Deutschen am Ende der Haftungskette stehen und bei Scheitern alles zahlen.

Ich habe keinerlei Vertrauen in die Südländer, dass sie ihre Schulden in den Griff bekommen.

Im Prinzip ist das wurscht

wichtig ist, daß immer genug Geld da ist.

Und wer nach Abzug von Miete, Essen, Versicherungen und Benzin noch was übrig hat, kann sich davon schnell noch etwas Gold oder noch ein Häuschen kaufen.

Wichtig ist auch immer, daß die Inflationsanpassungen gerecht verlaufen.

Also: Brotpreis steigt um 20%, also steigt der Lohn der Putze um 15% und der vom Bankvorstand und vom Politiker auch um 15%.
Man will ja die Inflation bekämpfen und kann daher den Lohn nicht genauso steigen lassen wie die Preise.

Bei Brotpreisen von 200 EU steigt die Putze auf Eicheln und Kastanien um, und die Politiker erheben Eintritt auf Wälder und Parks.
Soldaten werden zum Umweltschutz abgestellt, um Raubbau an der Natur zu verhindern.

Es ist wie es ist . . . .

. . . . und es kommt, wie es kommt, sagte der Hundertjährige.
Ich werde jetzt auch unpolitisch, das schont meine Nerven und macht Energie frei meinen Mikrokosmos in Ordnung zu halten.

@ Ich sehe in naher Zukunft ...

tausche 10 kilo weizenmehl (zum selber Broetchen backen!) gegen 12 kilo kleikartoffeln, festkochend oder 2 Gold-mark

Was kommt nach der "Rettung"

Was kommt nach der "Rettung" um jeden Preis? Ist der Euro und Europa dann plötzlich stabil und sicher? Solange es aber nicht um die eigene Zukunft geht, ist es leicht mit der Zukunft der anderen zu zocken. Die eigenen "Schäfchen" sind ja schließlich im trockenen!

Warum diese Jammerei hier?

Sammelt Euch, geht raus, überzeugt die Leute gegen den Euro zu sein, hört aber bitte auf, bequem von Drehstuhl aus hier herum zu lammentieren.

Das herumlamentieren hier befriedigt nur Euer ego, hilft aber kein Stück zur Problembewältigung.

Demokratie ist kein bequemer selbstläufer, man muß dafür Kämpfen.

Offene Ungereimtheit:

Aus dem Bericht: Die EZB gebe ihrerseits den Banken Geld zu einem Zinssatz von einem Prozent. "Bleiben sechs Prozentpunkte in den Taschen der Banken", rechnet Trittin vor. "Ich würde mir wünschen, dass das eher in den Taschen des Europäischen Rettungsfonds bleibt.

Was für ein blanker Unsinn. Natürlich würde der Rettungsschirm gerade NICHT Zinsen von 7% verlangen. Also bleiben dann auch keine 6% in den Taschen des Rettungsfonds.

Wer das Volk so dreist belügt, gehört entamtet. Aber man sieht, wie praktisch alle Parteien, von CDU/CSU über SPD bis zu den Grünen, den Ausverkauf Deutschlands WOLLEN. Die WOLLEN, daß wir die Schulden der Pleiteländer bezahlen.

Verrückt!

Nebenbei: Ja natürlich würde ein Rettungsschirm ohne Grenzen alles stabilisieren. Vor allem würde er die notorische Schuldensucht unserer Politiker zementieren, die sich damit immer und immer wieder die Wiederwahl im jeweiligen Land erkaufen.

Mir ist so schlecht, schlechter kann es nicht mehr werden.

Spekulation eindämmen ?

So wie ich das sehe, geht es doch vor allem darum, die Spekulation gegen den Euro einzudämmen.

Das soll passieren, indem ein Anbieter auf dem Markt mitspielt (der ESM), der notfalls auch einen niedrigeren Zins akzeptiert.
Es soll also die Nachfrage nach Anleihen künstlich erhöht werden, was den Staaten zugute kommt.
Das Spiel bleibt das gleiche, nur der Markt wird beeinflusst durch eine Art angedrohter Rettung.

Das klingt nicht ganz dumm, nebenbei wird das Finanzsystem stabilisiert und vor allem der Wert der Anleihen wird garantiert, was den institutionalisierten Anlegern und auch den Banken zugute kommt.
Es wäre also so etwas wie die Bankenrettung 3.2.

Momentan wäre es mir lieber von EZB und ESM abhängig zu sein, als von Banken und Spekulanten, aber das sollte nicht der Ersatz für weitere Regulierung sein.
Denn eine solche Regelung wäre auch ein Freifahrtschein für die Banken, so weiterzumachen wie bisher.

Hmm

Hmm ich hab zwar Zweifel, dass die Absichten positiv sind, aber generell ist es besser für Länder, da die privaten Banken dann aus dem Spiel raus sind.

Lizenz ohne Grenzen kann es in einer Demokratie nicht geben!

Der Traum der Märkte gewinnt Realität- die Lizenz zum grenzenlosen Kauf von maroden Papieren durch den Steuerzahler, die den Markt und die Politik nur belasten, soll jetzt die Schuldenunion im großen Stil durch die kalte Küche realisieren!

Wider aller Versprechungen und Vertragswerke, soll eine Genralvollmacht erteilt werden, die sich jeglicher Kontrolle durch den Souverän und auch der Parlamente entzieht.

Macht ohne wirksame Kontrolle mutiert zur Ohnmacht gegenüber „den Märkten“, die die Politik weiter vor sich her treiben!

Ich danke Trittin für seine „offenen Worte“, die mich nun wirklich kuriert haben- es bleibt nur noch die LINKE, die mit ökonomischer und demokratischer Vernunft gegen Merkels Windmühlenflügel der „marktkonformen Demokratie“ kämpfen!

Allein das BVerfG muss jetzt die Tür deutlich für alle zuschlagen und dem Irrsinn ein endgültiges Ende setzen- die Bürger und die Demokratie werden verraten und verkauft!

Unbegrenzt ist genial

Schließlich gibt es unbegrenzt viel Geld - man muss es nur drucken und dann an bedürftige Banken weiterleiten.

Lizenz zum Gelddrucken?

Immer her damit.

Kann jeder gut gebrauchen.

Fragt sich nur, was man mit dem so gedruckten Geld noch auf dem Markt bekommt, wenn das Drucken billiger ist als die Herstellung von Gütern und Dienstleistungen.

Das geht solange gut, wie alle mitmachen. Niemand spart mehr, und alle nehmen nur Kredit auf. Nach mir die Sintflut.

Früher nannte man das Schneeballsystem, oder Pyramidensystem.

Den letzten beißen die Hunde.

Ausweg? Wer sich verzockt hat, muss pleite gehen. Ganz einfach.

Inzwischen hatte ja jeder einfache Bürger genug Zeit, seine Kohle von der Bank abzuziehen und seine Versicherungen aufzulösen, und sich dafür was sinnvolles zu kaufen - ne grosse Truhe randvoll mit Konserven und Klamotten.
Büchsenöffner nicht vergessen!

@maschmi78: Lobenswerter Wandel

Ein Lob zu zollen ist Ihnen, werter maschmi78, da Sie vom euroverliebten Hobbyvolkswirtschaftler, der dem staatlichen Herrschaftspersonal ungefragt ökonomische Ratschläge andient, sich gewandelt haben zum aufgeregten deutschen Steuerzahler, der den vertrauensunwürdigen "Südländern" die Leviten liest.

Auf die Straße!

Wie auch immer wir aus der Euro-Misere herauskommen:
Es ist an der Zeit gegen falsche Politik, gegen den Euro und für Europa und alle EU-Bürger zu demonstrieren!

Kontaktieren Sie jetzt Ihre Kollegen, Bekannten, Ihre Freunde und sprechen Sie konkret über Maßnahmen des Protests! Kontaktieren Sie Ihre, bestens organisierte Gewerkschaft, Attac oder andere Organisationen, die mobil machen können.

Nach Fukushima haben wir alle gesehen, dass wir uns von "liebgewonnenen" DIngen trennen können, solange wir es laut und offensichtlich kund tun! Gehen Sie auf die Straße und sagen Sie JA zu Europa und NEIN zum Euro! Für alle Bürger in Europa!

Luxemburgs Vize-Bürgermeister will noch mehr deutsche Kohle

kein Wunder, als veritable Steuer-Paradies lebt sein Ländle schon seit Jahrzehnten prächtig von den immer ungehemmteren Geldströmen einer von der Realwirtschaft völlig abgekoppelten Finanz-"Industrie".
In dieses Schema gehört seit einigen Jahren auch die EZB, die mittels Anleihekäufen auf dem Sekundärmarkt, also auch z.Bsp. von den Luxemburgischen Banken, die ganzen faulen Ramsch-Papiere Griechenlands und Co. "zurückkauft", voll auf Schulden/Kosten deutscher Bürger.
Gewinne aus hohen Zinsen UND durch Aufkäufe maßlos überhöhtem Kurs bleiben immer bei den Privatbanken. Luxemburg und Banken (mehr hat Luxemburg als Einnahmequelle kaum aufzubieten) leben also auf Kosten deutscher Bürger, und das soll gefälligst immer weitergehen!
Nichts weniger verlangen Bürgermeister Juncker und sein Adjutant Asselborn mit ihrem Geschrei.
Ausgerechnet er sagt "dass Vertrauen kommen muss in die Positionen der EZB und dass man das nicht zerreden und zertreten soll". Vertrauen in WAS? Eine Mega-Inflation?

@ A.Winkler

Eigentlich ist es relativ einfach: die Inflation schlägt in beiden Fällen fast identisch zu.

Denn letztlich ist es egal, ob X Euro über einen Mittelsmann (Banken) verteilt wird oder direkt.

Der entscheidende Unterschied ist das "unendlich".

Banken holen sich für gewöhnlich kein Geld bei der EZB, um es in Staaten zu investieren, um anschließend die Staatsanleihen als Pfand für das nächste Geld zu holen. Sie würden sich nur unnötig die Bilanzsumme aufblähen und müssten dafür Eigenkapital vorhalten.
Daher endet der Zyklus irgendwann.

Der ESM muss kein Eigenkapital vorhalten, weil die Staaten ja haften. Demnach kann der ESM tatsächlich unendlich viel Geld in Umlauf bringen.

Die Frage ist also nicht, ob Gelddrucken zu Inflation führt (klares JA), sondern ab welchem Betrag es wirklich losgeht.

Soweit verstehe ich das zumindest.

Keine Angst vor Inflation!

Fiskalpakt ratifizieren und über die Druckerpresse die Umschuldung vorantreiben.
Die Nicht-Euroländer kaufen sich doch schon lange Zeit über die Druckerpresse. Wenn die Euroländer den Fiskalpakt abgesegnet haben gab es viele unliebsame aber notwendige Änderungen. Diese brauchen allerdings Zeit um zu wirken. Diese Zeit kann man sich allerdings nur mit Geld kaufen. Da haben wir jetzt die Wahl das über neue Schulden oder über neues Geld zu machen.
Ein paar Jahre um die 5% Inflation sind nicht so wild (um 1990 wars unter der ach so stabilen DM sogar noch mehr)
Wenn wir 6 Jahre lang den Fiskalpakt einhalten und eine Inflation von 5% fahren reduzieren sich sogar bei komplett stagnierender Wirtschaft unsere Schulden auf 61% des BIPs.( 100/((1,05-0,005)^6)*0,8 )
Damit kaufen wir uns genug Zeit bis die Reformen wirken können.
Die USA etc. haben sich diese Zeit gekauft ohne die notwendigen Reformen einzuleiten. Sollte der Euro die Krise überstehen stehen wir dann bestens da!

Die letzte Ausfahrt beim Bundesverfassungsgericht

Auf Herrn Vosskuhle samt Kolleginnen und Kollegen kommt einmaliges, historisches, existentielles zu.
Die Wichtigkeit des Urteils ist nicht mehr zu steigern denn es geht um die elementare Existenz Deutschlandes und deren Menschen, die Sozialsysteme und die bisher erbrachte Lebensleistung.
Eine Fehlkonstruktion der EWU, der Eurokraten, der Diktatur von Brüssel kann nicht der Grund sein, ähnliches anzurichten wie z.B. Kriege.
Deutschland muss raus aus der EWU das neue Signal, die einzige Alternative, die Pflicht aus dem Grundgesetz des Amtseides:
"Schaden vom deutschen Volk abzuwehren und dessen Nutzen zu mehren".
Wer im Bundestag ja dazu sagte, machte sich auch dem Amtseidbruch schuldig und ein Meineid wohl das Verwerflichste einst.
Was braucht es denn noch, um einen Putsch, einen Generalstreik auszurufen.
Wann wird ein Notstandsgesetz in Betrieb genommen, denn der Einwand der berechtigten Nothilfe, Notwehr im Notstand, wird vom Gericht schwer zu verneinen sein.

Alte Rezepte versus Veränderungsdruck

Also jetzt mal meine grundsätzliche Kritik ausser Acht gelassen, was Kapitalismus und Wachstumsgedanken, Zins und Schuldensysteme bedeutet,

aber in jedem Volkswirtschaftlichen Denken kann es nur Limits geben.
Wer da die Unendlichkeitsvariable einführt, muss sehr wohl bedenken, was denn da unendlich ist.

Das sind die Schulden.

Andererseits kommt man immer mit Haushaltsdisziplin. Jüngst war Israel in den Schlagzeilen, davor andere Länder, die ebenso wie die Euroländer Probleme mit dem Haushalt haben. Da steckt ein Prinzip hinter. Das ist der Zins. Der macht alles teurer.

Deshalb: was die da diskutieren ist im Grunde längst Teil des Systems, nämlich die überbordene Zinslast. Um also irgendein Problem zu lösen, muss man an andere Gewichte.

Die alten Fahnen hochzuhängen, unendliche Schulden, bringt es einfach nicht mehr. Seit Jahren geht es denen nur darum, was längst schon immer so war. Das ist schade.

Klagen auf hohem Niveau

Ich kann überhaupt nicht verstehen, weshalb gerade das Land, das am meisten vom Euro profitiert hat, das sogar jetzt von der Euro-Schwäche als Exportnation profitiert und das der Wirtschaftsmotor Europas ist, dauernd nur jammert und klagt. Dabei geht es doch gar nicht um die "Steuerzahler", es geht einzig und allein um die Banken. Deutschland muss UNBEDINGT weg von der Haltung "am deutschen Wesen wird Europa genesen" ... es darf nicht heißen "wir Deutschen stehen hier und alle anderen stehen dort"; die Inflationsängste sind ja geradezu paranoid. Wer durchgesetzt hat, dass die EZB u n a b h ä n g i g agieren soll, der kann jetzt nicht plötzlich mit Handfesseln daherkommen. Ich finde es geradezu peinlich, dass Deutschland nur sich selbst vertraut und alle anderen zu den "üblichen Verdächtigen" macht. - So jedenfalls funktioniert der europäische Gedanke nicht!

Für die meisten (Süd)EuroLänder war der Euro ein falscher Segen,für uns ein Fluch.Denn der Euro begann als Rechen-Mittelwert,endete im total verzerrten Ungleichgewicht,das nun ewig durch erzwungenes deutsches ESM-Geld zementiert wird
Die SüdLänder haben die Aufwertung ihrer Schwachwährungen im für sie starken Euro übermütig genossen,intern aber ihren gewohnten "Abwertungszuschlag" weiter aufgeschlagen.Das führte zum Höhenflug ihrer Ansprüche ohne Deckung!
Für uns führte der Teuro dagegen zur Abwertung der DM um ca.40%,ohne Lohnausgleich!
Durch die Verhinderung der DM-Aufwertung wird uns ewig 40% Kaufkraft und Vermögenszuwachs entzogen,alles wegen des für UNS schwachen Euro als unbewegliche Zwangsjacke
Um diesen für uns zu DM-Zeiten normalen jährl. Aufwertungsvorteil betrügen uns unsere Politiker,verschweigen diesen Betrug!
Die DM,nicht der Euro,bedeutet den gerechten(!)gewohnten Wohlstand für uns
Für die anderen eine zwar harte aber faire Rückfahrt zur Gerechtigkeit in IHREN Währungen!

Alles für die große Mär von den Märkten

Es ist schon entnervend wie immer und immer und immer wieder eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird, um den Bürgern Europas soviel Sand wie nur irgend möglich in die Augen zu streuen. Und natürlich ist da Luxemburg immer ganz vorne mit dabei.

Denn die simple Wahrheit ist und bleibt doch: Wir haben keine Eurokrise und wir haben keine Staatsschuldenkrise - was wir tatsächlich haben ist eine Verteilungskrise. Und da tun nun wirklich (fast) alle Politikerinnen und Politiker in Europa alles, damit ihre Freunde (und nicht zuletzt ihre persönlichen Pfründe) geschützt bleiben.

Das Geld, das den Staaten in der Finanzierung fehlt, existiert doch. Es liegt auf den Konten der Gewinner der ganzen üblen Deregulierung der Finanzmärkte. Es gehört den Besitzenden, die zum Wohl der Völker und Volkswirtschaften nichts beitragen und einfach immer mehr Geld damit verdienen, genügend Geld zu haben. Aber all jene sind ja alternativlos unantastbar.

J. Trittin hat recht

Es ist ein kostspieliger Unsinn, dass die EZB den Banken Geld zu 1% leiht, das diese dann zu 7% an die verschuldeten Staaten weiterverleihen. Besser ist doch ein System, welches darauf hinausläuft, den verschuldeten Staaten das Geld direkt zu 1% zu leihen.

Zitat: > So könnten, wie in einem Kreislauf, so lange Staatsanleihen aufgekauft werden, bis die Länder wieder genug Geld haben und "die Märkte" endlich beruhigt sind. <

Knackpunkt bleibt der Umfang und die Verwendung der Staatsanleihen. Wenn dies faktisch nur von den verschuldeten Staaten und/oder europäischen Gremien festgelegt wird ohne Veto-Recht der Geberstaaten - dann Gute Nacht.

@Rettet ein Schutzschirm ohne Limit den Euro?

Und genau DAS ist der Sinn einer unabhängigen Zentralbank! Dem Euro geht es nämlich gar nicht schlecht und auch den Euro-Ländern nicht ... es ist ein reiner Spekulantensturm, der hier wütet - gibt es nichts mehr zum Spekulieren, hört die ganze Misere auf.

Kleinkrämer und Onkel Sam

Die gute Frau Merkel hat bestimmt immer von ihrer Omi gehört, dass man sparen muss. Ihre Omi konnte ihr leider nicht vermitteln, dass Rom und Amerika durch Tribute von anderen unermesslich reich geworden sind, keinesfalls jedoch durch Sparen.

Amerika kann mit der FED die ganze Welt zum Narren halten: Japan hatte 6 Billionen Dollar Handelsüberschuss, China hat aktuell 3,8 Billionen Dollar, macht zusammen ca. 10 Billionen. Und wenn der Dollar um 50% fällt (Abwertung), dann haben die USA ihre Schulden halbiert und Japan und China denen einige Billionen "geschenkt". So rum läuft der Hase!

Insofern, liebe Frau Merkel, kann man durch Schulden wesentlich einfacher Geld verdienen, als durch Sparen. Aber bis Sie das begriffen haben, sind der Euro und die EU im Eimer. Daran sieht man, dass man mit Moralinsäure einfach jeden Realitätssinn zukleistern kann.

Milchmädchen Trittin

Die bösen Banken verdienen angeblich 6% Zinsen?

Kleine Nachhilfe:
Zinsen sind nur dann wirklich Gewinn, wenn die Anleihe später auch zurückgezahlt wird. Wenn, siehe Griechenland, von der Anleihe später z.B. nur 40% oder gar nichts zurückgezahlt werden, dann hat man trotz 6% Zinsen Verlust. Von der Inflation mal ganz abgesehen.

Wenn der Markt 5 oder 10% Zinsen verlangt, dann einfach weil er die Rückzahlungschance entsprechend niedrig sieht.
Völlig zu Recht wie Griechenland gezeigt hat.

Immer diese Märchen

Wenn ich das Interview schaue und zum xten mal einer sagt, gerade Deutschland hat vom Euro in Form des Exports profitiert wird einem als Ökonom schlecht.

Unser Export hat so viele Ursachen (Aufwertung anderer Länder, Konzentration auf die Industrie, während andere eher auf den Finanzsektor setzten, was auch immer), sicherlich war der Euro nicht schlecht, da einheitliche Währung, aber hier soll jedesmal der Eindruck geweckt werden als ob es ohne Euro keinen Export gebe. Wie exportieren wir da bitte in den Rest der Welt?!

Was nützt einem Export, wenn dieser durch Kredite bezahlt wird oder soll, aber am Ende nicht getilgt wird. Aktuell bzw. schon seit mehreren Jahren bezahlen wir selber unseren Export über etliche Hilfspakete, Targetkredite...!

Davon mal abgesetzt setzt sich der Wohlstand einer Nation nicht nur aus Export zusammen, nicht ohne Grund haben wir eine Kaufkraft wie 1991.

Man sieht ja an den ständigen Vergleichen mit früher was man von Deutschland hält...aktuell will man doch nur das Sparvermögen.

Wer das nicht sieht oder sehen will tut mir wirklich leid, dass unsere Politiker nicht in der Lage sind für das deutsche Volk zu sprechen und zu agieren ist eine Tragödie.

Armes Deutschland!!!

Neue Währung

Warum gründen die einigermaßen "stabilen" Länder keine neue Gemeinschaftwährung?

Die Krisenländer könnten so ihre Währung abwerten und für Konkurrenzfähigkeit sorgen.

Regierungskoalition???

"Wir haben dazu in Deutschland eine klare Position. Wir haben immer gesagt haben, eine Banklizenz ist für uns weder für EFSF noch für ESM diskutabel", sagte Meister.

Dann weiß der Hr. Meister wohl nicht, worüber im Bundestag abgestimmt wurde:

Artikel 32 des ESM-Vertrages:
(9) Der ESM ist von jeglicher Zulassungs- oder Lizenzierungspflicht, die nach dem Recht eines
ESM-Mitglieds für Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsunternehmen oder sonstige der Zulassungs- oder Lizenzierungspflicht sowie der Regulierung unterliegende Unternehmen gilt, befreit.

Also Hr. Meister ... erklären Sie mal!!

Wenn ich "Bank" höre denke ich heute nicht mehr an einen gut gesicherten Tresorraum, sondern an einen Müllschlucker, der voll von sogenannten "toxischen Papieren" ist. Davon gibt es Unmengen.
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Der ganze Prozess der sogenannten Euro-Rettung erschient mir wie eine groß angelegte Kreditwäsche. In der Dimension nicht vergleichbar mit der Geldwäsche aus dubiosen Geschäften.
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Hier soll ein dubioses System mit den Steuergeldern der kleinen Leute künstlich am Leben erhalten werden. Uns und den kommenden Generationen werden Gestaltungsmöglichkeiten gekappt. Zu Gunsten einiger windiger Finanz-Lobbyisten, die munter in der Politik mitmischen. Was nehmen sich diese Leute noch heraus?!
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Wer Vermögen hat, kann es behalten und natürlich auch die Einnahmen, die sich (noch) damit erzielen lassen.

Inflation ist nicht das Problem sondern Glaubwürdigkeit

Die Südländer haben ein Glaubwürdigkeitsproblem. Es gibt keine Spekulation gegen die Südländer sondern kein Interesse an ausfallgefärdeten Anleihen wie das Beispiel Griechenland zeigt. Wenn ich mir ein Haus auf Kredit kaufe und nach einer Privatinsolvenz ich das Haus behalten kann und bei Null anfangen kann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es dazu kommt. Italien hat beispielsweise das höchste Prokopfvermögen in Europa. Warum muss Italien hohe Zinsen zahlen? Es findet eine Uverteilung des Vermögens in Europa statt. Umso höher die Verschuldung wachsen wird umso attraktiver ist die Pleite für Staaten, da sie das Vermögen behält. Warum will Griechenland Staatsbetriebe nicht privatisieren? Am Ende des Tages werden die Südstaatem ihre Schulden nicht zurückzahlen und Deutschland wird merken das der Euro und die Ansprüche gegen die Peripherieländer wertlos sein werden...

@ AK: Das es wo weit kommen musste..

Das es soweit kommen musste, dass wir nun an einem Scheideweg stehen und so viel zu verlieren haben ist traurig. Hier wird eine Idee einer gemeinsamen Währung künstlich aufrecht erhalten. Es war der größte Fehler diese überhaupt auf der Grundlage einzuführen. Einige Vorkommentatoren haben es bereits in anderen Meldungen gesagt: Erst ein vereinigtes Europa mit einer Regierung schaffen, dann eine gemeinsame Währung. Unsere Unüberlegtheit beim damaligen Handeln wird nun unser finanzieller Untergang sein...so traurig die Wahrheit auch ist.

@A.Winkler - 1. Juli 2012 - 12:03

Hallo,
lassen Sie es mich mal versuchen:
Natürlich hat man auch bei einer Zwischenschaltung privater Banken eine Inflation. Allerdings ist das maximale Volumen des ESM bisher festgeschrieben (kann durch die Politik geändert werden).
Ist dieses Volumen nicht mehr festgeschrieben, wird das Geld(oder Garantien) einfach raus gegeben. Es ist keinerlei Aufschub wegen der Änderung des ESM-Volumens mehr nötig.
Das bedeutet, die Schuldenübernahme wäre nun zügellos.
Die Zwischenschaltung der Banken ist hier nicht ausschlaggebend.

Würde das den Euro retten? Klares NEIN.
Es käme noch schneller(kommt es auch so. Stichwort: FIAT-Money) zur Hyperinflation, einer (wie auch immer gearteten) Währungsreform und danach... kA.

Das wäre das Ende vom deutschen Wohlstand!!!

Das wäre das Ende vom deutschen Wohlstand, denn dies würde bedeuten, daß wir, die "dummen und naiven deutschen Steuerzahler", ewig für die Schulden halb Europas zahlen müssen.

Und wenn man sich in diesen Tagen die Interviews führender Politiker Europas anhört, dann erwähnen diese ganz frech und unverholen, daß Deutschland sich noch mehr engagiert als bisher schon, sprich noch mehr zahlt.

Zudem ist dies mit unserer Verfassung in keinster Weise zu vereinbaren!

Unsere Politiker, besonders auch die Frau Bundeskanzlerin, haben die Pflicht, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden.

Bei Gabriel, Steinmeier, Steinbrück, Roth, Künast, Trittin und Co. scheint das noch nicht richtig angekommen zu sein.....!

Meine letzte Hoffnung ist nun das Bundesverfassungsgericht, daß diesen ESM und Fiskalpakt-"Wahnsinn" zu Lasten Deutschlands und seiner Steuerzahler nun endlich beenden sollte, denn andernfalls sehe ich für die Zukunft unseres Landes und unser aller Zunkunft rabenschwarz!!!

Auch Holzwege

müssen zuende gegangen werden!

Das schön ist doch, jeder der die Pessimisten am ANfang als Verschwörungstheoretiker belächelt hat darf sich jetzt seinem dasein als geistige Vollbremse stellen!

Der Ruin ist unabwendbar, egal wieviel Geld da noch reinfließt.

@ A.Winkler

>Und kann mich jemand hier bitte darüber aufklären, weshalb eine direkte Staatsfinanzierung zu Inflation führen soll,

Dabei wird neues Geld geschaffen, Geldmenge also immer weiter erhöht.

Wenn dagegen Sparer Anleihen kaufen, dann erfolgt das mit bereits existierendem Geld (ihren Ersparnissen). Die Geldmenge erhöht sich dabei nicht wirklich.

**BERUHIGUNG** der Märkte mit allen Mitteln !!!!!!

Das ist die eigentliche Kernausage!
Beruhigung = immer nur kurzfristig alle beruhigen, aber das EIGENTLICHE Problem niemals angehen: Dass der EURO weg muss!!

Die Bundesregierung lehnt das Modell "ESM bekommt eine Banklizenz" **bislang** immer ab. --> Wie immer, Propaganda - "bislang" hat sich D immer in die Ecke draengen lassen, und klein beigegeben - TOLLE VOLKSVERTRETER!!

Das Pferd wurde von hinter aufgezäumt !!

Das Pferd wurde von hinter aufgezäumt. Jedem politisch denkenden Menschen muss klar sein, dass eine Währungsunion ohne politische Union nicht funktionieren kann und wird. Wir werden nicht die Strukturprobleme anderer Staaten mit unendlich viel Kohle und Beten lösen können und !! wollen!! Das müssen sie selber tun - oder es ebend bleiben lassen!
Ich bin davon überzeugt, dass dieses künstlich (durch den Euro) zusammengezimmerte Gebilde auseinanderbröckeln wird. Mir persönlich macht es überhaupt keine Angst. Jeder wird auch weiterhin genug zu essen haben und medizinisch versorgt werden - jedenfalls in Deutschland.

31. Juli 2012 - 12:13 — goldschmiedel

AUD ist mein heisser Tipp. Habe 95% dort angelegt, zu 5% Zinsen! Allerdings musst Du dafuer resident sein, ansonsten mach ein Waehrungskonto auf, aber das waere ja bei einer Europ. Bank liegend... Oder bring dein Geld nach UK.

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