Kommentare

Ich sehe in naher Zukunft ...

... ein Tüte Brötchen, 5.000.000,00 EUR bitte.

Natürlich interessiert uns Deutsche...

was mit unseren Geldern als Steuerzahler passiert! Der luxemb. Außenminister soll seinen Mund nicht so voll nehmen. Deutschland ist das finanzielle Power House der EU und leistet derzeit einen überproportional großen Beitrag zur Rettung, Konsolidierung und Aufrechterhaltung der gesamten EU-Bürokratie. Einen Beitrag der eigentlich schon über unserer finanziellen Schmerzgrenze liegt. Den Rettungsschirm nun mit unbegrenzten Vollmachen auszustatten grenzt an Irrsinn.

Bald ist's wie früher

Ich meinte früher im Italien Urlaub, ganz viele Scheine für einen Kaffee? Das war doch schön oder?

Herr Aselborn,

Während sich einige Länder am Euro fett gefressen haben, möchte ich Sie daran erinnern das hier in Deutschland nichts von dem ganzen beim Bürger ankam.

Schulden

Wenn ich mich verschulde,kommt der Gläubiger und will mein Eigentum.
Warum soll ich arbeiten um die Schulden Anderer zu begleichen,wenn die sogenannten Experten nicht mit Geld umgehen können ?
Das gemeinsame friedliche Europa ist wertvoll,die Währung ist es nicht.

Am Thema vorbei

Die Prozentrechnerei von Trittin klingt logisch, jedoch werden somit die Schulden EU-weit vergemeinschaftet. Das könnte er seinen Bürgern vielleicht noch mitteilen.

Das kein EU-Land jemals seine Schulden zurückzahlen können wird, ist klar. Wir haben nicht die Reserve-Currency, die bei weltweitem Wirtschaftswachstum und steigenden Rohstoffpreisen immer ausreichend Nachfrager haben wird.

Die Frage ist, wie startet man das EU-System neu und soll das neue System genauso aussehen wie das alte. Da bringt das Gelddrucken wenig, eher eine breit angelegte europäische Diskussion, die von den Bürgern geführt und nicht von der Finanzwirtschaft quasi als alternativlos diktiert wird.

Die Demokrätie lässt grüßen

Klein Jürgen macht einen Ausflug in die Finanzwelt und rechnet

"bislang sei es doch so, dass die Staaten sich bei Privatbanken Geld leihen müssten. "Die bekommen dafür sieben Prozent von dem betroffenen Staat", sagt er. Die EZB gebe ihrerseits den Banken Geld zu einem Zinssatz von einem Prozent. "Bleiben sechs Prozentpunkte in den Taschen der Banken"

Aber Jürgen, das Problem sind doch nicht die Banken, die ein bisschen am Zins verdienen. Es ist doch so, dass niemand mehr den €-Pleitiers Geld geben will. Also hat die EZB schnell Geld "geschaffen", das sie via Banken an die Staaten weiterreicht.
So wird zumindest nicht ganz direkt offensichtlich, dass der € das Papier nicht wert ist auf das Draghi ihn drucken lässt. Der schöne EZB-Geldwertstabilitäts-Verpflichtungsschein, sowie die Mär dass es keine direkte Staatsfinanzierung per Druckerpresse gibt bleibt erhalten.
Stell dir vor die Scheichs und alle anderen kapieren, dass nur noch Spielgeld im Umlauf ist?

Also husch, husch zurück ins Eck, und nochmal nachgedacht.

.. es geht nicht um den deutschen Steuerzahler

Die Kernaussage ist doch jetzt endlich einmal ausgesprochen worden. Es geht nicht um den deutschen Steuerzahler. Es geht um die Bürger Europas. Der deutsche Steuerzahler soll, so würde ich die Aussage des Außenministers verstehen, aus historischer Sicht zahlen und schweigen.

Na ist doch prima … lasst uns zahlen und schweigen oder endlich Politiker wählen, die dem Ganzen ein Ende machen.

Ist ja zwingend notwendig.....

die verschuldeten Staaten zahlen bis zu 7,xx % Zinsen. Selbst wenn sie ein Wachstum von 2 bis 2,5% hinbekommen würden, wo soll der Rest herkommen? Das geht nun mal nur über Geldentwertung.

Und damit ist uns auch die Höhe der kommenden Inflation bekannt: um die 5%. Es geht nicht anders, es sei denn, dass Griechenland in irgendeinem Lotto gewinnt :D

Also schon mal sehen, ob man zu viel Geld auf der Bank hat, denn in Waren ist es besser angelegt.

Wir müssen umdenken

und uns darauf einstellen, daß dieses System läuft und läuft und läuft.
Wir ändern nichts daran, können es auch gar nicht mehr, denn wer ist vertraut mit millions, milliards oder gar mit billions? Wird gar richtig langweilig, zudem noch zeitraubend, die Berechnungen mit soooo vielen Nullen bzw. Zahlen vorm Komma.

Das einst von "klugen" Leuten erdachte Währungssystem verträgt sich nicht mit den in die Welt gesetzten Gesetze für Banken, Versicherungen. Heute irgendwelche Schuldzuweisungen an den Mann oder die Frau zu bringen, ist völlig nutzlos. Die Banken haben die Führung bereits übernommen, nun müssen wir nur noch warten, bis sie sich gegenseitig zerfleischen.

Das wird ein Prozeß, der alle betrifft, wirklich ALLE.

Es bleibt uns gar nichts anderes über, als den kommenden Geschehnissen gelassen entgegen zu sehen.

Vertrauen

Ich hätte kein Problem damit, wenn der ESM unendlich viel Geld in die Staaten pumpen würde, wenn ich Vertrauen in die anderen Länder hätte, die das Geld bekommen. Da ich dieses Vertrauen aber nicht habe, weil ich schlicht nicht glaube, dass sich Regierungen zum vernünftigen Haushalten verpflichten wenn sie unendlich viel Geld haben, darf der ESM kein Geld drucken lassen!

Fertig. Und ja liebe Luxemburger: wir Deutsche achten auf unser Steuergeld - zumindest in einem Minimalmaß.

Wenn die Südländer das auch so machen, reden wir nochmal...

Rettet ein Schutzschirm ohne Limit den Euro?

Klares JA

Und wenn sich alle Spekulanten zusammenschließen - gegen eine Zentralbank kommen sie schlicht nicht an.

Und kann mich jemand hier bitte darüber aufklären, weshalb eine direkte Staatsfinanzierung zu Inflation führen soll, die Finanzierung mit zwischengeschalteten Kostenstellen (Privatbanken) jedoch nicht? Ich bitte nur um ernst gemeinte und wohldurchdachte, begründete Antworten. Für irgendwelche vagen Vermutungen und Polemik in der Frage ist mir meine Zeit zu schade.

Banklizenz kann Sinn machen, bei Verbot von ELA und SMP!

EZB Geld für den ESM kann Sinn machen, bei Verbot von ELA und SMP, es würde ein demokratischeres Eurosystem darstellen als der Status Quo!

hab das hier näher ausgeführt:

http://benediktweihmayr.wordpress.com/2012/07/11/banklizenz-fur-den-esm/

Es gibt nur zwei Möglichkeiten:

Entweder haften alle für alle unbegrenzt, oder es geht zurück zu den Landeswährungen. Beides kostet viel Geld. Der EURO verkommt zum Prestigeobjekt. Die Vielfalt der Währungen erscheint mir sinnvoller, weil sie wesentlich flexibler ist. Stellen wir uns nur vor, die ganze Welt bezahlte in Dollar.

Banklizenz

Sind unsere Politiker schlecht informiert oder wollen sie uns bewusst täuschen ?

Zitat aus der FAZ: "Artikel 32 Absatz 9 befreit den ESM von jeder Zulassungs- und Lizenzierungspflicht als Kreditinstitut. Eine Banklizenz ist überflüssig."

Diesen Artikel sollte Herr Trittin einmal lesen.

Glauben unsere Euro-Politiker eigentlich wirklich, dass es richtig ist, eine gecheiterte Idee mit Geldern zu retten, dessen Fehlen die Zukunft von Generationen negativ beeinflusst ? Selbst wenn die Rettung gelingen würde, was niemand bei klarem Verstand ernsthaft glaubt, wären enorme Summen an Geld verbrannt worden und wir wären alle hoch verschuldet und auf Jahrzehnte quasi handlungsunfähig. Scheitert es aber, fehlt sogar das Geld für einen guten Neustart und dann haben wir alle wirklich Grund zur Sorge.

Die Gemeinsame Währung ist gescheitert an Ihren Geburtsfehlern. Die Unterschiede in den Ländern sind zu groß.

Und ging es uns, den kleinen Leuten, nicht auch ohne Euro gut ?

Argumente der Koalition

Zitat:
"Eine Inflation könnte nämlich heraufbeschworen werden, die Unabhängigkeit der EZB könnte ebenso gefährdet werden und am Ende viel Geld weg sein."
=> Wir haben eine ständige Inflation*.
=> Die EZB ist Unabhängig? Das soll wohl ein Witz sein**.
=> Ja, viel Geld ist ja jetzt noch nicht weg, oder?

Klar, darf der ESM nicht unbegrenzt werden. Die Argumentation ist aber Blödsinn. Mit der richtigen Argumentation müsste allerdings der ESM insgesamt weg.

*Was man als öffentliche Inflationsrate bekommt ist eine Preissteigerung eines willkürlich (wenn auch mit viel Überlegung) zusammengestellten Warenkorbs. Man müsste hier auch eine mögliche Verbilligung einberechnen.

**Entgegen von Statuten und Gesetzen werden von der EZB "toxische Papiere" gekauft. In Absprache mit der Politik natürlich. Man sehe sich auch die Verantwortlichen der EZB an.

Keine Alternative

Ich war lange Zeit der Auffassung, dass die Vergemeinschaftung der Schulden ohne neue harte Regeln für die Haushaltsdisziplin vermeidbar ist. Doch genaugenommen ist sie das nicht. Der Schritt zurück, also eine verinselung der Währungen würde eine Rezession bedeuten, wie man sie noch nicht gesehen hat. In der Wirkung irgendwo zwischen 30er Jahre Depression und zweitem Weltkrieg. Das ist keine Übertreibung: Kosten für die Einführung einer Währung, extreme Reibungsverluste durch pleitegehende Unternehmen in ganz Europa, die auf Währungsunsicherheit nicht eingestellt sind. Das heißt, den Deutschen würde es dann schlechter gehen als den Griechen jetzt.

Von daher bleibt nur eine Vergemeinschaftung der Schulden, und der Versuch, irgendeine Haushaltsdisziplin durchzusetzen. Das Problem ist, dass die Deutschen mehr zu verlieren haben als der Rest Europas.

Schulden nach oben offen

und danach auch nicht mehr überschaubar, vielleicht auch bald nicht mehr berechenbar.

Entgegen aller Sparmaßnahmen haben wir jetzt wieder ein neues Amt mit 21000 Mitarbeiter "aufgemacht". Und hochbezahlte Politiker werden in die nicht gedeckelte Pension geschickt

Haben wir nicht hier auch so etwas ähnliches wie ein Fiskal-Gesetz für die BRD?
Mag ja sein, daß ich mich irre. Aber die jetzt noch zusätzlich ausgebrochene Ausgabenwut hier verträgt sich irgendwie nicht so richtig mit den vorgegebenen Sparmaßnahmen.

Was soll das bringen...

wenn es keinerlei sicherheiten mehr gibt und man immer weiter, weiter und weiter macht ... und einfach mehr geld druckt, hilft das niemanden.

der euro ist am ende.
anders kann man es nicht formulieren.
die ratingagenturen sorgen für eine verschärfung der krise - vielleicht sollte obama mal mit denen reden ;-)

die abwertungen helfen zumindest niemanden - gut ... außer noch den banken.

die eurobonds werden kommen - denn man will ja offenbar unter allem umständen den euro retten.
wenn die bonds kommen ... gleichgültig ob sie gegen das GG sprechen und merkel was anderes gesagt hat ... dann kann man die tage bis zum untergang des euros zählen.

die "märkte" - lassen sich nicht beruhigen - und wenn es ein wenig ruhiger wird, dann meldet sich moodys und wertet italien auf ramschniveau ab.

und die amis machen sich sorgen - tja - ausgelöst hat dies die finanzkrise .. also bevor man von anderen etwas fordert erstmal selbt seinen eigenen rekordschulden-karren aus dem dreck ziehen.

Scheindiskussion ESM-Banklizenz

Prof. Dr. Stefan Homburg hat am 28.07.2012 in einem sehr lesenswerten Gastbeitrag "Retten ohne Ende" unter faz.net (suchen nach "verwerfungen-11815794") dargelegt, wie der Deutsche Bundestag durch den ESM in seinen Entscheidungsrechten über Steuern und Ausgaben verletzt und wie sein Kontrollrecht in Haushaltsbelangen eliminiert würde.

In diesem Zusammenhang weist er auch darauf hin, dass der ESM durch Artikel 32 Absatz 9 von jeder Zulassungs- und Lizenzierungspflicht als Kreditinstitut befreit wäre.

Das bedeutet im Klartext: Eine explizite Banklizenz für den ESM wäre gar nicht nötig - er hat sie schon, wenn der ESM-Vertrag in Kraft tritt.

Rettet ein Schutzschirm ohne Limit den Euro?

Klares JA

Und wenn sich alle Spekulanten zusammenschließen - gegen eine Zentralbank kommen sie schlicht nicht an.

Und kann mich jemand hier bitte darüber aufklären, weshalb eine direkte Staatsfinanzierung zu Inflation führen soll, die Finanzierung mit zwischengeschalteten Kostenstellen (Privatbanken) jedoch nicht? Ich bitte nur um ernst gemeinte und wohldurchdachte, begründete Antworten. Für irgendwelche vagen Vermutungen und Polemik in der Frage ist mir meine Zeit zu schade.

Wer keine Antwort darauf hat, sollte doch besser davon absehen, heir Inflationsängste heraufzubeschwören.

Vorhang auf, letzter Akt ...

Sieht so aus, als ob der letzte Akt des Euro-Abenteuers begonnen hat. Agressive Sprüche von Luxus-burgischen Politikern gegenüber dam grösten Zahlmeister, freche Vertragsverletzungen der EZB zumindest ernsthaft erwogen, nur noch die totale Verpfändung ganzer ehemals einigermassen gesunder Volkswirtschaften kann diesen Euro retten ....

Mir wird es wirkich anders angesichts dieser Nachrichtenlage, und sofern ich etwas übrig haben sollte, werde ich es mit Sicherheit nicht in Euro anlegen, weder Sparbuch, Euro-Anleihen oder ähnliches. Denn die Regierung wird wieder mal einknicken, das BvG wird es nicht verhindern, und dann weiss der liebe Himmel was passiert .. Inflatio wahrscheinlich .. Klasse, tolle Aussichten, danke liebe EU(ro) - Träumer, das habt ihr klasse hinbekommen.

Könnte mir bitte

mal jemand einen Tip geben in welcher Währung ich mein Gespartes in Sicherheit bringen soll? Norwegische Kronen?

Bei den Horrorszenarien, die da dauernd aufkommen und den schon an Unverschämtheit grenzenden Forderungen wie jetzt z.B. von Herrn Junker kann man sein mühsam erspartes gar nicht schnell genug in Deckung bringen.

€pa ist klasse Herr Asselborn

zumindest wenn man in einem Land lebt, das ganz dick von der "Finanzindustrie" lebt, und weiß, dass die eigene Stimme im €kraturparlament 10 mal mehr wert ist, als die des Nachbarn.

So gebettet fände ich auch:€pa ist klasse. Deutschland, Klappe halten. Zahlen!

Im Gegensatz zu uns haben nämlich alle anderen vom € profitiert:
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/1847/umfrage/entwicklung-der-realloehne-in-europa/

Rettet ein Schutzschirm ohne Limit den Euro?

Klares JA

Und wenn sich alle Spekulanten zusammenschließen - gegen eine Zentralbank kommen sie schlicht nicht an.

Und kann mich jemand hier bitte darüber aufklären, weshalb eine direkte Staatsfinanzierung zu Inflation führen soll, die Finanzierung mit zwischengeschalteten Kostenstellen (Privatbanken) jedoch nicht? Ich bitte nur um ernst gemeinte und wohldurchdachte, begründete Antworten. Für irgendwelche vagen Vermutungen und Polemik in der Frage ist mir meine Zeit zu schade.

Wer keine Antwort darauf hat, sollte doch besser davon absehen, heir Inflationsängste heraufzubeschwören.

Marktwirtschaftlicher Sachverstand

Dass die deutsche Staatsgewalt unter der Führung von Frau Merkel mit viel marktwirtschaftlichem Sachverstand für die Vermehrung des Unternehmergeldes zu Lasten der lohnabhängigen Menschen sich engagiert, sieht man daran, dass sie den Euro mit fast allen Mitteln aus eigennützigem Interesse erhalten will, aber es ablehnt, "dem Rettungsschirm ESM die Möglichkeit zu geben, quasi unbegrenzt Staatsanleihen von Krisenstaaten zu kaufen", weil die damit verbundenen "enormen Risiken" für Deutschland zu hoch seien.
Blamiert sind aufgrund dessen alle jene nationalistisch aufgewühlten Hobbyvolkswirtschaftler, die ihrem staatlichen Herrschaftspersonal ökonomische Inkompetenz und den Verrat deutscher Interessen vorwerfen. Bestätigt hingegen sind jene Kritiker, die das Staatshandeln kritisieren, weil die Merkel et alii die unternehmerische Geldvermehrung befördern, wofür die Lohnabhängigen mächtig ausgepresst werden.

soll doch die EZB den Staaten das Geld direkt geben,

dann kann es keine Zinsenzockerei mehr geben.

Dazu braucht es ein Gesetz und das ganze Theater um den ESM kann man sich sparen

Gegen den ESM ist die EZB transparent wie Glas, über die Notenbank, die alles viel besser könnte als dieses unkontrollierbare Finanzkonstrukt in Luxemburg, hätte man wenigstens eine Regulierung der Inflation- diese kann ja ruhig auf 4 - 6 % steigen.

Warum soll für die Bankenrettung auf demokratische Mitwirkung verzichtet werden ?
Das macht aus Sicht der Bürger überhaupt keinen Sinn.

Warum sollen Banken überhaupt "gerettet" werden ?

Man bekäme eine größere Atempause zur wirksamen Regulierung der Finanzmärkte- es ist doch lächerlich, dass gerade in den USA inzwischen rigorose Mechanismen diskutiert werden, aber die EU sich scheut, überhaupt irgendetwas zu regulieren..........

Unfähig, arogant und dumm

Was die Politik sich gerade erlaubt, stinkt zum Himmel. Sich Verschulden zu dürfen ohne Limit zeigt mal wieder die völlige Unfähigkeit unser sogenannten Politiker. Sie tun nicht nur so, als gehöre ihnen die Welt - sie vernichten sie auch mal eben so ohne zu Denken. Welch abgrundschlechte Klientel sind die Politiker eigentlich? Hier wird es Zeit, dass der Bürger, der Steuerzahlerdepp, der nämlich den Schaden ausgleichen muss, auf die Barrikaden geht. Ich fordere Waffengleichheit für das Volk - so wie es das deutsche Grundgesetz vorsieht. Aber diesen Gesetzestext kennen wohl die wenigsten unserer Politiker. Ich bezweifele mittlerweile, dass sie überhaupt Lesen können, denn sonst würden sie nicht ständig gegen unsere Gesetzgebeung verstoßen. Und dies wird dadurch deutlich, dass das Bundesverfassungsgericht in letzter Zeit ständig die deutsche Politik abmahnen muss endlich mal wieder auf den Boden der realität zurück zukehren. Ein Graus in Deutschland Bürger zu sein, Amen!

Der Rettungsschirm kann nie groß genug sein,

weil die Finanzzocker unersättlich sind. Deshalb muss der ganze Rettungshokuspokus beendet werden und die schwachen Länder müssen aus dem Euro raus. Dreht sich denn nur noch alles um die heiligen Märkte? Gibt es denn nichts Wichtigeres in unserem Leben? Anstatt die geldsüchtigen Junkies endlich auf Entzug zu setzen, werden sie immer wieder mit neuen Milliarden gefüttert. Oberpervers!

verzweifeltes ringen gegen

verzweifeltes ringen gegen Spekulanten.... gegen private Spekulanten die ganze volkswirtschaften bedrohen. man könnte gewisse Spekulationen auch einfach verbieten... was? das wollen die Banken und Spekulanten nicht? ach ja, hatte fast vergessen, dass die das ja entscheiden dürfen.

Die Zechpreller gegen 330 Mio. Eurobürger

Der private Investorenmarkt traut der Wirtschaftsleistung und deren fiskalischen Überbauten nicht mehr, aber die Tarnbank EZB-ESM.

Ungehemmter Schuldenmacherei der Regierungen würde nun Tür und Tor geöffnet. Ohne vernünftige Sparauflagen, Strukturprogramme. Altschulden werden mit Neuschulden gedeckt und Altscheuldscheine bei der EZB mit Neuschuldscheinen abgelöst. Staaten retten mit frischem "Geld" ihre privaten Zockerbanken und verbürgen sich dafür bei der EZB.

Alle Prinzipien vom Maastricht und Lissabon dahin. Und ein privater Gouversrat des ESM mit Haushaltshoheit trinkt Wein mit dem der EZB.

Kurz gesagt: Sollte das so kommen, so hat man sich entschlossen mit weiteren Geldschwemmen neben der 1 Bio. € für 1% die Schulden weg zu inflationieren. Zu Lasten der Einkommen und Sparguthaben. Es leben die Schuldner!

Und die Banken-Union vereint dann noch die Sparer zur Schuldendeckung, deren reiche dann per "Zwangs"anleihen des Staates noch mit Zins + Tilgung verbürgt werden sollen!

Ohne Limit

……unbegrenzt Staatsanleihen von Krisenstaaten kaufen.

Ja dann können die Krisenstaaten ja weitermachen. Andere zahlen ja.

Wenn das so kommt, dann sollte jeder schnellstens sein Geld ausgeben, bevor es nichts mehr wert ist.

Und täglich grüßt das Murmeltier...

Mal wieder wird die Geschichte hervorgekramt.
Mal wieder wird der Export herangezogen (anscheinend muss sich ein Verkäufer mittlerweile dafür entschuldigen, dass er seine Produkte verkauft).
Mal wieder wird dem größten Einzahler, der dazu noch seine stabile Währung aufgeben musste, weiß gemacht, er hätte nur profitiert.

Es ist, wie es immer war: Ein einiges und starkes Deutschland wird vom Rest Europas nur geduldet, wenn es wie ein Brauereipferd den Karren für diese Länder zieht. Und wenn der Gaul störrisch wird, droht man halt mit der Peitsche. Erst, wenn auch noch dieses Zugtier ausgezehrt und totgeprügelt ist, wird Europa sehen, was es angerichtet hat.
(Warum kommt mir dabei nur das Ende von ORWELLs "Animal Farm" in den Sinn?)

Europas Untergang

"Der neue Europäische Stabilitätsmechanismus ESM soll demnach im großen Stil Anleihen von Spanien und Italien aufkaufen können. Diese hinterlegt er dann bei der Europäischen Zentralbank als Sicherheiten und bekommt neues Geld. So könnten, wie in einem Kreislauf, so lange Staatsanleihen aufgekauft werden, bis die Länder wieder genug Geld haben und "die Märkte" endlich beruhigt sind."

Der beschönigende Begriff "Kreislauf" setzt nichts anderes als das "perpetuum mobile des Schuldenmachens" in Gang. Aufgrund der bekannten Interessenslage der Südländer, die in EZB und im geplanten ESM-Gremium dominieren, begibt sich ganz Europa in den sicheren wirtschaftlichen Bankrott und mittelfristig wird die Inflation das noch verbliebene Vermögen der deutschen Familien, Rentner und deren Altersvorsorge vernichten. Wenn so ein "guter Europärer" spricht, kann Deutschland gerne auf seine europäische "Partner" verzichten. Deutschland kann sich auch ohne Europa behaupten - Luxemburg nicht.

Es reicht jetzt!

Herr Asselborn, Herr Junker, Herr Dragi es reicht jetzt! Es ist ungeheuerlich, Deutschland mangelnde Solidarität zu Europa vorzuwerfen. Deutschland ist im Gegensatz zu anderen Ländern mit dem Zugewinn, den uns Europa brachte gut und sinnvoll umgegangen. Wo war denn die Solidarität zu Europa von Griechenland, als sich das Land mit Lug und Betrug den Euro erschich? Oder in Spanien, als die Immobilienblase entstand? Oder in Frankreich, Italien, Portugal und und und?
Und wo ist die Solidarität zu Europa dieser Länder jetzt, wenn sie nicht einmal in der Lage sind, ihre Finanzen, sprich Steuereinnahmen in Ordnung zu bringen? Deutschland hat notwendige Reformen hinter sich, die diese "Krisenländer" nicht einmal fähig sind auf den Weg bringen. Dort wird lieber ein Generalstreik veranstaltet.
Und die Märkte beruhigen! Steckt doch dieses Abzockerkartell der Hochfinanz ins Gefängnis anstatt sich von ihnen wie ein Tanzbär am Nasenring durch die Manege treiben zu lassen.
Es reicht jetzt!

Jetzt ist die Katze also aus dem sack!

Was ist der deutsche Steuerzahler doch so bockig.
Richtig ist, es geht nicht nur um Deutschland. Genauso richtig ist es aber auch, dass die Deutschen am Ende der Haftungskette stehen und bei Scheitern alles zahlen.

Ich habe keinerlei Vertrauen in die Südländer, dass sie ihre Schulden in den Griff bekommen.

Im Prinzip ist das wurscht

wichtig ist, daß immer genug Geld da ist.

Und wer nach Abzug von Miete, Essen, Versicherungen und Benzin noch was übrig hat, kann sich davon schnell noch etwas Gold oder noch ein Häuschen kaufen.

Wichtig ist auch immer, daß die Inflationsanpassungen gerecht verlaufen.

Also: Brotpreis steigt um 20%, also steigt der Lohn der Putze um 15% und der vom Bankvorstand und vom Politiker auch um 15%.
Man will ja die Inflation bekämpfen und kann daher den Lohn nicht genauso steigen lassen wie die Preise.

Bei Brotpreisen von 200 EU steigt die Putze auf Eicheln und Kastanien um, und die Politiker erheben Eintritt auf Wälder und Parks.
Soldaten werden zum Umweltschutz abgestellt, um Raubbau an der Natur zu verhindern.

Es ist wie es ist . . . .

. . . . und es kommt, wie es kommt, sagte der Hundertjährige.
Ich werde jetzt auch unpolitisch, das schont meine Nerven und macht Energie frei meinen Mikrokosmos in Ordnung zu halten.

@ Ich sehe in naher Zukunft ...

tausche 10 kilo weizenmehl (zum selber Broetchen backen!) gegen 12 kilo kleikartoffeln, festkochend oder 2 Gold-mark

Was kommt nach der "Rettung"

Was kommt nach der "Rettung" um jeden Preis? Ist der Euro und Europa dann plötzlich stabil und sicher? Solange es aber nicht um die eigene Zukunft geht, ist es leicht mit der Zukunft der anderen zu zocken. Die eigenen "Schäfchen" sind ja schließlich im trockenen!

Warum diese Jammerei hier?

Sammelt Euch, geht raus, überzeugt die Leute gegen den Euro zu sein, hört aber bitte auf, bequem von Drehstuhl aus hier herum zu lammentieren.

Das herumlamentieren hier befriedigt nur Euer ego, hilft aber kein Stück zur Problembewältigung.

Demokratie ist kein bequemer selbstläufer, man muß dafür Kämpfen.

Offene Ungereimtheit:

Aus dem Bericht: Die EZB gebe ihrerseits den Banken Geld zu einem Zinssatz von einem Prozent. "Bleiben sechs Prozentpunkte in den Taschen der Banken", rechnet Trittin vor. "Ich würde mir wünschen, dass das eher in den Taschen des Europäischen Rettungsfonds bleibt.

Was für ein blanker Unsinn. Natürlich würde der Rettungsschirm gerade NICHT Zinsen von 7% verlangen. Also bleiben dann auch keine 6% in den Taschen des Rettungsfonds.

Wer das Volk so dreist belügt, gehört entamtet. Aber man sieht, wie praktisch alle Parteien, von CDU/CSU über SPD bis zu den Grünen, den Ausverkauf Deutschlands WOLLEN. Die WOLLEN, daß wir die Schulden der Pleiteländer bezahlen.

Verrückt!

Nebenbei: Ja natürlich würde ein Rettungsschirm ohne Grenzen alles stabilisieren. Vor allem würde er die notorische Schuldensucht unserer Politiker zementieren, die sich damit immer und immer wieder die Wiederwahl im jeweiligen Land erkaufen.

Mir ist so schlecht, schlechter kann es nicht mehr werden.

Spekulation eindämmen ?

So wie ich das sehe, geht es doch vor allem darum, die Spekulation gegen den Euro einzudämmen.

Das soll passieren, indem ein Anbieter auf dem Markt mitspielt (der ESM), der notfalls auch einen niedrigeren Zins akzeptiert.
Es soll also die Nachfrage nach Anleihen künstlich erhöht werden, was den Staaten zugute kommt.
Das Spiel bleibt das gleiche, nur der Markt wird beeinflusst durch eine Art angedrohter Rettung.

Das klingt nicht ganz dumm, nebenbei wird das Finanzsystem stabilisiert und vor allem der Wert der Anleihen wird garantiert, was den institutionalisierten Anlegern und auch den Banken zugute kommt.
Es wäre also so etwas wie die Bankenrettung 3.2.

Momentan wäre es mir lieber von EZB und ESM abhängig zu sein, als von Banken und Spekulanten, aber das sollte nicht der Ersatz für weitere Regulierung sein.
Denn eine solche Regelung wäre auch ein Freifahrtschein für die Banken, so weiterzumachen wie bisher.

Hmm

Hmm ich hab zwar Zweifel, dass die Absichten positiv sind, aber generell ist es besser für Länder, da die privaten Banken dann aus dem Spiel raus sind.

Der Traum der Märkte gewinnt Realität- die Lizenz zum grenzenlosen Kauf von maroden Papieren durch den Steuerzahler, die den Markt und die Politik nur belasten, soll jetzt die Schuldenunion im großen Stil durch die kalte Küche realisieren!

Wider aller Versprechungen und Vertragswerke, soll eine Genralvollmacht erteilt werden, die sich jeglicher Kontrolle durch den Souverän und auch der Parlamente entzieht.

Macht ohne wirksame Kontrolle mutiert zur Ohnmacht gegenüber „den Märkten“, die die Politik weiter vor sich her treiben!

Ich danke Trittin für seine „offenen Worte“, die mich nun wirklich kuriert haben- es bleibt nur noch die LINKE, die mit ökonomischer und demokratischer Vernunft gegen Merkels Windmühlenflügel der „marktkonformen Demokratie“ kämpfen!

Allein das BVerfG muss jetzt die Tür deutlich für alle zuschlagen und dem Irrsinn ein endgültiges Ende setzen- die Bürger und die Demokratie werden verraten und verkauft!

Unbegrenzt ist genial

Schließlich gibt es unbegrenzt viel Geld - man muss es nur drucken und dann an bedürftige Banken weiterleiten.

Lizenz zum Gelddrucken?

Immer her damit.

Kann jeder gut gebrauchen.

Fragt sich nur, was man mit dem so gedruckten Geld noch auf dem Markt bekommt, wenn das Drucken billiger ist als die Herstellung von Gütern und Dienstleistungen.

Das geht solange gut, wie alle mitmachen. Niemand spart mehr, und alle nehmen nur Kredit auf. Nach mir die Sintflut.

Früher nannte man das Schneeballsystem, oder Pyramidensystem.

Den letzten beißen die Hunde.

Ausweg? Wer sich verzockt hat, muss pleite gehen. Ganz einfach.

Inzwischen hatte ja jeder einfache Bürger genug Zeit, seine Kohle von der Bank abzuziehen und seine Versicherungen aufzulösen, und sich dafür was sinnvolles zu kaufen - ne grosse Truhe randvoll mit Konserven und Klamotten.
Büchsenöffner nicht vergessen!

@maschmi78: Lobenswerter Wandel

Ein Lob zu zollen ist Ihnen, werter maschmi78, da Sie vom euroverliebten Hobbyvolkswirtschaftler, der dem staatlichen Herrschaftspersonal ungefragt ökonomische Ratschläge andient, sich gewandelt haben zum aufgeregten deutschen Steuerzahler, der den vertrauensunwürdigen "Südländern" die Leviten liest.

Auf die Straße!

Wie auch immer wir aus der Euro-Misere herauskommen:
Es ist an der Zeit gegen falsche Politik, gegen den Euro und für Europa und alle EU-Bürger zu demonstrieren!

Kontaktieren Sie jetzt Ihre Kollegen, Bekannten, Ihre Freunde und sprechen Sie konkret über Maßnahmen des Protests! Kontaktieren Sie Ihre, bestens organisierte Gewerkschaft, Attac oder andere Organisationen, die mobil machen können.

Nach Fukushima haben wir alle gesehen, dass wir uns von "liebgewonnenen" DIngen trennen können, solange wir es laut und offensichtlich kund tun! Gehen Sie auf die Straße und sagen Sie JA zu Europa und NEIN zum Euro! Für alle Bürger in Europa!

das wird also mal in den Geschichtsbüchern stehen ...

... weshalb Europa und der Euro untergingen. Ich könnte k...

Luxemburgs Vize-Bürgermeister will noch mehr deutsche Kohle

kein Wunder, als veritable Steuer-Paradies lebt sein Ländle schon seit Jahrzehnten prächtig von den immer ungehemmteren Geldströmen einer von der Realwirtschaft völlig abgekoppelten Finanz-"Industrie".
In dieses Schema gehört seit einigen Jahren auch die EZB, die mittels Anleihekäufen auf dem Sekundärmarkt, also auch z.Bsp. von den Luxemburgischen Banken, die ganzen faulen Ramsch-Papiere Griechenlands und Co. "zurückkauft", voll auf Schulden/Kosten deutscher Bürger.
Gewinne aus hohen Zinsen UND durch Aufkäufe maßlos überhöhtem Kurs bleiben immer bei den Privatbanken. Luxemburg und Banken (mehr hat Luxemburg als Einnahmequelle kaum aufzubieten) leben also auf Kosten deutscher Bürger, und das soll gefälligst immer weitergehen!
Nichts weniger verlangen Bürgermeister Juncker und sein Adjutant Asselborn mit ihrem Geschrei.
Ausgerechnet er sagt "dass Vertrauen kommen muss in die Positionen der EZB und dass man das nicht zerreden und zertreten soll". Vertrauen in WAS? Eine Mega-Inflation?

@ A.Winkler

Eigentlich ist es relativ einfach: die Inflation schlägt in beiden Fällen fast identisch zu.

Denn letztlich ist es egal, ob X Euro über einen Mittelsmann (Banken) verteilt wird oder direkt.

Der entscheidende Unterschied ist das "unendlich".

Banken holen sich für gewöhnlich kein Geld bei der EZB, um es in Staaten zu investieren, um anschließend die Staatsanleihen als Pfand für das nächste Geld zu holen. Sie würden sich nur unnötig die Bilanzsumme aufblähen und müssten dafür Eigenkapital vorhalten.
Daher endet der Zyklus irgendwann.

Der ESM muss kein Eigenkapital vorhalten, weil die Staaten ja haften. Demnach kann der ESM tatsächlich unendlich viel Geld in Umlauf bringen.

Die Frage ist also nicht, ob Gelddrucken zu Inflation führt (klares JA), sondern ab welchem Betrag es wirklich losgeht.

Soweit verstehe ich das zumindest.

Keine Angst vor Inflation!

Fiskalpakt ratifizieren und über die Druckerpresse die Umschuldung vorantreiben.
Die Nicht-Euroländer kaufen sich doch schon lange Zeit über die Druckerpresse. Wenn die Euroländer den Fiskalpakt abgesegnet haben gab es viele unliebsame aber notwendige Änderungen. Diese brauchen allerdings Zeit um zu wirken. Diese Zeit kann man sich allerdings nur mit Geld kaufen. Da haben wir jetzt die Wahl das über neue Schulden oder über neues Geld zu machen.
Ein paar Jahre um die 5% Inflation sind nicht so wild (um 1990 wars unter der ach so stabilen DM sogar noch mehr)
Wenn wir 6 Jahre lang den Fiskalpakt einhalten und eine Inflation von 5% fahren reduzieren sich sogar bei komplett stagnierender Wirtschaft unsere Schulden auf 61% des BIPs.( 100/((1,05-0,005)^6)*0,8 )
Damit kaufen wir uns genug Zeit bis die Reformen wirken können.
Die USA etc. haben sich diese Zeit gekauft ohne die notwendigen Reformen einzuleiten. Sollte der Euro die Krise überstehen stehen wir dann bestens da!

Die letzte Ausfahrt beim Bundesverfassungsgericht

Auf Herrn Vosskuhle samt Kolleginnen und Kollegen kommt einmaliges, historisches, existentielles zu.
Die Wichtigkeit des Urteils ist nicht mehr zu steigern denn es geht um die elementare Existenz Deutschlandes und deren Menschen, die Sozialsysteme und die bisher erbrachte Lebensleistung.
Eine Fehlkonstruktion der EWU, der Eurokraten, der Diktatur von Brüssel kann nicht der Grund sein, ähnliches anzurichten wie z.B. Kriege.
Deutschland muss raus aus der EWU das neue Signal, die einzige Alternative, die Pflicht aus dem Grundgesetz des Amtseides:
"Schaden vom deutschen Volk abzuwehren und dessen Nutzen zu mehren".
Wer im Bundestag ja dazu sagte, machte sich auch dem Amtseidbruch schuldig und ein Meineid wohl das Verwerflichste einst.
Was braucht es denn noch, um einen Putsch, einen Generalstreik auszurufen.
Wann wird ein Notstandsgesetz in Betrieb genommen, denn der Einwand der berechtigten Nothilfe, Notwehr im Notstand, wird vom Gericht schwer zu verneinen sein.

Alte Rezepte versus Veränderungsdruck

Also jetzt mal meine grundsätzliche Kritik ausser Acht gelassen, was Kapitalismus und Wachstumsgedanken, Zins und Schuldensysteme bedeutet,

aber in jedem Volkswirtschaftlichen Denken kann es nur Limits geben.
Wer da die Unendlichkeitsvariable einführt, muss sehr wohl bedenken, was denn da unendlich ist.

Das sind die Schulden.

Andererseits kommt man immer mit Haushaltsdisziplin. Jüngst war Israel in den Schlagzeilen, davor andere Länder, die ebenso wie die Euroländer Probleme mit dem Haushalt haben. Da steckt ein Prinzip hinter. Das ist der Zins. Der macht alles teurer.

Deshalb: was die da diskutieren ist im Grunde längst Teil des Systems, nämlich die überbordene Zinslast. Um also irgendein Problem zu lösen, muss man an andere Gewichte.

Die alten Fahnen hochzuhängen, unendliche Schulden, bringt es einfach nicht mehr. Seit Jahren geht es denen nur darum, was längst schon immer so war. Das ist schade.

Klagen auf hohem Niveau

Ich kann überhaupt nicht verstehen, weshalb gerade das Land, das am meisten vom Euro profitiert hat, das sogar jetzt von der Euro-Schwäche als Exportnation profitiert und das der Wirtschaftsmotor Europas ist, dauernd nur jammert und klagt. Dabei geht es doch gar nicht um die "Steuerzahler", es geht einzig und allein um die Banken. Deutschland muss UNBEDINGT weg von der Haltung "am deutschen Wesen wird Europa genesen" ... es darf nicht heißen "wir Deutschen stehen hier und alle anderen stehen dort"; die Inflationsängste sind ja geradezu paranoid. Wer durchgesetzt hat, dass die EZB u n a b h ä n g i g agieren soll, der kann jetzt nicht plötzlich mit Handfesseln daherkommen. Ich finde es geradezu peinlich, dass Deutschland nur sich selbst vertraut und alle anderen zu den "üblichen Verdächtigen" macht. - So jedenfalls funktioniert der europäische Gedanke nicht!

Für die meisten (Süd)EuroLänder war der Euro ein falscher Segen,für uns ein Fluch.Denn der Euro begann als Rechen-Mittelwert,endete im total verzerrten Ungleichgewicht,das nun ewig durch erzwungenes deutsches ESM-Geld zementiert wird
Die SüdLänder haben die Aufwertung ihrer Schwachwährungen im für sie starken Euro übermütig genossen,intern aber ihren gewohnten "Abwertungszuschlag" weiter aufgeschlagen.Das führte zum Höhenflug ihrer Ansprüche ohne Deckung!
Für uns führte der Teuro dagegen zur Abwertung der DM um ca.40%,ohne Lohnausgleich!
Durch die Verhinderung der DM-Aufwertung wird uns ewig 40% Kaufkraft und Vermögenszuwachs entzogen,alles wegen des für UNS schwachen Euro als unbewegliche Zwangsjacke
Um diesen für uns zu DM-Zeiten normalen jährl. Aufwertungsvorteil betrügen uns unsere Politiker,verschweigen diesen Betrug!
Die DM,nicht der Euro,bedeutet den gerechten(!)gewohnten Wohlstand für uns
Für die anderen eine zwar harte aber faire Rückfahrt zur Gerechtigkeit in IHREN Währungen!

Alles für die große Mär von den Märkten

Es ist schon entnervend wie immer und immer und immer wieder eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird, um den Bürgern Europas soviel Sand wie nur irgend möglich in die Augen zu streuen. Und natürlich ist da Luxemburg immer ganz vorne mit dabei.

Denn die simple Wahrheit ist und bleibt doch: Wir haben keine Eurokrise und wir haben keine Staatsschuldenkrise - was wir tatsächlich haben ist eine Verteilungskrise. Und da tun nun wirklich (fast) alle Politikerinnen und Politiker in Europa alles, damit ihre Freunde (und nicht zuletzt ihre persönlichen Pfründe) geschützt bleiben.

Das Geld, das den Staaten in der Finanzierung fehlt, existiert doch. Es liegt auf den Konten der Gewinner der ganzen üblen Deregulierung der Finanzmärkte. Es gehört den Besitzenden, die zum Wohl der Völker und Volkswirtschaften nichts beitragen und einfach immer mehr Geld damit verdienen, genügend Geld zu haben. Aber all jene sind ja alternativlos unantastbar.

J. Trittin hat recht

Es ist ein kostspieliger Unsinn, dass die EZB den Banken Geld zu 1% leiht, das diese dann zu 7% an die verschuldeten Staaten weiterverleihen. Besser ist doch ein System, welches darauf hinausläuft, den verschuldeten Staaten das Geld direkt zu 1% zu leihen.

Zitat: > So könnten, wie in einem Kreislauf, so lange Staatsanleihen aufgekauft werden, bis die Länder wieder genug Geld haben und "die Märkte" endlich beruhigt sind. <

Knackpunkt bleibt der Umfang und die Verwendung der Staatsanleihen. Wenn dies faktisch nur von den verschuldeten Staaten und/oder europäischen Gremien festgelegt wird ohne Veto-Recht der Geberstaaten - dann Gute Nacht.

@Rettet ein Schutzschirm ohne Limit den Euro?

Und genau DAS ist der Sinn einer unabhängigen Zentralbank! Dem Euro geht es nämlich gar nicht schlecht und auch den Euro-Ländern nicht ... es ist ein reiner Spekulantensturm, der hier wütet - gibt es nichts mehr zum Spekulieren, hört die ganze Misere auf.

Kleinkrämer und Onkel Sam

Die gute Frau Merkel hat bestimmt immer von ihrer Omi gehört, dass man sparen muss. Ihre Omi konnte ihr leider nicht vermitteln, dass Rom und Amerika durch Tribute von anderen unermesslich reich geworden sind, keinesfalls jedoch durch Sparen.

Amerika kann mit der FED die ganze Welt zum Narren halten: Japan hatte 6 Billionen Dollar Handelsüberschuss, China hat aktuell 3,8 Billionen Dollar, macht zusammen ca. 10 Billionen. Und wenn der Dollar um 50% fällt (Abwertung), dann haben die USA ihre Schulden halbiert und Japan und China denen einige Billionen "geschenkt". So rum läuft der Hase!

Insofern, liebe Frau Merkel, kann man durch Schulden wesentlich einfacher Geld verdienen, als durch Sparen. Aber bis Sie das begriffen haben, sind der Euro und die EU im Eimer. Daran sieht man, dass man mit Moralinsäure einfach jeden Realitätssinn zukleistern kann.

Milchmädchen Trittin

Die bösen Banken verdienen angeblich 6% Zinsen?

Kleine Nachhilfe:
Zinsen sind nur dann wirklich Gewinn, wenn die Anleihe später auch zurückgezahlt wird. Wenn, siehe Griechenland, von der Anleihe später z.B. nur 40% oder gar nichts zurückgezahlt werden, dann hat man trotz 6% Zinsen Verlust. Von der Inflation mal ganz abgesehen.

Wenn der Markt 5 oder 10% Zinsen verlangt, dann einfach weil er die Rückzahlungschance entsprechend niedrig sieht.
Völlig zu Recht wie Griechenland gezeigt hat.

Immer diese Märchen

Wenn ich das Interview schaue und zum xten mal einer sagt, gerade Deutschland hat vom Euro in Form des Exports profitiert wird einem als Ökonom schlecht.

Unser Export hat so viele Ursachen (Aufwertung anderer Länder, Konzentration auf die Industrie, während andere eher auf den Finanzsektor setzten, was auch immer), sicherlich war der Euro nicht schlecht, da einheitliche Währung, aber hier soll jedesmal der Eindruck geweckt werden als ob es ohne Euro keinen Export gebe. Wie exportieren wir da bitte in den Rest der Welt?!

Was nützt einem Export, wenn dieser durch Kredite bezahlt wird oder soll, aber am Ende nicht getilgt wird. Aktuell bzw. schon seit mehreren Jahren bezahlen wir selber unseren Export über etliche Hilfspakete, Targetkredite...!

Davon mal abgesetzt setzt sich der Wohlstand einer Nation nicht nur aus Export zusammen, nicht ohne Grund haben wir eine Kaufkraft wie 1991.

Man sieht ja an den ständigen Vergleichen mit früher was man von Deutschland hält...aktuell will man doch nur das Sparvermögen.

Wer das nicht sieht oder sehen will tut mir wirklich leid, dass unsere Politiker nicht in der Lage sind für das deutsche Volk zu sprechen und zu agieren ist eine Tragödie.

Armes Deutschland!!!

Neue Währung

Warum gründen die einigermaßen "stabilen" Länder keine neue Gemeinschaftwährung?

Die Krisenländer könnten so ihre Währung abwerten und für Konkurrenzfähigkeit sorgen.

Regierungskoalition???

"Wir haben dazu in Deutschland eine klare Position. Wir haben immer gesagt haben, eine Banklizenz ist für uns weder für EFSF noch für ESM diskutabel", sagte Meister.

Dann weiß der Hr. Meister wohl nicht, worüber im Bundestag abgestimmt wurde:

Artikel 32 des ESM-Vertrages:
(9) Der ESM ist von jeglicher Zulassungs- oder Lizenzierungspflicht, die nach dem Recht eines
ESM-Mitglieds für Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsunternehmen oder sonstige der Zulassungs- oder Lizenzierungspflicht sowie der Regulierung unterliegende Unternehmen gilt, befreit.

Also Hr. Meister ... erklären Sie mal!!

Wenn ich "Bank" höre denke ich heute nicht mehr an einen gut gesicherten Tresorraum, sondern an einen Müllschlucker, der voll von sogenannten "toxischen Papieren" ist. Davon gibt es Unmengen.
-
Der ganze Prozess der sogenannten Euro-Rettung erschient mir wie eine groß angelegte Kreditwäsche. In der Dimension nicht vergleichbar mit der Geldwäsche aus dubiosen Geschäften.
-
Hier soll ein dubioses System mit den Steuergeldern der kleinen Leute künstlich am Leben erhalten werden. Uns und den kommenden Generationen werden Gestaltungsmöglichkeiten gekappt. Zu Gunsten einiger windiger Finanz-Lobbyisten, die munter in der Politik mitmischen. Was nehmen sich diese Leute noch heraus?!
-
Wer Vermögen hat, kann es behalten und natürlich auch die Einnahmen, die sich (noch) damit erzielen lassen.

Inflation ist nicht das Problem sondern Glaubwürdigkeit

Die Südländer haben ein Glaubwürdigkeitsproblem. Es gibt keine Spekulation gegen die Südländer sondern kein Interesse an ausfallgefärdeten Anleihen wie das Beispiel Griechenland zeigt. Wenn ich mir ein Haus auf Kredit kaufe und nach einer Privatinsolvenz ich das Haus behalten kann und bei Null anfangen kann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es dazu kommt. Italien hat beispielsweise das höchste Prokopfvermögen in Europa. Warum muss Italien hohe Zinsen zahlen? Es findet eine Uverteilung des Vermögens in Europa statt. Umso höher die Verschuldung wachsen wird umso attraktiver ist die Pleite für Staaten, da sie das Vermögen behält. Warum will Griechenland Staatsbetriebe nicht privatisieren? Am Ende des Tages werden die Südstaatem ihre Schulden nicht zurückzahlen und Deutschland wird merken das der Euro und die Ansprüche gegen die Peripherieländer wertlos sein werden...

@ AK: Das es wo weit kommen musste..

Das es soweit kommen musste, dass wir nun an einem Scheideweg stehen und so viel zu verlieren haben ist traurig. Hier wird eine Idee einer gemeinsamen Währung künstlich aufrecht erhalten. Es war der größte Fehler diese überhaupt auf der Grundlage einzuführen. Einige Vorkommentatoren haben es bereits in anderen Meldungen gesagt: Erst ein vereinigtes Europa mit einer Regierung schaffen, dann eine gemeinsame Währung. Unsere Unüberlegtheit beim damaligen Handeln wird nun unser finanzieller Untergang sein...so traurig die Wahrheit auch ist.

@A.Winkler - 1. Juli 2012 - 12:03

Hallo,
lassen Sie es mich mal versuchen:
Natürlich hat man auch bei einer Zwischenschaltung privater Banken eine Inflation. Allerdings ist das maximale Volumen des ESM bisher festgeschrieben (kann durch die Politik geändert werden).
Ist dieses Volumen nicht mehr festgeschrieben, wird das Geld(oder Garantien) einfach raus gegeben. Es ist keinerlei Aufschub wegen der Änderung des ESM-Volumens mehr nötig.
Das bedeutet, die Schuldenübernahme wäre nun zügellos.
Die Zwischenschaltung der Banken ist hier nicht ausschlaggebend.

Würde das den Euro retten? Klares NEIN.
Es käme noch schneller(kommt es auch so. Stichwort: FIAT-Money) zur Hyperinflation, einer (wie auch immer gearteten) Währungsreform und danach... kA.

Das wäre das Ende vom deutschen Wohlstand!!!

Das wäre das Ende vom deutschen Wohlstand, denn dies würde bedeuten, daß wir, die "dummen und naiven deutschen Steuerzahler", ewig für die Schulden halb Europas zahlen müssen.

Und wenn man sich in diesen Tagen die Interviews führender Politiker Europas anhört, dann erwähnen diese ganz frech und unverholen, daß Deutschland sich noch mehr engagiert als bisher schon, sprich noch mehr zahlt.

Zudem ist dies mit unserer Verfassung in keinster Weise zu vereinbaren!

Unsere Politiker, besonders auch die Frau Bundeskanzlerin, haben die Pflicht, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden.

Bei Gabriel, Steinmeier, Steinbrück, Roth, Künast, Trittin und Co. scheint das noch nicht richtig angekommen zu sein.....!

Meine letzte Hoffnung ist nun das Bundesverfassungsgericht, daß diesen ESM und Fiskalpakt-"Wahnsinn" zu Lasten Deutschlands und seiner Steuerzahler nun endlich beenden sollte, denn andernfalls sehe ich für die Zukunft unseres Landes und unser aller Zunkunft rabenschwarz!!!

Auch Holzwege

müssen zuende gegangen werden!

Das schön ist doch, jeder der die Pessimisten am ANfang als Verschwörungstheoretiker belächelt hat darf sich jetzt seinem dasein als geistige Vollbremse stellen!

Der Ruin ist unabwendbar, egal wieviel Geld da noch reinfließt.

@ A.Winkler

>Und kann mich jemand hier bitte darüber aufklären, weshalb eine direkte Staatsfinanzierung zu Inflation führen soll,

Dabei wird neues Geld geschaffen, Geldmenge also immer weiter erhöht.

Wenn dagegen Sparer Anleihen kaufen, dann erfolgt das mit bereits existierendem Geld (ihren Ersparnissen). Die Geldmenge erhöht sich dabei nicht wirklich.

**BERUHIGUNG** der Märkte mit allen Mitteln !!!!!!

Das ist die eigentliche Kernausage!
Beruhigung = immer nur kurzfristig alle beruhigen, aber das EIGENTLICHE Problem niemals angehen: Dass der EURO weg muss!!

Die Bundesregierung lehnt das Modell "ESM bekommt eine Banklizenz" **bislang** immer ab. --> Wie immer, Propaganda - "bislang" hat sich D immer in die Ecke draengen lassen, und klein beigegeben - TOLLE VOLKSVERTRETER!!

Das Pferd wurde von hinter aufgezäumt !!

Das Pferd wurde von hinter aufgezäumt. Jedem politisch denkenden Menschen muss klar sein, dass eine Währungsunion ohne politische Union nicht funktionieren kann und wird. Wir werden nicht die Strukturprobleme anderer Staaten mit unendlich viel Kohle und Beten lösen können und !! wollen!! Das müssen sie selber tun - oder es ebend bleiben lassen!
Ich bin davon überzeugt, dass dieses künstlich (durch den Euro) zusammengezimmerte Gebilde auseinanderbröckeln wird. Mir persönlich macht es überhaupt keine Angst. Jeder wird auch weiterhin genug zu essen haben und medizinisch versorgt werden - jedenfalls in Deutschland.

31. Juli 2012 - 12:13 — goldschmiedel

AUD ist mein heisser Tipp. Habe 95% dort angelegt, zu 5% Zinsen! Allerdings musst Du dafuer resident sein, ansonsten mach ein Waehrungskonto auf, aber das waere ja bei einer Europ. Bank liegend... Oder bring dein Geld nach UK.

Preiswerte Lösung will leider keiner ...

.
... aber die Spekulationen auf immer breiter gespannte Rettungsschirme (sprich: auf immer höherwertige Zusagen der Verlustsozialisierung durch Steuerzahler) würden unmittelbar aufhören, wenn klar wäre, daß die Steuerzahler EBEN NICHT für Spekulationsverluste aufkommen (sic).

Also: Einfach laufen lassen. Sollen die Spekulanten ihre Blasen fülle, womit sie wollen und entleeren oder platzen lassen wann immer sie wollen. Was kümmert es die Realwirtschaft, wenn Scheingeschäfte und Fonds pleite gehen ?

Dieser ganze Bockmist wird der Realwirtschaft genau dann zu einem Problem, wenn wir (die Steuerzahler) so dämlich sind, den Spekulationsunfug wirklich zu bezahlen !

Nur zur Erinnerung: Daß dieser Unsinn auch in der BRD möglich ist, verdanken wir Schröder (SPD) und seinem Deutschlehrer (SPD) !

Grüß Gott
und Glückauf
Friederich Prinz

Staatsanleihen, sehe ich das richtig?

Im Augenblick gibt die Zentralbank Geld für 0% an Banken.
Diese kaufen für 7% Zins Staatsanleihen.
Würde die Zentralbank die Anleihen kaufen, würden die Banken nichts verdienen.

Der Traum der Märkte gewinnt Realität- die Lizenz zum grenzenlosen Kauf von maroden Papieren durch den Steuerzahler, die den Markt und die Politik nur belasten, soll jetzt die Schuldenunion im großen Stil durch die kalte Küche realisieren!

Wider aller Versprechungen und Vertragswerke, soll eine Generalvollmacht erteilt werden, die sich jeglicher Kontrolle durch den Souverän und auch der Parlamente entzieht.

Macht ohne wirksame Kontrolle mutiert zur Ohnmacht gegenüber „den Märkten“, die die Politik weiter vor sich her treiben!

Ich danke Trittin für seine „offenen Worte“, die mich nun wirklich kuriert haben- es bleibt nur noch die LINKE, die mit ökonomischer und demokratischer Vernunft gegen Merkels Windmühlenflügel der „marktkonformen Demokratie“ .

Allein das BVerfG muss jetzt die Tür deutlich für alle zuschlagen und dem Irrsinn ein endgültiges Ende setzen- die Bürger, die Demokratie werden verraten und verkauft!

ESM "Bank" = Hinterlegte Staatsanleihen als "Sicherheit" ?????

Zitat: "Bekäme der ESM eine Banklizenz, könnte er sich wie andere Geldhäuser nach Bedarf frisches Geld bei der Europäischen Zentralbank leihen. Dafür müsste er Sicherheiten wie die erworbenen Staatsanleihen hinterlegen. So käme ein Kreislauf in Gang, der sich praktisch unbegrenzt fortsetzen ließe. Denn mit dem EZB-Geld könnte der ESM weitere Staatsanleihen kaufen. Damit stiegen aber auch die Risiken für die anderen Euro-Staaten."

---> JA, alles klar!! Das ULTIMATIVE Modell ... das ist genauso schlimm wie die HOCHRISKANTEN ZOCKEREIEN der Banken-Mafia, und das ist was unseren Nicht-Volksvertretern einfaellt! EIN LETZTER "DESPERATE ACT" ???

Was sind denn schon "Staatsanleihen" wert, wenn sie so umgeschichtet und neu verschnuert werden? Die Leute sind nicht DUMM!

WANN werden die EU-Spinner endlich - SOLANGE ES NOCH GEHT - den geordneten Rueckzug antreten und den Euro und die EU aufloesen !! SONST GIBT ES BALD VOLKSAUFSTAENDE UND UNRUHEN !!!!!!

antwort

die antwort hast du in späterstens drei jahren!!!

schon mal überlegt, warum viele in sachwerte gehen????

bargeld aus dem euroraum schaffen, gold sich seit jahren deutlich verteuert?

aufwachen!

Ein Bisschen Inflation ist gar nicht so schlimm

sagt Andre Kostolany.
Na ja, wer verliert bei ner Inflation?
Der, der Barvermögen hat.
Wer nix hat, verliert nix. Wer Schulden hat, dem geht es besser.
Ich sehe bei einer kontrollierten Inflation auch kein wirkliches Problem für den Normalbürger.
Lieber ein Bisschen was bei der Inflation verlieren, als viel über Schuldenrückzahlung.

der ESM ist die Büchse der Pandora

Prof. Dr. Stefan Homburg von der Leibniz Universität Hannover sagt am Freitag in der FAZ: "Im ESM-Vertrag ist ein zutiefst korruptes Begünstigungssystem angelegt."
-
Da bleiben keine Fragen offen, wieso der Vertrag heimlich im Hinterzimmer ausgeheckt wurde. Werden die Schergen des ESM einmal losgelassen, machen sie was sie wollen und niemand kann sie im Rahmen der für den ESM (nicht) geltenden Gesetze aufhalten.

BLINDE HÜHNER

Alles was die Politik treibt, ist purer Aktionismus. Frei nach dem Motto, "auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn."

Der Euro ist am Ende, die gemeinsame Währung ohne gemeinsames EU-weites finanz-, wirtschafts- und steuerpolitisches Fundament nicht nur nicht zu retten, sondern von vornherein ein Todgeburt! Aber die Politik will es, aus purer Eitelkeit, einfach nicht wahrhaben. Jeder Tag an dem dieser tod gerittene Gaul zu reanimieren versucht wird, macht die nicht abzuwendende Katastrophe nur noch größer.
Die Politik verzockt die Zukunft derer, die jetzt noch eine haben.

Ein Trauerspiel!

@hagberd

Ich bin mir bei Ihrer Schlussfolgerung zwar nicht so sicher, stimme Ihnen aber im Prinzip zu. Der Euro kam an sich zu früh, eine politische Union hat man aber letztlich auch nie gewollt.

Es wird am besten sein, wenn die Länder, die es nicht packen, wieder ausscheiden und sich der kleinere Euro-Raum, der ordentliche Verluste einfahren wird (so oder so), dann um eine politische Gemeinschaft in der Rest-EU-Zone kümmert.

Nur können wir eben nicht auf Null zurück. Wir könnten aber versuchen, den einen Währungsraum in 2 oder 3 aufzubrechen. Spanier und Italiener passen nun mal besser zusammen als Griechen und Finnen...

Idee eines Rettungsschirms ohne Limit

Eine dreiste und unverholen boshafte Politik ist das.

Aber: Die ersten Demos formieren sich schon, wie auf Facebook und twitter zu sehen ist. Und wie man liest und spürt, kocht den Bürgern das Blut inzwischen über.

Das Ausmaß der Wut, die aus den Beiträgen spricht, ist erstaunlich, aber fokussiert. Offenbar hat diese - Entschuldigung! - nun wirklich saudumme Idee ("Rettungsschirm ohne Limit") dass Frust-Fass nun endlich zum überlaufen gebracht: Freie Wählerschaften, Mehr Demokratie, Piraten, die Anti-ESM Initiative und andere planen fleißig massive Proteste, von denen die Wutbürger-II bereits ankündigen, dass sowas sonst "nur im Kino" stattfände. Ja, sogar die NPD, die sich sonst kaum für Politik interessiert, wettert gegen den entfesselten Katastrophenschirm.

Hamburg, München, Berlin: Sieht so aus, als würde nach Griechenland und England jetzt auch Deutschland den 'Ausnahmezustand' erleben. Aber wie soll's auch anders gehen, wenn CDU/SPD sich zum Komplizen der Banken machen lasse

Risiko und frisches Geld

Ich würde vorschlagen, Herr Trittin hält sich mit seinen Ratschlägen, die von keinerlei Sachverstand zeugen, zurück. Dass die Banken hohe Zinsen für Staatsanleihen von Spanien verlangen, liegt wohl schlicht und ergreifend daran, dass die Wahrscheinlichkeit einer Staatspleite in den letzten Monaten zugenommen hat. Und eine einfache volkswirtschaftliche Regel besagt nunmal, dass mit steigendem Risiko auch der Preis (also der Zins) steigt, den Spanien für frisches Geld zahlen muss.

Und was einen ESM ohne Limit betrifft: Das wäre das endgültige Grab für den Euro. Welchen Anreiz sollten die südeuropäischen "Quasi-Bananen-Republiken" dann noch haben, Sparprogramme aufzulegen, wenn sie doch ohnehin jederzeit problemlos an frisches Geld kommen können?!

Gute Nacht, Deutschland!

Abwertung @ dersprecher

Stimme zu: Abwerten ist der einzige Weg für schwache Volkswirtschaften OHNE TRANSFERLEISTUNGEN wettbewerbsfähig zu werden und für Export, Arbeit und sinkende Lebenshaltungskosten (Lebensmittel etc.) zu sorgen. Einzig Importwaren, Produktionsgüter, Sprit werden teurer. Dafür gibt es aber dann keine zig- bis hunderttausende Arbeitslose!!!

Konsequent wäre der Schritt Richtung Landeswährungen. Der Wunsch identisch wettbewerbsfähiger Volkswirtschaften ist Spinnerei! Selbst unter einer politischen Hand gibt es unterschiedlich starke Wirtschaftsregionen mit Transferleistungen!!! Beispiel: USA; Ost-Westdeutschland; Nord-Süddeutschland etc.

Es ist simpel: Der Euro funktioniert nicht, wenn die Volkswirtschaften unterschiedlich wettbewerbsfähig sind!

@13:00 — saftQgler - Klagen auf hohem Niveau

Deutschland hat am meisten vom € profitiert ??????????

Eine offenbar unausrottbare Folge der Gehirnwäsche unserer Berliner Demokratiedarsteller.
Die Zahlen sprechen eine andere Sprache:
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/1847/umfrage/entwicklung-der-realloehne-in-europa/

Oder verstehen Sie unter Deutschland etwa nur dessen "Geldadel" statt des "Durchschnitt der Menschen"?

Katze aus dem Sack

damit ist die Katze aus dem Sack!
Mit dem ESM wird dann nach dem 12.9. in Salamitaktik jegliche parlamentarische Kontrolle ausgehebelt werden.

Der Super-Gau für jegliche Kontrollmöglichkeit.

Ich hoffe, daß dies das BvG verhindert.

wieso Euro Rettung ? ist der

wieso Euro Rettung ? ist der Euro denn bedroht ? Ich glaube nicht.
Bedroht ist das unbegrenzte Schulden-Machen-Können einiger Länder, denen Anleger nicht mehr so ohne weiteres Geld für Mini Zinsen leihen wollen.
Ursachenbekämpfung heisst keine neuen Schulden machen und das Problem ist gelöst.

@ X-prt + Wichtigwichtel

@ X-prt
"Natürlich hat man auch bei einer Zwischenschaltung privater Banken eine Inflation. Allerdings ist das maximale Volumen des ESM bisher festgeschrieben (kann durch die Politik geändert werden)."

Es wäre mir absolut neu, daß es ein maximales Volumen für private Banken gibt. Sie können sich so lange frisches Geld bei der EZB holen, so lange sie Sicherheiten hinterlegen. Begrenzt ist momentan lediglich die Geldmenge, die zu einem bestimmten Zinssatz (1 %) ausgegeben wird. So wie ich es sehr, können Banken jedoch theoretisch so viel Geld aufnehmen wie sie wollen. Gleiches gilt natürlich auch für den ESM. Dann aber zu mehr als 1%. Somit ist Ihr Argument nicht stichhaltig.

@ Wichtigwichtel

"Dabei wird neues Geld geschaffen, Geldmenge also immer weiter erhöht."

Aber genau das machen doch auch die Privatbanken. Sie holen frisches Geld bei der EZB und hinterlegen als Sicherheiten die Staatsanleihen. Somit sind sie nur ein Kostenfaktor.

Aber danke für Ihrer beiden Gedanken zum Thema!

ohne begrenzung.......

bestenfalls eine kurze beruhigung der märkte!

in drei monaten beginnt das spiel erneut, letzter akt.

man sollte versuchen eine weiche bruchlandung hinzulegen.

die luft ist schon so dünn, dass ein schirm keine

bremswirkung mehr erzielt.

und es wird keine inflation geben und nur bares auf der bank behält seinen wert ;-)

die lage ist ernst aber nicht hoffnungslos

alles wird gut!

nur vertrauen zu unserer führung!

es gibt keinen rinder- oder eurowahn.

Die Idee ist nicht neu, ...

... sondern wurde von Seiten der französischen Sozialisten bereits vor der Wahl in Frankreich diskutiert. Letztlich unterschlägt sie aber, dass die Krise in Europa zwei Seiten hat: Auf der einen Seite stehen Banken und Investoren, die die Konsequenzen aus den Risiken, die sie eingegangen sind, nun nicht tragen wollen. Auf der anderen Seite stehen jedoch die Politiker, die ihrerseits die Konsequenzen ihrer schlechten Politik nicht tragen wollen bzw. nicht wollen, dass die Bevölkerung Wohlstandsverluste spürt, die aus ihren Fehlentscheidungen resultieren, was schließlich ihre Wiederwahl gefährden könnte.

Billiges Geld für die Banken, das dann mit Gewinn an öffentliche Schuldner weitergereicht wird, ist ein Kuhhandel zu beiderlei Gunsten und zum Schaden der Steuerzahler und Kleinsparer. Billiges Geld direkt für die Staaten hingegen macht die Banken zum alleinigen Sündenbock und lässt die Politiker um so ungenierter weiter misswirtschaften.

Wir hängen bereits voll drin

Deutschland hält einen so grossen Anteil an der EZB dass wir dem Euro sowieso auf Gedeih und Verderb ausgeliefert sind. Wenn die Bundesregierung zusagen zum Rettungsschirm macht dann sicherlich nicht deswegen weil sie so sozial ist, sondern weil befürchtet wird es könnte am Ende zurückfallen. Das ist der Grund die Schulden eines Fremden zu zahlen da dieser ansonsten sein Schulden wiederum nicht zahlen kann, und so ein Kreislauf entsteht. Und an dessen Ende könnten wir selber auch stehen.
Allerdings hat uns das nicht gestört als wir kräftig davon profitierten. Und ein nicht unwesentlicher Anteil des Wohlstands beruht darauf dass wir aus Ländern importieren, in denen die Menschen für wesentlich härtere Arbeit als wir sie gewohnt sind einen Hungerlohn bekommen. Sich als armes schuftendes Volk zu betrachten dass es ja so verdient hat als andere sollte man sich daher tunlichst hüten.

Panikmache

Wenn die EZB direkt Anleihen kauft passiert gar nichts,
außer das die Bankensubventionierung weg fällt.

Hinzu kommt, dass die EZB den Zinsgewinn dann wieder an die Staaten zurück überweist.

Das war doch klar, das Geld reicht nicht

Immer mehr neue Tarnnamen, immer mehr Mrd - Bill und rapide geht es in immer mehr Ländern bergab, immer schneller.
Allein die Banken der GIPS-Länder haben 9 Bill Schulden nach Prof Sinn, s. Google, sollen unbegrenzten Zugriff auf das ESM-Geld bekommen. Die überstürzte Euroeinführung war ein ganz grosser Fehler, die damit verbundene Zinsangleichung führte zu Verschwendungen und zur Krise, schon wollen einige Träumer den Fehler mit billigem Geld Eurobonds wiederholen, in ganz kurzer Zeit haben sich die Probleme potenziert, weil so weiter gemacht werden kann. Wir bezahlen mindesten 47 Mrd / Jahr höhere Zinsen, da ist aber die AAA-Abwertung noch nicht dabei. Spätestens, wenn Italien um Hilfe bittet, müsste auch der Dümmste es begreifen, das ist unbezahlbar führt zur Inflation oder gar zu einer Krise wie in den 20-iger Jahren, dann sind die Verschwender ihre Bill. Schulden los und die Masse ihr mühsam Erspartes. Genau das Gegenteil erreichte der Euro, der Hass nimmt zu auf die Helfenden.

Brechstange, Wahnsinn und Co.?!

Jetzt drehen sie vollkommen durch!

Meine Familie, Freunde und ich sind per se schon fassungslos, wie weit unsere Volksvertreter mit unseren Geldern gehen, aber was hier zur Disposition steht, schlägt ja alles bisher Dagewesene!!!

Wenn unsere Politiker und alle Mitentscheider sich an dem Wahnsinn beteiligen und es geht schief, dann Gnade ihnen Gott.

Mein OK haben sie dafür nicht!

Warum Schutzschirm ohne Limit?

Weil durch die Inflation der Euro bald nichts mehr wert ist. Das kalkulieren die schon mit ein!
Die bisherige ungeheuerliche(!) 7oo Milliarden-Grenze entspricht dann 1 Pfund Butter!
Dann können alle Staaten ihre Euro-Altschulden leicht zurückzahlen!
Diese Entwicklung wird nun eingeläutet!
Deswegen darf sich die DM auch nicht vom Euro abkoppeln. Das würde nämlich den Plan stören!

Geld bald weg?

1. würde ein solcher ESM wahrscheinlich zu Recht neue Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht verursachen, das dafür eine grundlegende Änderung von GG und EU-Verträgen mit Volksabstimmung fordert. Das Volk würde dann hoffentlich den Euro-Wahnsinn und Fanatismus der Politiker beenden. Wenn Reformen nicht schnell Früchte tragen, wäre wohl ein harter Neuanfang mit der DM und den alten Währungen die gesündere Alternative, vor allem langfristig.

2. Ich finde, man sollte schauen, dass man Sparanlagen und Anleihen in Euro baldmöglich in feste Werte (Immobilien, Gold, sichere Aktien und Fremdwährungen) umtauscht, da die Gefahr besteht, dass das Geld weg ist, wenn das Euro-System kollabiert oder in Massen Geld gedruckt wird.

Bei der ganzen

Bei der ganzen Diskussion
wird eines völlig außer
Acht gelassen. Als wir die
Deutsche Mark noch hatten
- und diese war ggü den anderen
Währungen stark ohne dass
wir deswegen nicht eine
Exportnation waren. Ich bin
nicht gegen den Euro aber
die Diskussion wird sehr
einseitig geführt. Ein ESM
mit Banklizenz wird die Situation
verschärfen und keineswegs
zur verstärkter Haushaltsdisziplin
in den Südländern führen.
Wenn Deutschland den Euro
verließe würde die DM
zweifelsohne deutlich aufwerten.
Aber uns wie dumme Kinder
zu behandeln und uns
einzureden wäre das Ende
ist blödsinn. Im Gegenzug
zur Aufwertung (25%) würden
im Gegenzug Rohstoffe etc.
deutlich günstiger eingekauft
werden. Wirtschaftsexperten
gehen von einem gesamt-
wirtschaftlichen Effekt von 2,5%
aus - absolut verkraftbar.
Also sollten wir vielmehr
auch diese Möglichkeit in
Betracht ziehen.

Schon jetzt passiert was

"31. Juli 2012 - 14:15 — Nny
Wenn die EZB direkt Anleihen kauft passiert gar nichts,"

Nun, es passiert ja jetzt schon etwas! Durch die Überflutung des Marktes mit billigem Geld sinken gerade jetzt wieder die Zinsen auf Spar-, Fest- und Tagesgeld. Der Zinssatz liegt inzwischen bei den meisten Anlagen unter dem Inflationssatz. Also findet bereits jetzt eine gewisse Enteignung aller Sparer statt.

Gäbe es die Geldflut durch die EZB nicht, lägen die Zinssätze für Geldanlagen mit Sicherheit deutlich höher.

Ich bin für uneingeschränkte Kredite der EZB an alle Pleitekandidaten. Und ich bin dafür, dass Luxemburg, Italien, Spanien und Griechenland dafür uneingeschränkt haften!

Alles andere soll sich Dragi, Monti & Co. mal ganz schnell vergessen!!!

Asselborn lobt "die Konstruktion des Dollars". O.K. das können wir sofort machen: die einzelnen US-amerikanischen Bundesstaaten dürfen KEINE Schulden machen, das darf nur die Bundesregierung in W/DC. (Und das tut diese mit einer sensationellen Begeisterung!!) Umgerechnet auf EURO-Land würde es bedeuten, dass Italien, Spanien etc, ebenso KEINE Schulden machen dürften.

Wer den EURO mit dem DOLLAR vergleicht, muß ALLES sehen und nicht nur das, was es im Moment sehen will.

Abgesehen davon hat der Dollar seit dem Ende des 2.Weltkrieges eine gannz andere Entwicklung erlebt, als der "junge" EURO.

@ TheIndependent

Kohl und Freunde haben die Krise verursacht, denn sie haben unterschiedlich wettbewerbsfähige Volkswirtschaften in ein Euro-Währungskorsett gezwängt und des Instruments der individuellen Währungsabwertung beraubt.

Alle verantwortlichen Politiker haben Dinge entschieden, wie sie nicht verantworten konnten.

Geben Sie nicht den leidtragenden Bürgern in den Süd-EU-Staaten oder den hart arbeitenden deutschen Bürgern die Schuld! Die EU-Bürger sollten zusammenhalten anstatt einander anzufeinden.

Abwertung (Geld drucken) erhöht seit Jahrzehnten die Wettbewerbsfähigkeit, ohne die Volkswirtschaften wie die Türkei nicht existieren könnten!

Euro-Rettungsschirm

Daß Trittin so argumentiert, wie er argumentiert, ist ja klar. Seine politische Heimat haben die meisten ja vergessen, ich nicht und er auch nicht.

@ Systemisch Kons

Ich hoffe, Sie haben Recht. Was würde mich das freuen, wenn sich die Bürger endlich gegen diese Raubritter zur Wehr setzen würden.
Ja, wir haben kein Europroblem, sondern ein Umverteilungs- u. Spekulationsproblem mit dem Ziel, das deutsche Volksvermögen und Sparguthaben zu vernichten.
Die Target-2-Schulden werden die Pleiteländer nie zurückzahlen, im Gegenteil wir müssen ihnen noch zusätzlich immer wieder neue Milliarden überweisen.
Niemals wird eine einzige Währung für so viele Länder mit unterschiedlicher Finanz- u. Wirtschaftspolitik funktionieren. Es ist schon schwer, drei Leute unter einen Hut zu kriegen. Wie soll das erst mit Abermilliarden klappen.

@A.Winkler

>Aber genau das machen doch auch die Privatbanken. Sie holen frisches Geld bei der EZB und hinterlegen als Sicherheiten die Staatsanleihen. Somit sind sie nur ein Kostenfaktor.

Die Banken übernehmen ja auch das Ausfallrisiko. Als Griechenland nicht mehr zahlte haben sie über 100 Milliarden verloren. Keine Theorie, sondern die Bankgewinne sind ja tatsächlich eingebrochen.

Um Banken nochmals in solche faulen Anleihen zu locken, muss man sie schon sehr locken.

Wenn die EZB die Anleihen kauft, dann trägt sie das Risiko.

OK, man könnte jetzt argumentieren, die Banken werden im Notfall auch wieder gerettet. Kann man so sehen.
Zwei Schwerkranke (Schuldenstaaten und Pleitebanken) die sich gegenseitig stützen müssen.

der ESM braucht keine Banklizenz

das steht schon im ESM- Vertrag (Artikel 32 (9) ESM-Vertrag. Der ESM steht über dem Recht, er genießt Immunität Art. 32ff. ESM-Vertrag)

Dieses Affentheater, das uns jetzt hier vorgespielt wird, dient nur dazu, dem dummen Bürger zu zeigen, wie vehement sich die Regierung sträubt, auch der mediale Druck, der aufgebaut wird, ist reines Theater.
Was ist in den letzten Wochen passiert ?

Spanien und Italien müssen sich teuer refinanzieren- die Termine sind seit Jahren bekannt...
Draghi macht eine Ansage (wie im letzten Jahr- wenn die Politiker Urlaub machen ;))- die Börsen feiern....
Was soll das Theater heute also ?

Den ESM braucht kein Mensch, nur feige Regierungen und die Finanzmärkte, was der ESM können soll, kann die EZB viel besser, schneller und direkter und- wichtig für die Bürger - kontrollierbar.

Laßt die EZB doch die Staaten direkt finanzieren, eine kleine Gesetzesänderung und die Sache klappt, für eine begrenzte Zeit, in der dann die Finanzwirtschaft reguliert wird.

@claireannelage wer profitierte kräftig ?

Wer ist wir? D sind 82 Mill, nur ca. 10 %, die schon nicht wissen, wohin mit ihren Mill/ Mrd sind die ganz grossen Gewinner, die anderen die ganz grossen Verlierer, s. Google Prof Sinn, Spethmann u.v.a.
Die ganze EU-Sch. wird nur mit neuen Schulden bezahlt, mit nicht vorhandenem Geld. Was haben wir von z.B. Mrd Waffenverkäufen,... an GR,...wenn wir mit dem Schuldenschnitt mindestens 50%, der nicht reichen wird, bei einer Insolvenz 100% bezahlen?
Die Bundesbank hat ca. 500 Mrd Targetkreditforderungen gegenüber der EZB, viele Länder druckten Euros und kauften ein. Die EZB kaufte ca 700 Md faule Staatsanleihen vertragswidrig, die vielen Tarnnamen, Bürgschaften, die fällig werden, überall wird es enorme Verluste geben.
Ausserdem wurde das Geld von Arm zu Reich umverteilt.
Ist die Pisageneration nur so gross und kann nicht einmal das richtig einschätzen? Die, Mrd-Bill-Schulden, Zinseszinsen müssen mit berücksichtigt werden.

Schneller Höher Weiter ...

""Bekäme der ESM eine Banklizenz, könnte er sich wie andere Geldhäuser nach Bedarf frisches Geld bei der Europäischen Zentralbank leihen. Dafür müsste er Sicherheiten wie die erworbenen Staatsanleihen hinterlegen.
>>> So käme ein Kreislauf in Gang, der sich praktisch unbegrenzt fortsetzen ließe.<<<
Denn mit dem EZB-Geld könnte der ESM weitere Staatsanleihen kaufen.""

Soso , nun sind wir also soweit das wir den Turm zu Babel aus Geld bauen wollen ...Das kann doch alles nicht mehr Wahr sein .

@13:26 — fprinz

„Nur zur Erinnerung: Daß dieser Unsinn auch in der BRD möglich ist, verdanken wir Schröder (SPD) und seinem Deutschlehrer (SPD) !“

Sie scheinen unter retrograder Amnesie zu leiden, wenn Sie den Vater des Unsinns, der mit dem Euro unbedingt sein Ego aufpolieren musste, vergessen, in die Haftung zu nehmen. Die überwältigenden Probleme, die wir mit dem Euro haben, basieren auf handfesten Konstruktionsfehlern dieser Währung, die wir in toto Kohl und der Union zu verdanken haben. Parteipolitische Brillen taugen so gar nicht für den ungetrübten Blick, vor allem, wenn man damit schon längst geschlagene Schlachten herbei zitiert....!

@ natal-45

"Warum Schutzschirm ohne Limit?"

Damit Spekulanten endlich damit aufhören, z.B. mittels CDS die Renditen von Staatsanleihen in die Höhe zu treiben.

Wie ist es denn bislang? Wenn die Euro-Gruppe sagt wir ziehen eine "Brandmauer" mit x-Mrd. EUR, stellt man sich auf den Börsen hin und rechnet schlich aus, mit wieviel Geld und bei welchem Hebel diese "Brandmauer" zur Makulatur wird. Und dann geht's los.

Sagt die EZB nun aber, daß sie unbegrent Mittel in die Hand nehmen wird, um den Euro zu verteidigen, haben zum einen Spekulanten keine Grundlage für ihre Berechnungen. Zum anderen jedoch - und das ist das hüpfende Komma - wissen sie genau, daß sie nicht gegen den Euro ankommen können.

Warum wohl hat Großbritanien Ruhe, trotz daß es viel höher verschuldet ist als Spanien und trotz daß die dortigen Banken auch auf tönernen Füßen stehen? Oder schauen wir uns Japan mit seiner Verschuldung von mehr als 200% des BIP an... Oder die USA.

"OK, man könnte jetzt

"OK, man könnte jetzt argumentieren, die Banken werden im Notfall auch wieder gerettet. Kann man so sehen.
Zwei Schwerkranke (Schuldenstaaten und Pleitebanken) die sich gegenseitig stützen müssen."

Sie sagen es. ;) Und da die Banken somit nicht wirklich ein Risiko eingehen, ist m.E. eine solche Zinsdifferenz nicht gerechtfertigt.

Doch dies nur am Rande. Meine ursprüngliche Frage bzgl. der Inflation beantwortet das natürlich nicht.

@ gray

"Demokratie ist kein bequemer Selbstläufer, man muß dafür kämpfen."

"Soso, und wie?"
___________________

Auf die Straße – so wie nach Fukushima!

@ 14:46 — heidschnucke

Wenn das Wirtschaftswachstum stockt, muss man einen Anreiz zu Investitionen geben und nicht zu Sparerei.
Deswegen ist der Leitzins niedrig.

@ Nny

"Wenn das Wirtschaftswachstum stockt, muss man einen Anreiz zu Investitionen geben und nicht zu Sparerei.
Deswegen ist der Leitzins niedrig."

Richtig wäre: Wenn eine Volkswirtschaft nicht wettbewerbsfähig ist, muss sie abwerten.

Folgen:
sinkende Löhne
sinkende Lebenshaltungskosten
sinkende Mieten
sinkende Lohn-Stückkosten
steigender Export
steigende Spritpreise
viel (!) weniger Arbeitslose!!!
Teurer werden Investitionsgüter, Gold und Sprit

Denke das wäre ein guter Tausch!

Der Euro hindert schwache EU-Volkswirtschaften am Abwerten! Weg mit dem Euro! Er funktioniert nicht!

Von Tag zu Tag werden Süd-EU-Länder weniger wettbewerbsfähig, da der Euro viel zu hart ist!

@A.Winkler - 31. Juli 2012 - 13:58

Ich ging davon aus, dass die privaten Banken nicht unbegrenzt Geld von der EZB holen, da es kein Darlehen ohne Risiko gibt. Selbst wenn sie Geld aufnehmen und teurer an z.B. Griechenland weiterreichen, kann Griechenland (offiziell)insolvent werden und sie sehen nichts, oder nur einen Teil des Geldes wieder.

Wovon ich sprach war daher allein auf den ESM bezogen.
Der darf momentan noch kein Geld an Banken direkt verleihen (dazu ist Vertraglich noch eine Bankenaufsicht nötig). Und er kann aktuell nur begrenzt (das maximale Volumen) Kredite an Staaten vergeben.
Das würde sich ändern und der ESM kann dann unbegrenzt das Geld durschieben. Da für den ESM alle EURO-Staaten haften kann es ihm egal sein ob er sein Geld wieder sieht, so meine Annahmen.

Man sollte diese Diskussion mal in einem richtigen Forum führen.

@ Didi

muss ich widersprechen:

Regierung Schröder hat den Euro für die schwachen Südstaaten (Greece) durchgeboxt. Gegen den massiven Widerstand der damaligen Opposition!!!

@31. Juli 2012 - 15:04 — Nny

"@ 14:46 — heidschnucke
31. Juli 2012 - 15:04 — Nny

Wenn das Wirtschaftswachstum stockt, muss man einen Anreiz zu Investitionen geben und nicht zu Sparerei.
Deswegen ist der Leitzins niedrig."

Was ja im Moment auch ganz klasse funktioniert, nicht wahr?

Ironie wieder aus.

Die niedrigen Sparzinsen liegen nicht nur am niedrigen Leitzins. Sie liegen zu einem nicht unerheblichen Teil darin begründet, dass die Banken nicht mehr auf Spareinlagen zur Kreditvergabe an andere angewiesen sind, sondern sich sehr billig Geld bei der EZB besorgen können.

Nein tut er nicht meiner

Nein tut er nicht meiner meinung. Es muss ein schnitt gemacht werden und länder die es nicht schaffen auf dem grünen zweig zu kommen müssen raus aus der zone. Das geld was jetzt da hineingepulvert wird zögert dies alles nur heraus bekämpft aber nicht die Ursachen.

Der euro muss gerettet werden gar keine frage aber dies muss anders geschehen anstatt weitere schulden zu machen nur damit Griechenland weitere Mrd. bekommt. Wirtschafftlich werden die das eh nicht zurückzahlen können von was auch. Tourismuss?

Nach dem austritt werden sie natürlich weiter von uns unterstützt so das diese nicht alleine dastehen aber weitere mrd nur damit ein weiteres quartal überlebt werden kann das geht nicht.

@Didi wer führte den Euro überstürzt ein ?

Es war der Ockersheimer und Waigl. Nur nebenbei, ich wähle weder die SPD, Grüne, CDU, CSU, FDP, keinen Armhochheber, die das durchpauken, was die Mehrheit nicht will
und schrieb es vor der ESM-Abstimmung schon allen Parteien, erinnerte sie an ihren eid und an das, was über dem Reichstag steht.
Sogar an dem VVG schrieb ich, wird vermutlich nicht bei den Richtern ankommen, sie können es sich einfach machen und per Volksentscheid entscheiden lassen, was die Mehrheit will.
Damit das in der Verfassung garantierte, z.B. alle Macht geht vom Volke aus.
Schickte es auch allen Klägern gegen den ESM und so könnte es doch noch ankommen bei den Richtern.
Es sollten viel mehr etwas tun, bei Abgeorneten Check gab es schon 1.3 Mill. Protest e-mails. Wenn es 50 Mill. würden, denken wohl mehr nach, befürchten nicht mehr gewählt zu werden. der d. Michel ist aber zu träge.
Die friedliche Revolution gelang schon einmal 1989, sogar gegen eine Diktatur. ESM-Immunität,... sind unvereinbar mit der Demokratie.

Unfassbar...

dickfellig, find ich das Bestreben der Nehmer-Länder das Bruttosozialprodukt von Deutschland in die eigenen Kassen zu schleusen. Hier wird erst noch entschieden(so die Hoffnung) ob das überhaupt in diese Richtung gehen soll und dort wird schon der übernächste Schritt eingeleitet. Merkel und Schäuble werden von den Habewollen-Akteuren nur noch durch die Gegend gescheucht und selbige denken es wäre ganz grosse Politik.

Die Stunde der Wahrheit (in Euro veritas)

Ob mit oder ohne Schirm, ob Euro gerettet oder nicht:

Das ganze Gezerre ums Geld zeigt ja wohl, dass das Modell "Europa"
(Freude ! Schöner Götterfunke !) falsch konzipiert und so nicht machbar ist.

Sollen sie doch. Bis jetzt

Sollen sie doch. Bis jetzt waren die tatsächlichen Zahlungen Deutschlands überschaubar und nicht einmal im Milliarden-Bereich.

Es geht hier ja nicht darum, dass wir viel Geld zahlen, sondern darum, dass wir (ganz Europa) für die Eurozone bürgen. So wie das jedes andere Land auch für seine eigene Währung tut.
Ich glaube nicht, dass wir damit wirklich auf einen Eisberg zusteuern.

@A.Winkler

>Damit Spekulanten endlich damit aufhören, z.B. mittels CDS die Renditen von Staatsanleihen in die Höhe zu treiben.

Bei einem CDS gibt es immer einen Verkäufer und einen Käufer. Beide mit genau gegensätzlichen Interessen. Das gleicht sich aus und ist damit marktneutral. Kurse kann man deshalb damit nicht manipulieren.

Wenn Sie z.B. die Zinsen für spanische Anleihen als zu hoch ansehen, warum kaufen Sie dann keine? Da bekommen sie viel mehr als die 1% auf dem Sparkonto.
Alle maulen, aber keiner kauft selbst welche. Warum wohl?

@ Spoing : Erläutern sie bitte

ihre merkwürdige Formel( 100/((1,05-0,005)^6)*0,8 )

und Ihren Zusammenhang zwischen Deflator (BIP-Inflation), Wirtschaftswachstum, Sparzins, VPI bzw. HVPI, Zinsen auf Staatsschulden usw.

M.E haben Sie alles vermischt, nichts wird klarer.

@RrDe

"Asselborn lobt "die Konstruktion des Dollars". O.K. das können wir sofort machen: die einzelnen US-amerikanischen Bundesstaaten dürfen KEINE Schulden machen, das darf nur die Bundesregierung in W/DC"
--
und wieso ist Kalifornien dann fast (oder ganz) Pleite????

@ gray

Und ich erst!

Wir müssen in diesem Land unbedingt eine Streikkultur etablieren. Klopfen Sie doch einmal bei Verdi, Attac oder sonstwo an. Ich habe dies bereits getan! Wir vertreten hier mitunter Interessen deutscher und auch Nord- sowie Südeuropäischer Arbeitnehmer und Exarbeitnehmer. Es geht um die Rechte des Bürgers und um die Zukunft Europas!

Es wird Zeit, dass in Berlin zig- bis hunderttausende Europafreunde gegen den Euro und für alle EU-Bürger demonstrieren!

Dass es funktioniert haben wir nach Fukushima feststellen dürfen.

Innenpolitik

Juncker: "Wieso eigentlich erlaubt sich Deutschland den Luxus, andauernd Innenpolitik in Sachen Eurofragen zu machen?" Zum Glück haben nicht alle Politiker in D die Verfügung über deutsche Steuergelder den demokratisch nicht wirklich legitimierten Brüsseler Bürokraten und den Politspitzen der Pleiteländer ermöglicht. Und die im Zweifel notwendige Einbeziehung des höchsten deutschen Gerichtes ist ein lobenswerter Versuch, im Rechtsrahmen des GG zu bleiben. Ist für luxemburgische Politiker wohl nicht nachvollziehar. Vertreten sie doch ein Land, in dem die Beihilfe zur Steuerhinterziehung wesentliches Überlebensmittel für das einzige "Kapital" - das Banken(un)wesen ist.

ESM - Zitate einzelner Vertragsbestandteile

Schaut Euch doch auch mal auf Facebook und Youtube um.
Hier werden einzelne Artikel zum ESM Wahnsinn zitiert:
http://www.youtube.com/watch?v=ZMi1lHoit8k

Habt Ihr eine Vorstellung davon, was da auf uns alle zurollt? Und das ist ja sogar aus Dez. 2012 - seitdem wurde ja alles noch schlimmer ... Banken kriegen direkt Gelder ohne dass deren jew. Regierung und deren Buerger haftbar sind! Aber die noch zahlungsfaehigen Laender und deren Buerger (Deutschland) werden es sein!

Jetzt noch "unbegrenzter" Rettungsschirm oben drauf!

STOPPT DEN WAHNSINN!

Märkte beruhigen???

Wer noch glaubt, dass man die Märkte beruhigen muss, hat das ganze System nicht verstanden. Dieses Bankensystem ist darauf aus, zu beunruhigen, zu spekulieren. Egal was passiert: Es wird weiter gezockt auf Gewinne/Verluste Rostoffüberschüsse/Rohstoffengpässe, ja sogar auf Staatspleiten.
Ich kann es also langsam nicht mehr hören, dass alles dafür getan werden muss, damit die Märkte beruhigt werden. Warte darauf, daß unsere Politiker mal auf die Idee kommen, alles dafür zu tun, um dem normalen Bürger zu helfen.

@ A.Winkler

Warum GB, Japan oder USA Ruhe haben?

Natürlich desshalb, weil sie eigene Währungen haben, und somit nicht pleite gehen können. Bei Bedarf wird einfach Geld gedruckt. Bei allen Euro Staaten ist das eben NICHT so (siehe Griechenland).

Unbegrenzte Mittel des Rettungsschirms bewirken dann das gleiche in Europa: Keiner kann mehr pleite gehen. Der Preis ist sicher eine saftige Inflation, über die wir alle die Schulden der anderen mit bezahlen.

Man kann das so gut finden oder nicht, das ist Ansichtssache. Aber Tatsache ist es auch.

Nervöse Spekulanten

Es ist inzwischen ein geradezu verzweifeltes Ringen gegen Spekulanten, gegen die sogenannten Märkte.

Lieber Malte Pieper,
vielen Dank für diesen Satz. Erinnert er uns endlich mal wieder daran, dass die nervösen Märkte keine abstrakten Dinge sind sondern aus realen Menschen, Spekulanten, bestehen. Nervösität scheint bei diesen Spekulanten sowohl Einstellungsvorraussetzung als auch Berufskrankheit zu sein. Vielleicht liegt hier auch eine Antwort für die Lösung des Probleme: gebt diesen Leuten nicht noch mehr Geld sondern Medikamente.

Geldwahn

Allen nationalistischen Geldfreunden hier sei gesagt: Geld existiert nicht! Zumindest nicht in der Realität. Geld ist eine Rechengröße, mit der die Verteilung geregelt wird. Es wird auch nicht dadurch mehr, daß man irgendwelche ominösen Druckerpressen anwirft. Die bedrucken nämlich nur Papier mit einem Zahlungsversprechen. Und ob da jetzt Euro oder Taler oder was auch immer draufsteht ist unerheblich.

Was allerdings real existiert sind Waren und Dienstleistungen, die von Menschen nachgefragt werden. Und davon gibt es mehr als genug für jeden im Euroraum. Die Menschen kommen bloß nicht dran, weil ihnen das Geld, das man dazu braucht, vorenthalten wird. Geld ist nämlich nur dann sinnvoll, wenn es zirkuliert. Tut es das nicht, hört es für die, die es nötig haben, auf zu existieren. Statt dessen sammeln sich irgendwelche virtuellen Fantastilliarden auf irgendwelchen Konten an, wo sie absolut unnütz sind, da dem Kreislauf entzogen.

Ob DM oder € ist da völlig unerheblich.

Komisch

Der Kommentator vor Ihnen hat eine äußerst Interessante Statistik aufgezeigt, vielen Dank dafür!
Haben Sie sich die Statistik überhaupt angesehen? Deutschland hat bei der Entwicklung der Reallöhne in 8 Jahren seit der Euroeinführung minus 0.8% Veränderung gesehen, alle anderen Euroländer haben sich nach oben Entwickelt und ein dickes plus vor der Prozentzahl.

Westerwelle,- man mag denken

Westerwelle,- man mag denken was man wolle von ihm - hatte damals schon recht, als er sagte: Was nützt einem der größte Schirm, wenn die Hose von innen nass wird.

Wie kommt man eigentlich auf die Idee, dass immer mehr Kredite helfen könnten? Das ist doch so, als würde man einen Alkoholiker mit Schnaps behandeln! Glauben sie der wird davon gesund? Wenn man einem Schuldner immer neue Kredite gewährt, dann verschuldet er sich immer mehr.

Im übrigen kommt doch das Geld gar nicht da an wo es soll, nämlich in der Volkswirtschaft, sondern etwa 80% fließen direkt zu den ausländischen Banken und ...verschwinden dort für immer?!.

Wenn Staaten/Regierungen wie Unternehmer handeln, dann gibt es nur eins für diese Schuldner, nämlich die Insolvenz oder zumindest einen ordentlichen Staatsbankrott. Vernichtet eure Schnapsreserven und startet bei Null

@ molli123

Ihre "links-rechts-rot-schwarz"-Wasauchimmerdebatte ist im Rahmen einer Lösungsfindung leider wenig zweckdienlich. Herr Kohl und Freunde haben den Euro ans Licht der Welt gebracht. Und Gazprom-Schröder hat auch unglaublich viel verkehrt gemacht. Und die Südregierungen waren auch blauäugig und verantwortungslos, als sich sich für das Eurokorsett entschieden haben!

Es geht hier um die Währungskrise und um mögliche Wege aus der Gemeinschaftswährung. Volksvertreter aus allen Parteien und EU-Staaten haben versagt!

@ Nny - die deutsche Wirtschaft wächst seit knapp 2 Jahren!!!

"Wenn das Wirtschaftswachstum stockt, muss man einen Anreiz zu Investitionen geben und nicht zu Sparerei.
Deswegen ist der Leitzins niedrig."

Die EZB hätte für die deutsche Volkswirtschaft den Leitzins im Aufschwung längst erhöhen müssen, wollte sie ihrem Ziel der Preisstabilität gerecht werden. Von einer wirtschaftlichen Flaute war in die letzten eineinhalb Jahren in Deutschland nichts zu sehen - ganz im Gegenteil. Stattdessen hat die EZB den Leitzins mehrfach gesenkt, um den in der Rezession stehenden "Südländern" entgegenzukommen.
Das ist die Konsequenz wenn man divergierende Wirtschaften mit einem Zinssatz zu steuern versucht - meist ist nur ein schlechter Kompromiss das Resultat. Wirtschaftlichen Schwankungen wirkt man eben nur dann adäquat entgegen wenn man Herr über die Zinspolitik ist - ergo über die eigene Währung verfügt.

Bitte zu Ende denken ...

Variante 1:
die vielen Rettungsmaßnahmen, vor allem die unlimitierten, halten GR, ES, IT und FR den Rücken frei, damit diese Staaten wieder wettbewerbsfähig werden und dann ihre Schulden zurückzahlen können. Dazu werden diese Staaten u.a. ihre Verwaltung verschlanken, ihre Sozialsysteme anpassen, ihren Arbeitsmarkt liberalisieren und im internationalen Vergleich attraktive Wirtschaftsstandorte schaffen.

Variante 2:
die Eurogruppe läuft auf einen kollektiven Staatsbankrott zu.

Wer noch immer an Variante 1 glaubt, der sollte zum Arzt gehen!!!

Das Spiel ist aus, dass System ist am Ende...

...wer ungefähr wissen möchte wann, dem sei dieses Buch empfohlen. Einfach zu lesen und sehr plakativ. Auf Seite 31 ist das Problem in einer einzigen Graphik wunderbar beschrieben.

http://www.neuesgeld.com/getfile.php?id=192

Wir haben keine Eurokrise, wir haben eine Geldsystemkrise.

Banklizenz

Zitat aus Artikel: "Wegen der enormen Risiken lehnte die Bundesregierung das Modell bislang immer ab."

Ja, bisher! Das kommt sicherlich noch. BISHER wurde jede "rote Linie" überschritten.

Herr Trittin freut sich. Das war nicht anders zu erwarten.

Was die Forderung nach einer Banklizenz für den ESM angeht, so ist dies meines Wissens nach bereits im Vertrag enthalten.

Artikel 32 Absatz 9

"Der ESM ist von jeglicher Zulassungs- oder Lizenzierungspflicht, die nach dem Recht eines ESM-Mitglieds für Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsunternehmen oder sonstige der Zulas-sungs- oder Lizenzierungspflicht sowie der Regulierung unterliegende Unternehmen gilt, befreit."

Schlussfolgerung: Kennt Herr Meister, Unionsfraktionsvize, den Vertragstext nicht?

@31. Juli 2012 - 13:55 — HartAberWahr

"http://de.statista.com/statistik/daten/studie/1847/umfrage/entwicklung-der-realloehne-in-europa/"

Ich lach mich kaputt! Weshalb es nach dieser Statistik keine Auswanderungswelle vom ach-so-armen Deutschland zum super-duper-reichen Rumänien gibt bleibt dem geneigten Leser leider verborgen. :O) Der Rest ist Schweigen!

Aber mal im Ernst: Auch unter den Bundesländern gibt es wirtschaftliche Unterschiede und einen Mechanismus zum Finanzausgleich; das ist auf europäischer Ebene zwar viel schwieriger, aber längst überfällig - flankiert von politischen Reformen. So braucht es eben nicht nur ein europäisches Parlament, einen europäischen Präsidenten und eine europäische Außenministerin, sondern auch einen europäischen Finanz- und Wirtschaftsminister mit entsprechenden Befugnissen.

Zur Überschrift: Nein, es besiegelt den Untergang

Welcher Nehmerstaat hat noch geringstes Interesse, die Wirtschaftlichkeit des Landes zu verbessern, wenn er so oder so ständig Geld vom ESM bekommt?

Was ist eine Währung wert, die in hochverschuldeteten Ländern gültig ist?

Warum dürfen ESM-Profiteure wie Italien oder kommende Profiteure wie Frankreich so etwas bestimmen?

Täglich wird der €-Untergang wahrscheinlicher. Völlig unsinnige Vorschläger, Sprüche a "Wir tun alles um den € zu retten" zeugen von Verzweiflung und Planlosigkeit

Rettet ein Rettungsschirm ohne Limit den Euro?

Rettet ein Rettungsschirm ohne Limit den Euro?
Das ist genau die Frage, die des Pudels Kern trifft, und die in einer Gesellschaft, die sich als demokratisch und aufgeklärt versteht, gestellt werden muss.
Und wenn Herr Juncker das Nachdenken über diese Frage und das Erörtern dieser Frage unterbinden will, dann wirft dies weitere Fragen über das warum und wieso, und über das Demokratieverständnis von Herrn Junckers, auf.

@ Wichtigwichtel : Wissen Sie nicht ...

"Alle maulen, aber keiner kauft selbst welche. Warum wohl?"

... dass CDS in Lots zu 10 Mio. $ gehandelt werden?

Im Übrigen stimmt es nicht, dass diese asozialen Wetten u.a. auf Untergänge von Volkswirtschaften marktneutral sind wegen 1 Käufer : 1 Verkäufer.

Vielmehr verstärken sie auch manipulativ das Investorenverhalten bezüglich Zinsforderung auf den Basiswert (Z.B. Staatsschulden). Je mehr GRE in der Pleite sehen und darauf wetten, desto geringer die Bereitschaft darin zu investieren bzw. gleichzeitig zu hedgen, also die CDS zu kaufen. So heizt man den Markt an.

Erinern Sie sich an den weltgrößten US-Versicher AIG, der gemeinsam mit Lehman pleite ging? Der nahm die meisten Wetten an, kassierte die Prämie und war dann bei Eintritt des Basis-Ereignisses schlicht pleite, weil er zu viele Gegenwetten hielt. Da halfen weder Prämien noch Eigenkapital.

Ob die Regierung an die

Ob die Regierung an die Goldreserven gehen würde? Und würden die USA sie auch rausrücken?

@ 15:24 — heidschnucke

Das ist natürlich ein Nebenkriegsschauplatz zum größeren Thema, nur soviel: "Totaler" Monetarismus führt zu erheblichen Zinsschwankungen die Investitionen kaum möglich machen.

ohne limit....

wer gibt einem kind eine kreditkarte ohne limit?

kein vernüftiger mensch!

der effekt ist nur der, dass einige staaten sich weiter unverholen verschulden.....zu wessen lasten das geht dürfte wohl bekannt sein.

das führt unweigerlich zu einem erhöhten risikozuschlag (zins)....der auch berechtigt ist siehe schuldenschnitt!

die bürgen und gläubiger sind am ende immer die dummen.

diese aktion verschafft vielleicht kurzfristig luft, ändert aber nichts an der fehlkonstruktion euro.

einfach kann man das nicht funktionieren des euros anhand eines flugzeuges veranschaulichen: ein flugzeug hat mehrere ruder, trimmklappen und trimmtanks die alle einzeln gesteuert werden können = Landeswährungen usw..........deshalb kann es fliegen! mit nur einem ruder stürzt es unweigerlich ab!

@Coletrickle: Sie haben schon recht, aber nur halb

Nicht Deutschland hat von dem Euro profitiert, sondern die deutschen Kapitalisten. Nennen wir das Kind ruhig beim Namen.

Der Staat vergibt über die KfW z.B. zinslose Kredite an China zum U-Bahnbau. Das Geld aus diesen Krediten fließt aber direkt an die Unternehmen, die die U-Bahn bauen.

Ersetzen Sie bei Bedarf China durch Griechenland und U-Bahn durch Panzer.

Die Unternehmen haben ihr Geld, der Staat die Schulden.

Und in hundert Jahren, wenn der Euro nix mehr wert ist, zahlt China evtl den Kredit zurück.
Und wenn nicht - wer will dann was sagen?
Es gibt keine neuen Kredite? China braucht keine Kredite, die brauchen die Technologie! Und inzwischen können die auch selbst gut U-Bahnen, Transrapids und Airbusse herstellen.

Und wer ist an einem Verkauf interessiert? Die Unternehmen. Denen ist der Technologieklau völlig egal. Hauptsache heute und jetzt fliesst die Kohle. Und wenn sie ausbleibt, kriegen die verantwortlichen Manager ne saftige Millionenabfindung.

Einmal in den Vertrag gucken. Alles nur Ruhigstellung.

Artikel 32 (9)

Der ESM braucht keine Lizenz!

Nach 120207_vertrag_zur_einrichtung_des_esm.pdf suchen...

Es wird Zeit, daß in Brüssel

Es wird Zeit, daß in Brüssel mal ein paar Mitarbeiter ausgetauscht werden.

Was sind das denn für Forderungen. Jeder kann Schulden machen bis der Arzt kommt und zahlen sollen immer die anderen.

Es muß sichergestellt sein, daß die Leitzins hoch genug ist, damit die Sparbuchzinsen nach Abzug von Steuern die Infaltionsrate ausgleichen können.

Das Hauptziel muß sein, daß jeder für seine Schulden selber arbeitet (arbeiten muß!).

Hier sieht man die Ursachen für die Probleme:
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/1847/umfrage/entwicklung-d...

Bei so krassen Lohnatstiegen ist es nicht verwunderlich, daß sie nichts mehr verkaufen. Die Löhne müssen wieder auf ein moderates Neviau gesenkt werden, damit die Wettbewerbsfähigkeit steigt.

Und im Gegensatz zu den Argumenten der Gewerkschaften ist klar ersichtlich, daß das Gehaltsniveau in Deuschand stabiel ist. Also nichts mit Reallohnverlußt oder Lohndumping.

Die Südländer stehen in der Pflicht.

@Politis

Kann Ihnen nur beipflichten und setz noch einen drauf. Es ging uns ohne Euro sogar noch besser denn da haben wir höchstens in Millionen gerechnet. Was bringt es uns wenn keine Grenzkontrollen mehr da sind aber dafür verschulden wir uns bis ins nächste Jahrhundert. Das heutige Europa ist eine unausgegorene Idee von einigen Politikern (vornehmlich eines Historikers)die etwas mit Gewalt eingeführt haben ohne sich beim Bürger zu rückversichern. Allein schon wegen der Sprachenvielfalt muss das schon scheitern.

Das Grundproblem des EURO ist

Das Grundproblem des EURO ist die unterschiedliche wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit der dem Euroraum angehörenden Länder. Daran ändert kein ESM und auch keine Banklizenz etwas. Das Vertrauen der Märkte ist damit nur kurzfristig zu gewinnen. Den EURO mittelfristig in der existierenden Form zu halten wäre nur in einer politischen Union möglich mit einheitlicher Wirtschafts und Finanzpolitik. Diese Union wollen aber am wenigsten gerade die Länder die davon am meisten profitieren würden. Und selbst in Deutschland würde eine Mehrheit der Bevölkerung sich nicht nur wünschen man hätte den Euro nie eingeführt, auch die Begeisterung für eine politische Union hat in Deutschland schon bessere Tage gesehen. Ohne den politischen Unterbau und dazu gehört u.a. auch ein emotionales Bekenntnis der Europäer zu Europa kann es keine Vergemeinschaftung der Schulden geben. Eine Solidarität die darauf beruht das Deutschland am Ende immer nur die Zeche zahlen darf die kann uns gestohlen bleiben.

Klein-Klein Krisenpolitik...

...wie sie bisher betrieben wurde bringt uns nicht mehr ans Ziel.
Es sollten endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden. Wir sollten die Macht der Zentrelbank nutzen. Um deren Unabhängigkeit zu wahren sollte dies mit einer Banklizenz für den ESM geschehen.

Ich bin davon überzeugt, daß allein die Tatsache der Existenz eines solchen Kriseninstrumentes die Märkte beruhigen würde. Ein Wetten auf die Pleite eines Euro- Landes würde keinen Sinn mehr machen.

Ich verstehe nicht, warum so viele hier Angst vor dem ESM haben. Dadurch daß Stimmrechte an die Stammkapitalanteile gekoppelt sind hat Deutschland dafakto ein Vetorecht. Entscheidungen sind damit demokratischer als z.B. in der EZB. Zudem hat der ESM eine Deutsche Führung.

@Spoing

Ein paar Jahre um die 5% Inflation sind nicht so wild (um 1990 wars unter der ach so stabilen DM sogar noch mehr)
Kann sich bei ihrem Beitrag wohl nur um Sarkasmus handeln, denn 5% Inflation auf 6 Jahre macht schon mal insgesamt 34% Geldentwertung.
Das trifft dann aber uns alle: Arbeitnehmer, Beamte, Arbeitslose, Hartzer, Rentner, Pensionäre, Sparer ... werden um ein Drittel enteignet.
Bitte dann vor denen die Verantwortung für den "Diebstahl" ihres Vermögen übernehmen (Schutzkleidung ist da nicht unangebracht -:)).
Außerdem stimmen ihre Inflationsraten nicht:
Nach statist. Bundesamt sind die für 1987: 0,2% 1988: 1,2% 1989; 2,8% 1990: 2,6% 1991: 3,7% 1992: 5,1% 1993: 4,4% 1994: 2,8% 1995: 1,8%.
Wie kommen sie auf die 5% Inflation um 1990?

@ Solarthermie

Leider übersehen auch Sie, dass die Süd-Europäer NICHT die Profitierenden es Euro sind. Früher konnten die entsprechenden Süd-EU-Länder abwerten, so wie die Türkei es bis heute kann. Hierdurch wurden sie automatisch wettbewerbsfähiger.

Es macht KEINEN Sinn, Gewinner oder Verlierer der Euro-Währung zu nennen - es gibt sie nicht. Oder meinen Sie die zigtausend Entlassenen in Griechenland? Es GIBT keine Bürger, die vom Euro profitieren.

Die Banken und Versicherungen werden die Verlierer sein, wenn der Euro Geschchte sein wird. Denn sie müssen dann um Ihre Investments bangen.

Sie haben Recht; unterschiedlich wettbewerbsfähige Volkswirtschaften funktionieren nicht in einem Währungs-Verbund. Das Scheitern des Euro war VORPROGRAMMIERT!

Was bis heute fehlt, ist die Erkenntnis in der Politik! Die Bürger haben es offenbar bereits begriffen!

Der Zug ist an dem Tage bereits abgefahren,

als Frau Merkel vor die Kameras trat und zu uns sprach "Ihr Geld ist sicher".
Wer jetzt noch meint, dass sein Geld noch was wert ist irrt gewaltig. Rein wirtschaftlich betrachtet ist die Kaufkraft des Euro erheblich gesunken und wird, wie der Dollar, künstlich oben gehalten.
Es drohen erhebliche soziale Unruhen in Europa.

Euphemismus 'Rettungsschirm'

Kein in einem demokratischen Rechtsstaat verfügbares Instrument wird den Euro 'retten', und zwar aus einem einfachen Grund:

Der Euro ist verzinstes Schuldgeld. Jeder Euro existiert, weil jemand diesen als Kredit aufgenommen hat, und zwar gegen Zinsen. Die Zinsen wurden dabei nicht erzeugt. Daher muss die Verschuldung zwangsweise immer steigen, weil Kredite plus Zinsen zu bezahlen sind. Sind die Zinsen nicht mehr bedienbar weil zu hoch, dann ist die Währung tot.

Stellschrauben an diesem Geldsystem beeinflussen Verlauf und Lebensdauer der Währung, nicht aber dessen fest eingebaute Eigenschaft, sich zu Tode zu laufen.

'Rettungsschirme' sind also im Hinblick auf das Ergebnis (Währung tot) irrelevant, wohl aber werden sie genutzt, um die mit dem Währungstod verbundenen Unannehmlichkeiten auf die dafür am besten geeignete Gruppe abzuwälzen: Die Bürger.
Ohne Limit heißt in diesem Fall nur, dass die Bürger bereit sind, den Schaden zu 100% zu tragen.
Aber das tun wir doch auch so...

@ Dragos

Klar ist Deutschland das "Powerhouse" Europas, aber das Geld auf unseren Sparkonten ist bereits lange verbucht. Alle werden ihr Geld nicht erhalten, wer halt nicht jetzt bereits vor Ort kein Silber/Gold gekauft und Bargeld zur Seite gelegt hat wird bestraft werden. Die Deutsche Regierung hat bisher immer zuerst alles abgelehnt, um es dann doch mit zu beschliessen. Weil sie es muss, so will es jemand drittes. Da haben wir überhaupt nichts zu melden.

@15:17 — molli123

.... da muss ich Ihnen jetzt auch widersprechen.

Unser derzeitiges Währungsproblem liegt nicht in der Aufnahme der Griechen begründet, sondern im Konstruktionsfehler des Euros- eine Erkenntnis, die selbst von der Eurokanzlerin so vertreten wird. Alle entsprechenden politischen Maßnahmen zielen ja auch darauf ab, diese Fehler zu kompensieren, respektive zu beseitigen.

Es ist Schmuck am Nachthemd, geht an der Problematik voll vorbei und hat einen höchst fraglichen populistischen Wert, hier auf die Regierung Schröder abzustellen.....!

Rettet ein Schutzschirm ohne Limit den Euro?

Rettet eine Kauforder ohne Limit die in das Bodenlose stürzende,
substanzlose Aktie einer maroden Firma ohne Geschäftsmodell?

Schon jetzt ist absehbar, daß der Finanzbedarf in
das Uferlose steigen könnte. Wer kann das vor aller
Öffentlichkeit als Verantwortlicher vertreten?

Wenn unsere Politiker wirklich so weit gehen, sollen
sie für ihre Überzeugung bitte auch persönlich voll
haften.

Protest kundtun

EURO? Nein Danke! Den Aufkleber gibt es in der Bucht!

Es ist an der Zeit den Protest zu ziegen, dass wir es leid sind unsere Kinder mit immer mehr LAsten anderer Länder zu belasten!!!

Eine ganz einfache Frage

1. Wieviel wurde bis jetzt durch die ganzen Rettungsaktionen in den Markt gepumpt?

2.Um wieviel sind die Verbindlichkeiten gesunken?

3. Wieviel soll noch in die Märkte gepumpt werden, damit das Problem gelöst ist?

Herr Schäuble, um Antwort wird gebeten.

@31. Juli 2012 - 12:06 — politis

'..wären enorme Summen an Geld verbrannt worden..'
Genau das ist doch aber der Irrtum. Es wird kein Geld 'verbrannt'. Das Geld haben dann nur die 'Anderen', nämlich die Spekulanten.
Wer sind denn die 'Märkte', die sich 'beruhigen' müssen? Erneut die Spekulanten.
Und die müssen nicht etwa beruhigt werden, weil sie in Angst und Panik sind, sondern weil sie brüllend vor Lachen über die Ignoranz und Unwissenheit der Politiker auf der Erde liegen.
Jedenfalls will ich mal hoffen, dass es Ignoranz und Unwissenheit ist und nicht eine heimliche Kooperation.
Es ist einfach ein zutiefst korruptes System und es wird keinen Ausweg geben.
Wie schade für unsere Kinder.

Inflation = Diebstahl

Es ist erschrecken zu sehen, wie einige Leute Inflation begrüßen.

Inflation bedeutet, daß den Menschen der Gegenwert ihres Arbeitslohnes der Vergangenheit gestohlen wird.

Wer Inflation gutheißt, der kann auch gleich Ladendiebstähle, Einbrüche und Raubüberfälle gutheißen.

Denn es ist nichts anderes. Menschen (Sparer) werden um den Gegenwert ihres Arbeitslohns gebracht, wohingegen andere Menschen (Kreditnehmer) mehr Leistung in anspruch nehen, als sie in Wirklichkeit erarbeitet haben.

Es geht hier nicht um Arm und Reich. Auch Reiche haben Schulden und auch Normalverdiener haben Ersparnisse.

Wer Schulden macht und dabei bewußt die Geldentwertung als Tilgungsmittel einplant, ist nichts anderes als ein Dieb.

Zinsen müssen fair sein, d.h.: Wir nehmen 2 Menschen, die die gleiche Tätigkeit ausüben. Einer kauf heute ein Haus, und zahlt die Nächsten 30 Jahre. Der andere spart 30 Jahre und kauf dann ein Haus. Beide arbeiten gleichviel. Also sollten auch beide den gleichen Nutzen haben.

@17:06 — Tarantus

"Ich verstehe nicht, warum so viele hier Angst vor dem ESM haben. Dadurch daß Stimmrechte an die Stammkapitalanteile gekoppelt sind hat Deutschland dafakto ein Vetorecht. Entscheidungen sind damit demokratischer als z.B. in der EZB. Zudem hat der ESM eine Deutsche Führung."

Das ist falsch, was Sie hier schreiben!

Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages hat im Auftrag der LINKEN ein Gutachten erstellt, aus dem ersichtlich ist, dass dieses Vetorecht (27%) nicht besteht. Darüber hinaus wird konstatiert, dass es an simpelsten demokratischen Regeln und Kontrollmechanismen mangelt, um diesen Selbstläufer einbremsen zu können!

Der "Teufel" liegt wie bei vielen Verträgen im Detail, im Kleingedruckten, die dazu führen, dass das Ganze uns in mehrfacher Hinsicht um die Ohren fliegt. Das BVerfG wird dieses Gutachten besonders intensiv studieren, weil wir damit extrem in einen unkontrollierte Haftung genommen werden....!

@vanPaten

"Alle maulen, aber keiner kauft selbst welche. Warum wohl?"

Spanische Anleihen, und darum ging es, werden mit Nennwerten ab Euro 100 gehandelt

... dass CDS in Lots zu 10 Mio. $ gehandelt werden?

CDS werden OTC gehandelt - d.h. alles ist frei verhandelbar.

>Im Übrigen stimmt es nicht, dass diese asozialen Wetten u.a. auf Untergänge von Volkswirtschaften marktneutral

Die Tatsache, dass am Ende eine der Seiten verliert widerspricht nicht der Aussage, dass das Instruiument vorher marktneutral ist.

@ b_m

Leider undifferenziert. Inflation ist in der Türkei und war in Griechenland ein Weg wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Abwertung, also das Drucken von Geld, führt automatisch zu geringernen Löhnen, Mieten, Lohn-Stück-Kosten, Lebensmittelpreisen (lokaler Markt) und zu steigendem Export, mehr Arbeitsplätzen. Zu verkraftender Negativeffekt: höhere Goldpreise, höhere Spritpreise, höhere Preise für Importgüter. Vorteile: weniger Arbeitslose!

Wenn schwache Volkswirtschaften abwerten, ist dies häufig gut und richtig.

Jedoch haben Sie Recht, dass es wenig Sin macht, den Euro so lange abzuwerten, bis Süd-EU-Volkswirtschaften wettbewerbsfähig werden. Der Plan wäre völliger Irrsinn!

Wir müssen zurück zu Länderwährungen! Schluss mit dem Euro! Im Interesse ALLER Bürger in der EU!

@ A.Winkler

"..wenn sich alle Spekulanten zusammenschließen, gegen eine Zentralbank kommen sie nicht an."
Auch nur eine vage Vermutung und Polemik.

"weshalb eine direkte Staatsfinanzierung zur Inflation führen soll, die Finanzierung mit zwischengeschalteten Privatbanken aber nicht"
Die Frage stellt sich so nicht.
Eine Bank verlangt üblicherweise hinterlegte Sicherheiten, auf die ein Gläubiger (Bank) ungehindert real ggf. zugreifen kann. Bei einer Staatsanleihe genügte bisher ein Stück Papier, im festen Glauben, ein Staat könne nicht bankrott gehen, da er ja mit seinen Steuereinnahmen haften würde.
So und nur so lief das bisher. Wir wissen aber heute, dass auch ein Staat zahlungsunfähig werden kann, wenn seine Steuereinnahmen nicht mehr ausreichen, um den Schuldendienst zu erfüllen.
Ich traue Ihnen zu, dass Ihre Intelligenz ausreicht, um den Unterschied und die damit verbundenen Konsequenzen zu erkennen.

@ gierde zerstört

"Inflation ist ein Weg wettbewerbsfähig zu bleiben..."

Wenn das so ist, dann ist Klauen auch nur ein Weg sein Einkommen aufzubessern.

Aber es muß auch so etwas wie Gerechigkeit geben, und dies ist nun mal nicht gegeben, wenn die, die mehr Leisten am Ende schlechter darstehen, als die, die wenig leisten, aber es sich mit Taschenspielertricks und gekummel auf kosten anderer gut gehen lassen.

Mal überlegen...

wenn zwei solche A.. (zurück!!) ehrenswerte Staatsleute auf einmal das gleiche wollen? Worum kann es gehen? Genau, viel vom neuen Geld im Spielkassino. Da Lux ein Agrar- und Industriestaat ist, wollen die I..(zurück!) Herrschaften das Geld nicht für sich selber und die Lux-Banken, nein! Für die armen Bürger der Südeuropa natürlich wollen sie es! Die bis jetz Milliarden von Euro (wieviele? 110? oder doch viel mehr? und die von der EZB aufgekauften Bonds dazu?) haben dem Griechenland und seinen Bürger so geholfen, man erkennt das Land und die Griechen kaum mehr, die können jetzt viel öfter wählen als früher, brauchen nicht so viel arbeiten und produzieren wie vorher, können auch stolz auf die eigenen Geschäftsleute sein, und deren Steuermoral, brauchen, die Griechen, nicht mehr so dicke Geldbörsen kaufen, dürfen endlich den Tod ihren vor Jahren gestorbenen Angehörigen melden, fast alles können, und dürfen sie jetzt. Und der Euro glänzt dabei!
Wird auch immer härter!

@ b_m

Bitte lesen Sie doch noch einmal meinen Beitrag und machen Sie nicht unnötig Stimmung gegen die Süd-EU-Staaten, in denen es heute hunderttausende mehr Arbeitslose gibt als vor der Euroeinführung! Dort gibt es kein H4 und die Leute ziehen wieder bei ihren Eltern ein. 50% Jugendarbeitslosigkeit! Meinen Sie, dass die alle faul sind?

Ich wiederhole, dass es keine EU-Bürger gibt, die eindeutig als Gewinner der Euro-Einführung bezeichnet werden können! Und vor allem keine Bürger in S; GR, P!

Ich selbst arbeite hart für mein Geld, zahle Steuern und würde es mir niemals anmaßen, mich über hart arbeitende Menschen in Spanien oder Griechenland zu erheben, die ihren Job verlieren, da die Produkte aufgrund der Lohn-Stück-Kosten nicht mehr wettbewerbsfähig sind.

Der Euro hindert schwächere Volkswirtschaften am Abwerten! Es ist wirklich leicht das zu verstehen!

@gierde zerstört: Eurogewinner

Doch, werter gierde zerstört, es gibt Bürger, die vom Euro profitieren, und zwar sind es die Damen und Herren Unternehmer, deren Kassen seit der Euroeinführung klingeln wie nie zuvor, weil die Eurozone ein riesiger Absatzmarkt für ihre Waren ist, was vor allem für die deutschen Unternehmer gilt, da die deutschen Lohnabhängigen so hart arbeiten müssen, dass sie Waren zu den europaweit niedrigsten Lohnstückkosten produzieren, wovon sie wenig haben, da hierzulande der Reallohn in den letzten 20 Jahren nicht gestiegen ist.

@ Wichtigwichtel : Lavieren geht über studieren?

"CDS werden OTC gehandelt - d.h. alles ist frei verhandelbar"

Egal über welchen Counter es geht - erstmal 10 Mio. Spielgeld haben. Das benatwortet Ihre Frage warum das Normalsparervolk das nicht kauft. Ansonsten liegen in den Wetten der institutionellen Milliarden Basiswerte - was heißt hier keiner kaufe das (und wenn es nur verbrecherische Leerverkäufe sind)?

Von 'vorher' marktneutral haben Sie nicht geschrieben. Schon der Einsatz von 90% Kreditgeld bzw. künftigem Geld ohne Eigentumsrechte am Papier (Standartvertrag) bzw. bei Leerverkäufen kann nicht hinsichtlich der Schulden einer Seite marktneutral sein.

@b_m

1. Sparer sind asozial. Unsere Marktwirtschaft lebt vom Konsum, also besser kaufen "auf Pump" als sparen.
2. Wer zuerst 30 Jahre spart, bis er sein Haus bar bezahlen kann, muss aber auch 30 Jahre lang zur Miete wohnen. Und in der Zeit bezahlt er das Haus eines Anderen.

@ wiesengrund

Ja da haben Sie Recht - ich wollte jedoch den Sachverhalt für voreingenommene Diskussionsteilnehmer nicht unnötig verkomplizieren. Selbstverständlich ist der Euro für die BRD-Volkswirtschaft zu weich - wäre es die DM wäre sie massiv unterbewertet. Der anhaltende Exportboom und die niedrige Arbeitslosigkeit belegen dies. Unternehmen, der Staat als Steuereinnehmer und auch Versicherungen etc. profitieren von der geringen Arbeitslosenquote.

Der genügsame deutsche Arbeitnehmer hingegen spührt davon nur wenig im Portemonnaie, da er sich an die Zurückhaltung gewöhnt hat.

Es ist wirklich alles sehr komplex.

Einzig sicher ist, dass der Euro für keinen Bürger der EU mittelfristig von Vorteil ist! Er schafft Zwietracht und zerstört den Europäischen Gedanken. Wir alle lieben Europa und sollten uns durch unverantwortliches Handeln unserer Volksvertreter (in allen EU-Staaten) nehmen lassen!

@ alea

"So könnten, wie in einem Kreislauf, so lange Staatsanleihen aufgekauft werden, bis die Länder wieder genug Geld haben und die Märkte endlich beruhigt sind."
Leider nur eine träumerische Idee.
Können Sie einen Staat in der EU nennen, der "genug" Geld hat?
Dürfte sehr schwer sein. Und was ist genug?
Wie wäre es mit diesem Vorschlag:
Ein Staat darf nur das Geld ausgeben, was er auch einnimmt. Und jeder einzelne überschüssige € wird zur Schuldentilgung verwandt.
Und kein Staat in der €-Zone darf Waren ausführen, deren Bezahlung auf der TARGET 2-Basis beruht.
Auch eine Riesensumme, die leider zu oft von unseren Finanzclowns verschwiegen wird.
Allein von April bis Mai 2012 stieg die Forderung der Deutschen Bundesbank um ca. 50 Milliarden € auf knapp 700 Milliarden an.
Wer rettet eigentlich diese Bank, wenn die Gläubiger Konkurs anmelden?
Dann würden selbst Merkel und Schäuble sprachlos.

@vanPaten

>Egal über welchen Counter es geht - erstmal 10 Mio. Spielgeld haben.

Braucht man nicht. Denn der Wert, den Sie da offenbar aufgeschnappt haben, ist nicht der Preis, sondern der Nennwert der abgesichert werden soll.
Der Preis der Kreditversicherung dafür ist nur winziger Bruchteil davon.
Und da es keine Zahlen zu CDS gibt, können sie den Markt auch nicht beeinflussen. Bei Griechenland gab es Horrorgerüchte über CDS. Später stellte sich heraus, dass es zu ganzen Anleiheserien gar keine CDS gegeben hatte.

>Das benatwortet Ihre Frage warum das Normalsparervolk das nicht kauft.

Ich hatte gefragt, warum er keine spanischen Anleihen kauft. Also, warum wohl kauft er keine.

@gierde zerstört, 18:56 - It's the system!

Geschätzter gierde zerstört, Sie unterscheiden sich durch Ihre ungewöhnliche Solidarität mit den südeuropäischen Lohnabhängigen in angenehmer Weise von der gewöhnlichen deutsch-nationalen Schimpferei über den Euro. Leider aber scheinen selbst Sie noch unterm Bann der Marktwirtschaftsideologie zu stehen, was man daran sieht, dass Sie für die Abschaffung des Euro zugunsten nationaler Währungen sich aussprechen, obgleich dadurch das Leben der lohnabhängigen Menschen weder hierzulande noch andernorts entscheidend besser würde: It's the system!

Populistischer Trittin

Nachtrag zu Herrn Trittin u. seinen arg populistischen Aussagen, nämlich dass es ein Gewinn für den Fonds wäre (als Beispiel nennt er 7% Zins zu 1% Ausgabe der „Gelder“ durch EZB/ESM). Siehe Text im Artikel und Video. Das nenne ich kiloweise Sand in die Augen streuen. Wem eigentlich? Den eigenen Parteifreund/innen, die diese Milchmädchenrechnung gern vor sich her tragen möchten.

Trittin scheint davon auszugehen, dass nur Banken in €-Ländern die (eigenen) Staatsanleihen kaufen. Was nicht der Fall ist. Die meisten Staaten (welt- und europaweit) finanzieren sich zu weit über 90% über die privaten, internationalen Märkte. Sollte der ESM zusammen mit der EZB Staatsanleihen unbegrenzt aufkaufen „dürfen“, so wäre es DIE Gelegenheit f. internationale Gläubiger, endlich die spanischen u. italienischen Staatsanleihen loszuwerden - auf Kosten der €-Steuerzahler.

Dagegen säßen EZB/ESM auf Berg Staatsanleihen, die keiner haben möchte u. demdemzufolge wertlos sind. Und dann: GAME OVER!

@ Nny - Panikmache ?

Es passiert also nichts. Wäre zu schön.
Die EZB kauft Staatsanleihen von Staaten, die aus dem letzten Loch pfeifen.
Papier gegen Euros.
Ohne Geld von der EZB wären Italien, Spanien, Griechenland, Portugal und Irland schon heute zahlungsunfähig. Neu auf der Matte stehen schon Ungarn und Zypern. Sind das die letzten Aspiranten?
Dass wir eine Gemeinschaftshaftung haben wissen Sie schon, oder?
Wozu Deutschland 24 Jahre gebraucht hat, nämlich den Sprung von 40 auf 68% des BIP, hat Spanien in 3 Jahren geschafft.
Aber auch Deutschland ist schon bei 81% des BIP angekommen. Und darin steckt kein einziger € aus den eingegangenen Bürgschaften.
Und auch nicht ein einziger € der Forderung der Deutschen Bundesbank in Höhe von knapp 700 Milliarden an das TARGET 2 System.
Wer rettet eigentlich diese Bank, wenn die Schuldner nicht mehr zahlen können?
Diese Forderung trägt bei einem Ausfall nur der deutsche Steuerzahler.

Darstellung: