Kolumne: Das Projekt Euro ist gescheitert

04. Juli 2012 - 13:01 Uhr

Die Eurozone droht zu zerbrechen. Der Preis für die Rettung ist hoch: Wenn alles schief geht, lägen die finanziellen Belastungen für Deutschland bei zwei Billionen Euro. Aber auch die Rückkehr zur D-Mark wäre teuer. So oder so: Das Projekt Euro ist in seiner bisherigen Form gescheitert, meint Klaus-Rainer Jackisch.

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Kommentare

Ich finde es immer wieder

Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass Finanzexperten immer wieder von den immensen Kosten und Belastungen für Deutschland und Europa sprechen, wenn der Euro zerbricht.

Dabei widerspricht der eine dem anderen. Jeder weiß es besser. Also sind es letztlich alle, die im Trüben fischen!

Dieses Geschwätz kann ich nicht mehr hören.

Dieses Europa war eine gute Idee, doch von von Beginn auf Sand gebaut!

Zurück zur eigenen Währung

Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Zahlen ohne Ende!

Siehe ESM

Freiheit in Frieden ist nicht

Freiheit in Frieden ist nicht von einem aufgeblähten Bürokratie-Apparat in Brüssel abhängig.

Und schon gar nicht vom Erhalt der Bad-Banks.

Wenn man den Spieß umdreht wird ein Schuh daraus: Freiheit und Frieden sind nur möglich, wenn wieder mehr Makroökonomie eine Rolle spielt. Welcher Bürger in der EU sieht schon einen Sinn darin, dass sein Geld in den Taschen von Banken der Südländer landet? Dadurch ist nicht nur der soziale Frieden gefährdet!

Warum

Warum müssen wir den Lebensstandard in D einschränken, nur weil die Verrechnungseinheiten (Euro, DM - letztendlich nur Tauschmittel!) ins Minus gehen? Das Geld im Target2 ist ohnehin schon weg in Form von Exporten zum Nulltarif - bezahlt von Deutschen mit Minijobs, H-IV, Minilohnerhöhungen, gekürzten Sozialleistungen und maroder Infrastruktur. Im Falle des Bruchs dürfen keine unserer Bürgschaften gezahlt werden!
Wenn wir dann zur DM zurückkehren und stark aufwerten ist es das beste, was uns passieren kann: die Importe verbilligen sich deutlich, die Exporte gehen stark zurück, im Idealfall auf einen ausgeglichenen Stand. Wir brauchen dann keine Waren mehr gegen wertlose Schuldscheine ins Ausland verschleudern (weil die Deutschen sie sich nicht mehr leisten können) sondern dürfen all unsere Produkte selbst konsumieren.
Die bestehenden Fabriken, das Know-How, die Infrastruktur, die Bildung ist ja nicht plötzlich weg nur weil die DM zurückkehrt...

Grundsätzlich schon richtig,

Grundsätzlich schon richtig, nur muss man halt auch klar sagen, dass im Prinzip niemand die politische Union, die Vereinigten Staaten von Europa (VSE), wollte und will. Eine demokratische Repräsentanz in Europa würde nämlich bedeuten, dass die Deutschen die bestimmende Macht wären. Die kleinen Staaten hätten selbst bei großzügigen Auslegungen der demokratischen Repräsentanz nicht mehr wirklich über ihr eigenes Schicksal zu entscheiden. Und ohne demokratische Repräsentanz, gar mit Veto-Rechten für alle Nationen, funktioniert es auch nicht, wie man ja schon lange an der aktuellen EU sieht. Die VSE hätten in Volksabstimmungen in kaum einem Land je eine Mehrheit bekommen!

So gesehen war der Versuch, die politische Union durch die Hintertür einer Währungsunion herbeizumogeln, eine aus meiner Sicht bewusste Täuschung der Bevölkerung. Aber die Rechnung wird trotzdem nicht aufgehen. Die Alternative ist dann Auflösung der Währungsunion.

Zusammengefasst

1) Wenn wir im Euro bleiben, zahlen wir für die anderen mit = wenig Geld für uns, geringerer Lebensstandard, andere sagen uns, was mit unserem Geld gemacht wird

2) Wenn wir austreten, bekommen wir die D-Mark wieder und zahlen die restlichen Schulden der anderen ebenfalls, weil die einfach nicht zahlen (und das geht), während wir zahlen müssen und uns nicht weigern dürfen.

Ist das die Grundessenz der Meldung?

Dann habe ich noch 2 Fragen:

3) Wo wird Merkel nebst Kumpanen demnächst wohnen - weil so verrückt in D zu bleiben kann sie ja nicht sein.

4) Man ist sich bei den oben erwähnten Punkten aber schon im Klaren darüber, dass es dann nur noch einen Schnauzbart benötigt, um Feuer an die Lunte zu legen? Lernt man nichts aus der Geschichte? Schon nach dem 1. Weltkrieg hat jemand wg. der Reparationszahlungen (vereinfacht gesagt) ein Volk hinter sich "vereint".

So blöd kann doch niemand sein!

Politiker vor Gericht!

Topmanager müssen sich strafrechtlich für ihre Fehlleistungen verantworten. Größenwahnsinnige Politiker, die ohne Vernunft handeln und unbegrenzt höheren Schaden für die Volkswirtschaft anrichten, gehen höchstens mit immensen Bezügen in Pension. Hier stimmt doch was nicht!!!

@peterhartzer

Die Diskrepanz in den Aussagen diverser Finanzexperten beruht darauf, dass wirklich niemand genau sagen kann, was kommen wird. Da müssten die Griechen schon das Orakel von Delphi befragen.

Alles sind Mutmaßungen, die eine Möglichkeit darstellen, wie es ablaufen könnte - mehr nicht.

Das Problem ist, dass die ganzen Gewalten, die Einfluss auf den Finanzmarkt haben so vielfältig und unkalkulierbar sind, dass extrem viele mögliche Szenarien möglich sind.

Da dürfte es für uns nur heißen: Abwarten und schauen was passiert. Denn ändern können wir schon lange nichts mehr. Denn niemand will in Deutschland der erste sein, der sich vor den Bundestag stellt und rebelliert...

Verantwortungslose Kolumne

Herr Jackisch,

warum überschreiben Sie Ihren Artikel mit "Das Projekt Euro ist gescheitert" wenn Ihrer Meinung nach die zentrale Frage ist, ob es der Politik gelingt, "das Projekt Euro zu retten"? Wie kann man etwas retten, das schon gescheitert ist? Das ist ein Widerspruch. Zugleich ist Ihre Überschrift eine unverantwortungsvolle und hysterische Dramastisierung der Situation. Solche finden sich auch an anderen Stellen Ihres Artikels. Zum Beispiel wird in Großbritannien immer mal wieder über einen "Exit" aus der EU geredet und von Politikern verschiedener Parteien gefordert.

Sehen Sie in Ihrer Kolumne bitte von Übertreibungen ab. Solche fördern ein europaskeptisches Klima in Deutschland, die die politischen, ökonomischen und kulturellen Vorteile der Europäischen Integration in gefährlichem Maße herabwürdigen. Vergessen Sie nie Ihre journalistische Verantwortung. Es gibt schon genug Nachrichtenportale, die sich von seriösem Journalismus verabschiedet haben (z.B. Spiegel Online).

JH

stammtisch

ich hab nie viel von stammtisch-parolen gehalten, aber in den vergangen jahren und monaten muss ich doch auch sagen dass ein haufen geldgeiler egozentriker unser aller zukunft aufs spiel gesetzt hat.

immer nur von einer wahl zur anderen regieren, keine eier in der anzugshose um vernünftige sparmaßnahmen durchzusetzen.

ich bin frustriert. es gibt keine politischen alternativen, alle die gleichen tagediebe!
zum glück verdiene ich nach studium und guter ausbildung zu wenig um mir sorgen um mein vermögen machen zu müssen!

danke an die volksvertreter für diese glanzleistung!

Ach, jetzt will die Politik den Euro um jeden Preis retten?

Das klingt sehr unglaubhaft. Denn um den Preis, die bisherigen Nutznießer dieser Krisen, endlich auch dafür an die Kasse zu zwingen, diesen Preis ist keine Regierung und keine der herrschenden neoliberalen Parteien bereit.

Jetzt erwägt sogar Großbritannien einen Volksentscheid, ob es in der EU bleiben soll oder nicht.

Als dieses Fehlkonstrukt gebildet wurde, hat niemand die Völker befragt, ob und in welcher Form sie Europa wollen. Man hat die Völker niemals gefragt, ob und in welcher Form sie den Euro wollen.

Man hat die Völker überhaupt nie befragt, wenn es um existenzielle Dinge bei der Entwicklung ihres gesellschaftlichen Lebens ging.

Alles wurde undemokratisch von anonymen Eurokraten aus gekungelt und dienten dann den nationalen Regierungen als Vorwand des übergeordneten Rechts.

Jetzt ziehen sie sich wieder aus der Verantwortung für das voraussichtliche Scheitern und wollen diese, von arroganten Regierungen verbrochenen Pleiten und Krisen, den Völkern in die Schuhe schiebe.

peterhartzer

Dieses Europa ist eine gute Idee!

Für diese Idee lohnt es sich zu kämpfen!

Und für was haben Sie bisher ohne Ende bezahlt? Wie genau sieht Ihr persönlicher Beitrag bis jetzt aus?

In erster Linie ist Deutschland der Gewinner der sog. Kriese und das liegt im System begründet. Das Alternativmodell bedeutet weniger Zahlen und weniger Einnehmen...

Glückwunsch! Angenommen die Zahl 2 Billionen € stimmen,

dann hätte Deutschland mit dem Scheitern den €-Horrerszenario noch mal soviel Schulden, wie Deutschland selbst in seiner Geschichte bisher gemacht hat.

Der kardinalfehler von Merkel war, vor 2 1/2 Jahren sich hinzustellen und zu sagen, die Rettung Griechenlands sei alternativlos. Man hätte sich an die No Bail Out Klausel halten sollen und GR in die wohl verdiente Pleite schicken sollen. Kein Land kommt für die Schulden der anderen Länder auf.

Die Südländer haben sehr schnell begriffen, dass Deutschland jetzt wunderbar erpressbar ist. Aber ich denke, jetzt haben sie den Bogen überspannt.
Das Risiko für Deutschland wird immer unkalkulierbarer. Das Bundesverfassungsgericht kann, wenn alles mit rechten Dingen zugeht, die Notbremse ziehen und dem ESM eine Abfuhre erteilen.

Die Sendung in der ARD zur später Stunde "Der Euroschwindel" hat mich richtig wütend gemacht. Die verantwortlichen Betrüger in den jeweiligen Ländern gehören zur Verantwortung gezogen.

Zeit für die Notbremse - die Finanzmärkte ausbremsen

warum kommt denn nicht endlich die Finanztransaktionssteuer? Z.B. 0.1% auf ALLE Geldbewegungen. Mir tut es nicht weh wenn von meinem Gehalt die 0.1% als Steuer abgeführt werden (besser als das mein Gehalt irgendwann wertlos ist). Derjenigen welche wg. Kursschwankungen auf den einzelnen Märkten aber mit Milliarden auf Pump wg. 0.1% Differenz z.B. gegen den Euro oder irgendwelche Staaten "wetten" und damit zu einer Abwärtsspirale führen lassen das dann vielleicht bleiben. Und wenn nicht, mit den Steuererlösen dürften Probleme wie Hungersnöte locker zu beheben sein.
Noch was: Dt. hat 2 Billionen Schulden?! D.h. "jemand" hat 2 Billionen Kapital daß er Dt. leihen kann und erhält dafür aus MEINEN Steuern jedes Jahr 36 Milliarden (Zinslast im Bundeshaushalt 2013). Hier muß die Politik mal ansetzen. Aber ich glaube das kann von ihr nicht gelöst werden. Das Verhältnis Staat/Politik zu Gläubiger ist ja wie Drogensüchtiger zu Dealer. Bei letzterem braucht es ja auch einen Dritten zum Aufräumen!

Europa 2.0 als Hanse 2.0?

Falls wir Europäer noch die Channce auf eine Europa 2.0 bekommen, dann sollten wir uns an der damaligen Hanse orientieren. Das hat schon vor 700 Jahren funktioniert. Sicher ist heute vieles anders, aber der Fokus lag auf dem Handel und Banken waren nicht der Hauptmotor.
Auch gab es kein Klopapier nach Euro-Norm.
Und wer klaut, wird geköpft - sie Klaus Störtebeker.
Man stelle es sich einmal vor: Korrupte Politiker und Banker zusammengekettet in Hamburg auf dem Grasbrook zur Hinrichtung.
Sicher hat das damals auch mal den Falschen getroffen, aber heute trifft es nur noch die Falschen - nämlich uns und die Banditen erhalten noch Prämien und werden in das nächste hochbezahlte Amt gelobt.

Was lassen wir uns eigentlich alles gefallen? Sind wir früher nicht für weit weniger Wichtiges auf die Strasse gegangen?

Das Projekt Euro ist NICHT gescheitert

Zitat Herr Jackisch:
"Die Bundeskanzlerin hat ihre Prinzipien über Bord geworfen. Nach markigen Worten im Vorfeld ist sie auf dem EU-Gipfel vergangene Woche in allen entscheidenden Punkten eingeknickt."

Das ist ein typischer Jackisch Spruch der zum Glück mit der Realität wenig zu tun hat.
Die Kanzlerin hatte zwei wesentliche Vorgaben:
1. Keine Eurobonds
2. Kein gemeinsamer Schuldentilgungsfond

Beide Vorgaben wurden durchgesetzt und der Spruch vom "einknicken in allen entscheidenden Punkten" ist typisches Merkel-Bashing! Es gibt wohl niemand der negativer kommentiert und dabei bereits mehrfach widerlegt wurde.

Wie am Sonntag Herr Jörg Asmussen von der EZB im Tagesschu-Interview gesagt hat gibt es weiterhin KEINE Euro-Krise sondern eine Krise von Banken und Staatshaushalten in einigen Euro-Ländern.

www.tagesschau.de/multimedia/sendung/bab/bab2224.html

Und Herrn Asmussen glaube und vertraue ich da deutlich mehr als Herrn Jackisch!

Europa

Es war der Wunsch der USA ein Europa nach ihrem Vorbild zu erschaffen. Das Europa ist aber nicht die USA! Die bekommen es nicht in den Kopf, daß in Europa viel zu viele Mentalitäten und Lebenseinstellungen kollidieren! Europa ist eine Utopie die es wohl nie geben wird - außer man entscheidet über die Köpfe aller in Europa lebenden Menschen hinweg. Mit einer Demokratie hat dies alles nichts zu tun. Fragt euch doch mal selbst:
Würde ich einen Franzosen oder Italiener in die Euro Regierung wählen, die ich wahrscheinlich niemals im Leben sehen werde, der nicht einmal meine Sprache spricht? Die dt. Politiker trifft man ja auch nur, wenn Wahlkampf ist. Ansonsten sind die so Bürge(r)n-Fern wie nur irgendmöglich. Europa kann nicht funktionieren - dazu müssten die korrupten Regierungen abgeschafft werden, die dem Finanzmarkt zig Billionen schon in den Rachen geworfen haben oder aber: statt Politiker => Banken wählen/regieren lassen...oops das haben wir ja schon....Dt.Bank?

Zinssenkung richtig und falsch

Die Zinssenkung ist richtig für:

Griechenland, Spanien, Italien, Portugal, Zypern, Slowakei, Malta

Die Zinssenkung ist falsch für:
Deutschland, Niederlande, Österreich, Luxemburg, Finnland

Unsicher bin ich mir bei: Belgien, Frankreich, Irland
Estland, Slowenien

Gewagte Spekulation

Wenn der Euro zerbricht, wird man einen Schuldigen brauchen. Diese Schuldzuweisungen gefährden auch die EU.

Nicht die Völker haben dann die Gemeinschaft und den Euro ruiniert, sondern vor allem die Finanzwirtschaft, toleriert durch eine blinde und überforderte Politikkaste, die seit Jahren unfähig ist, Kontrolle und Aufsicht auszuüben.

Wenn schon Chaos, dann bitte richtig: das Streichen aller Staatsschulden sollte dann auch dazugehören, das könnte auch der "drohende" Aufwertung der D-Mark einen Dämpfer verpassen.
Es ist j anicht einzusehen, daß wir die einzig Dummen sind, die unsere Schulden "zurückzahlen".

Ich halte es aber für fraglich, ob man den Politikern ein Auseinanderbrechen des Euro erlauben wird.
Einige verdienen doch damit ganz gut.

Es fehlt noch immer an Einsicht

Auch wenn der Beitrag von Hr. Jakisch nicht so romantisch-realitätsfern ist, wie das, was ansonsten aus dem ÖR Rundfunk an "Staatstragendem" strömt, fehlt es noch immer an Einsicht.

Im Hinterkopf sitzt noch immer der Glaube, dass die €kratur mitsamt ihrem (nicht unserem!) €, weiterbestehen wird.
Es muss erst zum gemeinschaftlichen Untergang kommen, bevor man bereit ist zu akzeptieren, was eigentlich selbstverständlich sein sollte.
Dieser Untergang ist nicht mehr weit. Heute meldete I ein Defizit von 8%, bei einem Schuldenstand so hoch wie D!

Zu akzeptieren ist, dass Nationen verschieden sind. In sehr vielen Punkten. Diese Verschiedenheit, die die Stärke Europas ausmachen könnte, wurde dem sozialistisch-gleichmacherischen Joch des €, mit der finalen Vision des Bundesstaates "€kratistan" unterworfen.

Hr. Jakisch beschreibt das Ergebnis: Aus Freunden werden Feinde, aus Partnern Geber und Schuldner.
Die Geldoligarchie lacht dazu.

Zeit dem Schrecken ein Ende zu bereiten!

@4. Juli 2012 - 13:06 — peterhartzer

> "Dabei widerspricht der eine dem anderen. Jeder weiß es besser. Also sind es letztlich alle, die im Trüben fischen!"

Nur weil es unterschiedliche Meinungen gibt, haben nicht alle unrecht.

Als Entscheidungshilfe, wer denn am ehesten recht hat, kann die Überlegung helfen, aus welcher Motivation heraus man sich äußert.

Viele, die die D-Mark zurückwünschen, meinen, glauben z.B. an eine niedrige Inflation dieser. Das Gegenteil ist wahr, aber das interessiert sie nicht: Gemeckert hat man schon damals über steigende Preise (in diesem Thema ist D eh Weltmeister).

Nur ist der Euro ein bequemer Sündenbock, befeuert durch die frechen Preisaufschläge des Einzelhandels bei seiner Einführung, die ihm schnell ein Image verpassten.

Fakt ist doch aber:

Ohne seine Exporte geht's D dreckig. Ich fänd's besser, wenn wir in GR, I, E usw. mit Macht ein paar Strukturreformen durchsetzen würden.

Einen so himmelschreienden Unsinn habe ich noch nie gelesen...

Viel schwärzer kann man die Welt garnicht malen. Herzlichen Glückwunsch. Ja sie haben recht. Wir sollten alle aufgeben. Die beste die Idee die dieser Planet im letzten Jahrhundert und vielleicht jemals zustande gebracht hat (Friede zwischen Völkern die sich ewig bekriegt haben, Freiheit und Wohlstand wie es sie in Europa niemals zuvor gab, eine Möglichkeit für eine glückliche Zukunft für unsere Kinder) ist unwiderruflich gescheitert. Wir sollten es am besten sofort einsehen, nicht darum kämpfen und uns vergraben. Die anderen waren ja sowieso gegen uns und haben es immer schon gesagt.

In diesem Kommentar steckt sicher ein bisschen Wahrheit, wenn auch maßlos überzeichnet, aber ist das wirklich die Botschaft die sie in die Welt senden wollen Herr Jackisch?

Diese Union aufzugeben wäre der schlimmste Fehler den wir überhaupt machen könnten, man sollte nicht so leichtfertig mit dieser Idee spielen.

@ DirkS Vielen Dank für die

@ DirkS

Vielen Dank für die Comedyeinlage. "Mutig nach vorn" , mensch hab ich gelacht...

// Das Projekt Euro ist

// Das Projekt Euro ist gescheitert //

Falsch. Die Einführung des Euro hat eine immense Steigerung des Wohlstands für grosse Teile der europäischen Bevölkerung gebracht. Jetzt ist es allerdings an der Zeit, Strukturmängel, die man zu Beginn noch nicht vermeiden konnte, zu korrigieren.
Leider ist es ja in der Bevölkerung und damit in der Politik so, dass Strukturanpassungen/ Veränderungen erst dann als notwendiges Übel akzeptiert werden, wenn es gar nicht mehr anders geht ( z.B. die Staaten sich nur noch zu höheren Zinskosten refinanzieren können ). Das kann man zwar bedauern, ist aber Realität. Deswegen von einem Scheitern des Euro zu sprechen ist aber völlig verfehlt. Jetzt erst ist der Druck gross genug, um das Projekt Vereinigte Staaten von Europa auf die nächste Stufe zu heben. Und das ist gut so.

Alles zurück auf Anfang, und

Alles zurück auf Anfang, und neu versuchen!wird teuer, aber mit übersichtlicheren Folgen!
also zurück zur Nationalwährung und Das Projekt Eu von vorne Beginnen, viele strukturen sind ja schon vorhanden, es ist also nicht "generationen an Arbeit" verloren:)

Es klebt zusammen, was nicht...

Es gibt der derzeit nur 3 alternative Entwicklungen:
1. Schuldengemeinschaft und Dauer-Transferunion -> bis Deutschland u. der letzte Bürger den Offebarungseid leistet (alleine 12 Bio. Bank-+ Staatsschulden der 5 Krisenländer mit 133 Mio. EW können von einer alterndenden dt. Gesellschaft mit 82 Mio EW nicht geschultert werden).

2. Krisenländer gehen aus dem Euro -> wg.starker Abwertung wachsende alte Auslandsschulden; Banksektor bricht z.T. ein (daher Kampf bis ans Ende f. P.1.); Importverteuerung = deutscher Exporteinbruch wg. Abwertung (kann durch Aufgabe Lohndumping und Mindsstlöhne ... =Binnekonjukturabgefngen werden); Krisenländer werden gewungen wettbewerbsfähiger zu werden: Abwertung hilft dabei Exporten und Krisenüberwindung.

3. DE/Norden verlässt € -> wg. starker Aufwertung Exporte in Rest-€zone erschwert, nicht ggü. $/Yuan, da Qualitätserzeugnisse/Hightech. Binnenkonj. ankurbeln s. P.2. Belastung minus verbilligte >50% Importe für Exporte. Target-2 ja, aber ESFS/ESM weg.

Deutschland hat immerhin

Deutschland hat immerhin gegenüber einigen anderen den Vorteil einer guten Industrie und arbeitswilligen Bevölkerung. Hiesige Produkte haben sich schon immer trotz des hohen Preises gut verkauft, und das wird auch so bleiben.
Im Fall des Euroaustrittes bleuben wir natürlich auf gewaltigen Schulden sitzen, aber mal ehrlich, wir können so oder so unsere Schulden objektiv betrachtet nicht abbezahlen, dank des Zinseszins-Systems.

Womöglich erlässt man uns ja sogar Schulden? Ein Schnitt in Anbetracht der vielen Verdienste und Zahlungen über Jahrzehnte hinweg? Wie, was, nein? Dachte ich mir...

Guter Kommentar von Herrn Jackisch

Einen Toten kann man nicht mehr retten, er ist und bleibt tot, auch wenn das die Politiker immer noch nicht einsehen wollen. Jetzt gilt es für uns, das Beste daraus zu machen. Alle starken und willigen Länder sollen den Euro behalten, alle anderen müssen ausscheiden. Sparguthaben, Lebensversicherungen, und Altersvorsoge, welche solide angelegt wurden, müssen vom Staat gerettet werden. Für Risikoanlagen muss jeder selber haften, auch der Kleinanleger. Diese Umstrukturierung ist sehr kompliziert, jedoch unumgänglich. Hätte man schon früher die Reißleine gezogen, wäre alles einfacher gewesen.

Marktwirtschaftslogik

Da Kommentator Jakisch das "Projekt Euro" aus der eingeschränkten Perspektive des deutschen "Steuerzahlers" betrachtet, bleibt ihm leider verborgen, dass die Euro-Zone ein Markt ist, auf dem die deutschen Unternehmer viele ihrer Waren mit Gewinn verkaufen und der aus diesem Grunde unverzichtbar ist. Darum bemüht sich der deutsche Staatsapparat, der als ideeler Gesamtkapitalist für die Rahmenbedingungen der marktwirtschaftlichen Geldvermehrung zu sorgen hat, um die Rettung des Euro. Bei diesem Unterfangen wälzt er die Kosten auf die lohnabhängigen Menschen ab, weil nicht deren Wohlergehen, sondern die Vermehrung des investierten Unternehmergeldes der Zweck des Marktwirtschaftssystems ist.
Diese menschenunfreundliche Marktwirtschaftslogik gilt es, zu begreifen und zu kritisieren.

Richtig, der Euro ist gescheitert!

Der Euro-Rettungsschirm wird sich voll entfalten.
Zu den aktuell 2 Billionen Euro Staatsschulden der Bundesrepublik Deutschland werden dann weitere 2 Billionen Euro an vergemeinschafteten Euro-ESM-Schulden hinzu kommen. Umgerechnet in alter und neuer Währung: über 7.823.320.000.000 DM. Alleine die Zinszahlungen werden Deutschland auffressen. Um so länger die Quälerei mit dem Euro weiter geht, um so mehr Staatsschulden kommen hinzu.
SOFORTIGES ENDE MIT DEM EUROWAHNSINN! RÜCKKEHR ZUR DM!

Die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung war sowieso gegen die Einführung des Euros.

@DirkS

Es wird doch seitens der Poltik alles erdenkliche getan, für und zum Wohle des Volkes
Zahlt deshalb der Steuerzahler in Deutschland internationalen Geldoligarechen ihre GR-Anleihen zurück, damit die Banken überleben und GR "kreditfähig" bleibt?

Es gibt kein Zurück mehr
Vorwärts immer, rückwärts nimmer - War das nicht Honecker?

H.Broder:
An einer Idee um der Idee willen festzuhalten, nur um nicht zugeben zu müssen, dass man sich vertan hat, macht einen Irrtum zum Verhängnis.
Wie bei dem Mann, der mit der Eisenbahn unterwegs ist und an jeder Station in lautes Jammern ausbricht. Gefragt, was er denn habe, antwortet er: "Ich sitz im falschen Zug, und mit jedem Halt wird die Rückreise länger."

Der Euro ist erledigt, aber

eine starke D-Mark ist kein Grund für kollabierende Exporte, Herr Jackisch. Schauen Sie sich die Statistiken der letzten 50 Jahre an: Meistens waren die Exporte am höchsten, wenn die D-Mark (und später der Euro) stark waren. Sie können auch gerne die Ansichten von Peter F. Drucker darüber lesen. Wenn die BRD zurück zur D-Mark geht, hat die Bundesbank außerdem vollen Zugriff auf alle Entscheidungen die den Konjunkturstand fein tunen.

Zunächst Glückwunsch dafür,

Zunächst Glückwunsch dafür, dass sich nun auch die Tagesschau traut, der Realität in die Augen zu schauen. Die Forenteilnehmer haben die Probleme und Folgen dieser Chaos-Politik seit 2 Jahren immer wieder ausführlich beschrieben. Soviel zu dem Wissen von "Fachleuten" und Wirtschaftsjournalisten. - Aber nun zum Artikel: Die Umstellung auf eine neue nationale Währung muss nicht so viel kosten wie Sie behaupten. Sie muss nur parallel zum Euro verlaufen. Altschulden verbleiben in der abwertenden Eurodesasterwährung, Neues würde in DM2 abgewickelt. Unsere 2 Billionen Euro an Staatsverpflichtungen wären so plötzlich viel leichter zu tragen. Wir entschulden uns praktisch über eine Währungsumstellung. Und ganz nebenbei: Der EU-Wahnsinn hat bereits jetzt viel mehr gekostet als staatlich zugegeben wird. Also Aufhören - und zwar sofort! Schreddert den Euro und die real existierende EU. Großbritanien ist der erste Kandidat für ein neues europ. Bündnis auf EWG-Niveau: freier Handel und Völkerverst.

Klaus Rainer Jackisch stößt

Klaus Rainer Jackisch stößt in ein Horn das ich aus dem Metatagesschau- Forum zur Genüge kenne. Die Krise befeuert nationalistische Gefühle, und die Sündenböcke sind die "Südstaaten".

Ich habe bei der Tagesschau schon bessere Analysen der Situation gehört. Ich finde ein öffentlich-rechtlicher Sender sollte nicht, wie die Bildzeitung, ressentimentverstärkend wirken sondern zu differenziertem Denken anregen.

Die Länder, die von der Finanzkrise am stärksten betroffen sind haben mittlerweile Jugendarbeitslosigkeitsquoten von über 50%. Hier geht eine ganze Generation verloren.

Deswegen wird uns der Laden um die Ohren fliegen, nicht wegen irgendwelcher abstrakter Fantastilliarden.

Diesen Ländern vorzuwerfen sie würden "uns" erpressen ist zynisch.

Oder war die europäische Einigung inklusive Euro als Schönwetterveranstaltung geplant? Dann bitte ich um Verzeihung, daß ich so dumm war an eine solidarische Veranstaltung zu glauben.

Geburtsfehler und falsche Medikamentierung statt Operation

das Problem ist/ wird sein, daß die Politiker bis zum bitteren Ende sich daran klammern, ohne die notwedigen Operationen vorzunehmen.

Dadurch wird es per Saldo noch teurer.

Wenn überhaupt eine Rettung des Euro noch möglich ist, ohne daß Deutschland auf ein Jahrhundert über alle Grenzen hinaus verschuldet ist, dann müßte die Zweiteilung derart erfolgen daß die problematischen Länder eine Zweitwährung - zumindest zeitweise - einführen. (sie könnten dann voll zurückkehren wenn sie gesundet sind, der Euro an sich bliebe unbeschadet.)

Wenn das nicht gemacht wird, sondern weiterhin Schulden mit Schulden bezahlt werden ohne gleichzeitige echte Möglichkeiten für die Länder, sich zu restruktuieren und in Arbeitsplätze zu investieren, fallen wir *alle* in ein tiefes Loch ohne Boden; dann kommt auch bei uns eine große und lang analtende Rezession, gegen die die Weltwirtschaftskrise 1928 ein Zuckerschlecken war, mit allen negativen - auch politischen - Folgen

Supergescheit..

.. dieser Artikel: alles geht zum Teufel und die Politik hat versagt weil Politiker sowieso alle unfähig sind. An der Stelle des Autors würde ich jetzt noch einen Artikel hinterherschieben der sich über Pessimismus und Politikverdrossenheit beklagt.

Mal im Ernst: auch als Journalist sollte man sich nicht zu schade sein konstruktive Lösungen anzubieten und nicht nur zu meckern dass alles nicht so ist wie es sollte (unbezweifelbar richtig). Sonst läuft man Gefahr eine Stimmung zu erzeugen die genau die Effekte fördert die man zu Recht kritisiert. Wenn nämlich Europa scheitert, gibt es vermutlich auch niemanden mehr der den Autor für solche unsäglich miesmacherischen Artikel wie diesen hier bezahlt :-)

Der Euro war schon gescheitert, als er eingeführt wurde

Jeder normale Ökonom wußte das und nicht umsonst wurde in Karlsruhe gegen die Zwangseinführung geklagt.

Eine gemeinsame Währung in Staaten mit unterschiedlicher Wirtschaftskraft hat nie funktioniert und wird bis in alle Ewigkeit nie funktionieren, das ist erstes Semester VWL.

Der einzige Grund für die Zwangseinführung des Euro war die Herbeiführung einer Krise, um die Menschen über Existenzängste und Verarmung zur Aufgabe der nationalen Souveränität zu zwingen, damit der von Anfang an geplante EU-Zentralstaat - wiederum gegen den Willen der Bürger - erzwungen werden konnte.

Exakt dieses Erzwingen geben alle Politiker zu, die für den ESM und Fiskalpakt gestimmt haben.
Sie verstossen damit gegen das Grundgesetz und müssten vom Verfassungsschutz überwacht und vor Gericht gestellt werden.

Warum geschieht das nicht ?
Klar doch, daß genau diese Verfassungsbrecher die Volksabstimmung verhindern wollen.

Das ist ein Putsch gegen die Demokratie in Deutschland.

Ausgezeichneter Kommentar!

Es zeigt sich wieder, dass man nicht die Hoffnung aufgeben sollte. In diesem Fall erklärt Klaus-Rainer Jackisch das bisher Unerklärbare, Unsagbare, Undenkbare.

Das ist ein Hoffnungsschimmer.

Allerdings ist er noch nicht konsequent genug, denn er sagt nur, dass die Rückkehr zur D-Mark teuer würde. Ja, das stimmt: Ohne Schmerzen kommt hier keiner raus.

Aber - was ist die Alternative? Die UNBEGRENZTE Alimentierung der maroden Länder? Sollen wir auch weiter klaglos und unbegrenzt für andere Länder haften? Das wird MIT SICHERHEIT teurer als der einmalige, schmerzhafte Ausstieg.

Trotzdem vielen Dank für diesen Kommentar.

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die Pleitestaaten auf Spur zu bringen. Noch besteht die Chance, dass sie ihre Volkswirtschaften so reformieren und modernisieren, dass sie international konkurrenzfähig werden.

Das wird ein steiniger Weg, zumal ein ausgeprägter Reformeifer nur selten zu erkennen ist. Da ist es an Deutschland, diese Reformen knallhart einzufordern - kein Geld ohne Reformen. Dass diese Staaten dann mit Liebesentzug drohen, darf uns nicht daran hindern, machtpolitisch zu agieren.

Noch hoffe ich, dass das Einknicken von Frau Merkel ein taktisches Manöver war, um die Bevölkerung der Krisenstaaten bei Laune zu halten. Sollte D allerdings tatsächlich in einer Transferunion ankommen, müssen wir die Notbremse ziehen.

Das muss nicht heißen, zurück zur DM - wesentlich besser wäre der geschlossene Austritt der stabilen Staaten mit Gründung eines Nord-Euros. Frankreich stünde dann vor der heilsamen Entscheidung, ob es Teil der Lösung oder Teil des Problems sein möchte.

4. Juli 2012 - 13:49 — Herbst1952

Ich kann es nicht mehr hören, daß angeblich niemand das Volk gefragt hat als die europäische Einigung beschlossen wurde. Sie versuchen den Eindruck zu erwecken, daß dies alles konspirativ von irgendwelchen sinistren Zirkeln ausgekungelt wurde.

Nur zur Erinnerung: die Regierungen die die europäische Einigung vorantrieben waren alle demokratisch gewählt. Es fanden Wahlkämpfe statt, und die Parteien haben mit ihrer Haltung zu Europa geworben und wurden unter anderem auch deswegen gewählt.

Alle vier Jahre haben wir außerdem Europawahlen, wo aber kaum jemand hingeht. Da kann ich nur sagen: selber schuld, und bitte nicht heulen, wenn's nicht so läuft wie man sich das denkt.

DER EURO IST GESCHEITERT!!!

Fakt ist:
DER EURO IST GESCHEITERT!!!

Früher oder später werden auch die letzten Euro-"Traumtänzer" auf dem harten Boden der Realität aufkommen und erkennen müssen, daß der Euro endgültig gescheitert ist.

Führende Ökonomen sagen schon jetzt ein Ende des Euro voraus und fordern den Austritt Griechenlands und Portugals aus dem Euro (Prof. Sinn, "Ifo-Institut").

Nur unsere unfähigen Politiker von Regierung und Opposition und einige ahnungslose Euro-"Träumer" haben noch immer keine Ahnung von Ökonomie und haben leider noch immer ihre rosarote "Wir retten den Euro um jeden Preis"-Brille, zum Schaden unseser Landes und unserer Wirtschaft, auf.

Hier bewahrheitet sich das alte Sprichwort: "Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht".

Hoffentlich stoppt das Bundesverfassungsgericht im Namen unseres Volkes und zum Wohle der Zukunft Deutschlands den ESM und den Fiskalpakt, denn andernfalls sehe ich für unser aller Zukunft und für die Zukunft unserer Kinder und Enkel rabenschwarz!

Es gab durchaus Instrumente

Es gab durchaus Instrumente zur Koordinierung der Wirtschaftspolitik in der EWG, die aber leider versagt haben. Warum das so ist wäre sehr interessant herauszufinden.
Denn einzig und allein hier liegt die Ursache der Krise, nicht in Staatsverschuldung oder irgendwelchen esoterischen Mentalitätsunterschieden.

alle 50 Jahre eine neue Währung...

das is erfolgt so ca. zeitlich gesehn, aber dann muss man auch die staatlichen Schulden auf "0" setzen, was nicht erfolgt ist, daher konnte das System mit dem Euro nicht 50 Jahre halten !

Denkt mal drüber nach liebe Leute...

Ja, und das ist gut so.!

Es ist nicht schlimm, wenn eine derartige Konstruktion fällt. Wir hatten viel Schlimmeres im letzten Jahrhundert erlebt. Außerdem ist es immer heilsam, wenn sich neue Strukturen entwickeln.
Der Euro war schon vor seiner Einführung ein Desaster.
Das man nun daran festhält hat nichts mehr mit Vernunft zu tun sondern man schützt sein Klientel.
Der Mittelstand hat sich sowieso von dieser unsäglichen Regierung verabschiedet. Merkel ist die Totengräberin als auch der Pfarrer dieser Währung und das ist gut so.
2008 wäre die große Chance gewesen mit einen blauen auge aus der Sache rauszukommen. Dies hat Sie nicht getan sondern weiter einen unvertretbaren Wachstumskurs den Banken geschuldet.
Nun bekommen wir spätestens 2014 die Quittung.
Die Rückabwicklung des Euros in die DM 1:1 zeigt den Presiverfall und die Inflation dieser Währung. Die Verwerfungen wurde ignoriert und wir werden auch eine Neue politische Ebene erleben.
Vielleicht klappt es dann auch mit einen eigenen Grundgesetz für uns.

@ zammy

Zitat:
>>>"In erster Linie ist Deutschland der Gewinner der sog. Kriese und das liegt im System begründet".<<<

Also ehrlich, dass wage ich doch ernsthaft zu bezweifeln.

Nicht Deutschland ist der Gewinner.
Sondern eine kleine, im Grunde überflüssige, ja schädliche Schicht der Wirtschaft und der Finanzwirtschaft, die durch die gekauften und hoch bezahlten Regierungen vertreten werden, sind die alleinigen Gewinner.

Selbstverständlich sind diese Krisen, die sich aus der Gier nach immer mehr und immer größeren Gewinnen, in immer kürzerer Zeit gerieren, in diesem überlebten, unmenschlichen kapitalistischen System begründet.

Deutschland an sich ist so pleite, wie es nicht mal die untergegangene DDR in ihren schwärzesten Tagen war.

80 - 90 % der Bevölkerung aber sind Verlierer der Krisen und sollen nun zur Beseitigung, der von den sog. Eliten verursachten Krisen heran gezogen werden.

Dagegen wehrt sich nur eine Bundestagspartei, DIE LINKE, wirklich. Entgegen dem Mainstream und den Lügen

letzte Rettung: Türkei

Die Türkei könnte mit ihrem fast 10% Wirtschaftswachtum pro Jahr seit nunmehr 10 Jahren in Folge den Euro noch retten, aber ihr wollt ja nicht.

Selber schuld.

Das Projekt Euro

war schon am Anfang vorbei.Am schlimmsten waren die Betügereien von Griechenland und dann ging Alles den Bach hinunter. Willkommen in DM Zone!

na toll....

der euro zerbricht ? seit wieviel jahren jetzt schon ?

WER sagt das denn jetzt nimmermüde ? Richtig Finanzexperten die im gleichen atemzug verkünden das in krisenzeiten so richtig viel geld zu scheffeln lässt.

Und was soll das "wir zahlen"... wieviel zahlen wir denn im vergleich zu den fantasiemilliarden mit dem der euroraum in den letzten geflutet wurde um irgendwelche fantasieschulden (derivate) zu bezahlen ?

Ja, genau, und um den irrsinn noch eins draufzusetzen, und dem normalen bürger davon abzulenken wie absurd das ganze system eigentlich jetzt schon ist, setzt man auf nationales WIR gefühl.

Hier noch was zum nachdenken:

- Wie sollte den der Euro jemals als eine ernstzunehmende währung anerkannt werden, wenn er eben NICHT durch diese krise gehen würde.

- So richtig übel wirds sowieso erst wenn wieder nationale währungen eingeführt würden, und diese mit der vollen wucht des derzeit auf dem finanzmarkt befindlichen kapitals ausgesetzt werden würden.

Endlich darf es gesagt werden!!!!

" Gelingt es der Politik, das Projekt Euro zu retten? Oder müssen wir den Euro abwickeln und wieder Nationalwährungen einführen? In beiden Fällen kommen massive Kosten auf die Steuerzahler zu, insbesondere auf die deutschen."

Konkursverschleppung ist immer teuerer als gleich Nägel mit Köpfen machen. Mit der Angst vor dem Konkurs wird er immer weiter verschleppt und es wird immer teuerer. Zumindest für den Steuerzahler.

Eine Währung ist nie zu retten. Entweder sie taugt etwas, dann ist sie begehrt und braucht nicht gerettet zu werden oder sie ist es nicht wert gerettet zu werden.

Man kann den Euro als Zweitwährung lediglich als Vergleichswährung im europäischen Handel behalten.

An ihm richten sich dann die eigenen nationalen Währungen aus und ermöglicht einen schnellen Preisvergleich. Aber dafür können wir auch den Dollar nehmen.

Ansonsten ist er das Problem und nicht die Lösung!

Danke

für diesen Kommentar!

@Peter111

Den Frieden etc hat nicht der Euro gebracht, sondern die EU. Der Euro selbst gefährdet im Moment alles, was die EU geschafft hat.

Das nicht einzusehen, wäre blauäugig

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