Kommentare

Oh. Mein. Gott.

Wer soll DAS bitte noch ernst nehmen? Frau Sprechblase will also mal wieder "eine gemeinsame Lösung" finden und "alternativlos" weiter den Schwachsinn durchprügeln, der uns seit den 90ern in eine 2-Klassen-Gesellschaft eingeteilt hat, weil irgendein BWL-Guru seine realitätsfernen Wahnvorstellungen als die ultimative Lösung verkauft hat? Und das auf EU-Ebene, damit auch alles vor die Hunde geht?
Na herzlichen Glückwunsch auch...

Und was die USA und England fordern, danach sollte doch schon lange kein Hahn mehr krähen. Die sind genauso pleite, wie große Teile der Euro-Zone, wenn nicht sogar noch schlechter dran.
Kehren Sie doch bitte zuerst vor der eigenen Tür, meine Damen und Herren, bevor sie Wahlkampf im Ausland betreiben.

Politische Union

...mehr Kompetenzen an die EU abgeben...

Ich kann nur drei Dinge wirklich hoffen:

1. Das Bundesverfassungsgericht passt sehr genau auf und kassiert jeden Blödsinn in diese Richtung.

2. Das Bundesverfassungsgericht handelt ausnahmsweise mal zeitnah und nicht erst Monate später, wenn das Kind in den brunnen gefallen ist.

3. Bei der nächsten Wahl überlegen die deutschen Wähler was gut für sie selber ist und nicht für die ganze Welt und setzen das Kreuz dementsprechend.

Allerdings habe ich keine große Hoffnung das es so kommen wird.

Ich glaube viele wollen in einem vereinten Europa leben

Nur haben die Vorstellungen Merkels, und die der Völker eklatante Unterschiede. In einem Europa nach Merkels Vorstellungen möchte ich nicht leben.

Bei aller Katastrophenmeldungen die noch kommen werden, hat es jedoch eine gute Seite: Die Vorstellung Merkels wird niemals Realität werden, weil sie nicht funktioniert. Nein, Frau Merkel, es entsteht nicht einfach Wachstum wenn man den Staaten ihr Haushaltsrecht wegnimmt.

Die USA haben mit 13 Staaten

Die USA haben mit 13 Staaten angefangen. Die hatten viel gemeinsam, vor allem aber auch einen Gemeinsamen "Feind" im britischen König.

Daher war der Einigungsprozess mit relativ wenig "Reibung" möglich.

Die EU-Staaten sind da vielschichtiger... und mehr in der Zahl.

.

Aber die EU krankt an einer ganz erheblichen Stelle... ihrer Legitimation.

Der EU fehlt eine demokratische Legitimation und eine Trennung von Legislative und Exekutive. Beides vereint sich in der Kommission, die weder gewählt, noch abgewählt kann und die auch kaum einer parlamentarischen Kontrolle unterliegt.

Es gibt zwar Fortschritte, dennoch ist das Europaparlament immer noch nur eine teure Fassade.

.

Dem EU Parlament muss einzige Entscheidungsgewalt bezgl. Verordnugnen, Richtlinien, etc. sein.

Es muss auch der Kommission und dem Ministerrat das Misstrauen aussprechen (und so "abwählen") können.

.

Dann... und nur DANN wird Europa auch politisch zusammen wachsen können.

Jetzt geht es los...

Jetzt geht es los... EU-Diktatur mit großen Schritten. Ich kann garnicht glauben, was da eine angebliche Demokratin von sich lässt.
Frau Dr.(GDR) Merkel, ist ihr Posten in der EUdSSR schon abgesprochen? Oder gehen Sie lieber zur Deutschen Bank?

Nein, ...

.
...das = nicht nur die falsche Reihenfolge, das = auch
noch der (zumindest z.Zt.) völlig falsche Weg !

Weshalb ?

Europa als politische Einheit erfordert zwingend, daß die
bisherigen Nationalstaaten erst 1x sämtlich alle +

a u s n a h m s l o s

ihre Staatsschulden auf Null abbauen.

Hinzu kommt, daß Korruption beseitigt werden muß.

- Bereits an diesen 2 vorstehenden Prämissen scheitert
das ganze, auf dem politischen grünen Tisch gezimmerte Vorhaben -

Helmut Kohl hatte 2001/2002 - gegen den ausdrückl.
Rat der finanz- + währungspolit. Fachleute den €
1geführt (noch dazu ohne Volksabstimmung !)

Jetzt gefährden GR + ES die Wertstabilität der Gemein-
schaftswährung.

Frau Merkel gibt durch die Blume bekannt, daß sie das von
ihr (allein) nicht (mehr) lösbare Problem der massiven Überschuldung vieler europäischer Staaten quasi dorthin zurückgeben will, wo es u.a. herkommt: In die EU selbst.

(Natürl. auf 1em "unverdächtigen" Weg).

Gangbar ???

Falls ja, die Schulden werden bleiben !

@schattenkatz

+1

Vielleicht fehlt bei Ihrem ausgezeichneten Kommentar noch der explizite Hinweis darauf, dass Frau Dr. Merkel sich gerne auch mal um die Befindlichkeiten und Wünsche des deutschen Volkes kümmern dürfte (s.a. detaillierte Umfrageergebnisse, z.B. zum Thema "Euro").

Schade, dass es hier bei den Kommentaren keine Abstimmungsbuttons (Pro/Contra) gibt. Aber die Tagesschau weiß schon, warum das so ist.

@Bikky-kun

Dem EU Parlament muss einzige Entscheidungsgewalt bezgl. Verordnugnen, Richtlinien, etc. sein.

Nein, ich finde gar nicht, dass dem EU Parlament [sic!] einzige Entscheidungsgewalt in Punkto Verordnugnen [sic!] sein sollte.

Zuvor sollte nämlich ZUERST einmal die Regel "One Man, One Vote" gelten. Vergleicht man nämlich das Stimmgewicht von Wählern in Luxemburg oder Malta mit dem von Wählern in Deutschland, dann stellt man fest, dass die deutschen Stimmen wesentlich weniger "Wert" sind.

Aber ganz grundsätzlich müssen wir uns doch fragen, ob DIESE EU überhaupt das abbildet, was WIR (die Mehrheit der Bürger) wollen? Wollen wir wirklich eine planwirtschaftlich ausgerichtete Mega-Bürokratie, die als bequemer Vorruhestand für abgehalfterte Politiker aus allen Herren Länder dient? Wollen wir nicht vom Volk gewählte Volksvertreter, die man nicht abwählen kann? Brauchen wir mehr Bürgerferne?

Einfach mal das Volk darüber abstimmen lassen. Dann sehen wir schon. :-)

Wann wird endlich das Volk gefragt?

Ich möchte als Volk mitentscheiden dürfen, ob mein Land schrittweise aufgelöst wird. Ob Berlin mit Brandenburg zusammen gelegt wird, darf ich entscheideb, wenn es um das ganze Land geht, wird mir eine politische Union aufgedrückt? Und das nur als schnelle "Lösung", weil die Schulden und Risiken aus dem Euro-System uns bis zum Hals stehen und man nicht zugeben will, dass das Euro:System so nicht funktioniert? Haben wir die 20 Jahre Zeit und das Geld, bis Europa so zusammenwächst wie die ehemalige Bundesrepublik und DDR? Wir haften jetzt schon mit Target-Salden und Rettungspaketen für 1 Billion, Tendenz: Weiter kräftig steigend.

Warum spielt die Politik um eines Experiments willen in unserem Nanen mit dem Feuer und verkauft das als Wählerwillen? Haftet Frau Merkel persönlich dafür, wenn der Staat eines Tages keine vernünftigen Sozialleistungen mehr bezahlen kann, weil Haushalt und System an die Wand gefahren wurden?

(ät) Voltaire_deux

"Europa als politische Einheit erfordert zwingend, daß die
bisherigen Nationalstaaten erst 1x sämtlich alle +

a u s n a h m s l o s

ihre Staatsschulden auf Null abbauen."

.

Die Forderung mag löblich sein und klingt erstmal richtg, aber sie ist unsinnig.

Unsinnig deshalb, weil Rentner von den Staatsschulden leben. (Die staatliche RV ist verpflichtet die Beiträge überwiegend in sichere Staatsanleihen zu investieren)

.

Die Schulden "zurück zuzahlen" ist auch unmöglich, da die GESAMTE Finanzwirtschaft davon abhängt, dass irgendwer Schulden hat... entweder die Banken, oder die Staaten... Die "Krise" hat diesen Fakt sehr deutlich zu Tage gefördert.

.

Was man machen kann und sollte, ist, einen "Strich zu ziehen"... die Schulden (oder einen Teil davon) für nicht existent zu erklären. Anders kommt Europa nicht aus der Krise...

.

Auch Deutschland hat auf diese Weise einen "Neustart" mit anschließndem "Wirtschaftswunder" hingelegt.

Bin mal gespannt

was für Pläne Merkel da konkret hat. Wenn die EU mehr Kompetenzen von den Nationalstaaten erhalten soll, muss gleichzeitig ihre legitimation vom Volk ausgebaut werden, d.h. das Parlament mit mehr Rechten ausgestattet werden. Im Moment liegt die Macht innerhalb der EU hauptsächlich bei der Komission - welche nur über drei Ecken vom Volk legitimiert ist. Vielmehr sollte jetzt eine Machtverlagerung von Kommission zum Parlament geschehen - auch damit sich die Wahlbeteiligung an der Europawahl erhöht.

Der Euro war eigentlich bereits ein großer Schritt in Richtung Förderation. Allerdings hat man es dann bei der Währung belassen, und keine einheitliche Fiskal/Finanzpolitik eingeführt. Die Folgen davon kann man nun in Südeuropa betrachten.

Bin gespannt, was Frau Merkel genau plant. Wer weiß, vielleicht geht sie ja auch als "Kanzlerin der Einheit" in die Geschichtsbücher ein?

keine Haftung

...und die Staaten von Amerika sind selbstständig geblieben. Es gibt keine gegenseitige Haftung für Schulden. Selbst Washington haftet nicht für Einzelstaaten.

Ich wünsche ihr Erfolg ...

.
trotz der fragwürdigen Motivation.

Wenn in der BRD innenpolitisch kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist, macht man als BerufspolitikerIn gerne (und meißt erfolgreich) auf grone Europäer.

Ich wünsche der Frau Merkel dazu viel Erfolg ! Denn den braucht der bisher gründlich mißratene Entwurf des heutigen Europa !

Grüß Gott
und Glückauf
Friederich Prinz

Erfolglos aber politisch gewollt.

EUROPA – man kann es schon nicht mehr hören. In einer Demokratie sollten die Menschen die Wahl haben, aber wie soll man wählen wenn alle Parteien das gleiche wollen.
Man kann nur hoffen, dass die PIRATEN Partei das Thema „ gegen Europa “ für sich entdeckt.

Wie sieht wohl der Widerstand aus?

Ich befürchte, dass die Trägheit der Massen erst überwunden ist, wenn es zu spät ist.

Statt den sich anbahnenden Irrwitz politisch zu verhindern, wird der Widerstand gegen die EUdSSR erst beginnen, wenn das Selbstbestimmungsrecht der Völker endgültig nicht mehr existiert.

Müssen erst viele kleine ETAs entstehen, muss Blut fließen, bevor der gleichmacherische Zentralisierungswahn ein Ende hat?

@ No Fool

Sie schrieben von Brüssel als Megabürokratie. Wissen Sie eigentlich, dass die EU weniger Beschäftigte hat als die Berliner Stadtverwaltung?!?

Fiskalpakt als Ermächtigungsgestz

Natürlich könnte "mehr" Europa helfen, aber die Vorbedingung wären eine massive Demokratisierung der EU und vor allem ein konsequentes Bekenntnis zur sozialen Marktwirtschaft.

Was die Kanzlerin will, bedeutet das Gegenteil: eine EU, die einer neoliberalen Finanz- und Wirtschaftstheologie hörig ist und deren wichtigste Entscheidungen am Willen der Bürger vorbei auf Grundlage einer "marktkonformen" politischen (Un)Vernunft in kleinen Zirkeln ausbaldowert werden.

Merkels Europa ist auf dem besten Weg zu einem fundamentalistischen Gottesstaat, in dem die Propheten der Großbanken und Großkonzerne schamlos und scheinbar "alternativlos" die Reste der europäischen Volkswirtschaften ausbeinen und jegliche soziale Errungenschaften der letzten 50 Jahre niederreißen.

Diese Art von Wachstum geht vollständig zu Lasten der europäischen Bürger, die im Gegenzug auf Lohn, Rente und "sozialen Luxus" wie Gesundheitsfürsorge und Bildung verzichten sollen.

Es ist ein Wachstum mit Verfallsdatum.

@ Sascha74

Wieso EU-Diktatur?
Bitte erklären Sie mir, weshalb die EU eine Diktatur sein soll.

@Pessimist

Wieso ist es per se Blödsinn, Kompetenzen an die EU abzugeben? (Das tun wir im Gründe seit den 50er Jahren). Bitte erklären Sie es mir.

Ziel

die frau hat nur ein ziel,
sie möchte als 1.Präsidentin der Vereinigten Staaten
von Europa in die geschichte eingehen,
und dafür betreibt sie wahlkampf,auf unserem rücken

Merkel ist nicht legitimiert

und ich hoffe, daß Bundesverfassungsgericht macht diesen hirnrissigen Gedankenspielen schnell ein Ende.

@Bikky-kun

In einem Punkt irren Sie: Das Parlament kann sehr wohl die Kommission "stürzen". So geschehen in den 90ern (wenn ich mich nicht irre) mit der Kommission Santer (basierend auf den Vorgängen um Cresson).

Nicht stehen bleiben

Originalton Merkel: "Wir müssen offen sein - es immer allen ermöglichen, mit zu machen, aber wir dürfen nicht deshalb stehen bleiben, weil der eine oder andere noch nicht mitgehen will."

Aha, dann kommt die Finanztransaktionssteuer jetzt doch?

Gott sei Dank wird die letzte

Gott sei Dank wird die letzte Bastion der deutschen Demokratie diesen Landesverrat stoppen. Und das ist das Bundesverfassungsgeriicht in Karlsruhe. Auch wenn es nur ein Interview mit Voßkuhle war. Für dieses Vorhaben brauchen wir eine neue Verfassung. Und die, werte Frau Kandesbunzlerin, werden nicht Sie und ihre Schergen in Berlin beschließen sondern das Volk. Ich bin davon überzeugt, daß es dazu nein sagt.

Und das bringt dann genau was ?

Erst mal Frau Merkel müssen wir gar nichts! Ich sehe hierfür auch überhaupt keine Gründe, ein EInheit Europas bedeutet den Verlust von Identitäten , Abbau der Demokratie und ein Einheitsbrei der nur der Wirtschaft dienlich ist. Wenn selbst in Italien die Norditaliäner nicht mehr für die Süditaliäner zahlen wollen, dann auf ein Einheitliches Europa bezogen erst recht nicht! Wir brauchen keine zweite USA!

Man sehe sich doch diesen "unionsstaat" an, sie verschmutzen die Umwelt, führen Kriege und geben unmengen an Geld für Kriegsmaschienen aus und sie haben ein riesiges Arm/Reich gefälle.

Eine Union ist nur ein Europa-Nationalisten wunsch. Die Entscheidungsgewalt soll beim Volk bleiben.

@DeutschEuropäer

Sie haben Recht, dass die Legitimation gestärkt werden muss. Jedoch ist es mit Lissabon eher zu einer Schwächung der Kommission, und damit der Gemeinschaftsmethode, gekommen indem der Rat durch die Schaffung des Amtes des Ratspräsidenten gestärkt wurde. Im Grunde muss also generell die Gemeinschaftsmethode zulasten des Intergouvernementalismus gestärkt werden. Und ja, v.a. das Parlament und dessen demokratische Legitimation muss gestärkt werden.

@ HartAberWahr

Was genau meinen Sie mit gleichmacherischer Zentralisierungswahnsinn??? Bitte nennen Sie mir ein paar Beispiele, die wir dann sachlich analysieren können.

Wir sitzen in der Falle!

Es gibt weltweit kein Geld mit dem man Schulden bezahlen kann, denn alles Geld entsteht als verzinster Kredit, also als verzinste Schuld. Mit einer Schuld kann man aber eine Schuld nicht "zurückzahlen"! Das "Geld" für die Zinsen wird zudem nicht geschöpft, nur die Summe für die anfängliche Kreditsumme selbst. Somit fehlt das Geld für die Zinsen und Zinseszinsen im System. Die Zinsen wachsen exponentiell, was auf Dauer tödlich ist.
Selbst wenn die Wirtschaft auf alle Ewigkeit wachsen könnte (was auf einem begrenzten Planeten unmöglich ist), würde uns dies nichts nützen, da das "Geld", das zum Kauf der zusätzlichen Waren und Dienstleistungen benötigt würde, wieder als verzinster Kredit neu aufgenommen werden müsste.
Sparen hilft auch nichts, da - aufgrund der doppelten Buchhaltung - auch dies nur auf dem Rücken eines anderen gemacht werden kann, der sich dann wiederum notgedrungen verschulden muss. Außerdem führt Sparen zur Rezession. Somit sitzen wir so oder so in der Falle.

interessant:

Währungsunion, Fiskalunion, politische Union.
erinnert so ein bisschen an 1984, oder?

alle macht (wirtschaft/politik) gebündelt und schön zentralisiert und weit abseits vom volk.

ist das noch eine demokratie?

sind wir noch souverän?

haha, was frag ich und was sag ich, der bürger liest doch eh bild und bz...

Was bildet die Dame sich eigentlich ein?

Zunächst einmal hat sie das Volk dazu zu befragen! Andernfalls gehört sie nicht ins Kanzleramt, sondern ins Gefängnis!

Zudem möchte dieses Volk bitte KEINE politische Union, bei der die deutschen Bürger den Goldesel spielen, bis 67 oder noch länger arbeiten, während andere gerade wieder die Rente mit 60 einführen.

Drittens hat man gefälligst vor alledem den Banken endlich die Zähne zu ziehen, anstatt wie bisher auf eine Diktatur der Finanzwelt mittels ESM hinzuwirken - auch DAS isst NICHT die politische Union, die den Bürrgern dient.

Merkel dient nicht dem Volk, ebensowenig wie der Rest der etablierten Parteien - sie aalle dienen nur ihrer Klientel aus Banken unnd Versicherungen.

Frau Merkel ist nicht nur Europa-Politikerin!

Frau Merkel sollte sich jetzt lieber mehr auf die Innenpolitik konzentrieren, als immer nur die große Europa-Politikerin zu spielen. In Deutschland wird zur Zeit von der Regierung so viel Mist verzapft, dass eine Veränderung dringend erforderlich ist. Ein lohnendes Ziel wäre es, endlich die Ausweitung der 2- oder 3-Klassengesellschaft einzudämmen.
Allein die Profilierung in der Europa-Politik reicht für eine gute Politikerin nicht aus. Aber das sehen offensichtlich noch viele Bürger anders, nur wie lange noch?

Ich fasse es nicht, was ich

Ich fasse es nicht, was ich da lesen muss. Also ich möchte nicht in einem vereinheitlichten, zentralisierten, angepassten Bundesstaat „Europa“ leben. Was kommt als nächstes? Eine gemeinsame europäische Sprache?

Ich möchte ein Europa der Vielfalt. Ich möchte nach Frankreich fahren und eine französische Kultur, Sprache, Mentalität, Wirtschaft – und gern auch Währung – kennenlernen. Und ich möchte in Dänemark eine dänische Kultur, Sprache, Wirtschaft usw. Und ich möchte eine deutsche Kultur (auch wenn mir einige ihrer Ausprägungen sehr missfallen), eine deutsche Sprache, eine deutsche Wirtschaft – und gern auch wieder eine deutsche Währung. Es macht mir nichts aus, Geld umzutauschen, wenn ich in ein fremdes Land mit fremder Kultur fahre.

Worin liegt der Sinn, wenn alles gleich ist. Überall die gleichen Produkte, die gleichen Regeln, die gleiche Kultur. Alles wird beliebig und nur noch Klischees werden bedient.

NEIN zum EU-Einheitsbrei! NEIN zur politischen Union!

@ Busmeister

Sie haben mit vielen Punkten Recht. Die Frage ist aber, welchen Schluss wir daraus ziehen. Ich denke, wir als Bürger sollten daraus nicht den Schluss ziehen, das Europa an sich eine schlechte Sache ist, sondern alles zu tun, damit der Bürger mehr im Vordergrund steht.

Das Verfassungsgericht äusserte bereits Bedenken

Für die Abgabe von immer mehr Rechten an die EU sind die Bürger per Volksentscheid zu fragen, wie bereits bei der Euroeinführung es hätte sein müssen und ich sage Nein, nein, nein zur EU-Diktatur des Geldes, nur Idi. erkennen nicht, es wird alles nur mit Schulden "bezahlt", unter 10% der Deutschen sind die ganz grossen EU-/ Eurogewinner, die anderen die ganz grossen Verlierer.
Gorbatschow, "ich verstehe die EU nicht, ihr macht das, was wir mühevoll abgeschafft haben". Zu gross geht jedes System Pleite, wer 5 Mrd EU-Mittel jedes Jahr bekommt, der schreit Hura, erst wenn die vielen Nehmerländer einmal einzahlen müssen, stellen sich unsere Freunde heraus. Nur der immer noch grössenwahnsinnige Deutsche begreift das nicht.
Es werden immer weniger, die noch einzahlen können, schon hat I, S, bald auch F grösste Probleme.
Haltet erst einmal die EU-Verträge ein, kein anderes Land soll für die Schulden für andere aufkommen, die EZB verletzt in Bill.-Höhe Verträge, dann noch ESM, Schuldenschnitte

@Lagebeurteiler: Das Frau

@Lagebeurteiler: Das Frau Merkel nach geltendem Recht nicht legitimiert ist, ist wahr. Doch, wird es sie stören? Frau Merkel sieht sich doch schon längst als Übergangsdiktatorin für die europäische Provinz BRD...

Unfehlbar ?

Wird das deutsche Volk den Tag erleben, an dem die Politikerkaste eingesteht einen Fehler begangen zu haben - selbst wenn dieser mit absoluter Sicherheit in den Ruin führt ?

Warum versuchen die heutigen politischen Erben dieser ultimativen Verachtung des Wählerwillens, weiter, wie geistesgestört, diese funktionsunfähige EU am Leben zu halten ?

Steht EU mittlerweile für "Euer Unvermögen" ?

Die europäischen Politiker sind nicht in der Lage einen plausiblen, realistischen Vorschlag zu zukunftssicheren Maßnahmen in der EU-Politik zu machen. Die momentane Ultima Ratio liegt in der fruchtlosen Umverteilung von Steuergeld.
Unglaublich, daß eine, im Prinzip, gute Idee leider erst ohne Volksentscheid durchgedrückt und anschließend derart dilettantisch und planlos gegen die Wand gefahren wird.

Sollten für den deutschen Bürger aus dem Scheitern der EU schwerwiegende existentielle Nachteile entstehen, wird dieses Land Reaktionen erleben, die man sich nicht vorstellen will.

@7. Juni 2012 - 10:45 — peewee2011

weil wir durch das kompetenzem abgeben unsere souveränität verlieren

@Bikky-kun

"Der EU fehlt eine demokratische Legitimation und eine Trennung von Legislative und Exekutive. Beides vereint sich in der Kommission, die weder gewählt, noch abgewählt kann und die auch kaum einer parlamentarischen Kontrolle unterliegt."

Diese Aussage ist komplett falsch: Es gibt sehr wohl Gewaltenteilung in der EU. Die Kommission hat das Initiativrecht, ist die Hüterin der Verträge und überwacht die Umsetzung der gemeinschaftlichen Rechtsakte. Gesetzgeber sind Ministerrat und Parlament. Die Judikative ist der Europäische Gerichtshof. Die Kommissare werden von den Mitgliedstaaten vorgeschlagen, vom Parlament gewählt und unterliegen auch dessen Kontrolle. Dies hat im übrigen bereits zu einem Rücktritt einer kompletten Kommission geführt, nämlich der Kommission Santer.

Im übrigen ist die EU-Bürokratie meistens auf den Ministerrat, also die Mitgliedsstaaten zurückzuführen. Die Kommission macht einen Vorschlag mit fünf Seiten, nach der Diskussion im Rat sind es dann 25.

@Lagebeurteiler - Keine Hoffnung

Keine Hoffnung.
Das BVG hat schon so vieles durchgewunken, was es nie hätte durchwinken dürfen.

Schauen Sie nur mal hier:
http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rs19980331_2bvr187...

Das ist das Urteil zum demokratisch nicht legitimierten "Beitritt" zum €.
All das was wir heute erleben haben die Klageführer 1998 beschrieben.

Das BVG urteilt politisch. Und das ist nicht verwunderlich, wenn man bedenkt dass die Hauptqualifikation zum Richterjob dort das richtige Parteibuch ist (siehe neulich P.Müller).

@ patt

Darin unterscheidet sich Brüssel eigentlich kaum von Berlin (leider...). Aber das war doch jetzt garnicht der Punkt. Die Frage: Warum soll Brüssel eine Megabürokratie sein??

Offene Grenzen als einzige

Offene Grenzen als einzige erwähnenswerte Errungenschaft der EU...
Frau Merkel glaubt offenbar, das sie von osteuropäischen Kriminellen gewählt wurde.

Im Eurowahn!

Der Eurowahn der Eurokanzlerin ist ungebremst- ihre „marktkonforme Demokratie“ nimmt immer mehr Fahrt auf.

Eine kleine Elite maßt sich an, die nationalen Parlamente und den Souverän immer weiter zu entmachten, damit das Diktat der Märkte schneller und ohne Komplikationen umgesetzt werden kann.

Nein, das kann und darf nicht von einer kleinen Gruppe entschieden werden, dies bedarf ganz eindeutig dem Votum der jeweiligen Bürger in den Staaten- ein diesbezügliches Plebiszit ist die conditio sine qua non für eine Aufgabe nationaler Befugnisse, ohne dem besteht keine Legitimation für dieses Handeln.

Es wäre an der Zeit, dass das Bundesverfassungsgericht hier deutlich die Politik in die Schranken weißt- es geht nicht an, dass eine omnipotente Parteiendemokratur, die sich in diesem Wahn einig ist, ohne Rücksicht auf den Willen des Souveräns unsere Demokratie Stück für Stück verhökert!

@peewee2011 - €kratur

Warum €kratistan faktisch diktatorisch ist, folgt aus dem Gedankengut seiner Protagonisten.
J-Ce Juncker ärgert sich vermutlich heute kräftig, dass ihm 1999 einige seiner Gedanken entfleucht sind:

Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert.
Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.

Nicht viel anders verhält es sich, wenn man sieht, wie Tag für Tag Freiheits- und Selbstbestimmungsrechte der Völker Europas unter dem "Hobel der Vereinheitlichung" verschwinden.

Gestern musste selbst die staatstragende ARD eine Umfrage veröffentlichen, bei der 55% (eher mehr) der Befragten sagten es sei ein Fehler gewesen den € einzuführen.
Der € ist nur Ausdruck der €kratur.
Die Mehrheit will schlicht und ergreifend keine EUdSSR

@ Kommerz

Wo stand denn etwas von "zentralisierter, angepasster Bundesstaat"??? Einheitliche Sprache: Keine Sorge, das gab's schon (Latein), soll garnicht so schlecht gewesen sein. :-)) Und Esperanto gibts auch, hat hat sich bloß nicht durchgesetzt. Also bitte: Lassen Sie uns aufhören, sondern Ernst bleiben und über das Thema reden...

Vielleicht sollte man das

Vielleicht sollte man das Wahlrecht überarbeiten bzw. ändern. Denn 4 Jahre sind EINDEUTLICH zuviel!

@peewee2011: Es ist schön für

@peewee2011: Es ist schön für Sie, wenn Sie auf der Merkelschen Welle mitschwimmen möchten. Aber, wenn Sie die Gesamtheit der Kommentare hier nehmen, sind Sie da ziemlich einsam. Und wenn eine Minderheit der Mehrheit die Staatssouveränität nehmen will, ist das alles, nur nicht demokratisch. Mit dem Völkerrecht lässe es sich schon garnicht vereinen.

Wieviele Bekenntnisse noch zu Europa??

Wieviel Bekenntnisse zu Europa wollen Merkel & Co eigentlich noch ablegen, bis sie endlich in die Gänge kommen?
Ein politisches Europa ist unverzichtbar. Das wussten auch schon die Väter Europas vor 60 Jahren und dennoch wird es von nationalen Kräften verteufelt. Europa kann es sich nicht länger leisten, 27 länderspezifischen Wünschen in endlos langen Diskussionen und Konferenzen gerecht werden zu wollen. Europa muss schnellstmöglich umfassend handlungsfähig werden.
Ich sehe die Märkte mittlerweilen mit einer etwas anderen Sichtweise. Ich finde es zunehmend gut, dass sie die Politik vor sich her treiben und ihr damit die Notwendigkeiten aufzeigen. Aus eigener Kraft scheinen es europas Politiker nicht zu schaffen.
Aber seinen wir dennoch rücksichtsvoll mit unseren PolitikerInnen - in der Zeit des Übergangs vom Winterschlaf in die Frühlingsmüdigkeit.

@annuitcoeptis

Es stellt sich die Frage, wieviel Kompetenzen man abgeben kann, ohne dass dies geschieht. Denn dass man diese verliert, weil man Kompetenzen abgibt, ist nicht zwangsläufig der Fall. Diese Aussage ist mit zu pauschal.

@Sascha74

"Europäische Provinz BRD" - was für ein Blödsinn. Aber eine starke Behauptung ist besser als ein schwaches Argument. Was mich jedoch interessieren würde: Welches Problem haben Sie mit Europa..?

Völlige Aufgabe der Souveränität

Wie souverän unser eigentlich nach dem Krieg garnicht existierende Staat auch immer war. Es folgt nun Stück für Stück, nach der Privatisierung von Staatsbetrieben und Verallgemeinerung von Banksterschulden die Aufgabe der letzten Souveränitäten.
Die Politiker in unserem Land haben schon keine Ahnung welche Sorgen den Großteil der Bevölkerung plagen und sind völlig realitätsfern, da macht die Abgabe von Aufgaben in noch unbestimmtere Hände auf jedenfall Sinn. Denn eine verallgemeinerte Politik wird 100%tig mehr Menschen gerecht dienen können.
Wie ein nicht so beliebter Deutscher mal gesagt hat: "Wir schaffen uns ab"!
Gut nur, hab ich neulich grade aufgeschnappt, das man in China ganze östereichische Dörfer nachbaut. Da können wir denn in 200 Jahren unsere Nachfahren hinschicken: schaut her so ähnlich hats bei uns Daheim in unserer Kultur auch mal ausgeschaut ;).

In diesem Sinne, ein hoch auf die EU-Regierung und die Globalisierung!

Was findet hier eigentlich statt ?

Nichts weniger als dass mein Land gerade abgeschafft wird.
So what ?

peewee2011 - Zentralisierungswahn

-Eingriff in das dt. Bankenwesen
-VW Gesetz
-Vorratsdatenspeicherung
-Glühbirne

Alleine bei Energiefragen gibt es mehr als 170 EU-Verordnungen und Richtlinien.

Experten streiten sich über die genaue Zahl der deutschen Gesetze die letztlich auf Brüsseler Einfluss zurückgehen.

Die Zahl liegt zwischen 50 und 80%.

Wohl dem, der noch glaubt, der Bundestag habe viel zu bestimmen.
Haben Sie jemals dafür gestimmt, dass Brüssel/Straßburg wo eine maltesische Stimme 1400 deutsche Stimmen aufwiegt, Gesetze macht, die Sie betreffen?

peewee2011 - Zentralisierungswahn Nachtrag

Hier der Link zu den >170 Regeln

http://ec.europa.eu/energy/doc/energy_legislation_by_policy_areas.pdf

Merkel schafft mehr Demokratie in Europa

Der Fiskalpakt bedeutet:
- Keine faulen Wählergeschenke von Regierenden
- Will eine Partei mehr ausgeben, muß sie darstellen, woher es kommen soll.
- Diskussion über echte Umverteilung, nicht zu Lasten kommender Generationen.
- Zwang zu echten Reformen, die die Wettbewerbsfähigkeit der Mitgliedsstaaten in unserer globalen Welt (von der wir alle profitieren) nachhaltig verbessert.
Europa sollte die Macht bekommen, die "Spielregeln" zu überwachen und ggf durchzusetzen.

@ HartAberWahr

Erstens: Ich fände es schön, wenn wir im Sinne einer sachlichen Debatte solche plakativen Phantasiewörter wie EUdSSR und €kratistan weglassen konnten. Danke.
Zweitens: Abwarten, was passiert: Die Vorgehensweise hat mit Europa doch garnichts zu tun. So funktioniert Politik doch schon seit langer, langer Zeit in allen Nationalstaaten. Was macht denn z.B. die Koalition (die aktuelle und auch alle Vorgänger!!!) in Berlin oder in London oder... Nichts anderes..! Was ich sagen will: Das ist ein Schema der Politik, dass man jetzt nicht der EU anlasten sollte.
Drittens: was heißt denn schon wieder "Hobel der Vereinheitlichung"?? Nenne Sie doch mal 2, 3 Beispiele.

@HartAberWahr - Nachtrag

Viertens: Ansetzen sollte man sicherlich dabei, die demokratische Legitimation des EU-Parlamentes zu stärken, was ein Bestandteil des Prozesses der Stärkung der EU sein muss. Im Übrigen dürfte es ein weiterer Kernpunkt sein, allmählich eine Art europäische Öffentlichkeit zu schaffen. Ohne diese wird es nicht gehen.

Sie wollen "keinen EU-Einheitsbrei". Das kann man verstehen, andererseits bewirken unterschiedliche nationale Regelungen, dass es zum Missbrauch derselben kommt, denn jeder wird versucht sein, jene Unterschiede zum eigenen Vorteil zu nutzen.

Unterschiede im Steuerrecht/Sozialsystemen führen beispielsweise zu Briefkastenfirmen in Irland/Zypern, oder zur Einwanderung in Sozialsysteme.

Ohne entsprechende gemeinsame Regelungen hat man also den Anreiz für derartigen Missbrauch. Somit zwingt einen die Logik, jenem Missbrauch die Grundlage zu entziehen.

Wollen Sie jetzt also die Reisefreiheit innerhalb Europas beschränken und Berufs-/Investitionsverbote für Bürger/Unternehmen anderer Staaten aussprechen, oder wollen Sie Missbrauchsmöglichkeiten anders eindämmen?

Mir erscheint letzterer Weg der sinnvollere zu sein.
Das Handeln der Bürger wirkt immerhin wie eine demokratische Abstimmung, nationale Souveränitäten abgeben zu müssen.

Dieser "Abstimmung mit den Füßen" folgt man somit.

@Bayuware - Warum?

Ein politisches Europa ist unverzichtbar.

Tut mir Leid. Die Völker und Menschen sind verschieden. Und das ist gut so.
Das Scheitern der €kratur liegt genau darin begründet. Europa als Staatenbund in Vielfalt kann stark sein; €pa als Bundesstaat ist die EUdSSR.

Warum also soll das alles unter's gleiche Regime?
Hier wird vereinheitlicht, was nicht vereinheitlicht werden soll/muss/darf.

daneben gilt:
Je größer eine Organisation desto intransparenter und demokratisch kontrollierbarer ist sie.

warum nur???

Warum nur arbeitet eine Demokratie daran, "Schritt für Schritt ... Kompetenzen" abzugeben?

Kompetenzen abzugeben an eine übergeordnete Verwaltungsstruktur, die sich der Kontrolle der Parlamente entzieht?

Wer hat Frau Merkel autorisiert, die ihr übertragenen Kompetenzen abzutreten? Sie überschreitet damit ihre Kompetenz, die sie treuhänderisch für die Legislaturperiode vom Wahlvolk erhalten hat zu dem Zweck, sie auszuüben - und nicht abzutreten!

Erst recht nicht abzutreten an eine demokratisch nicht kontrollierte Struktur!

Nochmals: Warum nur???

@ HartAberWahr - Zentralisierungswahn

Ich glaube, wir haben ein ziemlich unterschliedliches Verständnis, was Zentralisierung bedeutet, aber gut.
Die Stimmgewichtung im Parlament ist in der Tat ein Legitimationsdefizit. Da wird man über kurz oder lang rangehen (müssen). Thema abgehakt.
Die Verordnungen und Richtlinien: Die EU handelt hier definitiv im Rahmen Ihrer Kompetenzen, die ihr im Rahmen der Verträge zugewiesen wurden (sie hat schließlich nicht die Kompetenz-Kompetenz). Wo liegt da also das Problem? Man darf zweierlei nicht vergessen: Erstens ist es der Wille der Mitgliedstaatn, dass gewisse Dinge im Binnenmarkt einheitlich geregelt sein sollen, und die EU damit beauftragt, dafür zu sorgen, und zum zweiten werden sehr viele Regelungen eigentlich durch die Mitgliedstaaten angestoßen, auch viel durch Deutschland oder durch Deutsche Lobbyverbände, und dann die EU verantwortlich zu machen, dass sie diese Dinge umsetzt, halte ich für ziemlich kurz gedacht...

Demokratischer Kapitalismus

Demokratischer Kapitalismus erweist sich als Widerspruch in sich.

Europa: JA - Europäische Finanzdiktatur: NEIN

Wie wär`s mal mit Basisdemokratie... Internet-Demokratie..!

WIR SIND DAS VOLK - wann wachen wir auf und gehen auf die Strasse?!

Alternativen

Es gibt mehr als Sozialismus oder Kapitalismus - warum sprechen wir nicht mal über Alternativen???????????

Da gibt es doch viele tolle Ansätze und Konzepte von vielen d e n k e n d e n und am Gemeinwohl interessierten Wissenschaftlern und Menschen!

@11:42 — Tarantus

Da wisch ich mir doch gleich eine Träne aus dem Auge ob Ihrer tollen Negation die Demokratie betreffend!

Ihre ganzen europäischen Verträge einschließlich des Fiskalpakts würden jedem Rosstäuscher zur Ehre gereichen, sie sind von hinten bis vorn mit „Ausnahmeregelungen“ und Hintertürchen gespickt, die es jederzeit ermöglichen, Vertragsinhalte nicht zu erfüllen- ob Maastrich- oder Lissabon-Vertrag, ob „No-Bail-Out-Klausel, Fiskalpakt, oder das Handel der EZB, das Ganze ist Schmuck am Nachthemd, wird beliebig, selektiv und „kreativ“ gehandhabt.

Sie sprechen richtiger Weise von „Spielregeln“, mit denen entsprechend gespielt wird- mit Demokratie, respektive einem Mehr an Demokratie hat dies nichts, aber auch gar nichts zu tun, weil es die Marktkonformität bedient, und die hat nichts, aber auch gar nichts mit Demokratie zu tun!

Politische Einheit Europas?

Ich war persönlich mal für ein starkes und einheitliches Europa als Gegenpol zu den Weltherrschaftsplänen der USA, zu Rußland und zu China. Aber die Politiker in Europa haben alle nur ihre eigenen Interessen verfolgt und damit die jetzige negative Stimmung verursacht, so dass sich meine ursprüngliche Meinung ebenfalls in das Gegenteil verwandelt hat. Hätte man mit der Einführung des EURO gleich eine Fiskalunion mit strengen Regeln geschaffen, wäre Europa nicht in die jetzige Situation geraten. Aber auch in Deutschland hat man den Fehler gemacht, dass man nur auf die Absatzmärkte geschaut hat, ohne zu berücksichtigen, ob die Länder, vorwiegend in Südeuropa, die gelieferten Produkte auch immer bezahlen können. Dadurch wurde die EU und die Eurozone immer mehr zu einer Schuldenunion. So lange es keinen Abbau der Schulden innerhalb Europas gibt, ist der Weg in eine politische Vereinigung versperrt.

@peewee - Kompetenzen der EU

Die EU handelt hier definitiv im Rahmen Ihrer Kompetenzen, die ihr im Rahmen der Verträge zugewiesen wurden

Kennen Sie die Kompetenzen der EU. Ich gebe ehrlich zu, Ich kenne sie nicht, und vermute, dass nach dem Studium aller möglichen Verträge nur die Feststellung stehen wird, dass es viel Interpretationsspielraum gibt.

Abgesehen davon sind Verträge ja häufig auch nicht das Papier wert auf dem sie stehen.

Alles in allem besteht überall in Europa (eigene Erfahrung), dass die EU, ganz im Geiste Junckers, sich Kompetenzen anmaßt, die sie nicht haben sollte.
Ich denke die untere Abschätzung, dass nämlich 50% der dt. Gesetzgebung aus Brüssel beeinflusst oder initiiert wird, belegt die Richtigkeit dieses "Gefühls".

@molch1 - Neue Gesellschaftsmodelle?

Schon lange wundere ich mich, was Generationen von Philosophen, Politologen & Co. an den Unis so treiben.

Darüber wüsste ich gerne mehr.

Es ist für mich eh

Es ist für mich eh unverständlich
wieso die Eurofanatiker wie Merkel usw.
die unsere Interessen im Alleingang
abgeben, trotzdem weiterhin
gewählt werden. Zuerst lässt man sich mit deutschen Themen
wählen, um danach an einem Vereinigte Staaten von Europa zu arbeiten was das Volk wissentlich
nicht will. Um dann die Durchführung aber nicht zu gefährden wird einfach
über unsere Köpfe hinweg entschieden, wie die Euro Einführung oder EU- Verfassung.

@Busmeister

"diese Art des Regierens entgegen dem Willen des deutschen Volkes "

Kenn sie den Willen des deutschen Volkes, oder setzen sie ihren Willen mit dem des deutschen Volkes gleich? Wenn Merkel gegen den Willen der Deutschen regiert, wieso ist sie dann laut Umfragen die beliebteste Politikerin des Landes? Und wieso ist dann die Mehrheit der Menschen mit der Krisenpoltik von Merkel zufrieden?

@peewee2011

1) (polemische) Zuspitzung ist ein Mittel in der politischen Diskussion. Bsp. "Herdprämie". Trommeln gehört zum Geschäft.

2) Juncker beschreibt mit seinen Worten die zentrale Methode der Brüsseler Organisation. Kompetenzgewinn (man könnte auch Anmaßung sagen), ist die gängigste Vorgehensweise zur Eliminierung der Souveränität der Nationalstaaten.

3) "Hobel der Vereinheitlichung" hörte ich neulich in einem Interview. Leider weiss ich nicht mehr genau, von wem es stammt.
Gleich nach welcher Richtlinie sie suchen. In der Präambel, werden sie immer finden, dass es um die Vereinheitlichung von "xxx" geht.

4) Die demokratische Legitimation des EU Parlaments ist nicht dadurch gegeben, dass es existiert. Es ist in jedem Land zu fragen, in wie weit die Bürger überhaupt ein EU Parlament möchten, und in wie weit nationale Souveränität abgegeben werden soll.

Wollen Sie ein Parlament, wo eine Mehrheit von Geldempfängern über die Steuern der Zahler bestimmt?

@peewee2011

Sie schrieben von Brüssel als Megabürokratie. Wissen Sie eigentlich, dass die EU weniger Beschäftigte hat als die Berliner Stadtverwaltung?!?

Die Berliner Stadtverwaltung interessiert mich erst zweitrangig, da diese zumindest noch irgendeinen Nutzen für uns Bürger hat und ggf. auch nach Senatswahlen ausgetauscht wird.

Brüssel hingegen erscheint mir als bürgerferne Bürokratie, die sich darin gefällt, "Richtlinien" zu erlassen, die dann das gewohnte Leben der Bürger in allen EU-Staaten stört.

Als Beispiel sei nur der Wahnsinn mit den Energiesparlampen genannt, von denen man heute weiß, dass sie extrem umweltschädigend sind und als Sondermüll aufwendig entsorgt werden müssen!

Aber ich bin mir sicher, dass Sie -da Sie so ein großer Verfechter der EU zu sein scheinen- dieses Beispiel widerlegen werden.

Na troll!

eine Lachnummer

Frau Merkel und Europa, Konservativismus und Chauvinismus und Europa passen nicht zusammen. Und das ist, was wir in den letzten Jahren erleben. Berlusconi ist weg, Sarkozy ebenso, also die nächste an der Reihe ist eben Frau Merkel.

Selbst wenn Europa zerfallen wurde

Selbst wenn Europa zerfallen wurde, wäre das keine Garantie dafür, dass Lobbyismus und Ausbeutung abgeschafft werden würden.

Allerdings sollte Europa schon einige Gesetze aufzwingen dürfen:
Es ist ungerecht, dass z.B. die EU-Länder am Rand sich mit der mit illegaler Einwanderung alleine gelassen werden.
Oder damit Steuerhinterziehung innerhalb der EU nicht mehr möglich ist.
Rechtlinien für Schulbildung, die in der ganzen EU anerkannt werden kann sind auch nicht schlecht.

ich möchte nochmal an das

ich möchte nochmal an das urteil des bundesverfassungsgericht bezgl. des esfs vom 07.09.2011 erinnern. dort ist klar geschrieben, das eine abgabe von z.b. haushaltshoheit nicht mit der verfassung vereinbar ist. punkt. das ist eine klare ansage, der esm ist dadurch nicht umsetzbar (wenn sich das verfassungsgericht an die eigene rechtsprechung hält) also herr vosskuhle, der übrigens aus meiner heimatstadt kommt, wie ich ihnen am 21.12.2011 bereits geschrieben hab werden sie und ihre kollegen/innen keine andere wahl haben als den esm für verfassungswidrig zu erklären. wenn das nicht passiert, führen sie die gesamte rechtsprechung des verfassungsgericht ad absurdum...

wir brauchen ein

wir brauchen ein wirtschaftlich vereintes Europa, beispielsweise gleiche Zinsen, damit die Geldschieberei aufhört. Es kann nicht sein, dass ein Spanier in seinem Land für die gleiche Arbeit 1000 Euro verdient und in Deutschland 2000 Euro. Dann geht er hier arbeiten (wir haben ja angeblich Arbeitskräftemangel), ist sparsam und lebt später gut in der Heimat. Dieses nur als ein Beispiel. es gibt dutzende davon, wie einheitliches Steuerrecht oder einheitliche Preise oder- oder.
Wir habe zwar überall der Euro, aber nicht überall den gleichen Euro.
Wenn der Euro überall gleich viel wert ist, haben wir schon viel erreicht. Der Weg zur gemeinsamen Wirtschaft ist zwar steinig, man muß aber mal den Anfang mchen.
Eine politische Einigung werden wir nie erreichen, dazu sind die Völker zu unterschiedlich.

"Der britische

"Der britische Premierminister [...] befürchtet, dass die ohnehin schwächelnde britische Wirtschaft durch die Euro-Krise noch weiter belastet wird. Großbritannien befindet sich in der Rezession."

Was soll sich die Euro-Zone um Großbritannien kümmern? Immerhin ist es Großbritannien, das immer gegen stärkere Kontrollen und Beschränkungen der Finanzbranche ist.

Um den Schalmasel zu beenden, wäre es sehr hilfreich, wenn Banken bereits dafür betraft würden, daß sie überhaupt mit Kundengeldern spekulieren, auch ohne das Verlußte auftreten. Das muß natürlich auch für die Spakulation mit Geld gelten, welches als Absicherung gedacht ist. Und zu bestrafen sind vor allem die Top-Manager persönlich.

Das 2. große Problem sind die Dumping Zinsen der EZB. Staaten müssen sich aus Steuergeldern finanzieren. Und es kann ja wohl kaum angehen, daß die Banken für das "durchreichen" der EZB Milliarden 5% Gewinn ohne Risiko einstreichen. Da muß man ansetzen.

WIR HABEN ES NICHT ANDERS VERDIENT!

das beste an der sache ist doch, mit dem terror schwachsinn, der seit 2001 verbreitet wird sehnen sich die bürger ja geradezu nach mehr sicherheit. sie betteln ja fast schon darum die rechte des einzelnen einzuschränken, damit der terrorist einem nicht wehtun kann.

die menschliche psyche ist dermaßen einfach zu manipulieren, dass es fast schon beschämend ist, wenn wir uns als zivilisiert und frei bezeichnen.

edward bernays ist da ein ganz hilfreicher name.

desweiteren bemerkt doch die masse gar nicht was vor sich geht. die meisten lesen ihre bz oder bild, schauen die rtl2 nachrichten und das dschungel camp.

von politik wollen die nichts hören.

manchmal frage ich mich ob wir es nicht einfach so verdient haben - offensichtlich über den tisch gezogen zu werden.

ich meine, wir tun ja nichts dagegen.
mich eingeschlossen. anstatt auf die straße zu gehen, mich zu organisieren, mit gleichgesinnten, schreibe ich auf dem ard forum.

traurige welt :(

@Gagamello - Zustimmung

Frau Weder di Mauro, seinerzeit noch im "Sachverständigenrat" der Bundesregierung zählte bei einer Diskussionsrunde exakt 2 Vorteile auf, die der € brachte:

1) Geringere Währungsrisiken für Unternehmen.
Das ist sicherlich richtig. Aber Risiko ist ja nicht einseitig. Mal gewinnt man, mal verliert man beim Umgang mit Fremdwährungen
2) Die Möglichkeit "neue Finanzprodukte" für ganz Europa aufzulegen.
-No comment-

That's it.

Abgesehen davon ist der € das trojanische Pferd der subversiven Brüsseler Nationalstaatenzerstörung.

@ HartAberWahr

Auf @Bayuware - Warum?
Wir leben in einer globalen Welt. Und in dieser globalen Welt werden die Kleinstaaten (Deutschland, Frankreich usw.) mittel- und langfristig nicht überlebensfähig sein. Es werden sich wieder Blöcke bilden. Der Anfang ist gemacht. Wir sehen in Amerika (ich meine den gesamten Kontinent) genauso wie in Asien Tendenzen der Zusammenschlüsse. Dieser Prozess wird weitergehen. Und es wird auch politische Zusammenschlüsse geben, von der Bevölkerung gewollte und nicht gewollte.
Ich denke, in diesem Konzert der Entwicklungen hat Europa nur eine Chance als politisch geeintes Europa. Es zeichnet sich doch schon jetzt ab, dass nur eine Wirtschaftsunion nicht funktionieren kann, weil die Deregulierung des Marktes nicht funktioniert.
Wie diese politische Union Europas dereinst organisiert und aussehen wird, kann ich natürlich auch nicht sagen. Für mich wäre ein "Modell Deutschland" mit Bundes)Ländern und einer für alle gelten (Bundes)Europapolitik eine gangbare Option.

@12:11 - Didi

Richtig. Die Mitgliedsstaaten waren immer darauf bedacht, den größtmöglichen Nutzen aus Europa zu ziehen und dafür wurden auch Verträge gebrochen.
Deshalb hat frau Merkel recht wenn sie sagt Europa muß stärker werden. Mehr Kompetenzen bei der Überwachung der nationalen Regierungen. Mehr Interventionsmöglichkeiten. Gemeinsame Wirtschaftspolitik. Mehr Kontrolle nationaler Regierungen bedeutet mehr Transparenz für die Wähler und somit mehr Demokratie.

Mal sehen wo es noch hinfuehrt...

Es ist schon erstaunlich wie sehr dieses Forum von Polemik gepraegt ist. Wir haben diese ganze Situation den Herren Kohl und Mitterand zu verdanken, die federfuehrend waren bei der Euroeinfuehrung ohne Volksbefragung. Wer glaubt denn jetzt daran das Frau Merkel eine Volksbefragung durchfuehren wuerde, um die EU mit weitreichenderen Befugnissen auszustatten, oder gar die einzelnen Nationen zu Bundesstaaten zu reduzieren? Die ach so braven CDU/CSU Waehler werden in 2013 wieder diese Parteien waehlen ("Hab ich un mein Opa schon immer gewaehlt!") und dann wird wieder das gemacht, was eigentlich keiner wollte.
In Europa werden in fast allen Mitgliedsstaaten gewachsene Strukturen und Kulturen komplett ignoriert und allen Nationen ein Einheitshut verpasst. Der Euro war der erste Schritt und wir sehen jetzt wo es hingefuehrt hat. Ich bin mit Sicherheit kein konservativer Denker, aber hier ist der sog. Fortschritt keiner. Die Bundesregierung muss auch aufhoeren den BGH zum regieren zu benutzen

Wer stoppt diesen Irrsinn?

Gibt es denn niemanden, der in der Lage ist diesen Irrsinn zu stoppen!? Wie lange soll dieser unfähig Chaotenclub denn noch regieren? Der Traum eines gemeinsamen Europas ist ausgeträumt noch bevor er richtig begonnen hat. Schafft endlich dieses kranke Europa ab und fangt noch mal von vorne an und zwar Schritt für Schritt.
Hoffentlich regt sich bald organisierter Widerstand gegen diese Irren in Brüssel, Berlin, Paris und wo sich auch immer sitzen mögen. Größenwahn gepaart mit Arroganz und Dummheit hat bisher jedes Imperium zu fall gebracht. Europa wird es genauso ergehen.

Meine persönliche Meinung

Meine persönliche Meinung ist:
Der Kapitalismus ist gescheitert - wir fahren gemeinsam gegen die Wand
Der Kapitalismus ist für die vielleicht größten Völkermorde verantwortlich: Alle 5 Sekunden stirbt ein Kind unter 10 Jahren wegen Hunger. Da der Kapitalismus anonymisiert agiert, reagieren wir nicht darauf: Die Entwicklungsländer werden ganz bewusst in die Schuldenfalle gelockt, damit sie die Zinsen und Zinseszinsen niemals mehr "zurückzahlen" können und wir sie plündern können. IWF etc. sei dank (Empfehlung: Buch von John Perkins).
Sind wir betroffen oder kümmern wir uns nur darum, genügend "Geld" zu haben? Denn so sind wir doch alle konditioniert worden - obwohl es "Geld" eigentlich gar nicht gibt: ist nur noch eine Zahl im Computer. Wie doof sind wir Menschen eigentlich?

@Sascha74

Wie kommen Sie darauf, dass ich mit Merkel mitschwimmen will? Bitte lassen sie und zu Inhalten zurückkehren. Oder fällt Ihnen nichts Inhaltliches mehr ein...?

@ HartAberWahr

Ja, und jetzt? Was sagt denn das Papier aus, außer dass die KOM im Rahmen Ihrer Kompetenzen tätig wird? Eigentlich zeigt das ja sogar, dass da nicht nur beamtete Nichtstuer sitzen, die für ihre Gehälter Däumchen drehen.

@gagamello

"Aber vielleicht ist genau DAS der erste (und wichtigste?!?) Schritt um andere Menschen für diese Zustände zu sensibilisieren.."

dann gilt man vielleicht selbst als verfassungsfeind oder terrorist...?! weil man sich gegen den staat (nicht so schlimm) und die "hintermänner" auflehnt und wie in den usa wurde die gesetzeslage dahingehend geändert, dass eigentlich jeder, der den mund auf macht als staatsfeind hingestellt wird.

desweiteren: das hört sich blöd an, aber wie soll das genau aussehen? es ist ja schon schwierig genug gebildete menschen aus dem bekanntenkreis für diese thematik zu sensibilisieren. wie soll es dann mit wildfremden menschen funktionieren, wenn es unsere tollen medien gibt, die durch ihre macht und den einfluss durch zwei meldungen alles anders darstellen als es tatsächlich ist?!?

die medien, in kombination mit der politik und der wirtschaft. die achse des bösen sag ich nur...

@ HartAberWahr

Die Kompetenzen sind in den Verträgen geregelt, alles nachzulesen. Schwere Kost, in der Tat. Dass die EU sich Kompetenzen anmaßt, die sie nicht hat, kann ich so nicht unterschreiben.
Tatsache ist vielmehr, gerade weil so viele nationale Gesetze von der EU "getriggert" werden (egal, wie hoch die Zahl ist), zeigt sich doch, wieviele Kompetenzen die EU gerade durch den Binnenmarkt hat. Und es ist auch nicht immer alles schlecht. Die Dienstleistungsrichtlinie hat z.B. auch für die Verwaltungsmodernisierung in Deutschland wichtige Impulse gebracht. Aber das ist nur ein Beispiel.)

@ No Fool

Ich will die Energiesparlampen nicht verteidigen. Fakt ist aber, dass die EU im Rahmen des Binnenmarktes die AUFGABE hat, diesen Durchzusetzen, und das geht eben nunmal auch über Vereinheitlichungen.

"Das gewohnte Leben der Bürger zu stören" - Wenn ich nach Asien schaue, gerade China, dann würde ich eher sagen: Stillstand für uns bedeutet Rückschritt und Zurückfallen, bis und China und andere überholen.

Das Argument tauchte vorhin schon auf, und es ist richtig. Als Europäer müssen wir in einer globalisierten Welt dichter zusammen rücken!! Und das hat auch mit der vereinheitlichung von Standards zu tun. Es ist beileibe nicht alles richtig, was in Brüssel geschieht, aber das muss man doch erkennen!

@ No Fool- Nachtrag

Ich interpretiere Ihre Antwort mal so, dass sie das mit der "Megabürokratie" zurücknehmen, oder? ;-)

@kommerz

"Warum dann nicht gleich eine Weltunion?"

wer sowas schreibt hat sicherlich schon was von der nwo gehört. sie kommt, wenn wir nichts dagegen unternehmen!

Kah7 schreibt: Gibt es denn

Kah7 schreibt:
Gibt es denn niemanden, der in der Lage ist diesen Irrsinn zu stoppen!?

Na klar gibt es jemanden - nämlich wir!!!!!

Alle Macht geht vom Volke aus - aber natürlich nicht, indem alle 4 Jahre ein Kreuzchen macht.

Ich frage mich immer, warum die Straßen nicht jeden Tag voll von protestierenden Menschen sind?

Solange wir die Füsse schön still halten und uns weiter von Bild, TV und Co vollblubbern und einlullen lassen, solange wird sich auch nichts ändern ;)

@ HartAberWahr

Sie (und andere hier) scheinen ja große Verfechter des Nationalstaates zu sein. Ich erlaube mir, Sie daran zu erinnern, dass uns dieses Konzept in Europa vor nicht allzu langer Zeit zweimal an den Rand des Untergangs gebracht hat. In anderen Ecken der Welt (wie auch an den Rämdern von Europa (z.B. Balkan der 90er) kann man das immer noch beobachten. Sicher herrscht nicht überall Frieden, aber doch zwischen den Staaten der EG/EU. Ich finde wirklich, dass das zu Unrecht belächelt und übergangen wird. Es stimmt aber auch, dass dies allein nicht mehr ausreicht als Argument für die EU. Das Zusammenrücken in einer Globalisierung Welt ("Das pazifische Jahrhundert") scheint mir wichtiger zu sein, als mache z.Zt. noch denken.

schattenkatz.....

Muß man nur zustimmen.......was erdreisten sich eigentlich unsere "Freunde" aus den USA ,wo der Bürger großteils nicht mal einen Zahnarzt besuchen kann, wo die Speisung Bedürftiger immer größere Ausmaße annimmt, wo das Wort SOZIAL nicht existiert, hier Anweisungen zu geben. Die sind doch mehr pleite als wir.
Und dann unsere "Freunde" auf der Insel, die außer Ihren Zockerbuden in London nichts mehr haben....oder produzieren die auch noch was nützliches???
Und dann sich hier beklagen ,daß sie in der Krise sind...
Welch ein Trauerspiel und unsere Kanzlerin will mehr Kompetenzen abgeben......bitte nicht......

@ Giga

Bei Ihrer USA- und GB-Kritik bin ich bei Ihnen. Aber was ist die Konsequenz für uns? Auch unser eigenes nationales Süppchen kochen? Wohl eher nicht.

@peewee2011

Wenn es um die vermeintlichen Kompetenzen der €kratur geht so schauen sie doch mal bei Wikipedia unter "Demokratiedefizit der Europäischen Union" nach.

Gerade heute hat der €päische Gerichtshof, der einer "Verwirklichung einer immer engeren Union" verpflichtet ist, die Kommission (also das ZK der EU) zurückgepfiffen, weil die €kraten einmal wieder -selbst für den Geschmack des Gerichts- zu tief in staatliche Souveränitätsrechte eingriff.

Fazit:
Es gibt keine sauber definierte Kompetenz des epäischen ZK. Wie von Juncker formuliert, besteht deren Hauptaufgabe mittels Kompetenzanmaßung die Nationalstaaten zu zerstören.

peewee2011

In gewissen Bereichen sollten wir schon bei einem "nationalen Süppchen" bleiben...ich sage wohlgemerkt in gewissen Bereichen.
Ich war mal 100% für Europa. das hat sich jedoch,nachdem was da in Brüssel alles getrieben wird , sehr geändert.Schauen sie einfach mal wer alles dahin aus den diversen Staaten dahin abgeschoben und hinkomplementiert wird.Wollen sie sich davon bevormunden lassen.
Wir haben nun mal eine eigene Verfassung ,auch wenn es vielen ´da in Berlin nicht mehr so gefällt.
Und ich bin stolz auf unsere Verfassung und das sollten wir uns keinesfalls von den Brüssel Bürokraten nehmen lassen die weder uns noch unser Land kennen....

@annuitcoeptis

Neben Schreiben in diesem Form, sind ePetitionen eine weitere Möglichkeit gegen den gröbsten Wahnsinn etwas zu unternehmen.

Aktuell kann man eine Petition der Freien Wähler gegen den ESM zeichnen.

Einfach nach "ePetition Bundestag" googeln und dort im Suchfeld "ESM" eingeben.

@ Giga

Ich bin auch nicht 100 % für Brüssel. Allerdings bleibt uns doch garkein anderer Weg, als weitere Kompetenzen dorthin abzugeben. Aber:
1. Wir müssen unseren eigenen Einfluss dort aufrecht erhalten und kompetente Leute dort haben, und glauben sie mir, da spielen die Politiker, die man aus den Medien kennt, eine untergeordnete Rolle. Denn die schreiben ja die Richtlinien garnicht...
2. Ja, die EU HAT GANZ KLAR ein demokratisches Legitimationsdefizit. Und an dem Muss gearbeitet werden, ohne Frage!
3. Natürlich existieren auch Schranken bei der Kompetenzübertragung. Das hat das BVerfG deutlich gemacht, aber die sind noch nicht erreicht. Ich denke, innerhalb der nächsten 10-20 Jahre werden wir um eine Volksabstimmung kaum herum kommen.

EU

Wir brauchen eine EU als wirklichen Staat und eingebettet für alle Europäer eine den heutigen globalen und wahnsinnig schnellen Veränderungen neue Gesellschaftsordnung. Für Junge und Alte, nachhaltig ausgerichtet.

Wir können dabei zu einem grossen Teil verzichten auf den irren und teuren Föderalismus, bestehend aus Heeren von (Selbstbedienungs-) Politikern und den ihnen zuarbeitenden unüberschaubaren Dienern in jetzt schon überflüssigen Ministerien.

Darauf regulär zu hoffen, ist wahnwitzig. Am Ende werden nur ein Finanzkollaps oder gar Revolutionen, im Ansatz schon sichtbar, neue Formen erzwingen.

@ Gagamello

Naja, ich Sage mal so, nicht jedes Land kann eine so exportorientierte Wirtschaft aufbauen wie wir und dann im Handel mit allen anderen Ländern der EU einen Bilanüberschuss erzielen. Diese Rechnung geht irgendwie nicht auf.
Wenn wir uns die reale Lohnentwicklung bei uns mal ansehen, ging das doch seit Jahren zu Lasten der Beschäftigten. Die südl. Länder haben es anders herum übertreiben. Ich denke, dass man sich irgendwo annähren muss. Anders geht das doch garnicht. Wir als Deutsche müssen erkennen, dass wir mit unseren starken Exporten anderswo die heimische Wirtschaft kaputt gemacht haben. Sicher sind wir stark. Aber man kann es in einer Union nicht auf dem Rücken der anderen machen. Das ist moderner Kolonialismus. Griechenland oder Spanien sind doch nicht unsere Hinterhöfe und Märkte (wie gesagt: dass die viel falsch gemacht haben, ist unbestritten).

@hartaberwahr

vielen dank für den hinweis! geh ich gleich mal unterzeichnen..

sehen sie was ich meine, glücklicherweise wurde ich gerade von ihnen darauf aufmerksam gemacht, doch was wäre passiert, wenn ich nur die mainstream medien konsumiere?

ich hätte niemals etwas davon erfahren, weiss aber ganz genau wie oft boris becker verheiratet war :(

@peewee2011

Ich interpretiere Ihre Antwort mal so, dass sie das mit der "Megabürokratie" zurücknehmen, oder?

Oh, da misinterpretieren Sie mich aber.

Nachdem ich bis heute keinen Sinn in der Brüsseler Bürokratie sehe, ist mithin der gesamte Bürokratieapparat überflüssig.

Das Argument "Europa wird nur als Superstaat in der Welt Bedeutung haben" lasse ich insofern nicht gelten, als dass es nie die Größe war, die das Überleben einer Spezies gesichert hat (sonst gäbe es noch die Dinosaurier), sondern immer nur der höchste Grad der Anpassungsfähigkeit. Dieser nimmt aber mit der Größe einer Organisation eher ab. Deshalb sind auch bedeutend kleinere Länder in Europa besser aufgestellt als z.B. die Eurozone. (Die Schweiz und Norwegen fallen mir spontan ein.)

Diese können besser und schneller reagieren; wer sein Heil nur in der Größe sucht, der strebt nach den falschen Idealen. Das war schon immer so.

Mir wäre ein souveränes Deutschland mit einer Demokratie nach Schweizer Vorbild lieber.

@7. Juni 2012 - 15:37 — No Fool

Mir wäre ein souveränes Deutschland mit einer Demokratie nach Schweizer Vorbild lieber.

BIN VOLL UND GANZ IHRER MEINUNG!

@annuitcoeptis

Ich weiß nicht, was sie mit Mainstreammedien meinen. Also, bei der Tagesschau und auch anderswo wurde das Europ. Bürgerbegehren schon oft ausführlich behandelt. Bei den RTL II-Action News interessieren natürlich nur die Schreckensnachrichten aus Griechenland, Spanien oder von Bauer sucht Frau...

@ No Fool

Sie können also nicht belegen, dass Brüssel keine Megabürokratie ist. Danke. Das wollte ich nur hören.

Was die Schweiz angeht, ist ihnen offenbar nicht die dortige Debatte darüber geläufig, dass man ebenfalls zum Großteil de facto gezwungen ist, die Richtlinien aus Brüssel umzusetzen, damit man mit der EU überhaupt noch weiter Handel treiben kann, jedoch hat man keine direkten Möglichkeiten der Einflussnahme auf deren Entstehung, da man ja kein EU-Mitglied ist. Die Schweiz ist sich keine Insel der Glückseligen, bloß weil sie nicht in der EU sind. U d Norwegen, naja, die sind halt dank ihrer Erdölvorkommen quasi autark. Wir in Deutschland sind es dagegen nicht, sondern auf Handel angewiesen.

mainstreammedien sind

mainstreammedien sind diejenigen, die ihre meldungen !zentralisiert! von dpa oder reuters zugespielt bekommen.

demnach zählen auch die tagesschau und auch die öffentl.rehchlichen sendeanstalten zum mainstream apparat.

erinnern sie sich noch an 1998. da gab es eine meldung auf ard, die sagte "X". im gegenzug berichtete das zweite deutsche fernsehen "Y" und die tageszeitschriften meldeten einen mix aus "X", "Y" und "Z".

heute sieht es nicht mehr so vielfältig aus.

alles wird von reuters und dpa verfasst und alle senden/strahlen das gleiche aus.

man bekommt etwas vorgesetzt und basta. kein nachfragen, kein nachhaken. wer nachhakt ist verschwörungstheoretiker oder islamist.

verstehen sie worauf ich hinaus möchte?

wir haben keine pressefreiheit. genausowenig wie wir eine meinungsfreiheit haben.

das konstrukt ist so kurz davor zu zerbrechen, dass die medien mit dem einfluss auf die massen dermaßen an bedeutung gewonnen haben, dass politiker sich schon einwulffen müssen oder gehen müs

@ Gagamello

Eben darum geht es doch darum, dass alle Länder in der EU allmählich auf ein höheres Niveau gehoben werden. Der Absturz kommt ja auch daher, dass wir als wirtschaftlich starkes Land davon profitiert haben (! Und das sollte unbestritten sein!), dass Schwächere die gleiche Währung haben wie wir. Die Frage ist, ob wir den Kreislauf durchbrechen, denn es geht ja nicht mehr lange gut.
In der Tat befinden wir uns in einem Innovationswettlauf mit China, aber wenn wir denen unser Know-How liefern, sind wir ja selbst dran schuld(!).
Aber garade entfernen wir uns etwas vom Thema.

@ ALL

MEIN PERSÖNLICHES FAZIT AUS DER HEUTIGEN DISKUSSION IST
1. DASS HIER VIELE MIT WENIG AHNUNG UND WENIGE MIT VIEL AHNNG MITDISKUTIEREN (wie nicht anders zu erwarten, das ist bei den meisten Diskussionen der Fall, die man in seinem Leben so führt)
2. DASS DIE NICHT MEHR GANZ SO NEUE FESTSTELLUNG, DASS DIE EU EIN (DEMOKRATISCHES) LEGITIMATIONSDEFIZIT IN DEN AUGEN DER BÜRGER HAT, STIMMT. und das muss adressiert werden
3. DASS ES VIELEN GUT TÄTE, SICH MAL SACHLICH ÜBER DIE EU ZU INFORMIEREN
4. DASS VIELE SICH LEIDER NICHT (MEHR) BEWUSST SIND, WELCHE VORTEILE EUROPA UNS GEBRACHT HAT UND WIE WICHTIG ES FÜR UNS IST. ABER das ist nicht erstaunlich, denn mit wenig Sachkenntnis ist das auch nicht möglich.

@7. Juni 2012 - 16:15 — peewee2011

vielen dank für ihr persönliches fazit :)

Weniger Europa !

Nun lässt sie wohl langsam die Katze aus dem Sack ?
Wir sollten darauf achten, dass wir nicht noch "weniger Deutschland" ansteuern und endlich einmal darauf bestehen, über diese Dinge abstimmen zu können.

Frau Merkel darf das keinesfalls allein entscheiden, und es bleibt zu hoffen, dass es wenigstens in ihrer Partei noch ein paar Oppositionelle gibt, die solchen Unsinn verhindern können.

13:36 — Gagamello

Kann es sein, dass Sie sich im Adressaten vertan haben? Ich kann mit Ihrer Replik wenig anfangen....!

peewee2011 7.Juni2012 15:24

ich glaube schon ,daß in gewissen Bereichen sehr wohl ein anderer Weg gangbar ist.

Und sehr richtig von Ihnen bemerkt...man braucht dort kompetente Leute, die ich bisher leider kaum erkennen kann.....
Mir fällt da gerade die Frau Silvana Koch-Mehrin ein, die als Spitzenpolitikerin bezeichnet wird und fast nie an Ihrem vom Steuerzehler bezahlten Arbritsplatz anzutreffen ist.

Und da stimme ich ihnen 100 % zu..... man wird nicht um eine VOLKSABSTIMMUNG herum kommen und da wird sich vieles der Regierenden relativieren.....die man dann elegant in ihre Schranken weisen kann.....

passendes Zitat:

„Demokratie, das ist die Kunst, sich an die Stelle des Volkes zu setzen und ihm feierlich in seinem Namen, aber zum Vorteil einiger guter Hirten, die Wolle abzuscheren.“

Romain Rolland

Wir brauchen nicht mehr, sondern weniger Europa

Als ob eine einheitliche Haushalts- u. Finanzpolitik bei so vielen unterschiedlichen Ländern möglich wäre.
Bei den schwachen Ländern sind die wirtschaftlichen Voraussetzungen für den Euro doch gar nicht gegeben.

erstmal Wahlrechtsreform-dann politische Union

Es kann ja wohl nicht sein, das
A) Das Europäische Parlament nicht die "Regierung" von Europa stellt, sondern eine Kommission, die in keiner Weise demokratisch legitimiert ist.

B) Das Eiropäische Parlament nicht ein Abbild der europäischen Bevolkerung ist. Ein luxenburger Bürger hat mehr als 10X soviel Stimmen wie ein deutscher Bürger. Auch eine französische Stimme für das Parlament zählt fast doppelt soviel wie eine deutsche Stimme. Erst wenn jeder Bürger das gleiche Stimmrecht hat, egal welcher Nationalität kommen wir einem demokratischen Europäischen Parlament näher!

Liebe Frau Merkel: Bitte erst diese Hausaufgaben erledigen, dann bin ich mit wehenden Fahnen dabei. Dann, aber erst dann ist der Zeitpunkt für eine politische Union!

@Hugomauser: Viel schlimmer

@Hugomauser: Viel schlimmer fand ich dass
eine EU- Verfassung eingeführt werden sollte und eine neue Währung eingeführt wurde und es keine
Volksabstimmung gab! Zum Glück hatten die Iren damals
dagegen gestimmt, aber dann würde der Verfassung ein anderer Name gegeben
und über unsere Köpfe hinweg dann eben doch eingeführt. Demokratie, sprich "Die Macht geht vom Volke aus" wird wenn
es um die europäische Idee geht mit Füßen getreten!

13:54 — patt

„Dauerschnorrer und Blockierer wie unsere britischen Insulaner sind nicht mehr Teil der wichtigen Entscheidungsstrukturen.
Und auf Dauer würde sich diese Union vllt. auch eine eigene und wirklich fundierte Währung geben. Ein eleganter Weg.“

Ganz schön dekuvrierend, wie Sie hier räsonieren- und Sie sind ein eitler Verfechter eines geeinten Europas, habe ich das richtig verstanden?

Danke! Wer so denkt, will keine Gemeinschaft der Gleichen unter Gleichen, sondern Hegemonie, die polarisiert.
Ihre politische Union ist für mich somit kein "Trick", sondern eine ausgewiesene Dummheit, denn es basiert auf Teilung und nicht Teilhabe.

Europa glänzte einmal durch seine Vielseitigkeit u. Unterschiedlichkeit, durch seine friedliche Koexistenz trotz Wettbewerb u. durch gegenseitigen Respekt u. Achtung- alles zu Grabe getragen für Zentralismus u. einer willfährigen Politik, die den Märkten, aber nicht mehr den Menschen dient!

@Giga

Mit kompetente Leute meine ich nicht nur die Politiker! (Die ehem. Gesundheitsministerin der Grünen, die ganz zu Beginn der Schröder-Kanzlerschaft das Ressort inne hatte, war diese Woche in einer Talkshow, und sie gab zu, von Gesundheitspolitik keine Ahnung gehabt zu haben - stattdessen haben die Experten ihr gesagt, was zu tun sei). Ich denke vor allem auch an all die hochqualifiziertem Leute im Hintergrund, von denen man nie etwas hört, denn das sind die Rädchen, die das Getriebe in Gang halten(!)

Wer glaubt, der wird seelig.

Das Vertrauen ist hin!

Ob Politik oder Wirtschaft.

Die sogen. "Bankenkrise" ist bis heute nicht "abgeräumt" - wie man im Politiker-Deutsch sagt.

Millionen, nein - Milliarden! wurden von Politikern an die Banken überwiesen. Warum eigentlich?

Die Banken haben sich verspekuliert, verzockt. Was hat denn der Steuerzahler damit zu tun?

Wer als kleiner Bürger, als Steuerzahler, heute von diesen Banken einen Kredit haben will, und sei es nur ein Dispo, wird kritisch und peinlichst geprüft.

Von wem werden denn unsere Politiker und die Banker geprüft?

Angeblich war das nur eine Bürgschaft - diese Griechenlandhilfe.
Nachdem klar ist, dass deutsche Politiker weiterhin an die Banken in Griechenland, Frankreich und Italien zahlen, können die Griechen ruhig pleite gehen.

Ist doch auch egal, es trifft ohnehin nur die kleinen Leute.

Für die Banker ist die Krise wie eine Badekur.

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