Bezahlen mit Griocard

Ihre Meinung zu Union und SPD wollen Pflicht zu elektronischer Bezahlmöglichkeit

Elektronisches Bezahlen - egal ob mit Karte oder einer anderen Technik - kann helfen, Steuerbetrug zu vermeiden. Deshalb planen Union und SPD laut einem Bericht eine Pflicht für Geschäfte, eine Alternative zur Barzahlung anzubieten.

...mehr ...weniger
Dieser Artikel auf tagesschau.de
Kommentieren beendet
136 Kommentare

Kommentare

vaihingerxx

nur Bares ist Wahres

so meine Einschätzung

zugegeben ich zahle  beim Aldi nur noch mit Karte, ebenso die Tankstelle, wer hat schon 100 Euro in der Tasche, Handwerker der Dokumentation wegen mit Überweisung,....

wie ging es den Griechen bei deren Bankenkrise ?  

da kamen nur 50 Euro / Woche aus den Geldautomaten, will der Staat so seine Bürger maßregeln, in dem er denen ihr eigenes Geld vorenthält ?

7 Antworten einblenden 7 Antworten ausblenden
TeddyWestside

"will der Staat so seine Bürger maßregeln, in dem er denen ihr eigenes Geld vorenthält ?"

 

Nur mal ein Szenario zum Spaß. Ihre Krankenkasse gleicht mittels KI Ihre Gesundheitsdaten und Einkäufe ab. Die KI entscheidet, dass Sie zuviel zuckerhaltiges gekauft haben oder verpasst Ihnen das Label Alkoholiker, woraufhin Sie Ihre KV verlieren oder halt 10mal soviel bezahlen müssen. 

Ich denke bei uns wär sowas derzeit gesetzlich nicht möglich, aber wir sehen wie schnell der Wind sich drehen kann und Gesetze können geändert werden.

 

Santin

"Nur mal ein Szenario zum Spaß. Ihre Krankenkasse gleicht mittels KI Ihre Gesundheitsdaten und Einkäufe ab.“

Auch wenn nur Spaß: Dafür müsste man der KK erlauben auf das Konto zu zugreifen.

Das sehe ich nicht bei gesetzlichen Krankenkassen. 
Aber nichts scheint mir mittlerweile unmöglich. 
Manche rufen nach Datenschutz und benutzten die   Datenkraken von z. B. WhatsApp & Co.

gelassenbleiben

Ihr Beitrag ist unlogisch, bargeldlos und bargeldzahlung ist nun beides möglich

R A D I O

Es geht jetzt nicht um die Abschaffung des Bargelds. Das ist ein anderes Thema. Für die Europäische Zentralbank und die deutsche Bundesbank gilt noch immer, dass Einzelhändler Barzahlungen nicht ablehnen dürfen, es sei denn, Käufer und Verkäufer haben sich geeinigt, andere Zahlungsmittel zu nutzen.

Schilder oder Aushänge, mit dem Hinweis, dass der Einzelhändler Barzahlungen oder Banknoten nicht akzeptiert, genügen nicht, müssten berechtigten Grund haben, z. B. dass sie nicht genügend Bargeld vorhalten können, oder dass die Verwahrung großer Bargeldmengen konkrete Sicherheitsrisiken für sie birgt. Dem Bürger darf grundsätzlich die Annahme von Bargeld nicht ohne triftigen Grund verweigert werden. Der Status der Euro-Banknoten und ‑Münzen als gesetzliches Zahlungsmittel würde hierdurch untergraben werden, ist aber durch EU-Recht geschützt.

gelassenbleiben

zugegeben ich zahle  beim Aldi nur noch mit Karte

da Aldi seine Diversitätsziele aufgegeben hat, zahle ich da überhaupt nicht mehr

vaihingerxx

da Aldi seine Diversitätsziele aufgegeben hat,

 

um was sie sich so alles kümmern !

also der Aldi zahlt definitiv erheblich mehr als Mindestlohn

andererseits, damals als in den Nachrichten kam die Commerzbank schafft die Betriebsrente für ihre Mitarbeiter ab, habe ich meine Konten aufgelöst und ne neue Bank gesucht

 

Wolfes74

2 Fliegen mit einer Klappe.Was ich damit meine? Daß auch eine analoge Bezahlmöglichkeit zur Pflicht gemacht werden sollte. In immer mehr Bereichen wird die Möglichgeit der Barzahlung eingeschränkt, teils ist sie sogar gänzlich abgeschafft. 

Aber der langsfristige Plan ist es ja, auch wenn es die Regierenden immer wieder abstreiten, Bargeld vollkommen abzuschaffen und somit den Bürger zum einen absolut gläsern zu machen und desweiteren in die totale Abhängigkeit zur Obrigkeit zu bringen. Der Bürger spurt nicht oder äußert nicht die richtige Meinung - schwupps sperrt/kündigt man ihm einfach das Konto. 

Geht nicht, sagen Sie? Doch, Debanking ist in den letzten Jahren eine beliebte Methode der Regierenden geworden, um ihnen unangenehme Organisationen oder Personen vom Geldverkehr auszuschließen.

5 Antworten einblenden 5 Antworten ausblenden
gelassenbleiben

Aber der langsfristige Plan ist es ja, auch wenn es die Regierenden immer wieder abstreiten, Bargeld vollkommen abzuschaffen

Aha

Grossinquisitor

Ja, es gibt Länder, da ist das so. Im liberalen Deutschland aber nicht. 

vaihingerxx

>>auch wenn es die Regierenden immer wieder abstreiten, Bargeld vollkommen abzuschaffen<<

das wäre der Zeitpunkt sich Gedanken zu machen, dann wird entsprechendes geplant

 

Odi.14

Wie können wir uns wehren?

teachers voice

Aber der langsfristige Plan ist es ja, auch wenn es die Regierenden immer wieder abstreiten, Bargeld vollkommen abzuschaffen und somit den Bürger zum einen absolut gläsern zu machen und desweiteren in die totale Abhängigkeit zur Obrigkeit zu bringen. Der Bürger spurt nicht oder äußert nicht die richtige Meinung - schwupps sperrt/kündigt man ihm einfach das Konto. 

Ja, die globale Verschwörung der „Regierenden“ - egal wo, egal wer - alle gleich. Und „wehren“ können wir uns nur durch die globale Abschaffung von „Politikern“ und damit „Staaten“. Auf das wir dann von den neuen Heilsbringern, den „Nichtpolitikern“ regiert werden. Oder noch besser: Indem wir selber alle „Nichtpolitiker“ werden und endlich wieder „frei“ sind. 

Im Ernst:  Sollten wir eine solche „Regierung“ jemals kriegen, dann würde diese doch als erstes alle unsere „übergriffigen“ oder „woken“ Gesetze abschaffen. Einmal an der realen Macht, schützen uns auch keine Gesetze mehr. Siehe Trump!

Nettie

Die ‚Möglichkeiten‘, Leistungen zu  verrechnen bzw. für diese zu bezahlen auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen ist im Prinzip immer eine gute Idee. Allerdings nur, wenn nicht nur jeder nachvollziehen kann, warum er wofür bezahlen soll., sondern dies auch freiwillig tut (weil er die bei der Ermittlung des Wertes dessen, wofür er bezahlen soll - also der Preisfindung des betreffenden Handels- bzw. Wirtschaftsgutes geltenden Kriterien nachvollziehen kann und mit ihnen einverstanden ist. Weil er selbst die Möglichkeit hatte, gleichberechtigt zur Bestimmung ihres Preises beizutragen. Weil alle Vorgänge, die in irgendeiner Form mit der Gestaltung des Gemeinwesens (der ‚Wirtschaft‘) zu tun haben für jeden - einschließlich seiner selbst - für jeden Marktteilnehmer transparent (klar verständlich offen einsehbar) sind.

1 Antwort einblenden 1 Antwort ausblenden
Nettie

Zum Thema ‚Preisfindung’ - oder vielmehr: realitätsgerechte Kostenkalkulation - und zur heutigen Meldung „Mehr als 3.300 Tote - Vorwürfe gegen Militärjunta“ (tagesschau.de/ausland/asien/erdbeben-myanmar-opferzahl-3300-100.html):

Wer immer noch nicht begriffen hat, dass die Macht des Militärs bzw. seiner ‚Ausrüster‘ nicht nur das für die Allgemeinheit bzw. Weltbevölkerung, und hier insbesondere die Myanmars - immer existenzbedrohendere Problem ist, sondern sie nicht gebrochen wird auch jeder zielführenden Lösung im Wege steht, wird es wohl auch in Zukunft nicht. Weil er es nicht kann - oder es aus irgendeinem Grund nicht will

TeddyWestside

Bei vielen Dingen bin ich ja für staatliche Regulierung (Wasser, Gesundheitssystem, Notdienste usw). Das hier ist jedoch so ne Sache, wo ich persönlich sagen würde: das kann gern der Markt regeln. Man geht halt dort einkaufen, wo man bezahlen kann. Wenn ein Café o.ä nur Bargeld nimmt, muss ich halt entweder in ein anderes oder vorher zum Geldautomat. Wo ist da das Problem?

Auf der anderen Seite seh ich halt schon Probleme. Sobald elektronisch bezahlt wird, fallen Daten an. Wir konnten die letzten Monate in den USA sehen, wie schnell Leute diese Daten u.U in die Hände kriegen, von denen man nicht weiß was sie damit vorhaben.

Außerdem ist es weniger intuitiv. In die Tasche schauen ist immer noch einfacher (finde ich) als Kontoauszüge überprüfen 

1 Antwort einblenden 1 Antwort ausblenden
Santin

"Außerdem ist es weniger intuitiv. In die Tasche schauen ist immer noch einfacher (finde ich) als Kontoauszüge überprüfen“

Vor allen Dingen wenn der Kontoauszug so aussieht:

0,88 Euro 2 Brötchen, 1,11 Euro 1 Broccoli, 2,40 Euro 2 Tüten Milch, 3,20 Euro 1 Eis, ….. …

teachers voice

wie ging es den Griechen bei deren Bankenkrise ?  

da kamen nur 50 Euro / Woche aus den Geldautomaten, will der Staat so seine Bürger maßregeln, in dem er denen ihr eigenes Geld vorenthält ?

Ein Geldautomat ist nicht zum Bezahlen da, sondern zum Geldabheben. Das haben Sie richtig erkannt. Was Sie nicht erkannt haben, dass tatsächlich Niemand diese Barabhebungen beschränken oder gar verbieten möchte. Und deshalb geht auch Ihr jetziger Querschuss weit daneben….

 

Horizont

Grundsätzlich dann ok, wenn es eine günstige Variante bzgl. der Kosten für den Händler gibt. Schließlich ist das der Hauptgrund für kleine (ehrliche) Händler die Zahlung per Karte nicht anzubieten. Vielleicht kommt ja bald der elektronische Euro, dann sind zumindest die Kosten dafür gedeckelt.

vaihingerxx

hat jeder die Möglichkeit mit Karte zu zahlen (hat er ne Karte ?)

vor mir stand vor Jahren mal ne Frau am Post Schalter an, die kriegte keine 10 DM ausbezahlt .....

keine Deckung drauf

also ich finde das erniedrigend, wenn die beim Aldi für 2 Euro Brot kaufen will und die Abbuchung klappt wegen fehlender Deckung nicht

3 Antworten einblenden 3 Antworten ausblenden
TeddyWestside

Ich versteh den Zusammenhang hier nicht. Wenn sie ne Karte hat, kann sie bei Aldi damit bezahlen (sowie in allen Ketten und den meisten Einzelhandelläden). Hat sie keine 2 Euro (egal ob bar oder auf der Bank), leider nicht. 

vaihingerxx

sie verstehen den Zusammenhang nicht ??

warum

die Frau beim der Post mußte doch auch wissen dass ihr Konto keine Deckung aufwies

die stand gedemütigt da, wie womöglich beim Lidl jeder sieht die hat kein Geld

Horizont

also ich finde das erniedrigend, wenn die beim Aldi für 2 Euro Brot kaufen will und die Abbuchung klappt wegen fehlender Deckung nicht

Sehr seltsame Argumentation, wieso sollte der Dame ein Kredit gewährt werden, nur weil sie eine Karte besitzt? Um wie viel war ihr Konto zu diesen Zeitpunkt schon überzogen? War unterscheidet eine leere Karte von einem leeren Portmonee?

AuroRa

Kann man machen, ist auch sinnvoll. Wenn das Ziel ist, gegen Steuerbetrug vorzugehen, könnte man allerdings mit den größten Stellschrauben anfangen: Nämlich die prozentuale Erhöhung von Steuerprüfung der Reichen. Geschätz kämen dabei Steuerhinterziehungen im Milliardenbetrag bei rum. Aber dafür müsste die CDU gegen die eigenen Klienten vorgehen. Not gonna happen. 

7 Antworten einblenden 7 Antworten ausblenden
vaihingerxx

ja die Steuern ....

mein Vorschlag erst gar nicht arbeiten

dann hat man keine Verpflichtung Steuern zu zahlen und gilt von vornherein nicht als Betrüger

AuroRa

mein Vorschlag erst gar nicht arbeiten

Gegenvorschlag an Sie: Erst gar nicht Kommentieren. Damit ersparen Sie sich peinliche Kommentare wie den ihrigen. 

gelassenbleiben

„mein Vorschlag erst gar nicht arbeiten

dann hat man keine Verpflichtung Steuern zu zahlen“

nicht jeder ist wie Sie

Andere arbeiten gerne und es gibt sogar welche, die sehen ein das Steuern notwendig sind, damit unsere Gemeinschaft und unser Staat funktioniert 

vaihingerxx

>>nicht jeder ist wie Sie<<

warum immer beleidigend werden

ich zahle Steuern und Sozialabgaben !

also suchen sie sich doch ihre Gegnern bei denen die keine Steuern zahlen

AuroRa

also suchen sie sich doch ihre Gegnern bei denen die keine Steuern zahlen

Also bei reichen Steuerhinterzieher:innen und Privatiers…

Nettie

@gelassenbleiben
>>nicht jeder ist wie Sie<<

„warum immer beleidigend werden“

Was soll an dieser (richtigen) Feststellung beleidigend sein?

De Paelzer

Ist ja alles nicht tragisch, hauptsache man kann sein Auto noch bar bezahlen. Ab 10 000€ Muss man sich ausweisen und ein Formular ausfüllen.

Anshließend die Brötchen mit Karte

proehi

Baut man so bürokratische Hürden ab und reduziert die Kosten für den Verbraucher?

Ich möchte ja keineswegs der Steuerhinterziehung das Wort reden. Aber es hat einen Grund, warum häufig bei Kleinbeträgen eine Mindestsumme von häufig 10,-€ vorausgesetzt wird. Die Betreiber des digitalen Bezahlsystems verdienen im Hintergrund immer mit, so, dass sich kleine Summen für den Betreiber nicht mehr lohnen, weil der Verdienst zu einem großen Teil die Bezahlsystemanbieter einstreichen. Folglich werden diese Beträge künftig zu Lasten des Verbrauchers aufgeschlagen werden müssen.

Klar, so wird die Steuervermeidung bei Tinnefbeträgen vermindert. Aber die erhoffte Steuermehreinnahmen von 10-15 Milliarden€ verteilen sich auf etwa ebenso viele Zahlungsvorgänge bei Millionen von Steuerzahlern. …. weit höhere Steuerbeträge könnte man einnehmen, wenn man bei den größten 100 Steuervermeidern und den Milliardären den Hebel ansetzen würde.

 

2 Antworten einblenden 2 Antworten ausblenden
Kaneel

"Aber es hat einen Grund, warum häufig bei Kleinbeträgen eine Mindestsumme von häufig 10,-€ vorausgesetzt wird."

Diese Vorgabe gehört - zumindest hier in der Region - längst der Vergangenheit an. Sie können auch bei Beträgen über wenige Cents die Karte, das Smartphone, die Smartwatch, den Bezahlring oder was auch immer zücken.

proehi

Ändert nichts daran, dass diese Bezahlsysteme Geld kosten. Bei geringer Nutzung pro Zahlvorgang  viel, bei ständiger Nutzung fällt es dann nicht mehr ins Gewicht. Wer meinen Sie, muß letztendlich dieses Geld aufbringen, auch wenn es nicht gesondert auf der Rechnung ausgewiesen ist? 

Folglich bringt die angestrebte Regelung für die Kleinbetriebe eine Kostensteigerung mit sich, die anderen betrifft das nicht, die haben das schon.

Aber vielleicht hat das ja auch ein ordnungspolitischen Ansatz, die Kleinen müssen zahlen, während man die Großen ….

Menandros

Haben unsere (noch nicht) Regierenden nichts wichtigeres zu tun als sich mit solchen Details zu befassen?
Das Thema ist doch nur eine weitere Bürokratie-Verpflichtung, wenn man nur noch per Karte zahlen könnte. Ob man damit Steuerbetrug verhindern könnte .... Die Gauner sind erfinderisch :-)

RobbyMan

Bevor weiter die Menschen im Land gegängelt werden, sollten sie mal ihren eigenen Laden auf Vordermann bringen, unnötige viele hoch bezahlte Jobs streichen, die keiner braucht, aber dafür mehr Finanzkontrollen, vor allem bei etlichen Wohlhabenden und Reichen. 

Natürlich wäre es gut, wenn man auch im Restaurant mit Karte zahlen könnte, aber auch das Bargeld hat noch immer seine große Berechtigung ! 

5 Antworten einblenden 5 Antworten ausblenden
vaihingerxx

wenn man auch im Restaurant mit Karte zahlen könnte<<

 

hätte den Vorteil, ich wäre nicht genötigt wegen Trinkgeld aufzurunden / zahlen

))grins((

schabernack

➢ hätte den Vorteil, ich wäre nicht genötigt wegen Trinkgeld aufzurunden / zahlen.

Sie als sparsame Schwäbische Hausfrau, die Möhrengrün im Supermarkt abreißt vor dem Wiegen, müssen auch bei Barzahlung im Restaurant kein Trinkgeld geben.

Spenden Sie das Möhrengrün dem Küchenchef.

gelassenbleiben

Meist können Sie Tip auf der Karte mit dazu geben, oder Sie geben extra Münzen

Odi.14

Siese Berechtigung des Bargeldes sollte auch erhalten bleiben. Über welche Server läuft auch jede Inlandsüberweisung?

Grossinquisitor

Bevor wir weiter die zukünftigen Generationen mit immer höheren Staatsschulden überfordern, sollten wir erstmal die bestehenden Steuergesetze ausschöpfen. Die Registrierkassenpflicht verbunden mit der Möglichkeit auch bargeldlos bezahlen zu können, wäre ein Schritt in die richtige Richtung. 

maskerade

Solange das ohne Zwang zu Kartenzahlung geht (würde ja mit so was wie WERO-pay, Paypal o.ä.) gehen, ist das auch für Kleinhändler machbar. Der Aufwand einer ständigen Internetverbindung im Laden bei Kartenzahlungsterminals ist einfach zu hoch (Kosten Festnetzinternet oder auch über SIM-Karte), das Ganze nur über Geschäftskonten (Kosten!) ... meine Frau überlegt ernsthaft, ihr Geschäft aufzgeben.  

Im übrigen soll ja bis Oktober auch eine kostengünstige Echtzeitüberweisung bei allen europäischen Banken verpflichtend möglich sein. Wenn dann noch eine Möglichkeit geschaffen würde, wie mit Promptpay (QR-Code-Zahlung in Thailand), dann wäre das schon mal vertretbarer Aufwand. 

Und wenn schon Wahlmöglichkeit, dann muss auch die Pflicht zu Annahme von Bargeld bestehen. 

1 Antwort einblenden 1 Antwort ausblenden
gelassenbleiben

Laden bei Kartenzahlungsterminals ist einfach zu hoch (Kosten Festnetzinternet oder auch über SIM-Karte), das Ganze nur über Geschäftskonten (Kosten!) ... meine Frau überlegt ernsthaft, ihr Geschäft aufzgeben.

Das kann ich nur glauben, wenn ihre Frau eine Almwirtschaft ohne Internetempfang betreibt und auf Satellitenverbindung angewiesen wäre

Kopfschuetteln

Als jemand der sehr selten zum Geldautomaten geht, ärgere ich mich, wenn ich bei einem Restaurant übersehen habe, dass nur Bargeldzahlung möglich ist, und ich dann einen Schlüssel hinterlegen muss, um Geld abzuheben, weil die 30 Euro in meinem Geldbeutel nicht ausreichen. Trotzdem: In den letzten Jahren hat die EU und auch Deutschland so viele wirtschaftliche Fehler begangen, soviel versemmelt und  zudem über jedes Maß hinaus verschuldet, dass ich denen nicht noch mehr Macht über mein Geld geben möchte. 

Im Raum steht auch der digitale Euro! Wenn man sich das vergegenwärtigt, dann hat die Pflicht zum bargeldlosen Bezahlangebot ein "Geschmäckle". Danach der digitale Euro? Und danach die Abschaffung des Bargelds? Die Folge ist, dass unser Geldvermögen zu einer von den Zentralbanken verwalteten, abstrakten Größe wird! Danach sind wir der staatlichen Willkür bedingungslos ausgeliefert. Und wer weiß, was noch kommen wird. Ich habe bei diesem Gedanken schon jetzt ein ungutes Gefühl!

4 Antworten einblenden 4 Antworten ausblenden
gelassenbleiben

Danach sind wir der staatlichen Willkür bedingungslos ausgeliefert

Wir leben (noch) nicht in den USA oder Russland 

Giselbert

"Als jemand der sehr selten zum Geldautomaten geht, ärgere ich mich, wenn ich bei einem Restaurant übersehen habe, dass nur Bargeldzahlung möglich ist,"

Ich kann Ihren Frust verstehen. Aber für die bargeldlosen Bezahlmöglichkeiten werden die Geschäftsbetreiber ordentlich zur Kasse gebeten. Mir ist es lieber, ich bekomme mein Essen etwas günstiger, als die bargeldlose Bezahlmöglichkeit. Dies deckt sich auch mit meiner Erfahrung, dort wo nur Bargeldzahlung möglich ist, ist es in der Regel auch günstiger (z.B. Friseur, Restaurant, Metzgerei ...).

Ihr "Geschmäckle" zum digitalen Euro teile ich.

vaihingerxx

wehret den Anfängen

auch bei diesem Thema

gelassenbleiben

„wehret den Anfängen“ bezueht sich auf den Kampf gegen rassistische und rechtsradikale Parteien wie die AFD, deren Verbot von Verfassungsgericht überprüft werden sollte

Und Sie wissen das, Ihr Beitrag soll dazu dienen die Botschaft dieser wichtigen Aufforderung „wehret den Anfängen“ zu verwässern

bolligru

"Jetzt habt ihr endlich die Wahl und dürft überall auch bargeldlos zahlen!"- so wird es gesagt.

Wieder ein Schritt hin zur Abschaffung des Bargeldes, auch wenn es so dargestellt wird als ob man den Menschen einen Gefallen täte und man Straftaten (Steuerhinterziehung) so verhindern könne. 

Zweifellos läßt sich Steuerhinterziehung durch eine komplette Abschaffung des Bargeldes so gut wie vollständig kontrollieren. Zweifellos ist die jetzt angedachte Maßnahme ein Schritt in Richtung Kriminalitätserschwerung.

Die Kehrseite ist allerdings, daß die Kontrolle nicht nur die Verbrecher trifft, sondern jeden Einzelnen, denn das Kaufverhalten kann so lückenlos nachvollzogen werden: "Na, na, schon wieder eine Flasche Wein? Sie trinken zu viel und deshalb muß leider ihr Krankenkassenbeitrag erhöht werden!" ...und was kommt dann als nächstes? ...der gläserne Bürger?

Giselbert

Oje, schon wieder ein Stück mehr in Richtung Bargeldabschaffung. 

"Steuerbetrug zu vermeiden."

Nicht nur, dass mir dies eine fadenscheinige Begründung scheint, damit werden auch alle unter einen Generalverdacht gestellt.

Zudem sind solche "bargeldlosen Bezahlsysteme" recht teuer, was letztlich einen Preisaufschlag für den Verbraucher zur Folge haben wird.

Die CDU/SPD sollten die Geschäfte in Ruhe und selbst entscheiden lassen und aufhören mit weiterem Regulierungswahn.

2 Antworten einblenden 2 Antworten ausblenden
gelassenbleiben

und aufhören mit weiterem Regulierungswahn.

wohin das führt kann man gerade bei der faschistischen Idiokratie der MAGAs sehen….

Grossinquisitor

Für seriöse Betriebe ist das überhaupt kein Problem. Die haben das eh schon. In deren Interesse sollten wir das zum gesetzlichen Standard erklären. 

vaihingerxx

wer sagt das ?

sind sie sicher dass unsere Staat nicht so was plant ?

sind sie so blauäugig ... ich wäre da mißtrauischer

1 Antwort einblenden 1 Antwort ausblenden
teachers voice


@teachers voice

wer sagt das ?

sind sie sicher dass unsere Staat nicht so was plant ?

sind sie so blauäugig ... ich wäre da mißtrauischer

Solange wir noch ein demokratisches und damit auf Transparenz,  Miitwirkung und Gewaltenteilung beruhendes Staatssystem haben, brauchen Sie da gar nicht misstrauisch zu sein. Sie können es einfach nachlesen und nachfragen. Kein Problem!

Anders wird es sein, wenn diejenigen, die genau dieses Misstrauen schüren und mit Fake-News verschwurbeln,  an der Macht sein werden. Dann haben Sie genau das, wovor Sie weglaufen wollten, mitten in Ihrem Wohnzimmer stehen. 

 

DeHahn

Deutschland fällt zurück und hält das noch für Festhalten an Bewährtem. Andere Länder haben schon digitalisierte Verwaltung, in Holland gibt´s a) eine Kasse nur für Kartenzahlung und b) werden die Beträge auf 5 bzw. 10 Cent auf-/abgerundet, in der Schweiz fahren die Züge stündlich pünktlich und die Anschlüsse sind ebenfalls pünktlich, in Norwegen sind 90% der Neuzulassungen e-Autos, aber wir halten eisern an der Pfennigfuchserei fest, am Verbrenner auch (sind sogar noch stolz darauf), und jedes Mal wenn neue Regeln/Auflagen kommen, die alles einfacher machen sollen, geht das Gejammer über Aufwand und Kosten los, die Einführung von Pflichten wird als Einschränkung der Selbstbestimmung beklagt. Es ist zum Heulen!

1 Antwort einblenden 1 Antwort ausblenden
bolligru

Man wird immer etwas finden, was in einem anderen Land besser zu sein scheint als im eigenen und zweifellos sollte man sich lernfähig zeigen.

Im Falle der Zurückdrängung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs aber, und darum geht es hier, sollte man die Folgen sehen und die bestehen eben nicht nur in einer Kontrolle von Kriminellen, die immer Wege finmden werden ihr schändliches Handwerk weiter zu führen, sondern in der Ausweitung der Kontrollmöglichkeit der unbescholtenen Bürger durch Staat und auch Private. Am Ende steht der gläserne Bürger. Viele werden jetzt sagen: "Na und- ich habe doch nichts zu verbergen!" Diese irren, denn dann, wenn alles kontrolliert wird, dann auch Alkoholkonsum, Rauchen, zu viel Zucker, ungesunde Lebensweise wie zu wenig Bewegung, Übergewicht, ... Ich möchte nicht in einem Nannystaat leben!

Holunder1957

Ich kann mich nicht vorstellen, das eine elektronische Bezahlmöglichkeit, wie vom Hotel- und Gaststättengewerbe behauptet einen größeren Aufwand mit sich bringt, als das Bargeld zu zählen, es sei man will unbedingt Geld am Fiskus vorbei ......, ich persönlich habe fast kein Bargeld mehr in der Tasche, nur für den ÖPNV (Bus) brauche ich Bargeld, da dort in meinem Gebiet keine Kartenbezahlung möglich ist. Die Wahl zwischen Elektronischer und Bargeld Bezahlung sollte in allen Bereichen möglich sein.

gelassenbleiben

Union und SPD wollen Pflicht zu elektronischer Bezahlmöglichkeit

Hier geht Blackrot ja ins Detail, gibt es eigentlich auch irgendetwas konstruktives zu einem verbesserten Klimaschutz? Also nicht, aufweichung der Klimaziele wie verschleppter Kohleausstieg und aus vom Verbrenneraus 2035?

Arthur K.

Warum  das  den  Händlern  gesetzlich  vorschreiben  ?  Wer  als  Händler  darin  einen  Sinn  sieht,   wird  sich  die  kostspielige,  stör-  und  reparaturanfällige    Technik  zum  bargeldlosen  Zahlungsverkehr  schon  freiwillig  anschaffen.   Wer  sich  das  als  Händler  nicht  leisten  kann,   der  gibt  seinen  Laden  dann  auf  und  lebt  fortan  von  Bürgergeld.   

Moderation

Die Kommentarfunktion wird bald geschlossen

Sehr geehrte User,

wir werden die Kommentarfunktion um 12:45 Uhr schließen.

Bitte schreiben Sie Ihre Kommentare noch zu Ende.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Arthur K.

Das  sollte  man  jedem  Laden  selber  überlassen.  Kartenzahlung  verhindert  keine  Steuerhinterziehung.  Auch  da  gibt  es  Möglichkeiten  von  der  Kasse  mit  doppelten  Boden  bis  hin  zur  Bilanzierungsfälschungssoftware.

1 Antwort einblenden 1 Antwort ausblenden
Grossinquisitor

Die bargeldlosen Zahlung kann bewiesen werden. Die einzelne nicht registrierte Bargeldzahlung aber nicht. 

Moderation

Schließung der Kommentarfunktion

Liebe Community,

die Kommentarfunktion für dieses Thema wird nun geschlossen.

Danke für Ihre rege Diskussion.

Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation