Bezahlen mit Griocard

Ihre Meinung zu Union und SPD wollen Pflicht zu elektronischer Bezahlmöglichkeit

Elektronisches Bezahlen - egal ob mit Karte oder einer anderen Technik - kann helfen, Steuerbetrug zu vermeiden. Deshalb planen Union und SPD laut einem Bericht eine Pflicht für Geschäfte, eine Alternative zur Barzahlung anzubieten.

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136 Kommentare

Kommentare

Kaneel

Gibt es dann auch ein Recht auf die Möglichkeit der Bezahlung mit Bargeld? 

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Grossinquisitor

Ja. Es es soll beides möglich sein. 

Kaneel

Die Coronasituation hat leider mit dazu geführt, dass neu eröffnete Geschäfte/Lokale hier überhaupt keine Bargeldzahlung mehr anbieten. Z.B. musste ich ein halbes Brot für 2,50 Euro liegen lassen, weil der Laden kein Bargeld angenommen hat.

vaihingerxx

also mein Bäcker nimmt keine Karte - aus Prinzip !

und die Bäckerei daneben nur ab 12 Euro, wobei bei den Preisen für Brötchen, ist das schnell erreicht

Parsec

"... also mein Bäcker nimmt keine Karte - aus Prinzip ! "

Also meine beiden Bäcketeien bieten beide Möglichkeiten an, bar + elektronisch - sehr fortschrittlich.

Geben Sie mir doch bitte mal die Adresse Ihres Bäckers. Dann gehe ich morgen früh und jeden Tag da mal hin und hole mir unsere 4 Brötchen und bezahle mit einem Fuffi. Mit der Merhode bin ich nämlich schon mehr als einmal abgeblitzt: "Also nee, soviel Kleingeld haben wir gerade nicht in der Kasse." ...

vaihingerxx

welche Tankstelle nimmt 500er selbst 200er werden nicht genommen

und das obwohl die Spritrechnung  schnell 150 Euro betragen kann

wobei Kleingeld ....  bei meiner Bäckerei habe ich Kredit - auch das gibts noch !

rolato

Also wer gleich morgens mit einem 50er 3 Brötchen kaufen möchte, dem ist nicht zu helfen.

Kaneel

Im Bus habe ich es in letzter Zeit mehrmals erlebt, dass Kunden das Geld für die Fahrkarte (nicht alle haben ein Deutschlandticket) abgezählt parat hatten. Es gibt Menschen, die mitdenken. Fand ich gut.

rolato

Es gibt Menschen, die mitdenken. Fand ich gut.

Ja eben, das sollte eigentlich selbstverständlich sein, war schon so seit ich denken kann. Kleingeld habe ich außer in der Geldbörse noch im PKW. Man kann auch nicht erwarten das alles überall und gleich verfügbar ist, so ist das Leben. Ich kaufe oft in Hofläden, einige bieten beides an. Nur ohne Internet geht die beste Karte nirgends.

In manchen Ländern kann man Tickets für ÖPNV  direkt per Karte im Bus lösen.

rolato

Nicht nur der Bäcker. Kartenzahlung unter 10€ oft nicht möglich

Parsec

"Z.B. musste ich ein halbes Brot für 2,50 Euro liegen lassen, weil der Laden kein Bargeld angenommen hat."

Dann wäre das ein Laden, den ich das erste und letzte Mal betreten hätte.

Je nach Girokontomodell fallen u.U. ja auch Gebühren ab einer bestimmten Anzahl von Buchungsposten an (allerdings weiss ich nicht, ob das inzw. gänzlich überholt ist oder ob es diese eher aus der Zeit gefallenen Kontomodelle noch gibt, insbes. bei älteren seit Jahrzehnten treuen Kunden).

Kaneel

Ist bei mir ja auch so, dass ich den Laden nicht wieder betreten habe. Ist aber wie mit dem Messengerdienst, den ich nicht nutze - man schließt sich teilweise auch aus. Die Gebühren für das Abbuchen tragen m.W. die Läden, indirekt vermutlich auch die Kunden durch Preiserhöhungen.

schabernack

➢ Z.B. musste ich ein halbes Brot für 2,50 Euro liegen lassen, weil der Laden kein Bargeld angenommen hat.

Gäbe es hierzulande (mit weit reichender Akzeptanz) diese IC Money Cards ohne Verknüpfung zu Bankkonto und Internet. Aufladbar bis zu einer Grenzsumme, nicht personalisiert. Wieder aufladen, wenn leer, ist wie neues Bargeld in die Geldbörse tun.

Aufladbar an «IC Money Machines» mit Scheinen, ebenso an Terminals, an denen man damit bezahlen kann. Aufladen nicht an jedem, aber an denen bspw. in Bahnhöfen, in Ladenketten mit Filialen.

So hätten Sie Ihr Brot bekommen können mit bargeldlosem Bargeld. In Japan kann man die Dinger aufladen mit max. 2-mal ¥ 10.000 € ≈ 130 €. Hier könnte man 3-mal 50 € machen.

Mehr Geld tut man für Kleineinkäufe nicht in die Geldbörse.
Geldverlust bei Verlieren der Karte (oder bei Diebstahl) hält sich in Grenzen.
Ich verstehe nicht, warum es das in Köln und Osnabrück kaum gibt.
Und man könnte es auch nehmen zum Bezahlen von Fahrten im ÖPNV.

vaihingerxx

so wenig wie wir das Maß aller Dinge sind, sind es die Japaner ...

also warum nicht die Eigenheiten der Menschen akzeptieren

in Bkk Flughafen muß man sogar den Bus nach Hua Hin in bar zahlen, aber jeder 7eleven nimmt Karte

Kaneel

@schabernack: 

Ich wäre sehr für die Einführung einer solchen Karte!

Trotzdem sehe ich auch die Vorteile des haptischen Bargelds für den Umgang mit Geld. 

Die Nachteile möchte ich aber auch nicht verschweigen. So passiert es nicht so selten, dass ein Händler bzw. man selber nicht mehr weiß welchen Schein man gereicht hat und ob man unter- oder übervorteilt wurde.

Vaddern

Lesen hilft in vielen Fällen. Es handelt sich um die Pflicht, eine Alternative zur Bezahlung mit Bargeld anzubieten. Punkt. Ihren Beitrag verstehe ich als den üblichen Versuch, hier einen Spaltpilz zu setzen und die Diskussion zu stören und in eine falsche Richtung zu lenken.

Kaneel

Ich weiß Sie mögen mich nicht und Sie verstehen ganz offensichtlich meine Beiträge nicht. Da viele von mir geschätzte User dieses Problem offensichtlich nich haben, liegt es vermutlich nicht ausschließlich an mir. Kann und muss ich mit leben. Tatsächlich wollte ich heute einmal die erste im Thread sein. Das kommt eher sehr sehr selten vor. Zum 

Thema: ist Ihnen Barzahlung selbst wichtig und soll diese weiterhin möglich sein?

watchcat

"Ihren Beitrag verstehe ich als den üblichen Versuch, hier einen Spaltpilz zu setzen und die Diskussion zu stören und in eine falsche Richtung zu lenken." 

Dann wissen Sie ja schon, wo das Problem liegt: bei Ihnen und ihren unbegründeten Anahmen, über die Sie sich dann echauffieren. Die Frage des Forusten ist sehr sinnvoll und passend. 

Kaneel

Mir liegt daran weiter mit Bargeld bezahlen zu können. Das habe ich zum Ausdruck gebracht. Nicht mehr und nicht weniger. Vielleicht überlegen Sie noch einmal, ob Sie mit Ihrer eigenen Reaktion über das Ziel hinausgeschossen sind. Ich kann das auch und behaupte: vieleicht tun bestimmte alte weiße Männer sich mit der Selbstreflexion doch eher schwer.

saschamaus75

>> Es handelt sich um die Pflicht, eine Alternative zur Bezahlung mit Bargeld anzubieten

 

Ähh, im Artikel steht aber auch:

> Elektronisches Bezahlen - egal ob mit Karte oder einer anderen Technik - kann helfen, Steuerbetrug

> zu vermeiden

 

Und DAS ergibt halt nur Sinn, wenn alles(!) auf Karte umgestellt und bargeldlos wäre. -.-

 

Kaneel

Den Satz "Wir wollen, dass grundsätzlich Bargeld und mindestens eine digitale Zahlungsoption schrittweise angeboten werden muss", hatte ich überlesen. Nun ist es aber so, dass ich verschiedene Geschäfte bzw. Lokale nicht aufsuche, weil dort keine Barzahlung möglich ist. Wären diese demnach verpflichtet diese doch wieder oder überhaupt anzubieten? Würde mich freuen!

R A D I O

Barzahlung sollte überall möglich sein, gesetzlich klar verankert werden.

Kaneel

Hier vor Ort ist diese aber vielerorts nicht möglich! Dann müssten die Betreiber ihr Bezahlsystem also umstellen?

R A D I O

Mein Wissensstand:  für die Europäische Zentralbank und die deutsche Bundesbank gilt noch immer, dass Einzelhändler Barzahlungen nicht ablehnen dürfen, es sei denn, Käufer und Verkäufer haben sich geeinigt, andere Zahlungsmittel zu nutzen.

Schilder oder Aushänge, mit dem Hinweis, dass der Einzelhändler Barzahlungen oder Banknoten nicht akzeptiert genügen nicht, müssten berechtigten Grund haben, z. B. dass sie nicht genügend Bargeld vorhalten können, oder dass die Verwahrung großer Bargeldmengen konkrete Sicherheitsrisiken für sie birgt. Dem Bürger darf grundsätzlich die Annahme von Bargeld nicht ohne triftigen Grund verweigert werden. Der Status der Euro-Banknoten und ‑Münzen als gesetzliches Zahlungsmittel würde hierdurch untergraben untergraben werden, ist aber durch EU-Recht geschützt.

M.Pathie

Es gibt schon Restaurants und Läden ohne Bargeldverkehr. Völlig okay. Sollte mehr davon geben.

R A D I O

Dann haben wir es hier vermutlich mit einem grauen Bereich zu tun. Sind inzwischen Euro-Banknoten kein gesetzliches Zahlungsmittel mehr?

Kaneel

Demnach stellt die Bezahlkarte für Geflüchtete, die ich aus verschiedenen Gründen für problematisch halte, für Sie also grundsätzlich kein Problem dar?

Kaneel

Das "problematisch" bezieht sich auf die Bezahlkarte! 

M.Pathie

Sie können natürlich Äpfel mit Fahrrädern vergleichen; kommt selten etwas produktives bei raus.

Aber was die Bezahlkarte für Geflüchtete betrifft: Gibt gute Tauschinitiativen - bestimmt auch in Ihrer Nähe.

Kaneel

"Sie können natürlich Äpfel mit Fahrrädern vergleichen;"

Wenn Sie sich für die Abschaffung des Bargelds stark machen, sollten Sie auch Zusammenhänge und Auswirkungen erkennen können.

sportlexikon

Ja, es gibt solche braunen Läden, die sich um Inklusion und Teilhabe einen Teufel scheren.

M.Pathie

Du liebes bisschen... An bargeldlosen Geschäften ist weder etwas braunes noch etwas Teilhabe- bzw. inklusionsfeindliches. 
Aber ich freue mich über Ihr Bekenntnis zu Teilhabe und Inklusion und Ihr Engagement gegen die Braunen.

Mauersegler

Üble, willkürliche Bevormundung. Dürfte nicht erlaubt sein

 

De Paelzer

Es geht auch manchmal nicht anders. Wenn ein Verkaufsauto vom Bäcker oder so kommt, geht es bei uns nicht anders. "Kein Netz"

Meine Eisdiele hat auch ein Schild "Keine Kartenzahlung" Wenn man sich setzt und das Handy an macht weiß man warum "Kein Netz"

Was machen die wenn sie Online anbieten müssen?

R A D I O

Vielleicht sollte der Gesetzgeber für klare Regelungen der Ausnahmen zur Pflicht Bargeld anzunehmen, sorgen, und Behörden die Einhaltung kontrollieren.

R A D I O

Wenn kein Netz, dann kann man schlecht einen Kaufmann zwingen, nur deshalb sein Geschäft aufzugeben. Das muss vorher geklärt sein. Kartenzahlungzwang (Beispiel Eisdiele) kann es nicht geben, würde geltendem Recht widersprechen. Die Eisdiele kann auf Bargeldzahlungzwang hinweisen, ist aber nicht nötig.

Horizont

Es bleibt Ihnen überlassen diese Geschäfte zu meiden.

Kaneel

Es bleibt Ihnen überlassen Geschäfte zu meiden in denen keine Kartenzahlung möglich ist, könnte ich genauso argumentieren. Offensichtlich gibt es aber oder soll es geben ein verankertes Recht auf beide Bezahlarten. 

Horizont

Privatrechtliche Vereinbarungen: Im Geschäftsverkehr zwischen Privatpersonen oder Unternehmen können die Vertragsparteien im Rahmen der Vertragsfreiheit vereinbaren, welche Zahlungsmittel akzeptiert werden. Ein Händler kann beispielsweise festlegen, nur Kartenzahlungen zu akzeptieren, sofern er dies klar und deutlich kommuniziert, etwa durch entsprechende Hinweise im Geschäft.  


 


 

Kaneel

Schon wieder haben Sie meine Frage nicht beantwortet. Darf ein Händler, bezogen auf das Thema des Artikels, auch festlegen, dass nur Barzahlung erlaubt ist oder argumentieren Sie hier einseitig?

R A D I O

Darf der Händler nicht. Er darf gesetzliches Zahlungsmittel nicht ablehnen, darüber einseitig ohne wichtigen Grund entscheiden. Er darf ja viele andere Dinge überhaupt nicht.

Adeo60

Eine sinnvolle Regelung von Union und SPD. Aber haben wir nicht deutlich wichtigere Probleme, die nun endlich abgepackt werden müssen?

M.Pathie

Sie retten meine Meta-Vormittagslektüre mit Ihrem herrlich passenden Verschreiber: abgepackt statt angepackt.

Ich wünsche Ihnen und allen weltoffenen Usern ein sonniges Wochenende und verabschiede mich aufs 🚲 

Mauersegler

Der Sinn erschließt sich mir nicht. Ich denke, um Steuerhinterziehung zu verhindern, muss man an anderen Stellen anpacken. Das wäre dann tatsächlich eine wichtige Sache.

Kaneel

Die Möglichkeit der Zugansmöglichkeiten bei der Bezahlung treibt doch alle Menschen im Alltag um. Also kein unwichtiges Thema. Zumal Politik sich immer gleichzeitig um viele Themen kümmern muss und sich nicht nur auf eines fokussieren sollte.

Paule66

Wird auch langsam Zeit. Was in den meisten Ländern seit Jahren funktioniert muss bei uns immer noch und wieder durch die Mühlen der ewig Gestrigen. Barzahlung sollte eigentlich nur noch der Ausnahmefall sein, auch und vor allem im Privaten.

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Decathlon

Womit sich der Händler bezahlen lässt, entscheidet letztlich die Kundschaft.

Womit ich als Kunde bezahlen will, entscheide ich.

Punkt.

vaihingerxx

so sehe ich das auch

mag ja an der Tankstelle sinnvoll sein, die ohnehin die Aussenstelle/Eintreibstelle des Finanzamtes ist, wenn da 100.000 Euro in der Kasse liegen (und das hat sich schnell)  auch ne Gefahr

aber bei ner kleinen Bäckerei  .... ich weiß nicht !

gelassenbleiben

deswegen ist doch gut, wenn Karte angeboten werden muss

sportlexikon

Sie hatten im letzten Satz doch schon einen Punkt gesetzt. Warum dieser Überfluss?

vaihingerxx

stimmt nur in Ausnahmefällen !

man stelle sich nen Clochard vor, mit nem Kartenlesegerät in der Unterführung sitzend,  Kinder wenn sie fürs Rote Kreuz oder ein Schulfest sammeln

))grins((

 

M.Pathie

Ihre 'ArgumEnte' sind heute wieder unwiderstehlich und unwiderlegbar.

vaihingerxx

aber das hat doch was bestechendes an sich oder etwa nicht ?

))grins((

artist22

"man stelle sich nen Clochard vor, mit nem Kartenlesegerät in der Unterführung sitzend" Wo leben Sie? In Schweden gibt es das bereits. Und das ist ein Staat, der immer noch steuergerechter ist als unserer.

vaihingerxx

>>steuergerechter>>

 

ja der Begriff "Gerecht"

den legt wohl jeder unterschiedlich aus

 

wobei sie bringen Schweden ....

blödes Beispiel

hierzulande kann man einer Dame des horizontalen Gewerbes dann gleich Steuern und Sozialabgaben zuordnen

in Schweden sieht man gleich dass es sich um kriminelle Einkünfte handelt und der Staatsanwalt ermitteln

 

sportlexikon

Die Clochards waren doch schon bei der Euro-Umstellung sehr flexibel. Die waren die Ersten, die die Preise gleich verdoppelt haben, nach dem Motto "Haste mal 1 Euro"

EWG2

Die anderen Länder entwickeln sich durch freiwillig getroffene Entscheidungen der Bürger und nicht durch ewig gestrige Rufe nach staatlichem Eingreifen.

Grossinquisitor

Sie kennen offenbar die ausländischen Regelungen gar nicht. Der Steuervollzug beispielsweise in Italien, Polen oder Österreich ist deutlich restriktiver als bei uns. Dort werden die Daten zum Teil in Echtzeit an die Finanzbehörden geliefert. 

M.Pathie

Sie sagen es. 100 % Zustimmung. 

De Paelzer

Dann sollte auch eine Mindestzahlung geregelt werden. Zur Zeit macht jeder wie er/sie will. Kartenzahlung erts ab 5 € andere Kartenzahlung ab 10 €. 

Ist übrigens in unseren Nachbarländern auch nicht anders.

asimo

Das sollte der Markt regeln. Fragen die Kunden elektronische Bazahlung nach, wäre ich als Anbieter dumm, diese Zahlungsweise nicht anzubieten, es sei denn ich pfeife auf die Kinden ( können dich msnche Anieterbleisen, andere nicht).

Ich verwehre mich nur gegen die Einführung weiterer Regeln und Vorgsben. Bürokratie soll abgebaut werden. Was passiert aber, es kommen immer neue Regelungen hinzu, die überflüssig sind (wie gesagt, das regelt der Markt schon selbst). An das Steuerrecht haben sich ohnehin alle zu halten.

watchcat

Warum immer anderen Ihre Präferenzen aufzwingen? Leben und leben lassen. Wird langsam unheimlich, wie einige in jedem Punkt mit der Agenda übereinstimmen. Mal selber denken! Vielleicht kommt etwas interessantes dabei heraus!

asimo

Das ist doch in Bezug auf Steuerbetrug Quatsch. Das ließe sich nur mit einer Pflicht zur elektronischen Zahlung eingrenzen. So ist es nur Gängelung der Gewerbetreibenden und Regulierungszwang. Lasst die Gewerbetreibenden frei entscheiden, welche Zahlungsarten sie anbieten. An das Steuerrecht müssen sie sich ohnrhin halten.

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teachers voice

 Lasst die Gewerbetreibenden frei entscheiden, welche Zahlungsarten sie anbieten. An das Steuerrecht müssen sie sich ohnehin halten.

Also in meiner Großstadt gibt es nur einen einzigen Grund, keine elektronische Zahlung zu ermöglichen: Man will Bargeld. 

Warum wohl? Bezahlen diese ihre Lieferanten und Angestellten auch in bar? 

Nettie

„Also in meiner Großstadt gibt es nur einen einzigen Grund, keine elektronische Zahlung zu ermöglichen: Man will Bargeld. Warum wohl? Bezahlen diese ihre Lieferanten und Angestellten auch in bar?

Auch wenn es dafür sicher durchaus auch ‚ehrenwerte‘ Gründe geben dürfte, ist das auf jeden Fall ein guter Punkt.

proehi

Das Kartenzahlsystem kostet den Anbieter Geld. Da gibt es verschiedene Angebote die sich in der Regel aus dem Zahlbetrag, Betrag pro Transaktion und monatlicher Miete oder Bereitstellungsgebühr zusammensetzt. Am teuersten ist es für die Klitschen, beim Discounter fällt das nicht ins Gewicht oder er hat selber seine Daddeln im Kartenzahlsystem. 

Die Klitsche muß die Kosten weitergeben. Da ist Barzahlung auch eine Kosteneinsparung.

asimo

Die meisten Gewerbetreibenden geben den Forderungen ihrer Kunden nach. Es gibt aber durchaus Fälle, wo das Vorhalten einer elektronidchen Zahlmethode nicht ohne nennenswerten Aufwand möglich ist.

Klare Regeln ja (Steuerrcht einhalten), aber weniger Regulierungszwang. Angebot und Nachfrage regeln das schon.

nost bene: Ich biete bei meinem Geschäft nur elektronische Bezahlungen an, aber das liegt auch daran, dass das ohnehin per Webshop erfolgt. 

Grossinquisitor

Ja, aber. Die Pfändung eines Kontos ist für die Behörden weitaus effektiver und ergiebiger als das vergebliche Bemühen irgendwo etwas Bargeld zu finden. Außerdem: Zumindest die Höhe der unbaren Zahlungen stehen dann bei der Ermittlung der Umsätze fest. 

artist22

"Das ließe sich nur mit einer Pflicht zur elektronischen Zahlung eingrenzen." Und das ist ja auch der mittelfristige Sinn all dieser Überlegungen a la staatliche Bitcoins u.ä.

Es wird eh so kommen, nur der Steuerbetrug wird daducrch nicht abnehmen, entgegen all der kommenden Beteuerungen. Noch nie hat der reiche, weisse Mann seinen gerechten Obulus bezahlt. Korruption und mafiöse Strukturen sorgen auch in Zukunft dafür, dass es immer weniger aber immerr öfter sagen können: Mein Gold, meine Yacht, meine Gespielin

Grossinquisitor

Eine gesetzliche Änderung wäre zu begrüßen. Längst überfällig die Einführung einer Registrierkassenpflicht. Wenn man es sich überlegt: Rein rechtlich dürften derzeit in Deutschland sogar Aldi, Lidl, Edeka etc. ihre Einnahme mittels offener Landenkasse ermitteln. Also einfach am Abend das Geld zählen und es handschriftlich in einen Kassenbericht eintragen ohne dass überprüfbar wäre, ob die gezahlte Summe stimmt. Natürlich machen sie das nicht, aber zulässig wäre es. 

vaihingerxx

nur Bares ist Wahres

so meine Einschätzung

zugegeben ich zahle  beim Aldi nur noch mit Karte, ebenso die Tankstelle, wer hat schon 100 Euro in der Tasche, Handwerker der Dokumentation wegen mit Überweisung,....

wie ging es den Griechen bei deren Bankenkrise ?  

da kamen nur 50 Euro / Woche aus den Geldautomaten, will der Staat so seine Bürger maßregeln, in dem er denen ihr eigenes Geld vorenthält ?

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teachers voice

wie ging es den Griechen bei deren Bankenkrise ?  

da kamen nur 50 Euro / Woche aus den Geldautomaten, will der Staat so seine Bürger maßregeln, in dem er denen ihr eigenes Geld vorenthält ?

Ein Geldautomat ist nicht zum Bezahlen da, sondern zum Geldabheben. Das haben Sie richtig erkannt. Was Sie nicht erkannt haben, dass tatsächlich Niemand diese Barabhebungen beschränken oder gar verbieten möchte. Und deshalb geht auch Ihr jetziger Querschuss weit daneben….

 

Marmarole

Bei meiner Sparkasse kann ich am Automaten selbstverständlich zahlen.

vaihingerxx

wer sagt das ?

sind sie sicher dass unsere Staat nicht so was plant ?

sind sie so blauäugig ... ich wäre da mißtrauischer