Trump spricht, hinter seinem Schreibtisch im Oval Office im Weißen Haus sitzend, zu Reportern.

Ihre Meinung zu US-Präsident nährt Spekulationen - dritte Amtszeit für Trump?

US-Präsident Trump gibt sich unschuldig: Die Menschen würden ihn bitten, 2028 erneut als Präsident zu kandidieren, erklärte er und befeuerte damit einmal mehr Spekulationen über einen Verbleib im Amt. Aber lässt die Verfassung das zu? Von E. Aretz.

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144 Kommentare

Kommentare

Robert Wypchlo

Müssen denn nicht vor dem Wahljahr 2028 eigentlich noch die Jahre 2026 und 2027 kommen? Oder will Trump diese Jahre am liebsten abkürzen? Was ist wenn die Halbzeit-Wahl im November 2026 so ganz anders ausgeht als Trump es will?

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Bauhinia

Einfach die Zwischenwahljahre streichen, das könnte Trump für eine großartige Idee halten.

Juwa

Dass Trump öffentlich über eine dritte Amtszeit spekuliert, zeigt für mich, dass Trump wohl alles versuchen wird diese auch zu bekommen und das obwohl er gerne große Sprüche macht. Ich sage das deshalb, weil Trump in der Vergangenheit (nach der Wahl 2020) alles versucht hat um an der Mach zu bleiben. Warum sollte es diesmal anders sein?

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Robert Wypchlo

Trump könnte nach einer möglichen Wahlniederlage im November 2028 am 6. Januar 2029 versuchen beim US-Capitol die Lüge von einer gestohlenen Wahl zu verbreiten und einen Aufstand Anzugzetteln?

vaihingerxx

bringen sie den bloß nicht auf so eine Idee ))grins((

Schiebaer

Eine dritte Amtzeit aber nur wenn er den Russ, Ukraine recht bald beendet.Hatte er ja versprochen und daran muss er sich messen lassen,sonst nix dritte Amtzeit.

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Bauhinia

Das mag vielleicht Afd-Wähler hierzulande interessieren, Trump und seine Wähler ist die Ukraine letztlich völlig wurscht. 

Schiebaer

Sorry,muss heisen : Russ, Ukraine Krieg beendet

fathaland slim

Selbst dann nix dritte Amtszeit.

vaihingerxx

Aber lässt die Verfassung das zu?<<

 

die Sache mit der Verfassung ....

unsere ließ es sogar zu, dass Schwule eingesperrt werden durften, ebenso zu heiraten

selbst seine Ehefrau zu schlagen verstieß nicht prinzipiell dagegen

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Bauhinia

Vermischen Sie Präteritum und Präsens?

sportlexikon

Schwule dürfen auch 2025 immer noch eingesperrt werden, wenn sie etwas verbrochen haben.

vaihingerxx

ging es darum ?

Parsec

"Aber lässt die Verfassung das zu?"

Nein

"... dass Schwule eingesperrt werden durften .... seine Ehefrau zu schlagen verstieß nicht prinzipiell dagegen"

Früher gab es auch noch die Vierteilung. Und davor das Annageln am Kreuz.

Und weit davor hat man sich gegenseitig aufgefressen.

Trump ist einfach ein Rückfall. Und offensichtlich haben US-amerikanische Wähler sich einen Rückfall gewünscht.

vaihingerxx

aber doch wohl nicht wie in meinem Beispiel derselben Verfassung ?

da machte sich zumindest die Mühe sie zu ändern

fathaland slim

Auf amerikanisch backlash. Ich empfehle den Backlash Blues, geschrieben von Langston Hughes, gesungen von Nina Simone.

fathaland slim

Und? Was möchten Sie mit diesen von Ihnen oft geschriebenen Worten zum Ausdruck bringen?

Das Problem mit einer Verfassung ist ein ganz anderes:

Wenn die Regierung, also die Exekutive, beschließt, sich nicht an sie zu halten und den Gerichten, der Jurisdiktion nicht Folge leistet, dann it die Verfassung nichts als ein wertloses Stück Papier.

Auf diesem Weg befindet sich die US-Regierung gerade.

Decathlon

Tja, da sprechen Sie was an.

Dass sich die Verfassung am Sittengesetz auch jetzt noch orientiert, lässt auch bei uns jederzeit einen Salto rückwärts zu. Völlig legal.

sportlexikon

Es ist undemokratisch, die Amtszeit zu begrenzen. Es kommt ja auch niemand auf die Idee, die Ehe auf 7 oder 8 Jahre zu limitieren. Man muss nicht gleich jede Idee von Trump in die Tonne treten.

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Bauhinia

Das ist nicht undemokratisch. Ewige Herrscher haben sich oft nicht bewährt. 

Decathlon

Es liegt in der Natur der Mächtigen, nicht mehr von der Macht lassen zu wollen.

Es liegt in der Natur der Mächtigen, zur Erhaltung ihrer Macht zu Mitteln zu greifen, die der Entwicklung in einer lebendigen Demokratie zuwiderlaufen.

Das wusste man vor 2400 Jahren im alten Athen, vor 2200 Jahren in der römischen Reublik, und manchmal hatte man sogar in norditalienischen Stadtstaaten der Renaissance in dem Punkt mal lichte Momente.

Deshalb gehören Regierende nach einer gewissen Zeit weg von der Macht!

Ja, ich habe 16 Jahre Merkel und 16 Jahre Kohl gut gefunden. Aber aus Einsicht sage ich jetzt:

8 Jahre reicht!

Zehn sind schon zwei zu viel.

Bauhinia

Dass 98 Kohl wieder zur Wahl antrat, war eigentlich absurd. Selbst in einer Partei voller freier Mitglieder hatte niemand den Mut Kohl vom Thron zu stoßen. Macht korrumpiert, Macht macht träge.

vaihingerxx

>>Macht korrumpiert, Macht macht träge.<<

...Macht macht böse

Lucinda_in_tenebris

"Ja, ich habe 16 Jahre Merkel und 16 Jahre Kohl gut gefunden. Aber aus Einsicht sage ich jetzt:

8 Jahre reicht!" sagen sie

Danke für ihre Einsichten, die ich nur unterstützen kann. Auch wenn ich anders als sie sehr unter den 32 Jahren Merkel/Kohl gelitten habe. Ich empfand insbesondere deren letzte Amtsjahre als bleiernde Zeit. Merkel wäre ein gute Kanzlerin geblieben, wenn sie nach 8 Jahren hätte abtreten müssen.

Ich möchte aber noch auf etwas hinweisen: Es waren die Amerikaner, die der jungen BRD vom präsendial System abgeraten haben, da sie sich  selbst auf der theoretischen Überdehnung der Machtbefugnisse des amerikanischen Präsidentenamtes im Klaren waren und daher eine förderalistische Demokratie für die bessere Variante empfohlen.

Die Amerikaner haben selbst erst 1947 die Amtszeitbegrenzung eingeführt, die BRD hatte dies leider nicht übernommen. 

vaihingerxx

Es kommt ja auch niemand auf die Idee, die Ehe auf 7 oder 8 Jahre zu limitieren.<<

sie irren

es gab Vorschläge: Landrätin Gabriele Pauli CSU 2007,  die Ehe auf sieben Jahre zu begrenzen

 

TeddyWestside

"Es ist undemokratisch, die Amtszeit zu begrenzen. "

 

Wie kommen Sie zu dem Schluss? Ernsthafte Frage. Kennen Sie die Gründe für die Begrenzung oder treten Sie einfach nur alles in die Tonne, was gegen Trump spricht? Das frage ich wohlgemerkt als Bewunderer beider Roosevelts, dem der während einer Wahlkampfrede in die Brust geschossen wurde und der trotzdem die Rede vollendet hat und jenem, dem wir das 22nd amendment zu verdanken haben. 

 

warumeigentlichwer

Eventuell lesen sie doch mal das Parteiprogram der von ihnen favorisierten Partei...

Lucinda_in_tenebris

Trump Lieblingstag ist sicher der 1. April, denn da bekommt seine mittlerweile bekannte Taktik des Statementgags nochmals eine spezielle Note. 

Wie soll das aber gehen. eine dritte Amtszeit ohne Verfassungsbruch?

Eigentlich ganz einfach: Wenn Grönland und Kanada der USA beitreten, dann ist die USA eigentlich ein neuer Staat, der eben auch eine neue Verfassung braucht und ein Präsidentenamt, welches an Machtbefugnissen dem des US Präsidenten übertrift und da Kanada ja eh als Commonwealth-Staat einen König kennt, muss allein aus diesem Grund, die US Verfassung geändert werden. Nicht umsonst hat Trump versprochen, dass die Kanadier werder auf ihre Nationalhymns, noch auf andere gewohnten Institutionen verzichten müsste.

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TeddyWestside

Das mit dem 51st state wäre eine Möglichkeit. Dafür bräuchte es ja nicht mal Grönland. Puerto Rico täte es ja z.B auch. 

Eine Möglichkeit, die offener diskutiert wird, ist so eine Art Rochade nach Putin-Art. Vance kandidiert mit Trump als VP, tritt dann zurück nachdem er gewählt wurde. 

Im Endeffekt interessieren diese Leute Details in Gesetzestexten ja leider eh nicht. 

 

Parsec

"Die Menschen würden ihn bitten, 2028 erneut als Präsident zu kandidieren..."

Was natürlich totaler superblödsinn ist.

Ich muss mich jedes Mal schwer wundern, mit welchem Quatschmatismus ein gewählter Repräsentant eines Staates aufwartet. Bis einschl. dem Ende der Regierungszeit Obsmas hätte man sich keinen so surreal wirkenden Präsidenten wie Trump vorstellen können.

Und mindestens genauso fern der Realität wirkt es, dass die Hälfte der US-Amerikaner genau so einen in seiner Fantasie gefangenen Fantasten zum Präsidenten der USA gemacht haben.

Eigentlich wirkt das ganze wie eine schlecht gemachte Hollywoodkomödie.

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Bauhinia

Trump selbst ist so absurd, schwierig das noch zu parodieren. 

Tatsächlich ist hauptsächlich der Wähler verantwortlich. Man sieht ja manchmal seine Wähler in Interviews, viele davon scheinbar recht normale Leute. Ich kann mich da nicht reinversetzen was die wirklich von Trump geglaubt haben.

vaihingerxx

>>Tatsächlich ist hauptsächlich der Wähler verantwortlich.<<

stimmt !

was dabei Rauskommen kann

der Trump bei den Amis, die AfD bei uns .....

man sollte echt überlegen Wahlen zu verbieten, wenigstens deren Eignung zu prüfen

Arthur K.

Warum  wählt  wohl  ein  Volk  einen  Milliardär  zum  Präsidenten  ?   Damit  es  endlich  mal  was  wird  mit  der  Geldumverteilung  von  oben  nach  unten,  wie  das  schon  mal  Musk  mit  seinen  Millionen-Checks  dieser  Tage  fleißig  übt.

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Bauhinia

In Trumps erster Amtszeit wurde von unten nach oben verteilt (Steuern für Reiche gesenkt). Etwas anderes ist nicht zu erwarten.

Parsec

"... Geldumverteilung  von  oben  nach  unten ..."

Ja, stimmt, manche Dinge im Leben muss man sich einfach schöntrinken.

Oder in diesem Fall schönreden.

Oder einfach so tun, als erlebe man gerade einen Tagtraum.

 

GuBano

Ob Milliardär oder nicht, spielt ja gar keine Rolle.
Auf die Politik und den Charakter kommt es an.
Das aber zu hinterfragen, führt wohl zu keinen Antworten, ist nicht rational.

Wenn Trum wiedergewählt werden kann, wird er aber auch für seine Politik verantwortlich gemacht werden können.

TeddyWestside

Ehrlich, wenn ich sowas lese, fällt mir die Kinnlade runter.

Ich hoffe mal, das ist Ihre Absicht, dann herzlichen Glückwunsch.

Sollten Sie aber wirklich denken, was Sie da schreiben, empfehle ich Ihnen einen Arztbesuch. 

 

vaihingerxx

denke da gibts ein unterschiedliches Denken hier und in den USA

in den USA wird ein Millionär bewundert, hierzulande unterstellt man dem, er hätte sein Vermögen betrogen

Bauhinia

Das ist nicht nur Getöse von Trump. Wenn er irgendeine Chance sieht, wird er es versuchen. Warum hat er den Mob zum Sturm aufs Kapitol angestachelt? Weil er es wirklich für möglich hielt, ein großer Mob (eine Revolution) könnte ihn an der Macht halten. Komplette Selbstüberschätzung, aber er ist damit ja nicht mal so nachhaltig unpopulär geworden, dass er nicht wieder gewählt werden konnte. Wer weiß wie noch sonstige Politiker, Richter, Staatsanwälte, Beamte auf Trumplinie schwenken. 

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Parsec

"... Mob zum Sturm aufs Kapitol angestachelt ... aber er ist damit ja nicht mal so nachhaltig unpopulär geworden ..."

Genau solche Absurditäten bestätigen mich darin, dass nicht der gewählte Präsident allein gefährlich ist.

Es ist die Hälfte aller Wählerinnen und Wähler in den USA, die ihrer eigenen Demokratie gefährlich abweiswend gegenübertreten.

Und ein Teil dieser US-Wählerinnen und Wähler sind potentielle Gefährder der Demokratie. In Trump haben sie ihren Anführer gefunden. Und diese Verbindung zwischen Radikalen und ihm scheinen alle anderen Trump-Wählerinnen und -Wähler nicht abzuschrecken.

Das lässt tief blicken.

 

Feo

Aber natürlich, würden zu den Midterms, die Menschen so begeistert und angetan von den ausstehenden Leistungen Trumps sein und die Dems sich weiterhin nicht geschlossen zeigen, dann wäre es sehr wohl möglich aufgrund neuer Mehrheitsverhältnissen im Kongress bzw. durch überparteiliche Abstimmungen die US Verfassung zu Gunsten einer Wiederwahl von Trump zu ändern. Trump könnte dann ganz bequem sich erneut aufstellen lassen.

Allerdings ist dieser Weg sehr schwer zu erreichen, bei dem Widerstand der Opposition!

Ich gehe aber davon aus, dass Trump in vier Jahren so alt geworden ist, dass dieser nicht mehr die Kraft haben wird sich erneut einer Wahl zu stellen. 

diskobolos

Meine prognose ist ja eine andere: Trump wird irgendwann seinen Sohn in Stellung bringen. Dessen "Besuch" von Grönland war der erste Schritt . . .

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M.Pathie

In Stellung bringt man Waffen, keine Kinder. Wenn Trump seinen Sohn in Stellung bringt, ist das ein Fall von Kindeswohlgefährdung.

ein Lebowski

Klingt logisch, dort mag man Dynastien.

Nachfragerin

2025 hat wichtigere Themen

Trump ist 78 Jahre alt und muss erstmal die verbleibenden Jahre seiner aktuellen Amtszeit überstehen. 

Bis es so weit ist, sollte man nicht voller Eifer über jedes noch so billige Stöckchen springen, das dieser Mann hinhält. Es gibt wirklich Wichtigeres zu tun - insbesondere für unsere Journalisten.

Robert Wypchlo

Ach so. Grönland will er haben. Kanada am liebsten auch. Und den Panama-Kanal am liebsten ganz zurück haben. Und wenn er das alles so zurechtbiegen würde, dann will er dafür auch die dritte Amtszeit erhalten.

Parsec

"Aber lässt die Verfassung das zu?"

Nein

"... dass Schwule eingesperrt werden durften .... seine Ehefrau zu schlagen verstieß nicht prinzipiell dagegen"

Früher gab es auch noch die Vierteilung. 

M.Pathie

E I L M E L D U N G  1. April:

Hinter den Trumpschen Bestrebungen zu einer dritten Amtszeit steht Melania, die Donald die Pistole auf die Brust gesetzt haben soll mit den Worten: "wenn du nicht in Whitehouse bleibst, bin ich weg."

Wer wollte es ihr verdenken.

Leider sieht die Welt morgen am 2.4. wohl wieder anders aus...

GuBano

Na wie oft zogen Kohl oder Merkel denn ins Kanzleramt ein?
Hat der Demokratie an sich auch nicht geschadet.
Ich verstehe die Diskussion daher nicht.

Hier geht es darum, wie oft jemand kandidieren darf.
Am Ende entscheidet aber immer und nur der Wähler.
Darauf sollte man (und auch die Demokraten) sich fokussieren.

 

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M.Pathie

Wenn jemand seine Abwahl 2020 bis heute nicht anerkennt, einen Sturm auf das Capitol angeheizt hat und schon in den ersten Wochen seiner erneuerten Amtszeit mit Dekreten um sich wirft, die regelmäßig von der Justiz einkassiert werden, dann ist der Versuch, eine verfassungswidrige dritte Amtszeit zu implementieren, alles andere als normal.

Erst recht wenn man sieht, wie Musk als zweite Hälfte des Mumpismus in Wisconsin versucht, mit Geldgeschenken Richterwahlen zu kaufen.

Bauhinia

Doch, ich finde das hat der Demokratie geschadet. 

Werner Krausss

Wenn er der beliebtester Präsident aller Zeiten werden möchte was liegt näher, als sich an  Ronald Reagan zu orientieren?

Einige Mitforisten erinnern sich bestimmt noch an die Ansprache vom 11. August 1984: “My fellow Americans, I’m pleased to tell you today that I’ve signed legislation that will.. We begin bombing in five minutes.”

„Meine amerikanischen Mitbürger, ich bin erfreut, Ihnen heute mitteilen zu können, dass ich ein Gesetz unterzeichnet habe,… Wir beginnen mit der Bombardierung in fünf Minuten.“

Lucinda_in_tenebris

Trump hat jüngst die Abschaffung der Stadtmaut im social media mit einer Nachricht an die New Yorker mit den lustigen Worten "Ich habe New York gerettet. Lang lebe euer König" kommentiert.

Das Time Magazin bildete ihn daraufhin mit Krone auf seiner Titelseite ab. Das dürfte Donald gefallen haben. 

GuBano

Egal wieviele Amtszeiten ein Präsident haben kann- es kommt m.E. immer darauf an, daß jede Wahl demokratischen Standards entspricht.

Merkel, Kohl usw. wurde auch mehrfach wiedergewählt.

Der Unterschied zu Putin (irgendwie steht der mir hier im Raum…) ist, daß der sich die Wiederwahl nicht ehrlich verdient hat, da sie nicht demokratischen Standards entsprachen.

vaihingerxx

Leute !

wir haben den 1. April

vielleicht erklärt das einiges 

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Questia

| "Leute ! wir haben den 1. April vielleicht erklärt das einiges" |

Seit 13. November 2024?

"Unmittelbar nach seinem Wahlsieg im November begann Trump, Spekulationen über eine dritte Amtszeit zu befeuern. Am 13. November sagte er vor Abgeordneten, er werde wohl nicht ein weiteres Mal antreten - "es sei denn, Ihr sagt: 'Er ist so gut, da müssen wir uns etwas anderes überlegen'."" 

 

Robert Wypchlo

Der 36. Präsident Lyndon B. Johnson hätte doch rein theoretisch nach fünf Jahren im Amt im November 1968 doch noch einmal kandidieren können. Wenn er wegen Vietnam nicht verzichtet hätte. Die Verfassung verbietet Trump zwar eine dritte Amtszeit, also zwölf Jahre, aber zehn Jahre waren rein theoretisch von 1963-73 denkbar. Zehn Jahre sind nicht zwölf. 

GuBano

Wenn ich Trump wäre, würde ich es mir gut überlegen, ob ich wirklich die Konsequenzen meiner Politik sehen will, wenn ich im Amt bin.
Bisher konnte er es sich einfach machen, und hat alles Negative dem Vorgänger zugeschoben.
Das geht nicht mehr, wenn er eine weitere Amtszeit bekommt.

Ich vermute, er wird den Schwanz einziehen, wenn er erkennt, daß man ihn dann für seine Politik verantwortlich machen kann.

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Bauhinia

Wovor soll er noch Angst haben? Er wird nicht belangt für Verfehlungen, er kann sich vermutlich noch zusätzlich im Voraus selbst begnadigen, und er ist 78. Er will nur noch eine goldene Statue von sich und nicht im Knast sterben.

Robert Wypchlo

Rein theoretisch gab es ja schon einige Präsidenten nach Franklin Roosevelt, die es gern gesehen hätten, wenn eine dritte Amtszeit möglich gewesen wäre. 

Questia

Fischen - 

nach Aufmerksamkeit und Streuen von Unsicherheit durch eigene Widersprüche:

Dritte Amtszeit versus Nie wieder wählen müssen

Egal wie, er will und braucht die Aufmerksamkeit und ewige Drohung der ewigen Beständigkeit seiner Präsidentschaft. Einerseits um aktuell von den wirklichen Plänen abzulenken und andererseits um zukünftig von der strafrechtlichen Verfolgung verschont zu werden.

Eventuelle Ähnlichkeiten mit Machthabern in Russland, Ungarn, Israel sind möglich.

 

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.tinchen

Wenn Trump behauptet "people tell me Sir, you gotta run again" dann luegt er.
Wie immer

Tina

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Bauhinia

Altes Rezept: Lügen einfach ganz oft wiederholen. Das funktioniert wirklich. Irgendwann glauben es Leute. Es ist wirklich simpel. Man darf sich nur nicht schämen. Damit hat Trump kein Problem.

Parsec

Natürlich lügt er.

Aber erstaunlicherweise sind sehr, sehr viele US-Amerikaner für hollywoodreife Märchen extrem empfänglich.

Andernfalls frage ich mich: wo ist das demokratische Volk in den USA? Verschließt es die Augen vor der Realität?

HALLO? Der Mann hatte es zu einem beispiellosen Vorfall im Kapitol geschafft. Und dann muss man so einen Hetzer und Aufwiegler auch noch wählen? Pfui!

Tingtong

Aber lässt die Verfassung das zu?
Merkt unsere Presse eigentlich noch irgendwelche Einschläge? Ist da jemand zu Hause?

DeHahn

Baron von Münchhausen ist out, Donald the Trump wird ihn überflügeln!

gelassenbleiben

Es ist amtlich, USA sind ein faschistischer Staat: Zehntausende Webseiten wurden gesäubert oder gelöscht - eine „digitale Bücherverbrennung“ Dazu kommt die Liste der Begriffe, die in Zukunft in Forschung und Bildung zu vermeiden sind, um jeden Hauch des DEI-Geistes im Keim zu ersticken. Dekret gegen Smithsonian-Museen:

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Es ist ein teuflisches Paradoxon, dass sich ausgerechnet in den USA die Intellektuellen nun erstmals auf die Flucht begeben, jenem Land, das sich auf seiner Rolle als Zuflucht und sicherer Hafen für die Verfolgten aller Länder gründete, egal ob sie der Glaube, der Krieg, die Armut, die Politik oder auch nur die Lebenslust nach Amerika brachte.

Deutsche Hochschulen bereiten sich bereits auf den Empfang der Spitzenforscher vor

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