Yoon Suk-yeol

Ihre Meinung zu Ausreiseverbot für Südkoreas Präsident Yoon

Gegen den südkoreanischen Präsidenten wird wegen Hochverrats ermittelt. Jetzt wurde Yoon mit einer Ausreisesperre belegt. Die Staatskrise in dem ostasiatischen Land geht weiter.

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129 Kommentare

Kommentare

Bernd Kevesligeti

Der Staatspräsident darf also nicht ausreisen. Und der Ex-Verteidigungsminister Kim befindet sich bereits in Gewahrsam. Militäreinheiten hatten anfänglich den Putsch unterstützt.

Das wirft die Frage auf, wen eigentlich besuchen Schiffe der Bundesmarine wenn sie im Rahmen der Zusammenarbeit im Hafen von Busan anlegen ?

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Mendeleev

Sehr guter Punkt. Die Bundesmarine müsste alle offiziellen Kontakte stornieren wenn man die eigenen Werte ernst nimmt … 

Bauhinia

Nein, müsste sie nicht. Weswegen sollten sie? 

Bernd Kevesligeti

Vielleicht wegen der Rolle des Militärs bei dem Putschversuch. Oder war da nichts ?

Mendeleev

Siehe oben. 

falsa demonstratio

"Sehr guter Punkt. Die Bundesmarine müsste alle offiziellen Kontakte stornieren wenn man die eigenen Werte ernst nimmt …"

Wenn ich das richtig sehe, wird die Krise in Südkorea mit rechtstaatlichen MItteln beigelegt.

Wie sollte das unseren Werten widersprechen? 

 

schabernack

➢  Sehr guter Punkt. Die Bundesmarine müsste alle offiziellen Kontakte stornieren wenn man die eigenen Werte ernst nimmt …

Völlig sinnlos.

Das Militär hat nicht das Land Südkorea übernommen. Außerhalb vom Parlamentsgebäude in Seoul hat das Militär gar nichts gemacht, der Rädelsführer Ex-Verteidigungsminister ist verhaftet.

wie-

>> Das wirft die Frage auf, wen eigentlich besuchen Schiffe der Bundesmarine wenn sie im Rahmen der Zusammenarbeit im Hafen von Busan anlegen ?

Die Bürgerinnen und Bürger der Region. Wen sonst? Auch und gerade die Besatzungen der Schiffe der Bundeswehr sind immer zugleich auch Botschafter der deutschen Demokratie und deutschen Solidarität.

Bernd Kevesligeti

Der deutschen Solidarität mit dem putschenden Militärs ? Das solls doch nicht sein, oder ? 

Malefiz

Für mich wirft sich die Frage auf, er ist doch schon das Staatsoberhaupt, als warum sollte dann Yoon einen Putschversuch versuchen? Oder hat Yoon einen Putschversuch gegen sich gesehen und deshalb das Kriegsrecht ausgesprochen gehabt?

Juwa

Immerhin, der Rechtsstaat funktioniert noch. Außerdem wird die Regierungspartei unter Druck gesetzt ein Amtsenthebungsverfahren zu unterstützen. 

Trotzdem, es bleibt die Frage wie es überhaupt so weit kommen konnte.

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Mendeleev

Was hat „unter Druck setzen“ mit Rechtsstaat zu tun ? 

falsa demonstratio

"Was hat „unter Druck setzen“ mit Rechtsstaat zu tun ? "

Es kommt darauf an, wie unter Druck gesetzt wird.

Demonstrationen sind in einer Demokratie ein zulässiges Druckmittel.

Bauhinia

"Das wirft die Frage auf, wen eigentlich besuchen Schiffe der Bundesmarine wenn sie im Rahmen der Zusammenarbeit im Hafen von Busan anlegen ?

Ein sehr geistreicher Zusammenhang. Die Schiffe besuchen bestimmt nicht den Präsidenten. 

Lucinda_in_tenebris

Meiner Ansicht nach hat Yoon ein psychisches Problem und seine Partei ein politisches, indem sie versucht Schaden zu begrenzen und dabei immer tiefer in den Strudel sinkt. Es bleibt zu hoffen, dass die Südkoreaner das Problem schnell in den Griff bekommen und das Land wieder regierbar wird. Ansonsten werden tatsächlich die Nordkoreaner die Situationen in irgendeinerweise ausnutzen können.

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Bauhinia

was sollen die Nordkoreaner wie ausnutzen können?

1970JohnDoe

Und diese Diagnose können sie, als ausgebildeter Facharzt, zu Hause vom warmen Sofa aus, so einfach stellen?

Erstaunlich. 

Kristallin

Die Foristin hat ja auch keine Diagnose gestellt, sondern ihre Meinung geäußert dass bei Yoon  ein "psychologisches Problem" vorliegt. 

Sogar eine explizite psychologische Erkrankung hat sie nicht genannt. 

Wo ist in der Meinungsäußerung also die Diagnose? 

Mendeleev

Dann hätte die Foristin aber auch kein „psychologisches Problem“ konstatieren sollen, oder ? 

Kristallin

Doch Jede/r darf das in einer Diskussion äußern. 

Nirgendwo steht "Yoon hat Störung XY"! 

Und es ist völlig ok "psychologische Probleme" als Vermutung in den Diskussionsraum zu stellen! 

Mendeleev

Wozu muss man gleich pathologische Ursachen vermuten wenn die Erklärung auch ganz rational sein kann?

Malefiz

Konnten sie mit Präsident Yoon ein persönliches Gespräch führen um ihm ein psychisches Problem zu attestieren? Überlassen Sie solch eine Diagnose doch bitte diplomierten Psychologen und promovierten Medizinern. Nicht jeder der mal eine Fehlentscheidung in seinem Leben trifft hat gleich ein psychologisches Problem.

Und ob die Nordkoreaner jetzt etwas aus der jetzigen Situation Südkoreas etwas ausnützen könnten, vor allem was?, daß ist eine gewagte Theorie, aber die angrenzenden Länder werden wohl verschiedene gewagte Theorien im Hinterkopf haben und in Alarmbereitschaft sein. Ich bin mir auch sicher, daß der Nordkoreanische Präsident darüber nach denken wird!

Kristallin

Es liegt keine Diagnose vor und auch Sie dürfen es stets äußern wenn Sie der Meinung sind, bei einer diskutieren Person liege ein "psychologisches Problem" vor. 

 

Malefiz

Ich werde mir so was aber nicht anmaßen, da ich keinerlei Medizinische Kenntnisse über so was habe!

Opa Klaus

Da öffnen Sie Tür und Tor für Verschwörungstheorien. Stellen Sie sich vor, ich würde - was ich natürlich nicht tue- Frau Baerbock psychische Probleme unterstellen. Wie fänden Sie das? 

 

Bernd Kevesligeti

Das war auch nicht der Ansatz in der Fragestellung. Aber besuchen sie nicht das Militär ?

neuer_name

Hört sich alles nach einer ganz normalen Verfahrensweise an.

Bauhinia

und? gibts kein militär mehr in Südkorea?

Bernd Kevesligeti

Ein bisschen an den Verhältnissen vorbei. War nicht eingangs davon die Rede, dass dieses Militär anfänglich den Putsch unterstützt hat ? 

Bauhinia

"Das wirft die Frage auf, wen eigentlich besuchen Schiffe der Bundesmarine wenn sie im Rahmen der Zusammenarbeit im Hafen von Busan anlegen ?"

Welche Rede eingangs? Wen besuchen sie denn nun?