
Ihre Meinung zu Ausreiseverbot für Südkoreas Präsident Yoon
Gegen den südkoreanischen Präsidenten wird wegen Hochverrats ermittelt. Jetzt wurde Yoon mit einer Ausreisesperre belegt. Die Staatskrise in dem ostasiatischen Land geht weiter.
Gegen den südkoreanischen Präsidenten wird wegen Hochverrats ermittelt. Jetzt wurde Yoon mit einer Ausreisesperre belegt. Die Staatskrise in dem ostasiatischen Land geht weiter.
Man darf gespannt sein, ob Yoons Regierungspartei den Prozess mitträgt.
Das Land scheint ja mindestens so gespalten wie die USA.
Wenn sich so ein Prozess hinzieht und sie dadurch die Regeirungsauflösung und Neuwahlen verhindern können sind sie da vielleicht kompromissbereit. Denen ist ja vor allem wichtig, das um den Mann rum kein Kollateralschaden für die Partei entsteht. Kommt auch drauf an onb sich da die ganze Partei auf den starken Mann stützt oder sie Alternativen haben und absägen können.
Yoon wird die politische Konsequenz der zeitweisen Ausrufung des Kriegsrechts tragen müssen, genau wie der Verteidigungs- und der Innenminister: Entweder er tritt zurück oder er wird von seiner Partei abgesetzt. So oder so wird er sich auch rechtlich verantworten müssen.
>> So oder so wird er sich auch rechtlich verantworten müssen.
Theoretisch haben Sie Recht. -.-
{/satire}
Was an Ihrem kurzen Vers soll Satire sein?
Das kann man sich eigentlich denken, wenn man berücksichtigt, dass Yoon gut vernetzter Generalstaatsanwalt gewesen ist. Im ziemlich korrupten Südkorea. Von daher ist
So oder so wird er sich auch rechtlich verantworten müssen.
eben Satire.
Die Situation in Südkorea ist wohl eher als Polarisierung zwischen den beiden großen Parteien zu beschreiben, bei der kleinere Parteien keine Chance haben. Und da ist die Herausforderung, die Justiz unabhängig zu halten, immer gegeben. De facto sehe ich nicht, dass Yoon einer rechtlichen Verantwortung entgehen könnte.
"Theoretisch haben Sie Recht."
Ja. Wenn ich schon lese das die Sorge besteht da könnten Polizei und Sicherheitskräfte kollidieren und auch der Umstand, das das Militär zum Teil mitspielte, stellt sich ernsthaft die Frage wie es um Gewaltenteilung und Demokratiequalität in Südkorea steht.
Seine Partei hat doch gerade erst die Amtsenthebung verhindert - weshalb soll sie ihn „absetzen“ ?
Warten Sie es ab: Der Druck aus der Bevölkerung ist so groß, dass er sich nicht wird halten können: Entweder Rücktritt oder Fallengelassen von der eigenen Partei.
➢ Seine Partei hat doch gerade erst die Amtsenthebung verhindert - weshalb soll sie ihn „absetzen“ ?
Amtsenthebung ist der Vorgang, den die PPP, die Partei von Mr. Yoon, nicht kontrollieren kann. Absetzen können sie ihn auch nicht, er ist der vom Volk direkt gewählte Präsident.
Die PPP kann ihm partei-intern verklickern, dass Mr Yoon keinen Rückhalt mehr hat, um bis zur regulären Präsidentschaftswahl 2027 weiter zu wursteln ohne Parlamentsmehrheit.
Zum freiwilligen Rücktritt können sie versuchen, ihn zu bringen. Dann kann die PPP geordnet einen Kandidat für die Neuwahl des Präsident auswählen, der die Wahl mit Pauken und Trompeten vergeigen wird.
Tja .. und wenn nicht gehen WILL?
Er hat gepokert und verloren. Nun muß der Präsident wohl den Preis dafür zahlen. Es hätte ja auch funktionieren können.
Was hätte denn funktionieren können?
Das er mit der Ausrufung des Kriegsrechts durchkommt. Doch offenbar war das koreanische Volk noch nicht "eingelullt" genug, als daß es die Geschichten des Paktierens der Opposition mit Nordkorea glauben würde und jene noch nicht kaltgestellt.
"Nicht "Eingelullt" genug"?
Warum nennen Sie es nicht beim positiveren Namen. Es ist woke.
Ich möchte das koreanische Volk doch nicht beleidigen, indem ich es woke nenne. Zudem ich hier in meiner Heimat doch lieber deutsch spreche und schreibe, wenn es geht.
Wo soll die Beleidigung sein, wenn "woke" nix anderes bedeutet als aufgeweckt? Solange ich mich erinnern kann, bedeutet aufgeweckt sein im Deutschen etwas, worauf die ganze Familie stolz ist, wenn es um den Nachwuchs ging und geht. Hier haben Sie es in Deutsch. Wohin also geht Ihre Argumentation?
Was ein Synonym ist, ist Ihnen geläufig nehme ich an? Und "woke" in seiner zumeist benutzten Bedeutung, die eine etwas weitergehendere als Ihre wörtliche Übersetzung ist, damit möchte ich wirklich niemanden beleidigen. Aber es ist schön und gut zu wissen, daß die Koreaner ausgeschlafen genug sind, um Spielchen, wie sie ihr (Noch?)Präsident versuchte, zu durchschauen. Hoffentlich macht das weltweit Schule.
WOKE
Danke. Ich sehe, daß Sie dieses Wort in seiner ursprünglichen Form verstanden haben. Auch ich hoffe, daß das Prinzip dahinter weltweit Schule macht. Umso mehr, da wir in den USA mit dem vorläufigen KO - Schlag gegen all die Aufgeweckten ein Desaster auf Abruf vor uns haben.
Na ja, wenn sich die sogenannten "Woken" in den USA mit den kommenden "Regierenden" anlegen, trifft es nie einen Falschen. Der Teufel gegen den Beelzebub. Hoffentlich bleibt Deutschland wenigstens diesmal außen vor und macht nicht jeden US-Unsinn mit.
Sie meinen wer sich in den USA für Menschenrechte und Demokratie einsetzt, betreibt "Unsinn"?
"Warum nennen Sie es nicht beim positiveren Namen. Es ist woke."
Es ging hier nicht drum, das man sich an der Wortwahl des Präsidenten oder an anderen Mikroaggressionen störte. Die Leute haben schon das echte Problem erkannt.
Mit der Ausrufung des Kriegsrechtes pokert man nicht.
Und was meinen Sie mit Ihrer Aussage "Es hätte ja auch funktionieren können." In Demokratien funktioniert so etwas nicht.
\\Mit der Ausrufung des Kriegsrechtes pokert man nicht\\
Und was meinen Sie mit Ihrer Aussage "Es hätte ja auch funktionieren können." In Demokratien funktioniert so etwas nicht.
Vielleicht ungefähr so wie die Wahl von FDP - Mann Kemmerich zum Ministerpräsidenten von Thüringen. Manche Menschen schmerzt es nachhaltig, wenn demokratisches Gespür für Ehrhaftigkeit sich gegen die plumpe Macht des Machbaren stellt.
Der Einschätzung dieser parlamentverhöhnenden afd-Posse im Thüringer Landtag stimme ich ausdrücklich zu. Den Bezug zum derzeitigen Geschehen in Südkorea vermag ich noch nicht zu erkennen.
Es ging mir bei diesem Vergleich nicht um die Qualität des politischen Geschehens, sondern um die Haltung von Kommentierenden, denen zu Tricks und undemokratischen Maßnahmen zur Erhaltung von Macht oder Ermächtigung nichts anderes einfällt als innerlich mitzugehn und sich offenzuhalten, diese zu legitimieren. Wenn's klappt.
Tja, was soll man dazu sagen? Willkommen in der Realität, wo letztlich akzeptiert wird, was funktioniert! Egal wo, egal bei wem. Man muß darauf schauen, was geschieht, wer was wie macht und nicht auf das, was er sagt. Dann wird man auch nur selten belogen.
Danke. Auch dem stimme ich voll und ganz zu.
>> Manche Menschen schmerzt es nachhaltig, wenn demokratisches Gespür für Ehrhaftigkeit sich gegen die plumpe Macht des Machbaren stellt.
Und manche schmerzt offenbar, wenn ein Herr Höcke mit seinen Spielchen und Manipulationen zur Destabilisierung von Demokratie nur mittelbar an's Ziel kommt.
Sagen wir es mal schön vorsichtig, damit sich niemand daran stört, es sollte nicht funktionieren.
Es wird nicht klarer, was Sie meinen.
Was hätte funktionieren können - das mit dem Kriegsrecht oder den Verteidigungsminister als Bauernopfer zu präsentieren ?
Das mit dem Kriegsrecht. Ob der Verteidigungsminister als Sündenbock genügt, das ist wohl Sache der Koreaner. ich könnte mir aber vorstellen, er genügt nicht.
Na ja, beim ersten Anlauf hat es funktioniert.
Präsident Yoon hat mit der Ausrufung des Kriegsrechts einen schwerwiegenden Fehler begangen. Er hat sich zwar dafür öffentlich entschuldigt und "sein Gesicht verloren", was in Asien eigentlich die schlimmste Strafe ist. Gleichwohl muss und wird der Vorgang juristisch aufgeklärt werden müssen. Die Demokratie stellt sich dieser Aufgabe und beweist damit ihre Stärke.
Hinterher ist man immer schlauer. So erging es auch Herrn Yoon.
Für mich bleibt es ein Rätsel, warum Herr Yoon das Kriegsrecht ausgerufen hat. Mit einem solchen Instrument spielt man nicht. Er hätte als erfahrener Staatsmann wissen müssen, auf was er sich da einlässt.
Ich bin mir da nicht so sicher, ob das mit dem "Gesicht verlieren" nicht ein überstrapaziertes europäisches Klischee ist, weil hierzulande z. B. entgleiste, verlogene, arrogante Gesichter als unvermeidbares Übel registriert werden in der höheren Politik. Denen ist es sowieso egal, wie sehr sie von der Satire in größere Deutlichkeit übersetzt werden. Wer die Macht hat, braucht sich um Spott nicht zu sorgen.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß in so einem über Generationen gut organisierten, kulturell offenen und durchlässigen Land mit einer am Markt exzellent dastehenden Elektroniksparte Gesichtswahrung noch eine große Rolle spielt.
Selfies und Photoshopping dürften den Bedarf nachhaltig übersättigt oder obsolet gemacht haben. Die Verteidigung der Sippenehre spielt, glaube ich, auch in Südkorea keine große Rolle mehr. Ich lasse mich aber gerne belehren.
>> Ich lasse mich aber gerne belehren.
Gerne. Was offenbar aufgrund von Ihnen präsentierter Vorurteile als notwendig erscheint. Denn Ihr Beitrag enthält ein im individualistisch geprägten Europa häufig zu bemerkenden Fehler in der Perspektive. "Das Gesicht verlieren" in den immer noch stark kollektiv geprägten Kulturen Asiens, so ganz gewiss auch Koreas, nicht die Verursacher, Verantwortlichen einer Handlung, sondern die Opfer der Scham auslösenden Handlung. Die Mahnung "nicht das Gesicht zu verlieren" zielt immer auf das Berücksichtigen der Wirkung einer eigenen Handlung, einer eigenen Geste und Mimik beim jeweiligen Gegenüber. Da dies auch in Asien nicht immer gelingt, gibt es zudem immer noch die vielen lebendigen, aus der Tradition überlieferten Rituale des gerne öffentlichen Bittens um Entschuldigung, um Verzeihen, um so den Frieden, Ausgleich in der Gesellschaft wieder herzustellen.
Fazit: Sie dürfen Ihre Klischees nicht auf asiatische Gesellschaften übertragen.
Danke für die detaillierte Unterrichtung, mit der ich einiges anfangen kann.
Das größte Klischee dürfte aber sein, daß es ein gesamtasiatisches Gesichtsfeld gibt und man da 1000 Kulturen unterbringen kann, wo am Ende nur China und noch mehr Japan in die Schablone passen mit Ehrencodexen, die besonders in pluralistischen Gesellschaften wie die Südkoreas eigentlich nur noch Klischee sein können.
Ich habe keine Vorurteile gegenüber Asien, ja nichtmal gegen die vermeintlichen Kenner.
Ich war viele Jahre in Asien unterwegs, vor allem in Thailand und Indonesien. Die asiatische Kultur ist nicht mir unserer europäischen vergleichbar. Und ja, das was wir in Europa als "Gesichtsverlust" bezeichnen, hat in Asien eine viel tiefere Bedeutung für die gesellschaftliche Stellung einer Person. Loyalität ist immer verbunden mit einem Vertrauensvorschuss. Wir dieser verletzt, gibt es meist kein Halten mehr.
Ich denke auch dort spielt es immer eine Rolle gegenüber wem man seine Reputation pflegen will. Für seine rechten Kreise ist höchstens das Scheitern mit Gesichtsverlust verbunden und die anderen sind ja eh "innere Feinde".
Der Begriff des Gesicht verlierens ist in Asien kulturell geprägt und nicht vom Zeitgeist abhängig. Mit Sippenehre hat das nichts zu tun. Vielmehr ist es ein Zeichen des gegenseitigen Respekts. Persönliche Kritik erfolgt in einem wertschätzenden und ruhigen Ton und niemals im Beisein dritter. Wenn Sie einen Handwerker vor anderen lautstark zusammenfalten, dann kann das sehr dumm für Sie ausgehen. Ebenso im Straßenverkehr. Wenns kracht bleiben alle gelassen und warten auf die Polizei. Niemand geht lautstark auf den Unfallgegner los. Eine bewundernswerte asiatische Kultur, welche auch Europäern gut zu Gesichte stehen würde.
Da gehe ich umfassend mit Ihnen. Im Falle des Staatspräsidenten habe ich aber große Zweifel, ob der Umgang einer zweifellos pluralistischen und modernen Gesellschaft mit diesem labilen Herrn irgendwas mit Gesichtswahrung zu tun haben soll.
In asiatischen Laendern wird sehr gerne auch mal auf offener Strasse ausgerastet. Malen Sie da mal da nicht zu romatisch - auch wenn es eine Tendenz dahingehend geben kann. Aber gerade unter Expats gibt es ebenso eine Tendenz das gewaehlte Land hochzuloben und dem Verlassenen noch mal eins reinzuwuergen.
ich lebe nicht wie Opa Klaus in Thailand, war nur 30 mal dort
habe ein "Ausrasten" noch nie erlebte
wenn sie andere Erfahrungen haben ..... schön
Eine bewundernswerte asiatische Kultur, welche auch Europäern gut zu Gesichte stehen würde.
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schwierig umzusetzen
vor allem für nen Deutschen
etwas durchdiskutieren wie hierzulande üblich gibt es in Thailand nicht
irgendwann (recht schnell) hört der thailändischen Gegenüber einfach auf zu diskutieren
der Fall ist für ihn gegessen
Sie haben die asiatische Kultur und Gedankenwelt so beschrieben, wie ich sie im Alltag auf meinen Reisen immer wieder erlebt habe. Neben dem "Gesichtsverlust bei einem Bruch elementarer Regeln des Anstands, des Respekts und der Etikette war für mich auch die Bedeutung der Zauberformel des Mai pen rai stets eine tiefgreifende Erfahrung. Streit schlichtet man nicht durch Aggression, die ja doch nur weiteren Streit verursacht, sondern durch ein aufeinander Zugehen und Großmut. Wir können und sollte viel von der thailändischen Kultur lernen, insbesondere ein Machtmensch wie Putin, in Teilen auch Xi.
Warum soll Yoon „sein Gesicht verloren“ haben ?
Er hat es versucht und ist damit nicht durchgekommen weil die Soldaten es nicht geschafft haben die Abgeordneten am Betreten des Parlaments zu hindern. Dumm gelaufen … aber Gesichtsverlust sehe ich da nicht ..
Der Vorwurf lautet auf Hochverrat und Yoon hat mit seiner völlig unverständlichen Aktion, für die er sich wenig später entschuldigen und seinen Verteidigungsminister opfern musste, die Würde seines Amtes beschädigt und eine Staatskrise ausgelöst. In Asien wird ein solches Verhalten von Menschen, die Vorbildfunktion genießen und Loyalität des Volkes erwarten, als Gesichtsverlust bewertet. So jedenfalls meine Erfahrung von zahlreichen Reisen nach Asien, wobei ich freilich noch nie in Südkorea gewesen bin.
Wie stellen Sie sich das vor ? M.W. wird auch nur ermittelt, mehr nicht.
Zuerst müsste Yoons Immunität aufgehoben werden. Ich halte es für fraglich ob das passiert angesichts der Machtverhältnisse.
Nun ja, jetzt wurde ein Ausreiseverbot gegen den Präsidenten Yoon verhängt und wie verhindert es die Südkoreanische Justiz tatsächlich damit es der Präsident nicht trotzdem tun kann?
Was tun kann ? Untertauchen ? :-)
>> wie verhindert es die Südkoreanische Justiz tatsächlich damit es der Präsident nicht trotzdem tun kann?
Kontrolle der Grenzen? Wie in allen anderen modernen Ländern auch? Zumal: wo sollte Herr Yoon auch hin? Ebenfalls zum politischen Asyl nach Moskau?
Eien Justiz kann keine Verbrechen verhindern. das könne nur gute anständieg Bürger die dafrü sorgen das er nicht abhauen kann. Denn er wird wohl selber nicht fliegen können und laufen?
"Die Staatskrise in dem ostasiatischen Land geht weiter"
Die ist dem Umstand geschuldet, dass dort die Demokratie lebt (funktioniert).
Grund zur Sorge bestünde vielmehr, wenn es anders wäre.
Sie bringen es auf den Punkt. Eine Demokratie lebt von Offenheit und einer kontrollierten Macht. Beides funktioniert in Südkorea und unterscheidet sich damit wohltuend von autokratischen Systemen. Yoon wäre gut beraten, selbst die Konsequenzen aus seinem schwerwiegenden Fehler zu ziehen und zurückzutreten. Wer "sein Gesicht verloren" hat, kann diesem Makel nicht kosmetisch beseitigen...
Ähem… wenn Sie das was da abgeht als Lehrstück in Sachen Demokratie betrachten dann erwarte ich von Ihnen ab jetzt nur noch Lobeshymnen auf Trump …
Warum auf Trump? Ergibt keinen Sinn, außerdem ist die US Demokratie wahrscheinlich dahin...
Funktioniert ganz super. Hätte sich keine parlamentarische Mehrheit gefunden, das Kriegsrecht zu widerrufen, wer weiss was dann nun wäre. Bei uns wird nun schon der Einfluss aufs Verfassungsgericht mit 2/3 abgesichert. Eine Präsidialdemokratie in der ein einzelner Mann mal eben so das Kriegsrecht verhängen kann, in der möchte ich nicht leben.
mit einer Ausreisesperre belegt.
Gute Entscheidung bei dieser schweren Staatskriese die von dem Präsidenten ausgelöst wurde.
Der Staatspräsident darf also nicht ausreisen. Und der Ex-Verteidigungsminister Kim befindet sich bereits in Gewahrsam. Militäreinheiten hatten anfänglich den Putsch unterstützt.
Das wirft die Frage auf, wen eigentlich besuchen Schiffe der Bundesmarine wenn sie im Rahmen der Zusammenarbeit im Hafen von Busan anlegen ?
"Das wirft die Frage auf, wen eigentlich besuchen Schiffe der Bundesmarine wenn sie im Rahmen der Zusammenarbeit im Hafen von Busan anlegen ?
Ein sehr geistreicher Zusammenhang. Die Schiffe besuchen bestimmt nicht den Präsidenten.
Das war auch nicht der Ansatz in der Fragestellung. Aber besuchen sie nicht das Militär ?
und? gibts kein militär mehr in Südkorea?
Ein bisschen an den Verhältnissen vorbei. War nicht eingangs davon die Rede, dass dieses Militär anfänglich den Putsch unterstützt hat ?
"Das wirft die Frage auf, wen eigentlich besuchen Schiffe der Bundesmarine wenn sie im Rahmen der Zusammenarbeit im Hafen von Busan anlegen ?"
Welche Rede eingangs? Wen besuchen sie denn nun?
Den Inhalt der Frage kann man sehen, falls man dass möchte. Sie besuchen das Putsch-Militär.
Na geht doch. Warum so umständlich? Wer etwas sagen möchte, sollte es vielleicht einfach sagen.
Ist denn in den letzten paar Tagen ein Marineschiff der Bundeswehr in Busan eingelaufen? Und selbst wenn, dann wäre es kein Besuch beim "Putsch-Militär". Einen Putsch gab es schließlich nicht. Ob und ggf. was sich Präsident und Verteidigungsminister zu schulden haben kommen lassen, wird ja gerade untersucht. So wie das in anständigen Rechtsstaaten läuft.
Aber vorher schon, oder nicht.
Und mal abgesehen davon, warum ist man hier so erpicht darauf und verteidigt diese "Besuche ?
Jeden Tag eine neue Meldung aus Südkorea. Bekommt er jetzt ein zweites Amtsenthebungs-Verfahren? Ich glaube nicht, dass es reicht. Trump hat auch zwei bekommen und kommt am 20. Januar zurück.
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Südkorea hat keine Verfassung aus dem 18. Jahrhundert und die Bevölkerung da scheint ziemlich woke zu sein oder aufgeweckt, wie es eingedeutscht heißt.
die Briten haben keine (geschriebene) Verfassung und scheinen recht gut damit zurecht zu kommen
Trump hatte ja auch nicht das Kriegsrecht ausgerufen. Das Schlimmste war wohl, das er sich in einer bestimmten Frage damals nicht festlegen wollte ob seinem Geheimdienst oder Putin zu glauben wäre. Auch nach einer Amtszeit wurde in diesem Zusammenhang nichts justiziabel.
Das er es wie Yoon machen könnte um gegen "innere Feinde" vorzugehen, haben noch nicht einmal seine schärfsten und unseriösesten Kritiker an die Wand gemalt obwohl diese noch nichtmal die Trump Roter-Knopf-Atombombentheorie ausliessen. (Pelosi)