(l-r) Die Vorsitzende des Gesamt- und Konzernbetriebsrats des Volkswagen Konzerns Daniela Cavallo, Volkswagen (VW)-Chef Oliver Blume und der deutsche Arbeits- und Sozialminister Hubertus Heil.

Ihre Meinung zu Belegschaft fordert Zugeständnisse bei VW-Betriebsversammlung

Bei der Betriebsversammlung am VW-Stammsitz haben die Mitarbeitenden ihrem Ärger Luft gemacht. Sie fordern bis Weihnachten Zugeständnisse, sonst eskaliere die Lage. Konzernchef Blume verteidigte den Sparkurs.

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103 Kommentare

Kommentare

Kenner

Wer sich etwas auskennt bei VW, der weiss das der Konzern einen riesigen Wasserkopf mit sich herum trägt. Es wird höchste Zeit, dass da mal durchgekärchert wird. Von den Privilegien der VW Belegschaft können andere Arbeitnehmer übrigens nur träumen..

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Account gelöscht

Von den Privilegien der VW Belegschaft können andere Arbeitnehmer übrigens nur träumen..

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ob das die bei VW (Porsche etc. ) auch so sehen, etwas zurückstecken ?

übrigens denke so 4.000 Euro gabs Sonderzahlung bei VW in diesem Jahr

wenig wenn man die knapp 10.000 Euro bei Porsche als Vergleich heranzieht

FakeNews-Checker

Dem  Wachstumswahnsinn  Chinas  sollte  man  hierzulande  nicht  blind  und  naiv  folgen.  Stattdessen  wäre  es  höchste  Zeit,  die  Neuwagenproduktion  einzustellen  und  auf  Werterhaltung  und  Sanierung  der  bereits  vorhandenen  Gebrauchtwagen  VW  umzurüsten,  so  wie  das  Cuba  seit  Jahrzehnten  erfolgreich  macht  und  so  kein  Umwelt-,   Ressourcenraubbau-  und  Klimaproblem  hat.

wenigfahrer

Ich bin gespannt wie das enden wird, wenn ich alle Artikel der letzten Tage zusammen nehme, wird an Entlassungen und Schließungen neben Lohnverzicht kein Weg daran vorbei führen, vielleicht wäre ja eine Option mit weniger Leuten wieder 40 zu arbeiten wie es noch bei anderen ist.

Neben den vielen anderen Extras die es bei VW gibt, davon können viel andere nur träumen, das niemand darauf freiwillig verzichten will ist auch klar, Lösung unbekannt.

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Bernd Kevesligeti

Unterordnung & Anpassung. Arbeiten für nen Appel und ein Ei.

Und nicht auf die Aktionäre gucken. 53,3 Prozent Anteil von Porsche. 20 Prozent besitzt Niedersachsen, Quatar hat 10,5 Prozent. 21 Prozent in Streubesitz.

Auf die Idee da zum Gürtel enger schnallen aufzurufen kommt man nicht ?

Nettie

"Bei der Betriebsversammlung am VW-Stammsitz haben die Mitarbeitenden ihrem Ärger Luft gemacht. Sie fordern bis Weihnachten Zugeständnisse, sonst eskaliere die Lage."

So nachvollziehbar und berechtigt deren Ärger auch ist: Mit Drohungen werden sie weder mehr Entgegenkommen (was für alle das Beste wäre) erreichen noch 'Zugeständnisse' erzwingen können.

Denn wer das Geld 'verwaltet', sitzt unter den 'gegebenen Umständen' systembedingt - denn dieses kapitalgesteuerte 'Verrechnungs'- und zugleich Bewertungsinstrument in der globalen Wirtschaft sichert darin unmittelbar die Macht der Kapitalgeber - nun am längeren Hebel (dies zu "Konzernchef Blume verteidigte den Sparkurs").

black3rook

soweit, so normal ....

die Belegschaft bügelt mal wieder die Fehler der Vorstandschaft aus.

Bei einem monatlichen Grundgehalt von 2,6 mio des Vorstandsvorsitzenden und 1,5 mio für Vorstandsmitglied kommt noch einmal eine "Nebenleistungspauschale von 350000,-(VV) und 175000,- VM dazu (nachzulesen im Geschäftsbericht 2023) sollte der gesamte Vorstand über seine Vergütung, und seine Leistung nachdenken.

 

nie wieder spd

„100.000 Jahre ehrliche, harte Arbeit für ihre Dividenden

Betriebsrätin Daniela Cavallo weiter: „Also ein Menschenleben lang jede Woche aufs neue Lotto-Millionär werden – das ist die Summe, die unsere Großaktionäre Porsche und Piëch allein seit 2014 an Dividende erhalten haben. Nur in den vergangenen zehn Jahren. 2014 bis heute.““ 

Bildzeitung 02.12.2024 - 15:55 Uhr

Da muss es aber reichlich Zugeständnisse geben.

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Rappelkiste mit Rübe und Ratz Fatz

Ohne Porsche  und Piech gäbe es kein VW. Also dürfen die ruhig mehr verdienen. Sie haben es redlich verdient

Account gelöscht

nun ja

sie kriegt 100.000 im Jahr dazu Bnoch oni

ihr Vorgänger kriegte  750.000 Euro jährlich denke das erreicht sie sicherlich auch

sei ´s ihr gegönnt

Klärungsbedarf

Unangemessene Bezüge sehe ich eher bei Managern. Aber zur Einordnung: Der VW-Konzern haat wohl über 600.000 Mitarbeiter. Wenn das mit der Mio. pro Woche stimmt, dann würde die komplette Einsparung der Rendite nicht mal 2,- € pro Mitarbeiter ausmachen. Ok- es gibt noch andere Aktionäre und auch teure Manager. Für die notwendige Sanierung reicht das aber alles nicht.

DeHahn

Wir haben in der deutschen Gesellschaft 1 großes Problem:

1. Wird mit dem perpetuum mobile STÄNDIG auf wiederholt, dass die Sozialförderung a) zu teuer ist und b) Drückeberger unterstützt. 

Was NIE zu Sprache kommt:

2. Die deutschen Unternehmen jammern ständig und erhalten so ständig staatliche Zuschüsse (pauschal mit der Gießkanne), wobei man die Phasen mit enormen Gewinnen einfach unbeachtet lässt. Ja man darf lt. "Verfassungsgericht" nicht mal Übergewinne abschöpfen oder politisch lassen sich die Steuersätze nicht nach oben anheben. Vom Dienstwagenprivileg mal gar nicht zu sprechen!

Immer wird gesülzt, dass Leistung sich wieder lohnen muss. In Wirklichkeit lohnt sich Gejammer, und das um so mehr, je mehr Geld dahinter steckt. Und darin stimmen 1. u. 2. überein!

WirSindLegion

Es wurden zu viele tödliche, "interne"  Fehler gemacht - alleine der Dieselskandal hat inkl. Reputations- und Kundenverlust viel mehr als die "offiziellen" 33 Mrd. € gekostet.  Der Winterkorn war ein Totengräber wie er im Buche steht....

DeHahn

Das kommt dabei heraus, wenn man Gewinne nicht investiert sondern in Privattaschen wandern läßt. VW hat doch jahrelang saftige Gewinne eingefahren! Wo ist das Geld geblieben?

 Ich erinnere nur an die Boni der DB-Manager letztes Jahr  für 2022 mit der Begründung, dass sie die Leistungen der Bahn "stabil" gehalten hätten, wobei die Stabilität darin bestand, dass die Werte genau so unter der Ziellinie lagen, wie 2021. Ja, so kann man Stabilität auch definieren! Typisch Top-Manager/-Politiker!

Welche Kürzungen sind bei VW für die Top-Manager zwecks Sanierung denn vorgesehen? Bestimmt KEINE!

KunstPause

Alle Werke müssen bleiben, Naivität auf höchstem Nivea. VW muss sich gesund schrumpfen. Da hilft auch kein Protest. Wirtschaft ist kein Ponyhof, VW hat gut verkauft, die Belegschaft wurde daran beteiligt, VW verkauft weniger, also muss die Belegschaft beteiligt werden. Möglichst in der Höhe, wie die VW Aktien zurückgegangen sind. Da fallen gleich mehrere Sprücheklopfer hinten rüber.

Rappelkiste mit Rübe und Ratz Fatz

Autos so ind out. Das ist an VW erkennbar Und wir in Deutschland sollten uns daran gewöhnen, dass ein Verzicht auf Pkw notwendig ist. Es gibt Rad, Bahn und Bus. Auch für Autofahrer. 

Klärungsbedarf

Wäre es eigentlich eine völlig verrückte Überlegung, den VW-Haustarifvertrag in den normal Branchentarifvertrag zu überführen ?

albexpress

VW sollte wieder Autos bauen die sich ein Arbeiter auch leisten kann, egal ob als Verbrenner oder als E. Welcher Arbeiter kann sich schon ein Auto kaufen das über 30tsd € kostet,und dann nur Platz für 2 Personen hat und 2 Kleinkinder. An großen leistungsstarken Autos ist tatsächlich mehr verdient wie an billigen Autos mit 100PS, aber nur wenn sie auch verkauft werden und nicht auf Halde stehen. EIne Familie mit Kindern braucht kein Smartphon auf Rädern,jeder hat einen Führerschein gemacht ,er braucht ein Auto das fährt,nicht von selber sondern der Fahrer lenkt.EIn Auto muss nicht unterhalten sondern übersichtlich zu handhaben sein.Ich merke beim Fahren von selber ob mein Reifendruck stimmt oder ob der Motor ein Problem hat ,auch bremsen hat man früher in der Fahrschule gelernt..Ein Auto mit 100PS das genügend Platz für 5 Leute und Gepäck hat und einen Fahrer braucht der fährt sollte für 20tsd € herzustellen sein und verkaufen würde sich soetwas fast von selber.

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Hartmut der Lästige

Leider kann das ein Hersteller nicht selber entscheiden, sondern sehr viel wird ihm vom Gesetzgeber vorgeschrieben, wie zum Beispiel die Reifendrucküberwachung und die Motordiagnose, um nur 2 zu nennen.

Seebaer1

Was in sämtlichen Artikeln zur VW Krise viel zu kurz kommt: Wie gedenkt VW mit der Problematik E-Auto in Zukunft umzugehen. Denn das der radikale Schwenk in diese Richtung nicht unerheblich zu den bestehenden Problemen beigetragen hat dürfte wohl unstrittig sein...

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Lucinda_in_tenebris

Googeln sie mal "Ora Punk Cat". Das ist das Auto der Chinesen, was VW hätte bauen können, um Erfolg zu haben, es aber nicht auf die Reihe gekriegt hat und vermutlich auch nicht mehr wird. VW hat schlicht den Anschluss an die E-Mobil Wende verpasst.

CommanderData

Unproduktive Industrien müssen gnadenlos abgewickelt werden. Wir haben keine Mrd. mehr zu verschenken. 
Kultur, Dienstleistung und Freizeit ist der größte Arbeitgeber in D (siehe Corona). Die A-Plätze sind nicht nicht geclustert wie bei der Autoindustrie, trotzdem machen sie einen Großteil der Arbeitsplätze aus. 

Wenn Gastronomen, Kulturbetriebe etc. reihenweise dichtmachen, weil sie sich nicht rentieren, kräht keine Sau danach. 

Die Autoindustrie hatte ihre Chance und die Zeit sich rechtzeitig umzustellen. Vergeigt. Wer zu spät kommt, den bestraft die Wirtschaft. Abwickeln. Es wird weiter gehen - auf einem anderen Sektor. Die Autoindustrie blockiert nur Innovationen. Amen. 

draufguckerin

Die Betriebsräte sollen sich nicht so aufplustern. Sie (z.B. Frau Cavallo) sitzen schon ewig im Aufsichtsrat und hätten schon lange checken müssen, wohin die Reise geht. Wie  mögen die Abstimmungen/Beschlüsse über die Perspektiven uns Strategien des Unternehmens  zustande gekommen sein? Die Betriebsräte sind im Aufsichtsrat vertreten, ebenso wie niedersächsische Politiker. Wie haben sie abgestimmt?  Immer auf die bequeme Art? Vorschlägen der Vorstände zugestimmt ? Nach Rechnungslegung/Bilanz alles akzeptiert und die Vorstände entlastet?  Erhöhungen der Bezüge zugestimmt? Dann   sollte man sich hinterher nicht dummstellen, sondern  zu seinen (Fehl-)entscheidungen stehen.  Und das auch seinen Kolleginnen und Kollegen so mitteilen.

Mir kommt das Ganze vor wie ein abgekartetes Spiel, eine Schmierenkommödie.

 

 

pasmal

Zugeständnisse? Die Situation ist so verfahren, dass sich die Vorstände keine mehr leisten können. Staaten wie USA und China haben zu viel Engagement verlangt und auf sich gezogen und durch Produktionsverlegung in ihre Länder den Hauptladen in Deutschland immer mehr ausgehöhlt, was bestimmt ein gewollter Nebeneffekt war, um Know How ab zu saugen und den/die Konzerne als Konkurrenten immer mehr zu schwächen. So sind wir mittlerweile in der Situation, dass VW und andere froh sind wenigstens noch in diesen Ländern verkaufen zu können, was aber nur noch geht, wenn sie dort auch produzieren. Zu spät haben Konzerne und Politik erkannt und noch weniger sich bemüht, gegen diese Entwicklung  entsprechend gemeinsam gegen zu steuern. Die Konzerne Umsatz- und Gewinne besoffen, die (Sandmännchen)Politik, träumte von fair agierenden Konkurenzfreunden. Nun würgen die Chefetagen- Gieries und erwachen die Polit-Sandmännchen und plötzlich sehen sie die Realitäten. die Angestellte ausbaden müssen.

Lucinda_in_tenebris

Auch die Northvolt Pleite ist im Fahrwasser von VW geschehen.  Wenn ein solche Branchen Riese wie VW in Straucheln gerät, dann findet das nicht ohne Geräusch statt.

Der Belegschaft drücke ich die Daumen und habe durchaus Verständnis für deren Motivation, noch herauszuholen, was geht, bevor die Arbeitsplätze eh wegkrachen. Die Herrn Manager haben nämlich alle schon ihr Goldnäschen ins Trockene getragen.

Trofana

Wünsche allen viel Erfolg. Bin mal gespannt wie die Lösung aussieht.  Klappt bestimmt, günstige E-Autos zu produzieren unter Einhaltung deutscher Standards bezüglich Einhaltung sämtlicher Umweltauflagen, Erfüllung des Lieferkettengesetzes auch für  Batterien, Lohnkosten weit über Tarifvertrag mit weiteren  Zusatzleistungen. 
In Bayern darf man bald 3 Stunden kostenlos mit einem E-Auto parken. Da kann sich unsere Bundesregierung mal Ideen für Wirtschaftspolitik anschauen.  Hoffentlich gibt es ausreichend Parkplätze; dann werden die toten Innenstädte wieder belebt und im Einzelhandel geht die Post ab. Ich freue mich auf  das bevorstehende Wirtschaftswunder und bin froh ab Januar meinen Wohnsitz endlich im Ausland zu haben.

Ich war gerne jahrelang ein sogenannter Leistungsträger,  bin aber froh es bald nicht mehr zu sein 

orgel69

Mal angenommen, die ganzen E-Auto Skeptiker hätten nicht so laut gebrüllt. Technologieoffenheit! Ich bin nicht überzeugt! Keine Lügen über angeblich schlimmere Klimabilanz ohne fehlende Ladeinfrastruktur erzählt. (Ein Schelm, wer dabei an CSU und AfD denkt…)

Mal angekommen die Menschen hätten wirklich verstanden, dass ein E-Auto in der Anschaffung teurer ist, aber im Unterhalt wesentlich billiger ist.

Dann würde VW heute vielleicht bereits mehr E-Autos als Verbrenner verkaufen

Dann wären die billiger.

Dann könnten die Beschäftigen ihre Jobs behalten.

 

Aber die für die Skepsis Verantwortlichen werden immer auf das Management zeigen und niemals zugeben, dass sie die Menschen verführt haben, um des billigen Populismus willen

 

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