Labour-Chef Starmer spricht nach dem Wahlsieg zu seinen Anhängern.

Ihre Meinung zu Großbritannien: Starmer will Neustart - Sunak tritt als Parteichef zurück

Nach dem Sieg bei der britischen Parlamentswahl ist Labour-Chef Starmer neuer Premier - in seiner ersten Rede verspricht er einen Wandel für Großbritannien. Der scheidende Premier Sunak kündigt seinen Rücktritt als Parteivorsitzender an.

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126 Kommentare

Kommentare

Vaddern

Können wir nicht aus Erfahrung voraussehen, wie es laufen wird? 

Die Konservativen, die den Karren in den Sumpf geschoben haben, werden nach 1 Jahr herumschreien, warum es dem Land so schlecht gehe und darauf hinweisen, nichts gehe voran. Vergessen, warum das Land darniederliegt. Und ein Farage, der einer der Hauptschuldigen ist, wird aus dem Hintergrund mit Lügen und Hass agitieren. Da kann man Starmer und Labour nur viel Ruhe, Geduld und eine ihm gewogene Presselandschaft wünschen. 

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teachers voice

Ich sehentatsächlich vor allem das Problem der „Presselandschaft“. Diese „4. Säule” der Demokratie ist ein sehr verletzlicher Teil und wird - natürlich nicht nur in GB - von 3 Seiten angegriffen und ausgehöhlt: 

1. Die Auflösung oder den Rückbau der für eine Demokratie fundamentalen öffentlich-rechtlicher Medien und deren Verächtlichmachung als „Staatsmedien“.

2. Der hohe Kapitalbedarf und damit auch die Käuflichkeit privater Medienhäuser.

3. Die  scheinbar unaufhaltsame Vermehrung der „Social media“, in denen sich so viele Menschen gerade deshalb so wohlfühlen, weil sie hier ausschließlich Bestätigungen und damit Verstärkungen ihres eigenen „gesunden Menschenverstandes“ finden:  „Glauben kann man ja sowieso keinem mehr, da laufe ich lieber meinen eigenen Lügnern hinterher“. 

Adeo60

Ich stimmen Ihnen vollinhaltlich zu, ergänzend nur die Feststellung, dass auch das Bildungssystem viel stärker auf eine kritisch-Objektive und selbstbestimmte Entscheidungsfindung junger Menschen ausgerichtet sein sollte. Dies gilt für alle westliche Demokratien und such für Deutschland.

harry_up

Ein beachtenswerter Kommentar, dem ich mich anschließe.

Mendeleev

„…eine ihm gewogene Presselandschaft .. „


Ohne geht es heute nicht mehr ? 

teachers voice

„Ohne“ ging es noch nie!  

ich1961

Wie sieht es denn in Russland aus?

Da gibt es keine kritischen Medien mehr.

 

Tino Winkler

Schauen Sie sich mal Russland an, da gibt es nur noch Zwangspresse.

Feo

Keine Regierung hat ewig bestand! Irgendwann erodiert das Konzept mit den man angetreten ist. Es wäre auch Aufgabe in einer Demokratie, dass die Opposition die Mängel aufdeckt Das sind Merkmale einer Demokratie, die sich dadurch erhält. Von daher keine Sorge vor Machtverlust!

harry_up

"Von daher keine Sorge vor Machtverlust!"

Der Machtverlust der Tories ist doch Realität! 

Alter Brummbär

Die Mängel die sie selbst verursacht haben?

91541matthias

ist es bei uns nicht auch so? Die Union schimpft darüber, dass nichts vorangeht, blockiert aber, wo sie nur kann und übersieht, dass 16 Jahre Merkel-Stillstand nicht innerhalb einer Legislatur aufgearbeitet werden können. 

Und der "Abrund für Deutschland" agiert im Hintergrund und lacht sich ins Fäustchen

ich1961

Wo Sie recht haben, haben Sie recht!

 

Mass Effect

Übliche Unionsbashing von links. Die Union hatte keine Alleinregierung. Wer war da noch gleich mit in der Verantwortung und stellte den Finanzminister? Das verschweigen sie geflissentlich.

fathaland slim

Wer hat gleich noch mal die Richtlinienkompetenz in einer Bundesregierung? Das verschweigen Sie geflissentlich.

Vaddern

Wenn schon, dann übliches Unionsbashing aus der Mitte der Gesellschaft. Nur für Sie, der schon die Rechtsabbiegerspur als Links ansieht, ist es Bashing von links. 

Vaddern

Danke, genau darauf wollte ich - etwas subtiler als sonst - auch hinweisen. Daher schrieb ich auch „aus Erfahrung“. Genau Ihre Erfahrung habe ich ja auch gemacht und sehe es wie Sie. 

Vector-cal.45

>>[…] und eine ihm gewogene Presselandschaft wünschen.<<



Sollte die Presselandschaft eigentlich keiner Partei oder politischen Richtung mehr gewogen sein, als einer anderen?
Ich meine, Neutralität und so, schon mal gehört?

Oder ist es heutzutage etwa Aufgabe der Presse und Medien, eine Regierung oder Partei bevorzugt zu behandeln?

Ein Schelm wer Böses dabei denkt, bei solchen Aussagen.

ich1961

Es muss aber von den Medien auch auf die Gefahren hingewiesen werden, die drohen können.

Und das wurde mMn von den britischen Medien vernachlässigt.

Aber hier sind ja auch die Machenschaften der Rechtsextremen nicht unbedingt Hauptthema - obwohl es sehr wichtig wäre, da einiges klarzustellen!

Und die Medien, die das tun, werden niedergemacht, diskreditiert usw. .

 

Tino Winkler

Schauen Sie sich mal Compact in Deutschland an, absolut nicht ausgewogen sondern demokratiefeindlich und AfD hörig.

Ausgewogen heißt, wie bei einer Waage, positive und negative Nachrichten zu allen Parteien zu veröffentlichen. 

teachers voice

Sollte die Presselandschaft eigentlich keiner Partei oder politischen Richtung mehr gewogen sein, als einer anderen?
Ich meine, Neutralität und so, schon mal gehört?

Oder ist es heutzutage etwa Aufgabe der Presse und Medien, eine Regierung oder Partei bevorzugt zu behandeln?

Ein Schelm wer Böses dabei denkt, bei solchen Aussagen.

Ein großes Problem ist das verbreitete Denken und dessen  Verbreitung in Floskeln, Narrativen und/oder Stereotypen.

Eine „gewogene“ Presse ist zum Beispiel etwas völlig anders als eine „nicht-neutrale“ - oder „eine Partei bevorzugende Presse“.   Muss man aber verstehen wollen und können. 

Anders: Das Gegenteil einer „gewogenen“ ist nicht eine „neutrale“ Presse, sondern ein „nicht-gewogene“.  Und genau da wären wir bei dem so passenden Begriff der „Revolverblätter“. Wollen Sie für diese plädieren?

Nettie

„Da kann man Starmer und Labour nur viel Ruhe, Geduld und eine ihm gewogene Presselandschaft wünschen.“

Vor allem Letzteres. Das sehe ich genauso wie der Forist @teachers voice.

Und wovon diese „Gewogenheit“ abhängt, hat er in seiner unmittelbar auf Ihren Beitrag folgenden Antwort treffend auf den Punkt (oder vielmehr drei Punkte) gebracht.

Mass Effect

Sie wollen also eine ihm gewogene Presselandschaft. Am besten macht er das so wie die Linke Regierung in der Slowakei. Die hat den öffentlich-rechtliche Sender der Slowakei  per Gesetz aufgelöst. Dort ist man dabei ein Propagandamedium für sich zu schaffen. Ist ja ganz in ihrem Sinne.

fathaland slim

Sie wissen  aber schon, daß es die Konservativen in GB sind, die die Auflösung der BBC betrieben haben? Zum Glück mit wenig Erfolg.

Sie wissen auch, daß die Zeitungen in GB zum allergrößten Teil weit rechts stehen? Ruprecht Murdoch ist Ihnen ein Begriff?

fathaland slim

Dort ist man dabei ein Propagandamedium für sich zu schaffen. Ist ja ganz in ihrem Sinne.

Nein, das ist nicht im Sinne des Foristen, dem Sie antworten. Nicht einmal ansatzweise hat er so etwas je geschrieben.

Eine sachliche Diskussion ist mit Ihnen leider nicht möglich.

teachers voice

Pardon, aber die Slowakei ist das aktuelle Paradebeispiel für das absolute Gegenteil Ihrer These.

Dort hat Figo ja gerde die öffentlich-rechtlichen Medien“ zugunsten einer nur ihm und seiner Regierung „gewogenen“ Berichterstattung. Und er profitiert hierbei davon, dass eben viele Menschen das Wesen und die Bedeutung einer „gewogenen“ Presse nicht verstehen oder bewusst verschleiern,

Vaddern

Für Sie gilt das Gleiche wie für den Foristen „Vector-cal“. Wenn es gegen andere geht, drehen Sie jeden Buchstaben um, um Verschwörungstheorien und Lügen aufzubauen, wenn es aber gegen die eigene Überzeugung oder Partei geht, wird gleich das ganz große Schwert gezogen (Lügenpresse). 

Ich meinte schlichtweg, dass die Presse objektiv berichten sollte und nicht, wie z.B. in D die Springerpresse einseitig bis hetzend. 

TeddyWestside

"warum es dem Land so schlecht gehe und darauf hinweisen, nichts gehe voran. Vergessen, warum das Land darniederliegt."

Das ist soz. ein Markenzeichen der dreiteiligen reaktionär-faschistischen Heldenerzählung, egal ob bei Hitler, Maga, UKleave, Maos rotem Buch oder "Großrussland". 

1. Früher war alles besser / uns geht es schlechter als es sollte. 2. Wir wissen wer schuld ist / was zu tun ist. 3. Wir gehen zurück, um voran zu kommen. 

Wahrscheinlich haben unsere Vorfahren schon vor Jahrtausenden am Lagerfeuer diese Märchen erzählt, um die Leute hinters Licht zu führen....

fathaland slim

Sie haben Punkt vier vergessen:

Wir sind umzingelt von Feinden, und im Inneren von ihnen unterwandert.

ich1961

Congratulation.

Jetzt muss Mr. Starmer beweisen, das er es besser kann. 

Ich wünsche ihm viel Glück und Erfolg.

 

Nettie

“Der Erfolg sei nur möglich gewesen, weil er [Starmer] die Partei verändert habe. Die Briten hätten gesehen, dass Labour ihren Interessen diene.“

Schon dadurch, dass die Briten nicht mehr unter einer Regierung leben müssen, die ausschließlich ihren eigenen Interessen dient ist ihnen eine schwere Last von den Schultern genommen worden.

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Account gelöscht

sie haben eine interessante Einstellung

---------------

die Neuen dienen nur dem Volk

meinen sie das jetzt ernst ?

 

CommanderData

Danke England. Hier sieht man: noch mehr Raubtier-Kapitalismus ist nicht die Lösung, sondern der maximale Schaden für den Großteil der Bevölkerung. 

Politik für das Volk beginnt damit, dass man die Vermögenssteuer wieder einführt. Dann ist auch genug Geld da, um Reformen bei Gesundheit, Bildung etc. durchzuführen. 

England könnte Vorbild für andere EU-Staaten werden, wo der Raubtier-Kapitalismus in den letzten Jahren den Sozial-Staat gekapert und ausgehöhlt hat. 

 

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Adeo60

Eine intakte und florierende Wirtschaft ist die Grundlage, um Sozialleistungen, Wohlstand, innere und äußere Sicherheit,, Gesundheit, Bildung und vieles mehr für die Bürger finanzieren zu können. Sie werden mir sicherlich zustimmen, dass eine solche Politik nicht mit Raubtierkapitalismus, den auch ich ablehne, gleichzusetzen ist. 

Account gelöscht

Ich denke, Ihr Optimismus ist ehrenwert, aber unangebracht. Labour von heute ist nicht mehr Labour von gestern. Dass Starmer wirklich eine Vermögenssteuer einführen wird, bezweifel ich. Dazu fehlt ihm der Mut. Leider. 

Tino Winkler

„Raubtierkapitalismus“ gibt es nur noch in China und einigen anderen Diktaturen.

CommanderData

Ich bin anderer Meinung. Es gibt ihn vor allem auch in Europa. In den letzten 30 Jahren wurde alles für die Wirtschaft getan. Soziale Belange wurden dagegen überall gekürzt. Aber es reicht der Wirtschaft noch immer nicht. Sie hat sogar noch mehr Erpressungsmaterial in der Hand als früher (Steuer-Milliarden für die Ansiedlung eines Unternehmes, Subventionen für die Transformation, Arbeitsplatz-Abbau, angebliche nicht vorhandene Wettbewerbsfähigkeit). 

Dieses Raubtier-Konzept führt dazu, dass die Bevölkerungsschichten unterhalb der Vermögenden weiter verarmt (Bildung, Gesundheit, Jobs), denn das Geld tropft nicht von oben nach unten, sondern wird seot 30 Jahren von unten nach oben abgesaugt. 

Keine Ahnung wie lange konservative, raubwirtschaftsfreundliche Parteien dieses Pferd noch reiten wollen. Da lobe ich mir Politiker (Grüne), die die Sackgasse verlassen wollen, weil sie deren Ende schon von weitem erkannt haben. 

MRomTRom

++ Labour löst die Tories ab und ermöglicht dem UK eine neue Politik ++

Die Briten haben nach 14 Jahren zunehmend versagender konservativer Regierungenen die Alternative gewählt.

Keir Starmer hat nun den schwierigen Job, das Land aus der Misere zu holen

++ 

MRomTRom

++ Über 400 Sitze im Unterhaus ist eine regierungsfähige Mehrheit wie lange nicht ++

Die wird es auch brauchen, um die Wirtschaft wieder auf einen gesunden Wachstumskurs zu heben, das Gesundheitswesen NHS zu sanieren und die öffentlichen Dienste wieder auf einen zufriedenstellenden Stand zu bringen.

++

Jahre der unterlassenen Investitionen und ein ideologischer, desaströser Brexit und haben der Insel geschadet. Aber das lässt sich nicht in einer Legislaturperiode alleine wieder beheben. Die Briten brauchen einen langen Atem und aufgekrempelte Ärmel

++

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ich1961

////Aber das lässt sich nicht in einer Legislaturperiode alleine wieder beheben. Die Briten brauchen einen langen Atem und aufgekrempelte Ärmel////

Das ist nicht nur ein britisches Problem.

Auch hier in D. sollte eigentlich jeder selber wissen, das die 16+ Jahre Verhinderung nicht in 4 Jahren aufzuholen sind. Das sehe ich aber nirgends. Ganz im Gegenteil, da werden "der Ampel" Vorwürfe gemacht, die sie nicht zu verantworten hat.

 

franxinatra

Da möchte man den Briten viel Glück für wünschen.

Und es als Segen empfinden, dass Farage auf so weit hintere Plätze verwiesen ist.

Spannend finde ich die zu erwartende Aufschlüsselung über die Wahlkreisergebnisse.

Und danke an TS für den gestrigen Bericht über die gar nicht so präsente Abstimmung der Briten zum Verhältniswahlrecht. Eine große Erhellung!

Wolf1905

Dann mal „good luck“ Keir Starmer! 
Ich hoffe, er kann jetzt bald nach seiner Amtsübernahme politische Entscheidungen treffen, die zu Verbesserungen der (meisten) Briten führen - v. a. wird dies an Wohlstandsverbesserungen für die Briten gemessen werden, also an einer Verbesserung der wirtschaftlichen Verhältnisse; ob das gelingt, wird die Zeit zeigen. 
Auch muss er versuchen, das marode Gesundheitssystem zu verbessern; er wird auch die Asylpolitik anders gestalten als es die Tories gemacht haben (keine Asylverfahrensverlagerung nach Ruanda). 
Inwiefern er eine Annäherung an die EU sucht, die auch zu Verbesserungen in GB führen können, wird man sehen: nur da bitte ich die Entscheidungsträger in der EU, dies dann genau zu prüfen: keine Verbesserungen für GB auf Kosten der Mitgliedstaaten der EU - das müsste für beide Seiten ein „win -win“ sein. Aber das ist ja noch Zukunftsmusik - erstmal muss Starmer aufzeigen, was er vorhat und auch umsetzen kann.

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neuer_name

>>" er wird auch die Asylpolitik anders gestalten als es die Tories gemacht haben (keine Asylverfahrensverlagerung nach Ruanda). "<<

Ich persönlich sehe da keinerlei Alternativen zu diesem Projekt für die Briten. Umso mehr interessiert mich wie die Labours damit umgehen werden?

Siehe (Quelle: Welt)

https://www.welt.de/politik/ausland/article251690646/Rekord-Zahl-Mehr-a…

Left420

"[...] Amnesty International [...] der Asylpakt mit Ruanda erweise sich angesichts der jüngsten Migrationszahlen nicht nur als rechtswidrig und unmoralisch, sondern auch als wirkungslos. Sie fordert stattdessen, eine legale Einreise für Asylbewerber nach Großbritannien zu ermöglichen"

Das steht im gleichen Artikel. Lesen Sie eigentlich die Sachen welche Sie als Quelle angeben oder nur die Überschriften?

Das Asylverfahren in Drittstaaten ist höchst bedenklich!

neuer_name

Warten wir's mal ab? Ich denke für die Probleme die die Briten haben (u.a. illegale Migration), sind die Labours die falsche Antwort.

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Left420

"Ich denke für die Probleme die die Briten haben (u.a. illegale Migration), sind die Labours die falsche Antwort." 

Stimmt, da doch lieber ein weiter so mit den Anderen. Momentmal die waren ja die ganze Zeit in der Regierung und die ganzen Probleme geschaffen.

Und mal wieder die Migration als das Hauptproblem? Sind Sie Brite oder fallen Sie auch auf die Desinformation rein?

neuer_name

>>"Stimmt, da doch lieber ein weiter so mit den Anderen. Momentmal die waren ja die ganze Zeit in der Regierung und die ganzen Probleme geschaffen."<<

Könnten Sie das bitte mal genauer erklären?

fathaland slim

Ganz leicht zu erklären:

Die Konservativen haben vierzehn Jahre regiert. Das Migrationsproblem ist größer und größer geworden.

Eigentlich leicht zu verstehen.

Tremiro

Zu ihrem letzten Halbsatz: Nein, er verbreitet sie. 

Jimi58

Ich glaube, wenn die Milch bei dem User sauer geworden ist, ist bei ihm bestimmt auch die Migation schuld.

neuer_name

Ein sehr fundierter Kommentar, das muss ich schon sagen.

Jimi58

Was nenne sie fundiert? Sind sie auch mal ehrlich zu sich selbst, oder sind da auch wieder die "anderen" schuld? Zu dem richte ich mich nach dem, was sie heir so von sich geben.

gelassenbleiben

So kann man sich täuschen in seiner Meinung. Die falsche Antwort wurde gerade abgelehnt. Mit deren Ruandalösung hätte preislich jeder Remigrierte über 80 Jahre Bürgergeld erhalten können

Mein Rat überdenken Sie mal Ihre Gedanken von Grund auf.

neuer_name

>>"Mit deren Ruandalösung hätte preislich jeder Remigrierte über 80 Jahre Bürgergeld erhalten können"<<

Eine unsinnige Behauptung die völlig aus der Luft gegriffen ist.

gelassenbleiben

danke für die Nachreichung des Beleges, den ich vergessen habe

gelassenbleiben

nein, das ist durchgerechnet. Machen Sie einfach die Augen mal auf. Nicht das ein Migrant 80 Jahre Bürgergeld brauchen würde, im Gegenteil

In Deutschland brauchen wir inzwischen nicht mehr nur Fachkräfte, sondern jeden Menschen, der irgendwie helfen kann.

Miauzi

Das tatsächliche Problem mit der Migration sind nicht das Kommen der "illegalen" sondern das Ausbleiden der "legalen" ... der gesamten britischen Wirtschaft fehlen die Arbeitskräfte - vor allem die Saison-Kräfte in der Landwirtschaft.

Die Doku gestern Abend auf Arte aus der Brexit-Hochburg (die Stadt hatte die höchste Zustimmungsrate) zeigt klar auf -> der in GB grassierende Rassismus vergrault diese für das Florieren der lokalen Wirtschaft benötigten Menschen - die kommen schlicht weg nicht mehr ... und die Einheimischen können das offensichtlich NICHT übernehmen!

Und wenn man weiter dem Rassismus so huldigt - dann ändert auch das Wahlergebnis nichts ... dann geht es eben weiter mit GB abwärts ... da kann ich nur sagen -> selbst schuld

neuer_name

>>"Und wenn man weiter dem Rassismus so huldigt - dann ändert auch das Wahlergebnis nichts ... dann geht es eben weiter mit GB abwärts ... da kann ich nur sagen -> selbst schuld"<<

ich glaube nicht das bei den Briten Rassismus eine große Rolle spielt denn Sunak hat selbst einen Migrationshintergrund und unsere britischen Freunde, bzw. deren Städte etc. waren durch die vielen ehemaligen Kolonien schon immer sehr multikuturell geprägt.

Tremiro

Na bei Ihrem einzigen Thema "illegale Migration" hat doch die bisherige Regierung, aus Ihrer Sicht, völlig versagt. Oder hat die Migration nach GB sich verringert?

Und bei allen anderen Themen wie Gesundheitssystem, Wirtschaft usw. haben Farage, Johnson und Cummings das Land regelrecht an die Wand gefahren.   

neuer_name

>>"Na bei Ihrem einzigen Thema "illegale Migration" hat doch die bisherige Regierung, aus Ihrer Sicht, völlig versagt. Oder hat die Migration nach GB sich verringert?"<<

Schwer zu sagen? Fakt ist da Sunak so nach und nach alles Stolpersteine des Ruanda-Projektes ausgeräumt hat und jetzt, wo es umgesetzt werden kann, die Früchte seiner Arbeit nicht mehr ernten kann.

MRomTRom

 

++ Ihr Mono-Thema. Allerdings nicht so ganz, wie Sie das gerne dramatisieren. ++

-- 2021 betrug die Netto-Einwanderung in das UK 488.000 und war damit von den 184.000 in 2019 deutlich gestiegen.

-- 2022 lag die Netto-Einwanderung (Einwanderung 1,26 Millionen, Aus-/Abwanderung 493.000) auf einer Rekordhöhe von 764.000. Viele davon gebraucht und erwünscht, z.B. im Gesundheitswesen. 

++

Die meisten Einwanderer kamen aus nicht-EU-Ländern Indien, Nigeria, China und Pakistan.

-> An der Regierung waren in beiden Jahren die Tories, nicht Labour.

++

https://en.wikipedia.org/wiki/Modern_immigration_to_the_United_Kingdom

proehi

Offenbar haben die Briten das Problem lange nicht als so heftig eingeschätzt wie Sie. Zudem haben die im Gegensatz zu Ihnen erkannt, dass es sich nicht durch menschenverachtende Abschiebungen lösen lässt. 

Die Briten haben üble Erfahrungen machen müssen und sind da klar weiter als Sie.

Adeo60

Die illegale Migration war und ist nicht nur für die Briten ein Problem. Als viel gravierender erweist sich aber der fehlende Zuzug qualifizierter ausländischer Fachkräfte und der  desaströse Brexit. 

harry_up

Ich habe mittlerweile den festen Eindruck, dass Sie Ihre  Kommentare vorwiegend nach dem Motto verfassen, je größer der Widerspruch darauf, desto angenehmer. 

Tino Winkler

Migration, ob legal oder illegal ist kein Problem, Sie und ihre AfD versuchen nur daraus eins zu konstruieren.

Apollo1995

"Warten wir's mal ab? Ich denke für die Probleme die die Briten haben (u.a. illegale Migration), sind die Labours die falsche Antwort."

Jedenfalls haben nach Ihren Vorstellungen die Tories und rechts davon Nigel Farage's Faschistenverein die richtigen Antworten und wurden gerade deshalb wieder gewählt? Oder was meinen Sie mit Ihrer Aussage?

Vaddern

Ich Beitrag ist leider typisch für rechtsradikale Denkweisen. Sie projizieren alles auf ein Thema, das gar nicht das Problem ist. Egal, weil nur das in Ihr Weltbild passt, muss dies das Problem sein, eindimensional. 

Ihr Problem ist überhaupt nicht das Problem, das es zu lösen gilt. Nur Rechtsradikale schieben alles auf diesen Bereich, weil sie dort hetzen können und hoffen, Stimmen zu fangen. 

MRomTRom

++ Läutet das in Europa einen  L i n k s r u c k  ein ? ++

Wenn das Vereinigte Königreich mit 67 Millionen Einwohnern Sozialdemokraten und Sozialliberale mit deutlichen Stimmanteilen wählt, bleibt das nicht ohne Signalwirkung

++

Nach der gängigen Interpretationslyrik, der auf die Zuwächse für die Rechtspopulisten angewandt wurde, müsste nun der 'Linksruck' die Schlussfolgerung sein.

++ 

Ist es natürlich nicht, weder für die eine noch für die andere Seite. Es ist einfacher:

Der Trend geht von jeweils abgenutzter Regierung zur jeweiligen Opposition. Das ist mal nach bürgerlich und mal nach sozialdemokratisch/liberal und damit das 'Normal' der Demokratie. 

Nur Parteien, die ein System sprengen wollen, wie jüngst viele Rechtspopulisten, fallen aus dem demokratischen Rahmen.

++

 

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neuer_name

>>"Nach der gängigen Interpretationslyrik, der auf die Zuwächse für die Rechtspopulisten angewandt wurde, müsste nun der 'Linksruck' die Schlussfolgerung sein."<<

In Relation zu dem vielgelobten "Rechtsruck" in der EU mit all den daran beteiligten Einzelmitgliedern, kann man diesen "Linksruck" der Briten sicherlich nur als laues Lüftchen ansehen, zumal die Briten nicht in der EU sind und damit eine Einflussnahme etwaiger politischer Richtungen auf die EU, sehr begrenzt sind.

MRomTRom

 

++ Nur die realen Wahlergebnisse hinken hinter Ihrer Lieblingsinterpretation hinterher ++

Im Europa-Parlament haben die Christdemokraten, Sozialdemokraten und Liberale gerade wieder eine deutliche Mehrheit bekommen. 

++

Rechtspopulisten haben zwar Zuwächse aber keine Stimmenanteile erhalten, die sie regierungsfähig macht. Die pragmatische Arbeit jenseits der Parolen müssen mal wieder die Demokraten machen.

++

Dort, wo Rechtspopulisten Einfluss auf die Regierung bekommen haben, bestechen sie nicht durch Ergebnisse.

In Schweden würden sie heute abgewählt, in Italien kannibalisieren sich die Fratelli und die Lega gegenseitig, in Ungarn hat Orban 10 % verloren, in Polen dito. Die Beispiele lassen sich fortsetzen

++

Wenn es ans Arbeiten geht, zeigt sich, dass der Rechtspopulismus keine Lösung ist.

++

melancholeriker

 

"In Relation zu dem vielgelobten "Rechtsruck" in der EU mit all den daran beteiligten Einzelmitgliedern, kann man diesen "Linksruck" der Briten sicherlich nur als laues Lüftchen ansehen..."

 

Ich will ja nicht kleinlich sein, aber Ihnen sind da die Gänsefüßchen fundamental verrutscht. Den Rechtsruck ist durch Wahlergebnisse und durch das vermehrte Aufkommen von dreister Streitlust unter egoistischen Ansprüchen einer exklusiven "konservativen" Bürgerblase belegt, die das Privileg fordert , in den rosa Wolken der Wirtschaftswunderzeit bleiben zu dürfen egal wie sehr nachgewiesen wird, daß diese Art zu handeln die Misere anschiebt, gegen die alle Erwachsenen gerade Lösungen suchen. 

Woher das viele Lob also herkommen soll für bequeme Besitzstandswahrer, die stets nur die eigenen Interessen zur Not mittels Diktatur im Sinne haben, befremdet ziemlich.

Miauzi

Dieses Labour steht vergleichbar aktuell ehr bei der CDU und definitiv nicht bei der SPD - also der Begriff "Sozialdemokraten" ist nun nicht zutreffend.

Und die Liberalen in GB sind nicht einen Hauch sozial-liberal - die könnten selbst der FDP noch beibringen was "neu-liberal" bedeutet.

Die Partei des Wahlverliehers steht so weit rechts von der CDU/CSU das man denken könnten - die haben versucht im Parteien-Spektrum die deutsche AfD rechts zu überholen