Christian Lindner beim FDP-Bundesparteitag

Ihre Meinung zu FDP verabschiedet Positionspapier zum Haushalt - SPD und Grüne verärgert

Erst die "Wirtschaftswende", nun die "Haushaltswende" - die FDP treibt ihre Koalitionspartner mit Positionspapieren vor sich her. Die reagieren verärgert. Vor allem die SPD kritisiert die Pläne der Liberalen zur Rentenpolitik.

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159 Kommentare

Kommentare

Nettie

Lindner versucht tatsächlich, mit seinen abstrakten Sparideen zu provozieren. Und folgt damit dem bewährten ‚Erfolgsrezept‘ der ‚Marktliberalen‘ oder vielmehr Rechtsradikalen.

Und die ‚schlichten Gemüter‘ bzw. ‚braven Bürger‘ fallen reihenweise voll darauf rein.

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nie wieder spd

Rechtsradikale und Marktliberale kommen ursprünglich aus dem gleichen nationalistischen/ bürgerlichen Stall, dem auch die sogenannten Christen nie fern waren. Da ist es kein Wunder, dass die Rezepte die gleichen sind. 
Spannend ist nur, ob sich die Medien trauen, über andere Rentenkonzepte ausführlich zu berichten. 

Nettie

„Rechtsradikale und Marktliberale kommen ursprünglich aus dem gleichen nationalistischen/ bürgerlichen Stall,…“

Menschen kommen erstens nicht aus ‚Ställen‘, und zweitens gilt das hier: „… dem auch die sogenannten Christen nie fern waren“ nur für sogenannte und nicht wirkliche Christen.

Marcelino

Hallo Nettie, sie glauben doch nicht im Ernst, das sich unsere zu 80 % aus Konservativen Medien bestehende Landschaft sich mit unserem Rentensystem befasst. Mir ist es trotzdem unerklärlich, das diese sehr wichtige Thema nicht in Angriff genommen wird . beste Grüße

Nettie

Was ich nicht glaube ist, dass ‚Landschaften‘ sich überhaupt „mit Rentensystemen befassen“ können.

fathaland slim

Sie glauben doch nicht im Ernst, das sich unsere zu 80 % aus Konservativen Medien bestehende Landschaft sich mit unserem Rentensystem befasst.

Ist das so?

Seltsamerweise behaupten Konservative und Rechte, daß unsere Medienlandschaft fest in linksgrüner Hand wäre.

Ich neige allerdings auch eher Ihrer Einschätzung zu.

rolato

Lindner versucht tatsächlich, mit seinen abstrakten Sparideen zu provozieren.

Was die Ausgabenpolitik des Äußeren und des Entwicklungsministerium betrifft gebe ich der FDP Recht. Denn unsere Wirtschaftskraft reicht nicht dafür aus um überall auf der Welt mitzumischen. Die Frage die sich beide Ministerien stellen müssten wäre, ob wir wirklich mit unseren Steuergeldern Lebenschancen verbessern oder dienen Projekte ausschließlich deutschen Interessen?

Bei der Rente finde ich die Vorschläge der FDP absurd, und mit der SPD ist es sowieso nicht zu machen. Das SPD & Grüne gemeinsam den 5 Punkteplan kritisieren kann man ja eindeutig in der Presse lesen, nur die Grünen halten sich verbal sehr zurück und überlassen der SPD Kommentare. Habeck meinte, „die Grünen stünden in der Rentenfrage über den Dingen“, und Frau Brugger nannte die Überlegungen zu Kürzungen in der Entwicklungshilfe als "maximal unseriös und außenpolitisch extrem unklug". Die Grünen sagen meiner Meinung nach am wenigsten aus.

Nettie

„Denn unsere Wirtschaftskraft reicht nicht dafür aus um überall auf der Welt mitzumischen.“

Nun, ich dagegen bin der Meinung, dass nicht nur unsere, sondern überhaupt keine Wirtschaft dauerhaft (‚nachhaltig‘) funktionsfähig sein wird, solange nicht alle Marktteilnehmer in der globalen Wirtschaft die Möglichkeit haben, überall auf der Welt dabei ‚mitzumischen‘.

rolato

Nun, ich dagegen bin der Meinung, dass nicht nur unsere, sondern überhaupt keine Wirtschaft dauerhaft (‚nachhaltig‘) funktionsfähig sein wird, solange nicht alle Marktteilnehmer in der globalen Wirtschaft die Möglichkeit haben, überall auf der Welt dabei ‚mitzumischen‘.

Auf die Rente gehen Sie leider nicht ein, warum?

fathaland slim

Was die Ausgabenpolitik des Äußeren und des Entwicklungsministerium betrifft gebe ich der FDP Recht. Denn unsere Wirtschaftskraft reicht nicht dafür aus um überall auf der Welt mitzumischen.

Nun machen Sie mal halblang. Deutschland ist die drittgrößte Volkswirtschaft dieser Erde. Dies haben wir gewiss nicht mit nationalistischer Abschottungspolitik erreicht, sondern indem wir immer schon überall mitmischen.

Egleichhmalf

Marktliberal = Rechtsradikal?

Meinen Sie nicht, dass da Ihr Welbild etwas einfach gestrickt ist?

Parsec

"Und folgt damit dem bewährten ‚Erfolgsrezept‘ der ‚Marktliberalen‘ oder vielmehr Rechtsradikalen."

Also quasi die Politik einer AfDP.

Feo

Die FDP kämpft um ihr politisches Überleben. Ich denke die versuchen mit dieser Aktion Profil zu gewinnen.

Allerdings finde ich deren Ideen nicht wirklich überzeugend. Wenn man keine Ideen mehr hat, dem Volk zu dienen, wäre es doch sinnvoll darüber nachzudenken, ob die FDP, als Partei aufgeben sollte. Allein die Rolle, als Königsmacher ist für mich in einer Demokratie zu wenig.

Wächter

Was ist an der FDP liberal? Je mehr Geld gebraucht wird um Lösungen an den Start zu bringen, umso dichter kommt man an einer Steuer für die Klientel der FDP, wem wundert es denn nicht. Die FDP ist nur zu Zeiten des Wahlkampfs auf Bürgernähe aus und das mit wider Willen, in Wirklichkeit ist diese Partei kalt wie ein Fisch aus der Tiefkühlung.

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Egleichhmalf

Ja. Wem wundert es. Mit wider Willen. 

Carlos12

Ich nenne die FDP schon geraume Zeit eine querulatorische Kraft und bisher bleibt sie dieser Bezeichnung gerecht. 

Natürlich kann sie bei Wirtschaft und Haushalt anderer Meinung sein als die SPD und Grünen. Aber diese Meinung bringt sie nicht in koalitionsinternen Besprechungen vor, sondern in der Öffentlichkeit. 

Wenn es so weiter geht wird die CDU wohl lieber mit SPD und Grünen koalieren als mit dieser FDP.

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nie wieder spd

Die SPD wird in dieser Frage auch noch umfallen. Und alle anderen von Ihnen genannten Parteien ebenfalls.

Sternenkind

Muss wohl sein - der Aufbau der Ukraine mit deutschem Geld ist alternativlos.

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Adeo60

Nicht nur mit deutschem Geld wird die UKR in die Lage versetzt, sich gegen den russischen Aggressor in seinem völkerrechtswidrigen  Krieg zu verteidigen. Diese Gelder sind gut investiert, denn sie dienen auch unserer eigenen Sicherheit. 

Schliesslich sollten sie nicht vergessen, dass bei einem erfolgreichen Krieg Putins zahlreiche Ukrainer nach Deutschland fliehen werden. Wäre das die (kostengünstige) Alternative für Sie…?

Nachfolgerin

der Aufbau der Ukraine mit deutschem Geld ist alternativlos.

Neid ist nicht angebracht. Wenn wir grundlos von einer Diktatur angegriffen werden, gibt es hoffentlich auch Aufrechte, die uns helfen.

ich1961

Für manche scheint Neid der einzig wahre Lebensinhalt zu sein.   :-(

NieWiederAfd

Das scheint mir weniger Neid und mehr ausländerfeindliche nationalistisch gefärbte Provokation zu sein.

wassolldas

„Neid ist nicht angebracht. Wenn wir grundlos von einer Diktatur angegriffen werden, gibt es hoffentlich auch Aufrechte, die uns helfen.“

Da würde ich nicht drauf wetten.

fathaland slim

Ich schon.

Adeo60

Ich bin mir sicher, dass es immer diese Aufrechten geben wird. Die elementaren Grundsätze des VölkerR dürfen niemals zur Disposition gestellt, sondern müssen kraftvoll verteidigt werden.

Glasbürger

Wenn das so ist. Dafür arbeiten wir doch gerne! Auch viel länger.

NieWiederAfd

Bin auch dafür, vor allem Gelder der russischen Agressoren für den Wiederaufbau der souveränen Ukraine zu verwenden. An unserem solidarischen Beitrag ändert das dennoch wenig. 

Mit dem Thema des Beitrags hat Ihr Post allerdings nichts zu tun.

gelassenbleiben

ja, weil Putin alles zerstört. Wird Zeit das die eingefrorenen russischen Vermögen dazu verwendet werden.

wenigfahrer

Die FDP wird sich viele Freunde machen, besonders bei denen die kurz vor dem Loch stehen.

Das Problem von Regierungen ist in dem Fall das der Bürger sich bei seiner Lebensplanung auf was einrichtet, paar Jahre später wird das geändert und man steht im Regen.

Komischerweise haben Nachbarländer im Prinzip die selben Probleme aber viel mehr Rentenzugang als 48 Prozent und aber teilweise noch kürzer, warum das in Deutschland nicht funktionieren will weiß auch keiner.

Muss jeder selber wissen ob er FDP bei den Wahlen nimmt oder doch eher etwas soziales.

Bernd Kevesligeti

Das hört sich wie ein weiteres Kürzungsprogrammm der FDP an. Die "Rente mit 63 Jahren" soll weg. Obwohl es sie in der Form schon eh nicht mehr gibt. Aber für das FDP-Klientel ist das eh unerheblich. 

Schon vorher wurden Besserverdienende mit 15 Milliarden Euro im Jahr entlastet.

Der Fraktionschef Christian Dürr hatte kürzlich über ein Renteneintrittsalter von 72 Jahren fabuliert. Ja, wer einen guten Job hat.

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fathaland slim

Das hört sich wie ein weiteres Kürzungsprogrammm der FDP an.

Was denn sonst?

nie wieder spd

Zur Rente hat die Sendung „Anstalt“ am letzten Dienstagabend alles gesagt. Was die FDP dazu vorzubringen hat, ist erstunken und erlogen. Auch das hat diese Sendung bewiesen. 
Wenn die FDP tatsächlich etwas zugunsten der Bürger verändern will, müssen die Renten den Pensionen angeglichen und alle Bürger in die Finanzierung des Rentensystems eingebunden werden. So, wie das auch in Österreich der Fall ist. Und da reicht es zu 14 Renten pro Jahr , die auch noch höher sind, als deutsche Renten. 
@tagesschau: Macht doch mal ein Interview zu diesem Thema mit den Machern der „Anstalt“. 

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wassolldas

Wenn die Renten den Pensionen angeglichen werden, kollabiert das System komplett. DAS ist unbezahlbar.

Im übrigen ist die Rente mit 63 doch sowieso fast durch.

nie wieder spd

Österreich hat damit vor 20 Jahren begonnen, ihr System entsprechend umzustellen, dabei die Beiträge erhöht und kann trotzdem 14 Renten pro Jahr auszahlen und das auch noch in höheren Beträgen. 
Die Wirtschaft dort ist nicht kollabiert 

Das schaffen wir auch. 

rolato

Die Renten jetzt angleichen ist mit Sicherheit nicht finanzierbar, diese Forderung besteht meines Wissens auch gar nicht, sondern zukünftig alle an Rentenbeiträgen zu beteiligen.

Die Rente ab 63 geht ohne Abschläge schon nicht mehr. Somit ist diese indirekte Rentenkürzung eine Einsparung seitens des Staates an Ausgaben. Wozu noch das Rentenalter anheben?

NieWiederAfd

Umgekehrt wird es richtig: 

Die Privilegien der Beamtenpensionen gehören auf den Prüfstand; das hat das als Satire gelabelte Recherche-Polit-Magazin-Team der Anstalt eindeutig dargelegt, genau wie die stärkere Beteiligung an Einzahlungen in die Rentenkassen durch Bestverdienende.

Die 'Rente mit 63' gibt es übrigens so nicht; dass der Begriff von der fdp immer wieder benutzt wird, ist eine sprachliche Vernebelungsstrategie.

artist22

"@tagesschau: Macht doch mal ein Interview zu diesem Thema mit den Machern der „Anstalt“. " Seit wann haben in D die Kabarettisten die Bedeutuingshoheit? Das hat selbst damals Dieter Hildebrandt nicht geschafft. Der wurde sogar zeitweise im Bayrischen Rundfunk gesperrt.

 

nie wieder spd

„Der wurde sogar zeitweise im Bayrischen Rundfunk gesperrt.“

Eben. Man durfte auch früher schon alles sagen. Aber nicht überall.

fathaland slim

>>Das hat selbst damals Dieter Hildebrandt nicht geschafft. Der wurde sogar zeitweise im Bayrischen Rundfunk gesperrt.<<

Der Ritterschlag für einen Kabarettisten.

Egleichhmalf

„Was die FDP dazu vorzubringen hat, ist erstunken und erlogen.“

Ich bewundere immer wieder Ihre brillante Argumentation.

fathaland slim

Zumindest mit heißem Herzen.

meine_eigene_meinung

Ich finde es vollkommen unverschämt, wie sich eine derart kleine Partei anmaßt, in andere Ministerien hineinzureden. 
Aber die Hörigkeit dem Geld gegenüber, ist ja DNA der FDP. Deren Vertreter glauben fest daran, dass der die Macht hat, der das Geld verwaltet.  Der Kassenwart führt den Verein der Schrebergärtner.
 

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Affen_D

Lindner ist Finanzminister und hat damit die Hoheit über das Geld! Was Sie als „unverschämt“ bezeichnen, ist seine verfassungsgemäße Aufgabe!! 

ich1961

Das ist aber "nur die eine Seite der Medaille"!

Es gehört eben auch anderes dazu - und da haperts bei der FDP gewaltig.

 

wassolldas

Es hat sich scheinbar immer noch nicht rumgesprochen dass die „kleine“ fdp uns bisher vor dem finanziellen supergau bewahrt.

ich1961

Können Sie die Aussage auch belegen?

Egleichhmalf

„Ich finde es vollkommen unverschämt, wie sich eine derart kleine Partei anmaßt, in andere Ministerien hineinzureden.“

Genau! Wenn man klein ist, hat man gefälligst den Mund zu halten.

Nachfolgerin

Der Weg zu einer weiteren Wahlperiode mit einer erfolgreichen Ampelkoalition ab 2025 führt nur über Aufrichtigkeit und Einigkeit, aber nicht über kleinliche Streitereien. Da hat die FDP eine völlig falsche Strategie.

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ich1961

Scheint denen noch niemand mitgeteilt zu haben.

Glasbürger

Erfolgreiche Ampelkoalition? Kommt der Erfolg denn ab 2025? 

ich1961

Nein, aber wer das nicht sehen will, sieht es auch nicht.

gelassenbleiben

Erfolgreiche Ampelkoalition? Kommt der Erfolg denn ab 2025? 

Energiemangelwinter abgewendet, Unterstütztung der Ukraine bei völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands, Turbo der erneuerbaren Energien, nur das Abschalten der AKWs muss man der Vorgängerregierung löblich anrechnen, allerdings nur nach grotesken hin-und her damals, Umbau der Wirtschaft für die Zukunft (hier bremst die FDP aber leider), bessere Freiheitsrechte,… Reicht Ihnen das noch nicht?

Breizhavel

Angesichts ihrer desaströsen Umfragewerte holt die FDP ohne Pause immer neue Forderungen aus ihrem eingemotteten neo-liberalen Schatzkästchen. Dabei werden auch bereits abgestimmte Beschlüsse torpediert,  nach dem Motto "Besser alles im Nachhinein blockieren um nicht zu regieren". Ein tragfähiges Konzept kann ist da nicht erkennbar. In der Botanik nennt man das Vorgehen "Angstblüte". Kurz vor dem Absterben haut der Baum nochmals alles an Blüten heraus, was möglich ist. Hoffentlich kommt für diesen regierungsunwilligen Haufen die Quittung bei der nächsten BTW.

hans-rai

Ich denke, es ist die Aufgabe des Finanzministers, alles zu tun, um die Gelder zusammen zu halten. Die Ausgabefreudigkeit der Ministerkollegen erstaunt ohnehin. Dass die Art und Weise, wie Lindner das macht, nicht jedem passt, ist allerdings auch verständlich. Kein gutes Bild für das Klima der Regierungsparteien.

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nie wieder spd

Wenn unsere Finanzminister es als ihre Aufgabe ansähen, alles zu tun, um das Geld beisammenzuhalten, müssten sie schon seit Jahrzehnten gegen die Steuerhinterziehungen in Höhe von 150 Milliarden Euro pro Jahr vorgehen. 
Das schien und scheint für die Mehrzahl unserer Finanzminister noch nie eine Aufgabe gewesen zu sein. Sonst käme es ja nicht zu einer solch horrenden Summe pro Jahr(!). 
Und das sollte nicht nur mir so nicht passen!

gelassenbleiben

Sie haben recht!

Adeo60

Völlig richtig. Es gehört viel Mut dazu, Fehlentwicklungen zu korrigieren, due von Arbeitnehmern verständlicherweise gerne in Anspruch  genommen wurden. Allerdings war das Thema seit langem bekannt. Schon in den Koalitionsverträgen  hätte Lindner Eine Änderung anmahnen müssen. In der Dache hat er und due Wirtschaftsverbände recht.

Schiebaer

Ich denke es ist richtig den Haushalt zusammen zu halten.Wenn gespart werden muss,und das hat das BV Gericht ja auch bestätigt,dann sind Extrawünsche einiger Minister fehl am Platz.

ich1961

Die notwendigen Ausgaben für Kriege und Krisen - davon haben wir ja genug - waren/sind nicht eingeplant. 

Aber die Sicherheit darf ja nichts kosten?

 

NieWiederAfd

Es geht nicht um "Ausgabefreudigkeit der Ministerkollegen", sondern um Aufgabenerledigung der Ministerien, die übrigens auch in den Koalitionsvereinbarungen festgelegt sind. 
Die Art und Weise, wie Lindner das macht, gefällt vor allem den Fachleuten nicht, die ihm zu recht vorwerfen, dass er den Unterschied zwischen Privathaushalt und Staatshaushalt nicht versteht: Lindner als Finanzminister ist eine glatte Fehlbesetzung - und nur dem Umstand geschuldet, dass es bei uns Usus ist, dass nach der Ressortaufteilung die entsprechenden Parteien die personelle Besetzung selbst entscheiden. 

McColla

Ich weiß wirklich nicht, wann Parteien der Mitte und Links begreifen werden, dass man mit der FDP keine Politik gestalten kann.

Elitär verwöhnte Nachkommen oder welche, die dazu geworden sind. Denen ist weder Soziales ein Anliegen noch sind Sie in der Lage die Gesamtheit einer Gesellschaft zu verstehen. Da ist Politik ein Geschäftsbetrieb, rein aus Zahlen bestehend und ohne die notwendige Moral und das Gewissen Menschen gegenüber.

Das alles hübsch verpackt in einer angeblichen Sorge um die zukünftigen Generationen.

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zöpfchen

Keine Sorge McColla. Schlaue Kinder, wie meine, bewegen sich beruflich international. Dieses Land hat seine Zukunft hinter sich. 
Die fdp glaubt im unterschied zu uns noch an die Zukunft des Landes. Ehrenwert aber vergeblich. 

ich1961

Ich glaube auch an die Zukunft unseres Landes - aber nicht an die FDP u. a.!

Nachfolgerin

Die FDP wird an der Rente mit 63 nicht kratzen, so sehr sie sich auch auf die Hinterbeinchen stellt. Sie sollte rs gescheiter bleiben lassen. Die Union übrigens auch nicht. Denn die SPD wird da nie zustimmen. Wozu auch? Sie hat ja gar keine Notwendigkeit dafür. Und ohne SPD wird es auch zukünftig keine Regierung geben. 

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Adeo60

Es geht um die „abschlagsfreie“ Rente für besonders langjährig Versicherte. Dass diese ein Fehler war ist offenkundig. Die Zahl der Anträge wurde unterschätzt, das Milliardenkoch belastet  noch immer die Haushalte. Für Arbeiter mit hohen körperlichen Verschleisstatbeständen eine durchaus nachvollziehbare, ja vernünftige Regelung. Aber wenn sich alle bedienen möchten und vielleicht noch in Kombination mit einer Förderung durch die Arbeitsgebtur und eine Abfindubg durch den Arbeitgeber, dann wirkt das sehr skurril. 

rolato

Es geht um die „abschlagsfreie“ Rente für besonders langjährig Versicherte.

Die ist doch ab 63 Jahren Geschichte, jetztige Antragsteller für die abschlagsfreie Rente  müssen mindestes 64 Jahre und 4 Monate als Bedingung erfüllen und zukünftige bis 67. Von daher spart der Staat Ausgaben weil zahlreiche Antragsteller lieber Abschläge in Kauf nehmen um dafür nicht länger arbeiten zu müssen.

nie wieder spd

„Dass diese ein Fehler war ist offenkundig.“

Es ist kein Fehler, wenn sich Menschen, die sich ihr Leben lang abgerackert haben, in die Rente gehen. 
Ein Fehler sind Arbeitsplätze, die die Menschen mit Arbeit krank und kaputt machen und dann noch nicht einmal anständige Gehälter zahlen. 

nie wieder spd

Die Union wird das nach der nächsten Wahl mit der FDP, den Grünen und der AfD umsetzen. 
Und falls es zu einer nochmaligen Regierungsbeteiligung der SPD kommen sollte, wird auch die dafür stimmen. 

Eistüte

FDP und SPD streiten öffentlich über die Rentenpolitik. Das wäre ja nichts Schlimmes, wäre da nicht der Kabinettstisch, an dem man gemeinsam sitzt und diskutieren könnte. In Ruhe und nicht in den Medien.

Jetzt haben die Liberalen noch einen Zahn zugelegt: Ein Fünf-Punkte-Plan und die Narration von der Wende in der Sozialpolitik. Die FDP desavouiert mit ihrer Polemik die Politikfähigkeit der Regierung und würde sich nur selbst ins Bein schießen, verbliebe sie dort. Lindner will eine nachhaltige mediale Narration von vernünftigen sparpolitischen Zielen der FDP aufbauen, und dann raus aus der Ampel.  Um frei nach  dem fiktiven Don Vito Corleone zu formulieren : Lindner hat  der SPD ein Angebot gemacht, das sie nicht annehmen kann. 

Demokrat@1962

Die FDP scheint die Ampel zu hintertreiben. Die finanziellen Möglichkeiten der BRD sind begrenzt, aber jelicher dilettantischer Eingriff in das Sozialsystem hat pol. Folgen, da die Wähler ggf. andere Parteien präferieren, welche gegen Lindner's Pläne votieren. Man denke an die Starken 1960er Jahrgänge, die vielleicht ihre Rentenhöhe ungerecht niedrig empfinden, bei einer Arbeitsleisung üb. 45 Jahren. Die Generationen danach müssen natürlich länger arbeiten, denn diese fangen erst mit 25 Jahren das Arbeiten an. Selbst Finanzen für unabdingbare Infrastrukturleistungen sind in Lindner's Streichkonzert enthalten. Die FDP sollte sich für eine Sozialrechtsreform aller Austria einsetzen und obendrein für eine nachhaltige Steuerreform. Alle 7 ESt-Arten bedürfen einer Überarbeitung - unverzüglich. Vermögen muss stärker besteuert werden - ab 2 Mio. Euro sowie eine höhere Besteuerung von Kapitalgesellschaften. Einführung von Luxussteuern, etc. Da sollte Hr. Lindner glänzen. V

Harald Friedrich

Den jungen Menschen haben wir schon die größte Corona-Last auf die Schultern gelegt. Sie wurden am meisten getroffen. Wir haben seit Jahrzehnten viel zu wenig Kinder erzeugt, die jetzt das Heer der unsterblichen Senioren alimentieren müssen. Die ehemalige Alterspyramide steht total kopf. Dann fällt uns noch die Wehrpflicht ein. Was sollen die Jungen für uns Alte noch alles tun? Wann werden endlich Eltern belohnt, die seinerzeit Kinder als heutige Einzahler erzeugt haben? Nur früher mal eingezahlt zu haben, das reicht nicht. Kinderlose (gewollt oder ungewollt) konnten so schön leben und als DINKs stattliche Anwartschaften anhäufen.  Bismarcks System ist durchaus mal reparaturbedürftig.

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nie wieder spd

Auch junge Menschen werden von einem besser ausgestatteten Rentensystem profitieren. 
Jegliche Summen, die in private Rentenkonstrukte investiert werden, müssen da auch immer die Gewinne und die Boni der Vorstände finanzieren. Das ist verschwendetes Geld, dass bei der Rente später fehlt.

Tino Winkler

Ich bin mir nicht sicher welcher Anteil der Kinder dazu wohl fähig ist oder sein wird.

Adeo60

Die Abschlagsfreie Rente mit 63 war zweifellos ein Fehler. Die damalige Regierung war von einer weitaus geringeren Zahl von Anträgen  ausgegangen und wurde in der Folge förmlich überrollt von einer Kostenlawine. 

Was ursprünglich für den Dachdecker gedacht  - und auch nachvollziehbar - war, wurde schließlich auch vom Krankenhausdirektor u.a. dankend angenommen. So als würde es den Arbeitskräftemangel in unserem Land gar nicht geben. Das Ganze dann oft noch in Verbindung mit einer Förderung durch die Arbeitsagentur… Unfassbar!

Statt den wirklich Bedürftigen zu helfen, wurden und werden Steuergelder sinnlos verprasst. Ich finde es absolut nachvollziehbar, dass die FDP diesen Missstand beheben möchte.

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Advocatus Diaboli 0815

In anderen Ländern kann man nach 38-40 Beitragsjahren abschlagsfrei in Rente gehen. Es ist nicht einzusehen warum es bei uns nicht möglich sein soll. 
Die jüngere Generation (die angeblich faule Gen. Z) hat doch wohl zu Recht erkannt, dass es keinen Sinn macht zu leben um zu arbeiten - sondern dass es besser ist zu arbeiten um zu leben. Das ist in vielen Ländern schon seit Jahren bekannt (nicht nur im laissez-faire-Land Frankreich)
Die Heraufsetzung des Rentenalters hilft nur den Reichen noch reicher zu werden - beim normalen Bürger kommt so gut wie nichts davon an.