Arbeiter auf einer Baustelle.

Ihre Meinung zu Zahl der Arbeitslosen sinkt im April leicht um 20.000

Die schwächelnde Wirtschaft wirkt sich auch auf den Arbeitsmarkt aus: Die Frühjahrsbelebung hält sich in diesem Jahr in Grenzen. Immerhin läuft es bei den Lehrstellen etwas besser.

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137 Kommentare

Kommentare

bolligru

Ich frage mich, weshalb der Staat alle uneingeschränkt vollversorgen muß und welchen Stellenwert die Eigeninitiative noch hat.

"Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen."- Apostelbrief Paulus an die Thessalonicher, für August Bebel ein Grundsatz des Sozialismus

Junge, gesunde Menschen, sollten gar keine Sozialleistungen erhalten. Dann regelt sich die Sache sehr schnell von allein.

Ludwig Erhard: "Das mir vorschwebende Ideal beruht auf der Stärke, dass der Einzelne sagen kann: Ich will mich aus eigener Kraft bewähren, ich will das Risiko des Lebens selbst tragen, will für mein Schicksal selbst verantwortlich sein." (1958)

Zu viel soziales ist unsozial.

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Kokolores2017

"Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen."- Apostelbrief Paulus

Angeblich ist die Verknüpfung mit "zu faul zum Arbeiten" eine Fehlinterpretation, und Paulus richtete diese Aussage an die Reichen, die auch damals arbeiten ließen (und nicht selbst arbeiteten).  

BILD.DirEinDuHättestEineMeinung
bolligru

"Paulus richtete diese Aussage an die Reichen"

Kunststück, denn eine Sozialversorgung gab es nicht. Kein Armer konnte es sich leisten, bis Mittag im Bett liegen zu bleiben und die anderen für sich mitarbeiten zu lasse. Das wäre nicht lange gut gegangen.

Kristallin

So einfach wars dann auch in vergangenen Jahrhunderten nicht, Wer "Leibeigene" für sich Arbeiten ließ war auch für deren Gesunderhaltung u Sicherheit zuständig, zB im wohlbekannten Mittelalter. 

Und Reiche konnten es sich schlicht nicht leisten ihre Bauern in Hunger vergehen zu lassen, weil dann Wer das Land bestellte? 

Sogar die Vergangenheit war komplex und Bettler im Christentum "zuständig" dass christliche Menschen dem Almosen nachkommen konnten. 

R A D I O

Nee, der Paulus war ein Anhänger von Ordnung, Disziplin, Arbeit und Zwang. Damit wollte der alte Autoritarist, Spießer und Wichtigtuer die ganze Gemeinde maßregeln. Jesus war viel lockerer drauf, das zeigen einige Aussagen von ihm und sein eigenes Leben, hat in jungen Jahren aufgehört zu schreinern, wurde von seinen Anhängern versorgt.

gelassenbleiben

sie spielen hier die Karte Arm gegen Ärmer. Unsozial ist, wenn Trile des oberen 1% der Besitzenden Privatseminare bei Finanz-Ministeriumsangestellrenbucht, um zu erfahren, wie sie nur 1% Steuern auf ihre Gewinne zahlen 

Keinen Millimeter nach links

Ich finde das nicht unsozial. Art. 2 GG gibt jedem die Freiheit, aus seinem Leben das Beste zu machen.

Die Nebentätigkeit dieser Angestellten sollte jedoch nicht weiter genehmigt werden. Sie darf das gerne als Selbstständige weiter betreiben.

AuroRa

„Ich frage mich, weshalb der Staat alle uneingeschränkt vollversorgen muß“ - von welchem Staat reden Sie? Offensichtlich nicht von Deutschland. 

land_der_lemminge

Stagnierende Arbeitsloesigkeit bei stagnierender Wirtschaft. 

Das duerfte im wesentlichen dem abnehmenden Arbeitskraeftereservoir geschuldet sein.

Mir betrachtend wie massiv der Aderlass durch Verrentung bei meinem Arbeitgeber ist, ist diese nur leichte Abnahme kein wirklich gutes Zeichen.

 

Giselbert

"geht im April nur leicht zurück"

Die Überschrift trifft es mit "nur" ganz gut, denn für das Frühjahr sind dies äußerst schlechte Zeichen. Zudem haben sich die absoluten Zahlen zum Vorjahr noch einmal auf 6,0% verschlechtert. Für mich ein weiteres Indiz (von vielen) dafür, dass Habeck mit seiner Wirtschafts- und Energiepolitik versagt hat. 

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gelassenbleiben

Für mich ist Ihr Kommentar ein weiteres Indiz, dass Sie von Wirtschaft keine Ahnung haben

Der Umbau der Wirtschaft zur günstigen Energieversorgung schafft erst die Voraussetzungen, das unsere Wirtschaft weiter gut laufen wird

Leider geben FDP (und Union), nach dem Urteil des BVerfG jetzt nicht die notwendigen Finanzmittel frei, für einen optimalen Umbau

Deeskalator

generell haben wir kein Mangel an Fachkräften sondern einen Mangel an Fachkräften die bereit sind sich für ein Hungerlohn ausbeuten zu lassen...

Die reichten Familien Deutschlands haben ihr Vermögen in den letzten Jahren mehr als verdoppelt... die Gehälter sind durch die Inflation sogar kräftig gefallen...

vor 15 Jahren konnte ich mir als Student mit Nebenjob eine Wohnung in Darmstadt leisten die ich mir heute nicht mal als Entwicklungsingenieur Leisten kann...

Die Entscheidungsträger haben den Kapitalismus kaputt gespielt indem sie mutwillig die Schere zu weit auseinander gedrückt haben, dass die die die Eigentliche Wertschöpfung betreiben hinten runter gefallen sind...

Viele reiche Menschen haben vergessen, dass die Welt ohne Investmentbanker und Treuhanderben tendenziell eher harmonischer wäre... ohne Bauern, Krankenpfleger und Müllleute aber recht schnell vor die Hunde gehen würde

Wenn man keine Chance auf eine Verbesserung hat, sind die meisten eben nicht gewillt sich reinzuhängen...

bolligru

Jeder weiß, daß selbst der Staat nicht endlos alles finanzieren kann, was sich die Menschen wünschen. 

Die Frage ist, welcher oder welche Hebel umgelegt werden muß. Wie macht man Arbeit wieder attraktiv und lohnenswert und damit ist nicht nur die Beschäftigung als Chefarzt, Pilot oder Fußballstar gemeint?

Warum bekommen auch junge, gesunde Menschen überhaupt Sozialleistungen und weshalb soll der Staat, also der Steuerzahler, dafür verantwortlich sein, daß diese versorgt werden? Das muß mir erst einmal jemand erklären. Ich verstehe es nicht.

Für August Bebel war es ein Grundsatz des Sozialismus: "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen."- ich hoffe, man erwartet jetzt keine Quellenangabe, denn diesen Spruch kennt wohl so gut wie Jeder.

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Kristallin

>>> "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen." >>>

Also sterben! Denn das ist die Gegenseite zu diesem zynischen Spruch. 

Weil eingeschränkten Menschen demnach nur das Sterben übrig bleibt, weil sie nicht oder nur eingeschränkt arbeiten können. 

Bender Rodriguez

Wieso denn gleich sterben? 

Wie wäre es, sich erstmal zur Arbeit, zu quälen? 

Arbeitsunlust ist nämlich keine Erkrankung, die einem die Arbeit unmöglich macht.

Kristallin

Wer nicht isst verhungert! 

Zur Arbeit "quälen" eingeschränkte Menschen quälen sich zur Arbeit, und dann wie produktiv sind sich quälende Menschen und was wenn Qual nix nützt? 

Immer schön pauschal beim Thema Arbeitslosigkeit sein, weil diese Gruppe ja ausschließlich aus "Faulen" besteht. 

Was eine unwahre und unterkomplexe Behauptung ist! 

bolligru

Sie werden es vielleicht nicht für möglich halten, aber, so funktionierte die Welt immer, seit Urzeiten und in den meisten anderen Staaten der Welt muß man Eigeninitiative zeigen, sonst kommt nichts rüber.

Außerdem habe ich ausdrücklich geschrieben, daß es um junge, arbeitsfähige Menschen geht und nicht um kranke oder Behinderte. Diese sind auf Fürsorgeleistungen angewiesen, junge, gesunde Menschen nicht. Die können selbst arbeiten gehen und sollten das auch. Weshalb sollen die schwer arbeitenden Menschen hierzulande für diese mitarbeiten?

gelassenbleiben

wie gross soll denn die Anzahl der gesunden arbeitsfähigen aber arbeitsunwilligen denn angeblich sein? Bauen Sie hier nicht einen Strohmann?

D. Hume

Das vollständige Zitat lautet: "Der Sozialismus stimmt mit der Bibel darin überein, wenn diese sagt: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. Aber die Arbeit soll auch nützliche, produktive Tätigkeit sein."

Es basiert auf Apostel Paulus und wurde oft missbraucht. Nach Bebel haben ua. Hitler und Stalin es genutzt, damit die Massen schön arbeiten gehen und nicht zuviel über ihre Gesellschaft nachdenken.

"Warum bekommen auch junge, gesunde Menschen überhaupt Sozialleistungen"

Das könnte an der sozialen Marktwirtschaft und einem modernen Gesellschaftsbild liegen. Die Arbeitshallen mit unsinnigen Aufgaben, damit man eine Schale Haferschleim bekommt, gibt es nicht mehr.

Bender Rodriguez

Warum eigentlich nicht?

Ich würde jeden Sozialhilfeempfänger morgens um 8:00uhr für 8h antanzen lassen. Arbeitssuche ist kein finanzierter 365Tage Urlaub, mit endlos ausschlafen. 

Dann  überlegen sich einige, dass sie in der Zeit mehr bekommen könnten, als auf der Couch.

w120

Das wäre Schikane und kostet richtig Geld (Fahrtkosten etc.).

Bender Rodriguez

Und wenn schon. Unterm Strich spart man millionen Euro. 

Und Schikane ist es schonmal gar nicht. Es ust schlicht die Gegenleistung fürs Geld. 

Kristallin

>>>Unterm Strich spart man millionen Euro. >>>

Nein Millionen Euro werden verpulvert, zur Kontrolle und Ausführung von "Antanzen lassen", zur Organisation wird Bürokratie benötigt usw. 

Also eine sauteure, nutzlose Einrichtung zur Schikane! 

Einfach mal volkswirtschaftlich betrachten, oder Volkswirt/Innen befragen. 

Kristallin

>>>Das wäre Schikane und kostet richtig Geld (Fahrtkosten etc.).>>>

Und vorallem bringt es nichts. 

Weil schikanierte Menschen sich noch mehr selbst aufgeben. 

bolligru

Andererseits könnte sich Jeder um eine Anstellung als Kontrolleur beim Arbeitsamt bewerben- schafft zusätzliche Arbeitsplätze!

D. Hume

Trocken Brot und Wasser gibt es dann hoffentlich auch. Kommen Sie mal wieder in die Realität zurück.

bolligru

Wie wäre es damit: 

Junge, gesunde Menschen arbeiten dort, wo händerringend Arbeitskräfte gesucht werden? 

Etwas Eigeninitiative ist da allerdings schon erforderlich und, wenn man sowieso alles vom Staat finanziert bekommt, dann kann man auch zuhause bleiben und ausschlafen.

D. Hume

"Junge, gesunde Menschen arbeiten dort, wo händerringend Arbeitskräfte gesucht werden? "

Wie soll das funktionieren? Ein arbeitloser Hamburger soll in München eingesetzt werden und aus seinem Lebensmittelpunkt gerissen werden?

Ich bin das Narrativ der faulen Arbeitslosen leid. Es bildet nicht die Wirklichkeit ab und ist nur für Ideologen interessant.

bolligru

Sie wollen doch wohl nicht behaupten, in Hamburg und Umgebung gäbe es keine freien Arbeitsplätze, oder?

Außerdem war es immer Triebfeder für Wanderbewegungen, dorthin zu ziehen, wo man ein gutes Auskommen hat und das ist heute nicht anders.

D. Hume

Sie verstehen offensichtlich nicht den Aufwand hinter Ihren Vorschlägen. Es ist rein logistisch und organisatorisch nicht durchführbar. Außerdem wäre es eine Auflösung der Freizügigkeit, welche grundgesetzlich verankert ist.

bolligru

Freizügigkeit hat ihre Grenzen, das wissen Sie.

Oder wollen Sie einem Zugewanderten, der sich ein besseres Leben aufbauen will und dafür um den halben Globus zieht erklären, er solle sich gefälligst zuhause eine Arbeit suchen?

Der Aufwand läge übrigens beim Individuum und nicht beim Staat. Eigeninitiative heißt das und das gab es mal in unserem Land.

John Koenig

Solang in dieser Regierung der Schwerpunkt auf einem umfassend kümmernden Sozialstaat liegt und die Menschen sich im Sozialsystem wohl - und sicher fühlen sollen ist der Anreiz auf Arbeit generell eher gering .

Man sieht dies am besten am völlig aufgeblähten Sozialetat unseres Staates .

D. Hume

Die Regierung beschneidet gerade den Sozialstaat massiv, weil man sich von konservativen Kräften treiben lässt. Viele werden sich noch hilflos umschauen, wenn sie selbst mal Hilfe brauchen werden.

Das XXL-Mädchen

Die Frage ist, welcher oder welche Hebel umgelegt werden muß. Wie macht man Arbeit wieder attraktiv und lohnenswert und damit ist nicht nur die Beschäftigung als Chefarzt, Pilot oder Fußballstar gemeint?

Arbeit ist attraktiv und lohnenswert. Zumindest in Deutschland. Meine Freundin in Serbien verdient gerade mal 400 Euro im Monat und die arbeitet echt viel. In Deutschland verdient man mit Mindestlohn schon mehr als 400 in der Woche. Und Fleisch oder Elektronik sind in Serbien nicht billiger als bei uns, eher teurer. 

Kaneel

Die Frage muss lauten: wie gestaltet man die Arbeitswelt so, dass möglichst alle Menschen ihren Platz darin finden, von dem Gehalt adäquat leben können, und niemand herausfällt, weil er/sie die Arbeitsanforderungen nicht erfüllen kann.

Ihre Forderung habe ich hier schon häufiger gelesen. Gleichzeitig lese ich davon, dass sich Arbeitgeber nicht mit den Schwächen, die Arbeitssuchende mitbringen, abmühen wollen, sondern sehr hohe Ansprüche an ihre Angestellten formulieren. 

Was ist hierzu Ihre konkrete Idee?

Nettie

„Gleichzeitig lese ich davon, dass sich Arbeitgeber nicht mit den Schwächen, die Arbeitssuchende mitbringen, abmühen wollen, sondern sehr hohe Ansprüche an ihre Angestellten formulieren.“

Das eigentliche Problem ist, dass sie (sich) diese ‚Ansprüche’ (an andere) offenbar ‚leisten‘ können.

Mit welchem ‚Recht‘ eigentlich?

BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Wieso nur junge und gesunde Menschen?

Warum sollte ich für sie die Rente bezahlen, wenn sie nicht mehr arbeiten wollen?

Warum sollte ich für die Rendite der Reichen arbeiten - oder glauben sie wirklich, das GELD würde für die arbeiten, während sie auf der faulen Haut liegen?

 

Wen sie Bibelzitate so mögen, könnte ich ihnen hier Matthäus 6:26 zitieren:

"Sehet die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch."

Fazit:

Wer es sich leisten kann, sollte nicht geizig und egoistisch sein - sonst ist er nicht Gott, sondern vielleicht das Gegenteil!

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bolligru

Warum sollte ich für die Rendite der Reichen arbeiten - oder glauben sie wirklich, das GELD würde für die arbeiten, während sie auf der faulen Haut liegen?

Das Zitat "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen."- Apostelbrief Paulus an die Thessalonicher, für August Bebel ein Grundsatz des Sozialismus greift selbstverständlich auch in Richtung der Reichen, die von der Arbeit der Anderen leben.

"Wer es sich leisten kann, sollte nicht geizig und egoistisch sein"-  ein schönes Lebensmotto, aber als Grundlage für das Zusammenleben der Menschen in einem Staat untauglich.

 

BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Tatsächlich ist dieses Motto seit jeher die Grundlage für funktionierende menschliche Gesellschaften!

Staatengebilde die auf anderen Prinzipien beruhen brauchen exponentielles Wachstum und brechen irgendwann zusammen, weil das nicht auf Dauer funktioniert.

Bender Rodriguez

Und wenn wir die geschönten Zahlen bereinigen, ist alles, wie es war. Kranke Arbeitslose fallen aus der Statistik. Ebenso die, in Weiterbildungskursen  oder ABM. 

Abgesehen davon, wer arbeiten will, finder immer arbeit. 

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Kristallin

Nein, ich wurde selbst in 2 Jahren unter Hartz IV von Zeitarbeitsbude zu Zeitarbeitsbude geschickt (zwischendurch auch zu Firmen) man wollte keine "Krücke" weil ich chronisch erkrankt bin. 

Laut Jobcenter hätte ich meine Erkrankung doch einfach verschweigen können.... Klar u Arbeitgeber/Innen täuschen ist toll wenn man in der "Probezeit" ausfällt.... Zack Kündigung! 

Ich habe mich selbstständig gemacht, und kann deshalb noch meinen Rückfall in jetzt Bürgergeld verhindern.... Noch eben, danach werde ich wieder die "Krücke" sein, damit habe ich mich abgefunden. 

Das XXL-Mädchen

Und wenn wir die geschönten Zahlen bereinigen, ist alles, wie es war.

Die Zahlen der Tagesschau sind echt. Bei Ihren Zahlen weiß ich es nicht.

Giselbert

"Warum sollte ich für sie die Rente bezahlen, wenn sie nicht mehr arbeiten wollen?"

Hier meine allgemeine Antwort darauf. Weil es einen Generationenvertrag gibt und ein Rentner die vorhergehenden Renten gezahlt hat. Wäre nicht dieser Vertrag, dann stünde das Geld zur eigenen Vorsorge zur Verfügung.

Merken Sie was, Ihr Vergleich hinkt, aber auf zwei Beinen.

BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Wirklich?

Meine Antwort bezog sich auf den Beitrag des Users bolligru, der ja gerade solche gesamtgesellschaftlichen Verträge zu Sozialleistungen in Frage stellt.

Und dann gilt, bitteschön ohne Rosinenpickerei:

Wem schulde ich denn dann etwas, wenn ich noch nie was bekommen habe?

Wenden sie sich in dem Fall doch bitte beim Eintreiben ihrer Rente an die Generation ihrer Eltern... 

 

bolligru

Sie sollten nicht unterschlagen, daß der Generationenvertrag auch den jetzt Einzahlenden garantieren soll (besser sollte, ja, so war es einst tatsächlich angedacht), auch im Alter einen Lebensstandart zu halten. Da in Deutschland die Versorgung der Rentner schlechter ist als in allen anderen Industrienationen, USA und GB ausgenommen, was die Nettoersatzquote (in D: 40%, in NL 89%, in Ö....) und Lebensarbeitszeit anbetrifft, steuern wir auf eine noch weiter zunehmende Altersarmut zu und alte Menschen sind bekanntlich nicht unbedingt in der Lage, z.B. als Dachdecker weiter zu arbeiten. Ich hoffe, das sehen Sie genauso . Junge, gesunde Menschen aber können grundsätzlich so gut wie jede Arbeit ausführen. Deshalb stellt sich die Frage, weshalb schwer arbeitende Menschen für diese mitarbeiten sollen.

BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Jaja, der Generationenvertrag.

Sie meinen den, aus dem sich die besonders gut verdienenden und Reichen möglichst heraus halten?

Ach nein - das unterschlagen sie ja.

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Keinen Millimeter nach links

Wenn "die Reichen" viel in die Rente einzahlen müssten, bekämen sie auch viel wieder heraus. Der feuchte Traum der Linken, dass "die Reichen" monatlich eine Million einzahlen, später aber nur 1.500 € als Rente bekommen, bleibt ein Traum:

Das Rentensystem zahlt proportional zu den geleisteten Einzahlungen aus.