Mehrere Euroscheine liegen nebeneinander.

Ihre Meinung zu Lohngefälle zwischen Gering- und Topverdienern in Deutschland sinkt

Die Verdienstunterschiede in Deutschland sind zuletzt etwas geringer geworden - das liegt vor allem am gestiegenen Mindestlohn. Im Westen bleibt das Lohngefälle allerdings deutlich größer als im Osten.

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151 Kommentare

Kommentare

franxinatra

Interessant wäre eine Darstellung, wie die Lohnunterschiede sich als Medianwert zeigen.

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BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Im Artikel finden sie den Link zur entsprechenden Pressemitteilung des statistischen Bundesamts...

Bender Rodriguez

Nö. Der Median gibt nichts her.

Viel besser wäre eine Absolute Differenz in Summe. 

Denn sinken geht schon bei 1cent unten mehr los.

Kaneel

Nur, weil du den Medianwert nicht verstehst oder als nicht aussagekräftig empfindest, heißt es nicht, dass dieser Wert nicht aussagekräftig ist. Sowohl das arithmetische Mittel als auch der Median sollten für Einkommensvergleiche herangezogen werden.

Mendeleev

Der Median wäre wenig aussagekräftig.  

In USA werden zB Durchschnittsgehälter ausgewiesen einmal über alle, und dann nur ohne Superreiche. Die beiden Werte unterscheiden sich um etwa 25% …

fathaland slim

Auch Sie scheinen den Medianwert nicht verstanden zu haben. Das erstaunt mich. Es handelt sich ja, auf den Lohn bezogen, um den Wert, der die Zahl der Lohnempfänger in zwei Hälften teilt. Die eine Hälfte verdient mehr, die andere weniger. Eine Gauß-Funktion. Aussagekräftiger geht kaum.

spax-plywood

Das mit den 2 Hälften und Gaussverteilung stimmt nur wenn Median und Mittelwert zusammenfallen.

Olivia59

Diese Statistik ist sowieso Augenwischerei... Bei den unetren 10% sind 12 EUR Durchschnittslohn weil Midnestlohn.

Bei den oberen 10 Prozent sind die 36 EUR das was die Geringverdiener in diesem Segment erhalten und nicht deren Durchschnittslohn. Die astronomischen Gehälter ganz ander Spitze sind demnach garnicht mit abgebildet bei diesem Verhältnis von etwa 3.
Man kann daran vielleicht Trends ablesen aber der Aussagegehalt an sich ist doch dürftig wenn nicht irreführend.

Olivia59

Habe mir das nun noch genauer angesehen und bin einigermassen verstört. Richtig hingeschaut sagt diese Statistik welche Gehaltsbandbreite es zwischen 1 und 90% gibt – alles was darüber stattfindet wird ausgeklammert und nur gesagt das die 10% oben bei 36 EUR Stundenlohn anfangen. Wer behauptet damit wäre etwas über arm und reich in diesem Lande gesagt betreibt Desinformation.

BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Die Einführung des Mindestlohns - ist für mich wichigste innenpolitische Maßnahme der letzten 30 Jahre.

Das ist nicht nur wichtig für all jene, die dafür direkt betroffen sind, sondern auch maßgeblich für die Lohnsteigerungen in den Segmenten darüber.

Ohne die SPD gäbe es heute weder einen Mindestlohn, noch dessen deutliche Erhöhung - das muss auch mal gesagt werden!

Vielen Dank dafür!

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Bender Rodriguez

Das wäre auch ohne spd gekommen. 

Aber mit der Fdp wird es nie einen Maximallohn geben.  Das wäre auch mal angebracht. Niemand kann mehr als 1mio/jahr ehrlich verdienen. 

saschamaus75

>> Das wäre auch ohne spd gekommen. 

 

Hää???  oO

Könnten Sie bitte erläutern, wie ohne die SPD der Mindestlohn gekommen wäre?

 

Bender Rodriguez

Ja ohne die SPD halt. Dann hätte das ein anderer erfunden

fathaland slim

Der Mindestlohn wurde erfunden, da gab es die Unionsparteien noch gar nicht.

Lassen Sie sich doch nicht auf solch eine alberne Diskussion ein.

fathaland slim

Nee. Wenn Sie die letzten fünfzig Jahre politisch bewusst erlebt hätten, dann wüssten Sie, daß die Union immer einen Mindestlohn verhindert hat.

R A D I O

Bin nicht so alt. Aber der Kampf um gerechten Lohn und einen, der das Existenzminimum sichert, ist mindestens 150 Jahre alt. Mindestlöhne gab es in den Niederlanden (nicht überall) schon vor über 125 Jahren. Gewerkschaften und SPD wollten bis 2015 lieber Tariflöhne. Mit der Liberalisierung der Märkte nach Reagan und Thatcher und der zunehmenden Konkurrenz durch Globalisierung, Mauerfall und EU-Ausweitung (Freizügigkeit der Arbeitskräfte), sanken die Löhne bzw. ihre Kaufkraft in Deutschland und dann kamen DGB und SPD aber eben auch Frau Merkel, dass man da doch was machen müsste. 

Wolf1905

Der Mindestlohn wurde in D mit Wirkung ab 1.1.2015 eingeführt - wer da Regierungschefin war, wissen Sie. Ist doch völlig egal, was die Union zuvor gemacht oder nicht gemacht - eingeführt wurde der Mindestlohn von der Regierung Merkel, natürlich mit der SPD. SPD und Grüne haben es zuvor unter Schröder nicht geschafft.

MargaretaK.

Der Mindestlohn war für CxU so etwas wie der Untergang Deutschlands. Also das waren immer die Verhinderer. Und als es an Erhöhungen ging, ging auch das Geschrei von vorne an.

R A D I O

Als der Mindestlohn nicht mehr aufzuhalten war, da hat sich Merkel an die Spitze gesetzt - da sie schon dort war, ging das ganz leicht - hat Kollegen und Mitarbeiter beauftragt, was dazu vorzulegen und hat sich quasi weiteren Verdienstorden gesichert, hat der SPD das Nachsehen und das Zunicken gelassen - wie so oft während ihrer Regierungszeiten.

Questia

@R A D I O 29. April 2024 • 17:51 Uhr

Das ist mal eine wichtige Richtigstellung.

Wäre sie nicht besser an @Wolf1905, 17:43 adressiert?

artist22

"Ohne die SPD gäbe es heute weder einen Mindestlohn," Das ist nicht sicher. Auf jeden Fall wäre er später gekommen. Wie bei allen sozialen Wohltaten kommen die natürlich bei den schwarz-gelb-blauen Parteien, wenn überhaupt, dann ganz zum Schluss.  

Bender Rodriguez

Erstmal abwarten, wie lange wir uns rotgrünen Mindestlohn noch leisten können und wir alle zu Geringverdienern werden. Die Anzeichen dafür kann man täglich der Presse entnehmen. Jeden Tag hört eine bekannte Firma auf. 

Alter Brummbär

Ja schafeen wir den Sozialstaat ab und föredern die armen Reichen.

Welche Firma hat aufgehört?

Kaufhof?

Bender Rodriguez

Einfach mal eine Tageszeitung kaufen und lesen. 

artist22

"Jeden Tag hört eine bekannte Firma auf. " Die hören nicht auf. Die machen einfach woanders weiter, oder 'rubeln' um. 

Wenn's wirklich so wäre in diesem unseren Lande, wie sich das die Querfront vorstellt, wäre D schon längst tiefer im Exportrating gefallen.

Merke: Solange wir uns noch unsere bequemen Sessel hier leisten können, wird das Schlechtreden nur zur weiteren Radikalisierung führen. Und das war in D bereits immer nicht gut für den bequemen Michel

  

 

Account gelöscht

Ach so..... Mit  gerechten Lohn haben Sie so Ihre Probleme....... Mit RotGrün sowieso...... Vielleicht sollten Sie mal für den Mindestlohn arbeiten. Wäre gespannt was Sie uns dann mitzuteilen hätten.

By the way..... die eine Firma hört auf, eine andere Firma wird gegründet. Alle ganz normal.

fathaland slim

By the way..... die eine Firma hört auf, eine andere Firma wird gegründet. Alle ganz normal.

Teil zwei Ihrer Aussage interessiert den Foristen nicht. Wichtig ist allein Teil eins.

Autograf

Ja, ein Restaurant macht zu und ein IT-Startup, dass nur Informatiker und Ingenieure beschäftigt (möglichst aus Indien, da kommen heute die besten her) macht auf. Nur: Was machen die wenigen nach Corana verbliebenen Arbeitskräfte im Gaststättengewerbe jetzt? Das gleiche, was die anderen in Corona gemacht haben? Entdecken, dass man woanders mehr Geld mit weniger Anstrengung verdienen kann? Und da ist dann die Konkurrenz groß?

Wolf1905

Sicher; und der Bäcker backt einfach nicht mehr weiter … Habeck damals bei Maischberger …

Questia

Ganz schlechter Ablenkungsversuch: Damals ging es um Energiekosten - hier ist das Thema Lohnunterschied.

MargaretaK.

Ach, den Mindestlohn können wir uns evt. nicht mehr leisten. Bonuszahlungen an die, die sowieso schon unvorstellbar viel Geld (für welche Leistung?) bekommen, sind seltsamerweise kein großes Problem.

 

Wolf1905

Schön, dass unter Schröder und Rot-Grün der Einkommensteuersatz gesenkt wurde; bei Kohl war er zuvor noch bei über 50% (einen Satz, den ich begrüßen würde). Auch diese „sozialen Wohltaten“ (Steuersatzreduzierung) verdanken wir der SPD.

artist22

Der Herr Schröder ist ein Thema für sich und eignet sich nicht als Argument, zumal er der beginnende Untergang der SPD war. 

Der Herr Kohl war genauso clever wie Madame Merkel - Nichtstun als Tugend verkaufen. Nur zahlen die Nachfolger die Zeche. Damals wie heute.

Und heute kommt noch die Zeitenwende hinzu, wo sich Nichtstun doppelt negativ auswirkt. 

werner1955

Wann hst den die SPD alleine Regiert? 

Bisher ist es immer die gesamte Regierung gewessen die Gesetzte verabschiedet hat.

Merkel war immer Kanzler.

nie wieder spd

„Ohne die SPD gäbe es heute weder einen Mindestlohn, noch dessen deutliche Erhöhung - das muss auch mal gesagt werden!“

Ohne die frühere SPD gäbe es weder Arbeitnehmerrechte noch sonst irgendeinen sozialen Fortschritt. Ohne die frühere SPD hätten wir soziale Verhältnisse wie im Mittelalter. 
Seit Wehner, Brandt und Schmidt hat sich die SPD leider geändert. Der Mindestlohn ist nur ein kleines Trostpflaster.

fathaland slim

Seit Wehner, Brandt und Schmidt hat sich die SPD leider geändert.

Ihre historische Betrachtung der Sozialdemokratie geht offensichtlich nur von Ihrem eigenen Erleben aus. Dabei wurde schon vor über hundert Jahren skandiert: „Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!“

Erstaunlich, daß die Partei das alles weggesteckt hat und es erst eines Gerhard Schröder bedurfte, um sie zu Boden zu schlagen. Ich wünsche mir, daß sie sich davon irgendwann wieder erholt, denn wir brauchen diese Partei. Auch wenn Sie anderer Meinung sind.

Autograf

Oh, das sind wir mal wieder einer Meinung - die SPD versteht zwar nichts von Wirtschaft, ist aber gut darin, diejenigen, die was davon verstehen, dazu zu bringen, die Arbeitnehmerinteressen nicht ganz darüber zu vergessen. Für die Sicherstellung der sozialen Marktwirtschaft wird sie gebraucht. Die will die CD/SU zwar auch, aber mit einem leicht anderen Fokus. Die Einkommensunterschiede kann man nur begrenzt reduzieren, da die besonders großen Einkommen aus Wertzuwächsen von Vermögen, nicht aus Gehältern besteht. Die Leute, die Millionengehälter verdienen, mit denen möchte ich nicht tauschen. Die können ihre Millionengehälter gerne verdienen, indem sie ihr Leben völlig ihrem Arbeitgeber verschreiben.

fathaland slim

die SPD versteht zwar nichts von Wirtschaft

Ach, tatsächlich? Karl Schiller oder Per Steinbrück verstanden oder verstehen nichts von Wirtschaft?

Um nur mal zwei Namen zu nennen.

Kritikunerwünscht

Die entscheidende Frage ist aber, ob dies rein theoretische Zahlen sind, d.h.  man nehme den Mindestlohn und vergleiche ihn mit den hohen Löhnen und Gehältern oder ob es sich um belegbare Zahlen handelt, d.h. wie ist die Schere zwischen Geringverdienern und Bestverdienern? Nicht die Zahlen des Mindestlohnes, sondern des tatsächlichen Verdienstes der Menschen, auch der Geringverdiener, die gerade im Osten sehr wenig Tariflohn erhalten. Ansonsten ist der Artikel sinnlos, so wie man laufend lesen kann, dass die durchschnittliche Rente (nach 45 Arbeitsjahren bei durchgehendem Durchschnittslohn - was völlig unrealistisch ist) 1621 € brutto beträgt - eine Zahl, die nichts über die tatsächliche durchschnittliche Rente der Bürger aussagt.

fathaland slim

Hab den Artikel nicht gelesen, aber die Überschrift klingt erst mal gut:=}

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ein Lebowski

Das hört sich am Ende des Artikels nicht mehr so gut an, Tarifbindung von 68% auf 49% gesunken, gar nicht gut.

fathaland slim

Da gebe ich Ihnen Recht.

Questia

@ein Lebowski 29. April 2024 • 15:49 Uhr

| " Tarifbindung von 68% auf 49% gesunken, gar nicht gut." |

Das ist eines der Kriterien, auf das die, die arbeiten oder einen Job suchen, keinen Einfluss haben.

Wenn die Alternative ist "kein Job oder keine Tarifbindung", wird die Priorität schnell auf "Job" liegen.

Interessant wäre, wenn die Job-Center für die Arbeitsvermittlung auch einen Beitrag von den Unternehmen verlangten, der an die Löhne bzw. an die Tarifbindung gekoppelt sein könnte. Hohe Löhne und/oder Tarifbindung zahlen in die Solidargemeinschaft ein und könnten die Leistung des Job-Centers für die Unternehmen kostenlos machen.

Bender Rodriguez

Nicht lesen ist erstmal super. 

fathaland slim

Jeder so, wie er möchte.

Tom.Orrow

Lohngefälle zwischen Gering- und Topverdienern sinkt….Der gesetzliche Mindestlohn ist von April 2022 bis April 2023 von 9,82 Euro auf 12 Euro die Stunde angehoben worden. Wer mindestens 36,48 Euro Bruttostundenlohn bekam, gehörte dagegen zu den Besserverdienern und damit zu den oberen zehn Prozent…. 

Sind wir jetzt alle etwas gleicher? Und wie ist das mit dem Abstand zu den Ober-Ober-Ober-Topverdienern mit Einkommen von 100, 500 oder 1000 Euro pro Stunde? Ich möchte natürlich keine Neiddebatte entfachen – aber eine solche Information ist doch eigentlich nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt wurde. Außerdem ist sie ein ganzes Jahr alt. Die neueste Erhöhung des Mindestlohns seit 01/2024 umfasst ganze 41 Cent. Das ist eigentlich die wichtigere Meldung, zeigt sie doch, dass der Abstand zu den „Top-Verdienern“ seitdem wieder größer geworden ist und nicht einmal ausreicht, die weiterhin hohe Inflation, gerade im Bereich Lebensmittel und Mieten, nur ansatzweise auszugleichen.

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fathaland slim

Was genau passt Ihnen jetzt nicht? So richtig werde ich aus Ihrem Kommentar nicht schlau.

Hat irgendwer behauptet, die Mindeslohnerhöhung würde die Inflation ausgleichen?

Ihr Kommentar sprüht jedenfalls vor schlechter Laune.

Montag

In dem Artikel sind Links zu mehr Details – damit man die Zahlen besser einordnen kann. (Vielen Dank an die Redaktion dafür.)

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/04/PD24_168_6…

====

Allen Erwerbstätigen gönne ich Wertschätzung und gute Bezahlung für ihre Arbeit.

(Deutschland steht im internationalen Wettbewerb. Das heißt im Umkehrschluss: hohen Stundenlöhnen muss eine entsprechende Wertschöpfung gegenüberstehen. Wenn nicht, besteht das Risiko, dass Arbeiten computerisiert oder dass Arbeitsplätze ins Ausland verlagert werden. Daher kann man nur an alle appelieren, sich für gute Kindergärten, Schulen, Ausbildungen (im weitesten Sinne), Weiterbildungs-Möglichkeiten und "lebenslanges Lernen" einzusetzen. Und für Rahmenbedingungen zu sorgen, die eine gute Position von Deutschland im internationalen Wettbewerb ermöglichen; dazu gehört beispielsweise der Abbau unnötiger Bürokratie.)

perchta

Ich denke, es ist nicht ausreichend, die monatlichen Zahlungen in Euro zu vergleichen sondern es ist notwendig, diese Zahlen mit der erbrachen Leistung im betriebs- und/oder volkswirtschaftlichen zu bewerten. Dann könnte die Welt ein wenig anders aussehen.

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fathaland slim

Könnten Sie diesen Ansatz näher erläutern?

perchta

Ganz einfach: Wer viel leistet, der soll auch viel bekommen, wer wenig leistet der verdient wenig.

fathaland slim

Wie möchten Sie Leistung messen? Welche Kriterien, welche Parameter schweben Ihnen da vor?

Questia

@fathaland slim 29. April 2024 • 16:20 Uhr

| "Wie möchten Sie Leistung messen?" |

Es gibt eine Bemessung nach Hay, die m.E. zu genau solchen ungerechten Gehaltssturkturen geführt hat. So erhält z.B. jmd. allein durch die Personalverantwortung oder durch das zur Verfügung stehende Budget ein höheres Gehalt. 

https://www.personalwirtschaft.de/news/personalentwicklung/1376-2-14811…

Die Verwantwortung sei dann höher. Allerdings werden die Folgen der Entscheidungen i.d.R. auf die Menschen in den unteren Rängen abgeladen, indem sie ihren knapp bezahlten Job verlieren, der Rücklagen kaum möglicht macht.

Während die gut Bezahlten sowohl Rücklagen haben als auch bei Headhuntern gefragt sind. Von den Möglichkeiten, Forderungen rechtlich durchzusetzten mal ganz abgesehn.

perchta

z.B. Erarbeiteter Gewinn  € / gerarbeitete Stunde.

Questia

und wer erarbeitet den Gewinn?

fathaland slim

Dann dürften Ärzte, Krankenpfleger oder Müllwerker keinen lausigen Cent verdienen.

quas

Okay, und wie berechnet sich der Gewinn einer Krankenschwester, eines (Alten)pflegers, Erziehers, Lehrers, ....

Das funktioniert doch nur da, wo Produkte hergestellt werden, die mit entsprechendem Gewinn verkauft werden.

Questia

und wer erarbeitet den Gewinn?

R A D I O

Das ist in der Kosten- und Leistungsrechnung oder nach einer sonstigen innerbetrieblichen Kalkulationsmethode nicht darstellbar. Die Zurechnung der Ursache für einen bestimmten Teil des Gewinns zu einer bestimmten Stelle ist meistens nicht möglich. Und davon abgesehen, dass von vornherein bei Leistungsmessungen Annahmen qualitativer Art und Bewertungen einfließen, dann tauchen auch noch viele Abgrenzungsprobleme im Produktions- und sonstiger Leistungserstellung. Man kann nur Vergleiche hinsichtlich Output von gleichen Stellen anstellen. In der Betriebshierarchie und bei hoher Arbeitsteilung funktioniert es auf Betriebs- oder Konzernebene nicht. Also ausrechnen kann man das nicht, man muss mit vielen Annahmen, ausgehend von der Ausbildung und sonst. Qualifikation des Arbeitnehmers arbeiten, es sei denn wir haben es mit klaren Kausalitäten zu tun, wie im Vertrieb und Verkauf z.B. - welcher Verkäufer hat wieviel verkauft. Und statt Gewinn müsste man dann ohnehin den Umsatz heranziehen.

Mega

Das ist doch nicht schwer. Fragen Sie einmal die Arbeiter, die im Akkord stehen und nach ihrer täglichen Leistung bezahlt werden. Warum sollte das nicht möglich sein, Beamte nach Leistung zu bezahlen. Manager bekommen nur Geld bei einer vorher definierten Leistung. Politiker bekommen ihr Gehalt, wenn sie ihre Wahlversprechen einhalten. Es geht alles, man muss es nur wollen. 

fathaland slim

Wie möchten Sie denn die Leistung eines Akkordarbeiters mit der beispielsweise eines Sachbearbeiters im Liegenschaftsamt vergleichen? Mit der eines Bewährungshelfers? Eines Feuerwehrmannes? (Alles generisches Maskulinum, die Frauen mögen sich bitte ausdrücklich mit einbezogen fühlen)

fathaland slim

Politiker bekommen ihr Gehalt, wenn sie ihre Wahlversprechen einhalten.

Seriöse Politiker machen keine Wahlversprechen. Wie auch, sie werden ja nicht zum Diktator gewählt. Parlamentarismus, Koalition und so was, Sie verstehen?

Kaneel

Man kann auch ganz radikal für alle den gleichen Stundenlohn bezahlen. Jede/r übernimmt die Tätigkeit, die er oder sie besonders gut kann. Schließlich sind alle Tätigkeiten auf unterschiedliche Weise systemrelevant, ansonsten würde es diese Jobs ja nicht geben. Ausbildungskosten und Kosten für Qualifizierungen übernimmt die Allgemeinheit.

Questia

Das wäre mal ein radikler Anfang. Ganz radikal wäre dann aber auch, die Ungleichheit bei den Vermögen zu beenden.

Alter Brummbär

Waruim bekommen Reiche, die besonders wenig leisten, so viel?

werner1955

12% für nicht leister ist doch auch nivht schlecht 

MargaretaK.

Genauso ein Kommentar war's, auf den ich gewartet hab 

Hat zwar mit dem Thema nix zu tun, aber egal, Hauptsache geschrieben.

Hoffentlich geht's Ihnen jetzt besser.

AuroRa

Wenn es nur noch topverdienende Menschen gäbe, aber niemanden mehr, um vor Ort Aufgaben auszuführen, wie Müll abholen und Dach decken, dann würde ich gut und gerne behaupten, dass auf Firmen-Boards und Manager:innen eher hätte verzichtet werden können. 

perchta

Es ist hier nicht die Rede von 'Topverdienern' - 70.000 - 80.000€-Jahr sind kein 'Topverdienst'.

fathaland slim

Mit einem solchen Verdienst gehören Sie zu den oberen zehn Prozent.

Bender Rodriguez

Famit willst du sagen, dass die Geringverdiener  mehr für ihr Geld arbeiten mussten, als Topverdiener? Odee dass die Wertschöpfung bei eher minderbezahlten Arbeiten höher ist, als bei gut bezahlten? 

Beides würde ich gelten lassen. 

Oben wird halt hemmungslos zugelangt. Dann bleibt unten nichts übrig.  Mit irgendwelchen Risiken ist das nicht zu rechtfertigen. 

perchta

Wie weiter oben bereits erwähnt: Es geht hier nicht um Topverdiener/Topbeschenkte.

Opa Klaus

 Aus dem Bericht:

"In fast allen Wirtschaftszweigen sei die Arbeitskräftenachfrage im Vergleich zum Vorjahresmonat gesunken. In absoluten Zahlen verzeichne die Zeitarbeit den größten Rückgang. Am Dienstag legt die BA die Arbeitslosenzahlen für April vor. Angesichts der lahmenden Wirtschaft hatte der Arbeitsmarkt zuletzt geschwächelt, die übliche Frühjahrsbelebung setzte schwächer ein als üblich."

Wollte einen Artikel verlinken, funktioniert aber nicht. 

Zum Wegfall von Arbeitsplätzen in DE gibt es interessante Berichte im Handelsblatt (allerdings mit Bezahlschranke) oder aber" n-tv stellenabbau deutschland"